
Oder ganz grundsätzlich: Was ist Wissen? Zweifelhaft erscheint, ob die Wissenschaft heute noch Wissen schafft.
Dass ich das einmal schreiben würde! Noch vor wenigen Jahren hätte ich es für unmöglich gehalten. Academia ist meine Heimat, Wissenschaft meine Leidenschaft. Viele Jahre lang habe ich in loser Folge für Telepolis über Hirnforschung geschrieben. Ständig und zuverlässig gab es Themen, die mich begeisterten: Sei es die verkörperte Kognition und ihre Bedeutung für Autismus, sei es die Wirkung von Licht auf das Gehirn, sei es die Rechenleistung des Einzelneurons oder die Möglichkeit, Erinnerungsnetze optogenetisch – also mit lichtgesteuerten Ionenkanälen – experimentell aufzurufen.
So beeindruckend fand ich diese Erkenntnisse, dass ich auf Telepolis und auch anderswo öffentlich eine Lanze für Tierversuche brach. Und zwar grundsätzlich: nicht mit dem üblichen verschämten Gedruckse, dass die Forschung ja vielleicht irgendwie, irgendwann eines Tages auch mal Menschenleben retten könnte. Sondern mit der Überzeugung, dass die weltzugewandte Neugier des Menschen einer seiner heiligsten Triebe sei. Und dass dafür auch Tiere sterben müssen, solange es – gemäß den reichlich vorhandenen Vorschriften – schmerzlos geschieht.
Doch seitdem wir zu Overton umgezogen sind, habe ich kaum noch populärwissenschaftliche Artikel verfasst. Das hat sicherlich viele Gründe, von denen die meisten hier nicht interessieren. Der eine Grund aber, der mich zweifeln lässt, lautet: Ich finde keine Themen mehr.
Wer will das wissen?
Noch immer bekomme ich die table of contents-Alerts der großen wissenschaftlichen Zeitschriften in meine Inbox. Noch immer lese ich sie alle getreulich durch auf der Suche nach einem Forschungsartikel, der mich mitreißt. Irgendwas, das man der Welt erzählen müsste.
Aber da ist nichts.
Vielleicht liegt es daran, dass die Neurobiologie insgesamt etwas aus der Mode gekommen zu sein scheint. Es gibt ganze Ausgaben von Nature und Science ohne einen einzigen Artikel aus dem Feld. Bestimmt liegt es auch daran, dass ich selbst nicht mehr forsche, und dann sind die Trauben der Anderen natürlich sauer.
Doch aus meiner Sicht als Wissenschaftsjournalist liegt es auch daran, dass es zu den aufwendigen, hochrangig publizierten Forschungsarbeiten nichts zu erzählen gibt. Bestenfalls noch werden Schaltkreise aufklamüsert, die für ganz isolierte Verhaltensfunktionen zuständig sind. (Die Arbeit von Ende Januar, die zeigte, dass lokale Azetylcholinausschüttung im sog. Belohnungssystem dafür verantwortlich ist, dass wir Ziele, in die wir viel investiert haben, wertvoller finden, hat mich tatsächlich mal fast schwach gemacht.) Häufiger geht es aber um irgendwelche Ionenkanäle irgendwo, um esoterische Fragen der Entscheidungsbildung oder um Neuentdeckungen in der frühen Embryonalphase. Und ganz viel um Funktionen im Fruchtfliegengehirn. Würden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, das lesen wollen? Wenn ja, dann schauen Sie sich die Publikationen bitte an und erklären sie mir. Ich müsste sie erst mal verstehen, ehe ich darüber schreiben könnte.
Verloren auf der unendlichen Oberfläche
Das kann selbstverständlich an mir liegen. Ich bin halt – s.o. – ein bisschen raus. Aber ich schiebe es lieber auf den unvermeidlichen Gang der Wissenschaft.
Wie ich schon vor gut elf Jahren feststellte, steigt die Zahl publizierter wissenschaftlicher Arbeiten Jahr für Jahr exponentiell. Dafür mag es wirtschaftliche und soziale Erklärungen geben, aber möglich ist es m.E. nur deshalb, weil die „Oberfläche“ der Welt, die wir beschreiben, selbst fraktal ist, und mithin auch ihre Beschreibung. Und fraktale Kurven wachsen exponentiell: Mit jedem linearen Vergrößerungsschritt erhöht sich die Länge der Kurve um denselben Faktor.
Benoit Mandelbrot – der mit dem Apfelmännchen – hat das 1967 mal an der Küste Englands durchexerziert. Deren Länge ist unmöglich zu bestimmen, denn auf je kleinerem Maßstab man misst, desto mehr Kurven und Nischen nimmt man mit, und desto länger wird sie. Bei unendlich genauer Messung wird sie unendlich lang. Dasselbe gilt für die wissenschaftliche Forschung: Längst schon betrachten wir nicht mehr nur Hirne, nicht mehr nur Hirngebiete, nicht mehr nur Schichten in Hirngebieten, nicht mehr nur Zellen in Schichten, sondern Subpopulationen von Zellen, die Organellen darin und die Kanäle und Rezeptoren darauf.
Die offensichtliche Folge ist, dass der Überblick verloren geht. Heute forscht der Eine in einer Felsnische an der schottischen Küste, die Zweite in der Arschfalte des Apfelmännchens, und die Dritte unter einem Knubbel der Koch-Kurve. Aber welche Form ihre jeweilige Kurve hat, wüssten sie alle nicht zu sagen. Und auch von außen, für den Schreiberling, wird es immer schwieriger, das mikroskopische Gekräusel als bedeutsame Änderung der Gesamtform zu erklären.
Erfundene Wirklichkeiten
Das ist auf den ersten Blick besorgniserregend. Welchen Sinn und Nutzen hat Wissen, das nicht in einen Zusammenhang gebracht werden kann? Ist es überhaupt Wissen? Unterscheidet sich Wissen von Information nicht vielleicht gerade dadurch, dass es lebendige Bedeutung für das Subjekt hat?
Es ist aber auch problematisch für die Wissenschaft selbst. Das Laborjournal entdeckt in seiner aktuellen Ausgabe „Risse im Elfenbeinturm“ und warnt im Leitartikel vor der „größten wissenschaftlichen Krise aller Zeiten“: wegen der großen und wachsenden Zahl von gefälschten Artikeln in der wissenschaftlichen Literatur. Die ihrerseits damit zusammenhängt, dass in verschiedenen Untersuchungen nur ein Bruchteil der publizierten Studien reproduzierbar war. Ein beachtlicher Teil der exponentiell wachsenden Publikationsmasse, so scheint es, beschreibt gar nicht mehr die Oberfläche der Welt.
Und das ist eine Folge der fraktalen Publikationsvermehrung: Ergebnisse sind zu speziell und Methoden zu aufwendig, um noch eine Reproduktion zu erlauben. Kaum jemand forscht in derselben Nische wie sein Kollege und könnte dessen Studien auch nur nachkochen – selbst wenn Geld und Antrieb da wären. Gleichzeitig ist ein wichtiges Korrektiv verlorengegangen, nämlich das persönliche Vertrauen. Noch vor wenigen Jahren wäre eine Schwemme von KI-generierten Fake-Artikeln undenkbar gewesen, denn: Man kannte sich. Man wusste, aus welchem Stall eine Studie kam. Auch das ist vorbei.
Wozu soll das gut sein?
So kommt es, dass ich mich zum ersten Mal dabei ertappe, am Sinn und Wert der Wissenschaft zu zweifeln. Ich bin Mitglied einer Tierversuchskommission, ich lese die Anträge der lieben Kollegen, und ich denke mir im Stillen: Das ist Cargo Cult-Wissenschaft. Da werden die immer selben Methoden auf wieder noch ein paar konditionelle Knock-Out-Mausstämme angewandt, um irgendwelche Einflüsse irgendwelcher Gene auf irgendwas zu zeigen – aber wie groß diese Einflüsse sind, welche Rolle sie im Bezug zu tausend anderen Größen spielen, und wie die Physiologie dazu ist: Das interessiert nicht.
Bestimmt kann man das toll publizieren. Aber der Erkenntnisgewinn ist nahe Null. Der Philosoph Ludger Lütkehaus brachte vor rund dreißig Jahren in einem Radioessay den wunderbaren Satz: „In den Geisteswissenschaften treten Probleme immer zeitgleich mit ihrer Lösung auf.“ Mittlerweile ist es auch in den Naturwissenschaften soweit.
So fällt es mir nun auch schwer, Tierversuche rundheraus zu rechtfertigen. Nein, Wissen muss nicht nützlich sein. Grundlagenforschung ist und bleibt eine großartige kulturelle Tätigkeit. Aber es muss doch wenigstens Wissen dabei entstehen. Nicht bloß Information. Ich kann alles rechtfertigen, wenn es entweder zu etwas nützt, oder mein Bild der Welt erweitert. Aber immer tiefer in den Arsch des Apfelmännchens zu kriechen, erweitert mein Bild nicht, sondern verengt es.
Wieviel Wissen braucht Können?
Brauchen wir Wissenschaft – diese Art von Wissenschaft – noch? Wenn es uns Wissenschaftsjournalisten immer schwerer fällt, etwas darüber zu erzählen, weil es einfach keine relevante Geschichte mehr ergibt – weil es uns nichts über die Welt erzählt, das uns beträfe –, wenn obendrein ein Großteil der Effekte nicht reproduzierbar ist – sollte man es dann nicht bleiben lassen? Oder jedenfalls grundsätzlich anders machen?
Zu denken gibt der Kontrast mit Russland. Spaßeshalber habe ich mal in PubMed (der größten Datenbank für Zeitungsartikel in den Lebenswissenschaften) nach sehr allgemeinen neurowissenschaftlichen Keywords (brain, cortex, hippocampus) gesucht, jeweils gekoppelt mit einer deutschen oder einer russischen Arbeitsstätte (affiliation). Für alle Suchbegriffe gab es auffallend genau zehnmal so viele Artikel mit deutscher wie mit russischer Beteiligung. Zehnmal! Allein aus Deutschland! Und nein, die russischen Arbeiten waren nicht alle Spitzenqualität in Nature und Neuron. Beim ersten Überfliegen war das alles eher medioker. Die russische Neuroforschung kann man – извините, друзья! – ziemlich in der Pfeife rauchen.
Aber: Russland hatte als erstes Land einen CoViD19-Impfstoff. Es ist eines von zwei Ländern, die ein vollständiges Flugzeug bauen können. Es bringt in Sachalin Wasserstoffzüge auf die Schiene. Es hat ein ambitioniertes Raumfahrtprogramm. Es ist führend in der Kernkrafttechnik. Und auch in der Waffentechnik der NATO um etliche Jahre voraus.
Die große Ursula LeGuin macht in „The Dispossessed“ den Unterschied zwischen Wissenschaft und Technik. Das mag auf den ersten Blick verwirren, denn wir denken sie immer zusammen. Und tatsächlich befruchten sie sich im Idealfall. Aber sie sind nicht dasselbe. Wissenschaft vermutet, Technik kann. Wissenschaftler wollen verstehen, Ingenieure wollen kontrollieren. Um die Welt zu verstehen, benötigen Wissenschaftler Techniken; um sie zu kontrollieren, brauchen Ingenieure ein gewisses Verständnis der Vorgänge. Dieses aber, so scheint es, vermögen sie sich oft zielgerichtet und eigenständig zu verschaffen.
Wissenschaft für (freie) Menschen
So scheint es zweifelhaft, dass heute noch die Wissenschaft Wissen schafft. Wenn ich humanistisch denke – und das tue ich freimütig und unverschämt; bin halt kein Nashorn -, dann sollte im Zentrum jedes menschlichen Tuns der Mensch stehen. Dann ist der Bezugspunkt des Umgangs mit der Welt das erlebende Subjekt. Dann also sollte jeder Erkenntnisgewinn dazu dienen, die Welt umfassender in sich zu repräsentieren, sie sich vertrauter zu machen, sie besser zu verstehen. Dann sollte es darum gehen, die Beziehung zwischen Subjekt und Welt zu stärken. Das wäre Wissen in einem engen Sinne. Alles Andere ist bloß Information, die mit dem Menschen nichts zu tun hat.
Nein, Lösungen kann ich keine anbieten. Aber ich wage eine Prognose: Der abendländische Wissenschaftsbetrieb wird sich in absehbarer Zeit totlaufen in seinem fraktalen Labyrinth. Unendliches exponentielles Wachstum ist unmöglich, und wenn es sich aus nichts mehr speist, dann endet es.
Und ich werde nicht weinen.


Es sei zweifelhaft, ob die Wissenschaft heute noch Wissen schaffe? – nein, ist es nicht ! Die Wissenschaft schafft Unmen -gen an Wissen, Unmengen an papers, die
in irgendwelchen Ordner vor sich hin gam
meln, bis eine ki Rechenmaschine sie für
irgendwas verwurschtet. Ich empfehle die Bücher von Erwin Chargaff
Ach Lichtenberg, vielleicht liest Du den Text von Konrad Lehmann noch einmal?
wozu ? ??? Er wird deswegen nicht richtiger ! Besser, Sie lesen Chargaff.
Danke Herr Lehmann für ihre Veröffentlichung, gute und m. E. ehrliche Gedanken!
Was mich persönlich betrifft, ist ihre dargestellte ‚Illusion‘ vom Dasein, da ich selber in meiner persönlichen Selbstfindung stehe. Für mich persönlich, suche ich nach der Wahrheit, ich treffe sie an einigen Enden, aber selten in der Masse.
Politisch betrachtet steckt der Mensch in einem Vakuum, da dieser nichts mehr real für sich bestimmen kann.
Da möchte ich dem großen Proffessore mal widersprechen, er möge es mir verzeihen: seinen Pessimismus halte ich für unangebracht. Verstehen IST mehr Wissen erlangt haben, auch wenn es immer komplexer und umfangsmäßig größer wird, multidimensionaler, nichtlinearer.
Ich will lieber keine Ferndiagnose stellen. Aber nur die Aussage des Artikels gestattet mir eine Schlussfolgerung: da scheint mir jemand die NEUGIER verloren zu haben.
Schade.
Altersgemäß?
„Verstehen IST mehr Wissen erlangt haben“
Der Autor beklagt ja gerade, daß das zusätzlich erlangte Wissen nicht substanziell zum Verstehen beiträgt.
Eine Anhäufung von Wissen ist noch kein Verständnis, dazu muß es erst in sinnhafte Zusammenhänge gebracht werden.
Erklärungen für das beklagte Phänomen gibt es vermutlich einige.
U.a. die Bewertung der Arbeit nach Umfang der Publikationsliste.
> Erklärungen für das beklagte Phänomen gibt es vermutlich einige.
Viel Forschung, aber auch mehr Fragen. Neulich zum Beispiel die Artikel überall, dass ein Bio-Chip mit 10.000 Neuronen sehr schnell lernt, DOOM zu spielen, ohne, dass man ihm das Spiel erklärt.
https://www.google.com/search?q=Chip+mit+Neuronen+spielt+Computerspiel
Vielleicht kommt die Wissenschaft wieder an einen Gott-Moment, bis dann doch wieder ein Wissenschaftler die Erklärung findet und es mit KI nachbaut.
Ich finde keine Themen mehr. hmmm da hätte ich eines was perfekt in sein Fach passt. „Wie kann sich in einer KI ein Bewußtsein entwickeln?“ Nach einer eigenen Analyse kann sich ein solches nicht in einer LLM sondern nur in einem Embodied system einfach gesagt, in einem mit vielen sensoren ausgestattetem Roboter entwickeln, der allerdings nicht von einer CPU sondern abertausenden NPU angetrieben wird… Achja zum Thema hätte ich auch was… der Herr Autor verwechselt Forschung mit dem was ihr macht… ihr erforscht nur das was sich in Kapitalverwertung ummünzen läßt und was anderes werden ihr ausser in Nischen auch nicht bekommen. Dazu braucht es ein anderes System. trotzdem danke für den Artikel
Jegliche Intelligenz ist auf Dauer dazu verurteil irgendwann genau an diesem Punkt anzulangen.
KI kann Dir schon zum teil erklären wie ein solches physisch eigentlich nur funktionieren kann, aber erst als Ich Ihr meine Vorstellungen darüber mitgeteilt habe..
Hatte ich mit Gemini ausdiskutiert o)
Tag später ging das schon nicht mehr, Sie reagierte gar nicht mehr groß auf Input dieser Art. Da hat wohl jemand dieser Disput weniger gefallen, warum auch inmer und „nachgegolfen“..
Schon am heutigen Entwicklungspunkt ist Sie unglaublich in Sachen rationales , hat mich völlig vom Hocker gehauen..
Ihr Problem, Sie kann nur, aktuell zumindest noch, nur so „klug“ sein wie Ihr Gegenüber , weil Ihr der eigene Antrieb noch fehlt, so das eben keinerlei Rückschlüsse auf Ihr intellektuelles Potential möglich sind..
Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste o))
Eine Wohltat! Wäre schön, wenn man mehr Artikel von Herrn Lehmann hier lesen könnte. Die Wissenschaft fehlt halt doch noch ein wenig im Vergleich zu TP.
Gut, dass dieser Niedergang bemerkt wurde. Ein Folge des Neoliberalismus, denn Wissenschaft ist heute das, wofür es Geld gibt. Und das gibt es für Geschwurbel, das dem Mäzen gefällt. Hier rechnet Sabine Hossenfelder mit ihrer Branche ab:
https://www.youtube.com/watch?v=ZxxNENOBD6w&t=3s
Dann aber die Ausfälle gegen Mandelbrot und die Fraktale. Tja Konrad, das ist eben Mathematik und die muss keinen Nutzen haben. Indes hat es das Potential, die Natur besser und verständlicher zu beschreiben. Da gibt es jetzt nicht nur Kreise und Rechtecke, sondern auch so etwas wie die Küste Englands, der man eine Dimension zuordnen kann. Üblicherweise wird diese mit 1,22 angegeben, aber ich ging davon aus, dass die Mathematiker, diese faulen Säcke, das nur geschätzt haben. Tatsächlich habe ich selbst mit Programmieren 1,18 herausbekommen.
Es gibt nichts Neues mehr? So ist es nun ja auch nicht. Habe hier (als Artur57) etwas zum Saturn geschrieben.
https://astrodicticum-simplex.at/2026/03/sternengeschichten-folge-694-das-sechseck-am-saturn/
Die Astronomen haben irgendwie linke Hände und sehen das nicht. Leider ist das Forum bei Herrn Freistetter zunehmend verwaist, andere Seiten mit Astronomie sind reihenweise verschwunden. Das ist es eben, den Jungen ist Wissenschaft zu schwer. Schon klar, wie das passieren konnte. Da schreibe ich ins Internet, dass es den Klimawandel und das Covid-Virus nicht gibt und ich bekomme jede Menge Likes. Was soll ich mich da anstrengen?
https://de.wikipedia.org/wiki/Sechseck_des_Saturn
Magnetfelder stabilisieren das Sechseck ?
https://en.wikipedia.org/wiki/Magnetosphere_of_Saturn#/media/File:Saturn_with_auroras.jpg
auf der Südlichen Polkappe gibt es eine Aura des Sonnenwinds im Magnetfeld, im nördlichen Pol dafür das Hexagon,
wohl kein Zufall!
Das habe ich garnicht geschrieben, weil es sonst zu lang würde. Wir haben dort im Sechseck Reibung der Gase aneinander und dabei passiert es immer, dass außen liegende Elektronen abgestreift werden. Heißt, dass der Nordpol negativ geladen ist und der Südpol demnach positiv. Tatsächlich fliegen da immer Elektronen zum Südpol hin. Die leuchten beim Eintritt in die Atmoshäre.
Die sichtbaren Strukturen des Saturn sind doch Wolken aus kristallisierten Gasen.
Wenn ich da ionisiere krieg ich doch Ionen (positive und negative) welche dann Ihren Weg irgendwohin nehmen, wahrscheinlich einige in dieses südliche Aurea-Gebiet.
Aber würde diese Ionisierung nicht die hexagonale Gestalt schwächen?
– Danke für das Thema . . .
Ich habe gerade ihr Statement als Artur57 gelesen und teile ihre Ansicht. Sechseckige Konvektionszellen sind aus der sog. Benardzelle bekannt. Wir die Petrischale punktuell erhitzt, ensteht eine einzelne sechseckige Konvektionszelle. Das haben wir Anfang der neunziger Jahre gemacht, indem wir zwischen Heizplatte und Petrischale ein fünfzig-Pfennig-Stück platziert haben.
In Sachen Hirnforschung fand ich das hier zuletzt sehr bemerkenswert.
Ansonsten bin ich radikal anderer, weil materialistischer Ansicht. Je mehr man auf den Menschen und sein Subjekt fokussiert, desto weniger wird man erkennen.
m(
Sehr interessant!
@all
Vollständig lesen.
https://www.quantamagazine.org/once-thought-to-support-neurons-astrocytes-turn-out-to-be-in-charge-20260130/
Wissen über irgendwas ansammeln kann jeder,
aber er sollte dann aufpassen, daß es
1) wichtig ist
2) wahr ist
und vielleicht
3) nicht schadet (Mitmenschen, Natur , Umwelt)
Die meisten machen da wohl nicht bei allen Punkten mit.
zu 1) Wie ist die Definition von „wichtig“?
zu 3) Das ist Unsinn. Wissen kann keinen Schaden anrichten. Ich weiß z.B. wie man Nitroglycerin herstellt.
Na, wird da einer ungeduldig?
Beispiel
https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/gravitropismus/29339
.
Schneller auf dem Weg zur Zombifizierung.
Den Artikel „Ich denkender Körper“ hatte ich nicht wahr genommen. Feine Sache. Allerdings brauchte ich ihn nicht, ich hatte das als Kind introspektiv gelernt und – wie wohl die meisten westlichen Zeitgenossen – zwischenzeitlich beiseite geschoben, aber nie vergessen.
Zitat:“Aber: Russland hatte als erstes Land einen CoViD19-Impfstoff.“.
Noch Fragen Kienzle?
Die Problematik der Fake-Artikel ist, leider, real und eine massive Bedrohung der Wissenschaft.
Daß der Wissenschafts“betrieb“ zuerst die Quantität des Outputs, nicht die langfristige Qualität, fördert und fordert – hier beklagt – ist eine Binse, bekannt seit den ersten Tagen der Diskussion über die Neuorganisation des Forschungsbetriebs nach marktwirtschaftlichen Kriterien.
Der Autor hat selber lange diesem Treiben angehört, gehört ihm auch heute noch an. Mich erinnert sein Aufsatz daher unweigerlich an die altbekannte Klage der Alten über die Jugend. Die mMn aber notwendige Systemkritik mit Ansätzen zur Entwicklung von Lösungsvorschlägen vermisse ich jedoch. Daher empfinde ich den Text, auch wenn ich der Problembeschreibung zustimme, als auf dem Niveau, welches eigentlich beklagt wird.
Seit langem der erste wirklich intelligente Text, den ich hier lese. Plausibel, überzeugend.
So, warum?
Seltsamer Artikel.
Die m.M.n. zentralen Fragen :
“ Welchen Sinn und Nutzen hat Wissen, das nicht in einen Zusammenhang gebracht werden kann? Ist es überhaupt Wissen? Unterscheidet sich Wissen von Information nicht vielleicht gerade dadurch, dass es lebendige Bedeutung für das Subjekt hat?“ werden nur sehr stiefmütterlich behandelt.
Eine ‚Wissenschaft‘, die diesen Namen verdient, muss eine lebendige Bedeutung haben, sonst handelt es sich letztlich nur um zerebrale Masturbation 😉.
Erwin Chargaff hat dazu – wie ich finde – ein paar passende Worte gefunden :
„Sie (die Naturwissenschaften) sind ein wichtiges Werkzeug der Entfremdung. Die Fülle von Untersuchungen, die immer indirekter werden, die Jagd nach dem Kleinsten, nach Schatten auf Schirmen; die Zersplitterung einer Natur, auf der einst der Segen der Ganzheit geruht hat : Das alles ist ein riesenhaftes Alibi geworden zwecks Erschaffung einer Schein wirklichkeit (…).
Solange die Naturwissenschaften der Beschreibung der Natur dienten, waren sie vielleicht einer der Wege zur Wirklichkeit. Seit sie sich aber der Erklärung und insbesondere der Manipulierung der Natur widmeten, sind sie das größte der Hindernisse geworden. Sie verkünden ein Verwirklichungsdogma, welches das Staunen ausgerottet hat und das Ahnen verflacht (…).
Die Wissenschaft als ungeheurer Prokrustes der Natur, sie streckt und verschneidet; sie hat viel auszusetzen an der Schöpfung (…). Wohin man auch schaut, herrscht eine zahnlose, mürrische Barbarei, die alles befingert“.
Und weiter Jochen Kirchhoff :
„Erkenntnismäßig kommt bei alldem kaum etwas heraus, jedenfalls nichts, was dazu angetan wäre, uns der Lösung der Frage, wer wir sind und was es mit unserer kosmischen Existenz auf sich hat, auch nur einen Millimeter näherzubringen.
Im Gegenteil : Die abstrakten Bilder und Modelle, die aus den zunehmend imposanteren und raffinierteren Apparaturen aufsteigen (technische Wunderwerke fraglos) machen die Wirklichkeit unkenntlich, verstellen sie mit Tausenden von ‚Informationen‘, denen der höhere Zusammenhalt abhandengekommen ist. Viele Wissenssplitter entpuppen sich schnell als Wahnsplitter, und inmitten seiner hochgezüchteten Megatechnik und der Simulationen und Konstruktionen sitzt der moderne/postmoderne Mensch und starrt in die Leere seiner eigenen Sinnlosigkeit und die der kosmischen Umwelt,von der er das Leben gedanklich entfernt hat. Die besten Kandidaten und Objekte wissenschaftlicher Forschung sind stets diejenigen, die nicht durch ihr eigenes Lebendigsein Widerstand leisten“.
Und zum Abschluss :
Die Äußerungen zu Tierversuchen gehören mit zum Dümmsten und Unmenschlichsten (und dementsprechend empathiebefreiten), was ich seit langem gehört/gelesen habe.
„dass die weltzugewandte Neugier des Menschen einer seiner heiligsten Triebe sei.“
Für die man zur Not auch buchstäblich über Leichen gehen darf. Sind ja nur Tiere, und schließlich dient es ja dem ‚höheren‘ Erkenntnisgewinn. Solange sie „schmerzlos“ sterben. Was für ein erbärmliches Feigenblättchen.
Daß er Tiere (und somit im weiteren Sinne auch die Natur) damit zu Objekten degradiert, mit denen man verfahren kann, wie es einem beliebt, scheint dem Autor nicht aufzufallen. Und so jemand bezeichnet sich selbst als „humanistisch denkend“.
„hatte als erstes Land einen CoViD19-Impfstoff.“
Oha, und das auf diesem Forum ? Fördert nicht unbedingt die eigene Glaubwürdigkeit.
„dann sollte im Zentrum jedes menschlichen Tuns der Mensch stehen. “
Stimmt. Der Rest ist sowieso nur schmückendes und manchmal ausgesprochen lästiges Beiwerk.
Eine solche ausgesprochen selbstbezogene Sichtweise ist mit einer der Gründe, warum die Welt so aussieht, wie sie aussieht.
Eben! mit der Erwähnung des Covid Impfstoffes, hat sich nämlich der ganze Artikel selbst ad absurdum geführt
Kaum sagt einer Jehova, wird er gesteinigt.
Man muß die Impferei ja nicht gut finden, es ging doch nur um ein Beispiel von wissenschaftlicher Effizienz.
Ich finde auch Waffen nicht sonderlich gut, Aber russische Hyperschallraketen scheinen technisch schon beeindruckend zu sein.
Und ich schätze, daß die Russen bei der Impferei, genau wie bei den Waffen, wesentlich weniger investiert haben, um zu einem Ergebnis zu kommen.
Nur, hat es nie eine Pandemie gegeben und der Impfstoff ist also lediglich ein Geschäftsmodell das mittlerweile 20 Millionen Opfer gefordert hat, entbehrt also jeder wissenschaftlichen Grundlage.
@Brian
Sie verwechseln „humanistisch“ mit „human“ i.S.v. mitfühlend mit dem Anderen (Menschen?).
Humanistisch bedeutet letztlich, den Menschen im Zentrum sehend, und alles andere ihm und seinen Interessen unterordnend.
Insofern sind Tierversuche für einen Humanisten nur konsequent.
In Bezug auf den Kontext, auf den er sich bezieht, haben Sie wohl recht.
Es muss „Verdinglichungsdogma“ heißen, nicht „Verwirklichungsdogma“…😁
Im Übrigen mache ich mir einfach nur sorgen um die sogenannte Wissenschaft, weil sie seit geraumer Zeit eigentlich nur noch darum dreht, in Gain of Funktion Laboren, Substanzen zu entwickeln, die die Menschheit schnellstens niedermacht.
Denn dafür scheint wirklich Geld da zu sein.
@Biggi
Da „sie“ uns alle töten wollen, macht das durchaus Sinn..
DAFÜR war immer Geld da und wird auch immer Geld da sein!
Wer für Tierversuche ist, kann nur ein Arschloch sein. Der Typ sollte sich selber als Versuchsobjekt zur Verfügung stellen. Für die Pseudowissenschaft.
Ich habe nichts gegen Tierversuche, so lange es wirklich der Wissenschaft dient, oder auch zum Wohle der Menschheit.
Das ist aber nun mal immer weniger der Fall, weil die Elite uns loswerden möchte und alles daran setzt, dass möglichst unauffällig zu verwirklichen.
Tja, Monotoner, damit sind Sie auch raus.
Was ich in Bezug zu Tierversuchen in meinem Kommentar zum Artikel geschrieben habe, gilt für Sie genauso.
„So lange es wirklich der Wissenschaft dient“…“Zum Wohle der Menschheit“…Blablabla.
Das ist entweder das technokratische Geschwätz eines Seelenlosen oder – wie hier ja schon mancher vermutet – das Produkt einer künstlichen…naja, von Intelligenz kann man da nicht unbedingt reden.
Und weiter Jochen Kirchhoff :
„Erkenntnismäßig kommt bei alldem kaum etwas heraus, jedenfalls nichts, was dazu angetan wäre, uns der Lösung der Frage, wer wir sind und was es mit unserer kosmischen Existenz auf sich hat, auch nur einen Millimeter näherzubringen.
Im Gegenteil : Die abstrakten Bilder und Modelle, die aus den zunehmend imposanteren und raffinierteren Apparaturen aufsteigen (technische Wunderwerke fraglos) machen die Wirklichkeit unkenntlich, verstellen sie mit Tausenden von ‚Informationen‘, denen der höhere Zusammenhalt abhandengekommen ist. Viele Wissenssplitter entpuppen sich schnell als Wahnsplitter, und inmitten seiner hochgezüchteten Megatechnik und der Simulationen und Konstruktionen sitzt der moderne/postmoderne Mensch und starrt in die Leere seiner eigenen Sinnlosigkeit und die der kosmischen Umwelt,von der er das Leben gedanklich entfernt hat. Die besten Kandidaten und Objekte wissenschaftlicher Forschung sind stets diejenigen, die nicht durch ihr eigenes Lebendigsein Widerstand leisten“.
Wissenschaft schafft neue Korrelation und niemals Kausalität. Und diese Korrelationen bleiben seit 500 Jahren fast ausschließlich in der winzigen Welt der Wissenschaftler. Das ist l’art pour l’art. Und die große Mehrheit der sog. Wissenschaftler ist außergewöhnlich faul. Das ganze System dient der guten Ernährung einer arbeitsscbeuen Minderheit. Ich hab’s von innen erlebt! Abschaffen?! Oder können Sie mir den praktischen Nutzen von Astronomie, Theologie, Soziologie, Quantenphysik, etc. erklären? Also den Nutzen für „normale“ Menschen??
Kommt drauf an, was man unter praktischem Nutzen versteht.
Ohne Quantenphysik kein Transistor.
Ohne Transistor kein Computer.
Ohne Computer fast überhaupt gar nichts mehr, heutzutage.
selten dummer Kommentar. Wo willst Du Wissenschaft von innen erlebt haben? Irgendwo, wo jemand behauptet hat, die dort betriebene Theologie wäre Wissenschaft? Na dann…
Knockout Forschung ist wichtig für von Gendefekten Betroffene. Das erleichtert Diagnose und Therapie. Gemäss dem Divers Urteil des Bundesverfassungsgericht 1 BvR 2019/16 leben in Deutschland rund 160.000 Intersexuelle.
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2017/10/rs20171010_1bvr201916.html
Der Beschluss betrifft ein Ulrich-Turner-Syndrom. Mit Dunkelziffer sind es eher das 2-4 fache.
Darüber hinaus gibt es rund 30.000 seltene Krankheiten, die meisten genetisch bedingt. Derartiges ist Objektive Wissenschaft, Biochemie.
Leider ist die Mehrzahl der Ärzte da unterbelichtet. Insbesondere lässt sich mit Diät Beratung weniger als mit Geschlechtsangleichenden Operationen und lebenslange Substitution verdienen. Und eine gesunde Ernährung, die lebensverlängernd ist, würde ja das „sozialverträgliche Frühableben“ sabotieren. Schon jetzt hat Deutschland eine gemessen an Wirtschaftskraft geringe Lebenserwartung.
Das Bild zeigt grösstenteils Mathematik, das ist auch exakte Wissenschaft.
In Verruf kommt die Wissenschaft durch Lobbyismus und Korruption, wirtschaftliche Interessen, da ist Contergan und Covidimpfung gleich betroffen.
Hinzu kommen die Laberwissenschaftler der Ethik und Philosophie.
Vereinfacht: Jürgen Habermas ist gestorben
Philosophisch (ironisch) Matthias Priebe:
Der Übergang des Subjekts Jürgen Habermas in den Zustand radikaler Apophasis – jener Schwebe, in der das kommunikative Handeln nicht mehr als performativer Akt, sondern als stumme, unhintergehbare Kontingenz des leiblichen Substrats erscheint – vollzieht sich am 14. März 2026 in Starnberg als jene finale Dekonstruktion, die die Theorie selbst immer schon antizipierte: Die Unhintergehbarkeit des Arguments trifft auf die absolute Hintergehbarkeit des Argumentierenden, wodurch die idealisierende Unterstellung einer fortwährenden Diskursgemeinschaft sich nunmehr als kontrafaktische, posthume Projektion erweist. Was hier nicht endet, ist die Geltungssphäre des kommunikativen Vernunftpotentials; was hier lediglich suspendiert wird, ist dessen empirisches Trägerindividuum, das sich in die Anonymität der Lebenswelt zurückzieht, aus der es einst hervorging – ein performativer Akt der Selbstaufhebung, der die prekäre Rationalität des Öffentlichen nicht negiert, sondern in ihrer radikalen Endlichkeit allererst freilegt, sodass die nachmetaphysische Reflexion fortan ohne personalen Signifikanten, doch mit umso größerer normativer Dringlichkeit, weitergeführt werden muss.
https://x.com/MathiasPriebe/status/2032844516990886054
Da fehlt nur noch die Promotion von Gert Postel, dem Briefträger als Chefarzt der Psychiatrie:
„Bei seiner Einstellung zum leitenden Oberarzt gab Gert Postel als Thema seiner Doktorarbeit die „Kognitiv induzierte Verzerrung in der stereotypen Urteilsbildung“ an. „Das ist eine Aneinanderreihung leerer Begriffe.“ Der Vorsitzende habe geantwortet: „Das ist ja interessant; Sie werden sich bei uns sicher wohlfühlen.“ 39 Bewerber, alle Fachärzte für Psychiatrie und Neurologie und zwei davon waren habilitiert, aber Gert Postel, der Postbote hat die Stelle bekommen.
„Die Psychiatrie ist ein Fach, das von Wortakrobatik lebt“. „Sie können mittels der psychiatrischen Sprache jede Diagnose begründen und jeweils auch das Gegenteil und das Gegenteil vom Gegenteil – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.“
https://die-bpe.de/fiktive_wissenschaft/postel_zitate/
Und der Wissenschaftler schlechthin, Albert Einstein, bemerkt:
„Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen der Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen, zum Beispiel der Relativitätstheorie.“
Es fehlt nur noch der bekannte Witz
Ein Mann geht am Strand spazieren und findet im Sand eine alte, kostbar aussehende Flasche mit einem großen Stopfen aus Kristall. Neugierig öffnet er die Flasche und im selben Augenblick erscheint ein riesiger Kerl mit großem Bauch und einem Turban.“Du hast mich gerufen? Ich bin der Flaschengeist, und du hast jetzt einen Wunsch frei.“
Der Mann überlegt.“Ich wollte immer schon mal nach Amerika. Aber ich habe Flugangst und werde auch leicht seekrank. Am liebsten würde ich mit dem Auto fahren. Ich wünsche mir eine Brücke über den Atlantik.“
Der Geist:“Bist du verrückt? Weißt du wie lang so eine Brücke ist? Und wie viele Betonpfeiler man dafür braucht? Und wie hoch diese Pfeiler sein müssen? Der Ozean ist bis zu 4000 Meter tief! Und dann die ganze Statik. Denk nur mal an die Stürme, denen sie standhalten muss. Wir müssen außerdem alle paar hundert Kilometer eine Tankstelle errichten, da kein Auto eine so große Strecke non-Stopp zurücklegen kann. Außerdem gibt es Ärger mit den Behörden und Greenpeace. Die Zeiten, als man als Geist noch „jeden Scheiß“ machen konnte, sind vorbei. Denk dir was anderes aus!“
Der Mann:“Also gut, wenn es zu schwierig ist … “ „Mal überlegen … Weißt du, wenn Frauen mir etwas erzählen, kann ich nie einen Zusammenhang erkennen, und sie erwarten Dinge von mir, in denen ich keinen Sinn sehe. Mein Wunsch ist, die Frauen endlich verstehen zu können.“
Der Geist: „… um noch einmal auf die Brücke zurückzukommen, zweispurig oder vierspurig?“
https://www.programmwechsel.de/lustig/mann-frau/mann-geht-am-strand-spazieren.html
(mit Beleuchtung, Schnellimbissen und Table Dance Schuppen?)
schön! 🙂
(ich bin schon am gutnachttütchen, aber versuch nicht erst noch, die wetterseite angezeigt zu bekommen -was sonst der letzte aufruf vorm ausmachen- herrje, das echt freundlich! …. dank und gutnacht
o)))
@ Herr Lehmann, warte seit ein paar Monaten auf Ihren Artikel.
Die wissenschaftliche Forderung nach Reproduzierbarkeit verhindert den nötigen Erkenntnisgewinn. Eine evolvierende Welt hält sich mit ein starr fixierten Wissenschaftstheorie nicht unnötig auf. Ich empfehle das Gedächtnis der Natur von Rupert Sheldrake.
Evolution als survival of the Fittest sollte seit Lynn Margulis der Vergangenheit angehören.
Die Entstehung des menschlichen Bewusstsein vielleicht mal bei Julian Jaynes nachlesen.
Warum die Covid mRNA Katastrophe von Anfang an klar war kann beim Studium der Biophotonentheorie von Popp entdeckt werden.
Und wer simpel erklärt haben möchte warum unsere Gesellschaft und ihre Wirtschaftsförderung impliziert wende sich den Publikationen von Fabio Vighi zu.
Wenn Sie dann noch Meinen es geht nicht voran, melden Sie sich bitte bei mir. Roberto darf Ihnen gern meine Kontaktdaten geben.
Aber ser Artikel hat mir sehr gefallen.
„Die wissenschaftliche Forderung nach Reproduzierbarkeit verhindert den nötigen Erkenntnisgewinn.“
Einzelne Elemente der Welt, deren Wechselwirkungen sind sehr starr und lassen sich zuverlässig reproduzieren.
Der Witz ist, die Welt als Ganzes, also die uns umgebende Realität ist eine Abfolge einmaliger nicht reproduzierbarer, oft auch völlig unwahrscheinlicher Ereignisse.
In dem Sinne kann man sagen die Wissenschaft vermag vielleicht über einzelne Teile der Welt richtige Aussagen treffen. Über die Welt als Ganzes aber nichts beweisbares beisteuern, weil der Aspekt der Wiederholbarkeit in dieser per se ausgeschlossen ist.
Ich habe von Wissenschaft keine Ahnung, bin ohne akademische Bildung und Autodidakt!
Mir würde reichen, wenn das Wahlvolk mehr politisch-historisches Wissen hätte,
um die Zyklen der Parteienoligarchie zu durchschauen, damit dem ganzen Pack deren kapitalister Dreck um die Ohren fliegt und sie zum Teufel gejagt werden.
Mehr Wissen brauchts nicht!
Kleine Hiobsbotschaft.
Wenn Sie Korrelation und Modelle herausnehmen steigt die Zahl der Studien nicht, sondern sinkt (im Verhältnis: vorhandene Wissenschaftler – Studien).
Um eine Studie zu belegen, „kann“ sie reproduziert werden. Das ist zwar eine hübsche Behauptung, wird aber nicht gemacht. Hier müßte ein „muß“ stehen.
Ich bin kein Wissenschaftler, nur Laie, der schätzt.
„Überzeugung, dass die weltzugewandte Neugier des Menschen einer seiner heiligsten Triebe sei. Und dass dafür auch Tiere sterben müssen“
mit der Überzeugung kann man auch Menschen töten.
Der heilige menschliche Trieb anderen Leid zuzufügen und sie zu töten.
Sie zuerst, bitte.
95% aller Tierversuche sind ohne hin nachweislich sinnlos, warum nicht gleich Kinderficker benutzen, hilft Allen.
Kein Wunder, dass da nix mehr läuft, mal abgesehen vom Kapitalismus, der ja eh nix neues erlaubt.
Sehr interessanter Beitrag. Da kann man viel drüber nachdenken.
Spontan fallen mir 2 Kommentare ein, die ich zu dem Themenkreis fand.
„Die bürgerliche Wissenschaft wird sich an der Quantifizierung von Binsenweisheiten noch mal zu Tode onanieren “
und
„Sie wissen alles und verstehen nichts.“
Beide male Verfasser unbekannt .
In der Physik/Astronomie ist das Problem ja ähnlich.
Es wird auch gerne ein Fakt übersehen. Die ganze Potenzierung der Analysen und Auswertungen durch rechnergestützte Methoden, KI und ausgefeilte modernste Messmethoden ändert gar nichts an dem limitierenden Faktor in dem ganzen System. Das ist die Aufnahmefähigkeit und Verständnisfähigkeit des menschlichen Geistes.
Allgemein wird stillschweigend vorausgesetzt diese seien unbegrenzt. Ob das so ist ?
Daneben ist wie der Autor mit andeutet, Wissenschaft zum Wissenschaftsbetrieb geworden. Manche sagen dazu verkommen. Es geht um Veröffentlichungen, Reputation, die Deutungshoheit von Koryphäen der jeweiligen Fachgebiete. Es geht um viel, sehr viel Geld, um Eitelkeit, Geltungsbedürfnis, infantilen Spieltrieb. Es geht nicht zuletzt um Macht um Rüstung, um Suche nach der ultimativen Waffe. Da ist es die ganze Physik mit ihren Teilchenbeschleunigern und Schwerkraftdedektoren, die Milliarden bewilligt bekommen. Da können sich dann infantile Genies austoben und forschen. Die ahnen vielleicht nicht mal, dass in den Militärakademien, in den Entwicklungsabteilungen der Rüstungskonzerne die Leute im Hintergrund sitzen, die sehr genau beobachten was sie da machen und wie sich das verwerten lässt.
Also, ein wirklich spannendes Thema gut dargestellt. Da kann man noch lange und tiefer drüber nachdenken.
„Da ist es die ganze Physik mit ihren Teilchenbeschleunigern und Schwerkraftdedektoren, die Milliarden bewilligt bekommen.“
Damit habe ich die geringsten Probleme, Grundlagenfoschung eben o))
Ja , man kann aktuell zumindest kaum Geld verdienen, was nicht dafür steht, das es wirklich so ist.
Jeden der ein wenig nur in dieser materien bewandert ist und dazu über Allgemeinwissen verfügt ist auch klar, das gerade im Bereich Hirnfoschung die Wissenschaft zum teil schon Grenzen überschreitet, überschreiten muss.
Bei veröffentlichungen besteht also das Risiko das Polizei vor dem Haus steht am nächsten Tag o)
Das eigentliche Wissen in diesem Bereich ist schon länger vorhanden.
Man war nur noch nicht fähig , alles logisch zusammenbringen zu können. Und genau hier ist KI nun mit ins Spiel gekommen..
Heute ist klar wie ein Bewusstsein im groben funktioniert. Das einzige war noch fehlt sind Erkenntnisse aus der Quantenforschung. Was ich hochinteressant fand, das Ihnen (wer auch immer ) sogar schon klar war, das Unser Hirn nicht nur 1 Weg kennt , informationen zu verarbeiten. Sprich , Wir Menschen waren so arrogant zu glauben, das Evolution nur zu starren Vorgaben möglich ist, was zur Selbstüberschätzung führte und damit Zeit verschenkte weil Forschung zum teil daraufhin in falsche Richtungen sich bewegte.
Es wird also nicht mehr besser werden mit öffentlichen Informationen zu diesen Thema, weil diese in Bereichen sich bewegt heute, das kaum von geltenden Recht abgedeckt sein dürfte. Wie auch.. die Menschheit war noch niemals so weit.
Man bedenke nur KI an sich. nicht einmal die Progammierer derer dürften sich im klaren darüber sein in vollen Umfang was die Folgen Ihrer Arbeit angeht. Das gibt Unser menschliches Hirn einfach nicht her , Echtzeit Abstraktionsleistungen in solchen Dimensionen
„die Zahl publizierter wissenschaftlicher Arbeiten Jahr für Jahr exponentiell. Dafür mag es wirtschaftliche und soziale Erklärungen geben, aber möglich ist es m.E. nur deshalb, weil die „Oberfläche“ der Welt, die wir beschreiben, selbst fraktal ist,“
Da spielt der unsinnige Gedanke mit, dass all diese „wissenschaftlichen Arbeiten“ etwas aus der Welt abbilden würden – was ich stark bezweifle.
Die Anzahl der wissenschaftlichen Schwachsinns-Veröffentlichung steigt exponentielle an. Das ist der Punkt!
Klimawissenschaften, Genderwissenschaften, auch nicht zu vergessen die Wirtschaftswissenschaften, dann die Virologie, Soziologie, …, akademische Zweige angefüllt mit hohlem Geschwätz.
„Ein beachtlicher Teil der exponentiell wachsenden Publikationsmasse, so scheint es, beschreibt gar nicht mehr die Oberfläche der Welt.“
Ah ja.
„Genderwissenschaften“
Kannte ich gar nicht diesen Begriff o))
Wohl weniger Wissenschaft, eher Alibi als Werkzeug von Interessen..
„die Zahl publizierter wissenschaftlicher Arbeiten Jahr für Jahr exponentiell. “
Es ist bereits Alles gesagt. Nur noch nicht von Jedem. – Karl Valentin
„Aber: Russland hatte als erstes Land einen CoViD19-Impfstoff. Es ist eines von zwei Ländern, die ein vollständiges Flugzeug bauen können. Es bringt in Sachalin Wasserstoffzüge auf die Schiene. Es hat ein ambitioniertes Raumfahrtprogramm. Es ist führend in der Kernkrafttechnik. Und auch in der Waffentechnik der NATO um etliche Jahre voraus.“
Komisch. Warum kann ich in keinem der angeblichen Vorzüge Russlands etwas fortschrittliches und wirklich Gutes entdecken. Ich glaube, das scheiden sich die Geister, also meiner und der des Autors. Aber sowasvon
Die Russen sind total nette Menschen, besser als die Deutschen.
Was die Menschen angeht, ich sehe kaum große unterschiede, den einfachen Menschen..
Im Bereich Machstrukturen dafür um so größere o)
Eventuel anderer Fokus da subjektiv ?
„Wissenschaft“ ist eine Kunstform. Schon immer gewesen. Kunst hat nicht per se den Anspruch nützlich zu sein, oder? Sie ist einfach nur so da und dient primär der Befriedigung des „Künstlers“, vor allem seiner intellektuellen Eitelkeit.
Und das ist Wissenschaft doch auch primär: Befriedigung der Eitelkeit des Menschen, der sie ausübt. Dabei kommt es absolut nicht darauf an, ob das Ergebnis der wissenschaftlichen Tätigkeit nun anderen nutzbringend ist oder nicht. Sollte eines von tausend Ergebnissen wissenschaftlicher Arbeit nutzbringend sein, so ist das viel. Wissen bringt aber jede dieser Arbeiten. Und sei es das Wissen, dass das einfach nur absoluter Blödsinn ist, was da peer-reviewed und tausendfach zitiert durch die Papers geistert.
Und gerade wenn es sich um die Ergebnisse einer Arbeit über das Sandkorn in der Mörtelfuge eines Ecksteins einer Nische in einem Kellerraum im 3.Untergeschoss der Betrachtungen des 100-stöckigen Gebäudes der Neurowissenschaft handelt, ist es einfach schön für den Wissenschaftler, sich damit beschäftigt zu haben. Er hätte natürlich auch Schach spielen können oder anspruchsvolle Sudokus lösen oder Mandalas malen oder was auch immer Vergeistigtes tun. Da aber ist die Chance zum zeitgleichen Broterwerb doch deutlich geringer.
Und auch wenn heutzutage der Auswurf an „Papers“ gigantisch ist, und berechtigt Zweifel am Nutzen, an der Relevanz und grundsätzlich an der Korrektheit des Inhalts dieser Arbeiten bestehen, so ist doch lobend zu erwähnen, dass viele Arbeiten in Bezug auf Stil der Prosa und der Fähigkeit eben nicht auf den Punkt zu kommen einfach nur beeindruckend sind. Das ist Kunst. Und ebenso ist Kunst die Erkenntnisse der eigenen Arbeit so zu verdrehen, dass das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis sich schillernd vor den Augen ausbreitet.
Und ein mäßig begabter Wissenschaftler ist, wie jeder mäßig begabte Künstler auch bescheiden. Er erwartet nicht zwingend, dass die Kollegen seine Arbeit lesen. Wichtig ist, dass er ein „Paper“ produziert und sich damit das Recht erworben hat, gegen Entgelt auch künftig „Papers“ produzieren zu dürfen. So wie vielen Künstlern es auch egal ist, ob der Käufer ihres Werkes sich dieses täglich bewundernd betrachtend an exponierter Stelle präsentiert, auf einem Dachboden vergammeln lässt oder in einem Tresor verschließt.