
In Minneapolis wird am 7.1.2026 die 37jährige Renee Good von Mitarbeitern der Einwanderungsbehörde ICE erschossen. Beide politischen Lager erklären den Fall in ihrem Sinne.
Aus mindestens vier Handykamerapositionen sind die tödlichen Schüsse auf die dreifache Mutter im Internet zu sehen. Die Bilder scheinen ein eindeutiges Bild der Vorgänge zu geben. Zu dumm nur, dass diese längst zu einem Rorschachtest politischer Gesinnung geworden sind.
Wer sich – aus gutem Grund – die Bilder ersparen will, hier die Beschreibung der Vorgänge in der jeweiligen Version der beiden, eindeutig politisch geprägten Sichtweisen.
Die MAGA-Version
Für Präsident Trump und seine Heimatschutzministerin Kristi Noem (sowie jeden Menschen mit funktionstüchtigem Unterkiefer auf FOX-News) zeigen die Aufnahmen einen furchterregenden Akt des Terrorismus. Die gewaltbereite Demonstrantin war vermutlich sogar Teil eines inszenierten Protestes. Weshalb sonst die ganzen Videoaufnahmen und die wütenden Schreie von Passanten?
Auf den Videos ist nicht zu sehen, was die Blockade der Straße verursacht hat. Es scheint als wolle Renee Good ihr Fahrzeug wenden. ICE-Agenten eilen zu ihrem Wagen und wollen ihn aufhalten. Ein Beamter greift ins Fahrzeuginnere und möchte die Tür öffnen, was misslingt.
Der ICE-Beamte der die tödlichen Schüsse abgeben wird, ist derweil um das Auto herumgelaufen und scheint in manchem Kamerawinkel vor dem Fahrzeug zustehen, als Good den Vorwärtsgang einlegt und losfährt. Offenkundig will sie fliehen und sich der Polizeimaßnahme entziehen. Dies kann fraglos als ein Fehlverhalten bewertet werden.
Inwieweit man dem Todesopfer hier einen natürlichen Fluchtinstinkt attestieren mag, der häufig bei ähnlichen Polizeiaktionen beobachtet wird und inwieweit ihr vielleicht bewusst gewesen sein mag, dass wenige Straßen weiter die Polizei von Minneapolis George Floyd ermordet hat, muss Spekulation bleiben.
In der MAGA-Version kommen Erwägungen zu möglichen mildernden Umständen – selbstverständlich – nicht vor. Unterm Strich muss der MAGA-Sichtweise aber zugutegehalten werden, dass das Wegfahren des tonnenschweren Fahrzeugs, entgegen der ausdrücklichen Aufforderung dies nicht zu tun, als ein Akt nicht gänzlich zu rechtfertigenden Widerstands gewertet werden darf.
Dennoch, wer hier bereits seine Definition von „Terrorismus“ beginnen lässt, wird sich bald in einer Welt wiederfinden, in der er oder sie nur noch von Terroristen umstellt ist. Mithin also ziemlich genau das, was Trump und Noem empfinden und was sie aus ihrer Sicht auch schlüssig artikulieren. Auf FOX-News wird dies fleißig nachgekaut – mal mit juristischer Ausbildung, mal ohne.
In einem aus großer Entfernung gefilmten Video (das bezeichnenderweise meist auf FOX zu sehen ist) sieht es zudem so aus, als würde der ICE-Agent vom Auto Goods touchiert. Es ist aus diesem Kamerawinkel nicht auszuschließen, dass sie versucht haben könnte ihn sogar zu überfahren.
Hiermit untermauert Kristi Noem ihren Terrorismusvorwurf. Und aus diesem einen Blickwinkel scheint er auch nicht mehr gänzlich abgehoben. Das muss man der Heimatschutzministerin lassen.
Wahrheitsgehalt bei MAGA?
Die Plausibilität der MAGA-Darstellung ist eher enden wollend. Die Situation wird enorm eingefärbt, wenngleich nicht alles völlig abwegig ist. Der ICE-Beamte, der die tödlichen Schüsse abgab, stand zumindest kurzfristig vor der Motohaube des riesigen SUV der Erschossenen.
Diese Autos sind einschüchternd, man kann sich leicht vorstellen, wie man von der hohen Motorhaube unter das Fahrzeug gezogen wird. Nicht ohne Grund haben alle ICE-Mitarbeiter (wie in den Videos zu sehen ist) ähnlich „imposante“ Fahrzeuge. Fakt ist, in ihrer Ausbildung lernen US-Polizisten niemals vor einem Fahrzeug zu stehen und nur wenn es unbedingt nötig ist, davor entlang zu gehen.
Für ICE-Mitarbeiter gibt zudem die Richtlinie, erstens sich nicht in Situationen zu begeben, die den Einsatz von tödlichen Mitteln erfordern, und zweitens niemals eine Flucht durch tödlichen Waffeneinsatz zu verhindern. Der Mann, sofern er überhaupt eine polizeiliche Ausbildung besitzt, hätte diese somit mit seinem Verhalten nicht beachtet.
Ihm muss zu Gute gehalten werden, dass er im Stress und in einer Situation der Überforderung reagiert hat. Ein kaltblütiger Mord war dies somit kaum. Eher handelte er aus der Impertinenz eines Wachmanns heraus, der einfach nicht dulden wollte, dass sich das Todesopfer der Polizeimaßnahme entziehen will.
Ihm blieb nicht erspart, die Straße vom Auto der Toten zu seinem eigenen Fahrzeug hinunter gehen zu müssen und dabei von Passanten mit den Worten „Schande“, „Mörder“ und „Hast du kein Gewissen“ angebrüllt zu werden. Er wirkt in diesem Moment weder sonderlich aggressiv, noch gebrochen. Ob er ein so grober Klotz ist, dass ihn dies unberührt lässt, muss dahingestellt bleiben. Vermutlich steht er unter Schock.
Einen Hinweis darauf, dass diese Vorgänge eine Falle sein könnten, in die die ICE-Agenten gelockt wurden, dass dies ein bewusster Akt von Terrorismus war, bei dem Beamte mit Autos überrollt werden sollte oder irgendetwas dergleichen, lässt sich nur mit viel Phantasie herbeireden. Die Passanten reagieren natürlich, sie eilen herbei, wollen helfen und sind – aus gutem Grund – empört. Eine Frau ruft immer wieder: „Oh my fuckin‘ God“.
Die Demokratische Version
Auch die Gegenseite färbt mehr, als der Sache dienlich ist. Die Empörung über den Tod von Good ist jedem Menschen unbenommen. Sie hatte kurz vor der Tat ihre sechsjährige Tochter zu Schule gebracht, was wohl als eine ungewöhnlich sorgfältige Verschleierungsmaßnahme der möglichen Terroristin betrachtet werden muss.
Auf NBC, CBS und Co. wird festgehalten, dass sich im Fahrzeug zahlreiche Kuscheltiere jenes Kindes befanden, das nun ohne Mutter wird aufwachsen müssen. Und das ist fraglos ein emotionalisierendes Detail.
Auch mischt sich in jede Darstellung die Demokratische Überzeugung, dass die ICE-Einsätze an sich unsinnig sind, weil sie das friedliche Zusammenleben in den USA gefährden. Das Argument ist nicht von der Hand zu weisen, aber erzeugt eben zugleich auch eine nicht ungefährliche emotionale Färbung der Situation.
Unterm Strich darf allerdings festgehalten werden, dass die, wenn man so will, „woke“ Sichtweise viel plausibler ist. Bei allem Bemühen um journalistische Distanz kommt man kaum umhin, in den Videos gewisse Fakten zu erkennen, durch die die tödlichen Schüsse gegen Renne Good als ein Akt von Polizeigewalt erscheinen.
Was im einzelnen geschah
Good hatte in ihren letzten Lebensminuten versucht das wuchtige Auto aus der – darf man sagen – „Schusslinie“ zu bringen. Sie hatte zuvor keine erkennbaren Anstalten gemacht die ICE-Agenten aufzuhalten oder bei ihrer Arbeit zu behindern, sie will offenkundig einfach nur selbst weg.
Die ICE-Beamten hingegen eilen auf das Fahrzeug zu und wollen sie genau daran hindern. Welche Gründe sie dafür gehabt haben mögen, ist nicht zu erkennen. Die Grundannahme des Terrorismusvorwurfs von Noem und Trump liegt aber darin, dass Good mit dem Fahrzeug auf die ICE-Beamten zufährt, um diesen zu töten, oder um deren Absperrung zu durchbrechen.
Davon kann keine Rede sein. Aus einem Kamerawinkel ist klar ersichtlich, dass Good ihr Steuerrad weit eingeschlagen hat, um an dem ICE-Beamten vorbeizufahren. Sie kann den Mann beim Wegfahren, wenn überhaupt, nur leicht berührt haben. Die Aussage von Trump der Beamte sei überrollt worden, ist gänzlich abwegig.
Die Beamten hätten Good einfach wegfahren lassen können – so wie es ihre Vorschriften gebieten. Die hätten sie per abfotografiertem Nummernschild (in einem Video ist zu sehen, dass dies bereits geschah) ausfindig machen können und Good wäre für ihren gewissen Widerstand gegen die Staatsgewalt bestraft worden.
Aber das geschah nicht. Der ICE-Beamte schoss aus wenigen Zentimeter Entfernung durch die Frontscheibe auf Good und dann noch zweimal, während das Auto bereits an ihm vorbeifuhr, durch das offene Seitenfenster. Der Wagen beschleunigt und rammt in parkende Autos auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Ob Good zu diesem Zeitpunkt bereits tot war? Passanten (einer von ihnen ruft, er sei Arzt) wollen der Sterbenden zur Hilfe eilen. Die ICE-Beamten verhindern dies. Die Verantwortung für den Tod der Frau liegt somit ziemlich offenkundig bei ICE. Die eigenen Regeln wurden missachtet, der Schusswaffeneinsatz war übersteigert.
Ein zerrissenes Land
Jetzt wäre Heilung gefragt. Ein Zusammenspiel der Institutionen eines funktionierenden Staates würde nun möglichst objektiv ermitteln und strafrechtliche Konsequenzen ziehen. Gegebenenfalls auch die Art der Einsätze von ICE reflektieren und ändern.
Das wird alles nicht passieren. Die Vorgänge in Minneapolis und ihre mediale Nachbearbeitung zeigen letztlich schmerzhaft deutlich, wie kaputt die USA sind. Früher hätte man gesagt ein „failed state“.
Wenn der Gouverneur von Minnesota Tim Walz und der Bürgermeister von Minneapolis Jacob Frey sagen, man könne heute den Bundesbehörden nicht mehr vertrauen, dann haben sie damit vermutlich leider recht. Das FBI hat angekündigt, die lokalen Beamten von den Ermittlungen auszuschließen.
Das FBI unter dem Trump-Günstling Kash Patel hat im letzten Jahr sich nur durch atemberaubende Inkompetenz und Verschleppung hervorgetan. Es wird wohl die nächste Farce im Stil der Epstein-Akten werden.
Was die meisten Menschen sich wünschen, wäre eine gerechte und schlüssige Aufklärung (die selbstverständlich noch viel tiefer reichen muss, als die hier vorliegende Interpretation von Fernsehbildern), damit der Schmerz und Alpdruck weichen kann. Dazu ist aber niemand mehr in der Lage. Jetzt wird in den USA weitergepoltert und sich Anfeindungen an den Kopf geworfen, bis die nächsten Schüsse fallen. Dazu hat es nicht lange gebraucht.
Dieser Artikel war kaum fertig getippt, da fielen bereits die nächsten Schüsse von ICE-Agenten auf ein Auto in Portland. Zwei Verletzte. Es wird sicherlich wieder höchst unterschiedliche Darstellungen des Tathergangs geben.



Das israelische Training der amerikanischen Exekutivbeamten ist klar ersichtlich…
Glaubt irgend jemand, das wäre im Adenauer-Ranzstaat anders?
Da gibt es für die uniformierten Todesschützen im Normalfall auch Sonderurlaub und eine Beförderung, dem Opfer stellen sie womöglich noch die Rechnung für die Kugel aus.
Für diese starke Behauptung könne Sie doch sicher Belege beibringen?
Auf dem Video ist zu sehen., wie die Frau nach rechts einschlägt, um wegzufahren und nicht um jemandn anzufahren. Die Interpratation, der schwachkopf hätte in Notwehr gehandelt, ist was für Minderintellektuelle. Also für das amerikanische und europäische Volk.
Völlig richtig. Ohne Zweifel erkennbar.
Der Cop hüpft ihr sogar noch vor den Wagen bevor er wieder wegspringt und schiesst…
Auf dem von der Seite aus gefilmten Video sieht man, dass die Fahrerin das Steuer rechts einschlägt. Aus der Sicht des Polizisten, der *vor* dem Auto steht, sieht das aber anders aus. Der sieht den Wagen auf ihn zukommen. Der hat das für einen Angriff gehalten und überreagiert. Schrecklich.
Aber ER hat sich doch mit ausgestreckter Waffe von vorne dem Wagen genähert, offenbar um sie zu stoppen bei ihrem versuchten Ausweich-/Fluchtmanöver, und dann frontal den ersten Schuss abgefeuert. Dann ist er am Kotflügel seitlich ausgewichen und hat durchs Seitenfenster noch zwei gezielte Schüsse auf die Fahrerin abgegeben. Bei einem vermuteten „Angriff“ hätte der ICE-Beamte ja nur zur Seite gehen brauchen.
Wenn man VOR dem Auto steht, kann man die Reifen NICHT sehen. Und bei dem großen Wendekreis eines SUV sieht es erstmal so aus, als ob der Wagen geradeaus fährt. Und wenn der Polizist dann traumatisiert ist, weil er schon mal mitgeschleift wurde …
Das ist sicher ein schwieriger Fall, der außerdem politisch ausgeschlachtet werden wird. Wie damals bei George Floyd …
Es spielt absolut keine Rolle ob die Reifen sichtbar sind. Der Fall ist auch nicht schwierig. Oder jedenfalls nicht für normale Menschen. Schwierig ist der Fall nur für die Untertanengeister, die jetzt allerhand geistige Verrenkungen ausprobieren müssen und trotzdem nicht liefern können.
Einfache Gegenfrage: Wenn du glaubst du wirst überfahren, was machst du?
a) sofort ausweichen oder
b) erstmal die Zeit nehmen noch jemanden zu erschießen und dann erst ausweichen
na?
„Schwieriger Fall“ – bei jedem anderen Schützen würde ein Richter vermutlich eine Tötungsabsicht in Betracht ziehen, bei Trumps lizensierter Terror-Truppe werden aber schon die Ermittlungen sofort den örtlichen und „zu demokratischen“ Behörden entzogen, die das Trump-Märchen nicht glauben wollen.
Und „politisch ausgeschlachtet“ wurde die Erschießung der Frau bereits seit Bekanntwerden, von Trump und Vance, die den Fall sofort als „Angriff“ auf den Officer und überhaupt wieder mal als „linken Extremismus“ verkaufen wollen.
Welches „Trauma“ des Polizisten soll denn seine gezielten Schüsse nun entschuldigen? Besonders geknickt oder „betroffen“ sah er bei seinem eher coolen Abgang im Video nicht aus.
Deeskalation ist da von beiden Seiten keine Option!
https://youtu.be/N9C-ubG6wrQ?si=NZCUjUiON1LU-VY_
https://youtu.be/d_KdrX4hotA?si=EauzuagAyGeQTZsj
Solche Handy-Film Szenen gibt’s auch in Berlin zusehen.
Hier Berlin : https://youtu.be/kQpfiX5bpFs?si=NQOQlORzH9JTzU5F
Die Situation ist vergleichbar, aber man sieht doch Recht gut den Unterschied zwischen einem ausgebildeten Berufspolizisten und den ICE Goons, deren einzige Qualifikation zum Waffengebrauch die Gesinnung im Sinne der Herrschaft ist.
Der Berufspolizist bewegt sich von vorne herein so, dass er nicht überfahren werden kann. Er schießt ohne jemanden zu verletzen, anscheinend in den Motorraum, um die Flucht zu unterbinden. Niemand wurde verletzt.
Die Ammis haben in den letzten 3 Monaten mindestens 180 Menschen ermordet
ohne Anklage und ohne Verfahren in freien Gewässern und in Venezuela. Dazu
noch tausende im Iran in Syrien und im Jemen. Es tut mir nicht leid es sagen zu
müssen: Wenn die sich gegenseitig umbringen, ist mir das allmählich scheiß egal.
Aus der Gewalt gegen Schwarze sollten die US Bürger gelernt haben, dass kleinste Widerstände gegen „Vollzugsbeamte“sofortig mit Schußgewalt oder zumindest körperlichen Repressialen vorgegangen wird. Aus Schwarzen sind nun die vermeintlichen Volksfeinde geworden, Personen, die das nicht gut finden, was Trump aus dem Land macht. Also strenge Gewalt gegen alle Feinde.
Autoritäre Staaten, auf Macht und Gewalt basierend – wir können uns das nicht vorstellen, sind auch hier nur Millimeter entfernt, wenn die demokratischen Kräfte nicht aufpassen.
Also, ich hatte mir ein Video angesehen, und da sah es für mich recht klar aus. Die Frau wollte an dem Schützen vorbeifahren, um zu verhindern, dass ein anderer ICE-Beamter sie aus dem Auto holt. Zuvor schien ein weiterer signalisiert zu haben, dass sie die Straße frei machen solle.
Wie auch immer: Mit Selbstverteidigung kann man das Verhalten des Schützen nicht erklären. Er hat mindestens einmal durch das Seitenfenster geschossen, und ein Schuss wurde anscheinend abgegeben, als sich das Fahrzeug schon von ihm wegbewegte. Wie sich Menschen unter Schock verhalten, mag unterschiedlich sein. Aber der Schütze steckte nach dem Abfeuern der Schüsse seine Waffe ins Holster und ging scheinbar seelenruhig in Richtung des „Fluchtwagens“, der an einem Mast oder einem anderen parkenden Auto zum Stehen gekommen war.
Und selbst wenn stimmen sollte, dass Renée Good eine Aktivistin war, die die Straße absichtlich blockierte, finde ich die Äußerungen der US-Regierung ziemlich abstrus. Dass der Fall in naher Zukunft ordentlich aufgearbeitet wird, scheint mir äußerst zweifelhaft. Auf politischer Ebene bekam der Schütze ja quasi einen Freispruch von höchster Regierungsebene. Denen ist zuzutrauen, dass sie dem Schützen auch noch einen Orden für seine Tat verleihen. Echt gruselig.
Eine halbwegs neutrale rechtliche Einordnung wird man nicht leicht finden. In einer eh angespannten Lage ist der Fall sofort zum Politikum geworden, bei dem sich wohl auch renommierte Juristen lieber zurückhalten. Für mich sieht es mindestens nach Totschlag aus. In den USA würde man das Äquivalent dazu wohl als Mord zweiten Grades bezeichnen.
Dieses, für die offizielle USA anscheinend normale Verhalten fordert doch jeden Rechtschaffenden US Bürger dazu auf, aus solchen Knilchen wie denen vom ICE, Zielscheiben zu machen. Genau wegen solcher Übergriffe gibt es ja das US Waffenrecht um solche staatlichen Terroristen abzuwehren.
Man muss hier aber schon folgendes festhalten: schon in den 90ern war es ein absolutes MUSS, oin solchen Situationen seine Hände auf das Steuerrad zu legen und NICHTS zu tun. Alles andere bedeutete schon damals Todesgefahr!
Gerade als Amerikanerin hätte sie das wissen müssen.
Davon abgesehen aber – und das ist bei allen Videos klar ersichtlich – keine eindeutige Notwehr-Situation.
Als unglaublich empinde ich jedoch die Äusserungen der Politik, welche diese Frau, welche vermutlich nur in Panik genahdelt hat, aufs Empörendste verunglimpft.
Am Ende aber sage ich: schulterzuck – was soll ich schon tun?
Zudem – solange die Amis sich selbst umbringen … tja, es gibt Schlimmeres.
Ach der Oberterrorist im Weißen Haus lebt ja auch noch. Auf die rechtschaffenen Bürger braucht man seine Hoffnungen nicht zu setzen.
In den USA werden jährlich ungefähr 100 Polizisten im Dienst getötet. Da liegen die Nerven blank. Ich frage mich, warum diese Frau sich der Kontrolle entziehen wollte. Hatte sie Angst, weil sie unter Drogen stand oder betrunken war und befürchtete den Führerschein zu verlieren? Dann ist es durchaus möglich, dass sie die Gewalt über ihr Fahrzeug verlor oder absichtlich auf einen Polizisten zusteuerte, der ihr im Weg stand, damit dieser auf die Seite springt. Wenn eine Person sich so verhält, entsteht natürlich bei den Polizisten der Verdacht, dass sie gravierende Gründe dafür hat, weshalb sie diese Person nicht entkommen lassen wollen, weil vermuten, dass diese wahrscheinlich gefährlich ist.
In dem Artikel wird suggeriert, dass die Frau eine liebevolle Mutter war und sich der Kontrolle entzog, weil sie ihr Kind rechtzeitig aus der Schule abholen wollte. Ich finde, dass das ein ziemlich schlechter Witz ist.
Dass Bekannte der Frau empört sind und von Polizeigewalt reden, ist in den USA inzwischen normal. Dass manche Politiker das ausnützen, um ihr Unbehagen am Präsidenten und seinen Anhängern auszudrücken, ist ebenfalls normal. Die Retourkutsche der Polizei und der angegriffenen Politiker darauf lautet, dass das Opfer eine Terroristin sei. Das ist auch normal.
Schaut man die Statistiken an, entsteht der Eindruck, dass die USA immer noch Wildwest sind.
Du hast Dir das Video gar nicht angeschaut…gelle?
Ich hab meine Meinung geändert und glaube nicht mehr daran, das sich der „Torwächter“ nur das Video einfach nicht angeschaut hat… 🙁
Ich finde das Verhalten von Kreaturen wie „Torwächter“ sehr faszinierend. Der ist als Untertan so gut abgerichtet, dass er sich selbstständig irgendwelche Geschichten ausdenkt. Es braucht für ihn keine Institution einer staatliche Propaganda mehr, er ist da schon einen Schritt weiter: Er kann sich einfach selbst belügen.
„CrimeStop“ hieß das bei Orwell glaube ich: Die Kunst, ein „Gedankenverbrechen“ zu erkennen und zu unterbinden, bevor es gedacht werden kann.
Orwell’sche „Crime-Stopper“ gibt es leider zuhauf.
Ganz schön anstrengend, diese lästige Meinungsfreiheit, in welcher jeder seine eigene haen darf, gelle?
Ich habe das Video aus jeder Perspektive gesehen und teile die Meinung vom Torwächter.
Bin in deinen Augen also vermutlich auch eine konditionierte ‚Kreatur‘.
Wer in den USA den Einsatz einer Bundesbehörde mutwillig behindert und dann noch Vollgas gibt, wenn vor dem Auto ein Bundesagent steht, der muss sich nicht wundern erschossen zu werden. Ganz einfach.
Auto ein Bundesag
Alles was recht ist, aber die Notwehr ist kaum zu rechtfertigen.
Aber etwas anderes. Liest eigentlich niemand X? Dort ist Minnesota wegen einer Geschichte in der Debatte, die aussieht, als ob sie ein Rechtsextremist erfunden hätte. Dort leben 100.000 Somalier, die Geld vom Staat erhalten und sich selbst verwalten dürfen. Nun ist da jemand durch die Kindergärten gelaufen und hat kein einziges Kind gefunden. Ein Bürogebäude zur Verwaltung war völlig leer. Verdacht ist, dass die Gelder nach Somalia transferiert werden, zur dortigen Islamistenregierung. Volumen sechs Milliarden und in einem Jahr. Gouverneur Tim Walz reagiert unbeholfen auf die Vorwürfe. Die Presse berichtet nicht. Aber jetzt hat sich Elon Musk eingeschaltet und damit kann das Thema nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden. Er will wissen, dass es in anderen Staaten noch ärger sei.
https://x.com/GlockfordFiles/status/2008620605030215972
Trump will nun die Somalier abschieben, mit dem ICE. Aktivisten in Minnesota versuchen nun, dem ICE Gewaltakte unterzuschieben, um das zu verhindern. Was nun mit obigem Vorfall gelungen wäre.
Aber das fällt schon auf, dass die hiesige Presse nur den Vorfall berichtet und über den Betrug kein Wort verliert.
“ Aktivisten in Minnesota versuchen nun, dem ICE Gewaltakte unterzuschieben,…“
Aha, da ist also gar nichts passiert?
Ähm nein, habe ich ja zu Anfang gresagt. Richtig wäre: sie versuchen ICE zu provozieren.
Man sollte sich eher mal die AIPAC-Juden vorknöpfen und die kollektiv nach Israel abschieben.
Dass einige New Yorker Netanjahu-Juden vor Zohran Mamdani zittern und freiwillig ausreisen, ist schon mal ein guter Anfang.
Auf TE war das am 30. Dez 2025 Thema.
In den MSN alledings tatsächlich: nix.
Was man sagen kann dem Polizist gings mehr darum sie zu stoppen als das er sich bedroht gefühlt hat. Allerdings genau das war auch seine Aufgabe. Beide Seiten haben nicht adäquat gehandelt. Schlecht gelaufen. Wenn Polizei in den USA mit Waffe um dich rum steht hält man besser an, das ist allseits bekannt. Aus meiner Sicht taugt der Fall nicht wirklich für irgendwas.
> Die hätten sie per abfotografiertem Nummernschild (in einem Video ist zu sehen, dass dies bereits geschah) ausfindig machen können
Allerdings hast du in USA keine Meldepflicht. Insofern kann man das schlecht mit Deutschland vergleichen. Da jemand aufzustöbern ist nicht leicht.
Die Kfz-Zulassungsbehörden in den USA haben auch die Adressdaten. In D wird eine Halterabfrage auch nicht über das Einwohnermeldeamt gemacht, sondern über das Kraftfahrt-Bundesamt oder die Zulassungsstellen.
Ich würde mal sagen da steht (in den USA) irgendeine Adresse. Wie schwer die Leute zu finden sind sieht man in jeder US Krimiserie. In den USA ist das erheblich problematischer, wer das bestreitet sagt nicht die Wahrheit. Und nur das war meine Aussage.
Ach, Sie gucken US-Krimiserien, und nehmen das als Wissensbasis. Das ist doch albern.
Mein Gott das war nur ein anschauliches Beispiel.
Ein Beispiel wofür? In den USA wird eine Halterabfrage üblicherweise noch vor dem Aussteigen aus dem Streifenwagen durchgeführt. Das geht quasi in Echtzeit, und Fehlschläge sind die Ausnahme.
Technokratische Technokraten die einen Mord technokratisch rechtfertigen sind das widerlichste was es auf dieser Welt gibt.
Wer lesen kann, ich schrieb:
„Aus meiner Sicht taugt der Fall nicht wirklich für irgendwas.“
Es ging nicht darum den Schuss zu rechtfertigen,
sondern das Leute ihn für ihre Ansichten vereinnahmen !
Was übrigens moralisch gleich ist mit Leuten die den Schuss rechtfertigen.
@Patient 0
Der ist kein Polizist erkundigen sie sich mal wie man ICE „Beamter“ wird. Es ist schwerer in Deutschland den Angelschein zu machen. Und solche Idioten werden dann auf die Bürger losgelassen und obrigkeitshörige zum Denken unfähige Zeitgenossen wie sie plappern irgendwas unreflektiertes vor sich hin.
Auf der Jacke scheint mir Police zu stehen.
Laut WP
„United States Immigration and Customs Enforcement (ICE) ist die größte Polizei- und Zollbehörde des Ministeriums für Innere Sicherheit (DHS) der USA mit Sitz in Washington, D.C. S“
„und obrigkeitshörige zum Denken unfähige Zeitgenossen wie sie plappern irgendwas unreflektiertes vor sich hin.“
OMG. Wer nicht deiner Meinung ist muss also ein Idiot sein.
Schonmal selbstreflektiert was du schreibst?
Es scheint mir nicht unerheblich zu sein, darauf hinzuweisen, dass dieser Totschlag in einem größeren Kontext stattgefunden hat. Es ist aus dem Text nicht ersichtlich, ob die Beamten der Bundesbehörde da nur rumlungerten oder auf dem Weg zu Mc – friss&stirb – Donald waren. Leider musste ich daher auf andere Medien und Wikipedia zurückgreifen, wobei Wiki (deutsch) noch die sachlichste Darstellung der Ereignisse bot.
Da ich mich für innenpolitische und gesellschaftliche Themen des einzigen „shithole“ Landes der Welt nicht interessiere, konnte ich die Zusammenhänge nicht wissen. Wiki weiß es:
Und das ist m. E. eine wichtige Info bezüglich des Vorfalls. Der Totschlagsvorwurf ist insoweit berechtigt, als dass der erste Schuss zwar noch mit einer Bedrohungslage erklärt werden kann, aber der zweite und dritte Schuss nicht mehr.
Um die allgemeine Stimmungslage während des Vorfalls annähernd zu begreifen, braucht es die Information, dass die Landesbehörden in Person des Gouverneurs Walz die Ankündigung der Bundesbehörden ICE und der Heimatschutzministerin Noemi, in Minnesota eine großangelegte Razzia durchzuführen, öffentlich als illegitim bezeichnet haben. Unter diesem Aspekt könnte das unkooperative Verhalten der Frau insoweit erklärbar sein, als dass sie die Bundesbehörde nicht als legitimiert ansah und in Folge die Zusammenarbeit (Kooperation) verweigerte, die sie normalerweise jeder polizeilichen Anweisung gegenüber aufbringt. Und der Beamte neben der Tür fordert sie unmissverständlich auf, zu stoppen.
Weder gebe ich der Frau Renée Good damit eine Mitschuld, noch entlastet das den Schützen.
Danke für die zusätzliche Info. 👍
@Torwächter
Wie würde denn der Nachtwächter reagieren – hä, wenn er hinterm Lenkrad gesessen wäre und von ein paar vermummten Gestalten angehalten und dumm angemacht worden wäre. Ach, übrigens … das Fahrzeug stand, als der „Gesetzeshüter“ – auf dem screenshot (wohl der Moment … ) sieht man nur seine Beine als er glaubte, mehrfach ins Gesicht, den Kopf der Frau schiessen zu müssen, in einem Abstand von – nun derNachtwächter dürfte wissen, wie weit es sein dürfte, wenn der neben dem Aussenspiegel auf den Lekradführenden anlegt. Und da dürfte es womöglich kein Zufall, wenn der oder die Person „neben der Kappe“ – aus ganz anderen Gründen als die vom besserwissenden Nachtwächter.gemutmaßten – mit oder ohne Restbewußsein aud den Lenker knallt mit dem Kopf und sein/ihr rechter Fuss – völlig unprovoziert ? – das Gaspedal bedient. Dumm gelaufe, natürlich. Einfach blöd, dass es ein Wischmob-Filmchen geben darf, auf dem der ganze Ablauf wie auch diverse Fahr-, Stand und Rollstrecken angesichtig sind. Und wie der Schützuenkönig in aller Ruhe voller Stolz davon stapft.
Nein, wundern über den grassierenden Schwachsinn der Nachtwächters braucht sich niemanden. Ähnliches hatte ich schon mal in einem ähnlichen Fall, ebenfalls in Gods own land. Der Nachtwächter wird doch nicht ‚Helge‘ mit Vornahmen geißen. Ein solcher hatte nämlich einen ähnlichen Duktus anzubieten. Zeichnete übrigens verantwortlich dafür, dass ich seit einiger Zeit auf OM ‚rumlungere und nerve‘, weil ich selbst virtuell nicht im Dunstkreis solcher ******** verweilen möchte.
AP zitiert eine offizielle Verlautbarung des Krankenhauses, Good sei dreimal in den Kopf getroffen worden. Es gab eine Pause zwischen dem ersten, und den drei folgenden Schüssen. Der erste ging durch die Windschutzscheibe, sodaß der Schütze möglicherweise nicht sehen konnte, wo er getroffen hatte (Kopf oder Schulter), er wechselte die Position, um auf Sicht zwei Kopfschüsse anzubringen. Das ist unzweideutig vorsätzlicher Mord, und Leute, die dies verwischen, wie Jödicke oder die Redaktion, sind Helfershelfer „after the fact“, period.
Sorry, es waren insgesamt drei, nicht vier Schüsse, wie irrtümlich getippselt.
Grade noch erfahren, daß der Täter und die an der Tat mittelbar beteiligten Mordbuben kurz danach verabredet in ihre Karren gestiegen und von dannen gerauscht sind – das ist ein Bekenntnis zum Mord, obendrein!
Anzunehmen, daß sie auf Befehl des Täters handelten, der sich wiederum auf eine Dienstanweisung berufen hat.
Das legt den Verdacht nahe, daß der Mord auf Befehl von oben geschah. Nicht unbedingt mit Good als Ziel – nur irgendwer. Die direkte Fortsetzung in Portland deutet ebenfalls in diese Richtung.
Wie unterbindest du einen Bürgerkrieg?
Indem du die Initiative ergreifst, bevor deine Feinde sich ausgekäst haben. Der Rest ist die seit rund 10 Generationen erprobte, bewährte und ausgefeilte „Shock and Awe / Fear“ – Strategie zweckfreier Brutalität.
Die Frau ist der Aufforderung zur Deeskalation nicht nachgekommen.
Eine zweite Frau hat sie von der Beifahrerseite aus aufgefordert, loszufahren.
Daraufhin gab sie Vollgas und hat den späteren Schützen angefahren.
Es existiert mittlerweile ein Video der BodyCam des Schützen.
Der Mann wurde mit einem SUV angefahren, ich hätte auch geschossen.
So ein Quatsch alles gelogen.
Ich auch, aber auf Dich!
Wo ist der Link..hm???
Et voilà Monotoner : https://youtu.be/WVMBDUcLXQI?si=9jkMHr_zFDEEQFxW
Und wegen dieses Videos ist es deiner Meinung nach rechtens diese Frau zu erschießen, völlig unbenommen, welcher Meinung sie zu dem ICE- Einsatz hatte?
Sie wollen auf mich schiessen ?
Schön, wann ? Wo ?
Ich hätte auch auf Sie geschossen.
Ja super, wieder ein schlagender Beweis für den Paradigmenwechsel der Gesellschaft.
Solche Vorfälle in den USA sind Legion, das passiert immer wieder und wird auch weiterhin passieren!
Wen wunderts?
Wir reden hier von einem Land, in dem es mehr registrierte Schusswaffen als Einwohner gibt, von den unregistrierten gar nicht zu reden!
Ein Land, in dem man mit 16 Jahren Autofahren und eine Schusswaffe besitzen darf, aber mit 18 Jahren erst Biertrinken erlaubt ist.
Wenn irgendwo eine Naturkatastrophe geschieht, rückt zunächst einmal keine Hilfstruppe wie bei uns das THW an, sondern die schwer bewaffnete Nationalgarde.
Die häufigste Todesursache bei jungen Männern ist erschossen zu werden!
Die NRA und ihre Lobbyisten quatschen dauernd dummes Zeug wie das die Waffe nicht das Problem sei, sie sei ja nur ein Werkzeug, sondern der Schütze, der dann natürlich immer ein Psycho, ein Terrorist, Schwulenhasser etc. pp. sei und natürlich stets ein bedauerlicher Einzelfall!
Klar!
Nach einem der regelmäßigen Schulmassaker wurden Stimmen aus dieser Richtung laut, unter anderem natürlich auch von Trump, das die Lehrer sich bewaffnen sollten, um solche Täter „auszuschalten“, wie man immer so schön sagt.
Bewaffnete Sicherheitsleute gibt es auch in Krankenhäusern, Bundeswehrchirurgen mache Praktika in Notaufnahmen wie z.B. in Chicago, um die Versorgung von Schusswunden zu erlernen.
Schusswunden sind kein Spaß, habe auf der Intensivstation selber mal eine Frau mitversorgt, die von ihrem Ehemann in den Kopf geschossen wurde, ein sog. erweiteter Selbstmord, er war sofort tot, sie verstarb in meinem Beisein.
Ich bin nun weiß Gott in Notfallmedizin gut ausgebildet und weiß was zu tun ist!
Als meine eigene Frau sich erschoss und ich vor Eintreffen des Notarztes mit der Reanimation begann ( und ich bin professionell ausgerüstet!) hatte ich null Chancen, was mir während dessen auch schon klar war!
Der armen Frau in Minneapolis in den Kopf zu schießen, gar noch mehrmals ins Seitenfenster, v.a., wenn man dann auch noch die Fahrerin leicht hätte ermitteln können, ist durch nichts zu rechtfertigen!
Mir reicht schon völlig, wenn die Polizei hier anfängt rumzuballern, vor nicht allzu langer Zeit haben die ein 12 Jahre altes behindertes Mädchen in Bochum erschossen, weil sie ein Messer in der Hand hielt ; angeblich ist unsere Polizei ja deeskalativ geschult und Taser haben sie ja nun auch inzwischen, was soll man da sagen?
In den USA werden ja schon Kinder an das Dreckszeug heran geführt, auf Waffenmessen werden für Kinder adaptierte Schusswaffen verkauft, in pink für Mädchen!
Und WAS für Waffen da erworben werden können!
Sturmgewehre werden als hervorragend geeignet zur Selbstverteidigung beworben!
Die Amis haben eine völlig kranke Gesellschaft!
Wie ich über diese Nation denke, habe ich hier schon zur Genüge kommentiert!
Da wiederhole ich mich jetzt nicht, aber eine Nation, die in Bezug auf Waffen so tickt, wie die Mehrheit der Bevölkerung, hat es auch nicht besser verdient!
Ganz gewiss wird es nicht dabei bleiben!
Sorry, aber ich bin sehr aufgeregt beim Schreiben, Reizthema für mich!
Ich kann ihre Aufregung nachvollziehen. Ich habe beim Bund einen Kameraden im letzten
Moment davon abbringen können sich durch das Kinn in den Kopf zu schießen. Das ist
47 Jahre her, aber die Szene verfolgt mich immer noch. Mein Leben wäre bestimmt anders
verlaufen, wenn der Mann in dem Moment wirklich abgedrückt hätte. Kurz nach dem Bund
mußte ich dann noch mit ansehen, wie auf dem Schießstand unseres Schützenvereins, ein
angetrunkener Schütze einem Sportkollegen von mir in den Rücken schoß, als er seine
geladene Waffe auf eine Pritsche zum Liegendschießen warf. Der Kollege ist seit dem
Querschnittsgelähmt. Waffen sind gefählich und die meisten davon auch tatsächlich zum
Töten gebaut worden. Als Spotschütze habe einige zigtausend Schuß abgefeuert und nie
damit getötet. Auch das Schießen auf Tiere war tabu. Jäger sind für mich heute wirklich
Hassobjekte. Die haben, wie der angetrunkene Schütze, keinen Respekt vor Waffen und
vor dem Leben. Jagen ist kein Sport, sondern Mord. Die Ammis sind alles potentielle
Mörder!
Dein Text in allen Ehren, aber es gibt nun mal nichts natürlichere als die Jagd, auch wenn das hier eher recht unnatürliche Züge angenommen hat, würde ich nicht die Jäger per se all n einen Topf werfen.
Vermutlich nimmt der Vorposter an, sein Schnitzel, oder falls er das nicht isst, sein Salat würde sich freudig selbst töten. Mehr habe ich zu den Worten zur Jagd (als Prinzip, nicht für jede konkrete Ausgestaltung) nicht übrig.
+++++
There is nothing left to say 👍 💪✌
Ganz ganz starker Text!!!
Die Amis haben halt eine andere Geschichte und haben auch kein so hohes Vertrauenslevel untereinander, wie wir Deutschen das historisch haben. Und das merkt man bei dem Thema besonders. Ich kann da nur die Schultern zucken: ist halt ein anderes Land.
Das erodiert übrigens, seit 2015 haben viele Leute den kleinen Waffenschein gemacht:
https://www.nw.de/nachrichten/zwischen_weser_und_rhein/24141659_In-OWL-boomt-der-Kleine-Waffenschein-besonders-in-zwei-Kreisen-v1.html
Ich kenne sogar welche, die wegen der Massenzuwanderung den Jagdschein gemacht haben. Ich halte das für keine gute Entwicklung, aber der Wähler will es offenbar so… und es ist nunmal eine Tatsache, dass Verbrecher auch illegal an Waffen herankommen. Das dürfte auch erheblich zugenommen haben, seit an den Grenzen nicht mehr kontrolliert wird und Waffen vom Balkan und neuerdings sicher von der Ukraine, ins Land kommen.
Wenn unsere Polizei und Justiz weiter erodiert, Mehrfachtäter ungestraft weitermachen können usw. wird das noch zunehmen. Aktuell wird man noch verknackt, wenn man sich wehrt:
https://rp-online.de/panorama/ausland/turin-juwelier-erschiesst-zwei-raeuber-fast-15-jahre-haft_aid-140086811
Das verletzt das Rechtsempfinden von normalen Leuten, in anderen Ländern feiert man sowas:
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/juwelier-erschiesst-dieb-und-wird-als-held-gefeiert-a-922502.html
Hier ein gutes Video.
Vor allem sollte man kurz vor dem ersten Schuss auf die Reifen des Fahrzeugs achten.
Die Frau wollte eindeutig nach rechts wegfahren. Der Beamte hat mehr als offensichtlich die Lage völlig falsch eingeschätzt. Das ist auch an den nächsten paar Sekunden zu erkennen. Er feuert durch die Seitenscheibe aus nächster Nähe.
Unfähig und völlig überfordert, der Typ………..
https://www.youtube.com/watch?v=N9C-ubG6wrQ
@notabene: Danke für dieses (absolut schockierende!) Video!
Ich bin beim Thema Polizeigewalt immer sehr vorsichtig sowie abwägend und blaffe nicht dauernd rum, dass „die Bullen“ stets gewalttätige und schießwütige Bösewichte wären, aber das, was dieses Video hier zeigt, ist für mich Mord.
@jemp1965
Für Sie mag das ganze wie Mord aussehen, was aber einen Vorsatz impliziert.
Ich sehe jemanden, der unfähig ist und mit der Situation völlig überfordert war. (Was die Sache nicht VIEL besser macht, aber eben kein Mord war)
Bei richtiger Ausbildung, hätte der Schütze sich z. B. NIE so dem Fahrzeug genähert, da er genau dadurch vor das Fahrzeug, somit in die gefühlte Gefahr geraten ist und dann behauptete sich verteidigen zu müssen.
Dieser Beamte ist eine Gefahr für sich, seine Kollegen und Zivilisten und sollte schnellstens aus dem Dienst entfernt werden.
Wäre es keine blonde Weiße gewesen würde kein Hahn danach krähen.
Die Aufmerksamkeitsökonomie grüßt den Autor des Artikels.
Sie war eine blonde Weiße, wenn mich die Bilder nicht arg täuschen.
Wäre es keine blonde Weiße gewesen, würde man schon Straßen nach ihr benennen und die Polizisten des Rassismus zeihen, das ist schließlich ein gut trainierter linker Reflex.
@ Scheinregen
mit Kurzbiografie
https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tung_von_Ren%C3%A9e_Good
Ein paar Groschen zu…
… im Westen nichts Neues.
Ich habe weder Zeit noch Nerv, deswegen sei die Arbeit delegiert – pardon: outgesourced – und zitiert aus: Gruen, Arno (1987): Die Normalität des Wahnsinns, dtv.
Das einfach als Gedankenanreger / Erinnerungshilfe. Damit ist dann auch eigentlich alles gesagt. Und ob Sie nun New Yorker Staatspolizei damals mit Nationalgarde und ICE heute vergleichen wollen oder das Zitierte en bloc auf den im Artikel geschilderten
Mord„Vorfall“ beziehen, auf Flintenuschi, den Verrat und Verkauf von Herrn Maduro, auf schMerz, Frankensteinmeier, die deutsche Pegizei, Sde Teiman, Cecot, Frau Wagenknecht, die findet, „dass mancher Bürger, der sich wegen seiner dunklen Hautfarbe in bestimmten Regionen unseres Landes nicht mehr sicher fühlt, vielleicht über den einen oder anderen zusätzlichen Polizisten auf der Straße ganz froh wäre“ (aus: Die Selbstgerechten), oder allesamt zusammen, bleibt Ihnen überlassen. Ich kann mich wirklich nicht um alles kümmern, schon gar nicht 2026. (Hinweis @ Two Moon – Putin wird am oder vor dem 20. Februar sterben, weil Saturn-Neptun-Konjunktion. Die ist für Russland immer toxisch. Schreiben Sie da schon mal die Analyse zu fertig – und vergessen Sie bei Gelegenheit nicht wieder, dass mein Merkur in Schütze steht und eine Kuspe ist (8. / 9. Haus). Sonst fragen Sie wieder, warum ich so vehement bei manchen Themen wie Kindern oder Fahrrädern aufzutreten scheine.)BTT: Es ist völlig klar, dass weder in Attica noch in Minneapolis die Wahl der Waffen mit dem (vorgeblichen) Ziel der Aktion zusammenpasste. Und es ist klar, dass die pösen aufrührerischen Häftlinge von damals und die pösen Demonstranten genauso wie die pösen Ausländer von heute, den Bütteln, um nicht Unsicherheitskräften zu schreiben, nun mal als nichts anderes gelten denn Schmutzaffen. Oder wie Gruen es noch passender ausdrückte: als Untermenschen. Die sind der Andere. Der Feind. Und der Feind muss knallhart gezüchtigt und bekämpft werden. Der muss weg, denn er stört, schmerzt und ist die eigene Frage als Gestalt. (Auch wenn er einem verdammt ähnlich ist. Woke sind schließlich auch nichts anderes als Rechte.)
Doch Hautfarbe, Herkunft, Religion, politische Partei sind letztlich schlicht egal – es reicht, dass jemand in welchem Punkt auch immer keiner von „uns“ ist, ein Außenseiter, Rebell, Krimineller. Oder das was die herrschende Klasse, ihr Staat, ihre Wasserträger und Büttel dafür halten. Die werden euch alles nehmen, weiß @ Motonomer und so ist es auch – inklusive eurer Leben, wenn ihr blöd im Weg steht. Nur ist daran nichts neu und das war – Stichwort Attica – auch schon vor 1974 bekannt. Genauso wie die Erwartung – besser: Sucht – nach Belobigung. Und wie in Attica gab es die natürlich auch in Minneapolis:
— JD Vance
Sowie:
Quelle: hier
Wie sagte es Gruen: Solche Politiker legitimieren praktisch blanken Mord.
Darüber hinaus können Sie natürlich auch den größeren Kontext wählen – und sich erinnern, dass weder Trump noch Vance Mauern, Polizei oder die Illegalisierung von Menschen erfunden haben. Sondern hier schlicht ein weiteres Mal zeigen, dass sie einfach nur ganz normale Kinder des Westens im Allgemeinen und der Vereinigten Staaten im Speziellen sind. Wie schrieb Gruen im Weiteren? Ah ja:
Womit man dann wieder mal bei B. Traven angelangt ist:
— B. Traven, Das Totenschiff, S. 391
Tja – eben nichts Neues im Westen und wenn Sie die 70er und 80er nicht unter einem Stein verbracht haben, sollten Sie, werte Mitforisten, das Ganze als sehr bekannt empfinden – oder auch so was hier:
Mhm, „Traditionen“! So wichtig! AfD-Wähler zücken bereits fleißig den Bleistift (beziehungsweise Copy und Paste).
Wie war das doch gleich mit: „Wir haben so viel aus der Vergangenheit gelernt!“ Oder: „Früher war alles besser in Deutschland!“? Das war schon vor 40, 50 Jahren dieselbe verlogene Scheiße wie heute. Die Lösung verriet Traven freilich auch schon vor 100 Jahren:
— B. Traven, Die Rebellion der Gehenkten, S. 257 f.
Zurück nach Minneapolis. Das ganze Phänomen von Entseelung, Mord und sonstiger Gewalt ist nicht neu – ganz einfach, weil das System nicht neu ist. Es ist auch nichts daran „mehr“ geworden, es hat einfach nur hier und da andere Ausprägungen angenommen oder das Internet ermöglicht es nun alles in Echtzeit mit einer Schüssel Chips auf dem Schoß zu verfolgen und sich 24/7 Crime Porn reinzuziehen. Allenfalls wird bei dem Ganzen von Jahr zu Jahr etwas oder mehr als nur etwas „ein wenig schlechter“ (Houellebecq).
Was „wir“ hier bei diesem „Fall“ mal wieder beobachten können, sind schlicht das Zusammenkommen des Gegenrevolutionären (Harcourt – für die bürgerlichen Mitleser, andere können auch pöse Jungs und Mädels wie Lenin oder Luxemburg zücken) und der allgemeinen gesellschaftlichen Normopathie und Belliphilie: Ein krankes System bringt einfach massig kranke, entseelte Leute hervor, die das kranke System wiederum erhalten, mehren und zu stärken suchen. Hüben wie drüben, ob in den USA oder – mit etwas Verzögerung oder gewissen Schleiern und regionalen Anpassungen – hier in Europa. Der westliche Steingarten bleibt die Hölle auf Erden – zumindest, wenn man zu den „Wahnsinnigen“ zählt, die bei dem ganzen Irrsinn nicht mehr mitmachen. Oder den Wagemutigen, die mal hier und da ein Jota aus der Heerde auszutreten wagen (und sei es nur für einen Moment, für ein Thema oder gar bloß einen Satz!).
Ansonsten ist es natürlich einfach auch ein gesellschaftliches Problem, da hat Gruen durchaus recht, denn es änderte sich eben nur etwas, wenn die Masse daran etwas ändern wollte und sich ihrer Fähigkeiten und Potentiale bewusst würde.
— B. Traven, Die Rebellion der Gehenkten, S. 323
Aber für Belletristik und Utopien ist es jetzt wirklich nicht die Uhrzeit. Zumal das Lesen von Büchern auf Parkbänken wie Utopien ja einfach nicht normal sind – sondern was für Spinner und Wahnsinnige. „Normalität“ dagegen – das wollen „wir“ doch alle! Was auch immer man darunter versteht, noch die größte Antisozialität ist ja „normal“. Es gilt: Wenn schon Peitsche, dann wenigstens mit Reisefreiheit und Konsum. Und brennen soll bloß das Haus des Nachbarn, insbesondere wenn er ein Schmutzaffe ist. Aber Hauptsache: Lieb’ Vaterland, magst ruhig sein, bei uns gibt es Eintracht und Geschlossenheit über allem! Über allem eben die bleierne Friedhofsruhe der besten Gesellschaft aller Zeiten. 🤷♂️
In diesem Sinne:
— Heinrich Wiesner, Sprecher des Bayerischen Innenministeriums, 1981
PS: Tun Sie mir bitte einen Gefallen – wenn Sie Leute in psychischen Ausnahmesituationen erleben, rufen Sie NICHT die Polizei. Sondern 112. Zumindest, wenn Ihnen das Leben des betreffenden Menschen lieb ist oder sie noch Reste eines menschlichen Selbst in sich verspüren sollten.
@Altlandrebell
Ausnahmesituationen?
Soccer Mom und Karen tritt auf’s Gaspedal von ihrem Urban Assault Vehicle, ICE Man steht genau davor und wollte sich kein zweites Mal mitschleifen Lassen, schießt aber aus Frust über sein Gelegenheitsjob als Faschist zurück!
Shit Happens
Du bist einfach nur ein Arschloch… nichts weiter ▬|██████| ▬!!!
@Monotoner „drive, baby, drive“
inzwischen gibt’s auch den Handyfilm von Jonathan Ross, bevor der geschossen hat.
Solche Leute wie du sind daran Schuld, das alles den Bach runtergeht.
Es heißt, wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd und an den Naturgesetzen bin nicht schuld! (Frei nach Kant der Kalsarikännit)
Ah, ist jetzt auch schon ein Naturgesetz die Leute abzuballern….
Für die Rechten hier ist doch alles Naturgesetz, was sie gerade mal eben zum Naturgesetz und zur „neuen Normalität“ erklärt haben… 😉
@ Kalsarikännit
https://de.wikipedia.org/wiki/Karen_(Meme)
Wobei der Begriff sich eigentlich rassenübergreifend definieren sollte, wenn eine Dame ganz spontaaaan jegliche Contenance verliert. Ist halt das gewokte Wikiblödia.
War übrigens auch meine Kurzüberlegung. Eine Verkettung unglücklicher Umstände das Ganze.
Im übrigen zeugt es m. M. von einem gewissen Gottvertrauen, wenn man sich bei einer Bedrohung durch eine Schusswaffe nicht, zumindest vorläufig, fügt.
Dass sich der tragische Vorfall im Bundesstaat von Tampon-Tim Walz zugetragen hat, passt irgendwie schon ins MAGA-Konzept.
Aha.
Welche Rassen unterscheiden „wir“ denn heute? Weiße und Neger? Männer und Frauen? Gelbe und Mulatten? Rechte und Linke?
Den Rassenschmu könnt ihr Rechten mal gepflegt in jene Mottenkiste zurückpacken, aus der ihr ihn mal wieder ausgebuddelt habt.
Aha.
Und wann und wo genau hat das Opfer jetzt „spontaaaan jegliche Contenance“ verloren?
Fanboytum, das.
Schreiben Sie doch einfach: „Die Bitch war selbst schuld, die hat bekommen was sie verdient!“
Was sagt eigentlich der Gruen dazu?
Tja – sonst hört man die Rechten immer krähen, dass man die „Täter“ nicht verzärtlichen dürfe, sondern vielmehr hart anpacken müsse. Außer natürlich sie stammen aus „unseren“ Reihen, nicht wahr? Und wer marschiert mehr in Reih und Glied für uns als der blauberockte Schlagstockclan? Hauptsache Mitleid für den Aggressor und Häme, Hass und Haue für die Opfer.
Dazu passend ein Beispiel von der woken Gegenseite (kein Deut besser und ebenfalls bolle rechts):
Wie mich diese Wohlmeinenden anekeln. Kein Deut anders oder gar besser als die Sutsche von der (vorgeblich) anderen Seite.
Die Mitforisten werden Sie bei Gelegenheit sicher gerne an den Sager erinnern, so Sie mal bei einer „polizeilichen Maßnahme“ oder Ähnlichem zu Schaden kommen sollten.
Was spielte sich ab?
„Wir“ haben: Widersprüchliche Befehle der Büttel, Aufforderung der Lebensgefährtin, hektische, unübersichtliche Situation, nervliche Anspannung und 35 weitere inhibierende Faktoren. Aber klar – vom Ledersessel kann man der „fucking bitch“ nachträglich schön erklären, was sie wann wie wo in der Situation genau hätte tun sollen. 🙄
Einem stolzen Deutschmann wäre so was auf jeden Fall nicht passiert! Der ist nämlich so superrational, omnikompetent und immer tough drauf, der kommt nie irgendwo ins Gehege und wenn doch dann immer sauber raus. Aber so ne Bitch-Karen, die wird eben gerne mal hysterisch, ne? So sind’se eben, die Weiber. Akte geschlossen.
Das einzige was irgendwo in ein Konzept passt, ist, dass es in Minneapolis geschah, einer Stadt, die ohnehin seit Jahren im Fokus der öffentlichen Militarisierung im Zuge der Gegenrevolution (Harcourt hier) steht.
@ Altlandrebell
Aha…..
@ Kalsarikännit
War eine allgemeine, fall- und ortsunabhängige Empfehlung. Man sollte sie in der Tat aber öfter hier einstellen.
Na, haben Sie da nicht noch ein „fucking bitch“ vergessen? (Auf den Aufnahmen vom Tatort zu vernehmen. Quelle: hier)
Und sind „Soccer Mom“ und „Karen“ nicht Bezeichnungen, die eher für die andere Seite reserviert sind, anstatt für „Woke“?
Fragen über Fragen!
Autos verbieten – wann? Das Zeug stinkt, steht 22+ x Stunden am Tag blöd herum, verschandelt die Umwelt, frisst Geld für Benzin, Versicherung, Nutten auf der Rückbank – wann tut der Staat mal was dagegen?!
Habe nie verstehen können, was Leute an Autos reizt. Ich kann nicht mal nen Trabbi von nem Lambordschünü unterscheiden. 🤷♂️ Kurzum: Act your age – go by foot!!
Wie war das noch gleich mit dem Gaspedal?
Quelle: hier
Wird – bestenfalls – ein Fall für den Sachverständigen sein, aber Gaspedal als Schmerz- oder sonstige Reaktion ist gut vorstellbar.
Dass Sie den Gruen nur oberflächlich lasen – von verstehen ganz zu schweigen – und seine Worte nach Gusto umdrehen, mal beiseitegelassen. Lesen Sie seine Gedanken einfach nochmals etwas gründlicher.
Der Vergleichsmoment von Attica und Minneapolis findet sich in der völlig unpassenden Vorbereitung, Ausstattung und Durchführung von Einsätzen, der Gehorsamsbereitschaft und der Projektion. In Attica lautete der Befehl Schießereien und Blutvergießen zu vermeiden – und auch in Minneapolis hat die ICE-Behörde m.E. nicht den expliziten Befehl Karens über den Haufen zu ballern. Und beides Mal stellt sich die Frage:
Was war noch? Diese Zeugenaussage zum Beispiel:
Tja. Wie schrieb der Gruen doch gleich?
Oder eben der Demonstrant. Die Frau war eben nur eine fucking bitch. Eine Schmutzäffin. 🤷♂️
Reality Check
Deine eigenen Worte „ich arbeite im Bereich der angewandten Wirklichkeit. Und da beschäftige ich mich nicht mit Verdummung“
Wenn „Soccer Mom“ und „ICE-Triggerhappy“ sich ein Shit Happening auf Leben und Tod liefern!
Auf welcher Seite sollte ich, dann deiner Meinung (die Wirklichkeit) nach, denn da stehen ???
Glück und Freiheit
Im Bereich der angewandten Wirklichkeit zu arbeiten, bedeutet schlicht Lebenskunst zu betreiben. Eine Ästhetik der Existenz. Das Leben zu sehen, zu verarbeiten und bewusst für sich zu gestalten. Nicht nur darüber reden anders zu leben, sondern es auch zu tun. Essentielles intensivieren, Überflüssiges und Nerviges minimieren, nicht mittrotten, nicht Arm raus für die Spritze, nicht wählen gehen etc.
Wenn Sie mehr an philosophischen Hintergründen suchen, schnappen Sie sich Epikur, Epiktet und / oder Zhuangzi. Oder was Sie an Lebenskünstlern sonst aufstöbern. 🤷♂️
Zaumzeug, zwei Sättel und eine Pfanne Haferfett.
Davon abgesehen ist allein schon die Prämisse falsch, dass meine Meinung die letztendgültige Wirklichkeit wäre. Wieder nur eine verkürzte Ableitung. 🤷♂️
Das ist ein Wort.
Ich dachte immer es gibt keine Monster – aber mit Trump und Vance Auftritten entstehen jetzt zeitlose Dokumente über deren Eindringen in die Führungselite.
Danke für die Psychiatrische Sichtweise-
Wer führt, war schon immer zu etwas höherem berufen. 😉
@ Modulation
Ich kann da nur empfehlen den Gruen in Gänze zu lesen, denn Trump und Vance sind weder Monster noch ist ihr Treiben sonderlich neu. Gruen widmet den vorgeblichen „normalen“ Politikern, die „wahnsinnige“ (d.h. zutiefst verrohte, entleerte und normopathische) Politiken betreiben, ein ganzes Kapitel. Und NS-Akteure sind da nicht einmal sein zentraler Fokus, seine Beispiele betreffen gerade die US-Nachkriegspolitik.
verstehe –
so ganz gesund sind wir Europäer ja auch nicht, sonst hätten wir die frühere USPolitik ja nicht so oft mitgemacht.
Ich bin kein Europäer, kann aber von meiner kleinen Warte aus mitteilen, dass sehr viele Entscheidungsträger in der Deutsch-EU in meinen Augen pretty far from okay (Pulp Fiction, 1994) sind. Die Leute, die sie wählen / sonstig unterstützen, freilich auch. Und sie machen alle die westliche Politik mit – die US-Anteile sind da allenfalls besonders unappetitliche Häppchen, wobei die deutschen da wirklich nur selten vom großen Onkel aus Übersee den Rang abgelaufen bekommen. 🤷♂️
Lieber Genosse 👍 💪✌
Auch hier ein ganz starker Text!!!
Vor allem der Nachsatz… 😉
P.S. Unterrichtet die Feuerwehr in der Regel nicht automatisch auch die Bullen?
Danke für die freundliche Rückmeldung und die 💐!
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, im neuen Jahr nicht mehr sonderlich aktiv hier zu sein, aber so ganz kann ich Sie ja auch nicht hängen lassen. Irgendwer muss ja die Fahne der Freiheit hochhalten und wenn wir’s nicht machen, wer dann? 🙂
Ja, da haben Sie natürlich einen Punkt. Letztlich entscheidet ja die Leitstelle je nach Notruf und ob die dann nen RTW oder nen Mannschaftswagen Pegida schicken, können weder Sie noch ich steuern.
Es hängt aber eben auch stark davon ab, was Sie beim Anruf sagen und wie und vor allem wem Sie das Geschehen präsentieren. Ich denke weiterhin, dass es einen Unterschied macht, ob Sie direkt beim Posten anrufen oder mit einer anderen Leitstelle telefonieren.
Und die Sache ist einfach die, dass ein großer Teil jener Menschen, der jährlich von der Polizei erschossen wird, sich in psychischen Notsituationen befand – und man diese Fälle anders hätte lösen können. Die Pegizei ist aber schlicht zu wenig / nicht adäquat geschult für solche Situationen und diejenigen unter ihnen, die geschult sein mögen, verfallen allzu oft in den Attica-Modus – gerade auch weil psychisch kranke Menschen eben zur Kategorie „Schmutzaffen“ zählen.
Ich empfehle daher weiterhin, in einer solchen Situation 112 zu wählen. Und dann eben zu betonen, dass eine deeskalierende Hilfe wichtig ist. Garantiert wird einem damit natürlich nichts. 🤷♂️
Die Frage ist was hilft es mir zu wissen das ich hilflos bin ?
Anarchisten haben schon in den 70er 80er und 90er geschrieben das jeder Kontakt zu „Gesetzteshütern“ negativ ausgeht wenn man sich deren Willen nicht beugt, und entgegen Ihren Ausführungen hat sich das sehr wohl verschlimmert es wird nur mehr positive Propaganda für Polizei und Konsorten gemacht. (das verhält sich proportional zueinander: mehr polizeigewalt=mehr positive Propaganda)
Der Korridor für Gesetzeskonformes handeln wird jedes Jahr ein Stückchen kleiner.(die Salamitaktik die überall Anwendung findet)
Und der andere Punkt ist das es heute egal ist was für eine Notrufnummer man wählt die Polizei wird immer erscheinen.
Und noch als kleine Ergänzung Intellektuelle schreiben viele richtige Dinge aber interessant sind die Realitäten, es wurden in unserer Gesellschaft Dinge normalisiert die ich für unmöglich hielt. Jeder der ein Smartphone mit sich führt fühlt sich inzwischen als Hobby Polizist (und wird auch dazu ermuntert), dazu ein paar Beispiele: es riecht komisch im Hausflur (10min Feuerwehr und Polizei anwesend), jemand lässt seinen Hund im Auto (Feuerwehr bricht das Fahrzeug auf), man parkt mit dem Camper auf einem Parkplatz (Polizei weckt dich um 1 uhr und will dein Fahrzeug öffnen) d.h. es wird inzwischen immer die Polizei gerufen egal wie marginal das Problem ist und das wird sich noch Potenzieren.
Und was ich unter potenzieren verstehe ist Drohnen Technologie wie sie derzeit im Krieg getestet wird, wer glaubt das die keinen weg in die zivilgesellschaft findet hat nicht verstanden dass, was möglich ist auch gemacht wird.
Wer sagt denn, dass man angeblich so hilflos sei? Wer sagt, dass man einfach ausgeliefert ist und alles in Duldungsstarre hinzunehmen habe?
Ich kann da wirklich nur empfehlen öfters mal in Epiktets Werk zu blicken oder den Kyniker seines Vertrauens hinzuziehen. Das Wissen hilft Ihnen nämlich, weil Sie lernen zwischen Ihrer inneren Freiheit und der Macht äußerer Kräfte unterscheiden zu lernen – und dann Ihre Energie auf das zu richten, was in Ihrer Kraft und Möglichkeit steht und was Ihnen keiner nehmen kann.
Der Staat kann Ihnen morgen früh das Konto dicht machen, Ihr Haus wegnehmen, Ihre Karriere beenden, oder vor Ihrer Türschwelle stehen und Sie wahlweise mitnehmen oder das Leben Ihres Körpers beenden. Nichts daran ist neu – es ist bloß Staatshandeln 101. Seit 1974 – vor unserer Zeit. Mindestens. In Ihrer Macht stehen dagegen immer Ihre Gefühle, Urteile, Einstellungen, Entschlüsse und so weiter und so fort.
Wenn Sie einen cursus honorum brauchen, um sich ganz zu fühlen, um wer zu sein und dennoch gleichzeitig abweichen wollen – nun, dann werden Sie immer gebrochen werden und / oder Schmerz empfinden und hadern. Aber Sie können heute noch zu reflektieren anfangen, sich mit anderen verbinden und verbünden und in Ihrem Rahmen Räume der Freiheit erwachsen lassen. Auch in diesem Land. Auch in diesem System. Es ist mächtig, aber Sie können selbst Freiheit schaffen. Wirkliche Freiheit schaffen. Misstrauen Sie den Geboten und Versprechen des Staates und entziehen Sie sich dem System wo immer möglich. Hören Sie einfach auf, sich Illusionen zu machen – denn wenn Sie Erwartungen an den Staat oder ein imaginäres Gestern hegen, dann werden Sie immer enttäuscht werden und immer leiden müssen.
Aha.
Und welche Anarchisten waren das genau? Ich kenne nicht viele Anarchisten, die vorschlugen, man solle sich Gesetzeshütern beugen. 🧐
Die Anarchisten, die ich las, empfehlen einem vielmehr immer den Werkzeugkasten der direkten gewaltfreien Aktion – mit jeder Menge Instrumenten, um sich zu entziehen und bei Bedarf Widerstand zu leisten beziehungsweise Flucht zu ermöglichen.
Und könnten Sie das auch mit konkreten Beispielen und / oder Belegen etwas präzisieren? So ist das erst einmal nur Ihr persönliches Empfinden, Ihre Meinung. Da habe ich primär kein Problem mit, würde sie aber nicht als allgemeingültig mitnehmen.
Ich habe zudem oben lediglich angemerkt, dass sich andere Felder / Entwicklungen aufgrund bestimmter Faktoren wie der neuen antisozialen Medien in der Vordergrund schoben, was mit entsprechenden Verzerrungen und Zerrbildern einherging.
Wenn Sie das Buch Gruens lesen, würden Sie feststellen, dass viele der hier thematisierten Phänomene bereits früher existierten – und mitunter in deutlich stärker Ausprägung (Schülersuizide, Hooligankrawallen) als heute.
Das habe ich nirgendwo in Abrede gestellt, vielmehr in diesem Forum verschiedentlich darauf verwiesen.
Demgemäß zitierte ich ja Houellebecq – es wird allenfalls von Jahr zu Jahr „ein wenig schlechter“. 🤷♂️
Nein, tut sie nicht. Als jemand, der an einem „sozialen Brennpunkt“ lebt und daneben öfters bereits für Verwandte einen Notruf hat wählen dürfen, kann ich sagen, dass das so nicht zutrifft. Vielleicht wohnen Sie ja direkt über einer Wache oder in Ihrem Viertel / Ort mag das so sein. Hier erfolgt dies nicht. Es hängt freilich auch, wie ich dem Mitforisten @ Motonomer antwortete, natürlich auch entschieden davon ab, was Sie sagen und wie Sie es formulieren.
Sehen Sie, das ist genau der Punkt – es sind Dinge und Entwicklungen, die Sie nicht für möglich hielten. Andere empfinden und empfanden eben anders. Wer in den 70ern Berufsverbot erhielt, der wird sicherlich anders denken und empfinden als Leute, die erst seit „Corona“ mit dem System ins Gehege kamen. 🤷♂️
Das weiß ich nicht, ob das en bloc zutrifft. Die meisten sind einfach nur Smombies.
Ich nutze kein Smartphone und Facebook und Co. – die Stasi für kleine Nachbarn – habe ich nach ein paar Wochen vor anderthalb Jahrzehnten wieder an den Nagel gehängt. Die Masse an Verrohung, Dummheit, Belanglosigkeiten und 🧙♂️☕ war mir einfach zu viel. Das war eine lebenslange Impfung.
Ich wies in diesem Forum wiederholt auf entsprechende Bücher hin, etwa Bernard Harcourts Gegenrevolution, wo diese Entwicklung bereits vor Jahren anschaulich und mit vielen Beispielen (auch zum Drohneneinsatz und der Militarisierung der Polizei) erläutert wurde. Für teutsche Lande kann man natürlich auch kleiner starten und das Beispiel des Panzerwagens Survivor R von Rheinmetall [!] hier heranziehen.
Die Anarchisten die ich kenne oder besser kannte, haben mir ganz andere Sachen im Umgang mit den Behörden, respektive mit den Gesetzeshütern beigebracht.
Das unterscheidet sich diametral von unseren Lebensmodellen… 😉
Völlig andere Strömungen. 🤷♂️ Die Debatte hatten wir ja schon öfters. Und ich las eben Leute wie Misař, Holst, Huxley – oder die anderen die ich eben immer nenne. 😉
— Olga Misař
— Henriëtte Roland Holst
— Aldous Huxley
— Alex Comfort
— Augustin Souchy
…
Ich bin mehr bei Bakunin und Kropotkin und denke das die herrschende Klasse niemals Gewaltlos zu beseitigen ist.
Einfach nur „Dienst nach Vorschrift“ zu machen reicht eben nicht, denn die brauchen uns nicht mehr.
Weil die UNS töten wollen, empfinde ich es nur als Akt der Notwehr…
Wir oder die?
o)))
„Wer heute die Lüge und Unwissenheit bekämpfen und die Wahrheit schreiben will, hat zumindest fünf Schwierigkeiten zu überwinden.
Er muss den Mut haben, die Wahrheit zuschreiben, obwohl sie allenthalben unterdrückt wird; die Klugheit, sie zu erkennen, obwohl sie allenthalben verhüllt wird; die Kunst, sie handhabbar zu machen als eine Waffe; das Urteil, jene auszuwählen, in deren Händen sie wirksam wird; die List, sie unter diesen zu verbreiten.
(Quelle: illegaler Artikel in der antifaschistischen Zeitschrift „UNSERE ZEIT“ in 1934) „
— Inception, Cobb
@ motonomer
Junge, von „Dienst nach Vorschrift“ ist man mit der direkten gewaltfreien Aktion einfach nur Lichtjahre entfernt! Ich kann Ihnen auch nur zu einem Blick in ihren Werkzeugkasten oder etwas andere Gedanken durch das Werk Epiktets empfehlen. Ansonsten:
— B. Traven, Die Rebellion der Gehenkten, S. 323
Und natürlich das hier:
— Leo Tolstoi
Wenn das alles so stimmen würde, brauchen wir hier auch gar nicht weiter zu schreiben.
Aber ich würde trotzdem lieber vorher noch ein paar von denen mitnehmen bevor ich ins Gras beiße…;-)
Ich sag es ganz ehrlich.
Ich fühlte mich immer großartig, wenn ich ein paar von denen auf die Fresse gehauen hatte.
Ich denke, das Gewalt ein elementarer Bestandteil des menschlichen Wesens ist.
Und die die das zu ihrem Vorteil gebrauchen, werden auch nur wieder mit Gewalt davon abzubringen sein.
Lieber das, als ewiges Siechtum.
Besser das totale Chaos , als das es so weitergeht wie bisher.
Ich bin Bereit, diese Gesellschaft zu vernichten, egal was danach passiert.
Die werden UNS töten, dessen bin ich mir sicher.
Die oder wir?
Your choice.
Wäre auch mal ein Anfang – weniger quatschen, mehr tun. 👍 Am besten vor der eigenen Haustür.
Das ist eine sehr bedauerliche Einstellung und spricht jetzt eher für noch mehr Gruen:
Und weiter aus:
Und im Folgenden nimmt er dann noch Antonio Negri auseinander, aber das führte jetzt zu weit.
Sehr traurig.
Weiter:
vs.
Ja, was denn nun? Mit dem Gruen werden Sie das zumindest nicht als Naturgesetzt gesetzt bekommen.
Dann wären Sie ja bloß Anomist, nicht Anarchist. Anarchisten wollen Ordnung ohne Gewalt, Anomisten Gewalt ohne Ordnung.
Auch bloß traurig.
Aber warum die Gesellschaft vernichten, die Menschen – statt des Systems oder der anderen Gründe, die die Gesellschaft hervorbringen? Das System muss vernichtet werden – wie Tolstoi schrieb. Ohne Gewalt.
Neither of them.
Especially if „us“ simply refers to those buggers and butchers who only want to spill even more blood and brain matter on an already stench- and bone-soaked ground, because they cannot find a more suitable way to express their wish to receive love and be loved. 🤷♂️
Sie werden mich nicht überzeugen können von Ihrem Pfad und ich habe nicht die Absicht Sie – oder andere hier – zu irgendetwas zu bekehren. Lassen wir die Gedanken also einfach mal stehen.
Das stimmt aber nun mal gar nicht.
Gewalt oder gar Mord begeht man nur aus Notwendigkeit und nicht weil jemand auf der Straße wenden möchte.
Auch bei der Spanischen Revolution während der 30er wurde von den Anarchisten Gewalt angewendet.
Wenn wir es gegen die herrschende Klasse nicht tun, werden wir untergehen.
Ich kenne diese Leute, wahrscheinlich besser als sie, seit 1974 eben.
Ich kann alle Facetten des Lebens mitgehen.
Ich bin immer sehr nett, empathisch, habe nie jemand ohne Grund geschlagen.
Aber ich musste mich schon 3 Mal in meinem Leben mit exzessiver Gewalt befreien.
Wahrscheinlich ist es so, das es Leute gibt die sich ein Leben ohne Fleisch gut vorstellen können und ich das Fleisch brauche wie Sex oder das Wasser zum trinken.
Für mich sind Leute, die diesen Staat unterstützen schon immer meine Feinde gewesen und ich tue seit 1974 mein Möglichstes, diese Gesellschaft und diese Leute, dort wo es mir möglich erscheint zu Fall zu bringen.
Das verleiht meinem Leben erst die Struktur die ich unbedingt benötige, weil ich es ansonsten als völlig sinnlos erachten würde weiterzumachen.
„Mach kaputt was Dich kaputt macht“ habe ich auf meine Weise verinnerlicht.
Dafür bin ich den autonomen Hausbesetzern auf ewig dankbar.
Ja gut, da dreht sich dann eben der Austausch wieder im Kreis. 🤷♂️ Sie können mich nicht überzeugen und ich habe kein Interesse Sie zu etwas zu bekehren.
Einige der Gründe wo Mord und Gewalt herkommen, habe ich oben mit den Gruen-Passagen zu verdeutlichen gesucht.
Gewalt und Mord sind in meinen Augen einfach nie eine Notwendigkeit. Weder beim Wenden noch beim Systemwenden. Wenn Sie das anders sehen – sehen Sie es eben anders. 🤷♂️
Und weiter? Macht das irgendetwas besser?
Erstens gab es schon damals Stimmen, die diesen Schritt – oder den Regierungseintritt – kritisch sahen oder rundheraus ablehnten, zweitens ändert das nichts an der Bedeutung des Wortes anarchia (Nicht-Herrschaft), drittens bin ich kein Anarchist. „Anarchist“ hat mich mal @ Russischer Hacker genannt, selbst bin ich nur @ Altlandrebell. Von mir aus Freidenker oder Kyniker oder Nichtaufschildkrötenspringer, wenn jemand irgendwelche Labels sucht.
Ob Sie untergehen, ist ja auch ein Stück weit Ihre Entscheidung. Wie viel Untergang lassen Sie denn für sich persönlich zu?
Das biologische Alter ist hier keine wesentliche Komponente. Es ist einfach eine Frage der jeweiligen Weltanschauung und Prägung. Wir beide sind da einfach sehr unterschiedlich sozialisiert.
Ich habe oft genug in meinem Leben Gewalt – physisch wie psychisch – erfahren, um für mich zu der Erkenntnis zu gelangen, dass ich sie nicht als dingbares oder anderweitig taugliches Mittel zur Konfliktlösung erachten kann. Man kann mit Gewalt viel zerstören – aber aufrichten nur ziemlich wenig und eine bessere Gesellschaft zählt nicht dazu.
Das klingt jetzt auch wieder bloß sehr traurig und niederschmetternd.
Doch wenn die Gewalt Ihr Kitt ist und Ihrem Leben erst irgendetwas wie Struktur zu geben scheint, kann ich echt nur zum Gruen oder anderen Autoren raten.
Für mich kann Gewalt wie geschrieben niemals irgendetwas aufbauen oder zusammenhalten. Sie ist dazu völlig unbrauchbar. Aus solchen Worten spricht für mich eigentlich nur kalte Angst, Schmerz und Wut.
Wer etwas Dauerhaftes schaffen will, muss auf evolutionären Pfaden wandeln. Muss Verständigung, Fürsorge und vor allem Liebe leben und vorleben. Auch da kann ich unsere Mitleser nur nochmals auf oben zitierte Passagen verweisen wie:
Ich sag Dir mal was.
Wenn ich mich nicht schon mehrfach mit Gewalt den Behörden entzogen hätte, wäre ich ich schon lange in den Knast gewandert und wahrscheinlich heute noch drin.
Also zum Entziehen braucht es nun wirklich keine Gewalt:
— José Mujica
Ein gutes Paar Beine oder ein paar Tricks und Kniffe sind oft wirkungsvoller. Und wenn es schon Gewalt sein muss – dann vielleicht einen Gewaltmarsch. Aber für den, muss man auch keinem anderen an die Gurgel. 🤷♂️
Ich zitiere an dieser Stelle immer gern Rudi Dutschke.
„Die Gegenseite bestimmt den Grad der Gewalt“!
Und wer ist „die Gegenseite“? Die meisten Gegner sind die, die man nicht sieht oder nicht als solche erkennt. 🤷♂️
— B. Traven, Die Rebellion der Gehenkten, S. 238
Davon abgesehen wüsste ich nicht, was Gewalt jetzt beim Rennen bringen soll, außer es handelt sich vielleicht um einen Gewaltmarsch. 🤷♂️
Altlandrebell
Kritik ist angekommen.
En detail, monsieur steuplait. Was genau ist Ihr Punkt / Einwand?
Kein Einwand.
Ich bin nur nicht gewillt, ein vorschnelles Urteil abzugeben.
Gestern ist noch ein Video aufgetaucht.
Müssen Sie ja auch nicht.
Es ist freilich auch die Frage, was man überhaupt bei dem Fall beurteilt. Ich habe den Fall eigentlich nur makroskopisch betrachtet, in einer Form für die man nicht mal die KTU oder Spurensicherung braucht, um zu ermitteln in welchem Winkel was wer wo wie stand, schoß, fuhr.
Von mir aus können noch zwanzig Videos und 30 Zeugenaussagen auftauchen. Was ändert das? Beide Seiten nehmen sich einen rauchenden Colt – oder auch nicht.
Der Punkt ist doch einfach – sowohl in Attica als auch in Minneapolis – dass die eingesetzten Mittel und Taktiken – ganz nüchtern betrachtet – nicht vereinbar mit dem Ziel der Aktion waren. Dafür braucht man keine Indepth-Recherche. Um Geiseln zu befreien, ballert man nicht auf engstem Raum mit Schrotflinten herum und um einen Konflikt mit einer Fahrzeughalterin zu lösen, muss man nicht x Mal auf ihren Kopf feuern. Manchmal reicht es schlicht, sich mit seinen Kollegen über das Vorgehen oder den Umgang mit Demonstranten und solchen Situationen abzustimmen – insbesondere dem, der die Lenkerin zum Wegfahren aufforderte (siehe oben). 🤷♂️
@Altlandrebell
Ich habe meine persönliche Einschätzung abgegeben:
„Der Totschlagsvorwurf ist insoweit berechtigt, als dass der erste Schuss zwar noch mit einer Bedrohungslage erklärt werden kann, aber der zweite und dritte Schuss nicht mehr.“ hier
Bei einer endgültigen Bewertung eines konkreten Falles sind „makroskopische“ Betrachtungen nicht zielführend, auch wenn sie aus gesamtgesellschaftlicher Sicht eine wichtige und notwendige Grundlage abgeben. Ihre Betrachtungen ‚verurteilen’ die gesellschaftlichen Verhältnisse; um ein Urteil in diesem konkreten Fall fällen zu können müssen erst einmal alle Sachverhalte, Indizien und Beweise ermittelt und sichergestellt werden, wobei später auch spezielle Rechtsgrundlagen (wie Audiatur et altera pars) zur Geltung kommen müssen.
Der Unterschied zwischen Mord, Totschlag oder Notwehr ist gewaltig; auf Mord steht in den USA die Todesstrafe.
Mir ist die Dimension des Falles, die politisch fest mit der Person Trumps verknüpft ist, vollkommen klar. Deswegen taugt der Fall ja auch für politische Instrumentalisierung, an der ich mich nicht beteilige.
Nebenbei: Ihre „makrokoskopischen“ Betrachtungen sind geeignet, den Täter selbst als Opfer der gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse darzustellen.
Das ist für mich idealistisches Rechtsstaats-Klimbim, mit dem ich zum einen nichts anfangen kann, weil ich gegen Strafjustiz (und dafür für Sühneregelungen) bin, und das zum anderen m.E. von der Wirklichkeit Lichtjahre entfernt bleibt, gerade wenn man sich bereits hier vor der Haustür den Umgang mit Polizei- und anderer Gewalt vergegenwärtigt.
Das sehe ich nun aber völlig anders. Eine makroskopische Analyse ist kein Elfenbeinturmgewäsch, sondern überhaupt erst die notwendige Voraussetzung, um die ganzen „Einzelfälle“ wie Attica oder eben Minneapolis einordnen zu können. Diese sind ja die Illustrationen für das Argument – denn kein Fall steht nun mal völlig losgelöst
von der Erdeim luftleeren Raum. Er hat immer seinen spezifischen Kontext und ich wies unter diesem Artikel nun mal bewusst auf den viel geschmähten sozialpsychologischen hin. Ohne das Makroskop gerät man ziemlich schnell in die Falle einfach unreflektiert bestehende (Macht)strukturen als gegeben hinzunehmen – und sie zu reproduzieren. Das finde ich nicht hilfreich.Und zunächst mal „alle Sachverhalte, Indizien und Beweise“ ermitteln zu wollen, ist zwar schön – aber letztlich auch recht naiv und idealistisch. Das ist ein Glaube an eine irgendwie hervor bringbare Objektivität, in einer Welt, in der so viel Nebelkerzen geworfen und so viel Leichen und Beweisstücke verbuddelt werden, dass das selbst – oder gerade – beim Vorliegen von 30 Videobändern und 50 Zeugenaussagen unmöglich wird. Zumal jeder Sachverhalt ja interpretiert wird – von den Ermittlern, von Medien, vom Richter, von der Verteidigung, von Oma Inge… Schon die Frage, was überhaupt als Beweis, Indiz oder Sachverhalt gelten darf, ist doch ein rein normativ-richterlicher Akt. Deswegen habe ich ja den Gruen oben zitiert:
Was ein „Beweis“ ist beziehungsweise als solcher gelten darf, wird doch letztlich nicht anhand objektiver Kriterien entschieden. Sondern je nach Lage. (Die „objektiven Kriterien“ zieht man freilich zwecks Windowdressings heran.)
Und man muss kein Foucault-Ultra sein (oder überhaupt mit dessen Lektüre was am Hut haben), um festhalten zu können, dass „Beweisstücke“ nun mal in sozialen Prozessen geformt werden. Es ist einfach so, dass beispielsweise die Glaubwürdigkeit eines Zeugen nicht nur von der Qualität seiner Aussage (oder überhaupt davon), sondern ganz entscheidend von seinem Habitus, seinem sozialen Prestige, seinem Aussehen, seiner politischen Affinität… schlicht von der Wahrnehmung durch Richter und Geschworene abhängt. Und da brauchen Sie das Makroskop, denn das sind einfach genuin gesellschaftliche Zuschreibungen. Ebenso im Falle von „Beweisstücken“ und „rauchenden Colts“ – ob die Rauchen wird ja auch gern nach Gusto entschieden. (War da nicht was mit Amris Colt hier?)
Wenn Sie das Makroskop als ganz okay betiteln, aber wegpacken wollen, erkennen Sie nicht, dass die Mikroebene des Ganzen ohne die gesellschaftlichen Vorannahmen gar nicht verstanden werden kann. Das habe ich dem Herrn Wirth schon x-mal näher zu bringen versucht, der will nämlich auch immer strukturelle Bedingungen ausklammern oder untergewichten. 🤷♂️
Wie gesagt – das ist schön für Idealisten und Universalisten und es freut mich auch als Lateiner, wenn jemand ein bisschen Vokabular anbringt, aber in der Praxis ist genau diese Balance bestenfalls homöopathisch gegeben. Nicht nur medial – sondern eben auch auf zig anderen Ebenen, gerade am Tatort oder im Gericht. Jeder PoWi-Student lernt im ersten Semester Verfassung und Verfassungswirklichkeit zu scheiden respektive sich mit dem Konstrukt „Rechtsstaat“ kritisch auseinanderzusetzen – äh, nun genau letzteres lernt eigentlich nicht. Sollte er aber! Denn der vorgebliche „Rechtsstaat“ ist nur auf dem Papier neutral, in Wahrheit eben – selektiv. Weil er ein Teil der staatlichen Machtapparatur ist. Er ist ein schöner Gedanke, aber letztlich ist dieser Traum nur in manchen Köpfen existent. Oder wie ich immer sage: es gibt keinen Rechtsstaat, es nur einen rechten Staat. Zwischen Angeklagten, Gericht und Gesellschaft bestehen – sorry Herr Wirth, wenn Sie mitlesen – schlicht strukturelle Asymmetrien und wer mehr Homies, mehr Cash, mehr Medienzugang und mehr Tipps und Tricks hat und vor allem den nötigen Stallgeruch, der kann seine Seite, seine „Beweise“, seine „Indizien“ und seine „Sachverhalte“ eben viel besser – verkaufen. In einem kapitalistisch-imperialistischen System ist Rechtsgleichheit ein holdes Ziel – wird aber nie eingelöst und soll auch nie eingelöst werden. Das ist 🧙♂️☕, der unter die Massen gekippt wird. Macht der BpB-Heftchen schön, schlürft sich gut – ist aber innerlich so leer wie die Schreiber, die ihn verfassen.
Ansonsten schwingt für mich beim Zurückweisen des Strukturellen immer die Einstellung mit, das Mikroskop sei irgendwie „rationaler“ und geeigneter. Makro-Debatten dagegen was für Oberseminare – oder seien ideologisch-verzerrt oder bloß Moralin. Oder Psycho-Zeug. Oder oder oder… Gar nicht mal bei Ihnen jetzt hier, aber das begegnet mir einfach öfter – und der Einwand stimmt eben nicht. Obendrein führt er nur dazu, dass man die herrschenden Bedingungen unter denen Leute agieren, als Naturzustand ausgibt – oder gar bloß als solchen tarnt. Womit sich dann bloß offenbart, dass er selbst Ideologie-getrieben ist. Doch bleibe ich dabei: Jeder Richter, jeder Ermittler, jeder Journalist arbeitet auf Basis gesellschaftlicher Vorannahmen. Und auch jeder hier im Forum.
Erstens: Die Analyse des Strukturellen dient nicht der Entschuldigung individuellen Verhaltens. Hier geht es um explicatio, nicht um excusatio. Nochmals: Mir ging es um die bewusste Richtung des Fokus auf die sozialpsychiatrischen und gesellschaftlichen Zwänge, die sich in der Tat pars pro toto widerspiegeln. Deswegen zitierte ich den Gruen so ausführlich. Das gesellschaftliche Gewicht wird bei diesen „Vorfällen“ eben immer gerne beiseitegeschoben. So bleibt man dann beim Herumdoktern an Symptomen und dem Bestrafen von Einzelnen – und die systemischen Ursachen werden ausgeblendet und verdrängt. Dass die Tat juristisch, moralisch und sonstig „falsch“ und „böse“ sein mag, ist davon freilich unbenommen. War aber eben auch bewusst nicht mein Punkt.
Zweitens: Ja selbstverständlich müsste man mal davon anfangen, die Täter auch in ihrer Opferhaftigkeit wahrzunehmen! Und zu betrachten woher was kommt – und Lösungsstrategien anzugehen. Das wäre doch mal eine Analyse, nicht das Balgen über Eintrittswinkel, Videoschnipsel oder Reifenspuren!
tldr: Das Makroskop ist keine schnöde Begleitmusik, sondern unerlässlich zur Beleuchtung des Unterbaus von Gesellschaft, Sein und Denken.
Altlandrebell
Aber nicht für den Täter, dem konkret eine mehrjährige Haftstrafe droht, die unterschiedlich hoch ausfallen kann und – hier – durch Todesstrafe zusätzlich bedroht wird.
Wenn sie der Meinung sind, mich belehren und abqualifizieren zu müssen, können wir das Gespräch beenden.
Dass die Wahrheit als ideales Abbild der Realität nicht existiert, ist kein Streitpunkt.
Es ist aber der Fairness gegenüber einem Menschen geschuldet, der eine Straftat begangen hat und dafür büßen muss oder soll, die bestmögliche Annäherung an diese Wahrheit sicherzustellen.
Auch das ist nicht das Thema. Was haben die Fairnessregeln beim Fußball oder Radsport mit der versuchten (systematischen) Verletzung der Regeln beispielsweise durch Doping zu tun? Nichts.
–
Auf strukturelle Asymmetrien hinzuweisen und diese in einer Metaebene zu analysieren ist unerlässlich. Auch das ist kein Streitpunkt.
Haben Sie denn geschossen? Sind Sie der Anwalt des Schützen? Was haben wir bitte für einen Einfluss auf seinen Prozess (so es einen geben wird)? Was soll diese Moral da überhaupt?
Das ist ein Diskussionsforum und ich habe demgemäß lediglich meine Gedanken zum Fall und seinen Hintergründen dargelegt. Mir ging es um eine breitere Perspektive auf das Ganze. Darüber hinaus entscheiden ja gerade die makroskopischen Faktoren mit, was für eine Sanktion dieser Mann denn nun (nicht) erhält. Er ist ja mittendrin in den Problemen, die ich schilderte und den Prozessen, die ich kritisierte.
In meinem System würde er dagegen gar nicht mit Strafjustiz belangt werden, sondern seinem Opfer – beziehungsweise dessen Angehörigen – Sühne zu leisten haben. Das es in diesem System anders aussieht, ist ja klar, für jene Perspektive aber nachrangig. Obendrein zeigt sich an der Frage des Strafmaßes doch gerade die Kritik an der Straferei.
Das ist eine Feststellung gewesen, kein Verdikt über Sie.
Es ist einfach meine persönliche Überzeugung, dass das vorgebliche „Ermitteln“ aller „Sachverhalte, Indizien und Beweise“ idealistisch und ablenkend ist – aus den in dem Text geschilderten Punkten. Mit denen können Sie sich auseinandersetzen, die können Sie teilen oder auch nicht – und wenn Sie sich durch diese verletzt fühlen, dann ist es eben so. 🤷♂️ Ich bin hier nicht für die gute Laune zuständig.
Ansonsten, weil Ihnen das „Abqualifizieren“ so wichtig ist – wer hat denn das Makroskop als angeblich „nicht zielführend“ aus der Debatte verbannen wollen? Ich war’s nicht.
„Straftat“ ist ein Begriff aus dem herrschenden Systemkodex und obendrein einer, den ich mir hier explizit nicht zu eigen mache. Mir geht es nicht um Bestrafung oder das Ermitteln irgendeiner objektiven „Wahrheit“ im Stile eines Inspektor Barnaby. Für mich stehen Anerkennung, Verantwortung und Heilung im Fokus: Anerkennung des erlittenen Schadens, Übernehmen von Verantwortung und Heilung durch Sühne und Verstehen, um zukünftige Taten / Schädigungen zu vermeiden. Es wird nicht Schuld oder sonstige Moral verteilt und jemand lebendig für x Jahre oder den Rest seines Lebens begraben – sondern gemeinsam gelernt und verstanden. Das habe ich unter meinem Artikel zur medialen Diskussion um den Messerangriff in Mannheim 2024 und andere Beiträge hier verschiedentlich dargestellt.
Ansonsten wiederhole ich mich einfach nochmals: Selbst die beste „Annäherung an die Wahrheit“ ist bereits durch die Struktur des Systems geprägt und vorgefiltert. Sie ist bereits Teil des ganzen Machtspiels. Und selbst die besten Ermittlungsverfahren bringen letztlich nur diejenige Wahrheit ans Licht, die ans Licht gebracht werden soll. Barschel, Amri, Ustica sind die Beispiele im Großen. Und viele andere gibt’s im Kleinen. Weswegen Strafjustiz eben nur höchst selten Heilung oder gar Lernen zu erbringen vermag. Sie entfremdet die Menschen bloß weiter voneinander, schürt Misstrauen, Vergeltungs- und Hassgedanken und führt einzig zu Ausschluss. Die Täter werden lebendig weggesperrt (warum henkt man einen Mörder nicht gleich, als ihn 30 Jahre verrotten zu lassen? Wegen der Moral? Weil man ihn leiden sehen will? Gibt das einem einen Kitzel?), die Opfer schließen dafür Teile ihres Selbst aus, wenn sie sich in Rachegenuss und Wahrheitstriumph sonnen. Zumal die rein juristische Wahrheit wie gesagt immer unvollständig und ungerecht bleiben muss, weil eben die strukturellen Ursachen außen vor bleiben müssen.
Weswegen wirkliche „Fairness“ auch nicht durch Prozess- und Beweisführung entstehen kann – sondern nur, indem sich die Betroffenen einer Tat – Täter und Opfer – als Menschen in ihrer Menschlichkeit begegnen und gemeinsam einen angeleiteten Ausgleich schaffen. „Objektivität“ ist kein Ersatz für diese Menschlichkeit. Und die Suche nach „Wahrheit“ – gerade die ostentativ in den Leidmedien übertragene – nur ein zur Ablenkung in den Raum geschobenes Surrogat. Ein Ersatz für die Übernahme tatsächlicher Verantwortung für die Ursachen, die nun mal in den gesellschaftlichen Grundbedingungen wurzeln, die alle prägen. Ich konzediere allerdings, dass in einer normopathischen Gesellschaft wie der westlichen solche Beziehungs- und Sühneschaffung natürlich als nichts anderes denn „gaga“, „irre“ und „völlig wahnsinnig“ erachtet werden kann.
Hä? Fairnessregeln und Doping hängen ja wohl direkt zusammen: Doping ist nichts anderes als der bewusste Versuch genau die zu umgehen und sich bewusst Vorteile zu verschaffen. Ohne Regeln könnte ja gar nicht von „Doping“ geschwätzt werden, weil es dann nicht als Betrug, sondern normales Verhalten erachtet werden würde.
Sorry, verstehe ich nicht, worauf Sie da hinauswollen. 🤷♂️
@Altlandrebell
Was ist an Fairness nicht zu verstehen?
Bevor ich jemanden verurteile, muss ich neben Belastendes auch Entlastendes erfassen und berücksichtigen. Und genau das habe ich in meinem Ausgangskommentar, wenn auch nur zum Teil, versucht.
Das Wort „Vorfall“ wählte ich trotz Unbehagens als neutrale Grundlage des konkreten Falles eines Totschlags. Ihre Kritik sah ich demzufolge als gerechtfertigt: es ist nicht neutral genug.
Das sei Ihnen auch unbenommen und wird von mir nicht kritisiert; im Gegenteil.
Dieser Fall ist von vornherein politisch massiv belastet und wird von allen Seiten instrumentalisiert und konkret auch manipuliert werden.
Das ist jedoch nicht der Ausgangspunkt meiner Betrachtung, es wird allerdings bei der Beurteilung eine Rolle spielen (müssen).
In ihrem System wird das Urteil nicht gesprochen werden.
Vielleicht ist das der Dissens zwischen beiden Betrachtungen.
Ich bin nicht verletzt, aber ein ad hominem ist für mich prinzipiell ein Ausschlusskriterium.
Oh bestimmt vieles, angefangen damit, was für einen „Fairnessbegriff“ man hat und wie man das Wort definiert. Ansonsten nochmals mein Punkt:
Ich verstehe weiterhin nicht, was Sie da für eine Scheidung vornehmen wollen. 🤷♂️
Ich bin aber kein Richter, ich habe lediglich – ich wiederhole es zum x-ten Mal – meine Meinung in Form einer makroskopisch-orientierten Einschätzung zu diesem „Vorfall“ abgegeben. Mein Hauptpunkt lautete dabei, gestützt auf Arno Gruen:
Wenn Sie oder andere das anders sehen, dann Sie es eben anders. 🤷♂️
Das Problem ist dann bloß, dass man schnell in Gefahr gerät jede Meinung als eine potentielle Verurteilung zu lesen. Kann man machen – jede Meinung ist irgendwo ja auch ein Urteil des Meinungsgebers – aber hilft es?
Das war aber auch keine Kritik speziell an Ihnen. Ich hatte das Wort bereits in meinem Ausgangstext gebracht, weil bekanntlich jede Seite je nach Gusto einen Mord in einen „Vorfall“ umwidmet. Und „Mord“ verwende ich da gar nicht mal in einem juristischen, sondern schlicht in einem allgemeinsprachlichen Sinne – oder hier in einem sozial-psychiatrischen wie es Gruen tat. Ich bin nämlich – gepriesen seien Gott, die Sterne und Döner-Ingo! – kein Advokat. Dieser Kelch ging an mir vorbei. Bereits im Herbst teilte ich meine Gedanken zum allgemeinsprachlichen dem Mitforisten @ Krim hier mit:
Und Minneapolis ist für mich keine unvermeidbare Notwehrsituation, da es andere Lösungsmittel und Optionen gab. (Versinnbildlicht durch den Kollegen des Schützen, der das Opfer zum Wegfahren expressis verbis aufforderte.) In meinen Augen hat der Schütze sich diese allenfalls gedacht und dann – wie Gruen es am Beispiel Atticas erörterte – eben völlig unabhängig von seinem eigentlichen Auftrag gehandelt. Gemordet, denn er hat ja die andere absichtlich getötet. Da hat sich nicht zufällig ein Schuss gelöst oder aus einer Schmerzreaktion oder aufgrund eines technischen Defekts. Und es hätte wie gesagt auch andere Handlungsoptionen gegeben.
In dem alternativen System gibt es in der Tat gar kein Urteil. Es wird der Schaden anerkannt (jemand ist umgebracht worden). Der Täter übernimmt Verantwortung. Es gibt einen Heilungs- und Lernprozess durch einen zwischen Anleitungsorgan und Opervertretern etc. festgelegten Sühneauftrag. Und das ist ganz sicher etwas anderes als Richterin Barbara Salesch oder The Grand Jury, wo am Ende einer auf x Jahre verknackt wird und „gut“.
Nochmals: Das ist eine Feststellung hinsichtlich des Ermittelns gewesen, kein Verdikt über Sie.
Wenn Sie mich nun ausschließen wollen – bitte. 🤷♂️
@Altlandrebell
Endlosschleifen sind fruchtlos, da bin ich ganz Ihrer Meinung.
Insofern nehme ich Ihren letzten Kommentar als Schlusswort; wenn es Ihnen recht ist. 😉
Ich verstehe das alles nicht mehr..
Ist in Europa genau so jeden Tag zu finden …warum also immer USA als Negativ Beispiel ?
Tod durch Schusswaffen USA: 5.6 per 100k (plus Suizid durch Schusswaffen 7.6 per 100k obendrauf).
Tod durch Schusswaffen Albanien (höchste Rate in Europa, keine Angaben ob inkl Suizide): 0.89 per 100k.
Tod durch Schusswaffen Schweiz (überproportional viele registrierte Waffen): 0.1 pro 100k (Suizide mit eingeschlossen).
Die Statistiken sind von 2023 und schwanken stark, die UN zb hat die USA bei 4.4 per 100k, aber die Differenz bleibt klar erkennbar. Vielleicht etwas weniger ignorante alt-right Artikel über das Ende Europas konsumieren?
Danke 👍
„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten. “
(B.B)
Europa kann sich nicht mehr hinter eine USA verstecken …. wie viel Ignoranz brauch man das ganze Thema alleine auf Waffen reduzieren zu wollen ? Gesundheitswesen, Soziales usw, wo ist denn die Entwicklung in Europa anders als in einer USA ? …
Und dann sind Flüchtlingstote an den EU Grenzen nicht in deinen Argumenten zu finden, und die dürften höher ausfallen als an Grenzen einer USA die letzten Jahre, auch wenn das die MEdien hier weniger wiederspiegeln o)
Tja die Selbstgerechten …. “ Wir sind die Guten“ …. lange her.. o(
Und: Zumindest in der Schweiz sterben – gemäss Polizeistatstik – mehr Leute durch „Hieb- und Stichwaffen“ als durch Schusswaffen.
„Hieb- und Stichwaffen“ sind in der Schweiz nicht registriert, aber man kann davon ausgehen, dass es in jedem Haushalt massenhaft hat davon….. das ist die Hölle, sag ich euch … 😊
Dazu kommt, dass es in der Schweiz keine „Messerfreien Zonen“ gibt – und „Hieb- und Stichwaffen“-freie Zonen sind noch nicht mal angedacht.
Auch aus dem Videomitschnitt, der angeblich die Version der faschist. Massenmörder, geht eindeutig hervor, daß dem Gestapomörder keinerlei Gefahr drohte.
Ja, sehe ich auch so.
Der Beamte hätte sich niemals, und schon gar nicht nach der geschilderten Vorgeschichte, vor das Fahrzeug stellen sollen.
Für mich stellt sich das Ereignis so dar:
die Frau sollte kontrolliert werden und entzog sich durch Flucht der Kontrolle. Das ist ja der offensichtlichste aller Fakten.
Was passiert, wenn sich ein Autofahrer einer polizeilichen Kontrolle durch Flucht im Auto entzieht?
Ich erinnere mich an einen Fall, der lange zurückliegt in Bayern. Da wurde ein junger Autofahrer angehalten, weil die Polizei eine Kontrolle wegen nicht ordnungsgemäßem Zustand (Tuning) durchführen wollte, offenbar war das Auto zu laut und tiefer gelegt. Der Fahrer hielt an, aber als der Polizist an die Fahrertür kam, gab er wieder Gas und wollte fliehen. Der Beamte wollte angeblich mit seiner gezogenen Pistole gegen die Seitenscheibe klopfen (warum auch immer) und dabei soll sich ein Schuss aus Versehen gelöst haben und den Fahrer erschossen. Nun kann man überlegen, warum der Beamte auf den Fahrer zielend gegen die Seitenscheibe schlagen wollte….
Jedenfalls ist dieser Fall in Bayern (mehrere Jahrzehnte zurück) ähnlich gelagert wie der in Minneapolis.
Warum also nun wieder mal die woke Empörung im Land of the free hochkocht, ist glasklar politisch motiviert. Zum einen ging es um die ICE, die den woken ein Dorn im Auge ist und zum anderen geht es darum, Stimmung gegen Trump zu machen.
„Die Beamten hätten Good einfach wegfahren lassen können – so wie es ihre Vorschriften gebieten. Die hätten sie per abfotografiertem Nummernschild (in einem Video ist zu sehen, dass dies bereits geschah) ausfindig machen können und Good wäre für ihren gewissen Widerstand gegen die Staatsgewalt bestraft worden.“
Genau das denke ich mir auch immer, wenn ich haaresträubende Verfolgungsjagden der Polizei sehe, wenn Autofahrer halsbrecherisch flüchten, die Polizei nicht weniger halsbrecherisch hinterher jagt und dabei noch die Gefahr besteht, unschuldige unbeteiligte mit zu töten oder zu verletzen. Oftmals ist es nur die Flucht vor einer Kontrolle und der Grund ist entweder ein nicht ordnungsgemäß „frisiertes“ Fahrzeug, das keine Gefahr für die Umwelt darstellt, so lange der Fahrer nicht dazu animiert wird, in halsbrecherischer Flucht durch die Straßen zu rasen und über rote Ampeln zu brettern, oder Alkohol, wobei ich auch hier es besser sehen würde, zum Wohl der Allgemeinheit, anhand der Nummer den Halter zu ermitteln und danach entsprechende Maßnahmen einzuleiten, z.B. Beschlagnahme des Fahrzeugs, wenn kein Alko-Test mehr gemacht werden kann, der den Täter überführen würde.
Es ist nicht dasselbe. wenn, davon ausgegangen, er wollte tatsächlich nur mal mit seiner Pistole gegen die Seitenscheibe klopfen…hust hust und sich dabei angeblich ein Schuß löst und, wie es hier der Fall ist, ein angeblich geschulter Beamter vorsätzlich, aber mindestens die letzten beiden Schüsse auf eine Person abgibt.
Wenn Ihr wissen wollt, wie der Fall in Minnesota ablaufen wird … hier eine vergleichbare ähnliche Geschichte:
Liegt ein N … hust … Schwarzer am Boden, mit 40 blutigen und grossen Einschusslöchern.
Der Sheriff steht kopfschüttelnd davor und sagt; „also das ist der schlimmste Selbstmord, den ich in meiner langen Berufskarriere gesehen habe“…
Und genauso wird der Fall untersucht werden ….
Der Colt sitzt nicht nur in den USA locker.
Bei uns wird es ja auch langsam zur Gewohnheit, das bis zum Kinn gepanzerte Polizisten-Trupps Menschen, die auch nur mit einem Taschenmesser herumfuchteln, gleich mal deeskalierend abknallen.
Was ich für absolut gerechtfertigt halte.
Mit einem Messer herumfuchteln hat leider in den letzten Jahren bei uns zu unzähligen Mordopfern geführt und wie jeder, der mit Kampftechniken sich auskennt bestätigen kann, ist ein Messer auf kurze Distanz mindestens genauso tödlich wie eine Schusswaffe.
Messer sind äusserst gefährlich – auch kleine kurze Messer können eine Schlagader nahe an der Hautoberfläche öffnen.
Verblutung ist danach die Regel.
Bei Messerattacken sterben die meisten nicht an einem Stich ins Herz (ds braucht ein langes Messer und genaues Zielen), sondern an (innerer) Verblutung.
Eine sofortige Erschiessung eines jeden, der mit einem Messer oder ähnlichem herumfuchtelt, ist mehr als gerechtfertigt!
@hermes @enrico
Meiner Meinung nach sind das völlig unverhältnismässige und kranke Ansichten, die sie da haben.
Mit „angemessener“ Reaktion hat das nicht das Geringste zu tun. Schliesslich gibt es noch andere Möglichkeiten, einen Messerangreifer zu stoppen. Vielleicht sind sie beide Polizisten.. und haben Angst vor einem Kratzer auf ihrem schönen Einsatzhelm bzw. dem Visier.
Nur zur Erinnerung:
Das Recht auf Waffenbesitz in den USA wird ausdrücklich mit dem Schutz der Bevölkerung vor einer übergriffigen Regierung begründet.
Ich vermute mal Kurzschlußreaktionen auf beiden Seiten mit fatalen Ausgang.
Die Frau in Panik und will nur weg.
Der Beamte in Panik, weil er denkt, die Frau will ihn überfahren oder mitschleifen (mir aufgrund der Aufnahmen nicht ganz klar).
Ich war zweimal in den USA und es wurde immer da rauf hingewiesen, das man bei einer Kontrolle die Hände auf das Amaturenbrett legt und die Papiere dort griffbereit hat, damit die sehen, das man keine Waffe zückt oder die überfahren will. Das ist Mist und sehr bedenklich, sollte aber den Einheimischen bekannt sein.
Ich hatte dann beim zweiten Mal dort auch eine Kontrolle, wo die das sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen hatten, das man die Regeln kannte. Wobei die nur quatschen wollten, weil der eine in Heidelberg stationiert gewesen war und sein Deutsch vorführen wollte.
Was den Waffengebrauch betrifft, der muss die Waffe schon in der Hand gehabt haben.
Das ging recht schnell.
War die Waffe entsichert und durchgeladen, sowie der Finger nicht vor dem Schutzbügel vor den Abzug, kann es sein, das der in Panik oder unter Stress den Finger verkrampft hat und sich die Schüsse gelöst haben.
Das wäre auf jeden Fall fahrlässig.
Ich habe jetzt keine Ahnung was für eine Waffe der hatte aber bei einigen Halbautomaten und bei Vollautomaten (beispielsweise AK47, da kann man auch bei der Einstellung Feuerstoß durch sehr kurzes antippen des Abzugsbügels nur einzelne Schüsse auslösen, verbessert ungemein das Trefferbild bei Übungen, war gut um Ausgang und Sonderurlaub zu bekommen) sowieso kann es dazu kommen, das sich bei bestimmten Druckpunkten mehr als ein Schuss beim betätigen des Abzugs, unabhängig von der gewählten Einstellung, lösen. Wurde die Waffe manipuliert um ein angenehmeres Auslöseverhalten zu erreichen (weniger Kraft aufwenden) wäre das kriminell.
Ansonsten wäre die Waffe mehrfach ausgelöst worden. Im vorliegenden Fall, sehr problematisch.
Auffällig fand ich, das da jemand mit dem Arm im Auto war, als die eingelenkt hatte.
Das könnte auch ein Grund für den Waffeneinsatz sein, weil der Beamte eventuell dachte, das die Scheibe hochfährt und er oder sein Kollege (das ist mir nicht ganz klar geworden, wer da nun geschossen hat) mitgeschleift wird.
Das rumfuchteln im Auto ist aus genau dem Grund eben auch hochgradig unprofessionell.
Man läßt sich alles rausgeben oder zwingt von außen den oder die Fahrzeuginsassen zum aussteigen.
Wobei der Sichernde einen gewissen Abstand hält um die Situation besser überschauen zu können und reagieren zu können sollte der Kontrollierende ausfallen. Man steht nie vor dem Fahrzeug sondern seitlich versetzt. Nach Möglichkeit noch so, das es dem Insassen nicht möglich ist beide gleichzeitig im Blick zu behalten. So hat man es uns zumindest bei der NVA für Personenkontrollen beigebracht.
Hat der geschossen, der den Arm (dann mit Waffe und entsichert/durchgeladen) im Fahrzeug hatte, wäre das extrem schlimm, weil der dann vermutlich in Panik die Schüsse, aus denn schon genannten Gründen) ausgelöst hätte.
Generell wäre es möglich in einer solchen Situation dem Schützen mit entschlossen Handeln (haben wir auch geübt, 50/50 Chance), die Waffe zu entwenden und gegen ihn zum Einsatz zu bringen.
Eine ganz andere Frage ist, ob das Vorgehen, so überhaupt sinnvoll war.
Die Rechtmäßigkeit will ich gar nicht bewerten, da ich keine Ahnung von den Regelungen für deren Behörden dort habe.
Meine Fresse, schau dir einfach das Video genau an…
Hab ich gemacht und bin der Meinung das das mit Sicherheit kein gelungener Einsatz war.
Mit etwas mehr Professionalität (von Seiten der Beamten) wäre die ganze Sache erheblich glimpflicher abgegangen.
Generell kann man je nach Quelle aktuell unterschiedlich lange und eventuell bearbeitete Videos sehen. Die Kommentierungen sind sehr emotional und eigentlich gibt es nur, ihr Nazischweine alle umlegen und der arme Beamte, der konnte ja gar nicht anders, überall Linksterroristen.
Ich denke, das das etwas differenzierter zu betrachten ist.
Ich sehe das so, das das nicht aus reiner Mordlust passiert ist.
Der wird auch dort massive Probleme bekommen.
Generell finde ich solche Menschenjagden, freundlich ausgedrückt, problematisch.
Machen die dort so weiter, haben die bald Bürgerkrieg.
Es gibt ein Video wo man sieht, dass der ICEmann der vor dem Wagen steht die Waffe zieht eine Pistole. Der filmt mit der linken Hand in der er das Handy hat und zieht mit der rechten und schießt einmal von vorne und zweimal von der Seite in den Kopf, das Arschloch. Man sieht die Frau doch. Sieht die bedrohlich aus? Vor ihr ist einer vorbeigefahren und sie wollte die nächste sein, die losfährt. Was muss man für ein gehirngewaschenes Arschloch sein, wenn man links filmt und rechts schießt, obwohl er mit Leichtigkeit hätte ausweichen können.
Name, Gesicht und Anschrift des uniformierten Mörders sollten transparent gemacht werden.
Damit kann die Zivilbevölkerung dann etwas konstruktives anfangen – wenn der schon, wie angekündigt, straffrei bleibt.
Ja, worum geht es denn hier. Amerika ist halt eine gewalttätige Gesellschaft. Bis zum 28.12.2025 wurden 1.303 Menschen in der USA durch ihre Freunde und Helfer getötet – 3,66 Tote/Tag. Natürlich gibt es darunter auch Tote aus sehr fadenscheinigen Gründen und nicht nur bei ICE-Einsätzen. An nur 5 Tagen gab es keine Polizeitoten – hier eine nette graphische Darstellung: https://mappingpoliceviolence.org
Für 2026 zählt gunviolence bereits 10 normale Vorfälle mit mehr als 4 Opfern unter Bürgern. Hier entfallen alle Vorfälle mit bis zu drei Toten und Verletzen. Bei diesen 10 Vorfällen gab es 8 Tote und 38 Verletzte. Das ist eben Amerika.
https://www.gunviolencearchive.org/reports/mass-shooting
Und was die Ursache für ein „zerrissenes Land“ angeht, kommt man nicht darum herum die undiplomatische und undemokratische Kultur dieser Gesellschaft als Quelle zu identifizieren. Demokratisch ist eine Gesellschaft, die weiß, dass sie mit den „Andersdenkenden“ einen modus vivendi finden muss. Jemand, der seine Meinung nicht in Frage stellen kann, ist kein Demokrat. Jemand, der nicht diplomatisch kommuniziert, weil er weiß, dass er falsch liegen könnte und sich darum Alternativen offen hält, zeigt, dass er von Demokratie nichts hält.
Der andere könnte ja recht haben. Um Gottes Willen, das geht doch nicht. Diese Denkweise ist in den USA weit verbreitet und wird von den Medien nach Kräften gefördert. Man beachte hier, dass es der Autor zum Zwecke der emotionalen Eskalation nicht unterlassen kann, den Mord an George Floyd zu erwähnen.
Auch unsere uns vorgelebten unversöhnlichen Haltungen und Kommunikationsweisen gehen in diese Richtung. Man erinnere sich an unsere undiplomatische Chefdiplomatin, die heute ihr Unwesen bei der UN treibt. Man gucke die Macher irgendeiner Polit-Talk-Show bei ihrem Treiben zu. Man registriere das andauernde Gerede von der unbedingt einzuhaltenden „Brandmauer“ gegen die AfD oder ihr geplantes Verbot. Niemand rückt der AfD per Argument auf die Pelle. Wir verhalten uns genauso undemokratisch und wir sind auf dem Weg, die USA nachzuahmen.
Es ist immer interessant zu sehen bzw, zu lesen, dass Leute, die bei solchen od. ähnlichen Ereignissen nicht selber vor Ort waren, genau wissen, was da passiert ist.
Ansonsten: Offizielle Informationen u. Nachrichten von Kriegsereignissen sind immer Propaganda, egal von welcher Kriegsseite sie gesendet werden. Den Wahrheitsgehalt kann man nur beurteilen, wenn man selber vor Ort war.
Also in der Rechtsprechung gelten Videobeweise oft als belastbarer als Zeugenaussagen. Das subjektive Empfinden der Situation kann ein Video natürlich nicht so gut vermitteln. Das ist aber gleichzeitig dessen Stärke. Bei Zeugenaussagen gibt es oft das Problem, dass sich Zeugen unbewusst ein Bild zusammensetzten, dass ihnen stimmig erscheint. Sie sind nicht selten von Sachverhalten überzeugt, die sie gar nicht gesehen oder gehört haben können. Videos zeigen natürlich auch immer nur einen Ausschnitt. Wenn man sie nüchtern analysiert, kann man aber recht genau sagen, was sie belegen und was nicht.
Der USA ist aber kein Rechtsstaat, wie eben alle Staaten.
Rechtsstaatlichkeit ist ein Ideal. Die Auffassung, wie gut die Umsetzung in der Praxis gelingt, ist oft sehr subjektiv.
Sich mit den Einzelheiten eines nicht ungewöhnlichen Exzesses polizeilicher Gewalt in penibler Detailarbeit umständlich auseinanderzusetzen, das ist jedenfalls eine probate Methode über eines hinwegzusehen: Politische Aktivisten diverser Lager bewirtschaften mit diesem Fall gekonnt das globale Aufregungpotential, um ihre diskrete Agenda voranzubringen. Dutzende von extralegalen oder vielleicht dann doch legalen Tötungen durch staatliche Organe in dieser Woche (die ‚friedlichen‘, nicht die im Kriege !) weltweit, kann der so gelenkte Beobachter dann als business als usual stehen lassen. Das hat er ja bereits unter der friedensnobelpreiswürdigen Lichtgestalt der Demokratie, Präsident Obama, gelernt und eingeübt.
…. der Staat mit seinen Politikern ( sowie angehörigen Instutionen ) …. ist krank …. geisteskrank !!!
…. neues Beispiel …. Grönland !!!
Jödicke sollte sich als Anwalt für den Täter bewerben, beeindruckend, was alles er zu dessen Gunsten aus dem Ärmel zaubert…
Aus dem standardmässig gezeigten Video kann mit absoluter Sicherheit geschlossen werden, dass erstens die Fahrerin fliehen wollte, sie zuerst etwas zurücksetzte, um das grosse Auto dann wenden zu können, dann die Räder eindeutig so weit einschlug, dass der Täter nie und nimmer in der Fahrlinie stand, der zweitens die Waffe schon gezückt hatte und dann auch gleich schoss. Ministerin Noem und Tronald behaupten, es habe sich um Notwehr gehandelt, darum geht es, nicht etwa, wie Jödicke insinuiert, ob Good sich dem wütend auf sie zustürmenden ICE-Agenten hätte stellen sollen. Der Schütze ist ein vermutlich Kriegs-geschädigter Irak-Veteran, triggerhappy und es sei nicht das erste Mal, dass er auf ein Fahrzeug geschossen hat. Es handelt sich auf jeden Fall um einen Mord, die Tötungsabsicht ist ja wohl schwer abzustreiten, eventuell benötigt der Mann eine psychiatrische Behandlung. Wie vermutlich viele ICE-Agenten.
Es ist wie bei Corona, die offensichtlichsten Fakten werden noch ins Gegenteil verkehrt.
Manchmal selbst auch hier im Forum.
Irgendjemand flüsterte mir gerade ins Ohr:
Jetzt stell dir mal vor, der hätte Trump erschossen…
Wäre es auch keinen Deut besser gewesen, siehe hier.
Dann wäre uns viel erspart geblieben.
Wer ist „uns“? Sie und Ihre Homies? Sie können sich hier doch nicht einfach anmaßen für alle zu sprechen, insbesondere nicht, wenn es um das Thema „Töten von Menschen“ geht.
Und mit welchem Argument wollen Sie eigentlich die Gegenseite kontern, wenn die meint, der Welt wird „viel erspart“ sein, wenn man erst einmal Sie und Ihre Homies über den Jordan gebracht hat? Zücken Sie dann einfach die Uzi – so nach dem Motto: Auge um Auge, Zahn um Zahn, schießen wir’s aus? Toll! Einfach Blut und Gehirnmasse versprühen, bis alles schön zugekleistert ist? Oder wollen Sie vielleicht nochmals zwecks Reflektion zurück zur Basis?
Wenn Sie aber so scharf auf Abknallen sind, wie wäre es mit einem Trip in die Ukraine? Asow sucht glaube ich weiterhin Männer jeden Alters und Gewichtsklasse zur Russenjagd. Das ist doch was für gewaltaffine Mehrheitsdeutsche. Es wird auch gut gezahlt und die Arbeit soll sehr erfüllend sein!
Noch einer, den man sich ersparen könnte…
Es wird immer besser…wie ich schon sagte : „Die wollen uns töten“!
Es wird früher oder später eh darauf hinauslaufen.
Ei, was für ein feiner Deutschmann. Todeswünsche gegen Mitforisten, deren Meinung nicht passt. Schön, dass Sie uns so viel von sich mitteilen! Man sieht, Sie haben nicht nur wirklich viel aus der Geschichte gelernt, sondern auch noch erfolgreich zwölf Semester Debattenkultur auf Reddit studiert.
Nachschlag:
Quelle: hier
Alles Einzelfälle!!1! Unglückliche Verkettungen von Zufällen! Man konnte nix tun! Es gab keine andere Möglichkeit! TINA! 🤦♂️
Es ist einfach immer wieder derselbe rechte Schmu und 🧙♂️☕. Lame!
Ihr wartet noch auf den ominösen „Bürgerkrieg“? Er ist doch längst da, direkt vor eurer Haustür, ihr hofft einfach nur, dass der Kelch immer euren Nachbarn trifft! Die Mündigkeit des Bürgers misst man eben in Kalibern – und der Staat hat stets das größere. 🤷♂️
Für solche Ereignisse ist die Beschreibung „Rorschach-Test“ des Autors wirklich zutreffend. Jeder sieht darin das, was in sein Weltbild passt.
Erstaunt bin ich bei solchen Diskussionen immer wieder, wie wenig recherchiert wird von Diskussionsteilnehmern. Danke an den Foristen, der über den Hintergrund des ICE-Großeinsatzes angesichts des Betrugs-Skandals in Minneapolis aufklärte, der mir nicht bekannt war und in den wohl einige Woke-Akteure verstrickt sind. Es handelt sich also um den Konflikt zwischen Maga-Welt und Woke-Welt.
Wenn man ein wenig über die Erschossene recherchiert, trifft man darauf, dass sie sich aktiv an dem Konflikt beteiligt hat als Teil der Woke-Welt. Sie habe sich engagiert als Aktivistin einer Organisation, die gegen den ICE-Einsatz der Maga-Welt vorgeht und den Einsatz observiert und dokumentiert. Während des Konfliktes mit den ICE-Beamten war sie als Aktivistin unterwegs, den Einsatz des ICE zu dokumentieren. Nachzulesen bei Reuters:
https://www.reuters.com/world/us/who-was-renee-nicole-good-woman-killed-by-us-immigration-agent-minneapolis-2026-01-08/
Ich kann nicht sagen, ob der ICE-Beamte oder die erschossene Anti-ICE-Aktivistin die Hauptverantwortung trägt für die Eskalation des Konfliktes. Vermutlich habe beide etwas dazu beigetragen. Aber manche Fragen muss man doch stellen: Warum nimmt eine Anti-ICE-Aktivistin bei ihrer Mission gegen den ICE-Einsatz, bei der es in der aufgeladenen Stimmung (wenn der Gouverneur von einem Krieg der Trump-Regierung gegen den Bundesstaat spricht) zu Konflikten und Konfrontationen kommen kann, ihre Kinder dabei mit? Klingt für mich nach einer ideologisch ziemlich eingebundenen Frau statt nach „liebevoller Vorstadt-Mum“, die grundlos von „brutalen ICE-Beamten“ erschossen worden sei. Und fragen könnte man auch nach der Vorgeschichte der Erschossenen. Es wird immer von der „Mutter von drei Kindern“ berichtet, die diese mit ihrer Ehefrau aufziehe. Was ist mit den Vätern der Kinder? Die wird es wohl auch geben. Und wie war die psychische Stabilität der getöteten? Es gab in den USA mittlerweile schon genug Selbstmordangriffe mit Autos, so dass man auch diese Möglichkeit in Betracht ziehen muss, zumal offenbar ein Video zeige, dass der ICE-Beamte vom Auto touchiert wird beim losfahren. Es ist eben ein Rorschach-Test und falsch ist jede Einschätzung, die eine einzigige Perspektive als objektive Wahrheit darstellen will.
Rudi Dutschke sagte 1967 mal
Die „Gewalt bestimmt die Gegenseite“.
Ne, es ist einfach nur eine weitere Signatur einer zutiefst normopathischen Gesellschaft voller verrohter, entseelter Individuen. Wo ist Diogenes, der mit einer Maglite auf den Marktplatz oder in die Townhall geht und dort mal nach Menschen sucht?
Weil man das heutzutage so macht. Und Frau auch. Ob woke-identitär oder national-identitär. Und wenn es die „richtige“ Demo ist, kräht ohnehin kein Hahn danach. Bei Castor- und Friedensdemos waren auch immer Kinder dabei. Bei Arbeitermärschen vor 100 Jahren ebenso.
Ansonsten: Was wollen Sie mit Ihrem Sager überhaupt insinuieren?
Ich zitierte es oben bereits, einfach in die Wiedervorlage:
Die destruktiven Absichten werden also oft verborgen gehalten. Ein Anzeichen dafür ist die Pervertierung der Empathie: Statt mit dem Opfer zu fühlen, beginnen wir, den Aggressor zu bemitleiden. Dafür gibt es viele Beispiele.
Obwohl die öffentliche Meinung in den USA immer nach Recht und Ordnung ruft, steht sie in Mordfällen nicht selten auf der Seite des Täters. (…) Es liegt auf der Hand, daß hier „Mitgefühl“ für den Täter vorgeschoben wurde, um das Mitgefühl für das Opfer abzuwehren (…).
Wenn das Opfer aus Ihrem Lager gewesen wäre, sähe die Welt eben schon ganz anders aus. 🤷♂️
Immer diese hysterischen Weiber!!1!
Fragt mal einer nach der psychischen Stabilität der Polizisten – und Polizistinnen? Ach, lassen wir das…
Tun Sie mir einen Gefallen – wenn Sie meinen obigen Links nicht verfolgen, klicken Sie wenigstens ein paar der anderen Foristen an. Dann werden Sie sehen, ob das Geschehen in die Kategorie „Selbstmordangriff mit Auto“ fällt. Insbesondere wenn die Getötete zuvor von mindestens zwei Personen (einem anderen Cop und ihrer Lebensgefährtin) zum Wegfahren aufgefordert worden ist. 🤷♂️
Haben Sie ja wirklich eindrucksvoll vorgemacht. 🤷♂️
Die plumpen, aber kläglichen Versuche Einiger hier, die klare Mordtat des ICE-Täters irgendwie reinzuwaschen, werden scheitern. Die Ablenkerei auf irgendwelche Somalier, die ein paar Dollar eingesteckt haben sollen, wird hier u.a. von unserem Netanjahu-Maskottchen Artur_C betrieben – durchsichtiger Whataboutism unserer Ehrennase hier.
Selbst ein Jürgen Elsässer geht mittlerweile auf Distanz:
https://x.com/JurgenElsasser/status/2009576897567400134
https://i0.wp.com/wolfwetzel.de/wp-content/uploads/2026/01/ICE-Morde-2025-2026.jpg?resize=768%2C960&ssl=1
eins dieser „einzelschicksal“-themen, zu denen ich mir immer wieder vornehme, mich gar nicht damit zu beschäftigen. aber umso „guter“ die vorsätze, umso größer die versuchung. und dann gleich zwei auf einmal, in die ich mich habe hineinziehen lassen wie in das auge des trauma-taifuns. crans-montana und dann auch dies hier:
person 1: ein mutmaßlich kriegstraumatisierter irak-„veteran“, eine seelisch abgestumpfte menschliche kampfmaschine, die ohne xenophobes menschen-, bzw feindbild ja nicht richtig funktioniert hätte. was macht man mit solchen wie kampfhunde abgerichteten existenzen, nachdem ma sie verbraucht und verschlissen hat? einer traumatherapie unterziehen, damit sie in einer möglichst friedlich koexistierenden sozialgemeinschaft wieder ein menschenwürdiges leben führen können? nein, natürlich nicht, denn dann bestünde ja die gefahr, dass ihr selbstbewußtsein erwacht und sie erkennen, wie man sie missbraucht und geschändet hatte. was dazu führen könnte, dass sie sich gegen das system stellen könnten, das sie kaputtgemacht hat. also findet sich gleichwertige verwendung für diese schicksale: weiter die gesellschaft vor den bösen fremden schützen. ihnen das gefühl geben, weiter oder wieder auf der richtigen seite der gesellschaft zu stehen. person 1 ist, was umgang mit schusswaffen angeht, maximal ausgebildet und trainiert. vielmehr noch ist sie zudem auch ausbilder im (selbstredend verantwortungsvollen) umgang mit schusswaffen. das letzte, was man bei solch einer berufserfahrung erwarten kann, wäre panik und fehlreaktion aus unerfahrenheit in lebensbedrohlichen einsätzen.
person 2: eine 37-jährige mutter dreier kinder, einmal geschieden, einmal verwitwet. ihr zweiter man mit nur 36 jahren verstorben (keine kenntnis wie oder woran). „wegen trump“ (toxisch männliche politik,…???) nach kanada ausgewandert, dann aber wieder zurück in die usa, in den bundesstaat minneapolis, wo der ehemalige gegenkandidat trumps gouvernneuer ist. zum drittem mal verheiratet, diesmal mit einer frau, person nummer 3. nachdem sie ihre 6-jährige tochter aus zweiter ehe gemeinsam mit dem SUV zur schule gebracht hatten, wollten die beiden auf dem heimweg noch was gutes tun, um die welt zu retten, in dem sie einen einsatz der ausländerpolizei ICE behindern wollten.
person 2 stellt den SUV auf einer vereisten fahrbahn quer, um es den ICE-kräften nicht gerade einfacher zu machen. auf dem rückitz des SUVs der beiden sitzt bei heruntergelassener seitenscheibe ein beeindruckend großer schwarzer hund, dem man nicht im dunkeln begegnen möchte; insbesonder nicht nachdem herrchen oder frauchen „schnappi, fass!“ gerufen haben könnten (der böse konjunktiv). während person 2 aus der heruntergelassenen fahrertürscheibe eine der officer freundlich lächelnd auch verbal deeskalierend anspricht, ist person 3, die sich bereits außerhalb des wagens befindet gegenüber person 1, dem späteren todesschützen, deutlich weniger höflich. ganz nach dem good-cop-bad-cop-schema „triggert“ sie ihn gekonnt und mit wenigen worten: “ go get yourself some lunch, big boy!“. und als sein kollege die fahrerin auffordert, auszusteigen, befiehlt person 3 person 2, dem nicht folge zu leisten. sie ruft „go, baby, go!“ und da in dieser beziehung klar zu sein scheint, wer hier die hosen anhat (bzw die höchste instanz in dieser konstellation ist), setzt 2 zunächst zurück, um 1 nicht zu überfahren, aber dann die flucht nach vorne anzutreten. immer noch freundlich und gelassen, vermutlich. also, man hört auch keine auf eis, schnee und split durchdrehenden reifen beim anfahren. hingegen drei kurz hintereinander abgefeuerte schüsse.
person 1 war in diesem moment bereits wieder im irak an der front, während person 3 für ihn stellvertretend für saddam hussein stand, den es zu eigentlich zu erledigen galt. wer der sterbenden oder bereits toten fahrerin dann noch ein letztes „fucking bitch“ hinterhergeschickt hat, war vermutlich kein anderer als unsere nummer 1. dass er im eifer des eiskalten desert storms dann statt der bösen saddam-lesbe eine brave und liebenswürdige american mum gekillt hat, wird ihm vermutlich erst so nach und nach dämmern. das restliche gesellschaftliche leben dieses bedauernswerten verbrechers dürfte die pure hölle sein. bleibt noch person 3, die anstifterin. wird sie jetzt das sechsjährige kind, das sie mit ihrem (männer?)hass zum vollwaisen gemacht hat, weiter aufziehen?
vielleicht sollten 1 und 3 im namen von 2 zusammen eine stiftung gegen gewalt, also nicht gegen „hass“, gründen. denn das, was heute vor allem fehlt, ist nicht der kampf gegen hass, also hass gegen hass, davon haben wir mehr als genug, sondern verständnis für hass, um die wahren ursachen für hass bekämpfen und eine menschenfreundliche zivilisation wiederherstellen zu können. denn wenn das nicht gelingt, wird womöglich auch aus der nun verwaisten 6jährigen ein exemplarisch hasserfüllter mensch der nächsten opfergeneration.
noch ne randbemerkung zur überschrift des artikels: hätte schon erwartet, dass wenn man das schon zur überschrift nimmt, auch auf die (ebenfalls exemplarische?) absurdität solcher („hass“?)botschaften eizugehen. wie kann man „oh, my fucking god!“ übersetzen, interpretieren, verstehen, deuten? wer soll das sein – „mein verfickter gott“? oder verfluchter, beschissener, verdammter,… das ist nicht lost in, sondern lost before translation. der satz viel mehrfach aus dem off. könnte person 3, also betty, gewesen sein, aber vermutlich noch eine weitere zeugin. ist das jetzt eher ein phänomen einer gottverlassenen oder einer geistlos gemachten gesellschaft? hiermit fühle ich mich leider weiterhin vollkommen ratlos.
hätte nochmal korrektur lesen sollen. aber die zum nachtrag genutzte korrekturzeit lief gnadenlos ab. dann „viel“ auch schon der hammer und machte den gong 😉
Der vorsätzliche Mord wurde von einem Söldner begangen – alle Veteranen waren seit 1973 Söldner oder Kontraktoren – der sich hernach erneut als Söldner in den Dienst des DHS gestellt hat, das seine Feinde in den USA aushebt („Patriot Act“), identifiziert und stellt.
Solche Typen sind keine Opfer, sie machen Opfer, welche sich irgendwann aufzumanteln und ihre Wärter und Peiniger zu eliminieren haben – auf welche Weise immer.
Ob sie sie töten oder in KZ’s vergraben, ist eine Frage des Aufwandes und Geschmacks, aber definitiv keine Frage, die ein „stilo“ zu stellen oder zu beantworten hat. Das liegt im Ermessen der Insassen der US-Föderation.
Streit mit einem schießwütigen ICE-Polizisten suchen, dann den Wendekreis des eigenen Autos falsch einschätzen und den Polizisten beim Wegfahren noch touchieren, Dumm gelaufen …
Solch eine öffentliche Ansage eines Generalstaatsanwaltes ist kein Pappenstiel. Der örtliche Kommandant einer US-Army Garrison könnte sie zum Anlass nehmen, die Federal Agents von DHS zu konfrontieren – nicht mit Waffengewalt, aber unter Waffen, physisch, begleitend, zwecks „Vorbeugung von Straftaten“.
Allein … in Minnesota gibt es keine Garnison der Army, dort steht die Nationalgarde.