
Das vermitteln unsere Leitmedien in 1000 Varianten: Im Prinzip tut Vater Staat viel Gutes, auch wenn es mal zu viel des Guten ist oder, umgekehrt, mehr sein müsste.
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat inzwischen vielfältige Talkrunden. Einen der ältesten Plätze belegt eine Runde am Sonntagvormittag, die aus dem früheren „Internationalen Frühschoppen“ eines Werner Höfer hervorgegangen ist. Dieser westdeutsche TV-Pionier musste leider 1987 abtreten, da ihn seine Tätigkeit als früherer Nazi-Redakteur disqualifizierte. Die war zwar dank DDR-Aufklärung lange bekannt, wurde aber erst Jahre später vom Spiegel aufgegriffen und skandalisiert („Kreitenaffäre“!). Aus diesem Kreis mit internationaler Besetzung ist inzwischen der „Presseclub“ entstanden, in dem unter Moderation von Jörg Schönenborn deutsche Journalisten verschiedener Couleur ihre Meinung zum Besten geben. Ein Traditionstermin, den man durchaus als Prototyp deutscher Talkkultur nehmen kann.
Am 10. Mai 2026 saßen dort am Tisch: Christina Berndt, Wissenschaftsjournalistin bei der Süddeutschen Zeitung, Karsten Seibel, Wirtschafts- und Finanzredakteur bei der Welt, Ulrich Reitz, Chefredakteur bei Focus-Online, und Mai Thi Nguyen-Kim, freie Wissenschaftsjournalistin im ZDF. Anlass der Sendung war die Ankündigung der Regierung, die Steuern auf süße Getränke, Tabak und Alkohol zu erhöhen. Doch schon mit dem Titel machte sich die Sendung frei von den Gründen, warum und zu welchem Zweck diese Steuern erhöht werden sollen. Der Politik geht es ja bekanntlich darum, Löcher im Haushalt zu stopfen, und sie macht aus diesem Ansinnen auch keinen Hehl in diesen schweren Stunden, wo die Nation allerlei Notstände zu bewältigen hat.
Das Thema der Sendung ging jedoch gleich in eine andere Richtung: „Höhere Steuern auf Zucker, Tabak, Alkohol: Fürsorge oder Bevormundung?“ Damit wurde deutlich gemacht, dass dieser Kreis hochrangiger (Leit-)Medienschaffender die Absichten der Regierung zwar zur Kenntnis genommen hat, daraus aber ein Problem ganz eigener Art stricken wollte. Ihr kritisches Hinterfragen hinderte sie dabei überhaupt nicht daran, sich genau der offiziellen Heuchelei anzuschließen. Wie der Moderator in seiner einleitenden Rede gleich klarstellte, sollte die fürsorgliche Absicht zum Anlass genommen werden, um die betreffenden Maßnahmen auf einer ganz andere Ebene zu diskutieren und dem Bürger die schwierigen Alternativen, vor denen die Politik steht, nahezubringen.
Der Staat wurde auf der einen Seite mit seinen Reformmaßnahmen zum Fürsorger seiner Bürger stilisiert, denen er sich voller Sorge zuwendet; auf der anderen Seite wurde er unter den Verdacht gestellt, unberechtigt, autoritär in deren Freiheit einzugreifen. Eine Vorgabe wie im dialektischen Besinnungsaufsatz – und gleich waren die einzelnen Rollen klar. Entsprechend alternativ war die Runde besetzt. Die weiblichen Teilnehmer standen mehr für die Fürsorge des Staates, die männlichen setzten sich als Verteidiger der Freiheit in Pose. (Nur nebenbei: Hätte man diese klassische Rollenverteilung nicht vermeiden müssen? Sind Klagen beim Presserat eingegangen?) Mit der Fragestellung war das Ergebnis der Diskussion im Grunde abzusehen. Obwohl von „Vater Staat“ die Rede war, zielten die Stellungnahmen der Fachleute nicht auf die Klärung des Verhältnisses von oben und unten oder auf die Art und Weise, wie hierzulande die Gesundheit der Bürger gemanagt wird.
Darf der Staat in die Gesundheit seiner Bürger eingreifen oder ist sie Privatsache?
Diese Frage legte der Moderator seinen Diskutantinnen und Diskutanten vor und machte damit eine völlig absurde Alternative auf. Denn der Staat greift ja ständig in die Gesundheit seiner Bürger ein, auch wenn er den Umgang mit den Gesundheitsschädigungen dann zu deren Privatsache erklärt und jedermann und jede Frau für die Behandlung derselben aufkommen lässt. Schließlich sind alle Bürger ständig den Bedingungen ausgesetzt, die staatlich geregelt sind. Ob dies nun die Feinstaubbelastung in der Atemluft ist, die Belastung des Trinkwassers mit Medikamenten oder Giften und was man sonst noch in der Umwelt alles zu schlucken hat. Dass es eigens Bioprodukte zu kaufen gibt, zeigt unzweideutig, was der Staat an Verfälschungen und Schadstoffbelastungen bei Lebensmitteln erlaubt. Und nicht nur in der Kleidung, sondern auch in vielen anderen Produkten des Alltags finden sich Schadstoffe, für die staatlicherseits Grenzwerte festgelegt sind, womit eben eine kontrollierte Vergiftung erlaubt ist.
Die Arbeitswelt ist umfassend mit Verordnungen und Gesetzen eingedeckt, die unter Arbeitsschutz firmieren und deutlich machen, wie weit gehend dort die Gesundheit gefährdet wird. Die Einhaltung staatlicher Regelungen überlässt der Gesetzgeber zudem in vielen Fällen den Beschäftigten selber oder ihren Vertretern, wenn sie denn welche haben. So kommen die Betriebsräte ganz selbstverständlich in den Genuss der Aufgabe – nein, nicht einfach die Interessen der Belegschaft zu vertreten –, sondern die korrekte Abwicklung des Geschäfts zu überwachen, und „Maßnahmen des Arbeitsschutzes und des betrieblichen Umweltschutzes zu fördern“.
Für die Gesundheitsfolgen des kapitalistischen Alltags macht der Staat somit materiell die Betroffenen verantwortlich, die die Folgekosten über Lohn oder Gehalt tragen müssen. Formal werden auch die Unternehmen beteiligt, insgesamt sind die Sozialversicherungsbeiträge jedoch Bestandteil der Lohnkosten, von denen die Beschäftigten nur einen geringen Teil auf ihrem Konto wiederfinden. Doch auch bei dem Umgang mit diesem Geld bleibt der Staat nicht außen vor, schließlich legt er fest, welcher Anteil vom Einkommen in die Sozialkassen fließen soll und wofür dieses Geld zu verwenden ist. Es gibt natürlich eine so genannte Selbstverwaltung dieser Kassen, die nur mit ihren Gremien wenig zu entscheiden hat.
Alles in allem, hätte man vom Fachlichen her denken können, dass die aufgemachte Fragestellung gleich zurückgewiesen würde. Das war allerdings bei diesen Fachjournalisten nicht der Fall, sie nahmen sich der verkehrten Problemstellung ernsthaft an und diskutierten sie dann – bei uns herrscht ja Pressefreiheit – richtiggehend kontrovers.
Darf der Staat in Sachen Gesundheit so weit in die Privatsphäre eingreifen?
Sind Reformpläne nicht ein zu weit gehender Eingriff in die Freiheit der Bürger? Die Vertreter von Welt und Focus-Online konnten bei diesem Bedenken gleich zustimmen – und diskutierten auch hier an der Sache vorbei. Schließlich ist alles in dieser Gesellschaft gesetzlich geregelt, somit festgelegt, in welchem Rahmen sich die Freiheit der Bürger bewegen darf. Und da kennt der Staat keine Grenzen, selbst das werdende Leben und die Totenruhe stehen unter seiner Aufsicht. So bestimmt er z.B., wann menschliches Leben beginnt und damit als Rechtssubjekt gilt, das seinen Schutz verdient. Da kann die Frucht im Mutterleib noch gar nicht unabhängig von der Mutter existieren, und schon reklamiert der Staat seine Zuständigkeit, weil er ein Interesse am Untertanen-Nachwuchs hat. Somit schützt er den zukünftigen Bürger bereits im Mutterleib – auch gegen die Mutter, die diesen Nachwuchs womöglich gar nicht austragen will.
Der Staat legt auch in umfassender Weise fest, wann der Wille des Bürgers zählt und wann nicht. Bei Kindern zählt der elterliche Wille (früher: die „elterliche Gewalt“, seit 1980: „elterliche Sorge“), bei größeren gilt der Wille bedingt und erst bei Volljährigen ganz – es sei denn, sie werden als unzurechnungsfähig erklärt. Bis hin in den Geschlechtsverkehr ist geregelt, wann ein Nein ein Nein oder ein Ja ein Ja ist usw. Wo die Privatsphäre anfängt, ist staatlich definiert, und auch in dieser gibt es staatliche Regelungen, die zudem dauernd auf den Prüfstand gestellt und verbessert werden. Aber diese Realität der staatlichen Erfassung des Volkskörpers interessierte die Vertreterinnen und Vertreter der Talkrunde nicht. Jenseits dieser Praxis wollten sie ihr selbstgemachtes Problem diskutieren, wie weit der Staat mit seinen Gesetzen bei der Gesundheitsfürsorge gehen darf.
Sind Steuern zur Verhaltenssteuerung in Sachen Gesundheit einzusetzen?
Die andere Fraktion im „Presseclub“ konnte diesem Vorhaben etwas abgewinnen. Wie gesagt, nicht der Absicht, einen Beitrag zur Haushaltssanierung zu leisten. Da war man sich mit den Kontrahenten einig, dass es um etwas anderes ging, nämlich um die Frage eines mehr oder weniger erlaubten Einsatzes wirksamer Erziehungsmittel zu gesundheitsbewusstem Verhalten. Klar, die alltäglichen Schädigungen (siehe oben) waren dabei nicht Thema, fokussiert wurde auf das Verhalten der Bürger, die trotz Mahnungen in den Medien süße Getränke, Tabak oder Alkohol weiter zu sich nehmen.
Hier konnten die Gefragten sich voll einbringen und auf Daten von Erhebungen verweisen, die den Zusammenhang von Gesundheitsschädigung und Konsum – z.B. von Süßgetränken – dadurch nachweisen, dass sie alle anderen Faktoren der Gesundheitsschädigung ausblenden. Hier wollten vor allem die weiblichen Presseclubisten in der geplanten Steuererhöhung einen Akt der Fürsorge entdecken, mit dem der Staat sich um die Volksgesundheit sorgt. Durch Steuern würde er seinen Bürgern helfen, ihre Absicht, gesünder zu leben, auch umzusetzen. Vor allem die Vertreterin der SZ nahm sich der Armen an, die am Besten durch weitere Steuerlasten, also Verarmung, vor den Gesundheitsgefahren durch süße Getränke etc. geschützt werden müssten. Schließlich sterben die Armen und Ungebildeten acht Jahre früher als ihre begüterten und gebildeten Mitbürger. Damit wollte die Frau keinen Einspruch gegen Armut und mangelhafte Bildung im Lande erheben, sondern sich bloß dafür einsetzen, dass den Armen auch noch die letzten miesen Vergnügungen schwerer gemacht werden.
Dieser Zynismus war nicht Gegenstand der Kritik durch die Mitdiskutanten. Diese warfen dagegen die Frage auf, ob denn solche staatlichen Erziehungsmaßnahmen auch wirken. Zwar kam in der Debatte noch die Einsicht vor, dass eine Steuer, deren Einziehung als Notwendigkeit für andere Aufgaben längst im Haushalt verplant ist, wegfallen würde, hätte sie wirklich die gesundheitsmoralische Wirkung. Ließen die Konsumenten die Finger von dem gesundheitsgefährdenden Zeug, würde ja das angestrebte Ziel der Haushaltssanierung verfehlt. Dennoch blieb es dabei, dass die Weltsicht vom fürsorglichen Staat die Grundlage des Debattierens darzustellen hat: Ihm geht es um die Volksgesundheit bei all seinen Maßnahmen – und daran hat man ihn zu messen.
Als positives Beispiel für gelungene staatliche Erziehungsarbeit durch Steuern wurden übrigens – da gab es dann direkten Konsens – die Rauchverbote gewürdigt, deren Sinn sich auch die Freiheitsvertreter von Welt und Focus-Online nicht versagen wollten. Als beispielhaft wurden etwa die Maßnahmen der englischen Regierung gewürdigt, die sich mit Verkaufsverboten bei Tabak hervorgetan hat, während Deutschland Nachholbedarf bei der Steuerung des Gesundheitsverhaltens durch Steuern, Werbe- oder sonstige Verbote bescheinigt wurde.
Damit konnten alle dem neuen Steuererhöhung-Maßnahmen einen positiven Schein verpassen. Denn, wenn der Staat beabsichtigt, seinen Bürgern tiefer in die Tasche zu greifen, dann merke liebes Publikum: Es geschieht nur zu deinem Besten. Auch wenn man dies als bedenklich würdigen kann und darf – siehe: Pressefreiheit –, bleibt doch bestehen, dass es in guter Absicht geschieht.
So geht eben kritischer Journalismus, den manche Bürger auch noch am Sonntagvormittag als Unterhaltung genießen, ohne dass ihnen der Appetit vergeht.
Ähnliche Beiträge:
- Macht Arbeit krank?
- Volkswirtschaftlich reiche Länder haben die weltweit höchsten Pro-Kopf-Raten von Psychotherapeuten
- Das gesündeste Deutschland, das es je gab
- Schadet Alkohol bereits beim ersten Schluck?
- Psychische Gesundheit oder die Pathologisierung der Identität



Neulich stolperte ich mal wieder über Phönix Runde und blieb da hängen. Denn das ist eine meiner liebsten Sendungen, wenn Kähler moderiert. Da werden die falschen Antworten auf die falschen Fragen gegeben. Es ging darum, warum Deutschland große Anstrengungen unternehmen muss, um militärisch, energetisch und wirtschaftlich unabhängig zu werden. Ich ahnte, worauf es rauslaufen würde, und blieb deshalb dran. Und tatsächlich kam einer damit raus. Deutschland habe jetzt nicht mehr nur zwei Feinde, sondern drei, nämlich Russland, China und die USA. Und seinen Augen, seinem Gesichtsausdruck und seinen Gesten konnte man seinen Standpunkt entnehmen, viel Feind, viel Ehr. An dieser Sendung fasziniert mich, dass sie im Quantenraum zwischen todernst und satirisch umherspringt, und manchmal selbst Teilnehmer einen ratlosen Gesichtsausdruck haben.
Phoenix ist doch der Sender, wo Sachlichkeit durch Form definiert wird. Solange alle einen Anzug tragen und diesen EINEN Ton auflegen, solange muss der Inhalt wichtig und richtig sein.
Nun, es gibt kluge Leute, die sagen, der größte Feind Deutschlands wäre die eigene Regierung und nicht Russland, China und/oder die USA.
Aber das kann nicht sein, wir leben schließlich in einer Demokratie. Die Wahlberechtigten wählen die Besten der Besten zu ihren politischen Führerinnen und Führern, damit alle Menschen in Deutschland (im Westen, im Norden, im Süden, im Osten und selbstverständlich auch in der Mitte) im Wohlstand, in Sicherheit und im Frieden leben oder?
Ich bin mir da nicht ganz so sicher. Im März 1933 haben rund 44 Prozent der deutschen Wählerinnen und Wähler ihren eigenen Diktator gewählt und bejubelt, dessen Politik dazu führte, dass Deutschland 1945 in Schutt und Asche lag. Menschlich verständlich ist, dass sich viele dieser Wählerinnen bzw. Wähler sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr daran erinnern konnten. Aber man muss doch aus der Geschichte lernen. Wer nichts aus der Geschichte lernt, der muss das Kapitel wiederholen und das wird nicht schön werden.
„Die Reichstagswahl am 5. März 1933 war die aufgrund der Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 unfreie Wahl zum achten Deutschen Reichstag in der Weimarer Republik. Sie wurde vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg angesetzt, um der Regierung Hitler eine parlamentarische Mehrheit zu ermöglichen.“ (Wikipedia) Bei der letzten freien Wahl 1932 erlitt Hitler eine empfindlichen Wahlniederlage, die die NSDAP auf 33% zurück warf.
Diese Einstellung setzt aber voraus, daß Wahlen in diesem System überhaupt etwas verändern würden, Personell und inhaltlich.
Das ist aber nicht der Fall. Personell ändert sich wenig bis nichts, was daran liegt, daß die Personen, die die Politik machen, nicht gewählt werden. „Der Souverän“ wählt nur das Parlament. Das aber ist im Goebbelsschen Sinne tatsächlich nur eine „Schwatzbude“. Wenn überhaupt, denn wenn es um „wirklich wichtige Entscheidungen geht“, wird ohne Debatte einfach abgestimmt. Und zwar über Gesetzesvorlagen die von der Regierung erstellt und in den Bundestag eingebracht wurden. Wer aber wählt die Regierungen und wer kann sie abwählen? Niemand! Sie stehen außerhalb jeglicher demokratischer Legitimation.
Sogar der Kanzler (oder ist es jetzt „das Kanzelnde“?) wird nicht gewählt, bzw. nur indirekt, ausgekungelt von Parteifunktionären. Einen „Kanzlerkandidaten“ kennt das deutsche Wahlrecht nicht.
Und was hat sich denn inhaltlich mit dem Wechsel von Scholz auf Merz geändert? Ebenfalls nichts! Mit dem Beginn der Amtszeit waren alle Verprechen vergessen (Schulden begrenzen -> Billionenkredit für Krieg) Und auch die plakativ gestellten über 500 „kleinen Anfragen“ zur Finanzierung der antidemokratischen „NGOs“, die der Union im Wahlkampf so hart zugesetzt hatten, und dafür aus dem Bundeshaushalt (!!!) der Regierung Scholz/Habeck finanziert wurden, waren gegenstandslos, denn Union und SPD beschlossen umgehend die Fortsetzung der staatlichen Finanzierung dieser Zensurapparate.
Übrigens waren nicht die Wahlen 1933 der endgültige Wendepunkt, sondern das „Ermächtigungsgesetz“. Auf Wiki liest man dazu:
„Mit dem Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 (offiziell: Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich, RGBl. I S. 141) übertrug der Deutsche Reichstag die gesetzgebende Gewalt de facto vollständig auf die neue Reichsregierung unter Adolf Hitler. Sie hob damit die für eine demokratische Staatsordnung konstituierende Gewaltenteilung auf.“
Es braucht heute kein Ermächtigungsgesetz mehr, um der Regierung die gesetzgebende Gewalt zu übertragen, Defacto hat sie die schon lange. Siehe Corona: Der Bundestag tagte nicht mehr, die „Regierung“ Merkel rief eine durch nichts legitimierte Ministerpräsidentenkonferenz ein, um durchzuregieren, und die Justiz befolgt(e) bis heute die Weisungen der Justizministerien und verurteilt Menschen, die sich den nachgewiesenermaßen nutzlosen und schädlichen Maßnahmen widersetzten (vor allem Ärzte und Patienten) widersetz(t)en zu existenzvernichtenden Strafen.
Die Gewaltenteilung existiert nicht (mehr?)! Willkommen im Staat der Exekutive!
Wir brauchen kein Ermächtigungsgesetz mehr….
Jetzt kommt die Gegenbewegung. Rauchen gegen links:
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/gesundheit-rauchen-gegen-links/ar-AA23xpam
Das ist nun eine Umdrehung der Fronten um 180 Grad. Die 68-er waren auf allen Ebenen anti-prohibitiv, die Rechten damals auf der Verbotsseite. Wieder dasselbe wie an anderen Plätzen. Die Rechten schnappen das auf, was die Linke liegen lässt und hat damit Erfolg.
Das sage ich immer schon. Als ich mit 18 zu rauchen anfing, wusste dass es das war, was die Neuzeit ermöglichte. Tausend Jahre war Mittelalter gewesen, aber kaum war der Tabak da, kamen die Humanisten, die Wissenschaftler und die Künstler. Während ich jetzt, bei voranschreitender Prohibition das Gegenteil sehe.
Ich wollte als Kind diesen Werner Höfer immer sehen und ich gab immer acht, ob da ein Nichtraucher dabei war. So gut wie keiner. Wenn der Mensch politisieren will, möchte er eine Inspiration. Der Tabak war’s.
Und was haben sie uns alles versprochen, wenn die Rauchverbote kämen.Aber die Neuerkrankungen bei Lungenkrebs steigen nach wie vor. Der Tabak sei eine Einstiegsdroge, hieß es. Blöd, dass exakt nach den Verboten die Opioidkrise begann. Dazu die Explosion an Demenz- und Parkinsonerkrankungen. Als Raucher ist man da ziemlich gefeit. Altkanzler Schmidt war bis zu seinem 93. Lew´bensjahr ein gesuchter Analytiker.
Aber die Studien? Kommen von einer Seite, die die Prohibition will, um Pharmaprodukte abzusetzen.
Hier noch ein Schmankerl für echte Freunde des Vatermutterkindersozialstaates.
Kein copy & paste sondern liebevoll abgetippt aus:
Steinert
Die 23 Tage der Regierung Dönitz –
Die Agonie des Dritten Reiches.
3. April 1945 SS-Standartenführer Franke Grieksch
Sein Titel:
Die deutsche Freiheitsbewegung
(Volksgenössische Bewegung)
Auszug:
Als außenpolitisches Programm wurde eine “ europäische Friedensordnung “
in zwölf Punkten vorgeschlagen, die als wesentlichste Merkmale eine Zusammenfassung (man beachte den Unterschied zu Zusammenschluss) der europäischen Völker in einer föderalistischen “ Europäischen Eidgenossenschaft “ vorsah, unter Beibehaltung ihres „Eigendasein(s)“ und
dem Recht, ihre “ politische Organisation frei zu gestalten “ .
Weiter war eine „europäische Schiedsgerichtsbarkeit“ und als Fernziel ein späterer freier Zusammenschluß zu einem „Germanischen Reich“ vorgesehen.
L😎L
Leute es ist Zeit einzusehen Wir leben in einer Realsatire.
Abschließen will ich mit einer rhetorischen Frage:
Welcher ist der eigentliche Unterschied zwischen Satire und Realsatire ?
Auch wenn es eine „rhetorische Frage“ ist, zur Klarstellung:
Satire ist eine Kunstform. Das Ziel der SATIRE besteht darin, z. B. durch die bewusste Überzeichnung (auch Unterzeichnung) der Realität und Zuspitzung soziale, gesellschaftliche und politische Missstände anzuprangern.
Das Ziel der REALSATIRE besteht nicht darin, Missstände zu kritisieren und anzuprangern. Das „reale“ an dieser Satire bzw. das „satirische“ an dieser Realität besteht darin, dass sich Realität selbst überzeichnet und die „normale“ Realität in den Schatten stellt. Realsatire kann man dann auch schwerlich mit Satire überspitzen und überzeichnen.
Es gibt sicherlich nicht wenige Bürger, die gute Satire lieben, obwohl die Zahl der Kabarettistinnen und Kabarettisten, die gute Satire machen immer geringer wird. Das liegt aber sicherlich nicht daran, dass es keinen Bedarf geben und es diese Kabarettisten nicht gibt bzw. geben würde. Die einen haben allerdings nur ein kleines Publikum und treten dann in „Kleinkunstbühnen“ auf, die anderen werden von ARD, RTL1, RTL2, RTL3, RTL4, RTL5, RTL6, RTL7, ZDF usw. gecancelt.
Außerdem will die Mehrheit der Bürger offenkundig flache Comedians, die sich über ihren Proktologen lustig machen und über Politiker kleine Scherze machen, aber doch keine demokratischen, sozialen, ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Missstände anprangern.
Manche „Kabarettisten“ haben sich auch um 180 Grad gedreht. Sie hinterfragen und kritisieren nicht mehr die Politik der Regierung, sie kritisieren die Kabarettisten, die die asoziale und undemokratische Politik der herrschenden Nomenklatura kritisieren. Warum fallen mir da spontan die Namen Florian und Corona Schroeder ein? Ich bin mir ziemlich sicher, Florian und Corona Schroeder wissen, was damit gemeint ist.
„Das „reale“ an dieser Satire bzw. das „satirische“ an dieser Realität besteht darin, dass sich Realität selbst überzeichnet und die „normale“ Realität in den Schatten stellt. Realsatire kann man dann auch schwerlich mit Satire überspitzen und überzeichnen.“
Vor allem stellt die Realsatire jegliche “ normale“ Satire in den Schatten.
Und deswegen ist Realsatire nicht nur schwerlich mit Satire zu überspitzen und zu überzeichnen sondern dies ist ihr unmöglich.
Interessant ist doch, dass die schädlichsten Lebensmittel auch die preisgünstigsten sind (nein, Zigaretten sind keine Lebensmittel) und sich deshalb die finanziell prekäre Bevölkerung dieser bedienen muss. Wenn sich also der mies situierte Bürger herausnimmt, sich gezwungener Maßen nicht für die Produktivität gesundheitsfördernd zu verhalten, so soll er dann auch monetär bestraft und gemaßregelt werden:
„Schuldig der Armut und der vorsätzliche Beschädigung der Volksgesundheit. Alkohol- & Nikotinsucht werden nicht mildernd im Sinne von Notwehr berücksichtigt, sie sind vielmehr Ausdruck der Absicht. Es wird vorsorglich zu fortgesetzter Armut und insuffizienter Bildung verurteilt. Also selbst schuld, genug jetzt, geh mir aus den Augen – und wo wir gerade dabei sind, wie stehen meine N E S T L É Aktien? Und was machen meine Optionen bezüglich des Diabetes-Medikamentenmarktes?“
Selbstverständlich sind »Fürsorge« und »Bevormundung« identisch, wenn Menschen nicht im Stande sind, aufgrund von fehlendem Geld und fehlender Bildung eigene positive Entscheidungen zu treffen. Doch es muss auch auf den anständigen und wohlfeilen Bürger geachtet werden, der sich mit einem veganen BIO-Wasser begnügt und auch sonst spaßbefreit seinen Parkplatz mit E-Power-Supply sucht. Er hat halt seine einzige und wohlverdiente Freude, wenn er auf die adipösen Zucker-Junkies herab blicken kann, sollte er nicht gerade seinen Detox-Yoga-Retreat in der Schweiz buchen, um sich dort die Messe der Selbstachtsamkeit lesen zu lassen.
@ Suitbert Cechura:
Danke für den Artikel, der in den ersten drei Absätzen sofort alles wichtige sagt. Und aufrichtiger Respekt für die Auseinandernahme des kranken Belehrungswertes dieser Talkshow(s). Sich sowas vollständig anzusehen, ist anstrengend und unerfreulich. Mein Mitgefühl.
@ Ferdinand Wohlgewiehert:
Ich würde sagen, der Ort. Satire findet sich auf der Bühne, in Texten oder auch im zufälligen Gespräch, sie wird lokal und temporär performt. Die Realsatire ist allgegenwärtig (möglich), sie verbirgt sich in Ritualen und Alltäglichkeit, und als unfreiwilliger Rezipient ist man ihr unentrinnbar ausgesetzt.
Zurückgefragt: Welcher ist eigentlich der Unterschied zwischen rhetorisch und imperativ? Das Schweigen?
„Ich würde sagen, der Ort. Satire findet sich auf der Bühne, in Texten oder auch im zufälligen Gespräch, sie wird lokal und temporär performt. Die Realsatire ist allgegenwärtig (möglich), sie verbirgt sich in Ritualen und Alltäglichkeit, und als unfreiwilliger Rezipient ist man ihr unentrinnbar ausgesetzt.“
Nun Adolf Hitler wurde auch Bühne und Verbreitung von Texten vorbereitet.
Die unfreiwillige Rezeption geht aber schon in die richtige Richtung des eigentlichen Unterschiede.
Ich muss zugeben, da haben Sie einen schmerzhaften Punkt gemacht. Chapeau!
Und wie ich hörte, hat er auch geatmet. „Wir Deutsche“ sollten endlich den Mut fassen, uns vollständig zu entnazifizieren und aufrichtig aufhören zu atmen.
(kanstedirnichtausdenkensowas)
Vielleicht würds schon reichen mit Satire aufzuhören.
und versuchen eine ernsthaftere politische Debatte zu gestalten.
Nun bin ich jetzt bei Kommentar 5von5 und kann mich entscheiden, ob ich auf diesen traurigen Anwurf antworte, bei dem ich nicht weiß, was denn Gegenstand einer »politischen Debatte« sein soll. Oder ich beziehe mich auf Ihren Post von 16:52 Uhr weiter unten. (Wobei dort meine beiden vorhergehenden und zusammengehörenden Posts ausschließlich Satire sind. Ich wollte mittels Politiker-Sprech eine Aufforderung formulieren, diese Politiker, die nur einlullen und dabei staatstragend Repräsentation darstellen, abzuschaffen. Ihr Zitat aus meinem Post ist eine Karikatur der unsäglichen Leier, die Aufgabe, für die Politiker angeblich gewählt werden wollen, nämlich Verantwortung zu übernehmen, wieder auf den Wähler zurück zu wälzen, der sein Vertrauen – oder seine Hilflosigkeit – mittels Wahl zum Ausdruck brachte.)
Die »Dysfunktionalität des Systems« ist unübersehbar, dafür braucht es keine besondere Edukation. Der Geschwindigkeit, mit der öffentlicher Raum verkommt, ist nicht nur wahrnehmbar für jene, die diesen Verfall darstellen und ihm Leben (Obdachlose, adipöses, weil schlecht ernährtes Prekariat, marode Infrastruktur, Ihnen fällt da sicherlich auch selbst noch einiges ein), sondern auch für jene, die das nicht physisch berührt. Dass es diese Gewinner und erschreckenderweise oftmals auch Aufsteiger nicht psychisch berührt, ist ein Ausdruck der sozialen Verkommenheit, und wenn sie so wollen, ist Ihr »Ungeheuer« längst da.
Diese Gesellschaft ist an einem Punkt, an dem mit Ratio, Logik und der Benennung von Zwangsläufigkeiten nichts mehr zu erreichen ist. Die Symbole dieser Gesellschaft (Demokratie, Frieden, Gleichheit, Freiheit usf.), die ausschließlich als Täuschung verwendet werden, müssen zerstört werden (nicht die Ideen selbst), sonst zerstören diese alles andere. Man könnte sagen, dass die Menschen hierzulande die Symbole mit der Wirklichkeit verwechseln, und das wäre dann die von Kant vielzitierte „selbstverschuldete Unmündigkeit“. Und wenn ich darauf kommen kann, kann es auch jeder andere.
Wie Sie sehen, habe ich mich für Option II. entschieden.
Das nächste Mal vielleicht mehr, denn ich bin, wie eingangs geschrieben, runtergezählt.
Epilog:
Dabei fällt mir noch ein, wir schieben doch bereits alles auf die »Aliens«, auf die Fremden, auf die anderen. Da möchte ich in einer Satire-freien Anlehnung an den berühmten Satz von J.F.K. mit folgendem schließen:
Es geht nicht darum, das Unvermögen in anderen zu benennen, sondern das Unvermögen in sich selbst zu erkennen und zu überwinden.
> deutsche Journalisten verschiedener Couleur
Ja so wars mal. Übrigens bei der CO² Steuer wurde noch gesagt der Bürger bekommt dafür einen Ausgleich. Die Steuer soll ja nur der Lenkung dienen. Daraus ist nichts geworden. Letztlich sucht man nach Gründen für neue Steuern, da kommen einen halbwegs sinnvoll klingende Argumente genau recht, noch besser wenn man dann Leute findet die das dem dummen Bürger erklären.
Ja, der Staat muss weitere Einnahmen generieren, einsparen und konsolidieren. Es ist schlimm, das sagen zu müssen, aber wir können uns viele schöne Gewohnheiten nicht mehr Leisten, es fehlt das Geld für dekadentes Dekors und staatstragendes Schischi.
Also müssen wir uns wohl von den ergebnisfreien und selbstverliebten Politiker- & Funktionskasten trennen sowie von fast allem, das unter den Bezeichnungen „Beamte“ und „Systemrelevanz“ sich in nutzloser Profilierung und Protektionismus selbst abgenutzt hat.
Harte Einschnitte, jetzt. Es muss leider sein, sie werden es verstehen.
Die Beamten werden das nicht verstehen. Die wollen ihre Pfründe behalten.
Vor 25 Jahren stand bereits im Spiegel das die Pensionsbombe kommt.
Aktuell wird beim Normalbürger gekürzt und beim Beamten draufgelegt.
Die Durchschnittsrente liegt mittlerweile bei 1500,- die durchschnittliche Beamtenpension bei über 3000,-.
Nachtrag:
Der Bürger muss lernen, das dysfunktionale System, in dem er eingerichtet wurde, vor sich selbst zu rechtfertigen und zu verantworten. Keine Ausflüchte, keine Buhmänner & -frauen mehr, keine Sockenpuppen, keine Abenteuer des Wahns von Größe und Bedeutung, keine Fußball-WM und keine militärischen Eskapaden auf fremden Äckern, das ist unzeitgemäß und zu teuer.
„Der Bürger muss lernen, das dysfunktionale System, in dem er eingerichtet wurde, vor sich selbst zu rechtfertigen und zu verantworten.“
Die Dysfunktionalität des Systems wird durch kein Edukationssystem innerhalb des Systems den Bürger vermittelt. Dann würde es sich selbst diskreditieren.
Die Dysfunktionalität ist auch alles andere als offensichtlich.
Erst wenn das System zu Nietzsches kalten Ungeheuer wird wie noch nie in der Menschheitsgeschichte zuvor wird’s offensichtlich.
Dann kann man aber immer noch die Schuld auf die Aliens schieben.
Hört endlich auf, die Kommentare automatisch von der KU zensieren zu lassen!
Was fällt euch ein? Jeder Artikel hier würde so gebannt, und müßte manuell kontrolliert werden,
Ihr halst euch eine Haufen Arbeit auf, und die Trolle kommen doch durch! Nur sinnvolle Beiträge werden gecancelt.
Ich wiederhole mich, aber das hat viel von „Spiegel Debatte“ bzw. dem „Forum“ von Telepolis. Kooperiert ihr da schon?
@Heinz
Natürlich kooperiert Overton bereits. Innerhalb Europas und speziell im deutsprachigen Raum sind nur noch alternative Webseiten aus der Schweiz akzeptabel; noch wohlgemerkt! Selbst SRG, also das Gegenstück von ARD & ZDF, wirft kritischere Fragen auf, als die angeblich Alternativen à la Overton oder Telepolis, die man jetzt in einem Atemzug nennen kann und muss. Auch mit der Berliner Zeitung ist man derzeit besser informiert. Hier im Forum haben jetzt regierungskonforme Plaudertaschen à la @Roman ihre wahre Freude. Wer solche Früchtchen kritisiert, fliegt raus. Fazit: Overton ist mittlerweile schlimmer als der Mainstream, denn dort weiss man wenigstens, welche Themen und Einlassungen unbedingt zu meiden sind. Hier hingegen gibt man sich alternativ, ist aber das Gegenteil. So schaut’s aus und nicht anders!
Da wir heute ja den Tag des Grundgesetzes,
also Unser Aller, so hoch gelobten und immer zu betonenden Freiheitsrechte, welche Uns das Grundgesetz doch als besonders unter Schutz stehende: Freiheitlichen Grundrechte jeder Person, in der Demokratie der Bundesrepublik Deutschland, möchte man doch etwas dafür tun, wenigstens dieser Freiheit zu fröhnen, Meinung in Wort und Schrift von sich geben!
Man muss sich ja auch mal wieder dran Erinnern, diese Grundrechte gibt es ja noch, so auch explizit beschrieben, in derzeit gültiger Rechtsnorm des Rechtsstaates!
Es hat zwar, wie ggf. manche Gesundheit, in letzter Zeit einiges an Leid ertragen müssen, aber es existiert noch!
Die Gesundheit leidet natürlich, mehr vom Rauchen, Trinken und Zucker… Nicht durch Automobil-Verkehr, Dieselskandalen, Schweröl in Kreuzfahrtschiffen, Ewigkeitschemikalien, Kunststoffen, den Abgasen von Flugverkehr und Industrie, nicht durch Krieg und seiner Auswirkung auf Umwelt und die Luftreinheit… Durch Arbeit etc. Quatsch das ist doch alles der gesunde Lebenstil der Freiheit, welchen wir Uns durch den Wohlstand, mit Unserer Erwerbstätigkeit, Erarbeiten können.
Dieses Gefühl von Freiheit, im Verkehrschaos des Individualverkehrs, auf dem täglichen Arbeitsweg, welchen man für eine gute Work/Life Balance, täglich für die Gesundheit, an der Frischluft tief einatmen kann.
Schlecht wird es natürlich dann, wenn man dann dabei dampft oder raucht, Zuckerhaltige Getränke oder sich das ein oder andere sehr günstige Alkoholische Getränk, nach der Arbeit, am Wochenende oder in der Gemeinschaft gönnt!
Das könnte natürlich die Gesundheit negativ beeinflussen, auf Dauer zu Gesundheitsschäden führen, vielleicht spart man sich lieber das Geld für einen ausgiebigen Urlaub, auf einem ordentlich großen Kreuzfahrtschiff, ein Mehrwögiger Trip, sollte einem, da für die Gesundheit doch passender erscheinen, als das Geld für Rauchen, Dampfen, Grillen und Zucker- oder Alkoholische Getränke, zur Schädigung der Gesundheit auszugeben, wenn man Freiheit und Freizeit geniessen kann.
Natürlich haben wir grad ein ziemliches Problem, Energieimporte werden massiv teuer, Aufrüstung und Erhalt des Wohlstands, müssen wir Uns teurer erabeiten, nach der ein oder anderen Überstunde bleibt ja ggf. in der Freizeit, noch genug Kaufkraft um seine Freiheiten, Persönlicher Entscheidungen, als Verbraucher in der Konsumgesellschaft nachzukommen! Da erinner ich mich doch gern an das Lied: Bruttosozialprodukt, für ordentlich Gute Laune und Freiheitsgefühl in Unserer Demokratie!
Ein wunderbarer Artikel. Wenn es bei der Zuckersteuer darum gehen würde, das Volk zu weniger Zuckerkonsum anzuhalten, weil er die Volksgesundheit angeblich beeinträchtigt, dann fragt sich doch, warum er das Geschäft mit dem Süßwasser nicht beschränkt. Also wenn es um die Volksgesundheit gehen würde, dann wäre eine Zuckersteuer ein total untaugliches Mittel, weil sie den Zuckerkonsum nur verteuert, statt ihn zu unterbinden. Wenn es um die Volksgesundheit gehen würde, dann müsste der Staat eigentlich sagen: Pro Liter sind z.B. maximal 30g Zucker erlaubt, wenn es süßer sein soll bitte Süßstoffe verwenden. Daran kann man Dinge bemerken: 1. Der Wirtschaft werden auch dann keine Vorschriften gemacht, wenn sie die Gesundheit der Leute ruiniert. 2. Wird die Lust auf Süßes als Finanzierungsquelle für den Staat benutzt, die als Disziplinierungsmittel die Armen trifft, den die andere juckt es nicht, was eine Cola kostet. 3. Ist es sowieso naiv, Volksgesundheit mit einem Fürsorgestandpunkt zu verwechseln. Es geht hier um die Kosten der Arbeitskraft, die gesenkt werden sollen, indem die Kassen vor den gesundheitlichen Folgen des hohen Zuckerkonsums geschützt werden. Das Dilemma, dass wenn die Steuer als Disziplinierungsmittel wirkt, sie als Einnahmequelle für den Staat versagt, ist durchaus so gedacht. Wenn die Steuer als Erziehungsmittel Erfolg hat, dann hat sie die Arbeitskraft verbilligt. Der Staat gewinnt also so oder so. Wenn die Steuer als Disziplinierungsmittel versagt, ist es eine Finanzierungquelle für ihn, wenn sie als Disziplinierungsmittel Erfolg hat, sind die Kosten der Arbeitskraft gesenkt worden. Also Win-win für den Staat.
Diese Politik der Propaganda, hat ca 1.2 Mrd an psychologischen Irritationen gefördert. Diese Analyse kam von einem ‚etablierten‘ Establishment.
Wenn ca 1,2mrd Bürger an psychologischen leiden erkrankten, dann hat die Pharmaindustrie einen Markt für ca. 1,2 Mrd Menschen.
Sollte man sich Sorgen machen, dann bitte fragen Sie ihren Apotheker oder Arzt….