
Künstliche Intelligenz wird von allen Regierungen gefördert, allen voran von der amerikanischen unter Trump, während gleichzeitig Migranten gejagt und teils mit brutaler Gewalt eingefangen und abgeschoben werden. Man könnte auf den Gedanken kommen, dass die KI vielen Amerikanern Arbeitsplätze wegnehmen wird, die man dann auf die prekären Jobs der Migranten schieben will.
Zumindest wurde erwartet, dass durch Massendeportationen eine Knappheit an billigen Arbeitskräften entsteht, was zu höheren Löhnen führen soll, die für Amerikaner dann attraktiv sind. Man merkt allerdings schnell, dass dies nicht funktioniert, die Lebensmittelpreise steigen und kein ausreichender Ersatz für die Migranten gefunden wird. Also wurden zeitbeschränkte Visa H-2A für Migranten etwa für die Landwirtschaft, die sowieso häufig der Ausbeutung ausgesetzt sind, mit niedrigeren Stundenlöhnen als bislang verbunden. Das wird Amerikaner nicht anlocken, sondern die verbliebenen Feldarbeiter vertreiben und ausgerechnet vermehrt Migranten anziehen, die man ja eigentlich loswerden wollte. Überdies sinkt der Anreiz zur Automatisierung der Landwirtschaft.
Vielleicht wird auch nur die Hunderte Milliarden schwere KI-Blase platzen, was die Wirtschaft abstürzen und viele Arbeitsplätze kosten wird, aber den Tech-Milliardären nicht weiter schadet. Jeff Bezos bereitet dafür vielleicht schon die Argumentation vor, wenn er sagt, „dass Blasen sogar etwas Gutes sein können, denn wenn sich der Staub gelegt hat und man sieht, wer die Gewinner sind, profitiert die Gesellschaft von diesen Erfindungen.“ Wie The Atlantic schreibt, würden viele aus der reichen und mächtigen Tech-Elite die Idee verbreiten, dass Blasen und deren Zerplatzen gut sei. So meint Tech-Milliardär Hemant Taneja von General Catalyst, dass es beim Platzen zwar zu „spektakulären Zusammenbrüchen“ käme, wenn Unternehmen bankrott gehen und Angestellte entlassen werden, aber das sei es wert, um für „dauerhafte Unternehmen, die die Welt für immer verändern“, zu zahlen.
Allmählich scheinen die Amerikaner aber auch größere Ängste vor KI und deren Folgen zu entwickeln. Zumal deutlich wird, dass KI zu Massenentlassungen führt oder zumindest benutzt wird, diese zu begründen. Und die Menschen, die in der Umgebung von KI-Datenzentren leben, müssen diese massiven Eingriffe durch höhere Stromgebühren mitfinanzieren. Auch für den hohen Wasserverbrauch werden die Preise für normale Kunden steigen. Der Landverbrauch nimmt zu, wenn Datenzentren, Chip-Fabriken und eigene, nicht mit dem Stromnetz verbundene Kraftwerke gebaut werden. Die New York Times hat vor kurzem dieses Thema aufgegriffen: „Strom entwickelt sich zu einem wichtigen politischen Thema, wobei heftige Auseinandersetzungen darüber entbrennen, wie hoch die Energiekosten sind, woher die Energie stammt und wer für was aufkommen soll. Rechenzentren, die enorme Mengen an Energie verbrauchen, stehen im Mittelpunkt dieser Debatten.“ Oft werden auch mit Gas betriebene Generatoren verwendet, die sehr laut sind.
Die Bundesregierung will Deutschland bis 2030 zu einem der attraktivsten Standorte für Rechenzentren machen, um Künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing zu fördern. Die Strategie, so der Bundesdigitalminister Karsten Wildberger: „Genügend Flächen, bezahlbarer, sicherer Strom und schnelle Genehmigungen. Jedes neue Rechenzentrum in Deutschland stärkt unsere digitale Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit.“ Zu erwarten ist in Deutschland dann auch wie schon in den USA eine zunehmende Ablehnung von Künstlicher Intelligenz und der digitalen Infrastruktur wie Datenzentren.
Nach einer NBC-Umfrage von Anfang März ist KI nur ein wenig beliebter als ICE, Trumps Rowdy-Truppe, die schon mal Unbewaffnete ermordet und ansonsten durch Brutalität bei der Abschiebung von Migranten glänzt. Nur 26 Prozent sehen KI positiv, 46 Prozent negativ. 56 Prozent sehen ICE negativ, 51 Prozent die Republikanische Partei, 52 Prozent die Demokratische Partei, 53 Prozent Donald Trump, 61 Prozent den Iran. Allerdings liegt die KI bei der Netto-Zustimmungsquote, der Differenz zwischen positiver und negativer Beantwortung, an drittletzter Stelle mit -20 vor der Demokratischen Partei mit -22 und – ganz negativ – dem Iran mit -53.
Nach einer Pew-Umfrage sagen 39 Prozent, dass Datenzentren negative Folgen für die Umwelt haben. 14 Prozent sagen weder gut noch schlecht, 4 Prozent gut, 17 Prozent haben keine Meinung. Ähnlich sagen 38 Prozent, die Folgen seien für Energiekosten der Haushalte negativ, 30 Prozent für die Lebensqualität der Anwohner. Nur für Jobs und Steuern der Gemeinden gibt es eine eher positive Einschätzung von 25 bzw. 23 Prozent. Demokraten und jüngere Menschen sehen Datenzentren negativer als Republikaner und ältere Menschen.
No Data Center
In den USA breitet sich der Widerstand gegen den Bau von Datenzentren aus, tausende neue sind geplant. Es gibt Hunderte von lokalen Initiativen. Informieren über die neuen Maschinenstürmer kann man sich etwa auf der Website Data Center Watch. Dort heißt es: „Der Widerstand in den Kommunen ist mittlerweile ein zentraler Faktor bei der Entwicklung von Rechenzentren und kein Randthema mehr. Im Jahr 2025 blockierte oder verzögerte lokaler Widerstand Dutzende von Rechenzentrumsprojekten mit einem potenziellen Investitionsvolumen von 152 Milliarden US-Dollar. Der Widerstand ging über lokale Kampagnen hinaus und führte in mehreren Bundesstaaten zu Rechtsstreitigkeiten, Moratorien und Anfechtungen von „rechtskräftigen“ Bauvorhaben, was in der zweiten Jahreshälfte Engpässe und Verzögerungen mit sich brachten.“
In Maine wurde erstmals ein erst einmal bis 2027 geltendes Verbot für den Bau neuer Rechenzentren vom Parlament ausgesprochen, das allerdings erst in Kraft tritt, wenn die Gouverneurin ihre Unterschrift daruntersetzt. Aber es gibt in Städten bereits Moratorien und einige Bundesstaaten erwägen auch temporäre Verbote. Das geht natürlich gegen die Regierung Trump, die IT-Konzerne und die Tech-Milliardäre. Dieser hatte in einem Dekret verlangt, die KI voranzutreiben und alle Regulierungen für den Bau von Rechenzentren beiseite zu stellen (Trump will amerikanische KI-Dominanz, aber mit Austreibung des woken Bösen). Der Widerstand richtet sich auch gegen die von Trump vollzogene Missachtung von Umwelt- und Klimaschutz. Die Gegner kritisieren nicht nur steigende Strom- und Wasserrechnungen, sondern auch den immensen Wasserverbrauch und die Umwelt-, Lärm- und Luftverschmutzung und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken. In ländlichen Gegenden werden auch die riesigen Anlagen abgelehnt.
In Common Dreams hofft man, dass sich daraus eine soziale Bewegung entwickeln könnte, die die politische Spaltung überwindet: „Die Zusammensetzung der Anti-Rechenzentrums-Bewegung unterscheidet sich von typischen Bewegungen für soziale Gerechtigkeit – sie fällt nicht nur in den Bereich der Linken oder der liberalen Mitte, sondern umfasst auch Personen, die sich als Republikaner bezeichnen. Data Center Watch berichtete, dass 55 % der Politiker, die sich gegen Rechenzentren aussprechen, Republikaner sind, und 45 % Demokraten. Diejenigen, die links stehen, sind besorgt über die Auswirkungen auf die Umwelt. Diejenigen, die rechts stehen, lehnen Steuererleichterungen für Bauträger weitgehend ab. Und Themen wie Stromverbrauch, Belastung des Stromnetzes und steigende Preise ziehen sich quer durch alle Lager.“ Man fühlt sich an die Anti-AKW-Bewegung in Deutschland erinnert.
In der EU versucht man, den Widerstand gegen den Rechenzentren gar nicht erst aufkommen zu lassen und hält Daten über die Bestriebsdaten auf Wunsch der IT-Konzerne zurück (EU hält Umweltdaten von Rechenzentren geheim). In der Regulierung von 2024 heißt es entsprechend: „Die Kommission und die betroffenen Mitgliedstaaten behandeln alle Informationen und Leistungsindikatoren zu einzelnen Rechenzentren, die gemäß Artikel 3 an die Datenbank übermittelt werden, vertraulich.“ Die geschäftlichen Interessen der Konzerne gehen über die Information der Öffentlichkeit über die Folgen für die Umwelt und die Gesundheit.
Der demokratische Senator Bernie Sanders fordert ein Moratorium für den Bau von Datenzentren, die „tiefgreifende Auswirkungen auf die Land- und Wassernutzung haben und die Stromkosten in die Höhe treiben“. KI werde, warnt er, „katastrophale Auswirkungen auf das Leben der amerikanischen Arbeiterklasse haben und in jedem Sektor unserer Wirtschaft Millionen von Arbeitsplätzen für Arbeiter und Angestellte vernichten“. Man dürfe nicht zulassen, „dass eine Handvoll milliardenschwerer Big-Tech-Oligarchen Entscheidungen treffen, die unsere Wirtschaft, unsere Demokratie und die Zukunft der Menschheit neu gestalten werden. Wir brauchen eine ernsthafte öffentliche Debatte und demokratische Kontrolle über dieses Thema von enormer Tragweite.“ Das scheint man in der Bundesregierung auch nicht vorzuhaben.
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Angesichts der Realität kommt mir die „Strategie“ der Bundesregierung wie ein Wolkenkuckucksheim vor.
„Genügend Flächen, bezahlbarer, sicherer Strom und schnelle Genehmigungen.“ Von was redet dieser Mensch da?
Aber auch in den USA dürfte die KI Blase bald zum platzen kommen.
Mit 39 Billiarden Dollar ungedeckten Schecks tickt die Zeit und sollte die Weltwirtschaft durch die Blockade der Energielieferungen aus dem Golf stagnieren, dann wird wohl niemand mehr die anfallenden Zinsen dafür aufkommen können.
Wenn KI nicht funktioniert, müsste man nicht dagegen kämpfen. Hier widersprechen sich die Kritiker selbst.
Das ist keine Blase. Was nicht heisst das nicht an der einen oder anderen Stelle zuviel versprochen wird. Allerdings geht die Entwicklung sehr schnell und wird dann von der Realität eher überholt.
KI ist ein Problem für die Arbeitsplätze, da machts aber mehr Sinn, darüber zu spechen wie man die Auswirkungen abfängt, statt sich an Big Tech Hetze zu beteiligen, oder platzenden Blasen zu spekulieren. Das sind Scheingefechte die niemanden was bringen.
Das Thema Stromverbrauch/Umwelt ist ein Pseudo Argument. Allerdings in Deutschland ein Problem, weil die Ideologie hier die neuesten Kraftwerke lahnmgelegt und teils bereits gesprengt hat. Rechenzentren wollen halt nicht nur arbeiten wenn die Sonne scheint. KI ist aber egal wo die Dinger stehen. Da hat man sich um die Arbeitsplätze die entstehen könnten, noch selbst beschnitten.
KU funktioniert ja! Nur in wessen Sinn, das ist die Frage!
Wenn sie benutzt wird, persönliche Verantwortung auszuschalten, weil einfach keine Menschen mehr in Entscheidungen (Verwaltungsakte etc) involviert sind, „funktioniert“ sie ja auch. Eben im Sinne derer, die nicht greifbar sein wollen.
DAs Modewort „KI“ mal beiseite: es geht um mehr Kapazität für mehr Datensammelei in Verbindung mit Biometrie, Überwachung und Zensur. Da das alles dann nicht funktioniert – das ist halt Software, da gibt es Fehler, da kann man nichts machen – führt das dann zu geplatzten Blasen, geplatzten Träumen und Bauruinen.
„Wenn KI nicht funktioniert, müsste man nicht dagegen kämpfen. Hier widersprechen sich die Kritiker selbst.“
Steile These. Der Punkt ist, dass es immer eine Zeit dauert, bis Entscheider (und Geldgeber) einsehen, dass etwas vielleicht doch nicht so funktioniert wie erhofft (und man damit nicht soviel Geld scheffelt, wie man sich erhofft hatte). Bis zu einer solchen Erkenntnis (falls es diese denn gibt), werden allerdings viele Datenzentren gebaut sein und die Lebenshaltungskosten in den Gegenden mit den Datenzentren gestiegen sein etc.
Außerdem pumpt man momentan sehr viel Geld da rein, da man erhofft, dass man später damit viel Profit machen wird, ob in der Hinsicht „KI funktioniert“ oder nicht, wissen die Geldgeber (und Investoren) allerdings nicht, es ist halt eine Wette auf die Zukunft (und auf möglichst hohe Profite).
ps. Für ein paar Dinge sind die Softwaresysteme (und „Algorithmen“), welche neuerdings meist als KI (oder auch LLM) ettikettiert werden, geeignet für andere Dinge allerdings eher nicht.
> Steile These.
Reine Logik 😉
„da man erhofft, dass man später damit viel Profit machen “ klar, hatte ich aber auch schon angedeutet.
> es ist halt eine Wette auf die Zukunft
Investitionen sind immer eine Wette auf die Zukunft. Der Gedanke ist in Deutschland nur verlorengegangen, deshalb scheint uns das so fremd.
„KI ist aber egal wo die Dinger stehen“ – wohl war. Nur warum wollen die die Rechenzentren ausgerechnet dort bauen, wo es zum Beispiel am wenigsten Wasser gibt? In China wurde jüngst eins ins Meer, unter Wasser gebaut. Kühlung optimal, stört absolut niemanden. In Deutschland baut man einen der größten Wasserverbraucher (Tesla) in die sprichwörtliche Wüste. In den USA wollen sie Rechenzentren in Naturschutzgebiete bauen, oder in dicht besiedelte Gebiete – völlig ohne Not, Sinn und Verstand. Sind wir bekloppt, oder einfach nur rücksichtslos?
Sie wollen jetzt ja sogar KI-Rechenzentren im All aufbauen!
https://www.zdfheute.de/wissen/musk-weltall-rechenzentren-satelliten-experte-100.html
Angeblich, weil dort Energie (Solar) leicht verfügbar ist und Kühlung kein Problem.
Letzteres ist übrigens Unsinn, denn im Vakuum kühlt nichts. Und das verrät auch, daß etwas anderes dahintersteht:
Rechenzentren im All sind im wahrsten Sinn des Wortes „extraterritorial“. Also wessen Recht gilt dort noch?
Dann kann keiner mehr behaupten die würden zuviel Wasser oder Strom kosten. 😉
> Letzteres ist übrigens Unsinn, denn im Vakuum kühlt nichts
Das All ist ultrakalt. Es gibt nur keine Wärmeleitung, aber Wärmeabstrahlung. Sonst wäre es auf der Erde nachts auch nicht kühler.
> Rechenzentren im All sind im wahrsten Sinn des Wortes „extraterritorial“. Also wessen Recht gilt dort noch?
Das die damit weg von vandalierenden Leuten sind ist sicher ein Aspekt. Wenn Musk die Dinger da aufstellt gilt mindestens das amerikanische Recht. Er selbst ist ja nicht extraterritorial.
Die Wärmeabstrahlung ist aber sehr ineffizient. Und wenn man dann zusätzlich Wärme erzeugt (elektronische Bauelemente wandeln praktisch jedes aufgenommene Watt am Ende in Wärme um), hat man ein massives Problem. Und mangels eines wärmeableitenden Mediums um den Satelliten herum (Luft, Wassser, Gase) kann man die Kälte im All nicht nutzen.
Daß es nachts auf der Erde kühler ist, hat denn auch vor allem damit zu tun, daß ohne Sonne keine zusätzliche Energie ins System kommt.
@Patient 0: „Das Thema Stromverbrauch/Umwelt ist ein Pseudo Argument.“
Ach ja, dann erklären Sie das doch mal, bin schon ganz Ohr.
Aha, doch wieder Zufall, aber Zufälle gibt es doch gar nicht. Habe ich doch Herrn Rötzer bei meinen unregelmäßigen Besuchen auf der Seite „Overton“ bei einem Thema ertappt, bei dem es um des deutschen Michels Heimatland geht, naja zumindest teilweise und mit einem Stoßseufzer am Ende. Ansonsten hält er sich recht viel im Ausland auf mit seinen Kommentaren. Nun dieses heikle Thema mit der KI. Da frage ich mich doch, ob Herr Rötzer nicht selbst schon von KI gesteuert ist und zwar von jener, die von mit Unvernunft begabten Leuten geschrieben wurde. Herr Rötzer ist der Gründer dieser Seite, die außerhalb des deutschen Mainstream alternativ aufklären soll. Was bedeutet Aufklärung? Herr Rötzer schauen sie doch dafür einmal bei Immanuel Kant rein https://www.projekt-gutenberg.org/kant/aufklae/aufkl003.html
Dort werden sie erfahren, dass das was sie tun, eigentlich nur dazu dient, die Unmündigkeit der Deutschen weiter aufrechtzuerhalten. Was hat denn eine Bundesregierung noch zu sagen? Eigentlich doch nichts anderes als das, was sie von den Herren der Deutschen vorgegeben bekommt und dieses Vorgegebene auf die Bewohner des Bundesgebietes , deren das deutsche Volk noch ein Teil ist, durchzusetzen. Bundesregierung, welch ein Begriff gegenüber einer Staatsregierung. Dieser sog. Bund seit 1990 mit dem Übereinkommen zur Regelung bestimmter Fragen in bezug auf Berlin http://www.bundvfd.de/wp-content/uploads/2016/11/Regelung_Berlin_25_09_90.pdf
., das nichts weiter enthält als die Fortgeltung von Besatzungsgesetz zu einer US-Kolonie verkommen. Dazu ein rechtsungültiges Grundgesetz, nicht nur weil der alte Art. 23 , der den Geltungsbereich enthielt, durch die drei Westmächte zum 17.7.1990 aufgehoben wurde, sondern in der Hauptsache, weil der verfassungsgebende Kraftakt, der in der Präambel des GG von 1990 zum zweiten Mal Einzug fand, und mit dem sich das deutsche Volk das Grundgesetz gegeben habe, erstunken und erlogen ist http://www.bundvfd.de/wp-content/uploads/2016/09/opelt-recht-04-050601.pdf
Ein solcher bundesweiter Kraftakt würde im GG einer Voraussetzung bedürfen. Dort wird aber im Art. 20 zwar von solchen Dingen geäußert, im Art. 29 aber nur die Voraussetzung für die Länder geschaffen. Für das Bundesgebiet selbst gibt es keine Bestimmung, mit dem ein verfassungsgebender Kraftakt hätte stattfinden können. Das Bundesgebiet einst die drei Westzonen, ist nach Art. 25 dem Völkerrecht verpflichtet und in diesem Art. ist der Hinweis auf die Bewohner des Bundesgebietes. Das Bundesgebiet durch die feindliche Übernahme der DDR von 1990 auf die vier Besatzungszonen erweitert. Die vier Besatzungszonen stellen nach fortgebildetem Völkerrecht das Restgebiet des deutschen Staates dar. Der deutsche Staat nach Entscheidung des Grundgesetzgerichts 2 BvF1/73 von 1973 http://www.bundvfd.de/uncategorized/kommentierte-ausarbeitungen/attachment/opelt-recht-05-entscheidung-2-bvf-1-73-mit-orientierungssatz/ nach wie vor mangels Organisation (fehlende Verfassung) handlungsunfähig, trägt den Namen Deutsches Reich. Dieser Name wurde mit dem US-amerikanischen Besatzungsgesetz SHAEF 52 http://www.bundvfd.de/wp-content/uploads/2016/11/opelt-recht-11-Shaef-52.pdf
mit Art. 7 Abs. 9 Punkt e folgend geändert: „“Deutschland“ bedeutet das Deutsche Reich, wie es am 31. Dezember 1937 bestanden hat.“ Um es nun abzukürzen, bleibt es einem Deutschen souveränen/selbstständigen Volk vorbehalten seinen Staat einen neuen Namen zu geben, wobei es dazu verurteilt ist, nach dem fortgebildeten verbindlichen Völkerrecht im Restkörper zu leben. Souverän/selbstständig kann das deutsche Volk aber nur werden, wenn es der aufdiktierten Offensichtlichkeit mit selbstbewusster Eigenverantwortung den Rücken kehrt, um sich eine wahrhafte und vom deutschen Volk tatsächlich in Kraft gesetzte Verfassung zu schaffen.
Olaf Thomas Opelt. Plauen, 25.4.2026
Ungeachtet der Tatsache, dass ich sehr sicher davon ausgehe, dass niemand die Auswirkungen des Einsatzes von KI abfedern kann oder auch nur will, stimme ich deiner Annahme zu, dass es Auswirkungen bei der Nachfrage nach menschlicher Arbeit geben wird. Daran besteht für mich nicht der Hauch eines Zweifels. Auch wenn es zur Zeit noch holpert. Ob dabei Investoren zu Grunde gehen, die frühzeitig Geld in die Veranstaltung steckten, was sich vielleicht nicht auszahlt, ist mir ziemlich egal. Die Rechenzentren werden errichtet oder stehen schon, die Energie wird bereitgestellt und die werden in der Dienstleistung, in der, in der Verwaltung – ok, vielleicht nicht in Deutschland – menschliche Arbeit substituieren. Ich glaube, alles andere ist Singen im Wald.
Welche Auswirkungen das zuletzt auf die Menschheit haben wird, vermag ich nicht zu prognostizieren.
Wir können jetzt länger darüber streiten, ob es sich bei KI um Intelligenz handelt oder absehbar handeln wird -ich glaube eher nicht – aber sie wird, was immer sie sein mag, menschliche bezahlte übernehmen
Maschinenstürmerei war noch nie eine empfehlenswerte Politik der Linken. Vor allem, wenn sie ao aussichtslos ist wie hier. Die USA werden unter keinen Umständen auf sie verzichten, denn das ist einer der wenigen Bereiche, in denn sie noch in der ersten Reihe mitspielen können. Hier von China überflügelt zu werden, können sie sich nicht leisten.
Der KI-Boom dauert nun schon drei Jahre. Die KI kann etwas über Schwarze Löcher und Wirtschaftskrisen sagen, aber dem Sparkassenkunden Auskunft zu geben, bringt sie an den Rand des Leistungsvermögens. So drastisch mit den Arbeitsplätzen wird das offensichtlich nicht.
Also ich will auf die KI nicht mehr verzichten. Etwas Astronomie? Hier habe ich zu einem Artikel von Florian Freistetter gewagte Thesen verbreitet und diese von Grok bewerten lassen. (Mein Name dort Artur_57).
https://astrodicticum-simplex.at/2026/04/sternengeschichten-folge-700-toi-700-d/#comment-226110
Wen interessiert schon was Du oder irgendwer privat mit irgendeiner AI mal gemacht hat.
Bei den open weight Modellen hat China inzwischen die Nase schon vorn.
Sora ging im Spätherbst an den Start und ist inzwischen eingestellt nach nicht mal halbem Jahr,
da chinesische freie Modelle das Geschäftsmodell obsolet gemacht haben.
Arbeitsplätze: H&M setzt auf AI generierte Models statt Photoshootings.
Von geschätzten 20 Arbeitsplätzen für eine Kampagne mit shooting bleiben vielleicht 2 -3,
ein Art Director, ein Kundenbetreuer und ein Mensch der die Maschine bedient.
Nix mehr mit Visagisten, Photographen, Stylisten, Beleuchtern, Kabelträgern, Assistenten und Kaffenachfüllern etc.
Ich habe kein TV aber würde mich wundern wenn heute oder spätestens in 2, 3 Jahren das in der TV Werbung anders aussieht.
Zeitungsartikel werden reihenweise mittels AI verfasst und durch AI illustriert.
Täglich werden über 10 000 neue AI generierte Musikstücke auf Streamingplattformen geschaufelt.
AI wählt die Mordopfer der Verbrecherstaaten aus.
An der Börse wird mittels AI gehandelt.
Hausaufgaben werden mittels AI gelöst.
Filme werden mittels AI synchronisiert.
Anleitungen und Dokumentationen werden mittels AI übersetzt.
AI bestimmt was Du auf YT glotzt.
Die Kommentare hier werden offenbar ebenfalls AI moderiert.
Spielzeug wird mit AI designed. Parfum mit AI entworfen.
Medikamente synthetisiert. Mit AI wird massenweise Code geschrieben und auditiert.
Usw usw.
Bei all diesen Einsätzen fallen Arbeitsmöglichkeiten weg.
Und zwar in grossem Stil, nicht „jeder zehnte“ wie das bei vorhergehenden Effizienzsteigerungen der Fall war sondern eher „neun von zehn“.
Gewisse tech Riesen plaudern ganz offen, das tausende Menschen entlassen werden.
Tausende weniger die Steuern entrichten können.
Das Hi und Hott in der transatlantischen Blase sprießt vor Ideenlosigkeit, ob USA oder EU oder Commonwealth, alle vereint etwas, sie besitzen keine klare Vorstellung die diese den Bürgern verbindlich zusagen können.
Das ist ein Toowabohu, die EU will keine Energie aus Russland, bauten ihren Atomstrom ab und fabulieren über grüne Energie. Die USA hat was an modernen Techniken in der Stromversorgung umgesetzt?
Ich weiß das nicht, aber mein Instinkt besagt : NICHTS
Wie soll der ideologische Kampf zwischen Mensch und Technik stattfinden, wenn die Technik überhaupt keine sichere Energieversorgung besitzt? Das gleiche gilt für die EU!
Alles grosse Propaganda, um die leidende ‚goldene‘ Milliarde mit Nihilismus zu versorgen.
Welche Investoren wollen in der EU investieren, wenn die Bürokratie zu viel Zeit und Geld auffrisst?
Investoren investieren in Staaten, die einen schnellen bequemen Rahmen schaffen und der Kostenspiegel durch einen im kurzen Zeitfenster des ROI ermöglichen. Hinzu kommt die Situation, das jeder Stellenabbau einen Brain Dran verursacht.
Jede Veränderung von Intelligenz schwächt eine Nation und baut dafür andere auf.
Vor gar nicht allzu langer Zeit gab es in Deutschland mal so ein kleines wissenschaftliches Nebengleis über „Technikfolgenabschätzung“, „Risikobewertung“ von Technologien und auch der „ethischen Verantwortung der Wissenschaft“. Auf den ersten Blick gar keine so doofen Fragen zu zukünftigen Auswirkungen, bei denen natürlich schon unterstellt ist, dass alles, was den Unternehmen zu mehr Kapitalverwertung verhilft, oder dem Staat zu Vorteilen in der Weltraum-, Rüstungs- und sonstiger Grundlagenforschung, entwickelt und angewendet wird. Allerdings schon komisch, dass Fragen nach den gesellschaftlichen Auswirkungen, Langzeitfolgen und insgesamt dem „Sinn“ kapitalistischen Erfindungsreichtums überhaupt erst hinterher und nebensächlich gestellt werden, wenn der Kram bereits mehr oder weniger profitabel produziert und benutzt wird. Aber das liegt eben in der Freiheit von Privateigentümern und dem Staat, zu entscheiden, was sich für sie lohnt, zu welchen und auf wessen Kosten auch immer. Bei den wachsenden „Plastik-Kontinenten“ z.B. hat man das bis heute nicht so wirklich herausfinden wollen und sich deshalb einfach mal auf „den Menschen“ als Verursacher geeinigt.
Im KI-Zeitalter interessieren „Risiko- und Folgeneinschätzungen“ für „Mensch und Natur“ offenbar nicht mehr so. Nach ersten unsicheren Anwendungen und weiteren Versprechungen der höchstkreditierten, führenden Anbieter gilt die KI als das neue Wundermittel um in allen erdenklichen Geschäftsbereichen für das profitable Grundbedürfnis zu sorgen, das arbeitende Humankapital weiterhin durch technische Mittel noch produktiver zu machen, die menschlichen Kosten also zu senken, bis zur Überflüssigkeit dieser Arbeitsplätze. – Eigentlich das Grundprinzip kapitalistischer Produktion seit der guten alten Industrialisierung: Teure Maschinen einsetzen, um mehr aus der gekauften Arbeit herauszuholen, sie möglichst zahlreich „einzusparen“, um über gesenkte Lohnstückkosten an der Ware zu Marktpreisen zu gelangen, mit denen man sich in der Konkurrenz als Sieger bewährt.
Nicht nur der Begriff „Maschinenstürmerei“ erinnert an diese Ursprünge, mir fiel dazu auch der vor kurzem bei Overton erschienene Artikel von Autor Cechura ein, der versuchte die „aktuellen Entwicklungen“ mal etwas Marx-mäßig einzuordnen.
https://overton-magazin.de/top-story/ki-und-k1/
Der hier im Artikel erwähnte Jeff Bezos tut das (- Einordnen), als sicherer Gewinner in der Weltkonkurrenz, auf seine spezielle Weise:
Eine kleine Wahrheit über die ständige „Konzentration und Zentralisation des Kapitals“ durch Konkurrenzgewinner, die andere zu „Staub“ zerlegt, wird da schon angedeutet, aber es ist wirklich schon Weltspitze, wie der Mann als einer der reichsten Milliardäre des Globus, den kleinere Flops seiner Einzelgeschäfte nicht mehr kratzen müssen, über seine Vorteile redet, wenn bei anderen die „Blasen“ und Einkommen platzen, nämlich als Vorteil für alle Insassen der kapitalistischen „Gesellschaft“. Nicht er, sondern die Gesellschaft „profitiere“ schließlich „von Erfindungen“. Totaler Quatsch, genau wie der Vorteil, dass das „Platzen“ „sichtbar“ mache, „wer die Gewinner sind“… „von diesen(??) Erfindungen“. (KI-Übersetzung?) Dass einen wie Bezos das Auf und Ab von ein paar Prozentpunkten bei seinen Rivalen interessiert glaub ich ja sofort, aber der große Rest der Gesellschaft hat mit Aktienkursen und dieser Art von Siegermentalität wohl eher wenig zu tun.
Viele, und auch viele seiner Kapitalistenbrüder, werden das Platzen ihrer Blasen natürlich nicht so rosig sehen (können) wie er, und ob der Konsument in der Gesellschaft über Angebereien hinaus „profitiert“, von smarten Spielzeug-Erfindungen wie Alexa, automatisierten Kühlschrank-Füllungen und KI-überwachten Computern, wage ich zu bezweifeln. Aber solche Dumm-Dreistigkeit kann sich ein Geldsack wie Bezos eben leisten. Mit seiner eingekauften Meinungsmacht kann er außerdem dafür sorgen, dass zerstörende Auswirkungen kapitalistischer „Erfindungen“ und ihres Einsatzes für die Geldvermehrung endlich mal „positiv gesehen“ werden. Solche Tech-Spinner sehen sich ja allen Ernstes als die neuen „Heilsbringer“ der „Menschheit“, welche die Beeinträchtigungen ihres Auskommens und ihrer „umwelt“mäßigen Lebensbedingungen dann eben ertragen muss, egal was der KI-Scheiss ihrem privaten Normalhaushalt so bringt.
Wie man liest sind momentan selbst die overclockenden Gamer, – tendenziell große Bewunderer der reichen Tech- und Bitcoin-Giganten -, nicht so begeistert von den KI-Bremsen auf ihren PCs. Alles was die Bildschirm-Schlacht verlangsamen könnte ist ebenfalls ein Feind, wie auch überflüssiges Anti-AKW und Klima-Gedöns. Die richtige Kühlung der Grafikkarte ist eins der Hauptprobleme. Aber das wird schon …, mit dem nächsten Hyper-Maxx-Pro-PC, den neuen wassergekühlten Datenzentren und dem Mini-Kraftwerk nebenan.
Was Deutschland/EU betrifft war voraussehbar, dass die auf den wieder mal technologisch und geschäftsmäßig von den USA angeführten KI-Boom aufspringen werden, schon deshalb um den Anschluss bei der nationalen „Digitalisierung“ nicht weiter zu verlieren. Zumal China es bereits geschafft hat, in dem Rennen um technologische Vorteile aufzuholen und kopierte eigene Alternativen zu entwickeln.
In einigen deutschen Firmen boomt KI (nach Berichten) bestimmt auch schon kräftig, besonders bei den militärischen Start-Ups, in die genügend Staatsknete reingesteckt wird. In anderen Bereichen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, wo Kürzungen angesagt sind, wird es wohl mit AI-Telemedizin und den lustigen kleinen Pflege-Robotern noch eine Weile dauern, bis Politik und Kassen solche Spielzeuge als „sinnvolle Ausgabe“ anerkennen.
Für die o.g. geheime EU-Rechenzentren-Politik dürfte die Panik ausschlaggebend sein, in der Welle des weltweiten KI-Schubs nicht vorne genug „dabei zu sein“ und damit geschäftliche wie politische Wachstums-„Möglichkeiten“ eventuell zu verpassen. Deshalb wird lieber geheim hingeklotzt, statt populistisch wie früher beim „arbeitsstiftenden Tesla“-Werk, um aktivistische Behinderungen beim Bau von Rechenzentren gar nicht erst aufkommen zu lassen.
„Umfragewerte“ zu den neuen Rechenzentren (und Kraftwerken) in den USA, werden vermutlich wenig Einfluß auf den Bau der Dinger haben, weniger jedenfalls als die Frage, wer die gigantische Energieerzeugung dafür bezahlen soll. Die KI-Unternehmen wollen natürlich, dass „der Staat“ ihnen alles nötige hinstellt. Und Sanders springt mit seinen Bau-Auflagen m.E. auch nur wieder der Aktivisten-Szene hinterher (wie bei den ICE-Protesten), um seiner Demokratischen Partei damit ein paar Wahlprozente zu verschaffen. Zumindest setzen die Proteste kein so großes Vertrauen in die Demokraten, seitdem diese die Trump-Politik weitgehend mitgemacht haben.