
Neulich unterhielt ich mich mit einem passionierten Schachspieler und fragte ihn, wie viele Züge er im voraus berechnen könne. „So um die acht Züge“ antwortete er. Die Politik hingegen stolpert in existentielle Gefahren häufig blindlings hinein, indem sie mögliche Gegenreaktionen ignoriert. Jeder Trainer der dritten Liga macht sich zehn Mal mehr Gedanken über den Gegner im nächsten Pokalspiel als unsere Politiker über die Möglichkeiten des russische Militärs. Zwar ist Russland mittlerweile wirtschaftlich stärker als Deutschland, aber die Länder der EU insgesamt sind da um ein Vierfaches überlegen.[1] Dieses Bewusstsein bestimmt ihr Handeln.
Glenn Diesen von der Universität Süd-Ost Norwegen stellt fest: „Die Europäer sagen ganz offen: Wir produzieren Langstreckenwaffen in Massen, um tief im Innern Russlands zuzuschlagen. Es sind die NATO-Staaten, die die Kriegsplanung übernehmen, Geheimdienstinformationen liefern, Ziele auswählen und dabei helfen die russische Luftabwehr zu umgehen… Russland kann nicht mehr alles einstecken und die andere Backe hinhalten. Deshalb denke ich, dass wir jetzt einen russischen Vergeltungsschlag erleben werden.“ [2] Russland stuft die Fabriken, in denen Drohnen für die Ukraine hergestellt werden, als legitime Ziele ein, auch in Deutschland. [3]
Dmitry Polyanskiy, russischer Vertreter bei der OSZE, spricht von „verheerenden (devastating) Auswirkungen auf die europäische Bevölkerung“ [4], die unausweichlich seien, sofern unsere Regierung den Krieg gegen Russland fortsetzt. Wenn ein aktiver Diplomat, der ja immer auch ein Sprachrohr seiner Regierung ist, mit diesen ungewöhnlich drastischen Worten warnt, brauchen wir keine Feldbetten für den Zivilschutz, wir brauchen Verstand. Offenbar will Russland uns mit einer shock-and-awe-Aktion zum Einlenken zwingen, so wie die USA in Hiroshima und Nagasaki Japan zur Kapitulation gezwungen haben. Atomwaffen sind immer ein Risiko, aber bei Putin eher in Form eines Betriebsunfalls, nicht als Teil des Plans. Welcher Zug könnte dann das Blatt wenden?
Die Ukraine müsste ohne die Unterstützung der EU sofort kapitulieren. Daher wäre es aus russischer Sicht das Beste, das Problem an der Wurzel zu packen, anstatt einen verlustreichen Großangriff auf die Ukraine zu starten, die für Russland immer noch ein Bruderland ist. In Moskau gibt es unweit des Kreml ein traditionelles ukrainisches Restaurant, so wie es in ganz Deutschland bayrische Biergärten gibt; Sprachverbote gibt es in Russland – anders als in der Ukraine – nicht. Hinzu kommt: Bei uns wird im Stakkato behauptet, Russland wolle 2029 die NATO angreifen. Auf russisch übersetzt heißt das: Die NATO plant einen fingierten Angriff, um dann zu verkünden wie Hitler anno 1939: „Seit 5:45 wird jetzt zurück geschossen.“ [5] Das wird Putin vermeiden wollen.
In der Nacht zum 22. Mai 2026 hat die Ukraine das Wohnheim einer Berufsschule in der Nähe von Lugansk zerstört. Während die Fotos der 21 getöteten Schüler bereits im Netz kursierten, sprach die ARD von einem „vermeintlichen“ Angriff. [6] Diese Gefühlskälte gegenüber russischen Opfern weckt in Russland üble Erinnerungen an den letzten Krieg, bei dem im statistischen Mittel jeder der vier Millionen deutschen Soldaten an der Ostfront vier sowjetische Zivilisten umgebracht hat. 2023 forderte Mark Milley, der ranghöchste US-General : „Es sollte keinen Russen geben, der schlafen geht, ohne sich zu fragen, ob ihm mitten in der Nacht die Kehle durchgeschnitten wird.“ [7] Der ganze Westen ist aufgehetzt und aufgeputscht gegen Russland wie Deutschland zu Adolfs Zeiten. Dieser Hass, der den Russen entgegenschlägt, macht sie auf die Dauer immer wütender.
Aber Putin lässt sich nicht von Rachegedanken leiten. „Wir bevorzugen es, die Probleme von allen Seiten und ohne Eile zu betrachten“ [8], sagte er 2019 zu Lionel Barber von der Financial Times. Immer wieder haben Regierungen versucht, den Gegner nur aus der Luft heraus zu besiegen. Erfolg hatten sie keinen. Trotz massiver alliierter Bombenangriffe produzierte Deutschland noch 1944 so viele Waffen wie nie zuvor. Die USA haben Vietnam mit einem Bombenteppich nach dem anderen überzogen, und mussten trotzdem geschlagen abziehen. Russland kann mit seinen Oreschnik-Raketen Drohnenfabriken, Güterbahnhöfe, Autobahnkreuze, Internet-Knoten und militärische Kommandozentralen in Deutschland ins Visier nehmen. Damit kann es zwar große Schäden anrichten, die aber nicht kriegsentscheidend sind. Das alles kann man reparieren. Wenn es gegen Russland geht, geht es schneller als im Ahrtal. Für einen Bombenkrieg, wie die NATO ihn gegen Serbien geführt hat, fehlen Russland die Möglichkeiten, von Bodentruppen ganz zu schweigen. Die Oreschnik-Raketen sind erst seit einem Jahr in Serie. Ihre Anzahl dürfte begrenzt sein. Was kann Russland tun, um Deutschland kriegsuntüchtig zu machen? Manches erledigt Deutschland selbst, etwa indem es ein modernes Kohlekraftwerk in die Luft sprengt. Aber das allein langt nicht um seine Industrie so zu zerstören, wie es der Morgenthau-Plan von 1944 vorsah.
Unsere Achillesferse ist die Energieversorgung mit Gas, das wir zum Heizen, für die chemische und pharmazeutische Industrie, für die Stahlproduktion und für tausend andere Dinge dringend brauchen. Ohne unsere rund 40 Gasspeicher [9] kommen wir nicht über den Winter. Russland hat gezeigt, dass seine Oreschnik-Rakete auch tief liegende Gaskavernen treffen kann. Gleich beim ersten Einsatz wurde Europas größter Gasspeicher im der Nähe von Lvov im Westen der Ukraine zerstört. [10] 40 Oreschnik-Raketen für 40 Gasspeicher: Das wäre die totale Deindustrialisierung Deutschlands – ohne größere menschliche Verluste auf beiden Seiten. Für die EU wäre das wie Tschernobyl für die Sowjetunion: Der Anfang vom Ende. Wer auf dem „großen Schachbrett“ [11] im nächsten Zug Matt gesetzt werden kann, sollte besser ein Friedensangebot machen.
[2] Diesen, Glenn (19.5.2026) im Gespräch mit („Judge“) Andrew Napolitano (ab Minute 20:00) https://www.youtube.com/watch?v=W0OVhZyeV0k
[3] Rötzer, Florian (16.4.2026) Russland warnt: Europäische Hersteller von weitreichenden Drohnen sind potentielle Ziele. https://overton-magazin.de/top-story/russland-warnt-europaeische-hersteller-von-weitreichenden-drohnen-sind-potenzielle-ziele/
[4] Polyanskiy, Dmitry (19.5.2026) Im Gespräch mit Daniel Davis in der Sendung „Deep Dive“ https://www.youtube.com/watch?v=M0fQsI6L6Lo (Minute 22:30 – 24:00)
[5] Hitler, Adolf (1.9.1939) Rede vor dem Reichstag. https://www.lpb-bw.de/beginn-zweiter-weltkrieg
[6] ARD Korrespondentin https://dert.site/international/281134-vergeltung-fuer-irgendwas-tagesschau-leugnet/
[7] Washington Post Staff (6.12.2023). Miscalculations, divisions marked offensive planning by U.S., Ukraine. Zitat: During one visit to Wiesbaden, Milley spoke with Ukrainian special operations troops…. “There should be no Russian who goes to sleep without wondering if they’re going to get their throat slit in the middle of the night,” Milley said, according to an official with knowledge of the event. https://www.washingtonpost.com/world/2023/12/04/ukraine-counteroffensive-us-planning-russia-war/
[8] Putin, Wladimir (5.7.2019). 90 Minütiges Exklusiv-Interview mit Lionel Barber und Henry Foy. https://www.ft.com/video/d62ed062-0d6a-4818-86ff-4b8120125583 (Minute 41:40)
[9] https://energien-speichern.de/erdgasspeicher/gasspeicherstandorte/
[11] Brzezinski, Zbigniew (1997) The grand chessboard. American Primacy and its Geostrategic Imperatives. https://www.cia.gov/library/abbottabad-compound/36/36669B7894E857AC4F3445EA646BFFE1_Zbigniew_Brzezinski_-_The_Grand_ChessBoard.doc.pdf




Es gibt übrigens durchaus Zweifel an der russischen Version: https://x.com/daria_sev/status/2059474920111771888
Aber warum warten und prüfen wenn es doch viel einfacher ist ein schnelles Urteil aus der Hüfte zu fällen.
Ich habe so meine Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Daria Krydukova: Russischer politischer Flüchtling. Ich bin Mitglied der Vereinigung der Freien Russen in Italien…..
Soweit kommuniziert, hatte Russland ganz ausdrücklich auch wertewestliche Journaille eingeladen, vor Ort zu recherchieren. Diese verweigert sich aber wie üblich, und faselt stattdessen von „angeblich “ und „es steht Aussage gegen Aussage“ (ARD).
Man muss nicht mal ein „Urteil aus der Hüfte fällen“ wenn es schon lange vor jeglicher Sachbestandsaufnahme feststeht: WIR (NATO+Ukraine) sind die Guten und der Russe lügt. Immer und grundsätzlich. Denn der Russe ist BÖSE! und bedroht uns. Der kann quasi gar nicht anders.
Und ganz offenkundig kann man dem wertewestlichen Qualitätsmedienkonsumenten selbst den absurd hanebüchensten Unsinn auftischen, solange diese Rollenverteilung gewahrt ist. Dann gibt es immer Leute, die mit den ihr Lebtag lang einkonditionierten Feindmustern selbst Stories mit offenliegenden Logiklöchern von der Größe ganzer Sternenzerstörer (Butscha, Skripal, Navalny) als lautere und einzige Wahrheit willig konsumieren.
Weil besonders der Westen genau das
das ja prima vormacht mit „aus der Hüfte“ ohne Beweise? Tonkin, Massenvernichtungswaffen
im Irak, Brutkastenbabys in Kuwait,
Schlächtereien in Butscha, abertausende
„entführte“ Kinder in dee Ukraine, brutaler
Krieg gegen die Bevölkerung, Minab, usw., usw., usw.
Ansonsten einfach mal keine Medien
aus Russland zensieren und selbst Reporter
hinschicken hilft auch ungemein.
HTH
„Ansonsten einfach mal keine Medien aus Russland zensieren und selbst Reporter hinschicken hilft auch ungemein.“
Die unterschiedlichen Altersangaben der russischen Quellen sind vom Schreibtisch zu Hause aus zugänglich.
Und das Dementi vom Röper war überspezifisch.
Der Unterschied vom Alter der Bewohnern und dem Alter der getöteten ist Dir geläufig ?
Wenn nicht, hilft auch genaueres lesen der Meldungen.
Immer her mit den Meldungen, oder willst du den Nebel des Krieges nicht ein wenig weg blasen?
Oder bleibt es es bei Geraune?
Aber das Geraune liegt doch ganz
bei Dir selbst. Bei Herrn Röper
gibt es auch keine Dementi
wie Du unwahr konstatierst.
Ausser den Link auf einen
ominösen X Channel bist Du
doch inhaltlich bislang völlig
jungfräulich. Also, was?
Die Altersangaben wurden präzisiert, dass die Opfer nicht
noch jünger waren, gleicht einem
Wunder, also was genau treibt
Dich so um? Es bleibt ein Kriegsverbrechen, eines, das
wie viele Andere vom Westen
ignoriert wird. Das ist unbestritten
und wird immer klarer.
Also, bitte, bring etwas Substantielles. Bring Infos
von Leuten die da waren.
Oder lass es eben.
Dazu immer wieder empfehlenswert https://westendverlag.de/Hegemonie-oder-Untergang/2327. Die kriminelle und antihumane Denke des Wertewestens exzellent und gut lesbar aufgedröselt.
Du hättest auf der Beerdigung der getöteten Kinder erscheinen sollen, um den Angehörigen zu erklären, dass es Zweifel gibt und sie ihre Zeit verschwenden.
https://yandex.com/video/preview/13342031005206163550
„wie Hitler anno 1939: „Seit 5:45 wird jetzt zurück geschossen.““
Der Pole hatte zu diesem Zeitpunkt in unregelmäßigen Abständen Kommandounternehmen ins Deutsche Reich entsendet, um Mord, Angst und Schrecken zu verbreiten.
Innerhalb Polens sind alle Deutschen, die von dem amerikanischen Freimaurerpräsidenten Wilson wiederrechtlich entgegen jedem Recht unter polnische Knechtschaft gezwungen worden sind, als er deutsches Land an die Polen verschenkte. Bis 1939 ist die Hetze gegen diese Deutschen immer schlimmer geworden. Männer, Frauen und Kinder sind von den Polen gezielt gefoltert und vergewaltigt und beraubt worden. Dazu wurden unzählige Bauernhöfe niedergebrannt, Geschäfte geplündert und enteignet, vom durch die polnische Regierung aufgeputschten polnischen Pöbel.
Es war die Pflicht des vom deutschen Volk in freier Wahl zum Reichskanzler erkorenen Adolf Hitler, einzugreifen, um Schaden von diesem Teil des deutschen Volkes abzuwehren. Genauso wie Putin durch Moral und Ehre verpflichtet ist, Schaden von den in der Ostukraine lebenden Russen abzuwehren. Monatelang hatte Kiew mit Granaten auf diese Russen geschossen und sonstiges Unheil an ihnen angerichtet. Ich hoffe, dass Putin die Möglichkeit hat, zwischen guten Deutschen und amerika-hörigen, kriegsgeilen Deutschen zu unterscheiden. Mögen Letztere erhalten, was alleine ihnen zusteht!
Mal eine andere Art der Gleichsetzung von Putin mit Hitler. Irgendwie stinkt das nach Agent provocateur – und damit meine ich nicht die Unterwäschemarke.
Unzählige niedergebrannte Gehöfte und massenhafte Vergewaltigungen und Folterungen sind Teil der NS-Vorkriegspropaganda. Oder haben Sie dau eine vertrauenswürdige Quelle? Mehrere Einzelfälle gab es allerdings.
Meiner bescheidenen historischen Kenntnissen nach wurde der Gröfaz nicht in freien und geheimen Wahlen vom deutschen Volk gewählt. Bitte belehren Sie mich eines Besseren.
Die polnische Staatswiedergründung und die bemerkenswerten Zustände im Polen der Zwischenkriegszeit inklusive der Verfolgung nationaler Minderheiten – nicht nur der Deutschen – die sich keinesfalls auf Einzelfälle beschränkte, ist leider ein zumindest im deutschen Sprachraum wenig dokumentiertes Thema.
Der Hitler-Piłsudski-Pakt von 1934 dürfte bekannt sein inklusive der gemeinsamen Ideen oder Pläne die Sowjetunion zu zerstören und Maßnahmen gegen Juden zu ergreifen. Die Zerschlagung der Tschechoslowakei wurde noch gemeinsam geplant und zeitversetzt durchgeführt, doch dann konnten die faschistischen Verbündeten sich nicht über die Aufteilung der weiteren zu erwartenden Beute einigen.
Das Zwischenkriegspolen hatte auch reichlich eigene Konzentrationslager, jedoch keine Massenvernichtungslager. Zwei davon, deren Namen ich allerdings nicht mehr weiß und auf die Schnelle auch nicht finden kann, lagen im Großraum Krakau. Die Nazis hatten nach dem Einmarsch kurz überlegt, ob sie diese Lager oder eins davon für ihre Zwecke weiterbetreiben wollten, sind dann aber zu dem Schluß gekommen, sei wären zu klein und aus anderen Gründen nicht geeignet und haben sich dann stattdessen für den Neubau der Anlage in Auschwitz entschieden.
Etwas über dieses Thema findet sich beispielsweise unter https://www.abendland.at/index.php?id=775 auch wenn ich die Seriösität des Autors nicht einschätzen kann. Doch einen Einblick gibt es allemal.
Bekannter, wenn auch ebenfalls nicht wirklich gut dokumentiert, ist die Verfolgung der (Volks-)Deutschen in weiten Teilen Osteuropas nach dem zweiten Weltkrieg, auch wenn man natürlich berücksichtigen muss, dass „die Deutschen“ sich dort mit ihren Plänen weite Teile vor allem der slawischen Bevölkerung nach dem Endsieg auszurotten halt auch nicht nur Freunde gemacht hatten um es vorsichtig auszudrücken.
@ Fritz 14 Uhr 14 : und jetzt bitte einige
historische Quellen plus Beleg. Abe bitte nicht aus der nazionalsoz. Propaganda
Nun, die Parallele ist tatsächlich frappierend.
Die Tatsache, dass Putin im Donbass 2014 faktisch Hitlers Konzept des Sudetendeutschen Freikorps von 1938 kopiert hat – also bewaffnete Milizen aus der lokalen Minderheit zu nutzen, um Unruhen zu provozieren und einen Vorwand für militärisches Eingreifen zu schaffen –, liegt offen zutage.
Ebenso auffällig ist, wie ähnlich die Rechtfertigungsmuster klingen. Übersetzt man Hitlers Reichstagsreden vom 1. September 1939 und vom 22. Juni 1941 ins Russische, schwärzt man ein paar geografische Namen und Daten aus und legt sie neben Putins Ansprachen oder die Texte seiner Unterstützer zum Thema „Sicherheitsinteressen Russlands“ – der Unterschied ist erschreckend gering.
Die heutigen Putin-Anhänger scheinen zu glauben, Nazi-Propaganda hätte damals geklungen wie die cartoonhaften Schurken aus Marvel-Filmen: „Mit unserer Armee aus Nazi-Zombie-Robotern werden wir ganz Europa erobern – nein, die ganze Welt, hahahaha!“
Natürlich sehen Putins Reden und Argumente nicht so aus. Und genau das ist der Punkt.
Sie sehen aber sehr, sehr ähnlich aus wie die reale historische NS-Propaganda: immer defensiv, immer als „Schutz der eigenen Leute“, immer mit dem Narrativ des Opfers und des Zurückschießens. Hitler sagte 1939: „Seit 5:45 Uhr wird zurückgeschossen.“ Er betonte, man führe keinen Krieg gegen Frauen und Kinder und wolle nur die Deutschen schützen. 1941 hieß es, die Völker Russlands seien dem deutschen Volk nie Feinde gewesen – man komme als Befreier.
Die Methode ist altbekannt – und die Geschichte zeigt leider, wohin sie führt.
2014, das war doch kurz nachdem alles was Rang und Namen hatte – von Rumsfeld bis Westerwelle – auf den Maidan tingelte, wo die Truppe vom Tjahnybok Randale machte und Mollies auf Polizisten warf. Die Zeit von „Fuck The EU“-Nuland.
2014, als die ersten ukrainischen Soldaten, die in den Donbas geschickt wurden, angesichts der Massen einfacher Bevölkerung auf den Strassen mit Waffen und Gerät überliefen. Da schickte man in Kiew lieber die lupenreinen Demokraten des Batallions Asow. Von wegen „Freikorps“ und „lokaler Minderheit“.
@ L. Ren 15 Uhr 37 : Sie haben tatsächlich die Dokumente, wie von Ihnen vorgeschlagen, bearbeitet und verglichen ? – Bitte veröffentlichen !
Die reale NS Propaganda war „immer defensiv“ ? – Offenbar kennen Sie die ns Propaganda nicht.
Sie belieben zu scherzen.
Über die Behauptung, es sei im Donbass der Monate März/April 2014 irgendeiner finsteren Macht darum gegangen „Unruhen zu provozieren“, muss wohl nur derjenige nicht lachen, der unter vollständiger Amnesie leidet – oder sich diese auferlegt hat – und deshalb vergessen hat, dass zwischen Dezember 2013 und Februar 2014 in der Ukraine ja auch „Unruhen provoziert“ wurden.
Es war über Monate hinweg und unter offener Teilnahme „des Westens“ (Nuland und Co., polnische Politiker, von deutscher Seite waren Elmar Brok (CDU) und Rebecca Harms (Grüne) ständige Gäste auf der Tribüne des „Euromaidan“) ein gewählter Präsident schrittweise weggeputscht worden, der noch nicht seine erste Amtszeit beendet hatte und dessen Partei ein Jahr vor dem Putsch erneut bei den Parlamentswahlen gesiegt hatte und deshalb auch die Regierung stellte.
Welcher (informierte) Beobachter erinnert sich nicht, wie Alexej Wenediktow, russischer Oppositioneller und Chef von „Echo Moskwy“, als Gast des ukrainischen Maidan-Senders „Hromadske“ im Januar 2014 seinen Gesprächspartnern ins Stammbuch schrieb, dass sie einen Bürgerkrieg provozieren werden?
https://www.youtube.com/watch?v=A3vGFeVTB6s
Insofern ist auch die Behauptung, dass nur „eine lokale Minderheit“ mit dem Putsch unzufrieden war und sich deshalb „zu Unruhen provozieren ließ“, von der Hand zu weisen. Vielmehr war’s eine Minderheit, die sich während der Putsch-Monate bereits als Antimaidan organisiert hatte, welche die Ausbreitung der Macht der nationalistischen Putschisten auf ihr Territorium zu verhindern suchte. Das war auch in Charkow zu beobachten und das Massaker in Odessa (2. Mai) diente natürlich dazu, diesen Widerstand zu brechen.
Aber damit nicht genug: Die Parole der angeblichen „lokalen Minderheit“ auf ihren Demonstrationen hieß nämlich außerhalb der Krim zunächst vor allem „Föderalisierung“. Man war also bereit im Staatsverband zu bleiben und wollte vor allem „in Ruhe gelassen werden“. Und auch Lawrow sprach sich deshalb am 31. März 2014 bei seinem Treffen mit Kerry für eine Föderalisierung der Ukraine aus.
Kurz. Die – zwei Tage nach dem Staatsbegräbnis für den Fascho Melnik in Kiew – verzweifelt bemühte Parallele Putin=Hitler geht auch in diesem Punkt nicht auf.
Aber selbst wenn sie hier aufgehen würde (!): Hitler ist doch nicht deshalb so prominent in die Geschichtsbücher geraten, weil er nach der sog. Sudetenkrise ein Nachbarland annektierte und die Tschechen standen bekanntlich davor ohnehin über Jahrhunderte unter deutschsprachiger Herrschaft (woran sich heute eigentlich kaum jemand stößt).
Jetzt sind wir also aus argumentationslogischen Gründen nahtlos vom Überfall auf die Tschechoslowakei (1938) zu dem auf Polen gesprungen (1939) und L.Ren suggeriert uns nun, dass bei all den kriegerischen Überfällen der Weltgeschichte nur Putin und Hitler Frauen und Kinder ins Spiel gebracht hätten. (Ich erinnere mich dunkel, dass Trump und Netanjahu gerade die iranischen Frauen und Kinder befreien wollten.).
Nun hört’s aber auf. Die Slawen galten entsprechend der Rassenideologie der Nazis allesamt als „minderwertig“ (siehe z.B. Heydrichs Rede 1941 in Prag) und diejenigen mit den geringsten angeblichen „arisch-germanischen Beimischungen“, also die Ostslawen, belegten in Europa die untersten Ränge auf der Herrenmenschen/Untermenschen-Skala.
Muss ich Ihnen aus der Nazi-Hetz-Broschüre „Der Untermensch“ zitieren, die in erster Linie nicht, wie Wikipedia behauptet, einen „antisemitischen Text“ darstellt, sondern eben den bekanntesten gegen die Ostslawen gerichteten rassistischen Text?
Es ist erstaunlich, wie verbissen manche sich aufgeklärt gebende Deutsche die vrecherische Geschichte ihres eigenen Staates den Nachfahren ihrer Opfer unterzuschieben suchen. Seit Milosevic=Hitler hat sich das regelrecht zum Volkssport ausgewachsen.
ja,
Diplomatie
muss in das Wörterbuch der deutschen Regierung wieder aufgenommen werden…
die feministische Außenministerin hat es in ihrer Amtszeit leider öffentlich entfernen lassen…
https://www.berliner-zeitung.de/article/jeffrey-sachs-an-bundeskanzler-merz-verhindern-sie-offenen-krieg-mit-russland-10038620
schon die erste Rote Linie(tm) Moskaus hat dem Westen Tüt und Tor geöffnet für.
das, was er jz tut. Damals hieß es, Moskau werde die Enrscheidungszentren ins Visir nehmen – leere Drohungen sibd eine Einladung fpr den Gegner jnd ekne Hypothek für den, der sie ausspricht. – dumm, wie man heute einsehen kann.
Spezial-operation — tja, das was die NATOd veranstaltet gleicht mehr dem, als das was Russland vorgibt zu tun. Während .RU sich immer nehr der existenziellen Bedrohung ausgesetzt sieht, kann die NATO entspannt über ihre Spezialisten, ähhm Proxies in aller Ruhe den Bäre sein Pelz anfackeln. Moskau sollte sich ein Bspl. am Iran nehmen, dringendst !!
Ach, wie ich dieses Genre liebe. Man könnte es nennen: Hardcore russisches Wunderwaffe-Porn, präsentiert von deutschen Friedensfreunden. Oh ja, Baby.
Im Ernst: Wenn Deutschland auch nur einen Cent für Munition ausgibt, ist das natürlich blanke Verantwortungslosigkeit. Militarismus. Eskalation. Der Weg in den dritten Weltkrieg. Die Schreibtischtäter in Berlin haben nichts gelernt — Sie kennen das Lied.
Aber wenn Russland — jenes Land, in dem die Russen selbst witzeln, ob es außerhalb des Moskauer Autobahnrings überhaupt Leben gibt — Milliarden in angebliche Wunderwaffen pumpt, dann löst das bei exakt denselben Menschen nicht etwa Skepsis aus. Nein: Ehrfurcht. Staunen. Beinahe andächtiges Schweigen. Die Oreshnik-Rakete leuchtet in ihren Augen wie der Stern von Bethlehem.
Und noch ein kleines Geheimnis, Herr Nold: Selbst der von Ihnen so großzügig zitierte Hitler bevorzugte es bekanntlich, wenn Länder vor ihm kapitulierten — das schonte deutsche Soldaten und sicherte die Kriegsbeute. Aber wie Putin ließ ihn die Aussicht auf ein blutiges Gemetzel nicht schlafen. Die Drohung mit Gewalt und die Bereitschaft zur Gewalt sind bei solchen Männern keine Gegensätze, sondern dasselbe Werkzeug.
Ihr Hinweis auf die „Bruderländer“ ist eine besondere Köstlichkeit. Wie oft hat Deutschland Russland angegriffen? Zweimal, ja — und das zu Recht als historische Katastrophe verurteilt. Aber um zu zählen, wie oft Russland die Ukraine in der Geschichte überfallen, okkupiert und annektiert hat — dafür könnten Ihnen schlicht die Finger ausgehen.
Und wir sehen ja gerade live, wie dieser „Bruderschutz“ aussieht: Putin schleift den Donbass — jene Region, die er angeblich schützen wollte — bis auf die Grundmauern. Mariupol. Bachmut. Awdijiwka. Bruderliebe in Schutt und Asche.
Der entscheidende Punkt ist nicht der Wille zur Eskalation — der ist offensichtlich vorhanden. Es geht um die Fähigkeit. Und Putin hat gegen die Ukraine bereits alles eingesetzt, was er hat — alles, außer der Atombombe. Seine konventionellen Streitkräfte kämpfen seit drei Jahren um Dörfer, die man auf der Landkarte mit der Lupe suchen muss. Das soll uns jetzt in Schach halten?
Ihr Passus über die angeblichen ukrainischen „Sprachverbote“ und die russische „Freiheit“ ist von einer ganz besonderen Chuzpe. Ah, in Moskau gibt es ein ukrainisches Restaurant! Entzückend. Aber vielleicht könnten Sie uns verraten: Wie viele ukrainische Schulen oder auch nur Klassen gibt es in ganz Russland? Wie viele Fernsehsender, Zeitungen, Onlinemedien auf Ukrainisch? Wo in Russland können Sie Behördendokumente auf Ukrainisch beantragen? Wo können Sie einem russischen Beamten schlicht sagen: „Ich verstehe Ihr Russisch nicht — sprechen Sie bitte mit mir auf einer normalen, zivilisierten Sprache“? Tatsache ist, dass die russische Sprache trotz aller angeblichen „Verbote“ in der Ukraine tausendmal mehr Rechte genießt, als die ukrainische Sprache jemals in Russland hatte.
Einen Vorschlag, Herr Nold: Lernen Sie bei Ihrer nächsten Russlandreise ein paar ukrainische Volkslieder — unpolitisch, harmlos, Folklore. Und singen Sie diese mit Ihrer Frau in Ihrer gemieteten Wohnung oder Ihrem Hotelzimmer. Nicht auf der Straße. Nicht auf einem Platz. Einfach so, unter sich.
Nein, nein — schriftlich ist das natürlich nirgendwo verboten. Aber wenn Sie anschließend mit einer Geldstrafe, ein paar Tagen Arrest und einer gedemütigten Entschuldigung auf Kamera davonkommen — dann, Herr Nold, sind Sie ein sehr, sehr großer Glückspilz.
https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100061548/krim-frauen-fuer-singen-ukrainischen-volksliedes-verurteilt.html
https://novayagazeta.eu/articles/2025/10/07/russian-couple-fined-for-singing-ukrainian-song-while-hosting-birthday-party-at-home-en-news
Das alles betrifft wohlgemerkt Russland selbst. Auf den besetzten Gebieten hingegen kann derselbe Versuch Sie, Herr Nold, direkt in einen Folterkeller befördern — Hände auf dem Rücken gefesselt. Ein russischer Militärblogger empfing in seinem Livestream einen Gast, der stolz erzählte, wie er eine Kassiererin an einer Tankstelle nahe dem besetzten Berdjansk verschleppt hatte — ihr einziges Vergehen: Sie hatte ihn auf Ukrainisch angesprochen: „Guten Abend, stecken Sie bitte Ihre Karte ein.“ Konsequenzen für den Erzähler? Keine. Er prahlte damit im laufenden Stream — im vollen Wissen, dass ihm in Russland dafür nichts passieren würde
https://www.kyivpost.com/post/34894
Ach ja, zurück zum “Oreshnik”. Das Wunderwaffe schlechthin, das Herzstück von Herr Nolds Schachpartie. 40 Raketen für 40 Gasspeicher — die Rechnung klingt bestechend, solange man nicht nachschaut, wie das Wunderkind bisher in der Praxis abgeschnitten hat.
Der erste Schlag der „Oreschnik“-Rakete zerstörte nicht das Gasspeicherwerk im Westen der Ukraine, sondern die Gruppe von alte Privatgaragen in Dnipro – und das auf sehr „spektakuläre“ Weise. Ihr eigentliches Ziel war höchstwahrscheinlich das in derselben Gegend gelegene Raketenwerk „Juschmasch“. Falls Herr Nold nicht weiß, was Juschmasch ist: Das ist kein „normale“ Betrieb oder Werk, das ist eine Stadt in der Stadt — mit eigenen Straßenbahnhaltestellen, eigenem Infrastrukturnetz, einem Gelände so groß, dass man es schon aus dem Weltraum erkennt. Und die Oreshnik hat ihn — womöglich — verfehlt…
@ L ‚womöglich‘ Ren : Wie wäre es, guter Mann, mit Fakten, nackten Zahlen, logischen Schlüssen und weniger Rosi-nen, weniger Geraune und weniger Angeberei ?
der gute Mann hat wahrscheinlich Urlaub und möchte die Foristen des Overton Magazins bekehren, daher auch die Links, t-online.de, kiev-post und irgendwas mit .eu
Ach, erwischt! 😌 Ja, ich habe tatsächlich Urlaub und versuche hier ein paar abweichende Gedanken in die Echokammer zu schmuggeln. Kein Gehalt, keine Order — pure Freizeitbeschäftigung.
Im Unterschied zu einigen Dauerpräsenten in diesem Forum, die offenbar hauptberuflich hier sitzen. Wie läuft das eigentlich mit der Bezahlung für 24/7-Modus? Lohnt sich das?
Was die meine Links angeht: Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Der eine hört lieber die Stimmen in seinem Kopf, der andere Alex Jones, der dritte irgendwelche mysteriösen Accounts auf X mit kreativen Namen wie „48a3t37vi“. Und viele hier scheinen die offiziellen Durchsagen von Peskow und Medwedew für die reine Wahrheit zu halten.
Das Lustige ist doch: Auf der einen Seite wird hier ständig gejammert, dass die bösen Mainstream-Medien „alternative Meinungen“ unterdrücken. Auf der anderen Seite herrscht in dieser gemütlichen Overton-Magazin ein bemerkenswert einheitliches Programm: „Ukronazis! Faschisten! Böses NATO! Putin ist ein Genie und sein Atomarsenal — hmmmm, einfach köstlich!“
Vielfalt? Ja schon… solange sie exakt in dieses Schema passt. Ironie des Schicksals, oder?
An Warnzeichen wie dem, dass solche Leute wie Le Pen hier im Forum wieder verstärkt auftauchen um die Diskussionen zu zerrütten, kann man gut erkennen, dass wir in kritischen Zeiten leben.
Seine Masche war auch früher schon, lange zusammenhanglose Texte mit reichlich Links die wohl Seriösität und Überprüfbarkeit vortäuschen sollen mit einem Gemisch aus Desinformation, ein paar Fakten und viel Geschwafel Hass gegen Russland als den Wunschfeind unseres Regimes zu schüren.
Es wäre schön. wenn die Macher des Magazins sich einmal mit ihrer Lieblings-KI bei einem Glas Wein oder reichlich Bier zusammensetzen würden um das abzustellen.
In Russland werden laut Wikipedia jede Menge Sprachen gesprochen. Russisch ist landesweit Amtssprache, zusätzlich gibt es weitere 35 Amtssprachen – sogar ukrainisch. https://de.wikipedia.org/wiki/Sprachen_Russlands
Könnten sie mir bitte eine Quelle für ein Foto der angeblich erfolglos angegriffenen Juschmasch geben?
Aha, und was genau kann man mit diesen „anderen angeblichen Staatssprachen“ in Russland eigentlich anfangen?
Kann man in eine Schule oder einen Kindergarten gehen und verlangen, dass die Lehrer nur auf Tatarisch, Kareliisch oder Tschuwaschisch mit dem eigenen Kind sprechen, weil es Russisch nicht versteht und auch nicht verstehen muss?
Kann man von einem Beamten in Moskau, Nowosibirsk oder Chabarowsk verlangen, dass er auf Jakutisch, Burjatisch oder Tschuktschisch mit einem spricht, weil man Russisch „nicht will“?
Kann man fordern, dass alle Einträge im russischen Pass, auf Führerschein oder in offiziellen Dokumenten ausschließlich auf Kalmykisch, Komi oder Mariisch ausgestellt werden?
Wo ist denn dieses angebliche Recht, „immer und überall nur die eigene Minderheitensprache“ zu benutzen, das angeblich in der Ukraine so schrecklich verletzt wird? Wo ist das Recht, die Sprache des Unterrichts frei zu wählen oder offizielle Dokumente ausschließlich in der Minderheitensprache zu bekommen?
In der ukrainischen Verfassung steht übrigens auch, dass Russisch verwendet werden kann. Wo genau ist denn dieser totale „Verbot“ und die „Unterdrückung“, von der die russische Propaganda ständig spricht?
Und wie sieht die Realität in Russland aus? Ich habe schon Links gebracht – googelt die Rest selbst. In der Praxis wirst du in Moskau verprügelt und aus dem Trolleybus geworfen, wenn du mit deinem Bekannten auf Burjatisch telefonierst. Oder du wirst wegen „Diskreditierung der Armee“ mit einer hohen Geldstrafe belegt, weil du in deinem eigenen Auto Lieder von Verka Serduchka hörst.
Besonders schön passt hier die Aussage:
„Die Minderheiten, die im Deutschen Reich leben, werden nicht verfolgt. Es soll ein Franzose aufstehen und erklären, daß etwa die im Saargebiet lebenden Franzosen unterdrückt, gequält oder entrechtet werden.“
Das stammt eigentlich aus der Reichstagsrede Adolf Hitlers vom 1. September 1939, zum Überfall auf Polen.
Sehen Sie, die deutschen Nazis haben sich überhaupt nicht gescheut, ihren Opfern genau die Verbrechen vorzuwerfen, die sie selbst begingen. Genauso wie Russland, das jahrhundertelang die Sprachen der eroberten Völker unterdrückt und ausgelöscht hat, der Ukraine zynisch „das Verbot, die Muttersprache zu sprechen“ vorwirft — nur weil die Ukraine es „gewagt“ hat, die sowjetischen Gesetze abzuschaffen, die das Monopol der russischen Sprache aufgezwungen haben.
Zum Juschmasch-Angriff: Russischer „Militärkorrespondent“ Románov (der sicherlich kein Freund Kiews oder der NATO ist) reicht als Quelle?
https://t.me/romanov_92/45630
Er schreibt selbst, dass die große Mehrheit der Schäden den „частный сектор“ (also den privaten Sektor mit einzelnen Häusern, Garagen und Kleingärten) getroffen hat, während die Hauptproduktionshallen des Werkes größtenteils unbeschädigt geblieben sind.
@Stefan Nold
„Russland kann mit seinen Oreschnik-Raketen Drohnenfabriken, Güterbahnhöfe, Autobahnkreuze, Internet-Knoten und militärische Kommandozentralen in Deutschland ins Visier nehmen. Damit kann es zwar große Schäden anrichten, die aber nicht kriegsentscheidend sind. Das alles kann man reparieren.“
Sicher kann man alles reparieren, aber es wäre eine Frage der Zeit. Und natürlich eine Frage, wie viele qualifizierte Arbeiter dann noch hierfür in Deutschland zur Verfügung stehen. Deutsche hat es für solche Wiederaufbauarbeiten schon aktuell nicht annähernd genug und Migranten werden wohl das Weite suchen, bevor sie von der deutschen Regierung in den nächsten Krieg geschickt werden können; vor einem solchen ist ein Großteil schliesslich hierher geflüchtet.
Was bereits in Friedenszeiten in Deutschland nicht funktioniert, nämlich der Erhalt von Infrastruktur geschweige denn deren Neuaufbau binnen akzeptabler Zeit… Wieso sollte das in viel schwierigeren Kriegszeiten besser laufen? Viele qualifizierte Kräfte werden sich lieber im Ausland ein lebenswertes Leben aufbauen und bleiben werden die Leistungsempfänger; neben Rentnern die Sozialhilfeempfänger und insbesondere jene, welche noch nie mit angepackt haben! Die Politikpfeifen werden wieder zu BlackRock & Co zurückkehren (ausserhalb Deutschlands) oder in ihrem Metier „irgendwas mit Medien“ anheuern (wohl eher auch nicht in Deutschland). Wer schlau und in der Lage dazu ist, geht bereits jetzt! Länder wie die Schweiz, Neuseeland oder Uruguay können und wollen nicht unbegrenzt Deutsche bei sich aufnehmen und Länder wie der Kongo oder Myanmar sind ja so tolle Alternativen auch nicht…
Wer bleibt, der zahlt all‘ die „Sondervermögen“ ab, die jetzt in die Rüstung und an Selensky fliessen. Denkt mal darüber nach!
Herr Kiesewetter möchte der russischen Gesellschaft eine „Stunde Null ermöglichen“, dadurch geläutert soll Russland zu „Würde, Frieden und Freiheit“ finden. Um dies zu erreichen soll das russische Hinterland von uns angegriffen werden. Beim unsäglichen Lanz hat Erich Vad nun dagegen gehalten und davor gewarnt, weil er eine Eskalation und Kriegszerstörungen in Deutschland fürchtet.
Kiesewetters empörte Reaktion: „Sie machen den Bürgern ja Angst!“
Angst machen ist furchtbar, das stimmt. Aber ach Kiesewetter, du Schlafmütze, das ist der Bürger doch gewohnt. Angst macht und machte man mir vor Klimawandel, Hitzetoten, Strahlung, russischen Drohnen, Schattenflotte, Ebola, Corona, Hass und Hetze, Antisemitismus, AfD und seit gestern auch vor der Tigermücke.
Vor all dem habe ich keine Angst, vor Atomraketen schon und einem Deutschland, in dem Kiesewetter das Sagen hat.
PS. Die von Kiesewetter herbeigesehnte „Stunde Null“ hatten die Russen schon 1990. Damals verfehlte es der Westen die Russen heim ist Reich der Würde, des Friedens und der Freiheit zu holen. Warum zeigte man ihnen damals den Mittelfinger?
der Westen will Russland gar nicht heim ins „europäische Reich“ holen, der Westen
(USA/Nato/EU) will Russland balkanisieren
die Ressourcen stehlen und mehrere Werkbänke einrichten, der gemeine Chinese hat diese Bänke verlassen und schickt sich an, den Hegemon zu überholen.
Geht gar nicht.
Und die Inder sind in EUropa auch nicht glücklich, also muss der böse Russe an die Werkbänke. Das weibliche
EU-Trio-infernale wird dem Putin schon zeigen wo der Barthel den Most holt
„Warum zeigte man ihnen damals den Mittelfinger?“
Hat man ja da noch nicht nicht, sondern stattdessen einfach willfährige Marionetten installiert, die das Land, bzw dessen Resourcen zum Sup-Discount-Preis an wertewestliche Multis verscherbelten und sich selbst dabei massiv bereichern durften. Dasselbe Muster wie in der Ukraine. Man hat in Russland nie einen „Partner“ gesehen, sondern seit jeher eine auszubeutende Kolonie und ist mit dem Land nach exakt dem dazu seit „Ende“ der Kolonialzeit bewährten Muster vorgegangen.
Das in Russland noch ein in Teilen funktionierender Tiefer Staat in Militär und Nachrichtendiensten existierte, der diesem Treiben mit der Installation von Putin ein Ende setzte, war der nicht vorgesehene Betriebsunfall, die folgenden eskalierenden Animositäten unter allerlei Vorwänden die Folge. Genau wie „Extending Russia“ – der Plan Russland zu destabilisieren, filetieren und aufzuteilen.
Der „Stinkefinger“ wurde erst später, in den 2000ern, mindestens 2014 und dann noch mal mit Nachdruck Anfang 2022 Richtung Russland gezeigt. Mit den bekannten Folgen, die die Propaganda notorisch als „unprovozierten russischen Angriffskrieg“ zurechtlügt.
„„Warum zeigte man ihnen damals den Mittelfinger?“
Hat man ja da noch nicht nicht, sondern stattdessen einfach willfährige Marionetten installiert, die das Land, bzw dessen Resourcen zum Sup-Discount-Preis an wertewestliche Multis verscherbelten und sich selbst dabei massiv bereichern durften. “
Jeffrey Sachs berichtet davon, wie sein Vorschlag, den Russen zu helfen, indem man die Zinszahlungen für die Schulden bei den Amerikanern, abgelehnt hat. Das Land war ruiniert und musste weiter zahlen. Das ist der Mittelfinger.
Und ja, es ging um die Verhackstückung Russlands, und Putin galt bei seiner Wahl in Teilen des Westens bestimmt auch als „willfährige Marionette“, anders lässt sich die Unterstützung Putins durch Blair im Wahlkampf 2000 nicht erklären. Es ging um den Ausverkauf an die britische Ölwirtschaft und die wollte man sich mit der Unterstützung Putins sichern.
https://www.declassifieduk.org/revealed-uk-ignored-chechnya-war-crimes-to-push-bps-oil-interests-as-it-worked-to-get-vladimir-putin-elected-in-2000/
„PS. Die von Kiesewetter herbeigesehnte „Stunde Null“ hatten die Russen schon 1990. Damals verfehlte es der Westen die Russen heim ist Reich der Würde, des Friedens und der Freiheit zu holen. Warum zeigte man ihnen damals den Mittelfinger?“
Der Mittelfinger wurde den Russen & Co übrigens richtig fett von Breschnew gezeigt so wie der den Karren in den Morast gezogen hat.
Und die kleptokratische Oligarchen-Elite die jetzt Russland beherrschst haben sich die Russen & Co übrigens selbst geschaffen indem die ihre Anteile an der russischen Wirtschaft an eben diese kleptokratische Oligarchen-Elite selbst verhökert haben.
„Und die kleptokratische Oligarchen-Elite die jetzt Russland beherrschst haben sich die Russen & Co übrigens selbst geschaffen indem die ihre Anteile an der russischen Wirtschaft an eben diese kleptokratische Oligarchen-Elite selbst verhökert haben.“
Dieser Einstieg in die Marktwirtschaft kam auf Ratschlag des Westens und seiner Fachleute zustande. Die kleptokratische Oligarchen-Elite, die russisches Vermögen vornehmlich ins Ausland brachte, ist, glaube ich, nicht unbedingt in Russland und bei Putin beliebt. Diese Geldleute gehören eher zum Westen.
Wozu Gasspeicher zerstören, die bis zum nächsten Winter ohnehin nicht ausreichend aufgefüllt werden können?! Das Gemunkel in der Nato-EU über Gespräche mit Russland und die Suche nach einem geeigneten Verhandlungsführer sollte man vor allem vor dem Hintergrund der kommenden Energieengpässe sehen. Ein Strang von Nordstream ist ja noch funktionsfähig…
Für die Oreshniks gibt es in Mitteleuropa genug andere lohnende Ziele. Ein derart dicht besiedeltes Gebiet mit seiner komplexen Verkehrsinfrastruktur kann nicht „kriegstüchtig“ gemacht werden. Die europäischen Kriegstreiber sollten das besser nicht austesten.
Merz, von der Leyen oder Kiesewetter kennen sicher Putins Aussage
Entweder man nimmt das auf die leichte Schulter, in der Hoffnung, dass Putin blufft.
Oder man nimmt es Ernst, das heißt nichts anderes als dass Putin bereit ist die Feinde Russlands, bei Gefahr einer drohenden Niederlage .mit Atomwaffen anzugreifen-
Ob »Russland zu ruinieren« oder »den Russen eine Niederlage zuzufügen, so wie einst den Deutschen 1945« das Risiko des Untergangs ganz Europas, einschließlich Deutschlands, wert ist?
https://anti-spiegel.ru/2026/worauf-wurde-die-oreschnik-abgefeuert/
nun, die Garagen waren offensichtlich Kollateralschäden….
vielleicht gibt es ja noch Infos aus Kiev? oder
aus der Natozentrale in Brüssel aber ich denke, die schweigen lieber.
Lustig, wie hier immer noch Leute, die meisten wohl BRDlinge, annehmen, die steckten nicht alle unter einer Decke.
mit dieser ansicht machen Sie sich hier keine freunde. denn auch hier gilt: was ich nicht glaube und nicht sehe, das ist nicht. also: da nicht sein kann, was nicht sein darf. und es gibt ja auch keine beweise. außer netanjahu, die ellisons und borussia dortumund.
„Damit kann es zwar große Schäden anrichten, die aber nicht kriegsentscheidend sind. Das alles kann man reparieren.“
Wieviele gezielte Treffer auf Umspannwerke, Verteilstationen und Hochspannungsleitungen es wohl braucht, um das europäische Stromnetz lahm zu legen?
Und wieviele Kraftwerke sind noch schwarzstartfähig? Wieviele AKWs auf Inselbetrieb zur notwendigen Kühlung ausgelegt?
Wieviele Treffer auf Internetknotenpunkte und Unterseekabel es wohl braucht, um das Internet in der EU weitgehend lahm zu legen?
Beides zusammen und binnen 2 Woche herrscht in der EU großflächiger Hunger, weil die komplette Infrastruktur zusammenbricht. Kein geordnete Lebensmittelversorgung, keine Kommunikationsinfrastruktur.
Und dann viel Spass in Gebieten Berlin, Frankfurt, Ruhrgebiet.
„Die Oreschnik-Raketen sind erst seit einem Jahr in Serie. Ihre Anzahl dürfte begrenzt sein. “
Ja, klar. Die restliche Munition ist Russland ja bekanntlich schon 2022 ausgegangen. Was blieb sind bekanntlich Spaten.
Mal im Ernst. Die Oreschniks werden sicher seit Monaten im 3 Schichtbetrieb 24/7 gefertigt.
Russland hat sich ein Jahrzehnt auf den Krieg in der Ukraine vorbereitet, den der Westen ein Jahrzehnt haben wollte.
Russland wird sich auch jetzt auf einen Krieg mit der NATO vorbereiten.
“ Russland hat sich ein Jahrzehnt auf den Krieg ien der Ukraine vorbereitet“. Tja, dumm gelaufen, das erbärmliche Ergebnis der “ Sonder Operation“ spricht Bände. Völliges Versagen des Militärs und der Geheimdienste, aber Putins linke Fans in der BRD faseln immer noch vom letzten,entscheidenden Schlag von Putins maroder Truppe. Er wird diesen Krieg nicht gewinnen, er sucht schon jetzt verzweifelt nach dem Ausgang. Die Truppen ist ausgedünnt, der kriminelle Nachschub aus den Knaesten wird knapp. Die“ Wehrfähigen“ aus den Großstädten haben keinen Bock, sic h anstelle der Kriminellen verheizen zu lassen. Die Zerstörungen im Hinterland werden problematischer. The Game isch over für den Tschekisten und Halbtataren im Kreml.
“ Russland hat sich ein Jahrzehnt auf den Krieg ien der Ukraine vorbereitet“. Tja, dumm gelaufen, das erbärmliche Ergebnis der “ Sonder Operation“ spricht Bände. Völliges Versagen des Militärs und der Geheimdienste, aber Putins linke Fans in der BRD faseln immer noch vom letzten,entscheidenden Schlag von Putins maroder Truppe. Er wird diesen Krieg nicht gewinnen, er sucht schon jetzt verzweifelt nach dem Ausgang. Die Truppen ist ausgedünnt, der kriminelle Nachschub aus den Knaesten wird knapp. Die“ Wehrfähigen“ aus den Großstädten haben keinen Bock, sic h anstelle der Kriminellen verheizen zu lassen. Die Zerstörungen im Hinterland werden problematischer. The Game isch over für den Tschekisten und Halbtataren im Kreml.
Russland kann viel machen und auch sein lassen und sonst was. Ich glaube, niemand von uns, auch der Autor nicht, kann das zuverlässig prognostizieren. Allerdings, und da ist dem Autoren recht zu geben, auch deutsche und europäische Politik kann das nicht. Sie verlässt sich jedenfalls darauf, dass die Russen die Nukes nicht zünden werden und vertraut darauf, sie konventionell besiegen zu können. Ich halte das übrigens, so wie der Krieg verläuft, für möglich. Dann ist es durchaus denkbar, dass dies so eintrifft.
Wenn die Russen die Nukes nicht zünden.
Ich fürchte, dass in der politischen Klasse unserer Länder niemand auch nur einen Augenblick darüber nachdenkt, was passiert, wenn sie sich irren.
Wie es aussieht, kann man gegen den deutschen Willen, endlich mal einen Krieg zu gewinnen, nichts machen.
Na egal, was kann schon schief gehen?
Sicher ist das alles Fakt doch die russischen Fähigkeiten schwanken zwischen Bodentruppen in grosser Zahl, aber ohne die mindesten Fähigkeiten und einer gigantischen Nuklearrüstung mit allerlei technischen Errungenschaften und Highlights.
Dazwischen ist leider nichts.
Keine belastbare Luftwaffe, Marine, Spezialtruppen für Auslandseinsätze, nichts.
Deswegen übt sich Putin auch in vorgetäuscht weiser Zurückhaltung. Denn er kann entweder ein Armageddon mit Höllenfeuer in Gang setzen, oder einen Massenangriff gegen Europa. Eine andere Option hat er, wie man am russischen Verhalten im Iran, Kuba, Venezuela, Syrien, Libanon, Gaza gut sehen kann, nicht.
So bleiben ihm nur seine ewigen blaßrosa Linien, die überall nur noch Heiterkeit hervorrufen.
Mit ihm und seiner Taktik der allumfassenden (Selenski to) Bruderliebe ist jedenfalls im Ukrainekrieg kein Sieg zu erwarten.
Vielen Dank für die Kommentare. Mein besonderer Dank gilt denen, die viele der Anwürfe verbohrter Ideologen bereits ausführlich beantwortet haben. Und da waren diesmal einige dabei. Wenn etwa L. Ren sagt:
„Wo können Sie einem russischen Beamten schlicht sagen: „Ich verstehe Ihr Russisch nicht — sprechen Sie bitte mit mir auf einer normalen, zivilisierten Sprache“? dann verrät er damit, wes Geistes Kind er ist. Wer so blind von Hass ist, dem möchte ich nicht antworten.
Allgemein scheint aber nicht verstanden worden zu sein, was das Prinzip der Oreschnik-Rakete ist. Dass diese Rakete ohne Sprengsatz an der Oberfläche keinen großen Schaden anrichtet, ist logisch. Dafür ist sie auch nicht gebaut. Es wäre sinnlos gewesen, sie auf das Kiewer Regierungsviertel zu schießen. Durch „weiche“ Ziele wie oberirdische Gebäude geht sie wie Butter. 10-fache Schallgeschwindigkeit das sind etwa 10.000 km/h. Da die kinetische Energie (Energie einer bewegten Masse) mit dem Quadrat der Geschwindigkeit wächst, hat bei dieser Geschwindigkeit ein Projektil von 100 kg 1000 Mal so viel Energie wie ein PKW mit einer Masse von 1 Tonne bei 100 km/h. Wenn diese ungeheure Energie nun auf eine Meterdicke Betondecke der atombombensicheren unterirdischen Bunkeranlagen aus Sowjetzeiten trifft, wird sie auf abgebremst und gibt ihre Energie an die Umgebung ab, d.h. sie zerstört alles was drum herum ist. Sie ist deshalb in erster Linie für unterirdische Kommandozentralen, unterirdische Fabriken etc. konstruiert, aber eben auch für die Zerstörung von Gasspeichern. Ich stehe zu meiner zentralen Behauptung: 40 Oreschnik Einschläge auf unsere Gasspeicher und wir haben fertig. Vermutlich kann man die Endgeschwindigkeit der Rakete so programmieren, dass sie, wenn man die Beschaffenheit des Zieles kennt, maximalen Schaden anrichtet.
Für wen Physik ein böhmisches Dorf ist, dem hilft vielleicht folgender Vergleich. Ein Klassenkamerad von mir ist als Erwachsener von einem Blitz erschlagen worden. Das Loch in der Schädeldecke sei winzig gewesen, hat mir seine Frau später erzählt. Die tödliche Energie hat sich im Inneren entfaltet. So ist es bei der Oreschnik auch.
Einen Vergeltungsangriff auf Drohnenfabriken etc, halte ich – trotz der in den letzten Jahrzehnten stark verminderten Resilienz unserer Gesellschaft – für wenig effektiv. Natürlich weiß ich nicht, was Russland vorhat. Ich habe aus den öffentlich zur Verfügung stehenden Informationen Schlüsse gezogen und sie zur allgemeinen Verfügung gestellt, da es sonst offenbar keiner tut. Leider scheint es viele fanatische Verrückte zu geben, die uns völlig blind und ohne jeden Sachverstand ins Verderben schwadronieren. Ich hoffe, ich konnte dem mit meiner Analyse etwas entgegenwirken.
Ein Wort noch zum Schluss: Ich bin sowohl Christ als auch Realist. Für mich heißt das; Als Christ niemals den Frieden als Ziel aus den Augen verlieren, bei jedem Schritt überlegen, ob er uns diesem Ziel näher bringt oder nicht, aber als Realist stehe ich für wehrhafte Zurückhaltung, Das blinde Kriegsgeschrei von ahnungslosen Sofakriegern ist mir zutiefst zuwider. Ich habe 1978/79 15 Monate Wehrdienst geleistet, davon 2 Monate in Manövern und wurde als Reservist zu ingesamt 3 Wehrübungen gezogen. Damals war das für mich die richtige Entscheidung, heute würde ich den Wehrdienst verweigern.
Der Autor behauptet ohne jegliche Begründung: „Sprachverbote gibt es in Russland – anders als in der Ukraine – nicht“. Die Forderung, eine „normale, zivilisierte Sprache“ zu sprechen, war sowohl in der sowjetischen als auch in der postsowjetischen Ukraine häufig von Vertretern der russischen Kultur zu hören, von russischen Muttersprachlern, deren Anweisungen aus Moskau kamen.
Was der Autor als Ausdruck von Hass wahrnahm, war in Wirklichkeit eine historisch korrekte Wiedergabe der Russifizierungserzählung.
Der Diskurs in diesem Forum verschiebt sich immer mehr in die falsche Richtung, nämlich der, der Kriegstreiber und Relativierer