Merz: „Wanken wir in Deutschland, wankt Europa. Wankt Europa, wankt die Ukraine. Deshalb bleiben wir fest“

Der ukrainische Präsident Selenskij und Bundeskanzler Merz hielten sich länger im öffentlichen Raum auf und waren offenbar sicher vor russischen Angriffen. Bild: president.gov.ua/CC BY-NC-ND-4.0

 

Bundeskanzler Merz ist nach seiner Laudatio für den obskuren Friedenspreis der Nato in die Ukraine gereist, um der Regierung dringend benötigte Rückendeckung zu leisten und mehr als eine Milliarde Euro mitzubringen, da die Ukraine für dieses Jahr trotz der Milliarden aus der EU weitere 27 Milliarden Dollar für das Militär benötigt. Auch nächstes Jahr klafft schon jetzt ein zweistelliges Milliardenloch. Merz versucht verzweifelt den Eindruck zu vermeiden, dass Deutschland schon unter Scholz und unter seiner Regierung die falsche Strategie verfolgt hat, auf einen militärischen Sieg und die Schwächung Russlands zu setzen. Jetzt steht die Ukraine vor der Pleite.

Unter den Angriffen auf die Energie-Infrastruktur, die Häfen und die Eisenbahn, die Rechenzentren und die Warenlager brechen allmählich die Wirtschaft des Landes und damit auch die Steuereinnahmen zusammen. Die Intensivierung der russischen Angriffe erfolgte auch in Reaktion auf ukrainische Drohnenangriffe auf das russische Hinterland, durch ausfallende Luftabwehr und schwierig abzufangende jet-getriebene Drohnen. Ziel Moskaus wird sein, die Ukraine im Winter zur Aufgabe zu zwingen. Das könnte schon bald geschehen, wenn der Ukraine das Geld fehlt, um Soldaten und Waffen/Munition zu bezahlen.

Wie üblich ist Merz mit dem Zug trotz russischer Warnungen offenbar sicher vor Angriffen gereist, auch als er sich mit Selenskij im öffentlichen Raum auf dem Maidan und beim Besuch der beschädigten Akademie der Wissenschaften in Kiew aufhielt. Trotzdem betonte er: „Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir lassen uns auch durch einen Drohnenangriff zum Zeitpunkt unseres Besuches nicht einschüchtern.“ Dramatisch erklärte er, dass an einem „friedlichen Sonntag“ – im Krieg – die Russen eine Brücke in Kiew bombardiert hatten. Das zeige, wie „sinnlos und kopflos“ der Krieg sei. Eine seltsame Einschätzung, da die Zerstörung der Brücken über den Dnepr natürlich für das zivile Leben und die militärische Logistik erhebliche Folgen hätte.

Merz, von dem man zunehmend den Eindruck hat, er sei nicht nur von der Anmutung  her wie Don Quijote ein Ritter der traurigen Gestalt, bindet das Überleben der Ukraine unter Selenskij an seine Kanzlerschaft. Das geht mit markigen Sprüchen einher, die die Alternativenlosigkeit der Unterstützung von ihm und der Ukraine einhämmern sollen: „Wanken wir in Deutschland, wankt Europa. Wankt Europa, wankt die Ukraine. Deshalb bleiben wir fest. Denn wenn wir festbleiben, dann bleibt Europa fest, und bleibt Europa fest, bleibt auch die Ukraine fest.“

In der Ukraine werde Europa verteidigt, behauptet er. Daher sei, so sagte er dem Bericht aus Berlin, die Unterstützung der Ukraine – man müsste immer sagen: der Selenskij-Regierung – „notwendig für die gesamte politische Stabilität Europas. Und daran müssten wir Deutsche eigentlich das größte Interesse haben.“ Russland führe einen Krieg gegen Europa und Deutschland. Das suchte er mit dem Drohnenvorfall auf dem Flughafen in Leipzig zu belegen. Das, so Merz, „war ein bewaffneter Angriff auf den Flughafen von Leipzig ausschließlich von Russland kommend“. Da gibt es Fragezeichen, man muss sich auch fragen, warum Merz betonen musste, dass der offenbar stümperhafte Angriff „ausschließlich von Russland“ kam. Das provoziert die Frage, wer denn noch hätte dahinterstecken können.

Die europäische Stabilität, die an das militärische Überleben der Ukraine gebunden sein soll, um einen Frieden gegen Russland im europäischen Interesse aushandeln zu können, ist nach Merz wieder mit der Stabilität der deutschen Regierung verbunden, also mit dem Ritter von der traurigen Gestalt, dessen Partei auch wegen ihm den Bach heruntergeht. Wie ausgerechnet die Bindung an den ukrainischen Präsidenten, dessen Macht im eigenen Land ebenso einbricht wie die von Merz und der bei Wahlen kaum Siegeschancen hätte, Stabilität garantieren sollen, bleibt das Geheimnis des Bundeskanzlers. Der droht nur wieder mit dem Phantasma, dass sonst Russland in Europa einmarschieren würde, macht aber auch deutlich, dass es nicht primär um Frieden zwischen Russland und der Ukraine geht: „Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns.“

Bild: president.gov.ua/CC BY-NC-ND-4.0

Zwar fordert er Russland auf, den Krieg zu beenden, dann könne man über alles sprechen, aber letztlich hält er daran fest, Russland in die Knie zwingen zu können und gibt die Devise aus: „Stärke, Durchhalten und Zeigen, dass Russland keine Chance hat, diesen Krieg zu gewinnen.“ Alles in allem demonstriert Merz in Kiew ebenso wie in Deutschland nach den Wahlen ein Weiter-so – mit ihm als Kanzler, mit der Aufrüstung und der Unterstützung der Ukraine: „Unser Kompass stimmt. Wenn wir diesem Kompass gemeinsam folgen, dann werden wir Frieden für die Ukraine und Sicherheit für ganz Europa erreichen.“ Dabei sieht es ganz nach dem Gegenteil aus.

Man weiß nicht, in welcher Welt der Bundeskanzler lebt, wenn er glauben lassen will, dass Russland bald zusammenbrechen wird, während die Ukraine, die vor dem Bankrott steht, zusammen mit den Unterstützerstaaten den Krieg gewinnen und die Friedensbedingungen diktieren soll. Die Beschreibung Russlands, die Merz auf der Pressekonferenz von sich gab, trifft zumindest auch auf die Ukraine zu: „Die russische Wirtschaft wird diesen Krieg nicht mehr unbegrenzt lange durchhalten. Denn dieses Land ist mittlerweile unterhalb der Schmerzgrenze dessen angekommen, was es wirtschaftlich verkraften kann: kein Wachstum mehr, sieben Prozent Inflation, 14 Prozent Zinsen, sinkende Einnahmen aus den Öl- und Gasverkäufen und ein immer größer werdendes Staatsdefizit.“

Dass Merz das Haushaltsloch der Ukraine klein redet, ist ebenso typisch wie das Übergehen der oft gewalttätigen Jagd auf den Straßen auf Ukrainer, die nicht für die Selenskij-Regierung und Europa kämpfen wollen. Der Bundeskanzler übergeht das wie üblich, schließlich werden für die Freiheit ja nur Ukrainer zum Kriegsdienst gezwungen. Er will den Deutschen, die weiter hinter ihm stehen und Milliarden für das untergehende Schiff Ukraine zahlen sollen, das Bild einer Ukraine beschwören, die geeint und heldenhaft gegen Russland kämpft: „Trotz des Angriffs, der heute Morgen stattgefunden hat, treffe ich hier auf ein entschlossenes Volk und auf eine entschlossene Regierung.“ Das „Volk“ hat er wohl nicht getroffen.

Zynisch muss man den Versuch nennen, die Rüstungsgeschäfte, die er anbahnt, nur als Beitrag der Unternehmen „zur Verteidigung, aber auch … zum Wiederaufbau des Landes“ sowie zum Profitieren von der „ukrainischen Expertise“ zu verkaufen. Die Rüstungsunternehmen wie Diehl und Quantum – Merz wurde von einer Wirtschaftsdelegation begleitet -profitieren von der einen Milliarde Euro Militärhilfe aus dem Haushalt, indem sie für die Fortsetzung des Krieges Waffen liefern oder entwickeln. Es sollen weitere Geschäfte im Umfang von 8,5 Milliarden Euro vereinbart worden sein. Natürlich nützen Joint Ventures auch den ukrainischen Unternehmern, aber interessant sind sie für deutsche Rüstungskonzerne als Absatzmarkt, der mit öffentlichen Geldern vornehmlich aus den EU-Staaten finanziert wird, was man als Subvention bezeichnen kann. Zudem bietet die Ukraine, solange Krieg geführt wird, ein Testfeld für die Entwicklung von Waffen, auf dem nur Ukrainer (und Russen) sterben.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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60 Kommentare

  1. Die Durchhalteparolen werden immer markiger. Die Siegesmeldungen immer größer. Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor, so als Deutscher.

    1. Bei Youtube findet man „Wochenschauen“ aus der späten Schaffensphase des österreichischen Malers! Ponkt! (wegen der 100 Zeichen).

    2. @Alfred Nonym
      Vielleicht erleben wir gerade ein Deja vu.

      „Der Bürgermeister von Brilon Josef Paul Sauvigny war Mitglied mehrere NS-Organisationen, darunter der SA. Merz veröffentlicht dreiseitige Erklärung“
      .
      „Nach allem, was ich aus meiner Familie weiß, war mein Großvater eine beeindruckende Persönlichkeit und ein erfolgreicher Bürgermeister.“

      „Mein Großvater ist kein Nationalsozialist gewesen.“

      Mehr unter der Quelle:
      https://taz.de/Merz-Grossvater-SA–und-NSDAP-Mitglied/!803355/

      Die AFD wird in laut dem neuen Strategiepapier zur Systempartei
      Kein EU-Austritt mehr, etc.. Dann wird auch bald der angebliche Friedenskurs der AFD vom Tisch sein.
      Das wird hoffentlich zur Spaltung der Partei führen und zur Selbstzerlegung.

      1. „Hans Filbinger war kein Nazi“

        …sagte der bawü-MP (und damit ein Amtsnachfolger des Nazi-Marinerichters Filbinger) Günther Oettinger bei der Trauerfeier 2007. Kurz darauzf wurde er in die EU abgeschoben.

  2. Ja ja, der Merz, dieser Mann ist nicht nur überheblich, selbstgefällig und abgehoben, nein, ein Herrenmensch eben, Kolonialherr würde es auch gut nageln. Aber war es mit Scholz besser? Mit Merkel? Mit Schröder? Hat irgendeine dieser Regierungen irgendetwas gemacht, was sich für einen mittelständischen Arbeitnehmer als gut herausgestellt hat? CDU, SPD, FDP, Grüne, sie alle waren mal zumindest Teil einer deutschen Regierung. Die einzige Konstante, die recht viele Bürger seit geraumer Zeit erkennen, ist die, dass sie immer weniger Geld im Portemonnaie haben.

    Im Gegenzug gibt es stetig schlechter werdenden Leistungen. Die Infrastruktur zerfällt, die Schulen sowieso, die Bahn ist sogar international zur Lachnummer geworden, Schwimmbäder schließen, die verbliebenen Freibäder sind nur noch mit Sicherheitsdienst zu betreiben, die Mieten explodieren, an der Tankstelle ziehen sie dir das letzte Hemd aus, beim Arzt gibt es keine Termine mehr und wer im Alter pflegebedürftig wird, dem saugt Vater Staat den letzten Cent aus der Tasche. Zusätzlich dann noch Zensur, Strafen und Sanktionen für diejenigen, die vom offiziellen Narrativ abweichen.

    Das Schlimmste daran: Merz hat seine Aufgabe bereits erfüllt, seine Black Rock-Drahtzieher dürften mit seiner Leistung höchst zufrieden sein. Die Kriegsanleihen sind unter Dach und Fach. Die Maßnahmen zur Umleitung sozialer Ausgaben in den Militärisch-Industriellen-Komplex sind in vollem Gange. All das würde sich durch einen Tod von Merz nicht ändern. Eher das Gegenteil: Weil er eben so unbeliebt ist, ist es viel besser, ihm noch mehr unpopuläre Entscheidungen anzuhängen, damit der nächste BK – der aller Wahrscheinlichkeit nach genauso schlecht sein wird wie der Merz – so tun kann, als stünde er für eine völlig neue Politik.

    Ein Land, in dem wir gut und gerne leben?? Oder Jammern auf hohem Niveau? Oder das tumbe Gefühl, dass sich in diesem Land auch künftig nichts zum Besseren wenden wird?

    Man muss sich nur den dummen Wechsel von Starmer zu Burnham in Großbritannien ansehen. Es gibt eine Menge Briten, die naiv dachten, dass Burnham „es gut meint“. „Der britische Premierminister Andy Burnham begeistert seine Partei und die Wähler. Von seinem Erfolg kann die deutsche Politik lernen“, so jauchzt der Spiegel.

    Dass Großbritanniens Staatsverschuldung im Jahr 2026 bei rund 103,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegt und das Land Rekordzinsen für neue Schulden und den Schuldendienst zahlt, wobei die jährlichen Zinszahlungen inzwischen das Verteidigungsbudget übersteigt, das lässt man hier tunlichst beiseite.

    Die Ursachen sind doch stets die gleichen: Regierungen verwenden die sprudelnden Einnahmen unproduktiv, fremd- statt eigennützig, sinnlos statt zukunftsaufbauend und ideologisch statt ökonomisch. Auch ein Burnham statt eines Merz würde es in Deutschland nicht zum Guten richten.

    1. Perfekt beschrieben. Danke dafür. Ergänzt den sehr guten Artikel von Herrn Rötzer. Ich wünsche mir solche Artikel von den sogenannten Mainstreammedien.

    2. „das Land Rekordzinsen für neue Schulden und den Schuldendienst zahlt“
      Das ist der Dienst des Staates an seinem Finanzkapital. Und dieses hat sein Heimathafen oft in Steuerparadiesen – auch britischen. Also verläuft alles im funktionellen Soll. Die Zahler von Lohnsteuer scheint das nicht zu stören.

    3. Ein wirklich sehr guter Leserkommentar. Da hat sich jemand Gedanken gemacht und nicht einfach nur die üblichen politischen Parolen wiederholt. Für mich beschreibt dieser Kommentar sehr vieles von dem, was in diesem Land inzwischen schiefläuft.

      Und bei Merz möchte ich gar nicht erst um den heißen Brei herumreden: Ich halte sein politisches Vorgehen für zutiefst verantwortungslos und in Teilen für brandgefährlich. Was mich dabei besonders wütend macht, ist der Eindruck, dass die Interessen der ganz normalen Bevölkerung immer weiter nach hinten rücken, während andere Interessen offensichtlich wesentlich mehr Gewicht bekommen. Für mich ist das keine Kleinigkeit und auch kein gewöhnlicher politischer Streit mehr. Wenn politische Entscheidungen dazu führen, dass immer mehr Menschen finanziell unter Druck geraten und gleichzeitig enorme Summen für andere politische Prioritäten mobilisiert werden, dann ist für mich eine Grenze erreicht.

      Aber genau deshalb ist der entscheidende Punkt dieses Leserkommentars so wichtig: Selbst wenn Merz morgen zurücktreten würde, wäre damit das eigentliche Problem nicht beseitigt.

      Merz ist für mich nicht das gesamte Problem, sondern ein besonders sichtbarer Teil eines viel größeren Problems. Über Jahrzehnte haben CDU, SPD, FDP und Grüne Regierungsverantwortung getragen. Die Namen wechseln, die Gesichter wechseln, die Versprechen wechseln, aber die grundlegenden politischen Strukturen und Fehlentwicklungen bleiben erstaunlich konstant.

      Bei Merkel bin ich besonders kritisch. Für mich gehört sie zu den politisch folgenschwersten und problematischsten Figuren der deutschen Nachkriegsgeschichte. Unter ihrer langen Regierungszeit wurden aus meiner Sicht zahlreiche Probleme nicht gelöst, sondern vertagt, verschleppt oder durch kurzfristige Entscheidungen verschärft. Vieles von dem, was wir heute beklagen, ist nicht plötzlich vom Himmel gefallen.

      Bei Schröder bin ich dagegen tatsächlich zwiegespalten. Einerseits sehe ich Entscheidungen aus seiner Regierungszeit, die ich durchaus positiv bewerte, etwa bestimmte Energie- und Infrastrukturprojekte. Das war langfristig gedacht!

      Was Merz betrifft, bleibt meine Kritik trotzdem unmissverständlich: Ich halte wesentliche Teile seines politischen Kurses für falsch und gefährlich. Und wenn ich sage, dass ich mir bei bestimmten Entscheidungen sogar strafrechtliche oder politische Konsequenzen vorstellen könnte, dann meine ich damit nicht, dass ich irgendjemanden vorverurteilen möchte. Für mich geht es vielmehr darum, dass politische Verantwortung nicht an der Tür zum Kanzleramt enden darf.

      Aber selbst ein Rücktritt von Merz würde das Grundproblem nicht lösen.

      Denn was bringt es, einen Politiker auszutauschen, wenn anschließend der nächste Vertreter desselben politischen Systems kommt und die gleichen Mechanismen weiterlaufen? Dann haben wir vielleicht ein neues Gesicht, aber keine neue Politik.

      Genau deshalb ist dieser Leserkommentar so stark. Er geht über das reflexartige „Merz muss weg“ hinaus und stellt die viel unbequemere Frage: Was kommt danach und warum sollte es diesmal tatsächlich anders werden?

      Ein Kanzler kann gehen. Ein anderer kann kommen. Aber solange sich an den grundlegenden politischen Prioritäten, an der Verschwendung von Ressourcen, an der Bürokratie, an der Wirtschafts- und Energiepolitik und am Umgang mit dem Geld der Bürger nichts Grundsätzliches ändert, wird sich auch an den Problemen wenig ändern.

      Deshalb finde ich diesen Leserkommentar wirklich stark. Da hat sich jemand Gedanken gemacht. Und genau solche Beiträge sind für mich wesentlich wertvoller als das ewige „Der muss weg, dann wird alles gut“.

      Denn nein: Nur Merz wegzuräumen reicht nicht. Das Problem sitzt wesentlich tiefer.

    4. @Cajus
      Der Herr Schröder saß mit Frau auch bei Steinmeiers unsäglicher Rede am 3. Oktober und klatschte auch kräftig Beifall.

      Die Rede sollte man sich wirklich anhören wenn Steinmeier über SEINE Demokratie spricht und sich herablassend über Wähler äussert die nur auf ihr Recht pochen.

      Statt zu vereinen macht Walter lieber weiter den Spalter und somit ist er ebend nicht der BP aller Bürger!

  3. Witzig, was ein „stur“ bei Merz ist, ist ein „konsequent“ bei Putin.

    Immer schön mit zweierlei Maß messen. Ein echter Rötzer eben. Was tut man nicht alles für die Blase.

    Herr Rötzer, falls man es vor Ihnen verheimlicht hat: Niemand braucht einen Sieg über Russland. Aber Russland braucht auch keine Siege über seine Nachbarn.
    Das Waffenstillstandsangebot schlägt der selbstverliebte Zar seit Monaten aus und die Menschen sterben weiter.
    Und in D jubeln dem Diktator Menschen zu, die nicht wissen was sie tun.

    1. Das einzige echte Waffenstillstandsangebot, das es in diesem Krieg bislang gab, hat der Westen ausgeschlagen. Im April 2022 war das – vor schätzungsweise über eine Million toten Soldaten,. vor allem auf ukrainischer Seite. War es das wert, NAFO?

      Auch einige Teil-Waffenstillstände hat Kiew ausgeschlagen. So das Angebot Moskaus, Energieinfrastrukturen nicht anzugreifen. Und nein, das war nicht nachdem die Ukraine begonnen hat, diese in Russland anzugreifen, bis es sogar Trump zuviel wurde, sondern schon vor über einem Jahr. Tatsächlich begann Kiew mit den Angriffen direkt als „Antwort“ auf das Moskauer Angebot. Ein Jahr später ist die Ukraine energietechnisch so gut wie tot. In Russland gibts die Energie trotz der Angriffe immer noch. Und auch die haben zuletzt extrem nachgelassen. Kiew hat offenkundig keine Pfeile mehr im Köcher und der Bevölkerung wird schon seit Wochen geraten, die Städte vor dem Winter zu verlassen, weil man die nicht mehr wird versorgen können.

      Läuft nicht gut, oder?
      Und wer Merz verbal den Allerwertesten pudert, sollte nicht vom „selbstverliebten Zaren“ spotten….

      1. Die Russen greifen seit 2022 ohne Unterbrechung, aber mit Vorliebe im Winter die komplette Energieinfrastruktur der Ukraine an. Die Ukraine antwortet mit gleicher Münze erst seit 2025 und zwar in der Art, dass der Zar jammert und die Russen in Schlangen stehen. Das ist Pillepalle im Vergleich zu dem was die Russen von Beginn an angerichtet haben und weiter anrichten.

        Das Angebot für einen Waffenstillstand durch einfrieren der Front steht seit Monaten aber der Zar hofft auf noch auf ein paar qkm. Wenigstens der Donbass soll komplett erobert werden. Das ist ein Kriegsziel für die Galerie, geopolitisch nicht wirklich wichtig. Das kann sich nur ein Zar leisten. In einer Demokratie wäre der Typ schon weg. Da lebt der Vatnik gerne, solang er nicht in die Sturmtruppen muss.

        Nach 4,5 Jahren steht der Angegriffene immer noch und will einfach nicht brechen. Obwohl der Zar und seine Vatniks jeden Monat den Sieg herausposaunen. Der Krieg wird frühestens in 2027 enden und das ist auch nicht besonders wahrscheinlich.

        Die Ukraine wird selbst entscheiden, ob sie den Krieg beenden wird. Nicht die Russen und nicht die Europäer

        1. Da ist wieder das Wort „Vatnik“ von unseren ach so deutschen Demokratie- und Menschenfreund, der noch nie einen NATO-Krieg schlecht fand, besonders wenn es gegen Slawen oder Muslime ging. Denn er selbst ist aus dem ehemaligen Jugoslawien, wenn ich ihn nicht verwechsle. Dazu hat er hier so Mitstreiter mit noch eindeutigeren Namen wie „Phz 2000“ oder GBU-57. Die sind hier auch immer ganz besorgt, dass alles FDGO-konform und völkerrechtlich einwandfrei läuft.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Watnik
          https://en.wikipedia.org/wiki/Vatnik

          1. Schöne Fantasie. Meine Einstellung zum Jugoslawienkrieg habe ich hier schon mehrfach dargestellt. V. Hooked hat aber keine Ahnung davon und behauptet einfach mal etwas.
            Fantasie 10 Punkte, Wahrheit 0 Punkte. 👏🏻👏🏻👏🏻

        2. lol. selten soviel blödsinn gelesen. die ukraine bestimmt rein gar nichts mehr selber. die ist verkauft an black rock, die united states of aggression und die dämliche eu. mit der eu ist dieser korrupte staat eine selbstzerstörerische symbiose eingegangen.

      2. @Heinz

        Begreif doch, dass gegen Trolle wie Ottono vernünftige Argumente für die Katz sind, Leute wie er überlesen sie nur.

        Wenn du bei Ottono Eindruck machen möchtest, benutze nur leicht verständliche Satire.

    2. Ottono schreibt:
      „Niemand braucht einen Sieg über Russland. Aber Russland braucht auch keine Siege über seine Nachbarn.“
      Welche Nachbarn?
      Es geht ausschl um die Ukraine und ……
      um eine neue Sicherheitsarchitektur in EUropa MIT Russland.
      Habe heute gerade wieder gelesen, dass selbst Menschen, die sich als Ukrainer
      identifizieren im Alltag russisch sprechen und das gerne.
      Die beste Lösung 2013 wäre eine Trennung gewesen, Beispiel Tschechoslowakei (heute Slowakei und Tschechien) vollzogen ohne Blutvergiessen.
      Wollten das USA/Nato/EU… NEIN!!
      Sie könnten, wenn Sie denn wollten das alles bei Rand Corporation und Zbigniew Kazimierz Brzeziński nachlesen…..!

    3. @Ottono

      Russland braucht keine Siege, der Sieg über Nazi-Deutschland reicht völlig aus, aber Deutschland scheint sich immer noch nicht mit seiner Niederlage gegen Russland im Zweiten Weltkrieg abgefunden zu haben.

      Na ja: „Wer nicht hören will, muss fühlen.“

    4. „…was ein „stur“ bei Merz ist, ist ein „konsequent“ bei Putin.”
      Unterschiede, für die Herr Rötzer nichts kann. Witzig ist das leider überhaupt gar nicht.

  4. Der Don Quijote mit den beiden Fetteimern an den Füßen, poltert bis zum Spannungsfall über’s öffentliche Parkett.
    Eine andere politische Rettung ist nicht in
    Sicht.

    Die Russen setzen jetzt „fliegende Drahtscheren“ in Kiew ein. Das sind Drohnen mit Sprengstoff in den Flügeln.
    Damit zerschneiden sie beim Aufschlag die tragenden Seile der Brücken um Kiew.
    Ohne Zweifel stecken die Russen hinter
    dem „Anschlag“ in Leipzig. Nur Russen verwenden Drohnen, die unter eine Tortenhaube passen und maximal 100 Gramm Fimo tragen können.

    Bis zum nächsten Besuch mit Selenskis
    Nase in der Achselhöhle.

  5. Die „Berichterstattung“ über Merz „Besuch“ gestern waren schon fast FSK18-pflichtig, so wie er den kleinen Nazi-Freund geherzt hat. Und das Wort benutze ich bewußt, denn „der Jude“ Selenski bedient nicht nur die üblichen ukrainischen Nationalismen, sondern posiert vor SS-Runen zur Ordensverleihung und ist dabei, in Kiew, ausgerechnet auf dem Gelände eines der größten Heiligtümer der russisch (!!!!) orthodoxen Kirche, dem Kiewer Höhlenkloster nämlich, ein Walhall für Naziverbrecher aus der Zeit von Bandera & Co. einzurichten, die dafür mittlerweile einer nach dem anderen „heim ins Reich“ geholt werden.

    Die Show mit dem Luftalarm war andererseits so peinlich…. da kann man nicht mehr ernst bleiben. Das macht das Kiewer Regime nun seit Jahren so, wenn Besucher kommen. Diesmal inszenierte man es auch noch gleich für den Tross der Hofberichtbestatter. Weder waren die bedroht, noch hörte man einen Einschlag in der Nähe. Nur die Sirene.

    Mann, Mann, Mann….

  6. Auf einem Foto, das nicht nur den oben zu sehenden Bildausschnitt zeigt, sieht man, dass Elendski auf Zehenspitzen steht. Ein echter Medienprofi! Dabei trägt er doch bereits Schuhe, die ihn ein paar Zentimeter größer wirken lassen.

    (Stimmt es eigentlich, dass es Ukro-Portalen verboten ist, die Füße des Bandera-Kobolds zu zeigen, wenn er neben Erwachsenen steht?)

  7. Da reist der Herr Bundeskanzler an dem Tag der deutschen Wiedervereinigung/ Einheit,
    einem ja sehr bedeutenden Tag der Bundesrepublik, lieber mit einem Milliardengaschenk,
    zum Umarmen des Diktators Elendski, in die Ukraine. Bringt dann auch noch sich und seine
    Mitarbeiter in höchste Lebensgefahr, wissend, dass Russland auf Westpolitiker, die in das
    Kriegsgebiet reisen keine Rücksicht mehr nimmt. Muß dieser Mann Deutschland wirklich erst
    in den Kreig mit Russland reißen, bevor er endlich von seinem Posten enthoben werden kann?

  8. Merz hat sein Herz wohl zwangsläufig an die Nation verloren, welche Russen zu Tausenden tötet, da kann man nichts machen.

    PS: Natürlich wäre es Merz – genau so wie Medienschaffenden wie Herrn Martens – lieber, wenn tausende russische Soldaten durch den Beschuß deutscher Landser zu Tode kämen.

  9. „Wie ausgerechnet die Bindung an den ukrainischen Präsidenten, dessen Macht im eigenen Land ebenso einbricht wie die von Merz und der bei Wahlen kaum Siegeschancen hätte,“

    Die grösser werdende Kluft zwischen dem deutschen Reichskanzler -abgebildet in dessen miserablen Umfragewerten- resultiert aus der Tatsache, dass er mit seinen direkten Statements zumindest aussenpolitisch die korrekten Einschätzungen liefert und Forderungen aufstellt, aber auf eine Bevölkerung stösst, die in ihren in der Merkel-Ära eingerichteten atomisierten individuellen Komfortzonen verharrt, wo man nach wie vor mehrheitlich der Ansicht ist, Sicherheitspolitik -und Frieden in Europa- seien zum Nulltarif zu bekommen und die Aufgabe der Regierung bestehe ausschliesslich darin -wie in den Nullen- & Zehnerjahren- die europäische Friedensdividente einzustreichen und an das Volk zu verteilen zum Versaufen und zum Verballern auf Malle & Teneriffa. In der sog. „Zeitenwende-Rede“ im Februar 2022 stellte der damalige Reichskanzler Scholz klar: die guten, alten Merkel-Zeiten mit reichlich Speck fürs Volk seien vorbei, ab jetzt müsse der europäische Frieden auch bezahlt werden. Das tumbe deutsche Volk hat die fundamental veränderte außen- und sicherheitspolitische Lage Europas auch im bald 5-ten Jahr des grössten Krieges in Europa seit ’45 immer noch nicht kapiert.

    1. Politische Inszenierungen („Zeitenwenden“ und ähnlicher Schmarrn) sollte man als das betrachten, was sie sind: Gewollte und herbei manipulierte Volten, um das Volk hinters Licht zu führen, es um sein Hab und Gut, und letztlich auch um die physische Existenz zu bringen – zum Befriedigung der narzisstischen Habgier einer verkommenen „Elite“.

  10. Die Jahre nach 2015 der Kanzlerschaft Merkel, so dachte ich, seien schwer zu übertreffen und wurde mit jeder folgenden Bundesregierung eines Besseren belehrt. Eine Außenministerin Baerbock kann nicht getoppt werden, aber ein Wadeful schafft sogar das. Gegen Merz wirkte O.Scholz mittlerweile wie der Friedenskanzler. Es wird langsam Zeit für die Iden des Merz.

  11. @Inninnör
    Ich denke nicht, dass der ein hohes Risiko eingegangen ist, es wäre auch sehr Schade um diese „Figur“. Solche Typen sollten schon das Ende nahen sehen und dieses auch bis zum Schluss auskosten dürfen.
    Die Schreihälse und „Schreibtischgeneräle“ rechnen mit dem Shutdown um ab 2029. Ergo werde ich höchstwahrscheinlich den Zusammenbruch der EU/Nato und die Zerstörung des europäischen Kontinents nicht mehr miterleben dürfen.😉🤣🤦‍♂️

  12. In der Ukraine werde Europa verteidigt, behauptet er.

    Da wäre doch zu erst zu klären, was damit gemeint ist. Es ist ja nicht nur Merz, der das „behauptet“, es ist die Stellung der europäischen Staaten, die ihr Schicksal ganz praktisch an den Erfolg der Ukraine knüpfen.

    In der Ukraine soll Europa verteidigt werden. Was wird denn da eigentlich verteidigt, und warum ist dafür ein Sieg über Russland notwendig?
    Europa ist auf dem Weg zu einer Großmacht, die aus eigener Kraft ihre Interessen verteidigen kann. Dem steht Russland entgegen. Wenn Russland nicht in die Schranken gewiesen werden kann, dann ist das Projekt Europa erledigt.

    1. …..wird dann in ein paar Jahren die Freiheit EUropas in Taiwan verteidigt?
      Was hat man eigentlich am Hindukusch verteidigt?
      Und aktuell „verteidigt“ man EUropa in der Ukraine? Was ist das Ziel?
      „EUrasien von Lissabon bis Wladiwostok“?
      Da lachen ja die Hühner, mit den grossen Hunden pinkeln gehn aber das Bein nicht so hoch heben können. 😂😂

    2. Zur Abwechslung könnte die EU doch mit der RF kooperieren anstatt stetig zu versuchen, die RF zu ruinieren. Wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

    3. „Europa ist auf dem Weg zu einer Großmacht, die aus eigener Kraft ihre Interessen verteidigen kann. “

      Ich glaube, das genau sind eher Wunschträume. Wo sind unsere Energie-und Rohstoffressourcen? Und wie sieht es mit unserer Demographie aus?

    4. ivg: Europa ist auf dem Weg zu einer Großmacht, die aus eigener Kraft ihre Interessen verteidigen kann.

      Hier scheint jemand an die deutschen Großmachtträume zu glauben. Nie und nimmer werden die USA das zulassen. Die Deutschen dürfen zwar militärisch stark werden, aber nur in Abhängigkeit von den USA und solange sie die Interessen der USA bedienen. Und solange die europäische politische Führung stramm transatlantisch orientiert und Teil der Nato ist, solange läuft alles zum Vorteil der USA. Man erinnere sich wofür die Nato gegründet wurde: um die Deutschen unten und die Russen draußen zu halten.

      1. @garno @Simon @Lana

        Für die Frage, warum die Regierungen Europas so verbissen an der Unterstützung festhalten, ist es völlig irrelevant, wie man selber die Erfolgsaussichten einschätzt. Und schon gleich nicht sollte man – wie @Lana es tut – eine alternative Strategie anbieten.

        Europa muss zu dem Machtblock werden, der dann auf Augenhöhe mit anderen Mächten konkurrieren kann. So sagt es die Politik selber. Nehmt das doch endlich mal zur Kenntnis, dass das Programm ist.
        Die Klugscheißerei, die Besserwisserei, dass das alles nichts wird und nichts werden kann, teilt den Standpunkt und bemängelt Umsetzung und Erfolgsaussichten.

        @Somin wir kommst du auf „wir“? Wieso machst du dich gemein mit einer Politik, die dich als Menschenmaterial zu verheizen bereit ist? Wie Gauck schon vor Jahren angekündigt hatte: es werden Opfer auf „uns“ zukommen, also auf den Teil der Bürger, der sowieso immer für alles geradezustehen hat.

        1. ivg: „Europa muss zu dem Machtblock werden, der dann auf Augenhöhe mit anderen Mächten konkurrieren kann. So sagt es die Politik selber.“

          Und vielleicht glaubt die Politik sogar daran (die Nazis hatten auch an einen großen Sieg geglaubt). Es fehlen schlicht die materiellen Möglichkeiten zur Realisation um mit USA und China gleichzuziehen. Zudem steht Europa (speziell Deutschland) unter Kuratel der USA.
          Zu gebrauchen sind die Europäer aber gut um gegen Russland zu hetzen, was letztlich beide, Russland wie Europa verausgaben und schwächen wird.

          1. Und vielleicht glaubt die Politik sogar daran (die Nazis hatten auch an einen großen Sieg geglaubt). Es fehlen schlicht die materiellen Möglichkeiten zur Realisation um mit USA und China gleichzuziehen.

            Wen interessiert das? Mich jedenfalls nicht. Was soll ich mir Gedanken um den Erfolg dieses imperialistischen Aufbruchprogramms machen? Den Schaden habe ich so oder so.

            Abgesehen davon haben sich Politik und deren Fachabteilungen sicher ausgiebig Gedanken gemacht und kennen die Schwierigkeiten, die ein solches Programm mit sich bringt. Das scheint die jedenfalls nicht sonderlich zu beeindrucken, sie halten stur an ihrem Programm fest. Das mag den USA nutzen, findet aber nicht wegen den USA statt.

            Was mich sowohl an den meisten Artikeln als vor allem auch an den Kommentaren stört, ist diese Pose des Auskenners, der über die Unfähigkeit der Politik(er) herzieht. Und das dann ausgerechnet dann, wenn einen die Politik mal wieder so richtig in die Scheiße tunkt. Also ausgerechnet dort, wo man ganz praktisch erfährt, wie ungemütlich der nationale Erfolg für diejenigen ist, die ihn erarbeitet/erkämpfen sollen.
            Alle Staaten verarmen und verheizen ihr Volk, um sich in einem Krieg gegen den Feind durchzusetzen. Und das einzige, was euch dazu einfällt ist, dass die Politiker „unfähig“ sind? Ihr kritisiert das Personal, dass staatliche Zwecke exekutiert, nicht aber den Staat, der solche Zwecke immer(!) kennt.

            1. Sie verteufeln den Staat an sich. Es ist aber der kapitalistische Staat, der zwangsläufig zum Imperialismus führt. Der Staat ist eine Organisationsform der Gesamtgesellschaft, mit der die herrschende Klasse ihre Interessen durchsetzt. Entscheidend ist also: Wer herrscht im Staat.

  13. Da hat Merz vielleicht etwas verwechselt. Er meint sicher, daß Deutschland am Hindukusch verteidigt wird. So hieß es mal. Nur blöd, daß die Taliban jetzt am Hindukusch das Sagen haben.

  14. Nachdem der ehemalige BND-Chef Bruno Kahl, Zitat Domradio: „engagierter Katholik und Kirchgänger“ konsequenterweise vor einem Jahr zum Vatikan wechselte, übernahm sein Nachfolger, Martin Jäger, deutlich weniger christlich aktiv, als vorheriger deutscher Botschafter in Kiew Kahl’s Amt. Auf diesem Posten sind angesichts der „russischen Bedrohung“ „engagierte Katholiken und Kirchgänger“ nicht unbedingt die erste Wahl.

    Wenn ihr mich fragt, hat der mMn gemeingefährliche Kanzler bereits seit einiger Zeit eine Art Konzertierte Aktion vorbereitet, die noch nicht abgeschlossen ist und auch gegen die Opposition gerichtet ist. Einen Tag nach ihm, die Züge sollen sich begegnet sein, kam Katrin Prien nach Kiew. Prien: „Uns ist es wichtig, in der gesamten Bandbreite unsere Unterstützung für die Ukraine zum Ausdruck zu bringen“

    Und heute im Bundestag wurden vom BND-Chef Jäger auch ganz „harte Geschütze“ aufgefahren. Die meisten werden es mitbekommen haben. Trotzdem nochmal:

    „Die Konfrontation, in der wir mit Russland stehen, hat eine neue, gefährlichere Qualität: Deutschland ist in Gefahr, in einen gewaltsamen Konflikt mit Russland zu geraten.“

    „Die russischen Geheimdienste agierten hochprofessionell und rücksichtslos. Die Gefahr weiterer Anschläge wie in Leipzig ist keineswegs gebannt.“

    „Deutschland ist zu einem Haupthindernis russischer hegemonialer Machtprojektion in Europa und damit zur Zielfläche russischen Handelns geworden. Wer sich nicht fügt, wird zum Gegner: So lautet die Moskauer Lesart.“

    „Russland führt einen Schattenkrieg gegen uns. Dieser unerklärte Krieg ist nicht mit herkömmlichen militärischen oder rechtlichen Kategorien zu fassen. Wir befinden uns nicht im Verteidigungsfall und werden trotzdem angegriffen – ein Schattenkrieg eben.“

    Wenn das Vokabular von Merz und auch von Jäger von ARD und ZDF zur offiziellen Sprachregelung für den Michel gemacht wird, muss ein weiterer „russischer Drohnenangriff“ oder vergleichbares wahrscheinlich bereits genauso in Dobrindts Schublade liegen, wie die neuen Befugnisse für die Geheimdienste. Wie gerne würde ich mich täuschen…….

    1. Letztlich muss man nur die Adjektive austauschen, dann stimmts: „Russland ist zu einem Haupthindernis deutscher hegemonialer Machtprojektion in Europa und damit zur Zielfläche deutschen Handelns geworden. Wer sich nicht fügt, wird zum Gegner: So lautet die deutsche Lesart.“ – Insofern muss ich „Adel verpflichtet“ recht geben, immer das Gegenteil annehmen, was offiziell verlautbart wird.

  15. Deutschland und Europa wanken längst heftig und die Ukraine wird diesen Winter wohl kollabieren! Aber der 10 Prozent Kanzler macht weiter. Es erinnert alles ein wenig an den April 1945.
    Ob er schon ein Ticket nach Südamerika in der Tasche hat? Genug Geld hat er ja!

    1. Jasmina: Sie wissen ja was im April dann final im Führerbunker passiert ist oder? Merz
      hat min. 2 Privatjets. Wenn es hart wird, ist er damit und seine Anhänger, plus Familie
      zu einem seine Anwesen, die noch gar nicht bekannt sind, verschwunden.

  16. Seine Beliebtheit liegt unter 10 %, nicht mal CDU-Wähler mögen ihn.

    Das Schlimmste: Merz hat seinen Job bereits erledigt, seine Blackrock-Drahtzieher dürften mit seiner Leistung äußerst zufrieden sein. Die Kriegskredite sind genehmigt. Die Maßnahmen zur Umleitung der Sozialausgaben in Militär und Industrie sind in vollem Gange. Gerade weil er so unbeliebt ist, ist es viel besser, ihm noch unbeliebtere Entscheidungen aufzubürden, damit sein Nachfolger – der genauso schlimm sein wird wie der alte – vorgeben kann, für eine völlig neue Politik zu stehen. Man muss sich nur den dämlichen Übergang von Starmer zu Burnham in Großbritannien ansehen. Ich kenne Briten, die leichtgläubig dachten, „Burnham meint es gut“.

  17. Friedrich Engels: „Der allgemeine Krieg, der dann ausbricht, wird diesen slawischen Sonderbund zersprengen und alle diese kleinen stierköpfigen Nationen bis auf ihren Namen vernichten. Der nächste Weltkrieg wird nicht nur reaktionäre Klassen und Dynastien, er wird auch ganze reaktionäre Völker vom Erdboden verschwinden machen. Und das ist auch ein Fortschritt (…) Wir denken nicht daran. Auf die sentimentalen Brüderschaftsphrasen, die uns hier im Namen der kontrerevolutionärsten Nationen Europas dargeboten werden, antworten wir, daß der *Russenhaß die erste revolutionäre Leidenschaft bei den Deutschen* war und noch ist.“ (13.01.1849)

    Karl Marx: „Es ist ditto von geologischer und hydrographischer Seite nachgewiesen worden, daß östlich vom Dnepr große „asiatische“ Differenz eintritt, verglichen mit dem ihm westlich Liegenden, und daß (was schon Murchison behauptet) der Ural durchaus keine Scheide bildet. Resultat, wie Duch[inski] es zieht: Russia ist ein von den Moskowitern usurpierter Name. Sie sind keine Slawen; gehören überhaupt nicht zur indogermanischen Race, sind des intrus, die wieder über den Dnepr gejagt werden müssen etc. Der Panslawismus im russischen Sinn eine Kabinettserfindung etc.“ (24.06.1865)

    August Bebel: „Vor zirka sieben Jahren führte ich aus, dass, wenn es zu einem Krieg mit Russland käme, das ich als Feind aller Kultur und aller Unterdrückten nicht nur im eigenen Lande, sondern auch als den gefährlichsten Feind von Europa und speziell für uns Deutsche ansehe, auf den sich in erster Linie die deutsche Reaktion stützt, dann sei ich als alter Knabe noch bereit, die Flinte auf den Buckel zu nehmen und in den Krieg gegen Russland zu ziehen. Man mag darüber lachen, aber mir war es mit dem Worte bitterernst.“ (1907)

    Ottokar Stauf von der March: „Es war daher ein Gebot der Kultur, ja sogar heiligste Pflicht der europäischen Zentralmächte Oesterreich-Ungarn und Deutschland, diesen Kampf, den keineswegs sie vom Zaune gerissen, aufzunehmen, um die Flut der moskowitischen Barbarei von Europa abzuwehren, die höchsten Güter der Menschheit, welche auf dem Spiele stehen, zu beschützen und den Sieg der Wahrheit, Gesittung und Kultur über Heuchelei, Heimtücke und Barbarei herbeizuführen. (…) Die Zurückweisung des moskowitischen Zarenreiches in seine natürlichen und seiner Eigenart entsprechenden Grenzen, der Idee des Fürsten Bismarck gemäß, wird auch eine feste Bürgschaft des Weltfriedens sein. Um sein reichstes europäisches Gebiet ärmer gemacht, wird Rußland aufhören, für den europäischen Frieden gefährlich zu sein. Durch Ukrainas Losreißung von Rußland wird diesem die Gravitationsmöglichkeit nach dem näheren Orient genommen. Der junge ukrainische Staat bietet ungeheuere Möglichkeiten für deutsche und österreichische Arbeitskraft. Milliardenwerte an ungehobenen Schätzen warten“ (1915)

    …

    Jörg Baberowski (Historiker): „Hitler war kein Psychopath, er war nicht grausam. Er wollte nicht, dass an seinem Tisch über die Judenvernichtung geredet wird.“ (09.02.2014)

    James Fallon (Psychiatrie-Professor): „Aus der Ferne habe ich eine ganze Reihe von Diktatoren und insbesondere Putin über viele Jahre hinweg studiert. Außerdem habe ich zehn Menschen, die ihn persönlich gut kennen, sehr lange und gründlich befragt. Die Punkte im Lehrbuch, die einen Psychopathen ausmachen, treffen auf Putin zu.“ (28.07.2022)

    Joachim Gauck (Bundespräsident): „Weil wir am Recht festhalten, weil wir es stärken und nicht dulden, dass es durch das Recht des Stärkeren ersetzen wird, stellen wir uns jenen entgegen, die internationales Recht brechen, fremdes Territorium annektieren und Abspaltung in fremden Ländern militärisch unterstützen. Und deshalb stehen wir ein für jene Werte, denen wir unser freiheitliches und friedliches Zusammenleben verdanken. Wir werden Politik, Wirtschaft und Verteidigungsbereitschaft den neuen Umständen anpassen. Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten lassen sich in diesen Grundfragen nicht auseinanderdividieren, auch nicht in der Zukunft. Die Geschichte lehrt uns, dass territoriale Zugeständnisse den Appetit von Aggressoren oft nur vergrößern. Die Geschichte lehrt uns auch, dass aus unkontrollierter Eskalation eine Dynamik entstehen kann, die sich irgendwann der Steuerung entzieht.“ (01.09.2014)

    Jürgen Trittin (Bündnis 90 / Die Grünen): „Erst mal wird am Dnepr und am Don von den Ukrainern diese Friedensordnung verteidigt und es wird verteidigt, ihre Entscheidung Teil Europas zu sein.“ (13.03.2022)

    Florence Gaub (Politologin): „Wir dürfen nicht vergessen, auch wenn Russen europäisch aussehen, dass es keine Europäer sind – jetzt im kulturellen Sinne – die einen anderen Bezug zu Gewalt haben, die einen anderen Bezug zu Tod haben.“ (12.04.2022)

    Werner Schulz (Bündnis 90 / Die Grünen): „Ich hatte Zweifel, ob unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt wird. Das ist uns jedenfalls nicht gelungen. Aber ich bin mir sicher, dass unsere Freiheit am Dnepr und im Donbass verteidigt wird. Denn wenn uns das nicht gelingt, gibt es keinen Halt mehr für die russische Expansion. Für einen Machthaber, der sich mit Peter dem Ersten vergleicht und sich das Einsammeln russischer Erde zum Ziel gesetzt hat“ (14.06.2022)

    Annalena Baerbock (Bündnis 90 / Die Grünen): „Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander.“ (24.01.2023)

    Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90 / Grüne): „Der Leopard ist befreit!“ (24.01.2023)

    Herfried Münkler (Historiker): „Wir sind eine postheroische Gesellschaft. Es gibt jedenfalls in der deutschen Gesellschaft wenige, die unbedingt Gewalt anwenden, Krieg führen und derlei tun wollen. Und das hat etwas mit Wohlstand, Ausgeglichenheit und derlei mehr zu tun.“ (12.02.2023)

    Johann Wadephul (CDU): „Russland wird immer ein Feind für uns bleiben, wie immer auch der Krieg in der Ukraine enden möge.“ (Ende 2024)

    Jan van Aken (LINKE): „Wir brauchen Geld für die Landesverteidigung. Da sind wir uns alle einig. Russland ist ein Aggressor. Deshalb braucht es Landesverteidigung. Jetzt ist aber die große Frage, wofür brauchen wir dieses Sondervermögen? Da geht es gar nicht um Landesverteidigung, da geht es nicht um Russland; da geht es darum, dass die Bundeswehr ausgestattet wird, um überall auf der Welt militärisch eingreifen zu können. Das finde ich falsch. … Deutschland wird nicht am Hindukusch, Deutschland wird an der Grenze zu Russland verteidigt.“ (26.02.2025)

    Sönke Neitzel (Historiker): „Es geht ja nicht darum, die Inhalte der Wehrmacht zu kopieren, sondern darum, zu erkennen, wie wichtig Soldatenkulturen für die Kohäsion von Truppe und Staat sind. Es geht darum, dass auch eine Republik die Funktionsweise von Tribal Cultures verstehen sollte, um sie bestmöglich für sich zu nutzen. Um es konkret zu machen: Warum kennt jeder Panzermuckel immer noch das Panzerlied aus dem Jahr 1935? Weil es ein Lied ist, das für die soziale Realität Panzertruppe funktioniert.“ (29.05.2025)

    Sönke Neitzel (Historiker): „Der Anspruch aber, wieder zu alter Bedeutung zurückzukehren, ist nicht überzogen – sondern geopolitisch notwendig.“ (06.09.2025)

    Roderich Kiesewetter (CDU): „Russland tritt als Terrorstaat auf, der einen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine führt und in sich ein kolonialer und imperialer Staat ist.“ (27.04.2026)

    Dominik Kaufner (AfD): „Sie tun dies in Ihrem Antrag, werfen Deutschland vor, 1941 einen genozidalen Vernichtungskrieg angezettelt und dabei 27 Millionen Menschen getötet zu haben. Mit dieser Erzählung versucht Moskau offenbar, in der Opferhierarchie des 20. Jahrhunderts ganz nach oben zu rutschen. Aber das funktioniert vorne und hinten nicht, weil die Sowjetunion erstens kein passives Opfer der Weltgeschichte, sondern ein aggressiver Motor der Eskalation war und weil es zweitens ein sowjetisches Volk überhaupt nicht gab. Die Sowjetunion war ein Vielvölkerstaat; „Völkergefängnis“ trifft es besser. (…) Wo Sie die Rote Armee zu einer Art humanistischen Heilsarmee umdeuten, haben in der Realität die Sowjets am Ende des Krieges die größte ethnische Säuberung der Geschichte durchgeführt, nämlich die Vertreibung Millionen Ostdeutscher.“ (18.06.2026)

    Friedrich Merz (CDU)„Und meine Antwort ist klar: Die Bundesrepublik Deutschland wählt auch heute die Freiheit. Wir wählen auch heute die Freiheit! Und das sage ich, das sage ich auch all denjenigen, in Deutschland, auch in meiner Partei, in unserer Partei: Wer heute meint, die Ukraine in ihrem Kampf um die Freiheit aufzugeben, der hat morgen die Freiheit in ganz Europa aufgegeben, meine Damen und Herren! Und diesen Weg, diesen Weg, den werde ich unter keinen Umständen gehen! Den mag gehen, wer will! Aber ich gehe ihn nicht!“ (17.09.2026)

    Michael Martens (FAZ-Journalist): „Can you tell us Europeans what can we concretely do to help you to kill more Russians?“ (08.08.2026)

    Der Bundeswehrverband: „In der Debatte über die Verteidigungsausgaben unterstützt einer Umfrage zufolge eine relative Mehrheit das Ziel, bis zu fünf Prozent der Wirtschaftsleistung dafür auszugeben. 45 Prozent der Befragten sind dafür, wie das Institut YouGov im Auftrag des «Süddeutsche Zeitung Dossiers» ermittelt hat. 37 Prozent lehnen dies ab. 18 Prozent antworteten mit «Weiß nicht».“ (20.06.2026)

    Tagesschau.de: „Russland – ein Sicherheitsrisiko für Deutschland? Ja, sagt eine Mehrheit in einer repräsentativen Umfrage, die infratest dimap von Montag bis Mittwoch für den ARD-DeutschlandTrend durchgeführt hat. Demnach sind 56 Prozent der Meinung, Deutschlands Sicherheit sei sehr stark oder stark von Russland bedroht. Vier von zehn Deutschen (39 Prozent) sehen das anders.“ (03.09.2026)

    …

    Wie üblich bleibe ich dabei: 1870/71 war in meinen Augen einer der größten Fehler, den die russische Seite je gemacht hat!

    Im Tausch gegen kurzfristige Gewinne (Aufhebung der Bestimmungen des Pariser Friedens von 1856) hat man sich gewaltige geostrategische Fallstricke und eine Bedrohung heraufbeschworen, die in der langfristigen Perspektive zwei Mal fast den Untergang des Landes und seiner Bevölkerung bewirkt hätte.

    1. „Wie üblich bleibe ich dabei: 1870/71 war in meinen Augen einer der größten Fehler, den die russische Seite je gemacht hat!“
      Diesen Satz verstehe ich nicht, weil ich geschichtlich nicht so bewandert bin. Werde mich wohl erst schlau machen müssen.
      Ihre Ansammlung an passenden Zitaten zum Thema „Russland bezwingen“ ist nicht nur beeindruckend, sondern auch lehrreich.
      Danke fafür!

      1. Vorsätzliche eigene Betriebsblindheit und die Hervorhebung der Blindheit anderer, sowie der Agitprop eines Teils der Herren um einem anderen Teil der Herren den Vorzug zu geben, bzw. ihnen dienstbar zu sein. Nur sind die Unterschiede realiter doch recht überschaubar:

        Beseitigung der angehäuften sozialen und wirtschaftlichen Ungleichgewichte
        Kernproblem und Kernaufgabe der Weltgemeinschaft für das neue Jahrzehnt

        Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Sitzung des Online-Forums Davos Agenda 2021 am 27. Januar 2021

        Herr Schwab, lieber Klaus,
        liebe Kolleginnen und Kollegen

        Ich war schon viele Male in Davos und habe an den von Herrn Schwab organisierten Veranstaltungen teilgenommen, schon in den 1990er Jahren. Klaus [Schwab] hat sich gerade daran erinnert, dass wir uns 1992 kennengelernt haben. Während meiner Zeit in St. Petersburg habe ich wiederholt an diesem repräsentativen Forum teilgenommen. Ich möchte mich dafür bedanken, dass es heute die Möglichkeit gibt, meine Sichtweise in die Expertengemeinschaft einzubringen, die sich dank der Bemühungen von Herrn Schwab auf dieser weltweit anerkannten Plattform versammelt.
        Zunächst einmal, meine Damen und Herren, möchte ich alle Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums grüssen.
        (…)
        Rettung des alten Modells dank technologischer Entwicklung?
        Die Hoffnung, dass ein Neustart des alten Wachstumsmodells möglich ist, ist mit der rasanten technologischen Entwicklung verbunden. In der Tat haben wir in den letzten 20 Jahren die Grundlage für die sogenannte vierte industrielle Revolution geschaffen, die auf dem breiten Einsatz von KI (Künstliche Intelligenz), Automatisierung und Robotik beruht. Die Corona-Virus-Pandemie hat solche Projekte und deren Umsetzung stark beschleunigt.
        Dieser Prozess führt jedoch zu neuen strukturellen Veränderungen, ich denke dabei insbesondere an den Arbeitsmarkt. Das bedeutet, dass sehr viele Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren könnten, wenn der Staat keine wirksamen Massnahmen ergreift, um dies zu verhindern. Die meisten dieser Menschen gehören zur sogenannten Mittelschicht, die die Basis jeder modernen Gesellschaft ist.
        (…)
        Unsere Entwicklungsziele für Russland

        Diese Ansätze sind das Herzstück der Strategie, auf denen auch mein Land aufbaut. Unsere Prioritäten sind auf die Menschen, ihre Familien, auf die Sicherung der demographischen Entwicklung und den Schutz des Volkes ausgerichtet, darauf, das Wohlbefinden der Menschen zu verbessern und ihre Gesundheit zu schützen. Wir arbeiten jetzt daran, günstige Bedingungen für würdige und kosteneffiziente Arbeit und erfolgreiches Unternehmertum zu schaffen und die digitale Transformation als Grundlage einer Hightech-Zukunft für das ganze Land und nicht nur für eine kleine Gruppe von Unternehmen zu sichern.
        (…)
        Pandemiebekämpfung: Tests und Impfungen müssen allen zugänglich sein

        Zugleich gibt es natürlich Probleme, die ausnahmslos alle Staaten betreffen. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit bei der Erforschung und Bekämpfung der Corona-Virus-Infektion. Wie Sie wissen, sind in letzter Zeit mehrere Varianten dieser als gefährlich bekannten Krankheit aufgetaucht. Die internationale Gemeinschaft muss Bedingungen für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und anderen Fachleuten schaffen, um zu verstehen, wie und warum Mutationen des Corona-Virus auftreten und wie sich die verschiedenen Stämme unterscheiden. Und natürlich müssen wir die Bemühungen der ganzen Welt koordinieren, wie es der UN-Generalsekretär verlangt und wie wir es kürzlich auf dem G-20-Gipfel gefordert haben, um die Bemühungen der ganzen Welt im Kampf gegen die Ausbreitung der Krankheit zu vereinen und die Verfügbarkeit der dringend benötigten Impfstoffe gegen das Corona-Virus zu erhöhen. Wir müssen den Ländern helfen, die Unterstützung brauchen, einschliesslich der afrikanischen Nationen. Ich beziehe mich auf die Ausweitung des Umfangs von Tests und Impfungen.
        Wir sehen, dass Massenimpfungen heute vor allem den Bürgern der entwickelten Länder zur Verfügung stehen, während Hunderte von Millionen von Menschen auf der Welt nicht einmal die Hoffnung auf solchen Schutz haben. In der Praxis können solche Ungleichheiten zu einer allgemeinen Bedrohung führen, denn es ist bekannt und wurde schon oft gesagt, dass die Epidemie weiter anhalten wird und unkontrollierte Brutstätten fortbestehen werden. Die Epidemie hat keine Grenzen.
        Für Infektionen und Pandemien gibt es keine Grenzen. Wir müssen also Lehren aus der aktuellen Situation ziehen und Massnahmen vorschlagen, die darauf abzielen, das Auftreten solcher Krankheiten und die Entwicklung solcher Fälle in der Welt besser zu überwachen.
        (…)
        Interessenkonflikte sind kein Hindernis, in kritischen Momenten zusammenzuarbeiten

        Liebe Teilnehmer des Forums, liebe Freunde, wir alle wissen, dass Wettbewerb und Rivalität zwischen Ländern in der Weltgeschichte nie aufgehört haben, nicht aufhören und nie aufhören werden. Und Widersprüche und Interessenkonflikte sind für einen so komplexen Organismus wie die menschliche Zivilisation eigentlich auch eine natürliche Sache. In kritischen Momenten hat uns das aber nicht gehindert, sondern im Gegenteil ermutigt, die Anstrengungen in die wichtigsten, wirklich schicksalhaften Richtungen zu bündeln. Und es scheint mir, dass wir genau eine solche Periode durchleben.
        Es ist sehr wichtig, die Situation ehrlich einzuschätzen, sich nicht auf imaginäre, sondern auf reale globale Probleme zu konzentrieren, auf die Beseitigung von Ungleichgewichten, die für die gesamte Weltgemeinschaft entscheidend sind. Dann, da bin ich mir sicher, werden wir Erfolg haben und die Herausforderungen des dritten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts angemessen bewältigen können.
        Ich möchte meine Ausführungen hier beenden und Ihnen für Ihre Geduld und Aufmerksamkeit danken.
        Herzlichen Dank.

        https://web.archive.org/web/20210305164259/https://www.zeit-fragen.ch/archiv/2021/nr-45-23-februar-2021/beseitigung-der-angehaeuften-sozialen-und-wirtschaftlichen-ungleichgewichte.html

        Putin inspiriert von den Erfolgen Peters des Großen: „Jetzt sind wir dran“
        10 Juni 2022 22:47 Uhr
        Der russische Präsident Wladimir Putin besuchte am Donnerstag ie Hallen einer Ausstellung in Moskau, die dem russischen Zaren Peter dem Großen gewidmet ist. Putin sagte, dass er viele Parallelen zwischen dieser Epoche und der heutigen Geschichte sehe.

        https://web.archive.org/web/20220611051636/https://de.rt.com/kurzclips/video/140783-putin-inspiriert-von-erfolgen-peters/

        The Moscow Concert Hall Attack May Have Been A Staged Event (Updated)
        Updated: March 28, 2024
        Published: March 25, 2024

        Introduction

        On 22 March at 16:00 UCT, Swiss Policy Research published a post titled “Staged Terror on March 22”. The post discussed the 22 March 2016 “Brussels bombings” and the 22 March 2017 “London Westminster attack”, both of which have been exposed as staged events run by Western security services. In both cases, the “ISIS” terrorist group claimed responsibility for the attacks.

        Just one hour later, at 17:00 UCT or 20:00 Moscow time, a major attack on the Crocus City Hall in Moscow was reported. The Afghanistan-based “ISIS-KP” group claimed responsibility for the attack, but Russian authorities attributed it to Tajik militants hired and paid by Ukraine.

        Naturally, the question arises if the Moscow concert hall attack, too, may have been a staged event. Given the many precedents, not asking this question, or rejecting it out of hand, would be just as unprofessional as simply asserting that the attack was indeed staged.
        Putin and false-flag terrorism

        Former Soviet KGB officer (1975 to 1990) and FSB Russian intelligence director (July 1998 to August 1999), Vladimir Putin, is no stranger to false-flag terrorism. Already in September 1999, for instance, the infamous Moscow apartment bombings occurred.

        Russian authorities blamed the bombings on Chechen militants, but they were later exposed as an FSB false-flag operation. As newly appointed Prime Minister, Putin leveraged these false-flag bombings right away to escalate the Second Chechen War.

        The masterminds behind some other events of that era, such as the Moscow theater hostage crisis in October 2002, remain unclear, with some journalists and political opposition figures also suspecting the involvement of Russian security services. Some of these skeptics met an untimely death.

        15 years later, during the Syria War, the Saint Petersburg Metro bombing occurred in April 2017. Western sources variably attributed the attack to the Russian government, “ISIS” or “Al Qaeda”, but video evidence suggested a possibly staged event run by Russian security services, similar to the staged “Brussels metro bombing” claimed by “ISIS” one year before.

        Finally, there is substantial evidence that Russian security forces staged several “Ukrainian provocations” in the days prior to the Russian invasion of Ukraine in February 2022. These events were intended to show that Ukraine attacked not only the Donbas, but Russia itself.

        https://swprs.org/the-moscow-concert-hall-attack-may-have-been-a-staged-event/

    2. Swoboda…

      Zitat: „Diesen Satz verstehe ich nicht, weil ich geschichtlich nicht so bewandert bin. Werde mich wohl erst schlau machen müssen.“

      Meine Aussage habe ich vor ein paar Tagen ausführlicher dargelegt:

      https://overton-magazin.de/top-story/russland-sein-perimeter-system-aus-um-auch-nach-einem-nuklearen-enthauptungsschlag-mit-atomwaffen-zurueckschlagen-zu-koennen/#comment-414947

      Ich bin in „Russland“ geboren und aufgewachsen. Und meiner Meinung nach war es ein gewaltiger strategischer Fehler, dass „Russland“ die deutsche Einigung 1870/71 zugelassen hat.

      Ansonsten habe ich viele Seiten voll von diesen Zitaten. Die aus den Jahren 1910–1945 mag die Maske aber irgendwie nicht so recht annehmen. Auch bei den anderen Zitaten muss jedes Mal eine Freischaltung erfolgen; dieses Mal dauerte es allerdings nur wenige Minuten.

      Dann Smeik, falls er mitliest…

      „Die Quittung wird noch weit schmerzhafter ausfallen als 1945.“

      Wie formulierte es Brecht?

      „Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr zu finden.“

      Und GB…

      Ich bin kein Unterstützer von Wladimir Putin. Ganz im Gegenteil. Dass er neoliberal und konservativ ist, brauchst du mir nicht zu sagen.

      Die westlichen Verschwörungstheorien über die Anschläge von 1999 und 2024 und den Rest mache ich mir dagegen explizit nicht zu eigen.

      Aber natürlich – laut gängiger Darstellung hat ja auch Russland die Kriege von 1812, 1914 und 1941 allesamt vom Zaun gebrochen, Georgien überfallen (egal, dass die Tagliavini-Kommission zu einer anderen Bewertung der unmittelbaren Kriegsauslösung kam), die Nordstreams gesprengt, sich im Donbass und am KKW Saporoschja selbst beschossen, führt ohnehin einen „völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“ (Sahra Wagenknecht) und ist sowieso für alles und jedes Übel in der Welt verantwortlich…

      Auf den fremden Anderen mit dem Finger zu zeigen, entlastet in Deutschland einfach immer ungemein. Fragt euch doch bitte einmal, was es über die politische Kultur und Struktur einer Gesellschaft aussagt – gerade einer, die sich als so „modern“, „humanistisch“ und „aufgeklärt“ erachtet und „so viel aus der Vergangenheit gelernt“ haben will – wenn sie über Generationen, Geschlechter und Parteigrenzen hinweg die Vernichtung, Unterwerfung, Auslöschung und Tötung von anderen Menschen immer wieder in eine Sprache von „Kultur“, „Freiheit“, „Fortschritt“, „Heldentum“, „Zivilisation“ oder „Notwendigkeit“ einbettet.

      In meinen Augen ist eure Gesellschaft eine, die, um den ehemaligen Nutzer [Person aus Monty-Python] zu zitieren, jegliche affektive Bindung an das Lebendige verloren hat.

      Und zur Erinnerung: Die Charta von Paris von 1990 erklärte ausdrücklich:

      „The era of confrontation and division of Europe has ended.“

      Das war keine private Friedensutopie irgendwelcher Außenseiter. Es war die gemeinsame Erklärung von 34 Staats- und Regierungschefs.

      Aber Papier ist eben billig zu haben, nicht wahr?

  18. Eine semantische KI Analyse des Satzes „Deutschland, wankt Europa. Wankt Europa, wankt die Ukraine. Deshalb bleiben wir fest“
    wird wie folgt beantwortet.

    Rein sprachlich nutzt das Zitat ein traditionelles, mechanisches Vokabular (Festigkeit vs. Wanken) und eine lineare Logik (Domino-Effekt). Diese sprachlichen Bausteine sind formal identisch mit der Mobilisierungs- und Durchhalterhetorik früherer autoritärer Systeme, weil die Grammatik von Drohszenarien und Durchhalteappellen über Epochen hinweg denselben syntaktischen Mustern folgt.

    Was soll man sagen und vor allem denken …

  19. Mein Großvater wusste es schon 1941, dass es keine gute Idee ist, Russland militärisch besiegen zu wollen. Heute, 85 Jahre später, gibt es kaum noch Menschen, die zumindest genealogisch aus zweiter Hand an diese Einsicht und die Konsequenzen einer irren Kriegsstrategie erinnern können. Statt dessen eine geschichtsvergessene ungebildete Kaste von Berufspolitikern von Merz bis Baerbock & Co., die es darauf ankommen lassen, sich mit Russland ein weiteres Mal anlegen zu wollen. Soviel kann man schon heute prophezeien: Die Quittung wird noch weit schmerzhafter ausfallen als 1945.

  20. Was kann man verlangen ,wenn das deutsche Volk von Menschen geführt wird ,deren Großvater Nazis waren . So wie z.B.Baerbocks Großvater war bei der Wehrmacht als Offizier und BlackRock Merz seiner hatte ebenfalls eine Vergangenheit ,die vermuten lässt wessen Geist Merz trägt .Das zeigt wieder mal das eine wirkliche Entnazifizierung in der BRD nie stattfand und der alte Geist lebendig weiterleben durfte. Da musste ja auch alles was In der DDR Rang Und Namen hatte von der Bildfläche verschwinden und Erich ein ehemaliger KZ Insasse ,paar Mal gefoltert, im Alter seiner Würde beraubt werden .Bin gespannt was mit Merz passiert.

  21. Die alten, mittlerweile überholten Vorverträge von Blackrock mit der Ukraine inklusive aller Gebiete hatten ein Volumen um 800 Milliarden US-$.

  22. Wie der tut, ist er nicht mehr ganz echt. Das ist Wähler- Vertreibungs- Politik . Der sägt am Ast auf dem er sitzt. In wessen Diensten steht der Mann ?

  23. „Bundeskanzler Merz ist nach seiner Laudatio für den obskuren Friedenspreis der Nato in die Ukraine gereist, um der Regierung dringend benötigte Rückendeckung zu leisten und mehr als eine Milliarde Euro mitzubringen,“

    Selenskij ist bekanntlich der Präsident eines korrupten Gemeinwesens und die Korruption findet in seinem engsten Umfeld statt. Da stellt sich die Frage, ob die Übergabe von Geld und Waffen, deren Verbleib und Verwendung nicht geprüft werden, womöglich strafbar sind. Könnte es sich bei der Übergabe dieser Gelder um Beihilfe zur Korruption, Unterschlagung oder Verschwendung von Steuergeldern handeln? Wir erleben gerade wie der Bundeshaushalt für Gesundheit nächstes Jahr zusammengestrichen wird, und hier verschwinden größere Summen in fragwürdigen Geschäften.

    Gestern hörte ich im DLF einen Berater unserer Wirtschaftsministerin. Dieser Ökonomieprofessor meinte, man müsse der Jugend ein Angebot und eine Perspektive in Deutschland machen. Sonst wandern viele gut ausgebildete Fachkräfte ab – zur Zeit seien es jährlich 300.000 Personen. Glaubt er, dass die bevorstehende Wehrpflicht ein Angebot ist, was junge Deutsche in Deutschland hält? Ein gutes Gesundheitswesen ist die Kehrseite einer kriegstüchtigen Armee. Aktuell wird dieses Krankenhauswesen jedoch eingedampft. Sind sich unsere jungen Krieger dieser Diskrepanz bewußt?

    Ich habe verstärkt den Verdacht, dass unsere Eliten gar nicht wissen, was sie da eigentlich machen.

  24. Mehr als die Hälfte der befragten Ukrainer (53 %) sind der Meinung, dass Zelenskyj nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren sollte.

    https://t.me/ukr_leaks_de/16262

    Das Kiewer Institut für Soziologie hat herausgefunden, dass die Mehrheit der Bewohner der Ukraine gegenüber den Behörden des Landes ebenfalls Enttäuschung (44 %) und Scham (33 %) empfindet.

  25. Scheinbar ist die Kriegsbesoffenheit der EU grenzenlos! anstatt anzuerkennen dass auch der Westen insbesondere die größten Fehler, derungehemmte Nato-Ostereweiterung trotz gegenteiliger Versprechungen 1991 !!

    Dann noch die Inszenierung des Maidan-Putsches und Unterstützung beim ukrainischen Bürgerkrieg 2014-2022 (MORDEN DER UKRA-NAZIS AN DEN DONBASS-RUSSEN) gemacht haben und somit diesen Krieg auslösten !!

    An Schäbigkeit kaum zu überbieten ist, dass der Westen mit den Leben hunderttausender ukrainischer Soldaten und dem Geld der EU, die geopolitischen Interessen der USA verteidigen will !!

  26. Ich wanke nicht, ich war immer gegen die Unterstützung der Ukraine als Kriegspartei. Ich weiß nicht was Merz, als Lösung des Konfliktes vorschwebt, die Formel vom nicht Gewinnen und nicht Verlieren.. hat nichts mit Clausewitz zu tun und ist sinnlos. Wenn man Frieden will muss man der Gegenseite etwas anbieten.

    1. Nach dem, was ich so höre und lese, dürfte die Untergrenze der russischen Verluste nach viereinhalb Jahren Krieg bei mindestens 250000 toten Soldaten liegen. Plus 2 bis 3 mal so viele Verletzte. Vielleicht sind es aber aber längst mehr als 300000 Tote.

      Als die US-Amerikaner sich wegen zu hoher Verluste aus dem Vietnamkrieg zurückgezogen haben, hatten sie in etwa 14 Jahren ca. 58000 Soldaten verloren. Bei etwa doppelter Bevölkerungszahl gegenüber dem heutigen Russland!

      Dieser Teil des „großen Plans“, Russland zu schwächen, hat also funktioniert und läuft weiter! Aber so ist das eben, wenn man einen (für Russland!) guten Friedenshäuptling beschäftigt, der aber nur ein hundserbärmlicher Kriegshäuptling ist. Ich finde es ja grundsätzlich sympathisch, wenn Krieg nicht so sein Ding ist. Aber unter Stalin (oder etwa Schirinowski) hätte es wohl keine Angriffe auf Moskau, St. Petersburg oder die „nukleare Triade“ gegeben. Und wenn doch, dann nur genau einmal und nicht wiederholt!

      1. Ja, da wird der russische Kriegsblogger nervös.

        Läuft nicht so gut mit dem Angriffskrieg unter dem besten Zaren aller Zeiten, wa? Und dann immer der Ärger mit den geschönten Zahlen…

        Aber wie verzweifelt muss man sein, um ständig mit dem eigenen kollektiven Selbstmord zu drohen, wenn das Spezialoperatiiönchen nicht endlich mal erfolgreich abgeschlossen ist?

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