
Herfried Münklers Stellung zum Irankrieg.
„Machtapparate, die sich nicht durch Gesetzeskonformität, sondern durch den Anspruch der Gerechtigkeitsverwirklichung legitimieren, . . . usurpieren das Definitionsmonopol in Fragen der Gerechtigkeit und programmieren so sich selbst.“ – Ingeborg Maus1
1. Steht Moral über dem Völkerrecht?
Der Emeritus Herfried Münkler, dem nachgesagt wird, die Weltlage „mit großem seismographischem Gespür“ zu beobachten2, hat dem Handelsblatt am 11. März 2026 ein zweiseitiges Interview gegeben. Gefragt danach, ob der Angriff gegen den Iran „völkerrechtswidrig war“, sagte er: „Es gibt keine Zweifel, dass es sich um einen Angriffskrieg handelt, der rein formal betrachtet völkerrechtswidrig ist.“
Auf die Entgegnung des Interviewers, dass „rein formal“ nach einer Relativierung des Völkerrechts klinge, reagierte Münkler mit Beschimpfung der iranischen Führung: „Es fällt sicher schwer, im Fall Irans das sonst immer wieder aufgerufene Argument der Völkerrechtswidrigkeit des Krieges ins Spiel zu bringen. Man mag Verbrechern dieses Typs nicht mit völkerrechtlichen Argumenten zur Seite stehen.“
Für die „Verbrecher dieses Typs“ gilt kein Völkerrecht, will Münkler uns sagen. Was „rein formal“ völkerrechtswidrig sein mag, soll seiner Meinung nach materiellrechtlich noch lange nicht völkerrechtswidrig sein. Was nun? Gilt das Völkerrecht für diese „Verbrecher“ nicht und dürfen sie deswegen zerbombt werden?
Als der Interviewer dagegen einwendete, dass es „doch nicht so etwas wie ein Zwei-Klassen-Völkerrecht geben (kann)“, sagte Münkler: „Die rechtliche Konstruktion kollidiert hier mit der moralischen Überlegung. Denn niemand kann wirklich wollen, dass das Völkerrecht ein Regime schützt, das so brutal gegen seine eigene Bevölkerung vorgegangen ist.“
Folgt man Münklers Argumentation, so lässt sie nur einen Syllogismus zu:
Völkerrecht kollidiert mit Moral.
Moral steht über dem Völkerrecht
Conclusio: Das „brutale Regime“ steht außerhalb des Gesetzes und ist vogelfrei.
Steht Moral über dem Völkerrecht? Darf das Völkerrecht zum Schutz des „brutalen Regimes“ aus moralischen Erwägungen außer Kraft gesetzt werden? Der Politikwissenschaftler Münkler ist davon anscheinend überzeugt.
Wer aber wie Münkler die „Moral“ über das Völkerrecht stellt, muss folgerichtig auf das „brutale Regime“ mit der Brutalität des Krieges reagieren und damit einer noch brutaleren Gewalt das Wort reden. Von welcher „Moral“ ist aber hier überhaupt die Rede?
Was Münkler postuliert, ist letztlich dasjenige, was der Soziologe Karl Otto Hondrich (1937-2007) bereits vor einem knappen Vierteljahrhundert 2003 „Weltgewaltordnung“ nannte, die wir heutzutage in vollem Ausmaß mit Trumps Amerika erleben.
Indem Hondrich den Krieg als die „Hoch-Zeit der Moral“ charakterisierte und damit Moral als eine modale Form der Gewalt – sozusagen als Gewaltmoral – apostrophierte, lehnte er gleichzeitig eine andere, „gesteigerte Moral“ als Ausfluss des „Gebots der Gewaltlosigkeit“ ab, weil diese nur im Zustand einer der „höheren Kultur“ zugeordneten „gewaltfreien Gesellschaft“ existieren kann3.
Dem schließt sich Münkler uneingeschränkt an und liegt damit ganz im Trend der Zeit, stimmt seine Geisteshaltung doch vollkommen mit dem vom Donald Trump maßgeblich geprägten Zeitgeist überein. Das Völkerecht ist offenbar für Münkler wie für Trump Ansichtssache und aus der Moral ableitbar. In einem Interview mit der „New York Times“ erklärte Trump Anfang Januar 2026, welche Grenzen er für sich zieht: „Mein eigener Sinn für Moral. Mein eigener Verstand. Er ist das Einzige, was mich aufhalten kann.“
„Ich brauche kein internationales Recht. Ich will niemandem wehtun“, beteuerte Trump. Zwar gab er im gleichen Atemzug zu, dass die USA an das Völkerecht gebunden seien, schränkte aber wieder ein: „Es hängt davon ab, was sie als internationales Recht ansehen“. Wovon es abhängt, wissen wir spätestens seit dem Kriegsausbruch im Iran: von Trumps Gewaltmoral.
Zum ersten Mal haben die USA diese Art von „Moral“ im Kosovo-Krieg 1999 praktiziert, den man nicht etwa einen Angriffskrieg, sondern euphemistisch eine „humanitäre Intervention“ nannte. Der Nato-Luftkrieg im Kosovo (Operation Allied Force) dauerte vom 24. März bis zum 10. Juni 1999. 78 Tage lang hat die Nato-Allianz im Namen der „Humanität“ und „Menschlichkeit“ „erfolgreich“ gebombt und den „Feind“, Slobodan Milošević, in die Knie gezwungen. Dabei wurden schätzungsweise 12 Tausend Zivilisten ermordet, von den verheerenden Zerstörungen des Landes ganz zu schweigen.
Im Gegensatz zum Geistlichen und Obersten Führer der Islamischen Republik Iran, Ali Chamenei, wurde Milošević nicht gleich am ersten Tag dieses „neuen militärischen Humanismus“ (Noam Chomsky) umgebracht. Glück gehabt!
Chameneis Nachfolger, sein Sohn Modschtaba Chamenei, hat inzwischen Rache geschworen. Wer soll ihm das verdenken? Seine ganze Familie (Vater, Mutter, Ehefrau, Schwester und Nichte) wurde am 28. Februar 2026 beim „humanitären“ Bombardement ausgelöscht. Für die Angreifer galten sie offenbar auch als militärische Ziele. Das humanitäre Völkerrecht (Kriegsvölkerrecht) lässt grüßen!
Trumps Weltgewaltordnung hat sich insbesondere sein Kriegsminister, Pete Hegseth, verschrieben, der die Außerkraftsetzung des Völkerrechts im Namen der Gewaltmoral bereits in der Karibik praktizierte. Berichten zufolge soll Hegseth im Zusammenhang mit Angriffen auf die sog. „Drogenboote“ in der Karibik Befehle erteilt haben, die als „Tötet sie alle“ interpretiert wurden. Mit seiner aggressiven Rhetorik hat er eine „ideologische Kehrtwende“ beim Militär angekündigt, um den „Kriegergeist“ zu stärken.
„Die dummen politisch korrekten Kriege der Vergangenheit sind das Gegenteil von dem, was wir hier machen. Sie hatten vage Ziele mit einschränkenden minimalistischen Regeln für den Einsatz. Das ist vorbei“, sagte der Pentagon-Chef am 6. März 2026.
Hegseth vertritt offen extremistische, muslimfeindliche und radikal christliche Ansichten. Zuletzt deutete er an, dass alle Iraner Ziel der amerikanisch-israelischen Angriffe seien. Der US-Kriegsminister sieht sich als Kreuzritter unserer Zeit. Einst diente er in der US-Armee und war in Afghanistan und im Irak stationiert.
Aus dieser Zeit stammten die Tattoos, die Hegseths Körper bis heute schmücken, wie der lateinische Kreuzfahrerspruch „Deus Vult“ („Gott will es“), das sog. Jerusalem-Kreuz und das arabische Wort „Kafir“ („Ungläubiger“), das ausdrückt, dass er kein Muslim ist.
All diese Tattoos stehen für eine rechtsextreme, muslimfeindliche und radikal christliche Symbolik und spielten zu Zeiten des „War on Terror“ eine nicht unbedeutende Rolle. Aus diesem Milieu stammt Hegseth, der auch nie ein Geheimnis daraus gemacht hat. 2020 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel „American Crusade“. Darin schrieb er u. a., dass patriotische Amerikaner einen Kreuzzug gegen Linke, Liberale, Migranten und Muslimen führen müssen, um ihre Heimat zurückzuerobern4.
Wenn man das Völkerrecht relativiert, bekommt man eben eine Weltgewaltordnung samt ihrer Gewaltmoral à la Pete Hegseth. Münkler befindet sich, wie man sieht, in einer „guten Gesellschaft“. Sein Interview lässt freilich die Frage unbeantwortet, welche „Moral“ der Relativierer des Völkerrechts eigentlich selber vertritt.
Ein Kreuzritter scheint er nicht zu sein. Zu wenig Power hat der gealterte Moralist! Stattdessen greift er lieber frontal China und Russland an, „die jetzt das Völkerrecht hochhalten“.
„Das sind schöne Kronzeugen für das Völkerrecht“, spottet der Völkerrechtsrelativierer und fährt fort: „China führt ständig Militärmanöver um Taiwan herum, was nicht dem Völkerrecht entspricht. Denn nicht nur der Angriff selbst, sondern auch die Vorbereitung zu einem Angriffskrieg, ist völkerrechtswidrig. Und Wladimir Putin führt einen Angriffskrieg, der völkerrechtswidriger nicht sein könnte. Wenn Putin das Wort Völkerrecht in den Mund nimmt, lügt er.“
Bemerkenswert! Das zeigt, wes Geistes Kind er ist. Nach dem Motto: „Angriff ist die beste Verteidigung“ will Münkler offenbar vergessen machen, wie viele völkerrechtswidrigen Angriffskriege die Nato unter Führung des US-Hegemonen im vergangenen Vierteljahrhundert geführt hat. Und „lügt“ Münkler nicht, wenn er das Wort „Moral“ in den Mund nimmt, um die Nato-Kriegsverbrechen der vergangenen Jahrzehnte zu verharmlosen? Nein?
Was er als „Präventivschlag“ im Falle des Angriffskriegs gegen den Iran nennt, hält er im Falle des Ukrainekriegs für „einen Angriffskrieg“.
Ein Repräsentant der westlichen Funktionselite, die im vergangenen Vierteljahrhundert nichts lieber getan hat, als zahlreiche völkerrechtswidrigen Angriffskriege der Nato vom Kosovo-Krieg (1999) über den Irakkrieg (2003) bis zum Libyen-Krieg (2011) tatkräftig zu unterstützen, wirft China, das keinen einzigen Krieg seit Jahrzehnten geführt hat, ein völkerrechtswidriges Verhalten vor und bezichtigt Putin gar der Lüge. Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!
Und was die Moral angeht, so verkennt Münkler als Politikwissenschaftler die Natur des modernen Völkerrechts, die ihn dazu verleitet, die Moral über das Völkerrecht zu stellen.
2. Die geopolitische Dysfunktionalität des Völkerrechts
„Am Ende geht es doch um die Frage, ob das Völkerrecht durchsetzbar ist“, rechtfertigte Münkler seine Relativierung des Völkerrechts und fügte gleich hinzu: „Und die Erfahrung lehrt, gegen eine Atommacht kann man es nicht durchsetzen, weil der Preis der Durchsetzung zu hoch wäre. Insofern ist Völkerrecht im Prinzip so etwas wie der Hilferuf der Schwachen.“
Durchsetzbarkeit ist in der Tat ein wichtiges Kriterium der Geltung des Völkerrechts. Nur hat das mit der Relativierung des Völkerrechts nichts zu tun, wohl aber mit dessen geopolitischen Dysfunktionalität. Die Völkerrechtsordnung des 21. Jahrhunderts ist eine diffizile Ordnung. Sie befindet sich in einer Legalitätsfalle, deren Dreh- und Angelpunkt die geopolitischen Spannungen zwischen den Großmächten sind.5
Es ist kein Zufall, dass die Befolgung des Völkerrechts erst dann gefordert wird, wenn es um dessen unterstellten Bruch seitens des geopolitischen Rivalen geht. Sehr schnell wird die Keule der völkerrechtlichen Legalität aus der geopolitischen Schublade genommen und mit ganzer Wucht der verbalen Gewalt auf den geopolitischen Gegner eingedroschen. „Völkerrechtsbrecher“, „Aggressor“ und „Kriegsverbrecher“ sind nur die „vornehmsten“ Ausdrucksweisen.
Was dann völkerrechtlich als „illegal“ proklamiert wird, hat primär einen geopolitischen Hintergrund. Die Forderung, das Völkerrecht zu achten, hat freilich zur Voraussetzung, dass diejenigen, die diese Forderung aufstellen, sie selbst auch befolgen. Wenn man aber selber das Völkerrecht relativiert, indem man es den „moralischen Überlegungen“ unterordnet, dann entkernt man den Sinn und Zweck des Völkerrechts und entwertet seine friedenssichernde und friedensstiftende Funktion.
Das Völkerrecht wird sodann axiologisch überhöht und geopolitisch missbraucht. Allein im Horizont dieses Völkerrechtsverständnisses kann Münkler die abstruse These aufstellen, „dass das Völkerrecht ein Regime schützt, das so brutal gegen seine eigene Bevölkerung vorgegangen ist“.
Münkler fällt mit dieser These selbst hinter Kissingers Erkenntnis zurück, dass nämlich die Verfassungsordnung der Großmächte als legitim erachtet und deren Existenz getreu dem Motto anerkannt wird: „Nicht der Kommunismus, sondern die internationale Anarchie sei die größte Gefahr.“6.
Diese Maxime der friedlichen Koexistenz des „Kalten Krieges“ wurde von Münkler – stellvertretend für das gesamte transatlantische Establishment – seit dem Ende des Ost-West-Konflikts verworfen und axiologisch bzw. moralisch überfrachtet.
Die Folge ist eine axiologisch verklärte Geopolitisierung des Völkerrechts. Das führt aber dazu, dass die Legalität des Völkerrechts durch die axiologisch sanktionierte Legitimität substituiert wird, die ihrerseits auf eine nicht weiter zu begründende Prämisse zurückgeht, dass die innerwestliche Liberalität das staatenzentrierte Völkerrecht präjudiziert.
Demgegenüber basiert das Völkerrechtsverständnis der außerwestlichen Welt bzw. der Weltmehrheit auf der Vorstellung vom unbedingten Souveränitätsrecht jeden Staates als Nicht-Einmischungsprinzip. Dieses Völkerrechtsverständnis wird gewöhnlich in der sog. „freien Welt“ als „illiberal“, „menschenrechtsfeindlich“ und neuerdings als „autokratisch“ verunglimpft.
Was heute als „illiberal“ und „autokratisch“ denunziert und als Schutz der „brutalen Regime“ verworfen wird, ist nichts anderes als das Selbstverständnis des klassischen Völkerrechts. Das europäische Völkerrecht (jus publicum Europaeum) war bis zum Ersten Weltkrieg ein zwischenstaatliches Recht europäischer Souveräne. Dem staatenzentrierten Völkerrecht lag ein Staatsbegriff zugrunde, der einen Staat der Souveräne und nicht einen souveränen Staat verkörperte.
Dieses klassische Völkerrecht war ursprünglich das Recht der Souveräne auf der Grundlage der raumbezogenen Machtordnung, deren Bindeglied die Vorstellung vom Gleichgewicht der europäischen Mächte war. Das klassische Völkerrecht war keine Rechtsordnung zur Durchsetzung einer abstrakten Gerechtigkeit und/oder der – wie auch immer gearteten – universalen Werte.
Im Vordergrund stand zuallererst die Regelung der zwischenstaatlichen Beziehungen zwecks Schlichtung unterschiedlicher Machtinteressen. Eine solche Staatenwelt lässt naturgemäß viel Raum für die eigene, innen- und außenpolitische Machtausübung zu.
Erkennt das klassische Völkerrecht an, was sich faktisch durchsetzt, und kommt es durch die Legitimierung des Stärkeren in Einklang mit den tatsächlichen Machtverhältnissen, so kann das moderne Völkerrecht in Widerspruch zur Macht des Faktischen treten.
Je nachdem wie die Macht des Faktischen sich durchsetzt, kann das moderne Völkerrecht in einen solch starken Gegensatz zur Machtfaktizität treten, dass es de facto zu existieren aufhört. Diese Macht des Faktischen birgt in sich immer die Gefahr der Unmöglichkeit des Völkerrechts, sich selbst durchzusetzen.
Wenn etwa die gewaltsamen Gebietsänderungen vom modernen Völkerrecht nie anerkannt werden, obgleich sie sich faktisch durchsetzen, dann treten Legalität und Faktizität so weit auseinander, dass das Völkerrecht seine Glaubwürdigkeit verliert.
„Der Rigorismus der modernen Friedenssicherung durch das moderne Völkerrecht raubt dem Völkerrecht seine friedenssichernde Funktion“7, verschärft ungewollt die geopolitischen Spannungen zwischen den Groß- und Mittelmächten und gefährdet den Weltfrieden.
Woran liegt es aber, dass das moderne Völkerrecht eine „Friedenssicherung als Sicherung des Status quo mit der Gefahr“ postuliert, „dass Recht und tatsächliche Verhältnisse soweit auseinandertreten, dass das Recht jede Realisierbarkeit verliert“8? Das könnte zur Folge haben, dass die Gefahr des Krieges heraufbeschwört und die friedensstiftende Funktion des Völkerrechts irreparabel gemacht wird.
Das klassische Völkerrecht ist das Zeitalter der Vorherrschaft des absoluten Souveränitätsbegriffs im Völkerrecht. Was heute nur wenigen Staaten zuteilwird, galt für jeden Staat des klassischen Völkerrechts.
Mit der Entstehung des sog. „humanitären Völkerrechts“ wird der Absolutheitscharakter des Souveränitätsbegriffs in Frage gestellt, wobei die Deutungshoheit darüber und die davon abgeleiteten humanitären Interventionen de facto allein dem „Westen“ als „Hüter“ der „heiligen“, „universalen“, überstaatlichen Menschenrechte obliegt.
Diese einseitige Zuschreibung der Deutungsmacht über das „humanitäre Völkerrecht“ einem privilegierten Teil der Staatenwelt erzeugt zwangsläufig Spannungen in den internationalen Beziehungen. Die moderne Völkerrechtsordnung ist darum eine prekäre, spannungsgeladene, ambivalente Weltordnung; sie ist ein Widerspruch in sich: Zum einen ist sie eine staatenzentrierte, auf die unbedingte, staatliche Souveränität pochende internationale Ordnung und zum anderen ein halbstaatliches und halbprivates, geoökonomisch und monetär raumüberwindendes, die Menschenrechte beachten sollendes überstaatliches Ordnungssystem.
Die Folge einer solchen völkerrechtlichen Ambiguität des modernen Völkerrechts sind die geopolitischen Spannungen, die zu dem führen, worauf Carl Schmitt uns längst aufmerksam gemacht hat: „Von dem einen Pol her sind unabsehbare ‚humanitäre‘ Interventionen völkerrechtlich zulässig, von dem anderen her ist die kleinste ‚Einmischung‘ ein völkerrechtliches Delikt“9.
Genau das erleben wir heutzutage bei der Würdigung des Ukraine- und Irankrieges. Gilt der Irankrieg unausgesprochen als ein „Präventivschlag“ gegen das „brutale Regime“ und ist aus moralischen Erwägungen „völkerrechtlich zulässig“, so ist der Ukrainekrieg demgegenüber „ein völkerrechtliches Delikt“ und von daher „völkerrechtswidrig“.
Es gibt, anders formuliert, de facto zwei parallellaufende, sich gegenseitig aufhebende Völkerrechtsverständnisse. Welches von den beiden sich durchsetzt, entscheidet nicht etwa „ein leerer Normativismus“ (Carl Schmitt) oder die abstrakten Rechtsnormen des Völkerrechts, sondern allein die geoökonomische, monetäre und militärische Machtstellung eines Staates im globalen Raum.
Das moderne Völkerrecht ist bereits in seinen Denkvoraussetzungen als Folge der axiologisch und moralisch verklärten Geopolitisierung des völkerrechtlichen Denkens dysfunktional angelegt. Und dieser Dysfunktionalität des völkerrechtlichen Denkens ist der Politikwissenschaftler Münkler zum Opfer gefallen, ohne sich der Ambiguität des modernen Völkerrechts bewusst zu sein.
Wer aber wie Münkler jahrzehntelang einer systemimmanenten, sprich: axiologisch induzierten Indoktrination unterzogen wird, will solche begrifflichen Feinheiten und Distinktionen gar nicht wissen. Er sonnt sich lieber im grellen Licht einer ahnungslosen, aber Anerkennung spendenden Öffentlichkeit. Was will man mehr?
Anmerkungen
- Maus, I., Die Folgen politologischer Inkompetenz in Rechts- und Verfassungsfragen (2006), in: ders., Über Volkssouveränität. Elemente einer Demokratietheorie. Berlin 2011, 292-358 (296).
- Höre die Sendung „NDR Kultur à la carte“, 21. Februar 2025, 13:00 bis 14:00 Uhr.
- Zitiert nach Silnizki, M., Im Würgegriff der Gewalt. Wider Apologie der „Weltgewaltordnung“. 30. März 2022, www.ontopraxiologie.de.
- Näheres dazu Emran Feroz, Heiliger Krieg à la Pete Hegseth, 10. März 2026.
- Zum Nachfolgenden siehe Silnizki, M., Außenpolitisches Denken in Russland. Im Strudel von Geopolitik und Identitätsdiskurs. Berlin 2018, 102 ff.
- Junker, D., Power and Mission. Was Amerika antreibt. Freiburg 2003, 108.
- Stark, Ch., Zum Annexionsproblem im Völkerrecht, in: Recht und Staat. Festschrift f. Günther Küchenhoff zum 65 G. am 21.08.1972. Berlin1972, 851-867 (859).
- Stark (wie Anm. 7), 860.
- Schmitt, C., Raum und Großraum im Völkerrecht (1940), in: des., Staat, Großraum, Nomos. Arbeiten aus den Jahren 1916-1969, hrsg. v. Günther Maschke. Berlin 1995, 234-268 (251).
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Als „Soft Law“ IST das Völkerrecht ein moralisches Recht.
Das Internetz erklärt das bei Bedarf ausführlich.
Das „Internetz“ ist halt ne Müllhalde mit Bergen von Stuss.
@Aquaman
Wenn man die Qualität der Informationen nicht einordnen kann, wird es schwierig.
Fragen sie ihren Nachbarn, vielleicht kann der es.
Dein Geschwätz demonstriert die Schwächen dieser Art Informationsquelle. Tipp: Es gibt Bücher. Und darin findet man möglicherweise mehr Erkenntnisse als in Youtubefilmchen,
Und nein, „das Völkerrecht“ ist nicht „soft law“, wie viel man von diesem Begriff halten mag.
Naja, „mit großem seismographischem Gespür“ : also freischwebend und feinschlägig zitternd. Senil halt.
Münkler ist schon immer so.
Das meinte der Autor feinsinning wohl..
Die Fragestellung hat mir gereicht. Völkerrecht ist Moral und umgekehrt. Es gibt keinerlei Rechtfertigungen, fremde Völker zu bombardieren, auszulöschen oder zu unterjochen. Dahingehend greifen Moral und Völkerrecht auch in Gaza, im Westjordanland, Venezuela, Iran und auch in der Ukraine, die dortigen Russen auf konzentriertem Gebiet haben auch das Recht auf Selbstbestimmung. Gaza und den Iran mit der Ukraine vergleichen ist Sand in die Augen streuen. Genauso wie die Mehrheit der Südafrikaner das Recht hatte, die Appartheid zu beenden, haben dieses Recht auch Palästinenser und ukrainische Russen, die definitiv benachteiligt wurden. Mag sein, dass die Mullahs auch menschenfeindlich sind, aber wenn eine Mehrheit im Iran hinter Ihnen steht, verbietet sich ausländische Einmischung und Bombardierung sowieso. Solche Probleme können intern oder mit UN-Sanktionen gelöst werden, nicht mit Krieg. Aber das wissen die Verbrecher selbst, nur zur Sicherung ihrer verwerflichen Verhaltensweisen werden ganze Battalione von Propagandamaschinen in Gang gesetzt, um aus schwarz weiß zu machen.
Auch Sanktionen sind Krieg, Wirtschaftskrieg, und haben ebenfalls Tote zur Folge, vor allem dann Schwächere und Kinder.
Nein, auch die UN hat kein recht, irgendwelche Sanktionen zu verhängen.
Daneben, zum Iran: das Land mit den meisten Ingenieuren, auch weiblichen, unterdrückt also ua die Frauen.
Naja, man glaubt, was man glaben will.
Es gibt viele Resieberichte, welche da ein ganz anderes Bild zeichnen.
@Enrico: Sehr guter Kommentar !! Immer noch glauben sehr viele Menschen nur
das, was der Mainstream verbreitet. Iran=Turban tragende Mullahs, die Gegner an Kränen
erhängen und Frauen nur vollverschleiert herumlaufen lassen. Diese Mullahs bieten gerade
den USA und Israel sowie einigen Golfstaaten mit ausgefeiltester Technik und Taktik die Stirn.
Ohne die, wie Sie auch schreiben, bestens ausgebildeten Männer und !! Frauen wäre das sicher
nicht möglich. Die Iraner die ich in den 80ern im Studium kennenlernte, Männer und Frauen,
waren uns Deutschen in der Vorbildung weit überlegen. Ja klar, es waren Muslime, aber mit
Sicherheit keine Islamisten oder Babaren. Wenn ich schon seit Langem mörderische Babaren sehe,
dann in den USA und vor allem in Israel. Aber auch in den von uns so geschätzen Ländern wie
Saudi Arabien geht es bei der Behandlung vorn Regimgegnern und Verbrechern babarisch wie
im Mittelalter zu.
@Träumer
… die von dir angeführten Iraner waren nicht uns weit überlegen, sondern speziell dir! Aber wer ist das nicht? By the way: In welcher Uni wurde dir zu welchem Zweck Einlass gewährt? Als Quotenschnulli war man doch wohl kaum zum Studium zugelassen, auch nicht in den Achtzigern…
Die UN/WHO ist auch nur ein Konglomerat imperialistischer Begehrlichkeiten, genau so wie die ganze Bagage in Brüssel auch.
Wer das immer noch nicht verstanden hat, ist naiv oder blöd, oder er ist ein Profiteur und steht eh auf der anderen Seite.
Meine Güte, jetzt auch noch der Herr Münkler! Bleibt einem dieser Tage aber auch rein garnichts erspart!?
Der ganze Münkler, den ich vor längerer Zeit mal nicht schlecht fand, ist eine einzige Schleimspur, die sich zum Olymp der Politikberatung zieht.
Ein Freund schenkte mir vor einiger Zeit ein Buch von ihm. Im Vorwort war schon zu lesen, daß jetzt alles anders wäre, weil der böse Putin unsere schöne Welt zerstört habe. Danach habe ich kein weiteres Wort mehr gelesen. Wenn ich Propaganda bräuchte, müßte ich schließlich nur das TV-Gerät einschalten.
Wer ist Herr Münkler? Denn „cogito ergo sum“!
Conclusiones? …
Nur ein weiteres Zäpchen im Hintern der Mächtigen. Eben ein klassischer Pseudointelektueller zum vergessen.
Was brauchen wir einen Münkler als Politikwissenschaftler um UNS die Welt zu erklären.
„Das Völkerrecht ist ein Hilferuf der Schwachen“.
Deswegen müssen wir jetzt stark sein und die vermeintlich Starken endgültig beseitigen.
Denn es gilt „die oder wir“!
Vergesst nicht, das die Kriege gegen UNS geführt werden.
Die wollen uns töten, weil sie UNS nicht mehr brauchen…soo einfach ist das.
Absolute Zustimmung!
Deshalb warnt die SGP ja schon seit Jahren vor Herfried Münkler.
Die Grünen 1986: „Raus aus der NATO!“
Donald Trump 2026: „Raus aus der NATO!“
SGP – Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale? Nunja
Hegseth [ us Kriegsminister] vertritt offen extremistische, muslimfeindliche und radikal christliche Ansichten.“ ? extremistisch ? ja. muslimfeindlich ? ja. christlich ? nein! n e i n !
Auch „Christlich“ bedeutet immer exkludierend und Menschenfeindlich.
Denn Religionen wollen aus dem Menschen etwas machen, das er vom Wesen gar nicht ist, wie alle anderen Religionen ebenfalls.
Daher auch die neumodisch sogenannte „Kognitive Dissonanz“ weil fast alle Menschen religiös konditioniert worden sind..bewußt oder unbewußt.
@ Arthur 21:09 ja,ja, Herr Professor
@Lichtenberg: Christlich bedeutet seit 2.000 Jahren Elend, Mord und Meucheln. Jeder
Nichtchrist mußte mit allen Mitteln bekehrt werden. Ließ er sich nicht bekehren, wurde er
abgeschlachtet. Genau so geht heute Hegseth vor. Der Typ ist ein kranker perverser Spinner,
der sein Hass auf Nichtchristen freien Lauf läßt.
@ Träumer 21:43 Offenbar haben Sie ein Problem und setzen das Christen -tum (s. zB. Bergpredigt) mit der Institution Kirche gleich
Ihm (dem Träumer) diesen Unterschied näher zu bringen, hat bereits während seinem behaupteten „Studium in den Achtzigern“ nicht gefruchtet.
Es müsste eigentlich „christistisch“ heißen. In Analogie zu „islamistisch“. Islamisten haben mit dem Islam – also mit der Glaubenslehre und dem Wertesystem sehr wenig bis gar nichts gemein.
Die moralische Entrüstung über ein angeblich brutales Regime der Mullahs legitimiert dann dazu 175 iranische Mädchen umzubringen.
Schöne Moral.
Die Antideutsche Linke hatte nie ein Problem mit zigtausenden deutschen Kindern, die in Hamburg, Dresden, Köln etc., verreckt sind, durch alliierten Bombenterror. Das waren keine Kollateralschäden, das war die Strategie des Moralbombing.
Das Gleiche gilt für Tokio, Hiroshima, Hanoi.
Münkler und ähnliche Gestalten predigen für die westlichen Kleptokraten und da auch noch mit dem Argument der Moral. Münkler hat dabei nur vergessen das Amoralische Gestalten wie besagte Kleptokraten als Eigentum der Oligarchen, definitiv Moralbefreit sind. Münkler und Genossen die sich mit den Verbrechern Nethanjahu und Trump gemein machen, zeigen allein dadurch das ihre angebliche Moral überhaupt nicht existiert. Klassische Pseudointelektuelle Zäpchen der Macht, mehr nicht.
Herfried Münkler, emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin, hat – nach meinem bescheidenen Dafürhalten – in seinem ganzen Leben noch nie etwas von sich gegeben, das man originell, wegweisend, inspirierend oder was auch immer nennen könnte. Seine Einlassung auf den Ersten Weltkrieg ist ob seiner Auslassungen eine reine Enttäuschung. Er ist einer von zahlreichen organischen Intellektuellen, die das etablierte politische System gedanklich stützen und normalisieren, sonst wäre auch nicht an der Humboldt Universität zu Berlin Professor geworden.
„Er ist einer von zahlreichen organischen Intellektuellen, die das etablierte politische System gedanklich stützen und normalisieren, “
Das ist die Aufgabe der Wissenschaft in jedem System und in jedem Staat. Und berufen werden Sie nur zum Zweck der Apologie des Bestehenden und nicht, um eine Revolution anzuzetteln. Silnizki macht auch nichts anderes, weil er nie etwas anderes machte und für nichts anderes zuständig war -er macht das als Russe aus der Perspektive und im Verhältnis zum Russischen Imperium, während Münkler es im Verhältnis zum deutschen Staat und dem Westen allg. betrachtet macht. Den Begriff „Staat“ verwende ich nicht in Bezug auf Russland, weil ich mich an Silnizkis Terminologiie halte, wonach Russland kein Staat, sondern per Definition ein Imperium sei.
Nein, Wissenschaft muss sich nicht dafür hergeben, das System zu flankieren. Seriöse Wissenschaft muss auch keine Revolution anzetteln. Wie immer gibt es eine riesige Grauzone zwischen Apologie und Utopie. Und wenn man sich Wissenschaft als Spektrum vorstellt, dann befinden sich Personen wie Münkler völlig ohne jede Notwendigkeit konstant in allernächster Nähe zum Apologie-Ende des Spektrums.
Früher nannte man das Hagiographie oder Hofgeschichtsscheibung, was der Herr Prof. Münkler da praktiziert. Mit „Wissenschaft“ hat das nix zu tun.
Eben, Wissenschaftler, die es schaffen würden, ihre Voreingenommenheit und Parteilichkeit abzustreifen, tendieren automatisch dazu, sich in kritische Distanz zu den Herrschenden zu begeben – aus dem einfachen Grund, dass Herrschende immer Lügen brauchen, um Gefolgschaft herzustellen.
Genau das ist es und genau das war eben sein Job. Wichtig ist es da nicht, ob es uns überzeugt, schon gar nicht, ob es wahr ist. Wichtig ist, dass es die gut finden, die das bezahlen. Schätze, dass er in diesem Sinne sehr erfolgreich war.
Das ist nicht schön, aber das ist so.
Schöner Text, der dem Ungeist und der
pseudomoralistischen Bigotterie die
Maskenfratze herunterreisst.
Der eigentliche Geist dieser Zeit ist
nämlich die Heuchelei. Mit Moral hat
das Geschwätz a la Münkler und
Konsorten nichts zu tun. Gar nichts.
„Widerlichkeit“ ist das passendere Wort.
Etwas viel argumentativer Aufwand für einen Menschen, der sich seinen juristischen Relativismus qua Mitgliedschaft zu einem Herrenvolk zu leisten können glaubt. Stattdessen wärs vielleicht angebracht, die Münklers Argumentation begründenden Vorgänge, die angeblich massenweise Tötung friedlicher Demonstranten, näher anzuschauen. Es wird von bis zu 40’000 Tausend Getöteten gesprochen, was in den europäischen MSM kolportiert und schnell zur Wahrheit erklärt wurde. Die Zahlen stammen von Organisationen, die sich bei etwas Recherche schnell als Mossad und / oder CIA-gesteuert herausstellen. Die iranische Regierung nannte eine Zahl von etwas über 3’000 Toten, darunter über 600 Polizisten und andere Staatsvertreter. Unter dem Rest befinden sich viele, die von Provokateuren umgebracht wurden. Die Unruhen wurden, wie sich dieser selber brüstet, von Mossad-Agenten organisiert, inner-iranische Oppositionsgruppen wurden bewaffnet und angeleitet Attentate zu begehen, Moscheen und staatliche Einrichtungen anzuzünden. Das ist im Wesentlichen nachweisbar. Dazu kommt, dass, wie der u.s.-Finanzminister stolz erzählte, die Landeswährung durch entsprechende Manipulationen massiv geschwächt wurde, wodurch es zu einer starken Inflation kam, die viele Unzufriedene – nach Jahrzehnten nicht wirkungslosen Wirtschaftskrieg nicht weiter erstaunlich -, auf die Barrikaden bringen sollte, was allerdings nur in Ansätzen gelang. Mit anderen Worten – der Westen, allen voran die Aggressoren Israel und USA, haben das, was sie und Heuchler wie Münkler der iranischen Führung moralisch vorhalten, soweit es stattgefunden hat, selbst in die Wege geleitet. Darum einigt man sich ja eben auf Gesetze, um die wie immer und oft verlogen begründete Selbstjustiz zu verhindern. Das gehört zum kleinen Einmaleins der Rechtskunde und gerade einem Münkler ist das mehr als bewusst. Aber wenns darum geht, das Bild Russlands, um das all seine Einlassungen stets kreisen, als einmaligem Weltschurken aufrechtzuerhalten, ist Revanchisten wie ihm auch das durchschaubarste Mittel recht. Was die deutschen MSMs aber nicht davon abhält – im Gegenteil! – ihn weiter als wissenschaftlich ausgewiesenes Orakel unters Volk zu bringen.
Aber das ganze ist für die Dummies der Bevölkerung viel zu kompliziert, weshalb die Geschichte mit den 40000 in unseren Propafandamedien mit Penetranz wiederholt wird.
Es geht ja dabei schleßlich nicht um die Wahrheit sondern nur um möglichst brutale Propaganda zur Rechtfertigung eines unprovozierten, brutalen, Völkerrechtswidrigen Angriffskrieges durch die Pariastaaten USA und Israel.
Immerhin ist deutschland daran ja via Ramstein beteiligt.
Mit Moral hat das ganze nichts zu tun, so etwa besitzen Hitlers Nachfolger doch überhaupt nicht.
Ich habe mal in einer Bibliothek in ein Buch von Herfried Münkler reingeschaut, „Der Dreißigjährige Krieg: Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648“
Nachdem ich ein paar Seiten gelesen hatte, fand ich den Text merkwürdig. Deshalb wollte ich mir im Stichwortverzeichnis ein Thema heraussuchen, mit dem ich mich mal beschäftigt hatte, Es gab keines. Seltsam, nichts ist heutzutage leichter als ein Stichwortverzeichnis zu erstellen. Dass nach dem Prager Frieden die Deutschen bis nach Paris vordrangen, wird einfach weggelassen. Den Westfälischen Frieden, der dafür sorgte, dass das HRR in den nächsten 150 Jahren zerfiel, lobt er aber als Vorläufer des Völkerrechts, weil viele Mächte daran mitwirkten.
Als ein echter Nationalist mag Münkler das HRR, das Heilige Römische Reich nicht, in dem so viele Völker wohnten. Der mag Kleindeutschland, in dem nur Deutsche wohnen, das aber inzwischen den dritten Krieg gegen Russland führt, genau genommen sogar den vierten. Verstehe jemand diese Leute.
Eigentlich argumentiert Trump nicht mit Recht oder Moral. Es geht ihm vielmehr darum, dass der Iran Atombomben bauen will, die USA hasst und als Großen Satan bezeichnet, und Israel (m. E. zu Recht) als den kleinen Satan, und die Stellung der USA im Nahen Osten gefährdet. Machtpolitik gegen Machtpolitik bewegt sich jenseits von Recht und Unrecht sowie von Gut und Böse. Ja! Das gibts nun mal auch.
Wie ist das eigentlich, jetzt abseits von Moral (ja klar) und Völkerrecht (wann galt das), … ist das Gewitter oder Theaterdonner:
Hormus-Theater: Krieg oder inszenierter Energie-Reset?
31. März 2026von Thomas Oysmüller
Der Iran-Krieg hat eine Neuausrichtung der globalen Energiepolitik ausgelöst. Die Folgen können dramatisch sein und sind noch nicht absehbar. Die Gewinner kommen dabei vor allem aus den USA.
Erleben wir einen echten Krieg? Freilich, die Bomben, die Zerstörung und die Opfer sind real. Doch nicht wenige sehen hinter der militärischen Eskalation eine Inszenierung, um die globale Energieinfrastruktur grundlegend zu verändern, Marktanteile umzuverteilen, alte Anlagen abzuräumen, neue Kapazitäten aufzubauen und Handelswege neu auszurichten. Das vermutet die geopolitische Analystin Morgan – und gibt eindeutige Indizien, die kaum Zufall sein können.
Am 19. März 2026 schlugen iranische Raketen im Ras-Laffan-Industriegebiet in Katar ein, dem weltgrößten LNG-Exportzentrum. QatarEnergy meldete „umfangreiche Schäden“, die Produktion wurde gestoppt, Force-Majeure-Erklärungen folgten. Innerhalb weniger Stunden stiegen die Aktien von US-LNG-Exporteuren wie Cheniere Energy auf ein 52-Wochen-Hoch bei über 260 Dollar. Venture Global legte im Monatsverlauf 61 Prozent zu.
Wenn sieht, was schon 17 Tage vor dem Angriff auf Ras Laffan geschehen ist, dann würde es verwundern, dass damit niemand gerechnet hat. Venture Global und Trafigura unterzeichneten am 2. März einen bindenden LNG-Liefervertrag über 0,5 Millionen Tonnen pro Jahr ab 2026. Europäische und asiatische Abnehmer hatten ähnliche Vorabverträge geschlossen. Mit den Schäden in Katar ergab sich „plötzlich“ eine Lücke, die mit diesen Verträgen gefüllt wird.
Auch Katar kann den iranischen Angriff für sich nutzen. Man will seit Jahren die Produktion von 77 auf 142 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2030 ausbauen– ein langfristiges Projekt mit festen Verträgen und Baugenehmigungen. Die „Force-Majeure“-Ereignisse lieferten nun den perfekten Vorwand, veraltete Anlagen abzuschreiben und den Ausbau zu beschleunigen.
Solche iranischen Treffer gibt es auch in Saudi-Arabien. So soll der alte Flughafen getroffen worden sein, während der neue Jeddah Terminal 1 (eröffnet 2018/2019, Kapazität für bis zu 80 Millionen Passagiere) nicht angegriffen wurde. In Kuwait blieb der Neubau des Flughafens (Kosten: 4,3 Milliarden Dollar) verschont.
In Israel wurde die Raffinerie Bazan in Haifa getroffen. Wusste man im Iran nicht, dass schon 2022 die komplette Verlegung der Anlage beschlossen worden war. Ein McKinsey-Gutachten hatte die Kosten auf 5,2 Milliarden Dollar geschätzt und den Standort als lukratives Waterfront-Grundstück hervorgehoben. Nach den Bomben werden diese Pläne wohl leichter umgesetzt werden können. Dem benachbarten Hafen, kürzlich von Adani für 1,15 Milliarden Dollar übernommen, geschah nichts.
Auch beim Dimona-Komplex in Israel fielen die Einschläge in ein Wohngebiet, das seit Jahren für Sanierung vorgesehen war – nicht am Reaktor selbst. Die IAEA bestätigte null Schäden am nuklearen Kern und keine Strahlung.
Und während im Nahen Osten die Bomben fallen, explodiert in den USA die LNG-Exportkapazität. Nordamerika plant, die Kapazität von 300 auf bis zu 900 Millionen Kubikmeter pro Tag bis 2029 fast zu verdreifachen – mehr als die Hälfte aller globalen Neubauten. Der vorübergehende LNG-Export-Stopp unter Biden war nur eine regulatorische Bremse; unter Trump wurde er am ersten Amtstag aufgehoben. Die Infrastruktur für diese Explosion stand schon längst.
Die öffentliche Meinung ist sich (auffällig seltsam?) weitgehend einig: Egal ob liberale Mainstream-Presse oder antiamerikanische Beobachter – der Iran leistet erfolgreich erbitterten Widerstand und hat die USA bereits jetzt empfindlich getroffen. Von einem Regime-Change ist keine Rede mehr, die Islamische Republik wird somit deutlich gestärkt aus dem Krieg hervorgehen. Trumps angeblichen Sieg glaubt niemand. Eher kann man aber US-Wirtschaftsnachrichten glauben, die Amerikas LNG-Exporteure zum großen Kriegsgewinner erklärt haben.
Das Muster wäre dabei keinesfalls neu: Krise schaffen, Krise nutzen, alte Strukturen abräumen (man denke etwa an die Ukraine, wo man altes Militärmaterial der NATO „verwerten“ ließ, um dann neue Aufträge für die Rüstungsindustrie abzustauben), neue Märkte besetzen. Kapital war bereits investiert und Infrastruktur wurde bereits vor Jahren aufgebaut.
Das Timing ist jedenfalls bemerkenswert genau. Man mag wenig an Zufall glauben. Vor allem, während gerne erklärt wird, das Weiße Haus habe „keinen Plan“, sei „überfordert“ und wisse überhaupt nicht, was es tut. Während die Welt aber auf Raketen starrte, wird der Energiemarkt neu sortiert. Die Gewinner stehen schon fest. Die Verlierer auch. Im schlimmsten Fall geht es für die Bürger in eine Art Lockdown, im besten Fall gibt es eine saftige Inflation.
https://tkp.at/2026/03/31/hormus-theater-krieg-oder-inszenierter-energie-reset/
Die Antwort muß wohl lauten, sowohl als auch. Kommt auf die Klasse an in die man geboren ist.
Auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole.
Kriege, werden immer aus wirtschaftlichen Gründen gegen das Volk geführt.
Verlierer, ist am Ende immer das Volk und der Kapitalismus bildet den Rahmen dazu.
Die werden uns alles nehmen, das ist der Plan der herrschenden Klasse.
Interessanter Aspekt. Es geht im Grunde wie immer um Profite für die, die den Hals nicht voll genug kriegen können. Whatever it takes…
……….. Herfried Münckler ist und bleibt eine MSM – Schranze : ein durch und durch unangenehmer Mensch. Uninteressant.
Der Artikel
https://overton-magazin.de/top-story/ihr-moegt-es-nicht-wenn-israel-sich-verteidigt/https://overton-magazin.de/top-story/ihr-moegt-es-nicht-wenn-israel-sich-verteidigt/
Die deutsche Moral hat den gesamten Kommentarbereich in die Tonne getreten.
Das ist tatsächlich bemerkenswert.
War in den Kommentaren etwas überraschendes dabei, das vermisst wird?
Hab weder den Artikel – Headline mit Bild hatten mir gereicht – noch die Kommentare gelesen und nur gedacht:
„Des Wahnsinns nackte Fackelträger.“
Ob das jetzt die deutsche Moral war oder nur die redaktionelle Ermüdung, sei mal dahin gestellt:
Könnte mir vorstellen, dass es ein osterliches Friedensangebot ist, um nicht zu viele User zu löschen und/oder zu sperren?
Oder es ist nur ein Aprilscherz?
Fragen an die Redaktion.
Gibt es für dieses Phänomen eigentlich schon einen Namen, also wenn man die Überschrift liest und schon „Bedient“ ist.
Hat sich bei mir inzwischen zum Standard entwickelt.
Ja, lieber Karl: Dieses Phänomen hat längst einen Namen, nämlich Leseschwäche! Zuweilen auch im Verbund mit Aufmerksamkeitsdefiziten auftretend. Neuerdings werden diese Phänomene dank KI als überbewertet abgetan. Ohne Netzzugang und KI verbleiben so einige Nutzer als blosse Nullen; Tendenz stark ansteigend! 📈📲
Tja Theo ausser sich zu beschweren das es zu wenige Kommentare gibt die „dich“ Geistig anregen trägst du nicht allzuviel bei.(+ein paar schicke Beleidigungen)
Es wird wieder mal Zeit für eine theatralische Verabschiedung.
Willy ist ja schon gestorben worden.
@ Karl
Bestimmt. Wenn nicht, hier wären einige:
– Bewusste selektive Wahrnehmung
– Medienkompetenz
– Aversive Unfugvermeidung
– Notwehr
Habe das seit meiner Kindheit mit der BILD am Kiosk…
Und dann gibt es noch: Erst theatralisch kläffen und dann trotzdem schnuppern und hinterherlaufen. Die nennt man Arschschnüffler und das wurde zuerst bei an der Leine geführten Hunden beobachtet.
Für inkonsequente Verabschiedung würde ich den Begriff »Theothralik« vorschlagen.
Du wirst doch nicht den überwiegenden Teil der Menschheit als „Arschschnüffler“ Bezeichnen. 😇😂
Nun Wissenschaft macht halt Wissenschaftssachen mit Wissenschaftsbegriffen 🤷🏼
Oder vielleicht „Vorwärtsverteidigung gegen Verblödung“ (kurz VgV) da sind auch gleich die wichtigen Neusprech Vokabeln mitverwendet.
Oder: »Softwareproblem, kann man nix machen«™
Die Überschrift gibt die Position eines Smodrich Anhängers wieder. Bringt die Freude der Faschisten darüber zum Ausdruck, dass sie Spezialgesetze für Andersgläubige erlassen haben. Ich hatte dort bei einigen Kommentaren auch Bedenken, dass sie das ganze OM in eine Ecke ziehen, die erwünschte Teilnehmer abschreckt und gleichzeitig strafrechtlich gefährlich werden könnte.
Diese Leute wiederholen ständig das Mantra, Israel habe vom Holocaust gelernt, weil sie den eigentlichen Lehr- und Zuchtmeister, die US Oligarchie, nicht in ihr Gehirn hineinlassen wollen und die alte Jauchegrube nicht verlassen haben. Sie lenken vom Hauptgegner ab und wirken zersetzend.
Dass dann gleich der ganze Kommentarbereich gelöscht wurde: Pure Ökonomie. Manchmal beseitigt man beim Saubermachen auch Brauchbares, das ist eben so.
@ Routard
Es gibt Themen bzw. Triggerwörter, da verfallen viele sofort in eine klassische Dichotomie (Gut | Böse). Und ich muss mir nicht noch mehr Verfall ansehen, irgendwann ist gut… Da bleibt dann auch »Brauchbares« ungesehen, aber man muss und kann nicht alles sehen und sollte bescheiden bleiben.
Dieser Münkler stellt sich an wie der erste Mensch. Seit 1979 bedroht der Iran Israel und droht mit Auslöschung. Das gibt es auf der ganzen Welt kein zweites Mal, dass ein Staat einen anderen einfach eliminieren will. Im Privaten ist eine Morddrohung eine Straftat, die mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet werden kann. Auf Staatsebene nicht? Och, ist ja Israel. Ja dann.
Nun sagt der Iran seit 47 Jahren, ich bringe Dich um. Also nur den Staat, gegen die Juden selbst habe man nichts. Nur sind die Mittel dazu ganz und gar nicht so, dass auch nur ein Israeli überlebt. Allein im Libanon standen 150.000 Raketen, die einen mehrfachen Overkill nach sich gezogen hätte. Ha, da wissen die Nazis weltweit Bescheid. Hirn haben sie zwar keines, aber ihr Instinkt sagt ihnen, dass das der neue Adolf ist. Ist er.
Nun hat die gewählte Regierung des Libanon der Hisbollah untersagt, Israel anzugreifen. Was diese natürlich ignorierte. Ganz klar ist die Hisbollah damit eine iranische Besatzungsmacht. Ja haben nicht die Amerikaner die deutschen Besatzer in Frankreich angegriffen? Was ja hoffentlich als richtig befunden wird. Wenigstens das.
Nun wird das immer abgestritten, dass Iran Israel die Vernichtung androht. Leider gibt es keinen Aritikel, der das umfassend beschreibt. Hier die Antwort von Grok:
Hat der Iran Israel die Vernichtung angedroht?
Ja, der Iran (bzw. führende Vertreter des iranischen Regimes) hat Israel wiederholt die Vernichtung angedroht – sowohl verbal als auch durch Unterstützung von Proxy-Gruppen und direkte militärische Aktionen. Das ist keine neue Entwicklung, sondern Teil der offiziellen Ideologie der Islamischen Republik seit 1979.
tagesschau.de
Historische und wiederholte DrohungenDer Slogan „Tod Israel“ („Marg bar Israel“) sowie „Tod Amerika“ wird seit Jahrzehnten bei offiziellen Veranstaltungen, Freitagsgebeten und Staatsreden skandiert. Er ist fester Bestandteil der Staatspropaganda.
Der ehemalige Präsident Mahmoud Ahmadinejad sagte 2005 in einer vielzitierten Rede (bei einer Konferenz „Die Welt ohne Zionismus“), das „zionistische Regime“ (gemeint ist Israel) müsse „von der Seite der Zeit verschwinden“ bzw. „aus der Seite der Zeit gelöscht werden“. Westliche Medien übersetzten das oft als „Israel muss von der Landkarte gewischt werden“. Es gab Debatten über die genaue Übersetzung aus dem Persischen (es ging um das „Regime“, nicht explizit um die Vernichtung aller Juden), aber der Sinn war klar: Das Ende des Staates Israel als jüdischer Staat. Ahmadinejad wiederholte ähnliche Aussagen mehrfach.
nytimes.com
Der oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei (bis zu seinem Tod 2026) und andere hochrangige Vertreter bezeichneten Israel regelmäßig als „Krebsgeschwür“, das „entfernt“ oder „zerstört“ werden müsse. Khamenei sagte z. B., das „zionistische Regime“ müsse „aus der Region entfernt werden“. Solche Formulierungen kamen über Jahrzehnte hinweg.
genocidewatch.com
Diese Rhetorik ist keine bloße „Meinungsäußerung“: Sie wird mit der Unterstützung von Terrorgruppen wie Hamas, Hisbollah und den Huthis kombiniert, die explizit die Zerstörung Israels anstreben und vom Iran finanziert, bewaffnet und ausgebildet werden.Praktische Umsetzung der DrohungenDer Iran hat seine Drohungen nicht nur verbal geäußert, sondern auch in die Tat umgesetzt:Direkte Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel (z. B. 2024 und weitere Eskalationen).
Über Proxy-Milizen jahrelange Angriffe auf israelische Ziele.
Im Kontext der Kriege 2025/2026 drohte der Iran erneut mit massiver Vergeltung und „Zerstörung“ des „zionistischen Regimes“.
yahoo.com
Iran erkennt Israel offiziell nicht an und sieht dessen Existenz als illegitim. Die Vernichtungsrhetorik dient der Legitimation des Regimes nach innen und der Mobilisierung der „Achse des Widerstands“.Wichtige NuancenManche Kritiker (vor allem aus linken oder iran-freundlichen Kreisen) argumentieren, die berühmte „Wipe off the map“-Formulierung sei eine Fehlübersetzung und Ahmadinejad habe nur das „Regime“ gemeint, nicht physische Vernichtung aller Israelis. Das ändert jedoch nichts am Gesamtbild: Die iranische Führung fordert seit Jahrzehnten das Ende des jüdischen Staates und arbeitet aktiv darauf hin.
Israel sieht den Iran (zu Recht) als existenzielle Bedrohung, nicht nur wegen der Rhetorik, sondern wegen des Raketenarsenals, des Atomprogramms und der Proxy-Kriege.
Zusammengefasst: Ja, der Iran hat Israel mehrfach und systematisch die Vernichtung angedroht. Das ist dokumentiert, öffentlich und Teil der Staatsdoktrin. Die aktuelle Lage (Stand 2026) mit direkten Kriegen zwischen Iran, Israel und den USA ändert daran nichts – sie ist eher eine Eskalation dieser langjährigen Konfrontation.
Find ich gut dass du die Leute an ihren Worten misst. Vielleicht setzt du dich mal mit den Worten deiner Idole auseinander (die unter anderem Palästinenser als Tiere bezeichnen)? Oder mit deinen eigenen (erst grad gestern hast du über die israelischen Rassengesetze gejubelt)?
Man könnte jetzt auch noch über Taten sprechen, aber ich bin dein ständiges „Sieg Heil“ Geschrei sowas von satt.
„Der Iran“ droht angeblich, seit 1979 angeblich. Irgendwie hat das Artur übehaupt nichts von der Welt mitbekommen als diese angebliche Drohung des Iran.
Hängt dessen Weltbidl wirklich tatsächlich an dieser einzigen, angeblichen Drohung? Und was sonst an Drohungen und Taten in der Welt so vor sich geht, davon weiß er nichts?
Das Artur sollte sich mal ernsthaft mit dem Israelitentum auseinandersetzen. Deren Eschatologie. Deren Glaubensextremismus. Deren Menschendeformierung. Er lesen mal „Unorthodox“ von Deborah Feldman. Oder einfach die Bibel bzw Talmud, oder Äusserungen bestimmter einschlägiger Rabbi zu Nichtjuden, Gojim, ….
Aber ich weiß ja schon: das ist ein PR-Troll, oder sogar eine billige KI aus israelitischer Produktion. Rezept: man mische etwas Marx- und Linksgedöns und Pseudosystemkritik mit extremem Zionismus. Und schon hat man die Aufmerksamkeit.
AufmerksamkeitsFEHLsteuerung ist deren wichtigste Waffe.
Wohlgemerkt: jeder soll seine Religion haben und damit glücklich sein. Problematisch wird es nur dann, wenn diese Religion zu Exzeptionalismus und Rassenwahn führt und GEGEN ANDERE gerichtet ist.
„Khamenei sagte z. B., das ‚zionistische Regime‘ müsse ‚aus der Region entfernt werden‘.“ (Artur_C)
Da hat Khamenei ausnahmsweise etwas Richtiges gesagt!
Überstellt Netanjahu und die faschistischen Minister seiner Regierung an das UN-Gericht gegen den Völkermord.
… und Trump mit seiner Regierung gleich dazu. Dafür müssten allerdings beide Regime erst besiegt werden.
Der Münkler ist ein Pfaffe. Er predigt bloss was die Menschen in einer nihilistisch/hedonistischen Konsumgesellschaft hören wollen („wir sind die Guten“).
Gegen die Mullahs zu wettern ist zudem extrem bequem, man hat dabei nichts zu befürchten. Hat hier auch schon Frau Burger mit ihrer Tirade gegen den Iran unter Beweis gestellt. Über die Zustände in zb Saudi Arabien oder den Golfstaaten (nicht „nur“ Frauenrechte, die haben postmoderne Sklaverei) verlieren die „moralisch einwandfreien“ aber natürlich kein Wort.
Wem es tatsächlich um „Moral“ geht, der muss zuerst im eigenen Garten kehren. Es gäbe hier wahrlich genug zu tun (allein schon die Leichen im Keller des obersten Pfaffen der Nation, Steinmeier). Aber das getrauen sich die selbstgerechten „Moralisten“ nicht, und wenn es doch mal Jemand tut (aus irgendeinem Grund fällt mir grad Horst Köhler ein) dann ist das sedierte Publikum empört. Ein gewisser FDP-Politiker brachte das alles mal mit „spätrömische Dekadenz“ unbeabsichtigt auf den Punkt.
Die üblichen Ausreden. Ob der Krieg gegen den Iran völkerrechtswidrig ist, ist eine schwierige Frage … bla bla … aber dass der Iran zurück schießt, das geht gar nicht.
Wie bei Corona: Ob die Giftspritze irgendwelche positiven Wirkungen hat ist unbekannt. Aber wir beschließen schon mal den Impfzwang.
Für die Durchsetzung unserer Ziele ist kein Argument zu dämlich.
„Conclusio: Das „brutale Regime“ steht außerhalb des Gesetzes und ist vogelfrei.“
Auf die USA gemünzt, könnte ich den Spruch verstehen. Ich glaube aber, wir – der Wertewesten – sitzen als „das globale Brutaloregime – selbst im Glashaus. Von Innen kann Herfried Münkler das nicht erkennen.
Münkler ist wie Merz ein intellektuelles Leichtgewicht. Auch Merz fühlt sich nur ans Völkerrecht gebunden, wenn alle sich dran halten.
Ich kenne ihn nicht. Habe gelegentlich Texte von ihm gelesen und würde nicht soweit gehen, ihn in der Liga von Merz spielen zu sehen. Dieser Umstand macht es aus meiner Sicht noch viel kritikwürdiger, wenn er so eine Abwägung zwischen „Moral“, die natürlich ausschließlich die seine und die seiner Geldgeber ist, und geschriebenem Recht phantasiert. Er weiß es natürlich besser. Daran habe ich keinen Zweifel.
„Moral“, „wertebasierte Ordnung“, das sind alles Begriffe bei denen es darauf ankommt, wer sie gebraucht.
Ich weiß nicht, warum man auf diesen Münkeler eigentliche eingehen sollte, aber wer der Einmischung anderer Staaten in innerstaatliche Angelegenheiten anderer das Wort redet, eröffnet damit das Feld für beliebige Krieg.
Der eine meint, Todesstrafe wäre gegen die Moral und schmeißt dann deswegen in USA und Israel Bomben, der andere im Iran. Oder sonstwo.
Es gibt etwas das über der (individuellen bzw. kulturell bestimmten) Moral steht: das ist der höchste Wert des friedlichen Miteinanders.
Denn es gilt: du kannst nicht in Frieden leben, deine eigenen Angelegenheiten fortführen, dich entwickeln und nach Wohlfahrt strbene -wenn Dein böser Nachbar es nicht zulässt.
Selbst wenn der Iran moralisch verdammenswert wäre (was ich von dieser 2.500jährigen Kultur in keiner Weise glaube), würde daran druch Einmischung von außen nichts besser werden.
Die Geschichte zeigt das regelmäßig, und in jüngster Zeit immer öfters: Irak, Syrien, Libyen, Afghanistan, …, alle mit erstunkenen und erlogenen Begründungen zerstört, alle IN JEDER HINSICHT um Jahrzehnte in der Entwicklung zurückgeworfen. Und immer mit unsäglichem Leid der angeblich moralisch zu rettenden Zivilbevölkerung verbunden.
Wer solche „moralischen Retter“ hat braucht keine Feinde!
Münkler muss ein Kriecher oder aufgestellter Kriegs-Propagandist sein, mit solchen Einlassungen. Schande über solches ekelerregendes Gesocks! Die ihren Wohlstand und Würden erkaufen, indem sie Leichen fordern.
So viel Mühe wegen eines Münkler. Ich faß es nicht!
Aktuell hängen im Iran die Revolutionsgarden Oppositionelle an Baukränen auf, sodass die ganze Stadt sie sehen kann. Darüber berichten unsere Medien nicht, ebensowenig wie über die Massaker des „pro-westlichen“ = sunnitischen Islamisten-Regimes in Syrien (dessen bärtiger Staatschef vor wenigen Tagen mit Merz ein Herz und eine Seele war), um vom Völkermord durch Israel nicht zu sprechen.
Münkler läuft mit dem virtuellen Turban der Selbstgerechtigkeit herum und fordert bekanntlich Atomwaffen für alle Staaten der EU.
Völlig irre geworden: Wäre dieser Münkler ein Iraner, so würde er bei den Revolutionsgarden mitmachen.
Dabei war Münkler einst ein Linker, jedenfalls ein Juso. (Ich habe noch Seminare Karl Marx & Max Weber bei ihm an der Univ. Frankfurt in den 1980ern besucht.) – Heute lässt er gern vergessen, dass er ein Schüler des sozialistischen Politikwissenschaftlers Iring Fetscher war, mit dem zusammen er sein bis heute wichtigstes Buch schrieb: „Pipers Handbuch der politischen Ideen“. 5 Bände, München 1985–1993.
Und guckt mal hier: Sein Buch über den deutschen Siegfried von 1988 hat Münkler sorgfältig aus seiner Vergangenheit gelöscht. Unbedingt lesen:
„Siegfrieden: Politik mit einem deutschen Mythos.“ / Von Herfried Münkler & Wolfgang Storch. Berlin: Rotbuch-Verlag, 1988 — https://archive.org/details/siegfriedenpolit0000munk/mode/2up — antiquarisch in kurzer Zeit komplett aufgekauft und heute wie von unsichtbarer Hand vom antiquarischen Markt verschwunden (im Unterschied zu seinen anderen Büchern)
Ahnte ich’s doch, Münkler gehört zur Frankfurter Schule (etwas breiter gefasst), kleben allesamt an der liberalen Freiheit und kommen da nicht los.
„Karl Marx & Max Weber“ – was hast du da gelernt?
„Karl Marx & Max Weber“ – da habe ich denken und analysieren gelernt: – historisch, aktuell, radikal, geistreich!
Münkler hat sich von der Frankfurter Schule schon längst sehr weit entfernt, und Du siehst, was für eine opportunistische Schande dabei herauskommt.
Er gehörte, mit Iring Fetscher, zum „breiteren“ Umfeld der Frankfurter Schule im Sinne einer kritischen Sozialwissenschaft.
Die Frankfurter Schule gibt es heute leider auch in Frankfurt nicht mehr. Da Du sie als liberal bezeichnest, kennst Du sie nicht. – Lerne sie kennen!
Auch linksliberal ist liberal.
Ah ja, einer im Marxquark verlorener – alles klar.
„da habe ich denken und analysieren gelernt: – historisch, aktuell, radikal, geistreich!“
Also reif für die Klapse, sag ich da. Da kann er sich dann mit Napoleon und Caesar über die Themen geistreich austauschen.
PS: denken und analysieren lernt man im echten Leben, wenn überhaupt. Ganz garantiert nicht in Seminaren und Quatschbuden.
man schaue sich doch nur den ganzen akademisch Verbildeten-Zirkus an.
Wer hat denn Corona für eine weltweite gefährlich Seuche gehalten – und hält es heute noch dafür?
Wer lässt sich von der „Regime“-Propaganda dermaßen beeindrucken, nach der man nur ein Etikett anhängen („böser Putin“, böse Mullahs“, …) muss und schon wird alles ganz einfach?
Wer glaubt den Klima-wir-werden-alle-sterben-Wahn am ehesten?
Wer sieht ind Globalisierung und Digitalisierung das pure Heil – und sieht nicht die Bedrohung?
Wer hält Migration für toll und wünschenswert und behauptet gar, das wäre der Normalzustand?
Es sind die Verbildeten Verblödeten, die, die nicht im Leben stehen, noch nie etwas Produktives oder nur Sinnvolles getan haben im Leben, noch nie Menschen durchschaut haben, nie reif geworden sind.
„Aktuell hängen im Iran die Revolutionsgarden Oppositionelle an Baukränen auf, sodass die ganze Stadt sie sehen kann. Darüber berichten unsere Medien nicht, ebensowenig …“ wie über die anderen Wahnvorstellungen des Gewürzes.
Das Völkerrecht wurde wegen den deutschen Verbrechen an der jüdischen Gemeinschaft, vollennds oder fast dessen ins Völkerrecht geschrieben.
Der Staat Israel der daraus entstand, hat sich bis um das Völkerrecht einen Dreck gekümmert.
Die staatlichen israelischen Führungen bestätigten bis zum heutigen Datum, das daß entstehen durch den heutigen Iran, für ihre heiligen Stätte, ein Fehler war. Es ist schon ein Phänomen das katholische Gläubige die Hamas im Libanon unterstützen…
Die heutige politische, religiöse Auseinandersetzung hat einen. grad angenommen, wo jede Institution für sich selbst kämpft, das, ohne Rücksicht auf Verluste.
Ein Kampf zwischen Lüge und Wahrheit in jeglicher Indoktrination…
Es ist fast peinlich, mit folgenden Banalitäten zu kommen: Die »Wahrheit« wurde auf allen Seiten weggekürzt und es bleibt „Eine Lüge gegen eine andere Lüge“. Da Religionen ein Versuch sind, Gesellschaftsstruktur mit Machtverhältnissen zu konstruieren und zu erhalten, müssen sie immer aufeinanderprallen.
Damit ich nicht missverstanden werde: Alle Religionen bedienen sich der im Menschen liegenden, intrinsischen Spiritualität, um Unterstützung für ihre Ziele zu erlügen. Leider fällt das vor allem den Gläubigen jeglicher Couleur nicht auf, doch sie sind lange nicht die einzigen. Spiritualität und Religion sind nicht synonym.
Naseweis sagt: Das Wort „Gesellschaftsstruktur“ sollte Mensch tunlichst nicht in den Mund nehmen, es handelt sich um den abstrakten Namen jeglicher Herrschaftsordnung, indem er alle Gliederung unterschiedslos subsummiert und darin „Gesellschaft“ zum Objekt ideeller Inbesitznahme bestimmt.
Also warum habe ich den Begriff »Gesellschaftsstruktur« dann wohl verwendet?
Weil ich ihn und das, wofür er steht, toll finde oder weil es Teil der Kritik ist?
Bei »Gesellschaftsstruktur mit Machtverhältnissen« wäre die Kritik „Tautologie, doppelt gemoppelt oder redundant“ ok gewesen.
😉
Dem Wort „konstruieren“ nach zu urteilen, Ersteres … Aber weil ich die Absicht zur Kenntnis genommen hatte, habe ich „Naseweis“ sprechen lassen.
Ja, nee – das Wort, „Mathematik“ sei „dazu da, Ordnung zwischen den Ohren zu schaffen“, dröhnt mir noch in den Ohren, da habe ich mal ein „Ping“ dagegen gesetzt.
Ja, diese spezielle Definition von Mathematik kam aber nicht von mir!
Und durchaus, die andere Lesart (ich als Religions-Fanboy) wäre auch möglich.
Somit ist jetzt alles gerade grückt 🙂
Man kann Moral und Völkerrecht nicht trennen. Die Frage ist, welche Art von Moral man zum Leitfaden macht und ihr folgt.
Betrachten wir Staaten als Entitäten und legen den kategorischen Imperativ an, dann hat ein Land sich nur im absoluten Notfall in die Angelegenheiten eines anderen einzumischen, alles andere wäre eine Übergriffigkeit, die einem beim eigenen Staat auch übel aufstoßen würde.
Die globale Berichterstattung, zusammen mit der teilweise im Westen verbreiteten Hybris und dem Gefühl moralischer Überlegenheit, bei gleichzeitig extremen Individualismus, lässt viele Leute aber auf persönlicher Ebene argumentieren, nach dem Motto: dort geht es jemandem schlecht, also müssen wir helfen! Das ist m.E. ein fataler Denkfehler, der auch z.B. unter Linken sehr verbreitet ist (und dazu führt, dass sie oft dauerempört über die Zustände in anderen Ländern sind) oder bei Feministinnen (die die Existenz eine Patriarchats gelegentlich auch mit der Unterdrückung von Frauen in anderen Ländern begründen, obwohl das gar nichts mit ihrer Situation zu tun hat).
Warum ist das fast immer ein Denkfehler? Weil die epistemische Bescheidenheit fehlt, also die bewusste Anerkennung der Grenzen des eigenen Wissens. Wenn z.B. ein Exiliraner über die Zustände in seinem Land motzt, dann kann ich das verstehen und muss das aktzeptieren, denn er weiß höchstwahrscheinlich was dort vorgeht, allerdings kann er zu einer absoluten Minderheit gehören, was ich wiederum nicht weiß. Er kann dort ein Außenseiter sein, der permanent aufwiegelt und absolut nicht repräsentativ ist. Ich weiß i.d.R. so gut wie NICHTS über die Geschichte und Mentalität von fremden Ländern, wenn ich nicht jahrelang dort gelebt habe. Hin- und wieder ein Artikelchen in einem Magazin, welches i.d.R. selbst nicht politisch neutral ist und manchmal psychologisch richtiggehend dumm, hilft diesem Unwissen leider auch nicht ab.
Oder wer es gern am eigenen Beispiel erörtert: wen würdet ihr weiterempfehlen, wenn ein ausländischer Reporter euch nach einem repräsentativen Deutschen fragen würdet? Ihr würdet im Kopf doch sofort alle durchgehen, die euch aktzeptabel erscheinen, weil sie eure Ansichten teilen, ist es nicht so? Die meisten würden peinlich genau darauf achten, dass nur ja kein AfD-Sympathisant mit auf der Liste steht (oder umgedreht: nur solche)! Zwei Reporter könnten also zweifelsfrei mindestens zwei vollkommen entgegengesetzte Sichtweisen aus Deutschland präsentieren, die jeden Außenstehenden total verwirren würden und selbst für viele Deutsche schwierig zu verstehen sind (aber die wissen wenigstens von dieser Spaltung und können sie mitdenken).
Genau solche Spaltungen gibt es aber in so gut wie jedem Land! Und zwar entlang zahlreicher, kaum vorhersagbarer Linien. Kommt jetzt einer wie Trump, der den Iran kaum auf der Karte finden dürfte und denkt mal eben, er kann dort einen Regimechange machen, dann fliegt er mit höchster Wahrscheinlichkeit auf die Fre**e, selbst wenn er es gut meint, vor allem wenn er nicht auf die Spezialisten hört (oder sie vorher gefeuert hat). Frühere US-Präsidenten haben der israelischen Kriegstreiberei nicht grundlos widerstanden…
Und da sind wir schon beim zweiten extrem wichtigen Grund, weshalb man sich nicht in andere Länder einmischen sollte: es gibt zahlreiche Lügen und Manipulationen, von Ländern und Leuten, die sich einen Vorteil davon versprechen, dass dein Land in einen Konflikt eintritt! Sei es ein gieriger Rüstungs- oder Rohstoffkonzern, ein Land, welches Paranoia schiebt oder einem historischen Konflikt verhaftet ist oder seien es deine Gegner, die dich mit einem Mehrfrontenkrieg binden wollen, deine Wirtschaft schädigen oderwasauchimmer, es gibt tausende von Gründen! Allein die rein geostrategischen Kniffe und Absichten sind kaum zu zählen und in ihrer Bösartigkeit auch kaum zu fassen, für normale Menschen.
Jede Art von Bündnis kann daher leicht zu einer Kriegsfalle werden! Eine falseflag reicht aus, um ganze Verteidigungsbündnisse in kriegerische Auseinandersetzungen zu treiben! Das ist der Teil, der nie mitgedacht wird! Es ist nicht immer einfach, herauszufinden, wer wen angegriffen hat, selten eruieren die Partner den Vorfall gründlich, weil das ja bedeuten würde, dass sie dem Bündnismitglied nicht vertrauen, aber die Alternative besteht dann halt nur noch in einem Kriegsbeitritt, mit ungewissem Ausgang, bei dem man außerdem Gefahr läuft, für die unmoralische Seite zu kämpfen. Das kann man bei ALLEN Konflikten sehen, die die letzten Jahrzehnte stattfanden.
Menschen sind so deprimierend primitiv… ich kann kaum verstehen, weshalb sie diese einfachen Zusammenhänge nicht erkennen! Viele argumentieren von vornherein unterkomplex, ja fast schon kindisch manichäisch (es muss einen Bösen im Konflikt geben und ich bin es nicht, also muss es der Gegner sein… usw.). Wirklich, ich finde das furchtbar! Wenn wir weiter auf diesem fast schon tierischem Niveau verharren, werden wir immer wieder zurückfallen und immer wieder alles verlieren, was vorherige Generationen aufgebaut haben!
Fazit: jeder denkt, er sei moralisch überlegen! Will man den Frieden erhalten, darf man seine Moral nicht zur Vorschrift für andere Länder machen, weil man i.d.R. schlicht zu wenig über sie weiß und weil wir selbst solche Einmischungen normalerweise auch nicht dulden würden. Außerdem verallgemeinern wir unsere Einstellung und Mentalität, was fast immer ein großer Fehler ist, andere Menschen können ganz anders ticken als wir und zu gegenteiligen Schlüssen kommen.
Wer dauerhaften Frieden will, muss sich neutral verhalten, Neutralität in der Verfassung verankern (schon damit das Land anderen nicht als Gefahr erscheint) und er braucht ein „fremde-Agenten-Gesetz“, welches die unredliche Einflußnahme von außen unterbindet…