
Seit Wochen protestieren Landwirte aus verschiedenen Gründen vor allem in Griechenland oder Frankreich. Die Proteste sind am Donnerstag auch in Deutschland angekommen. Blockaden wurden, obwohl medial kaum beachtet, zum Teil sogar auch über Weihnachten und Neujahr aufrechterhalten. Kürzlich noch verschoben, wurde das hoch umstrittene Mercosur-Handelsabkommen nach 25 Jahren Verhandlungszeit nun beschlossen. Das führt Europa in neue Abhängigkeiten und beschert Verbrauchern noch mehr mit Hormonen und Antibiotika verseuchtes Fleisch und Lebensmittel, die mit Chemikalien behandelt wurden, die in der EU verboten sind. Bald wird hier dann nicht einmal mehr Nahrungsmittelsicherheit gewährleistet.
Am Donnerstag sind die Proteste von Landwirten in ganz Europa auch in Deutschland angekommen, womit sie auch verstärkt medial in deutschen Medien angekommen sind. Massive Proteste und Blockaden gibt es allerdings schon seit Wochen. Vor allem stachen Griechenland und Frankreich hervor. Schon seit einem Monat blockieren Landwirte in Griechenland immer wieder Autobahnen und Häfen im Land. Das Mercosur-Freihandelsabkommen, das nun gerade am heutigen Freitag nun mit einer Grundsatzeinigung im Ausschuss der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten beschlossen wurde, war dabei zunächst aber nur ein Faktor.
Begonnen hatten die Proteste in Griechenland zunächst vor allem wegen hoher Preise, wegen niedrigen Einkommen und verzögerten EU-Subventionen. Und obwohl auch Autobahnen und Straßen schon vor einem Monat tagelang in Frankreich blockiert wurden, sind auch diese Proteste in unseren „Qualitätsmedien“ kaum angekommen. Dabei wurde die Blockaden zum Teil sogar erst kürzlich aufgegeben, um für diesen Donnerstag nach Paris zu mobilisieren. Vordergründig richtete sich der Protest im Nachbarland zunächst gegen Maßnahmen im Rahmen der Kuhpockenkrankheit. Zahllose Rinder wurden getötet oder sollten getötet werden, wenn auch nur ein positiver Fall auf einem Hof festgestellt wird. Die Polizei musste sich zum Teil mit massiver Gewalt den Zugang zu Höfen verschaffen.
Im Hintergrund stand bei allen Protesten von Landwirten in der EU aber auch der geballte Unmut gegen die geplante Verabschiedung des Mercosur-Handelsabkommen. Überall, sogar im zahmen Deutschland protestieren nun Landwirte. Erst als es am 18. Dezember, als das Mercosur-Abkommen schon einmal kurz vor der Verabschiedung stand und es in Brüssel zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Bauern und Sicherheitskräften kam, berichtete schließlich auch die Tagesschau.
Diese Proteste führten dazu, dass die geplante Verabschiedung, nach langen 25 Verhandlungsjahren, erneut auf Januar verschoben wurden. Denn der Widerstand hatte dazu geführt, dass die dafür notwendige qualifizierte Mehrheit nicht erreicht worden wäre. So wurde mit der Vertagung Zeit für kleine Nachbesserungen erkauft. Zudem wurde gehofft, dass es über die Feiertage zu einer Demobilisierung der Landwirte kommen würde. Die qualifizierte Mehrheit erfordert, dass 15 der 27 EU-Mitgliedsstaaten zustimmen müssen und zusammen müssen mindestens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der EU repräsentiert werden.
In Frankreich traute und traut sich der ohnehin schwer gebeutelte Verschleißer von Regierungen angesichts der wütenden Protesten im Land nicht, dem Freihandelsvertrag zuzustimmen. Emmanuel Macron hatte angekündigt, dass trotz Nachbesserungen „Frankreich gegen die Unterzeichnung des Abkommens stimmen“ werde. Man befürworte zwar den internationalen Handel, aber das Mercosur-Abkommen sei zu lange auf einer zu alten Grundlage ausgehandelt worden. Es stamme deshalb „aus einer anderen Zeit“. Es sei nicht gerechtfertigt, „sensible und für unsere Ernährungssouveränität wesentliche Agrarsektoren zu gefährden“, erklärte Macron. Seine Landwirtschaftsministerin Annie Genevard kündigte ein „kraftvolles Nein“ an, da sonst die Landwirtschaft „auf dem Altar eines alten, schlecht durchdachten und schlecht kalibrierten Freihandels geopfert wird“.
Macron kann sich nun als Verteidiger der Landwirte in der Frage aufspielen. Doch die nehmen ihm das angesichts seines Verhaltens in den vergangenen Jahren ohnehin nicht ab, in denen sie immer wieder gegen seine Maßnahmen und seine Regierung protestiert haben. Der französische Präsident befindet sich aber in der komfortablen Situation, dass die Verabschiedung an Frankreich ohnehin nicht mehr scheitern konnte. Denn inzwischen wurde Italien eingekauft. Macron weiß, dass sein wackeliger Stuhl definitiv umgefallen wäre, wenn er sich auch in diesem zentralen Punkt gegen die Landwirte stellen würde, die für ihre Militanz bekannt sind.

Mit der Zustimmung von Meloni war die Grundsatzeinigung unter Dach und Fach
Noch im Dezember war die Verabschiedung der neoliberalen Pläne nicht nur an Frankreich, sondern auch an Irland, Polen, Ungarn und Österreich gescheitert. Letztlich scheiterte es dabei (noch) an den Vorbehalten Italiens. Das große Land hatte die qualifizierte Mehrheit verhindert. Die Verabschiedung wurde erneut verschoben, da noch im Dezember die rechtsradikale Giorga Meloni nicht zustimmen wollte. Meloni wurde zwischenzeitlich aber durch wachsweiche Zugeständnisse eingekauft. Das sollte im landwirtschaftlichen Sektor vielen zu denken geben, die ernsthaft glauben, dass rechte und ultrarechte Kräfte ihre Interessen vertreten würden.
Einkauft wurde Meloni darüber, dass ihr in einer vertraulichen Runde mit Handelskommissar Maroš Šefčovič, dem Landwirtschaftskommissar Christophe Hansen und Lebensmittelsicherheitskommissar Olivér Várhelyi auch zugesichert worden sei, dass es einen vorzeitigen Zugang zu den Agrarfördermitteln im Rahmen des nächsten langfristigen EU-Haushalts von bis zu 45 Milliarden Euro geben soll. Zugesichert wurde auch – Papier ist geduldig – dass es bei den Agrarausgaben in Höhe von 293,7 Milliarden Euro auch 2027 bleiben soll. Gekürzt werden soll nicht, obwohl die Ausgaben für den Sektor in der EU etwa ein Viertel des Gesamthaushalts ausmachen. Dabei arbeiten nur vier Prozent der Beschäftigten in Europa in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft.
Verhandelt wird zudem noch über Schutzklauseln für sogenannte „sensible Agrarprodukte“ wie Rind-, Geflügel- und Schweinefleisch, Eier, Zucker, Reis, Knoblauch und Ethanol. Demnach soll ein vorübergehender Wiedereinführungs-Zoll möglich werden, wenn Einfuhren massiv steigen und EU-Preise drücken. Angeblich sollen, falls sie wirklich kommen und dann auch umgesetzt werden, Landwirte in der EU vor Marktstörungen geschützt werden. Die Klauseln sollen, sofern bisher bekannt, dann greifen, wenn Einfuhren sensibler Produkte stark zunehmen – eine Steigerung um mindesten fünf Prozent – oder wenn die EU-Inlandspreise um fünf Prozent sinken.
Mit der Zustimmung von Meloni war die Grundsatzeinigung unter Dach und Fach. Im Ausschuss der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten gab es am Freitag keine Überraschung mehr. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte voreilig aber schon im vergangenen Herbst den Vollzug gemeldet. „Der Weg ist frei für Mercosur“, hatte Merz getönt. Das sei „erledigt“ erklärte er damals, „und darüber bin ich sehr dankbar“. Dabei waren derweil nur „technische Probleme“ bei Übersetzungen geklärt worden. Merz machte mit der peinlichen Verlautbarung deutlich, die über alle Ticker ging, dass er auch die komplexen Vorgänge in der EU nicht wirklich versteht.
Nun, da Italien umgefallen ist, ist noch ein schriftlicher Beschluss notwendig. Dieser, so tönte es aus Brüssel, sei aber nur eine Formsache. Deshalb hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schon geplant, den Vertrag kommende Woche in Paraguay zu unterzeichnen. Ihre EU-Kommission versucht derzeit auch noch, die Ratifizierung durch die EU-Mitgliedsstaaten auszuhebeln.
Notwendig ist die, wenn es sich um ein sogenanntes „gemischtes Abkommen“ handelt, das sowohl zum Beispiel Zölle und Warenhandel betrifft – exklusive EU-Zuständigkeit –, aber auch Bereich wie zum Beispiel Umwelt, Arbeit, Investitionen, die in die nationalen Kompetenzen fallen. Enthält ein Abkommen beide Bereiche, was im Mercosur-Abkommen eindeutig der Fall ist, muss eine Ratifizierung in den Mitgliedsstaaten erfolgen. Deshalb will die EU-Kommission das Abkommen in einen Handelsteil und in einen politischen Teil auftrennen. Darüber soll es eine separate politische Vereinbarung geben, womit dann keine nationale Ratifikation mehr nötig sei. Über diesen fadenscheinigen Trick könnte das Abkommen allein über eine Entscheidung durch den EU-Rat und das EU-Parlament in Kraft gesetzt werden.
Überflutung mit billigem Hormonfleisch und mit verbotenen Chemikalien behandelten Produkten
Man darf erwarten, dass die EU über kurz oder lang mit Agrar- und Fleischprodukten aus den Mercosur-Ländern geflutet wird. Zu den Mercosur-Staaten gehören Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela, allerdings wurde die Mitgliedschaft des Landes seit 2016 suspendiert. Mit dem Abkommen soll nun eine der größten Freihandelszonen der Welt geschaffen werden. Die Tagesschau erklärt sogar: „Das Abkommen soll die größte Freihandelszone der Welt schaffen.“ Gemeint sind die gut 750 Millionen Menschen in beiden Gebieten. Dabei sind die Binnenmärkte Chinas und Indiens allein schon größer. Geködert werden die EU-Verbraucher damit, dass damit die Preise fallen könnten. Profitieren werden aber vor allem die Auto- und Chemieindustrie, da auf deren Produkte in Südamerika zum Teil hohe Zölle erhoben werden.
Die Frage ist, ob diese günstigeren Preise überhaupt bei den Verbrauchern hier ankommen oder nicht erneut als größere Marge bei Zwischenhändlern hängen bleiben. Diese Erfahrung machten Verbraucher zum Beispiel in Spanien, als die Mehrwertsteuer zur Dämpfung der Inflation entweder gesenkt oder ganz gestrichen wurde. Das hat vor allem die Gewinne von Zwischenhändlern und Supermarktketten erhöht.
Was gerne verschwiegen wird, ist, dass das ganze Abkommen natürlich einen horrenden Preis hat, der dafür gezahlt wird, dass die klimaschädliche Verbrenner-Autoindustrie und die Chemieindustrie hier gefördert werden sollen. Das ist nicht nur allgemein ungesund für das Klima, sondern das Problem ist zudem, dass billigere Agrarprodukte und Fleisch von oft deutlich minderer Qualität auf den EU-Märkte gespült werden. Die Fleischproduktion in Südamerika wird mit der Marktöffnung hier sogar angekurbelt und damit auch die Abholzung der Wälder dort, obwohl das bereits ein dramatisches Ausmaß erreicht. Das Abkommen wird die Zerstörung noch beschleunigen – mit weiteren fatalen Folgen für das Weltklima. Diese Wälder speichern große Mengen Kohlenstoff und damit wird sich das Klima noch schneller aufheizen, obwohl sich die EU offiziell den Klimaschutz auf die Fahnen schreibt. Papier ist halt geduldig.
Mit den Produkten aus Übersee können Produzenten in der EU aus verschiedenen Gründen nur schwer oder gar nicht konkurrieren. So ist zum Beispiel die billigere Herstellung von Fleisch im Mercosur-Raum nicht nur wegen deutlich niedrigerer Löhne möglich. Dort wird auch mit deutlich niedrigeren Standards produziert. Das gilt nicht nur für Umweltstandards. Zum Beispiel können Tiere dort routinemäßig mit wachstumsfördernden Antibiotika gemästet werden. Auch Zusätze mit hormoneller Wirkung werden dem Futter beigemischt und beide Praktiken sind aus gutem Grund in Europa verboten.
Eigentlich sollte man meinen, dass Waren, die über Praktiken oder mit Hilfe von Produkten hergestellt wurden, die in der EU verboten sind, gar nicht hier auf den Markt kommen dürfen. Man sollte meinen, dass man die Verbraucher vor den schädlichen Wirkungen dieser Produkte schützen sollte, um nicht vor der zusätzlichen Wettbewerbsverzerrung sprechen, die dadurch entstehen und Landwirte hier ruinieren. Doch weit gefehlt, die EU verbietet aus gutem Grund Landwirten in den Mitgliedsstaaten die Anwendung von bestimmten Chemikalien, die dann aber in Produkten enthalten sind, die aus anderen Ländern in die EU eingeführt werden. Und ausgerechnet Pestizide und andere chemische Produkte sollen verstärkt und billiger aus der EU in die Mercosur-Staaten fließen, die dann wieder mit dem Mais, Soja, Bohnen oder in Fleischprodukten zum Teil auf unseren Tellern landen.
Overton hatte dies unter anderem schon am Beispiel von Reis besprochen. So hatten die Reisbauern in Katalonien im Gespräch deutlich gemacht, dass zwischenzeitlich sogar Grenzwerte für Belastungen von Pflanzenschutzmitteln zur Einfuhr nach Europa deutlich angehoben wurden, deren Einsatz in Europa komplett verboten ist. Einfuhr-Grenzwerte für das Fungizid Tricyclazol waren mit der Verordnung (EU) 2017/983 auf die Bestimmungsgrenze von 0,01* mg/kg abgesenkt worden. Doch dann schlug die EU-Kommission vor, den Grenzwert sogar um den Faktor 9 zu erhöhen. Zuvor wurde Reis sogar zum Teil zurückgerufen, der mit diesem Schadstoff belastet war. Das kommt nun wohl nicht mehr vor, die Rechnung zahlen die Verbraucher mit ihrer Gesundheit und die Gesellschaft mit höheren Kosten für die Gesundheitsversorgung.
Soll die Landwirtschaft in der EU, vor allem kleinere und mittlere Betriebe, abgewickelt werden?
Das Ganze hat System. Das zeigt nicht nur das Mercosur-Abkommen und das Reis-Beispiel. Gerade wurde auch ein Abkommen mit Ägypten geschlossen. Die ohnehin schon 2024 gesenkte Inspektionsrate für ägyptische Zitrusfrüchte, die auf den EU-Markt drängen, werden erneut gesenkt. Die Kontrollquote soll nur noch 10 Prozent betragen. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber den 30 Prozent, die noch 2023 galten. Die Rate war schon 2024 auf 20 Prozent gesenkt werden. Auch hier werden noch verstärkter belastete Früchte, die sogar die Grenzwerte für verbotene Chemikalien in der EU überschreiten, die Verbraucher erreichen.
Damit wird vor allem Landwirten in Spanien ein weiterer erheblicher Schaden zugefügt. Joan Sabatés, der Jahrzehnte im Ebrotal Orangen und Zitronen angebaut hat, hatte schon vor Jahren mit der Pensionierung aufgehört, die Ernte noch einzuholen. „Die 10 bis 15 Cent, die ich pro Kilo beim Verkauf erhalte, decken nicht einmal die Lohnkosten“, erklärt er gegenüber Overton. Vergleicht man das mit den Preisen im Laden, dann weiß man, wer hier Kasse macht und zukünftig noch mehr Kasse machen wird.
Die Margen sind für Landwirte in Europa oft schon so gering, dass eine Produktion bisweilen nur noch kostendeckend möglich ist, oft ist das sogar ein Verlustgeschäft, was längst zu einem Sterbeprozess vor allem in kleineren Betrieben geführt hat. Spätestens mit der Pensionierung bricht der Betrieb zusammen, weil die Nachfahren sich längst ein anderes Auskommen gesucht haben. Brechen die Preise auch nur um weitere fünf Prozent ein, ab dem Preisverfall soll erst die Schutzklausel greifen, sind viele weitere Betriebe längst pleite.
Bisweilen weichen Landwirte auf sklavenähnliche Arbeitsbedingungen für illegale Erntehelfer aus, um noch gewinnbringend zu wirtschaften. Das wird von der EU sogar zum Teil noch subventioniert, obwohl zwischenzeitlich in der EU sogar angeblich eine „soziale Konditionalität“ zur Gewährung von Subventionen eingeführt hat. Papier ist geduldig. Wer also nicht betrügen oder die Arbeitskräfte unter Extrembedingungen ausbeuten will, wie es zum Beispiel in der spanischen Ernte längst zum Teil üblich ist, ist immer stärker zum Untergang verdammt.
Es drängt sich der Eindruck auf, dass die EU-Kommission und starke neoliberale Kräfte genau zum Ziel haben, die Landwirtschaft, vor allem kleinere und mittlere Betriebe, komplett abzuwickeln. Die Folgen für die EU sind mittel- bis langfristig fatal. Nicht nur die Tatsache, dass wir immer stärker belastete und ungesunde Produkte erhalten, die unter immer mieseren Bedingungen und Löhnen produziert werden, ist dabei ein Problem. Das noch krassere Problem ist, dass die EU auch bei der Erzeugung von Nahrungsmitteln damit in eine fatale Abhängigkeit gerät. Sie kann bald nicht einmal mehr die Nahrungsmittelsicherheit gewährleisten.
Man tut wieder einmal so, als hätte man nicht die Erfahrungen von gerissenen Lieferketten wie in der Corona-Pandemie nicht gemacht. In deren Rahmen fehlten Teile und Chips, ja nicht einmal Schutzmasken waren hier zu bekommen. So konnte man sich zunächst gegen das Virus nicht schützen und auch noch länger litt die Produktion von Autos und anderen Produkten. In Zukunft wird das aber dazu führen, dass wir wegen einer unverantwortlichen neoliberalen Politik in Europa in solch einem Fall nichts mehr auf den Tisch bekommen.
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Eine Petition hilft ganz bestimmt…. 😉
Wann werdet ihr endlich raffen, das die uns alle Verkaufen und versklaven?
Die werden uns alles nehmen, wenn wir ihren Krieg nicht in die Villen der Reichen tragen.
Lustisch, vor ein paar Minuten vor dem erscheinen dieses Themenbaums, schrieb ich über dieses Thema in einem anderen Themenbaum hier bei Overton.
Dir ist wohl aufgefallen das der Propaganda Artikel wieder verschwunden ist, warum wohl ?
Auf Streck können wir uns zum Glück verlassen. Find ich gut aufgearbeitet.
„Race to the bottom“ jetzt mit getunten Akteuren. Aber irgendwo lässt sich sicher noch der Preis ein wenig drücken damit eine Schwarz-Gruppe ihre Datencenter bauen kann ansonsten nimmt man es eben vom Steuerzahler wen interessiert‘s.
Wir brauchen die Felder für PV und Windräder, Landwirtschaft kann weg, und empfindliche Verbraucher auch. Es reicht, wenn noch 20- bis 30- jährige, gestählte Soldaten übrig bleiben. Der Rest ist nur ein Kostenfaktor für die werteorientierte Loge. Und die Umwelt? Wald wird weder in Südamerika noch in Europa gebraucht, und am Billig-Giftfleisch zugrunde gehen entlastet die Rentenkassen.
Soylent Green ?
in Uruguay gibt’s nur Bio Fleisch.
@ Steffen: Von glücklichen an Altersschwäche gestorbenen Tieren! Können aber auch ein paar
totgefahrene dabei sein.
hä? sowas wie derart:
woher soll ich wissen was ich denke bevor ich lese was ich schreibe.
oder hast du noch mehr drauf.
„Wir brauchen die Felder für PV und Windräder“
Größenordnungen sind wohl nicht so dein Ding, deswegen hat jemand extra für dich ein buntes Bild gemalt:
https://x.com/cvictordus/status/1791961219143766322
Ob du es nun glaubst oder nicht, für mich zählt der gesamte Wald, der mit Windradfundamenten zerstückelt wird, zu der belasteten Fläche, nicht nur der kreisrunde Turmdurchschnitt. Gleiches gilt für Offshore-Windparks. Das Habeck-Ziel war für „Erneuerbare“ 3%, und das bedeuet für mich, incl. der Einfluss-Flächen für Umweltverschmutzung mit PAFS, Abrieb, Diesel und der Zwischenflächen von PV eine wesentlich größere Prozentzahl. Hat die Karte der örtliche Grünenvorstand entworfen?
Meloni stimmt dem Vertrag zu.
Fragen:
Weshalb macht sie das wohl?
Will sie Nachfolgerin von von der Leyen werden?
Will sie sich deshalb vorweg in die richtige Position begeben?
Vertritt sie also hier ihre eigenen Interessen und nicht die der italienischen Bauern?
Ist ein solches Verhalten üblich bei Politiker?
Es ist das Vorgehen einer faschistischen Politik, die sich zunächst mordsmäßig sozial gibt, natürlich nur für die bluts- und/oder besitzmäßig Akzeptierten, diese aber später zehnmal hinterm Ofen an ihre Finanziers verkauft.
Meloni verlaesst sich auf die Zusage vdLeyens, 45 Milliarden fuer die europaeischen Landwirte (eigentlich fuer die Agrarlobby) auszugeben. Die Landwirte werden sich noch umgucken, vielleicht sammeln sie ja schon Guelle und Mist fuer die Zentrale in Bruessel?
https://euractiv.de/news/von-der-leyen-schlaegt-vor-45-milliarden-euro-fuer-landwirte-freizugeben-um-unterstuetzung-fuer-das-mercosur-abkommen-zu-sichern/
https://euractiv.de/news/eu-laender-billigen-mercosur-handelsabkommen/
Man benötigt gar nicht so viel Gülle um Brüssel mal so richtig abstinken zu
lassen. Man muß nur die richtige nehmen! Hünergülle !!! Der Ammoniak- Gestank
treibt auch den letzten Lobbyisten aus dem Parlament.
Könnte sein. Passt ja. Trump wird die Faschistin fordern.
Steht doch im Artikel,
es gab reichlich Extra Milliarden für Italien.
Ich erinnere mich einer Reportage aus dem Silicon Valley. Da wurden Start-Ups vorgestellt, u a ein Unternehmen , das an Lebensmitteln aus anorganischen Stoffen experimierte. Auf die verwunderte Frage, wer das essen soll, antwortete der Laborbesitzer selbstbewußt: Das lassen Sie mal meine Sorge sein. Ich bring die Leute schon dazu.
Es ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Wer überleben will, zieht am besten nach Rußland.
sieht wohl so aus…
@ Oberst Meyer: Nach diesem Muster wurde auch der Cholesterinsenker unter das
Volk gebracht. Man hatte etwas entwickelt, was völlig überflüssig war. Da man aber
sehr viel Geld dabei investiert hatte, nahm man das einzige was auf den Wirkstoff
reagierte: Cholesterin. Mit einem riesiegen Werbewirbel, zuerst in den USA, dann auf
derganzen Welt wurde erst den Ärzten, dann den Menschen eingeimpft, dass man den
Cholesterinspiegel auf einen Wert senken muß, dem man völlig aus der Luft gegriffen
hatte. Klappt bis heute und bringt den Pharma-Herstellern immer noch einen Milliardengewinn.
Ind später senkte man den Wert noch, um mehr kranke Kunden zu bekommen.
@ Peter Zobel: Bingo !!! Gesunde Menschen bringen kein geld.
Trumps Politik auch hier. Keine Windräder mehr und kein Solar und dann sind auch die Pestizide wieder egal. Das korreliert auf der ganzen Welt. Aber so, wie Harr Streck das schildert, hat es ja nur Nachteile. Wer will das denn? Sehr eindeutig die Deutschen. Und warum? Nun, sie wollen ihren Export von Industriegütern wieder ankurbeln. Man war doch mal Exportweltmeister. Und da, im Mercosur, da müssen die Chinesen dann Zoll bezahlen und wir nicht. Höhö. Aber geht diese Rechnung auf? Können wir das überhaupt noch liefern, was die Chinesen zu bieten haben? Und sind die nicht trotz Zöllen immer noch günstiger? Zu Ampel-Zeiten konnte man wenigstens noch Radwege bauen, aber die passen nicht mehr in die politische Landschaft.
Also in Kürze: Europas Landwirtschaft wird zerdeppert, um des deutschen Exportwillens wegen. Die EU als Erfüllungsgehilfe, wie schon letzten Sommer das Knebelabkommen mit Trump. Ein deutscher Exportimperialismus also, der ganz Europa ruiniert. Zum Glück merken das die anderen noch nicht. Sonst kämen wieder die Finger, die auf den hässlichen Deutschen zeigen. Also auch mich.
Das kann aber noch kommen.
So ist das.
Was soll man von einer Diktatur wie der EU-Kommission auch anderes erwarten? Die EU-Kommission ist eben keine Demokratie, ihre Präsidentin ist nicht gewählt, sie ist niemandem Rechenschaft schuldig und Aufforderungen ihre finanziellen Transaktionen offen zu legen ignoriert sie, und Beweise über Verträge die sie abgeschlossen hat, vernichtet sie einfach.
+++
(Was das teuflische Tussilein allerdings schuldig ist, wird noch geklärt werden.)
@ marschpapst: Ihr Wort in Gottes Gehörgang!!
Abgesehen von den angesprochenen marktwirtschaftlichen und politischen Aspekten, erweckt der Abschnitt über die problematischen Gifte, die dann vermehrt in unseren Lebensmitteln zu finden sein werden, den Eindruck, Lebensmittel, die in der EU produziert werden, seien irgendwie „sauber“ und gesundheitlich unbedenklich. Das Gegenteil ist der Fall, sofern es sich nicht um Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau handelt (und auch dann manchmal, aber eher selten, nicht).
Die dringendst notwendige Reduktion der Anzahl und Menge ausgebrachter Pestizide in der EU-Landwirtschaft, die mehrfach schon angestrebt wurde, scheitert regelmässig an der Agrar- und Chemielobby und an den KONSERVATIVEN und RECHTEN Kräften. Dazu kommt, dass gerade die Zulassungsbedingungen für gentechnisch veränderte Pflanzen (mittels CRISPR) stark dereguliert wurden und diese OHNE KENNZEICHNUNGSPFLICHT in den EU-Markt (und wohl nicht nur da) kommen.
Deswegen sagte ich ja auch das die uns krank machen, krank halten und am Ende töten werden.
20 Millionen Impftote sind doch eigentlich als Beweis genug, oder reicht euch das nicht…hm?
20 Mio Impftote. Rofl
einen glaubhaften Link hast du natürlich nicht zu einer glaubhaften Studie, die das belegen würde.
Wenn dich das wirklich interessieren täte, hättest du längst selbst recherchiert und hättest diese Zahl schon oft gelesen …
Meinst nicht, derjenige der solche Behauptungen aufstellt, sollte sie auch belegen?
Mann ist das grausam. Fast so schlimm eie bei TP früher. Könnt ihr nicht rübermachen? Stimmt, das Forum ist weitgehend dicht, also sind die VTler hier unterwegs.
Das Thema Impfen ist sowieso immer schon für mich persönlich sehr interessant gewesen, weil ich als gänzlich völlig ungeimpfter Mensch mich immer gefragt hatte, warum ich praktisch niemals in meinem Leben wirklich krank gewesen bin, aber dieser Zusammenhang mir absolut nicht bewußt gewesen war.
Erst, als ich am 12.4.2020 in den Tagesmärchen auch eher rein zufällig, weil meine Freundin diese Sendung ab und zu anschaut den Verbrecher Bill Gates wahrnahm, als er bekundete 7 1/2 Milliarden Menschen zu Impfen, dämmerte mir, dass erste Mal, das uns die herrschende Klasse vielleicht töten will, was sich ja dann später auch bestätigte, da ich ja nun als politisch und gesellschaftlich interessiertes und kritisches Individuum wußte, was der Bill Gates in Indien und in Afrika den Menschen bereits angetan hatte und mir natürlich auch das Video mit dem Wolfgang Wodarg von 2009 über die Schweinegrippe wieder eingefallen war.
Ich gehe davon aus, das es bisher nach eigenen Recherchen etwa zwischen 0,2 und 0,5% der geimpften Bevölkerung erwischt hat, und das sind etwa 20 Millionen weltweit.
Etwa die Zahl die sie auch angegeben haben als Coronatote natürlich.
https://mwgfd.org/wp-content/uploads/2022/11/Auswertung-aktuelle-ONS-Tabelle-1-Mortalitaet-Geimpfter-54x-hoeher-Todesfallanteil-Geimpfte-97_-2.pdf
https://tkp.at/2023/12/02/64263/
Und das Mwgfd:https://www.mwgfd.org/?s=+impftote+weltweit
Aha, du gehst also als Nobelpreisträger in Medizin von irgendwas aus und behauptest das einfach mal so. Rofl. Was man alles erlebt.
Nicht von irgendwas, sondern weil ich seit dem 12.4.2020 mehr als 10 Stunden täglich recherchiere und das praktisch jeden Tag.
Ich weiß so gut wie alles über Corona und vor allem was die Impfung, respektive die Genmanipulation betrifft.
Wenn die Menschen um mich herum sterben, brauche ich auch kein Medizinstudium um das zu protokollieren.
Wenn man dann auch noch weiß, welche Quellen vertrauenswürdig sind und das ist eigentlich sehr einfach, weil man über die vielen Jahre sehr gut nachvollziehen kann, wer Recht mit seinen Prognosen hatte und wer nicht, kann man sich auch sicher so wie ich das seit 1974 schon mache, auch eines adäquaten Urteils erlauben.
Naja, den Dreck der da anderswo verwendet wird, ist halt noch mieser, z.T. klar krebserregend…. Niemand sagt, dass bei uns die Lebensmittel „sauber“ sind. Das interpretiest du falsch in den Text hinein. Hat ja einen Grund warum das Zeug hier verboten ist, Aber damit „unsere“ Chemie das weiter verkaufen kann, landet das über dem Umweg wieder hier.
Alles ist relativ.
Ich wollte damit eigentlich auch nur deutlich machen, dass der hier erlaubte Dreck schon schlimm genug ist (was vielen nicht unbedingt klar ist, „sonst dürfte man es ja nicht verkaufen..“). Aber schlimmer geht natürlich immer. Meines Wissens gibt es bei uns aber auch immer noch keinen Grenzwert (ich weiss), für einen ganzen Pestizid-Cocktail! Da werden dann schon mal 10 oder mehr verschiedene Pestizide z.B. auf Erdbeeren gekippt, aber „die Grenzwerte werden eingehalten“..
Ob ein solcher Cocktail dann weniger schädlich ist, als ein verbotenes Pestizid allein, müssen wohl mal „unabhängige Wissenschaftler“ herausfinden.
Wobei bei Erdbeeren für manche Wirkstoffe nur sehr kurze Karenzzeiten gelten…
Das „wobei“ irritiert mich etwas…
Karenzzeit ist die vorgeschriebene Zeitspanne zwischen Anwendung und Ernte. Da sind wir uns einig, oder?
Interessant! Müsste man anschauen.
Inhaltslos. Außer einer Verschiebung des Focus nichts zu bieten.
Monsanto und Cargill haben riesige Gebiete in der Ukraine „gekauft“.
Was denkt ihr, wird dort wohl angebaut weden?
Putin, rette uns.
Da Afghanistan ausgefallen ist, wette ich auf den Anbau von Mohn. Die Ammis
brauchen jede Art von „Treibstoff“.
Die Gebiete werden ihnen nichts nützen. Nach dem Krieg gibt’s keine Arbeiter mehr die dir Felder bestellen werden. Will keiner machen und die es machen würden sind weg oder tot.
Da kommt dann die KI ins Spiel! Ein ordentlicher Traktor, Mähdrescher oder
Rübenernter kann heute schon ohne Fahrer seinen Dienst tun. Solange das
GPS funktioniert macht die Maschiene alles nach Programmierung.
Was auffällt: die Grünen sind sehr still. Wäre das nicht ein originäres Thema für sie, Protest gegen Hormonfleisch und Gift im Essen? Aber nein, die historische Mission ist ja erfüllt (Verarschung und Irreleitung), die Pensionen gesichert und jetzt geht es nur noch um einen „nachhaltigen“ Krieg gegen den russischen Untermenschen…🤮
vergiss alles was heute grün angemalt ist.
Das war nur bedeutend bis ca. 1990
Die Grünen-Ex-Politiker arbeiten heute in der Wirtschaft. Nicht in der um die Ecke
mit dem Tresen, sondern als Berater oder Vorstandsvorsitzender in Konzernen.
Mit ihren Kontakten sind sie für die Aktionäre Gold wert. Siehe den Steinewerfer
und EX-Außenminister.
Richtig. Die olivgrüne Truppe wollte den Neoliberalismus abgesichert mit Panzern und Drohnen.
Es ist nicht ein anngkündigter Tod, es ist die angekündigte Ermordung der heimischen Landwirtschaft.
Nachdem man dem produzierenden Gewerbe durch Entzug von günstiger Energie und durch Handelssanktionen die Grundlagen zerstört hat, wollen unsere politischen „Eliten“ nun auch noch die heimische Landwirtschaft zerstören
.
Wann wird die Bevölkerung begreifen, wo der Feind steht?
Natürlich geht es um Mord. Das ist doch eine Anspielung auf den Roman von Gabriel García Marquès und der Protagonist wird Santiago Nasar, wird mit Messerstichen getötet, ohne zu wissen warum. Ganz ähnlich geht es vielen Bauern.
Das Thema gehört nicht in die Hand von Klima-Affen. Die machen den Skandal zum Witz.
Es geht aber tatsächlich um nichts weniger als der langsame Übergang der gesamten Nahrungsmittelproduktion in ganz ganz wenige Konzern-Hände. Und es geht wie auch überall sonst um Superprofite. Die natürlich umso höher ausfallen, je oligopolisierter oder gar monopolisierter (man denke daran, dass die großen Finanzakteure wie Blackrock in vermeintlich konkurrierenden Konzernen das Sagen haben) der Markt ist.
Das geht alles scheibchenweise voran. Und am Anfang lockt man immer erst mit Preisnachlässen – um sobald der Markt „brereinigt“ ist, die Preisschraube nach belieben hochzudrehen.
Ein weiterer Baustein dazu:
h#ttps://www.manova.news/artikel/ein-schwerer-schlag
Geflügel-, Schweinepest, Lumpy-Skin-Krankheit, Blauzungenkrannkheit, One-Health-Ideologie
„Alles deutet darauf hin, dass den Landwirten die Arbeit wieder massiv erschwert wird, während sich die Pharmaindustrie freut. Aber auch das MERCOSUR-Abkommen spielt eine Rolle.“
„Der Exportmarkt für Fleisch in Südamerika ist hochgradig konzentriert. Hier produzieren große Konzerne, wie in Brasilien etwa JBS, hinter dem die beiden Milliardärsbrüder Wesely und Josely Batista stehen, BRF-Marfrig und inerva. Hinter diesen Konzernen stehen auch große europäische Investoren wie die Deutsche Bank, HSBC oder Volkswagen Financial Services. „
Billiglebensmittel senken die Inflation. Da kann man wieder mehr Schulden für Waffenkäufe machen. WinWin für die EU Kommission.
> Doch dann schlug die EU-Kommission vor, den Grenzwert sogar um den Faktor 9 zu erhöhen.
Selbst ernährt man sich von Bio, dank der hohen Diäten, und die Masse wird mit Chemiefrass ruhiggestellt.
Die Bauern gehen Pleite, ist aber auch kein Problem, das wird dann von Konzernen aufgekauft.
Ach Leute….
Mal ehrlich?
Bei dem ganzen Scheiss, der uns hier eingebrockt wurde und wird, kommt es darauf schon auch nicht mehr an!
Der Bus ist abgefahren!
„Die werden die ganze Mark auch noch vermarketendieren“, rief ein verzweifelter Brandenburger während des 30-jährigen Krieges aus!
Werden sie!