
Sooo schlimm? Arme Patrioten!
“Es ist ein tiefes Gefühl der Traurigkeit, der Wut und der Leere, das sich bei den deutschen Fußballfans breitgemacht hat. …” (Alle Zitate: Ben Redelings, Nächste WM-Schande. Diese DFB-Elf hat einfach alles zerstört. Ntv 12.09 Uhr)
Oh je, da ist die “schönste Nebensache der Welt” ja gründlich in die Hose gegangen.
Was wurde nicht alles von dieser WM erwartet?
Angesichts der “Multi-Krisen”, in denen Deutschland steckt, sollte eine Wiederauflage des “Sommermärchens” die miese Stimmung aufbessern, alle in heitere Kauf- und Konsumlaune versetzen, das WIR-Gefühl nach vorne bringen. Dass im Bundestag gerade die härtesten Einschnitte in den Sozialstaat seit den Hartz-Gesetzen laufen, sollte dann ohne großes Trara auch noch geschmeidig über die Bühne gehen…
Und jetzt das!
„Von Deutschland ist nichts mehr übrig. Nicht einmal mehr im Elfmeterschießen“ …
Einerseits: Wäre ja schön, wenn das so einfach ginge! Das könnte man der Nationalelf tatsächlich hoch anrechnen, Zwinkersmiley!
Andererseits möchte man diesen patriotischen Eseln fast schon auf die Schultern klopfen und als ewige Kritikerin von Nation und Nationalismus sagen, dass es sooo schlimm jetzt aber auch nicht ist – war doch nur ein Spiel, oder?
Selbstverständlich nicht!
Wenn Nationen gegeneinander antreten und Tore schießen, geht es um mehr, Minimum “Ehre der Nation”.
Und da hat die ganze Bande von den Leitmedien bis zu den Stammtischen “uns” wie üblich als im Prinzip ganz vorzügliche Fußballnation gesehen, zwar gerade zweimal ausgeschieden, aber jetzt möglicherweise doch gleich wieder Titelanwärter, auf alle Fälle ganz ganz hohes Level…
Von dieser frechen Selbstgewissheit kündete noch jeder Satz der Kommentatoren, ob beim Gegentor von Curaçao oder bei der Vorrunden-Niederlage gegen Ecuador, die natürlich nur ein Ausrutscher war, bestenfalls eine nützliche “Warnung”.
Die schwer Leidenden wissen sich aber sowieso selbst zu helfen. Es dauert keine Sekunde, bis man von der Traurigkeit zur Wut übergeht – und diejenigen sucht, die das Ding versemmelt haben.
“Denn man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich der DFB-Tross nicht annähernd im Klaren darüber ist, welchen immensen Schaden das gesamte Team nicht nur für den Fußball, sondern für die ganze Nation angerichtet hat.”
Die Mannschaft, die einen klaren nationalen Auftrag zu erledigen hatte, hat versagt. Sie hat nicht nur verloren, sondern der Nation “immensen Schaden” zugefügt. Angesichts dieser Diagnose können die Jungs noch von Glück reden, wenn sie nicht ausgebürgert oder mit EU-Sanktionen überzogen werden. Denn wer (wie auch immer) der Nation schadet, kann eigentlich nur für den Kreml arbeiten – so heißt das ja bei Journalisten inzwischen ebenso kurzschlüssig wie knallhart, Hüseyin Dogru kann ein Lied davon singen.
Im übrigen ist davon auszugehen, dass in den kommenden Tagen und Wochen ungemein „intensiv analysiert“ wird. Wo lagen die Gründe für die „WM-Schande“? Beim Trainer, der selbst im Angesicht der Niederlage keinen Klartext zustande bringt, den Spielern („hochbezahlte Kicker“), der Kommunikation, dem Verband, allem zusammen oder sonstwo. Diesem Thema werden sich mit viel Engagement und Sachkenntnis Menschen widmen, die ansonsten keine fünf Minuten Geduld aufbringen, sich über die Gründe ihres meist wenig erfolgreichen Lebenskampfs klar zu werden…
Der Kanzler versucht im Angesicht des „Desasters“ (Jürgen Klinsmann) krampfhaft, noch ein bisschen was zu retten:
Der schleimige Versuch geheuchelter Begeisterung für “Einsatz und Teamgeist”, den sich das Volk übersetzen soll in die Lehre, dass für die Nation allemal Anstrengung und Opferbereitschaft gefragt sind, läuft allerdings ziemlich ins Leere. Merz wird von der Bildzeitung und damit der einzig wahren Volksvertretung gefragt, welches Spiel er eigentlich gesehen hat. Manchmal klappt eben gar nix!
Zurück zu Ben Redelings, Autor und Komödiant aus dem Ruhrgebiet:
“Wenn man in die Gesichter der eigenen Kinder schaut, wird einem erst bewusst, was für einzigartige Jahre und Jahrzehnte wir erleben durften. Es hinterlässt eine tiefe Traurigkeit, wenn man nun erkennt, dass man mit seinen Kindern all diese wunderschönen Erlebnisse, die man mit seinem Vater (und Mutter), seinen Geschwistern bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft hatte, nie erleben wird. Das sind Erinnerungen, die unwiederbringlich verloren sind. Für Fußballfans sind das emotionale Momente. Augenblicke, die ewig bleiben. Doch jetzt ist da nur eine tiefe Leere und ganz viel Enttäuschung!”
Tja, lieber Ben Redelings, ich will es mal so sagen: Auf Deine Kinder werden noch ein paar ganz andere Sachen zukommen.
Für wen die Spiele (eigentlich wolltest Du sagen: die Siege) der deutschen Nationalmannschaft “wunderschöne Erlebnisse” waren, der kann sich schon jetzt auf ein paar deutsche Auswärtsspiele der etwas anderen Art freuen – jedenfalls, wenn es nach Kanzler Merz und seiner Regierungsmannschaft geht.
Insofern: Nach der WM ist vor dem Krieg!
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Mein Essay von 2012
Ich bin der Meinung, dass diese Fußballverrückten, die es seit Dekaden durch die breite Masse jeglicher Couleur der Bevölkerung zieht, einer Art Massengehirnerweichung unterliegen.
Hier geht es um eine Form der “Solidarisierung mit dem Deutschen Volk”, die mit der Realität leider nichts mehr zu tun hat.
Fußball ist genau wie im richtigen Leben kein fairer Sport, gespielt von über bezahlten aber eher unterbelichteten Spielern, die sich benehmen als wären sie Nutten auf dem Laufsteg.
Die völlig korrupte FIFA, die Trainer, Manager und sonstigen Sponsoren, erfüllen alles andere als eine Vorbildfunktion in dieser Gesellschaft.
Es vergeht kaum ein Tag da Fußball, das Zugpferd im Sport des kapitalistischen Betriebs nicht ohne Skandale, wie Schlägereien, Spielabsprachen, Wettbetrug, Bestechung, Doping oder wenigstens einer Beleidigung des guten Geschmacks von sich reden macht.
Um dann solchen Leuten auch noch ein Bundesverdienstkreuz zu verpassen. (Sepp Blatter). Auch ein Herr Hoeneß ist eben kein Vorbild in unserer neoliberalistischen Gesellschaft, war aber auch nicht wirklich anders zu erwarten.
Mit dem Produkt, hier Fußball, werden Ersatz-Lebenswelten verkauft (Träume), die der Konsument in einer Wirklichkeit, in der nur noch Produkte und ihre Verheißungen leben, umso selbstverständlicher als seine eigene Welt adaptiert.
Ich schrieb in einem anderen Portal einmal: “5000″ Leute waren bei Occupy, aber „Hunderttausende“ von Leuten rennen gleichzeitig in die „Allianzarenen”. Das sollte euch zu denken geben….
Panem et circenses.
Ich habe kaum etwas von dieser WM mitbekommen. Da ich zur Gruppe derer gehöre, die mit Fußball nichts anfangen können und früher von der Dauerbeschallung regelmäßig genervt waren, werte ich das als deutliches Zeichen dafür, dass diese WM keineswegs so medial überhöht wurde wie früher.
Im Übrigen finde ich das Nationalismus-Gejammer bei Mannschaftssportveranstaltungen völlig deplatziert. Bei den Kindern geht es um „uns“ mit den gelben Hemden gehen „die“ mit den roten, in der Bundesliga geht es um „uns“ mit der Raute gegen „die“ in schwarz-gelb, bei der WM eben um „uns“ mit den schwarz-rot-goldenen Fähnchen gegen „die“ mit den grün-weiß-roten.
Am Ende hat man dann eben ein rotes, schwarz-gelbes oder grün-weiß-rotes Fahnenmeer – oder wie in unserem Fall ein schwarz-rot-goldenes Tränenmeer. Niemand glaubt ernsthaft, dass davon die Welt untergeht, heute sind alle wieder ganz normal bei der Arbeit.
Wenn eine Mannschaft ein Spiel, spielerisch kontrolliert und dann verliert, dann stehen politische Einstellungen dahinter.
Hört auf zu weinen, ihr habt diese Investition verloren.
Alias WWI UND WWII UND AM ENDE WWIII.
Simulanten simulieren die Simulation.
Zu dem was u.a. in Brandenburg passiert (Sommer 2026):
„Im Vergleich zur Rede des AfD-Abgeordneten Dominik Kaufner, der vor seiner Karriere in Brandenburg der bayerischen CSU angehörte, klangen die Einlassungen aus der SPD und CDU jedoch noch harmlos. Kaufner behauptete etwa, die Rote Armee habe damals „vergewaltigt wo immer sie hinkam“. Auch mache sich die BSW-Fraktion „zum Sprachrohr russischer Geschichtsfälschung“, ihr Antrag „trieft vor russischer Propaganda“ und die Ehrenmale seien „Schandmäler eines brutalen Besatzungsregimes“, die ehemalige Sowjetrepubliken „zu Recht abreißen“.
Kaufner ging noch weiter: So sei der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion mit 27 Millionen Opfern „eine Erzählung Moskaus, um in der Opferhierarchie ganz nach oben zu rutschen“, zudem habe „nie ein Sowjetvolk existiert“, ja, die UdSSR sei sogar verbrecherischer als Nazideutschland gewesen. Das BSW biete sich mit seinem Antrag „als Vehikel russischer Softpower auf Kosten unserer nationalen Ehre an“, schimpfte er und ergänzte: „Kein Deutscher mit Selbstachtung kann da mitgehen.“ Auf Lehmanns Nachfrage bezeichnete Kaufner seine Position als „souverän“ und bekräftigte: „Sie passt gut zu unserer Wählerschaft.“
Kaufners Meinung ist keine Ausnahme in seiner Partei. Die Brandenburger AfD-Fraktion, die über 30 Sitze im Landtag verfügt und damit nach der SPD die zweitstärkste Partei ist, stimmte dem Inhalt seiner Rede in einem Social-Media-Post zu. Sie forderte darin: „Schluss mit der Glorifizierung der Roten Armee!“, und schrieb von angeblicher „russischer Geschichtspropaganda“, die „der Wehrmacht eine Völkermordabsicht gegen ein sowjetisches Volk unterstellt, das es als Einheit gar nicht gab“. Das klingt wie eine Reinwaschung der Deutschen Wehrmacht.
Das Statement mündet schließlich in der Behauptung, die Sowjetunion habe, „mit Kriegsende Vernichtung, Tod und Verderben über Europa“ gebracht. Widerspruch vonseiten der AfD-Führungsspitze oder anderer Landesverbände und Fraktionen waren bis zur Fertigstellung des Artikels nicht zu finden – obwohl Kaufner und seine Mitabgeordneten seit Langem mit dieser Rhetorik auffallen. Bereits im Mai zeigte sich ein Reporter des sonst nicht als besonders russlandfreundlich bekannten Nordkuriers entsetzt über „Geschichtsklitterung“.“
Quelle: „Russophobe Geschichtsfälscher: Wie die politische Klasse Nazideutschland reinwäscht“ von Alexandra Nollok, 28. Juni 2026
Wer ist hier wirklich „schandhaft“ – diese Rede oder ein unbedeutendes Sportereignis?
Und sollte einem Land, dessen Massen dieser Partei zujubeln, überhaupt erlaubt sein, an einem Sportturnier teilzunehmen? Warum wurde ihm – im Angesicht seiner vielen Genozide – überhaupt jahrzehntelang das Mitmachen gestattet? Sollte ein solches Land nicht längst Gegenstand der schärfsten Sanktionen und Boykotte sein?
Zum Abschluss, nochmals an die Wolfgangs und Enricos im Forum die Frage: Wie stolz seid ihr auf eure geliebte Partei?
Wie kann man von Patrioten über Deutschland schreiben, wenn verschiedene hautfarben über diverse nicht deutsche Namen existieren?
Ich bin deutscher im Ausland, man hat mir angeboten, ihre Staatszugehörigkeit anzunehmen. Das habe ich abgelehnt, da ich meine Wurzeln nicht verleugnen möchte.
Also ich bin deutscher im Ausland, ohne das mich die Behörden dazu kritisieren!
„Also ich bin deutscher im Ausland, ohne das mich die Behörden dazu kritisieren!“
Warum sollten sie? Oder müssen sich die Behörden um deine Versorgung kümmern?
„Freche Selbstgewissheit“ – ja, da fallen die Parallelen nun wirklich ins Auge: wenn sich der Kanzler im Handumdrehen die „konventionell stärkste Armee Europas“ herbeiredet; wenn eine feministisch beflügelte Außeministerin schon 2022 es nicht mehr unter einer „strategischen Niederlage Russlands“ tun wollte; wenn Erfolge der Ukraine darin, stellvertretend für die Wertegemeinschaft der Russischen Föderation ernsthaften Schaden beizubringen, in Sektlaune gefeiert werden. Und vor allem: wenn bei dieser kriegsfreudigen Zuversicht außen vor gelassen wird, welche Mittel der Gegner bei einer Gefährung seiner Staatsräson noch einsetzen kann, und erklärtermaßen auch wird; wenn sich eine Bundesregierung sicher ist, dass trotz des nuklearen Potenzials keine Zurückhaltung bei der Unterstützung der Ukraine geübt werden dürfe.
Das hat doch einige Parallelen zu den öffentlich-rechlichen und sonst medialen Delirien vor und bei einer Fußball-Weltmeisterschaft. Es herrscht jedenfalls dieselbe Bereitschaft, reale Beschränkungen und Risiken auf keinen Fall sehen zu wollen, wo es doch um den Erfolg der Nation im Weltmaßstab geht.
Einen Unterschied zu dem öden Rumgekicke gibt es dann aber doch noch: selbst bei einem überraschenden Sieg werden das viele der kriegstüchtigen Nationalisten aus dem Fußvolk der Nation nicht überleben, von der Niederlage nicht zu reden. Da kann es schon sein, dass nicht nur auf den Nachwuchs von Herrn Redeling ein Grillfest der ganz anderen Art zukommen wird…
Egal: Augen zu und durch…
„Diesem Thema werden sich mit viel Engagement und Sachkenntnis Menschen widmen, die ansonsten keine fünf Minuten Geduld aufbringen, sich über die Gründe ihres meist wenig erfolgreichen Lebenskampfs klar zu werden…“
Perfekt auf den Punkt gebracht.
Danke ebenfalls für den Euphemismus ‚Geduld‘.
Noch gestern (11.18 Uhr)prophezeite ich, dass dies Thema in den nächsten Tagen und diesen ‚Heiligen Hallen‘ ob seiner Brisanz und Bedeutung zwingend aufgearbeitet werden muss und wird.
Voilá – schon heute war es soweit; noch wesentlich schneller als erwartet und für möglich gehalten.
Die „Traurigkeit, Wut und Leere“ war sowieso schon vor dieser Kommerz-WM da. Insofern.
Für die Bundesregierung war es ein willkommener und auch notwendiger Anlass, um von ihrer desaströsen und menschenfeindlichen Politik abzulenken und um noch schnell ein paar asoziale Gesetze im Bundestag zu verabschieden.
Daraus ist nun nichts geworden.
Ich kann voller Stolz sagen, daß ich von diesem Zeug nicht ein einziges Spiel gesehen habe.
Erst das totale Versagen und einen der letzten Plätze beim ESC, dann bei der Wahl zum Sicherheitsrat und jetzt die schmähliche Niederlage der Nation bei der WM.
Aber wir werden diesmal ganz sicher Russland besiegen, die bedeutendste Militärmacht der Welt gleich nach USA werden, koste es auch die deutschen Sozialversicherten, Rentner, Niedriglohnempfänger, Steuerzahler über die nächsten 50 Jahre und länger, was die Waffen- und Kriegslobby so will, bis sie wieder einmal den nächsten Krieg verloren und alles heruntergewirtschaftet und verwettet haben.
Bei aller Kritik an der Fußball-Begeisterung sollte man doch nicht vergessen, dass es sich um eine Art Ersatz-Krieg handelt, was doch allemal besser ist als die Menschen im echten Krieg aufeinanderzuhetzen.
Offenbar gibt es etwas in der menschlichen Natur, was nach kollektivem Wettstreit und auch nach kollektiver Begeisterung strebt.
Bei garnos statement kann man eine der ältesten Kulturtechniken eines parteiisch voreignommenen Denkens beobachten, das auch sonst gerne zur Rechtfertigung aller kapitalistischen Umtriebe eingesetzt wird: die im eigenen Selbst beobachteten Schrullen werden gleich der gesamten Menschheit zugeschrieben (Natur und so…). Das hat dann auch seine Umkehrung: wer nicht so empfindet, was ist mit dem? Klar doch: der gehört irgendwie nicht so recht zum edlen Menschengeschlecht. Kann weg…
Diesem Thema werden sich mit viel Engagement und Sachkenntnis Menschen widmen, die ansonsten keine fünf Minuten Geduld aufbringen, sich über die Gründe ihres meist wenig erfolgreichen Lebenskampfs klar zu werden…“
Perfekt auf den Punkt gebracht.
Dank ebenfalls für den wunderbaren Euphëmismūs ‚Geduld‘!
Noch gestern prophezeit, dass dies bedeutènde Themã zeitnah aufgearbeitet wird, ging’s noch wesentlich schneller als vermutet bzw. für möglich gehalten.
Wie erfreulich, dass sich derârt êxistentièll Wiiichtigem prinzipièll, unverzüglich bzw. ëngagièrt gewidmèt wird!
Redelings Resumée: „… der kann sich schon jetzt auf ein paar deutsche Auswärtsspiele der etwas anderen Art freuen – jedenfalls, wenn es nach Kanzler Merz und seiner Regierungsmannschaft geht. Insofern: Nach der WM ist vor dem Krieg!“
Auf geht’s Buam! Ob der Kanzler es bei seiner nächsten Verlautbarung dann wenigstens mal erst meint? Wäre ja toll – zumindest fürs Volch – falls nein. Falls doch, wäre es endlich an der Zeit, den Weckruf zu verstehen und anzunehmen. Besser man reagiert, bevor einem das Fell über die Ohren gezogen wird.
Und was hat er denn als Nächstes verlautbart? Laut Ukro-Liveticker auf „NTV“ das hier:
„+++ 12:56 Merz: Nato-Gipfel soll Ukraine neue Finanzzusage geben +++
Deutschland will sich auf dem Nato-Gipfel in der nächsten Woche für eine neue Finanzhilfe der europäischen Partner für die Ukraine starkmachen. „Die Bundesregierung schlägt vor, dass wir Kiew, als europäische Nato-Alliierte, eine neue Finanzierungszusage geben“, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin. … „Wir werden in unserer Unterstützung für die Ukraine nicht nachlassen“, betont Merz. “
Könnte es da nicht angesagt sein, neben dem Balltreter-coach auch gleich jemand anderen – im Beipack – zu verklappen? Dumm nur, bei Ersterem stünde mutmaßlich ein Besserer zur Verfügung, bei Letzterem muß das mehr als bezeifelt werden,