
Liefert die menschliche Vor- und Frühgeschichte eine Bestätigung für die von Marx begründete materialistische Geschichtsauffassung? Ein kurzer Überblick anhand aktueller Literatur zur frühgeschichtlichen Forschung.
Friedrich Engels leitet seine Schrift „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“[1] mit den Worten ein:
„Die nachfolgenden Kapitel bilden gewissermaßen die Vollführung eines Vermächtnisses. Es war kein Geringerer als Karl Marx, der sich vorbehalten hatte, die Resultate der Morganschen Forschungen im Zusammenhang mit den Ergebnissen seiner – ich darf innerhalb gewisser Grenzen sagen unsrer – materialistischen Geschichtsuntersuchung darzustellen und dadurch erst ihre ganze Bedeutung klarzumachen. Hatte doch Morgan die von Marx vor vierzig Jahren entdeckte materialistische Geschichtsauffassung in Amerika in seiner Art neu entdeckt und war von ihr, bei Vergleichung der Barbarei und der Zivilisation, in den Hauptpunkten zu denselben Resultaten geführt worden wie Marx.“
In der Tat musste Engels zu den Ausführungen von Lewis H. Morgan („Ancient Society“, 1877 [2]) gar nicht so viel hinzufügen, um zu seinen auch heute noch relevanten Resultaten zu gelangen. Aber das wollen wir hier nicht im Einzelnen auseinander klauben, es interessieren die Ergebnisse. Neben dem Nachweis, dass die bürgerliche Form von Ehe und Familie keineswegs „natürlich“, sondern erst durch die kapitalistischen Eigentumsverhältnisse entstanden ist, ist hier vor allem die Erkenntnis hervorzuheben, dass die menschlichen Gesellschaften bis zum Beginn von Sesshaftigkeit und Ackerbau (also nach heutiger Terminologie bis zum Übergang zum Neolithikum) urkommunistisch waren, also insbesondere so etwas wie nennenswertes Privateigentum und Herrschaft nicht kannten. Größere Jagdzüge wurden kooperativ durchgeführt und die Beute in der ganzen Gemeinschaft geteilt. Damit ist die bekannte Theorie von Hobbes widerlegt, wonach der Urzustand als ein Kampf aller gegen alle zu charakterisieren gewesen sein sollte – eine Theorie, die auch heute noch gern herangezogen wird, um die Staatsgewalt, die dabei unter dem Namen „Leviathan“ für die Möglichkeit eines geordneten Zusammenlabens sorge, zu legitimieren.
Es gab vor dem Neolithikum keine Klassengesellschaft und keinen Staat. Beschlüsse, die die Gemeinschaft betrafen, wurden im Stammesrat, bei dem jeder das Wort ergreifen konnte, nach dem Prinzip der Einstimmigkeit beschlossen.[3] Nebenbei bemerkt, widerspricht dieser Befund dem bekannten Satz aus dem Kommunistischen Manifest: „Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist eine Geschichte von Klassenkämpfen“. Engels hat deshalb 1890 in der Neuausgabe des Kommunistischen Manifests eine Fußnote eingefügt, wonach sich dieser Satz nur auf die „schriftlich überlieferte Geschichte“ bezieht.[4]
Engels zog die zu seiner Zeit neuesten Erkenntnisse aus Ethnografie und Archäologie zurate; so zog er aus Berichten, wonach Reste von „Werkstätten für Steinwerkzeuge“ (S. 156) entdeckt wurden, den Schluss, dass sich zu dieser Zeit eine Arbeitsteilung innerhalb der Stämme herauszubilden begonnen habe.
Freilich steckte damals die archäologische Erforschung der Frühzeit noch in ihren Anfängen. Heute kann die Wissenschaft mit sehr viel umfangreicheren Resultaten aufwarten. Nicht nur die Zahl der Funde ist seitdem enorm gewachsen, auch die Methodik der Auswertung hat immense Fortschritte gemacht. Es stellt sich daher die Frage, inwieweit Engels’ Schrift auch im Licht dieser Erkenntnisse noch haltbar ist. Das ist zu bejahen, wie sich durch Vergleich mit einer erst vor kurzem erschienenen Publikation feststellen lässt, die dem gegenwärtigen Forschungsstand auf diesem Gebiet entspricht: „Die Evolution der Gewalt“[5], ein Gemeinschaftswerk dreier renommierter Fachleute (im Folgenden als EdG bezeichnet). Es wird darin aufgezeigt, dass Krieg und Herrschaft erst in der Zeit des Übergangs zum Neolithikum entstanden sind, und wie die weitere Evolution zu despotischen „Hochkulturen“, die über professionelles Militär verfügen, verlief. Auch über dieses Werk lässt sich sagen, dass es eine Bestätigung von Marx’ materialistischer Geschichtsauffassung liefert, wobei es dem keinen Abbruch tut, dass sich in den Schlusskapiteln ein paar Formulierungen finden, die als Distanzierungsversuch verstanden werden können. Überraschend? Vielleicht gar nicht so sehr: betrachtet man diese frühen Zeitalter, so ist der ideologische Firnis, der die Verhältnisse seinerzeit verklärt und gerechtfertigt hat, längst verblasst, so dass er den Blick auf die wirklichen Zusammenhänge unverschleiert freigibt. Sehr überzeugend ist in EdG die Darstellung, wie die Religion als Legitimationsinstrument für die Herrscher fungierte [6].
Machen wir die Probe darauf, wie die Grundzüge der Marxschen materialistischen Geschichtsauffassung hier ihre Bestätigung finden. Das frühgeschichtliche Tatsachenmaterial ist, wo nicht anders vermerkt, EdG entnommen .
1. Ausbeutung
Beginnen wir mit dem Begriff der Ausbeutung. Nach Marx besteht Ausbeutung in der Aneignung von Mehrwert; dazu schreibt er:
„So kann von einer Naturbasis des Mehrwerts gesprochen werden, aber nur in dem ganz allgemeinen Sinn, dass kein absolutes Naturhindernis den einen abhält, die zu seiner eignen Existenz nötige Arbeit von sich selbst ab und einem andern auf zu wälzen, z.B. ebenso wenig wie absolute Naturhindernisse die einen abhalten, das Fleisch der andern als Nahrung zu verwenden.“[7]
Ausbeutung wird also gefasst als Abwälzung des zur eigenen Existenz nötigen Arbeitsaufwands auf andere. In gesellschaftlichem Maßstab geschah und geschieht Ausbeutung in Form von Sklaverei, Leibeigenschaft und Lohnarbeit. Begleitet wird das von abgeleiteten Formen der Ausbeutung wie Zins- und Mietwucher. Es geht dabei um Ausbeutung, die in den gesellschaftlichen Verhältnissen verankert ist. Um der Frage nachzugehen, wie solche Verhältnisse entstanden sind, liegt es nahe, den Begriff auch auf Einzelaktionen, durch deren Verallgemeinerung gesellschaftliche Ausbeutung eventuell entstanden sein könnte, ausdehnen. Demnach wären auch Diebstahl, Raub und Betrug, hier einzuordnen, da ja auch sie auf eine Abwälzung von Arbeitsaufwand hinauslaufen. Durch kriegerische Raubzüge und Tributpflicht kann es zur Ausbeutung eines Volks durch ein anderes kommen. Wo aber nahm nun Ausbeutung historisch ihren Ausgangspunkt?
Bei den umherschweifenden Jäger- und Sammlervölkern gab es schlicht und einfach noch nichts, was in nennenswertem Umfang von außerhalb der Gruppe angeeignet werden könnte. Auch innerhalb der Gruppe gab es keinen überschüssigen Reichtum. Es konnten allenfalls Ansätze von Ausbeutung entstehen, etwa in Form von Drückebergerei bei der Jagd, oder durch Weigerung, den Fang mit den anderen zu teilen, was, weil das Teilen allgemeiner Usus war, der auch dem Betreffenden zugute kam, ebenfalls im weitesten Sinn als individueller Versuch der Ausbeutung gesehen werden kann. Dagegen wappnete man sich durch Spott, Tadel und Klatsch, oder, wo das nicht ausreichte, auch durch mehr oder minder gewaltsame, mitunter sogar tödliche, Sanktionen. Es soll kein Idyll gezeichnet werden: Auch im Paläolithikum kamen Gewaltakte vor. Aber das war keine organisierte und regelmäßig angewendete Gewalt, sie diente nicht der Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Herrschaftsstrukturen, und schon gar nicht gab so etwas wie Krieg.
Vorräte, die Begehrlichkeiten von außerhalb erwecken konnten, gab es erst, seit Menschen sesshaft geworden waren; tatsächlich datieren von dieser Zeit an Funde, die gewaltsame Überfälle belegen. Die ersten Formen der Sesshaftigkeit entstanden dort, wo in größerem Umfang Fischfang betrieben wurde. Das dadurch charakterisierte Zeitalter liegt zwischen dem Paläolithikum, der Zeit der umherschweifenden Jäger und Sammler, und dem Neolithikum, der Zeit, die durch Ackerbau und Viehzucht charakterisiert ist; es wird als Mesolithikum bezeichnet. Durch den Fischfang war man an dafür geeignete Orte gebunden, zumal wenn Boote und Reusen verwendet wurden. Auch kleinerer Gartenbau konnte infolge der Sesshaftigkeit entstehen. Erst ab der Zeit des Mesolithikums gab es feste Behausungen, in welchen Vorräte gesammelt werden konnten: Fischöl und durch Trocknen oder Einsalzen konservierte Nahrung. Werkzeuge und andere Gebrauchsgüter mussten nicht mehr auf den Wanderungen mitgeführt werden und konnten daher in größerem Umfang angehäuft werden.
2. Exkurs: Liegen Egoismus und Gewalt in der Natur des Menschen?
Hierzu eine Anmerkung, die ein wenig über das in EdG Gesagte vertiefend hinausgeht: Man könnte fragen, ob nicht Ausbeutung – zumindest im wie oben weit gefassten Sinn – doch in der Natur des Menschen liege, da diese ja aufkam, sobald sich überhaupt die Möglichkeit dazu geboten hatte. Handelt es sich also doch um so etwas wie eine aus dem Tierreich überkommene Veranlagung? Da spricht dagegen, dass tierische Veranlagungen Instinkte sind, die sich evolutionär herausgebildet haben. Etwas, wozu es gar keine Möglichkeit gibt, kann sich aber nicht evolutionär herausbilden, und die nachfolgenden wenige tausend Jahre, die dafür allenfalls in Frage kämen, sind für die biologische Evolution zu kurz. Wir müssen uns also auf die Suche nach nicht instinktmäßigen, spezifisch menschlichen Bestimmungen machen. Es geht mithin gerade um die Loslösung vom instinkt-gebundenen Verhalten, also darum, dass beim Menschen zwischen einen Anreiz und dem nachfolgenden Handeln bewusste Überlegungen und Entscheidungen treten. Der Mensch agiert als selbstbestimmtes Subjekt. Zugleich ist der Mensch von Natur aus kooperativ. Beides ist Resultat der biologischen Evolution, die zur Spezies Homo sapiens geführt hat, und eröffnet zugleich die Möglichkeit der nicht mehr biologischen, sondern kulturellen Entwicklung. Die menschlichen Gesellschaften sind von ständigen Spannungen zwischen Kooperation und bewusstem Subjekt-Sein begleitet, was verschiedene Erscheinungsformen annimmt, die gewöhnlich als Egoismus bezeichnet werden.[8]
Es wurde bereits erwähnt, dass egoistisches Verhalten, etwa in Form von Drückebergerei, schon in den paläolithischen Gesellschaften sporadisch vorkommen, sich aber nicht zu festen, gesellschaftlich verankerten Formen der Ausbeutung auswachsen kann. Auf die Frage, ob eine Neigung zur Ausbeutung in der menschlichen Natur angelegt sei, ist also zu antworten, dass es nichts gibt, was den Menschen von Natur aus dazu treibt, sondern lediglich, dass er die Möglichkeit dazu besitzt. Diese ist in der Freiheit des Menschen angelegt, als Subjekt auch gegen eventuelle gefühlsmäßige Veranlagung handeln zu können. Das gibt ihm die Möglichkeit zu solchem Verhalten. Aber ob die Möglichkeit zur Wirklichkeit – zumal in gesellschaftlichem Maßstab – wird, hängt von den historischen Umständen ab.
Nicht anders ist es auch mit der Gewalttätigkeit: Es gibt keine natürliche Neigung des Menschen zur Gewalt – im Gegenteil, gegen diese besteht eine natürliche Abneigung und Hemmung, wenn man einmal von Affekthandlungen, die eher Ausnahmesituationen darstellen, absieht. Auch bezüglich der Gewaltanwendung ist der Mensch frei: er kann sich willentlich für oder gegen sie entscheiden, und soweit es in gesellschaftlich relevantem Umfang geschieht, ist es eine Sache der kulturellen Entwicklung, oder anders gesagt: der gesellschaftlichen Verhältnisse.
Allen Unkenrufen über die Schlechtigkeit der menschlichen Natur zum Trotz folgt daraus, dass es sehr wohl möglich ist, eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Gewalt zu errichten.
3. Krieg
Doch zurück zu den Neuerungen im Mesolithikum. In EdG werden sie wie folgt charakterisiert:
„Die kollektiv erwirtschafteten Fänge und Nuss- und Beeren-Ernten lieferten besonders reiche Vorräte. Mit ihnen umzugehen, führte zu einem neuen ökonomischen Denken, musste doch so geplant werden, dass die Vorräte über einen schweren Winter reichten. All das führte zu einer grundlegenden Veränderung der sozialen Logik: Das eigene Überleben hing nun mehr an den eigenen Besitztümern als an den guten Beziehungen zu Nachbarn oder anderen Gruppen. Das sind Entwicklungen, die für gewöhnlich erst mit der Etablierung der Landwirtschaft verbunden werden. Das einst ebenso enge wie stabile Netz solidarischer Beziehungen erhielt Risse.“ (S. 171)
Der letzte Satz bezieht sich darauf, dass umherschweifende Jäger-und-Sammler-Gruppen auf gegenseitige Unterstützung in Notzeiten angewiesen waren und deshalb auf gute Beziehungen zueinander achteten. Das löste sich also im Mesolithikum auf. Nach diesen Änderungen in den materiellen Grundlagen der Gesellschaft traten den archäologischen Funden zufolge erstmalig größere organisierte Überfälle auf Siedlungen auf. Es wurden Waffen entwickelt, die sich von den Jagdwaffen unterschieden, also speziell für den Krieg konzipiert waren, und in weiterer Folge wurden auch Befestigungsanlagen errichtet. Dieser Stufe sind die Indianer des östlichen Nordamerika zuzurechnen.
Damit ist der Krieg in die Welt gekommen. Die Ziele, die durch Kriege erreicht werden sollen, sind zuerst Raub und Gebietsstreitigkeiten. Sind durch Kriege dauerhafte Kräfteverhältnisse zwischen Stämmen etabliert, kann auch die Errichtung von Tributpflicht dazukommen. Auch auf Frauenraub lässt sich aufgrund verschiedener Indizien schließen.
4. Beginn der Klassengesellschaft: Sklaverei
Dass Kriegsgefangene zu Sklaven gemacht werden, und dass das schließlich auch zum Zweck von Kriegszügen wird, setzt freilich materielle Verhältnisse voraus, in welchen Sklaverei möglich ist. Bei den Indianern des östlichen Nordamerika war das noch nicht der Fall: Sie integrierten Kriegsgefangene mitunter in den Stamm, aber als gleichberechtigte Mitglieder, nicht als Sklaven. Sklaverei setzt nämlich – außer einem Stand der Arbeitsproduktivität, der institutionalisierte Ausbeutung überhaupt erst ermöglicht – voraus, dass die Sklaven nicht einfach davonlaufen können, und das ergibt sich erst, wenn sie weit und breit nirgends selbständig leben können, weil alles, was für den Lebensunterhalt nötig wäre, durch die Eigentumsverhältnisse – worunter auch kollektive Formen von Eigentum fallen können – ihrer Verfügung entzogen ist. Zwar lassen sich anhand von Grabbeigaben seit Beginn der Bronzezeit deutliche Rang- und Reichtumsunterschiede nachweisen, aber ab wann es sich da schon um Sklaverei handelte, ist schwer zu beantworten. Sicher ist jedoch, dass alle sogenannten Hochkulturen bereits auf Sklaverei beruhten.
5. Der Staat
Als Hochkulturen bezeichnet man solche Gesellschaften, in welchen eine Herrschaft mit hierarchischen Strukturen bestand, die auf Gewaltanwendung nach innen gegründet war, also dem, was man unter einem Staat versteht. Sich einer solchen Herrschaft zu unterwerfen, geschah nicht freiwillig. EdG gibt zwei Voraussetzungen an, die oft in Kombination auftraten: erstens die Abhängigkeit von Bewässerungssystemen, die nur in kollektiver Arbeit errichtet werden konnten und denen, die sie organisierten, Hebel zur Machtergreifung boten, sowie eine geografische Lage, die es den Leuten unmöglich machte, auszuweichen, da alles umgebende Land für Landwirtschaft auf der bereits erreichten Stufe ungeeignet war. Die Frühgeschichte der Hochkulturen ist eine Geschichte des Kampfs um Herrschaftspositionen. Aber auch wenn ein Herrscher etabliert war, dauerte Gewaltanwendung fort, sowohl durch Rivalitäten um die Machtpositionen, wie auch als ständiger, mit grausamsten Mitteln geführter Kampf gegen die Bevölkerung zur Durchsetzung und Aufrechterhaltung der Macht. Despotischer Terror verbreitet Angst und Schrecken und soll von jeglicher Auflehnung abhalten. Die agrarische Produktion war von einer Bürokratie zur Unterhaltung der Bewässerungsanlagen oder, wie in Ägypten: zur Vermessung und Aufteilung des Landes nach den jährlichen Überschwemmungen, abhängig. Zugleich erreichte sie eine Produktivität, die es dem Staat erlaubte, einen großen Teil des produzierten Reichtums für die herrschende Klasse abzuzweigen. Von nun an konnte auch Militär als spezieller Berufsstand unterhalten werden. Ziele der Kriegsführung waren Eroberung und Unterwerfung benachbarter Völker, die wahlweise versklavt, dem eigenen Reich eingegliedert oder tributpflichtig gemacht wurden.
Nebenbei bemerkt: Die Entwicklungsstufe, die mit den Hochkulturen beginnt, haben Morgan und im Anschluss an ihn auch Engels als „Zivilisation“ im Gegensatz zur vorangehenden „Barbarei“ bezeichnet. Allerdings war sich Engels dabei der besonderen Schönheiten der „Zivilisation“ sehr wohl bewusst:
„Da die Grundlage der Zivilisation die Ausbeutung einer Klasse durch eine andre Klasse ist, so bewegt sich ihre ganze Entwicklung in einem fortdauernden Widerspruch. Jeder Fortschritt der Produktion ist gleichzeitig ein Rückschritt in der Lage der unterdrückten Klasse, d. h. der großen Mehrzahl. […] Und wenn bei den Barbaren der Unterschied von Rechten und Pflichten, wie wir sahen, noch kaum gemacht werden konnte, so macht die Zivilisation den Unterschied und Gegensatz beider auch dem Blödsinnigsten klar, indem sie einer Klasse so ziemlich alle Rechte zuweist, der andern dagegen so ziemlich alle Pflichten.“ (S. 171/172)
An das Ende seiner Schrift setzt Engels die Sätze, mit welchen Morgan seine „Ancient Society“ abgeschlossen hat:
„Seit dem Eintritt der Zivilisation ist das Wachstum des Reichtums so ungeheuer geworden, seine Formen so verschiedenartig, seine Anwendung so umfassend und seine Verwaltung so geschickt im Interesse der Eigentümer, dass dieser Reichtum, dem Volk gegenüber, eine nicht zu bewältigende Macht geworden ist. Der Menschengeist steht ratlos und gebannt da vor seiner eignen Schöpfung. Aber dennoch wird die Zeit kommen, wo die menschliche Vernunft erstarken wird zur Herrschaft über den Reichtum, wo sie feststellen wird sowohl das Verhältnis des Staats zu dem Eigentum, das er schützt, wie die Grenzen der Rechte der Eigentümer. Die Interessen der Gesellschaft gehen den Einzelinteressen absolut vor, und beide müssen in ein gerechtes und harmonisches Verhältnis gebracht werden. Die bloße Jagd nach Reichtum ist nicht die Endbestimmung der Menschheit, wenn anders der Fortschritt das Gesetz der Zukunft bleibt, wie er es war für die Vergangenheit. Die seit Anbruch der Zivilisation verflossene Zeit ist nur ein kleiner Bruchteil der verflossenen Lebenszeit der Menschheit; nur ein kleiner Bruchteil der ihr noch bevorstehenden. Die Auflösung der Gesellschaft steht drohend vor uns als Abschluss einer geschichtlichen Laufbahn, deren einziges Endziel der Reichtum ist; denn eine solche Laufbahn enthält die Elemente ihrer eignen Vernichtung. Demokratie in der Verwaltung, Brüderlichkeit in der Gesellschaft, Gleichheit der Rechte, allgemeine Erziehung werden die nächste höhere Stufe der Gesellschaft einweihen, zu der Erfahrung, Vernunft und Wissenschaft stetig hinarbeiten. Sie wird eine Wiederbelebung sein – aber in höherer Form – der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit der alten Gentes[9]“
[1]erschienen 1884, MEW Bd. 21, S. 27-173
[2]abrufbar unter https://www.marxists.org/reference/archive/morgan-lewis/ancient-society/ch29.htm
[3]vgl. MEW 21, S. 92 und 94
[4]vgl. MEW 4, S. 462 vgl. MEW 21, S. 92 und 94
[5]Harald Meller / Kai Michel / Carel van Schaik „Die Evolution der Gewalt“, dtv 2024
[6]vgl. EdG S. 292 ff
[7]Das Kapital Bd. 1 S. 534
[8]vgl. hierzu das Kapitel „Moral als Weltanschauung“ in Rudolf Netzsch „Nicht nur das Klima spielt verrückt“, München 2023
[9]Damit ist die Gens, wie sie Morgan bei Völkern wie den Irokesen als urwüchsige Form der herrschaftsfreien Abstammungsgemeinschaft, beschrieben hat, gemeint.



Schade, dass die Bedeutung der Religion nicht ausgeführt wird.
Religion als ideologischer Teil der Herrschaft gehört ja wohl in das Kapitel, in dem davon die Rede ist, dass die gesteigerte Produktivität „es dem Staat erlaubte, einen großen Teil des produzierten Reichtums für die herrschende Klasse abzuzweigen“.
Diese wiederum verwendete einen erklecklichen Teil davon, um einen riesigen Apparat von Leuten zu finanzieren, der ihre Herrschaft rechtfertigte (die Kirche).
Heute treten die Massenmedien an deren Stelle und zunehmend die Ausbildungsinstitute. Der fast lückenlose Überwachungsapparat im Mittelalter wird neuerdings durch das Internet und Mobiltelefone, GPS, ersetzt – viel billiger als damals.
Großer Gott, da fühlt sich der nächste berufen, irgendeinen Schwachsinn über die Vergangenheit zu erfinden.
Kann man eigentlich selbst drauf kommen, dass es nicht „billiger“ ist, GPS Satteliten in die Erdumlaufbahn zu schießen, als … was auch immer du dir unter „lückenloser Überwachung“ im Mittelalter zurecht fantasierst.
Oh, Oh, Herr Sikkimoto – wir werden wütend. Dabei ist die lückenlose Überwachung der europäischen Bevölkerung im Mittelalter durch den Kirchenapparat derart gut belegt, dass Ihre Verve wohl aus ganz anderen als aus wissenschaftlichen Gründen herrührt (nur eine Vermutung).
Ja, wenn sich jemand irgendwelche Behauptungen aus dem Arsch zieht und als „gut belegt“ verkauft, ist es völlig legitim auch mal ungehalten zu werden.
Wo sind denn diese Archive, wo das Leben eines Bauern in irgendeinem Flecken um 1108 „lückenlos“ dokumentiert ist? Ich glaube die Geschichtswissenschaft würde sich sehr über deine Quellen freuen.
Jetzt werden Sie auch noch vulgär-unverschämt, dann hat sich ein weiterer Dialog mit Ihnen für mich erledigt – im Übrigen muss Sie Ihre Erinnerung täuschen, mit Ihnen Schweine gehütet habe ich nie – gehörte nicht zu meinen Aufgaben.
Es ist unverschämt, Lügengeschichten zu verbreiten. Noch unverschämter ist es, herumzuheulen, wenn man darauf hingewiesen wird.
Unter uns Arbeitern gibt es eine alte Weisheit, die von Generation zu Generation weiter gegeben wird:
„Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten“
Ich wage zu bezweifeln, daß Herr Netzsch die Entstehung der Religon auf Grundlage einer konsistente Theorie erklären kann.
Zumindest die Buchreligionen konnten erst entstehen als die Schrift entstanden war.
Erst die Schrift als erste Auslagerungsdatei menschlichen Denkens, hat „religiöse“ Erzählung von der mündlichen „stillen Post“ voller Kopierfehler zum schriftlich konservieren “ Gesetz“ gemacht.
Unser Bewusstsein mit Ich- Narrativ entstand mit der Schrift als Spiegel zur Selbstbezüglichkeit.
Nach der Lektüre von „Evolution der Gewalt“ kann ich da etwas nachliefern:
Charakteristisch für die religiösen Vorstellungen von Jäger und Sammler Völkern ist, dass deren übernatürliche Wesen sich nicht sonderlich um die Menschen kümmern. Die Religion hat bei ihnen im Wesentlichen die Funktion, Naturphänomene begreiflich zu machen. Götter, die ins menschliche Leben eingreifen, gibt es erst, seit ein Legitimationsbedarf für Herrschaft aufkam. Da setzen die Götter plötzlich Regeln, beobachten die Menschen, belohnen oder bestrafen sie, haben „auserwählte Völker“ und durch ihre Gnade eingesetzte Herrscher.
Dieser Artikel ist wirklich schlecht. Da redet jemand über Themen, von denen er offensichtlich keine Ahnung hat. Dabei hatte das Thema so viel Potential! Warum ist es für Overtone nicht möglich, einen Ethnologen oder Archäologen mit Spezialisierung auf entsprechende Kulturen zu befragen? Warum muss da ein Dogmatiker auftreten, der ein(!) Buch zum Thema gelesen hat, mit dem einzigen Ziel, seine Vorurteile zu bestätigen?
Ihr Kommentar ist wirklich schlecht. Wo hat denn der Autor seine Ahnungslosigkeit bewiesen? Führen Sie Ihren Punkt aus und bereichern Sie das Thema, anstatt nur schlechte Stimmung zu verbreiten.
Zum Beispiel die Sklaverei bei den Indianern : https://de.wikipedia.org/wiki/Sklaverei_bei_den_Indianern_Nordamerikas
Es gab bei den Indianern auch und gerade solange sie noch nicht von den europäischen Einwanderern beeinflusst waren, bereit sehr unterschiedliche kulturelle Entwicklungsstufen, die weitgehend auch den archäologisch bekannten Entwicklungsstufen der Europäer entsprechen. Im Zentrum der Betrachtung bei Engels standen die Irokesen aus dem östlichen Nordamerika. Diese, und auch andere Indianer aus diesem Gebiet kannten keine Sklaverei, wohl aber regelmäßige Kriege.
Ich picke mir jetzt einen Punkt heraus, weil ich mir nicht die Finger wund tippen möchte: Die Behauptung, es gäbe keinen Krieg bei Jäger und Sammlerkulturen mit Technologie der Altsteinzeit ist unhaltbarer Schwachsinn. Diese Kriege sind gut dokumentiert, können zT heute noch beobachtet werden, schließlich gibt es solche Kulturen noch. Wir hatten erst eine Dame im Interview bei Overtone, die in Papua-Neuguinea bei Stämmen aufgewachsen ist – mit Kriegen und Kannibalismus inklusive.
Die Behauptung, es gäbe in Jäger und Sammlerkulturen keinen Grund für Kriege ist absurd. Wenn die materielle Basis aus Jagen, Fischen und Sammeln besteht dann ist der Zugang zu Jagd- und Fischgründen, Obstvorkommen etc ÜBERLEBENSNOTWENDIG. Wenn ein anderer Stamm alle Beeren aufgesammelt hat, gibt es für den eigenen Stamm dort nichts mehr zu sammeln.
Das die Archäologie wenig Spuren für Kriegshandlungen in der europäischen Altsteinzeit findet liegt eher daran, dass die Bevölkerungsdichte so gering war, dass oft genug für alle da war. Es hat sich nicht gelohnt Kriege zu führen, weil Kriege riskant sind und man stattdessen einfach weiter ziehen konnte.
In dem Maße, wie die Bevölkerung steigt, ist ein Ausweichen nicht mehr möglich. Das markiert auch einen Übergang zum europäischen Mesolithikum (was der Autor nicht verstanden hat – er glaubt, man hätte plötzlich mehr Lust auf Fischfang gehabt).
Ihre Aussagen sind widersprüchlich – offenbar merken Sie das gar nicht: Zunächst behaupten Sie, Kriege bei Jägern und Sammlern habe es überall und zu jederzeit gegeben, dann kommen Sie damit um die Ecke, dass man kriegerische Werkzeuge nicht gefunden habe, weil die Jäger und Sammler so weit voneinander verstreut lebten (geringe Population auf riesigen Territorien), sagen richtig, dass unter solchen Verhältnissen gar kein Krieg notwendig war (sich nicht lohnte), um dann mit der Erleuchtung zu kommen, dass mit steigender Bevölkerung der Konkurrenzdruck um Nahrung zunahm (was gewalttätige Auseinandersetzungen nach sich zog) und man zunehmend Fische als Nahrungsquelle nutzte (was wiederum die Sesshaftigkeit beförderte).
Und ob Ihre Eingangsfloskel („schließlich gibt es solche Kulturen noch“) auch nur ein Jota vom Schwachsinn entfernt ist, den Sie dem Autor vorwerfen, ziehe ich in Zweifel.
Ja was denn nun, Herr Sikkimoto?
Da ist kein Widerspruch. Lies den Text ruhig nochmal, solange bis du ihn verstanden hast. Ich habe mir damit immerhin mehr Mühe gegeben, als du mit deinem Verhalten verdient hast.
Und Du, Sikkimoto, redest wie jemand, der von seiner Ahnung nicht viel preisgeben will.
Ja. Als interessierter Laie sollte man das Feld ruhig Leuten überlassen, die tatsächlich Ahnung haben. Das gilt für mich genau wie für den Autor.
Warum geht man überhaupt der Frage nach, wie „Klassengesellschaften“ entstanden sind? Wäre es nicht viel sinnvoller, sich die jeweilige Klassengesellschaft anzuschauen?
Eine Feudalgesellschaft unterscheidet sich vom Kapitalismus, von diesen Unterschiede wird abstrahiert, wenn man auf „Klassengesellschaft“ an sich abzielt.
„ Warum geht man überhaupt der Frage nach, wie „Klassengesellschaften“ entstanden Bring es doch auf den Punkt -Warum sollten wir uns überhaupt mit Geschichte befassen?
Warum löschst Du nicht gleich die Erinnerungen an Dein bisheriges Leben. Auch das hat eine Geschichte.
Wenn es nichts gibt, was man besitzen kann, ist diese Aussage trivial. Ich schätze aber, dass sie ihre Waffen und Kleidungsstücke trotzdem für sich hatten und gewissermaßen als ihr Eigentum betrachteten. Woher man wissen will, ob es „Herrschaft“ gab, wäre mal interessant, selbst die Indianer hatten i.d.R. sowas wie einen Häuptling, einen Ältesten, einen Ältestenrat, einen Medizinmann usw. die mehr Einfluß hatten, als andere, ist das keine „Herrschaft“? Das ist wohl lediglich eine Definitionsfrage.
Da es sich in aller Regel um kleine Überlebensgemeinschaften handelte, größtenteils vermutlich Abstammungsgemeinschaften (Familienclans) ist das naheliegend. Der Irrtum liegt darin, zu glauben, man könne dieses Konzept in unsere modernen Massengesellschaften übernehmen.
Lohnarbeit als Ausbeutung zu bezeichnen, ist lächerlich, sie ist ein freiwilliges Vertragsverhältnis zum beidseitigen Nutzen. Das kann unter gewissen negativen Umständen ausbeuterisch sein, aber oft genug ist das auch nicht der Fall.
Das ist wieder so ein „alle Menschen sind gleich“-Stuss. Sind sie nicht! Jemand der nicht gern jagt, der handelt nicht gegen seine „gefühlsmäßige Veranlagung“, wenn er sich davor drückt, sondern im Einklang mit dieser! Das ist nur in engmaschingen Sozialgemeinschaften nicht dauerhaft möglich.
Woher will man das wissen?
https://www.spektrum.de/news/steinzeit-europas-aeltester-krieg/2196672
https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/fruehester-moderner-europaeer-war-opfer-einer-gewalttat-4343/
Konflikte gab es immer, auch Gewalt, auch innerhalb von Gemeinschaften. Menschen können sich nicht ausstehen, benehmen sich daneben, entsprechen nicht der sozialen Gruppennorm, legen sich mit dem Alphamännchen an, nehmen sich einen Partner, der ihnen nicht zusteht etc. selbst bei Primaten, mit denen wir immerhin recht eng verwandt sind, kann man das beobachten.
Man beachte die überspezifische Einengung „Indianern des östlichen Nordamerika“, denn Wikipedia schreibt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sklaverei_bei_den_Indianern_Nordamerikas#Sklaverei_unter_den_Indianern
Inka und Co waren sowieso nicht zimperlich.
So ein Quatsch! Allein in der Wildnis lebt man i.d.R. nicht lange, schon gar nicht im kalten Norden und mit Entfernungen, die in hunderten km zu messen sind. Außerdem kann man entflohene Sklaven jagen und dann ein Exempel an ihnen statuieren, damit die anderen es gar nicht erst versuchen.
Das ist nichts als eine Behauptung, die ich nicht für beweisbar halte. Menschen sind nicht gleich, auch damals dürfte es schon Psychopathen gegeben haben und übermäig aggressive Charaktere, alles andere wäre verwunderlich. Damals wurde routinemäßig gejagt, das Töten von Tieren ist ein Gewaltakt, bei dem eine Gewöhnung vorausgesetzt werden muss. Sich gegenseitig umzubringen, dürfte heute eine viel größere psychologische Hürde sein.
Nicht wenn man Lohnarbeit als Ausbeutung definiert, nicht wenn man Abweichler, die der Gemeinschaft schaden, nicht bestrafen kann…
Ich muss erstmal aufhören, der Artikel ist in meinen Augen vor allem confirmation bias.
Marx hat viel richtiges gesagt, zb über den Kapitalismus. Hat sich aber auch verschätzt, was den Menschen betrifft.
So hat er vorrausgesagt das der Sozialismus den Kapitalismus ablösen würde, und das sogar deterministisch „absterbende faulende Kapitalismus“. Ist aber nicht eingetreten, stattdessen gabs sogar eine Rückentwicklung bekanntlich.
> Nicht anders ist es auch mit der Gewalttätigkeit: Es gibt keine natürliche Neigung des Menschen zur Gewalt
Wenn dem so wäre bräuchten wir kein Strafrecht.
> Es wurde bereits erwähnt, dass egoistisches Verhalten, etwa in Form von Drückebergerei, schon in den paläolithischen Gesellschaften sporadisch vorkommen, sich aber nicht zu festen, gesellschaftlich verankerten Formen der Ausbeutung auswachsen kann. Auf die Frage, ob eine Neigung zur Ausbeutung in der menschlichen Natur angelegt sei, ist also zu antworten, dass es nichts gibt, was den Menschen von Natur aus dazu treibt, sondern lediglich, dass er die Möglichkeit dazu besitzt.
Hier kommen wir genau zu dem Punkt an dem Marx irrte und weshalb der Sozialismus, zumindest in dieser Form scheiterte. Er unterschätzte vereinfacht gesagt die Faulheit des Menschen.
Der Mensch braucht Druck. Ohne wird der Mensch faul. Genaugenommen ist die gesamte Natur von Natur aus faul. Der Löwe jagt nicht mehr Tiere als er unbedingt braucht . Danach liegt er faul in der Sonne. Auch die Gewalttätigkeit ist in der Natur begründet. Der Löwe tötet Tiere. Er könnte auch die ganze Zeit umherwandern und nach Aas suchen. Das kostet aber mehr Zeit und hat weniger Ertrag. Das der Mensch in der Regel nicht gewalttätig ist liegt daran das das soziale Zusammenleben mehr Vorteile bietet. Das ändert sich wenn die Zeiten chaotisch werden. Wenn dir keiner mehr Rente auszahlt, oder Bürgergeld oder Lohn und du zusehen musst das du genug zu Essen ranschaffst.
Man sollte nicht nur die Tier schelten, sondern auch die Pflanzen: Kaum haben sie sich im Sonnenlicht vollgefressen, schon hängen sie faul in der Nacht rum. Auf den Scheiterhaufen mit dem selbstgefälligen Zeug!