
Sooo schlimm? Arme Patrioten!
“Es ist ein tiefes Gefühl der Traurigkeit, der Wut und der Leere, das sich bei den deutschen Fußballfans breitgemacht hat. …” (Alle Zitate: Ben Redelings, Nächste WM-Schande. Diese DFB-Elf hat einfach alles zerstört. Ntv 12.09 Uhr)
Oh je, da ist die “schönste Nebensache der Welt” ja gründlich in die Hose gegangen.
Was wurde nicht alles von dieser WM erwartet?
Angesichts der “Multi-Krisen”, in denen Deutschland steckt, sollte eine Wiederauflage des “Sommermärchens” die miese Stimmung aufbessern, alle in heitere Kauf- und Konsumlaune versetzen, das WIR-Gefühl nach vorne bringen. Dass im Bundestag gerade die härtesten Einschnitte in den Sozialstaat seit den Hartz-Gesetzen laufen, sollte dann ohne großes Trara auch noch geschmeidig über die Bühne gehen…
Und jetzt das!
„Von Deutschland ist nichts mehr übrig. Nicht einmal mehr im Elfmeterschießen“ …
Einerseits: Wäre ja schön, wenn das so einfach ginge! Das könnte man der Nationalelf tatsächlich hoch anrechnen, Zwinkersmiley!
Andererseits möchte man diesen patriotischen Eseln fast schon auf die Schultern klopfen und als ewige Kritikerin von Nation und Nationalismus sagen, dass es sooo schlimm jetzt aber auch nicht ist – war doch nur ein Spiel, oder?
Selbstverständlich nicht!
Wenn Nationen gegeneinander antreten und Tore schießen, geht es um mehr, Minimum “Ehre der Nation”.
Und da hat die ganze Bande von den Leitmedien bis zu den Stammtischen “uns” wie üblich als im Prinzip ganz vorzügliche Fußballnation gesehen, zwar gerade zweimal ausgeschieden, aber jetzt möglicherweise doch gleich wieder Titelanwärter, auf alle Fälle ganz ganz hohes Level…
Von dieser frechen Selbstgewissheit kündete noch jeder Satz der Kommentatoren, ob beim Gegentor von Curaçao oder bei der Vorrunden-Niederlage gegen Ecuador, die natürlich nur ein Ausrutscher war, bestenfalls eine nützliche “Warnung”.
Die schwer Leidenden wissen sich aber sowieso selbst zu helfen. Es dauert keine Sekunde, bis man von der Traurigkeit zur Wut übergeht – und diejenigen sucht, die das Ding versemmelt haben.
“Denn man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich der DFB-Tross nicht annähernd im Klaren darüber ist, welchen immensen Schaden das gesamte Team nicht nur für den Fußball, sondern für die ganze Nation angerichtet hat.”
Die Mannschaft, die einen klaren nationalen Auftrag zu erledigen hatte, hat versagt. Sie hat nicht nur verloren, sondern der Nation “immensen Schaden” zugefügt. Angesichts dieser Diagnose können die Jungs noch von Glück reden, wenn sie nicht ausgebürgert oder mit EU-Sanktionen überzogen werden. Denn wer (wie auch immer) der Nation schadet, kann eigentlich nur für den Kreml arbeiten – so heißt das ja bei Journalisten inzwischen ebenso kurzschlüssig wie knallhart, Hüseyin Dogru kann ein Lied davon singen.
Im übrigen ist davon auszugehen, dass in den kommenden Tagen und Wochen ungemein „intensiv analysiert“ wird. Wo lagen die Gründe für die „WM-Schande“? Beim Trainer, der selbst im Angesicht der Niederlage keinen Klartext zustande bringt, den Spielern („hochbezahlte Kicker“), der Kommunikation, dem Verband, allem zusammen oder sonstwo. Diesem Thema werden sich mit viel Engagement und Sachkenntnis Menschen widmen, die ansonsten keine fünf Minuten Geduld aufbringen, sich über die Gründe ihres meist wenig erfolgreichen Lebenskampfs klar zu werden…
Der Kanzler versucht im Angesicht des „Desasters“ (Jürgen Klinsmann) krampfhaft, noch ein bisschen was zu retten:
Der schleimige Versuch geheuchelter Begeisterung für “Einsatz und Teamgeist”, den sich das Volk übersetzen soll in die Lehre, dass für die Nation allemal Anstrengung und Opferbereitschaft gefragt sind, läuft allerdings ziemlich ins Leere. Merz wird von der Bildzeitung und damit der einzig wahren Volksvertretung gefragt, welches Spiel er eigentlich gesehen hat. Manchmal klappt eben gar nix!
Zurück zu Ben Redelings, Autor und Komödiant aus dem Ruhrgebiet:
“Wenn man in die Gesichter der eigenen Kinder schaut, wird einem erst bewusst, was für einzigartige Jahre und Jahrzehnte wir erleben durften. Es hinterlässt eine tiefe Traurigkeit, wenn man nun erkennt, dass man mit seinen Kindern all diese wunderschönen Erlebnisse, die man mit seinem Vater (und Mutter), seinen Geschwistern bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft hatte, nie erleben wird. Das sind Erinnerungen, die unwiederbringlich verloren sind. Für Fußballfans sind das emotionale Momente. Augenblicke, die ewig bleiben. Doch jetzt ist da nur eine tiefe Leere und ganz viel Enttäuschung!”
Tja, lieber Ben Redelings, ich will es mal so sagen: Auf Deine Kinder werden noch ein paar ganz andere Sachen zukommen.
Für wen die Spiele (eigentlich wolltest Du sagen: die Siege) der deutschen Nationalmannschaft “wunderschöne Erlebnisse” waren, der kann sich schon jetzt auf ein paar deutsche Auswärtsspiele der etwas anderen Art freuen – jedenfalls, wenn es nach Kanzler Merz und seiner Regierungsmannschaft geht.
Insofern: Nach der WM ist vor dem Krieg!
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Mein Essay von 2012
Ich bin der Meinung, dass diese Fußballverrückten, die es seit Dekaden durch die breite Masse jeglicher Couleur der Bevölkerung zieht, einer Art Massengehirnerweichung unterliegen.
Hier geht es um eine Form der “Solidarisierung mit dem Deutschen Volk”, die mit der Realität leider nichts mehr zu tun hat.
Fußball ist genau wie im richtigen Leben kein fairer Sport, gespielt von über bezahlten aber eher unterbelichteten Spielern, die sich benehmen als wären sie Nutten auf dem Laufsteg.
Die völlig korrupte FIFA, die Trainer, Manager und sonstigen Sponsoren, erfüllen alles andere als eine Vorbildfunktion in dieser Gesellschaft.
Es vergeht kaum ein Tag da Fußball, das Zugpferd im Sport des kapitalistischen Betriebs nicht ohne Skandale, wie Schlägereien, Spielabsprachen, Wettbetrug, Bestechung, Doping oder wenigstens einer Beleidigung des guten Geschmacks von sich reden macht.
Um dann solchen Leuten auch noch ein Bundesverdienstkreuz zu verpassen. (Sepp Blatter). Auch ein Herr Hoeneß ist eben kein Vorbild in unserer neoliberalistischen Gesellschaft, war aber auch nicht wirklich anders zu erwarten.
Mit dem Produkt, hier Fußball, werden Ersatz-Lebenswelten verkauft (Träume), die der Konsument in einer Wirklichkeit, in der nur noch Produkte und ihre Verheißungen leben, umso selbstverständlicher als seine eigene Welt adaptiert.
Ich schrieb in einem anderen Portal einmal: “5000″ Leute waren bei Occupy, aber „Hunderttausende“ von Leuten rennen gleichzeitig in die „Allianzarenen”. Das sollte euch zu denken geben….
Panem et circenses.
Ich habe kaum etwas von dieser WM mitbekommen. Da ich zur Gruppe derer gehöre, die mit Fußball nichts anfangen können und früher von der Dauerbeschallung regelmäßig genervt waren, werte ich das als deutliches Zeichen dafür, dass diese WM keineswegs so medial überhöht wurde wie früher.
Im Übrigen finde ich das Nationalismus-Gejammer bei Mannschaftssportveranstaltungen völlig deplatziert. Bei den Kindern geht es um „uns“ mit den gelben Hemden gehen „die“ mit den roten, in der Bundesliga geht es um „uns“ mit der Raute gegen „die“ in schwarz-gelb, bei der WM eben um „uns“ mit den schwarz-rot-goldenen Fähnchen gegen „die“ mit den grün-weiß-roten.
Am Ende hat man dann eben ein rotes, schwarz-gelbes oder grün-weiß-rotes Fahnenmeer – oder wie in unserem Fall ein schwarz-rot-goldenes Tränenmeer. Niemand glaubt ernsthaft, dass davon die Welt untergeht, heute sind alle wieder ganz normal bei der Arbeit.
Wenn eine Mannschaft ein Spiel, spielerisch kontrolliert und dann verliert, dann stehen politische Einstellungen dahinter.
Hört auf zu weinen, ihr habt diese Investition verloren.
Alias WWI UND WWII UND AM ENDE WWIII.
Simulanten simulieren die Simulation.
„Wenn Nationen gegeneinander antreten und Tore schießen, geht es um mehr, Minimum “Ehre der Nation”.
Naiv zu denken, dass Profispieler für eine Nation antreten, für eine Nation spielen.
Die Personen spielen ganz allein für ihr Business.
Profifußball (der gesamte Profisport) gehört zum Wirtschaftszweig Unterhaltung/ Showbusiness, so wie Zirkus, Popmusik, Schauspielerei, u.s.w.
Die Bezeichnung „Sport“ sehe ich hier nur als Aufhänger.
Wieso bezeichnet man denn die Arbeit, die ein Maurer macht dann nicht auch als Sport?
Er bringt tagtäglich keine schlechtere sportliche Leistung als ein Berufssportler.
Ich finde es doch sehr lustig: Da hopsen ein paar Personen auf einem Acker rum um spielen mit einem Ball – und tausende Menschen (viele davon, die wenig Geld in ihren Jobs verdienen) jubeln ihnen zu, und sorgen dafür, dass diese „Sportler“ Millionen verdienen.
@ H. Krautner um 15 Uhr 58 : alles = Fußball, Kino, Fernsehen, Shows, usw. sind Teil der pop-industriellen Blöd- maschine
Zu dem was u.a. in Brandenburg passiert (Sommer 2026):
„Im Vergleich zur Rede des AfD-Abgeordneten Dominik Kaufner, der vor seiner Karriere in Brandenburg der bayerischen CSU angehörte, klangen die Einlassungen aus der SPD und CDU jedoch noch harmlos. Kaufner behauptete etwa, die Rote Armee habe damals „vergewaltigt wo immer sie hinkam“. Auch mache sich die BSW-Fraktion „zum Sprachrohr russischer Geschichtsfälschung“, ihr Antrag „trieft vor russischer Propaganda“ und die Ehrenmale seien „Schandmäler eines brutalen Besatzungsregimes“, die ehemalige Sowjetrepubliken „zu Recht abreißen“.
Kaufner ging noch weiter: So sei der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion mit 27 Millionen Opfern „eine Erzählung Moskaus, um in der Opferhierarchie ganz nach oben zu rutschen“, zudem habe „nie ein Sowjetvolk existiert“, ja, die UdSSR sei sogar verbrecherischer als Nazideutschland gewesen. Das BSW biete sich mit seinem Antrag „als Vehikel russischer Softpower auf Kosten unserer nationalen Ehre an“, schimpfte er und ergänzte: „Kein Deutscher mit Selbstachtung kann da mitgehen.“ Auf Lehmanns Nachfrage bezeichnete Kaufner seine Position als „souverän“ und bekräftigte: „Sie passt gut zu unserer Wählerschaft.“
Kaufners Meinung ist keine Ausnahme in seiner Partei. Die Brandenburger AfD-Fraktion, die über 30 Sitze im Landtag verfügt und damit nach der SPD die zweitstärkste Partei ist, stimmte dem Inhalt seiner Rede in einem Social-Media-Post zu. Sie forderte darin: „Schluss mit der Glorifizierung der Roten Armee!“, und schrieb von angeblicher „russischer Geschichtspropaganda“, die „der Wehrmacht eine Völkermordabsicht gegen ein sowjetisches Volk unterstellt, das es als Einheit gar nicht gab“. Das klingt wie eine Reinwaschung der Deutschen Wehrmacht.
Das Statement mündet schließlich in der Behauptung, die Sowjetunion habe, „mit Kriegsende Vernichtung, Tod und Verderben über Europa“ gebracht. Widerspruch vonseiten der AfD-Führungsspitze oder anderer Landesverbände und Fraktionen waren bis zur Fertigstellung des Artikels nicht zu finden – obwohl Kaufner und seine Mitabgeordneten seit Langem mit dieser Rhetorik auffallen. Bereits im Mai zeigte sich ein Reporter des sonst nicht als besonders russlandfreundlich bekannten Nordkuriers entsetzt über „Geschichtsklitterung“.“
Quelle: „Russophobe Geschichtsfälscher: Wie die politische Klasse Nazideutschland reinwäscht“ von Alexandra Nollok, 28. Juni 2026
Wer ist hier wirklich „schandhaft“ – diese Rede oder ein unbedeutendes Sportereignis?
Und sollte einem Land, dessen Massen dieser Partei zujubeln, überhaupt erlaubt sein, an einem Sportturnier teilzunehmen? Warum wurde ihm – im Angesicht seiner vielen Genozide – überhaupt jahrzehntelang das Mitmachen gestattet? Sollte ein solches Land nicht längst Gegenstand der schärfsten Sanktionen und Boykotte sein?
Zum Abschluss, nochmals an die Wolfgangs und Enricos im Forum die Frage: Wie stolz seid ihr auf eure geliebte Partei?
Hätte er diese Tirade über das Schicksal der Juden im 3.Reich gebracht, wäre er schon weg vom Fenster. Solange er aber parallel zur Regierung hetzt, kann ihm eigentlich nichts passieren.
Wie kann man von Patrioten über Deutschland schreiben, wenn verschiedene hautfarben über diverse nicht deutsche Namen existieren?
Ich bin deutscher im Ausland, man hat mir angeboten, ihre Staatszugehörigkeit anzunehmen. Das habe ich abgelehnt, da ich meine Wurzeln nicht verleugnen möchte.
Also ich bin deutscher im Ausland, ohne das mich die Behörden dazu kritisieren!
„Also ich bin deutscher im Ausland, ohne das mich die Behörden dazu kritisieren!“
Warum sollten sie? Oder müssen sich die Behörden um deine Versorgung kümmern?
@PRO1
„… wenn verschiedene hautfarben über diverse nicht deutsche Namen existieren?
Ich bin deutscher im Ausland, man hat mir angeboten…“
Hast du ein Glück, das ich dir dank der neuen Forumsregeln hier nicht klar mitteilen kann, was ich von Leuten wie dir halte. Das hätte ich selbst im ärgsten Mainstream gedurft… Trost spendet lediglich, daß ich dich als „deutscher“, nicht etwa „Deutscher“, wie auch dieses Forum bei weitem überleben werde. Beides ist nämlich überfällig!
Schade das Theo nicht in der Lage ist…, wegen Forumregeln!
Ich hatte den Eindruck, das Theo ein starkes grammatisch korrektes Vokabular besitzt und sich entsprechend kritisch zu äussern fähig sei. Nuja, damit verweigert Theo selbst den Dialog.
Das heutige Problem in der politischen Wahrnehmung liegt in der angewannten Sprache, Aussagen, Inhalte, Medien etc., jedoch dieser alte Schlapphut, hat eines bewältigt : die Kontrolle über den Menschen und wie dieser Mensch sich der Konformität unterwirft.
Wie sagte mein Oppa immer?
„Gott schütze uns vor Sturm und Wind, und Deutsche die aus dem Ausland sind“.
„Freche Selbstgewissheit“ – ja, da fallen die Parallelen nun wirklich ins Auge: wenn sich der Kanzler im Handumdrehen die „konventionell stärkste Armee Europas“ herbeiredet; wenn eine feministisch beflügelte Außeministerin schon 2022 es nicht mehr unter einer „strategischen Niederlage Russlands“ tun wollte; wenn Erfolge der Ukraine darin, stellvertretend für die Wertegemeinschaft der Russischen Föderation ernsthaften Schaden beizubringen, in Sektlaune gefeiert werden. Und vor allem: wenn bei dieser kriegsfreudigen Zuversicht außen vor gelassen wird, welche Mittel der Gegner bei einer Gefährung seiner Staatsräson noch einsetzen kann, und erklärtermaßen auch wird; wenn sich eine Bundesregierung sicher ist, dass trotz des nuklearen Potenzials keine Zurückhaltung bei der Unterstützung der Ukraine geübt werden dürfe.
Das hat doch einige Parallelen zu den öffentlich-rechlichen und sonst medialen Delirien vor und bei einer Fußball-Weltmeisterschaft. Es herrscht jedenfalls dieselbe Bereitschaft, reale Beschränkungen und Risiken auf keinen Fall sehen zu wollen, wo es doch um den Erfolg der Nation im Weltmaßstab geht.
Einen Unterschied zu dem öden Rumgekicke gibt es dann aber doch noch: selbst bei einem überraschenden Sieg werden das viele der kriegstüchtigen Nationalisten aus dem Fußvolk der Nation nicht überleben, von der Niederlage nicht zu reden. Da kann es schon sein, dass nicht nur auf den Nachwuchs von Herrn Redeling ein Grillfest der ganz anderen Art zukommen wird…
Egal: Augen zu und durch…
„Diesem Thema werden sich mit viel Engagement und Sachkenntnis Menschen widmen, die ansonsten keine fünf Minuten Geduld aufbringen, sich über die Gründe ihres meist wenig erfolgreichen Lebenskampfs klar zu werden…“
Perfekt auf den Punkt gebracht.
Danke ebenfalls für den Euphemismus ‚Geduld‘.
Noch gestern (11.18 Uhr)prophezeite ich, dass dies Thema in den nächsten Tagen und diesen ‚Heiligen Hallen‘ ob seiner Brisanz und Bedeutung zwingend aufgearbeitet werden muss und wird.
Voilá – schon heute war es soweit; noch wesentlich schneller als erwartet und für möglich gehalten.
Die „Traurigkeit, Wut und Leere“ war sowieso schon vor dieser Kommerz-WM da. Insofern.
Für die Bundesregierung war es ein willkommener und auch notwendiger Anlass, um von ihrer desaströsen und menschenfeindlichen Politik abzulenken und um noch schnell ein paar asoziale Gesetze im Bundestag zu verabschieden.
Daraus ist nun nichts geworden.
Ich kann voller Stolz sagen, daß ich von diesem Zeug nicht ein einziges Spiel gesehen habe.
Erst das totale Versagen und einen der letzten Plätze beim ESC, dann bei der Wahl zum Sicherheitsrat und jetzt die schmähliche Niederlage der Nation bei der WM.
Aber wir werden diesmal ganz sicher Russland besiegen, die bedeutendste Militärmacht der Welt gleich nach USA werden, koste es auch die deutschen Sozialversicherten, Rentner, Niedriglohnempfänger, Steuerzahler über die nächsten 50 Jahre und länger, was die Waffen- und Kriegslobby so will, bis sie wieder einmal den nächsten Krieg verloren und alles heruntergewirtschaftet und verwettet haben.
Bei aller Kritik an der Fußball-Begeisterung sollte man doch nicht vergessen, dass es sich um eine Art Ersatz-Krieg handelt, was doch allemal besser ist als die Menschen im echten Krieg aufeinanderzuhetzen.
Offenbar gibt es etwas in der menschlichen Natur, was nach kollektivem Wettstreit und auch nach kollektiver Begeisterung strebt.
Bei garnos statement kann man eine der ältesten Kulturtechniken eines parteiisch voreignommenen Denkens beobachten, das auch sonst gerne zur Rechtfertigung aller kapitalistischen Umtriebe eingesetzt wird: die im eigenen Selbst beobachteten Schrullen werden gleich der gesamten Menschheit zugeschrieben (Natur und so…). Das hat dann auch seine Umkehrung: wer nicht so empfindet, was ist mit dem? Klar doch: der gehört irgendwie nicht so recht zum edlen Menschengeschlecht. Kann weg…
Wer nicht so empfindet, der ist ein überzeugter Individualist, da hat die liberale Propaganda voll zu geschlagen. Schauen Sie sich um in der Welt, da sind diese Art von Individualisten eine sehr kleine Minderheit.
Was noch zu ergänzen wäre: offenbar auch nach kollektivem Untergang.
Zur Vervollständigung: unfrei nach Freud.
Einen natürlichen Todestrieb halte ich für Unsinn. Widerspricht ja auch den biologischen Grundprinzipien.
Ein eventueller Wunsch nach Tod dürfte eher von äußeren Umständen verursacht sein.
Diesem Thema werden sich mit viel Engagement und Sachkenntnis Menschen widmen, die ansonsten keine fünf Minuten Geduld aufbringen, sich über die Gründe ihres meist wenig erfolgreichen Lebenskampfs klar zu werden…“
Perfekt auf den Punkt gebracht.
Dank ebenfalls für den wunderbaren Euphëmismūs ‚Geduld‘!
Noch gestern prophezeit, dass dies bedeutènde Themã zeitnah aufgearbeitet wird, ging’s noch wesentlich schneller als vermutet bzw. für möglich gehalten.
Wie erfreulich, dass sich derârt êxistentièll Wiiichtigem prinzipièll, unverzüglich bzw. ëngagièrt gewidmèt wird!
Redelings Resumée: „… der kann sich schon jetzt auf ein paar deutsche Auswärtsspiele der etwas anderen Art freuen – jedenfalls, wenn es nach Kanzler Merz und seiner Regierungsmannschaft geht. Insofern: Nach der WM ist vor dem Krieg!“
Auf geht’s Buam! Ob der Kanzler es bei seiner nächsten Verlautbarung dann wenigstens mal erst meint? Wäre ja toll – zumindest fürs Volch – falls nein. Falls doch, wäre es endlich an der Zeit, den Weckruf zu verstehen und anzunehmen. Besser man reagiert, bevor einem das Fell über die Ohren gezogen wird.
Und was hat er denn als Nächstes verlautbart? Laut Ukro-Liveticker auf „NTV“ das hier:
„+++ 12:56 Merz: Nato-Gipfel soll Ukraine neue Finanzzusage geben +++
Deutschland will sich auf dem Nato-Gipfel in der nächsten Woche für eine neue Finanzhilfe der europäischen Partner für die Ukraine starkmachen. „Die Bundesregierung schlägt vor, dass wir Kiew, als europäische Nato-Alliierte, eine neue Finanzierungszusage geben“, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin. … „Wir werden in unserer Unterstützung für die Ukraine nicht nachlassen“, betont Merz. “
Könnte es da nicht angesagt sein, neben dem Balltreter-coach auch gleich jemand anderen – im Beipack – zu verklappen? Dumm nur, bei Ersterem stünde mutmaßlich ein Besserer zur Verfügung, bei Letzterem muß das mehr als bezeifelt werden,
Der Autorins Resumée: „… der kann sich schon jetzt auf ein paar deutsche Auswärtsspiele der etwas anderen Art freuen –
jedenfalls, wenn es nach Kanzler Merz und seiner Regierungsmannschaft geht. Insofern: Nach der WM ist vor dem Krieg!“ Auf
geht’s Buam! Ob der Kanzler es bei seiner nächsten Verlautbarung dann wenigstens mal erst meint? Wäre ja toll – zumindest
fürs Volk – falls nein. Falls doch, wäre es endlich an der Zeit, den Weckruf zu verstehen und anzunehmen. Besser man
reagiert, bevor einem das Fell über die Ohren gezogen wird – for our own security. Und was hat er denn als Nächstes verlautbart? Laut Ukro-
Liveticker auf „NTV“ das hier: „+++ 12:56 Merz: Nato-Gipfel soll Ukraine neue Finanzzusage geben +++ Deutschland will sich
auf dem Nato-Gipfel in der nächsten Woche für eine neue Finanzhilfe der europäischen Partner für die Ukraine starkmachen.
„Die Bundesregierung schlägt vor, dass wir Kiew, als europäische Nato-Alliierte, eine neue Finanzierungszusage geben“, sagt
Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin. … „Wir werden in unserer Unterstützung für die Ukraine nicht nachlassen“, betont
Merz. “
Könnte es da nicht angesagt sein, neben dem Balltreter-coach auch gleich jemand anderen – im Beipack – zu
verklappen? Dumm nur, bei Ersterem stünde mutmaßlich ein Besserer zur Verfügung, bei Letzterem muß das mehr als
bezeifelt werden.
Auch wenn Kloppos Leistungen am Mersey-river zuletzt nicht ganz so nachhaltig ausfielen wie ersehnt, wäre es da nicht empfehlenswert – um den Nutzen zu mehren bspw. – ihn doch zum Kanzler auszurufen, seiner stets wenigstens kurzfristigen Erfolge wegen? Und für den anderen gerade freigewordenen Job beim DFB, warum sollte da. nicht das Urteil des Wahlvolkes zu Rate gezogen werden. Was jetzt seit Jahren – egal unter welchem Kanzler pink oder black(rock) – immer wieder bestätigt wird – der Liebling des Volkes zu sein, wird ja hoffentlich auch mal zum Aufenthalt an der Außenbshn. hergezogen werden können, der Boris. Von mir aus (und von der Magd aus) dürfte er dort sogar seinen Flecktarn weitertragen.
Und so würden sich beide um das Vaterland verdient machen können. und – nicht zu vergessen – wohl auch beide inständig dafür sorgen, Schaden vom Volk zu wenden.
„Tja, lieber Ben Redelings, ich will es mal so sagen: Auf Deine Kinder werden noch ein paar ganz andere Sachen zukommen.“
„Tja, liebe Frau Dillmann, ich will es mal so sagen: Das liegt vermutlich daran, dass sich der Ben das nicht vorstellen kann, weil er in in einer Blase lebt. Wenn man sich immer nur mit einer Sache beschäftigt, dann wird man tendenziell betriebsblind und sieht nur noch das und sonst nix mehr. Man bekommt einen Tunnelblick. Die Perspektive verengt sich und dann ist das eine große „Katastrophe“, wenn die deutsche Nationalmannschaft verliert und das auch noch gegen einen „Niemand“ aus Südamerika mit gerade einmal 6,7 Mio. Einwohnern und einer Währung, die niemand kennt, dem „Guaraní“. Die Hauptstadt Asunción hat eine lausige halbe Million Einwohner. Deutsche Städte wie Bochum, Essen, Nürnberg, Dortmund, Leipzig und Düsseldorf haben mehr Einwohner.
Das ist wie mit den jungen Ingenieuren, die an der Uni jahrelang am Computer studiert und viele Bücher gelesen haben, aber dann in der Praxis ein Linksgewinde nicht von einem Rechtsgewinde unterscheiden können. Oder diesen blauen adeligen und großbürgerlichen Mitmenschen, die schon mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurden und sich nicht vorstellen können, wie es ist, wenn man arbeitet, aber das Geld nur bis zum 25. des Monats reicht, weil die großbürgerliche Vermieterin schon wieder die Miete für die 2,5-Zimmer-Wohnung mit 51,75 qm Wohnfläche erhöht hat.
Was sagt denn der Ben dazu? Dazu sagt der Ben offenkundig nix wie die vielen anderen Sportfans, denen es am Gesäß vorbeigeht, wenn im vergangenen Winter allein in Hamburg 20 oder 30 Obdachlose auf der Straße oder im Krankenhaus gestorben sind. Die genaue Zahl weiß keiner, weil es den meisten Politikern, Sportjournalisten, Fußballfans, aber auch vielen Handball- und Basketballfans vollkommen wurscht ist. Auch den Golf-, Tennis-, Tischtennis und Billardfreunden ist das wurscht. Den Kegelbrüderinnen und Kegelbrüdern sowieso. Ausnahmen bestätigen die Regel. Der Skandal ist auch nicht, ob allein in Hamburg 20 oder 30 Obdachlose im Winter sterben, sondern die Tatsache, dass es in diesem reichen Land 2026 überhaupt Obdachlose gibt.
Und was sagt der Ben dazu, dass bei den Reichstagswahlen im März 1933 rund 44 Prozent der deutschen Wähler ihren eigenen Diktator gewählt haben, um dann 1939 Polen zu überfallen, 1940 England zu bombardieren und Dänemark, Norwegen, Holland und Frankreich und andere Staaten zu besetzen und 1941 Richtung Osten nach Stalingrad zu marschieren? 1945 wollte sich dann fast kein Deutscher mehr daran erinnern. Der Vorname Adolf stand bei den Eltern 1933 ganz hoch im Kurs und ganz oben auf der Liste, nach 1940 und vor allem nach 1945 war der Vorname dann nicht mehr ganz so beliebt. Aber das interessiert den Ben nicht und hat ihn noch nie interessiert.
Nur 44 % haben den Führer gewählt ? Da hätte ich jetzt aber mit mehr gerechnet, unter Honecker waren es in der Regel 99,347 %. Was ist mit den 56 % die den Führer nicht gewählt haben, sind die mitverantwortlich, ein wenig verantwortlich, oder gar nicht verantwortlich ? Hießen deren Töchter auch Adolphine, an was sollten die sich nach Kriegsende erinnern, dass sie den Führer nicht gewählt hatten, aber trotzdem in Sippenhaft genommen wurden ? Sollten sie sich auch schämen, wenn ja wie lange ? 80 Jahre, 8000 Jahre, oder ca. noch 4 Mrd. Jahre, bis zu dem Zeitpunkt ,wo die Sonne die Erde verschlungen haben wird ? Was ist, wenn die Menschheit auf den Mars ausweicht, Neubau von Holocaustmahnmalen, oder Yad Vashem in Plexiglasausführung ?
Herr Dr. Klöbner, Sie fragen: Nur 44 % haben den Führer gewählt ?
Deshalb, Herr Dr. Klöbner, war der Führer, der bei den Reichstagswahlen im März 1933 noch nicht der Führer aller Deutschen war und nur der Anführer der NSDAP auch bitterlich und schwer enttäuscht, denn er und seine Führer-Partei hatten mehr erwartet.
Deshalb stellte der Führer der nationalen Führer-Partei damals im Deutschen Reichstag die Führerfrage: Wollt Ihr die totale Führung und dass ich der Führer aller Deutschen werde und alle anderen Parteien abschaffe. Nur die SPD stimmte damals gegen ihre eigene Abschaffung, alle anderen Parteien dafür. (Aber das war eine andere SPD als die SPD von 2026.) Die Kommunisten durften nicht mehr mitstimmen, die hätten sicherlich auch nicht für den Führer gestimmt, aber denen hatte man schon vorher im demokratischen Rechtsstaat der Weimarer Republik das demokratische Stimmrecht entzogen.
Am Ende des Jahres 1933 gab es dann noch einmal eine Wahl, aber auf dem Wahlzettel gab es nicht mehr viel zu Auswahl. Das ist so, als würden Sie in ein Restaurant gehen, auf der Speisekarte stehen 17 Gericht von 1 bis 17, aber das Gericht besteht immer aus Schweinebraten mit Knödeln, viel brauner Soße und Blaukraut. Beim Bier ist es ähnlich. Sie die Wahl zwischen braunem Bockbier 0,3 Liter, braunem Bockbier 0,5 Liter, braunem Bockbier im Maßkrug und braunem Bockbier im Stiefelglas (1,5 Liter). Beim Kaffee haben Sie die Wahl zwischen braunem Kaffee ohne Milch oder mit Milch. Mit Milch wird der braune Kaffee etwas weißer.
Ja, so war das damals in der besten Diktatur, die wir in Deutschland jemals hatten.
gez.
Dr. Joe Göpels
Historiker, Literaturkritiker, Kommunikations- und Medienwissenschaftler und Propagandaforscher
@
„Die Hauptstadt Asunción hat eine lausige halbe Million Einwohner. Deutsche Städte wie Bochum, Essen, Nürnberg, Dortmund, Leipzig und Düsseldorf haben mehr Einwohner.“
Gerade in Paraguay leben relativ viel Deutsche; gerade in den letzten zwei Jahrzehnten sind so Einige dorthin ausgewandert. Nicht das ich dort hinwollte, da zumindest bisher die Kanaren für mich die bessere Wahl waren und noch sind, aber ein Problem haben all‘ die Deutschen in Paraguay jedenfalls nicht: Sie werden kaum an die russische Front geschickt werden können…
Und auch den Selenski werden sie nicht anteilig mit Milliarden beglücken müssen…
Wenn die Medien einem Jahrzehnte lang eintrichtern, dass mit dem »Wunder von Bern«, der ersten für Deutschland errungenen Weltmeisterschaft, ein Schlussstrich unter dem verlorenen Zweiten Weltkrieg gelungen ist, dann darf man sich nicht wundern, dass jedes frühzeitige ausscheiden bei einer Fußball-Weltmeisterschaft als Katastrophe wahrgenommen wird.
Das war eine Omen. Gegen Russland werden wir auch verlieren.
Marx oder Mao, einer von denen hat mal gesagt, Religion sei Opium fürs Volk. Das ist längst passee. Heutzutage werden alle politischen Emotionen im Fußball untergebracht. Es geht darum, ob „wir“ gewinnen. Alles für … Wo bleibt der Verfassungsschutz? Noch rechtradikaler geht doch nicht mehr. Und die Tagesschau usw. schauen die Leute nicht wegen des Ukrainekriegs an, ööh schon wieder Ukraine, sondern wegen der Sportnachrichten.
Das einzige, weshalb ich mir, wenn überhaupt, die tagesschau antue, ist die letzte Minute mit dem Wetterbericht.
Alles was vorher kommt sehe ich als Provokation gegen meine Intelligenz.
Trifft übrigens auf alle Mainstream-Medien zu, sobald es um Politik, vor allem Außenpolitik und den politisierten „menschengemachten“ Klimawandel geht.
Die Deutschen wollen die Österreicher verstehen, können es aber nicht. Die Ö
können die Deutschen verstehen, wollen es aber nicht.
Wir alle kennen einen Schreiberling, von einem Redeling aber haben wir noch nie gehört.
Ich bin stolz auf diese Mannschaft, weigert sie sich doch mit dem Ausscheiden, weiter für das politische Vandalentum vereinnahmt zu werden, was zweifellos passiert wäre. Ich vermute, der noble Herr Merz hat noch einen ganzen Sack voll Zumutungen, die er gerne über das beinahe-kollektive berauschte Volk gekippt hätte.
Zitat: „Nächste WM-Schande. Diese DFB-Elf hat einfach alles zerstört“.
Darauf kann man nur antworten: „UND DAS IST GUT SO!“
Damit ist aber MITNICHTEN gemeint, dass die DFB-Elf nun etwa Deutschland oder das Ansehen Deutschlands in der Welt zerstört hätte und dies zu begrüßen sei.
Bei allem Respekt: Dafür ist eine schlecht spielende, deutsche Nationalmannschaft einfach zu klein.
Diese umfassende Art der Zerstörung, sowohl wirtschaftlich als auch innen-und außenpolitisch, haben ganz andere, nämlich führende deutsche Politiker, bereits vor ihnen sehenden Auges zur Genüge vorangetrieben.
Was die DFB-Elf lediglich „zerstört“ hat, ist die patriotische Masche, mit der die Regierenden plötzlich versuchen, von der von ihnen verursachten Zerstörung des Nationalstaates Deutschland abzulenken und die tiefen Risse in der Gesellschaft mit einem lediglich sektoralem und temporären Rettungsversuch des „Patriotismus“ zu verkleistern.
Das gilt übrigens auch bezüglich der Kriegshetze gegen Russland, mit der über die plötzlich wieder salonfähige, patriotische Schiene die Deutschen wieder auf den Feind eingeschworen werden sollen.
Da kann man nur warnen, vor allem die junge Generation:
Seid wachsam!
Laßt Euch nicht einfangen!
Auch eine „moderne“ Kriegsführung ist kein Computerspiel!
Sie bringt Tod und Zerstörung auf BEIDEN Seiten!
WEHRET DEN ANFÄNGEN, indem Ihr Euch schon frühzeitig dem Wahnsinn verweigert!
Stellt Euch vor, es ist Krieg und keiner geht hin!
Oder mit andern Worten:
Die „Großen“ hören auf, zu (be-) herrschen, wenn die „Kleinen“ aufhören, zu kriechen!
Hut ab, Frau Dillmann. Sehr gut, wie Sie diesen Redelings auseinander nehmen. Ich setze noch einen – leicht trunken – drauf: der Typ redet links, und schreibt rechts. O.k., war nicht so gut, aber für „Overton“ reichts allemal. Die Millionäre in kurzen Hosen sind im Urlaub, der Millionär in langen Hosen ist noch im Amt. Was ist jetzt besorgniserregender? Kimmich jetzt nicht drauf. Egal. Weiter so.
Was heute wieder besonders negativ auffällt: jegliches Fehlen von Humor! Da will ich doch mal etwas dazu beitragen. Eine Karikatur – mir untergekommen im „home of the braves“, vor Jahrzehnten. Dachte damals noch, was hat man nur hier mit Fussball am Hut. Zwei, drei Strichmännchen gab es zu sehen, die sich etwas rundes zuspielten.. Dahinter – erhöht die Ehrenloge des Kaisers. Der Sprechblasen-Text darüber? „Das Spiel ist langweilig, lasst jetzt die Löwen rein!“
Sollte man nicht vielleicht doch zumindest ein Minimum an Fußballverstand und Fachwissen haben?! Ja, sollte man!
Stattdessen sind das Einzige, was deutlich wird, folgende zwei Dinge:
Erstens, findet die Autorin Fußball und Weltmeisterschaften anscheinend prinzipiell schlecht. Ich meine sogar, Hass wahrzunehmen.
Zweitens interpretiert Frau Dillmann die WM falsch, wenn sie schreibt:
„Die Mannschaft, die einen klaren nationalen Auftrag zu erledigen hatte“
Das ist Quatsch! Wahr ist, dass die deutsche Obrigkeit so viel wie nur irgend möglich dazu beigesteuert hat, den nationalen Gedanken bei der Nationalmannschaft auszutreiben:
• Der (vorerst gescheiterte) Versuch des DFB, die Nationalmannschaft in „die Mannschaft“ umzubenennen (2015 – 22).
• Die sog. Nationalmannschaft soll zunehmend „bunt und vielfältig“ sein und stellt eben gerade keine Nation dar.
• Der Versuch, die „Nationalmannschaft“ für die Propagierung zeitgeistiger Ideen einzuspannen (sog. „One Love“-Kapitänsbinde beim Turnier in Katar 2022.
• Die Mannschaft tritt mittlerweile in fast jedem Spiel mit unterschiedlichen Trikot- und Hosenfarben an, während früher prinzipiell nur in Schwarz-Weiß gespielt wurde .(-> Traditionszerstörung) Selbst die Schuhe sind nun in queerem Rosa oder Pink.
• Die unangenehm distanzierte Art vieler Reporter und Sportreporter, nicht von „unserer Mannschaft“ zu reden, sondern von „den Deutschen“ oder der „deutschen Mannschaft“ – so, als ob man über die Mannschaft eines anderen Landes reden würde. Eine solche Sprachregelung wäre in den 1970er Jahrensofort unangenehm aufgefallen und hätte dem Sportreporter den Job kosten können.
• Der Kauf größerer Deutschlandfahnen war bei dieser WM schwieriger als früher.
Vielen Dank für dieses nette Stück Satire.
Ich möchte noch bemerken, selbst die NPD hat den nationalen Gedanken verraten und nennt sich heute „Heimat“!
Und dann das Wichtigste noch vergessen oder unterschlagen! TsTsTs….
Waren wir doch soeben des letzten Sommernachtsmärchens mit Adidas-Streifen gewahr gewordm. Man fasst. es nicht!
Ab dem nächsten Mal gibt’s ja nur noch den ‚Nike‘-Haken, aus die Maus mit den drei steifen Streifen!
Ach übrigens …
Ist überhaupt schon mal jemand aufgefallen, dass das ganze Elend mit der deutschen Balltreterei erst so richtig angefangen hat, als dieser YulBrynner&Collina-Verschnitt sich die Fifa vom BlatterSepp krallen konnte? War jetzt zum dritten Male hintereinander, dass die ehemals als „die Mannschaft“ geehrte nicht die Brandmauer des Achtelfinales erreichen durfte, konnte wenn nicht sollte. Und just im letzten Spiel davor, durfte Pierluigi Collina – Teil-Landsmann vom Infantino, Gianni die ‚Volte zurück‘ beim Torhüter-Schutz verkünden und – bingo – waren sie ratzfatz weg, die deutschen Buben.
Nicht, dass ich besonders Fussball-affin wäre, aber ich kenne meine Pappenheimer. Und so hatte ich Montagnacht doch tatsächlich mehrmals flüchtig reingezappt. Beim letzten Male – in der Verlängerung, gab es eine Szene vor dem Tor der Knochenbrecher-Mannschaft. Aus unerfindlichen Gründen verharrte der Kameramann auf der Spitzpirouette, die der Tormann mit einem im dt. Trikot. Kam mir irgendwie bekannt vor, die Szene nicht der Mann. Nein, die Weiterungen wollte ich nicht weiter mitbekommen und ließ den Bildschirm schwarz werden,. Am Dienstagmorgen erfuhr ich dann, wie es direkt dahinter dann weitergegangen ist. Und? Was hatte der Collina damit zu tun? Das gab es auch gleich am Dienstag hinzunehmen. „Er“ – der Referee-Beauftragte der Fifa post Blatter konnte es zum Besten geben. Man habe extra die beteiligten Organisationen über die Änderung der Regel rechtzeitig informiert. Seltsam, niemand außer ihm wußte darüber bescheid.
Warum ich jetzt so auf dieser Geschichte rumzureiten hatte? Nicht weil … nur deswegen, um zu erfahren ob eine Quarantäne-Verwahrung von ‚Mischa‘ auch bei solchen Themen zu greifen hat.
Warum werden meine Glückwünsche an Wolfgang Wirth, dafür, eine der größeren Deutschlandfahnen, vermutlich für seine eigene Gartenparzelle, ergattert zu haben, einfach nicht übermittelt?
Wie erlösend, dass schon in der KO-Runde der Stecker zu diesem Spektakel gezogen wurde und wir nun ohne Ablenkung durch „Spiele“ uns den Regierenden und ihrem verantwortungslosen Treiben bezüglich des Erwerbs und Erhalts unseres „Brotes“ widmen können! Bin aber skeptisch, ob dabei der Elefant im Raum (fantastilliardenschwere Fehler in der Russland- und Ukrainepolitik nebst Aufrüstungswahn) überhaupt wahrgenommen wird.
„NÄCHSTE WM-SCHANDE – Diese DFB-Elf hat einfach alles zerstört“
Hier sieht man den typisch deutschen Moralextremismus. Wunderbar lachhaft. Die Deutschen kriegen nach einem Rempler ein Tor aberkannt, die Mexikaner stehen beim ersten Tor zwei Meter im Abseits und der ZDF-Mann schreit „kein Abseits“ Na und, so ist Fussball und manchmal trifft es die Richtigen. Lasst doch die anderen auch mal gewinnen.
Mein Gott und dann die Freunden von der BILD-„Zeitung“. Wunderbar fand ich, wie dieses völkische Propagandablättchen bei der EM im Endspiel titelte: „Jetzt ist Sieg Pflicht!!“ und die großen Deutschen gegen die kleinen Dänen sang- und klanglos verloren. Da sahen die deutschen Großkotze aber alt aus. Herrlich. Fussball ist eben doch keine Penisverlängerung für im Sessel sitzende Bierflaschen.
„Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel, @DFB_Team! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch“.
Der übt schon einmal für unseren neuen Russlandfeldzug. Wann kommt der wieder? 2029 oder2030. sowas um diese Zeit sagen die deutschen Politik Propheten.
Dann wird es zukünftig lauten.
„Auch wenn euer Sterben auf dem Schlachtfeld schmerzt: Was für ein Kampf! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei diesem Krieg gegen Russland habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“
So oder so ähnlich könnte es dann lauten.
Chapeau für diesen mit spitzer Feder perfekt auf den Punkt gebrachten Artikel 😉
„Tja, lieber Ben Redelings, ich will es mal so sagen: Auf Deine Kinder werden noch ein paar ganz andere Sachen zukommen.
Für wen die Spiele (eigentlich wolltest Du sagen: die Siege) der deutschen Nationalmannschaft “wunderschöne Erlebnisse” waren, der kann sich schon jetzt auf ein paar deutsche Auswärtsspiele der etwas anderen Art freuen – jedenfalls, wenn es nach Kanzler Merz und seiner Regierungsmannschaft geht.
Insofern: Nach der WM ist vor dem Krieg!“
Was wäre ein Weiterkommen der DFB-Elf bis zum (Halb)Finale wieder propagandistisch für die Kriegsertüchtigung ausgeschlachtet worden! Deshalb kann man nur froh sein, dass diesem Spuk gleich mal der Zahn gezogen wurde.
Danke, DFB-Elf, auch wenn ihr nicht flink wie die Windhunde und hart wie Rheimetall/Krupp-Sstahl wart!
Was solls das wir ausgeschieden sind. ARD und ZDF haben gemeinsam 152 Millionen Euro für die Übertragungsrechte der Fußball WM bezahlt.
Das ist doch das wichtigste. Ist doch gut investiertes Geld aus unseren Gebührengeldern.
Jetz werden in DE zwar weniger die WM verfolgen, jedoch sind ja bis jetzt noch 4 Europäische Mannschaften im Turnier.
Als wahrer Europäer (Ironie) ist das Ausscheiden von DE nicht so tragisch.
Nach dem WM-Aus ergibt sich für den Wehrdienst eine neue Chance denn:
Dem Aufruf, sich freiwillig zum Wehrdienst zu melden, folgten von 300’000 angeschriebenen jungen Deutschen gerade mal 530. Welch riesige Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage, ganz egal, wen man als Anbieter und wen als Nachfrager definiert! Freilich war’s kein demokratisches Plebiszit, wie es z.B. die Schweiz gelegentlich veranstaltet, sonst wäre nun die viel diskutierte Wehrdienst-Pflicht einfach vom Tisch. So aber können deren Befürworter unverzüglich zu gesetzlichen Zwangsmassnahmen schreiten – aber bevor sie das tun, hier ein Vorschlag, es noch einmal im Guten zu versuchen:
Ihr Wehrdienst-Begeisterten in Politik und Medien! Gerade jetzt, wo die deutschen National-Fussballer bei der WM schon wieder ausgeschieden sind, wird sich die Jugend leicht für neue National-Helden begeistern lassen. Macht Euch also selbst zu den neuen, aktiven Vorbildern und meldet Euch freiwillig an die ukrainisch-russische Front, wie seinerzeit, in den 1930er Jahren, die berühmten freiwilligen internationalen Kämpfer im spanischen Bürgerkrieg. Und lasst es ja nicht dabei bewenden, nein: Nutzt Eure geballte Medien-Macht in Print, TV und Online und berichtet Live von den tollen, aufregenden Abenteuern, die Ihr da erleben dürft! Übertragt Eure Heldentaten direkt von der Front, in Dauerschleife, mit Slow-Mo-Nahaufnahmen, bis ins Letzte beleuchtet und kommentiert, ganz wie bei der WM! Da wird der deutsche Nachwuchs Euch bestimmt nacheifern wollen, als wär’s auf dem grünen Rasen!
Das frühe WM Aus macht doch nichts. Die Deutschen nehmen auch ohne Wm, Vize oder Drittplatz Titel alles hin.
Die erste Schlagzeile die ich heute gelesen habe: Bundestag beschließt Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag.
Der Bürger/ die Bürgerin wird einmal mehr wie grenzdebil behandelt wenn ihnen die Selbstbestimmung geraubt wird ohne Arzt zu entscheiden ob ihr Befinden ein bis drei Tage Abwesenheit von der Arbeit erfordert.
Und die Hausärzte werden überaus erfreut sein. Sie sind jetzt schon überlastet. Wenn dann noch all die Ärzte abgezogen werden die pro Jahrgang 700000 Jugendliche für den Kriegsdienst mustern sollen, wird es noch interessanter.
Ja, ja, ein ganz schwerer Schlag insbesondere für die Plunder-Industrie, die jetzt ihren ganzen Schrott (Schwarz-rot-goldene Autospiegel-Präser, schwarz-rot-goldene Blümchenketten, schwarz-rot-goldene Wimpel etc.) nicht mehr los wird, echt katastrophal!!
Ansonsten: Herrlich! Keine grölenden Vollpfosten und Autokorso-Klappspaten mehr, die einem auf den Zwirn gehen, absolut 1A.
In Nationalmannschaften sollten nur Sportler aufgenommen werden die mindestens seit 12 Monaten vorher in nationalen Vereinen ausnahmslos aktiv sind und ihren Lebensmittelpunkt im Inland haben, einschl. Steuerpflicht.
Söldner-Sportler sind keine Vertreter ihrer Staatsangehörigkeit-Nation und auch die Inhaber einer doppelten Staatsbürgerschaft (Hintertürchen-Staatsbügerschaft) nicht.
Entweder man gehört zu einer Gemeinschaft die sich Staat nennt oder nicht – zB. eine Hetero-Ehe als „offene Beziehung“ leben kann zu Recht standesamtlich nicht anerkannt werden – Vielweiberei ist etwas für Despoten und Typen wie Epstein!
Da zB. der Begriff „Nationalmannschaft“, emotional von Medien und Politik aufgeblasen ist, müssen daraus Konsequenzen gezogen werden, egal welche Meinungen zB. BILD, Werbewirtschaft, Politik, millionenschwere „Sportler“ etc, dazu haben.
Bin ich jetzt ein Nationalist – nein, nur objektiver Realist!
Der Unterschied zwischen einem Patrioten und einem Nationalisten ist: Ein Patriot ist stolz auf sein Land, aber er stellt sein Land nicht über andere Länder/Staaten. Ein Nationalist ist auch stolz auf sein Land, aber Nationalisten sagen: Ihr Land und die Menschen mit der Staatsangehörigkeit dieses Landes sind mehr wert oder höherwertiger als andere Staaten.
Man kann die „Nation“ und das „Nationale“ aber auch dahingehend missbrauchen, indem man sagt: Wir sitzen alle im selben Boot, obwohl das selbstverständlich eine ganz große Lüge ist. Auf der Deutschland-Titanic gibt es ganz gewaltige ökonomische und soziale Unterschiede.
Die einen sitzen auf dem Sonnendeck, lassen sich Schampus, Cocktails und kleine Häppchen vom Stewart bringen und anschließend von einer Masseurin (oder auch einer Masseuse) den Rücken mit Sonnenmilch eincremen. Manchmal kommt sogar Kapitän Friedrich Mai persönlich vorbei und fragt die Herrschaften (und Damen) nach dem werten Befinden. Diese Herrschaften wohnen und schlafen in großen klimatisierten Schlafkabinen mit luxuriösem Badezimmer inkl. Badewanne und 70 Zoll TV. Die Passagiere im Mitteldeck kommen nur selten an die Sonne, sie müssen sich beim Buffet immer anstellen, damit sie noch was bekommen, weil immer alles so schnell weg ist, und sie wohnen in kleinen unklimatisierten Kojen mit Dusche, die ständig verstopft ist. Das TV-Gerät ist nur 50 Zoll groß, funktioniert aber tadellos. Im Unterdeck aka „Holzklasse“ gibt es immer nur Essen aus der Dose, lauwarmes Wasser aus dem Wasserhahn und Gemeinschaftskojen mit 10 oder manchmal sogar 12 Personen. Wenn da einer zu viel Knoblauch gegessen hat, weil das Dosenfutter so fad schmeckt, gibt es immer Randale. In einer Ecke des Gemeinschaftsraumes hängt ein kleiner 27-Zoll-Fernseher, der aber auch nicht immer funktioniert und bis der Fernsehtechniker kommt, das dauert immer, weil sich der Techniker immer zuerst um die Gäste auf dem Sonnendeck kümmert, wenn der Fernseher nicht funktioniert.
Richtig asozial wird es, wenn das Boot absäuft. Die Holzklasse (400 Passagiere) hat da ganz schlechte Karten, bei den Passagieren im Mitteldeck (500) überleben auch nicht alle, weil es für die 1.000 Passagiere nur 150 Plätze in den Rettungsbooten gibt. Aber das ist der Reederei, der ZEDE-U-Reederei, und dem Kapitän vollkommen egal.
Und bei der Vielweiberei und der Vielmännerei (oder machen das nur Männer bzw. Frauen?) sollte man einen Unterschied machen, ob das auf beiden Seiten freiwillig und einvernehmlich geschieht oder nicht. Warum wollen Sie einer erwachsenen Frau verbieten, mit mehreren Männern zu verkehren solange sie nicht unmittelbar dazu gewzungen wird oder unmittelbar dazu gezwungen ist, weil ihr Vermieter Boris Mai, das ist der Bruder von Friedrich Mai, schon wieder die Miete erhöht hat, und das Geld nicht für die Miete und das Essen reicht. Nicht jeder Zuhälter und Bordellkönig arbeitet im Rotlichtmilieu, ist tätowiert und trägt mehrere Goldkettchen um den Hals. Das ist ein Vorurteil. Manche Zuhälter tragen teure Maßanzüge aus edlem Stoff, Seidenkrawatten und Designer-Schuhe von Mark&Söda
Bei den anderen Punkten kann man Ihnen durchaus zustimmen.
Meine Frau und Kinder sind Sonntag bei der Fußball-WM ausgeschieden.
Ich aber habe dieses WM-Spiel gewonnen und bin eine Runde weiter. Denn ich bin Paraguayer von 45 Jahren.