
Nach schwerer Krankheit verstarb der Argentinier Jorge Bergoglio, und, ehrlich gesagt, mir ging sein Tod sehr nahe. Ist oder war er nicht einer der wenigen oder vielleicht sogar der einzige Anführer eines europäischen (Klein-)Staates, des Vatikans, vor dem die Welt Respekt hatte? Diesen Respekt hatte er sich nicht qua seines Amtes, des Heiligen Stuhls, verdient, sondern aufgrund seiner Haltung und seiner Handlungen. Er suchte uneigennützig nach Lösungen und Verbesserungen. Von welchem Politiker kann man das heute sagen? Dort, wo die politische Macht ist, tummelt sich schon lange eine negative Auslese. Ruhe also in Frieden, Franziskus!
Vorweg zwei Dinge: 1. Ich bin nicht katholisch und 2. ich habe den damaligen Erzbischof von Buenos Aires persönlich kennengelernt. Das war 2012/2013, als ich Nebenklägerin in einem Strafverfahren war, in dem es um die Aufklärung des Babyraubes während der Militärdiktatur (1976-83) ging. Priester waren in den Folterzentren ein- und ausgegangen; dort waren Schwangere gefangen, die nach der Niederkunft ermordet wurden. Die Neugeborenen wurden Militärs und ihren zivilen Helfern übergeben, darunter Managern von Mercedes-Benz.
Diese Fälle recherchierte ich, weshalb mich die Justiz als Nebenklägerin einsetzte und mir Einsicht in Ermittlungsakten gewährte, darunter war das Verfahren gegen die katholische Organisation Movimiento Familiar Cristiano. Ihr Archiv samt der teilweise gefälschten Adoptionsunterlagen war bereits beschlagnahmt worden, ich beantragte die Verhaftung des noch lebenden MFC-Koordinators sowie die Taufregister der Folterzentren. Ihre Auswertung hätte den Menschen, die noch ihre wahre Herkunft suchten, helfen können, begründete ich und machte mich auf die Suche nach den Unterlagen der Bistümer und des Vatikans.
Die argentinische Amtskirche hatte, bis auf wenige Ausnahmen, zu den Menschenrechtsverletzungen geschwiegen und die Kurie in Rom sich auffällig zurückgehalten. Ich schickte einen Brief an den deutschen Papst Benedikt, aber der erklärte sich für nicht zuständig und verwies mich an den Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Bergoglio. Der empfing mich schon am nächsten Tag, hörte mir sehr lange zu und bot mir am Ende seine Hilfe an. Dass ich einen Haftbefehl und Beschlagnahmung beantragt hatte, kommentierte er mit Stirnrunzeln, er fürchtete wohl schlechte Schlagzeilen. Aber dass die Kirchenarchive den Opfern des Menschenhandels helfen konnten, sah er sofort ein.
Auf seine Initiative hin veröffentlichte die argentinische Bischofskonferenz wenige Tage später einen Aufruf unter dem Titel „Die Wahrheit wird Euch frei machen“ (Johannes 8,32) und forderte alle Gläubigen auf, zur Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen und der Klärung der Identitäten beizutragen. Er gewährte mir in den folgenden Monaten umfassenden Zugang auch zu sensiblen Informationen, die zum Teil an merkwürdigen Orten gelagert wurden. Dann fuhr er nach Rom und kam von dort nicht mehr zurück.
Die peronistische Regierung ließ das Verfahren gegen die Movimiento Familiar Cristiano in Einzelteile zerlegen und stoppte die Ermittlungen, die von ihr bezahlten Menschenrechtsorganisationen waren dabei hilfreich. Ich wurde als Nebenklägerin abgesetzt, sogar die Sekretärinnen des Richters wurden in eine andere Abteilungen versetzt, den Opfern verweigerte man jegliche Hilfe. Ich vermute, dass sich Präsidentin Cristina Kirchner auf diese Weise im Vatikan einschmeicheln wollte – eine völlig falsche Vorstellung, denn einige Jahre später ließ mir Seine Heiligkeit eine komplette Kopie der Taufurkunden des Folterzentrums der Marine, der ESMA, zukommen, die ich auf meiner Homepage veröffentlicht habe. Auf diesen Urkunden sind die Taufpaten verzeichnet, was bei der Suche nach den biologischen Wurzeln hilfreich ist. Dazu siehe: Die geraubten Babys.
Bis zu seiner Ernennung zum Papst hatten die regierenden Peronisten Bergoglio regelrecht gehasst
Von den Peronisten wurde er als Strippenzieher der Rechten bezeichnet. Für sie war und ist jeder Andersdenkende automatisch ein Feind, und der Erzbischof hatte das Präsidentenehepaar Néstor und Cristina Kirchner wiederholt wegen ihrer Korruption und ihrer unzureichenden Sozialpolitik kritisiert. Vor allem der frühere Guerilla-Anführer Horacio Verbitsky verunglimpfte ihn in der Tageszeitung Página 12 regelmäßig und beschuldigte ihn der Kollaboration mit den Militärs. Verbitsky hatte dieses Gerücht bereits bei der Papstwahl 2005 gestreut und damit dem Deutschen Joseph Ratzinger zum Sieg gegen seinen Konkurrenten aus Argentinien verholfen. Die damals in der Konklave versammelten Kardinäle hatten sich nicht daran gestört, dass Verbitsky selbst während der Diktatur unter seinem Namen für die argentinische Luftwaffe gearbeitet hatte. Verbitsky war enger Vertrauter der Präsidentin.
Als dann 2013 aus Rom die Nachricht kam, dass ausgerechnet dieser Bergoglio zum neuen Papst auserkoren worden war, waren die Peronisten entsetzt, vermuteten eine Verschwörung und wollten wieder die Dreckschleuder ankurbeln. Jedenfalls in den ersten beiden Tagen. Dann erinnerte sie jemand daran, dass schon Juan Perón den Machtkampf 1955 gegen den Vatikan verloren hatte, und fortan pilgerten Politiker, Gewerkschafter und NGOs zu ihrem heiligen Landsmann. Nur der heutige Präsident Javier Milei hielt weiter an seiner Ablehnung des „Volltrottels in Rom“ fest, den „Vertreter des Teufels“, der den Raub, nämlich das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit, propagiere. Am vergangenen Dienstag griff das „Radio Con Vos” tief ins Archiv und spielte seinen Hörern das jahrelange Gekeife des ultrarechten Neoliberalen vor, „Faschist“, „Dreck“ usw. Aber jetzt, wo Franziskus tot ist, hat er Kreide gefressen und lobt ihn in den höchsten Tönen.
Franziskus, der erste Jesuit auf dem Heiligen Stuhl, überraschte die ganze Welt
Seine erste Reise führte ihn auf die Insel Lampedusa, wo er für die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge betete und europäische Politiker anklagte. Das brachte ihm von rechten Parteien einen regelrechten Shitstorm ein, er solle sich nicht in Dinge einmischen, die ihn nichts angingen, hieß es. Aber auch die linken Medien brauchten lange für die Erkenntnis, dass dort in Rom ein frischer Wind blies.
In der Tat standen gewaltige Reformen auf seiner Tagesordnung, um den fast 2000 Jahre alten Apparat, fast immer an der Seite der politischen und militärischen Macht, an moderne Zeiten anzupassen. In La Paz hielt er eine bewegende Rede vor den Indigenen, die seit der Konquista auch mit Hilfe seiner Institution unterdrückt und ihrer Identität beraubt worden seien. In seiner ersten Enzyklika forderte er eine radikale Abkehr vom hemmungslosen Raubbau an der Natur und bekannte sich zur Ökologie. In Amazonien ließ er verheiratete Männer zum Priester weihen, und förderte innerhalb der katholischen Institutionen die Frauen. Er stellte sich gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und erlaubte in diesen Fällen eine Art Eheschließung. In Argentinien machte er sich bei der immer noch konservativen Amtskirche unbeliebt, als er eine umfassende Selbstkritik der Bischöfe und Priester während der Militärdiktatur in Auftrag gab und 2023 veröffentlichen ließ (Die Wahrheit wird euch frei machen).
Merkwürdigerweise wurde dieses Werk von den großen Medien so gut wie gar nicht zur Kenntnis genommen.
Und immer wieder betrat er politisches Parkett, wünschte dem ukrainischen Präsidenten den Mut, die weiße Flagge zu ergreifen und dem Morden ein Ende zu bereiten. Er empfing Milei und wünschte ihm Einsicht in die Sozialpolitik (im engeren Kreis bezeichnete er ihn als einen „schlechten Menschen“) und ermunterte die Priester in den Armenvierteln, Widerspruch gegen die Kettensäge zu organisieren.
Und er ließ sich demonstrativ vor der Krippe mit einem Baby auf einem Palästinensertuch fotografieren. Jeden Abend um 20 Uhr rief er den katholischen Geistlichen, den Argentinier Gabriel Romanelli, in seiner Kapelle im Gaza-Streifen an, wo 500 Flüchtlinge Zuflucht gefunden haben. Das tat er sogar noch, als er schon im Krankenhaus lag.
Kritikern, vor allem aus dem Globalen Norden, waren seine Reformen zu halbherzig und zu langsam. Und das war ja auch nicht falsch: Bergoglio lehnte die Abtreibung strikt ab, und wollte weder das Zölibat aufheben noch Frauen zu Priestern weihen. Vermutlich fürchtete er eine Spaltung seiner Glaubensgemeinschaft, die aus fast 1,5 Milliarden Menschen besteht, die aus sehr unterschiedlichen Kulturkreisen kommen. Bergoglio war immer ein Mann der Institution, und für ihn standen nicht die Empfindlichkeiten der Bewohner vom Prenzlauer Berg im Vordergrund, sondern die Notwendigkeiten in den Slums von Kinshasa, Manila und Rio de Janeiro.
„Jesus war ein Migrant, der nach Ägypten flüchten musste“
Im Februar erst hatte er einen Brandbrief an 280 US-Bischöfe verfasst: „Jesus war ein Migrant, der nach Ägypten flüchten musste.“ Der frisch gekürte US-Vizepräsident DJ Vance, selbst gläubiger Katholik, antwortete ihm, dass er sich „zuerst auf die eigene Familie, dann auf die eigene Gemeinschaft, dann auf das eigene Land und erst danach auf den Rest der Welt konzentrieren“ könne. Der Papst hielt ihm eine „offene Brüderlichkeit, ohne Ausnahmen“ entgegen.
Einen Tag vor seinem Tod besuchte ihn Vance in Rom und wurde erneut von Franziskus ermahnt. Ob seine Worte die US-Migrationspolitik ändern werden, ist eher fraglich. Doch sie sind ärgerlich in einer Zeit, in der der politische Kannibalismus voranschreitet und die Habsucht als erstrebenswertes Gut angesehen wird.
Christliche Werte wie Barmherzigkeit und Parteinahme für die Schwachen, die scheinheilige Politiker gerne im Munde führen, wirken in der heutigen Welt als gestrig, überflüssig, lächerlich. Das hat nicht erst mit den rechtspopulistischen Wahlsiegen begonnen, sondern seit Anfang der sechziger Jahre, als in Südamerika die Theologie der Befreiung entstand und viele Priester zum Widerstand aufriefen und den Armen erzählten, dass ihr Herr Jesus Christus ein Revolutionär gewesen sei. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) brach den verkrusteten Apparat auf und stärkte die Rechte von Frauen und Armen. In manchen Bürostuben begann schon damals eine regelrechte Kampagne gegen die Katholische Kirche, und weltweit wurden die evangelikalen Sekten stark, denen eine Unterstützung durch die CIA nachgesagt wurde.
Bergoglio ist noch nicht unter der Erde, da lässt ihn schon der Deutschlandfunk von irgendeinem Kirchenhistoriker seinen Umgang mit den Kriegen in der Ukraine und in Gaza als „unklug“ darstellen und eine Theologin bedauern, dass „Papst Franziskus Frauen in der Kirche nicht gestärkt hat“.
Dieselben Kräfte, die jetzt dem gerade Verstorbenen Bergoglio ausgebliebene Reformen vorwerfen, haben in der Vergangenheit ultra-reaktionäre Päpste laut gefeiert: den Polen Józef Wojtyła, einen radikalen Anti-Kommunisten und Vertreter des rechten Flügels, Papst von 1978 bis 2005, sowie seinen Nachfolger, den Deutschen Joseph Ratzinger, geboren 1927 und einst Hitlerjunge.
Der Vatikan hat nach 1945 die Flucht der Nazis nach Argentinien organisiert, weil die dortige Perón-Regierung eine der wenigen war, die die Ausweise des Vatikanischen Flüchtlingsbüros als gültige Einreisedokumente anerkannte. Zeitweise sollen sich bis zu 50.000 deutsche Nationalsozialisten nach Kriegsende am Rio de la Plata aufgehalten haben. Wie sie von der katholischen Kirche dort seelsorgerisch versorgt worden sind und welche Rolle Leute wie Ratzinger dabei spielten – das ist bis heute nicht aufgearbeitet. Auch Bergoglio hat sich an dieses Thema nicht herangewagt, jedenfalls nicht öffentlich. Ratzinger machte in Deutschland Karriere und wurde 1982 Kardinalpräfekt für die Glaubenslehre (die frühere Heilige Inquisition) und 2005 Papst, Bergoglio war ihm knapp unterlegen. Er konnte ihn erst acht Jahre später zu einem „freiwilligen“ Rücktritt überreden – mit welchem Argument ist bis heute ein Geheimnis. Schade, denn eigentlich gilt noch immer der weise Spruch jenes Jesus von Nazareth: „Die Wahrheit wird Euch freimachen.“ Wird, nicht würde…
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Danke für diesen bewegenden Text!
De mortuis nil nisi bene,
siehste mal in was für Zeiten wir uns immer noch in Deutschland befinden!
Gaby danke für den ersten ehrlichen Nachruf auf Franziskus
Der Text zeigt die Sicht einer Außenstehenden, die anscheinend weder mit Kirche noch mit Religion viel am Hut hat
Aber wie auch immer, es ist nun mal ihre Sicht der Dinge.
Okay, kann man machen.
Nun ist es allerdings – so möchte ich anmerken – vielleicht etwas heikel, jemanden vorrangig an Verhaltensweisen und Eigenschaften zu messen, die gar nicht so sehr mit jenen spezifischen und traditionsreichen Aspekten, die zum Amt der betreffenden Person gehören.
Das erinnert dann, um ein Beispiel zu gebrauchen, etwas an das Lob für einen Koch, weil die Gaststube im Restaurant gemütlich ist, man auf geschmackvollen Möbeln sitzt und man vom Kellner gut bedient wird.
Ich finde es total fair Leute nach Eigenschaften und Taten zu beurteilen welche man selbst überblicken kann.
Daher top , danke Gaby Weber!
@Chris
Aha. Glauben Sie, dass mich das interessiert?
Das macht doch nichts, dass es Sie nicht interessiert. Ich fand es interessant und teile diese Sichtweise. Ein öffentlicher Post ist doch keine private Nachricht, das lesen doch auch andere.
Ignoranz gilt bei manchen als Ausweis von Intelligenz. Fängt ja beides auch mit „I“ an…😉
Was ist denn „Tradition“ in der Katholischen Kirche? Die „Heilige Dreifaltigkeit“ wurde erst 300 Jahre nach dem Tod von Jesus auf einen Konzil beschlossen. Oder das der Papst unfehlbar zu sein hat? Das wurde im 18. Jahrhundert erst eingeführt. Der Kirchenstaat wurde nach der Anerkennung der „Konstantinischen Schenkung“ als Fälschung aufgelöst und erst von Benito Mussolini im Zuge seiner Machtübernahme wieder reaktiviert. In der Katholischen Kirche wird seit Jahrhunderten zwischen Tradition & Fortschritt gerungen und richtig Außenstehende wie mich oder Gaby Weber geht das eigentlich nichts an, sollen die doch in ihrer Sekte machen was sie wollen. Dennoch ist es natürlich positiv zu sehen wenn es mal ausnahmsweise nicht ein Antikommunist und ein Hitlerjunge an die Spitze dieser 1,4 Milliarden Mitglieder Organisation geschafft hat und versucht hat das seine zur Verbesserung dieser Welt beizutragen. Das hat er getan – dieser Papst aus Argentinien. Und deshalb werden ihn viele Menschen auch außerhalb seiner Kirche vermissen.
Hihi….guter Sarkasmus gegen Herrn Wirth 😉 🙂
Er will ja nicht seinen infantilen „Glauben“ von uns „Ungläubigen“ erschüttert wissen….. 🙂 😉
Keine Sorge, dass tut er schon mit seinen eigenen Worten hier, und seinen haltlosen, und arroganten, Ergüssen gegen Konfessionslose 😉
Hat sich wohl ins falsche Jahrtausend verirrt?
Da wäre er besser aufgehoben:
„[…]Sabaton TEMPLARS teaser 2025 (Music Video) High Quality Edit[….]“
https://www.youtube.com/watch?v=EfZVy_1O1Oo
Sarkastischer Gruß
Bernie
@Bernie
Du meine Güte, sind Sie dünnhäutig.
Zum Thema:
Man kann Blinden auch nicht von Farben erzählen.
Wie „dünnhäutig“? Woher wissen Sie das?
Haben wir je zusammen ein Bier getrunken?
Kennen wir uns so gut, dass Sie es wagen können mich aus der Ferne zu beurteilen?
Na ja, auch egal werden Sie glücklich mit Ihrem Leben unter der Brücke, und aufpassen Wesen wie Sie werden morgens zu Stein, wenn die Sonne auf Sie scheint *grins* 🙂 🙂
Amüsierte Grüße
Bernie
Gehts eigentlich nicht blöder oder auch eitler?
Glaub bei dir hakts…
Wen meinen Sie den mit Ihrer unqualifizierten Äußerung?
Egal, Ihre eigenen Worte sprechen für sich 🙂
Danke für den aufklärenden Text von Frau Gaby Weber.
Ganz ehrlich gesagt meiner Meinung nach wäre es besser gewesen, auch für den Papst Franziskus, wenn er schon früher in Rente gegangen wäre – trotz all seiner guten Eigenschaften, die Frau Weber beschrieben hat.
Es ist einfach unzeitgemäß, sowie inhuman, ein Amt bis zum Tode, und schwerstkrank, auszuüben – auch für einen Papst.
Da hat Papst Franziskus ja etwas mit Johannes Paul II gemein.
Damals war ich noch römisch-katholisch, und der Papst aus Polen tat mir unendlich Leid in seinen Qualen, und seiner Amtsausübung bis zum Tode hin.
Da wir in einer (absolut) geschichtsvergessenen Zeit leben – Papst Johannes Paul II starb an Parkinson, und das ist eine furchtbare, bis dato immer noch unheilbare, Krankheit.
Da das Internet nichts vergißt hier ein älterer Artikel über Papst Johannes Paul II:
https://www.spiegel.de/panorama/papst-vatikan-bestaetigt-erstmals-parkinson-krankheit-a-249180.html
Aus dem Jahr 2003….wie die Zeit vergeht….heute haben wir Mai 2025, aber der Artikel ist immer noch zu finden 😉
Papst Benedikt XVI machte es da besser, er ging in Rente, und machte Papst Franziskus den weg frei.
Damals dachte ich, wie wahrscheinliche viele andere auch, dass dies eine neue Ära wäre – eben weil sogar Päpste ab sofort in Rente bzw. ihren wohlverdienten Ruhestand gehen durften.
Tja, 2025 sind wir schlauer, und ich bin schon lange Atheist, dennoch halte ich es für absolut inhuman einen schwerstkranken Menschen bis zum Tode im Amt zu halten – besser wäre es all diejenigen, die heute noch königlich, kirchlich, oder sogar kaiserlich, regieren würden – oder auch nur als autoritärer Herrscher in Osteuropa – würden frühzeitig, bevor sie krank und altersschwach werden, ihr Zepter abgeben, und in Rente gehen.
Nur mein humanistischer Standpunkt in absolut geschichtsvergessenen Zeiten – wie schon gesagt das Leiden des Papstes Johannes Paul II durfte ich als Katholik noch live und medial miterleben, und schon damals hielt ich das öffentliche Martyrium eines schwerstkranken Papstes für nicht mehr zeitgemäß bzw. wie weiter oben erwähnt für absolut inhuman.
Gruß
Bernie
@Frau Dr. Weber
Ihre aufdeckende, anregende und viele Fragen aufwerfende „persönliche Erinnerung“ an den später als ersten Jesuitenpapst bekanntgewordenen Franziskus, née Jorge Bergoglio, ist höchst beeindruckend. Sie bemühen zuletzt einen weisen Spruch Jesu. Vielleicht könnte auch ein anderer alter Spruch auf Leben und Werk dieses Papstes zutreffen: Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer …
Zitat: „1. Ich bin nicht katholisch.“
Ja super. Ich beurteile als Fleischesserin auch immer Veganer. Die manchmal auch fleischessenden Veganer finde ich besonders toll, bei denen muss man bei Einladungen nicht umdisponieren. Einfach das Steak auf den Teller klatschen und fertig.
Ich verstehe gar nicht, warum Veganer sich über diese „Veganer“ aufregen. Ich bin schließlich keine Veganerin.
So.
Und jetzt wüsste ich gerne, warum man Verständnisprobleme bei KATHOLIKEN hat, die einen Papst, der insbesondere von NICHTKATHOLIKEN ganz super gefunden wird, vielleicht nicht ganz so toll finden.
Hier ein Satz aus dem Testament dieses ach so menschenfreundlichen Papstes: „Der Herr möge denjenigen, die mir wohlgesonnen waren und weiterhin für mich beten werden, die verdiente Belohnung geben.“
Das ist alles andere als christlich! Es ist rachsüchtig, kleinlich und passt zur versöhnenden friedvollen Bergpredigt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge!
Hoffentlich wählt die Kurie beim nächsten Mal einen christlichen Papst. Ich persönlich wünsche mir Kardinal Sarah. Ich bin aber auch katholisch und zwar eine praktizierende Katholikin! Ach und manchmal fleischessende „Veganer“ sind übrigens Heuchler. Entweder oder!
@Bettina-di-Monaco
23. April 2025 um 12:56 Uhr
Sie haben diese Gedanken, die ich teile, noch besser und treffender formuliert als ich vorhin. Prima!
Danke!
Weiter so, bald steht euer weniges Personal mit euch wenigen Hanseln allein in den Kirchen. Es wäre nicht schade drum…
Das ist falsch. Ich bin praktizierende Katholikin in einer konservativen Gemeinde. Die Kirchenbänke sind jeden Sonntag voll und zwar mit Menschen jeden Alters und jeder Nationalität!
Multiethni, nicht Multikulti und grad´schön ist´s, denn die Katholische Kirche ist eine Weltkirche!
Komisch, in den „progressiven“ Gemeinden ist die Klappe zwar groß, aber die Zahl der praktizierenden Katholiken sehr überschaubar. Irgendwie scheint das nicht zu stimmen, dass man nur woke genug sein muss, um Woke dazu zu bringen, die Kirche nicht nur zu instrumentalisieren, sondern auch sonntäglich zu besuchen…
Die Stärke der Katholischen Kirche war es immer, eben der Fels in der Brandung zu sein und nicht das 5. Rad am Wagen.
Die Kirchenaustritte in Deutschland sprechen aber eine andere Sprache. Auch ich finde die pervertierte Wokeness fürchterlich. Den Menschen aber mit mittelalterlichen Dogmen und infantiler Angstmache zu begegnen, ist m.E. kontraproduktiv und lächerlich.
Wer tritt denn aus der Kirche aus?
Diejenigen, die zur Kirche keinen Bezug haben (das sind sicher nicht die, denen die Kirche nicht woke genug ist, denn woke genug kann die niemals sein) und diejenigen (beispielsweise ich), die z.B. den Schwachsinn mancher Bischöfe nicht mehr ertragen können, die vor Jahren ernsthaft Greta Thunberg als Nachfolgerin Christi dargestellt haben (das ist nur eines von vielen Beispielen).
Ich zahle keine Kirchensteuern mehr, aber ich kann weiterhin – Papst Benedikt XVI. und meinem Ortspfarrer sei Dank – meinen Glauben praktizieren, weil ich kirchenrechtlich nicht über die Folgen des Austritts aufgeklärt wurde, demzufolge nach dem kanonischen Recht seit Benedikt XVI keine Exkommunikation erfolgte.
Ehrlich gesagt sehe ich es auch überhaupt nicht ein, dass ich aufgrund eines mit Hitler (!) geschlossenen Reichskonkordats als Deutsche „Eintritt“ in die Katholische Kirche zahlen muss, während in vielen anderen Ländern der Welt die Taufe genügt. Der liebe Gott ist doch kein Buchhalter und ich glaube auch nicht, dass ich Petrus an der Himmelspforte meine Kirchensteuerbescheide vorlegen muss.
Die Kirchensteuer hat die deutsche Katholische Kirche korrumpiert, sie hängt daran wie der Junkie an der Nadel. Wie war das noch gleich mit dem Nadelör und dem Himmelreich? Ich halte es für einen riesengroßen Fehler der Bischöfe, sich so derart gegen die Abschaffung der Kirchensteuer zu sperren. Das, was diese Leute am Schlimmsten fürchten, das wäre das Beste für die Katholische Kirche in Deutschland! Weg von der Jagd nach Geld, hin zum Evangelium! Ich bin außerdem auch für eine strikte Trennung zwischen Kirche und Staat. Wie Jesus sagte: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“
Hoffen wir auf den nächsten Papst…
Ergänzung:
Wo genau sehen Sie in meinen Ausführungen eigentlich Angstmacherei bzw. Angst?
Ich habe jedenfalls keine Angst, ganz im Gegenteil. Die Hauptbotschaft des Christentums und der Katholischen Weltkirche ist: „Fürchtet Euch nicht“!
Mit der Angstmacherei meinte ich nicht Sie persönlich, sondern manche Vertreter der Amtskirche, die z.B. mit unzeitgemäßen Schilderungen von Fegefeuer und Hölle um die Ecke kommen, und das z.B. bei einer Erstkommunion im 21.Jahrhundert. Das passt einfach nicht mehr.
Ich bin zum Glück geborener Atheist und muss mich nicht mit eurem, man kann es ja nichtmal , ‚konservativem‘ Schwachsinn nennen auseinandersetzen. Das gilt auch für den @ Würth.
Der Mann ist tot, er hat innerhalb seiner Möglichkeiten, wie Weber auch durchblicken lässt, getan, was er konnte.
Punkt aus
Dieser Kommentar wurde auf Wunsch des Autors gelöscht.
„Ich bin aber auch katholisch und zwar eine praktizierende Katholikin!“
Religionen sind etwas für Leute, die auch glauben, dass in ihrem Garten Elfen und Kobolde wohnen …
….ebent, aber ich vermute einmal, dass „Bettina-Di-Monaco“ ein bekanntes Wesen aus Skandinavien ist, dass Forenteilnehmer besser nicht mit ernsthaften Antworten füttern sollte 🙂
Amüsierte Grüße
Bernie
Ambrose Bierce hat vor über 100 Jahren in seinem „Devil’s Dictionary“ geschrieben:
Diese Betrachtung hat mir an meinem sehr katholischen bayerischen Studienort immer geholfen, wenn draußen mal wieder penetranter Fronleichnams-Krach war. Ich habe in manchen Jahren einfach „Hells Bells“ in Dauerschleife aufgedreht, um den über Lautsprecher(!) in der Innenstadt übertragenen hirnerweichenden Unfug nicht mehr hören zu müssen.
„Homo Sapiens“. Lächerlich!
Es ist primitiv, niemals im Leben an der Religion zu zweifeln, aber es ist mindestens genauso primitiv zu glauben, der Materialismus würde das ganze Bild ergeben und es gäbe nichts anderes.
Aber mir ist schon klar, dass es sinnlos ist, mit gläubigen Atheisten darüber zu diskutieren, woher die verdichtete Materie kam, die angeblich beim Urknall explodierte und wohin sich das Weltall seitdem ausdehnt. Niemand weiß es. In der Religion nennt man das „Mysterium“ und es ist schon sehr witzig zu beobachten, wie gläubig Atheisten sind, wenn Mysterien angeblich wissenschaftliche Mysterien sind.
„Niemand weiß es.“
Ja. Aber „Gott hat es geschaffen“ ist auch keine Erklärung, denn dann stellt sich die Frage „Wer hat Gott geschaffen?“.
…und was sind „gläubige Atheisten“????
Die gibt es doch ebensowenig wie karierte Zebras oder grünlackierte Affen 🙂 *kopfschüttel*
Was meint eigentlich die Band „Die Ärzte“ zum Thema:
„[…]die ärzte – Waldspaziergang mit Folgen (Performance)[…]“
Link:
https://www.youtube.com/watch?v=u_L-bk2UcO0
Ich verweise insbesondere auf die Stelle an dem sie singen „…ich geh in den Wald und schnitz mir einen Gott….“ 🙂
Ich halte es da eher mit einem Klassiker der Religionskritik – Ludwig Feuerbach:
„Nicht Gott schuf den Menschen. Der Mensch schuf sich Gott“….
Die Band „Die Ärzte“ haben das schön melodisch auf den Punkt gebracht 😉
Gruß
Bernie
Gut aufgepasst! Ich schaffe es hier an den meisten Stellen nicht mehr, mit voller Aufmerksamkeit zu lesen. Dazu ist das Durchschnittsniveau einfach zu bescheiden.
Wie gesagt: Ich halte es für primitiv, zu glauben, es würde nur eine materielle Welt existieren. Das ist nicht das ganze Bild. Es gibt einen sehr schönen Satz des Physikers und Nobelpreisträgers Werner Heisenberg: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“
Aber man sieht sehr schön an den Äußerungen der hier schreibenden Atheisten, dass die gar nicht diskutieren wollen (was ich ebenfalls für primitiv halte). Es ist ein bisschen so wie als (sozial denkende und handelnde) Wertkonservative mit manchen Linken zu diskutieren. Die wollen auch nicht ihr Weltbild hinterfragen, die wollen nur beleidigen und abwerten.
Bitte. Wenn´s schee macht.
Dieser Kommentar wurde auf Wunsch des Autors gelöscht.
„Jeder hier glaubt an etwas und sei es an die Nichtexistenz Gottes oder die Abwesenheit von Schicksal. Demgemäß ist auch jeder auf seine Weise „gläubig“ – und sei es als Kirchgänger der Elfenbeintürme. Schön wäre es, wenn jeder den (Irr)Glauben seiner Nächsten respektierte und davon Abstand nehme andere zu seinem (vermeintlichen) Wissen und den Geboten seines jeweiligen Gottes zu bekehren.“
Ja, sehe ich auch so.
Wenn Nichtkatholiken aber einen Papst hochjubeln, der von sehr vielen praktizierenden Katholiken äußerst kritisch gesehen wurde, dann ist das eben so eine Art „bekehren wollen“. Das ist genau der Grund meiner Kritik. Nein, dieser Papst war kein guter Papst, denn Päpste sind katholisch und keine Sozialdemokraten, die sich zwar gerne selbst reden hören, aber in entscheidenden Moment mindestens indifferent sind und/oder umfallen. Die Kirche ist der Fels und kein Wackelpudding. Bergoglio hat sich selbst mit dem Amt verwechselt (wie das übrigens inzwischen auch sehr viele andere Amtsträger, Politiker, Staatsanwälte etc. tun).
Dieser Kommentar wurde auf Wunsch des Autors gelöscht.
Oh! Da habe ich ja was verpasst!
Typisches Statement der christlichen Rechten. Ihr seid weit weniger als ihr glaubt! Auch in der katholischen Kirche seid ihr eine kleine Minderheit. Als Frau hat man da eh nichts zu sagen.
Vor langer Zeit gab mal ein katholischer Pfaffe mir gegenüber zu, sie wüssten, dass sie in Deutschland verloren hätten, aber eben in der sogenannten dritten Welt noch genug Schäfchen hätten. Das ist so wie mit Zigarettenkonzernen, die ihre krebserregenden Produkte eben dann in armen Ländern verkaufen, wo ihre Lobbyisten erfolgreicher sind. Schaut man auf google maps, sieht man z.B. in lateinamerikanischen Staaten wie es von Kirchen evangelischer Sekten wimmelt in armen Gebieten und die Katholiken auch dort mittlerweile ganz dicke verlieren.
Gerade für Frauen würde sich ein Buch von Norbert Lüdicke lohnen.
Unten schrieb ich noch Kirchenaustritte in Deutschland 6-stellig jedes Jahr. Seit ein paar Jahren sind Angehörige der Landeskirchen unter 50 % der Deutschen. Jedes Jahr eine halbe Million weg oder mehr, kann man sich ausrechnen wie stark das bröckelt. Ich kenne keine andere Ideologie, die gerade ähnlich rapide verliert. Da hilft auch kein Geseier, dass es die Kirche 2000 Jahre schon gibt.
@ Altlandrebell
24. April 2025 um 3:49 Uhr
Hallo!
1. Ihr letzter Absatz von 3.49 Uhr ist brillant. Alle drei Sätze.
—
2. Sie haben mich ja vorhin – ich weiß nicht mehr genau wo, es gibt so viele Texte – erneut als Lasallianer eingeordnet. Ich gebe zu, dass ich mich bisher nur recht oberflächlich mit ihm beschäftigt habe, aber da mag schon was dran sein.
In die libertäre Richtung gehe ich jedenfalls nicht. Und auch, wenn Herr Zitelmann in jenem bewussten Interview aus meiner Sicht durchaus hier und da etwas Richtiges und Wichtiges sagt, so bleibt mir dieser reine Marktglaube auch wieder etwas Extremes und letztlich eine naive Sache.
Kein wirklich Konservativer kann in seiner Weise auf den Markt und das freie Spiel der Kräfte setzen.
Kommen Sie gut durch den Tag!
Dieser Kommentar wurde auf Wunsch des Autors gelöscht.
@ Altlandrebell
Hallo,
nur kurz. Ja, das mit Lassalle hatten wir schon mal.
Dann bin ich wohl Lasallianer mit altliberalem Einschlag.
Tja, völlig aus der Zeit gefallen …
Nur eine Frage:
Wie stand Lasalle eigentlich zur Monarchie?
—
Das Wort „Libertalia“ lese ich hier das erste Mal.
Gruß
Der woke WEF -, WHO -und Klimawandelpapst ist jedenfalls Geschichte.
Eine 180°-Wende deutet sich an, sollter Favorit, Kardinal Raymond Leo Burke, Papst werden.
„Eine 180°-Wende deutet sich an, sollter Favorit, Kardinal Raymond Leo Burke, Papst werden.“
Innerhalb einer seit Anbeginn ersonnenen und erfolgreich platzierten „Unternehmensphilosophie“, die weltliche Macht, Herrschaft über Individuen und Zugewinn an Mammon erreichen bzw. bewahren will, sind wesentliche Abweichungen unmöglich, da diese das zugrunde liegende Konzept gefährden bzw. ad absurdum führen würde.
Außerdem:
Wenn schon eine Wende, dann nur um 360°, da der Gute mittlerweile satte 77 Jahre auf dem Zähler hat – wie die Meisten überaus betagte Teilnehmer auf das Losverfahren zum ersehnten Endziel sind.
Eine neue Dauerberieselung auf Seiten wie dieser, mit Wehklagen über dessen Ableben, wird daher nur eine Frage kurzer Zeit sein.
Das kann doch aber keiner wollen, oder!?😉
Karitatives, Seelenheil für die eigene Glaubensgemeinschaft, Kampf gegen Machtmissbrauch der herrschenden weltlichen Kaste… Das wäre genau das Gegenteil, eine 180° Wende, von dem, was der verstorbene Papst so getrieben hat.
Ich verstand Ihr Denken, Hoffen bzgl. einer 180°-Wendung durchaus, ändert aber leider nichts an den o.g. Realitäten und Strukturen.
Darüber hinaus erklimmt man in jedem „Unternehmen“ nur dann die Karriereleiter, wenn man anpassungsfähig, opportun und ein Zugewinn für die Agenda ist.
Marginalien oder kleine Abweichungen sollten dabei nicht höher oder überbewertet werden, wenn diese dem Großen und Ganzen nicht abträglich sind.
Könnte man sogar öffentlichkeitswirksam unter „Reformation“ verkaufen – und (fast) alle ließen sich freiwillig blenden. 🤭
Sorry, liebe Frau Weber, so gerne ich ihnen ansonsten in ihren meist hervorragenden Beiträgen folge, ist nun mal gerade die christliche Religion zu verdammen und mit allen Mitteln zu bekämpfen.
Schließlich ist genau diese Organisation gerade wieder in ganz Südamerika für die bestehenden Verhältnisse als Verursacher mit verantwortlich und ein Führer dieser Organisation ebenfalls zur Verantwortung zu ziehen, also schuldig, auch, wenn er sich einsichtig zeigen sollte, die von der Kirche verursachten Verbrechen Aufzuklären.
Das ist jetzt der 3, Artikel in Overton um den Papst zu huldigen, mich zu canceln und die scheiss christliche Kirche, die mehr Leid auf der Welt gebracht hat, als jeder Krieg auf dieser Welt auch noch zu verteidigen! 🙁
Schuld und Sühne, sprach es, aber dachte nicht nach.
hahaha
Sehr witzig .
Hier dein 🐟
Religion im Allgemeinen wurden erfunden,
damit die Armen nicht die Reichen umbringen.
Stammt von Napoleon Bonaparte und der
mußte es schließlich wissen. Er hat sein
ganzes Leben danach gehandelt. Für ihn waren
das nur Verblendete die man leicht
führen konnte und Leute die nicht allzusehr
aufmuckten. Religion ist eben wie Opium
fürs Volk.
Die Holzpuppenanbeter sollten sich mal
fragen, warum ihr jeweilige Gott noch nie
einen Krieg verhindert hat. Im Namen von
Religionen wurden schon Milliarden von
Menschen ermordet aber noch kein Einziger
gerettet.
Der Glaube ist der Tod der Vernunft.
Religionskritik ist eine der Wurzeln der Aufklärung, ohne sie wären weder der Niedergang des Feudalismus und sein Hinwegfegen durch bürgerliche Revolutionen, noch irgend welche weitergehenden Emanzipationsbestrebungen möglich gewesen.
Aber warum gibt es ihn? Scheinbar funktionieren die Menschen doch nicht ohne.
Die reine Vernunft wäre nicht besser. Die müsste sich nämlich fragen, wozu es Menschen gibt, und sie abschaffen.
Aber warum gibt es ihn? Scheinbar funktionieren die Menschen nicht ohne.
Die reine Vernunft wäre nicht besser. Die müsste sich nämlich fragen, wozu es Menschen gibt, und sie abschaffen.
Zur Vollständigkeit gehören immer mehrere Sichtweisen.
Hier ist eine andere:
https://philosophia-perennis.com/2025/04/21/papst-franziskus-tot-ende-eines-unertraeglichen-pontifikats/
So lange es Religionen gibt, wird es keinen Frieden auf Erden geben!
(Hervorbebung von mir)
https://de.wikipedia.org/wiki/David_Berger_(Theologe)
Aber ok, Herr Wirth, Ihr Privatleben geht mich nun wirklich nichts an!
Jedenfalls meinen Dank im Sinne der Diversität, dass bei Ihnen auch schwulen Sichtweisen Berücksichtigung finden!
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„Ich habe mich bisher auch immer gut mit ihm austauschen können,“
Mal ganz davon abgesehen, dass ich keine Rechtsaußen mag, habe ich nicht den Eindruck, dass ich irgendetwas von ihm lernen könnte.
@Alexander
Sie verwechseln Wissen und Meinung.
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Da unterscheiden wir uns sehr. Ich würde auch nie mit Flacherdlern diskutieren. Aber ok, wessen Belohnungszentrum durch so etwas stimuliert wird, der soll das tun. Ich finde es spannender, Menschen zuzuhören, die wirklich etwas verstanden haben.
„dass Strauß im Vergleich zu ihnen noch als Salonkommunist erschiene.“
Schwer vorstellbar!
https://www.youtube.com/watch?v=1ipGGyo1uTU
Nein, mit solchen Leuten rede ich nicht!
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„Mag sein. Ist das schlimm? 😉“
Nein. Genau das ist Evolution!
„für eine anderthalbstündige Busfahrt einen Vierer in der S-Bahn teilten.“
Ich hätte bereits Einwände gegen einer Dreier bei einer Busfahrt in der S-Bahn! ;->
Aber so bin ich eben.
„Das hat weniger mit einem Belohnungszentrum zu tun“
Doch hat es! Bitte nochmal nachdenken!
„einer nannte Strauß eine“
Ok. Die waren dann wohl „die Wand“? (Video angeschaut? Vorwürfe der Unterstützung des Rechtsterrorismus?)
Vielen Dank für diesen bewegenden Nachruf auf Franziskus!
Auch was Dagmar Henn auf RT zu Franziskus geschrieben hat, ist sehr lesenswert.
Dieser Papst hat den Frieden hochgehalten, während in Deutschland die Kirchen schon wieder kurz davor stehen, die Waffenfür den nächsten Krieg zu „segnen“.
Ja, und den >Tod gepredigt, indem er seine Jünger zur Spritze der Nächstenliebe aufgefordert hat.
Also m.M.n. ein gemeiner Mörder!
Jetzt halten Sie mal den Ball flach. Bei Corona lief sicher Einiges falsch und müsste dringend schonungslos untersucht werden, aber Franziskus das bewusste Gutheißen von Tötungen zu unterstellen, ist schon ziemlich steil. Die Segnung von Waffen, die Menschen in Stücke reißen und töten werden, von bigotten Dreckspfaffen jeglicher Konfession ist dagegen ein bewusster Akt.
https://x.com/bobscartoons/status/1914640498012148147
Für all die Papst-Jubelperser hier eine Zeile aus dem Song „Sei wachsam“ von Reinhard Mey:
„Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm, halt‘ Du sie dumm, ich halt‘ sie arm!“
Mehr ist zum Thema Religion und ihren Institutionen sowie Funktionen nicht zu sagen.
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„verdammte 65 Euro kostet“
Uiii. Ich konnte meinem Religionsanbieter einst noch für 35 DM kündigen. Fand ich nicht fair, denn ich konnte mich nicht erinnern, jemals einen Liefervertrag abgeschlossen zu haben.
So ein Ärger. Man sollte ein Mindestalter für die Geburt vorschreiben …
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Tarik Cyril Amar schreibt:
Naja, man kann sich ja auch nicht um jede Petitesse kümmern …
Glück und Freiheit
Jetzt muss ich aber lachen, in der Regel wird man, frau, diverse durch Konfirmation oder Erstkommunion und später die Firmung, Mitglied in der Weltlichen Glaubensgemeinschaft
Zwangstaufen und Zipfelchenabschneidungen mal ausgenommen aber ich habe, da ja leicht Reden als der nicht getaufte Halbgott
🧿
Für den Austritt muss man AUCH NOCH zahlen?😳
So wie ich das kennen gelernt habe, werden Menschenkinder i.d.R. bereits zu einem Zeitpunkt eingetreten, an dem diese weder (weg)laufen noch sich artikulieren können. Außer Schreien gibt es keine Mitbestimmungsbeiträge.
Können auf diese Art durch Dritte (Eltern) geschlossene „Verträge“, ohne Legitimation oder gültige Vorsorgevollmacht mangels „Vollbesitzes aller kognitiven Kräfte“ des Delinquenten überhaupt rechtsverbindlich und – gültig sein?
(W)irr/e! 🤪
„Für den Austritt muss man AUCH NOCH zahlen?😳“
Beim Standesamt! Nicht beim Bodenpersonal des großen Watumbas.
🤣
Ach soooo – danke für die Aufklärung.
Dennoch ändert sich ja nichts grundlegend am Zustandekommen eines (fragwürdigen) Vertrages über den Kopf eines Unmündigen hinweg.
Außerdem; ob Bodenpersonal 😂oder Amtsstube – gibt es da tatsächlich signifikante Unterschiede, trotz theoretischer Säkularisierung?
Der Rentenpapst z.B. hielt Hof im Bundestag, in staatlichen/öffentlichen Einrichtungen (BY) hängt….äh ist das Kreuz+ an die Wand genagelt…..äh angebracht, und eine Steuer, die weltweit ihresgleichen sucht, wird von einem für den anderen eingetrieben.
Ich sehe beim gemeinschaftlichen Zu/Gewinn(en) viel Vereinendes – aber für die Mehrheit sieht’s eher schwarz aus.😉
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„Bei diesem Brauch saugt der Mohel“
*börks*
Karlheinz Deschner hatte in „Das Kreuz mit der Kirche. Eine Sexualgeschichte des Christentums“ auch so manches zu berichten! „Vom Verkehr mit einem Astloch“ (tut das nicht sehr aua???) gehört da noch zu den harmloseren Stellen.
Bei Interesse könnte ich außerdem einen Text anbieten, der bezüglich unappetitlicher Handlungen auch Aspekte des Buddhismus aufgreift.
Lieber Nicht
Das wird ja, sonst noch das reinste Sodom und Gomorra for Adults only!
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Ich kann den Text auf die Schnelle nicht mehr finden. Hier aber eine kurze Zusammenfassung:
http://www.humanistische-aktion.de/wahn.htm
(-> Unterwerfungsrituale)
Der Autor und sein Buch scheinen allerdings Kontroversen verursacht zu haben 😉
(Übrigens juckt es mich schon seit längerer Zeit, einem neugierigen Menschen, der nach eigenen Angaben nicht viel Geld hat, zu verraten, wie man sehr kostengünstig Zugriff auf einen riesigen Buchbestand erhalten kann.)
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Es soll eine Seite geben, die sich ‚Annas Archiv‘ nennt. Dort kann man sich Gerüchten zufolge einen Eindruck von sehr vielen Bücher verschaffen, bevor man die, die einem gefallen, dann selbstverständlich aus Anstand kauft! (genügt das so?)
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À propos ‚börks‘ und für die, die das immer noch nicht glauben und/oder den unbekannten Alexander-Text – warum auch immer – verweigern, ich könnte da das Standard-Werk eines absoluten Experten empfehlen. ‚Absurdistan‘ von Gary Shteyngart – übrigens gebürtiger Jude&auch-noch-Russe weiß da allerlei zum Vorgang zu berichten. Eines bin ich mir sicher, nach Lektüre des entsprechenden Kapitels bleibt bei zumindest bei jedem Leser und auch dessen späteren Nachkommen ,der Schniedelwutz – falls vorhanden – bis zum Ende aller Tage unbehelligt, also UC, wie es angelegentlich so heißt in spezieller Branche.
@Altrebell
„Weil die Frage aufkam..“
Die Frage kam nicht (irgendwie) auf, sondern wurde durch mich explizit an Sie gestellt.
Beantwortet wurde diese jedoch nur durch @Alexander, während Sie sich in Ansprache an @all und in üblicherweise weitschweifenden und themafremden Ausführungen ergingen.
Zudem fällt zumindest mir bei Ihren Kommentaren/Antworten in zunehmendem Maße auf, dass diese eine belehrende und/oder selbstgefällige Färbung haben und im Gesamteindruck (des Umgangs) unangenehmer werden.
Bevor Sie aber nun zu einem epischen Monolog ausholen:
Sie haben und sind natürlich im Recht👍
P.S.
„Kirchenaustritt schon länger weit oben… 65 Euro kostet…. 12 % meines Monatseinkommens und Sparen in diesem Land so gut wie nicht drin.“
Hartz4/Bürgergeld waren m.M. stets viel zu niedrig, um ein menschenwürdiges und teilhabendes Leben (nicht Überleben) führen zu können.
ABER: zu behaupten, sich 10 Cent pro Tag=3€/Monat NICHT absparen, um sich nach knapp 22 Monaten den heißersehnten Kirchenaustritt leisten zu können? Ernsthaft!?
Aber was des Sisyphos‘ Stein war, scheinen allgegenwärtige Idioten Ihre Strafe zu sein. 😬
Kirchenaustritte sollten nun wirklich kostenlos sein! Aber der Staat unterstützt eben lieber Kirchentage als Kirchenaustritte (siehe HPD, obwohl das ein heuchlerischer D*****-Laden ist).
Der Artikel ist gut, gerade wegen den persönlichen Eindrücken von Gaby Weber.
Zu einem anderen Kommentar, dass der Papst nur ein Pressesprecher wäre, vielleicht noch ein Tipp, warum das mit den Reformen bei den Katholiken nie klappt und es immer nur bei schönen Worten bleibt:
https://www.amazon.de/s?k=norbert+lüdecke
https://www.amazon.de/T%C3%A4uschung-Katholiken-Kirchenhierarchie-verhindert-Streitschrift/dp/3806243530
Oder bei YT Interviews mit ihm anhören.
Die sitzen auf Milliardenvermögen, wie damals die Enthüllungen um den Tebartz von Elst zeigten. Es ist ein elitärer Männerclub.
Die Kritik gilt besonders für Katholikinnen. Auch sieht man schön, wie die katholische Kirche ihre Schäfchen kleinmacht. So versuchen das auch die Parteien, vor allem die CDU/CSU zu kopieren.
Ich frage mich schon länger wie das weitergehen wird mit der CDU/CSU in Deutschland. In ca. 20 Jahren sind die (Staats-)Christen eine winzig kleine Minderheit, wenn das so weitergeht mit 6-stelligen Kirchenaustritten jedes Jahr, wie man bei kirchenaustritt.de sehen kann.
„Die sitzen auf Milliardenvermögen…“
Ja, gewiß! Wenn all die Hirten und ihre Schäflein die vielen Tonnen Blattgold von Säulen,Wänden und Gips&Holzpuppen in ihren ansonsten unveräußerlichen Immobilien kratzen würden.
Ich meinte vornehmlich katholische Bistümer.
Nein, da geht der Irrtum schon los. Die kriegen haufenweise z.B. Immobilien vererbt von Katholiken, die keine Kinder haben. Da fällt schon was an über Jahrhunderte. Das Vermögen von deutschen Bistümern wird von Investmentbanken wie z.B. Goldman Sachs verwaltet. Deshalb ist es auch gerade so ein Hohn, wenn kein Geld da war die Kirche einer kleinen Gemeinde zu streichen, wo von Elst zuständig war. Oder die Suppenküchen und viele soziale Einrichtungen, wo katholisch oder evangelisch darauf steht, werden eigentlich oft von privaten Spendern oder dem Staat bezahlt. Die 6-stelligen Gehälter der Bischöfe auch vom Staat bezahlt usw. usf. Sie könnten auch viel mehr armen Menschen helfen, aber dafür fühlen sie sich nicht wirklich zuständig. Reicht ja, wenn sie darüber reden und ihre Schäfchen zur Kasse bitten.
Die hatten 2000 Jahre Zeit die Armut zu bekämpfen. Dabei sind sie sehr reich geworden …
Alleine durch die Kirchensteuer kriegen die unfassbar viel Geld jedes Jahr.
S.56: Wie die Kirchen die Öffentlichkeit täuschen: Verwendung der Kirchensteuer
https://www.youtube.com/watch?v=CCHCepVuVyA
In dem Podcast ist ein Beispiel: Von den Steuereinnahmen der Evangelischen Kirche Berlin geht ca. 1 % ihrer Einnahmen an Diakonie und Kitas. Das versuchen sie möglichst gut zu vertuschen und sind keine Ausnahme unter den Landeskirchen.
Ich bin ebenfalls überzeugt von der Liedzeile des Reinhard Mey, denn die meisten höheren Kirchenbeamten, zumal wenn sie den Kardinalshut tragen, sind fest verankert in der herrschenden Klasse:
„Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm, halt‘ Du sie dumm, ich halt‘ sie arm!“
Daran ändert nichts, wenn ein Papst mal aus der Reihe fällt. Sein Vorgänger Ratzinger-Benedikt von der dogmatisiert vergeistigten Sorte hatte nur hilflos zusehen können, wie ihm die Korruption durch seine tiefschwarzen Glaubensbrüder in der Papst-Behörde über den Kopf wuchs. Deshalb musste einer ran, der in der Lage war, die Korruption im Vatikan wieder auf das übliche Maß zurückzudrehen.
Trotzdem ist festzuhalten, dass dieser Jorge Bergoglio als Erzbischof die Gaby Weber bei der Suche nach den Verschwundenen der Militärdiktatur unterstützt hat – gegen den eigenen Kirchenapparat gab er die Taufunterlagen der zwangsadoptierten Kinder ermordeter politischer Gefangener heraus! Eine Revolution war das nicht, aber eine wichtige Unterstützung.
Bei der Frage des Einflusses der Regierung Argentiniens auf die Papstwahl scheint mir Gaby Weber aber einem Mythos aufzusitzen: „Papst Franziskus: Kardinal Ratzinger war ‚mein Kandidat‘ bei Konklave 2005“ — https://de.catholicnewsagency.com/news/15413/papst-franziskus-kardinal-ratzinger-war-mein-kandidat-bei-konklave-2005
Es gab überhaupt nur sehr wenige Päpste, die keine Italiener sind – der Grund liegt im Apparat des Vatikanstaats, der letztlich die Papstwahl meistens entscheidet. Argentinier und ihre Regierung haben dort fast nichts zu sagen, können also auch nicht den Einfluss gehabt haben, den Gaby Weber ihnen zuschreibt.
https://transition-news.org/die-verbindungen-von-bergoglio-mit-argentiniens-operation-condor-und-dem
Papst Franziskus’ Rolle in Argentiniens «schmutzigem Krieg» vor seiner Zeit als Pontifex Maximus
Vielleicht war er ein Mann mit zwei Gesichtern …
Das war er sicherlich, sonst wäre er nie Papst geworden.
Die anderen Kardinäle mussten den mit 2/3 Mehrheit wählen. Wer Zeit hat, könnte sich anschauen, wer den wohl gewählt hat und wie die sonst so ticken. Das wäre dann auch ein Horrortrip in die Psyche von Alleinherrschern, die alle Frauen und auch alle Männer, außer sie selbst, nur als Untertanen sehen.
Die haben den damals gewählt, weil ihnen das Wasser bis zum Hals steht, ihnen die Schäfchen scharenweise wegrennen und sie meinten, sie bräuchten die gute PR. Der musste sie aber überzeugen, dass er doch immer an sie denkt.
Dafür, dass sich hier so viele als „Ungläubige“ oder Religionskritiker darstellen, scheinen Papstwahlen in einem ziemlich hohen Maß deren Aufmerksamkeit zu finden. Käme mir als Fleischesserin nie in den Sinn, die Qualitäten des verstorbenen Vorsitzenden einer Veganer-Organisation zu bewerten.
Was etwas anderes ist, als sich die menschliche Freiheit zu nehmen andere Menschen zu kritisieren oder zu loben – mit Bezug auf die eigenen Vorstellungen von der Welt und ihren Bewohnern von der Amöbe bis zum Afrikanischen Elefanten.
Danke, Gaby Weber.
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wenns ne veganer organisation gibt, die 1.4 milliarden mitglieder hat und noch mal eine milliarde sympathisanten und die einen derartig imposanten kult um ihren vorsitzenden machen und seine direkte leitung nach oben wie die christen, dann seh ich mir das selbstverständlich ebenfalls nicht an.
lol: https://www.blick.ch/ausland/besonderes-geschenk-diesem-lamborghini-gab-der-papst-seinen-segen-id20809389.html
@ zero fox und @ Altlandrebell
Jeder Mensch hat zu allem, was ihm begegnet eine Meinung – z. B. zum Geschmack der Dosenleberwurst. Das gehört zu seiner Art. Die Frage ist, was er damit anfängt.
Der Abschluss der Ostermärsche hat gezeigt, dass das letzte, was Bewohner Deutschlands gegenwärtig interessiert, das Schweigen der Waffen ist. Zu den Feinheiten meines Erlebens am Ostermontag an einem Ort, der glücklicherweise eine ansehnliche Anzahl öffentlicher Bänke aufwies, äußere ich mich nicht. Die öffentlichen Bänke ermöglichten die Teilnahme derer, die Häuser ohne Dächer und Fenster, verfestigte Panzerspuren zwischen Schuttgrundstücken und Schulbaracken aus angekokelten Balken und Brettern noch in Erinnerung haben.
„Meinungsfreiheit“ ist kein Augleich für schwere Mängel in der Argumentation. Vernunft halte ich für wichtiger als Moral. Dazu darf natürlich jeder eine Meinung haben. Es lebe die Unverbindlichkeit. Ein Hoch auf das Geschwätz. Gerne auch über 200 + x Zeilen.
„Getret´ner Quark wird breit, nicht stark.“
Tja, dass dürfte unseren „Hardcore-Katholiken“ bzw. „Hardcore-Religiösen“ hier im Forum nicht passen, aber ich poste es dennoch:
„[…]Interview – Kritik an Papst Franziskus:Maria 2.0: „Sehr wenig passiert“[…]“
Link:
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/papst-franziskus-tod-katholische-kirche-fortschritt-maria-2-0-100.html
Anmerkung:
Das ging ja schnell.
Kaum ist „Papst Franziskus“ begraben wagen sich auch die römisch-katholischen Kritiker aus ihren Schützengräben.
Bin mal gespannt was die nächsten Jahre noch so an Überraschungen ans Licht kommen, die unseren „Harcore-Katholiken“ bzw. „Hardcore-Christen“ nicht passen.
Ich wage mal eine Voraussage – in Memoriam Karlheinz Deschner – da wird noch einiges kommen, was denen so gar nicht in den Kram passt – und dies eben nicht nur aus säkularen Kreisen sondern eben auch aus christlich-religiösen Kreisen? 😉
Wie war das noch einmal? „Über Tote nur Gutes“?
Tja, dass ging schnell, und überrascht einen säkularen, atheistischen Menschen wie mich eher wenig – kaum ist der alte Papst tot melden sich die Hyänen – aus dem Christentum bzw. dem Vatikan – zu Wort *Sarkasmus*
Und im Konklave für die Wahl des nächsten „Papstes“ beginnt das berühmt berüchtigte „Hauen und stechen“, und nein den gleichnamigen Film kenne ich nicht, aber bisher war es immer so – hinter den Kulissen des Vatikan.
Kein Wunder, dass immer weniger „Schäfchen“ in die Kirche gehen und die Zahl der Konfessionslosen (keineswegs alle Atheisten bzw. Gottferne) immer mehr zunimmt – wie eine vor Jahren verstorbene gottgläubige Nachbarin von mir einmal meinte „Das himmlische Bodenpersonal kann man getrost vergessen…“ – bezogen auf den damaligen Vatikan, als noch ein polnischer Papst den „Chef“ spielen durfte – namens Johannes Paul II.
Sarkastische Grüße
Bernie