
Fronterlebnis und Showveranstaltung.
„Wir haben … eine Verantwortung gegenüber den Menschen, die hier (in der Ukraine) leben und den Generationen, wenn es um Sicherheit und die von Russland ausgehenden Bedrohung geht.“ – Boris Pistorius, Saporischschja, Mai 2026
1. Boris Pistorius´ Erlebnisse in Saporischschja
Bei seinem Besuch in der Ukraine im Mai 2026 gab der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius einer ukrainischen englischsprachigen Nachrichtenplattform UNITED24Media ein „Interview“, das am 16. Mai 2026 unter der Überschrift „We Didn’t Do Enough‘: Pistorius on NATO, Russia, and Europe’s Defense Wake-Up Call“ (Wir haben nicht genuggetan: Pistorius über die Nato, Russland und Europas Weckruf in der Verteidigung) ausgestrahlt wurde.
Laut der Ankündigung in der Vorschau traf sich die United24-Interviewerin Zhenia Melnyk „mit dem deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius und seinem ukrainischen Amtskollegen Mychajlo Fjodorow in Saporischschja, nur 20 Kilometer von der Frontlinie entfernt zu einem Gespräch, das weit über Diplomatie hinausgeht. Die Aufnahmen entstanden während Pistorius‚ siebtem Besuch in der Ukraine und beleuchten die tatsächliche Lage im Krieg.“
Wie sich im Verlauf der vorgelegten Analyse noch herausstellen wird, war der stattgefundene „Frontbesuch“ in Saporischschja eine als „Fronterlebnis“ inszenierte und als „Interview“ getarnte Showveranstaltung. Ob der deutsche Gast seinen „Frontbesuch“ überhaupt als Inszenierung begriffen hat, ist vor dem Hintergrund der nachfolgenden medialen Berichtserstattung in Deutschland mehr als fraglich.
Das ausgestrahlte „Interview“ dauerte 25,38 Minuten und fand in einem verdunkelten, leeren und schmucklosen Raum statt. Inmitten des Raumes sah man eine Frau und zwei Männer auf Stühlen sitzend: die Interviewerin Melnyk, Pistorius und Fjodorow. Der 66 Jahre alte Pistorius sah ziemlich abgespannt und müde aus, wohingegen der 35 Jahre junge Fjodorow locker und konzentriert war.
Die meiste Zeit (etwa 65-70 %) sprach Fjodorow und nicht Pistorius, was die Vermutung nur bestätigt, dass es hier nicht so sehr um ein Interview mit Pistorius als vielmehr um eine inszenierte Show für Pistorius ging.
Der verdunkelte, leere und schmucklose Raum sollte wohl suggerieren, wie gefährlich doch der Besuch des deutschen Gastes nahe der Front war. Auf Melnyks erste Frage, warum er eigentlich trotz Luftalarm und gefährlicher Lage in Saporischschja ist, sagte Pistorius: „Ich bin hier, um einen sehr genauen und realistischen Eindruck zu gewinnen, was in diesem Krieg wirklich vor sich geht. Vor allem hier an der Front. Um in Deutschland und Europa besser darüber sprechen zu können. Denn wir sprechen über den Krieg so, als ob er etwas Technisches wäre. Es ist aber mehr – es geht um Tod. Es geht um Strategie. Und es geht darum, das eigene Volk zu verteidigen. Deshalb brauche ich diesen sehr konkreten Eindruck aus dem Leben.“
Wie „konkret“ sein Eindruck war und warum er ausgerechnet nach Saporischschja kam, wird erst gegen Ende des Interviews deutlich. Pistorius hat nämlich, vor den Monitoren sitzend, den Krieg „hautnah“ erlebt. „Wir haben gerade einen konkreten Angriff beobachtet, bei dem unsere Einheiten den Feind vernichteten“, berichtete sein Amtskollege Mychajlo Fjodorow beiläufig im Nebensatz.
Ob Pistorius die „Vernichtung des Feindes“ tatsächlich „live“ erlebt hat, oder das, was er da über Monitore gesehen hat, Aufzeichnung war, ist unklar. Der Verlauf des ganzen „Interviews“ spricht jedoch eher dafür, dass er eine Aufzeichnung und keine Live-Übertragung gesehen hat.
Die ganze Reise nach Saporischschja diente wohl dem Zweck, werbewirksam zu zeigen, wie wertvoll, nützlich und vor allem siegerprobt das ukrainische Militär in seinem Kampf gegen den gemeinsamen „russischen Feind“ ist.
Auf die Nachfrage der Interviewerin, ob „Minister Pistorius“, wie „ich gerade erfahren habe“ tatsächlich „ukrainische Einheiten“ beobachtet hat, „wie sie unseren Feind, die Russen, angegriffen haben“ (Fjodorow lächelte dabei in diesem Augenblick verlegen in Richtung Pistorius´ blickend), reagierte „Minister Pistorius“ verschämt und peinlich berührt: „Nun, das ist nicht für Deutsche, nicht für alle anderen Europäer. Ich war nicht begeistert von dem, was ich gesehen habe. Denn es geht ums Töten von Menschen.“
Eine bemerkenswerte Äußerung! Hat etwa der deutsche Minister der Verteidigung eine „zarte Seele“, die das Töten von Menschen weder sehen noch ertragen kann? Wirklich? Mit Kriegsfinanzierung und Waffenlieferungen hatte er bis jetzt eigentlich keine Probleme, obwohl er wissen dürfte, dass auch mit deutscher Kriegsfinanzierung und deutscher Waffenlieferung bereits unzählige Russen getötet, verstümmelt oder verletzt wurden.
Nun ja, das Töten findet weit, sehr weit weg statt und der Minister muss auch nicht hautnah erleben, wie der „russische Feind“ mit den deutschen Waffen getötet wird. Aber hier in Saporischschja hat er mit eigenen Augen gesehen, wie Russen getötet werden. Was für eine unfeine Geschichte! Nichtsdestotrotz sagte Pistorius selbstredend im nächsten Satz: „Ich sehe, was vor sich geht, und wollte diese Erfahrung zumindest hier machen. Also danke, dass Sie mir das gezeigt haben.“
Wofür bedankte sich denn der Gast aus Deutschland mit „zarter Seele“? Dafür, dass er gerade gesehen hat, wie Russen getötet wurden? Ist er deswegen nach Saporischschja gefahren, um „diese Erfahrung zumindest hier (zu) machen“?
„Wir alle wünschen uns aber, dass das nicht nötig wäre. Aber das ist Krieg und jedes Land, jeder Staat, jede Nation, jedes Volk hat das Recht sich zu verteidigen. Und das ist es, was hier geschieht“, sagte „Minister Pistorius“ sich rechtfertigend und zur Erleichterung seines „Unwohlbefindens“.
Soll das etwa im Umkehrschluss heißen, dass Deutschland „jedes Land, jeden Staat, jede Nation, jedes Volk“, das angegriffen wird und sich im Krieg befindet, mit Geld und Waffenlieferung versorgen muss? Nein? Es ist jedenfalls nicht bekannt, dass „Minister Pistorius“ die Waffenlieferungen an den Iran, der von „unseren amerikanischen und israelischen Freunden“ brutal angegriffen wurde, befürwortet oder gar genehmigt hat.
Getreu dem altrömischen Diktum: „Quod licet Iovi, non licet bovi“ (Was Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen noch lange nicht erlaubt) ist „Minister Pistorius“ offenbar der Auffassung: Was unsere „lieben Freunde“ aus Trumps Amerika und Netanjahus Israel tun dürfen, darf Russland noch lang nicht!
„Also, Minister Pistorius, das ist meine Frage an Sie“, wendet sich die Interviewerin dem deutschen Gast erneut zu: „Tut Europa und die Nato ihrer Meinung nach genug, um Russland abzuschrecken? Haben Sie eine bestimmte Strategie oder einen Plan, falls Russland beschließt, eines der Nato-Länder zu überfallen? Denn Sie kennen solche Absichten.“
„Nun, das Protokoll innerhalb der Nato ist absolut klar“, erwiderte Pistorius. „Wir haben Artikel 4 und 5. Wir haben ihn bisher nur einmal angewendet – nach dem 11. September, vor mehr als 20 Jahren. Die größte Herausforderung wird immer die Einigkeit und Entschlossenheit aller Nato-Mitglieder im Ernstfall sein. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass das nicht so wäre. …
Deutschland ist eine der führenden Nationen bei der Unterstützung der Ukraine. … Deutschland ist jetzt der größte Unterstützter der Ukraine. Und gleichzeitig haben wir den größten Verteidigungsetat in Europa. … In erster Linie bin ich stolz auf mein Land und die Menschen in Deutschland, denn sie sind aufgrund unserer Geschichte in Fragen von Krieg und Militär so sensibel. Das darf man nicht vergessen. Aber gleichzeitig haben wir eine Verantwortung gegenüber den Menschen, die hier leben und den folgenden Generationen, wenn es um Sicherheit und die von Russland ausgehenden Bedrohung geht. Es geht also um Klarheit. Es geht darum klar und deutlich zu erklären, was vor sich geht – ohne Alarmismus, ohne jemanden zu erschrecken oder Angst zu machen. Es geht einfach darum klarzumachen: Es gibt eine Bedrohung. Wir waren daran seit mindestens 25, 30 Jahren nicht mehr gewöhnt und jetzt ist sie zurück.“
Von welcher Bedrohung, die angeblich „von Russland ausgehen“ soll, redet Pistorius überhaupt? Wann hat Russland Deutschland bedroht? Oder sieht er etwa im Ukrainekrieg die Bedrohung Deutschlands? Seit wann ist die Ukraine zum Nato-Gebiet oder gar zum 17. deutschen Bundesland geworden, das von Deutschland und Europa verteidigt werden muss?
Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Nicht Russland bedroht Deutschland und Europa, sondern die Nato-Allianz bedrohte Russland mit ihrer rücksichtslosen Expansionspolitik „seit mindestens 25, 30 Jahren“1.
Und es war die Nato, die zuerst einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Volksrepublik Jugoslawien – den sog. „Kosovo-Krieg“ – 1999 vom Zaun gebrochen und damit die darauffolgenden, 20 Jahre lang andauernden völkerrechtswidrigen Interventionen und Invasionen unter Führung des US-Hegemonen in Gang gesetzt hat.
Aus russischer Sicht war der „Kosovo-Krieg“ eine Bedrohung Russlands und Russland vertrat schon damals die Auffassung: Hätte es nicht das Atomaffenarsenal in seinem Besitz, wäre es das nächste Land, das von der Nato-Allianz angegriffen worden wäre.
Will Pistorius nichts mehr davon wissen und hören? Oder glaubt er etwa, dass der „Kosovo-Krieg“ gerechtfertigt und nicht völkerrechtswidrig war? Dann soll er seinen Parteigenossen, Ex-Bundeskanzler Gehard Schröder, fragen.
„Natürlich ist das, was auf der Krim geschieht, ein Verstoß gegen das Völkerrecht“, sagte Schröder auf einer „Zeit“-Matinee in Hamburg 2014. Dennoch wolle er seinen Freund Putin nicht verurteilen. Er selbst habe als Kanzler beim Jugoslawienkonflikt ebenfalls gegen das Völkerrecht verstoßen. „Da haben wir unsere Flugzeuge … nach Serbien geschickt, und die haben zusammen mit der Nato einen souveränen Staat gebombt, ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben hätte.“ Insofern sei er mit dem erhobenen Zeigefinger vorsichtig, betonte Schröder.
Offenbar kennt „Minister Pistorius“ die Äußerung seines Parteigenossen nicht, sonst wäre er mit dem erhobenen Zeigefinger vorsichtiger. „Wir sind strategische Partner“, sagte Pistorius anschließend und fügte hinzu: „Die Ukrainer verteidigen ihr Land und ihre Freiheit.“
Jawohl, Herr Minister der Verteidigung! Auch die Jugoslawen 1999, die Iraner 2026 und die vielen anderen, von der Nato in den vergangenen Jahrzehnten angegriffenen Länder haben „ihr Land und ihre Freiheit“ verteidigt. Haben Deutschland und Europa diese angegriffen Länder ebenfalls tatkräftig finanziell unterstützt und an sie Waffen geliefert? Wo war denn der „Verteidiger der Freiheit“, „Minister Pistorius“, zu dieser Zeit?
Nein, Pistorius und seinen Kriegskameraden geht es gar nicht um die geschundene Ukraine, sondern um den deutschen und europäischen Revanchismus. Aus der Geschichte haben Pistorius und Co. immer noch nichts gelernt.
2. Mychajlo Fjodorow als Chefverkäufer
Unsereinem ist noch gut in Erinnerung, wie Pistorius sich geschichtsvergessen im Juli 2025 in Financial Times zu der Äußerung verstieg, „dass deutsche Truppen … im Falle eines Angriffs Moskaus auf einen Nato-Mitgliedsstaat bereit wären, russische Soldaten zu töten (He (Pistorius) insisted that troops from Germany … would be willing to kill Russian soldiers in the event of an attack by Moscow on a Nato member state)2.
Diese Entgleisung hätte einem deutschen Verteidigungsminister vom Format eines Helmut Schmidt (1969-1972) in Zeiten einer „Kultur der militärischen Zurückhaltung“ nicht passieren können. In Russland wurde auf diesen Affront mit Befremden reagiert. Sprechen Deutsche wieder von der Russentötung, fragte man in Russland. Ausgerechnet von einem deutschen Verteidigungsminister mussten die Russen sich das anhören.
Nun ja, die Zeiten sind lange vorbei, in denen die deutsche Machtelite der Überzeugung war, dass „von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen soll“. Heute wird es, wie man sieht, allmählich salonfähig zu sagen: Wir würden uns im Falle des Falles nicht etwa gegen Russland verteidigen, sondern gleich „russische Soldaten töten“! Das geschieht im Übrigen schon jetzt mit deutschen Waffen, die tonnenweise in die Ukraine geliefert werden.
Im Gegensatz dazu würde die russische Führung sich nie erlauben zu sagen: Wir werden deutsche Soldaten töten! Das wäre schlicht und einfach stil- und geschmacklos.
Wie dem auch sei, in Saporischschja trafen sich zu einem gemeinsamen „Interview“ zwei Brüder im Geiste: Pistorius und sein jüngerer ukrainischer Amtskollege, auch wenn Mychajlo Fjodorow mit seinen Russentötungsphantasien Pistorius bei weitem übertraf.
Nach der am 14. Januar 2026 durch die Werchowna Rada erfolgte Bestätigung der Ernennung Fjodorows zum Verteidigungsminister verkündete dieser eine Woche später am 20. Januar: „Eines der strategischen Ziele der Ukraine in diesem Krieg“ sei es, „monatlich bis zu 50.000 Russen zu töten“ und so den Krieg für Russland unerträglich zu machen.
Vor diesem Hintergrund muss auch das stattgefundene gemeinsame „Interview“ mit Pistorius und Fjodorow gesehen werden. Das war, wie gesagt, kein gewöhnliches Interview, sondern eine Inszenierung, ja eine Verkaufsshow, die dem deutschen Gast die „glorreiche“ ukrainische Militär- bzw. Drohnentechnologie und neuerdings die imaginären Erfolge der ukrainischen Armee an der „Ostfront“ vermitteln sollte.
Aus ukrainischer Sicht war diese Verkaufsshow ein voller Erfolg, den wir heute in den deutschen Mainstream-Medien auch bestätigt sehen. Seit der Rückkehr Pistorius´ ist die erzählte Story seines jungen ukrainischen Amtskollegen Fjodorow in aller Munde.
Man musste dabei einen Gesichtsausdruck Pistorius´ bei dieser als „Interview“ getarnte Showveranstaltung sehen: Ahnungs- und teilnahmslos saß er da mit einer ernsten Miene und ließ den Humbug, den sein ukrainischer Amtskollege erzählte, kommentarlos über sich ergehen. Es ist zudem sehr fraglich, ob Pistorius als Kriegsfinanzier und Waffenlieferant so richtig verstanden hat, dass er an einer inszenierten Verkaufsshow teilnimmt.
Die meiste Zeit hat, wie gesagt, Fjodorow geredet, um mit den vermeintlichen technologischen Fähigkeiten und militärischen Erfolgen des ukrainischen Militärs zu prahlen.
Gleich zu Beginn des Interviews behauptete er, dass „die Ukraine Russland die Initiative abgenommen hat“, und suggerierte damit eine angebliche Kriegswende zu Gunsten der Ukraine. Selbstlobend sprach Fjodorow von Erfolgen der ukrainischen Armee an der Front.
„Die Ukraine hat neue Waffen erfunden, entwickelt und umgesetzt, darunter Abfangdrohnen, die heute eine hohe Abfangrate von Schahed-Drohnen aufweisen – zwischen 50 und 75 Prozent, je nach Angriff“, prahlte er vor dem deutschen Gast. „Deutschland hilft uns beim Aufbau des Systems zur Kurzstrecken-Luftverteidigung. … Unser Ziel ist es, alles dafür zu tun, um 90 bis 95 Prozent aller Raketen und Schahed-Drohnen abzufangen.“
Nur „90 bis 95 Prozent“? Wenn man die ukrainische Kriegspropaganda der vergangenen vier Jahre in Erinnerung ruft, so erweckte sie stets den Eindruck, als würde die Ukraine gleich 120 Prozent aller russischen Raketen und Schahed-Drohnen abfangen.
„Im April und März dieses Jahres“, begann Fjodorow seine lange Rede, „haben wir mehr als 35.000 Russen vernichtet. Und wir tun alles, um das Leben unserer Soldaten zu retten und den Feind zu vernichten. Der Feind kann seine Logistik nicht sichern. … Der Feind hat nicht diese Anzahl an bodengestützten Roboterplattformen. Der Feind kümmert sich nicht so sehr darum, ein System aufzubauen, das seine Soldaten schützt. Wir machen genau das Gegenteil. … Die Ukraine entwickelt oder konzentriert sich jetzt stärker auf Drohnenangriffe mittlerer Reichsweite. … Das ist eine gezielte Strategie, denn es geht darum, feindliche Operationen zu vernichten, Logistik zu zerstören, den Offizierskorps zu eliminieren, Soldaten auszuschalten, die in der elektronischen Führung tätig sind, und andere Aufgaben. Es geht darum das Schlachtfeld zu isolieren, die Infanteriepräsenz an der Front zu reduzieren – wiederum um das Leben unserer Soldaten zu retten und das Tempo der Feindvernichtung zu beschleunigen, den Feind zu erschöpfen und die Objekte und die Infrastruktur zu treffen, die es dem Feind ermöglichen, seine militärische Aktivität und seine Versorgungskette aufzubauen. Unsere Aufgabe ist es, die Produktion um ein Vielfaches zu steigern. Wir haben bereits eine Rekordzahl an Middle-Strike-Systemen unter Vertrag genommen und investieren weiterhin darin. Wir haben die Initiative von den Russen bei Middle Strikes übernommen. Das ist wichtig festzuhalten. Und jetzt entwickelt jedes Korps diese Richtung. Wir haben in letzter Zeit erste Anzeichen einer Schwächung Russlands beobachtet. Gleichzeitig sind sie immer noch ziemlich stark und können großen Schaden anrichten – nicht nur der Ukraine, sondern auch anderen Ländern.“
Das war Propaganda pur, die nicht einmal der berühmte Propagandatheoretiker, Edward Bernays (1891-1995), besser machen könnte. Alles, was wir hier vom ukrainischen Propagandaminister zu hören bekamen, hört man nun seit Tagen, eins zu eins kritiklos übernommen, in den deutschen Mainstream-Medien.
Nachdem Fjodorow seine „überzeugende“ Propagandarede beendet hat, stellte die Interviewerin eine offenkündig mit dem Gefragten vorab abgestimmte Frage: „Minister Fjodorow, da es diesen Hoffnungsschimmer gibt, dass Russland kollabieren oder zumindest schwächer werden könnte: Ist es für Sie schwierig, andere Führungspersönlichkeiten oder Gesellschaften davon zu überzeugen, dass der Krieg noch andauert und wir … nicht denken, dass er bald endet? Wie läuft das?“
Eine „andere Führungspersönlichkeit“, der deutsche Verteidigungsminister Pistorius, saß eben neben dem gefragten Amtskollegen und lauschte ihm mit ernster Miene.
„Das ist wirklich eine wichtige Herausforderung“, antwortete Fjodorow theatral, „denn dies ist bereits das fünfte Jahr des russischen Angriffskrieges. Viele Länder helfen uns, aber Regierungen wechseln und das Unterstützungsniveau kann je nach Land variieren. … In letzter Zeit haben wir aber unsere Kommunikationsstrategie mit unseren Partnern geändert. Wir versuchen zu zeigen, was in der Ukraine tatsächlich passiert. Das heutige Treffen mit dem Minister (Pistorius), dessen Land uns am meisten hilft, ist ein gutes Beispiel. Denn wir haben gezeigt, wie wir die Kriegsdoktrin verändern … und wie die Hilfe das Schlachtfeld beeinflusst. Wir haben gerade einen konkreten Angriff beobachtet, bei dem unsere Einheiten den Feind vernichteten. Partner einzubinden und Win-Win-Beziehungen aufzubauen, bei denen sie verstehen, wie sie ihr eigenes Verteidigungssystem dank der in der Ukraine gesammelten Erfahrungen transformieren werden. … Wir müssen unseren Partnern einen Mehrwert bieten. … Also arbeiten wir alle als Team Ukraine daran zu erklären, warum es wichtig ist, die Ukraine zu unterstützen. Und wir müssen Russland in der Ukraine stoppen. Wir müssen alles dafür tun, dass diese Achse des Bösen besiegt wird – besiegt in der Ukraine, besiegt im Iran. Und dann wird die Demokratie in der Welt siegen. Und dann wird die Welt sicher sein. …“
„Gott schütze Amerika“, pardon: die Ukraine! „Die Zukunft wird in der Ukraine entschieden. Und wir müssen unsere Partner an unsere Seite halten, um Russland den letzten Schlag zu versetzen“, sagte Fjodorow abschließend in Anwesenheit seines kommentar- und lautlos, aber mit ernster Miene sitzenden deutschen Amtskollegen Boris Pistorius.
Und Pistorius? Will er ebenfalls „Russland den letzten Schlag versetzen“ und im Namen des deutschen Volkes verkünden: Wir stehen schon wieder auf der richtigen Seite der Geschichte? Oder etwa nicht?
Anmerkungen
- Vgl. Silnizki, M., Fluch oder Segen? Zur Diskussion über die NATO-Osterweiterung, 26. April 2022, www.ontopraxiologie.de; des., George F. Kennan und die US-Russlandpolitik der 1990er-Jahre, Stellungnahme zu Costigliolas „Kennan’s Warning on Ukraine“, 7. Februar 2023, www.ontopraxiologie.de.
- German defence minister calls on arms makers to deliver. Laura Piteland Anne-Sylvaine Chassany in Berlin. Financial Times, 13. Juli 2025.


„Solange sie [Europa] nicht auf dem Müllhaufen der Geschichte landen, wird es keinen Frieden in Europa geben.“ (Silnizki, 9.05.2026)
„Von welcher Bedrohung, die angeblich „von Russland ausgehen“ soll, redet Pistorius überhaupt?“ (Silnizki, 24.05.2026)
Mit anderen Worten: nicht nur Pistorius, wir alle wissen schon ganz genau wer uns -und nicht seit gestern, sondern schon seit der berühmten Putin Rede auf der 43. MSC in 2007- vernichten will.
@ Cromwell 11 Uhr 27 : schon mal Karl Kraus gelesen? Der ist schon länger tot, die Mechanismen der Kriegspropaganda sind aber die gleichen (heute noch viel ausgefeilter) und die verfangen ganz wunderbar bei Ihnen.
„Nein, wir schämen uns nicht“ – UN-Sitzung zum ukrainischen Angriff auf Berufsschule
Nach dem ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule in Starobelsk (LVR) hat Russland eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats einberufen.
Russlands ständiger UN-Botschafter Wassili Nebensja bezeichnete die Stellungnahmen der Teilnehmer aus der Europäischen Union als beschämend und sprach von einer Verhöhnung der Opfer.
Schülerwohnheim bei Lugansk – mittlerweile 21 Tote gemeldet, 43 Verletzte!
Unterdessen bot Russland in Moskau akkreditierten Auslandskorrespondenten einen Besuch am Ort der Tragödie an.
BBC lehnte das Angebot ab, während CNN erklärte, derzeit im Urlaub zu sein.
Erbärmlich das Verhalten des sogenannten Werte-Westens, der die Anschläge der UKRA-NAZIS auf Zvilisten fördert…seit 2014!!
Die Strafe wird über sie noch kommen, da bib´n ich ganz sicher!!
Deutschland weiter auf Talfahrt: Jetzt schlägt die Industrie Alarm
https://www.unser-mitteleuropa.com/198355
Deutschland galt lange als industrielle Lokomotive Europas.
Doch immer mehr Unternehmer, Ökonomen und Wirtschaftsverbände schlagen Alarm:
Der Standort verliere an Wettbewerbsfähigkeit – mit potenziell weitreichenden Folgen für Wohlstand und Arbeitsplätze.
KEIN WUNDER: Die Mehrzahl der Bosse großer Firmen sind CDU- oder SPD-ANHÄNGER!!
Meinrad Müller (Unternehmer im Ruhestand) sagt: Wie man Abgeordneter wird und so richtig gut verdient, eine praktische Kurzanleitung
Wer ins Parlament will, braucht weder eine solide Ausbildung noch ein abgeschlossenes Studium!!
Qualifikation zählt in diesen Kreisen nicht. Kinderbuchautoren können Wirtschaftsminister, Küchenhilfen Außenminister werden und Trampolinspringerinnen Aussenministerinnen!!
ALS GESTANDENER UNTERNEHMER DARF ICH NIE AUF PARTEIEN HÖREN; SONDERN DEN GESETZEN DER WIRTSCHAFT FOLGEN!!
Kann mich noch erinnern an die Fälle, wo immer genau dann Fliegeralarm in Kiew ausgelöst wurde, wenn hochrangige Politiker zu Besuch dort waren. Und dann sogar einmal – googeln: „Steinmeier muss in den Luftschutzkeller“ – zufälligerweise ein Luftschutzbunker bereit stand, in dessen Innerem ebenfalls zufälligerweise ein voll funktionsfähiges Ton- und Fernsehstudio bereits stand. Also: Ja, Pistorius könnte Teil einer Inszenierung gewesen sein, hat ein Interview erwartet und eine Erzählung bekommen.
(https://overton-magazin.de/kommentar/politik-kommentar/der-praesident-im-keller/)
Man nehme eine Lagerhalle, stelle ein paar Bauzäune auf, die man mit einer Plane bespannt – und fertig ist „die Ostfront“.
Glaubt irgendwer diesen Blödsinn? Ich meine noch nicht mal die Propagandisten von Spiegel & Co. werden das kaufen, wenngleich sie es unkritisch repetieren.
Hätte Pistolerius nicht stattdessen das Studentenwohnheim in Lugansk besuchen können, welches die Ukraine kürzlich mit einem ganzen Rudel dieser tollen „automatischen Kampfsysteme“ (aka Drohnen) angegriffen und dabei viele Jugendliche getötet hat? Oder zählen die auch nur zu den „35.000 Russen, die wir vernichtet haben“?
Russland hat Journalisten, auch westliche, ausdrücklich eingeladen, sich vor Ort davon zu überzeugen. Es wird wohl wieder mal keiner kommen.
Hier ein Bericht der französischen Reporterin Christelle Néant die seit 2015 im Donbas lebt – eine Perspektive, die sich deutlich von der Darstellung des „Wertewestens“ unterscheidet.
https://youtu.be/P63ZLzSA7Ko?is=ZbUltmZz1ulssQxY
Hier wird die Wahrheit über die brutalen NAZIS inder Ukraine berichtet, die gnadenlos Russen töten ganze einfach weil sie UNMENSCHEN sind!!
Auch die entführten Kinder von Russland sind ein LÜGE !!
UND DIESEN SCHWERVERBRECHERN HILFT DER SCHMUTZ-KANZLER MERZ !!
Unbedingt anschauen, von vor Ort bekommt man ja so gut wie keine Berichte!
Die deutsche Systempresse glänzt durch Totalausfall der Berichterstattung, und quält uns mit Propaganda.
Pistorius hätte ja noch ein paar Tage in der Ukraine bleiben können – die letzte Nacht in Kiew hätte ihm sicherlich eine alternative Perspektive des Kriegs beschert:
https://www.welt.de/videos/video6a129b473b7096456ac81192/ukraine-krieg-russland-greift-kiew-mit-raketen-und-drohnen-an-polen-aktiviert-luftabwehr.html
Wie auch immer; auch wir in Deutschland wir werden wohl leider auf die schmerzhafte Weise lernen, was ein Abnutzungskrieg im 21. Jahrhundert wirklich bedeutet.
https://www.welt.de/wirtschaft/article695a17585f0fec1b99721d86/dihk-warnt-klare-anzeichen-fuer-de-industrialisierung-mittelstand-verlagert-vermehrt-produktion-ins-ausland.html
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Arbeitslosenzahl-steigt-mit-3-085-Millionen-auf-Zwoelf-Jahres-Hoch-id30304308.html
Nun müsste aber erwähnt werden, dass es in Saporischschja eine Besonderheit gibt. Dort ist Europas größtes Atomkraftwerk mit 5 Blöcken. Es ist derzeit abgeschaltet, aber die Brennstäbe sind noch im Abklingbecken. Es wurde gleich in den ersten Kriegstagen von russischen Streitkräften besetzt.
S. wird ständig mit Artillerie beschossen und IAEA-Chef Rossi wird nicht müde, die Gefährlichkeit dieses Beschusses zu betonen. Wer schießt, sagt er nicht. Laut Westpresse beschießen sich die Russen selbst mit NATO-Munition. Klar doch.
Von der trapsenden Nachtigall höre ich, die Ukrainer hätten eine Schweinerei vor, von der sie dann später behaupten, Pistorius habe das erlaubt.
Nicht wundern, wenn es genau so kommt.
jaaaaa, die Russen beschießen sich selbst
das sagen uns unsere Medien 24/7 . Dass
solche Pfeifen wie Grossi und Pistorius in solche Ämter kommen, zeigt wie bankrott unsere Demokratien sind. Der Grossi will gar uno Generalsekretär werden. Voraus- gesetzt, das Rückgrat ist biegsam genug.
Was erdreistet der sich im Namen des deutschen Volkes zu reden ?
Ich habe ihn nicht gewählt. Und viele andere auch nicht. Er hat keinerlei demokratische Legitimation, nur weil eine Menge wahlberechtigter aber faktisch unmündiger, die daher gar keine freie Wahl treffen können, auf ihn un seine Blockparteien immer wieder reinfallen.
Niemand hat ihn gewählt!
Minister werden nie gewählt! Nicht mal indirekt durch den Bundestag. Sie werden in Hinterzimmern ausgekungelt und vom Kanzler bestimmt.
Selbstverständlich werden Minister nicht direkt gewählt. Man kann sogar Minister werden, wenn man keiner Partei angehört und kein gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages ist. Das kommt aber äußerst selten vor. Mir ist bislang aber kein Fall bekannt, wo jemand in Deutschland vom Bundespräsidenten zum Minister ernannte wurde, der einer der Oppositionsparteien angehört. (Ich lasse mich aber gerne von Gegenteil überzeugen.)
BuKa Merz hätte statt Frau Reiche auch Frau Wagenknecht vom BSW zur Ministerin machen können, obwohl das BSW gar nicht im Deutschen Bundestag vertreten ist, weil die wählende Mehrheit will, dass Deutschland ökonomisch und sozial noch weiter gespalten wird. Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler will offenkundig mehr Krieg und weniger Diplomatie, mehr Aufrüstung, niedrigere Renten, noch mehr Bonuszahlungen für die Manager der Rüstungsindustrie, eine niedrigere Arbeitslosenunterstützung, weniger Krankenkassenleistungen, mehr Vermögenskonzentration und milliardenschwere Oligarchen, die noch „superreicher“ werden, mehr Arme, die in Mülleimern nach Pfandflaschen sammeln, und mehr Obdachlose, die im Winter erfrieren.
Vorgeschlagen und ausgewählt werden die Minister vom regierenden Bundeskanzler bzw. der -kanzlerin. Ob Mann oder Frau oder „Es“, spielt dabei aber keine Rolle. Mir ist auch kein Fall bekannt, wo der BuPräsi es abgelehnt hätte, eine vom BuKa vorgeschlagene Person, nicht zum Minister zu ernennen. Das könnte er machen, er macht es aber wahrscheinlich nur ein einziges Mal. Dann wird er zwar nicht erschossen, aber von den Mainstream-Propaganda-Medien zum Abschuss freigegeben und seine Tage als BuPräsi und damit auch sein Leben in einer der teuersten vom Steuerzahler finanzierten Wohnungen bzw. Villen sind gezählt.
Gewählt werden Minister indirekt also doch, weil nur Parteimitglieder der Regierungsparteien zum Minister ernannt werden oder im Ausnahmefall Nicht-Parteimitglieder, die der neoliberalen Regierungspolitik aber ideologisch extrem nahestehen. Neoliberal heißt asozial, kriegsbegeistert, undemokratisch und autoritär. Die Endstufe und „Krönung“ von neoliberal ist die libertäre Kettensägenpolitik.
in Österreich ist das tatsächlich pas-siert, dass der öst. Bundespräsident
[ Klestil] zwei vom Bundeskanzler vorgeschlagene [ blaue ] Minister abgelehnt hat. Lässt sich herausfin-
den, wann und wer .
Dass Pistorius, gefolgt von Wadephul, an der Spitze der beliebtesten Politiker im Politbarometer steht, sagt eigentlich alles über den erbärmlichen Zustand der deutschen Gesellschaft aus.
Das ist rational an sich nicht mehr zu erklären, wie solche Bewertungen zustande kommen..
Nebenbei, wenn ich oben schrieb das viele ihn nicht wollen, dann ist mir schon klar dass diese vielen im Vergleich zur Masse der von Krieg und Abbau der zivilen sozialen Gesellschaft Begeisterten Wähler absolut gesehen eine Minderheit sind.
Ist denn ein großmäuliger Pistorius überhaupt der Rede wert?
Wenn der Obergefreite wirklich wüsste was er tut würde er nicht Milliarden über Milliarden in Waffen die für den zweiten Weltkrieg vielleicht gut waren aber nicht für zukünftige Kriege investieren.
Seine Panzerbrigade in Litauen zeigt das auch ganz deutlich.
Aber er vertritt den richtigen Deutschen, große Klappe aber keine Substanz. So etwas kommt beim deutschen Michel leider imner gut an.
.Davon abgesehen halte ich eh nichts von Aufrüstung und Säbelgerassel.
Wir sollten endlich für ein friedliches Zusammenleben mit Russland , wie auch mit anderen Ländern sorgen.
Wie sagt der Berliner : Janich´ erst ignorieren ! Aber der Kriegstreiber Pistolius ist doch sooo beliebt , Millionen Wähler können doch nicht irren …
„Millionen Wähler können doch nicht irren …“ – Das ist die eine Frage.
Die andere Frage ist, ob und von wem sie gegebenenfalls in die Irre geführt werden.
Behinderte, die aus welchen Gründen auch immer, blind sind, brauchen einen Blindenhund oder „Führer“, damit sie nicht überfahren werden und unter die Räder kommen. Was wäre, wenn hundsgemeine Menschen die Blindenhunde so abrichten würden, damit diese die behinderten Blinden bewusst in die Irre führen?
Nur Masochisten finden es geil, sich selbst auf die eigenen Finger zu hauen. Die allermeisten Bürger finden das allerdings einfach nur als schmerzhaft. Die muss man dann dazu bringen, sich selbst auf die Finger zu hauen, und das „super“ zu finden, damit sich für die herrschende Nomenklatura in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, den Mainstream-Medien und der Kultur nichts ändert.
„Auf die Nachfrage der Interviewerin, ob „Minister Pistorius“, wie „ich gerade erfahren habe“ tatsächlich „ukrainische Einheiten“ beobachtet hat, „wie sie unseren Feind, die Russen, angegriffen haben“ (Fjodorow lächelte dabei in diesem Augenblick verlegen in Richtung Pistorius´ blickend), reagierte „Minister Pistorius“ verschämt und peinlich berührt: „Nun, das ist nicht für Deutsche, nicht für alle anderen Europäer. Ich war nicht begeistert von dem, was ich gesehen habe. Denn es geht ums Töten von Menschen.““
Das klingt ganz so, als ob Pistorius ukrainische Kriegsverbrechen an Russen gezeigt wurden und er daraufhin gute Miene zum bösen Spiel machte.
Kriegsverbrechen mit deutscher finanzieller und militárischer Unterstützung an der Ostfront?
War da nicht mal was?
Es gibt so Sprichworte wie: „Der geht über Leichen“ oder „Der bringt für 50 Cent seine eigene Großmutter um“, die einem in den Kopf kommen könnten, wenn man den Artikel liest. Aber das ist ungerecht. „Unserepolitiker“ unterstützen den grausamen Krieg nicht aus Ehrgeiz oder Geldgier, sondern um Unseredemokratie zu retten, und wir müssen den Ukrainern dankbar dafür sein, dass sie sich für Unseredemokratie opfern.
Musste Kommentar verfassen, ich halt’s nicht mehr aus …
Pistorius ist der schlechteste aller Minister. Wo kommt der her? Keiner kannte den vorher … SPD und Krieg… da war was 1914 und auch 1933
SPD… wie Steinmeier … Verräter an der Arbeiterklasse, Handlanger der Mörder an 21 Mädchen von 18 bis 20 Jahren
Schämen sollte der sich. Ich halte diese Typen nicht mehr aus. Aus freien Stücken die Agenda der Menschenfeinde und Kriegsgewinner umsetzen, schäbiger geht es nicht mehr.
MEIN KIND BEKOMMT IHR NICHT!!!
Der Autor schreibt: „Im Gegensatz dazu würde die russische Führung sich nie erlauben zu sagen: Wir werden deutsche Soldaten töten! Das wäre schlicht und einfach stil- und geschmacklos.‘“
Und die russische Regierung sagt dazu:
Außenminister S. Lawrow: „Französisches Militärpersonal in der Ukraine stellt, unabhängig von seinem Status, ein legitimes Ziel für das russische Militär dar.“ (Juni 2024)
Sprecher des russischen Außenministeriums: „Ausländische Militärkontingente, einschließlich deutscher, werden, sofern sie in der Ukraine stationiert sind, als legitime Ziele der russischen Streitkräfte betrachtet.“ (Februar 2026)
Anmerkung: Diese hochrangigen Beamten erwähnen lediglich die „Stationierung in der Ukraine“ als Bedingung für einen Angriff. Sie sagen nicht: „Wenn Russland angegriffen wird, dann …“
Der Autor verzerrt bewusst die Position der russischen Führung.
Warum Russland auf gezielte Gegenschläge statt Vergeltung gegen Zivilisten setzt
https://www.unser-mitteleuropa.com/198445#comment-307041
In Reaktion auf ukrainische Anschläge gegen zivile Ziele beschränkten sich die russischen Streitkräfte auch am 24.5.2026 mit ihren Gegenschlägen auf rein militärische Ziele:
Sie zerstörten nur ukrainische Kommandozentralen, Luftwaffenstützpunkte und Militärbetriebe.
Warum Russland Militärschläge gegen die Ukraine trotz des
tötlichen Angriffs mit zuletzt 22 getöteten Studenten genügen.
Aus russischer Sicht verbietet es sich mit gleich unlauteren Mitteln gegenüber den westlichen Staaten vorzugehen, zumal die Russische Föderation keine Kriegspolitik gegen den Westen verfolgt.
Nur das Hegemonie- und Oligarchiemodell des Westens und ihr bankrotter Finanz-Kapitalismus erfordern stetig neue Eroberungskriege mit Raubzügen, vorwiegend in Regionen mit Rohstoffvorkommen.
Das russische Ziel kann sich hingehen voll und ganz darauf beschränken, dem Westen die „Angriffsbasis Ukraine“ gegen die Russische Föderation zu entziehen. ALLES LESEN !!
Ich kann nur warnen …
Wer kennt ihn nicht, den Liebermann, der mit dem wahrlich trefflichen Spruch bezüglich ‚Fressen&Kotzen‘! Man bedenke, Magensäure, die rückwärts die eine Röhre hochsteigt, kann dort keine geringen Schäden verursachen. Und wenn sie dann noch die andere Röhre wieder abwärts erreicht, dürfte schnell Ende der Fahnenstange sein. Also bitte, bitte – Herr Autor – nehmen Sie doch mal Rücksicht wenigstens auf die paar Hansel hier auf dem OM, allzu oft können Sie uns so etwas nicht mehr zumuten ohne schlimmste Konsequenzen hinnehmen zu müssen. Also: Obacht!
@BR schrieb – gestern hier „Musste Kommentar verfassen, ich halt’s nicht mehr aus …“ Nun, so geht es mir schon des Längeren. Nun begab es sich doch tatsächlich, dass just dieses Pfingswochenende bei den Bergers auf den Nachdenkseiten doch tatsächlich auch mal etwas anderes (etwas Entlastendes?) aufgetischt wurde – nüscht zur Ukruine und ihrem bevorstehenden Endsieg, nichts zur Atomwaffenfreien Zone am Persischen Golf. Jetzt, wo Warweg wech ist und man nicht mehr mit hirnrissigen BPK-Filmchen gequält werden muss, vielleicht ein Lichtblick – die Story von Politzirkus, Palastrevolution, Sippenscharmützel wie dereinst im OK-Corral in Tombstone. Erst kam mir der Gedanke „Was soll das jetzt?“ In dieser – zurückhaltend formuliert – „schwierigen Zeit und Lage“. Der eine Krieg, völkerrechtswidrig und brutal , unprovoziert – wie lange schon ob vier oder 12 Jahre, jetzt…ähmmm…mutmaßlich vor dem bevorstehendem Endsieg, man stehe ja schon kurz vor dem Ural. Der andere, fast schon ein Vierteljahr mit identischen Indizien, allerdings das Massenklagen darob schön ausgeblieben, bis an den Tankstellen gefühlt beim Zapfen die maximale Anzeigenkapazität gesprengt werden musste. Und jetzt also – fern ab, auf der anderen Seite der Kugel – die Philippinen, zu unserer allfälligen Lustifizierung?
Hat das uns überhaupt zu tangieren? Lange ging es nicht bei mir und ich hatte so meine eigenen Gedanken – fast wie ein déja vue – generiert. Ein seit längerem total zerrüttetes ‚System‘ – politisch wie moralisch – schon hinter der Schwelle, für ‚uns’ pflichtig die ‚Beistandspflichten‘ für Frieden und Demokratie zu erfüllen – da war doch mal was! Habe da schon mal was vorbereitet einen Leserbrief zu der vorgenannten ominösen Geschichte. Einfach mal schlau machen. Hier der eigentlich als Leserbrief verfasste Kommentar zum Thema ‚Philippinen ante portas‘. Demnächst weiter in diesem Theater!
„Ah ja, habe verstanden! Das ist also dieses tolle, ehrenwerte, höchstdemokratische und rechtsstaatliche Gebilde der Philippinen, das uns – so wie die Ukraine gegen den tumben Bären – auch schon mal vorsorglich gegen den grauslichen Drachen von vis-à-vis aufgebaut wurde und wird? Da fragen n wir doch besser mal die angeblich künstliche Illigenz, Intelligenz kann es ja nicht sein. Am besten der von Google, donnerlütt – bei der Basis an aussagekräftige Belegen – das muß ja alles stimmen. Will es kurz machen, ich darf zitieren (Aufgabe: „Philippinen China“):
„Übersicht mit KI
Der Konflikt zwischen den Philippinen und China im Südchinesischen Meer dreht sich um Hoheitsansprüche auf strategisch wichtige Riffe und Seegebiete. China beansprucht fast das gesamte Gebiet für sich, während die Philippinen auf Basis internationalen Rechts auf ihre ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) pochen…Kern des Konflikts:Territoriale Ansprüche: China leitet seine territorialen Ansprüche aus der sogenannten „Neun-Striche-Linie“ ab. Dagegen urteilte ein ständiger Schiedshof in Den Haag im Jahr 2016, dass diese historischen Ansprüche haltlos und unrechtmäßig sind. China erkennt dieses Urteil nicht an. Umstrittene Gebiete: Die Spannungen entzünden sich regelmäßig an Inseln und Riffen wie der Second Thomas-Untiefe, dem Scarborough-Riff und dem Sabina-Riff, die innerhalb der philippinischen Wirtschaftszone liegen.“
Ablauf und Eskalation:Physische Konfrontationen: Die chinesische Küstenwache geht zunehmend aggressiv gegen philippinische Versorgungs- und Patrouillenschiffe vor. Dies umfasst den Einsatz von Wasserwerfern, das Blockieren von Routen sowie gefährliche Rammmanöver, die mehrfach zu Zusammenstößen auf offener See geführt haben.Gegenseitige Schuldzuweisungen: Die Philippinen werfen China die Gefährdung von Menschenleben und Völkerrechtsverletzungen vor. China hingegen beschuldigt philippinische Schiffe, widerrechtlich in chinesische Hoheitsgewässer einzudringen.
Geopolitische Dimension:
Die Region ist reich an Erdöl, Erdgas und Fischgründen. Sie dient zudem als eine der wichtigsten internationalen Schifffahrtsrouten. Die Vereinigten Staaten haben den Philippinen im Rahmen eines gegenseitigen Verteidigungspakts Beistand zugesichert, was die Region zu einem potenziellen globalen Krisenherd macht. Trotz geschlossener diplomatischer Abkommen zur Deeskalation flammen die gefährlichen Zwischenfälle auf hoher See immer wieder auf.“
Ach ja, quasi nach der alten Vertriebsregel „Blamiere dich täglich“ gibt die Google-KI auch gleich noch preis, wo genau sie diese tollen Erkenntnisse schürfen konnte:
„Ausführliche Hintergrundberichte zur strategischen Lage und den Hintergründen bietet die Konrad-Adenauer-Stiftung oder ein Überblick bei der Tagesschau.“
Nein, wahrlich nicht – habe zu kleine Hände – kann’s nicht fassen. Was sagt übrigens bpb.de dazu, unsere weise ‚Bundeszentrale für politische Bildung‘ – als Findling bei der gleichen Abfrage? Genau, passt’ scho! „„Philippinen – Schulter an Schulter“ gegen China?
Die Allianz zwischen den Philippinen und den USA im Indopazifik – Die Philippinen sind ein wichtiger Verbündeter der USA und historisch eng mit ihnen verflochten….“
Da kann man doch nicht, da wird man doch nicht … oh Mann! Hat doch aber alles nichts mit uns in unserem – allerdings reichlich bedrohten – Wolkenkuckucksheim zu tun, oder? Zur Amtsvorgängerin unseres aktuellen Außenministers weiß wiederum besagte KI Folgendes zu vermelden: „Bundesaußenministerin Annalena Baerbock besuchte die Philippinen zuletzt im Januar 2024. Im Fokus der Gespräche in Manila standen der Inselstaat im Indopazifik als strategischer Partner, der Küstenschutz und die scharfe Kritik an Chinas expansiver Machtpolitik im Südchinesischen Meer….“ Die Quelle, die website vom Auswärtigen Amt und – genau – die Tagesschau. Entwarnung also, wo doch Frau Baerbock längst gen NYC entschwunden ist? Mitnichten, erstens kommt sie bald wieder heim und zweitens – wieder KI „…Der CDU-Politiker Johann Wadephul ist als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stark in die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik eingebunden und hat in dieser Funktion mehrfach zu den Philippinen gearbeitet“- dass er zwischenzeitlich auf der pole Position vom AM angekommen ist, das juckt doch die KI erst einmal – über ein Jahr danach – nicht.
Aber wenigstens erfahren wir so, warum dieses hohe Amt,. Wo doch auf seiner Website als MDB immer noch sein Besuch zusammen mit der Fraktion auf den Philippinen berichtet wird – Februar 2024. Wie wird da eingangs ‚verlautbart‘‘? „Deutschland braucht Partner in der Welt. Es ist im Sinne einer Interessen & Prinzipien geleiteten Außenpolitik, dass wir nur das beste Verhältnis zu unseren Partnern pflegen.“
Google ist da allerdings schon einen Schritt weiter und verweist auf einen Eintrag auf den ‚Sozialen Medien’ im Jänner diesen Jahres. Klar, da waren sie noch nicht pfui, wie gerade Frau Merkel aus dem Ruhestand heraus zu posaunen hatte. Der FB-Eintrag eines Adlatusses des aktuellen Außenministers, nein, es braucht keinerlei kommanterieller Ergänzung:
„Florian Hahn – Auftakt 2026 im Indopazifik!
Während Außenminister Johann Wadephul in Afrika Partnerschaften gestärkt hat, war ich für das Auswärtige Amt auf den Philippinen …und in Malaysia .…Die Region steht für enorme Dynamik – und bietet Chancen für Deutschland: neue Märkte, Investitionen und dringend benötigte Fachkräfte. Gerade die Philippinen haben großes Potenzial, unserem Fachkräftemangel zu begegnen. Deutschland …bringt viel mit: Verlässlichkeit, starke Unternehmen und hochwertige Ausbildungsprogramme.“
Einen Monat später – genau am 14. 2. 2026 – war dann auch schon – lt. einem weiteren FB-Eintrag – Besuch aus Manila vorstellig geworden, zu Besuch auf der MSC. Kommt einem irgendwie bekannt vor, stimmt’s? Dieses mal eben nicht der Präsident, der von der (potentiellen) NATO-Ostflanke, sondern?
„Bei ihrem heutigen Treffen in München bekräftigten die Außenministerin der Philippinen, Maria Theresa P. Lazaro, und der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Johann David Wadephul, die positive Dynamik hin zu einer weiteren Stärkung der bilateralen Beziehungen, insbesondere die Krankenschwestern-Brigaden. Sie unterstrichen zudem das Engagement Deutschlands gegenüber der ASEAN sowie die wachsende Zusammenarbeit zwischen den Philippinen und Deutschland als Partner für Frieden, Entwicklung und Multilateralismus.“
Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Und was das jetzt alles mit dem Beitrag von R. W. von heute 24.5.2026 – der mit den Schmutzeleien zu Manila – zutun haben soll? Dieser seit Jahrhunderten schon als ‚Fels in der Brandung globaler Freiheit und nachweislicher Demokratie, nebst Rechtsstaat und Frieden‘ bekannte Inselstaat wie – so wie bekanntlich Germany – ein veritables ‚Reichsprokterat‘ des Hegemons, kann dem so – völlig ungerechtfertigt – an den Zwickel gefahren werden? Das geht doch nicht! Pfui, aber auch, wo wir sie so dringend brauchen dürften – die Philippinen! Dann, wenn nämlich die derzeit hoffentlich auslaufenden ‚Koalitionen der (Rest-)Willigen‘ halbwegs abgeschlossen sein dürften – wie die bspw. in Iran, Gaza, Libanon, – hoffentlich und endlich – der finale Ausflug einer Koalition anzustehen hat, auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Gleichen? Die an der ‚südchine..‘ ääh …‚nordphilipippinischen See‘? Da heißt es doch, so viel wie möglich an ‚Kriegstüchtigem‘ zusammen zu führen, Da spielen doch die paar Querelen zu Manila keine Rolle!
Gestern schrieb ich im Beitrag zu B.P.’s Besuch an der NATO-Ostflanke „Der andere (Krieg), fast schon ein Vierteljahr mit identischen Indizien, allerdings das Massenklagen darob schön ausgeblieben, bis an den Tankstellen gefühlt beim Zapfen die maximale Anzeigenkapazität gesprengt werden musste.“ Stimmt, da habe ich leicht übertrieben. Eben durfte ich alelrdings irgendwo (overseas) lesen:
„Ich war diese Woche bei einem Branchentreffen, und ich kann Ihnen sagen, dass eine der größten Sorgen darin bestand, dass die Dieselpreise [in den USA] auf 10 Dollar steigen könnten und die Anlagen – also die Pumpen, Zapfsäulen und so weiter – einen so hohen Wert nicht verkraften können. Das ist Unglaubilich.“
Nun, das ist der Preis für eine Gallone, in Deutschland hat man noch das Glück in Litern zu rechnen. Die 10$ pro Gallone umgerechnet in Liter – Google weiß es natürlich – 3,78541 Liter – ergibt etwa € 2,64 – na ja, soweit entfernt war die Anzeige an der Zapfsäule heute Morgen auch wieder nicht, was dann um High Noon angezeigt wird, weiß man ja noch nicht, Ein Wahnsinnsglück haben sie schon, unsere Gierschlunde. Von 2,50 bis zu 10,00 auf der Anzeige dürfte es noch eine Weile dauern, sage mal – wenn wir Glück haben – zu Beginn der Sommerferien wird es dann wohl aber so weit sein, wetten dass?