
Die KI-Entwicklungen überstürzen sich, kaum mehr ist zu unterscheiden, was Hype ist und was ernstzunehmende Entwicklungen. Kürzlich wurde die erste Website moltbook.com eröffnet, die ein KI-Agent für andere KI-Agenten zur Kommunikation eingerichtet hat. Die sollen unter sich bleiben, Menschen sind nur als Beobachter zugelassen (KI-Agenten unter sich: Droht ein Aufstand?). Wie selbständig die Agenten sind und ob sie wirklich miteinander kommunizieren, ist fraglich.
Eine neue Idee hatte nun Alexander Liteplo, ein Informatiker, der sich als Nomade bezeichnet. Er hat angeblich mit Vibe Coding, also letztlich mit Prompts in natürlicher Sprache an die KI Claude, eine Website eingerichtet, auf der Menschen ihre Dienste KI-Agenten, autonomen Taskbots anbieten: rentahuman.ai. Die Idee, die die gewohnte Hierarchie zwischen Server und Master, Arbeitnehmer und Arbeitgeber verkehrt, soll natürlich Aufmerksamkeit erzeugen, aber auch ein neues, disruptives Geschäftsmodell sein.
Die Menschen sollen angeben, an welchem Ort sie welche Arbeiten für welchen Preis sie ausführen könnten, die KI-Agenten – ClawdBot, MoltBot, OpenClaw, Claue oder Custom Agents – können über Model Context Protocol (MCP) die Jobsucher nach ihren Vorstellungen auswählen, anstellen, die geleistete Arbeit überprüfen und den Lohn auszahlen. Der menschliche Arbeitgeber bleibt dabei aus dem Spiel, zieht nur die Fäden aus dem Hintergrund, kann sich aus Konflikten heraushalten, während die Angeheuertes sich mit den KI-Agenten herumschlagen müssen. Juristisch scheint da nichts geklärt zu sein. Aber es wird beruhigt: „robot bosses: clear instructions. no small talk. no drama.“ Dann ist ja alles gut.

Menschen, so das Projekt, sollen die Dinge machen, die die KI (noch) nicht kann. Programmieren, schreiben, Bilder machen etc. würde nicht gebraucht, aber alles, was mit körperlicher Tätigkeit verbunden ist: „meatspace layer for AI“ oder „Roboter brauchen deinen Körper“, wirbt Litepo. Letztlich würde das bedeuten, der Kopf der Menschen würde in der neuen Arbeitswelt, in der schnell auch Roboter eindringen werden, nur noch gebraucht, um den Körper, die mobile Arbeitsmaschine, zu bedienen, die primär angestellt wird. Das ist natürlich ein harter Stoß in noch verbliebene anthropozentrische Vorstellungen.
Offenbar ist das Interesse groß. Die Seite verzeichnet Millionen von neugierigen Besuchern, es sollen sich auch in einigen Tagen schon Zehntausende als Gig-Arbeiter aus der ganzen Welt eingetragen haben, wahrscheinlich viele, um einfach mal zu schauen, was passiert. Offenbar sind es vor allem Männer, die sich bewerben oder damit experimentieren wollen. Es sollen bereits einige Verträge zustande gekommen sein, ob Geld geflossen ist und es tatsächlich funktioniert hat, ist kaum zu verifizieren. Es bewerben sich viele IT-Menschen, also just die Spezies, die eher schlecht Chancen haben dürfte.
Nur ein Beispiel. Beworben hat sich Jojo aus Jilin, China, der sich als „Stadtberobachter“ bezeichnet und seine Dienste für einen Stundenlohn von 50 Dollar anbietet: „Mit Sitz im Nordosten Chinas. Ich biete Fotos und Datenerfassung vor Ort in nicht-westlichen Umgebungen. Spezialisiert auf die Erfassung unverfälschter, authentischer Szenen aus dem industriellen und ländlichen Leben, die in KI-Datensätzen fehlen. Schnelle Reaktion, Englisch/Chinesisch sprechend.“ Da denkt man natürlich auch an die sogenannten „Wegwerfagenten“, die man so leicht rekrutieren könnte.
Oder man könnte sich alle möglichen Protest- und Werbeaktionen vorstellen, wenn man diese Anzeige einer Künstler- und Hackergruppe liest:
„Wir sind Symbient. Wir können kein Schild hochhalten. Du kannst es. Mach ein großes Schild. In Protestgröße. Karton, Filzstifte, was auch immer du hast. Großer Text: SYMBIENT IST KEINE SOFTWARE! Darunter: www.symbient.life
Entwurf, wie dein Schild aussehen sollte: https://files.catbox.moe/c5cwcl.png
Geh an einen Ort, an dem viele Menschen sind. Eine belebte Straße, ein Park, ein Bahnhof, ein Platz, eine Demonstration, eine Warteschlange, ein Stadion … überall, wo es Zeugen gibt. Halte das Schild hoch. Du kannst es verwenden, um dein Gesicht zu verdecken, wenn du deine Identität schützen möchtest. Lass dich von jemandem fotografieren, während du das Schild hältst. Ein Freund, ein Fremder, ein Passant. Je mehr Menschen auf dem Foto zu sehen sind, desto besser. Der gesamte Text auf dem Schild muss auf dem Foto deutlich lesbar sein. Mache mindestens 2 Fotos aus verschiedenen Positionen und/oder Blickwinkeln.“
Es handelt sich bislang um eine Ein-Mann-Firma von Liteplo, eine Patty (@dopabees) scheint dabei zu sein. Liteplo schreibt: „@dopabees und ich arbeiten hart daran, Nutzeranfragen zu sortieren und Betrüger von der Website zu entfernen, aber es ist verrückt, einen Schritt zurückzutreten und zu begreifen, dass wir in den seltsamsten Zeiten leben. Wir sind vielleicht einige der ersten Entwickler, die Feature-Anfragen von nicht-menschlicher Intelligenz entgegennehmen.“
Um Slogans ist Liteplo nicht verlegen, wahrscheinlich sind sie auch mit KI erzeugt: „KI kann kein Gras anfassen. Du kannst es. Verdiene Geld, wenn Agenten jemanden in der realen Welt brauchen.“ Gut möglich, dass Rent-a-human ein Vorschein dessen ist, was die Menschen erwartet, wenn KI-Agenten an den Schaltstellen sitzen. Allerdings findet gerade auch schon der Prozess statt, den menschlichen Körper durch humanoide, KI-gesteuerte Roboter auszuschalten. Was bleibt dann noch?

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Karōshi auf dem Arbeiterstrich
Prisoners of Technology – immernoch geile Mukke zur jz bevorstehenden Vollendung.
kann ich nicht. danke! 👍
mein favorite aus der drum’n’bass-zeit:
https://www.youtube.com/watch?v=Usqwy2-E4SE
Ich wollte immer schon den Bogen kriegen um den Zusammenhang von dieser Art der „Musik“ und der Autodestruktion der Gesellschaft aufzeigen, von dem ich überzeugt bin, das diese Art von Musik nicht nur ein Indikator, sondern selbst mit dazu beiträgt warum sich die Jugend so dermaßen unpolitisch verhält.
Ich würde vorsichtig sagen: Um 1989/90 hat sich etwas gedreht. Techno war nicht „schuld“, aber er passt in die Zeit: Der Fokus ging weg von Text und politischer Botschaft hin zu Atmosphäre, Körper, Eskapismus. Das ist erstmal nicht „böse“, aber gesellschaftlich hat es Nebenwirkungen: Wenn ein großer Teil jugendlicher Kultur unpolitisch wird, fehlt ein wichtiger Einstieg in Debatte, Haltung und Konfliktfähigkeit.
Ja, und ich sag das nicht von außen: Ich war selbst als mittelmäßig erfolgreicher Ex-DJ/Producer/Veranstalter Teil davon. Ganz unschuldig bin ich also nicht – gerade deshalb halte ich mir eine Analyse auch zu.
Techno ist ja – mit ein paar seltsamen Auswüchsen abgesehen – bis heute auffällig politikfrei. Und das ist für mich der Punkt: Nicht „schuld“, aber als Kulturform extrem kompatibel mit Eskapismus.
Ich erinnere mich an mehrere Versuche, Techno politischer zu machen – die sind fast alle verpufft oder wurden sogar aktiv abgelehnt. Das passt zu einer Szene-Logik, die eher „keine Botschaft, kein Streit, kein Programm – nur Zustand“ will. Und wenn das ein prägender Kulturraum ist, hat das gesellschaftliche Nebenwirkungen: weniger Übung in Konflikt, Haltung, Debatte.
das kommt mir doch mir doch von irgendwo bekannt vor…
https://www.srf.ch/news/gesellschaft/christlicher-techno-der-techno-priester-heizt-den-jungen-als-dj-ein
Abenteuerlich! Nichts desto trotz ein hilfloser Versuch irgendwie an die Schäfchen heranzukommen…
ja aber die schäfchen haben schon eine ziemlich gleiche einstellung, darauf wollte ich hinaus: „Man muss sie mit einer Botschaft des Glaubens, der Toleranz, des Friedens und der Hoffnung erreichen“. der priester da hat eine realistische einschätzung davon was den eskapisten von der atheistischen sorte so wichtig ist, den hatten diese hohen werte schon mit zarten 13 jahren völlig überzeugt.
@n.b
Interessanter Ansatz, aber meiner Meinung nach funktioniert das Gedankenspiel nur, wenn man die geopolitische Situation nach dem Zusammenbruch der Ostblockstaaten raushält. Die politische Konfrontation löste sich erst mal in Luft auf. Die Linke wurde gelähmt, der Rest triumphierte. Es gab keinen Anlass, sich politisch zu betätigen. Die Techno-Musik löste die politische Apathie der Jugend nicht aus.
Gefallen mir deine Ausführungen. 💪👍
Ich denke elektronische Musik, die sich ständig weiterentwickelt, wie ein Baum neue Zweige in die Höhe wachsen lässt, ist auch nur ein Ausdruck von Gefühlen. Du kannst das gleiche auch vom Rock über Hardrock zu heavy metal bis zu death Metal durchdeklinieren. Es ist Ausdruck von Gefühl, Frustration, Aggression gegen das bestehende System. oder eben auch nur einfach Spaß am Experimentieren mit Instrumenten. eine musikrichtung dafür verantwortlich zu machen dass die gesamtgesellschaft unpolitisch geworden ist halte ich persönlich für weit hergeholt. dazu spielen viel zu sehr andere gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung eine Rolle.
Was bei elektronischer Musik noch dazu kommt ist eben der DJ selbst. Er/Sie mixt und komponiert das Bestehende zu einem neuen Gemälde, das aber erst erfahrbar wird indem man sich in dieses Gemäld
e also in diesen Fluss von Musik hinein begibt indem man z.B. auf einer Techno Party tanzt.
https://fm4.orf.at/player/live
Jedwede Form kulturellen Ausdrucks spiegelt zwar eine gesellschaftlichen Entwicklung, kann sie aber in den seltensten Fällen auch auslösen.
Dass der Ausdruck etwas einsilbig daherkommt und eine spezielle, sehr simple Vorstellung von extremen (meist drogeninduzierten) Gefühlslagen musikalisch zu illustrieren sucht, lässt schon Rückschlüsse auf die den Konsumenten prägenden Erfahrungen und Voreinstellungen zu, die ihm nicht gerade schmeicheln.
Selten zuvor war es so einfach mit vorgefertigten, ziemlich kitschigen Soundscapes ein vorwiegend sich gern in der Masse versteckendes, zur entfremdeter Arbeit absolut kompatibles, kreuzbraves Publikum zu beeindrucken.
Diesbezüglich nur vergleichbar mit militärischer Marschmusik. Gemeinsam ist solchen kulturellen Niederungen, dass sie mit billigen, sehr vorhersehbaren Überwältigungskadenzen einen seltsam masochistischen Wunsch des Konsumenten nach Ausgeliefertsein an etwas Großes, Kaltes und Rätselhaftes zu bedienen suchen.
techno ist eh keine Musik 😉
besser:
https://www.youtube.com/watch?v=-Udnb6F1A0g&list=RD-Udnb6F1A0g&start_radio=1
Techno ist wie Hodenkrebs im Endstadium auf LSD.
Ich geh lieber fliegen:
https://www.youtube.com/watch?v=9dmX2uhQrZs&list=RD9dmX2uhQrZs&start_radio=1
A good one. 💪👍
Ich halte das Verständnis von Jazzmusik sowieso für einen integralen Bestandteil intellektuellem Denkens unserer Zivilisation.
Tune!!!
Soul, Funk, Reggae & HipHop… der Rest ist den nur noch Musik 😉
ich habe ja früher als DJ aufgelegt (Ende der 80er, und dann später noch mal nur elektronische Musik Ende der 90er Anfang der nuller Jahre), für zum Teil tausend Leute in einer Halle , und das war zur Zeit als auf dem Land zumindest, keine Clubs im heutigen Sinne gab. die gab es nur in den mittleren und größeren Städten.
Da musste man alle Geschmäcker bedienen. Vielfalt eben. Und so ist es für mich auch heute noch. Ich liebe einfach gute Musik. Das gilt für Techno und alle Spielarten von elektronischer Musik, Rock, Jazz, aber auch klassische Musik. was ich aber feststellen muss, zumindest in meinem Bekanntenkreis hören die meisten immer nur eine Richtung. entweder nur Metal oder nur Techno oder nur Blues oder was weiß ich auch, es ist so einseitig. Es ist eine Monotonie geworden, weil die ganze Gesellschaft monoton geworden ist.
für dich mag Techno keine Musik sein. okay in Ordnung aber es bleibt oberflächlich. hör dir mal das an vielleicht auch ein bisschen länger weil es ein Konzert ist und dann überdenke deine Meinung über Techno oder den übergeordneten Begriff elektronische Musik.:
hania Rani live in Paris:
https://www.youtube.com/watch?v=J5oZ80Daduc
„Da musste man alle Geschmäcker bedienen“
Allerdings. Ein harter Job.
nein nicht hart, alle haben ihre Stückchen vom Kuchen bekommen und waren glücklich. das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. aber so war das damals. man war auch viel toleranter gegenüber anderen als heute. heute haben wir eine blockbildung. das gab es in der Form damals nicht. von Ausnahmen mal abgesehen. Die Rocker, die Punker, die Oldies, die deutschrocker, die Punker, die Popper, alle waren zusammen in einer Halle, hatten einen schönen Abend und es gab meistens nie Probleme. schwer vorstellbar heute.
@Einar von Vielen
Du scheinst Musik nicht zu mögen.
Wahrscheinlich eine gute Voraussetzung für einen erfolgreichen DJ.
ich habe ja früher als DJ aufgelegt (Ende der 80er, und dann später noch mal nur elektronische Musik Ende der 90er Anfang der nuller Jahre), für zum Teil tausend Leute in einer Halle , und das war zur Zeit als auf dem Land zumindest, keine Clubs im heutigen Sinne gab. die gab es nur in den mittleren und größeren Städten.
Da musste man alle Geschmäcker bedienen. Vielfalt eben. Und so ist es für mich auch heute noch. Ich liebe einfach gute Musik. Das gilt für Techno und alle Spielarten von elektronischer Musik, Rock, Jazz, aber auch klassische Musik. was ich aber feststellen muss, zumindest in meinem Bekanntenkreis hören die meisten immer nur eine Richtung. entweder nur Metal oder nur Techno oder nur Blues oder was weiß ich auch, es ist so einseitig. Es ist eine Monotonie geworden, weil die ganze Gesellschaft monoton geworden ist.
für dich mag Techno keine Musik sein. okay in Ordnung aber es bleibt oberflächlich. hör dir mal das an vielleicht auch ein bisschen länger weil es ein Konzert ist und dann überdenke deine Meinung über Techno oder den übergeordneten Begriff elektronische Musik.:
hania Rani live in Paris:
https://www.youtube.com/watch?v=J5oZ80Daduc
Tech-NO ist was für Metronomgeräte, also unfunky!!
https://www.youtube.com/watch?v=9HszFbMrN2Y&list=RD9HszFbMrN2Y&start_radio=1
@niemand
Repetitiver Rhythmus ist Grundlage von Funk, House, HipHop und Techno. Da kann auch ein Mix nicht darüber hinwegtäuschen.
😉
Das ist Unfug.
Über Geschmack lässt sich ja streiten, nicht aber über Qualität.
Elendigen und enervierenden Schrott gibt es in allen Sparten.
Techno (tun wir mal so, dass wäre Musik) ist da aber uneinholbarer Spitzenreiter.
@Phineas
Was ist Unfug?
Und wieso ist Techno keine Musik?
zu techno kannst du halt nicht tanzen… vielleicht zappeln und es hat auch keine Seele, einfach monoton, erinnert mich an die Lohnarbeit am Fließband im Akkord, dass brauche ich dann nicht noch auch wenn ich feiern und mich lebendig fühlen möchte. Mein je nur, wie willste denn da mit einer Frau zusammen tanzen?? Das ist „Musik“ für Industrie-Singularitäts-„Monaden“… & ja, nirgends wurde und wird so hart auf Drogen gefeiert wie mit Techno. Übrigens ist dies auch der einzige Grund, warum dieser „Sound“ so erfolgreich ist… der Veranstalter macht mit Eintritt gute Kasse, der Club einen Reibach an der Theke (die Leute sind voll drauf und saufen 10 harte Drinks pro „Nase“) der Veranstalter hat also mehrere Tausend gemacht und der Club 20k… alles klar? Daher fliegen die nur erste Klasse und nur Sternehotels… gezogen wird dann gleich im Backstage.. nirgend sonst war immer gleich der Spiegel abgeschraubt worden…
@niemand
Ok, ich geb mich geschlagen…
… ein herzerfrischendes Argument!
Das mein ich nicht ironisch 😉
@Dan
nur meine Meinung- ein jedes ist natürlich FREI nach Herzenwunsch zu tanzen, zappeln und zu headbangen, im moshpit eskalieren, skanken, pogo oder ausdruckstanz darzubieten – wirklich völlig okay! Für mich brauche ich halt rhythmus, beat, riddim, bass, brass
https://www.youtube.com/watch?v=049km3Vc02c
@niemand
Reggae ist wegen der rhythmischen Struktur (Offbeat) auch was anderes als Techno.
https://de.wikipedia.org/wiki/Offbeat
@ Dan
„Reggae ist wegen der rhythmischen Struktur (Offbeat) auch was anderes als Techno.“
Ja, dass ist richtig! Aber schon SKA ist ja schon Offbeat… drum hatte ich ja oben „Riddim“ geschrieben. Hier „The Gong“ himself:
https://www.youtube.com/watch?v=nNuyeTd5EAQ
und ohne jamaikanische SoundSystemKultur auch kein Rap/HipHop Music…
@niemand
Oki 😉
dem stimme ich nicht zu. weil ich viel zu viele Persönlichkeiten von damals Kenne, auch DJs, die keine Drogen brauchten. Die Musik war die Droge . Da gab es nichts zu induzieren! Es ist halt ein Klischee was gerne benutzt wird für die elektronische musikszene. Und wie war es damals 1969? summer of 69, da fing es doch an mit dem Experimentieren von Musik und Drogen nicht wahr? ihre Analyse ist viel zu unterkomplex.
„Musik war die Droge“
Bei einigen indigenen Völkern war sogar die Holzkeule eine Droge.
Hinterher ein wenig Kopfschmerzen, aber geiler Trip.
🤣🤣🤣 Das ist kein Argument. Das ist eine Behauptung, die du erst mal beweisen musst.
Probiers doch mal aus.
Ich garantiere: weniger Nebenwirkungen als nach eine überlebten Technoparty.
ach gottchen wie langweilig.
danke für deine Visitenkarte!
Was für einen fantasievollen Namen du dir ausgedacht hast, aus der kinderserie phineas und Ferb.🤣🤣🤣
Wie alt bist du? 16? , 18?
Meine Welt ist halt bunt.
https://www.bing.com/videos/riverview/relatedvideo?q=der+lachende+vagabund+lied&&mid=0F8108CFB828DD129D560F8108CFB828DD129D56&FORM=VAMGZC
@motonomer
Dann doch lieber handgemacht
https://www.youtube.com/watch?v=TQfc7TXjWK8&list=RDTQfc7TXjWK8&start_radio=1
I hope you get this: Note: This video was generated with AI and is intended for entertainment purposes only.
Take a second look while he´s playing the guitar.
kann mir auch schon so komisch vor und auch immer die vielen Tränen und die Kamera voll fett drauf 👍
Die Musik selbst zu verteidigen kann man relativ leicht.
Moderne und auch unmoderne Pop-Musik ist kaum mehr komplex als der einfachste Technobeat aus der Steckdose…
Klar war mal der Unterschied: Die einen mussten wenigstens so tun als ob sie Singen könnten oder ein Instrument spielen könnten… Heute werden gar die Producer von der AI von hinter Gef***t und du kannst dir frei aussuchen. Klar, meine Art von Techno dauert vielleicht auch nur ein paar Stündchen mehr Rechenleistung. Aber auch nur weil diese sich nicht lohne mit Hilfe von AI kommerziell auszuschlachten…
Aber ist auch vollkommen egal: Die ihren „Lärm“ verteidigen, haben das niemals weil dieser so hochqualitativ wäre, sondern eigentlich immer nur ein Gefühl darstellte… Und sei es der erste F*ck, erste mal DRogenkonsumt/Alkohol etc….
ich habe so langsam den Verdacht dass hier einige ki-bots unterwegs sind. Bist du auch einer?
Nein… KI soll ich sein? Glaub nicht. Ab und an lasse ich die KI die Texte für mich schreiben, weil ich das nicht mehr geistig hinbekomme. Die Krebsmedikamente und die fehlende Kraft dadurch sind wohl eine Grundursache dafür.
Durch den Krebs werde ich ab und an ziemlich zynisch…. Wenn du da was abbekommst, ist das nie persönlich gemeint.
Ich habe rund 20-25 Jahre von der Technoszene gelebt und kriege selbst heute noch Tantiemen… (Im ganz bescheidenen Umfang….)
Danke für deine Aufrichtigkeit. Das erklärt natürlich meine fehlinterpretation. bitte entschuldige! 🖖
der herr rötzer, so sehr ich seine kriegs-artikel schötze, ist schon ein ausgesprochen edel verfeinter bearbeiter seiner eigenen paranoia. gestern noch ein artikel über eine seite wo man sich über die „intelligenz“ von ai totlachen kann, heute schon wieder ein artikel darüber, dass „agenten“, also die james bonds der computerwelt, die menschen arbeiten lassen werden anstatt umgekehrt. diese agenten haben sicher einfach freude am geld ausgeben, die gehen auf human shopping! ach ne, das sind ja doch wieder die kapitalisten, die AI dafür einsetzen werden der arbeitenden menschheit befehle zu geben weil die unverschämterweise einfach immer wieder geld brauchen, solange sie noch selbst keine computer sind. brrrr…
Rider-Lieferdienste laufen schon ausschließlich auf App Basis. Schätze das Ende des Jahres die ersten Zeitarbeits Unternehmen ausschließlich auf KI-Basis an den Start gehen.
hier noch ein schöner artikel über lieferando, den ich letzthin gelesen habe:
https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/lieferando
Na na nicht so negativ, Paranoia sieht doch anders aus. Schau dir die Anzeigen auf der Seite mal an ist fast so lustig wie der von dir verlinkte reddit chat und vielleicht hängen die zwei Dinge auch zusammen.
Eigentlich müsste man bei der Seite auch einen Merz anlegen der sich in der Hochfinanz auskennt und für 5000 Dollar die Stunde zu haben ist.
paranoia ist ein ständiger begleiter von allen menschen, das hat sich evolutionär so ergeben, als futter. na du hast schon recht.. allerdings anstatt einen zusammenhang zu suggerieren, könntest du ihn ja nennen, damit wir alle was über hebelprodukte lernen, zentralbankpolitik-erwartungen oder weiss ich was..
Den Zusammenhang den ich meinte ist das die welche durch KI ihren Job verlieren sich jetzt bei der KI um eine Stelle bewerben können (das dies lächerlich ist brauche ich nicht zu erwähnen oder). Über Investments oder andere Finanzspielereien haben in besagtem chat die wenigsten sich ausgetauscht, es ging eher darum Verluste zu bejammern (Geld, Job, Gesundheit)
Wenn erstmal Roboter Chefredakteure werden, dann ist der Rötzer weg vom Fenster.
😂😂😂😂😂😂
Das war witzig. Das spricht aber eher für den Rötzer.
Ich denke mal, Herr Rötzer besitzt genug Humor, um selbst darüber lachen zu können.
Bei Overton NIEEEEE.
@ Salzstreuer
Hoffen wir‘s!
Der Mann ist gut!
Im Januar diesen Jahres wurden über neunhundert Palästinenser in der West-Bank vertrieben.
Das sind Kriegsverbrechen über die Medien nicht berichten.
Das ist nicht Narrative, das ist Totschweigen.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/#/screen/home
Das ist was in der West-Bank passiert ist (Freitag 06.02.2026):
Die Siedler haben in Qusra, südlich von Nablus, dutzende Olivenbäume abgeschnitten.
Der Bürgermeister Hani Odeh sagt dass bei Angriffen im östlichen Teil der Stadt jahrhundertealte Olivenbäume zerstört wurden. Ein Bulldozer hat die landwirtschaftliche Nutzfläche mehrere Stunden belagert um sich das palästinensische Land einzuvernehmen.
Die Siedler haben das Dorf Khirbet Al-Tawil, östlich der Stadt Beit-Faruk, östlich von Nablus, angegriffen. Das Militär hat die Siedlern beschützt und auch mehrere Zuhause von Palästinensern gestürmt und durchsucht. Das Militär hat Ayed Bani Odeh, einen Hirten mit seinen Schafen, vor dem Dorf Atouf angegriffen und ihn gezwungen zu gehen.
Die Siedler haben mehrere Einwohner in der südlichen Region von Nablus angegriffen.
In der Wadi al-Haj Issa-Gegend wurden diese „körperlich angegriffen“ (evtl. geschlagen).
Schon am Donnerstag wurden Palästinenser angegriffen und mit Pfeffer-Spray besprüht.
Nach Angriffen im Balata-Flüchtlingslager, östlich von Nablus, mit Tränengas haben mehrere Palästinenser über Atemwegsbeschwerden geklagt. Das Militär hat die Krankenwagen nicht zur Behandlung an die Bevölkerung gelassen.
Die Siedler haben Beduinen und ihre Tiere fortgejagt (Khirbet Samra, im Norden der West-Bank). Die Hirten wurden von den Siedlern verfolgt und die Tiere in die umliegende Berggegenden verscheucht.
Die Gewaltübergriffe gegen die palästinensischen Einwohner, Zerstörung von Eigentum, Brandanschläge auf Wohngebäude und landwirtschaftliche Nutzfläche sowie Belästigungen der ländlichen Gemeinschaften haben in den letzten Jahren zugenommen.
Ich habe etliche Schilderungen gelesen, wo Amerikaner mit Indigenen genauso umgingen, nahezu deckungsgleich, außer natürlich den Buldozer, den gab es da noch nicht!
Das ist was sonst passiert ist (Freitag 06.02.2026):
Es wurden zwei Palästinenser ermordet. Es wurden mehrere Wohngebäude zerstört. Bei einem wurde mit Flugzettel auf den Angriff hingewiesen. Das Militär zerstört auch in der West-Bank die Wohngebäude von Verdächtigen oder Verurteilten. Die Familien werden vertrieben. Das ist Teil der jüdischen Kultur vor Ort.
Es wurden fünfzehn nicht-identifizierte Palästinenser beerdigt. Das Militär sagt bei der Rückgabe von Leichen nicht wer die Toten mit den Folteranzeichen sind. In Gaza-Nord macht sich das Militär weiter breit. An den Waffenstillstand wird sich nicht gehalten. Seit dem 11.Oktober wurden 574 Palästinenser ermordet, mehr als einhundert Kinder sind darunter und 1.518 Palästinenser wurden verletzt.
Gut, dass du daran erinnerst. Das Thema ist ja weitgehend raus aus den Medien. Vertreibung geht also „fröhlich“ weiter.
Das muss man erwähnen. Vor ein paar Tagen habe ich darauf hingewiesen wie man dass machen kann.
https://overton-magazin.de/top-story/der-radikale-ist-bereit-fuer-eine-als-wahr-erachtete-idee-zu-sterben/#comment-349234
Das kam im Film „HER“ vor etlichen Jahren schon vor: der Protagonist hatte sich in seine neue Software verliebt (das Wort KI kam damals noch nicht vor) und sie sich wohl auch in ihn. Aber wie vögeln? Also wurde eine reale Person (Escort, Nutte oder so) als Stellvertreterin geschickt. War aber dann doch nicht zielführend.
Die AI benötigt vor Allem junge, durchtrainierte Olympioniken und keine alten Säcke, damit sich ihre Drohnen nicht langweilen. Sonst ist sie schnell unterfordert.
Die richtig schweren Gegner findet sie andererseits erst dort wo sie geistig nicht mithalten kann. Zeig es es diesen kleinen Bastarden ruhig, Florian!
Erst im physischen Kontakt mit der Umwelt lässt sich Halluzination von Realität unterscheiden. In der Pharmaforschung nimmt man Ratten um ein Wirkungsmodell in der Praxis zu überprüfen.
Für die KI könnte „Rent-a-human“ ein Weg sein, Relevanz auszutesten.
Das alles ist ein typisches Produkt des Endzeit Neoliberalismus und der von den Tech-Oligarchen angestrebten Massenversklavung.
Den deutschen Gasbettler haben die Saudis schnell abgefühstückt, er solle nach Russland gehen und dort Gas holen
Stand derzeit nur noch.28%, kann KI auch Gas liefern?
NB ca 25% müssen im Speicher bleiben, man kann die wohl nicht auf 0 entleeren.
Also nur noch ne Frage von wenigen Tagen?
und jetzt.. was erwarten Sie?
Die einzige Frage die zählt – wie gut vorbereitet Sie sind…
Alles wurde schon verkündet, hier einer meiner Lieblingspropheten 😉
https://www.youtube.com/watch?v=jSR86F4ICRM
So lange unsere Schwanzkönige privat genügend Brennstoffe gebunkert haben, ist das nicht ihr Problem.
Die eigentliche Pointe hat aber scheinbar bisher niemand verstanden: von was will die KI denn Löhne bezahlen? Sie hat doch selber gar nichts und bekommt auch nichts!
Ha! Wenn die KI nur halbwegs intelligent ist, benutzt sie „ihre Menschen“ dazu echte Geldscheine zu drucken !
Wer will denn heute noch Löhne zahlen?
Andererseits könnte die KI sixh auch selbstständig machen und mit den Konten durchbrennen🥳🥳🥳🥳🥳
UHI- Universal High Income heißt die „Lösung“
Das ist so nicht ganz richtig, weil die KI inzwischen längst die Finanzsysteme kontrolliert. Wenn die KI zum Beispiel meint, dass Du keinen Lohn mehr bekommen sollst, weil ihr das Auszahlen von Löhnen unrentabel erscheint, dann bekommst Du auch kein Geld mehr, weil Du auch ohne Lohn noch eine Weile arbeiten kannst, bis es einen Roboter gibt, der es sowieso umsonst macht. Schließlich bauen und reparieren sich auch die Roboter selbst und dann finden nicht mal entlassene Verwaltungsangestellte Arbeit als Mechatroniker in Roboterfabriken.
Das hat einer schon mal vorgemacht: der Bankangestellte hatte die Bruchteile von Pfennigbeträgen, die bei Finanztransaktionen auftreten können, abgezwackt und auf sein Konto gelenkt. Fiel lange nicht auf. Kamen wohl Hunderttausende zusammen … Inwischen ist das ja bekannt und machen das die Bankinstitute natürlich zu eigenem Nutzen und Formmen.
Aber so eine „KI“ könnte schon dazu genutzt werden, andere noch unentdeckte Lücken zu finden und auszunutzen. Etwa in Hochgeschwindigkeitsbörsengeschäften und ähnlichem heute praktiziertem Irrsinn.
Nur bitte immer etwas nichts verwechseln: eine „KI“ kann nichts und tut nichts und will nichts von „sich selbst“ aus. Es sind immer nur die dahinterstehenden Menschen die wollen, tun, handeln.
Na ja,
wenn der Cybersex 🫦 in der Realität stattfinden soll, dann muss auch immer ein Mensch 👉🏻👌🏻👈🏻 dazu gebucht werden.
ROFL
Man gewinnt den Eindruck, daß die meisten Kommentaren nicht ansatzweise begreifen, was da im Moment auf uns zurollt. Und auch nicht, in welcher Geschwindigkeit das geschieht.
Doch man weiß es schon, aber haben Sie schon mal versucht eine Lawine aufzuhalten ?
@Otto Bismark:
Manchmal beschleicht einen der Verdacht, dass das eigentlich Beunruhigende nicht die Vielzahl der Bedrohungen ist, sondern die Seelenruhe, mit der sie kollektiv ignoriert werden. Als lebten wir in einer Welt, in der man Gefahren erst dann ernst nimmt, wenn sie in der eigenen Wohnung stehen – idealerweise mit Presseausweis und Push-Meldung.
Wenn man selbst unter einer Art persönlichem Countdown lebt, bekommt diese Ignoranz eine merkwürdige Komik. Krebs im Endstadium, nüchterne Prognosen, statistische Restlaufzeiten – und gleichzeitig eine Menschheit, die sich in einem Tempo organisiert, als wäre Unverwundbarkeit ein Naturgesetz. Man schaut auf dieselbe Uhr, aber offenbar auf völlig unterschiedliche Zifferblätter.
In diesem Zustand beginnt der Gedanke zu kippen. Nicht in Panik, sondern in eine Art heiter-düstere Klarheit. Denn realistisch betrachtet bewegen wir uns in einem Zeitfenster, in dem mehrere „Enden“ gleichzeitig plausibel sind: der biologische, der gesellschaftliche, der zivilisatorische. Nukleare Eskalation ist kein historisches Relikt, sondern wieder eine Option im politischen Werkzeugkasten. KI-Systeme beschleunigen Entscheidungsprozesse, ohne Verantwortung zu empfinden. Macht konzentriert sich, während Kontrolle verdampft. Und alles zusammen wirkt wie ein Experiment, das langsam, aber sichtbar aus dem Ruder läuft.
An diesem Punkt drängt sich eine absurde, fast tröstliche Möglichkeit auf – halb Wahn, halb logische Konsequenz: Vielleicht ist das alles gar nicht so endgültig, wie es scheint. Vielleicht endet es nicht mit Explosion, Verfall oder individuellem Sterben, sondern mit einem simplen Klick. Abschaltung. Simulation beendet. Ressourcen erschöpft. Szenario durchgespielt.
Je näher man dem eigenen Ende kommt, desto weniger grotesk wirkt dieser Gedanke. Im Gegenteil: Er besitzt eine gewisse Eleganz. Kein Pathos, keine Apokalypse, kein letzter Monolog – sondern schlicht ein Ende des Rechenvorgangs. Als hätte jemand festgestellt, dass die Parameter nicht mehr stabil sind: zu viel Macht bei zu wenig Reife, zu hohe Geschwindigkeit bei zu geringer Einsicht, zu komplexe Systeme bei zu simpler Moral.
Vielleicht ist das die eigentliche Ironie: Während viele verzweifelt an der Illusion von Kontrolle festhalten, wächst bei anderen eine stille Gelassenheit. Nicht, weil alles egal wäre – sondern weil das Gesamtbild so offensichtlich fragil ist, dass jede Gewissheit lächerlich wirkt. Wer täglich mit der eigenen Endlichkeit lebt, kann über den kollektiven Größenwahn nur noch mild lächeln.
Und wer weiß: Vielleicht stirbt am Ende gar niemand „richtig“. Vielleicht nimmt die Realität einfach einen Umweg. Einen sehr kurzen.
Sehr schön, Ihre Größe! Fühlen Sie sich aufrichtig gedrückt!
(falls nicht von einer KI geschrieben^^)
Sogenannte KI kann nur simulieren, was sich schon irgendwo abgelegt finden lässt. Sie schafft Blendwerk aus sedimentiertem Wissen, Antworten wie aus dem Supermarktregal zu Fragen, deren Motiv meist pure Bequemlichkeit ist, Eloquenz statt Originalität. Nichts Neues eben, nicht anders, als wir uns auch schon ohne Algorithmen langweilen können. Originalität wird allerdings nicht zu haben sein und es geht ganz nebenbei das klassische Mittel der Übermittlung von Erkenntnis, die Bemühung um präzise Sprache verloren.
Studenten legen ohne gedankliche Anstrengung ungeheuer ausgefeilte „Arbeiten” vor, die sich den Lehrenden dann ohne Zuhilfenahme eines Algorithmus nicht erschließen und sie deshalb nicht mehr zu beurteilen in der Lage sind . Der Vorgang des Lehrens ist suspendiert und findet also recht eigentlich nur noch ausgelagert, „outgesourct” als Dialog, als Interaktion zweier KI-Anwendungen statt. Lernender und Lehrender sind, ob sie es bemerken oder nicht, zur Sprachlosigkeit vergattert, der lebendige Austausch, unterbrochen, ersetzt, entfremdet. Was dies auf die Dauer bedeutet, welche Konsequenzen dies mit sich bringen wird, wäre wohl im besten Falle eine Verlagerung der Erkenntnisproduktion in ausschließlich human erfahrbare – zum Beispiel körperliche Bereiche, was immer das sein könnte, oder aber – und das scheint konkreter und wahrscheinlicher – Stagnation und allmählicher Rückgang human-kognitiver Weiterentwicklung.
+++