Merz über Russland: „Wir erleben im Augenblick dieses Land in einem Zustand der tiefsten Barbarei“

Bundeskanzler Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Bild: MSC/Conzelmann

Deutschland scheint zusammen mit der EU-Kommission und anderen Staaten fest entschlossen zu sein, ein baldiges Ende des Krieges in der Ukraine zu verhindern. Das wird nicht explizit gesagt, lässt sich aber auch wieder Äußerungen entnehmen, die Bundeskanzler Merz gerade in einem Interview machte. In ihm erklärt er, dass die „russische Machtclique … auf absehbare Zeit gar nicht ohne Krieg auskommen“ kann. Deswegen müsse es „unser europäisches Ziel“ sein, „dass der russische Staat den Krieg militärisch nicht weiter führen und ökonomisch nicht weiter finanzieren kann.“

Die russische Führung könne den Krieg nicht beenden, weil,  so will uns Merz sagen, sie „keinen Plan hat, was sie sonst mit den Hunderttausenden von zum Teil schwer traumatisierten Soldaten machen soll, die von der Front zurückkehren“. Das ist allerdings ein Problem, das auch die Ukraine hat – und damit Europa. Zumal Soldaten vor allem der Freiwilligenverbände, die einen Friedensschluss als Verrat sehen, einen Waffenstillstand brechen oder einen Aufstand unternehmen könnten. Möglicherweise kommen dann auch traumatisierte ukrainische Soldaten nach Deutschland und in andere europäische Länder – die Chancen steigen, je länger Krieg geführt wird.

Diplomatie oder überhaupt Verhandlungen werden von Merz ausgeschlossen, da Russland sich in der „tiefsten Barbarei“ befinde, was sich „in absehbarer Zeit“ auch nicht ändern werde. Mit Barbaren, irgendwie Untermenschen und dem Bösen, kann man nicht sprechen, wird den Deutschen und Europäern versichert, weswegen man weiter die Ukraine militärisch und finanziell unterstützen muss. Merz weiß auch, was das bedeutet: „Dieser Krieg wird nach meiner Einschätzung erst zu Ende gehen, wenn eine der beiden Seiten erschöpft ist, entweder militärisch oder ökonomisch.“

Über das Leid, das bei einer von der EU betriebenen Weiterführung des Kriegs verursacht wird, spricht der Kanzler nicht, betrifft es doch auch deutsche Bürger nicht, auch wenn sie die Strategie finanziell bezahlen müssen. Statt also zu versuchen, befriedend einzugreifen, schaut man lieber zu, bis der Krieg zu Ende geht – und das schiebt man mit der Unterstützung der Ukraine hinaus, weil man doch wisse, dass Russland schnell nach Ende des Krieges die EU/Nato angreifen werde. Das kann man zynisch und menschenverachtend nennen.

Die Verhandlungsposition der EU

In Brüssel ist währenddessen die EU-Außenbeauftragte Kallas tätig, um ein weiteres Sanktionspaket zu schnüren und einen möglichen Friedensschluss unter amerikanischer Vermittlung zu verhindern. Sie hatte kürzlich erst wieder erklärt, dass Russland den Krieg verlieren wird. Also wäre die Unterstützung der Ukraine und Abwarten auch die präferierte Strategie, zumindest solange die Ukrainer mitspielen. Selenskij scheint dabei zu sein, der deswegen auch die Beteiligung der Europäer fordert, Budanow, sein neuer Chef des Präsidialamtes und Leiter des Verhandlungsteams, soll eher für einen Friedensschluss eintreten.

Auf der Sicherheitskonferenz erklärte Kallas: „Die größte Gefahr, die Russland derzeit darstellt, besteht darin, dass es am Verhandlungstisch mehr erreicht als auf dem Schlachtfeld. Russlands maximalistische Forderungen können nicht mit minimalistischen Reaktionen beantwortet werden.“ Also muss Maximalistisches dagegen gestellt werden.

Wie Radio Liberty (RFE/RL) berichtet, hat Kallas ein Diskussionspapier an die Regierungen der EU-Mitgliedsländer weitergereicht, in dem die Bedingungen ausgeführt werden, die Russland für einen Friedensschluss erfüllen muss – was darauf hinausläuft, dass sich dem das barbarische Russland verweigern wird, was man ja schon immer gewusst hat. Noch aber sitzt die EU nicht am Tisch bei den Verhandlungen, das soll sich ändern, so das Papier mit dem Titel „Europäische Kerninteressen bei der Gewährleistung eines umfassenden, gerechten und dauerhaften Friedens und der Sicherheit des Kontinents“, das Radio Liberty vorliegt.

Vertreten wird eine „EU-maximalistische“ Sichtweise gegenüber Russland. Ein EU-Diplomat erklärte gegenüber RFE/RL: „Wir erwidern die Forderungen der russischen Maximalisten in Bezug auf die Ukraine.“ Russland fordert u.a. den gesamten Donbass und ist gegen eine Stationierung von europäischen Truppen in der Ukraine. Ein anderer „Offizieller“ drückt das so aus: „Um Frieden zu erreichen, reicht es nicht aus, dass die Ukraine Zugeständnisse macht. Wir müssen auch darüber sprechen, was Russland tun muss, bevor wir einen Gesandten dorthin entsenden.“ Dabei ist fraglich, ob die Trump-Regierung die Europäer braucht, die versuchen, den Krieg hinauszuziehen oder zumindest zu verhindern, dass die Ukraine und damit die europäischen Unterstützerstaaten verlieren. Wahrscheinlich geht es um einen EU-Gesandten, den manche Regierungen nach Moskau schicken wollen, um ebenfalls in Verhandlungen einzutreten. Dafür wird es wohl aber schon zu spät sein.

RFE/RL veröffentlichte nicht das Dokument, das den Außenministern am 23. Februar vorgelegt wird, zählt aber die Hauptpunkte der maximalistischen Forderungen auf, die einen ganz guten Eindruck von den europäischen Zielen geben, auch wenn sie ziemlich irreal sind und einen derzeit höchst unwahrscheinlichen Siegfrieden über Russland darstellen.

Wenn die Ukraine Truppen zurückziehen und die Truppenstärke begrenzen soll, soll das auch Moskau machen. Die von Russland besetzten Gebiete sollen entmilitarisiert und rechtlich nicht anerkannt werden, was jedoch Washington wohl machen wird.

Gefordert wird ein Ende der „russischen Kampagne der Desinformation, Sabotage, Cyberangriffe, Luftraumverletzungen und Einmischung in Wahlen auf europäischem Territorium und in Nachbarländern“.

In Belarus sollen keine Atomwaffen und  russisches Militär nicht in Belarus, Moldau, Georgien, Armenien und der Ukraine stationiert werden. Gefordert wird ein Verbot.

Eine Generalamnestie für Kriegsverbrechen soll es nicht geben, internationale Ermittler sollen Zugang zu den Orten mutmaßlicher Kriegsverbrechen erhalten, russische Gesetzgebung soll keinen Vorrang vor internationalen Verträgen haben. Alle politischen Gefangenen sollen freigelassen werden und die deportierten Zivilisten und Kinder zurückkehren.

Gefordert wird in dem Papier nicht nur eine Entschädigung Russlands für Schäden an der Ukraine, sondern auch für Schäden an europäischen Staaten und europäischen Unternehmen sowie Umweltschäden.

Dazu kommen weitere Forderungen nach innenpolitischen Veränderungen: Freie und faire Wahlen in Russland unter internationaler Beobachtung“ abhalten, Medienfreiheit, Abschaffung des Gesetzes über ausländische Agenten, eine Beendigung der „historischen Fälschung“, was immer das bedeuten soll,  und von Gesetzen, „die Dissenz kriminalisieren und unabhängige Medien und die Zivilgesellschaft delegitimieren“. Und es soll eine volle Kooperation bei den Ermittlungen zum Tod von Alexei Nawalny und Boris Nemzow geben, den Skripal-Fall, bei dem die Opfer überlebten, aber seitdem von der Bühne verschwunden sind, scheint man lieber vermeiden zu wollen.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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40 Kommentare

  1. Hüseyin Dogru zu Tode quälen wollen mittels Folter (Sanktionen) und das ukrainische Volk durch Verweigern eines Friedens ermorden, sowie das Volk von Gaza, demnächst vll. auch den Iran etc… und ungestraft Kinder vergewaltigen (Epstein), sich von einer kriminellen „Justiz“ beschützen lassen…. Aber von Barbarei reden. Was für ein abartiger Kanzler.

  2. Merz schreibt ein neues Kapitel von Ediths Tagebuch… Der Westen läuft in eine selbstgestellte Falle, seine Arroganz lässt wohl nichts anderes zu.

    In der Ukraine läuft der Krieg eben weiter, bis es diesen Staat nicht mehr gibt. Aber viel früher steht der nächste Nahostkrieg auf dem Programm, den die usa verlieren wird, auch wenn sie ihn gewinnt. Memento Pyrrhus.

  3. „[…]Möglicherweise kommen dann auch traumatisierte ukrainische Soldaten nach Deutschland und in andere europäische Länder – die Chancen steigen, je länger Krieg geführt wird[…]“

    Wieso nennt niemand den berühmten „Elefanten im Raum“?

    Von wegen „traumatisiert ukrainische Soldaten…“?!

    Was ist mit den deutschen SöldnerInnen im Dienste Selenskijs?!

    So manch deutscher Neo-Nazi ist doch freiwillig in den Donbass/Luhansk gegangen – schon ab anno 2014, um damals schon gegen Russland, und die damals noch autonomen Gebiete, zu kämpfen.

    Wieso sollte das jetzt 2026 anders sein?

    Wir sollten uns eher vor deutschen, traumatisierten, und vom Fronteinsatz verrohten, „Neo“ Nazis fürchten als vor „traumatisierten ukrainischen SoldatInnen“ 😉

    Ach übrigens die ÖRR berichten ja mal tröpfchenweise darüber, dass deutsche SöldnerInnen aus der rechten Ecke in der Ukraine kämpfen, verwundet werden, und sterben, aber sonst wird das Thema ja geflissentlich unter den berühmten Teppich gekehrt.

    Was da an Bürgerkriegspotential nach .de zurückrollt, da will ich jetzt gar nicht mal dran denken, und hoffen, dass vorher den Bestrebungen dieser „Neo“Nazis ein gewaltiger Riegel vorgeschoben wird – von unseren staatlichen Organen.

    Ja, ich weis ist nur ein Traum 🙁

    Merz wähnt Russland in „der tiefsten Barbarei“?

    Na der GRÖFAZ aller Zeiten, und seine Kameraden im Berliner Reichsbunker bzw. der Wolfsschanze, hätte es auch nicht besser sagen können – damals hieß es ja noch „slawische Untermenschen“ – Merz scheint da ein würdiger Nachfolger A.H. & Konsorten zu sein (= die CDU hatte ja schon immer eine gewisse Nähe zur einstigen NSDAP, siehe Filbinger 6 Konsorten in BW)

    Gruß
    Bernie

    1. Den Elefanten im Raum verkörpern die Kenianer, die von den Iwans an die Front gelockt werden und da verheizt werden. Das ist natürlich wieder alles „Nazipropaganda“. Immer wenn es für die Putinisten unangenehm wird, tritt die Nazipropaganda auf den Plan. Legt mal eine andere Platte auf, die antifaschistische Platte ist mittlerweile komplett verschrammt und verhunzt, die gehört auf den Müll.

    2. „…. So manch deutscher Neo-Nazi ist doch freiwillig in den Donbass/Luhansk gegangen – schon ab anno 2014, um damals schon gegen Russland, und die damals noch autonomen Gebiete, zu kämpfen ….“

      Ideologisch ist das alles nicht so einfach:

      „….. „In der Ukraine wird seit mehr als 3 Jahren verbissen das verteidigt, was uns Rechten am allerwichtigsten sein sollte. Freiheit, nationale Souveränität und Heimat“, schreibt Schramm auf X. „Es ist ein Kampf gegen ein imperialistisches Multikulti-Shithole, das unter dem Vorwand des ‚Antifaschismus‘ ein freies europäisches Volk vernichten und seine Identität auslöschen will – und welches auch unserem Land pausenlos droht….. “

      https://taz.de/Israel-Russland-und-die-Ukraine/!6105056/

  4. Putin über Deutschland: „Wir erleben im Augenblick dieses Land in einem Zustand der tiefsten Barbarei“

    DAS ist unsere „Realität“.

  5. Es gibt ja Leute, die hören Herrn Merz immer noch in der Erwartungshaltung zu, dass da etwas Vernünftiges kommt, oder gar eine Ankündigung, die er dann später wahr macht.

    Es gibt eben auch wirklich komische Leute.

  6. Der Kanzler sollte sich zügeln mit seiner rassistischen Herrenrasse-Attitüde. Schon die Römer haben mit solchen Begriffen versucht ihre Gegner zu diskreditieren, damit es den Soldaten leichter fiel den Gegner zu ermorden, was sie dann auch ausgiebig gemacht haben. Ganze Dörfer haben sie angezündet, Frauen vergewaltigt, Kinder verschleppt etc. pp. Das ganze Programm. Russen sind Menschen. Das mag einem widerlichen Rassisten wie Merz missfallen. Aber es ist so.

    Dass AUSGERECHNET der WESTEN behauptet Maßstäbe aufstellen zu können was Barbarei ist und was nicht… Unglaublich. Der werte Herr Merz sollte sich mal mit all den Genoziden beschäftigen, die das kolonial-imperialistische Europa über die Welt gebracht hat. Barbarei ist da glatt noch eine Verharmlosung.

    Und jetzt komm mir bitte keiner mit „aber die Anderen sind auch ganz schlimm“. So schlimm wie die Europäer ist NIEMAND. Niemand hat weltweit solche Schäden angerichtet. Und selbst WENN es andere geben sollte, die auch keine reine Weste haben. DARUM GEHT ES ÜBERHAUPT GAR NICHT. Das ist vollkommen irrelevant. Es geht darum das EIGENE Verhalten abzustellen, und eben nicht andauernd mit dem Finger auf Andere zu zeigen.

    Peace. Möge eines Tages mal echtes zivilisiertes Verhalten in Europa Einzug erhalten (ich zweifle dran, gebe die Hoffnung aber nicht auf).

    1. das kommt mir vor wie mit dem Schulhofschläger… wenn er dann eine aufs Maul bekommt beklagt sich…
      „Papa er hat mich geschlagen“
      apropos Vokabular: damit wird kein Frieden gemacht
      und wofür das alles? Osterweiterung der NATO= O-Ton eh. Generalsekretär der NATO Stoltenberg

  7. Auch (sch)merzhaft:

    „Beim politischen Aschermittwoch der CDU in Trier hat Bundeskanzler Friedrich Merz eine deutliche politische Forderung erhoben: Er will die weitverbreitete Anonymität im Internet beenden und verlangt, dass Nutzer in sozialen Medien und Online-Debatten mit ihrem echten Namen auftreten. Damit soll die politische Debatte transparenter und das Verantwortungsbewusstsein der Debattenteilnehmer erhöht werden. Merz betonte, auch in der Politik trete man mit offenem Visier an – das erwarte er auch von allen anderen, die sich kritisch mit Gesellschaft und Staat auseinandersetzten. Kritiker der Forderung stünden oft selbst für größtmögliche Transparenz ein, würden diese aber für das eigene Verhalten im Netz nicht anwenden.“

    1. @ Zebraherz: Man sieht ja wie die Altparteien mit offenem Visier antreten. Man versuche krampfhaft
      den einzigen politischen Gegner, der sie schon alle in den Umfragen überholt hat, zu diskreditieren
      und möglichst zu verbieten. Wenn Merz mit offenem Visier „kämpft“, dann müßte er auch zugeben,
      dass er oder seine Parteimitstreiter, die Gerichte angewiesen hat, die AFD für gesichert rechtsextrem
      anzuschwärzen.

    2. @Zebraherz

      „[…]Merz will Klarnamenpflicht im Internet – diese Forderung kommt dem Austritt aus der Demokratie gleich

      „Aber ich möchte Klarnamen im Internet sehen. Ich möchte wissen, wer da sich zu Wort meldet“ – das sagte Friedrich Merz am politischen Aschermittwoch in Trier. Auf schwerste Grundrechtseingriffe während der Coronazeit und der Unterstützung des EU-„Desinformationssanktionsregimes“ folgt nun also ein weiterer Angriff auf die Demokratie. Klarnamenpflicht im Internet: Das ist so, als müsste sich jemand, der auf dem Marktplatz Merz‘ Rücktritt fordert, vorher ein Namensschild umhängen. Hat der Bundeskanzler schon mal etwas von der „Speakers‘ Corner“ in England gehört? Dort gibt es auch keine Klarnamenpflicht. Eine solche würde den Geist der Demokratie beschämen. Die Klarnamenpflicht im Internet ist demokratisch untragbar – wer sie fordert, verabschiedet sich aus der Demokratie. Ein Kommentar von Marcus Klöckner[…]“

      Quelle:

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=146508

      Gruß
      Bernie

    3. Juristische Immunität für Politiker und die §§ 146/147 GVG sind das exakte Gegenteil von „offenem Visier“. Tatsächlich verschanzen sich die Politiker hinter dicken Festungsmauern und wollen von da aus frei aufs Volk schießen.

      „offenes Visier“…. Hirn im Schädel wäre mir lieber!

    4. Mit anderen Worten:
      Den Fehler, den H. Dogru und J. Baud gemacht haben, nämlich mit „offenem Visier“ anzutreten, den sollen wir übrige wiederholen.
      Oder alternativ die Klappe halten.
      Schöne Zeiten, die da auf uns zu kommen…

  8. Wenn demnächst die Islamischen Revolutionsgarden in der Straße von Hormus herumrockern sieht es schlecht aus für die freie LNG-Schifffahrt.

  9. Aha… Forderungen de übermächtigen EU….

    „internationale Ermittler sollen Zugang zu den Orten mutmaßlicher Kriegsverbrechen erhalten,“

    Na endlich! Dann erfahren wir vielleicht mal, was in Butscha passiert ist?

    Oh, Mist, den Zugang dazu hat man ja bereits seit Anfang April 2022…. Und es gab nie eine internationale Untersuchung dort! Und die ukrainische versandete plötzlich…

    Von der Leichen war übrigens am 8. April 2022 da – und so sah sie nach dem Besuch aus:

    https://media0.faz.net/image/w1240/b5f02687b838/w1881h846x492y675/202205/1.8018693/der-ukrainische-praesident.webp

  10. Psychologisch betrachtet ist das, was der Merz abgesondert hat, einfach „Projektion“. Aber was kann man auch von einem Transatlantiker anderes erwarten. Der Typ ist so vom Russenhass zerfressen, das er nicht mehr die Realität wahrnimmt.
    Und was da die EU unter deren Aussenamsel von Russland fordert, das ist weit jenseits der Realität.
    Eben das Gekläffe von Pinschern, die sofort das Schwänzchen einziehen, wenn der große Pittbull knurrt.
    Der „Westen“ hat seinen Krieg gegen Russland verloren. Und nun wissen die „Eliten“ nicht, wie sie aus dem selbst gegrabenen Loch wieder raus kommen, ohne ihre Macht, ihren zusammengerafften Reichtum und wohl auch die Freiheit zu verlieren. Und da ihnen das geistige Rüstzeug fehlt, um ein aussichtsloses Unterfangen zu beenden, graben sie einfach weiter an dem Loch, in dem sie stecken.
    „Man kann sein Leben lang die Realität ignorieren. Aber man nicht die Folgen dieser Realitätsverleugnung ignorieren!“

  11. was hat der jetzt wieder von sich gegeben? Der Ukraine-Krieg dauere schon länger als der 2. Weltkrieg?
    Sowas ist doch behandlungsbedürftig

  12. „[…]Politik

    Umfrage: AfD nähert sich Union – Merz so unbeliebt wie „schlechtester“ Scholz

    AfD nähert sich Union – Merz so unbeliebt wie „schlechtester“ Scholz

    17. Februar 2026 18:01 Uhr.

    Nach der Münchner Sicherheitskonferenz wird Friedrich Merz noch für sein Auftreten gelobt, im Trendbarometer fällt der Kanzler jedoch auf den schlechtesten Wert seines Vorgängers. […]“

    Quelle:

    https://www.stern.de/politik/umfrage–afd-naehert-sich-union—merz-so-unbeliebt-wie–schlechtester–scholz-37145188.html

    Vielleicht plustert sich Fritze Merz deswegen so auf? *grins*

    Nein bin kein Freund der AfD, aber das ist ein anderes Thema……

    Gruß
    Bernie

  13. Was nimmt der Mann eigentlich ein?
    Das muss man sich langsam mal fragen!
    Es interessiert Russland einen feuchten Kehricht, was von deutscher Seite aus für Bedingungen gestellt werden.
    Der Donbass ist weg, NATO-Truppen werden nicht zugelassen, die Ukraine wird kein NATO-Mitglied.
    Das sind die russischen Kernforderungen,
    von denen sie kein Jota abgehen werden.
    Die EU hat keinerlei nichtmilitärische Druckmittel mehr, selbst die Arsenale sind leer, um materielle Verluste der Ukraine auszugleichen.
    Das Geld zur Unterstützung der Ukraine geht auch langsam aus, mühsamst wurden noch einmal 90 Mrd. zusammen gekratzt.
    Die Ukraine veranstaltet Menschenjagden, um Personalersatz aufzutreiben, die russische Armee rückt stetig vor! Die Sanktionen wirken nicht!
    Da fragt man sich, was träumt Fritze Merz eigentlich nachts?
    Glaubt der wirklich, was er da sagt?
    Wenn ja, wird es höchste Eisenbahn für die weiße Jacke, deren Ärmel man auf dem Rücken zusammen schnürt!
    Wenn nicht, ist er ein…..justiziabel…!
    Das er menschenverachtend ist, sieht man allein schon daran, mit welchen Zumutungen er sein eigenes Volk konfrontiert, mit diesem realitätsfernen Gelabber beweist er, das er über Leichen zu gehen bereit ist.
    Der Mann ist ein Brandstifter, ein Kriegstreiber und ich halte ihn für schlichtweg kriminell!
    Entsprechend sollte er behandelt werden!
    Das ganze Land ist verkauft mit diesem Clown, das buchstäblich!

  14. Die gucken auf uns herab wie ein Bauer auf ein Huhn oder ein Schwein. Weil sie es können. Wenigstens konnten wir sie – indirekt – wählen. Und unser Wahlverhalten bestätigt sie in ihrer Sichtweise

  15. Soweit ich der tief geschwärzten Berichterstattung über Epstein und Konsorten folgen konnte, befand sich eher der Westen in einem Zustand tiefster Barbarei bzw. befindet sich immer noch darin. Kein Wunder, dass sich nun auch Russland ein Beispiel daran nimmt.

    Was die Merzianer aber besonders gefährlich macht, ist ihr unlängst bekundeter Hang zur Totalüberwachung von allem und jedem, das ihnen schaden könnte, weswegen sie neuerdings anstreben, neben der Würde des Menschen auch die Anonymität im Netz grundsätzlich abzuschaffen, wie es sonst nur in totalitären Staaten üblich ist und nur im Rahmen der Kapitalvermehrung und Kriegsvorbereitung sinnvoll erscheint.

    1. „….. Soweit ich der tief geschwärzten Berichterstattung über Epstein und Konsorten folgen konnte, befand sich eher der Westen in einem Zustand tiefster Barbarei bzw. befindet sich immer noch darin. Kein Wunder, dass sich nun auch Russland ein Beispiel daran nimmt…. “

      Und Putin so: Das geht ja gar nicht das es größere Arschlöcher als mich auf dieser Welt gibt, halt mal mein Bier.

  16. „[…]Porträt. Ostforscher des Tages: Friedrich Merz
    Von Nico Popp.[…]“

    „[…]Die »russische Machtclique« könne »auf absehbare Zeit gar nicht ohne Krieg auskommen«. Und dann über Russland: »Wir erleben im Augenblick dieses Land in einem Zustand der tiefsten Barbarei.«

    »Der Osten ist ein Raum der Barbarei, den wir zu ordnen haben« – nicht Merz, sondern, 1943, Heinrich Himmler. Der hatte einen Chef, der 1941 seinen Generalen den beschlossenen Krieg gegen die UdSSR als »letzte große Auseinandersetzung mit der asiatischen Barbarei« verkaufte. Man sollte annehmen, ein deutscher Regierungschef, der den Impuls verspürt, über östliche »Barbarei« zu plaudern, überlegte sich das zweimal. Vielleicht war das ja in dem Fall auch so. Die deutsche Barbarenkunde erscheint, so oder so, in Fortsetzungen[…]“

    Quelle:

    https://www.jungewelt.de/artikel/517807.ostforscher-des-tages-friedrich-merz.html

    Anmerkungen:

    Merz scheint einfach drauf loszureden, und vorher nicht darüber nachzudenken wen er zitiert.

    Ein Bundeskanzler unterliegt doch der Immunität?

    Als einfacher Bürger hätte wohl längst eine Klage wegen Volksverhetzung am Hals – er zitiert nämlich einen der Hauptkriegsverbrecher, und Vertreter „der Endlösung der Judenfrage in Europa“ Heinrich Himmler…..

    Wer will kann ja Strafanzeige stellen, aber wie schon oben erwähnt Fritze Merz überlegt nicht bevor er losquasselt, und verläßt sich dabei sicher auf seine Immunität als BK von Deutschland.

    Gruß
    Bernie

  17. Sollte man Merz Ernst nehmen? Morgen behauptet er, dass er nie etwas dergleichen sagte.
    Viel besorgniserregender sind die Bestrebungen der Schranzen am Brüsseler Hof, die Merz beflissen erfüllen wird.

    Die Frage ist doch: Sollte Russland seine Maximalpositionen bzgl. der Ukraine erreichen? Das ist mir völlig schnuppe. Als die Sowjets Ostdeutschland 40 Jahre lang ausplünderten, waren Russen UND Ukrainer ganz dicke beieinander. Und wenn sie sich jetzt gegenseitig an den Kragen gehen, trifft es keinen Unschuldigen. Leid tun mir nur die Menschen, die ohne ihr Zutun da hineingerissen werden, Ukrainer wie Russen.

    Aber was geschieht wenn Russland scheitert? Eine Banderista-EU? Darauf lassen die Forderungen der EU schliessen, wie sie von RFE/RL kolportiert werden. Kallas Forderungen lesen sich wie ein Papier aus dem OKW.

  18. Derweil wurde Prinz Andrew verhaftet und damit noch eine russische Verwörungstheorie offiziell wahr…

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