
Nun stellt man sich nun allseits auf einen längeren Krieg gegen den Iran ein. Dieser völkerrechtswidrige Angriff Israels und den USA wird ungeahnte Folgen haben, vor allem wenn er sich weiter zuspitzt, wie der US-Präsident Donald Trump gedroht hat. Die Internationale Energieagentur (IEA) sieht die bisher schwerste Energiekrise, spricht von einer massiven Bedrohung für die Weltwirtschaft und beklagt, dass politische Verantwortlichen „die Tragweite“ nicht verstanden hätten. Notmaßnahmen werden schon getroffen und Treibstoff wird zum Teil schon rationiert.
Schon Anfang März hatte die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) die politischen Verantwortlichen angesichts des Überfalls auf den Iran aufgefordert, das „Undenkbare zu denken“. Kristalina Georgiewa forderte die politischen Entscheidungsträger auf, „sich darauf vorzubereiten“. Dabei hätte ihre Warnung vor einem Absturz der Weltwirtschaft in eine Forderung münden müssen, den Wahnsinn sofort einzustellen.
Aus in Energiefragen berufenem Munde macht nun der Chef der Internationale Energieagentur (IEA) unmissverständlich deutlich, dass wir es angesichts der weiteren Eskalation im Nahen Osten inzwischen mit der „größten Bedrohung der Energiesicherheit in der Geschichte der Menschheit“ zu tun haben. Der IEA-Chef Fatih Birol machte aus dem australischen Sydney eine Rückschau auf beiden vergangenen zwei aufeinanderfolgenden Ölkrisen in den 1970er-Jahren.
Die älteren Leserinnen und Leser von Overton werden sich vielleicht noch gut an die damaligen Notmaßnahmen erinnern, als zum Beispiel 1973 sogar autofreie Sonntage verordnet wurden und man damals auf Autobahnen spazieren gehen konnte. Es wurden auch Tempolimits verhängt. So durfte auf Autobahnen nur noch mit 100 Stundenkilometern und Landstraßen mit 80 gefahren werden. Nicht zuletzt wurde 1980 als Energiesparelement auch die Zeitumstellung auf Sommer- und Winterzeit eingeführt.
Im australischen Fernsehen machte Birol klar, dass die beiden Ölkrisen in den 1970er Jahren im Vergleich zu den Vorgängen heute eher bescheiden ausfielen, als „jeweils etwa fünf Millionen Barrel Erdöl pro Tag verloren“ gingen, wie der IAE-Chef erklärte. Heute sieht das ziemlich anders aus, denn inzwischen sei schon mehr als die doppelte Menge weg: „Bis heute haben wir elf Millionen Barrel pro Tag verloren, also mehr als zwei große Ölschocks zusammengenommen“, führte er aus.
Nicht genug damit, dass wir nun mit den Auswirkungen von mehr als zwei Ölkrisen konfrontiert sind, komme auch noch ein „Gaskollaps“ hinzu. Birol unterlegte auch dies mit entsprechenden Zahlen. Nach der russischen Invasion in der Ukraine hätten die Gasmärkte, ganz besonders in Europa, „75 Milliarden Kubikmeter Gas verloren“. Das Ergebnis dieses Angriffs auf den Iran sei, dass nun schon rund 140 Milliarden Kubikmeter verloren seien, also ebenfalls etwa die doppelte Menge. „Diese Krise ist, so wie sie sich jetzt darstellt steht, zwei Ölkrisen und ein Gaskollaps in einem“, resümiert der IEA-Chef die dramatische Lage.
Zusätzlich seien Lieferketten für Düngemittel, Petrochemie und Helium gestört. Helium, das bei der Erdgasaufbereitung entsteht, ist für die Chipproduktion unerlässlich, wie ein aufmerksamer Leser im Forum richtig angemerkt hatte. Wir wissen aus der Corona-Krise, was es bedeutet, wenn Lieferketten abreißen und Chips nicht produziert werden oder eintreffen. Dann stehen auch die Bänder in der in Deutschland so wichtigen Autoindustrie still. Wie in dem kommentierten Text angesprochen, wird die neue Krise Deutschland besonders hart treffen, da die längste Rezessionsphase der Bundesrepublik nicht wirklich überwunden ist und wir bei Gas fast völlig abhängig sind vom teuren US-Frackinggas, was stark zur bisherigen Rezession beigetragen hat.
Birol weist darauf hin, dass seit dem Überfall am 28. Februar auch schon mindestens 40 wichtige Energieanlagen beschädigt oder zerstört wurden. Er warnt vor den fatalen Konsequenzen für die Weltwirtschaft, sollte weitere Energieanlagen in der Strategie des Irans in der Region zerstört werden. Denn die Mullahs wenden das Prinzip an: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Deshalb befürchtete der IEA-Chef das Schlimmste angesichts des Trump-Ultimatums. Der hatte zunächst erklärt, sollte die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden „vollständig und ohne Bedrohung“ geöffnet werden, würden die USA die Energieinfrastruktur des Landes zu zerstören. Durch die Meerenge werden normalerweise etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung und des Flüssiggases (LNG) transportiert. Für Asien sind es sogar etwa die Hälfte der Ölimporte, die derzeit blockiert sind.
Man werde mit dem größten Kraftwerk beginnen, kündigte Trump an, also dem Damavand-Kraftwerk nahe Teheran. Schon das ist ein Kriegsverbrechen. Dieses Kraftwerk erzeugt mehr Strom als das einzige iranische Atomkraftwerk in Buschehr. Auch dieses wichtige Kraftwerk findet sich offensichtlich im Zielfernrohr des US-Militärs. Die Bombardierung von Buschehr wäre die völlige Zuspitzung gegen das Völkerrecht. Insbesondere das 1. Zusatzprotokoll zu den Genfer Abkommen (Art. 56) verbietet ausdrücklich Angriffe auf Atomkraftwerke.
Das Ultimatum hat er am Montag „um fünf Tage“ verlängert. Zuvor hatte der Iran gedroht, als Reaktion alle Energie-, IT- und Entsalzungsanlagen der USA und ihrer Verbündeten in der Region angreifen zu wollen. Trump behauptet auch, inzwischen mit dem Iran zu verhandeln, was von iranischer Seite abgestritten wurde (Trump: „Wir haben alles eliminiert, wir haben ihre Führer eliminiert“).
Insidergeschäfte
Ob er auf die Warnungen des IWF und der IEA hört, kann man bei diesem Mann nicht einschätzen, möglich ist auch, dass er nur Zeit zu schinden versucht. Klar ist, dass an der Börse derweil Kasse gemacht wurde. Wie Bloomberg ermittelt hat, dürften heftige Insidergeschäfte gelaufen sein. Nur 15 Minuten vor dem Trump-Post, mit dem das Ultimatum verlängert und von Verhandlungen gesprochen wurde, wurden mehr als 6.000 Öl-Kontrakte für insgesamt etwa sechs Millionen Barrel verkauft. Das Handelsvolumen an den fünf vorherigen Handelstagen habe dagegen nur bei rund 700.000 Barrel gelegen. Als Trump seinen Post veröffentlichte, brachen die Ölpreise dann um bis zu 14 Prozent ein. Der rechnerische Gegenwert der Geschäfte lag laut Angaben der Financial Times bei 580 Millionen Dollar.
Eigentlich wollte sich der IEA-Chef nicht zu Wort melden, doch angesichts der sich anbahnenden Katastrophe hat er sich dazu entschieden. „Die Lage ist sehr ernst“, bekräftigt er. Er hat sich entschieden zu handeln, da seiner Meinung nach die „Entscheidungsträgern die Tragweite des Problems nicht verstanden haben“. Für ihn stehe man vor einer historischen Energiekrise, der „größten Bedrohung der Energiesicherheit in der Geschichte der Menschheit“. Und die wird fatale Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. „Kein Land wird von den Auswirkungen dieser Krise verschont bleiben, wenn sie sich weiter in diese Richtung entwickelt“, fügte Birol warnend an. Selbst es zu einem sofortigen Friedensschluss kommen würde, werde der Krieg schon jetzt deutliche Auswirkungen haben. „Es wird einige Zeit brauchen, bis wir zu den normalen Tagen vor dem Krieg zurückkehren.“ Anders als die IWF-Chefin setzt sich Birol angesichts der drohenden weltweiten Rezession für eine „friedliche Lösung“ des Konflikts und die baldige Öffnung der Straße von Hormus ein und spricht allen Opfern sein Beileid aus.
In Deutschland wurden mit den Ölkrisen das „Wirtschaftswunder“ beendet
Schon die Ölkrisen in den 1970er Jahren zeigten fatale Wirkungen. In Deutschland wurde das „Wirtschaftswunder“ beendet. Nach Jahrzehnten mit starkem Wachstum fiel Deutschland erstmals in eine echte Rezession. Die Wirtschaft schrumpfte deutlich und die Inflation explodierte mit der Arbeitslosigkeit. Die Inflation steigerte sich 1972 auf 5,5 Prozent stieg bis 1974 auf 7 Prozent an. Zuvor gab es damals allerdings noch hohe Wachstumsraten: 1969 sogar 7,9 Prozent, 1970 noch 5,9 Prozent und 1972 noch 3,6 Prozent 1972.
Nun ist die Lage aber ungleich schlechter. Wie wir hier immer wieder beschrieben haben, steckt die Bundesrepublik in der längsten Rezessionsphase. Nur schuldenfinanziert wurde ein Miniwachstum von 0,2 Prozent erkauft. Und was wir im Oktober 2024 prognostiziert haben, tritt nun ein. „Deutschland rutscht tiefer in die Rezession, das Schlimmste kommt mit der Kriegseskalation erst.“
Dass die politischen Entscheidungsträger die Tragweite der Entwicklung nicht verstehen, zeigt sich an ihrem zaghaften Vorgehen. Allen voran in Deutschland steckt die Bundesregierung – wieder einmal – den Kopf in den Sand, dabei wird es nun erst richtig eng. Gerade kommen die letzten Tanker in den Häfen an, die vor der Sperrung die Meerenge noch passieren konnten. Die Reserven werden schnell aufgebraucht sein, weshalb einige Länder schon zur Rationierung von Treibstoff greifen. In der EU hat sich Slowenien schon zu diesem Schritt durchgerungen. In dem Land dürfen pro Tag nur noch höchstens 50 Liter Benzin oder Diesel getankt werden, für Unternehmen gelten 200 Liter.
In Großbritannien bereitet man sich inzwischen auch schon auf eine mögliche Rationierung von Treibstoffen vor. Dabei befindet man sich dort sogar noch in der privilegierten Situation, dass das Vereinigte Königreich die Hälfte des täglich mit etwa 1,4 Millionen Barrel verbrauchten Öls aus eigenen Quellen fördert. Nur der Rest muss importiert werden. In vielen Ländern ist die Achillesferse noch viel größer, aber man setzt offensichtlich dort auf das Prinzip Hoffnung.
Statt zu versuchen, den Verbrauch zu senken, wegen der Klimakatastrophe und der Energieabhängigkeit Deutschlands hätte zum Beispiel längst ein Tempolimit auf Autobahnen eingeführt und der Ausbau von erneuerbaren Energien vorangetrieben werden können, um die Energieabhängigkeit zu verringern. Doch dabei steht bekanntlich die Bundesregierung auf der Bremse. Der IEA weist den erneuerbaren Energien dagegen eine grundlegende Bedeutung. „Sie spielen eine große Rolle.“ Nun müsse in dieser Krise die „eigene“ Energiesicherheit im Vordergrund stehen. Es gäbe Möglichkeiten, mit ihr umzugehen. „Eine davon sind erneuerbare Energien“, fügte Birol an und das meinte er ausdrücklich nicht mit Blick auf die Klimakatastrophe: „Der Haupttreiber wird nicht der Klimawandel sein; der Haupttreiber wird die Energiesicherheit sein.“
Birol kommt auch mit der Atomkraft, aber eigentlich sollte allen angesichts der Erfahrungen in Frankreich, Großbritannien und Finnland klar sein, dass das nur eine sehr teure Alternative ist, die zudem sehr gefährlich ist, wie wir aus Fukushima und Tschernobyl wissen. Sie würde frühestens in 15 Jahren etwas beitragen und zudem verringert die Atomkraft die Energieabhängigkeit von außen nicht. Das Uran kommt zu einem guten Teil aus Russland, ein Grund, warum es nie in die Sanktionslisten aufgenommen wurde.
Preisobergrenzen oder Senkung der Mehrwertsteuer auf Treibstoffe
In Spanien ist derzeit der Strom deutlich billiger als in anderen Ländern, weil viel erneuerbarer Strom in den Netzen und die Abhängigkeit von Gas deshalb geringer ist. Die Financial Times stellt Spanien als Modell heraus. Ein Teil des Erfolgs sei allerdings dem Zufall geschuldet, dass es extrem viel geregnet hat seit dem letzten Herbst, weshalb auch sehr viel Strom aus Wasserkraftwerken im Netz ist. Die Zeitung geht davon aus, dass bei anhaltenden Bedingungen der durchschnittliche Strompreis in Spanien für den Rest des Jahres bei etwa 66 Euro pro Megawattstunde liegen würde. Für das Sonnenland Italien, mit einer großen Abhängigkeit von Gas, wird von etwa dem doppelt so hohen Preis ausgegangen.
Allerdings wird in den meisten Ländern, wie gerade in Spanien, eher noch dafür gesorgt, dass der Treibstoffverbrauch nicht sinkt. Die sozialdemokratische Regierung hat gerade die Mehrwertsteuer auf Treibstoffe von 21 auf 10 Prozent gesenkt. Damit werden zwar Haushalte kurzfristig entlastet. Gegen die auch hier absurden Preissteigerungen, die auch hier durch den gestiegenen Ölpreis nicht gerechtfertigt waren, wird nichts getan. Ohnehin wurde auch diese Senkung nicht voll an die Verbraucher weitergegeben, zeigen Verbraucherschützer auf. So sei der Preis für Treibstoffe kurz vor Inkrafttreten der Maßnahme am Sonntag noch schnell einmal um fünf Cent erhöht worden, macht Ruben Sánchez von Facua deutlich.
Die selbsternannte „fortschrittlichste Regierung“ habe aus der Vergangenheit nichts gelernt „und es wieder getan“, spricht er von einem „Kunstgriff, um die Spekulanten nicht zu verärgern“. Er verweist darauf, dass in Europa wie in Belgien, Kroatien oder Ungarn Preisobergrenzen festgelegt oder in anderen Ländern die Obergrenzen für Gewinnmargen festgelegt wurden, „um missbräuchliche Preiserhöhungen einzudämmen, die unter Ausnutzung des Krieges vor allem bei Kraftstoffen stattfinden“.
In Spanien wurde aber ein Dekret für eine Steuersenkung beschlossen, „die in Kürze durch neue Preiserhöhungen aufgezehrt werden wird, die von jenen Unternehmern munter durchgesetzt werden“, ist er der gleichen Meinung wie die große Mehrheit der Bevölkerung. Die hat das im Rahmen des Ukraine-Kriegs schon erlebt, als die gleiche Maßnahme zur Anwendung kam. Explodierte Gewinne von Ölfirmen hatten das unmissverständlich deutlich gemacht. Doch die Übergewinne sollen nicht einmal teilweise durch eine Übergewinnsteuer wieder eingefangen werden. Für Facua ist das Vorgehen „nicht die Lösung des Problems“, sondern das Problem werde weiter verschlimmert, da „Spekulanten noch mehr Spielraum“ gegeben werde, „weiterhin nach Belieben mit den Preisen zu schalten und zu walten“.
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„Statt zu versuchen, den Verbrauch zu senken, wegen der Klimakatastrophe und der Energieabhängigkeit Deutschlands hätte zum Beispiel längst ein Tempolimit auf Autobahnen eingeführt und der Ausbau von erneuerbaren Energien vorangetrieben werden können, um die Energieabhängigkeit zu verringern. Doch dabei steht bekanntlich die Bundesregierung auf der Bremse.“
Das ist „grüner Unfug“.
a) es existiert keine „Klimakatastrophe“, die letzte hatte sich zur Eiszeit ereignet, die vor ca. 10.000 Jahren endete.
b) Ein „Tempolimit“ auf unseren Straßen, die von ein paar Kilometern unbeschränkten Streckenabschnitten zwischen den Baustellen und eh schon vorhandenen Tempolimits unterbrochen werden, bewirkt eine Verbrauchseinsparung im Promillebereich – also völlig irrelevant physikalisch gesehen. Für „Grüne“ Bildungsferne natürlich die alte, beliebte Leier….
c) die sogenannten „Erneuerbaren“ sind genauso Resourcenfresser und Umwelt“säue“ wie die „konventionellen“ Energieerzeuger. Erneuerbar ist hier rein gar nichts. Im übrigen erzeugen gerade die Wind/Solar-Anlagen schon jetzt kaum noch beherrscharen Flatterstrom und haben schon einige Netzzusammenbrüche in der EU in den letzten Jahren verursacht.
d) des Pudels Kern ist schlicht und einfach mit einem Begriff gesagt:
RUSSLANDSANKTIONEN go to hell.
Wäre in der Führung des EU-Parlaments ein höherer Intelligenzquotient als auf einem Hundekothaufen, der von ein paar Schmeissfliegen bevölkert ist, wären diese Sanktionen gegen die wichtigste Energieversorgung der EU nicht von Brüssel gekappt worden und wir alle hätten nach wie vor eine sichere, saubere und umweltschonende Energieversorgung mit fairen Preisen, wie wir sie Jahrzehntelang mit Russland hatten.
Meinst du wirklich den Endsieg der EE aufhalten zu können in dem sich Deutschland auf die Seite der Fossilen schlägt?
Mit den alten Knackern wirst du keinen Blumentopf auf Dauer holen können.
Naja, vom Endsieg haben schon so manche geträumt und wurden von der Realität eingeholt 😉
Es geht gar nicht darum, sich auf die Seite von „Fossilen“ zu schlagen, denn das tut die EU ja bereits, indem sie dem Fossil USA tief im Hintern steckt und deren Fracking-Gas abkauft, sowie zig-Milliarden in US-Rüstung steckt.
Was mir vorschweben würde, wäre die Brückentechnologie Gaskraftwerke mit russischem Pipeline-Gas wieder aufzunehmen, gleichzeitig dort Wind/Solar ausbauen, wo es Sinn macht (Windkraft an Küsten und Offshore, Solarkraft auf eh schon vorhandenen Gebäudedächern weiter ausbauen), sowie einen Teil der 100e von Milliarden, die man in geistig behinderte Rüstung steckt stattdessen in Verfahrensentwicklung und Forschung von Kernfusion. Sauber, Energie ohne Ende, sicher, günstig!
Kernfusion ist günstig?
Hast du für eine nicht fertige Technik wo noch einige grundsätzliche Probleme zu lösen sind eine valide Kostenschätzung? Zu viel Wurstinfluencer geschaut?
„Was mir vorschweben würde, wäre die Brückentechnologie Gaskraftwerke mit russischem Pipeline-Gas wieder aufzunehmen,“
Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass Sie von Putin noch welches bekommen, nachdem Deutschland/EU Putins Eroberungspläne für die Ukraine -zumindest bis jetzt- durchkreuzt haben…? Sie argumentieren aus der Position des üblichen deutschen AfD-BSW-Imperialisten, der sich als der eigentliche Eigentümer der Fossilen in Sibirien sieht.
@Hermes335: „Es existiert keine Klimakatastrophe.“
Blablubb…Sabbel…Rülps…
Du hast noch was vergessen: Mit dem Angriff des russischen Gases wird das alles wieder in Ordnung kommen, klappt diesmal bestimmt besser als damals in Rapallo.
@jemp1965: Sie haben jetzt wohl den intelligentesten Kommentar eingestellt,
seit Bestehen von Overton. Glückwunsch!!!
@Träumer: Danke fürs Kompliment!
Natürlich nicht, Der Viewer hat Recht, wie immer mit fast allem was er bekundet.
Es geht nur ums Kapital, nichts weiter und der Klimawandel war ein prima Geschäftsmodell.
Aber nichts ist besser als Krieg und das machen die Jetzt auch, weil sie uns nicht mehr benötigen und denen sowieso alles Scheissegal ist, also nichts neues.
Wisst ihr warum der Klimawandel nur ein Hoax sein kann?
Weil keiner Regierung das Wohl der Bürger wirklich am Herzen liegt.
Tempolimit, vielleicht auch noch etwas Okkultismus?
Die herrschende Klasse ist dabei uns komplett von der USA abhängig zu machen.
Unser Problem heißt Kapitalismus nichts weiter.
Kein Kapitalismus, keine Kriege und auch kein Verbrechen, aber das wollt ihr ja nicht.
Krieg gab es schon ohne Kapitalismus.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schimpansenkrieg_von_Gombe
Aber der Kapitalismus stellt den Rahmen dazu.
Wenn keiner mehr reich werden kann, gibt es auch keine Kriege mehr.
Jaaa, da muss man um die Ecke denken…gelle.
„Aber der Kapitalismus stellt den Rahmen dazu. Wenn keiner mehr reich werden kann, gibt es auch keine Kriege mehr.“
Unsinn erzählen Sie, Dafür bürgen Sie mit Ihrem 6-ten Nickname hier.
Ich finde es ja lustig, wie mit Verweis auf die Ölkrisen der 70er ausgerechnet dieselben Vorschläge gemacht werden, die sich schon damals als wirkungslos erwiesen haben.
Wie viel mehr Öl würde man ohne deine vermeintlich „wirkungslosen“ Maßnahmen heute verbrauchen und was würde das Zeug dann heute kosten?
Ja ja, so sind sie, ein furchtbar reicher und korrupter Klüngel aus Tech-Bros, Rechten und Religioten die von einer möglichst autarken und starken USA träumen. Aber gleichzeitig schlagen sie eine wichtige Grundlage dieses Traums, eine laufende Wirtschaft, aus ideologischen Gründen weiter kaputt.
Mal schauen wann die ganzen KI-Kredite platzen, ein hoher Energiepreis und weitere Teuerungen machen das platzen der KI-Kredite alles andere als unwahrscheinlicher. Gleichzeitig werden sich mehr und mehr Länder EEs zuwenden wo die USA keinerlei Aktien dran haben.
Wie nennt man solch eine Strategie?
Was man hier doch für einen Murgs lesen muß!!!!
Welcher geheime und superschlaue Plan soll es den sonst sein?
Lass uns an deinen Wissen teilhaben!
Du lügst.
Absolut richtig diese Aussage.
Es ist keine „Energiekrise“. Es ist ein Energie-Krieg! Die USA profitieren von den Zerstörungen in der Golfregion, die hochwahrscheinlich von vornherein einkalkuliert waren, zumindest als Möglichkeit. Vorab haben sie Venezuela als möglichen alternativen Energielieferanten eingesackt.
Die europäischen Eliten haben Europa erpressbar von den USA gemacht – angeblich weil Russland(!) Energielieferungen als politische Waffe einsetzen könne – wofür es nie Anzeichen gab, und auch jetzt noch verzichtet Russland trotz allem auf diese Möglichkeit dieser Erpressung, siehe die im Artikel erwähnten Uranlieferungen.
Vielleicht erleben wir noch den Tag, an dem Scholz, Habeck und Konsorten sich wegen Landesverrats vor Gericht verantworten müssen.
Krieg ist immer auch eine Krise, das ist immanent.
Aber eben nicht umgekehrt.
“ „Bis heute haben wir elf Millionen Barrel pro Tag verloren, also mehr als zwei große Ölschocks zusammengenommen“, führte er aus.“
Hinzu kommen die 10 Mio. Barrel/d, auf die Europa wegen der Russland Sanktionen freiwillig verzichtet. Wir stehen also noch ein wenig schlechter da, als der Rest der Welt und die USA/Trump werden real als nicht sehr zuverlässiger Lieferant gehandelt. Könnte folglich noch schlimmer kommen.
Dafür haben wir aber die moralischsten Politiker der Welt und die Schuldenbremse kann gewiß noch einmal außer Kraft gesetzt werden. Wir sind so gut!
Die kinetische Energie, die beim Einschlag iranischer, russischer oder nordkoreanischer Raketen frei wird, könnte man mit riesigen, trampolinartigen Gebilden einfangen und weiter verwenden für die friedliche Nutzung. Fehlt leider wieder einmal der Speicher.
Die Energiekrise könnte sich bald in Luft auflösen.
Wie man hört, verhandelt Iran doch mit den Yankees. Iran plustert dabei genauso mächtig die Backen auf wie jede DGB-Gewerkschaft vor der Tarifauseinandesetzung. Da werde „harte“ Forderungen gestellt.
Und am Ende kommt dann eine Lohnerhöhung unterhalb der Inflationsrate raus. Die wird dann von der Gewerkschaft regelmäßig als großer Sieg verkauft.
Zu befürchten ist, dass es Iran nun genau so ergeht. Iran, das neue Venezuela. Beachtet wird nur, dass die Iran-Bosse dem Anschein nach gesichtswahrend rauskommen. Alles andere besorgen dann die Systemmedien.
Dass Iran nun in Verhandlungen eintritt, obwohl die Iraner vom Imperium während Verhandlungen schon 2 Mal nach Strich und Faden betrogen wurden, lässt Schlimmes ahnen. Iran scheint doch stärker in Mitleidenschaft gezogen, als es auf den ersten Blick aussieht.
Und während der Verhandlung fallen ein paar tausende Yankee-Soldaten im Iran ein, die gerade dorthin verlegt werden.
Der Ablauf der ersten beiden Verhandlungen wiederholt sich also.
Das Imperium scheint wieder mal zu gewinnen.
Gut für die Spritpreise. Aber düstere Zeiten für Iran, Nahost und die ganze Welt.
@Ernst: Das das Geschwafel von Verhandlungen mit dem Iran eine hohle Lüge von
Trump war, sollten auch Sie doch schon mitbekommen haben. Wie im Artikel ausgeführt,
hat sich mit dieser Lüge dann jemand an der Börse mit einer guten halben Billon Dollar
die Taschen voll gestopft. So kann man auch noch davon ausgehen, dass Trump diese
Lüge absichtlich gebracht hat um einem ihm Nahestehenden diesen Gewinn zu verschaffen.
Mal sehen, was sich sein Schwiegersohn demnächst leisten kann.
BTW: Gibt es schon eine Wette auf die Haltbarkeit des US-Kriegsministers? Wurden schon Salatköpfe gesichtet? Darf der sprechende Kleiderständer von Peter Thiel demnächst wieder in Erscheinung treten?
Die werden uns alles nehmen, das ist der Plan.
Hier ein Zitat aus dem Anti-Spiege, das zum Denken anregt. „Der Krieg läuft für die USA ganz und gar nicht nach Plan, aber Trump scheint sein wichtigstes Ziel, nämlich die Dominanz über die LNG- und Ölmärkte zu gewinnen und China mit den Folgen des Krieges zu schwächen, schon so gut wie erreicht zu haben.“
Welche Krise? Siehst Du jemanden langsam fahren? Siehst Du jemanden gar nicht fahren, der es nicht schon aus Prinzip tut? Wie viele siehst Du dagegen fahren, weil das Wetter günstig ist und sie in ihrer neuen Karre gesehen werden und gesehen werden wollen?
Die Krise beginnt erst dann, wenn sie nicht mehr fahren können. Wenn selbst die 112 600 statt bisher 300 nimmt, um Dich zum Krankenhaus zu schaffen. Wenn keiner mehr guckt und sagt, schau mal so einen niedlichen Manta mit Sportauspuff habe ich ja schon seit 50 Jahren nicht mehr gehört.
Solange ist das keine Krise.
Ein weiteres Indiz dafür: Gold und Silber sind um 20 % gefallen. Zeitgleich. Zur „weltgrößten“ Energiekrise des gesamten Universums in diesem Jahrhundert und für alle Ewigkeit. Amen!