
Der Trump-Schwiegersohn und -Gesandte Jared Kushner hat sich gestern mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu getroffen, um über Gaza zu sprechen. Der von Trump gepriesene Friedensplan ist schon lange ins Stocken geraten, Trumps Friedensrat hat sich bislang als Luftnummer erwiesen, Israel besetzt weiterhin einen großen Teil des Landes und bombardiert weiter, die Hamas ist nicht entwaffnet. Offenbar glückt dem Präsidenten vor den Wahlen kaum noch etwas.
Ergebnis des Gesprächs mit Kushner, an dem auch Tony Blair und US-Botschafter Mike Huckabee am Sonntag teilnahmen, war nach Haaretz ein Weiter so: Netanjahu, der Trumps Friedensplan auch aufgrund der Position seiner rechtsextremen, radikal fundamentalistischen Koalitionspartner ablehnt, darf weiter gezielte Angriffe ausführen lassen. Im Gespräch soll der Beginn von Arbeiten an der Kanalisation für Trink- und Abwasser Thema gewesen sein, um den Ausbruch von Epidemien zu verhindern. Netanjahu forderte mal wieder die Entwaffnung der Hamas und die Demilitarisierung, ohne etwas dazu beizutragen. Hamas soll als erstes damit beginnen. Kanalisation und Demilitarisierung seien Themen von zwei Arbeitsgruppen, die gebildet werden sollen. Es wird also erst einmal nichts Neues geschehen. Mittlerweile sollen 73.399 Menschen im Gazastreifen getötet und 174.310 verletzt worden sein.
Derweil tritt Israel Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, mit immer extremeren Vorschlägen auf die Bühne. So plant er, das von der Trump-Regierung ausgebrütete, mittlerweile aber wieder geschlossene Alligator Alcatraz zu übernehmen. In den USA wurde zur Androhung und Abschreckung in den von Alligatoren wimmelnden Florida Everglades ein schnell errichtetes, mit Stacheldraht umgebenes Lager mit Zelten und Containern für Tausende von Migranten 2025 eingerichtet. Mitten in den Sümpfen sollte den unter harten Bedingungen Inhaftierten damit gedroht werden, dass sie bei Fluchtversuchen von Alligatoren gefressen werden. Kritik kam von Menschenrechts- und Naturschutzorganisationen, es gab zahlreiche Klagen vor Gerichten. Im Juli 2026 schloss der Gouverneur von Florida das Lager.
Das stört Ben-Gvir nicht. Der rechtsextreme und rassistische Minister predigt Gewalt gegen Palästinenser und würde sein Vergnügen darin finden, Gefangene zu quälen und ängstigen. Geplant war, im Ketziot Gefängnis in der Negev-Wüste einen Trakt für palästinensische Sicherheitsgefangene, darunter Hamas-Mitglieder, die 2023 am Überfall und Massaker teilgenommen hatten, aber auch Palästinenser, die ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert wurden,mit einem Graben zu umgeben, in dem Nil-Krokodile gehalten werden. „Wer gemordet, gemetzelt und vergewaltigt und sich wie ein Tier verhalten hat, verdient es, von einem Tier bewacht zu werden, das genauso ist wie er selbst“, sagte Ben-Gvir, der sich damit als ebenbürtig zu den brutalen Hamas-Mitgliedern erweist.

Ein Gericht untersagte erst einmal durch eine einstweilige Verfügung die Umsetzung, für Ben-Gvir ein Beweis dafür, dass die Justiz auf der Seite der Terroristen steht. Das Gericht stand dabei nicht auf der Seite der Gefangenen, sondern auf der des Schutzes der Wildtiere. Seltsam ist, dass vor allem der Tierschutz geltend gemacht, den nun auch viele Wissenschaftler (Ökologen, Zoologen, Naturwissenschaftler) in einem Brief an den Minister betonten, in dem sie ihn aufforderten, das Projekt zu beenden. Sie schrieben: „Die Frage, wer diese Gefangenen sind, ist irrelevant. Die Frage ist, wer wir sind.“ Aber damit drücken sie auch um die Frage, wie Gefangenen behandelt werden sollten.
Um Ben-Gvirs Einstellung zu konkretisieren und den rassistischen Hass auf Palästinenser zu demonstrieren, denen kein Recht auf Leben zugestanden wird, deren Parteien in Israel nach ihm verboten werden sollen und für die er die Todesstrafe durchsetzte, äußerte er sich am Samstag unmissverständlich in einem Gespräch mit Rom Braslavski (Video), einer früheren Geisel des Islamischen Dschihad. „Ich finde, wir sollten in Gaza gezielte Tötungen durchführen und jede Nacht 30 bis 40 von ihnen ausschalten“, sagte er.
Dabei gehe es nicht nur um diejenigen, “die uns in diesem Augenblick bedrohen“ oder „eine unmittelbare Gefahr darstellen“, betonte er. Von der Tötung sollte niemand ausgenommen werden. „Es gibt dort Menschen, die es nicht wert sind zu leben. Sie sollten nicht leben. Sie sind überhaupt keine Menschen.“ Das ist die Sprache der Unmenschen, der Faschisten, die Millionen, darunter eben auch Juden, als lebensunwertes Leben wie Ungeziefer töteten und quälten.
Was bringt Juden dazu, in die Fußstapfen derer zu treten, die den Holocaust zu verantworten haben? Möglicherweise sind es die Juden vor allem, die keine Verbindung zum Holocaust hatten. Ben-Gvirs Eltern etwa stammen aus dem Irak. Ihn treiben blutige Phantasien um. Er will nicht nur jüdische Siedlungen im Gazastreifen, dieser gehöre den Juden, sondern natürlich auch die Auswanderung der Bevölkerung. Er tut daher so, als wären es Flüchtlinge aus anderen Ländern, die man in ihre Heimat zurückschicken müsse. Und für die Terroristen gelte: „Keine Remigration, nichts, man muss sie nur einen nach dem anderen töten.“
Gerade rief auch der rechtsextreme Finanzminister Bezalel Smotrich zur vollständigen Eroberung des Gazastreifens und der Errichtung von Siedlungen auf. Auch er wendet sich gegen Trumps Friedensplan und eine internationale Truppe im Gazastreifen und damit auch gegen Netanjahu, der sich dem Druck nicht ganz entziehen kann: „Ich sage dem Ministerpräsidenten schon seit dem ersten Tag des Krieges: Entweder wir oder sie. Entweder wird der Staat Israel mutig über den Gazastreifen herrschen und der ganzen Welt sagen: ‚Wir werden nicht zulassen, dass zwei Millionen oder 1,8 Millionen Nazis an unserer Grenze leben und gegen unsere Gemeinden und unsere Kinder intrigieren‘, oder der Terror wird den Gazastreifen beherrschen.“
Braslavski sorgte dafür, dass Ben-Gvir seinen Palästinenserhass auslebte. Er äußerte den Wunsch, gefangene Terroristen, also nicht nur jene, die ihn als Geisel genommen hatten, nach der von Ben-Gvir durchgesetzten Todesstrafe selbst töten zu können
Braslavski bat außerdem darum, gefangene Terroristen gemäß Ben-Gvirs Gesetz zur Todesstrafe für Terroristen selbst hinrichten zu dürfen: „Ich will kein Seil und ich brauche keinen Knopf. Mit meinen eigenen Händen werde ich jeden Terroristen hier hinrichten.“ Ben-Gvir erklärte, er werde alles dafür tun, ihm das zu ermöglichen: „Es ist einer meiner größten Träume, dich dort zu sehen.“
Ben-Gvir machte auch noch einmal deutlich, aus welcher Haltung er palästinensische Gefangene durch Krokodile bewachen lassen will. Den Gefangenen soll es möglichst schlecht gehen: „Sie leiden sehr; es ist schrecklich für sie, und ich bin froh, dass es ihnen schlecht geht. Sie bekommen das Minimum vom Minimum vom Minimum vom Minimum. Aber du hast recht: Letztendlich ist es nur ein Todesurteil, das nicht einmal eine vollständige Wiedergutmachung, sondern nur eine Art von Wiedergutmachung bewirken wird.“
Er plädierte dafür, Organisationen wie Peace Now oder Standing Together, die sich für eine Verständigung und gegen Kriege einsetzen, zu verbieten. Allerdings sei er nur amüsiert, wenn sie gegen ihn demonstrieren.
Und Frieden findet er ganz wichtig, er hat nur, wie man sich denken kann, eine ziemlich radikale Art von Frieden in seinem Kopf: „Frieden ist eines der schönsten Dinge. Weißt du, was da steht? ‚Der Herr wird seinem Volk Kraft geben; der Herr wird sein Volk mit Frieden segnen.‘ Du vernichtest deine Feinde, tötest sie, und dann wird Frieden herrschen.“
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Es sind sehr kranke Menschen, die dort Israel regieren. Genauso krank ist es,
dass nur so wenige wie der Iran, oder die Hisbolla,sich gegen die Menschen wehrt.
Wo sind die Sanktionen? Ein solches Regime darf doch nicht mehr unterstützt werden
Vorsicht mit der Bezeichnung: „kranke Menschen“ !!!
„Die Quelle aller gesellschaftlichen Übel: Wir sind einander herzlich egal – Featuring: Die Atombombe“
https://www.youtube.com/watch?v=F4esLj-1DY8&t=1212s
Dass es keine Sanktionen gibt und dieser widerliche Faschist vor aller Augen diesen offen völkermörderischen und zutiefst rassistischen Auswurf tätigen kann, ohne irgendeine Konsequenz fürchten zu müssen, sagt viel aus und lässt tief blicken… Man wendet sich angeekelt ab.
@Inninör Das kommt darauf an, wie man „krank“ definiert. Ich würde es eher als die „Normalität des Bösen“ bezeichnen. Der Begriff wurde in den 1960er Jahren von Hannah Arendt im Rahmen des Prozesses gegen Adolf Eichmann verwendet. Das sind Menschen, die küssen am Abend zu Hause zärtlich ihre Frau, streicheln ihren Kindern liebevoll über den Kopf und bringen am nächsten die Kinder anderer Menschen um, weil
– es ihr „Job“ ist,
– es ihnen befohlen wurde,
– sie glauben zum auserwählten Volk bzw. einer Nation zu gehören, die über anderen Nationen steht oder
– aus Gier und Opportunismus, weil sie Karriere machen wollen
usw.
Der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) verteidigte dies einmal vor Offiziersanwärtern der Bundeswehr damit, dass der „Opa“ vielleicht nur in die „Nazi-Partei“ eingetreten wäre, um Amtman in irgendeiner deutschen Stadt zu werden.
Der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) hat vieles gesagt, auch dass er in der DDR aus Karrieregründen in die SED eingetreten wäre. Also liebe CDUler die meisten von Euch doch auch.
Vielleicht sollte man mal nachfragen, ob die im Zuge der Kämpfe tatsächlich ausgerufene und auch an israelischen Zivilisten vollstreckte „Hanibal-Direktive“ wirklich etwas mit dem früheren Feldherren zu tun hat, oder nicht doch eher mit dem Titelhelden diverser US-Spielfilme…
Aber weil Ben Gvir ja Jide ist, kann er kein Faschist sein. Außerdem würde es dann in der Tagesschau kommen…
Ich war selber schockiert, aber das ZDF hat tatsächlich berichtet:
https://www.zdfheute.de/politik/ausland/ben-gvir-israel-gaza-toetung-nahost-100.html
Meine Vermutung ist, das sie sich gezwungen sahen weil es halt wirklich überall gepostet wurde und in aller Munde war, und dann ihre Unterlassungspropaganda zu auffällig wäre.
Ja, die Hannibal-Anordnung lehnt sich durchaus an das Schicksal des Feldherrn an. Der hatte sich bekanntlich vergiftet, um nicht in römische Gefangenschaft zu geraten. In Israel nun greift der Staat freundlicherweise ein, um seinen Soldaten oder Bürgern ein solches Los zu ersparen.
„Der von Trump gepriesene Friedensplan ist schon lange ins Stocken geraten, …die Hamas ist nicht entwaffnet.“
Die Hamas gilt solange nicht als entwaffnet, wie sie nicht auch noch des letzten Einweckglas-Gummis entledigt wurde, wer wüßte das nicht besser als jene im Land des David, die also wissen, was mit einer Zwille alles so möglich ist
Es ist noch schlimmer. Da die Steinschleuder des David nicht mit der Heutigen vergleichbar
war, sondern aus einer geflochtenen Schnur, in deren Mitte eine Aufnahme für einen Stein
eingeflochten war bestand, wird die Hamas solange nicht entwaffnet sein, bis auch die letzte
Pflanze aus der man etwas bauen könnte, vernichtet wurde.
Mein kommentar ist mal wieder verschwunden. Ich probiere es noch einmal.
Mischa: Es ist noch schlimmer. Die Steinschleuder des alten Daviv war mit den heutigen Zwillen
nicht vergleichbar. Sie bestand aus einer geflochtenen Schnur, in deren Mitte eine Aufnahme
für einen Stein eingeflocheten war. Die beiden Enden wurden festgehalten und der Stein
„geschleudert“ und dann wurde ein Ende im richtigen Moment los gelassen. Noch heute werden
diese Schleudern verwendet, da sie aus Materialien gebaut werden können, die immer verfügbar sind.
Das bedeutet dann aber, dass die Israelis wirklich jedes Pflänzchen in Gaza vernichten müssen, um
die Hamas zu entwaffnen. Das schaffen die bestimmt noch.
Aus 2018
Aus 2026
Ja diese Juden stammen aus einer Zeit, wo diese Juden aus sehr vielen Stämmen hervorkamen.
Das einstige Babylon wurde durch die persische Herrschaft geschlagen, der damalige persische Führer, hatten den Juden ihre freiheitliche religiöse Ansichten einen Raum geschaffen. Einen Raum um ihre religiösen Ansichten zu tolerieren. Die Perser damals, besagten : So Lange ihr euch an unseren regeln folgt, werdet euch nichts geschehen.
Das heutige Israel, ist in einem Zustand ,das dieses sich um Fortbestand währt.
Aber dieses Israel wird zurecht, auf das minimal ihres bestandes, real umgesetzt.
Da die ganze Region um den Glauben an die wieder Vereinigung zum Gott, am wanken ist.
Der ‚trumpsche‘ Gedanke ist, seine familiären Ideologien für sich zu wahren.
Ob er damit Erfolg hat,ist freichlich ausser Rand und Band…
@PRO1
Ein Tipp: Verwende DeepL zur Übersetzung aus deiner Muttersprache! Bislang muss man schon reichlich guten Willen aufbringen, um deinen Beiträgen Aufmerksamkeit zu schenken.
Ein schrecklicher Hinweis.
Meine Beiträge können ja etwas schräg erscheinen, aber, diese Beiträge sind von einem Menschen und nicht irgendwelche pseudointelligenz,dies ist mein Kopf und nicht eine Applikation.
Mischa
heute 14:12 Uhr
Dein Kommentar wartet auf Moderation. Dies ist eine unformatierte Vorschau – er wird nach Freigabe für alle sichtbar.
Die Redaktion moderiert so schnell wie möglich, kann dies aber nicht rund um die Uhr machen. Je nach Zeitpunkt und Kommentaraufkommen kann die Freischaltung daher unterschiedlich schnell erfolgen.
„Der von Trump gepriesene Friedensplan ist schon lange ins Stocken geraten, …die Hamas ist nicht entwaffnet.“ Die Hamas gilt solange nicht als entwaffnet, wie sie nicht auch noch des letzten Einweckglas-Gummis entledigt wurde, wer wüßte das nicht besser als jene im Land des David, die also wissen, was mit einer Zwille alles so möglich ist
Schreibe einen Kommentar
Ist das Herrn Rötzer nicht peinlich, diese handzahmen Zeilen in die Quarantäne zu schicken?
Mischa: Meine erste Antwort auf ihren
kommentar ist sofaort im Nirvana verschwunden. Der zweite Versuch wartet jetzt auf
Freischaltung. So langsam geht diese Zensur auf den Beutel der Männer, der für die
Spermaproduktion zuständig ist.
Neu sind derartige öffentlich Äußerungen von Israelis in nicht unmaßgeblichen Positionen leidern nicht. Wie war das noch mit Galants „menschlichen Tieren“, die man entsprechend behandeln müsse? Oder wer erinnert sich noch an einen zwischenzeitlich mal gelöschten Post auf X eines Kanal-14 Anchorman zum Thema „Holocaust in Gaza“, beides vor über einem Jahr:
„Who is the person who doesn’t want to see Gaza burned and scorched by IDF fire?
Who is the person who finds justification or pity for these Nazis?
Who is that fool who claims there are ‘innocents’ in Gaza?
Who is that vile scoundrel who wants to let them flee freely to Arab countries or to Europe?
Gaza deserves death.
The 2.6 million terrorists in Gaza deserve death!
They deserve death!
They deserve death!
Men, women, and children — in every way possible, we must simply carry out a Holocaust on them — yes, read that again — H-O-L-O-C-A-U-S-T!
For me, gas chambers.
Train cars.
And other cruel forms of death for these Nazis.
Without fear, without hesitation — simply crush, eradicate, slaughter, flatten, dismantle, smash, shatter.
Without conscience or mercy — children and parents, women and girls — all of them deserve a cruel and harsh death.
…….
Who is the brave person who will make the decision to bring total Holocaust upon Gaza — rivers of blood flowing from it?
That the rotting corpses of Gazans will pile up in heaps and then be burned.
And that the Israeli flag will be hoisted in every window in Gaza.
………
Gaza deserves death.
Let there be a Holocaust in Gaza.“
https://x.com/JaneOrrickMD/status/1919434172516495806
https://taz.de/Rechte-Medien-in-Israel/!6083367/
Und das sind nur die, die reden oder schreiben. Es gibt andere, die wohl ganz in diesem Sinne handeln. So ist sie halt, die „einzige Demokratie des Nahen Ostens“, die sich unserer unerschütterlichen Solidarität qua Staatsraison erfreut.
Wem das noch nicht reicht, der kann sich ja mal die südafrikanische Anklageschrift für den ICC zu Gemüte führen, da wimmelt es nur so von einschlägigen Zitaten:
https://occupiednews.com/sudafrika-anklageschrift-genozid-gaza/
Einziges Ergenbis bisher: sanktionierte Juristen des ICC.
… und dann noch per Relaunch der Methode des StraußKahn-Menetekels zu NYC mit dem Zimmermädchen. Klar der Ankläger hieß auch Khan (aber ohne Strauß) da wird man doch … da kann man ja mal … auf die Idee zurück greifen.
Strauss-Kahn? Hä? Doch doch, wo gehobelt wird, dürfen auch mal Späe fallen, der arme Kerl wäre sonst ja auch fast Président de la grande Nation geworden …
er hätte die Hose ja auch zulassen können aber man wusste in den einschlägigen Kreissen, dass er das nicht kann. Dumm gelaufen.
Die extra eingeflogene Dame hätte ja auch auf diesen einkömmlichen Sonderauftrag verzichten können! …
Sage es. noch einmal, wenn auch jetzt in anderem Zusammenhang, „jeder … ich sage jeder hat seine Leichen im Keller oder unterm Geranienbett“. Weiß Rubis denn, was sie so die letzten Jahre allein so im Internet getrieben hat und ihr dabei unbemerkt hat unterjubeln können? Wozu sie da so Gelegenheit geboten hat, ihr – gegebenenfalls – einen Strick oder wenigstens etwas Justiziables zu klöppeln?
Ich war Anfang der siebziger Jahre schon entsetzt, als ein hoher israelischer Millitär
in einem Tagesschaubericht von der Endlösung der Palästinänserfrage schwadronierte.
Bis dahin wurden wir Jugendlichen immer nur von den „Erinnerungen“ der Nazizeit mit
deren Sprachentgleisungen bombadiert. Zum Glück konnten die Nazis ihre Endlösung
nicht verwirklichen. Bei den Israelis habe ich jetzt die Angst, dass die das schaffen können.
Ich wollte nochmal auf meine Kommentare von gestern verlinken.
https://overton-magazin.de/top-story/drohnen-die-aus-dem-hinterhalt-angreifen/#comment-405766
Es muss auch gesagt werden dass die Palästinenser um ihr Land gekämpft haben, dass die Frauen und Kinder ermordet wurden und dass es sich um einen Völkermord handelt.
Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
Über den Völkermord sprechen.
„Minister Ben-Gvir über Palästinenser: Gazastreifen es gibt dort Menschen, die es nicht wert sind zu leben“. Warum denn in die Ferne schweifen, wenn der Unmensch ist so nah? Blättern Sie doch mal nur mal in den Kommentaren in diesem unserem Lande, sprich Forum, der letzten Jahre. Sie werden bei einigen feststellen, dass wiederholt und mit vollem Bewusstsein das Massenmorden gut geheissen wird. Diese unterliegen, ganz im Gegensatz zu harsch formulierten Entgegnungen zu diesen m.M.n. faschistoiden Verlautbarungen, nicht der geringsten Zensur. Manch einer hat noch Verständnis dafür, indem er seine Rüge an solch unmenschlichen Äusserungen mit dem einfältigen Beisatz schmückt „Ansonsten argumentieren Sie so vernünftig“.
Hic Rhodos, hic salta. Was selbstverständlich die Äusserungen des israelischen Ministers nicht verharmlosen soll.
Smotrich und Ben-Gvir sind bekannt für ihre verbalen Ausfälle. Nun tobt der Sturm im Wasserglas, Jürgen Hardt und auch der Zentralrat der Juden distanzieren sich von Ben-Gvirs Äußerungen.
Irgendwie verletzten die wohl jüdische Standards, aber das sehen die Wähler Ben-Gvirs wahrscheinlich anders. Und Jürgen Hardt drängt es keinesfalls zur Tat, ein wenig persönliche Sanktionen gegen Ben-Gvir müssten reichen. Soll die militärische und ökonomische Kooperation mit dieser Regierung eingestellt werden? Nein, die ist doch Staatsräson.
So saugt denn jeder seinen politischen Honig aus den Tiraden Ben-Gvirs und es geht weiter wie bisher, in Gaza und Westjordanland und in Deutschland. Dazu passt das verlogene Triumvirat aus Kushner, Blair und Huckabee.
Man sieht und hört es, schüttelt den Kopf und denkt sich: warum kommt dieser üble Rassismus durch? Man denkt und grübelt und weiß: man darf es nicht denken, geschweige denn sagen. Die Menschen tun mir leid.
Bemerkenswert ist, dass die US-Medien endlich darüber berichten (dann traut man sich das auch in Europa), denn die faschistischen Aussagen dieses Ministers sind ja nicht neu. Deutet sich da vielleicht eine sanfte Distanzierung der USA von Israel an? Das käme anhand der starken Israel-Lobby in den USA einer Revolution gleich. Da scheint aber etwas im Busch zu sein.
Ich glaube, dass sich da ein Bruch mit dem Verbündeten andeutet. In „Die Israellobby“ von Mearsheimer und Walt wird gezeigt, dass sich das Bündnis der USA nicht auf gemeinsamen geostrategischen oder ökonomischen Zielen gründet, sondern auf gemeinsamen Werten.
Was immer die Autoren unter diesen vermeintlichen „gemeinsamen Werten“ verstehen, ist ganz deutlich, dass die Kriegspolitik der Netanjahu-Regierung gegen diese Vorstellungen verstösst. Völkermord, Folter, Aushungern von Zivilisten und das Zerstören von Lebensgrundlagen kann selbst für hartgesottene Amerikaner nicht zur „regelbasierten Ordnung“ gehören. Man muss nicht Muslim sein, um dies zu erkennen.
Ich denke, Netanjahu und die Mehrheit der Israelis haben Israel und dem Judentum sehr geschadet und tun es bis auf den heutigen Tag. Und gleiches gilt für die USA und viele europäischen Staaten.
„Der gesellschaftliche Spiegel: Erschreckende Umfragewerte“
„Diese radikalen Ansichten der politischen Führung spiegeln Entwicklungen wider, die in der israelischen Bevölkerung tiefe Wurzeln geschlagen haben. Wissenschaftliche Erhebungen dokumentieren eine massive Rechtsverschiebung:
Die „Keine Unschuldigen“-Mentalität:
Eine repräsentative Umfrage des Accord Center belegte, dass eine überwältigende Mehrheit von 76% aller israelischen Juden der Meinung ist, es gebe in Gaza überhaupt keine unschuldigen Zivilisten.
Dehumanisierung im Alltag:
Laut Daten des Pew Research Center betrachten rund 85 % der israelischen Öffentlichkeit Palästinenser generell negativ.“
https://tkp.at/2026/08/17/sehen-israelis-palaestinenser-nicht-als-menschen-an/
ich weiss, Umfragen sind mit Vorsicht zu geniessen aber mittlerweile kann ich mir in der israelischen Gesellschaft solche „entmenschlichte Aeusserungen, perverse Wuensche, Blutrausch etc vorstellen und nicht nur bei den radikalen Siedler die wie Pilze aus dem Boden wachsen, sprechen untereinander nur englisch, woher kommen die?
Offensichtlich hat Ben-Gvirs einfach zu oft das Buch von Niccolo Machiavelli
„Der Fürst“ gelesen, Machiavelli empfiehlt darin: willst du deine Feinde loswerden,
mußt du sie ausrotten bis ins letzte Glied.
Übrigens, Frau Merkel war auch ein Fan dieses Schreiberlings.
@Der Zornist: „Übrigens, Frau Merkel war auch ein Fan dieses Schreiberlings.“
Das erklärt nicht alles, aber einiges. Und da heißt es immer, Frauen wären die „besseren Menschen“. Nein, sie sind nur anders. Wenn man sie lässt, dann können Frauen auch „KZ“ 👮♀️ wie Ilse Koch aka „die Hexe von Buchenwald“ gezeigt hat.
Mojtaba Khamenei hat jetzt ein Buch herausgebracht: „Dawn of an new world order “
https://en.rahbar.ir/n/150636
Mojtaba Khamenei ist der, der geschrieben hat, dass der Irankrieg erst endet, wenn alle US-Basen in Nahost geräumt wurden und das „zionistische Regime Israels“ beseitigt sei. Zu diesem Zweck hat er jetzt die militärische Führung des Iran gewechselt.
https://en.rahbar.ir/n/150560
Bisher haben die Iraner ihre Ansagen umgesetzt. Truppenteile beschossener US-Bases sind bereits nach Israel umgezogen. Iranische Truppen ziehen in den Irak und werden hier noch lange Zeit
“ irakische Milizen “ genannt werden.
Berufenere Leute als ich, machen eine Eskalation am Fortgang der Entwicklungen in Gaza und dem Westjordanland fest.
Deutschland hat dieser Bande gerade erst ein neues U-Boot übergeben – 25 Prozent der Kosten des atomwaffenfähigen Prachtstücks trägt der Bund.
Herzlichen Glückwunsch an Samson, aber auch Donald, der meint manchmal sei ein kleines A-Bömbchen unausweichlich.
ergänzend :
Die iranische Führung hat ein Kopfgeld von $ 30 000 für jeden gefangen genommenen US-Soldaten ausgesetzt.
Hübsche IranerInnen werden besonders aufgefordert ( Patriarchat halt ).
Hinter jeder Düne lauert die Fatima !
Die Frage ist kurzgefasst ziemlich einfach zu beantworten. Weil rechts-extreme israelische Politiker eben auch einem Nationalismus anhängen, der sich durch das ausschließliche Recht auf souveräne Staatsgewalt auszeichnet, das sich „historisch“, „völkisch-identitär“ und „religiös“ begründet.
Es ist bei Ben-Gvir NICHT sein „Jüdisch-Sein“. Dagegen sprechen so einige Juden in Israel, den USA, Europa, die sich gegen die israelische Kriegspolitik gegen Palästinenser, u.a. gewendet haben. Und die brauchen auch nicht unbedingt den „Holocaust“ als Vergleich um diese Politik abzulehnen.
Die Frage ist auch in der Hinsicht der „Lehren aus dem Holocaust“ daneben. Da zieht ohnehin jeder seine ganz eigenen politischen Schlüsse draus, ganz egal ob es die Familie getroffen hat, oder nicht. Wie Moshe Zuckermann in einem früheren Artikel mal schrieb, der „Holocaust wird als Instrument“ genutzt, – von verschiedensten Seiten für unterschiedliche Interessen, mal für nationale Schuldbekenntnisse, die den Willen zur Besserung demonstrieren sollen, mal im Vergleich, um andere nationale Grausamkeiten als „nazi-haft“ anzuprangern, und manchmal auch als Kriegsbegründung, um ein „neues Auschwitz“ zu verhindern, wie im Krieg gegen ein „Groß-Serbien“.
Die eine „Lehre“, die das massenhafte Umbringen moralisch oder rechtlich abstoßend oder ablehnungswürdig machen müsste, gibt es also nicht, besonders dann nicht, wenn staatliche Interessen es zur Notwendigkeit ihres Rechts erklären. Und diese Notwendigkeit sehen die Unterstützer Israels im Falle seines Existenzrechts als gegeben an, manchmal sogar als ihre eigene Staatsräson, auch wenn ihnen als „Hüter der westlichen Werte“ ihre Beteiligung am israelischen Krieg samt Massenmord und Vertreibungen „völkerrechtlich“ gesehen etwas peinlich ist und solche weltöffentlichen Äußerungen eines Ben-Gvir u.a. ab und zu mal zur diplomatischen Distanzierung über Drohung mit persönlichen Sanktionen herausfordern. Die hat nun auch ein deutscher Hinterbänkler mal wieder geäußert, obwohl gerade Deutschland solche Vorstöße anderer EU-Staaten in der EU blockierte.
Die Frage nach den „Lehren aus dem Holocaust“ kommt da offiziell höchstens so auf, dass Deutschland Israel deshalb wie gehabt weiter unterstützen muss.
Wen trifft es denn auf palästinensischer Seite?
Den hier:
https://x.com/HuntersOfNazis/status/2089348430837547510
oder den:
https://x.com/RealBababanaras/status/2088979933473485043
Das finde ich ausgesprochen richtig. Die Bezeichnung Tiere hat Ben-Gvir explizit für die Täter des 7. Oktober verwendet. Sind sie das etwa nicht? Sollen das Menschen sein? Tiere ist nich zutreffend, aber Drecksnazis.
Was zuvor auf der Gegenseite gesagt wurde, wird natürlich nicht erwähnt.
https://x.com/SJones83517/status/2089741965860487451
Niemals ein Hauch von Kritik an diesen Terroristen, die den Nazirassismus voll und ganz in verinnerlicht haben. Dass deren bedingungslose Kapitulation die allererste Bedingung für Frieden ist, das bleibt trotz Offensichtlichkeit unerwähnt.
Dieser Ben-Gvir hat nun keine Lust, immer in Diplomatensprache daher zu reden, wenn auf der Gegenseite solche Terroristen agieren. Ein Stückweit verstehe ich den. Am Ende aber sind dann doch Aussagen dabei, die das Völkerrecht verletzen. Ist ja wahr.
Ohne Worte…Scham…Ekel….ohne Worte…Verblendung… Unmenschlichkeit….Scham…ohne Worte…ohne Worte…
Nach Angaben über die offiziell registrierten Gaza-Toten um die 70.000, nach Berechnungen des Fraunhofer-Instituts (vor einigen Monaten) etwa 100.000 bis 120.000 Palästinenser. Dass es unter Hamas- oder Hisbollah-Aktivisten einen gleichartig schäbigen, nationalistischen Hass gegen Israel gibt, der sich der gleichen Anfeindungen bedient, aber ohne die Mittel einer eigenen, hochgerüsteten Staatsmacht, steht außer Frage.
Bei den terroristischen National-Fanatikern auf der arabischen Seite reichte es immer nur zu „Steinewürfen von Jugendlichen“ gegen die Armee, ritualhaftes Flaggen-verbrennen und Todes-Parolen gegen Israel und die USA, dann vom Iran u.a. gesponsorten und dosierten Raketen-Angriffen auf Israel, um die Palästina-Frage damit am Kochen zu halten, und schließlich zu dem brutalen Überfall auf ein Wüsten-Festival. Die schrecklichen Bilder dazu wurden in den hiesigen Medien ja oft genug wiederholt. Die schrecklichen Bilder zum militärischen Vorgehen Israels wurden dank Zensur der IDF und deutschen Medien-Richtlinien auf ein Minimum reduziert. Und selbst das was an Leichen oder Bildern von Hungernden durchsickerte, wurde von Netanjahu auf die Hamas geschoben oder als böswillige Propaganda gegen Israel dargestellt – für die auch einige „unautorisierte Journalisten“ oder Medienbeschäftigte im Kriegsgebiet dran glauben mussten.
Die beliebten „Nazi-Vergleiche“ muss man m.E. gar nicht bemühen. Das machen mit Vorliebe nur diejenigen, die eine Seite als schlimmstes Unrecht dämonisieren wollen um die andere Seite ins Recht zu setzen. Wenn man aber, in Anbetracht derselben Grausamkeiten, unbedingt auf einen Nazi-Stempel hinaus will, dann hätten eigentlich beide Seiten dieses Etikett verdient, wobei es noch einen Unterschied macht, einen Hass auf Israel zu äußern oder eine ganze Bevölkerung tatsächlich mit allen Mitteln zu drangsalieren, auszuhungern oder sonstwie in den Tod zu treiben.
Durch 20 weitere Videos von „Nazi-Palästinensern“ ändert sich ja nichts daran, dass die israelische Regierung ihr Zerstörungs-Programm gegen Palästinenser in Gaza und dem Westjordanland ständig weiter treibt, mit fingierten Anlässen zur Enteignung, Vertreibung, zu Inhaftierungen, Folter und Todesstrafen, Fortsetzung der militanten Besiedlung, geschützt und unterstützt durch die israelische Armee. In den Überresten von Gaza werden, wie man hört, alle Geld- und sonstigen humanitären Unterstützungsleistungen von Israel kontrolliert und „zurückgehalten“, weil die ja „irgendwie über Familienbeziehungen“ der Hamas zugute kommen könnten. Über die Lage dort erfährt man in den Qualitätsmedien sonst kaum noch etwas, außer dass vielleicht der Ausbruch von Seuchen befürchtet wird. Was die israelischen Führungsfiguren sicherlich nicht stören wird, weil sie solche Zustände ja herbeigeführt haben. Einer wie Ben-Gvir fällt wie sein Kumpel Smotrich nur deshalb aus dem diplomatischen Rahmen, weil er sich als Antreiber ganz demonstrativ und unverblümt zu den israelischen Interessen äußert.
Was von der Nazi-Rethorik bleibt ist auf jeden Fall, dass man sich wieder als „guter Deutscher“ fühlen darf, statt als „häßlicher“, – das hat schon im Jugoslawien-Krieg gut funktioniert -, wenn man sich „wegen deutscher Vergangenheit“ nur bedingungslos auf die Seite Israels und seines stets erweiterbaren Existenzrechts stellt. Alles andere sieht Israel als seine Bedrohung und mit Hilfe seiner Unterstützer sogar als „antisemitische“.
Es sind die Taten vor allem, die gegen Völker- und Menschenrechte verstossen. Und das seit über 100 Jahren. Hinzu kommt, dass es nicht Euer Land ist sondern das der Palästinenser.
Eigentlich müsste der Typ doch hier viel Anklang finden, schließlich labert der den selben Müll wie Putin
Gottlob gibt es hier wenigstens einen Gerechten imForum, der bei allen Gräueln und Widrigkeiten auf diesem Globus die Vorfälle auf ihren einzig gültigen und wahren Kern zurückführt und so dafür sorgt, dass wir im Wirrwarr der Eindrücke nicht unseren ebenso wertewestlichen wie kriegstüchtigen Fokus verlieren: Putin ist schuld.
Bei aller berechtigten Empörung über den Widerling Ben Gvir darf man nicht vergessen, dass der keineswegs die Israelis in ihrer Gesamtheit und schon gar nicht die Juden repräsentiert. Das würde er sicher gerne, er ist aber nur einer, der selbstverliebt seine unsäglich rassistischen Ansichten in die Welt posaunt, geduldet von Netanjahu, der ohne die Unterstützung der Rechtsradikalen schon lange vor Gericht stehen würde und über einen neuen Job nachdenken müsste. Wir hier sind aufgefordert, unsere Empörung über diesen Menschen, den man nur als Faschisten bezeichnen kann, laut und deutlich zu äußern und von unserer Bundesregierung zu fordern, dass sie ihr Herumgeeiere gegenüber Israel in einen klaren Kurs umwandelt: keine Unterstützung für Faschisten, wo auch immer sie hocken mögen. Null Toleranz gegenüber Menschenrechtsverletzungen und Verstößen gegen das Völkerrecht.
Wer meint, Ben Gvir als Stellvertreter für „die Israelis“ ansehen zu dürfen, der fällt letztlich auf dessen Geschwätz herein und außerdem all denen in den Rücken, die in und außerhalb Israels seit Jahren für ein friedliches Zusammenleben von Palästinensern und Juden in Israel arbeiten.
Würde man die gleichen Maßstäbe anlegen, wenn es sich um ein Vertreter eines anderen Landes handeln würde? Ich habe den ernsthaften Verdacht, dass dem nicht so wäre. Es gibt auch bereits reale Beispiele…
Hallo Gabriele Kammerer,
hier meldet sich Katrin Ebersbach…
Kann es sein, dass wir vor ca. 35 Jahren
am Bodensee zusammen Theater gemacht haben????
Bei aller berechtigten Empörung über den Widerling Ben Gvir darf man nicht vergessen, dass der keineswegs die Israelis in ihrer Gesamtheit und schon gar nicht die Juden repräsentiert. Das würde er sicher gerne, er ist aber nur einer, der selbstverliebt seine unsäglich rassistischen Ansichten in die Welt posaunt, geduldet von Netanjahu, der ohne die Unterstützung der Rechtsradikalen schon lange vor Gericht stehen würde und über einen neuen Job nachdenken müsste. Wir hier sind aufgefordert, unsere Empörung über diesen Menschen, den man nur als Faschisten bezeichnen kann, laut und deutlich zu äußern und von unserer Bundesregierung zu fordern, dass sie ihr Herumgeeiere gegenüber Israel in einen klaren Kurs umwandelt: keine Unterstützung für Faschisten, wo auch immer sie hocken mögen. Null Toleranz gegenüber Menschenrechtsverletzungen und Verstößen gegen das Völkerrecht.
Wer meint, Ben Gvir als Stellvertreter für „die Israelis“ ansehen zu dürfen, der fällt letztlich auf dessen Geschwätz herein und außerdem all denen in den Rücken, die in und außerhalb Israels seit Jahren für ein friedliches Zusammenleben von Palästinensern und Juden in Israel arbeiten.
Wenn der Kerl „keineswegs die Israelis in ihrer Gesamtheit und schon gar nicht die Juden repräsentiert“, warum hört man dann von den angeblich vielen israelischen und jüdischen Nichtfaschisten nichts. Und das in der einzigen echten Demokratie im „Nahen Osten“! Die Straßen müssten doch alltäglich mit Protestlern überflutet sein.
Woran das wohl liegt, grübel, grübel…
Ich wundere mich nicht über diesen Ben-Gvir. Mord und Totschlag, ob verbal oder real, gehören schließlich zur Kernkompetenz von Faschisten. So, wie die deutschen Faschisten den Juden das „Recht auf Leben“ aberkennen wollten, so will es jetzt dieser „Herr“ mit DEN Palästinänsern.
Haben wir nicht eine „responsibility to protect“, wie es 1998 im Zusammenhang mit dem Kosovo hieß, als die NATO gegen Serbien in den Krieg zog, weil seinerzeit ein Völkermord an den Albanern im Kosovo verhindert werden müsse? Ich habe auch damals nicht geglaubt, dass sie sich morgen noch an ihr Geschwätz von gestern erinnern können oder wollen.
Ein klitzekleines Stückchen Glaubwürdigkeit könnte die Bundesregierung in meinen Augen gewinnen, wenn man wenigstens die Waffenlieferungen an Israel einstellen würde.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Da sagt mal einer, was schon Zeit ewigen Zeiten gang und gäbe ist und nun plötzlich so ein Geschrei.
Mir war es zeitlebens unverständlich, das die Deutschen während der Nazi-Zeit angeblich nichts mitbekommen haben wollen. Mit jedem weiteren Jahr des Palästinenser-Genozits wird mir dieser Unwille verständlicher, zumal man ja jetzt auch sieht, wie leicht Propaganda die Massen in Deutschland endgültig umpolen kann, siehe Russland. Ein sich wiederholendes Armutszeugniss…
… meinen vorangegangenen Kommentar ohne Probleme mit der Moderation hier absetzen zu können, spricht im Hinblick auf die so hochgehaltenen Forumsregeln allerdings auch Bände! Nicht wahr?
Die Forenten, die vor mir kommentierten, haben alles wesentliche gesagt.
Ich hätte nur eine kleine Anmerkung zu machen:
Ich bedaure, das vielfach von „Verletzen“ gesprochen wird, nicht nur von Herrn Rötzer.
Ich finde die Bezeichnung „Verwundete“ besser und deutlicher, denn dieser Ausdruck zeigt die Ursache auf,
nämlich militärische Gewalteinwirkung.
Verletzen kann man sich auch, wenn man die Kellertreppe hinunter fällt oder beim Brot schneiden.
Ansonsten Dank an Herrn Rötzer, das er sich durch diesen menschlichen Bodensatz gewühlt hat, um den Artikel zu schreiben!
Ich möchte daran erinnern, die gesamte politische Klasse Deutschlands, mit wenigen individuellen Ausnahmen, hat befunden und befindet weiter, daß Palästinenser in Israel UND Russen in Russland „nicht wert zu leben“ sind, indem sie materiell, und im Falle Russlands proaktiv an ihrer Hinschlachtung beteiligt sind.
Ich verstehe die Aufregung nicht, irgendwer muss halt für uns die Drecksarbeit verrichten. Merz hat klargestellt, dass geschieht auch in unserem Namen: Das gilt notabene für jedes Land das keinen Haftbefehl für diese rassistischen Massenmörder ausgestellt hat.
BDS (Israel und ihren mit Steroiden vollgepumpten Schläger USA)
Die Aufregung über die Aussagen von Ben Gvir ist einigermaßen erstaunlich, denn neu sind solche und noch viel krassere Sachen nicht. Vor einem Jahr hatte ich einige Sachen zitiert;
„Ohnehin hat Netanyahu Minister in seiner Regierung, die sich wie Amichay Eliyahu noch klarer äußern. „Die Regierung treibt die Auslöschung Gazas voran“, sagte Eliyahu. „Gott sei Dank vernichten wir dieses Übel.“ Finanzminister Bezalel Smotrich erklärte im Mai: „Wir erobern, säubern und bleiben… Auf dem Weg dorthin vernichten wir alles, was noch übrig ist.“ Er kündigte eine „noch nie dagewesene Zerstörung“ an.
Man kann aber auch diese Vernichtungsphantasien noch übertreffen. Der frühere Parlamentarier Moshe Feiglin, aus Netanyahus Likud-Partei, bezog sich schon vor einem Jahr offen auf Hitler und die Nazis. „So wie Hitler schwor, jeden Juden zu vernichten, und sagte, er könne nicht leben, solange ein Jude übrigbleibe, sage ich: Wir können in diesem Land nicht leben, solange ein Muslim in Gaza bleibt. Sie müssen eliminiert werden.“
https://overton-magazin.de/top-story/kriegsverbrechen-israels-blutiger-montag-fuer-gaza-journalisten/
Und sie sagen es nicht nur, sie handeln auch so. Aber über ihr Handeln herrscht in Deutschland weitgehend Stillschweigen und Konsequenzen für unsere Parteinahme fehlen. Solange dies so ist, kann man sich die billige moralische Empörung über derartige verbrecherischen Forderungen auch sparen. Mit diesen Ritualen und dazu gehören auch die von Hardt geforderten persönlichen Sanktionen Ben-Gvirs schaltet man nur die Nebelmaschine ein.
Ist der Feiglin auch aus Polen? Haben die keine eiegene Kultur da unten dass die alles und jeden nachmachen müssen? Als nächstes stellt sich der Feiglin hin und rennt die 100 Meter in Rekordzeit so wie ein Amerikaner oder läuft einen Marathion wie ein Afrikaner oder fängt an Tore zu schiessen wie Maradonna.
Die nicht zu überhörende Kullerei von Krokodilstränen aus den Traktaten unserer Wegwerf-Schatten-Schwurbler (aus Berlin, Brüssel und wo auch immer) – jetzt auch aus dem Vize-Kanzleramt, der Kanzler ist ja Gott sei’s gedankt im Sommerloch – ist für meinen Geschmack Heuchelei hoch 3,! Zu ‚Max&Moritz‘ bzw. Ben-Gvir&Belazel S. gab es ja nicht erst wg. dieses Menschenfreundes Ben-Gvir und seinen appetitlichen Aussagen von neulich schon gelegentlich etwas Aufregung. Spätestens seit der Arte-Doku „Israel – Extremisten an der Macht “ – allein dessen Reupload auf Youtube vermeldet 700.000 Aufrufe – hätte man es schon“ahnen“ können, dass solcherlei „Drecksarbeiten“ im Angebot keinesfalls von uns hochgeschätzt werden sollten. Und? Hat jemals die bestens aus Loriots „Rennbahn“ bekannte Aussage „Nehmen sie das zurück?“ von sich gegeben? Nein, nicht mal das, geschweige denn, dass der solcherlei Drecksarbeit über das ‚billigend in Kauf nehmen‘ hinaus sich noch entschuldigt hätte … mitnichten! Ohrenbetäubend die Stille allemal.
Der Mann hat ein ausgesprochenes Geschichtsbewusstsein, wenn er noch einen drauf setzt, die Hinrichtungen öffentlich mit Zuschauertribünen durchzuführen. Waren doch im Mittelalter diese beliebte Volksbelustigungen, bei denen der Pöbel sich über sein eigenes Jammertal zeitweise erhoben gefühlt haben durfte.
Himmler würde vor Neid erblassen, das war ihm nicht vergönnt, alles mußte heimlich geschehen.
Was so alles in einer „Demokratie“ möglich ist! Ich sehe schon Merz u a als Staatsgäste neben dem Dreckarbeiter auf der Tribüne sitzen, wenn sie doch bloß mit ihren Kritikern so verfahren könnte.
Die „Ukrainer“ sind Waisenknaben gegenüber diesem demokratischen Urgestein.
Was unklar bleibt, wieso verbindet der nicht seinen Gedanken zum Einsatz von Krokodilen mit der Hinrichtung? Das wäre doch eine konsequente Geschichtsaufarbeitung, Gladiatorenkämpfe Mensch, gut, das sind ja keine richtigen, gegen Krokodil, natürlich mit bloßen Händen, sonst wäre der Spaß nur halb und die Staatsgäste hätten nur halbes Vergnügen.
„Mit bloßen Händen“ ist für Andere vorgesehen:
„Last week, Ben Gvir promised Rom Braslavski, a former Israeli soldier who Hamas held in Gaza, that he would do everything possible to allow him to execute Palestinians, after Braslavski said he wanted to kill them with his “own hands”.“
https://www.middleeasteye.net/news/israels-ben-gvir-boasts-planned-execution-facility-palestinian-prisoners