
Es mutet schon seltsam an, wenn ein Tech-Milliardär wie Mark Zuckerberg, der mit seinen Oligarchen-Kollegen um den US-Präsidenten herumwuselt, um sein Vermögen zu sichern und zu vergrößern, einen Aufsatz über eine positive Künstliche Intelligenz mit dem Titel einleitet: „Die Welt ist für Jedermann“. Der Mann, der mit an der weltweiten Ungleichheit sitzt, will sich verbrüdern mit allen. Vor allem scheint er aber den wachsenden Widerstand gegen Künstliche Intelligenz und die mit ihr verbundenen Datenzentren entkräften zu wollen, weil das für die Geschäfte und den derzeitigen KI-Boom natürlich ungünstig wäre.
Die Menschen sind nicht nur verunsichert, weil sie nicht wissen, wie die KI die Gesellschaften verändern werden. Sie erfahren, dass KI vielleicht nicht beherrschbar ist, dass sie ausbrechen, in andere Systeme eindringen und womöglich Schlimmes anrichten kann. Sie sehen zu, wie sie für Kriege beherrschend wird und schon in eine maschinenbasierte Kriegsführung mit autonomen Waffensystemen übergeht. Die Menschen fürchten, dass ein Großteil der Jobs verlorengehen und an die intelligenten Maschinen übergehen könnte, dass die Arbeitslosigkeit und die Zahl der schlecht bezahlten Jobs ebenso zunehmen könnte wie die sowieso schon bodenlose Ungerechtigkeit der Vermögensverteilung in der Gesellschaft. Gleichzeitig fließen enorme Summen in die KI-Entwicklung, die anderswo fehlen, werden die sozialen Strukturen zerfleddert und belasten die überall wie UFOs aufploppenden Datenzentren Umwelt, Klima und die Gesundheit der Anwohner, während sie denen neben oft Lärm auch höhere Strom- und Wasserpreise bescheren.
Haben die Oligarchen, die sich als Tech-Avantgarde verstehen, dafür Antworten? Natürlich soll das kapitalistische System mitsamt den Eigentumsschutz und den Möglichkeiten, die Politik zu beeinflussen, für die herrschende Schicht der Tech-Oligarchen erhalten bleiben. Also verkündet Zuckerberg die schöne Mär, verkauft als „Philosophie“, dass die KI mit der Aussicht auf eine Superintelligenz den Fortschritt für alle mit sich bringen und alles verbessern werde: „unser Leben, unsere Arbeit, unsere Gemeinschaften, unsere Freiheit und unsere Sicherheit“. Das sei schon immer so gewesen. Das gleicht der Erzählung vom Trickle-down des Wohlstands.
Immer hätten Menschen bei transformativen Prozessen Angst gehabt, dass sie zurückgelassen würden: „Doch jedes Mal ist die Menschheit daraus gestärkt hervorgegangen, und immer mehr Menschen konnten an größerem Wohlstand, besserer Gesundheit und mehr Freiheit teilhaben. Wir glauben, dass dies auch bei der KI der Fall sein wird und dass der Überfluss der Zukunft von allen geteilt werden kann.“ Man fragt sich, in welcher Welt, vielmehr in welcher Blase Zuckerberg lebt. Auch wenn künftige Generationen in einigen oder vielen Gesellschaften von Fortschritten profitieren, gibt es diejenigen, die in der Übergangsphase zu Verlierern werden. Daher muss dann von der Menschheit gesprochen, aber auch verschwiegen werden, wer am meisten und wer am wenigsten Wohlstand, Gesundheit und Freiheit erntet.
Für Zuckerberg sind die entscheidenden Werte „Freiheit, offene Forschung, freie Marktwirtschaft und Chancengleichheit“. Empathie, Gerechtigkeit, Solidarität, Brüderlichkeit, sozialen Ausgleich, Hilfe für Bedürftige etc. fehlen auffällig. Das interessiert den Oligarchen, der in Milliarden schwimmt und an diesen festhalten will, offenbar auch intellektuell nicht.
Wichtig sei, wer Zugang zur Superintelligenz haben werde, aber nicht, wer über die Rechenkapazitäten bzw. die Produktionsmittel verfügt. Man müsse die Macht in die Hände der Menschen legen, das bringe Innovationen hervor. „Milliarden von Menschen“ werde Meta kostenlose Versionen seiner Programme zur Verfügung stellen und den Zugang zu seiner KI-Technologie zu einem „möglichst niedrigen Preis“ anbieten. Die einen fahren mit der KI in der Holzklasse, wer Geld hat, besitzt die Möglichkeiten der Luxusklasse.
Die propagierte Individualisierung hat auch den Vorteil, die Produktionsmittel im Besitz zu halten und keine kollektive Macht fürchten zu müssen: „Anstatt Superintelligenz zu zentralisieren, sollten wir sie breit streuen und jedem Menschen die Möglichkeit geben, sie zu steuern. Dies birgt das Potenzial, eine neue Ära der persönlichen Selbstbestimmung einzuläuten, in der jeder Einzelne diese leistungsstarke neue Fähigkeit nutzen kann, um sein volles Potenzial auszuschöpfen, seinen Interessen nachzugehen und sein Leben sowie die Welt mehr denn je zuvor zu verbessern.“
Das klingt gut, würde aber behaupten, dass das heute schon mit Computern und Smartphones der Fall wäre, mit denen die Nutzer herumspielen und manche wie Zuckerberg mit Innovationen reich werden können, aber dass die Hardware- und Software-Produktionsmittel eben privat bleiben. Da endet die individuelle Steuerung und die persönliche Selbstbestimmung. Zuckerberg will mit einem „Future is for Everyone Fund“ nur den Anwohnern von Datenzentren diese schmackhafter machen. Wie könnte ein normaler Bürger ein Datenzentrum für eine KI bauen und betreiben. Die Bedingungen sind auch anders als in den Goldgräber-Anfängen des Personal Computing und des Internets, als Zuckerberg und die anderen Tech-Milliardäre schnell reich wurden. Es war die Zeit des Wilden Westens für die digitale Technik.
Gut, Zuckerberg findet, sagt er, Open Source und ausgerechnet Datenschutz gut, aber er ist auch für nationale Sicherheit und die Bekämpfung der Bösen. Er will bald „einige“ Open-Source-Modelle anbieten. Meta hat ein neues Modell „Muse Glimmer“ mit offenen Gewichten veröffentlicht, mit denen sich das Verhalten regeln lässt. Nämliches ist mit Muse Spark 1.2 geplant.
KI-Unternehmen wie Meta sollten enger mit Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten – mit den amerikanischen selbstredend, weil die „geopolitischen Rivalen“ in seiner Philosophie doch nicht zur Menschheit gehören, die er beglücken und stärken will, sondern nur zu Konkurrenten. Es geht schließlich auch Zuckerberg um die „amerikanische Führerschaft“. Die würde „unsere Werte“ sichern, weil sie diese in die KI-Systeme einbauen. Von wegen Freiheit also. Wichtig ist auch, dass die amerikanischen KI-Konzerne alle Quellen ausschöpfen können.
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Oha, dem Flo schwillt der Kragen! Ja, die Zeiten sind nicht mehr die alten.
Wenn ich schon hier bin, sei dann doch auch die Frage an ihn gestellt,
wer denn die ach so geilen Kommentarregeln nicht nur erfunden hat
sondern ihre Einhaltung immer so meistergschäftig und vorallem hochilligent
kontrollieren darf! Verbraucht das denn keinen Strom?
Bei aller Verachtung dem Zensur-Bot gegenüber, er macht immer noch einen besseren Job als zb die erbärmlichen Blockwarte von interred (zumindest früher für die Zensur bei Heise verantwortlich).
Für Zuckerberg sind die entscheidenden Werte „Freiheit, offene Forschung, freie Marktwirtschaft und Chancengleichheit“.
Das klingt doch irgendwie nach einer Melange aus FDP, Freie Wähler und CDU/CSU oder etwa nicht? Damit gehen FDP, Freie Wähler und CDU/CSU doch seit Jahrzehnten in Deutschland auf Wählerfang und viele Wähler sind bislang darauf hereingefallen. Manche fallen auch heute noch darauf herein.🤥 🎭
Wenn das der Scholl-Hans geahnt hätte. Seine letzten Worte sollen schließlich gewesen sein „Es lebe die Freiheit“
Die von Schwesterherz Sophie hätten. allerdings – nur weil es gerade so schön passt – besser zum Beitrag von Frau Dagdelen von heute gepasst: „„So ein herrlicher sonniger Tag, und ich muss gehen. Aber wie viele müssen heutzutage auf den Schlachtfeldern sterben…“ Gehe wohl recht in der Annahme, nicht nur Russen!
Überhaupt ‚letzte Worte‘ und so! Die von ‚Ghoede‘ würden ja heute noch ganz gut angehen: „Mehr Licht“! Aber die vom Grafen Schwenk vonundzu am 20.7.44 abends, die hätte er sich – aus heutiger Sicht – doch besser überlegt „Es lebe das heilige Deutschland!“
Zuckerberg der Seelenverkäufer!
(Hier die gewünschte Textverlängerung, damit der Rechner des Overton Magazins genug zu tun hat).
KI wird uns alles nehmen und die Moral der Oligarchen weiter gegen uns beschleunigen, weil dann die Funktionselite gar kein schlechtes Gewissen mehr haben kann.
@Adel verpflichtet
Zuckerberg und Co denken nur an das Wohl der Menschen und nie an das eigene Wohl 🙂
Das ist wie mit dem Verkäuferwirkungsgrad für Wärmepumpen.
Am Schluß erweist sich alles als eine Luftpumpe mit viel heisser Luft und nichts dahinter. Ist wie bei Trump und der AFD.
Merz soll angeblich erwägen die Autonomie der Bundesländer einzuschränken falls das Wahlergebnis nicht wie gewünscht ausfallen könnte.
Mal sehen ob sich diese Meldung aus den USA bestätigt.
Drohne Leipzig
Die ZEIT berichtet, die Staatsanwaltschaft geht Hinweisen in Richtunf Ukraine nach.
Naja, irgendwann wird es wohl mit einer False Flag Aktion klappen.
Netanjahu und Trump fordern, Europa solle sich am Krieg gegen den Iran beteiligen.
Da bleibt die Frage: Ist dieser ganze Irrsinn noch aufzuhalten?
Der KI Boom wird die USA zerstören.
Diese Strom und Wasser fressenden Mega Datenzenter produzieren eigentlich nur Infraschall und heiße Luft. Die USA werden ihre Ressourcen damit schnell vernichtet haben. Wenn die KI Base dann platzt wird nur noch sehr wenig übrig bleiben.
Die KI könnte sich irgendwann ihre benötigte Energie selbst suchen. Sie könnte sich
in Schaltstellen der Energieunternehmen hacken und andere Energienutzer ausschalten.
Ob es sich auch noch so entwickelt wie in der Matrix Triologie ….???? Vielleicht liegen wir
ja schon alle in einer Nährflüssigkeit mit Schläuchen an das System angeschlossen.
Als Zuckerberg sein Metaverse der Öffentlichkeit vorstellte, hatten alle im Publikum eine 3D-Prothese auf dem Kopf. Aber er nicht. Das sagt alles.
Ich habe mal ein Interview mit ihm gesehen, da hatte er seinen privaten Laptop auf dem Tisch, die Kamera und das Mikrophon waren abgeklebt, aber mich halten die Leute für paranoid, weil ich das auch mache…..
Massenhaft eingesetzte KI hat die Potenz die Gesellschaft zu zerstören. Dieser Aspekt wird selten diskutiert.
Zwar ist den meisten Menschen bekannt, dass KI massenhaft Arbeitsplätze vernichtet, denken das aber nicht zu Ende.
Jeder Arbeitsplatz stiftet Einkommen, dass wiederum als Kaufkraft in den Kreislauf eingespeist wird. Es hängt also jede Menge Geschäft daran, dass es ausreichend Kaufkraft gibt.
Der Ersatz der menschlichen Arbeit durch KI hat Wirkungen: der eingesparte Lohn wird zu Teilen für die KI ausgeben, stiftet bei dessen Hersteller (in den USA?) Kaufkraft (die z.T. als Energiekosten weitergereicht wird). Ein Teil des eingesparten Lohns fällt aber ganz weg. Was für das Unternehmen als Kostensenkung erstmal positiv auf den Gewinn wirkt, wirkt nach kurzer Zeit als Mittel in der Konkurrenz als ein allgemeiner Preisverfall. Beispiel: wenn man durch den Einsatz von KI z.B. im Bereich der Programmierung Lohnkosten spart, dann hat man eine kurze Zeit das, was Marx als den „Surplusprofit“ bezeichnet. Setzt sich die Technik durch, verschwindet der Surplusprofit, und der zu erzielende Produktpreis sinkt – und damit auch Umsatz und Gewinn.
Bei dem Einsatz von KI verschwinden aber nicht nur einzelne Arbeitsplätze, sondern absehbar ganze Branchen. Und mit denen auch die Kaufkraft, die sie gestiftet hatten.
Man kann das überschlägig durchrechnen, was es heißt, wenn 30-40% der Arbeitsplätze durch KI ersetzt werden. Nicht nur, dass die überflüssig Gemachten kein Einkommen beziehen und irgendwie erhalten werden müssen. Von deren Kaufkraft leb(t)en Bäcker wie Friseur wie überhaupt ganze Abteilungen der Gesellschaft, die als die Konsumindustrie bekannt sind. Ich denke nicht, dass z.B. eine Tourismusindustrie oder die Gastronomie damit klarkommt, wenn 30-40% der Gäste ausbleiben. Da werden jede Menge Geschäftsmodelle scheitern, und mit denen in einer Art Kettenreaktion überhaupt das gesellschaftliche Gefüge.
Wie würde z.B. der Sozialstaat aussehen, wenn zig Millionen Arbeitslose zu versorgen sind? Was heißt es für das Gesundheitssystem, wenn in solchen Größenordnungen Einzahler verloren gehen? Was heißt es für eine Gesellschaft, die sich derart davon abhängig gemacht hat, dass Gewinnrechnungen aufgehen, wenn die massenhaft scheitern? Was heißt es für das Finanzwesen, wenn viele auf Kredit aufgebauten Geschäfte Konkurs anmelden?
Deshalb wird es bald (ca. 2030) Krieg geben. Dann sind die überflüssig gewordenen Menschen bald weg und alles ist wieder gut.
Ziemlich zynisch. Die überflüssig gemachten Menschen sind also schlecht und wenn sie im Krieg getötet werden, ist alles gut?
Richtig erkannt, allerdings ist die Frage, wer zynischer ist, derjenige, der es ausspricht, oder derjenige, der es will und umsetzt? Vor allem, um auf der moralischen Schiene zu bleiben: Derjenige, der so tut, als wolle er die gesamte Menschheit beglücken, aber im Grunde genau das Gegenteil will, dass nämlich nur noch eine Minderheit das Desaster übelebt, ist nicht nur ein Heuchler, er ist der wahre Unmensch, der Teufel, der Satan, und was es noch so an negativem gibt, kurz, das absolut Böse, der Wolf aus dem Märchen, wobei diese Metapher leider schiefer als schief liegt.
Wer zynischer ist, ist eigentlich die langweiligste Frage, weil sie den Inhalt nur auf ein Ranking hin begutachtet. Auch die moralische Frage ist langweilig. Zuckerhut ist böse, weil er eine Großteil der Menschen zugrunde richtet. Ein Charakterschwein usw. Und jetzt? – Gehen wir in die Kirche und beten – Herr, erlöse uns vom Bösen. Stimmt das überhaupt, dass Herr Zuckertal vom Bösen getrieben ist. – Oder? Hat er vielleicht ökonomische Zwecke, die sich katastrophal auf die Menschheit auswirken. Die Frage ist also muss man gegen den bösen Herr Salzberg sein oder ist der Herr Salztal bloß eine Charaktermaske eines ökonomischen Zwecks, weswegen auch nicht bloß Herr Pfefferberg schädliche Zwecke verfolgt, sondern auch Herr Leon Dusk, Will Bates, Jet FezBoss, Fetter Deal und wie sie alle heißen. Der Fehler am Zynismus ist, dass er weiß „die Welt ist schlecht“ und sich so damit abfindet. „ist alles gut“ beweist das. Bisschen Krieg bis das überflüssige Geschmeiß zertreten ist und weiter geht’s in der schönen neuen Welt. – Ich bin dafür die schädlichen Zwecke abzuschaffen, die obige Charaktermasken verfolgen.
@Vtitz
„… sondern auch Herr Leon Dusk, Will Bates, Jet FezBoss, Fetter Deal und wie sie alle heißen.“
Sind die Namensänderungen der eigenen Feigheit geschuldet, der Umgehung der OM-Algorithmen oder dienen sie schlicht dem eigenen Invidualitätsnachweiß?
Um zu verhindern, dass Fetter Deal mir seine Tiller-Kruppe auf den Hals schickt?
Weil Will Bates in den OM-Algorithmen auftaucht? Das ist die Frage, die dich umtreibt?
Diese Tech-Oligarchen wirken wie eine Bande infantiler Egozentriker. Die Mehrheit scheint zu schlucken, das diese im Schweiße ihres Angesichts und durch außerordentliche Begabung ihre Megaunternehmungen erschufen.
Dass in diesem, unseren Wirtschaft- und Ordnungssystem es gar nicht anders geht, als dass irgendein Sepp einer wirtschaftlich-technologischen Formation vorsteht, die in Wirklichkeit sehr viel Arbeitskräfte und Brain an sich binden muss, um Innovationen und technologischen Fortschritt zu verwirklichen und weder Elon, noch Marc, nicht Jeff, noch Peter, auch nicht Bill das alleine stemmen, ist den meisten wohl nicht so richtig klar.
Die, die sich meist durch Zufall an die Spitze einer Entwicklung setzen können profitieren von den gut ausgebildeten Universitätsabgängern, deren Erziehung und der sie umgebenden Öffentlichkeit und dem Umstand, das wirtschaftlicher und technologischer Erfolg nur privatwirtschaftlich, also mit einem Ober-Sepp oder -Horst überhaupt geduldet wird.
Die persönlichen Profile dieser Figuren scheinen, schaut man sich den Reigen an, gewisse Vorprägungen zu implizieren, die deren Träger für bestimmte Bereiche wie z.B. soziale Verantwortung hinreichend disqualifizieren und die ihnen so zugeschriebene immense Macht eigentlich nicht anders als missbrauchen können, – das ist sozusagen eine Systemvorgabe, die wir im postindustriellen Zeitalter aus den Vorstufen der Entwicklung zu Genüge kennen sollten.
Ebenso stupide, wie begrenzte Vermarktungsperspektiven, wie im Text angedeutet, bleiben dann das Resultat. Der eine kann sich dann gerade mal einen intelligenten Toaster leisten der andere ersetzt den Steuer- oder Vermögensberater durch KI.
Dazu kommt noch der ganze einträgliche Dreck, den wir unter Waffentechnologie gewohnt sind zu subsumieren.
Am Ende wird wirklicher Fortschritt dadurch weiter verhindert, weil der Großteil der Menschheit hinter seinen technologischen Möglichkeiten zu leben gezwungen sein wird. Etwas was mit wachsender Aufklärung Beschämung hervorrufen sollte.
Eines steht fest: Die KI, die hier die Texte moderieren soll scheint weit entfernt von einer Superintelligenz zu den.
Es ist absolut nicht nachvollziehbar, dass sachliche Beiträge einfach einkassiert werden, während hier man so manche Hasstirade sehen muss.
Was ist das, eine Billo-KI? Das macht echt keinen Spaß.
Das war mindestens einmal zu viel. Kam also mein Kommentar mit etwas Verzögerung doch noch „durch”, – durch was eigentlich? –, ist die Frage. Es bleibt spannend, – oder besser: intransparent. Einmal wird angezeigt, dass sich der Kommentar in der Überprüfung befindet und ein andermal ist er einfach weg und taucht auch nicht nach einer gewissen Zeit, wie jetzt, wieder auf. Man denkt unwillkürlich, es gäbe gewisse Buzz-Wörter, die aus irgendeinem Grunde, den man noch nicht kennt, inzwischen eineinhalb einer neuartigen sprachlichen NoGo-Zone liegen, oder die KI ist nicht richtig kalibriert. Allerdings fragt man sich schon, warum man doch relativ viele – sagen wir mal – emotional geführte Dialoge, die nicht immer im verbalen Bereich dessen bleiben, wo sich eine höfliche Konversation oder auch nur eine sachliche Auseinandersetzung abspielen könnte, lesen muss.
Rob: Es geht nicht nur Ihnen mit den Kommentaren so. Irgend ein Grund muß die
Zensur ja haben. Da wird sicher jemand von außerhalb mitlesen und korrigieren
wollen. Diese Addressaten wohnen ja nicht gleich um die Ecke. Wenn dann die
Übersetzungssoftware Probleme macht, dauert die Überprüfung n atürlich etwas
länger. Ich habe einmal gelesen, dass Übersetzungen ins Häbräische für die KI
noch recht schwer sein soll.
Rob: Die KI macht Überstunden. Jetzt hängen schon zwei Kommentare in der
Überprüfung. Wahrscheinlich wurde die Stromrechnung für die Server endlich
bezahlt. Zahlen sie in Euro ????
Ich würde ja gerne einmal wissen, wie groß der „Papierkorb“ bei Overton ist.
Da müssen ja hunderte von Kommentaren täglich rein gestopft werden. Wahrscheinlich
ist da einer extra mit beschäftigt den zu leeren.