
Tausende Deutsche schrieben im nationalsozialistischen Deutschland an ihren „Führer“: Fürbitten, Demutsbekundungen und Lobpreisungen. Angetrieben von erwartungsvoller Begeisterung, vaterländischem Pflichtgefühl, nationalem Dünkel und ideologischer Verblendung folgte Hitlers Volk den Eroberungs- und Zerstörungs-Wahn der Nazis – bis zum Ende.
Im April 1933 schreibt ein Düsseldorfer Standesbeamter an die NSDAP-Gauleitung und bittet um Entscheidungshilfe:
„Heute erschien in dem mir unterstellten Standesbeamte ein Parteigenosse, der die Geburt seiner Tochter anmeldete und dem Kinde den Vornamen „Hitlerine“ beilegen wollte. Der mit der Registerführung beauftragte Beamte hatte Bedenken, diesen Namen einzutragen und holte meine Entscheidung ein. Ich habe daraufhin die Eintragung dieses Namens abgelehnt und dem Parteigenossen nahegelegt, dem Mädchen den Vornamen „Adolfine“ zu geben, womit er sich auch einverstanden erklärt hat. ….
Da uns Nationalsozialisten der Name unseres Führers viel zu heilig ist, als dass wir ihn dem Missbrauch nationalen Klischees ausliefern lassen, wäre eine diesbezügliche baldige Entscheidung des Herrn Minister des Innern dringend erwünscht. Wenn ein Nationalsozialist seinen Sohn oder seine Tochter nach unserem Führer benennen will, so hat er ja die Möglichkeit, den Vornamen „Adolf“ oder „Adolfine“ beizulegen… Ist das aber erwünscht…?“ Er bittet um baldige Antwort.
Weil immer häufiger der Wunsch, den Namen Hitler im Namen zu verwenden, im Reich geäußert wird, sieht sich das Reichsinnenministerium veranlasst, in einen verbindlichen Erlass für alle Standesbeamten im Reich festzulegen, wie zu verfahren ist:
„Wird bei einem Standesbeamten der Antrag gestellt, den Namen des Reichskanzlers als Vornamen, sei es auch in der weiblichen Form „Hitlerine“ oder „Hitlerike“ einzutragen, so hat er dem Antragsteller nahezulegen, einen anderen Vornamen zu wählen, da die Annahme des gewählten Vornamens dem Herrn Reichskanzler unerwünscht ist.“
Um eine positive Antwort bittet auch die Schützengesellschaft im pfälzischen Lambrecht. Diesmal geht es darum, den „geliebten Führer“ zum „Ehrenschützenmeister“ ernennen zu dürfen. Sie wendet sich – ebenfalls im April 1933 – direkt an die Reichskanzlei:
„Aus Freude und Dankbarkeit darüber, dass wir Deutsche Schützen an der Westmark, durch den 14jährigen, unentwegten und heldenmütigen Kampf unseres jetzigen Reichskanzlers Adolf Hitler, wieder frei atmen und Deutschen Schützengeist wieder froh entfalten und den Schießsport ungehindert fördern können, wollen wir an dem kommenden Geburtstag unseres unvergleichlichen Führers 1. unsern Adolf Hitler zum Ehrenschützenmeister ernennen; 2. eine Ehrenscheibe ausschießen lassen.
Wir wären sehr dankbar, wenn wir bald Mitteilung darüber bekommen könnten, wie man über solche spontanen Ehrungen unseres Helden durch kleinere Körperschaften denkt und ob man in der Umgebung unseres geliebten Adolf Hitler glaubt, dass man mit solchen Ehrungen, zumal diese jetzt so massenhaft geschehen, eine Freude bereiten kann…“
Das Führer-Kopf auf einer Zielscheibe? Abgelehnt!
Im August 1933 wendet sich der Chorleiter des Gesangsvereins Germania aus Frankfurt-Sindlingen an die Reichskanzlei, mit der Bitte, dem Führer „untertännigst die Ehrenmitgliedschaft“ verleihen zu dürfen:
„Bei den an Pfingsten stattgehabten nationalen Gesangswettbewerb wurde uns u.a. der von Eurer Exellenz gestiftete „Allerhöchste Ehrenpreis“ durch das Preisgericht zuerkannt.
Eurer Exzellenz nahen wir uns mit tiefgefühltem Danke für den kostbaren und schönen Pokal. Doch fehlt uns der Ausdruck, um die Höhe des Glückes zu bezeichnen, welchem wir uns dadurch erhoben fühlen, den von Eurer Exellenz gestifteten Ehrenpreis als unser Eigen zu nennen.”
Ein Fabrikleiter der Fa. Köhlers Wwe & Sohn, Chemische Fabrik in Leipzig, schreibt am 9. September 1933 an die Reichskanzlei. Er
verbindet seine Verehrung für den Führer mit solidem Geschäftssinn und bittet um die Genehmigung, das Bild des Führers aus Gründen der Popularität und Verehrung für seine Schuhcreme-Dosen verwenden zu dürfen. Die ablehnende Antwort erfolgt fünf Tage später: „Weil der Herr Reichskanzlei aus grundsätzlichen Erwägungen nicht in der Lage ist, seine Zustimmung zur Verwendung seines Bildes für Reklamezwecke zu erteilen…”.
Unzählige Anliegen aus dem gesamten Reich erreichen täglich die Reichskanzlei in Berlin. So bittet das national-gläubige Landvolk im Brandenburgischen Oppen-Dannewald die neue Glocke nach dem Führer benennen zu dürfen. Also schreibt der Präsident der Landwirtschaftskammer am 26. Oktober 1934 an die Reichskanzlei:
„Die Kirchengemeinde Dannewalde hat den Wunsch, ihre neue Glocke „Adolf Hitler Glocke“ zu nennen. Für die Kirchengemeinde Dannewalde, die ohne Übertreibung als eine äußerst nationalsozialistisch gefestigte Gemeinde angesehen werden kann, würde die Gewährung der Bitte eine große Freude sein. Zeichnung der Glocke, usw. ist alles bereits eingereicht.“
Nach kurzer Zeit, mit Poststempel vom 3. November, darf sich die „nationalsozialistische gefestigte Gemeinde“ über einen positiven Bescheid freuen:
„… Obgleich der Führer und Reichskanzler es grundsätzlich ablehnt, dass Kirchenglocken mit seinem Namen benannt werden, will er in Ihrem besonderen Fall, da die Glocke bereits fertiggestellt ist, Bedenken nicht erheben und ist damit einverstanden, dass die neue Glocke in der Kirche zu Dannewalde seinen Namen trägt.“
Fortan kann der Hitlersche Glockenklang die Gläubigen von Dannewalde zum Kirchgang rufen. Übrigens nicht nur dort. Im gesamten Reich werden Kirchenglocken nach Adolf Hitler benannt, oft mit der Gravierung „Alles für das Vaterland Adolf Hitler“.
Der Gau- und Kreis-Ehrenliedermeister Carl A. M. Schiebold aus Leipzig wiederum bittet im Namen von „60 Deutschen Frauen und Jungfrauen“ mit Datum vom 23. März 1936 seinen Führer einige Volksweisen vorsingen zu dürfen:
„Unter meiner Leitung steht seit über 30 Jahren der auch von mir gegründete „Frauenchor Leipzig-Süd“. Wie hier vermutet wird, werden Sie, mein Führer, am Donnerstag nach Ihrer Rede wieder die Nacht im Hotel Haufe verbringen. 60 Deutsche Frauen und Jungfrauen bitten nun ebenso herzlich wie dringend darum, Ihnen nach der Kundgebung im Hotel einige Volksweisen vorsingen zu dürfen, um Ihnen zum Ausdruck zu bringen, wie tief und aufrichtig Sie gerade die deutsche Frau verehrt und wie sie auch in der ersten Pflege des Liedes deutsches Wesen und deutsches Empfinden zu bewahren sich bemüht.“
Ob Sangeskunst, Kirchenglocken, Schützenscheiben, Schuhcremedosen oder Vornamen – der „Führer“ wurde allgegenwärtig gehuldigt, von vielen Deutschen beinahe religiös verehrt. Helmut Heiber, langjähriger Mitarbeiter am renommierten Institut für Zeitgeschichte in München, hat das Material im Rahmen seiner Forschungsarbeit in zahlreichen Archiven entdeckt: Fürbitten, Demutsbekundungen und Lobpreisungen aus der Mitte des Führer-Volks. Seine Sammlung erschien 1993 und bietet einen bislang wenig erforschten Einblick in die Gefühlslage der Hitler-Deutschen: Kurioses, Skurriles, Banales und Groteskes. Angetrieben von erwartungsvoller Begeisterung, vaterländischem Pflichtgefühl, nationalem Dünkel und ideologischer Verblendung folgten Hitlers Volk den Eroberungs- und Zerstörungs-Wahn der Nazis – bis zum Ende.
Helmut Ortner: Gnadenlos Deutsch. Täter. Helfer. Zuschauer. Aktuelle Reportagen aus der Vergangenheit. Alibri Verlag, 320 Seiten, 24 Euro. Eine Sammlung eindringlicher Reportagen und Essays gegen jede Verharmlosung und Relativierung der Nazi-Vergangenheit – und gegen alle Versuche, die NS-Geschichte zu entsorgen. Von März bis Mai ist Helmut Ortner auf Lese-Tour.



Tja, leider leider, haben wir keinen Führer dem wir so heldenhaft folgen können.
Kommt aber vielleicht noch, aber vielleicht zu doch spät zum Endsieg…. 😉
Die Erzählungen der Kirche verloren mit Darwin und Marx an Einfluss, da wurden neue Heilige gebraucht. Das waren dann Stalin oder Hitler.
Geht’s auch ohne Stalin?
Mal Texte von ihm gelesen?
Aber für viele Menschen war Stalin doch ein Heiliger.
Politische Ideologie in Diktaturform ist eine Ersatzreligion, da passt Stalin dann auch ganz gut rein.
Wenn Du der Masse Ihren Gott nimmst, will sie einen Ersatz, Autokratien können diese Lücke füllen, weil sich das Kernprinzip (gehorche !!! und folge !!!) nicht von Religion unterscheidet.
Wenn Menschen heilig gesprochen, sakrosankt werden, ist Gefahr im Verzug.
@motonomer
Der Führer der Ukraine verkündet am heutigen Tag der Verhandlungen in Genf die Bkitzkrieg-Offensive in Richtung Moskau und die Russen sollen die Kontrolle verloren haben.
Meine Fresse
Ich weiß nicht was von diesem Artikel zu halten ist? Dient er der Belustigung, wie dämlich doch das Volk ist? Aber warum dazu in die Vergangenheit schweifen? Die Gegenwart zeigt doch allgegenwärtig wie treudoof das Volk den Erzählungen von Tagesschau und Co glaubt.
Meinst Du „Gemeinsam gegen Rechts“-Demos? Das könnte gut sein, schon mal als Test und Übung, wieviele Mitläufer beim nächsten Mal zum Jubeln auf die Straße zu bringen wären.
Bisher ist der Erfolg ja überschaubar, dafür das Medienecho umso jubelnder. Womöglich ordnen sich doch inzwischen eine größere Anzahl von Bürgern als Rechts ein, nachdem man ihnen weisgemacht hat, daß Lechts=Rinks ist… 😬
Buchwerbung so:
„Helmut Ordner: Gnadenlos Deutsch. Täter. Helfer. Zuschauer. …“
Zuschauer? MITLÄUFER, würde ich meinen.
Mal abgesehen vom Schreibfehler..
Na wer ist denn rechts? Die herrschenden Meinungsmacher? Oder ihre Opfer?
Zeigt eigentlich nur sehr schön das gestern heute ist. Die Untertanen und Domestiken wollen immer noch ihren Führern in den Arsch kriechen. Vom denken oder irgendeinem Verstand, weit und breit nichts zu sehen. Statt dessen der heilige Glaube an die Wahrheit der Propaganda und Vorurteile und der Wahn schon wieder in den Krieg ziehen zu wollen.
Das kann doch nur eine Persiflage sein, da ist wirklich der einzige Trost dass es zum Glück Atomwaffen gibt und die werden auch die vielen Untertanen und Domestiken zuverlässig aus der Welt schaffen, scheint das einzige Mittel gegen diesen kollektiven Wahn zu sein welches auch funktioniert. Diese geframten Hirntoten Zombies sind die größte Gefahr für das Überleben der Menschheit, eigentlich müssten die genauso wie die Zombies in Living Dead behandelt werden.
Ob Hitlerverehrung, MAGA-Kult oder Putin-Hingabe (wie hier im Forum). Ich würde sagen, diese Art der widerlichen Heldenanbetung wurde nicht exklusiv im Dritten Reich betrieben. Einem gewissen Anteil der Menschen ist einfach eine proaktive, sklavenhafte Untertanmentalität eingeschrieben.
Damit rechtfertigen Sie, dass es Herrscher und Untertanen geben muss.
Ich stelle fest.
Sie können höchstens jahrtausendlange Gehirnwäsche und Unterdrückung feststellen, nicht, ob das tatsächlich in unserer Natur liegt, da spricht anthropologisch einiges dagegen (indigene Völker die ehe egalitär organisiert sind).
Wir befinden uns seit mindestens 12.000 Jahren in einem permanenten Gefängnis und niemnd hier hat je Freiheit erfahren, dennoch wollen die meisten selbst über Ihre Zukunft entscheiden.
Führer werden nur gewählt (lol), wenn die Wähler glauben, dass Ihre eigenen Wünsche durchgesetzt werden.
Und das schreibt ausgerechnet jemand, der eine 13 Tonnen schwere us-amerikanische Bombe – und vermutlich die mittels der Bombe durchgesetzte weltweite imperiale Politik – so sehr anbetet, dass er sie zu seinem Benutzernamen wählte. Zuvor schwor er auf deutsche Waffen und nannte sich Panzerhaubitze2000.
Ich würde also sagen, dass einem „gewissen Anteil der Menschen“ JEGLICHES Reflektionsvermögen fehlt.
Wieso? Er hat einfach „festgestellt“, wie oben auch bei der Antwort auf „garno“ geschrieben:
er hat sich damit selbst nicht ausgeschlossen.
Da haben Sie aber eine ganz wichtige Person verschwiegen, die von ganz Europa (zumindest bis zum Dnepr) angehimmelt und verehrt wird, der gefährliche Komiker aus Kiew. Der, und nur der, ist der neue Gott, dem auch jede Kollekte zugestanden wird. Gleich danach kommt übrigen eine gebürtiger Mileikowski, der die Menschheit endlich von zweibeinigenTieren befreit.
@Wunderlich
Ja, der Heilige Sankt Selenskij – Übrigens auch „der Führer“ war „ein Schauspieler“ der seine Auftritte vor „dem Volk“ regelmäßig geprobt haben soll 😉
Wäre mal gerne Mäuschen im Umfeld von Selenskij nur um zu sehen wie er seine Auftritte, z.B. in München (= „der Hauptstadt der Bewegung anno 1933 – 1945; Sicherheitskonferenz 2026) geprobt hat – einziger Unterschied zu A.H. Selenskij ist wirklich Schauspieler von Beruf.
Die Geschichte wiederholt sich nicht, sie reimt sich…..*Sarkasmus*
Ironische Grüße
Bernie
Um in den Genuss von Führerliebe zu kommen, braucht es ein Ideologie und eine Apparat, der diese unter die Leute bringt. Nichts davon hat Selenskyj. Ihn treibt nichts um. Er hält keine Reden und keine Paraden, preist sich nicht und macht keinen Hehl daraus, dass nach dem Krieg sein Job beendet ist.
Dass er bei vielen – vor allem bei liberalen Staatslenkern – so beliebt ist, hat einen einfachen Grund: Er hat die Ukraine vor dem Untergang bewahrt. Verhasst ist er bei allen Demagogen, die sehr gut wissen, was Mut und was Feigheit sind und was er hat, was sie niemals haben werden.
Im Volk selbst genießt er große Anerkennung, aber er ist auch nicht über die Maßen beliebt.
Na wenn das keine feiste Lobeshymne auf Selenski ist!
Eine Vorbild an Mut und Selbstlosigkeit und das ganz ohne „Apparat“.
Ich brauch nen Eimer 🤢
Normalerweise würde ich ja behaupten sowas kann nur krasse Ironie sein, aber bei deiner Vorgeschichte…
Erstaunlich jedenfalls, dass ausgerechnet bei Selenski dein extrem zynischer Standardtonfall auf einmal verschwunden ist, ersetzt duch peinlichen Pathos.
Er labert seit 4 Jahren täglich mit einer Fernsehansprache sein Volk voll, wie böse die Russen sind und hat auch öffentlich Verständnis für den Banderakult gezeigt. Er verschweigt permanent, warum es zu dem Krieg kam und mit welchen Versprechen er die Wahl gewonnen hat. Er erhöht sich, genau wie Hitler und Netanjahu, über andere Ethnien und ist sich nicht zu schade, auch die Westeuropäer wegen angeblich mangelhafter Hilfe zu kritisieren. Die Leute, die das nicht sehen wollen, sind nach meinen Informationen in der Welt deutlich in der Minderheit.
>Er labert seit 4 Jahren täglich mit einer Fernsehansprache sein Volk voll,
Du bist ja sehr aufmerksam. Ich habe nicht eine „Ansprache an sein Volk“ gehört, denn sie sind an die Ukrainer gerichtet. Und die müssen ja nicht zuhören, wenn sie nicht wollen.
> nicht zu schade, auch die Westeuropäer wegen angeblich mangelhafter Hilfe zu kritisieren.
Das nennt sich interessengeleitete Politik. Damit hat er es geschafft, die Ukraine von der äußerst unzuverlässigen, direkten Waffenhilfe durch die USA (gerade 0, zero, nada) komplett zu entkoppeln. Die Erfolge beim Wiederaufbau der eigenen Rüstung mal ganz außenvor.
was heisst da die müssen nicht zuhören, natürlich müssen die zuhören, hast du vergessen, dass sämtliche unkrainische medien unter die staatssicherheit gestellt wurden und den zelensky senden müssen? nicht nur zuhören müssen die, vor allem müssen die ihr leben geben für „ihr volk“, darum gehören sie auch dem zelensky und sind SEIN VOLK, es gibt kein anderes als das, was unter der macht eines staats steht, das ist sonst höchstens eine gemeinsame tradition. die ukraine ist kaputt, zero, nada zukunft, nicht mal in die eu kommen die mehr so wie es zur zeit aussieht, industrie kaputt, boden verseucht, bis über beide ohren mit schulden zugeschüttet, alles land und ressourcen an westliche konzerne verschenkt.. die wurden von anfang bis ende vom westen als kriegsmaterial gegen die russen verheizt, wie mearsheimer schon 2014 festgestellt hat. das ist zwar nicht zelensky’s alleiniges werk, dafür braucht es einen politischen apparat, aber er hat dafür seine ganze kraft eingesetzt. und all das für die „territoriale integrität“, des volkes höchstwert, von der kein ukrainischer arbeiter etwas hat ausser seinem ende im schützengraben. du stinkst nach fäulnis, nach tod, und nach extremer ideologischer verblödung und autoritarismus, wie alle faschisten.
Telegram, Youtube, Instagram und Facebook stehen in der Ukraine unter staatlicher Aufsicht? Ich kenne kein Land in Europa, in dem… Moment? War da nicht was? 🤡🤡🤡
du erklärst sicher gleich noch wie die ukraine diese dinger verbieten kann lol, sollen sie das internet abstellen? willst du nicht zugeben, dass die medien DER ukraine gleichgeschaltet wurden, zum teil verboten? https://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste/laender/168/ukraine da, von den grössten freunden der ukraine, ich muss da keine „kreml-nahen“ bemühen.
Meine Fresse bist Du ein Trottel.
Das sind alle echte Nazis denen Du hier frönst.
Du gehörst aus dem Forum geworfen!!!!!
Jeder Depp hat gesehen was der für ein Arschloch ist, nur Du hast nix kapiert gelle.
Wer bezahlt Dich eigentlich für den Sermon den Du hier absonderst? [̲̅$̲̅(̲̅ ͡° ͜ʖ ͡°̲̅)̲̅$̲̅]
whoo, whoo, whoo… nicht, dass du alte Furzmaschine noch einen Herzkasper wegen mir bekommst.
Genau wie die Woken verhältst du dich, die machen das genau so, wenn sie nicht mehr weiter wissen.
Keine Angst, ich bin ungeimpft.
Wer sind die Woken? Ein nomadisches Volk in Nordsibirien?
Was haben Selenskyi (auf deutsch übrigens = der Grüne) und der kurd. Rapper Haftbefehl gemeinsam??
-> Ihre Vorliebe für Schnee 😉
@bömbchen – hörst du daher also auch den Hafti?- weil ja, Chabos wissen wer der Babo ist ^^
Zitat: „Er hat die Ukraine vor dem Untergang bewahrt.“
Ich wusste gar nicht, dass sie Satire machen.
Ich würde sagen: Selenskij hat die Ukraine gekonnt im Auftrag seiner westlichen „Freunde“ ruiniert.
Das „dicke“ Ende kommt aber noch.
Die Ukraine hält gegen Russland jetzt bald im fünften Jahr des Krieges stand. All that matters.
Die Ukraine verteidigt ihre Nazis, und das mit Hilfe des Westens.
Selenskij verheizt sein Land und seine Bevölkerung:
„All that matters?“: für wen? Für die Freunde des westlichen Imperialismus vielleicht.
Dieser Troll GBU meint das schon so: Selenski verheizt sein Volk, und lässt sich von den horrenden Verlusten nicht irre machen, solange noch ein paar Rekrutierungsfähige eingefangen werden können und der Dollar/Euro rollt. Tatsächlich, da hat er doch recht und lässt die NATO-Hosen herunter: Hauptsache es sind genug da für die Bauernopfer. All that matters – für die Fans der westlichen Wertegemeinschaft…
ein Abnutzungskrieg, leider mit viel, zuvielen Toten&Schwerverletzten für den Wertewesten… aber vielleicht geht der GBU-57 oder seine Söhne, Neffen, ja demnächst ebenfalls zum Erde düngen gen Südosten ??
Was dem Einen sein Hitler, Trump, Elendsky, Putin oder Netanjahu, ist dem Anderen seine Bombe. Der neue BRD-Chef hat sich ja bewundernd über „Drecksarbeit“ geäußert. Das führt natürlich zu einer Bombenstimmung bei den Bombenfetischisten. „sklavenhafte Untertanmentalität“ (Ist nicht meine Rechtschreibung) ist ein echter Karnevalsbrüller, wenn sich einer für eine Bombe hält.
Was der Schützenverein Kleinkleckersdorf sich da geleistet hat, ist zwar peinlich, aber viel interessanter wären doch hier die Ergebenheitsbekundungen deutscher Professoren und Kirchenmänner an ihren geliebten „Föhrrrer“. Oder die Forschungsanträge des Vorläufers der DFG in diesen Jahren. Oder die Einlassungen gewisser Juristen, die nach 1945 ihre Karrieren problemlos bis in höchste Regierungsämter fortsetzen konnten.
Auf der einen Seite die unbedarften Dorftrottel, die dem Hitler hinterhergelaufen sind, auf der anderen Seite die Intellektuellen aus dem Widerstand – so war es ja nun nicht.
@ Stefan : +++++++++++++++++++
Nur gewisser Juristen? Wohl eher aller Juristen inklusive des letzten Justizministerverbrecher der Weimarer Republik. Dieser „Demokrat“ war so demokratisch mit dem Deutschen Gruß, der hat als erstes die Morde derd Nacht der langen Messer als Reichsnotwehr verkauft. Also genauso wie unsere Politiker und Juristen hier jedes Verbrechen das sie begehen zu keinem Verbrechen deklarieren.
Siehe gerade wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft die Bestechung von Abgeordneten des Rüstungsausschußes legalisiert hat indem sie ihre Arbeit verweigert hat.
Also sonderlich weit ist die Rechtsfreie BRD nicht vom Rechtsfreien 3 Reich entfernt.
PS
Es wurde kein einziger Nazijurist für seine Tätigkeit als Jurist in der BRD jemals Angeklagt.
Tja, und wenn ich nur an die C.-Zeit denke:
Kirchen, Universitäten und viiiiiiiiiiiieeeeeeeeeele andere haben alle mitgeholfen, bis zur Forderung, „Ungläubige“ auszugrenzen, einzusperren, zu piesacken usw.
Viele in D warten scheinbar nur darauf, dass wieder der Startschuss gegeben wird….
nach der C.-Generalprobe….
Gut, der Autor hat halt über die Texte geschrieben, die er ausgewertet hat und die Naziprofessoren werden besser formuliert haben, Vielleicht haben sie auch grobe Peinlichkeiten vermieden. Wobei ich mir da nicht ganz sicher bin.
Aber der Gedanke ist wirklich interessant. Ich unterstelle mal, dass die singenden Jungfrauen und gläubigen Kirchglockenschläger sehr tief davon überzeugt waren, dass ihr Hitler was ganz Feines ist. Das ist wirklich nicht schön. Aber wie war das mit den Profs, die sich für die „deutsche Physik “ einsetzten. Die sollten es besser gewusst haben. Wie war das mit den Naturwissenschaftlern, die den Rassenmüll lehrten? Die meisten von ihnen müssen gewusst haben, dass es Unfug ohne jede Evidenz ist. Die Juristerei nehme ich mal raus aus meinen Überlegungen. Das war nie eine Wissenschaft, sondern eine Herrschaftstechnik und Juristen schon immer Huren der Herrschaft, was auch für alle Zeiten so bleiben wird.
Ich glaube nicht, dass sich so was, wie diese hysterischen Massen auf dem Foto zum Artikel, wiederholen wird. Aber Wissenschaftler, Intellektuelle, Militärs, Künstler, die sich wider besseres Wissen opportunistisch unterordnen?
Vielleicht sind die „Deppen“ die die Tochter Hitlerine nennen wollen, doch nicht der Kern des Problems?
Danke für deinen Anstoß, darüber nachzudenken
Danke für ihren Kommentar. Haben die Naziprofessoren besser formuliert? Hier eine Kostprobe:
„Wir können dem Führer gar nicht dankbar genug sein, dass die Rektoren der deutschen Hochschulen, die Vertreter der deutschen Professoren, auf dem letzten Reichsparteitag auf ausdrücklichen Wunsch in ihrer Amtstracht, dem Talar, teilnehmen durften. Es war für die deutschen Professoren eine stolze Anerkennung, für die der deutsche Professor seinen Dank durch restlose Hingabe seines Lebens als Forscher und Lehrer für Führer und Volk abstattten wird.“ Karl Lieser, Rektor der TH Darmstadt in seiner Antrittsrede am 17.12.1937.
Auch sehr fein. Habe mir mal den Wikipediaartikel von Lieser überflogen. Hardcorenazi schon vor der Machtergreifung, eng mit der Gauleitung verbunden. Denunziant. „Gottbegnadeter“ auf der Naziliste.
Nach dem Krieg als „Mitläufer“ klassifiziert .
So läuft es halt in Deutschland.
Grob zum Thema etwas Lesenswertes…
https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/dossier-nationalsozialismus/39631/die-deutschen-und-ihr-drittes-reich/?p=0
Die Deutschen sind ein Opfervolk.
Beispiel für Geschichtsfälschung ist Verschweigen des Hintergrunds des Faschismus. Trotz Wahlergebnis von 33% wurde die Weimarer Republik in sieben Wochen durch Ernennung Hitlers zum Kanzler durch Hindenburg und dessen Reichstagsbrandverordnung zum Schutz vor dem Kommunismus, und durch die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes mit Hilfe von Katholischem Zentrum und Liberalen einschließlich Theodor Heuss in eine faschistische Diktatur verwandelt.
Nach der Bewährung im spanischen Bürgerkrieg überließ man Hitler Österreich und Tschechoslowakei. Nach seinem Überfall auf Polen geschah nichts! Hitler beendete den so genannten Sitzkrieg durch den Angriff auf Frankreich, das er nach sofortigem Rückzug der Briten erobern durfte. Ebenso überließ man ihm den Balkan und Norwegen als Ressourcen für den Krieg gegen Russland. Man hoffte wohl folgenden Kriegsverlauf. Hitler erobert die UDSSR und die Westmächte befreien sie von ihm. Nach Misslingen des Plans nach Stalingrad griffen die USA in Europa erst 1944 in der Normandie den Krieg ein, weil Russland ganz Europa zu überrollen dürften.
Viele Zeugnisse belegen, dass die Mehrheit der Deutschen besonders nach der Einverleibung Österreichs und der Tschechei keinerlei Sinn in diesen Kriegen sah. Es ist auch aufschlussreich, dass der Widerstand gegen Hitler aus dem Militär kam.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurde Kriegsdienstverweigerung als Wehrkraftzersetzung auch mit der Todesstrafe geahndet. Die Deutschen waren ein Opfervolk.
Diese Maulhelden und Dreckschleudern aus den historischen Seminaren und den Feuilletons hatten leider die „Gnade der späten Geburt“ (Helmut Kohl)
Die „gleicheren Schweine“ haben schon damals „ihre Demokratie“ eingerichtet.
(nicht verwechseln mit die „gleichen Schweine“ Die „gleicheren Schweine“ stammt von George Orwell)
Die Deutschen sind kein Opfervolk, die Deutschen sind ein Jammer- und ein Wundervolk. Sie glauben immer noch an Wunderwaffen und wenn die trotz großer Ankündigung versagen dann fangen sie an zu Jammern „Davon haben wir nichts gewußt, das konnte ja keiner ahnen!
@ Torwächter: >>> Werner Rügemer erklärt das in deinem Buch über den II. Weltkrieg sehr gut
Übrigens durch meine eigene Familienhistorie erfuhr ich, dass es auch Menschen gab, die aus der NSDAP durch Parteiausschluß rausflogen.
Aus heutiger Warte ist die NSDAP eine verbrecherische Partei, unzweifelhaft, aber wir sehen unsere Geschichte nur aus unserer heutigen Warte, und nicht aus der Warte der Menschen damals, die ja nicht ahnen konnten auf was für Verbrechen Hitlers Diktatur letztendlich rauslief. Sie hatten ja keine Glaskugel um in die Zukunft zu blicken.
Übrigens, dass gilt generell für unseren Blick auf die Vergangenheit, egal in welchen Medien sowie für welche geschichtliche Epoche, und nervt mich schon lange beim Thema Geschichte.
Wir blicken mit einem aufgeklärten Blick von 2026 auf längst vergangene Zeiten zurück, und sehen nicht, dass die Menschen damals in ihre Zukunft blickten, ergo keine Ahnung von den geschichtlichen Ereignissen hatten, die letztendlich noch auf sie zukommen würden.
Ein alter Bekannter von mir hatte mal einen schönen Spruch;
„In 100 Jahren interessiert das kein Mensch mehr.“
Ich verstand den genauso wie ich oben geschrieben habe, wir schauen zurück, und vergessen dabei, dass die Menschen, die damals lebten, liebten, starben, und arbeiteten, nur den Blick in eine ihnen völlig unbekannte Zukunft hatten.
Nix für ungut, nur meine Meinung….
Übrigens beim oben erwähnten Menschen handelt es sich um meinen eigenen Großvater, den ich nie kennenlernen durfte, da er leider Jahre vor meiner Geburt einen natürlichen Alterstod starb.
In seinem Nachlass fanden wir das ns-amtliche Dokument, dass er aufgrund fehlender Teilnahme an Parteiveranstaltungen und mangelnder Spendenbereitschaft bei der „Winterhilfe“ aus der NSDAP ausgeschlossen wurde – wie schon gesagt zu Lebzeiten meines Opas eine normale Partei, wie alle anderen auch.
Erst nach 1945, völlig zu Recht, als eine verbrecherische Organisation verboten.
Ich denke Helmut Ortner will mit seinem Buch genau darauf hinweisen, ebenso wie auf den nachkriegsbedingten rechtsextremen/-radikalen Geschichtsrevisionismus, der die NSDAP, nach allen aufgedeckten Menschheitsverbrechen Hitlers und seiner Kameraden, immer noch als normale Partei sehen will.
Nach 1945 ist die NSDAP völlig zu recht als verbrecherische Organisation abgestraft worden, aber wie gesagt, die Menschen, die die Epoche von 1933 – 1945 durchleben mussten waren NormalbügerInnen, die zuerst keine Ahnung von der Verbrecherorganisation NSDAP hatten.
Außerdem, zum Abschluß, gab es auch in früheren Zeiten, nicht allein in Zeiten der NS-Dikatur, Menschen, die ihr Leben völlig an den weltgeschichtlichen Ereignissen vorbei lebten, wie auch heute wieder, auch daran gilt es zu erinnern.
Oder wie ich in einem schönen Buch las, vom Autor folgendes, rein auf uns „Normalmenschen“ (= nicht auf „Promis“ oder „historische Persönlichkeiten“) bezogen:
„Ein Mensch stirbt immer zweimal. Einmal biologisch, und einmal durch langsames sowie stetiges Vergessen seiner Existenz auf Erden.“
Gruß
Bernie
PS: Das ist auch interessant, da wir ja gerade in karnevalesken Zeiten leben – auch der Karneval verlor seine Unschuld in Zeiten der NS-Diktatur:
https://www.kölner-karneval.de/historie-koelner-karneval/nationalsozialismus
Aber wie oben erwähnt, die Menschen waren anders sozialisiert als wir heute, waren keine Hellseher und hatten keine Glaskugel um in die ferne Zukunft zu blicken.
Meine Großeltern hatten ein Lebensmittelgeschäft in einer Kleinstadt. Meinen Großvater habe ich auch nie kennen gelernt; er ist auch lange vor mir an „Alter“ gestorben. Laut Erzählungen war er auch in der Partei, aber meine Großeltern hatten nach Feierabend, wenn es dunkel war, von der Hintertüre des Hauses aus, im Hof, (das kenne ich noch) Lebensmittel an die Juden verkauft. Ebenso hat mein Großvater einem kommunistischen und leicht kriminellen jungen Mann lt. Erzählungen immer mal geholfen, damit er nicht ins „Lager“ musste. So gings also auch.
Damals gab es keine soziale Medien, die meisten Leute wussten nicht wirklich, was da los war. Was neu war, der „Volksempfänger“, von der Wirkung war das sicherlich so ähnlich wie heute die sozialen Medien.
Aber diese Geschichten wissen nur noch wir heute alten Leute, weil undere Omas und Opas uns die erzählt haben.
@Chris
Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht – ja, das hat es auch gegeben.
Ich kann Ihnen auch hier nur noch zustimmen:
„[…]Aber diese Geschichten wissen nur noch wir heute alten Leute, weil undere Omas und Opas uns die erzählt haben[…]“
Oder im Nachlass ein Dokument finden, dass auf diese Ereignisse hinweist – ich fand erwähntes Dokument erst 1988 – „in der guten alten Zeit“ ohne PC, Smartphone, Tablett und Internet *Ironie* – im Nachlass als meine Oma im Alter starb.
Sie hat es nie erwähnt, und wir waren alle selbst darüber überrascht, da es eine andere Familienlegende gab aufgrund der mein Opa aus der Partei rausflog und trotz seines hohen Alters noch einmal zur Wehrmacht mußte – soweit zur Legende – das Dokument ist wohl eher maßgebend.
Gruß
Bernie
PS: Für jüngere Mitleser/innen mal kurz eine Abschweifung zum Schmunzeln:
In der Schweiz gibt es eine größere nostalgische Bewegung unter jüngeren Menschen die in die oben erwähnte „gute alte Zeit“ ohne PC, Web, Smartphone, Podcasts, Elektroautos usw. usf. zurückwollen – da dachte ich Mensch bin ich alt geworden als jemand der genau in dieser vermeintlich „guten alten Zeit“ volljährig geworden ist. Ein anti-digitaler Opa eben 🙂 *grins*
@ Bernie: die Leute hatten keine Ahnung, was die Zukunft bringen würde ? ??? Warum wollten dann Tausende möglichst schnell das Land verlassen? Als die Braunen Horden an die Macht kamen, sagte unser Ur-Opa: es wird Krieg geben.
> Die Leute haben nicht geahnt, was die Zukunft bringen würde ?????
@Lichtenberg
Das mag auf Ihren Ur-Opa zutreffen, aber auf andere Menschen?
Die waren vielleicht nicht so gebildet, und vorausschauend, wie ihr Ur-Opa – und hatten andere Alltags-
sorgen als sich für politische Groß- und Kleinereignisse zu interessieren?
Haben Sie mal darüber nachgedacht?
Tausende? Nicht Millionen?
Wie schon gesagt, Sie hatten Glück mit ihrem Ur-Opa, der vielleicht hellsichtiger war wie so manch anderer Mensch in dieser Zeit, und schnell vorausahnte wohin die Reise geht bzw. auch die Zeit, und Muße, hatte sich damit zu beschäftigen, wie die Tausende, die Sie erwähnt haben, die dann die Konsequenz zogen und das Land schnellstmöglich verlassen haben.
Und was Zukunftsahnungen angeht:
Wissen Sie genau was Morgen oder Übermorgen auf Sie zukommt, oder in ferner fernster Zukunft?
Nur mal so als Frage ob Sie eine Glaskugel haben. 🙂 😉
Gruß
Bernie
@ Bernie: Sie wissen nicht, was
morgen auf Sie zukommt? Da sind Sie aber (1) arm dran oder (2) ein Glückspilz. Guter Mann, es war wie heute: ~ 1/3 weiß oder ahnt, was die Zukunft bringen wird ~ 1/3 ist es wurscht und ~ 1/3 ist blind und taub
@Lichtenberg
Ihre Ansicht, Sie haben offenbar eine Glaskugel, und ich verneige mich vor Ihrer Weisheit *grins*
Ach übrigens wenn Sie schon eine Glaskugel haben wie sind denn die aktuell erfolgreichen Lottozahlen *Ironie*
Ironische Grüße
Bernie
@ Bernie: Sie wissen nicht, was morgen auf Sie zukommt ? Dann sind Sie entweder arm dran oder
ein Glückspilz ! ! Sie haben auch keine Ahnung, was die Zukunft die nächsten Tage, Wochen, Monate )
bringen wird ? ? Und werfen hier immer wieder mit Ihren Vermutun- gen herum. Es ist heute so, wie da-
mals: ~ ⅓ kann sehen, was sie er-
wartet, ~ ⅓ ist es wurscht, was kommen wird ~ ⅓ ist blind und taub bzw. WILL es nicht wissen
Gut, Sie haben mich zum Teil, aber nicht komplett überzeugt.😁
Ich bleibe dabei, dass wir nicht beurteilen können wie vorangegangene, längst verstorbene, Generationen vor uns tickten, und zwar generell auf die komplette Menschheitsgeschichte bezogen.
Das Teile der damaligen Menschen so tickten wie Sie meinen lässt sich kaum bestreiten, da es dieses Phänomen damals ja bei allen Faschismen in Europa gab.
Gruß
Bernie
Bernie schreibt :
„Aber wie oben erwähnt, die Menschen waren anders sozialisiert als wir heute, waren keine Hellseher und hatten keine Glaskugel um in die ferne Zukunft zu blicken.“
Sie hatten zwar keine Glaskugel, aber das Buch „Mein Kampf“ .
@ B. Hohl : jaaaa, aber viele haben es nicht gelesen
@Lichtenberg
👍 Da stimme ich Ihnen ausnahmsweise mal zu 😁👍
Gruß
Bernie
Bernie
gestern 17:12 Uhr
„Aus heutiger Warte ist die NSDAP eine verbrecherische Partei, unzweifelhaft, aber wir sehen unsere Geschichte nur aus unserer heutigen Warte, und nicht aus der Warte der Menschen damals, die ja nicht ahnen konnten auf was für Verbrechen Hitlers Diktatur letztendlich rauslief. Sie hatten ja keine Glaskugel um in die Zukunft zu blicken.“
Du bist in deinen NS Relativierungen seinerzeitiger Reichskristallnacht, Judenverfolgungen etc., propagierten Holocaust und Vernichtungsfeldzug gegen den jüdischen Bolschewismus (in Summe 31 Mio. Toter) offensichtlich noch naiver und dümmer, als man das deinen zahlreichen Kommentaren entnehmen kann. Mit dieser Theorie kannst du jeden Massenmord, jede dahingehende Ideologie und jeden Massenmörder entschuldigen – was du letztlich tust.
Höre ich heute auch ständig: „woher sollten wir das denn alles wissen…..hat uns damals doch keiner gesagt….die (Juden) sind es doch selber schuld und werden schon wissen, was sie getan haben“.
Funktioniert heute wie damals…..
d’accord
@“Andreas“
👎🤪
Norwegen Höhle lässt grüßen 😁😂😂👎👎🧌
@“Bernie“
manche Bernies sind ganz einfach dumm.
Sie schreiben hier mit dem typischen Impetus eines „Spätgeborenen“.
Wenn wir Corona als Beispiel nehmen – da sind wir keine Spätgeborenen, wir waren ja mittendrin – dann können wir feststellen, dass ein grosser Teil, aber bei weitem nicht alle mitgemacht haben.
In der Schweiz würde ich den Prozentsatz auf 60% setzen. Leider und zu meinem Bedauern, 60%.
Ich messe das am Corona-Referendum vom 2021, wo es um neue Gesetze ging, welche das Corona-Regime der Schweiz verrechtlichten. 60% haben das Referendum, dh. die Ablehnung der neuen Covid-Gesetzte, abgelehnt, dh. diese Gesetzte also begrüsst. Daraus schliesse ich, dass 60% entweder das Ganze begrüssten, so wie es lief, oder auch einfach Schamm-drüber wollten.
In Deutschland würde ich diesen Prozentsatz der Corona-Massnahmen-Befürworter auf 75% ansetzen.
Das heisst aber, dass – in Deutschland – 25% keine Befürworter der Corona-Massnahmen wie auch des ganzen Denunziantentums rundherum waren.
25% von – hmmm – 30 Millionen Erwachsenen – das wären dann 7.5 Millionen Leute.
Nur, was haben diese 25% gemacht?
Viele gingen auf die Strasse – und haben es teils teuer bezahlt.
Einige haben beruflich dagegen gearbeitet (Ärzte) und haben es noch teurer bezahlt.
Aber es waren nie, niemals auch nur 1 Million.
Der grosse Rest also tat nichts, ausser der Faust im Sack – hat das Ganze zwar nicht aktiv unterstützt, sich aber wohl gefügt und irgendwie versucht, sich durchzuschlängeln.
Aber was sonst hätten sie denn tun sollen?
Und nun zu Ihnen, Herr Scheffkoch.
Wir sehen am nahen Horizent breits das aufziehen eines neuen links/grün-totalitären Gebildes, in Deutschland, auch in der EU (oder zumindest Teilen davon), etwas anders die Nazi-Zeit, eben link/grün, aber, im Endeffekt, wohl nicht minder totalitär, und angesichts der Sanktionen gegen Personen, dem neuen Reichsbann, vielleicht auch bald so tödlich gegenüber seinen Widersachern.
Und was tun Sie, Herr Scheffkoch?
Haben Sie Ihre Waffe aus dem Keller geholt und mal wieder den Lauf und das Schloss geputzt?
Haben Sie überhaupt eine Waffe? Und könnten Sie denn damit schiessen, ohne sich selbst zu treffen oder die Finger im Schloss einzuklemmen?
Oder haben Sie wenigstens ein paar ganz ganz grosse Messer geschliffen?
Und was tun sie jetzt damit?
Sind Sie schon im Untergrund, haben Sie bereits Kontakte geknüpft für den kommenden Guerilla-Kampf?
Nicht?
Na dann sind Sie ja auch nur einer dieser Leute, welcher damals wie heute zwar vielleicht nicht dem Führer zujubelt (gut, heute wäre das eine Führerin oder eine grüne Transe), aber ansonst sich auch nur durchschlängelt.
Und zum Schluss, in weiteren 70 Jahren, von einem neuen (ignoranten überheblichen) Scheffkoch wieder den anderen 75% zugerechnet wird.
Mal nachdenken.
👍
Das Ganze geht etwas tiefer, als dass es einen hinkenden Vergleich mit den Corona-Maßnahmen bedarf.
Dort stilisierten sich deren Kritiker durch Anheften eines Judensterns zu Opfern (bin selber Kritiker der Coronapolitik).
Diese Täter-Opfer Umkehrung macht gerade das deutsche Narrativ aus; der Relativierung des NS als Verbrechen einzelner Nazis, die demnach ein ganzes Volk verführten, statt die deutsche Gesellschaft – das deutsche VOLK – als Täter zu begreifen.
Derart Verdrängtes kehrt nunmehr in veränderten Formen zurück.
Durch diese Kristallkugel-These („konnte doch keiner ahnen“ )kann sich der Deutsche weiter von jeglicher Schuld freisprechen, die Verantwortung und Schuldfrage auf andere projizieren und wirkt somit erneut an der Genese von totalitären, autokratischen Systemen mit.
Die effektivste Bewaffnung ist sich dessen bewusst zu machen statt systemkonform das Narrativ nachzubeten.
@Chefkoch
Sie haben meine Text ganz offensichtlich nicht komplett gelesen, und wollen mit Ihr Narrativ überstülpen.
Ich schrieb bereits, dass ich dies generell so sehe was lange vergangene Zeiten angeht – ganz salopp gesagt Ihre, und meine, Ahnen und Ur-Ahnen konnten nur vorwärts blicken und nicht, wie wir beide, zurück mit unserem zum Glück aufgeklärten Wissen von 2025/26.
Dabei bleibe ich und, Sie werden jetzt bestimmt staunen Ihren letzten Absatz an Enrico teile ich sogar.
Sie vergessen in Ihrem Furor
übrigens auch völlig, dass es auch früher gewaltige Unterschiede zwischen Großstadt und bäuerlichem Land sowie zwischen Reich und Arm gab – Stichwort 1929.
Auch unterschlagen Sie die Mangelversorgung mit Medien damals – manche konnten sich ja nicht einmal eine Zeitung oder ein Radio leisten.
Dazu kommt noch, dass manche Menschen, auch jüdische, sich zu Anfang der NS-Zeit in ihrer Blauäugigkeit täuschen ließen, und von „der Weltgeschichte“ überrollt wurden.
Sie sehen ich habe meinen Götz Aly, Helmut Ortner, Raul Hilberg, sowie meinen Victor Klemperer durchaus gelesen.
Gruß
Bernie
Lasst euch doch nicht diese geschichtsverfälschende Behauptung vom „deutschen Volk“ – und das heißt ja doch wohl vom gesamten Volk – als Täter aufhalsen. Hitler ist _vom deutschen Staat_ (nicht nur in Persona seines Präsidenten) als Kanzler _einer Minderheitsregierung_ installiert worden, als die Nazis ein Drittel der Wählerschaft, also „des Volks“ hinter sich hatten.
Ich will Sie ja nicht mit marxistischen Faschismustheorien nerven, aber was hatte denn beispielsweise die als „Totalistarismusforscherin“ im akademischen Bürgertum hochangesehene Hannah Arendt dazu zu sagen?
Ganz einfach: Die entsprechende Kapitelüberschrift in Arendts „Origins of Totalitarism“ (1973) lautet „The temporary alliance between the mob and the elite“ (S.326)
Das ist ihr durchaus treffender Begriff vom klassischen Faschismus: Eine zeitweilige Allianz zwischen dem Mob, also den degradierten Teilen des Volks und der (staatlichen und wirtschaftlichen) Elite.
Genau davon aber, was damals anscheinend vielen offensichtlich war, soll das permanente Insistieren auf der Schuld des gesamten Volks m.E. ablenken.
Was schrieb die SPD während der Nazizeit zum Thema? Wir lesen dazu im „Prager Manifest“ des Parteivorstandes vom Januar 1934, welches die heutige SPD natürlich versteckt, u.a. folgendes:
„… Der Nationalsozialismus leugnet in seiner Theorie die Klassenkämpfe, seine Praxis verschärft sie auf das Grausamste. Seine Herrschaft bedeutet eine unerhörte Steigerung der sozialen Gegensätze, ein neues Erhitzen des Kessels bei gewaltsamer Verschließung aller Ventile. Die Unterdrückung aller Organisationen der Arbeiter und Angestellten, ihre völlige Entmachtung, überliefert sie der Willkür des Großkapitals, in dessen Interessen die Diktatur die Staatsmacht gestellt hat. …“
Der Publizist Sebastian Haffner emigrierte 1938 nach Großbritannien. In seinem dort 1940 erschienenen Buch „Germany – Jekyll and Hyde“ gab er u.a. folgende Einschätzungen:
„… Seit dieser Zeit (1934) ist ihr (der Nazis) moralisches Ansehen unaufhörlich gesunken, ihre Machtfülle aber ständig gestiegen. In den Jahren von 1935 bis 1937 hatten sie vielleicht eine knappe Mehrheit hinter sich. Das Jahr 1938 brachte eine weitere Flaute mit sich. Die Judenverfolgungen waren zum größten Teil unpopulär, und die Kriegspolitik gegen die Tschechoslowakei, gegen die nur sehr wenige Deutsche feindselige Gefühle hegten, hatte zur Folge, daß die Zahl der Nazianhänger rasch abnahm; …
… Was auch immer München bedeutet haben mag, für die Innenpolitik war es der größte Triumph, den die Nazis je erzielt haben, und von diesem brutalen Schlag hat sich die innere Opposition seitdem nicht mehr erholt. Die schwankende unpolitische Masse verhielt sich ein weiteres Mal loyal zum Führer und bekundete ihm ihre Ergebenheit. Seine Feinde waren verzweifelt. Die Hoffnungslosigkeit und das Gefühl, paralysiert zu sein, sind sie seitdem nie mehr losgeworden, …
Trotzdem ist die Zahl derer, die eher verzweifelt sind, als daß sie mit dem Regime Frieden geschlossen haben, immer noch groß. Heute beträgt das Verhältnis beider Seiten, wie sich mit einigen Einschränkungen
schätzen läßt, ungefähr 60:40.
Aber mit dieser groben Unterscheidung von Parteigängern und Gegnern des Regimes ist noch nicht viel erreicht. Es werden nämlich die aktiven politischen Kräfte beider Seiten mit denen addiert, deren politische Haltung nur in einer mehr oder weniger loyalen beziehungsweise illoyalen Einstellung zu den Nazis zum
Ausdruck kommt. Wenn wir zwischen den »Aktiven« und den »Inaktiven« aufbeiden Seiten unterscheiden, erkennen wir sofort, daß die Nazis ihren Gegnern weit überlegen sind.“ (S. 69)
Und wenig später:
„Alle Schätzungen führen zu dem Schluß, daß der Anteil der Nazis in Deutschland an der Gesamtbevölkerung rund 20 Prozent beträgt. Etwa 40 Prozent der Bevölkerung verhalten sich loyal und
35 Prozent illoyal zu den Nazis (die Zahlen schwanken, wie wir gesehen haben; es hat vielleicht Zeiten gegeben, in denen die Illoyalen überwogen). Und höchstens fünf Prozent bilden die Opposition.“ (S. 71)
Natürlich kann man über diese Zahlen streiten und natürlich wären 60% „Nazis + Loyale“ im Jahre 1940 noch immer eine gewaltige Masse. Aber auch diese 60% wären eben nicht „das deutsche Volk“.
Verehrter Scheffkoch,
Sie geben mir das Stichwort !!! Danke !
Und nein, es geht genau gleich tief, keinen mm weniger – es ging genau darum: um den Judenstern bzw. dessen neues Equivalent!
Haben Sie gewusst, dass – in der Schweiz – der Präsident der grünliberalen Partei, Herr Jürg Grossen, im TV allen Ernstes vorgeschlagen hatte, dass Ungeimpfte als Markierung einen Sticker tragen sollten (im Spital primär).
Der Schweiz wird vorgeworfen, dass sie damals, zusamen mit dem Nazi-regime, den Judenstempel erfunden hat – und nun das !
Ein neuer Judenstempel – nicht für Juden, sondern für Ungeimpfte!
Ich hab noch in derselben Nacht ein Mai geschrieben mit dem Vorwurf des Judensterns, und tatsächlich eine Antwort erhalten, wo er meinte, er hätte das Ganze zuwenig durchdacht.
Aber in den Zeitungen und in den Köpfen war es drin – und blieb es drin.
Nein, ich gehe nicht mit Ihnen einig: die Corona-Zeit war exakt eine Kopie der Nazizeit.
Und es ging um genau das: einen neuen Judenstern !
Niemand hatte der Politik diese Rechte zugestanden, es gab darüber keine Abstimmung (die kam erst 2 Jahre später), die Sauhunde hab sich diese Rechte einfach genommen, und die Polizei, diese verfluchten Hunde und Schergen, haben sie durchgedrückt.
Und genau wie bei der Nazizeit hatten Sie dann viele aktive Unterstützer, viele Mitläufer.
Und Sie wollen mir jetzt also sagen, das sei nicht vergleichbar im Ablauf zur Nazizeit.
Sie und ich, wir waren beide nicht dabei zur Nazizeit.
Aber Sie wollen doch nicht allen Ernstes behaupten, dass sich die Menschen so dramatisch geändert hätten ?
Dass die Corona-Zeit nicht exakt ein Spielmuster der Nazizeit war ?
Doch doch, in einer Art von Reagenzglas haben wir doch genau dieselben Mechanismen gesehen.
Denunzianten, welche Leute anprangerten, welche zuhause 4 Freunde zu Besuch hatten.
Blockwarte, welche einen überall zurechtweisen wollten und taten.
Agitatoren, welche das Ganze immer noch mehr befeuerten (in der Schweiz vor allem Spitalärzte. Ein Mikrofon vor die Schnauze, und es quasselte).
Und vor allem: Politiker, welche zwar Feste feierten, aber dem Volk die Maske und Mehr aufs Auge gedrückt haben.
Und eine Polizei, welche alles tat, eiftig, übereifrig, was die Politiker widerrechtlich befahlen.
Und auch hier wenige, welche echten offenen Widerstand leisteten, und etwas mehr – aber längst keine Mehrheit, welche stillen Widerstand leisteten.
Ich bin sicher der letzte, welcher die Deutschen und ihre idiotischen Führergehorsam verteidigen würde, aber man muss doch sehen: Hitler kam nicht dank dem Volk an die Macht, sondern dank der Politiker in Regierung und Parlament – also genau denselben Schweinen und Hunden, welche heute als Parasiten die deutsche Politik bevölkern, und welche all die Untaten während der Coronazeit begingen.
Nein, die Coronazeit uns uns eines gezeigt: wir sind so wie sie damals waren (Zitat Broder).
Wir?
Nicht alle. viele.
Aber der Rest verdient es nicht, zu den vielen gezählt zu werden !
@Chefkoch
Zunächst einmal ich verbitte mir Ihr „du“ 😁
👎 Wieso erlauben Sie sich ein Urteil über eine Ihnen völlig fremde Person?
Ihre anderen Angriffe auf meine Person kommentierte ich mal lieber nicht, denn die zeigen mit Ihren eigenen Worten welche Vorurteile Sie ganz offensichtlich gegen eine, wie oben bereits erwähnt Ihnen völlig, fremde Person im Overton Forum hegen.
Nur soviel wer mich kennt der weiß, dass ich kein Freund der Rechtsextremen/-radikalen oder sonstiger Faschisten bin. Hier zielt Ihr Angriff ganz offensichtlich ins Leere, und nein bin auch kein Freund der anderen Rechten, aber egal Sie wollen ja hier eh nur provozieren lieber „Chefkoch“ 🐟
Gruß
Bernie
Es wäre seltsam, wenn es das nicht gäbe.
Natürlich kennt auch der Homo sapiens die Unterwerfungsgeste, die die Mitgliedschaft in der Gruppe gewährleistet. Das gilt in allen Ländern, in allen Zeiten.
Für uns relevanter ist der Zwiespalt, den die jetzige politische Situation in den USA verursacht.
Eigentlich möchten unsere neoliberalen Politiker den Kurs des gesellschaftlichen Umbaus mit legaler/illegaler Masseneinwanderung und Zerstörung der Industrie, bei gleichzeitiger Unterstützung der Kriegsprojekte, weiterführen, wie er von den eher demokratisch inspirierten Thinktanks in Washington vorgegeben wurde.
Andererseits haben wir Trump, der die GOP kontrolliert, der nur manche Projekte weiterlaufen lässt, sonst aber sehr irrational reagiert. Der aber auch gleichzeitig sehr viel Wert auf Unterwerfungsgesten jeglicher Art legt. Ihm zu widersprechen ist sehr riskant, das kann zu Liebesentzug führen.
Unser Fritz wünscht sich jene Klarheit, die Diederich Heßling vollständig ausfüllte. Oh, wie gerne würde er seine Zuneigung so ausdrücken können.
@ Omikron: in Washington gibt es „demo
kratisch gesinnte Thinktanks“ ? Kann das
stimmen? Müsste es nicht heißen für die
demokratische Bidenpartei tätige Tanks ?
Da sieht man, was für ein false friend „demokratisch“ sein kann. In diesem Kontext ist es auf keinen Fall mit Demokratie.
The Democrats sind aber auch nicht die Bidenpartei, weil sie keine Partei im deutschen Verständnis sind und Biden sich im Demenz-Auflösungsprozess befindet. Sie sind immer noch eine Versammlung der Oligarchen oder zur Durchsetzung oligarchischer Interessen. Alle anderen Themen wie Frauen, Minderheiten, Umwelt, Schwarze, sind nur zur Ablenkung.
Und sie sind die Organisation mit dem stärksten Drang zum Interventionismus. Aber wir haben das auch bei der GOP, deshalb gibt es ja „Uniparty“, übersetzt mit, „es ist alles eine Sippschaft“.
Das passt zum Wechselspiel mit den richtigen Thinktanks wie Brookings, Carnegie, Council on Foreign Relations, Institute for the Study of War und natürlich RAND.
Die Presse vemeldet am heutigen Tag der Verhandlungen in Genf:
Blitzoffensive der Ukraine-Russland verliert die Kontrolle.
Das ist ja wie bei Adolf-Nazi, auch der verkündete in den letzten Tagen immer Großoffensiven bis zum Endsieg
Der Volkssturm wird die Wende bringen.
@motomer
Jepp
🥳🥳🥳🥳🥳
Der A.H. hat doch noch an den Endsieg geglaubt, als die Rote Armee bereits ein paar 100m von der Reichskanzlei entfernt war.
Wird dem Buch ein zweiter Band folgen ? Mit den Briefen und Glückwünschen an den Führer zum Jahreswechsel 1944/45 ?
@Lichtenberg
Herr Ortner will ja auch darüber aufklären was heute Geschichtsrevisionismus so betreibt, man darf wohl auf ein Folgebuch gespannt sein, sollte er dies nicht im aktuell besprochenen Buch schon erledigt haben.
Apropo Geschichtsrevisionismus:
„[…] Revisionisten, Manipulatoren und ihre alten Ideen
15. Februar 2026 Von: Ralph Bosshard.
Mit beinahe schon erstaunlicher Beharrlichkeit hält sich die Theorie, wonach der Überfall des nationalsozialistischen Deutschlands und seiner europäischen Verbündeten auf die Sowjetunion keine Aggression gewesen sei und nicht der Auftakt zu einem rasseideologischen Vernichtungskrieg, sondern ein Präventivangriff auf eine Sowjetunion, die selbst im Begriff gewesen sei, Deutschland zu überfallen[…]“
Link:
https://globalbridge.ch/revisionisten-manipulatoren-und-ihre-alten-ideen
Ich denke gegen solche Bestrebungen schreibt Helmut Ortner völlig zu Recht sein Buch, und nicht nur des „schnöden Geldes“ wegen 😉
Gruß
Bernie
Mein geliebter Führer Selenski!
Darf ich untertänigst und gnädigst um Erlaubnis bitten, meine bereits geborene und erwachsene Tochter in Wolodimirine umzubenennen?
Das würde mein irdisches Glück vervollkommnen.
Ihre ewig ergebene
Ursula von der Leyen
@ Eric : …Wolomandarine …
Nein, nicht Wolodomandarine, äh….
Sondern Selenskijerine oder Selenskijerike.
Wolodomandarine …. Selenskijerine
Ihr verzettelt euch.
Ich schlage vor: snow white.
https://www.youtube.com/watch?v=pGZ5hhJTZ2g
Soll bloss keiner glauben, dass das aufgehört hat.
Wer, wie ich selber, bis anhin Schwierigkeiten hatte, sich vorzustellen, wie es in einer Gesellschaft zu einer ausgeprägten pro-faschistischen Stimmungslage kommen kann, bekam ab 2020 drei Jahre lang unfreiwillig sehr eindrücklichen Anschauungsunterricht.
Im Gegensatz zum vogelschissartigen Gesabbel der Rechten mit ihrem „Schuldkult“, zeigen die Ereignisse der jüngeren Geschichte eine vollkommen unzureichende Aufarbeitung gerade der auch der Schuld-Frage in Bezug auf den Nationalsozialismus. Wir sehen auch Generationen später (transgenerational) das gleiche Muster: mitmachen, dann weggucken und „nach vorne schauen“.
Es ist immer noch in ihnen.
„Wir sehen auch Generationen später (transgenerational) das gleiche Muster: mitmachen, dann weggucken und „nach vorne schauen“.“
Dazu:
„Eine Revolution geschieht eben nicht wie auf der Wagnerbühne, wo sich bei Beginn des neuen Akts aus wabernden Nebeln das neue Bühnenbild erhebt. Eine Revolution schafft keine neuen Menschen. Wenn sich der allgemeine Freudentaumel gelegt hat, wird sich nur das entwickeln, was an neuen Menschen, an neuem Beginnen schon vor der Revolution da war.“
Gustav Landauer
Ach, wer war denn „schuld“?
Das ist normal und menschlich, auch wenn es uns nicht gefällt, das hat nichts mit „Schuld“ zu tun. Schuldig sind am ehesten diejenigen, die diese menschlichen Schwächen bewusst ausnutzen, um ihre verrückte Agenda durchzuboxen. Aber naturgemäß glauben die auch, nur das Beste anzustreben, egal ob Nazis, Kommunisten oder wer auch immer…
Ja, genauso wie in dir.
Heute also mal ein reiner Geschichtsartikel.
Ja, was Herr Ortner schreibt, das beschreibt das seltsam verzückte Verhalten eines nicht unerheblichen Teil der vor etwa 90 Jahren lebenden Deutschen schon recht gut. Unerfreulich, aber wahr. Gleichwohl sollte, ja müsste er auch erwähnen, dass derartige Verirrungen keineswegs alle damaligen Zeitgenossen betrafen. Dass er es nicht tut, irritiert.
—
Davon abgesehen frage ich mich allerdings, welchen Sinn und Zweck ein derartiger rein historischer Artikel in einem Magazin über zeitgenössische politische und gesellschaftliche Themen hat?
Schließlich gibt es nicht mal ansatzweise irgendwo in der Gegenwart eine Analogie zu den damaligen Zuständen.
„[…]Davon abgesehen frage ich mich allerdings, welchen Sinn und Zweck ein derartiger rein historischer Artikel in einem Magazin über zeitgenössische politische und gesellschaftliche Themen hat?[…]“
Hinweis auf die Überschrift des Buches von Helmut Ortner:
„[…] Gnadenlos deutsch.
Täter; Helfer; Zuschauer – und die Entsorgung der NS-Zeit[…]“
Link:
https://www.alibri.de/Shop/Produktdetail/ProductID/2808
Wo sehen Sie hier einen fehlenden Gegenwartsbezug?
Im letzten Satz des Untertitels des Buches von Helmut Ortner doch bestimmt nicht?
Gruß
Bernie
„Gnadenlos deutsch. Täter; Helfer; Zuschauer.“
Ja, das passt als Psychogramm des Autors.
>Gerade der »Querdenker« galt lange als Beleg für unkonventionelles, eigensinniger Denken. Mit der Corona und den damit verbunden staatlichen Eingriffen und Maßnahmen kam der rapide Bedeutungswandel. Bei massenhaften »Querdenker«-Demonstrationen versammelten sich nun Zehntausende bei zum Teil gewaltsamen Demonstrationen, die die Gefährlichkeit der Covid-Infektion leugneten oder herunterspielten, die gegen die staatliche Einschränkung individueller Freiheiten und Bürgerrechten mit schrägen Nazi-Vergleichen protestierten – und die gesetzliche Impfung verdammten. Esoteriker marschierten hier neben rechten Hooligans, Regenbogen-Fahnen flatterten neben Reichkriegs-Flaggen. Eine neue Volksgemeinschaft traf sich hier, die sonst kein Elend und keine Armut auf der Welt auf die Straße trieb, aber nun mit militantem Trotz gegen die »Corona-Diktatur« protestierte.
Eindrucksvoll seziert Daniela Strigl den Begriff »Querdenker«, unter dem laut dem »Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache« eine „Person zu verstehen ist, die eigenwillige und mit etablierten Positionen meist nicht vereinbare Ideen oder Ansichten vertritt und deshalb auf Unverständnis der Widerstand trifft”. Dass der trotzige Wutmensch noch immer der politische Phänotyp der Zeit ist, zeigt eine »Querfront-Demonstration« Mitte Juni in Berlin, wo Tausende gegen die „Corona-Diktatur“ und gegen die komplizenhaften „Mainstream-Medien“ protestierten. Die politische Chiffre reichte auch diesmal von links bis rechts, von esoterisch bis vollends wirr. Sein Dagegensein und Aufbegehren speist sich aus einer Wirklichkeitsverleugnung, konserviert und aktiviert in digitalen Echo-Räumen. Diffuser Trotz oder schon bedrohlicher Wahn?< (Helmut Ortner, "Ein Panoptikum des Trotzes")
Vielen Dank!
https://bruchstuecke.info/2025/06/27/ein-panoptikum-des-trotzes/
Ein Panoptikum des Trotzes
Veröffentlicht am 27. Juni 2025 von Helmut Ortner / 0 Kommentar
„der andere [Peter Handke], ein narzisstischer Groß-Schriftsteller, der selbst einen Tyrannen, den serbischen Kriegsverbrecher Slobodan Milosevic, trotzig verteidigt und bewundert – und in Folge dieser fatalen Realitätsverweigerung zur umstrittenen Figur wird.“
@Dan
Halte ich für eine ziemliche Frechheit von Ortner – wahrscheinlich hat er die Texte von Handke (vor allem: Gerechtigkeit für Serbien. Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina“) nicht einmal gelesen.
Ist es denn Trotz von mir, wenn ich Putin entgegen allen MSM Anwürfen verteidige?
Was ist das überhaupt für eine Kategorie, „Trotz“ , will heißen „aus Prinzip“ Dagegensein, so, wie man aus Prinzip gegen die Eltern ist, oft jedoch, ohne die Folgen seiner oppositionellen Haltung einzukalkulieren, abzuwägen – zur Selbstschädigung entschlossen? Der am wenigsten Trotzige wäre dann der stromlinienförmige Anpassler?
Darüber lohnte es sich nachzudenken.
@Wolfgang Wirth
Apropo „reiner Geschichtsartikel“ – es soll heute noch Menschen geben die durch Vornamen geschädigt wurden die Sie in dieser Zeit erhielten – mir heute eingefallen.
Stellen sich sich mal eine „Adolfine“ vor die heute noch leben würde mit dem Vornamen des größten Menschheitsverbrechers aller Zeiten – ja, ich weis, Helmut Ortner schreibt, dass der weiblichen Form ein Riegel vorgeschoben wurde, aber meine Mutter hatte noch einen Hausarzt mit dem Vornamen „Adolf“…..
Ein heute – zu Recht – sehr seltener Vorname, aber die Menschen die damals mit diesem Vornamen getauft wurden die hängen diesem Sch….vornamen ein ganzes Leben lang fest….
„[…]Der Vorname – offizieller Trailer[…]“
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=qfzO0ZSRwBg
Hier wird in einer deutschen schwarzen Komödie, nachdem eine gleich thematige französische Komödie der bereits vorausgegangen ist, zum 2xten Mal von Constantin Film neu verfilmt, mit diesem Thema gespielt 🙂
Gruß
Bernie
@Bernie
Danke für Ihren Kommentar.
Muss allerdings sagen, dass für mich derartige Dinge (Vornamen) nicht wichtig genug sind, als das ich darüber zu schreiben Lust hätte.
—
Ganz allgemein:
Obwohl mich Geschichte sehr interessiert – oder vielleicht sogar gerade deswegen(!)- weiß ich, dass die Geschichte, wenn sie geschehen ist, vorüber ist und sich nicht wiederholt.
@Wolfgang Wirth
Scherzhaft Sie haben ja, wie ich, keinen massenmörderisch belasteten Vornamen ☺️😉 – Oder wie im oben erwähnten Film als Antwort auf die Frage was an „Adolf“ als Vorname so schlimm wäre, Pumuckl würde doch auch gehen, vom Vater des Kindes, der elitäre Lehrer-Freund meinte
„Pumuckl hat ja nicht halb Europa ausgelöscht!“ 🤪🤪☺️☺️😂😂
Was Geschichte angeht da sehe ich es wie Sie, und was Herr Ortner angeht den geht es eben in seinem Buch auch nicht 1:1 um die Wiederholung der NS Geschichte sondern laut Verlagsseite beim Alibri Verlag direkt um ein durchaus gesellschaftlich aktuelles Problem – die Fake-News und Geschichte der NS Verharmlosung durch diverse Geschichtsfälschung, und das ist, in Zeiten von Fake-News sowie KI bzw. Deepfakes ein generell durchaus gegenwärtiges Problem – nicht nur in punkto Hitler und NS-Geschichte, sondern allgemein wie bereits erwähnt.
Gruß
Bernie
@ Bernie (heute 09:37 Uhr)
Würde mich interessieren, bei welchen Themen es Ihrer Meinung nach im Hinblick auf die NS-Zeit heute eine „Verharmlosung durch diverse Geschichtsfälschung“ gibt.
Ich frage wirklich aus reinem Interesse und als geschichtsinteressierter Mensch, weil ich davon bisher eigentlich noch nichts gemerkt habe.
An und für sich sind doch über diese schlimme Zeit so viele Meter Literatur verfasst worden, dass kaum noch etwas unbekannt ist.
Wobei man allerdings auch die Tatsache berücksichtigen muss, dass Deutschland sogar vertraglich zusichern musste, die angelsächsische Version der Geschichte für die Zeit zwischen 1930 und 1950 als die unhinterfragbare und offiziell gültige Wahrheit anzuerkennen.
Nicht, dass ich jetzt konkret etwas an dieser Version der Geschichte wegstreichen würde, aber das regelrechte Verbot, durch eigene Forschung zu vielleicht(!) weiterführenden Erkenntnissen zu kommen, das hat schon ein Geschmäckle …
—
Oder meinen Sie den Umstand, dass heute einige „historische Analphabeten“ (Martenstein jüngst über die Anti-Rechts-Aktivisten) in ihrer dummen Geschichtsvergessenheit die heutigen deutschen Rechtspopulisten als Wiedergeburt der braunen Fanatiker von damals sehen?
Nein, ich denke schon, dass Sie sich auf etwas anderes beziehen.
Gruß
@Wolfgang Wirth
Die Frage kann Ihnen das neue Buch von Helmut Ortner sicher besser beantworten als ich.
Ich habe es mir mal vorbestellt – kann Herr Ortner nur empfehlen – auch seine anderen Bücher, in vielen anderen unterschiedlichsten Themenfeldern, die Herrn Ortner beschäftigen, sind durchaus lesenswert sowie überaus informativ.
Sorry für die Werbung☺️, aber wie oben erwähnt bin selber gespannt auf sein neues Buch welches eben kein reines Geschichtsbuch sein soll, sondern sich auch mit „der Entsorgung der NS-Zeit“ aktuell befasst.
Übrigens ich weis nicht wie Sie informiert sind, aber mir hat es schier die Sprache verschlagen als ich über die ÖRR, und andere Quellen, erfahren musste, dass Shoa- und NS-Devotionalen frei über eBay käuflich erhältlich sind, sowie neuerdings auch Deepfakes bzw. Fake-News über den Holocaust/die Shoa übers Worldwide Web verbreitet werden.
Die NS-Verharmlosung.existiert wie Sie sehen, und wird über modernste Technik weiterhin verbreitet.
Eine neue Aufgabe für den Verfassungsschutz, und andere staatliche Organe anderer Länder 😉
Gruß
Bernie
Ave Cäsar …
God Save the Queen …
Heiliger Vater …
In Demut vor ihrer königlichen Gnade …
Großer Vorsitzender …
Sehr verehrte Bundeskanzlerin …
…
Ich weiss nicht recht, was uns der Text sagen willl….
1. Vielleicht ist er schlicht eine Buchrenzension?
2. Vielleicht geht es darum – wie andere schon schrieben -, aufzuzeigen, dass sich seit „damals“ nichts geändert hat?
3. Oder auch darum, dass es Menschen gibt, die den jeweiligen Landesherrscher religiös verklären, bzw. sich so emotional hineinsteigern, dass sie sich bald albern machen?
Wobei mir scheint, dass das nichts speziell deutsches ist, obwohl ich dafür keinerlei Quelle habe.
Vielleicht ist es in Deutschland besonders schlimm?
Immerhin muss man sagen, dass die Menschen, die diese Wünsche äusserten, 1933 und 1936 noch nicht wissen konnten, was wirklich auf sie zukommen würde, oder?
Also, dass der A.H. halb Europa verwüsten und zig Millionen Menschen ermorden und noch viele mehr, verletzen, verstümmeln und nochmals viele mehr traumatisieren – lassen – würde.
Wir heute mit unserer abgeklärten, „historischen“ Distanz haben ja gut reden….
4. nach 1. WK, Weimarer Chaos-Republik und Wirtschaftskrise kam der A.H., den viele als den „Retter“ Deutschlands sahen.
Da wir heute mit Vollgas auf einen Ruin Deutschlands zusteuern, wäre es auch möglich, dass uns der Autor darauf hinweisen möchte, dass der nächste „Retter“ Deutschlands vielleicht wieder so verehrt werden, und uns erneut ins „Super-GAU-Unglück“ stürzen könnte? Typisch deutsch?
Dann wäre der Text eine Art Warnung auf die Gefahr der „Wiederholung“ im apokalyptischen Sinne.
Vorschläge mit „Ehrenvorsitzenden“ und „Werbung auf Schuhcremedosen“ zeigen auf jeden Fall den Realitätsverlust der Menschen: ein Herrscher, der so etwas zuliesse, würde seinen Namen / sein Bild der inflationären Verwendung, der Verwässerung preisgeben, und sich schliesslich lächerlich machen.
Wer könnte sich z.B. Frau Meloni auf Süßigkeitspackungen, Mr. Macron auf Baguettetüten, oder Mr Trump auf Kaugummipackungen vorstellen?
Die Zeiten haben sich geändert. Heutige Zeitgenossen erbitten, bei Sanifair die Erlaubnis, ein Foto ihres Stars in der Autobahntoilette an die Wand zu hängen.
Die Zeiten haben sich geändert. Wie man hört erbitten heutige Zeitgenossen bei Sanifair die Erlaubnis, ein Foto ihrer Liebsten in der Autobahntoilette an die Wand zu hängen.
Mein geliebter Führer…
Genau das ist das Problem unserer Zeit, das heute die Menschheit an ihre Führer zu glauben hat.
Das Führertum stammt m. E. aus der natürlichen Welt, aber warum will der aufrecht gehende Mensch ,auf der einen Seite die Natur kopieren und auf der anderen Seite die natürlichen Gesetze, zu missachten?
„Der Russe spricht von einem 1 tausend jährigen Reich, die Chinesen, Inder, Juden, Astheken …,besitzen oder besassen ihren Kalender.
„völlig ungelöst von der Erde schwebt das Raumschiff, völlig schwerelos von der Erde,… bis diese Menschheit, ihre Vollstrecker vorfindet…
Ich schreib mal so f… e…. a….