Panzerbrigade Litauen: Soldaten droht Zwangsversetzung

Panzerbrigade Litauen beim ersten Gefechtstest während der Übung Freedom Shield. Bild: Litauisches Verteidigungsministerium

Mit der Panzerbrigade 45 Litauen, die offiziell 2025 in Dienst getreten ist, stationiert Deutschland erstmals einen Militärverband dauerhaft in einem anderen Land. Litauen stellt die zivile und militärische Infrastruktur. Die Panzerbrigade soll die Verteidigung Litauens bzw. der Nasto-Ostflanke gegen einen möglichen russischen Angriff sichern, ist aber schon deswegen umstritten, weil Panzer, wie der russisch-ukrainische Krieg gezeigt hat, kein entscheidendes Waffensystem mehr ist, zumindest solange Panzer nicht unbemannt und autonom in den Kampf ziehen.

Gerade hatte die Brigade mit der Militärübung Freedom Shield erstmals eine Gefechtsübung ausgeführt, die halbjährlich wiederholt werden soll: „ Ziel ist eine jederzeit verfügbare Einsatzbereitschaft nach dem Grundsatz ‚Fight Tonight‘.“ Aufgeboten waren 2900 Soldaten aus acht Ländern, darunter 2400 Deutsche, und 800 Fahrzeuge. Dabei waren auch das Panzerbataillon 203 und das Panzergrenadierbataillon 122, die 2027 permanent nach Litauen verlegt werden sollen, mit Leopard-Panzern und Schützenpanzern Puma. Die Bundeswehr ist voll des Lobes: „Mit Drohnen, Kampf- und Schützenpanzern, Elektronischer Kampfführung, Artillerie und Hubschraubern üben die Kampftruppe und ihre Unterstützer aus der gesamten Bundeswehr genau dort, wo sie im Ernstfall das Baltikum verteidigen müssen.“ Jeden Zentimeter natürlich.

Verteidigungsminister Pistorius war zu Besuch bei der Übung in Pabradė und zeigte sich auch stolz, schließlich habe man aus den Erfahrungen der Ukraine gelernt, die praktischerweise weiter durch Milliardenzahlungen der EU ein Testgelände für neue und realistische, also tödliche Erprobung von Techniken und Strategien sind und die Nato-Militärs davon profitieren können, den russischen militärischen state of the art zu erkennen. Mit der Übung zeige man „Stärke und Entschlossenheit“. Die Übung hatte auch den Zweck, „aus der Verteidigung heraus in den Gegenangriff wechseln“. Man übt beides, die Truppe könnte dann eben auch beides eingesetzt werden.

Pistorius mit seinem litauischen Amtskollegen Robertas Kaunas in inniger Verbundenheit, jeden Zentimeter zu verteidigen. Bild: Litauisches Verteidigungsministerium

Freedom Shield habe gezeigt, sagte Pistorius in Litauens, wie die Landkriegsführung der Zukunft aussehen wird (Zitate wurden aus der auf Englisch gehaltenen Rede übersetzt) : „Das Schlachtfeld wird immer transparenter. Es gibt kaum noch Bereiche, die geschützt oder unbeobachtet sind. Die Reaktionszeiten sind extrem kurz. Gleichzeitig ist das Einsatztempo umso höher. Die Verfügbarkeit von Informationen, schnelle Datenanalyse und digitale Führung und Kontrolle (C2) werden entscheidend sein. GPS, sichere Kommunikation, elektronische Kriegsführung und KI werden den Kampf ebenso dominieren wie kostengünstige Drohnen in großer Stückzahl.“ Aber irgendwie müssen halt die deutschen Panzer den teuersten Part spielen, ist ja eine Stützung des deutschen Rüstungskonzerns KNDS.

Was der mit 4800 Soldatinnen und Soldaten vielleicht einmal 2027 ausgestattete Verband, der die Ostflanke verteidigen soll, kosten wird, will man nicht so recht beziffern. 2024 hieß es, die Aufstellung der Brigade würde einmalig mehr als 10 Milliarden kosten, wovon ein nicht näher bestimmter Teil Litauen bezahlen soll, dazu kämen Betriebskosten von jährlich etwa einer Milliarde. Zu den Betriebskosten zählen vornehmlich die Personalkosten mitsamt den Auslandszulagen, die enorm steigen könnten, wenn niemand nach Litauen ziehen will.

Bislang besteht die Brigade aus 1800 Frauen und Männern. Fehlen also bis 2027 noch 3000 weitere, die willens sind, Litauen, die Nato oder Deutschland im Baltikum zu verteidigen und dort zu leben. Pistorius schwärmt: „Derzeit liegt der Personalbestand der in Litauen stationierten Truppen bei etwa 90 %. Es handelt sich dabei ausschließlich um Freiwillige.“ Damit meint er natürlich nicht die angestrebte Personalstärke, sondern die jetzt erreichte. Es komme halt zu vorübergehenden Engpässen, besonders bei IT-Experten, aber das sei in Deutschland auch nicht anders.

Gelockt werden die Freiwilligen mit Geld. Ein Oberstleutnant erhält nach Beispielangaben der Bundeswehr einen Zuschlag von mehr als 5000 Euro, wenn Kind und Ehepartner in Litauen leben. Das Grundgehalt liegt zwischen  5.180 bis 7.850 Euro brutto. Ein Hauptgefreiter mit zwei Kindern und Ehepartner in Litauen kann je nach Zonenstufe einen Zuschlag von 3.261,52  bis 4.001,84  Euro erwarten, ein Hauptgefreiter, dessen Familie in Deutschland bleibt, kriegt nach den Berechnungsbeispielen zwischen 1.565  und 1.989,00  zusätzlich. Das Grundgehalt liegt zwischen 2.750 Euro und 3.000 Euro brutto. Belohnt wird also der Familienumzug nach Litauen.

Eigentlich sollte der Aufbau der Brigade auf freiwilliger Basis erfolgen, aber die Begeisterung scheint sich ebenso wie die der für den Eintritt in die Bundeswehr umworbenen 18-Jährigen in Grenzen zu halten. Fast 300.000 wurden an die jungen Männer verschickt, 96 Prozent antworteten. 530 wurden eingestellt. Die angeschriebenen jungen Frauen, die auch gesucht werden, zeigen der Bundeswehr die kalte Schulter. Gerade einmal 4 Pro antworteten auf den Brief. Es ist allen ziemlich klar, dass ohne Zwang bei weitem nicht genügend Frauen und Männer zur Bundeswehr gehen werden. Also wird es bald wieder die Wehrpflicht geben, möglicherweise mit Zufallslos, was die Akzeptanz zumindest bei den Betroffenen nicht erhöhen wird.

Und wer zur Bundeswehr geht, muss dann auch damit rechnen, zwangsweise nach Litauen (oder anderswohin) versetzt zu werden, was die Attraktivität nicht unbedingt steigern wird. Pistorius macht mit Drumherum-Gerede klar, dass er damit rechnet, dass Personal nach Litauen zwangsversetzt werden muss, weil es nicht genügend Freiwillige geben wird. Auf eine diesbezügliche Frage sagte er, er könne keine konkrete Zahl des Personals sagen, das nicht freiwillig hier sein wird: „Eines ist absolut klar … Einsatzbereitschaft hat oberste Priorität, und jeder Soldat, jede Soldatin in der deutschen Bundeswehr weiß, dass es letztendlich darum geht, hierher zu gehen, und wir tun nach wie vor alles dafür, dass dies auf freiwilliger Basis geschieht – dass jeder, der hierherkommt, dies aus eigener Entscheidung tut. Dennoch kann es vorkommen, und ich bin mir sicher, dass es – ich weiß nicht, in welchem Umfang – vorkommen wird, dass einige gehen, obwohl sie es nicht wollten, aber das ist in der Bundeswehr nichts Ungewöhnliches.“ Man werde sehen, was in den nächsten Monaten geschieht.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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40 Kommentare

  1. Maria bring die Droppe, das kann ja bald niemand mehr aushalten.
    Geht denen jetzt einer ab, angesichts der Panzer-Brigarde aus Deutschland, ich meine den beiden Gefechtsköppe Pistorius und Kaunas?
    Haben sich die Kinder der Kriegstreiber auch schon zum Appell gemeldet oder sind die
    freigestellt für zukünftige Aufgaben an den Schreibtischen.

    1. Sinn und Zweck dieser Brigade ist es, den Russen ein möglichst attraktives, begrenztes Ziel zu bieten für eine Antwort auf fortgesetzt eskalierende Provokationen der NATO, um ENDLICH gemäß Artikel 5 behaupten zu können, von den pöhsen Russen angegriffen worden zu sein. Dasselbe Schema, wie 2022 und schon seit WK1.

      Die Funktion der Soldaten dort ist ausschließlich der eines Köders – und das dürfte dem ein oder anderen in der BW auch durchaus bewusst sein. Woraus nicht zuletzt der Unwille resultiert, daran teilzunehmen-

  2. 10 Milliarden ? ? Euro ? ? Was für ein Schnäppchen ! Nachdem das mit der Deutschen Bahn in diesem Jahrhundert nichts mehr wird, ist es klug, die Briga-
    de ade direkt an der Ostfront zu statio-
    Nieren.

  3. 80er Jahre : Antwort eines Wehrdienstleistenden:
    “ Schiesse nicht zurück , könnte mein
    Vetter aus Leipzig sein , Herr Oberleutnant ! „

  4. Kann ja sein, das in der einen oder anderen Soldatenfamilie Großväter existier(t)en, die ungute Erinnerungen an das zukünftige Schlachtfeld hatten… Und sich selbst sowie die Familie zu opfern, damit ein paar Ewiggestrige ihren fanatischen Russenhass ausleben können, da ist wohl zu wenig Masochismus vorhanden.

    1. Herr Pistorius hätte sich als Obergefreiter doch sebst freiwillig melden können oder ist er schon 70.
      Er hat sich doch in Litauen quasi als Panzerkommsndeur im Turm eines Leos ablichten lassen.

      Wie heisst es doch so schön: „Drängelmann geh Du voran“🥳🥳🥳🥳🥳

    2. Das Problem besteht darin das die den 2. Weltkrieg erlebten und an der Front waren überwiegend Tod sind.

      und das die Profiteure des NS Regimes ihren Enkeln erzählt haben was das für eine tolle Zeit war und das bei Hitler nicht alles schlecht war.

      Siehe die Familien von Merz und Baerbock etc. Da ist halt der Iwan nur siegreich gewesen wegen den USA.

      Aber diesmal sind ja die USA auf unserer Seite. Vermutlich entsteht so der Traum vom Endsieg. Einige denken ja auch das die russische Armee eh nur Pappkameraden hat und man die locker besiegt.

      was deutsche in Litauen betrifft könnte man auch sagen da muss man schon nicht mehr einmarschieren. Wenn jetzt noch deutsche Truppen in Polen und Rumänien stationiert werden, könnten die aufpassen das da richtig gewählt wird.

  5. Nur 3000 Soldaten als potentielles Kanonenfutter bis 2027? Regime schaffen das! Das lehrt die Geschichte! Wäre doch gelacht wenn das Regime daran scheitern würde!

  6. na ja, Wenn die jetzt Zwangsversetzungen machen, wird das die Attraktivität der Bundeswehr noch weiter senken.
    Dann bekommen sie noch weniger Freiwillige.

  7. „Gelockt werden die Freiwilligen mit Geld. Ein Oberstleutnant erhält nach Beispielangaben der Bundeswehr einen Zuschlag von mehr als 5000 Euro, wenn Kind und Ehepartner in Litauen leben.“

    DAS ist der eigentliche Grund für diese „Brigade“. Militärisch kann sie nichts bewirken,. Aber wenn Russland diesen Stützpunkt etwa nach Angriffen aus Litauen heraus als Reaktion beschießt, und dabei DEUTSCHE Zivilisten sterben, hat man ein neues „Sender Gleiwitz“-Ereignis.

  8. Zu dem was in Palästina passiert:
    Es ist nach einem Angriff vom Militär auf Al-Mawasi Walid Youssef Abu Jazar, 10 an seinen Wunden verstorben. In den letzten 24 Stunden sind mindestens acht Palästinenser getötet und zwanzig verletzt oder verstümmelt worden (Samstag 27.06.2026). Meinen Kommentar zu dem Völkermord tut ein Kommentator nicht posten wahrscheinlich weil es um die Täter geht.

    Mittlerweile wurden noch mehr Palästinenser ermordet. Es wurden am Sonntag vom Militär in Zububa, nordwestlich von Jenin mit Bulldozern die Olivenbäume zerstört (12.8 Quadratkilometer) Die Siedler haben in Al-Rashaydeh, östlich von Betlehem den Hirten Rashaydeh, 45 geschlagen (und in der Ortschaft haben die Siedler auch schon Schafe gestohlen). Das Militär hat in Jabalia einem Kind in den Kopf geschossen und der wird als ein Verletzter benannt (drei Tote am Sonntag). Das Militär greift in Khan Younis an und tötet Alin Al-Farra, 13.

    Seit dem Waffenstillstand im Oktober wurden mehr als 1.041 Palästinenser ermordet. Es gibt mehr als 3.372 Verletzte (das sind mindestens zwölf Tote und achtundsiebzig Verletzte seit Mittwoch).

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

  9. Es scheint tatsächlich Leute zu geben die ernsthaft glauben, daß erneut deutsche Panzer in Russland einrollen werden. In welchem Jahrhundert die leben, weiß ich nicht.
    Jaja, die fünfundvierzigste!!!!!! Panzerdivision in Litauen. Warum die wohl so heißt?
    Niemand der bei Verstand ist, wird sich freiwillig melden. Pistorius wird sich noch umgucken.
    300k Briefchen sind rausgegangen. 530 Rekrutierungen gab es. Und hier stand am Wochenende völlig realitätsverweigernd (wie üblich) in der Lokalzeitung: Bundeswehr: jeder 5. zeigt Interesse….. LOL

    1. „Es scheint tatsächlich Leute zu geben die ernsthaft glauben, daß erneut deutsche Panzer in Russland einrollen werden.“

      1918 hatten die meisten Deutschen auch die Nase voll vom Krieg.
      1933 (also rund 15 Jahre später) wählten fast 44 Prozent der deutschen Wähler ihren eigenen Diktator, um dann
      1939 Polen, Holland, Frankreich usw. zu okkupieren, Eng(e)land mit Raketen zu beschießen und
      1941 wie ein Blitz Richtung Osten nach Stalingrad zu marschieren.
      1945 nach dem „Endsieg“ konnten sich die meisten Deutschen an nichts mehr erinnern und
      1946 waren dann alle „schon immer dagegen“.

      Der Widerstandskämpfer Georg Elser, der 1939 mit seiner Bombe den bislang größten deutschen Terroristen aller Zeiten in die Luft sprengen wollte, um den Krieg zu verhindern, wurde vier Jahrzehnte lang in Deutschland totgeschwiegen. Die Witwe des Blutrichters Roland Freisler, Marion Russegger, bekam allerdings auf Kosten der Steuerzahler Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat für Monat und das jahrelang bis zu ihrem Tod 1997 vom Bayerischen Freistaat eine „Kriegsopferversorgungs-Witwenrente“ nach dem Beamtenrecht, damit sie nicht arbeiten gehen muss wie die russischen Zwangsarbeiter, die den Krieg überlebten, und die Witwen und Kinder der russischen Soldaten, die im Krieg von den Deutschen ermordet wurden.

      Der größte Trick des Teufels war, die Welt davon zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt. Und der allergrößte Trick des Teufels besteht darin, den Menschen zu erzählen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

      1. „Der größte Trick des Teufels war, die Welt davon zu überzeugen, dass es ihn nicht gibt. Und der allergrößte Trick des Teufels besteht darin, den Menschen zu erzählen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.“ – treffend zusammengefasst.
        Deutschland hätte nie wieder vereinigt werden dürfen, dann wären sie mit sich selbst beschäftigt und verfielen nicht schon wieder in Größenwahn. Und ja, es ist was dran an dem Spruch, der fälschlicherweise Churchill zugeschrieben wird: Der Deutsche leckt die entweder die Stiefel, oder er will dir an die Kehle.

    2. Das Interesse wird schlagartig steigen,
      wenn die Lohnentwicklung zurückbleibt
      und die Arbeitslosenzahlen steigen.
      Im Augenblick geht es genau da hin…

    3. Jasmina: Ich denke Deutschland sollte lieber in Bildung, als ins Millitär
      investieren, dann könnte es sicher auch bei Redakteuren mit dem Rechnen
      besser klappen. Ich durfte 1980 die Ausbildung auf dem Flackpanzer Gepard
      genießen. Gleich zu Anfang gab uns ein Hauptmann, Panzerkommandeur, bekannt,
      dass wir im Einsatz mit ca. 32 Sekunden Überlebenszeit in dem Panzer hätten.
      Dann hätte uns der Feind geortet. Mit eingeschaltetem Suchradar verkürzte sich
      die Zeit auf 18 Sek !!, weil der Panzer dann wie ein Leuchtturm, ungetarnt in der
      Landschaft stehen würde. Wenn ich heute die Aufnahmen der Drohnen sehe, die
      auf einen Panzer zusteuern und ihn dann vernichten, läuft mit immer ein Schauer
      über den Rücken. Da sterben in dem Monent min. 3 Menschen, die sich absolut
      nicht schützen konnten. Diese Panzerdivision hat in Litauen nichts zu suchen.
      Sie kann absolut nichts ausrichten, bevor sie gleich vernichtet wird. Es ist sehr zu
      bezweifeln, dass Pistolius in der Bunderswehr auch der beliebteste Politiker ist.
      Bei den jungen Männern, die sich für die Bundeswehr melden solllen, aber durch
      das Internet heute erheblich besser über das Sterben an der Front informiert sind
      als wir das vor fast 50 Jahren waren, ist der Wunsch verheizt zu werden sicherlich
      kaum vorhanden.

      1. Inninör, ich hoffe inständig, daß die Jugend sich weigert. Aber zur Zeit sieht es ganz gut aus. Wie gesagt 300000
        Briefchen und nur 530 Rekruten und die Mädchen haben nur zu 4% auf den „Fragebogen“ geantwortet.
        Wenn ich den Biedermann Pistorius nur sehe, steigt mein Blutdruck.

    4. @Jasmina
      ‚Und hier stand am Wochenende völlig realitätsverweigernd (wie üblich) in der Lokalzeitung: Bundeswehr: jeder 5. zeigt Interesse….. LOL“

      Die wollten alle Pilot werden und nicht im Schlamm verrecken.
      Die BW hat aber keine 480.000 Jets.

      Daher haben die sich entschlossen lieber anderswo einen Piloten nach Vorbild unserer Politelite zu schieben 😅😎🥳👍

      1. Otto0815,
        es gibt schon sehr naive Jungs. Ich kenne einen, der seit anderthalb Jahren bei der Truppe ist. (Hat sich 15!!!! Jahre verpflichtet) und hält das Ganze für ein Sport und Abhärtungsprogramm. Er möchte früh in Pension gehen, der Gedanke daß er früh im Grab liegen könnte, kommt ihm gar nicht und er glaubt, daß er im Ernstfall nicht an die Front muß. Aufgrund seiner „Spezialisierung.“

    5. Es ist gar nicht so lange her, da bejubelte eine „feministische Aussenministerin“ Deutschlands, dass die Leoparden „freigelassen“ wurden. Mit frisch gemalten Balkenkreuzen fand man sie vor Kursk wieder. Allerdings endeten sie dort wie ihre Vorgänger vor 80 Jahren auf die gleiche Weise.

      Und da sage noch einer, dass Geschichte sich nicht wiederholt…

  10. „Gelockt werden die Freiwilligen mit Geld.“
    Das zeigt einmal mehr die Bedeutung der Organisation des Geldsystems – und wofür Geld eigentlich existiert.

    1. Nanana, das sind ja Putin-Methoden, die einfach mit Geld zu locken ! …. ich kann echt nicht mehr von der ganzen beschissenen Heuchlerei und Doppelmoral.

      Gebt mir den totalen Kroeg, dann haben wir endlich alle Ruhe, wie Merz gesagt hat, auf dem Friedhof!

  11. Pistorius ist offensichtlich der aktuelle Gustav Noske der SPD. Man stelle sich eine russische Panzerbrigade an der deutschen Grenze vor, die Gefechtsübungen bzw. Manöver durchführt. Und das Ganze geschieht am 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion. Perverser und sadiistischer geht’s wohl nicht. Eigentlich Anlass, endlich auf die geliebte griechische Insel auszuwandern.

    1. Deswegen nenne ich Pistorius schon seit längerer Zeit Nosko…s.
      Daß der der beliebteste Politiker Deutschlands ist, glaube ich keine Minute.

      1. Ausgerechnet eine Partei, die anhaltend in Umfragen bei 12 % steht, stellt den beliebtesten Politiker im Land ?!
        Was für ein Nonsens ist das denn?
        Damit soll offensichtlich in propagandistischer Absicht eine breite Unterstützung für die massive Militarisierung und Aufrüstungspolitik vorgegaukelt werden.

    1. Warum sollte jemand geehrt werden der die Operation Barbarossa 2.0 gestartet hat?

      Was treibt die Zarenknechte eigentlich um mit jemanden zu kuscheln der seine Soldateska dahin schickt wo schon die Wehrmacht gewütet hat?

  12. Zur Erinnerung: Die baltischen Staaten hatten vor 2014 kein nennenswertes Militär.

    Da musste erst Super-Putin Hirntote wieder reanimieren.

    1. Vor dem ersten Kaffee sollten Sie noch keine Kommentare schreiben. Putin ist,
      dass sollten Sie doch endlich begriffen haben, Regierungschef von Russland.
      Was har Putin also mit dem Militär in den Baltischen Nato !! – Staaten zu tun???

        1. KÖNNTE…..will Russland aber nicht!
          Frage: würden die USA Chinesische-
          oder Russische Stützpunkte in Mexiko an seiner Grenze dulden?
          Nur mal so als Beispiel?
          Ist ne schwere Frage, ich weiss!

    2. Die neoliberal kapitalistisch-baltischen Edelhorden, mit ihren schönen SS-Traditionsvereinen, waren in den letzten 30 Jahren bei jedem westlichen Dreckskrieg (Iraq, AFPAK) ganz vorn dabei und haben ganz allein weltweit mitgemordet.

    3. Die baltischen Staaten haben auch jetzt noch kein nennenswertes Militaer, LOL. Auch haben die dort stationierten auslaendischen Truppen wie schon erwaehnt nur die Funktion von Geiseln.
      Sollte Russland zuerst losschlagen (warum auch immer, nur rein hypothetisch) sind diese sofort futsch!

      1. Die baltischen Staaten tun auch ihr möglichstes, sich Russland zum Feind zu machen, indem sie sich passiv-aktiv an den völkerrechtswidrigen Drohnenangriffen gegen zivile Infrastruktur der Ukro-Faschos beteiligen und somit bereits aktive Kriegsteilnehmer sind.
        Das dürfte wohl mit Sicherheit nicht im Interesse und mit Zustimmung der baltischen Bevölkerung sein, aber wen von den baltischen „Eliten“ juckt das schon, wenn sie ordentlich mit EU/US- „Zuschüssen“ bestochen worden sind und sich ihre „Retreats“ in Form von Luxusvillen in Florida und in der Karibik damit bereits finaziert haben lassen? 😉

        1. Sie bauen auch fleissig Drohnenfabriken mit ukrainischer Beteiligung – wird schon gut gehen!
          und die Dödel glauben auch nopch, die Amis würden einen Atomkrieg für sie riskieren! LOL

  13. Die Dame aus dem BSW hat recht.
    Der BSW wäre meine Partei wenn diese nicht aus Machtpolitischen Gründen in Thüringen und Sachsen eine CDU Regierung zugelassen hätte.
    Zur AfD, ja da hat diese Frau auch Recht gehabt. Man muß aber die AfD genauer betrachten und da sieht man wie viele Leute, vor allem aus dem Westen kommende starke
    faschistische anti Kommunistische ( Russische) Neigungen zeigen. Dies ist ja nicht verwunderlich da es in der BRD nie eine Entnazifizierung gab. Dies wird das Problem der AfD werden, die zur Spaltung führen wird oder gar der gesamte Teil der emaligen DDR sich von der BRD Distanziert. Die Unterschiede der West und Ost Verbände sind gewaltig, die einen Russophobie und die anderen Frieden und Wirtschaft mit Russland.

  14. Die ewig Gestrigen, ist nicht verwunderlich, ob in SPD oder CDU ob in FDP, Grünen und AfD, es tummelt sich immer noch faschistisches Gedankengut in ihren Reihen. Dazu gehören Russophobie und totale Geschichtsverfällschung.
    Zur AfD!
    Diese Partei wird noch auf die harte Erfahrung gebracht, was sind wir eigentlich, Friedens oder Kriegs Partei. Wenn sich die AfD nicht zur Friedens Partei und zu Wirtschaft mit Russland positioniert geht diese unter oder wird gespalten oder es gibt sogar noch was schlimmeres, eine Spaltung Deutschlands.

  15. LOL.
    “ Mit der Übung zeige man „Stärke und Entschlossenheit“. Die Übung hatte auch den Zweck, „aus der Verteidigung heraus in den Gegenangriff wechseln“. Man übt beides, die Truppe könnte dann eben auch beides eingesetzt werden“

    Wer erinnert sich nicht, an die stets aus der „Verteidigung“ heraus gestarteten „Gegen“angriffe beim Sender Gleiwitz, in der Tonkin-Bucht, bei den irakischen Anschlägen auf das WTC, bei Assads Giftgas/Fassbomben, bei Russlands Vorhaben die EU/NATO anzugreifen, sobald die NATO in der Ukraine besiegt ist?
    Zwinkersmiley*

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