Neue EU-Regeln zur Verweigerung des Schutzstatus treffen auch auf ukrainische Frauen im wehrpflichtigen Alter zu

Wadephul: „Putin setzt darauf, die Menschen in der Ukraine zu zermürben. Doch ihre Gesellschaft ist resilient. Wir stehen an ihrer Seite – auch im kommenden Winter. Putin wird sein Ziel nicht erreichen.“ Der deutsche Außenminister Wadephul (CDU) heute beim Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskij in Kiew. Bild: president.gov.ua/CC BY-NC-ND-4.0

 

Deutschland und die anderen EU-Staaten unterstützen die Selenskij-Regierung im Krieg gegen Russland „unverbrüchlich“. Dazu wird der Staat, der korrupt bis an die Spitze ist, wie sich gerade wieder am Beispiel der Forrest Gump- und Themis-Ermittlungen der Antikorruptionsbehörden herausstellte, mit Milliarden und Waffen unterstützt. Offen bleibt noch, wer an der Spitze sitzt: Budanov oder Selenskij oder beide? Selenskij entließ ohne jede Erklärung die stellvertretende Leiterin des Präsidialamtes, Iryna Mudra, sofort.

Man bildet auch ukrainische Soldaten, wobei diese eher Kriegserfahrung haben als die europäischen, und hat vor kurzem aus „Solidarität“ mit Kiew, aber nicht den Ukrainern entschieden, dass Männer im wehrpflichtigen Alter zwischen 23 und 60 Jahren ab dem 1. August nur dann noch den bislang gewährten Schutzstatus gewähren, wenn sie nachweisen können, dass sie vom Kriegsdienst befreit sind. Ausdrücklich soll damit der ukrainischen Regierung geholfen werden, das Land zu verteidigen, auch wenn die Ukrainer dies nicht wollen. Unterstützt wird damit zudem das korrupte Militär- und Rekrutierungssystem, da sich diejenigen, die über das erforderliche Geld oder die entsprechenden Beziehungen verfügen, freikaufen oder für untauglich registrieren lassen können. Vom Recht auf Kriegsdienstverweigerung spricht da sicherheitshalber niemand, was wahrscheinlich schon einen Ausblick auf die Zukunft in Deutschland und anderswo bietet, wenn der Ernstfall eintritt  (Solidarität mit der Ukraine? Männer, die vor der Mobilisierung fliehen, wird Schutzstatus verweigert, BGH: Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung kann ohne Verfassungsänderung im Kriegsfall ausgesetzt werden).

In der Ukraine findet eine brutale Mobilisierung von Männern statt, die auf wachsenden Widerstand der Bevölkerung stößt. Hunderttausende von oft gewaltsam Rekrutierten begingen Fahnenflucht, was auch ein Problem in Russland ist, sobald dies möglich war, 2 oder 3 Millionen wehrpflichtige Männer sollen sich vor dem Zugriff verstecken. Wie die Zeit berichtet, haben auch ukrainische Soldaten, die meist zwangsrekrutiert waren, die Gelegenheit ergriffen, während der Ausbildung in Deutschland zu desertieren. In Sachen-Anhalt sollen es 80 gewesen sein, man geht von hunderten Fällen aus. Die Zahlen werden verschwiegen, sie sind für die Bundesregierung unangenehm, weil sie das Bild der heroisch für die Ukraine, die Freiheit und Europa bis zum Tod freiwillig kämpfenden Ukrainer gerade rücken und zeigen, dass der fortgeführte Krieg in der Ukraine dem Interesse der EU-Politik und den Profiteuren in der Ukraine und der EU dient.

Ungeklärt scheint zu sein, welche Folgen die Desertion für die Ukrainer in der EU hat. Ob vor dem 1. August nicht nur geflüchtete Kriegsdienstverweigerer den Schutzstatus erhielten, sondern auch desertierte Soldaten, ist mir unbekannt. Nach der Zeit sagte eine Sprecherin der Bundeswehr, dass diese „bei der Feststellung ukrainischer Fahnenflüchtiger keine Rolle“ spiele, es seien „interne Angelegenheiten der ukrainischen Streitkräfte“. Daraus müsste man schließen, dass sie weder verfolgt noch abgeschoben wurden. Allerdings erklärte ein Sprecher der Bundeswehr, so die Zeit, dass  „ukrainische Soldaten auf Ausbildungsmission in Deutschland ‚grundsätzlich keinen Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis nach Paragraf 24 des Aufenthaltsgesetzes‘ stellen dürfen“. Das beantwortet aber noch nicht, ob ihnen dies verweigert wurde und sie in andere europäische Länder reisten. Man darf vermuten, dass die Bundesregierung Berichte oder Bilder vermeiden will, dass deutsche Behörden Ukrainer auch mit Gewalt festsetzen und in die Ukraine zur Mobilisierung abschieben.

Nicht nur in Deutschland haben sich ukrainische Soldaten abgesetzt. Bekannt wurde schon Anfang 2025, dass sich Dutzende von Soldaten der Eliteeinheit der 155. Brigade während einer Ausbildung in Frankreich von der Truppe verabschiedet haben. Mehr folgten bei der Rückkehr in die Ukraine. Insgesamt waren schließlich 1700 Mann, ein Drittel der Brigade, fahnenflüchtig.

Wie Markus Lammert, Sprecher der EU-Kommission, am Donnerstag erklärte (Video), könnte die EU nun nicht mehr nur wehrpflichtigen ukrainischen Männern, die keine Freistellung durch ein offizielles Dokument oder einen Eintrag in der Reserve+-App nachweisen können, den Schutzstatus bei der Einreise verweigern. Er wies darauf hin, dass die EU nicht zwischen Frauen und Männern unterscheiden würde. Das würde heißen, dass auch Frauen, die (noch) nicht der Wehrpflicht unterliegen, sich aber auch, wenn sie eine Ausbildung im Bereich Medizin oder Pharmazie haben, bei den Rekrutierungszentren registrieren lassen müssen, den Schutzstatus nicht mehr erhalten würden, wenn sie die entsprechenden Dokumente nicht vorlegen können. Ein Ausreiseverbot gilt in der Ukraine allerdings auch bereits für Frauen, die freiwillig Kriegsdienst leisten. Die Gewährung des zeitweiligen Schutzstatus würden die Mitgliedsländer entscheiden, sagte Lammert. Richtlinien für die Mitgliedsländer sollen in den kommenden Wochen vorgelegt werden.

Offenbar werden schon die Weichen gestellt, dass die Wehrpflicht in den Ukraine auch für Frauen eingeführt wird, und man auch da solidarisch für die personelle Kriegstüchtigkeit des Landes sorgen wolle. Hintergrund könnte auch sein, dass mit der gewünschten Fortführung des Krieges – as long as it takes – wieder mehr Ukrainer flüchten, aber die Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung an ihre Grenzen stößt.

Nach einer Gallup-Umfrage im Juni ist die Mehrzahl der Ukrainer wie schon 2025 nicht mehr bereit, den Krieg bis zu einem sowieso imaginären Sieg weiterzuführen. 66 Prozent, also zwei Drittel, stimmten der Aussage zu, dass die Ukraine so schnell wie möglich versuchen soll, ein Ende des Krieges durch Verhandlungen zu erreichen. 24 Prozent sprechen sich für eine Fortführung des Kriegs bis zum Sieg aus, also für die EU-Position und insbesondere die des Bundeskanzlers. Dabei wird suggeriert, dass die Mehrheit der Ukrainer dies wollen.  Außenminister Wadephul sagte bei seinem Besuch in Kiew noch gestern: „Wir stehen an der Seite der Ukraine. Wir unterstützen sie. Sie wird diese militärische Auseinandersetzung gewinnen.“ Kein Land investiere so viel in die militärische und finanzielle Unterstützung der Ukraine wie Deutschland.

Allerdings glauben nur wenige der Befragten, dass ein Kriegsende bald kommen wird. Für 68 Prozent ist das unwahrscheinlich, nur ein Viertel hofft oder erwartet dies. Das Ansehen der US-Regierung ist regelrecht abgestürzt. 2022 gab es zu Beginn des Kriegs ein Rekordhoch von 66 Prozent, 2022 lag es bei nur 24 Prozent. Aber das Vertrauen in die USA sank schon stetig während der Biden-Regierung ab und erreichte 2024 noch 40 Prozent, jetzt sind es nur noch 7 Prozent, während 79 Prozent die Arbeit der US-Regierung negativ beurteilen. Aber ohne die USA wäre der Krieg wahrscheinlich nicht ausgebrochen und ein Kriegsende scheint ohne sie auch nicht möglich zu sein.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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16 Kommentare

  1. Die EU ist nicht solidarisch sondern stellt sich auf die Seite der Ukraine und dass hat immense Kosten bei allen Ländern verursacht. Die Ukraine ist nicht in der Nato. Das Elend dieser Ostblock-Länder hat jahrelang niemanden interessiert und ein richtiges Land war die Ukraine doch noch nie. Es wurde auch vorher nicht de-eskaliert sondern provoziert.
    Es ist auch nicht so, dass, die Ukraine wegen dem Krieg auf die geflohenen Einwohner eine Befehlsgewalt ausübt. Wenn die Einwohner nicht in den Krieg wollen und deswegen sogar ausreisen dann ist das ein bedauernswerter Zustand. Dann kann man sagen: „Schade, dass es in Ihrem Land diese Probleme gibt aber bei uns sind Sie herzlich willkomen.“
    Ausserdem hat bestimmt die Korruption in der Ukraine zugenommen, der ausgewiesene Platz in der Transparency-Liste ist bestimmt nicht korrekt. Es sieht so aus, als ob sich trotz der Busifizierung die Anzahl der Punkte nicht verändert hat. Es ist mir nicht klar ob im Kriegsfall überhaupt jemand in den Krieg muss, wenn er nicht will.

    1. Wer will schon freiwillig für die ukrainischen Faschisten kämpfen.
      Die Epsteinoligarchie(USA) brauchen diesen Krieg,um ihre Waffen zu testen und Russland zu schwächen.
      Und Europa bezahlt diesen verbrecherischen Krieg.

  2. wie lange wird der bilaterale Dauerurlaub für korrupte und debile Staatsschlauspieler noch weiter gehen?! mit Konfetti müssen wir ja noch bis zum 11.11. um 11 Uhr 11 warten; solange läuft das mit der Drohnung und der Drohung weiter und dem langsamen Siechtum. mal ohne Witz und jenseits der umstrittenen so – oder – so Propaganda: das ist wie beim Tatort und der Tagesschau: auf den Wiederverkennungswert kommt es an. das objekt klein a oder aha mit delay – Kompensation. Trostlos. noch sitzen wir im Warmen, obwohl das ja auch zu enormer Sorge Anlass gibt: es könnte noch heisser werden, oder ganz kalt, wie diese Herren da.

  3. Welche Ziele haben globale Unternehmen in der Ukraine.

    Die Rede ist von westlichen Unternehmen die dort das Land kontrollieren möchten.

    Ich würde mir einen Artikel wünschen welcher hier offen mit dieser Thematik umgeht und dann die DAX Unternehmen oder andere ausländische westliche (wie auch russische Firmen /Stastsfirmen) nennt, aufzaehlt und auch erklärt wie sie sich an der Ukraine profitieren.

    Vor, während und nach dem Krieg, sofern ihre Seite dieses Gebiet beherrscht.

    Übrigens würde mich die dortigen jetztigen Besitzverhältnisse interessieren.

    Das nun auch Frauen aus der Ukraine in den „Fleischwolf“ getrieben werden sollen.

    Das hat etwas von gezielter Entvölkerumg.

    Danke

  4. „Putin setzt darauf, die Menschen in der Ukraine zu zermürben. Doch ihre Gesellschaft ist resilient. Wir stehen an ihrer Seite – auch im kommenden Winter. Putin wird sein Ziel nicht erreichen.“

    Putin Putin Putin. Ihr Langweiler. Putin ist bald weg, und daß sein Nachfolger genauso nachsichtig mit uns umgeht, ist mehr als ungewiß.

  5. „Aber ohne die USA wäre der Krieg wahrscheinlich nicht ausgebrochen und ein Kriegsende scheint ohne sie auch nicht möglich zu sein.“

    Was soll man da sagen: Hätten sie sich mal vorher besser informiert und nicht bei diesem transatlantischen und wertewestlichen „Reisebüro“ mit dem dubiosen Geschäftsführer Wolodymyr S. gebucht.

    Oder zusammen mit Winnetou die „Reiseerzählungen“ von Karl May gelesen. Darin findet sich die Redewendung: Der weiße Mann (aus Washington) spricht mit gespaltener Zunge 🐍 sogar mehrfach. Diese Redewendung hat ihren historischen Hintergrund und geht auf die aktive Siedlungspolitik ⚔️ 💣 der mehrheitlich “ ✝️ “ europäischen Siedler im sogenannten Wilden Westen zurück. Am Ende der Besiedlung waren in Nordamerika nur noch wenige regenbogenfarbene und woke „Indianer“ übrig. Ausnahmen wie Old Schmetterhand, der „gute“ Weiße, bestätigen die Regel.

    Meine Oma sagte immer: 👀 Trau, schau, wem. Aber das versteht heute keiner mehr. Es bedeutet so viel wie: Vertraue nicht blindlings jedem, nur weil er/sie sie ein hübsches Gesicht hat und auf einem US-amerikanischen Videoportal Werbung für die „richtige“ Hautcreme oder die „richtige“ Geldanlage macht. Der Bettler kann ehrlicher sein als der Betrüger und Hochstapler, der sich mit einem feinen und teuren olivgrünen Anzug tarnt 🪖, damit man ihn nicht sofort erkennt. Manche Geschiedene sagen auch: Augen auf bei der Partnerwahl, denn Liebe kann blind machen. Ich sage immer: Vertraue den Taten, nicht den Worten.

    Vertraue den Taten und nicht den Worten,
    denn Worte verhallen schnell an allen Orten.
    Wer redet, verspricht – wer handelt, beweist,
    was wirklich in seinem ❤️ kreist.
    (Rainer Reimer, Reimstadt am Rhein, Reimland 2026)

  6. „Kein Land investiere so viel in die militärische und finanzielle Unterstützung der Ukraine wie Deutschland.“

    Investition setzt eine konkrete Gewinnerwartung voraus, ansonsten heißt es „Ausgabe“. Frage an Wadepul: Was werden wir denn in der Ukraine gewinnen, was wir nicht vorher schon hatten oder durch normale Wirtschaftsbeziehungen haben konnten?????

    1. EU?Nein danke: Im Normalfall hätten Sie Recht, dass bei einer so riesigen Investition auch
      ein Gewinn herausspringen müßte. Deutschland ist aber in diesem Sinne kein Normalfall.
      Wir sind ein Vasall !! Und das nicht nur der USA. Wir sind ein Vasall der ehemaligen
      Alliierten, ohne die Sowjetunion/ Russland. Die USA, Frankreich und ganz vorne weg
      die Engländer nutzen ihren Kriegsgewinnestatus wie sie nur können aus. Speziell die
      Enländer haben in ihrer EU Zeit dafür gesorgt, dass Deutschland der größte Nettozahler
      wird. Genauso zahlen wir für alles, was diese Kriegsgewinner anstellen den größten
      Betrag in den Topf. Whotafool darf auf einem Ukrainetrip ein bißchen sein Ego streicheln,
      aber entscheiden darf er nicht. Wenn Deutschland trotz 2+4 Vertag, der sagt, dass auf
      dem Gebiet der ehemaligen DDR keine Natoaktivitäten stattfinden dürfen, jetzt von
      Leipzig aus, Natowaffen in die ukrainischen Antonnows stopft, lenkt man mit einer
      Spielzeugdrohne von diesem Geschehen ab. Wenn dann auch noch laut geschrieen wird
      „Der Russe war´s“ merkt gar keiner den wirklichen Verstoß. Scheinbar sogar die Russen
      nicht. Allerdings werden sich die ex Allierten in einem Punkt verrechnet haben: Mit den
      Waffen, die Russland heute zur Verfügung stehen, ist nicht mehr Deutschland der zentrale
      Treffpunkt für die Bomben in einem neuen Krieg. Eine Oroschnik benötigt nur eine Wimpernschlag
      länger, um London oder Paris in Schutt und Asche zu legen. Wahrscheinlich ist das mit dem
      Verrechnen verkehrt. Unseren EU Politikern traue ich bei deren IQ von etwas unter deren
      Körpertemperatur, die Fähigkeit des Rechnens nicht zu. Sie haben ja den Ammi, der ihnen
      etwas vorrechnet.

      1. Nicht nur das: das CTF Baltic (Commander Task Force Baltic) in Rostock stellt einen provokanten Bruch des 2+4 Vertrages dar. Wird einfach so gemacht, was beweist: Verträge mit dem „Wertewesten“ sind das Papier nicht wert.
        Die Russen sind nach 1990 nur noch verarscht worden -warum sollten sie noch irgendwelche Verträge mit dem „Wertewesten“ eingehen. So traurig dieser Scheißkrieg ist – der hat seine Ursachen, und die liegen im Westen. Hoffentlich haben die Russen das endlich mal gelernt.

  7. „…damit Israel weiter die Drecksarbeit für uns erledigt…“ [1]
    Die „Drecksarbeit“ machen die Länder in Europa die den Palästinensern nicht helfen. Also die Konventionen der Vereinten Nationen nicht erfüllen.

    Die Siedler trennen den Palästinensern die Stromzufuhr ab, zerstechen die Reifen eines Kraftfahrzeuges, sprühen Pfeffer-Spray den Menschen ins Gesicht, schlagen einem Palästinenser auf den Kopf. Das Militär erscheint vor Ort.
    Aktivisten: „Die Siedler haben ihn angegriffen und ein Telefon geklaut.“
    Militär: „Gehen Sie nach Hause. Es ist alles in Ordnung. […]“
    Die Gegend wurde als Militärzone deklariert und die Palästinenser sind aus ihren Zuhause vor den Siedlern geflohen. Die Zuhause wurden zerstört. Das passierte in Duma bei den Bedouinen.

    Zur Belohnung werden dann die Produkte des Kriegsverbrechers von anderen Ländern gekauft.
    Stellen Sie sich mal vor Sie würden bei Glassdoor alles was ihnen bei ihrem Arbeitgeber nicht passt reinschreiben. Oder der Arbeitgeber erfasst in der neuen Arbeitnehmer-Datenbank die Daten damit z.B. keine Betriebsräte gegründet werden, wer keine Überstunden macht schon vor der Einstellung identifiziert ist und wer sich nicht monatlich für den Erhalt von Lohn bedankt. Also die Vertragsfreiheit als solche untergräbt, die freie Meinungsäusserung bestraft und bei friedlichen Demonstrationen kesselt.

    Die Länder haben auf ihre Souveränität verzichtet. Für die Ausübung von mehr Macht wird gerne etwas getan. Das ist nicht Korruption weil das in der hierarchischen Struktur vertikal geschieht.
    So folgt das Kriegsverbrechen dem Mangel an Konventionserfüllung. Und im „Corruption Perceptions Index 2025“ [2] liest man dass die Ukraine auf Platz 104 von 182 Ländern ist mit 36 Punkten [3].
    Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen findet man:
    -China mit 43 Punkten
    -Frankreich mit 66 Punkten
    -Russland mit 22 Punkten
    -USA mit 64 Punkten
    -Vereinigtes Königreich mit 70 Punkten
    sowie u.a.
    -Demokratische Republik Kongo mit 23 Punkten
    -Somalia mit 9 Punkten
    -Liberia mit 28 Punkten
    -Panama mit 33 Punkten

    Und das BRICS-Land Indien hat mit 39 Punkten einen Punkt mehr als Äthiopien. Kauft aber den Israelen für 8.6 Milliarden Dollar die Militärgüter ab und ist dann angeblich „eine Weltmacht“. Ich erwähne Indien weil dieses Land eine informelle Beschäftigungsrate von 85% – 90% hat. Evtl. ist es so dass man sich für den Erhalt von Lohn bedankt.

    Alles nicht so gut wie Dänemark mit 89 Punkten. In die meisten dieser Länder würde man nicht in den Urlaub fahren. Und oft ist wohl auch so dass man in Länder die einen nicht interessieren auch nicht in Urlaub fährt.

    Aber so ist es nicht mit den Aktivisten gewesen denen gegenüber man gewalttätig gewesen ist. Die Palästinenser hat man geschlagen. Und die Palästinenser werden wohl eher selten in Urlaub fahren. Weil ein Völkermord an ihnen begangen wird.

    Tun Sie von den Amerikanern keine Waren kaufen. Auch nicht im Fast-Food Restaurant.

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

    [1] https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/die-europaeer-sagten-kaempft-noch-anderthalb-oder-zwei-jahre-wir-geben-euch-geld/#comment-368429
    [2] https://www.transparency.org/en/publications/corruption-perceptions-index-2025
    Corruption Perceptions Index 2025, Seite 4-5.
    [3] 2018 – Platz 120, 32 Punkte. 2020 – Platz 117, 33 Punkte.
    Ich poste nochmal, damit Sie die Info mit Transparency bekommen.

    1. Wieso sollte man den Analysen eines westlichen „NGOs“ Glauben schenken. Ganz zufällig sind die Gegenspieler der NATO, EU und SEATO unter den Underdogs, den korrupten Staaten und die NATO, EU und SEATO- Staaten alle unter den korruptionsfreien Staaten. Wer glaub5 den sowas? Mich wundert, dass dir heldenhafte Ukraine nicht 99 Punkte hat, denn dort ist ja nie Korruption gewesen, seit dem Maidan. Das war nur davor. Und außerdem verteidigt diese Ukraine ja schließlich unsere Demokratie. Sarkasmus Ende

  8. Wadephul am Wochenende zu Besuch in der Ukraine:

    „Wir stehen an der Seite der Ukraine. Wir unterstützen sie. Sie wird diese militärische Auseinandersetzung gewinnen.“

    „Die immer wirrere Propaganda und immer totalitärere Unterdrückung im Inneren ist auch ein Zeichen der Schwäche des Regimes.“ ( Anmerk. Russland ist gemeint, nicht Deutschland ).

    ( Außenminister Wadephul am 21.08.26 in Kiew )

    „Bei seinem Besuch in der Hauptstadt Kiew hat Bundesaußenminister Wadephul der Ukraine weitere 50 Millionen Euro an Winterhilfe zugesagt.“ ( TS )

    Wenn man in Deutschland für 300 Euro pro Stück, gute Winterschlafsäcke für Obdachlose besorgen würde, wären das bei 50 Mio. 167 000 Schlafsäcke als Winterhilfe.

    Für den Übergang schon recht ordentlich.
    Wohnungen hätte man für die rund 100 Mrd. bauen können, die Deutschland als militärische Hilfen und zum überbrückendem Erhalt des Pleitestaates in die Ukraine geschickt hat.

    Selbstverständlich gewinnt die Ukraine
    „diese militärische Auseinandersetzung“ und zahlt alles zurück. 😉

  9. Neue EU-Regeln zur Verweigerung des Schutzstatus treffen auch auf ukrainische Frauen im wehrpflichtigen Alter zu

    Das finde ich grundsätzlich richtig.
    Nicht dass ich richtig finde, dass die Männer in die ukrainische Blutpumpe gezwungen werden – aber wenn schon, dass dann die Frauen auch gezwungen werden.
    Zu oft, zu lange konnten sich die Frauen aus allem heraushalten (dabei doch immer nach Gleichberechtigung kreischend).

  10. wieder so ein Artikel, weswegen ich nach wie vor hier die Artikel lese. Ganz anders wie Artikel über den Personenkult um die Person Putin. ich hoffe es gelingt irgendwann die Bücher von Telepolis zu einem Bertag als Epub Ausgaben erhältlich oder liegen die Rechte bei Heise

  11. Diesen unsäglichen Wadephul so schnell wie möglich vom Hof jagen, der ist mittlerweile nur noch oberpeinlich!

    Gegenbeispiel:

    Hans-Dietrich Genschers* Entspannungspolitik: Er stand für einen ständigen Ausgleich mit dem Ostblock und den Abbau des Kalten Krieges („Genscherismus“ lt. Wiki)).

    (*von 1974 bis 1992 der am längsten amtierende Bundesaußenminister)

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