Operationsplan Deutschland offenlegen – Bundeswehr stuft Teile herunter

M1-Abrams-Panzerkonvoi bei GRafenwöhr. Bild: dvidshub.net

Wenn ein hoher Offizier einen geheimen Kriegsplan wie Waschmittel anpreist. Bereits seit Jahren wird die Infrastruktur im Interesse der Armee ausgebaut – zum Beispiel Straßen, Brücken, Schienen.

Im Operationsplan Deutschland soll stehen, wie sich die Bundeswehr zusammen mit der Nato auf den Krieg gegen Russland vorbereitet. Genaues weiß man nicht, weil dieser Plan weitestgehend geheim ist. Inzwischen hat sich zumindest begonnen herumzusprechen, dass es ihn gibt. Er soll 1000 Seiten umfassen und wird als OPLAN Deutschland abgekürzt, als stelle allein der Name schon eine Legitimation dar. Da zivile Stellen und Infrastrukturen in den geplanten Krieg einbezogen sein sollen, aber mit Geheimnissen eine Zusammenarbeit zwischen Militär und zivilen Behörden nur schwer möglich ist, wurden die Fragen zu dem Plan und seinen Inhalten in den letzten Monaten drängender. Motto: Was sollen wir im Kriegsfalle tun, wenn ihr nicht sagt, was ihr vorhabt?

Wie bewegen sich die Truppen im Aufmarschland Deutschland, wo 800.000 Nato-Soldaten Richtung Ostfront durchgeschleust werden sollen? Welche Wege, Straßen und Schienen benutzen sie? Wie werden sie versorgt? Wo und wie nächtigen sie? Wie ist daneben die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt? Funktionieren die Lieferketten? Dürfen Bürger reisen? Welche Kapazitäten müssen Krankenhäuser für verletzte Soldaten bereithalten? Und welche Kapazitäten private Unternehmen? Solche Fragen kommen immer öfter von Kommunen, Rettungsdiensten, aber auch Unternehmen, die in die Kriegswirtschaft einbezogen werden sollen.

Eine Stimme in diesem Chor ist zum Beispiel der ehemalige Chef des Technischen Hilfswerkes, davor Feuerwehrchef von Berlin. Er vertritt die Auffassung, dass die Bundeswehr ihre Geheimniskrämerei so weit wie möglich aufgeben solle, sonst sei keine effektive Zusammenarbeit der zivilen Seite mit der militärischen möglich. Der Plan an sich wird nicht infrage gestellt.

Auf diese Fragen muss die Bundeswehr reagieren und tritt mit Vertretern an die Öffentlichkeit, um den Operationsplan Deutschland vorzustellen, wie es heißt. So zum Beispiel Anfang Juni 2026 bei der Interschutz-Messe in Hannover in Person von Armin Schaus, Oberst im Generalstab sowie Generalleutnant André Bodemann unter dessen Leitung der OPLAN erstellt worden sei. Bodemann ist Stellvertreter des Befehlshabers vom Operativen Führungskommando der Bundeswehr und Kommandeur für Territoriale Aufgaben dieses Kommandos. Eine führende Figur der Bundeswehr also. Wenn sich so jemand an die Öffentlichkeit wendet, kann man davon ausgehen, dass er nationale und internationale Prokura hat. Und dass es den Kriegsbetreibern ernst ist mit ihrem Plan.

„Kriegsverhinderungsplan“

Am 4. Juni sprach André Bodemann stark 20 Minuten zu Messepublikum. Quelle der Aufnahme ist der TV-Kanal von Epoch Times.

Bodemann nennt den Oplan direkt am Anfang einen „Kriegsverhinderungsplan“. Bei einer Armee, die keinen Angriffskrieg führen darf, eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Doch dann stellt sich umso mehr die Frage, warum es diesen Operationsplan überhaupt gibt, schließlich heißt er nicht Verteidigungsplan. Bodemann benutzt einen der derzeitigen Lieblingsbegriffe der Kriegsbetreiber aus Politik und Militär, den von der „hybriden“ Bedrohungslage – und wörtlich: „Wir sind nicht im Krieg, aber auch schon lange nicht mehr im Frieden, sondern irgendwo dazwischen.“ Mit einer solchen Rhetorik schafft er eine sicherheitspolitische Grauzone, die dem Bundeswehrpersonal in den grauen Uniformen größtmöglichen Spieltraum gibt.

Zu den hybriden Bedrohungen zählt er Desinformationen, Fake news, Cyberangriffe, aber auch Ausspähungen im klassischen Sinne – und zwar „tagtäglich“. Er erwähnt als Beispiel einen angeblichen Pilzesammler, bei dem „möglicherweise Spionageverdacht“ vorliege. Oder verdächtige Schiffe auf der Ostsee, die vielleicht einen Anker hinter sich herziehen, wo Datenkabel verlaufen, die damit zerstört werden: „Ich glaube nicht an Zufälle.“ Doch was der hohe Militär präsentiert, ist alles spekulativ – und zwar im doppelten Sinne. Weder weiß er, ob es sich um mögliche kriegsvorbereitende Handlungen oder Sabotageakte handelt, noch ob Russland dahintersteckt. Er muss einräumen: „Wir können nicht immer eindeutig sagen, wer ist es denn? Aber in einigen Fällen können wir das.“ Es ist eine Herangehensweise der Verantwortungslosigkeit.

Hinzu kommt: Beim Thema Ostsee und Sabotage kein Wort über die Sprengung der Nordstream-Gasleitungen zu verlieren, ist schon eine Kunst. Man kann dieses Verschweigen aber auch als Eingeständnis interpretieren, dass in den Augen von Bundeswehr und Nato die Pipeline nicht vom möglichen Gegner Russland zerstört wurde, weil man ihn doch sonst ohne Ende anprangern würde, sondern im Gegenteil von Kräften, zu denen man selber gehört. Und über die man deshalb schweigen muss.

Da die westlichen Sicherheitskräfte bei diesen ganzen hybriden Angriffen wenig bis nichts in der Hand haben, was belegen würde, dass Russland dahinter steckt, muss der Generalleutnant die möglichen Täter relativieren. Es sei egal, ob es von Russland komme, sagt er, oder von China, oder ob es sich um internationalen oder nationalen Terrorismus oder um Organisierte Kriminalität oder auch nur einfach um Kupferdiebstahl handle, damit werde die kritische Infrastruktur in Deutschland bedroht und angegriffen. Nur: um das zu verhindern, braucht es keinen militärischen Operationsplan.

Bodemann wiederholt, der Oplan sei ein Kriegsverhinderungsplan, die Bundeswehr wolle nicht, dass das Parlament gezwungen sei, über den Spannungs- und Verteidigungsfall zu beraten: „Wir wollen das verhindern.“ Deutet sich hier eine Differenz an zu kriegstreibenden Politikern wie dem CDU-Mann Roderich Kiesewetter, der genau das, den Spannungsfall, wiederholt in die Debatte warf? Oder versucht die Bundeswehr, die Öffentlichkeit über ihre eigenen Motive hinweg zu täuschen?

Und dann spricht der Generalleutnant doch explizit Russland an. Es gebe konkrete Hinweise aus dem nachrichtendienstlichen Bereich, dass Russland strategische Optionen entwickle, um in einigen Jahren in der Lage zu sein, einen Krieg gegen die Nato erfolgreich führen zu können. Aus dem „nachrichtendienstlichen Bereich“, also den Geheimdiensten, sprich: Bundeswehrgeheimdienst MAD (Militärischer Abschirmdienst) und Auslandsgeheimdienst BND (Bundesnachrichtendienst). Auch hier stellt sich die Frage, gibt es diese Geheimdienstinformationen tatsächlich oder sind sie erfunden, weil Politik und Armee sie brauchen? Erfunden entweder von den Diensten selber oder gleich direkt von der Bundeswehr? Jedenfalls stellen die Nachrichtendienste bei der Legitimation einer Kriegsvorbereitung so etwas wie die Trumpfkarte dar, die gezogen werden kann, um eine Wahrhaftigkeit vorzugaukeln, ohne dass das überprüft werden kann.

Vor allem: Sich nach den NSU-Attentaten oder dem LKW-Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz, in die Geheimdienste verwickelt waren, weiterhin ungeniert auf diese Geheimdienste zu berufen, wie es der Bundeswehrmann tut, verbietet sich eigentlich.

Die Perspektive von der strategischen Option, einen Krieg gegen den potentiellen Gegner führen zu können, hat darüber hinaus etwas Verhängnisvolles. Es ist die fatale Logik, die militärischem Handeln inne liegt. Wenn die Nato erklärt, sie bereite sich auf einen möglichen Angriff Russlands in einigen Jahren vor, weil sich Russland entsprechend wappne, warum soll das nicht auch umgekehrt gelten? Was ist, wenn also auch Russland Hinweise gewinnt, dass die Nato sich auf einen Krieg mit Russland wappnet – und dann entsprechend aufrüstet? Dann würde der angebliche Verteidigungswille beider Seiten eine Angriffseskalation auslösen, die beide doch angeblich vermeiden wollten. Damit eine solche Tragik vermieden wird, braucht es Kommunikation zwischen den Kontrahenten. Doch gerade die wird seit Jahren durch eine aggressive Rhetorik verhindert, so als sei genau das bezweckt.

Mit der Methode, alle möglichen Vorfälle zu hybriden Angriffen auf die Infrastruktur zu erklären, kann man auch ungeklärte Anschläge dazu zählen, etwa den Stromausfall in Berlin Anfang des Jahres. Bekannt dazu hat sich eine sogenannte Vulkangruppe. Und obwohl LKA und BKA das für glaubhaft halten, ist der Vertreter der Bundeswehr damit nicht so ganz zufrieden: „Was wir nicht wissen, ist, ob andere dahinterstecken, die der Vulkangruppe finanziell oder mit Knowhow geholfen haben.“ Bei dieser Konstruktion angekommen, wagt der Generalleutnant gleich den großen geschichtlichen Coup. Auch die Friedensbewegung der 80er Jahre sei damals von der Staatssicherheit der DDR unterwandert gewesen, sagt er. Man könne nicht ausschließen, dass das auch heute der Fall sein wird. So ganz nebenbei hat der Militär gleich noch die Friedensbewegung und Kriegsgegner zu Gegnern erklärt, die doch von Russland finanziert sein könnten. Wer so argumentiert, hat feste Absichten.

Der hohe Offizier erklärt sehr viel, nur den Operationsplan erklärt er nicht.

Was bei seinem Vortrag deutlich wird, ist, wie weit das Denken in Kriegsperspektiven bei den Militärs bereits fortgeschritten ist. Im Ernstfall sollen jene berühmten 800.000 Soldaten inklusive schweres Gerät an die Nato-Ostfront verlegt werden. Die Masse dieser Bewegungen erfolge über und durch Deutschland, auf allen Transportwegen, Brücken, Tunnel, Eisenbahnverbindungen, Flughäfen und Häfen. Deshalb müsse mit Anschlägen und Sabotageakten auf diese Infrastruktur gerechnet werden. Und die Frage wäre an diesem Punkt erneut: Wer die eigene Gaspipeline sprengt, inkognito sozusagen, warum soll der nicht auch weitere solche „eigenen“ Anschläge durchführen? Sprich: Man kann Kriegsgründe auch inszenieren. Neu wäre das nicht.

Für André Bodemann können solcherart Aktivitäten jedoch nur aus Russland kommen: „Ich bin überzeugt, dass wir heute schon im Visier sind“, formuliert er einen dieser unbelegten politischen Glaubenssätze. Und die Antwort darauf seien nicht nur die Nato-Verteidigungspläne, sondern auch der Oplan Deutschland. Bingo, nun ist der Militär endgültig in der Rolle des Waschmittelverkäufers angekommen. Er preist ein Programm an mittels Nebensächlichkeiten, etwa so: „Nehmen Sie es, es ist für alles gut!“ Damit muss er nicht mehr sagen, wofür es gut sein soll.

Wer darf welche Information haben?

Ein bisschen Geduld noch, denn André Bodemann, einer der Autoren des Werkes „Operationsplan Deutschland“ hat noch mehr auf Lager. Ja, der Plan sei geheim, gesteht er, aber einige Teile seien inzwischen als „VS-NfD“ (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) heruntergestuft worden. Das ist nun wirklich etwas Neues. Die Bundeswehr werde viele andere Dinge ebenfalls noch offenlegen, sagt er weiter – und zwar um zum Beispiel mit Behörden und Kommunen ins Gespräch zu kommen. Denn der Oplan regle zwar die militärischen Teile, aber zum Beispiel nicht Lebensmittel-, Tierfutter- oder Gesundheitsversorgung. Das alles falle unter „zivile Verteidigung“. Eine interessante Begriffswahl: Der Militär betrachtet die zivilen Strukturen offensichtlich nur unter dem Aspekt des Militärischen, unter einem Verteidigungsgedanken.

Warum, das wird im Folgenden klar. Denn wenn die Nato gegen Russland in den Krieg zieht, dann muss sich auch ein Großteil der Bundeswehr an die Ostflanke bewegen. Und dann fehlen für militärische Aufgaben an der Heimatfront Kräfte. Die Bundeswehr habe jedenfalls nicht genug dafür. Wenn für die Sicherung verteidigungsrelevanter Infrastrukturen also nicht die Bundeswehr aufkommen kann, dann brauche man eine Reserve. Und das sei der Heimatschutz, der mit Freiwilligen zuhause aufgestellt werden soll, womit in einigen Orten auch schon begonnen wurde. „Wir brauchen noch viel mehr Heimatschützer“, verkündet der Profi, „wir brauchen einen Aufwuchs“, und zwar für Einheiten alle 80 bis 100 Kilometer. Dazu werde zur Zeit an einem entsprechenden Alternativplan gearbeitet, der Ende des Jahres abgeschlossen sein soll.

Zu den Unterstützern des Krieges soll auch die Privatwirtschaft zählen, die seit einiger Zeit in die Vorbereitungen einbezogen wird. Mit Rheinmetall, beziehungsweise einer Tochterfirma, hat die Bundeswehr, wie General Bodemann stolz referiert, folgenden Vertrag geschlossen: Rheinmetall baut eine Art Containerdorf auf, in dem Nato-Truppen versorgt werden sollen, die in den Niederlanden ankommen, das Ziel Polen haben und durch Deutschland geschleust werden müssen. Mit Catering, Frischwasser, Kraftstoffen, medizinischer Versorgung, Unterkunftscontainern, Duschcontainern und und und. Bodemann: „Das ist nichts anderes als eine militärische Raststätte.“ Genannt wird sie „Convoy Support Center“. Rheinmetall stellt dieses Versorgungszentrum bereit und entlastet damit die Bundeswehr, das tun zu müssen. Stattdessen kann sie freie Kapazitäten in den Krieg stecken.

Ein anderer Bereich, den die Bundeswehr in ihrem Sinne verändern will, ist die militärische Verkehrsführung. Zuständig sei die Polizei. Doch 800.000 Soldaten nach Osten zu lotsen, schaffe die Polizei nicht, ist sich der Generalleutnant sicher. Die BW-eigene Polizei, die Feldjäger, schaffe es zwar, habe es aber bis vor kurzem nicht machen dürfen. Die Bundeswehr bat um gesetzliche Veränderungen, um den Feldjägern die militärische Verkehrsführung auf öffentlichen Straßen zu ermöglichen, und das sei jetzt eingeleitet worden.

Schritt für Schritt umfasst die Militarisierung der BRD sämtliche Bereiche der Gesellschaft. Die Erfordernisse eines Krieges kennen keine Ausnahmen. Als nächstes will die Bundeswehr den Zugriff auf alle Verkehrsdaten und Kamerasysteme in Tunnels oder auf Brücken.

Überhaupt die Verkehrsinfrastruktur. Schweres Gerät der Bundeswehr wog früher 40 bis 50 Tonnen und wiegt heute 80 bis 100 Tonnen. „Wo sind die Aufmarschwege der Soldaten? Wo müssen wir Brücken und Tunnel ertüchtigen? Oder neu bauen?“ Vielleicht erklärt das so manche Baumaßnahme der letzten Monate. Die Rahmedetalbrücke der A45 bei Lüdenscheid sei schneller gebaut worden, weiß der Bundeswehrvertreter, weil „wir sie benötigen.“

Doch damit nicht genug. „Da sitzt zum Beispiel ein Radioreporter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der nicht sicherheitsüberprüft ist“, lässt Bodemann seine Fantasie spielen und meint: „Darüber müssen wir uns Gedanken machen. Wer darf welche Information haben?“ Informationsfreiheit, Pressefreiheit, Rundfunkfreiheit, auch das kann eine Armee, die im Krieg ist, nicht mehr dulden. Wenn die Wahrheit geopfert werden soll, als erstes, darf es keine Zeugen geben. Krieg verändert auch das Land nach innen. Demokratische Verfahren stören nur. Und Sätze Bodemanns wie, Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit seien ein hohes Gut, das uns von Russland unterscheide, denn wer in Russland gegen die Regierung demonstriere, werde eingesperrt oder umgebracht, erweisen sich so von einer Haltbarkeitsdauer, die gegen Null geht. Wichtig ist dem Militär die Botschaft: „Wir werden unabhängig von Russland bedroht, aber ganz besonders von Russland. Das war nie so ernst.“

Der Bundeswehr-Offizier beendet seinen Vortrag mit dem Satz: „Und alle Communities, die hier sind, müssen zusammenhalten, zusammenwirken, das ist sehr wichtig.“ Es ist wie eine Einstimmung. Angesagt ist bald Nationalismus und nicht mehr Demokratie.

Thomas Moser

Thomas Moser ist freier Journalist und Autor, der unter anderem für das Online-Magazin Overton und ARD-Anstalten arbeitet. Er tritt für eine Erneuerung und Demokratisierung der Öffentlich-Rechtlichen Medien ein. Der Politologe beschäftigte sich mit dem NSU-Komplex und veröffentlichte hierzu mehrere Bücher (u.a. „Ende der Aufklärung. Die offene Wunde NSU“). Er berichtete über die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse zum Anschlag vom Berliner Breitscheidplatz und schrieb dazu das Buch „Der Amri-Komplex“.

Bild von Angela Margarethe Lehner.
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13 Kommentare

  1. „In Russland wird eingesperrt, wer gegen die Regierung demonstriert“……
    Gut daß wir solche Probleme hier nicht haben, gut daß Journalisten wie Hüsein Dogru hier unbehelligt und frei arbeiten können. In Russland würde man ihm (dreifacher Vater, davon 2 neugeborene Kinder) vermutlich das Konto sperren ebenso wie seiner Frau und seiner Mutter, damit er ja nichts mehr essen kann.
    Super Plan, der O Plan Deutschland. Ich empfehle den durchziehenden Truppen jedoch genug Klopapier mitzubringen, denn es ist im BeDaZ im Jahre des Herren 2026 so, daß Eltern aufgefordert werden, selbiges den Kindern mit in die Schule zu geben, weil die Schulen sich kein Toilettenpapier mehr leisten können.

    1. Strack-Zimmermann hatte ja auch so einen Brüller-Moment, als sie einem kritischen Einwurf aus dem Publikum entgegnete, in Russland würde er sofort in den Bau gehen … und nur Momente später wurde er auch ganz ohne in Russland zu sein, von der Polizei abgeführt.
      Die Heimat würde wohl auch mehr Heimatschützer finden, wenn nicht immer mehr zur Erkenntnis gelangten, daß dieses zusehends zerfallende, zusammengesparte Konstrukt, für das kein Geld mehr da ist, weil man die „Drecksarbeit“ so vieler anderer bezahlen muß, nicht mehr schützenswert sei.

  2. Wacht endlich auf! Dieter Bohlen packt aus: „Ich krieg zunehmend Angst“

    https://www.unser-mitteleuropa.com/200261

    Dieter Bohlen.

    „Ja, wir wollen Frieden. Verdammte Scheiße. Ja, und jetzt geht’s nur noch um das Wort Krieg.

    Was? Wie bereiten wir uns vor? Wir brauchen zehn Milliarden für neue Bunker.

    Hey, was ist das … Warum müssen jetzt Bunker gebaut werden? Was haben die da vor?

    Da kriege ich doch Angst. Ich baue doch keine Bunker einfach nur aus Jux, sondern ich baue Bunker, wenn ich antizipiere, dass die irgendwie Krieg wollen.“

    Ja, lasst euch nicht bevormunden, sondern seid selber euer Vormund und redet und macht das Maul auf.

    1. @Walter Nikolaus Gerhartz
      Bunker retten keinen im Atomkrieg! Bohlen könnte man durchaus als AFD-Befüwrorter einstufen, was ja auch angesichts der rechtsextremen-neoliberalen AFD kein Wunder wäre. Bohlen hat genügend Geld um sich dünne zu machen und als Unterstützer einer Friedendemo oder Teilnehmer ist er auch noch nicht aufgefallen.
      Ne, Bohlen telefoniert lieber mit dem Friederich. 🙁

      Da die AFD selbst behauptet die CDU bzw. Merz hätten ihren Rentenplan abgeschrieben, kann man erahnen was einem im Fall des Falles erwartet.

      Auch Äusserungen führender AFD-Politiker, nach der Wahl müssten sie erstmal einen Kassensturz machen, als ob sie nicht im Haushaltsaussuchß sitzen würden, läßt Böses erahnen. Aber das kennen wir ja von allen vorherigen Regierungen um Wahlsprechen nicht einhalten zu müssen.
      Um an die Macht zu kommen wird, egal in welcher Konstellation mit der CDU/CSU, die AFD die Aufrüstung und die Sanktionspolitik gegenüber Russland fortsetzen. Trump ist das beste Beispiel dafür

  3. Das zerstörte Hiroshima hätte müssen als Denkmal gegen Krieg und atomare Zerstörung erhalten bleiben. Es läge jetzt an den Friedensinitiativen diesen Status für ein atomar verwüstetes Berlin festschreiben zu lassen.
    Nie mehr Krieg, Berlin darf nicht wieder aufgebaut werden. Ein Land das maßgeblich drei große Kriege ausgelöst hat, darf nicht wieder entstehen.

  4. Danke Herr Moser (und danke overton)!
    Der Bundeswehr muss dringend Einhalt geboten werden, die bauen gerade einen Automatismus zum Kriegsfall auf. Heimatschutztruppen, Containerdörfer von Rheinmetall, Zugriff auf alle Verkehrsdaten und Kamerasysteme in Tunnels oder auf Brücken. Das führt auch in die gesellschaftliche Katastrophe! Niemand, außer ein paar kranken Militärs möchte in einem solchen Deutschland leben.

  5. @“Bereits seit Jahren wird die Infrastruktur im Interesse der Armee ausgebaut – zum Beispiel Straßen, Brücken, Schienen“

    Für den Personenvekehr der Bahn reicht es aber nicht, die Bahn steht ständig still, egal ob es warm oder kalt ist.

    Alle Räder rollen … – … – …. und so werden nur Straßen und Bahnstrecken in Richtung Ostfront ausgebaut.

    Wenn der Russen nicht kommt dann kommen wir zum Russen?

    Man sollte sich wirklich fragen ob diese irregeleiteten Hirne wirklch daran glauben mit ein paar Panzern nach Russland zu fahren?
    Der nächste Krieg wird atomar geführt, dafür benötigt man keine Panzer!
    Dieser ganze Irrsinn muß gestoppt werden!!! Deshalb: NEIN ZUM KRIEG SAGEN – JETZT!!!

    https://etosmedia.de/politik/lieber-ins-gefaengnis-als-teil-des-genozids-ueber-120-israelische-jugendliche-verweigern-gemeinsam-militaerdienst/

  6. Dide Politik soll nicht auf die Geheimdienste hören, meint Herr Moser. Denn deren Wirken sei mehr als fraglich. In der Tat. Nur verkennt er hier meiner Meinung nach die Reihenfolge. Diese Kriegstüchtigkeit wird nicht erst seit dem russischen Überfall angestrebt, das begann früher, wie im Artikel richtig festgestellt. Nun war Kriegstüchtigkeit nicht unbedingt das, was die politische Klasse damals anstrebte. Sie musste überzeugt werden und das haben wohl die Geheimdienste übernommen. Wer traut sich, denen zu misstrauen?
    Meine These ist es ohnehin, dass dort in den Geheimdiensten das Dritte Reich überlebt hat. Wer hat diese nach dem Krieg zusammengestellt und mit Hardcore-Nazis besetzt? Die dann den Wunsch hatten, unter sich zu bleiben und sich diesen Wunsch eventuell bis heute erfüllt haben? Ja, also es war ein gewisser Globke.
    Nun gab es in Berlin einen Anschlag auf das Stromnetz, verübt von einem Anarchisten, der beste Insiderkenntnisse hatte und schweres Gerät an abgesperrte Orte bringen konnte. Der wusste, dass diese der einzige Ort in Deutschlsand war, an dem man tatsächlich einen längeren Stromausfall bewirken konnte, wegen der Nähe zur damaligen DDR-Grenze. Diese Person ist per se schon ziemlich unwahrscheinlich. Vor allem, wenn es sie gäbe, wäre sie ja mühelos zu ermitteln. Aber da ist nichts.
    Nun gilt dieser Vorfall immer wieder zum Beweis eines gewalttätigen Linksextremismus. Und immer wieder taucht er im Zusammenhang mit der Aufrüstung auf.
    Es riecht nach Fake. Meine Nase ist da ziemlich gut.

  7. „Und Sätze Bodemanns wie, Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit seien ein hohes Gut, das uns von Russland unterscheide, denn wer in Russland gegen die Regierung demonstriere, werde eingesperrt oder umgebracht, erweisen sich so von einer Haltbarkeitsdauer, die gegen Null geht.

    Wie hoch das „Gut“ Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Deutschland ist, konnte man während Corona gut beobachten. Exemplarisch sei hier nur der Dezember 2020 in Berlin genannt, als nach Monaten des Verbotes (nach dem berüchtigten „Sturm auf den Reichstag“ durch amtsbekannte Reichsbürger, denen die Demo vor dem Reichstag erlaubt worden war) bzw. der Gar-nicht-erst-Anmeldung von Anti-Maßnahmen-Demos wieder eine Demo angemeldet wurde. Diese wurde dann von den Berliner Behörden prompt untersagt. Durchweg genehmigt wurden dagegen alle „Gegendemos“ gegen diese angemeldete, aber wegen des Verbots gar nicht stattfindende Demo – und zwar mit dem süffisanten Hinweis auf „das hohe Gut der Demonstrationsfreiheit“…

    Jo!

    FÜR die Regierung auf die Straße zu gehen, war auch in der DDR nicht verboten…..

    1. Mit Staubschutzfilter im Gesicht wurden alle möglichen Demos genehmigt. Nur mit denen gegen die „Massnahmen“ tat man sich schwer. Erstaunlich auch daß die Impfbusse im Feb 22 nicht wie verrückt ausgeschwärmt sind. Ins Ahrtal sind die ja noch gefahren. War ja auch die 1A Priorität daß die Überschwemmten die Covidspritze erhielten.

  8. Habe als S2 (militärische Sicherheit/Feindlage) Feldwebel dR* an der Wehrübung DEUTSCHES ECK 1975* bei der die BW das erste Mal die Zusamnmenarbeit mit zivilen Dienststellen und privaten Organisationen übte, teilgenommen. Habe die Auftritte/Besuche des Verteidigungsministers und Generale in dem Stab, dem ich angehörte, „erlebt“ – dabei noch nie so viel dümmliche, markig verbrämte, Fragen gehört die wir niedrigen Dienstgrade im Hintergrund mitbekamen und grinsende Feixerei auslöste.
    Das alles hat mich in der Ansicht verstärkt „der Krieg ist eine viel zu ernste Sache als das man ihn den Militärs überlassen sollte“.
    *) ausgebildet als Reservist ua an BW-Bundesnachrichtenschule und BW-Schule für psychologische Verteidigung
    **) das war das erste Mal das die BW die systematische Zusammenarbeit mit zivilen Dienststellen einschl. privater Organisationen übte

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