
Seit Jahren zeichnet sich eine erneute Blasenbildung ab. Sie bildet sich nun vor allem um Unternehmen im Rahmen der sogenannten „Künstliche Intelligenz“ (KI). In deren Bewertung bildet sich die Krisenbekämpfungs-Geldschwemme der Notenbanken ab. Warnsignale drängen sich auf. Man bedenke nur, dass ein US-Konzern wie der Chiphersteller Nvidia mehr als doppelt so viel wert sein soll, wie alle im deutschen Leitindex Dax gelisteten Unternehmen. An den Börsen wurde vergangene Woche gebannt auf Nvidia-Zahlen gewartet. Da die offiziell gut ausfielen, kann sich die Blase noch gefährlicher aufblasen.
„Es gibt mehrere Gründe, warum viele Beobachter heute von einer KI-Blase oder zumindest von blasenähnlichen Entwicklungen sprechen.“ Das ist die Antwort von ChatGPT von OpenAI, also von der KI selbst, zu der derzeit stark debattierten Frage. Als eine der „zentralen Ursachen“ werden unter anderem „extrem hohe Unternehmensbewertungen“ angegeben, denn viele KI-Startups – OpenAI ist darunter wohl das wertvollste mit 500 Milliarden Dollar – hätten „Bewertungen in Milliardenhöhe. Dabei, so stellt auch ChatGPT fest, machen sie „kaum Umsatz, besitzen teils über kein fertiges Produkt oder haben keine klaren Geschäftsmodelle“. Und auch den KI-Chatbot „erinnert das an die Dotcom-Zeit: ‘Vision zählt mehr als Zahlen‘“.
Als Gefahr wird auch das sogenannte „Fear of Missing Out“ (Fomo) angeführt, also die „Angst, etwas zu verpassen“, das treibe Übertreibungen an. Firmen investierten Millionen in KI-Projekte, ohne eine klare Anwendung zu kennen und ohne konkrete Ziele zu haben. „Solche ‘technologiegetriebenen Käufe’ sind typisch für eine Blase“, gibt ChatGPT die allgemeine Einschätzung wieder. Hinzu kämen „übertriebene Versprechungen“. Hingewiesen wird auf die enormen Kosten für Infrastruktur und Energie, von der „enorme Mengen“ verbraucht würden. Dazu wird das Problem der bisher mangelnden Regulierung angeführt, die später Geschäftsmodelle ausbremsen könne.
Angesichts dieser Vorgaben wird es dann abstrus. Von „einer kompletten KI-Blase“ könne man allerdings nicht sprechen, da „die Technologie funktioniert“ und „realen wirtschaftlichen Nutzen erzeuge“, gibt der wenig intelligente KI-Chatbot aus. „Die Blase betrifft eher Erwartungen und Bewertungen – nicht die Technologie selbst“, wird resümiert. Auch das zeigt, wie unsäglich dumm KI-Chatbots sind, wie hier auf Overton auch schon an anderer Stelle herausgearbeitet wurde.
Wenn diese KI wirklich intelligent wäre, würde sie kaum ein solches hier aufgezeigtes Resümee ziehen. Mit diesem Satz hat sich die angebliche „Intelligenz“ selbst ad absurdum geführt. Das ist leicht festzustellen. Der Widerspruch ist offensichtlich, schließlich hatte sogar ChatGPT auf die Dotcom-Blase verwiesen. Daran werden Parallelen besonders deutlich. Hatte etwa die Technologie, die einst zum Hype am „Neuen Markt“ führte, etwa nicht funktioniert und deshalb ist die Blase geplatzt?
Nein, die Technologie funktioniert, wie wir bis heute feststellen können. Trotz allem ist die Blase geplatzt. Viele der Firmen aber, die damals plötzlich ebenfalls angeblich sehr viel wert gewesen sein sollen, gibt es nun entweder gar nicht mehr oder sie sind nur noch Randerscheinungen wie der einstige Riese America Online (AOL). Das Online-Portal wurde damals als das „Tor zum Internet“ angesehen. An viele Sternchen von einst, die auch riesige Gewinne produzieren sollten, erinnert sich allerdings heute kaum noch jemand.
Zu ihnen gehörte unter anderem Netscape. Für die Firma blätterte AOL im Jahr 1998 vor dem Platzen der Dotcom-Blase 4,2 Milliarden US-Dollar hin. Mit noch mehr absurden Fomo-Milliarden wurde schließlich sogar der damals größte Medienkonzern Times Warner übernommen. Der Wert der AOL-Aktien war zuvor seit 1996 um etwa 3000 Prozent gestiegen. Das Warner-Geschäft soll 165 Milliarden Dollar gekostet haben. Der im Januar 2000 angekündigte Deal wurde als „größte Unternehmensfusion der Geschichte“ und als Hochzeit der „Old Economy“ und der „New Economy“ gefeiert. Letztlich wurde daraus der größten Reinfall und ein Milliardengrab. Statt wie erhofft zum weltweit größten Internetprovider und einer „neuen Superpower der High-Tech-Industrie“ zu werden, wurde es ein Rohrkrepierer. AOL entpuppte sich mit dem Platzen der Blase als Scheinriese und ist heute ein Zwerg. Zwei Jahre nach der Fusion musste das Gemeinschaftsunternehmen fast 100 Milliarden Dollar abschreiben und der Konzern verbuchte im Geschäftsjahr 2002 einen Verlust in Höhe von fast 99 Milliarden Dollar.
Denn wie heute beim KI-Hype waren auch damals die explodierenden Aktienkurse bei Technologieunternehmen vor allem von spekulativen und unbegründeten Gewinnerwartungen geprägt. Wie wir gut 25 Jahre später wissen, funktioniert zwar die Technologie. Das Problem war aber, wie man damit Gewinn machen kann. Allerdings waren damals die Summen, der Warner-Deal ausgenommen, gemessen an den Beträgen, mit denen heutzutage jongliert wird, vergleichsweise bescheiden.
All das blendet die sogenannte Intelligenz weitgehend aus, weil sie ohnehin nur das wiedergibt, was andere von sich gegeben haben, und vor allem wird die Mehrheitsmeinung wiedergegeben, die sich auch in explodierten Aktienkursen spiegelt. Auch vor dem Platzen der Dotcom-Blase hatten auch Skeptiker zum Beispiel die Hochzeit von AOL und Times Warner bejubelt und heute würden vermutlich auch ChatGPT und andere einstimmen.
Noch dramatischer an der „Analyse“ von ChatGPT ist, dass ein zentrales Moment, an dem der Hype bald ein Ende finden dürfte, von dieser „Intelligenz“ nicht einmal am Rand erwähnt wird. Dieser Faktor könnte das oft auf Kredit finanzierte Kartenhaus schließlich definitiv zusammenbrechen lassen und erneut zu riesigen Verlusten bei denen führen, die ihr Geld in Erwartung von großen Renditen in diese Aktien stecken. So erwähnt der Chatbot noch die enormen Kosten für Infrastruktur, womit vor allem Rechenzentren gemeint sind, die auch Unmengen an Energie und Wasser zur Kühlung verbrauchen. Auf diese Problematik hatte Overton schon hingewiesen, das wird auch zunehmend zum Problem was die KI ebenfalls ignoriert.
Gewaltiger Energiebedarf
Dazu kommt, dass der Energiehunger der riesigen Rechenzentren unter anderem über Atomkraft gedeckt werden, die wegen der Klimakrise immer öfter wegen fehlendem Kühlwasser heruntergeregelt oder ganz abgeschaltet werden müssen, inzwischen sogar in der Schweiz. Microsoft, Google und Amazon wollen aber nun in Atomkraftwerke investieren, um „sauberen Strom“ für die Hyperscale-Rechenzentren zu erzeugen. Microsoft will dafür unter anderem viel Geld in das stillgelegte US-Atomkraftwerk Three Mile Island investieren. Diese Investition ist ein fatales Signal. Hier soll ein altersschwacher Reaktor (Block 1) in dem Atomkraftwerk in Harrisburg reaktiviert werden, in dem es im März 1979 in Block 2 zur teilweisen Kernschmelze kam, also zum „Größten Anzunehmenden Unfall“ (GAU).
Im September 2024 hatte Microsoft mit Constellation Energy einen über 20 Jahre laufenden Stromliefervertrag geschlossen, um den wachsenden Energiebedarf von Cloud- und KI-Anwendungen zu decken. Constellation will 1,6 Milliarden Dollar zur „Sanierung“ in Block 1 stecken, damit der ab 2028 dem Tech-Konzern einen großen Teil seiner Leistung im Umfang von 835 Megawatt (MW) liefern kann. Das Geld hat das Unternehmen offensichtlich nicht, denn Constellation hat einen Bundeskredit von rund 1,6 Milliarden US-Dollar beantragt, um die Wiederinbetriebnahme zu stemmen. Ohnehin ist diese Investitionssumme angesichts der Tatsache sehr klein, dass es sich um einen Uraltmeiler handelt, der schon 1974 in Betrieb ging und 2019 nach 45 Jahren in Betrieb abgeschaltet wurde.
Der havarierte Block 2 in dem Atomkraftwerk war sogar vier Jahre jünger. Man darf davon ausgehen, dass hier Sicherheit bei der Wiederinbetriebnahme erneut nicht im Vordergrund steht. Tatsächlich sollen vor allem Turbinen, Generatoren und Steuerungssystemen wegen des jahrelangen Stillstands überholt werden. Doch auch in den USA führt die Radioaktivität zur Versprödung der Materialien und auch dort gibt es Spannungskorrosion. Mit beiden Problemen hat Frankreich nicht nur angesichts seines altersschwachen Atomparks so teuer zu kämpfen hat. Der große Energieversorger EDF rutscht wegen dem Märchen vom angeblich billigen Atomstrom immer tiefer in die Schulden und musste deshalb längst wieder vollständig verstaatlicht werden.
Von einem Atomkraftwerk-Neubau will Microsoft offensichtlich angesichts der EDF-Erfahrungen bei Neubauten in Finnland, Frankreich und Großbritannien nichts wissen, da sich dort Baukosten vervielfacht haben. Man spielt offensichtlich lieber mit dem Feuer in Uraltmeilern und betreibt Greenwashing. Der mit der Kernschmelze verbundene Name Three Mile Island wird gestrichen und das Kraftwerk in Crane Clean Energy Centre nach dem ehemaligen Constellation-Vorstandsvorsitzenden Chris Crane umbenannt.
Nach diesem Schlenker auf einen wichtigen Nebenaspekt kommen wir nun aber zum Hauptaspekt zurück, der die KI-Blase zum Einsturz bringen dürfte, der allerdings auch mit dem Energiehunger zusammenhängt. Was wäre, wenn der gewaltige Rechen- und Energiebedarf gar nicht eintritt und damit riesige Milliardeninvestitionen nutzlos getätigt wurden? Tatsächlich handelt es sich dabei um kein theoretisches Szenario, sondern ein Fallbeispiel gibt es schon.
Wie war das mit ChatGPT versus DeepSeek?
Hatte nicht schon Anfang dieses Jahres das chinesische Start-up DeepSeek die Technologiewelt verblüfft? Nach Ansicht von Experten kann DeepSeek in der Leistung zum Beispiel mit OpenAI mithalten und soll deutlich billiger sein. Allein das Training und Entwicklung der vergleichbaren Software ChatGPT Software soll das Zehnfache gekostet haben. DeepSeek soll mit deutlich weniger Grafik-Chips von Nvidia auskommen und nur einen Bruchteil der Rechenleistung und damit des Energieverbrauchs auskommen. Es wird das sogenannte Mixture-of-Experts-Modell (MoE) benutzt. Es handelt sich um eine Neuronale Netzwerk (NN)-Architektur, die es ermöglicht, effizienter zu lernen, indem sie ein Problem unter spezialisierten Submodellen, den so genannten „Experten“, aufteilt. Damit, so meint auch IBM würden „die Rechenkosten während des Vortrainings erheblich“ gesenkt und eine schnellere Leistung erzielt.
Das dürfte erst der Anfang in einer sich neu entwickelnden Technologie sein, die auf bessere Modelle setzt oder sie verfeinert und viel weniger Energie und Rechenleistung benötigt. Schon das DeepSeek-Modell schickte Anfang des Jahres die längst stark aufgeblasenen Börsen heftig auf Talfahrt. Die Nvidia-Aktie, der Platzhirsch bei KI-Chips, ging Ende Januar um knapp 17 Prozent in die Knie. „Damit wurden auf einen Schlag 589 Milliarden Dollar Börsenwert ausradiert; es war der höchste Tagesverlust in der Geschichte der Wall Street“, erklärte die Tagesschau.
Damit haben wir einen kleinen Eindruck davon bekommen, was passieren wird, wenn diese enorm große Blase platzt. Der kurze Schock wirkte aber (noch) nicht nachhaltig. Der Hype ging weiter und inzwischen hat sich die Blase weiter aufgebläht. So wurde der US-Konzern Nvidia das erste Unternehmen, das einen Börsenwert von mehr als vier Billionen Dollar erreichte. Inzwischen sind es sogar 4,5 Billionen. Damit soll ein einziger Konzern mehr als doppelt so viel Wert sein wie alle im deutschen Leitindex Dax gelisteten Unternehmen, also SAP, Siemens, Airbus, Allianz, Telekom, Siemens, Rheinmetall, Deutsche Bank, Mercedes, BMW und viele mehr.
Dabei ist Nvidia auch nur ein Beispiel, wenn auch das herausragendste. Da Nvidia nun aber scheinbar die Erwartungen erfüllt hat, geht das Spiel im Casino eifrig weiter. Mit großer Nervosität war auf die Quartalszahlen gewartet worden. Damit konnte der US-Konzern die Spekulanten aber beruhigen. Nvidia hat für das dritte Quartal einen Rekordumsatz im Umfang von 57,0 Milliarden US-Dollar vermeldet, ein Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal und von 62 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Gewinn soll sogar um 65 Prozent auf fast 32 Milliarden Dollar gestiegen sein. Nvidia-Chef Jensen Huang nannte die KI-Blase „Gerede“ und fügte an: „Aus unserer Sicht sieht die Sache ganz anders aus.“ Er meint: „Der Bedarf an Rechenleistung wächst exponentiell.“
Das klingt angesichts der DeepSeek-Erfahrung wie das berühmte Pfeifen im Walde. Und so ist es auch kein Wunder, dass die Zahl der Kritiker wächst. Die meinen unter anderem, dass man es nicht mehr nur mit einem „organischen Wachstum“ zu tun habe. So warnte der Goldman-Sachs-Analyst James Schneider, dass Nvidias Eigenkapitalfinanzierung für Kunden wie OpenAI immer mehr einem „Kreislaufgeschäft“ ähnele. Das Wachstum werde darüber so künstlich aufgebläht. Das hat mit den Verflechtungen mit OpenAI zu tun. Nvidia will bis zu 100 Milliarden Dollar in die Firma investieren, die zwar auch viel wert sein soll, aber keine Gewinne produziert. Im Gegenzug sicherte sich OpenAI den Zugriff auf KI-Prozessoren von Nvidia.
Auch Michael Burry kritisiert den KI‑Hype heftig und warnt vor der KI-Blase. Nach Angaben des US-Senders CNBC will Burry seine zunehmend kritische Haltung zur künstlichen Intelligenz nun ausformulieren. Auch er zieht Parallelen zur Dotcom-Blase. Die Muster der einstigen Tech‑Euphorie erkenne er wieder. Er greift neben Nvidia auch Palantir, Oracle und Meta an, also die großen Profiteure des AI‑Booms. Auch Burry meint, dass die Tech‑Konzerne zusätzlich mit Bilanztricks arbeiten würden.
So ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die über neue und noch heftigere Geldschwemmen produzierte Blase platzt. Der Autor dieser Zeilen hatte vor zehn Jahren angesichts der Geldschwemmen geschrieben: „Willkommen in der spätkapitalistischen Blasen-Welt!“ Denn Geldschwemmen wurden und werden von Notenbanken weltweit immer öfter und heftiger zur Bekämpfung der immer wieder auftretenden Krisen eingesetzt. Der Zusammenhang von Geldschwemmen und Blasenbildungen, die man in den letzten 25 Jahren sehr deutlich sehen kann, ist offensichtlich.
Vor allem werden die Märkte über den Kauf von Staatsanleihen mit Geld geflutet, mit denen die Notenbanken Geld aus dem Nichts schaffen. Das geschah nach dem Platzen der Dotcom-Blase zum Jahrtausendwechsel, schon wenige Jahre später nach dem Platzen der Immobilienblase und der daraus resultierenden Finanzkrise ab 2008 und schließlich in ungeahntem Ausmaß im Rahmen der Covid-Krise.
Die Geldschwemme bildet sich in den Bilanzsummen der Notenbanken deutlich ab. Die Bilanzsumme der US-Notenbank (FED) war bis zur Finanzkrise 2008 mit steigender Tendenz noch einigermaßen stabil, verdoppelte sich dann aber schnell. Sie verneunfachte sich im Rahmen der Covid-Krise dann bis ins Jahr 2022. Sie ist nun noch immer etwa sieben Mal so hoch wie 2008, da das viele Geld nicht vom Markt abgesaugt wurde. Ganz ähnlich sieht das in anderen Währungsräumen aus. Die Bilanzsumme der Europäischen Zentralbank (EZB) liegt zum Beispiel heute deutlich über 6,2 Billionen Euro. Sie hat seit dem Jahrtausendwechsel eine Versiebenfachung erlebt, seit dem Jahr 2008 etwa eine Vervierfachung.
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Schlimm ist es wenn finanziell und ökologisch diese Blase platzt.
Aber wirklich schlimm wird es wenn KI an den Schaltstellen der macht eingesetzt wird.
So wie bspw. im Gazastreifen mit der neuen Software von Palantir.
Seltsam wollte hier ein aktuellen Telepolis Artikel über KI gesteuert Drohen-Kriegsführung verlinken in der, der Mensch nur noch als Liquidator der eigenen Gattung vonnöten ist.
Lieder ist der Telepolis Text nicht mehr abrufbar, genauso wie der Overton Artikel über die NGO-Finanzierung verschwunden ist.
Alle reden von der Blase, selbst Streck, also wird sie nicht platzen.
Die Fiat-Money Geschichte ist uralt, so alt das sie Altmarxisten nicht verstehen. Der moderne Kapitalismus stützt sich auf Kreditgeld, Fiat-Money, siehe moderne Geldtheorie. Geld ist nicht werthaltig nur weil Marx das meinte und derzeit die chinesische Zentralbank der größte Goldkäufer ist.
Nein, unsere Enkel müssen die Staatsschulden nicht zurückzahlen, Altschulden, alte Staatsanleihen werden durch neue Staatsanleihen refinanziert. Es ist nur eine Frage des Zinses. Die Zinsen aber möchte Trump drücken, die EZB tut es bereits, was aber der europäischen Wirtschaft nicht wesentlich hilft. Die europäische Deindustriealisierung ist strukturell und kann durch Geldpolitik wenig beeinflusst werden
ChatGPT antwortet so wie du fragst, redet dir etwas nach den Mund
@Autor
„So ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die über neue und noch heftigere Geldschwemmen produzierte Blase platzt. Der Autor dieser Zeilen hatte vor zehn Jahren angesichts der Geldschwemmen geschrieben: „Willkommen in der spätkapitalistischen Blasen-Welt!“ Denn Geldschwemmen wurden und werden von Notenbanken weltweit immer öfter und heftiger zur Bekämpfung der immer wieder auftretenden Krisen eingesetzt. Der Zusammenhang von Geldschwemmen und Blasenbildungen, die man in den letzten 25 Jahren sehr deutlich sehen kann, ist offensichtlich.
Vor allem werden die Märkte über den Kauf von Staatsanleihen mit Geld geflutet, mit denen die Notenbanken Geld aus dem Nichts schaffen. Das geschah nach dem Platzen der Dotcom-Blase zum Jahrtausendwechsel, schon wenige Jahre später nach dem Platzen der Immobilienblase und der daraus resultierenden Finanzkrise ab 2008 und schließlich in ungeahntem Ausmaß im Rahmen der Covid-Krise.“
Hierzu würde ich gerne mal fragen, wie Sie auf diese Aussage / Feststellung kommen?