Medwedew: Oreshnik-Angriff war „eine lebensrettende Injektion Haloperidol“

Oreshnik-Einschlag in der Region Lwiw. Screenshot aus Video

Das russische Verteidigungsministerium hält daran fest, dass Kiew mit 91 Drohnen am 29. Dezember versucht haben soll, die Residenz des russischen Präsidenten Putin in der Novgorod-Region anzugreifen. Alle Drohnen seien abgewehrt worden. Kiew bestritt den Angriff, nach Medienberichten haben CIA-Informanten den Drohnenangriff bestätigt, das Angriffsziel sei aber eine militärische Anlage gewesen (CIA bestätigt ukrainischen Drohnenangriff, allerdings auf ein militärisches Ziel in Nowgorod), der EX-Präsidentenberater Arestovich wiederum behauptete, es habe sich um eine Zentrale des Atomwaffenkommandos gehandelt (Drohnenangriff auf Putins Residenz?). Donald Trump sagte zuletzt, wahrscheinlich sei Putins Residenz nicht das Ziel gewesen.

Der Angriff mit Drohnenschwärmen erfolgte, als Amerikaner mit Ukrainern und Europäern über ein Friedensabkommen berieten. Die Frage ist, was wollte Kiew mit dem Angriff auf welches Ziel auch immer bewirken? Wollte man demonstrieren, dass die Ukraine weiter in der Lage ist, Ziele weit im russischen Hinterland anzugreifen, um sicherzustellen, dass das Land weiter militärisch unterstützt wird und seine Forderungen gegenüber Russland durchsetzen kann? Für den Kreml war klar, dass der angeblich versuchte Angriff auf Putin eine rote Linie überschritten hat, schließlich hat Russland bislang weder Selenskij noch das Regierungsviertel bombardiert. Ein Vergeltungsschlag wurde angekündigt, auch aus innenpolitischen Gründen, da vom Kriegslager in Russland das zu weiche Vorgehen gegen die Ukraine kritisiert wird.

In der Nacht vom 8. auf den 9. Januar erfolgte der Vergeltungsschlag, vom russischen Verteidigungsministerium begründet nach wie vor durch den angeblichen Drohnenangriff auf die Residenz, durch einen „massiven Schlag mit hochpräzisen Langstreckenwaffen von Land- und Seestützpunkten aus, darunter das mobile Bodenraketensystem mittlerer Reichweite ‚Oreshnik‘ sowie unbemannte Kampfflugzeuge, gegen kritische Einrichtungen auf dem Territorium der Ukraine“. Getroffen worden seien nicht näher benannte „Einrichtungen, die an der Herstellung der bei dem Terroranschlag eingesetzten unbemannten Flugzeuge beteiligt waren, sowie Teile der Energieinfrastruktur, die den Betrieb des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine sicherstellen“. Eingesetzt wurden Drohnen, Raketen und Marschflugkörper. Nach der ukrainischen Luftwaffe sollen 226 Shahed- und Gerbera-Drohnen, 8 ballistische Raketen des Typs Iskander-M/S-400 und 10-Kalibr-Marschflugkörper abgeschossen oder abgewehrt worden sein. 18 Raketen und 16 Drohnen hätten 19 Ziele getroffen.

Dabei wurden etwa im Kiew mehrere Wärmekraftwerke getroffen. Kurz vor einem prognostizierten Kälteeinbruch trifft das die Bevölkerung hart. Zuvor wurden vor allem die Stromerzeugung, Umspannwerke und Übertragungsleitungen angegriffen. Auch jetzt kam es zu größeren Notstromabschaltungen, weil die Menschen versuchen, ihre Wohnungen elektrisch zu beheizen. In der Hälfte der Gebäude in Kiew soll die Heizung ausgefallen sein, in vielen auch Strom und Wasser. Bürgermeister Klitschko forderte die Bewohner auf, lieber ihre kalten Wohnungen zu verlassen. In einigen Bezirken wird das Wasser aus den Heizungssystemen in den Gebäuden abgelassen, damit es nicht einfriert und die Rohre sprengt.

Vor allem symbolisch gemeint dürfte der Angriff mit einer Mittelstreckenrakete Oreshnik mit einer mutmaßlichen Reichweite von 5500 km vermutlich von Kapustin Yar auf eine „wichtige Infrastruktureinrichtung“ in der Region Lwiw gewesen sein, möglicherweise die unterirdische Gasspeicheranlage Bilche-Wolytsko-Uherskoye oder das staatliche Flugzeugreparaturwerk Lwiw (LDARZ) und der nahe gelegene Flughafen. Das wäre eine Entfernung von etwa 1500 km. Wie beim ersten demonstrativen Angriff auf eine Rüstungsfabrik in Dnipr im November 2024 wurde jetzt wieder eine der Hyperschallraketen ohne Sprengstoff im Gefechtskopf eingesetzt, die allein durch ihre Geschwindigkeit (Mach 11) beim Einschlag eine hohe Zerstörungskraft auch in größerer Tiefe besitzt. Der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadowyi sagte im Fernsehsender „Tvoe Misto“: „Hätte diese ballistische Rakete einen Sprengkopf getragen, wären die Folgen völlig unverhältnismäßig gewesen. Gott sei Dank war kein Sprengkopf an Bord. Ja, eine wichtige Infrastruktureinrichtung wurde getroffen. Gott sei Dank gab es keine Opfer.“

Aufgerüstet werden können die Oreshnik-Raketen mit bis zu 6 auf unterschiedliche Ziele gerichteten Gefechtsköpfen (MIRV). die wiederum 6 Ladungen Streumunition enthalten können. Auf Videos vom Angriff sieht man mehrere Einschläge. Nach Putin können die existierenden Raketenabwehrsysteme Oreshniks, auch mit einem nuklearen Sprengkopf ausstattbar,  nicht abfangen (Putin: Neue Waffen haben „die Notwendigkeit des Atomwaffeneinsatzes fast überflüssig gemacht“, Putin fordert die USA zu einem „Hightech-Duell“ Oreshnik gegen THAAD auf).

VZ.ru zitiert den russischen Politikwissenschaftler Iwan Liza, der eine abstrus klingende Begründung vorträgt: „Auf den ersten Blick mag es scheinen, als stünden die von uns gewählten Ziele nicht im Einklang mit dem Ausmaß der feindlichen Aktionen, die sich direkt gegen den russischen Präsidenten richten. In diesem Fall ist es jedoch wichtig zu verstehen, dass die Ukraine keine Souveränität im klassischen Sinne des Wortes besitzt. Ein banales Beispiel: Während sich alle Gosuslugi-Server ausschließlich in Russland befinden, nutzt die ‚unabhängige‘ Version von ‚Diya‘ aktiv Ressourcen aus den USA und der EU. Ähnlich verhält es sich mit der Regierung der Republik: Viele Entscheidungen werden nicht in der Bankova-Straße, sondern in Brüssel, London oder Washington getroffen. Demnach ist ein Angriff auf die Residenz von Wolodymyr Selenskyj oder das Rada-Gebäude schlichtweg sinnlos.“

„Als Warnung an Europa und die USA gedacht“

Welches Ziel getroffen wurde und welche Schäden entstanden sind, ist nicht eindeutig  bekannt. Liza bietet auch eine Begründung, die kriegslogisch rationaler ist: „Allerdings könnte der Einsatz des Oreshnik-Systems auch rein pragmatisch begründet sein. Laut unbestätigten Berichten des Verteidigungsministeriums war eines der Ziele des Angriffs die unterirdische Gasspeicheranlage Bilche-Wolytsko-Uherskoye. Diese Anlage befindet sich in beträchtlicher Tiefe. Sollten die russischen Streitkräfte die Anlage tatsächlich angegriffen haben, hätte die Oreschnik-Rakete aufgrund ihrer Sprengkraft die Verteidigungsanlagen dieser bedeutenden Einrichtung durchdringen können. Ein solcher Angriff würde Kiew vor erhebliche Probleme stellen. Es handelt sich um den größten unterirdischen Gasspeicher des Landes. Die Republik wäre daher gezwungen, mit den verbleibenden Gasvorräten zu überleben und anschließend vollständig auf Energielieferungen aus Europa umzusteigen. Dies könnte somit die logische Konsequenz der Angriffe auf Speicheranlagen sein, die bereits 2024 begannen.“

Der Einschlag soll nicht weit von der polnischen Grenze entfernt erfolgt sein. Der ukrainische Außenminister Sybiga hat deswegen eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats und des Ukraine-Nato-Rats beantragt: „Putin setzt als Reaktion auf seine eigenen Wahnvorstellungen eine IRBM in der Nähe der EU- und NATO-Grenze ein – dies ist eine echte globale Bedrohung. Und sie erfordert globale Reaktionen.“

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte: “Der berichtete Einsatz einer Oreshnik-Rakete durch Russland ist eine klare Eskalation gegenüber der Ukraine und als Warnung an Europa und die USA gedacht.” Sie erwähnte nicht, dass die Raketen kaum oder nicht abzuwehren sind und auch nukleare Sprengköpfe tragen können, gab sich aber gleich wieder kriegerisch: „Die EU-Länder müssen ihre Luftabwehrbestände weiter aufstocken und jetzt liefern. Wir müssen auch die Kosten dieses Krieges für Moskau weiter erhöhen, unter anderem durch strengere Sanktionen.“ Sie sagt zwar, Russland wolle keinen Frieden, das trifft aber auch auf sie und die EU zu.

Der russische Sondergesandte Kirill Dmitriev schrieb provokativ und beleidigend: „„Kaja ist nicht besonders intelligent oder sachkundig, aber selbst sie sollte wissen, dass es keine Luftabwehr gegen die Oreshnik-Hyperschallrakete mit einer Geschwindigkeit von Mach 10 gibt.“ Medwedew setzt wie üblich noch einen drauf. Der Oreshnik-Angriff sei ein Beispiel, wie man mit „gefährlichen Verrückten“ umgehen müsse: „Solche Patienten lassen sich niemals durch die Ermahnungen freundlicher Psychiater beruhigen. Nur Pfleger mit riesigen Fäusten und phlegmatischen Gesichtern können sie beruhigen. Schließlich brauchen gefährliche Irre entweder eine Zwangsjacke oder eine lebensrettende Injektion Haloperidol. Wie heute Nacht in der Westukraine.“ Der Vergleich ging wohl etwas daneben, eine Oreshnik als Haloperidol wäre ja wohl eher beruhigend. Oder sollte damit eine angsterfüllte Lähmung gemeint sein?

Die New York Times vermutet auch eine Warnung an Europa: „Die Wahl der Westukraine – nahe der Grenze zu Polen, einem Mitglied der EU und der NATO – als Ziel sollte offenbar ein Signal an Europa senden, das Kiew in den Verhandlungen zur Konfliktlösung unterstützt. Mit diesem Angriff eskaliert Russland die Feindseligkeiten in der Ukraine, obwohl es in anderen Regionen der Welt, darunter Venezuela, zurückhaltend agiert.“ Der Angriff auf die Westukraine könnte als Warnung an die Ideen europäischer Regierungen gewesen sein, Truppen nach einem Friedensabkommen in der Westukraine stationieren zu wollen, was Moskau strikt ablehnt. Der Kreml zeigt auf jeden Fall die Bereitschaft zur Eskalation und eventuell nicht nur westliche Truppen in der Westukraine, sondern auch Warschau oder Berlin ins Visier zu nehmen. Das könnte auch eine Botschaft an Trump sein, den Kreml nicht zu sehr unter Druck zu setzen.

Eine Oreshnik-Rakete mit Attrappen-Sprengköpfen, von der man nicht weiß, welchen Schaden sie angerichtet hat, wird allerdings die Unterstützer der Ukraine kaum beeinflussen. Sie wird benutzt, siehe Kallas, um die Anstrengungen zur Unterstützung zu erhöhen und Druck auf die Ukraine auszuüben, weiter Widerstand zu leisten. Nach vier Jahren und dem Überschreiten zahlreicher roter Linien dürfte man sich in Berlin, Paris oder London darauf verlassen, dass der Krieg zwar in der Ukraine weiter eskalieren kann, aber dass Moskau nicht einen Nato-Staat angreifen oder gar eine Atombombe einsetzen wird, wenn nicht Russland in große unmittelbare Gefahr gerät. Das könnte die USA wieder gegen Russland stellen, die Nato kitten und den Rückhalt von China kosten. Vergessen darf man auf keinen Fall, auch wenn dies in Europa gerne heruntergespielt wird, dass die Großmachtspiele unter dem Risiko eines Atomkriegs stattfinden.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, hat nach dem Studium der Philosophie als freier Autor und Publizist mit dem Schwerpunkt Medientheorie und -ästhetik in München und als Organisator zahlreicher internationaler Symposien gearbeitet. Von 1996 bis 2020 war er Chefredakteur des Online-Magazins Telepolis. Von ihm erschienen sind u.a. „Denken, das an der Zeit ist“ (Suhrkamp 1988), „Die Telepolis“ (1995), „Vom Wildwerden der Städte“ (Birkhäuser 2006), „Smart Cities im Cyberwar“ (Westend 2015), „Sein und Wohnen“ (Westend 2020) oder „Lesen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ (Bielefeld 2023)
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174 Kommentare

  1. „Welches Ziel getroffen wurde und welche Schäden entstanden sind, ist nicht bekannt. “
    Doch ist eigentlich ziemlich bekannt, jedenfalls wenn man nicht den Kopf im Sand stecken hat. Das größte Gaslager der Ukraine wurde zerstört. Wird wohl auch für die EU Auswirkungen haben.

    „Eine Oreshnik-Rakete mit Attrappen-Sprengköpfen,“
    Dann hoffen sie mal, dass sie nicht eine solche Attrappe aus Wolfram, welche sich auf über 4000 Grad aufheizt, pro Stück 100 kg wiegt und mit einer Geschwindigkeit von rund 13000 km/h bei ihnen in den Vorgarten knallt. Dann ist nämlich nix mehr übrig – aber dazu muss man sich mit Physik beschäftigen und nicht nur die DPA Meldungen abschreiben.

    1. Die derzeit angenommene Masse eines Avangard Flugkörpers sind eher 2 Tonnen. Wie der ohne Sprengkopf genau aufgebaut ist entzieht sich meiner Kenntnis. Die Bewegungsenergie von 2 Tonnen Masse bei 13000 km/h (== ca. 3600 m/s) entsprechen dem Heizwert von gut 3 Tonnen TNT. Die Aussagen zu diesen Gleitflugkörpern die ich gelesen habe gehen aber von deutlich höheren Wiedereintrittsgeschwindigkeiten aus, eher 6 bis 10 km/s, das wäre dann das knapp vier- bis knapp neunfache der vorher genannten 3 Tonnen TNT. Deshalb ist es im Fall einer nichtnuklearen Bewaffnung auch wenig sinnvoll, da Sprengstoff reinzupacken. Ein Stück dichtes Material ist, in Verbindung mit der Triebwerksleistung, der „Sprengstoff“.
      Ich hoffe, Herr Rötzer liest diesen Kommentar.

      1. Ich glaube auf MoA ist eine Rechnung, welche zeigt, dass das Projektil an sich beim Auftreffen mehr Sprengkraft entwickelt als ein Sprengkopf, zumal der Sprengkopf vor den Temperaturen geschüützt werden müsste.

      1. Ich finde Alexander Raue durchaus interessant. Allerdings ist er EDVler und Immobilienhändler, also kein Fachmann und lebt in Costa Rica. Dieser Beitrag jedenfalls überzeugt mich nicht. „Bilder aus dem Internet“, Aussagen eines ukrainischen Politikers und dann irgendwelche „modellierten“ Behauptungen? Damit kann man alles mögliche (und unmögliche) erklären…

        Hier ist, was Andrei Martyanov darüber berichtet: https://www.youtube.com/watch?v=lxrKseERRrY

        Martyanov ist ehemaliger Militär und Techniker und seine Quellen sind vor allem andere Fachleute aus der russischen Armee.

        1. Das klingt für mich sehr schlüssig, was Martyanov hier erklärt.
          In Zeiten wie diesen, muß man sich ja die Informationen im Internet regelrecht
          zusammensuchen und dann differenzieren was gegf. stimmt oder auch nicht.
          Deshalb danke für den link.
          Ich kann diesen Alexander Raue nicht gut einschätzen, weil ich erst seit kurzem
          auf seinen Kanal gestoßen bin.

          1. Natürlich gibt es auch bei Leuten wie Martyanov Fehleinschätzungen oder übertriebenen Optimismus, aber Fachleute wissen zumindest innerhalb ihres Gebietes wovon sie sprechen, Laien dagegen eher nicht.

            Was aber nicht heißt, dass nicht auch Laien, die viel zu einem Themenkomplex gelesen oder gehört haben, zu belastbaren Einschätzungen kommen können. Von Alexander Raue beispielsweise habe ich auch schon einige mich überzeugende Beiträge gehört.

            P. S.: Andrei Martyanov war 2018 der Erste, der in seinem Buch „Losing military supremacy“ die sich verändernden militärischen Kräfteverhältnisse zwischen Russland und der Nato herausgearbeitet hat.

            1. Stimmt, auch Leute wie Scott Ritter liegen manchmal daneben. Aber ein wirklich
              fundiertes Grundwissen, was in Zeiten wie diesen, unerlässlich ist, habe ich bekommen,
              als ich 2020 auf die Seite ANTI-SPIEGEL von Thomas Röper gestoßen bin. Im großen und
              ganzen liegt dieser bei seinen Analysen (Tacheles mit Röper und Stein) ziemlich richtig und
              man kann sich ein gutes Bild von der Lage machen. Seine Russlandkentnisse tragen da
              natürlich sehr dazu bei.
              https://anti-spiegel.ru/category/aktuelles/

              1. > Stimmt, auch Leute wie Scott Ritter liegen manchmal daneben.

                Naja, Scott Ritter ist eher der Gegenentwurf zu einem Nato-Heißsporn, der sich dann gerne dazu hinreißen lässt, ins Phantastische zu überhöhen.
                Scott Ritter macht trotzdem immer wieder Spaß, eben wegen dieser Gegensätzlichkeit.

                Für Einige war auch augenöffnend als er plötzlich in den USA nicht mehr fliegen durfte, als er ein Ticket zu einem Kurztripp nach Russland in der Tasche hatte.
                https://www.google.com/search?q=Scott+Ritter+wird+an+Flughafen+aufgehalten

      2. Der Typ im Video verläßt sich auf Bildmaterial und Aussagen von Ukrainern.
        Der Einschlagkrater ist im zu klein. Beispiel: Ein Kupfermantelgeschoß erzeugt
        beim Aufprall auf einen Körper ein recht kleines Eintrittsloch. Aber gleich hinter
        dem Eintrittloch zerflettert es in kleine Stücke. Absolut nicht lecker, wenn die
        Teile durch den Körper rauschen und auf der anderen Seite austreten.
        Die einschlagenden Projektile der Oroschnik sind darauf ausgelegt in große
        Tiefen vorzudringen. Da wäre es sehr unvorteilhaft, wenn sie schon beim Einschlag
        zerbersten und einen riesigen Krater schlagen.

      3. „Aufschlag der Oreshnik in Dnipro“ .. Da hat wohl einer was nicht mitgekriegt, vor allem nicht von Physik. Der Eintritts“krater“ eines Hyperschallgeschosses ist natürlich von geringem Durchmesser, das heisse Plasma „schwimmt“ durch die Erdoberfläche,
        Obendrein hat Raue auch nicht verstanden, was dieser Heini in Lemberg sagze. Der sprach von „terrible damage on an infrastructure object“. Ein Grund mehr, von Youtube-Filmchen Abstand zu halten.

      4. In diesem Video von Military Summery Channel, diskutiert er die Videos, bezüglich der beiden Oreshnik angriffen 2024 und 2026. Und nein, bei beiden ist kein Sprengkopf dran, der wäre vermutlich sinnlos, da es hier um die kinetische Energie geht, die notwendig ist, um tief in die Erde eindringen zu können. Ein Sprengkopf würde vorher explodieren und hätte nicht die Penetrationskraft.
        https://www.youtube.com/watch?v=WnIJFThR5FQ
        In anderen Videos kannst du einen violetten Himmel sehen, der nach den Schlägen auftrat, was ein Hinweis auf eine Luftveränderung ist, vermutlich aufgrund brennenden Gases, welches aus der Kaverne auftritt. Für mich klingt das alles sehr logisch.

      5. Das muß sich noch herausstellen. Anwohner berichteten, daß es sich anfühlte, wie mehrere Erdbeben in kurzer Folge.
        Und da liegt der Hase im Pfeffer. die Erschütterungen können unterirdisch eine Menge Schäden anrichten. Ob sie auch den Speicher an sich beschädigen konnten, wird sich erst zeigen, wenn man wieder damit beginnt, ihn unter Druck zu setzen.

        Das „Fehlen“ echter Sprengköpfe ist bei diesen Wuchtgeschossen eher nebensächlich. Allein die Energie des Aufschlages sogt für erhebliche Zerstörung. Die Waffenfabrik, die beim ersten Einsatz getroffen wurde (und nicht „die Großsstadt Dnipro“, wie die Lügenmedien behaupten), war anschließend nicht mehr da, wie man sagt. So ein künstliches Erdbeben ist zerstörerischer als eine Bombe.
        E ist jedenfalls bezeichnend, daß man davon so gar nichts mehr gehört hat. Wäre die Wirkung „verpufft“, wüßten wir davon….

      6. Osterhasen sollen sehr gefährlich sein, und Kollisionen mit Weihnachtsmänner sorgen jährlich für hohe Todesfällen.
        Aber was sollen 100 kg Wolfram schon Bewirken? Ist wie ein scheiss Kaugummi unter der Sohle. maximal lästig.

  2. Die meisten Russen halten Medwedew für einen liberalen falschen Fuffziger, der sich mit martialischen, pseudopatriotischen Parolen für die Zeit nach Putin in Stellung bringen will.
    Dieser steht mit dem Rücken zur Wand, die Wirkung seiner Haselnuss wird wie die aller anderen Wunderwaffen schnell verpuffen. Ob der Angriff erfolgreich war, wird sich zeigen, wenn der Ukraine das Gas aus geht. Ich glaube es nicht.
    Putins Nichtkrieg dauert jetzt fast schon so lange wie der Große Vaterländische Krieg.
    Wie lange werden sich die Russen das noch ansehen?
    Damals stand man an der Elbe, heute streitet man sich mit der s.g. „Ukraine“ darüber, wer welchen Teil von Kupjansk kontrolliert.

    1. der Krieg wäre schon längst zu Ende, wenn sich Nato und USA rausgehalten hätten.
      Warum sollte Russland das Auftauchen der Nato/USA in der Ukraine an seiner Westgrenze dulden?
      Dulden die USA russische Stützpunkte in Mexiko, Cuba…..oder chinesische.
      Russland führt ein Krieg gegen die Ukraine UND die Nato. Sind die Ukrainer so naiv, um das nicht zu erkennen, was der Westen mit ihnen vor hatte bzw immer noch hat?

        1. mit der Einladung an die Ukraine Mitglied der Nato zu werden, wurde die Katze aus dem Sack gelassen.
          Das war 2008 aber seit 1991 waren die USA schon in der Ukraine aktiv…..!

          1. Ab 91 war da auch der Bundesnazidienst BND sehr aktiv. Die haben sofort bei ihren alten Nazikumpels von der OUN auf der Matte gestanden. Die Nazideutschen Machenschaften haben dann später beim Maidan die größte Rolle gespielt. Vermutlich gab es da schon nicht nur reichlich Geld vom Bundesnazidienst zum Aufbau Faschistischer Strukturen in der Ukraine. Ähnlich wie nach der Wiedervereinigung massenweise Rechtsradikale Beamte in den Osten Abgeschoben wurden weil die Förderung des Nationalsozialismus durch Beamte und die Justiz in den Jahren vor der Wiedervereinigung teilweise beängstigende Auswirkungen gezeigt hat. Um dann später so zu tun als wenn Westdeutschland nichts mit der Ostdeutschen Naziproblematik zu tun hatte.
            Deshalb, die BRD ist viel viel mehr an diesem Krieg Schuld als gemeinhin angenommen wird.

            1. nicht nur der BND, sondern auch Bundesverteidigungsminister Volker Rühe war in in Kiew und zwar am 16. August 1993 er unterzeichnete ein Abkommen über die Zusammenarbeit in der Militär- und Sicherheitspolitik.
              Tja, die Einflussspähre Russlands sollte schon damals gebrochen werden…..
              Donald war zu der Zeit noch mit „anderen Dingen“ beschäftigt.

        2. Auf allen Videos sind nur 6 Einschläge zu sehen, heißt die Penetratoren waren von der schweren Sorte, vermutlich bis zu 450 KG pro teil. Und anscheinend war es ein voller Erfolg, wenn „unsere“ Propaganda schon von Übungsmunition und Sprengkopfattrappe spricht. Demnach sind alle Unterkalibergeschosse von Panzern auch nur Übungsmunition 🤣

          Aus unbekannten Gründen an dieser, der falschen Stelle gelandet ! Sollte bei Pfeffer und Salz landen.

          1. Die Propaganda versucht den kognitiven Spagat.
            Putin „räumt ein“ dass er eine unverhältnismässige aber vollkommen wirkungslose (früher sogar als gar nicht existente Propagandaerfindung bezeichnete ) Waffe aus Attrappen, die unbedingt eine harte Antwort erfordert, eingesetzt hat.
            Deswegen muss jetzt der Sicherheitsrat zusammenkommen.

      1. „Russland führt ein Krieg gegen die Ukraine UND die Nato.“

        Bleiben Sie @Rubis beim offiziellen Propagandanarrativ, dass es um die Befreiung der Donbassbevölkerung von der blutigen Banderanaziherrschaft in Kiew geht und stiften Sie bitte nicht Chaos und Verwirrung in der Overton-Community.

        1. Da die NATO nicht nur Waffen liefert, sondern auch Aufklärung und Planung von ihren Basen aus, die Idee von verstärkten Angriffen auf russische Raffinerien laut NYT von den Vs kam und jetzt der polnische PM auch davon spricht, dass ukrainische Drohnen und Waffenproduktion vermehrt nach Polen ausgelagert wird, hätte ich von ihnen gern erklärt, wieso das nicht so sein sollte…

      2. „ der Krieg wäre schon längst zu Ende, wenn sich Nato und USA rausgehalten hätten…”
        Nein, er hätte dann vermutlich gar nicht erst angefangen.

    2. @ Harri Kiri
      Was Medwedew angeht gebe ich Ihnen vollkommen recht.
      Was Putin angeht, bin ich durchaus mit Zweifeln behaftet, der Mann ist absolut kein „Kriegshäuptling und läßt sich so einiges wegnehmen, was die Russen als sicher geglaubt haben (z.B. Syrien). Noch einen Fehltritt kann er sich nicht mehr erlauben. Was allerdings dann nach Putin kommen könnte, könnte uns in Europa durchaus gar nicht gefallen….

      1. Medwedew hat innerhalb der russischen Führung die Aufgabe zugeteilt bekommen, das deutlich und teils überspitzt oder auch ätzend ironisch zu sagen was die anderen deren Aufgabe Diplomatie ist nicht sagen können und das macht er finde ich gut. Sobald er eine andere Aufgabe zugeteilt bekommt, wird er sich dieser widmen.

        Putin steht nicht mit dem Rücken zur Wand, wie Frau Kiri behauptet, das ist Quatsch. Frau Kiri übersieht auch, dass die gesamte Nato gegen Russland Krieg führt und die atomare Bewaffnung der Kriegsführung Grenzen setzen. Es gibt in Russland allerdings Kritik an der – aus guten Gründen – doch eher vorsichtigen auf die Wirtschaft fokussierten Kriegsführung der russischen Staatsführung gegen den Westblock und diese Kritik wird auch lauter.

        „und läßt sich so einiges wegnehmen, was die Russen als sicher geglaubt haben (z.B. Syrien).“

        Ich bin in den ganzen Details zu Syrien nicht so drin, glaube aber mich zu erinnern, dass der Zusammenbruch der Assad-Regierung aufgrund des äußeren Drucks und der eigenen Fehler eher logisch war, auch gab es zwischen der Assad-Regierung und der russischen Führung gewichtige Differenzen. In jedem Fall ist es nicht Russlands Aufgabe für andere Länder Kriege zu führen, die sie selbst nicht oder nicht mehr führen wollen. Russland ist nicht die Sowjetunion und der Traum der Nato ist es ja, Russland zu überdehnen.

        „Noch einen Fehltritt kann er sich nicht mehr erlauben.“

        Eine solche Aussage setzt eigentlich sehr tiefe Einblicke in die Machtstruktur des politischen Systems und in die Gesellschaft in Russland voraus. Hast Du die? Ich glaube, die hat hier im Forum und unter den Autoren niemand.

        1. Ich würde mich nicht als Experten bezeichnen, lese aber mittels Übersetzungsprogramm jeden Morgen einen kleinen Querschnitt russischer Websites. Und ich stelle fest, daß die Kritik an Putin zunehmend lauter wird. Besonders auch aufgrund von Steuererhöhungen und Verschlechterung des allgemeinen Lebensstandards durch neue Abgaben.

          Im Grunde genommen eine logische Entwicklung in einem Krieg. Ich stimme aber auch zu, daß die NATO gewissermaßen unter dem Radar auch aktiv mit Truppen in RU vertreten ist. Insgesamt ist die Situation sehr komplex (nicht im Sinne von Merz…) und ob es einen umfassenden Sieg von RU gibt ist noch lange nicht gesichert….

          1. Was liest Du denn für russische Webseiten?

            Ich selbst kenne nur ukraina.ru und lese dort im Grunde auch nur die Meinungsartikel Rostislav Ishchenkos. Ich würde mich auch für anderes interessieren, wenn ich Empfehlungen bekäme.

      2. Luisa

        Was Putin angeht, bin ich durchaus mit Zweifeln behaftet, der Mann ist absolut kein „Kriegshäuptling und läßt sich so einiges wegnehmen, was die Russen als sicher geglaubt haben (z.B. Syrien).

        Beide russische Militärstützpunkte, den Marinestützpunkt Tartus und den Luftwaffenstützpunkt Hmeimim nahe Latakia in Syrien werden weiterhin von Russen betrieben. Auch der russische Staat hat Interessen.

          1. Luisa

            Dafür mußten sie zähneknirschend das Regime anerkennen, welches sie bekämpft hatten.

            Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Staaten Interessen haben. Putin hin, Menschenrechte her. Und das gilt eben auch für Russland, denn Putins Politik zielt im Kern auf die Aufrechterhaltung und Stärkung der russischen Föderation. Geopolitische Analysen sollten frei von Moralistik sein; auch mir persönlich behagt das ganz und gar nicht, aber es ist nun einmal so:

            »In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.«
            Egon Bahr

            Verstehen Sie mich nicht falsch, aber auch Putin kann die Welt nicht retten. Aber seine Erfolge, die russische Nation ‚gerettet‘ und (sozialpolitisch) gestärkt zu haben, sind doch schon sehr beachtlich.

    3. Wie alles unwissenden Wessis schnallen Sie
      nicht, dass die Ukraine für die Russen
      Binnenland sind. Deswegen ist die Kriegsführung so wie sie ist. Nur deswegen.

    4. „Putins Nichtkrieg dauert jetzt fast schon so lange wie der Große Vaterländische Krieg.
      Wie lange werden sich die Russen das noch ansehen?
      Damals stand man an der Elbe, heute streitet man sich mit der s.g. „Ukraine“ darüber, wer welchen Teil von Kupjansk kontrolliert.“

      Warum sollten die Russen Putin zur Hölle schicken, nur weil die heiße Phase des Krieges jetzt schon fast 4 Jahre dauert und man noch nicht bis nach Odessa oder Kiew durchmarschiert ist?
      a) zumindest Kiew ist gar kein Kriegsziel
      b) hätte man die US-Armee danach bemessen, wäre Bush Jr., Obama und Biden ebenfalls schon längst von den US-Amerikanern zur Hölle geschickt worden, vor allem als sie sich von ein paar Typen in Sandalen und ein paar Kalaschnikows aus Afghanistan haben raus jagen lassen – nach rund 20 Jahren Krieg wohlgemerkt.

    5. Kennen sie überhaupt auch nur „einen“ Russen? Das „ die meisten Russen“ setzt ja voraus, das sie die Meinung von mehr als 50% der Russländischen Bevölkerung kennen….

  3. Das ist am Dienstag den 06.01.2025 in Gaza passiert:
    Im Jabalia-Flüchtlingslager in Gaza-Nord werden Wohngebäude zerstört.
    Es werden Luftangriffe auf die Wohngebäude in Beit-Lahia geflogen.
    Es werden Wohngebäude in der östlichen Gegend von Gaza-Stadt zerstört.
    Es gibt Artillerie-Beschuss östlich vom Al-Bureij-Flüchtlingslager und in Jabalia. Es gibt mindestens einen Luftangriff östlich von Deir al-Balah.

    Auf dem Meer vor Gaza-Stadt werden fünf Fischer vom Militär entführt, zwei von ihnen sind aus Deir al-Balah. Es gibt Verletzte. Es wurde auf die Fischerboote geschossen.
    Die ‚gelbe Linie‘ wurde in den letzten drei Wochen nach innen verschoben. Der Geländegewinn beträgt 7% des Gaza-Bereichs. Es sind 60% von Gaza unter militärischer Kontrolle.

    UNICEF sagt dass seit Kriegsbeginn keine Schulbücher und Lehrmaterial reingelassen werden. Es sind 98% der Schulen zerstört. Um die Schulen und Unterkünfte liegt nicht-explodiertes Material.
    Ob es sich dabei um Nicht-Explodierte Bomben oder Explosives Material das wie Nahrungsmittelkonserven aussieht wurde nicht gesagt.
    Es sind 638.000 Schülerinnen und Schüler nicht in den Schulen, eintausend Lehrkräfte wurden ermordet. Eine Lehrerin erkundigt sich nach einem Schüler und bekommt von den Eltern gesagt dass er während des Genozids umgebracht wurde.

    Es sind über vierundsechzigtausend Kinder getötet oder verletzt worden. Mehr als achtundfünfzigtausend Kinder haben einen oder beide Elternteile verloren.

    1. Das ist am Dienstag den 06.01.2025 in der West-Bank passiert:
      In Hezma, südöstlich von Jerusalem durchsucht das Militär mehrere Wohnungen. Es werden dabei Scheiben eingeworfen.

      Im Dorf Al-Lubban al-Sharqiya, südlich von Nablus wird nach Durchsuchungen in der Gegend das Zuhause eines Einwohners vom Militär beschlagnahmt und soll für drei Tage als Stützpunkt dienen.
      Das Militär begibt sich nach Bani Na’im, östlich von Hebron.
      Das Militär begibt sich in die Tarousa Gegend westlich der Stadt Dura, südlich von Hebron.
      Das Militär begibt sich nach Al-Ram, nördlich von Jerusalem. Am Abend wird dort die Eisen-Schranke geschlossen.

      Drei Palästinenser wurden von einer Militärgruppe aus dem Shuafat-Flüchtlingslager heraus festgenommen. Die mehr als zehn uniformierten Militärs zielen beim Abzug mit den Gefangenen mit ihren Gewehren auf die Umgebung und von den mindestens sieben zivilen Militärs halten drei ihre Pistolen an die Köpfe der Gefangenen. Die Gefangenen haben ihre Hände hinter dem Rücken gefesselt und eine Überdeckung über dem Kopf. Das geschah am Montag zwischen 19:00 und 19:30 Uhr.

      In der Al-Obeiyat Gegend und den Dörfern Artas and Khalayel Al-Louz, im Betlehem-Bezirk wirft das Militär bei den Razzien mit Tränengas. Die Eisen-Schranke zur Stadt Ad-Dhahiriya, südlich von Hebron, wird vom Militär geschlossen. Es können die Einwohner nicht rein- oder rausfahren.

      Die Siedler greifen in Mikhmas, nordöstlich von Jerusalem an. Die Palästinenser sollen belästigt und Eigentum zerstört werden.
      Im Dorf Rammadin, südlich von Hebron bestiehlt das Militär die Einwohner bei Durchsuchungen.
      Ein Siedler stürmt die Gemeinschaft bei Shallal Al-Auja, nördlich von Jericho und öffnet den Wasserhahn des Trinkwassertransporters. Die Palästinenser sollen durch die Angriffe vertrieben werden.
      Im Dorf Arab Al-Rashaydeh, südöstlich von Betlehem werden bei einem Siedler-Angriff mehrere Palästinenser verletzt. In Kisan, östlich von Betlehem bringen die Siedler, vom Militär begleitet, ihre Schafe auf das Land der Ortschaft. In Khirbet Khader stehlen die Siedler einen Traktor.
      In Rashaydeh, östlich von Betlehem, greifen dutzende von Siedler an und schiessen auf die Einwohner. Es wurde zwei Verletzte mit Schusswunden in Hand und Fuss in ein Krankenhaus gebracht.

      Im Nur-Shams-Flüchtlingslager, östlich von Tulkarm werden weiter Wohngebäude zerstört. Die Strassen in dem Viertel werden breiter gemacht damit das Militär reinfahren kann.
      Seit dem Januar 2025 wurden aus Jenin und später aus dem Nur-Shams-Flüchtlingslager und Tulkarm-Flüchtlingslager um die fünfzigtausend Menschen vertrieben und grossflächige Zerstörungen verursacht.

      Das Militär stürmt die Birzeit Universität, nördlich von Ramallah. Es werden Tränengas und Blendgranaten geworfen und es wird geschossen. Fünf Studenten werden durch Schüsse verletzt. Es gibt insgesamt mehr als zehn Verletzte.
      In unmittelbarer Nähe der Beduinen-Gemeinschaft in Khallet Al-Sadra, in der Nähde der Stadt Mikhmas, nordöstlich von Jerusalem, fangen die Siedler damit an eine Strasse zu bauen um sich dort anzusiedeln.
      Das Militär ist in Kafr Aqab, nördlich von Jerusalem führt eine Razzia durch und wirft mit Tränengas. Das Militär begibt sich nach Beita, südlich von Nablus. An Militär-Checkpoints südwestlich und westlich von Nablus wird der Strassenverkehr aufgehalten.

      Das Militär ist in Silat al-Harithiya, westlich von Jenin und hat mehrere Wohnungen von Palästinensern beschlagnahmt und befragt dorthin gebrachte Palästinenser.

      Auf Saida, im Süden des Libanon findet ein Luftangriff statt. Es gibt mehrere Verletzte.
      Ein komplettes Gebäude im Industriegebiet bei Sidon wird bei einem Luftangriff zerstört.
      Ers gibt einen Angriff auf Kfardounin. Es gibt einen Toten und zwei Schwerverletzte. In Mais al-Jabal wird bei einem Angriff ein Bulldozer zerstört.
      In Beita, Burin und Yatma, südlich von Nablus finden abends Razzien statt, bei Hausdurchsuchungen wird Eigentum beschädigt und Palästinenser werden festgenommen, befragt und wieder freigelassen.

      Die Juden in ihrem Land machen Witze über die Palästinenser in Gaza. Es werden Videos gemacht in denen der Wassermangel in Gaza und der Konsum von Trinkwasser hämisch gegenübergestellt werden. Solche Videos sind sehr beliebt und die Influencer haben keine Schwierigkeiten ihre Videos auf den Plattformen zu posten. Das posten auf solchen Plattformen ähnelt der Funktion von Tagebüchern nur dass damit eine Öffentlichkeit angesprochen wird. Bereits nach Anfang des Völkermordes wurden Witze gemacht über die Verstümmelungen der Kriegsopfer.
      Die Videos sind populär und Memes dazu gibt es auch. Die Vertriebenen decken ihren Bedarf an Trinkwasser durch Wasserbehälter die bei Lastern aufgefüllt werden. Manche müssen lange Wege gehen um das Wasser zu transportieren.

      In der West-Bank werden die Wasserversorgung und die Wasserpumpen zerstört. Die vorhandenen Wasserströme werden zu den Siedlungen umgeleitet.
      Die Palästinenser dürfen die Wasserquellen nachdem die Siedler dort waren nicht mehr nutzen. Die Palästinenser werden mit Drohungen und Gewalt davon abgehalten auf ihr Land zu gehen.

      Die Siedler beschädigen eine Wasserzufuhr zu dem Zuhause eines Palästinensers in Turmus Ayya, nördlich von Ramallah, und leiten dass Wasser zu einer Siedlung um. Es ist zwischen 21:00 und 21:30 Uhr und der palästinensische Haushalt hat kein Wasser.

      1. Termolo, du bist immer noch der gleiche dreckige Propagandist und Antisemit der letzten Jahre.
        Auch wenn vermutlich 80 Prozent der israelischen Staatsbürger mit ‚ jüdischem“ Hintergrund Herrenwitze über Palästinenser machen, sind das beileibe nicht alle.
        Du Arschloch bist aus dem gleichen dreckigen „Holz“ geschnitzt. ich hoffe, dass du das gleiche Schicksal erleidest wie die Herren-Menschen jüdischer Coloeur.

    2. Aber heute zeigten sich die europäischen Staatsführer Merz, Macron und Starmer sehr besorgt – über die vermutete menschenunwürdige Behandlung iranischer Demonstranten im Iran und ich glaube, es gab sogar eine Warnung an den Iran.

    3. Aber das ist doch von den guten Rassisten und Faschisten angerichtet worden. Die haben doch die gleiche Mentalität die zu „unseren“ Undemokratischen Unwerten der westlichen Kapitaldiktaturen passt. Immerhin Rassismus und Faschismus selektiv angewendet haben über 500 Jahre Europäische Weltherrschaft möglich gemacht. Und dafür das unsere rassistischen Nationalsozialistischen Vorfahren ein paar Million der Vorfahren der heutigen rassistischen und faschistischen Massenmörder Ermordet haben, stellt doch einen guten Grund dafür dar, wenn man schon nicht selbst mitmorden darf, dieses mit Propaganda und Waffenlieferungen trotzdem zu unterstützen.
      Das ist doch die Seele der Westlichen Welt, Mord, Raub, Totschlag und so sind doch die wirklichen Westlichen Werte, schon immer gewesen.

    1. Solang nicht in London o. Washington so ein Ding einschlägt, passiert da garnüscht in den Zombiehirnen des wertloswestlichen Führungsabschaum.

    2. add:

      „I think this was a demonstration of force. Because Lvov is on the border with the EU, and this missile wasn’t detected anywhere on the radars. If we usually have up to half an hour to gather and go to shelters – here it was less than 10 minutes. And it’s unlikely that we have the technology in Ukraine today to destroy such missiles. So this was a clear signal to the USA and the EU.“

      https://t.me/Slavyangrad/152453

      ps: woher wußtr Klitschko vom derzeitigen Stromausfall und warnte einen Tag zuvor die Stadt Kiew umgehend zu verlassen ?? y ja gut, damals einen Tag bevor der Maidanputsch startete, da konnte man ebens den Kltischko am Abend zuvor in der Tagesschau sehen, wie er Blut auf den Straßen ankündigte.

      1. 3 Stunden vor Abschuss der Rakete Oreschnik habe RUS die USA infor miert und die Rakete brauchte 16 Minuten ins Ziel in der Westu-ukraine, war irgendwo zu lesen.

  4. “ Nach Putin können die existierenden Raketenabwehrsysteme Oreshniks, auch mit einem nuklearen Sprengkopf ausstattbar, nicht abfangen …!“
    Laut Tagesschlau kann das Arrow3 erledigen, hat man ja in Israel gesehen wie dolle das Zeug funktioniert…..😂🤣😂🤣

    1. „Kiew bestritt den Angriff, nach Medienberichten haben CIA-Informanten den Drohnenangriff bestätigt, das Angriffsziel sei aber eine militärische Anlage gewesen.“
      Altbekannte Prop-Taktik der Nebelwand a la böser Cop, guter Cop. Aber beide stecken bis zum Hals in der Sache, kein ukrainischer Angriff ohne Go aus den USA.
      „Ein Vergeltungsschlag wurde angekündigt, auch aus innenpolitischen Gründen, da vom Kriegslager in Russland das zu weiche Vorgehen gegen die Ukraine kritisiert wird.“ Reines NATO-Sprech und Denken, unausrottbar, zu tief sitzen die Westwurzeln. Dem einigermaßen Sachkundigen jedoch ist völlig klar, daß die Handlungen der russischen Kräfte zu 100% von rein militärisch operativen Planungen bestimmt sind. Wenn dabei auch propagandistische Ergebnisse erreicht werden, um so besser. Man sollte den Witz mit den 2 Mushiks, die sich am Pontomac die Stiefel waschen („Ich verstehe immer noch nicht, wie wir den medialen Krieg verlieren konnten!“) doch ernster nehmen, darin steckt ein rationaler Kern.
      Die „Wärmekraftwerke“ sind eine entscheidende Ressource der militärischen Produktion und Operationsfähigkeit, wobei leider auch die Zivilbevölkerung nicht vollständig verschont werden kann. Aber die Russen halten sich deswegen schon sehr zurück.
      „Der Kreml zeigt auf jeden Fall die Bereitschaft zur Eskalation und eventuell nicht nur westliche Truppen in der Westukraine, sondern auch Warschau oder Berlin ins Visier zu nehmen.“
      Gleiches NATO-Denken wie oben.
      Die Eskalation geht eindeutig von westlicher Seite (EU, NATO, Ukraine im Verbund) aus, Rußland reagiert nur darauf. Daß Rußland keinen Vertrag mit den westlichen Forderungen unterschreibt, ist nur natürlich. Das als Weigerung Rußlands zu Friedensverhandlungen zu interpretieren, ist infam.
      Seit 2001 dringt Russland auf ein gemeinsames Sicherheitssystem, was regelmäßig von allen westlichen Ländern und Organisationen abgelehnt wurde, dafür aber eine Konfrontation bis zum heutigen Stand bewußt herbeigeführt haben.

      1. Lauter berechtigte Einwände, nur hier stimmt die Zeit nicht:

        Die „Wärmekraftwerke“ sind eine entscheidende Ressource der militärischen Produktion und Operationsfähigkeit, wobei leider auch die Zivilbevölkerung nicht vollständig verschont werden kann. Aber die Russen halten sich deswegen schon sehr zurück.

        Es muss heißen … hielten sich sehr zurück. Denn das ist in den letzten Monaten nicht mehr so. Mit der „Dekommunisierung“ = Entelektrifizierung werden die Kosten für EU/Nato-Europa deutlich in die Höhe getrieben, aber es bedeutet natürlich auch, ein erheblicher Teil der Bevölkerung ist nun immer wieder oder ganz ohne Strom, ohne Heizung und ohne fließendes Wasser.

        1. Dass nun Kiew ENDLICH auch zu frieren beginnt, kann man nur begrüssen!
          Bisher waren alle Bars und Discos in Kiew offen, das Nachtleben lief wie immer – der Krieg war weit weg, abgesehen von gelegentlichen Luftalarmen, und sterben taten andere – auch weit weg.
          Das ist mit ein Grund, warum die Westukraine bisher lieber den Krieg fortsetzen wollte, als über die Abtretung der sowieso abtrünnigen Gebiete zu reden.
          Nun kommt der Krieg nach Kiew, mit Macht und einem deutlich kälteren Winter als letztes Jahr (ob dies darum, weil unsere links/grünen Faschisten versagt haben und die Welt nun doch nicht wärmer wird, wird sich zeigen), jedenfalls werden nun grosse Teile von Wohnhäusern unbewohnbar.
          Und so paradox es klingt: die Kälte wird das Nachdenken in Kiev befeuern …

        2. Stimnt, die Rücksichtnahme wurde eingeengt, jedoch nicht aufgehoben. Die Zielauswahl ist aber auf militärische Infrastruktur ausgelegt.

  5. Was für Teufelskerle, diese Ukrainer! Die fangen einfach alles ab! Bis auf die ein zwei, die sie nicht abfangen….
    …und die dann Schäden verursachen, als seien von 200 400 durchgekommen…

    Man sollte aufhören, die Kiewer Kriegspropaganda zu zitieren, da kommt eh nur Müll rum.
    Klar ist auch, daß es die Ukraine war, die eskaliert hat, nicht Russland. Denn ausgerechnet während die „Friedensverhandlungen“ in Washington laufen, so einen massiven Angriff zu starten, da ist klar, wer hier keinen Frieden will. Und apropoas Kiewer Müll, die haben dne Angriff ja komplett geleugnet. Wenigstens daß der statgefunden hat, haben die USA aber umgehend bestätigt. Und man war „not amused“.

    Die Sache mit „Putins Residenz“ könnte allerdings ein Ablenkungsmanöver Russlands sein. Ob es wirklich Ziel war, werden wir so schnell nicht erfahren, zumal die 91 Drohnen wohl komplett abgeschossen wurden. Daß die Abschußquote so hoch war, ist eher ein Indiz dafür, daß eine stark verteidigte Infrastruktur das Ziel war. Das spricht für die Aussage Arestowitschs. Was aber nicht besser, sondern eher schlimmer ist.

    Nur mal in Erinnerung rufen: Angriffe auf die strategischen Atomwaffensysteme werden laut russischer Kernwaffendoktrin mit atomaren Angriffen gleichgesetzt und können demzufolge auch atomar beantwortet werden. Das wäre dann der Super-Gau, den Kiew bewußt provozierte. Daß seitens Russland nun von „Putins Residenz“ gesprochen wird, kann daher sogar als Deeskalationsschritt gewertet werden.

    1. +++

      Apropos. Ich las andernorts, daß möglicherweise auch Deutschland in den Angriff involviert war, da die Drohnen zur Radarvermeidung sehr tief geflogen sein müssen und das nur mit den deutschen Oberflächenreliefkarten möglich sei. Soviel zur Involvierung der NATO.

  6. Da gibts im Westen die besten unparteiischen investigativen Reporter und die besten OSINT Ermittler im Web, aber wenn es um ukrainische Verluste oder auch das wirkliche Ausmass der Zerstörung der ukrainischen Infrastruktur geht wissen die von nichts.
    Seltsam. Erklärt mir das mal einer?

    1. Ich persönlich vermute ja einen eklatanten Mangel an unparteiischen, investigativen Reportern. Ob das an der Zensur liegt, der Gleichgeschalteten Staats- und Konzernmedien, oder an der Gesinnungsjustiz mit dem einen Gesetz? (Par Ordre du Mufti). Wer weiß das schon ? Der Mangel an richtigen OSINT Spezialisten dürfte ähnliche Gründe haben.

    2. Evtl. sind die gar nicht unabhängig und unparteiisch? Und auch nicht besonders fachkundig? Sondern werden von diversen Stellen mit „Informationen gefüttert?

  7. Ach ja, die Russen können nix, ihre Waffen sind so gut wie wirkungslos und richten keinen Schaden an. Und trotzdem stehen sie schon kurz vor Berlin. Im Osten nichts neues …

    1. wenn die demografischen Daten in Russland eine Katastrophe sind, dann vergleiche sie mal, speziell die Fertilitätsrate, mit denen in EU-Europa, mit Fokus auf die Bundesrepublik.

      Fertilitätsraten in 2023
      Russland: 1,45
      EU: 1,38 (Durchschnitt)
      BRD: 1,39

      1. „wenn die demografischen Daten in Russland eine Katastrophe sind, dann vergleiche sie mal, speziell die Fertilitätsrate, mit denen in EU-Europa, mit Fokus auf die Bundesrepublik.“

        Sie können die demografische Katastrophe in Russland nicht dadurch aufheben, dass Sie die demografische Katastrophe im Niedergangsschland für nichtig erklären.

        1. von welcher Katastrophe redest Du? Es gibt keine „russische“ demografische Katastrophe. Russland liegt im Bereich anderer Länder, leicht unterhalb der USA, leicht oberhalb der EU; aber deutlich oberhalb der Ukraine (0,96)

          Mann kann natürlich mit gewaltigen Worten um sich werfen, das offenbart aber nur den inkompotenten Schwätzer, der keine Ahnung davon hat, wovon er redet.

    2. Die „NA`achfolger Nawalnys“ haben übrigens dieselbe Wurfrate wie die „Autokraten“ in Russland. Aber was zählen denn Fakten….?

    3. Im Unterschied zu anderen Ländern tut Rußland was dagegen. Und das besteht nicht im Import von Fachkräften aus Entwicklungsländern, die sie selbst bräuchten.

  8. Herr Rötzer mal wieder im Modus der im Westen geforderten antirussischen Propaganda:

    Doppelter Konjunktiv:
    „Das russische Verteidigungsministerium hält daran fest, dass Kiew mit 91 Drohnen am 29. Dezember versucht haben soll, die Residenz des russischen Präsidenten Putin in der Novgorod-Region anzugreifen.“

    Zweifelhafte Kommentare aus der Ukraine:
    „Der ukrainische Außenminister Sybiga hat deswegen eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats und des Ukraine-Nato-Rats beantragt: „Putin setzt als Reaktion auf seine eigenen Wahnvorstellungen eine IRBM in der Nähe der EU- und NATO-Grenze ein – dies ist eine echte globale Bedrohung. Und sie erfordert globale Reaktionen.““

    An Selbstkritik leidet Herr Sybiga offensichtlich nicht.

    EU-Neusprech:
    „Sie sagt zwar, Russland wolle keinen Frieden, das trifft aber auch auf sie und die EU zu.“

    Auch die New York-Times darf sich profilieren:
    „,,,,Mit diesem Angriff eskaliert Russland die Feindseligkeiten in der Ukraine, obwohl es in anderen Regionen der Welt, darunter Venezuela, zurückhaltend agiert.“

    Wunschdenken:
    „Das könnte die USA wieder gegen Russland stellen, die Nato kitten und den Rückhalt von China kosten.“

    1. Danke, Sie haben mir die Arbeit abgenommen, eine Sammlung prekärer Zitate anzulegen. Rötzer ist einfach nicht zu fassen, er ist politisch wie Schrödingers Katze, gleichzeitig da und dort.

    2. Roetzer hat vor kurzem berichtet, dss er als Chefredakteur von Telepolis schon angegriffen wurde als Putinversteher und Verbreiter russischer Propaganda.
      Ich denke, er schaut sich sehr genau an, was mit Baud und Roeper so abgezogen wird. Ich vermute, das er sein Fluchtköfferchen gepackt hat.
      Aber ich kann ihn sehr gut verstehen, 25 Jahre gute Arbeit bei Telepolis und dann, während des Coronaverbrechens die komplette Implosion seines Weltbildes.
      Kalt erwischt von der NATO PsyOp, und die Frage, wie man in Zukunft seinen Arsch warm halten kann.
      zu sehen, wie alle “ Linken“ um einen herum darauf herein und umfallen, was für ein Scheissgefühl muss das sein.
      Der Gedanke, das es mit unserer Demokratiesimulation irgendwann schief gehen könnte, schon oft gedacht, aber für die persönliche Nachwelt abgeschoben, und plötzlich wird klar, es passiert hier und Jetzt!!!!
      Quelle Malheur.

      Ja, die katsstrophe geschieht heute. Hier und Jetzt. Die Gestapo holt dich nicht nachts in schwarzen Ledermänteln, sondern macht das anonym per Mausklick mit Debanking und Sanktion.

      Ohne Kampf wird nicht gehen!!!

  9. „Die EU-Länder müssen ihre Luftabwehrbestände weiter aufstocken und jetzt liefern. Wir müssen auch die Kosten dieses Krieges für Moskau weiter erhöhen, unter anderem durch strengere Sanktionen.“

    Dann stockt mal unsere „Luftabwehrbestände“ auf, liefert zackig und startet das 22 und 23 Sanktionspaket gegen die Russen. Alles eine Frage, des Willens.

  10. Haloperidol: geeignet für die Behandlung psychotischer Zustände, Wahnvorstellungen, Denkstörungen etc. Ich mache mir Sorgen um Medwedew, wie gehts mit ihm nun weiter, hat er für sich Ersatzmedikamente zurückbehalten, oder muß er nun in eine psychiatrische Anstalt, wie zu Breschnews Zeiten ?

    1. machen Sie dich um Medwedew keine Sorgen. Grosse Sorgen sollten Sie sich die EU-Granden machen, wenn eine Kallas die
      Kosten für Moskau erhöhen will, dann schraubt sie die Kosten für EUropa noch höher, immer noch einen drauf setzen bringt
      EUropa nicht weiter, es kann nur ins Chaos führen. Und jetzt kommt auch noch der
      grosse Bruder abhanden, sieht für die Zukunft nicht gut aus.

    2. „Ich mache mir Sorgen um Medwedew,“

      Medwedew gehört nicht zum Putins inneren Zirkel. Seinen Status kann man als „akzeptiert, weil da“ statt wirklich „dazugehörend“ bezeichen Sein Revolver-Online-Aktivismus hat keinen aussenpolitischen Charakter -der verbale Aktivismus ist nicht nach aussen, sondern nach innen gerichtet, um durch permanente Bekundung von Loyalität zum Zaren seine schwache Position zu halten. Mit dem Ende des Putinismus wird er zu den ersten gehören, die man von den Kreml-Türmen nackt auf den Rotzen Platz schmeisst.

    3. Also Flaschenweise genau das richtige für FoFi Merz, Micron und Callboy User Starmer. Vielleicht wird dann auch der Kokain Entzug etwas leichter.

  11. „Putins Residenz“ IST die Zentrale des Atomwaffenkommandos in Kriegszeiten und diejenigen die sie angegriffen haben sind nicht „die Ukrainer“, sondern „die US-Amerikaner“, die sich hinter „den Ukrainern“ verstecken.

    Vladimir Brovkin erklärt hier dazu Details: https://www.youtube.com/watch?v=1V45pvIHIt8.

    „Der russische Sondergesandte Kirill Dmitriev schrieb provokativ und beleidigend: „„Kaja ist nicht besonders intelligent oder sachkundig, aber selbst sie sollte wissen, dass es keine Luftabwehr gegen die Oreshnik-Hyperschallrakete mit einer Geschwindigkeit von Mach 10 gibt.““

    Was ist denn daran bitte provokativ oder gar beleidigend???

    Niemand, der sich mit der Außenpolitik der letzten Jahre beschäftigt hat, wird Matroschkas wie Baerbaum oder Kallas ernsthaft als intelligent oder sachkundig bezeichnen, außer möglicherweise Herr Rötzer.

    „Eine Oreshnik-Rakete mit Attrappen-Sprengköpfen, von der man nicht weiß, welchen Schaden sie angerichtet hat, wird allerdings die Unterstützer der Ukraine kaum beeinflussen. Sie wird benutzt, siehe Kallas, um die Anstrengungen zur Unterstützung zu erhöhen und Druck auf die Ukraine auszuüben, weiter Widerstand zu leisten.“

    Dieser Absatz trieft geradezu vor Ahnungslosigkeit. Man stelle sich einfach einmal vor in Deutschland wäre mit einer einzigen Rakete die Hälfte unserer Gasvorräte zerstört worden. Und was die europäischen „Unterstützer der Ukraine“ betrifft, dürfte sehr wohl klar sein, dass sich ihr Kriegsengagement nicht nur immer weiter verteuert, sondern immer mehr EU/Nato-Länder schlicht in den Bankrott treibt. Aber möglicherweise ist ja genau das das Ziel der Banker, die dieses Kriegspolitikfiasko von „den Intelligenten und Sachkundigen“ verlangen…

  12. Ja, ich dachte mir auch, dass es für die Russen wichtig ist, Abschreckung wiederherzustellen, weil ansonsten immer weiter eskaliert wird, bis es wirklich mal zum großen Knall kommt. Man stelle sich vor, der Westen und die Ukraine würden das immer weiter treiben und z.B. mit Drohnen ein nukleares Frühwarnradar ausschalten während gleichzeitig ein paar Tomahawks nach Moskau unterwegs sind: das würde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die russischen Zweitschlags-Mechanismen in Gang setzen, auch wenn es nur ein konventioneller Angriff wäre.

    Es ist daher extrem wichtig, diese ganzen frei drehenden Spinner auf en Boden der Tatsachen zurückzuholen, bevor die uns in eine totale Katastrophe stürzen. Ich verstehe nicht, was in deren Köpfen abgeht, das sind doch absolut logische Schlussfolgerungen. Wie sind die überhaupt in ihre Positionen gelangt, wenn sie sowas nicht durchblicken? Alle kompetenten Leute wahrscheinlich gefeuert, weil sie nicht auf Linie waren und Zweifel hatten, dass Russland nach 2 Wochen Krieg kollabieren würde.

    In dem Kontext sehe ich übrigens auch das, was uns hier immer gerne als „russische Drohungen mit Atomwaffen“ verkauft wird. Den Einfältigen kann man erzählen, die „wollen nur einen auf Dicke Hose machen“. Leute, die etwas weiter denken können, sehen darin hingegen den Versuch, unser aller Ärsche zu retten.

    1. Dahinter steckt schlicht die braun unterfütterte Denke „1989-1999 haben wir es dem dummen Iwan gezeigt, wo der Hammer hängt und uns gerächt, warum soll es jetzt nicht wieder so sein?“. Dass die Welt sich weitergedreht hat und Russland nicht die „Tankstelle mit Atomwaffen“ ist, raffen diese narzisstischen Versagerinnen und Versager nicht. Eine für uns alle tödliche Hybris.

  13. Sie belügen uns schon seit Jahren mit dem MENSCHGEMACHTEN KLIMAWANDEL, mit CORONA, und nun mit der SCHULD RUSSLANDS AN DIESEM KRIEG !!

    USA sind geistige Brandstifter, Drahtzieher und Auslöser des Ukraine Krieg und auch verantwortlich zu machen für die Sprengung von Nord Stream 2 !!

    https://www.youtube.com/results?search_query=george+friedman+us+strategie+deutsch

    Die klare Aussage: DIE HAUPTBEDROHUNG IST DEUTSCHLAND & RUSSLAND FÜR DIE USA !

    1. Keiner der von der EU sanktionierten hat gegen irgendein Gesetz verstoßen. KEINER! Baud ist nur Fall 59, nicht 1. Wobei es in dem Fall besonders apart ist, daß der nun wirklich nie russische Quellen zitiert hat oder in russischen Medien aufgetreten ist. Aber selbst das wäre nicht verboten.

          1. „Das Unrecht der EU steht im Widerspruch zu unserem Grundgesetz.“

            Was ist Unrecht? Es gibt nur Recht. Welches Recht? Das Recht, welches ein Staat -nicht Sie- emiitiert als Mittel zur Durchsetzung seiner Herrschaft und Interessen. Es gibt nicht Ihr „unser Grundgesetz“, weil nicht Sie der Staat sind. Nur Typen aus dem ultrarechten Block wie Sie benutzen andauernd Redewendungen wie: „unser Grundgesetz“, „unsere Wirtschaft“, „unsere Regierung“, „unser Gemeinwohl“, um ihre eigene Illusion eines irgendwie gearteten Nationalsozialsmus -nicht mir gegenüber- sondern gegenüber sich selbst vorzutäuschen. Dieser Selbstbetrug -solchen wie Sie würde hier irgendetwas gehören -das „an sich gute“ GG, die „an sich“ gute deutsche Wirtschaft, deren Interessen es zu verteidigen gilt, die „an sich“ gute Regierung, die aber gerade so unter Beschuss steht, weil ja der Unteran einen ANSPRUCH auf eine „gute“ habe etc- ist die letzte Verteidigungslinie der materiell abgehängten Unterschichten. nachdem sie schon alles verloren haben.

            Das EU-Recht steht ÜBER dem GG -nicht umgekehrt (>“Anwendugsvorrang des EU-Rechts“) und in zentralen Fragen findet ja nur die Umsetzung des EU-Rechts auf der nationalen Ebene statt Teile der nationalen Souveränität haben die Deutschen an Brüssel abgegeben, weil sie es wollten, um einen gesamteuropäischen Binnemarkt ohne (Handels-) Schranken aufzubauen, um vom „gemeinsamen Markt“ zu profitieren. Damit haben die in Brüssel verhängten EU-Sanktionen ihren entsprechenden Geltungsrahmen in deutschen Recht.

            Die Begründung der restriktiven Maßnahmen im Fall Baud lautete:

            >Er fungiert als Sprachrohr für prorussische Propaganda und verbreitet Verschwörungstheorien, indem er beispielsweise die Ukraine bezichtigt, ihre eigene Invasion herbeigeführt zu haben, um der NATO beizutreten.

            Daher ist Jacques Baud für Handlungen oder politische Maßnahmen, die der Regierung der Russischen Föderation zuzurechnen sind und die die Stabilität oder die Sicherheit in einem Drittland (Ukraine) untergraben oder bedrohen, durch die Beteiligung am Einsatz von Informationsmanipulation und Einflussnahme verantwortlich, setzt diese um oder unterstützt sie.<

            Dass Baud und all die anderen auf der Liste für Russland arbeiten, ist schon seit Langen bekannt. Sie müssen also ausführen, was an dieser Begründung NICHT stimmt…(?)

            1. „Dass Baud und all die anderen auf der Liste für Russland arbeiten, ist schon seit Langen bekannt.“
              Aha, es ist ‚bekannt‘.
              LOL

            2. Und wenn ich den Netanyahu als Faschisten und Genozid-Verantwortlichen bezeichne, bin ich Antisemit und arbeite für die Hamas. Was ja dann ‚bekannt‘ ist…

              Sie verleumden Baud leichthin, weil Ihnen seine stets gut begründeten und von Fakten unterstützten Aussagen nicht in den Kram passen – eher selbstdisqualifizierend.

  14. Das große „C“ und die Christen in der Ukraine

    https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20252/das-grosse-c-und-die-christen-in-der-ukraine/

    In der BRD haben zwei Parteien das große „C“ an den Anfang ihres Namens gestellt. C für christlich.

    Da sollte man doch meinen, diese Parteien würden mit aller Kraft für christliche Werte einstehen und den Schutz von Christen, vor allem in Europa.

    Tatsächlich müssen wir beobachten, dass auch diese Parteien ein Regime unterstützen, das Klöster und Kirchen schändet und Christen die Ausübung ihrer Religion erschwert, teilweise verbietet.

    Mit dem offen zelebrierten Hass auf alles Russische wurde nicht nur der Gebrauch der russischen Sprache verboten, sondern auch die Russisch-Orthodoxe Kirche ins Visier genommen. ..ALLES LESEN !!

    1. Wer glaubt, dass CDU und CSU für „christliche Werte“ (also eigentlich Friede, Gerechtigkeit, Menschenfreundlichkeit) einstünden, glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten. Die gehen sonntags in die Kirche, machen ein scheinheiliges Gesicht und bekommen von ihren Pfaffen ihren trockenen Keks bzw. ihren trockenen Krümel als Absolution – und machen gleich wieder „gereinigt“ menschenverachtend weiter wie zuvor. Da auf irgendwas zu hoffen, ist wirklich vergebens und naiv.

  15. Der Ausfall des Gasspeichers und ein paar Millionen Einwohner im Dunkeln wird die Kriegskosten für die EU/NATO schön weiter hoch prügeln. So wie Propaganda-Press darüber berichtet, nämlich so gut wie gar nicht, dürfte der Speicher komplett hinüber sein und die Ukraine muss alles an Gas importieren. Dazu werden sich wohl viele der Einwohner Richtung EU und dabei insbesondere Deutschland auf den weg machen, kostet dann auch nicht ganz billig.
    Also strategisch gesehen ein absolut guter Schachzug, Deutschland, welches inzwischen der Hauptgegner Russlands ist, wird durch diesen Schlag am stärksten Wirtschaftlich zur Ader gelassen. Trifft viel härter als ein Witz über die Entführung eines Führer Darstellers wie FiFi Merz es ist.

    1. Das Deutschland der Hauptgegner für Russland ist glaube ich nicht. Hunde, hier Deutschland,
      die bellen beißen nicht. Viel schlimmer sind da die Giftzwege wie Dackel. Das wäre in diesem
      Fall England. England ist wahrscheinlich nicht nur an den Sabotageangriffen gegen Russland
      beteiligt, sondern federführend. Ob Geheimdienstinformationen oder Zieldaten, alles wird von
      den Engländern geliefert. Dazu noch die Ausbildungscamps für Ukrainische Soldaten in England.
      Die erste Oroschnik auf ein westliches Land wird mit großer Wahrscheinlichkeit „bald“ auf England
      nieder gehen.

      1. Und nu is´es futsch ! Und unsere Gasspeicher sind so ziemlich leer. Aber um es
        mit habeckscher Logik zu sagen: Das Gas ist nicht weg, es steht nur nicht mehr
        zur Verfügung.

  16. Ob die Oreshnik „nur“ Attrappensprengköpfe trägt, bezweifle ich. Die Dinger haben ja nicht nur die kinetische Energie des „Wirkelementes“. Die Stosswellen, die so ein auftreffender „Stab“ erzeugt, sind mit einem lokalen, extrem kurzwelligen Erdbeben zu vergleichen. Dann kommt noch die Kristallbindungsenergie dazu, die von einem plasmatischen Material, das sich beim Auftrefffen selbst zu feinstem Staub zerlegt, abgegeben wird. Da ist schon extrem viel „Bums“ vorhanden. Da braucht es keine chemischen oder atomare Sprengstoffe…
    Wenn nun die Oreshnik-Wirkkörper auf die Oberfläche auftreffen, erzeugen sie harte Pulse, die die Untergrundstrukturen regelrecht zertrümmern. Die Salzschichten, die den Untergrundgasspeicher bisher abdichteten, werden regelrecht zerkrümelt. Sie sind noch da. Aber dichten nicht mehr ab!
    Interessant finde ich ja auch, das die „Stellungnahmen“ zu den Oreshniks fast sofort von Personen abgegeben werden, die in ihrem ganzen Leben noch nie in die Nähe eines Lehrbuches der höheren Physik oder der Materialwissenschaften gekommen sind.

    1. Hallo Ronald
      Sie kommen mir gerade wie gerufen. Ich frage mich nämlich schon die ganze Zeit, warum die Oreshnik ohne Sprengkopf abgefeuert wird. Was würde passieren, wenn man einen konventionellen Sprengkopf aufsetzen würde, bzw. einen atomaren Sprengkopf? Würde die kinetische Energie in Verbindung mit konventionellem Sprenstoff ausreichen um jegliche Bunkeranlagen zu zerstören? Und wie würde das mit atomarem Sprengstoff aussehen?

      Bitte, die Frage ist ernst gemeint, da ich – und wohl auch andere Forenten – keinerlei Vorstellungen von Militärtechnik haben. Es wäre schön, wenn Sie zumindest eine ungefähre Abschätzung schreiben könnten.

      Vielen Dank!

      1. Der konventionelle Sprengstoff würde schlicht schmelzen und damit unwirksam. Schutz vor Hitze(Isolation, Kühlung…) würde die „Nutzlast“ verringern. Um einen Bunker ( auch tief liegende), zu zerstören, braucht es keinen Sprengstoff. Die Energie der „Wirkkörper“ reicht dazu aus.
        Gehen sie davon aus, das 100% der „offiziellen“ und mehr als99% der „ Alternativen Medien“
        Müll erzählen. Entweder im Auftrag oder um „Klicks“ zu generieren. Wenn ein „Journalist“ des WDR-Rotfunks über Waffen erzählt, er aber von der Ausbildung her noch nicht mal in die Nähe von MINT gekommen ist, dann ist Bullshitalarm….

      2. Ein Sprengkopf mit konventionellem Sprengstoff kommt nicht einmal an die Wirkleistung eines massiven Wolframstahl Penetrators der mit mehreren Kilometer in der Sekunde ankommt heran. Und Atomwaffen detonieren über dem Ziel, da ist eine Oreschnik nur ein besonderes schneller Transporter.
        Deshalb wird es dafür nie mit Sprengstoff gefüllte Gefechtsköpfe geben. Einfach nicht sinnvoll.

    2. Die Gasspeicher liegen allerdings mehrere hundert Meter unter der Erdoberfläche. GoogleKI sprach gar von bis zu 2000Metern, die selbst eine Atombombe nicht erreichen könnte.

      „Sollte die Submunition ihre Geschwindigkeit von bis zu Mach 11 (ca. 3,9 km/s) bis zum Boden halten, würde die Energie eines 150-kg-Körpers theoretisch auf über 1.100 MJ ansteigen, was fast 270 kg TNT entspräche. „(Google KI)

      Ob die Stosswelle dieser doch recht kleinen Massen ausreicht, um in diese Tiefen vorzudringen , ist also durchaus fraglich.

      1. Die Waffen wurden extra dafür entwickelt, Atombunker zu zerstören. Die amerikanische GBU-57A/B MOP kann 60 m gewachsenen Granit durchdringen, die deutlich schnellere und die Energie auf einen kleineren Punkt konzentrierende Oreshnik könnte durchaus mehr erreichen, vor allem wenn es sich nicht um Granit, sondern um Kalkstein oder was anderes weiches handelt. Wie viel genau kann man nicht sagen.

      2. Der „Geschosskörper“ dringt selbst schon vermutlich 80-100m in die Erde ein.
        Genau wissen es wahrscheinlich nur die Russen bis jetzt. Wie Ronald schon geschrieben
        hat, geht dann eine Stoßwelle tief in den Untergrund, die harte Schichten, hier Salz,
        rissig macht. Das passiert ähnlich wie bei Autosicherheitsglas, welches in kleine
        Krümel zerspringt. Die Fläche bleibt noch bestehen, aber sie ist nicht mehr dicht.
        Ist über dem Gasspeicher auch noch eine Grundwasserblase, wird die Stoßwelle
        noch intensiver übertragen.

      3. Die Oreshnik- Wirkkörper müssen gar nicht das Deckgebirge durchdringen. Die Stosswellen reichen aus!
        Kleiner Tipp: wenn sie mal an einer Baustelle vorbeikommen, an der Spundwände aus Stahl in den Boden gerammt werden, dann ziehen sie ihre Schuhe aus, stellen sich einige Sekunden mit nackten Füßen auf den Boden. Was sie da spüren, sind nur abgeleitete Wellen der Senkrecht auf die Stahlprofile wirkenden Schlagkraft. Das millionenfach verstärkt auf eine sehr kleine Fläche..

        1. Ich habe damals direkt neben der Europa-Center Baustelle in Hamburg gearbeitet,
          als mit den Spundwänden begonnen wurde. Mein Schreibtisch vibrierte bei dem Versenken.
          Allerdings wurden die Spundwände hineingerüttelt.

      1. Bei der heißen Luft die sie hier absondern, sprechen Sie sicherlich aus Erfahrung.
        Im Übrigen: Das Meiste was man wissen könnte ist einfache Physik. Und auch
        etwas Biologie. Stoßwellen nutzt z.B. Ein Wal beim Orten mit seinem „Sonar“.
        Das“Gel“ oben im Kopf nimmt reflektierte Schallwellen auf, die dann durch
        Stoßwellen verstärkt werden und entsprechend deutlich von sensorischen Nerven
        aufgenommen werden.

    3. So siehts aus.

      Heutige panzerbrechende Munition wird ja auch nicht als „Attrappen“ bezeichnet, nur weil kein Sprengstoff drin ist, sondern „nur“ ein schwerer Hartmetallkern. Meist aus Wolframverbindungen oder Uran.

  17. Truppen aus NATO-Ländern sind ein NOGO für Putin, denn deswegen führen er ja überhaupt erst diesen Krieg, und so kann es auch keinen Waffenstillstand geben, den die Willigen nur nutzen wollen, um ihre Truppen in Stellung zu bringen anstatt den Frieden zu bringen.

    Um das zu verstehen, reicht nur ein Blick auf die Punkte, die die Willigen aus Trump’s ursprünglichem 28-Punkte Plan gestrichen oder bearbeitet haben.

    Bsp. Punkt 2 : „Ein umfassendes Nichtangriffsabkommen wird zwischen Russland, der Ukraine und Europa abgeschlossen. Alle Unklarheiten der letzten 30 Jahre gelten als geklärt.“

    Trump’s Plan griff hier den von Putin vorgeschlagenen Nichtangriffspakt zwischen „Russland, Ukraine und Europa“ auf.
    Daraus machten die Willigen dann

    „Das Dokument stellt ein vollständiges und uneingeschränktes Nichtangriffsabkommen zwischen Russland und der Ukraine dar… “
    Die Willigen haben also „Europa“ aus dem Nichtangriffsabkommen einfach gestrichen. Alles klar?!

    1. „Kommt alle her, hier ist noch Platz.“
      Bitte nur junge und hübsche Frauen, die Männer können, soweit sie prowestlich sind, an die Front oder nach Russland, soweit sie prorussisch sind. Die Omis können ins Baltikum.

      1. Die hübschen Ukrainerinnen gingen in Deutschland schon vor 30 Jahren auf den Strich.
        Die sind heute alle „Welk“. Die heutigen Ukrainerinnen sind vielfach Mc Doof geschädigt.

  18. „Schließlich brauchen gefährliche Irre entweder eine Zwangsjacke oder eine lebensrettende Injektion Haloperidol. Wie heute Nacht in der Westukraine.“ Der Vergleich ging wohl etwas daneben, eine Oreshnik als Haloperidol wäre ja wohl eher beruhigend. Oder sollte damit eine angsterfüllte Lähmung gemeint sein?“

    Haloperidol / Haldol wird in der Psychiatrie in akuten Psychosen eingesetzt, wenn Patienten wahnhaft große und teilweise auch gefährliche Ideen entwickeln und unbedingt verwirklichen wollen, um die Psychose „niederzuschlagen“. Wegen seiner unangenehmen Nebenwirkungen ist das Medikament bei Patienten nicht gerade beliebt, aber in der Regel wirkt es.

    Die physikalische Wirkungsweise der Rakete ist natürlich eine völlig andere, aber die Wirkung einer solchen Demonstration auf Kallas, Baerbaum und andere wahnhaft große und teilweise auch sehr gefährliche Ideen entwickelnde und verwirklichen wollende „Patienten“ oder je nach Sichtweise „intelligente, sachkundige und verantwortungsvolle“ führende Politiker des Westblocks dürfte im Idealfall der des Medikamentes tatsächlich erstaunlich ähnlich sein.

    Die Kraft und der Wille die wahnhaften Ideen umzusetzen würde nämlich drastisch schwinden…

    1. Für Menschen mit etwas Hirn im Köpfchen, würde das sicher zutreffen. In dem
      Kopf von Kallas pendelt eine Information aber in Raum und Zeit. Ein Medikament
      findet dort keinen Halt und verdampft.

        1. Oh, hatte ich vergessen. Wer die Wahrheit ausspricht, lebt ja jetzt gefährlich in der EU.
          Danke. ………ach scheiß die Wand an, ich lasse mir das Maul nicht verbieten!!

    2. ….. Baerbaum …. der Horizont geht nicht weiter …. als schöne Bilder ….. und rote Highheels … !

      ….. und Merz ….. hat bestimmt Tennis gespielt ….. mit …. Kai – Anne Spiegel !!!

  19. Um das mal klar zu machn, was das heißt: diee Rakete stürzt sich mit Mach 10 aufs Ziel. Der darin befindliche Sprengfstoff hätte die Projektile auf Mach 20 beschleunigt. Diese Zahl habe ich von der Buk-Rakete. Macht zusammen Mach 30. Damit kann sehr tief in die Erde eingedrungen werden. Und wenn das nicht reicht, kommt eine zweite oder dritte Oreschnik. Oder um es kurz zu machen: man kann einen Bunker nicht so tief bauen, dass er vor den Oreschniks sicher ist.
    Wenn nun ein Krieg ausbricht, wird Russland wohl zuerst die unterirdischen Munitionlager der Bundeswehr angreifen. Deshalb wird das Böllerverbot immer mehr verschärft. Man kann Putin dann verklagen.

    Anders gesagt: mit einem Gegner, der solche Waffen hat, sollte man eine Einigung anstreben.

    1. Nicht ganz. Eine Explosion würde in alle Richtungen wirken, also auch nach hinten, nicht nur nach vorn. Auch die üblichen „bunkerbrechenden“ Bomben explodieren nicht beim Aufschlag, sondern zeitverzögert, so daß sie erst mal eindringen. Dieses Eindringen erreichen sie allein aufgrund der Aufschlagenergie.

  20. Mal noch ein paar Kräuter hierzu, für Groschen fehlt mir die Zeit (und Mitforisten wie @ Fahrradheinrich haben dankenswerterweise schon viel Treffendes festgehalten)…

    In der Hälfte der Gebäude in Kiew soll die Heizung ausgefallen sein, in vielen auch Strom und Wasser. Bürgermeister Klitschko forderte die Bewohner auf, lieber ihre kalten Wohnungen zu verlassen. In einigen Bezirken wird das Wasser aus den Heizungssystemen in den Gebäuden abgelassen, damit es nicht einfriert und die Rohre sprengt.

    Ihr wollt Wehrpflicht? Ihr wollt Aufrüstung? Ihr wollt Krieg? Na, dann zahlt eben auch dafür, wenn ihr das so toll findet. Es wird geliefert wie bestellt! Und – nehmt euch der Opfer an, die dank eures Treibens krepieren dürfen.

    Ansonsten – bevor wieder die moralischen Ergüsse hochkommen – sei an diesen Artikel aus dem Kommersant erinnert, der die barbarische Verrohtheit des russischen Mordbrennerregimes und seiner Schreiberlinge luzid offenbart:

    But if Russia’s only strength is that it can bomb forever, then it has to get every ounce out of that. Let’s at least have a real air war. The idea that people are still holding rock concerts in Kiev, or going out for Sunday merry-go-round rides, while their fellow Ukrainians are “cleansing“ Donbass, is outrageous. It should be lights out in Kiev: every power grid, water pipe, bridge, road and war-related factory has to be targeted.

    Quelle: hier

    Oh, hupsi, da sind mir wohl die Zeitungen auf dem Schreibtisch durcheinander geraten. Das stammt von Thomas L. Friedman in der New York Times vom 23.04.1999 und statt „Kiev“ stand da „Belgrade“ oder statt „Russia“ bloß „NATO“. Naja – shit happens! Die Zerschlagung Jugoslawiens war ohnehin bloß eine lässliche Sünde. Und irgendwie und sowieso.

    Dann mal dazu:

    eine abstrus klingende Begründung vorträgt

    Auf welcher Ebene ist das denn nun genau „abstrus“? Könnte der Autor vielleicht darlegen, was er hier unter „abstrus“ überhaupt versteht? Das erschließt sich mir nämlich nicht. Das Zitierte ist ja im Grunde einfach nur eine Einschätzung irgendeines Politikwissenschaftlers zu dem Ereignis – fragen Sie zwei weitere Politologen, erhalten Sie drei verschiedene andere Antworten! Oder auch nicht. Doch dass der Usurpator in Kiew von Moskau nicht mehr als legitimer Präsident angesehen wird, ist ja nun wirklich nicht neu. Ebenso ist weder „abstrus“ noch neu, dass die maßgeblichen Entscheidungen nicht von Kiew getroffen werden – das schrieben ja jede Menge Westler auch, inklusive Herrn Rötzer selbst, wenn ich mich nicht irre (Ramstein-Format etc.). Ebenso wenig kann eine Einschätzung als „abstrus“ abgetan werden, wonach das Ausschalten einzelner militärischer und / oder politischer Führer in der Regel nichts bringe Da gibt’s nämlich massig Untersuchungen zu. Solche „gezielte Neutralisierungen“ sind zwar vergleichsweise einfach durchzuführen und erscheinen natürlich gerade Politikern dienlich, vermindern aber in der Regel nicht die Potenziale der betroffenen Seite, sondern radikalisieren bloß ihre Unterstützer, treiben ihrer Seite neue Anhänger zu oder schmiedet Allianzen zwischen vormals verfeindeten Lagern:

    Dear, Keith Patrick (2013): „Beheading the Hydra? Does Killing Terrorist or Insurgent Leaders Work?“, in: Defence Studies, 13 (3), S. 293–337

    Lutmar, Carmela; Terris, Lesley (2016): „Leadership Changes and Civil War Agreements: Exploring Preliminary Links“, in: Peace Economics, Peace Science, and Public Policy, 22 (4), S. 439–448

    Ach sucht’s euch selbst. Ob „Terrorist“, „Aufständischer“ oder „gewählter / geliebter Führer“ – das Angriffe auf diese und oder ihre Residenzen unterm Strich sinnlos sind, lässt sich locker untermauern. Also – was findet Herr Rötzer an dem Sager des russischen Politologen jetzt so „abstrus“?

    Liza bietet auch eine Begründung, die kriegslogisch rationaler ist.

    Ja, vielleicht hat der als vorgebliche „Vergeltung“ verkaufte Angriff gar nichts mit dem anderen Ereignis zu tun?! Weil solche Schläge länger geplant werden, eine gewisse Vorlaufzeit haben?! (Dazu unten mehr.)

    Der ganze russische Einsatz ist – davon abgesehen – bereits eine „Antwort“ und „Vergeltung“. Aber wo „wir“ bei „kriegslogisch rationaler“ waren:

    However, there is one counter-argument, which is that this could simply be part of Russia’s systematic campaign to destroy Ukraine’s energy infrastructure and Oreshnik just happens to be the most effective weapon for that particular site, which no other weapon could potentially destroy.

    The reason is, Lvov is out of range of Iskanders and Geran drones and Kaliber missiles do not have the penetrative ‘bunker-buster’ capabilities to pierce deep underground storage sites. The Oreshnik—by virtue of its Mach ~10+ kinetic inertia—just happens to be the only weapon capable of penetrating a deep underground site at that long range of a distance in western Ukraine, at least theoretically speaking.

    Quelle: hier

    Macht daraus was ihr wollt.

    Sie sagt zwar, Russland wolle keinen Frieden, das trifft aber auch auf sie und die EU zu.

    Vor allem sagt Kallas – von der sich die Callas glücklicherweise in mehr Dimensionen als nur einem Buchstaben unterschied – nicht, wer in Europa und den USA damit überhaupt gewarnt werden soll. „Das“ Europa, „Washington“ oder „die“ Franzosen gibt es nämlich nicht. Das kann man natürlich nicht nachvollziehen, wenn man noch immer in Staaten denkt, in „like units“ wie Mearsheimer immer schreibt. Oder an den „tiefen Staat“ glaubt. Es gibt bloß keinen tiefen Staat, weil jeder Staat tief ist und von jeder Menge konkurrierenden Macht- und Interessensfraktionen geprägt wird. Die ganze herrschende Klasse sind eben nicht bloß „die ein Prozent“ – und obendrein weder diese noch die Klasse selbst ein monolithischer Block – sondern zutiefst heterogene Gruppe. Das wusste schon Kalle Liebknecht. Das bilden sich Netzwerke, flüchtige Allianzen, konkurrierende Lager – national wie – vor allem – transnational. Der kollektive Westen ist, ich schrieb es bereits mehrfach, am ehesten mit einer Kötermeute zu vergleichen. Einem Rudel sich gegenseitig ankläffenden und anpickelnden Pudeln, Bullterriern, Labradoren und Pitbulls. Nach außen durchaus hier und da geschlossen auftretend – oder uahc nicht. Und ja – einige der Köter mögen aus „Washington“ oder „Deutschland“ sein. Das heißt bloß nicht, dass sie sich dann mit den anderen Washingtoner oder deutschen Pudeln und Terriern vertragen oder gemeinsam am Knochen schlotzen. Überhaupt nicht. Ergo kämpft ein Trump auch nicht gegen den tiefen Staat (lol) – er bedient einfach nur die Interessen einer bestimmten Fraktion innerhalb der herrschenden Klasse und wird dazu von Kompagnons aus Europa unterstützt. Während Biden und Co. eben andere Lager bespielten.

    Wenn das also eine Warnung ist, dann weniger an „Washington aka Trump“ – sondern an die Hausmeier, deren Porte-Parole die privilegierte Polit-Barbie aus dem Baltikum ist. (Und mit „Barbie“ meine ich nicht die Puppe, sondern den Typen, der innerlich genauso entleert und verroht, sprich: genauso normal, war wie Kallas und Co. es heute sind.)

    Der russische Sondergesandte Kirill Dmitriev schrieb provokativ und beleidigend

    Moral, Moral, wir brauchen mehr Moral!

    Oh, jemand ist mir aufs Pflänzlein getreten, kann jemand die Moralpolizei anrufen und Herrn Dmitrijew an den Pranger schleppen lassen? Oder bei Gelegenheit zumindest seinen Namen anständig ins Deutsche transkribieren?Ansonsten hat @ Vrbamrda da schon treffend alle Wunden ins Salz gestreut.

    In der sportlichen Fachsprache nennt man sein Treiben – oder das der Konsorten von der Gegenseite – übrigens schlicht: Shittalk. Gezieltes Provozieren des Gegenspielers, um ihn aus der Fassung zu bringen oder zu Fehlern zu provozieren. Psychologische Kriegsführung auf dem Platze – unsportlich, aber weit verbreitet. Nicht schön – aber so ist Fußball.

    Oder sollte damit eine angsterfüllte Lähmung gemeint sein?

    Gar nichts ist damit gemeint, das ist einfach das übliche Shittalken und Schlammcatchen auf den antisozialen Medien. Ein Sturm im Twitterglas. Der Rest ist Kaffeesatzleserei – freilich ohne Kaffee und ohne Satz.

    Nach vier Jahren und dem Überschreiten zahlreicher roter Linien dürfte man sich in Berlin, Paris oder London darauf verlassen, dass der Krieg zwar in der Ukraine weiter eskalieren kann, aber dass Moskau nicht einen Nato-Staat angreifen oder gar eine Atombombe einsetzen wird, wenn nicht Russland in große unmittelbare Gefahr gerät.

    Ja, das ist der übliche Sprech der 5. und 6. Kolonnen und der Russian Doomer Association TM. Oder eben den Verfassungsschützlern hier im Forum. Zu dem Sabbel gab es neulich auf jeden Fall auch einen sachdienlichen Hinweis von Simplicius76, der im Westen natürlich nicht sonderlich groß auffällt, weil die Leidmedien darüber praktisch nicht(s) berichten. Zumindest nicht die Deutschländer:

    Now some in the pro-Russian space are losing their mind over the oil tanker seizure, accusing Russia of ‘spinelessness’ if it does not declare war and launch nukes at the US, or something of the like. It’s still too early to judge Russia’s response: it takes time to plan a potential symmetrical retaliation.

    Recall that last year Russia seized an Estonian ship in a tit-for-tat measure in the Baltic:

    [Bild im Artikel]

    As I said, it’s too early to judge and Russia may yet have a reciprocal response.

    As for now, though, many forget that Russia has been causing various major US assets in Ukraine to go up in flames. Last year we saw several US factories destroyed in Russian strikes:

    [Bild im Artikel]

    And just in the past two days alone, again major US assets were said to be hit. In Dnipro, the US-owned Oleina sunflower oil plant was ripped by a drone attack.

    (…)

    The factory belongs to Bunge corporation headquartered in St. Louis.

    The night before that, some less-corroborated rumors claim another US-owned grain terminal was hit, by the name of Olimpex, with various unsourced rumors like the following (…).

    Quelle: hier

    Tja, der Westen – siehe Israel – hat eben immer Glück mit dem Wetter oder bei Bedarf Wolken parat, die ganz zufällig nach Dschungelschlägen über seinen Verlustzonen und Militärstützpunkten erscheinen bis alles ausreichend aufgeräumt ist. Oder verpasst seinen Schreiberlingen eine D-Notice, aka Maulkorb, sodass diese nur über angebliche Kinderleichen berichten, statt ausgebrannte Fabrikhallen mit unseren Kindern Assets.

    Wie wäre es, Herr Rötzer, Sie buddelten mal ein wenig zu solchen Schlägen? Und pflegten 2026 wieder mehr pöse Alternativmedien in Ihre Berichte ein? Hatten Sie doch vor einigen Jahren noch getan…

      1. Ach, im Grunde hätte ich noch einen Link dazupacken müssen. Die jüngeren Mitforisten – also die drei oder vier, die es gibt – wissen ja gar nicht, wer das war. Die denken da eben genau nur an die Puppe…

    1. Danke!!! Das ging runter wie Sonnenblumenöl… Aber haben sie Nachsicht mit Herrn Rötzer. Er möchte sicher ungern vom SEK geweckt werden…

      1. Bernhard von Moon of Alabama wohnt in Hamburg-Altona, soweit ich es in Erinnerung habe. Der wurde früher von Herrn Rötzer noch zitiert – so wurde ich überhaupt auf seine Seite aufmerksam.

        Was soll Bernhard sagen? Der schreibt ja auch weiter und durchaus kritischer und ist – wie die meisten hier – bekennender BSW-Wähler…

    2. Bei dem Versuch Ihren Sermon zu lesen, bin ich leider eingenickt. Was wollten Sie nochmal verkaufen ? Erinnert mich an meinen früheren Religionslehrer, bei dem machten auch alle Bubu, er hat`s nicht mal bemerkt. Kommen Sie aus dem pädagogischen Bereich , oder sind Sie für die ev. Kirche tätig ?

      1. Oh, ganzi feini Bubu gemacht?

        Sooo, dann mal schön das SabbaSabba vom Schnüßchen gewischt.
        Gleich kommt die Tante Pfleger, wechselt die Windeln, schlägt den Schorf aus den Kissen und füttert Karamellpudding: Einen Löffel für Bernhard, einen für die Ente, einen für Vorgestern…
        Und morgen geht’s schön in die Badeplansche.

      2. @ Dr. Klöbner

        Bei dem Versuch Ihren Sermon zu lesen, bin ich leider eingenickt.

        Sie scheinen das seltene Talent zu haben, bei jeder Spur von Inhalt sofort in den Energiesparmodus wechseln zu können, ne? Aber zum Glück empfiehlt der Doc ja Typen, die vom Denken immer so schnell müde werden, ja was Feines – nämlich Bewegung Forte. Am besten solche außerhalb der eigenen Blase. 🤷‍♂️

        Ansonsten freut es mich natürlich, dass mein Text jemand ermüdet – so soll es ja auch sein, dass dabei die grauen Zellen auf Touren kommen.

        Kommen Sie aus dem pädagogischen Bereich , oder sind Sie für die ev. Kirche tätig ?

        Weder noch, Butzele – ich arbeite im Bereich der angewandten Wirklichkeit. Und da beschäftige ich mich nicht mit Verdummung, sondern mit Enttarnung.

        Doch wo wirken Sie eigentlich, wenn Sie bereits Texte überfordern, die länger als ein Fresszettel sind? BWL? Rechtsverdreher? Sonstige am Leben gescheiterte Existenz? Hier auf jeden Fall ein Paket Mitleid. 📦

  21. Da ist man doch immer wieder veritabel irritiert, welch breite Expertisen hier aufgefahren werden, wenn es um Raketen, Panzer(-schlachten), Knarren & Kanonen allen Kalibers oder sonstigem Werkzeug geht, das nur dazu da ist, Menschen und Material zu atomisieren – ob es valide Expertisen sind, kann ich wirklich nicht beurteilen.

    Und mit welchem halbperversem Eifer der eigne Kenntnisstand zum Wirkungsgrad und die eigene Einschätzung des „je-mehr-umso-besser“ Blutzolls verteidigt wird..? Ich muss wohl als Kind das falsche Stratego™ nicht gespielt haben.

    Jedenfalls schaue ich mit einem grinsenden Grauen dem Tag entgegen, wenn hier mal ein ironischer Artikel mit dem Thema »Dark Room« aufschlägt…

  22. ….. Der Einschlag soll nicht weit von der polnischen Grenze entfernt erfolgt sein. Der ukrainische Außenminister Sybiga hat deswegen eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats und des Ukraine-Nato-Rats beantragt:

    …. ja …. und nun ? …… sich …. wieder …. in Szene setzen ?

  23. …. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte: “Der berichtete Einsatz einer Oreshnik-Rakete durch Russland ist eine klare Eskalation gegenüber der Ukraine und als Warnung an Europa und die USA gedacht.” ….

    …. wenn ich schon die Alt – Nazi – Attitüden Sprache der Kallas höre …..

    stimmt die Vita des Großvaters von Ihr ? ….. keine NAZI – Funktionen in Estland ?

    https://en.wikipedia.org/wiki/Eduard_Alver

  24. Der Auslöser des Konflikts war Nato die sich zunehmend Richtung Russland ausbreitet …

    Und Nato Truppen in der Ukraine sollen nach Westlichen Vorstellungen diesen beenden ? *Kopfkratz*

    1. Die NATO-Truppen sind gar nicht vorhanden. Das ganze Manöver dient doch nur der Verhinderung eines Friedens. Sie wissen, das Russland dem nie zustimmt. Das Ziel der EU ist, den Krieg so lange am laufen zu halten, bis Russland unter den wirtschaftlichen Belastungen zerbricht. Und die EU dann die Rolle als 3.Weltmacht neben USA und China einnehmen kann…

      1. Wir wissen aber das Russland das einzige Land der Welt ist, das in Kriegszeiten seine Ökonomischen Kennziffern steigern kann, und das steht für Allgemeinbildung, weniger für höhere Bildung .. o))

    2. Diese Leute wollen keinen Frieden, sie wollen Eskalation auf Teufel komm raus, ewigen Krieg nach innen und nach außen und fetteste Gewinne bis zum Platzen…😱

  25. Luschtig, daß niemand hier wagt, die Mitteilungen von Fiona Hill aufzunehmen, die natürlich auch durch die deutsche Presse geschleppt worden sind. Hill berichtete, daß der Kreml Trump schon 2019, während des Höhepunkts der damaligen Angriffe auf Venezuela auf Initiative von Mike Pompeo und John Bolton, insbesondere der Enteignung des Auslandsvermögens, einen „Tausch“ angeboten hat, sich aus dem venezuelanischen Engagement zurück zu ziehen, wenn Trump die NATO aus der Ukraine zurück ziehe.

    Hill war damals direkt beteiligt, als Sicherheitsberaterin und Sonderbotschafterin, und sie ist ein Modell das ich ob ihrer politischen und intellektuellen Redlichkeit schätze, obwohl beides natürlich seine professionellen Grenzen hat …
    Jedenfalls erklären ihre Mitteilungen ziemlich zwanglos, warum den Kreml die ebenso hastige wie demonstrative Umflaggung der „Marinara“ und die Entsendung von Kriegsschiffen zu ihrem angeblichen Schutz „not amused“ hat. Das war eine Entscheidung aus der zweiten Reihe.

  26. Der Bürgermeister von Lwiw hat neulich gesagt, dass es „verheerende Schäden“ gibt. Auch gibt es etliche Videos und Berichte darüber, dass die Gasversorgung unterbrochen wurde. Last but not least war ausserdem ein rosafarbenes Leuchten aus hunder Kilometern Entfernung sichtbar und Explosionen aus ebendieser Entfernung hörbar.
    Vermutlich wurde bei der hohen kinetischen Energie der Projektile der größte Gasspeicher der Ukraine (50% der Gesamtmenge) irreparabel beschädigt. Befindet sich das Gewölbe doch in einem unterirdischen Salzlager, das nun wohl porös wie ein Schwamm ist.
    Doch Kiew kann das egal sein – denn dort gibt es ohnehin keine Gasheizungen mehr.

  27. @altlandrebell und die anderen mit neuen Infos.
    Danke Euch für die Infos. (Altlandrebell) Das wäre auch meine Bitte an die Redaktion. Etwas mehr Hintergrund bringen. Wir erfahren zu wenig von der Realität dieses Großkonfliktes. Wir sind in diesem Boot alle mit drin ob wir wollen oder nicht. Es ist so dass die Unpolitischen von 1913 und 1932 auch auf den Schlachtfeldern der weltkriege umgekommen sind, vertrieben wurden oder ermordet wurden etc. PP. Es hilft nicht sich rauszuhalten oder einfach nicht hinzugehen.
    Ansonsten sieht es so aus, dass mearsheimer wohl richtig liegt das wird in der Ukraine auf dem Schlachtfeld entschieden (wenn wir Glück haben und nicht hierzulande).
    Die einzige Friedenschance wäre der Umbau der Ukraine zu einer echten neutralen Schweiz nach außen und vom Staatsaufbau auch nach innen. Aber dafür ist es wohl zu spät bzw. es gibt einfach zu wenig Anhänger dieser Idee. Dieser ganze Konflikt wird zu einer Massenarmut führen, das kann man auch hier schon sehen. Dazu braucht man sich nur an die Zeit nach den großen Kriegen erinnern wie es überliefert wurde bzw. in den Geschichtsbüchern steht. Kriege müssen bezahlt werden.

    1. Wir erfahren zu wenig von der Realität dieses Großkonfliktes.

      Äh – wer erfährt denn zu wenig? Wer ist „wir“? Jeder, der will kann sich doch genug kritische Lektüre besorgen. Gibt selbst westliche Wissenschaftler wie Richard Sakwa, Ivan Katchanovski oder Anna Matwejewa, die kritische Beobachtungen zusammentrugen. Wem das zu komplex oder zu viel Englisch sein sollte, kann immer noch im Netz genug deutschsprachige Seiten auftun, auf denen er sich informieren kann. Sie haben es ja auch hierher geschafft!

      Die Texte und Argumente sind da – man muss nur bereit sein, sich ihnen zu öffnen. 🤷‍♂️

      Wir sind in diesem Boot alle mit drin ob wir wollen oder nicht.

      Ihr rudert, weil ihr glaubt zu müssen – ich schwimme nebenher, denn der Kahn stinkt für mich zu sehr nach Macht, Moral und 🧙‍♂️☕. Aber schön – wenn „wir“ alle im selben Boot sitzen sollen… wie wäre es, man hörte auf zu jammern und machte was Sinnvolles mit den Rudern? Oder schnappte sich das Steuerrad?

      Man kann reden, man wehklagen, man kann debattieren – oder man zieht die Konsequenzen und schreitet zur Tat. Und Tat heißt nicht Sinnlosigkeiten wie Molotow-Cocktails zu schmeißen, sondern – anders denken, anders handeln, anders leben und sich dem Laden so weit es geht entziehen statt mit in der Strömung zu dümpeln oder brav das Ruder zu schwingen.

      Etwas Bettlektüre:

      „Wir leben nicht auf Erden, um zu gehorchen, um untertan zu sein und noch dafür mißhandelt zu werden. Nein, Kameraden, wir leben auf Erden, um in unserer Person und als Mensch frei zu sein. Das Leben ist zu kurz, als daß wir es wegwerfen können für Ideen anderer und für das Bimmbelbammel derer, die uns führen wollen, um uns zu beherrschen. Aber wenn wir frei sein wollen, ihr Muchachos, dann müssen wir uns unsere Freiheit täglich neu verdienen. Wer auf seiner Freiheit ausruhen will, der hat sie nicht eine Woche lang, dann ist sie ihm auch schon wieder genommen. Wenn ihr einst frei sein werdet, Camaradas, so kann ich euch sagen, daß ihre eure Freiheit verliert am selben Tage, an dem ihr sie feiert und euch in eurer Freiheit sonnt. Glaubt nicht, daß ihr Freiheit habt, wenn ihr glaubt, sie sei euch nun durch Gesetz und Konstitution und, was weiß ich, durch was sonst noch alles verbrieft und besiegelt hier auf Erden, was nicht jeden Tag neu geschrieben und neu besiegelt wird. Traut niemals einem Führer, wer es auch sein mag, was er euch auch versprechen mag, wo er auch herkommt. Frei bleibt nur der von euch allen, der sich selbst vertraut, selbst täglich neu um seine Freiheit kämpft und seien Freiheit niemand zur Aufbewahrung gibt. Ihr alle seid frei, wenn ihr jeder frei sein wollt und euch kommandieren laßt. Laßt euch nicht kommandieren und gehorcht niemand. Sorgt euch nicht um die Freiheit eurer Nachbarn, sorgt euch um eure eigene Freiheit zuerst.. Und wen jeder von euch frei ist, sind auch alle anderen frei, und kein Finquero und kein Politico und kein Cientifico kann euch in die Monterias schicken.“

      — B. Traven, Die Rebellion der Gehenkten, S. 257 f.

      Es ist so dass die Unpolitischen von 1913 und 1932 auch auf den Schlachtfeldern der weltkriege umgekommen sind, vertrieben wurden oder ermordet wurden etc. PP.

      Also vertrieben und ermordet wurden ja in erster Linie Kommunisten, Juden, Sinti, Homosexuelle… und Asoziale wie ich.

      Davon abgesehen sind das Problem nicht die pösen Unpolitischen (wer immer damit überhaupt gemeint sein soll), das Problem sind die Wasserträger und Speichellecker. Das System sind nämlich nicht die ein oder zehn Prozent „da oben“ – da ist noch ein ganzer Unterbau und Zulieferbetrieb mit angeschlossen:

      „Freilich war aus der Post auch zu ersehen, daß der alte Cacique so rasch nicht vom Throne heruntersteigen würde, wie begeisterte Revolutionäre verkündeten. Hunderttausende waren durch ihre Pöstchen und Ämter mit der Diktatur auf Tod und Leben verbunden. Diese Patrioten verteidigten nicht den alten Caudillo, sie verteidigten ihr Brot und ihre Beefsteaks, und diese Verteidigung ist ernster zu nehmen als die eines Diktators, der gefürchtet und vielleicht bewundert, aber von niemandem als Freund geliebt wird. Diktatoren haben Lecker mehr, als sie wollen, aber sie haben nie einen Freund.“

      Kurzum: Das Problem sind gerade die Patrioten und Bürger(knechte beziehungsweise mägde).

      Es hilft nicht sich rauszuhalten oder einfach nicht hinzugehen.

      Ja, selbstverständlich hilft es nicht hinzugehen. Nichtwählen – damit fängt es ja an! Wählengehen ist Systemlegitimation. Was bringt es für vier Jahre seine(n) Stimm(z)e(ttel) zu beerdigen – außer die Sehnsucht nach einem Ablass zu befriedigen? Dagegen sieht man ja, wie die schon jammern und schlottern, wenn in Sachsen-Anhalt nur 47 Prozent oder in Rumänien gar unter 30 Prozent in die Quallokale schlurfen. Dann wird nämlich zu arg deutlich, wie toll der Laden wirklich ist.

      Ansonsten gilt:

      Das Volk selbst ist ja der Faktor, der die Kriege wirklich führt, und daher hat es auch die Macht in der Hand, diesen Dienst zu verweigern. Die Diplomaten können nur Kriege beschließen, die militärischen Machthaber können Marschbefehle erteilen – wenn aber das Volk den Gehorsam versagt so wird nicht gekämpft und die Diplomaten hätten höchstens die Möglichkeit, ihre Kriege untereinander auszukämpfen.

      — Olga Misař

      Mit Verweigerung, mit Raushalten, fängt es einfach an!

  28. Wurde das schon verlinkt:

    *SPECIAL REPLAY* Russian Oreshnik Missile: The Power, Speed & Payloads w/MIT professor Ted Postol

    https://www.youtube.com/watch?v=ZYRQnFXjywk

    Nach Prof. Postol ist die Oreschnik nach den 2 Angriffen nicht so beeindruckend. Wenn allerdings Atomsprengköpfe darauf wären, dann schon. Außerdem macht er ein Argument, das ich hier bisher nicht gesehen habe:

    Wenn eine Bombe tief eindringen soll, dann muss sie sogar heruntergebremst werden, damit der Kopf der Rakete nicht gestaucht wird oder gar zerschmettert, wenn er einschlägt. Bei einer bunkerbrechenden Waffe wird die Sprengladung erst gezündet, wenn das Geschoss sich schon einige Meter in den Boden gebohrt hat.

    Die Untermunition der Oreschnik scheint nicht sehr große Schäden zu verursachen. Davon gibt es wohl 66, also 11×6 und die werden auch nicht besonders gezielt.

    1. Bei einer Waffe auf kinetischer Basis wird ein massiver Hartmetallkörper mit mehreren Kilometern pro Sekunde auf das Ziel geschossen. Mit keiner Bombe kann so eine Zerstörung in tiefen Anlagen angerichtet werden wie mit einer Oreschnik. Nicht umsonst ist das Ziel aus dem letzten Jahr immer noch Abgesperrt, es soll doch niemand erfahren was da wirklich passiert ist.

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