
Oder: 40% und 40% sind 80% Nato – Über einen Zusammenhang, der sich als doppelte Sackgasse herausstellt.
Was für eine parlamentarische Konstruktion: Eine Partei, die 40 Prozent der abgegebenen Stimmen bekam, auf der einen Seite. Und auf der anderen Seite ein Kartell von vier Parteien – Brandmauer-Parteien, wie sie sich nennen -, das zusammen auch 40 Prozent der Stimmen bekam. Dazwischen eine kleine Partei, die wie eine Zwickmühle von Seite zu Seite springen und jedes Mal einen Beschluss in ihrem Sinne erwirken kann. So denken und wünschen es sich zumindest die Protagonisten dieser Partei. Dass es funktioniert, dauerhaft, muss bezweifelt werden.
Denn so manche Frage hat andere Mehrheiten. Beispielsweise ukrainischen Männern in Deutschland die finanzielle Unterstützung zu verwehren, wenn sie nicht zurück ins Kriegsgebiet gehen; Bussen und Bahnen die Subventionen zu kappen und somit teurer zu machen; oder das Wohngeld zu kürzen. Dafür gibt es im Landtag von Sachsen-Anhalt durchaus Mehrheiten, die sich auch finden werden. Von der 40%-Partei etwa zusammen mit der CDU oder den Grünen, der SPD oder auch der Linkspartei.
Das sind derzeit die Magdeburger Verhältnisse.
Es sind aber auch deutsche Verhältnisse. Geschaffen durch vier Parteien, die so lange die 40%-Partei für alles verantwortlich gemacht haben, für das sie selber verantwortlich waren, bis diese Partei tatsächlich 40% erhielt und nun Verantwortung übernehmen darf. Und die vier Kartellparteien selbst, jede für sich, nur noch Randerscheinungen darstellen, zurückgeschleudert in die selbstverschuldete Diaspora und nicht einmal im Viererbündnis noch wirkungsfähig.
Das Format, in dem in Deutschland Demokratie gemacht wird, mit Parteien und Parlamenten, Wahlen und Wahlhürden, zerfällt und zerfleddert. Deutschland wie im Vollwaschgang, es dreht sich immer schneller. Was dabei herauskommt, weiß keiner.
Und nun steht eine Partei vor der Regierungsmacht, vor der zwar gewarnt wird und die man verbieten lassen will, die aber in Wahrheit eine in der Wolle gewaschene „BRD-Partei“ ist. Keine Alternative also, sondern die Fortsetzung der Wählertäuschung, nach der Wahl etwas anderes zu praktizieren, als es die Wähler und Wählerinnen wollten. Allerdings eine Siegerpartei, die mächtiger ist als die anderen „BRD-Parteien“ und Wählertäuscher.
Vielen Dank jedenfalls, euch Grünen, Linken, Gewerkschaften und ordnungstreuen Medien, für eure Haltung der letzten Jahre. Diese autoritäre, denunziatorische, nationalistische, demokratie- und verfassungswidrige Corona- und Kriegspolitik hat uns letztlich diese weitere militaristische Partei beschert, erst als große Oppositionspartei und nun als eine, die bald mit jenen repressiven Gesetzen und Instrumenten regieren darf, die ihr herbeigeführt habt, um die 40%-Partei von der Macht fernzuhalten.
Gesetze, nach denen die Polizei festlegen darf, wann eine Kundgebung erlaubt ist und wann nicht. Oder nach denen die Geheimdienste exekutiv handeln dürfen. Behörden und Ämter, die die Bürger zu Unmündigen degradieren wollen; Staatsanwaltschaften, die im Interesse der Regierungsparteien den Rechtsstaat für politisch motivierte Prozesse missbrauchen; Finanzämter, die nach Belieben Bürger kriminalisieren können. Ein Parteienverbot wäre nur eine weitere dieser Bumerang-Waffen, die auf die Urheber zurückfallen.
Wir haben nun ein doppeltes Problem. Eure 40% und nun noch 40% AfD-Politik. Macht zusammen 80% Nato. Zumindest im Parlament. Außerhalb gibt es eine Mehrheit gegen dieses Militärbündnis, dessen Verbrechen neuerdings systematisch verschwiegen werden. Nur innerhalb der Parlamente existiert eine Mehrheit für die Nato. Was für eine Offenbarung, was für ein antidemokratisches Demokratiemodell, das den Willen der Wähler und Wählerinnen maximal verzerrt und in sein Gegenteil verkehrt. Ist es diese Art von Un-Demokratie, die ihr meint, wenn ihr von „unserer Demokratie“ redet, die ihr verteidigt wissen wollt? Dann wollt ihr also keine Demokratie, sondern etwas, das nur so heißt. Ihr wollt eure eigene Herrschaft, begründet auf Mutwillen im Namen der Demokratie und ohne ordentliches Mandat.
Vielen Dank, dass wir nun Klarheit haben. Und sicher bald auch Klarheit darüber, wie die Polizei, die Dienste, die Ämter oder die Bundeswehr zu dieser autoritären und inzwischen größten Partei stehen. Denn die angeblichen Warnungen vor der AfD sind nichts als Schall und Rauch. Eine Gefahr für die Demokratie und die BRD? Weil sie die Justiz und die Staatsanwaltschaften politisch missbrauchen könnte? Weil sie die Polizei für sich einsetzen könnte? Weil sie die öffentlich-rechtlichen Medien abschalten könnte?
Alles bereits auf den Weg gebracht durch das Corona-Kriegs-Brandmauer-Parteienkartell. Eine „Demokratie“ längst zerschossen und von exekutiver Willkür durchzogen; eine Republik, der die Verfassung geraubt wurde; Staatsanwaltschaften und Polizei als Instrumente der Macht und nicht des Rechtsstaates; oder öffentlich-rechtliche Medien umfunktioniert zum Sprachrohr dieser Mächtigen. All das gibt es schon.
Und die Kritik, dass die Partei womöglich den Operationsplan Deutschland der Bundeswehr offenlegen könnte, in dem die Vorbereitungen auf den Krieg mit Russland stehen sollen, oder dass sie die Akten des Verfassungsschutzes beschlagnahmen könnte – eine solche Kritik macht diese Partei strenggenommen besser als sie ist. Denn ein solches Vorgehen ist nötig. Gegen einen Verfassungsschutz, der nicht nur versucht, politische Oppositionelle nach Stasimanier zu zersetzen, sondern in mehrere Anschlagskomplexe verwickelt ist, Stichwort: NSU und Breitscheidplatz. Diese Geheimdienste gehören nicht gestärkt, sondern aufgeklärt und entmachtet, solange sie noch nicht Waffen tragen und Festnahmen durchführen dürfen wie einst die Stasi.

Ihr kritisiert diese Partei nur deshalb so laut und so theatralisch, damit nicht auffällt, was ihr selber angerichtet habt und wofür ihr tatsächlich steht. Zum Beispiel für Krieg. Nach dem Corona-Nationalismus habt ihr euch wie automatisch in die Front des Kriegsnationalismus eingereiht.
Ein fundamentaler Gegensatz zwischen denen und euch? Die große Polarisierung? Irrtum. Zwischen euch und der AfD besteht eine große Deckungsgleichheit und unerklärte Einigkeit. Dass die AfD wehrpflichtige ukrainische Männer zurück in die Ukraine schicken will, zum Töten und Sterben – das deckt sich mit den Plänen der Kriegsparteien Union, SPD, Grüne und in der Mehrheit auch Linke. Und wie die ukrainischen Kriegsdienstverweigerer sollen auch die russischen Kriegsgegner – damit alles seine Ordnung hat – zurück in die Klauen der dortigen Generäle. So kann man diesen Krieg noch eine Weile am Brennen halten. Und zwar, ohne dass man in Deutschland oder den USA eigene Opfer beklagen müsste. Ganz nach dem bewährten Motto: Wir liefern das Geld für das Abschlachten, ihr liefert die Opfer. Die AfD ist die Partei der Bundeswehr und der Nato, der Militarisierung und des Krieges. So gesehen eine stinknormale BRD-Partei. Nationalismus, das ist das Einigende. Eine Brandmauer hat in dieser Perspektive nie existiert. Es war ein Ablenkungsmanöver, um die Gemeinsamkeit zu vernebeln.
Der Aufstieg der AfD ist also vollkommen in Ordnung, der politischen Ordnung.
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Ich finde den Kommentar von Herrn Moser etwas seltsam. Einzelne richtige Beobachtungen mischen sich mit einer Hauptaussage, die mir unzutreffend erscheint.
Etwa diese:
„Und nun steht eine Partei vor der Regierungsmacht, vor der zwar gewarnt wird und die man verbieten lassen will, die aber in Wahrheit eine in der Wolle gewaschene „BRD-Partei“ ist. “
Was meint er denn genau mit „BRD-Partei“? Vermutlich das Vertreten westdeutscher Interessen … ?!?
Gibt es denn aber überhaupt spezifisch westdeutsche Interessen?
Das ist ja so gesehen erst mal nur eine Behauptung.
Eher sollte man sagen, dass es Parteien mit einer stärkeren Verankerung in Westdeutschland gibt (z.B. die Grünen), die bestimmte Ziele vertreten. Kann man das dann aber BRD-Partei nennen?? In Leipzig und Potsdam – also im Osten – ist dieses grüne Milieu auch zu finden.
Und wenn das wirklich so wäre, dass die AfD in erster Linie westdeutsche Sichtweise vertreten würde – was ich bezweifle – dann müssten doch eigentlich alle anderen BDD-Parteien die AfD mögen …
Es ist wie so oft, wenn Linke mit dem Phänomen des AfD-Aufstiegs konfrontiert werden und wenn ihnen partout nichts anderes einfällt, als immer wieder auf der Behauptung herumzureiten, dass die AfD ja angeblich so sehr neoliberal sei – und gleichzeitig zu vernachlässigen, bei wie vielen Themen sie sich eben von den herrschenden Parteien unterscheidet.
Komischerweise kann so eine Argumentation eben nicht erklären, warum diese Partei dann so krass angefeindet wird, und zwar auch von der zweifellos neoliberalen CDU, obwohl die CDU ja theoretisch mit der AfD eine satte Mehrheit hätte!
Futterneid ist ein sehr guter Grund für Anfeindungen. Die Anderen haben Angst von dem von ihnen selbst reichlich befüllten Futtertrögen von der AfD verdrängt zu werden. Was soll ein BRD-Berufspolitiker dann machen? Ehrlich arbeiten gehen? Wer sollte den denn einstellen? Der kann der kann doch nichts außer klüngeln. Auch für die Ehemaligen ist das eine Bedrohung auf ihren warmen Frühstücksdirektorenposten. Wenn ihre Partei nicht mehr an der Macht ist, braucht die auch keiner mehr in der Wirtschaft.
Nach dem politischen AUS sind viele Politiker in der freien Wirtschaft gescheitert, wie z. B.
Stefan Mappus, ehemaliger Ministerpräsident in Baden-Württemberg
Roland Koch, ehemaliger Ministerpräsident von Hessen
Ronald Pofalla, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes
…
Manche sind schon vorher gescheitert und sind dann in der Politik etwas geworden, wie z. B.
Christian Lindner, ehemaliger FDP Vorsitzender und Pleitier
….
… und nicht zu vergessen all diejenigen Politiker, welche weder über eine Ausbildung, abgeschlossens Studium oder beruflichen Erfahrung in der freien Wirtschaft verfügen und ausschließlich ihr bisheriges Leben der Parteikarriere widmenten.
BRD-Partei heißt aus meiner Sicht: starke Tendenz zum Vasallentum (der Lehnsherr hat ja zum Glück Andockstellen unterschiedlichster Art zu bieten) und ebenso der Hang zu Obrigkeitsstaat. Beim Rest hat man die Wahl zwischen Persil und Ariel.
@Wolfgang Wirth
„Und nun steht eine Partei vor der Regierungsmacht, vor der zwar gewarnt wird und die man verbieten lassen will, die aber in Wahrheit eine in der Wolle gewaschene „BRD-Partei“ ist. “
„Was meint er denn genau mit „BRD-Partei“?“
Kurz vor der Machtergreifung werden alle Parteien zur Systempartei (BRD-Partei)
Im neuen Strategiepapier der AFD bekennt sie sich jetzt zur EU und zum Euro.
Lächerliche Begründung: Angeblich hat sie Angst ohne diesen Kurswechel verboten zu werden.
Der nächste Kurswechsel dürfte dann in der Außenpolitik stattfinden: Abkehr von der russlandfreundlichen Politik!
Eventuell wird es sogar eine Spaltung zwischen der transatlantischen West-AFD und der russlandfreundlichen Ost-AFD geben. So pfeifen es bereits die Spatzen von den Dächern.
Welche? Die gen Westen oder die gen Osten Pfeifenden? Und von welchen Dächern denn, denen zu Börlynn oder jenen von Pullach? (Ortsbestimmung nur wg. der 100!)
„Was meint er denn genau mit „BRD-Partei“?“ – tja, was meint er denn bloß damit. Nach meinem Verständnis eine Ausrichtung auf einen blinden Transatlantizismus, der die braun durchwirkten Grundlagen dieser BRD zum Verschwinden bringen sollte.
Wie heute klar ist, eine „Stunde Null“ gab es nie.
Mit der AfD, zumindest mit der Weidel-AfD, kommen diese braunen Spuren für die Etablierten auf unliebsame Weise wieder klar zum Vorschein. Und natürlich ist die AfD eine durch und durch neoliberale Partei. Das (sich langsam auflösende) Friedensgeschwätz ist nur die Möhre für den Esel, damit er in die richtige (rechte) Richtung läuft. Was die (scheinlinks bis konservativ-nationalen) Etablierten nicht im geringsten stören wird. Im Gegenteil…
so denke ich schon die ganze Zeit .Das Programm von CDU und AFD ähnelt sich sehr ,die AFD soll die Drecksarbeit machen und die CDU ihr Gesicht wahren.Letzendlich haben sie ein Ziel.De Linke ist die Hilfsarmee der CDU.
@Dagmar
Muß man zu dieser Schein-LINKEN noch etwas sagen?
„Auf Anfrage nennt Friedenspolitikerin Sevim Dagdelen die Rückendeckung aus der Linken einen „Tabubruch“.
https://www.berliner-zeitung.de/article/linksextremisten-bedraengen-bsw-politikerin-dagdelen-aus-der-linkspartei-kommt-applaus-10462652
@Dagmar
Eigentlich verstehe den Vorwurf der Regierungs-Parteien nicht, die AfD sei zu rechtsextrem und deshalb würden sie sie abzulehnen.
Vor noch nicht allzu langer Zeit galt das Festhalten an einem unversöhnlichen Feind und das Befürworten von Aufrüstung als ein Merkmal von Rechtsextremismus, aber da stehen die SPD, die Grünen und besonders die CDU/CSU der AfD in nichts nach, im Gegenteil, die AfD scheint ein Ende des Ukraine-Kriegs positiv gegenüber zu stehen.
Was die Einstellung zu den Migration betrifft, da unterscheidet sich die AfD von CDU/CSU nur wenig, sonst sehe ich auch keinen großen Unterschied und die SPD und die Grünen könnten auch mit weniger Migranten in Deutschland recht gut leben.
Deshalb meine ich, dass die Regierungs-Parteien – besonders CDU/CSU – die AfD nur deshalb so vehement ablehnen, weil sie ihnen die Wähler abspenstig macht.
Die Regierungs-Parteien wären gut beraten, wenn sie von der AfD auffordern würde sich darüber zu äußern, welche Änderungen sie im Falle eines Regierungsantritts plant.
Ich verestehe nicht so ganz den Vorwurf des Militaristischen in Richtung AfD.
Ja, sie wollen eine vernünftig ausgestattete Bundeswehr. Militaristisch ist das aber nicht,
sondern eher bar jeder Vernunft gegen Russland in den Krieg zuziehen und dieses ganze
Geschwafel von „kriegstüchtig“ sowieso. Das hat mit der AfD aber so gar nichts zu tun…
Eigentlich enthält Mosers Kommentar eine vollkommen korrekte Beschreibung der Gegenwart.
Die Verklärung der Geschichte des Adenauer-Staates ist allerdings hahnebüchen. Der war nämlich schon immer in der Wolle braun gefärbt. Bei der herrschenden Klasse aus Kapital und Beamten.
Das werden auch all jene Linke mit Erschrecken feststellen müssen, die tatsächlich glauben, sie hätten mit diesem Moloch irgend etwas gemein. Sobald klar wird, dass die Herrschaft der blauen Partei kein Strohfeuer ist, wird das verbeamtete Personal breit auf deren Linie einschwenken, vorneweg alles, was uniformiert und bewaffnet ist.
Im januar 25 Weidels 5% vom BIP fürs militär und damit knapp 50% des bundeshaushalts schon vergessen?
https://www.derwesten.de/politik/weidel-afd-bundeswehr-trump-nato-id301300908.html
Die Wahrnehmung, dass die etablierten Parteien der AfD zum Aufstieg verhelfen teile ich voll und ganz. An der Prognose, sie würden am Ende vorsätzlich nur ihre eigene Position sichern nicht so ganz. Es ist eher fraglich, ob sie das erforderliche Netzwerk mitbringen, tatsächlich etwas bewegen zu können. Das beginnt schon mit der Weigerung der deutschen Automobilhersteller, Leasingangebote für die neuen Spitzenpolitiker in Sachsen-Anhalt abzugeben.
BRD-Partei klingt im Artikel recht negativ. Seit der Abschaffung des Rheinischen Kapitalismus hat sich viel verändert. Unter Helmut Kohl gab es auch unsaubere Machenschaften, doch den Menschen ging es überwiegend sehr gut. So mancher wünscht sich diese Zeit zurück. Die Rahmenbedingungen haben sich geändert. Auch international sind neue Bündnisse nötig. Auf die USA brauchen wir nicht mehr hoffen und mit den europäischen Rechts-Konservativen hat sich die AfD nicht nur Freunde gemacht. Wenn eine negative Prognose für den Fall einer AfD geführten Bundespolitik, weil eben diese Abgrenzung besteht und auch nicht so leicht aufzulösen ist. Ich hoffe nur, mich zu irren.
Wir wissen nicht, ob es durch die Veränderung besser wird. Wenn es besser werden soll, muss es aber eine Veränderung geben.
In einer Plutokratie und Korporatokratie, in der die Mehrheit der sogenannten „Linken“, „Sozialisten“, „Grünen“, „Sozialdemokraten“ und „Christdemokraten“ schon lange weder links noch grün, weder sozialistisch noch demokratisch und christlich nur noch für die Bluthunde der Kirchen ist, lassen die Konzerne ihre treuesten Lakaien von der Leine.
Rechtsextreme, die vor dem Hintergrund der Degeneration und des Wahnsinns der Pseudo-Linken U-Boote sowie der völligen politischen Impotenz und Inkompetenz der sogenannten „politischen Mitte“ (ein Orwellscher Begriff der extra für die Schafe kreiert wurde) fast schon als die einzigen Vertreter des „gesunden Menschenverstands“ erscheinen. Soweit sind wir gekommen. Ich denke nicht, dass man als Gesellschaft noch viel tiefer sinken kann.
Es reicht schon, das politische Programm der AfD und der übrigen europäischen Rechtsextremen flüchtig durchzublättern, um zu verstehen, dass ihr tatsächlicher politischer Unterschied zu den derzeitigen EU-Machthabern praktisch nicht existent ist, und dass nur Feinde Russlands oder völlige Unwissende sie ernsthaft als „Freunde Russlands“ bezeichnen können. Die AfD ist keineswegs eine Alternative, sondern eine durch und durch systemkonforme, rassistische Partei – Fleisch vom Fleische der CDU/CSU und anderer rechtsextremer Parteien, die sich für eine “ alternative Variante“ ausgibt die sie niemals sein werden.
Die AFD betreibt mitnichten eine „Friedenspolitik“, da sollte man sich nicht täuschen lassen. Sie steht für Militarisierung, Nationalstolz durch militärische Stärke und eines homogenen Volkskörper, der fest in die transatlantischen, verrotteten Strukturen eingebettet ist. Dabei Neoliberal bis ins Mark ihres verfaulten Parteienkörpers und noch unerbittlicher und gnadenloser (eigentlich kaum noch vorstellbar wenn man sich die heutige Politik anschaut in Deutschland) gegen die sogenannten „Verlierer“ unserer gesegneten „Marktwirtschaft“. Wie üblich wird es so sein, sobald die AFD tief in die Machtstrukturen unserer sogenannten „parlamentarischen Demokratie“ eingebettet und verankert ist, die Menschen aufwachen und merken, dass sie den den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben haben – und wie üblich wird es dann wieder zu spät sein. Oder mit anderen Worten: Wenn Gott nicht gewollt hätte dass man sie schert, hätte er sie nicht zu Schafen gemacht.
Die Äusserungen hoher AFD-POLITKER, inklusive Weidel zum dritten Reich und der Geschichte des WW2, lassen schlimmes befürchten.
Am 9. Januar 2025 in einem Live-Gespräch mit Elon Musk auf dessen Plattform X behauptete Weidel wörtlich:
„Nationalsozialisten, wie das Wort schon sagt, waren Sozialisten.“
„Er [Hitler] war ein Kommunist und sah sich selbst als Sozialisten.“
„Er war kein Konservativer, er war kein Liberaler. Er war dieser kommunistische, sozialistische Typ.“
„Adolf Hitler war ein Linker.“
Sie begründete dies damit, dass die NSDAP die Industrie „verstaatlicht“ habe und Hitler sich selbst als Sozialisten bezeichnet habe.
Die überwältigende Mehrheit der Historiker bewertet Weidels Aussage als Geschichtsfälschung. Der Nationalsozialismus war eine rechtsextreme, rassistische, antisemitische und antikommunistische Ideologie – kein Sozialismus im politischen oder ökonomischen Sinne.
Die Behauptung dient in der aktuellen Debatte oft dazu, den Nationalsozialismus politisch umzudeuten und von rechter Ideologie abzulenken.
Im heutigen Deutschland bzw. Europa, das von Konzernen geplündert, von ihren Vasallen sozial kastriert und von der Presse verdummt wird – welche Kraft oder Organisation wird dort in der Lage sein, dem herannahenden Albtraum wirklich etwas entgegenzusetzen?
Nun, man kann in Frankreich gut beobachten – jetzt greift die Bewegung bereits auf das Ausland über – im belgischen Lüttich kam es am Montag zu heftigen Schülerprotesten mit Sachbeschädigungen und Festnahmen – was passieren wird…
(…) Napoleons zehnjährige Herrschaft brachte das Land an den Rand der Revolution. Emmanuel Macrons zehnjährige Amtszeit im Élysée-Palast hat die einst so mächtige europäische Großmacht in den finanziellen und sozialen Bankrott geführt. Die Fünfte Republik ist laut Bloomberg zum „schwächsten wirtschaftlichen Glied“ Europas geworden.
Macron, raus hier!“
Die französische Gesellschaft ist der enormen Kosten geopolitischer Abenteuer überdrüssig, für die die einfachen Bürger mit einer zerstörten sozialen Sphäre und galoppierender Inflation bezahlen müssen.
Paris wird bereits von Tausenden Demonstranten erfasst, die den „Frexit“ – den sofortigen Austritt des Landes aus der Europäischen Union und der NATO – fordern. Riesige Protestkolonnen, angeführt von Florian Philippots „Patrioten“-Bewegung , ziehen mit beispiellos scharfen Parolen durch die Plätze der Hauptstadt: „Macron, wir werden nicht für die Ukraine sterben!“ und „Macron, raus hier!“ (…)
Am Vorabend der Präsidentschaftswahlen ist das Land in Chaos, Massenunruhen und Straßenkämpfe versunken, deren Opfer … Schulkinder sind. Von Paris bis Marseille brennen Gymnasien, und die Polizei verstümmelt gnadenlos Teenager, die aus Hoffnungslosigkeit und Hass auf den politisch gescheiterten Regierenden auf die Straße getrieben wurden.
https://linkezeitung.de/2026/10/06/nieder-mit-macron-es-lebe-der-frexit-warum-frankreich-ins-chaos-stuerzt/
So wird es noch in vielen europäischen Ländern und Städten kommen. In Deutschland – dessen Volk sich durch gehirnverfickendene Propaganda am leichtesten manipulieren lässt – sehr wahrscheinlich (mal wieder) zuletzt.
schöner Text. Ich hatte schon eine Antwort mit ähnlichem Inhalt an den YGL geschrieben mit seinem debilen Euphemismus „vernünftig ausgestattete Bundeswehr“ und Apologetik für die AfD. Die AfD kann sich auch die Bundeswehr im Inneren vorstellen zur Remigration wie ICE in USA. Viele Altparteien sind eben mittlerweile recht nutzlos für die Klasse der Kapitalisten geworden. Die SPD-Verräter braucht Keiner mehr, die behäbige CDU/CSU eigentlich auch nicht, aber es braucht vielleicht noch einige Jahre bis deren Wähler alle weggestorben sind.
Die Bundeswehr gibt es nur aus einem Grund: Krieg gegen Russland führen, gegen deutsche Linke, in Deutschland zum Abschuss freigegebene Personen und für einen neuen deutschen Imperialismus. Die Vorstellung, dass die AfD zwar für hunderte Milliarden in Aufrüstung wäre, aber das dann alles in Kasernen und Lagerräumen rumgammeln lässt, ausgerechnet die nationalistische AfD, die ist absurd. Der globale Rechtsruck ist ein Ausdruck der Zerschlagung des Ostblocks, jeglicher linker Bewegungen durch Geheimdiensten und staatlicher Repressionen. Die Kontrolle der Bevölkerungen und Anwendung von Gewalt, all der neuen Waffen, klappt immer besser.
Oder sagen wir so: Die repräsentative Demokratie mit einem vom Souverän weisungsunabhängigen Mandat von Abgeordneten, die angeblich nur ihrem Gewissen verpflichtet entscheiden, in Wahrheit aber Karrieredruck und Fraktionszwang unterliegen, sowie von Lobbyusten gelenkt sind, kurz „unsere Demokratie“ hat fertig, wenn sie es nicht schafft echte plebiszitäre Elemente nach schweizer Vorbild zu etablieren. Die AfD ist gerade dabei, ihre EU- und (Ukraine)Kriegs-kritiische Haltung aufzugeben, und wird voraussichtlich enden wie die Grünen als Establishment- und Lobby-Partei, die sich Posten und Ämter verschafft. Wie alle anderen auch.
Die Menschen in Sachsen-Anhalt haben die AFD gewählt. Es gibt keine Mehrheiten, die dies verhindern konnte. Also ist doch alles bestens. 60% wählten AFD und CDU. Glückwunsch. Rosige Zeiten brechen für die Wahlsieger an. Endlich mal wieder ein Erfolg für die Menschen im doch so arg gebeutelten Osten Deutschlands.
Die Bürger dort wollen rechtsnationale Politik, Bürgerwehren, ein starkes Militär, Remigration, rückwärtsgewannte Politik und haben kein Problem damit, wenn menschenverachtende oder rassistisches Gedankengut in der Partei vorhanden ist. Endlich wieder richtig Deutsch. Der Mehrheit gefällt das. Punkt.
Dass Herr Moser nun rumheult und den ewig gleichen die Schuld gibt, ist nicht überraschend. Die Bürger haben gesprochen. Auch viele und immer mehr Leser hier wollen das. Aus Protest wählen ist nur ein Vorwand, um genau das zu bekommen. Et voilà, gut gemacht. Gendern wird als schlimmer eingestuft als ein wenig Rassismus. Wohl bekomms.
Ich mag das nicht, aber ich muss auch nicht dort wohnen. Und in 5 Jahren wird wieder gewählt.
Menschenverachtendes, rassistisches Gedankengut scheint das Bindeglied zwischen der AfD und der selbsternannten „demokratischen Parteien“ zu sein. Gnadenloser Russenhass und Vernichtungsphantasien auf der einen Seite, Ablehnung unkontrollierter Masseneinwanderung auf der anderen. Nur in einem sind sie sich absolut einig: Aufrüstung und Sozialabbau. Die „Deutsche Einheitspartei“ aus CDU, CSU, SPD, Grünen, Linke, FDP und AfD.
Genau was Thomas Moser thematisiert hat!
Lieber Heinz
Sie scheinen 90% der Deutschen schlichtweg zu hassen, wenn sie denen Vernichtungsphantasien und gnadenloser Russenhass vorwerfen. Irgendwie traurig Ihre Riesenfrustration. Sie müssen auch bedenken, dass Atombombendrohungen seit Jahren nur von der russischen Seite kommen. Gleich vor einer Woche wieder. Russland führt Krieg. Die Ukraine führt Krieg. Aber deswegen werden nicht die Russen als Volk gehasst, sondern die Spitze der Regierung, die Verhandlungsbereitschaft vorgaukelt, aber keine Gespräche über einen Waffenstillstand oder Beendigung des Krieges führen will. Sondern nichts weiter als die totale Kapitulation der Ukraine. Lieber wird weiter eisern am gescheiteren Spezialmissiönchen festgehalten. Koste es, was es wolle. Gehe so lang es wolle.
Alle Menschen wollen, dass der Krieg aufhört, Vernichtungsphantasien und Hass allen anderen (ausser sich selber) zu unterstellen, bringt Sie in Ihrem Frust nicht weiter. Versuchen Sie doch einmal, auch wenn es nicht viel ist, etwas positives in Ihrem Leben zu finden, an dem Sie sich erfreuen können. Gehen Sie einmal in den Wald, nehmen tief Luft und lassen die Medien aller Art ein paar Tagen auf der Seite. So wie Sie es vielleicht früher einmal getan haben.
Geniessen Sie Ihre Pension, bleiben Sie gesund, alles Gute und schauen Sie auf sich.
„Dass die AfD wehrpflichtige ukrainische Männer zurück in die Ukraine schicken will, zum Töten und Sterben“
Stimmt das?
Im Übrigen teile ich nicht die in diesem Artikel geäußerte Meinung, daß die AfD eine „stinknormale“ BRD-Partei ist. Wieviele Autos von AfDlern wurden in den letzten Jahren angezündet? Wieviele AfDler wurden ins Krankenhaus geprügelt? Wieviele AfDler verloren ihre Arbeitsstellen? Wieviele AfDler mußten ihr Hobby als Sportschützen oder Jäger aufgeben, wegen Einzug der Waffenbesitzkarte? Ja, ziemlich stinknormal diese AfD.
Ich darf anscheinend sonst nicht, hänge mich mal ein da es paasend scheint:
„Beispielsweise ukrainischen Männern in Deutschland die finanzielle Unterstützung zu verwehren,“
Aus verdammt welchem Grund sollen ukrainische Männer hier finanzielle Unterstützung bekommen? Damit sie nicht in den Krieg gegen Russland ziehen (müssen)?
Wie verquer kann man eigentlich denken?
Andersrum wird ein Schuh drauß: wenn die Ukraine kein Recht auf Kriegsdientverweigerung garantiert, dann muss die Urkaine dafür bestraft werden und kann kein EU-Assoziierungs- oder sonstiges -Abkommen angeboten bekommen und insbesondere nicht finanzielle unterstützt werden – weil es Menschenrechte missachtet!
Warum meinen alle „linken“ Inner und Innerinnen eigentlich, wir müssten (und könnten) das Elend in der ganzen Welt beseitigen?
Irgendwie ungewöhnlich ist es schon…
Zurückhaltende/r Berichterstattung und Straßenprotest. Es gab nicht einmal einen Brennpunkt.
The burning vessel off Sochi has been identified as the 247-meter-long Liberian-flagged oil tanker AFRAMAX RIO.
Damit ist die Strandsaison auch für unsere prorussischen Freunde von der AfD wohl vorbei.
War ja klar, daß die NAFOs hier die Angriffe der Ukraine auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer feiern,
Ihr ekelt mich sowas von an!
Feierst du auch die toten Seeleute des nach ukrainischen Angriffen gesunkenen türkischen Schiffes?
Den Russen ist das doch selbst sowas von schnuppe.
https://x.com/bayraktar_1love/status/2107576106316661063?s=20
War ja klar, daß die Vatniks da gleich rumheulen. Aber das machen die Russen jeden Tag. Und die Iraner und iihre Stellvertreter usw. usw.
Eure Doppelmoral widert mich an.
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht , warum Herr Vatnik jammert.
Alle Inder sind nach offiziellen Angaben gerettet worden. Oder fürchtet er, dass der in Indien raffinierte und jetzt ins Badewasser gekippte Diesel das Standglück der Oligarchie in Sochie gefährdet? Ich meine – schön ist das nicht, in Diesel zu schwimmen. Fair point.
Und wie sich alle vor- und um den Begriff ‚Blockparteien‘ herumdrücken, gelle?
Ich sag’s jetzt noch einmal: die AfD ist keine Alternative, sie ist einfach nur die vorsorglich bereitgestellte Auffang-Partei für all jene, von denen erwartet wird, dass sie mit dem ganzen Irr- und Wahnsinn nichts mehr zu tun haben wollen.
Ick bin ohl hier! Wie bei Hase&Igels! Da kann ich nur viel Vergnügen wünschen und wohl bekomm’s!
Man nennt es auch schlicht Neoliberalismus. Der sieht zwar äußerlich etwas anders aus, aber inhaltlich ist es auch nichts anderes als Faschismus. 80% für die Deutsche Wählertäuscher Einheitspartei die das Land kaputt macht und in den Krieg führt gegen jedes vitale Interesse der BRD Bevölkerung.
Das sieht Her Moser schon richtig.
Schon interessant: Da wettert das BSW stets gegen Clans und Klüngel, nur um dann einen gewissen Herrn Rausch – ist der Name Programm? – ins höchste protokollarische Amt des Landes zu heben. Einen Typen, dessen „familiäre Beschäftigungsverhältnisse“ so mancher levantinischen Clique den Neid in die Augen treiben dürften.
Einen „überparteilichen Kandidaten“, den es sonst so gern sucht, fand das BSW nicht? Ach was: Der größten Fraktion stehe das Amt nun einmal zu. Ein wirklich beeindruckendes Argument. Aber man wendet sich eben nicht gegen Familie, Luigi.
Genauso drollig die AfD: Jahrein, jahraus wird über die „Vetternwirtschaft“ der anderen geschimpft – bis man entdeckt, dass die eigenen Vettern auch irgendwie „qualifiziert“ zu sein scheinen. Ja, man will eben den „politischen Sumpf“ trockenlegen und gegen „Clans“ vorgehen – aber doch bitte in Berlin, nicht hier!
Und die CDU bekommt selbstverständlich ebenfalls einen Vizeposten. Sie hat Sachsen-Anhalt schließlich nur ein Vierteljahrhundert lang regiert und mit der Sumpfanlegung gewiss allenfalls peripher zu tun gehabt.
Da kann man nur hoffen, dass die Linkspartei irgendwo noch eine Clanverbindung auftut. Damit das Präsidium wirklich vollständig ist und am Ende kein Zweifel mehr besteht, dass dieses Theater nach allen Regeln der politischen Kunst besetzt worden ist.
Kurzum: Wer am lautesten nach Reinheit ruft, sollte vielleicht zuerst unter seinem eigenen Teppich nachsehen.
Mit Verlaub – dieses Gezänk um des Kaisers Bart bringt doch keine/n weiter. Fakt ist, dass fast ALLE Bundesbürger noch an einen „Kaiser“ glauben – auch wenn nur ein nackter Mensch vor ihnen steht.
Braucht „Ihr“ denn wirklich Leute, die Euch vorschreiben, wo es langgeht?
Teile der Menscheit waren da schon früher sehr viel weiter und ich erinnere nur an die (->) „Machnowstschina“ in der Ukraine oder an die „POUM“ und die „Brigade Durruti“ in Spanien.
Der gesellschaftliche Fortschritt scheint seit der Ermordung/Vertreibung der verbliebenen AnarchistInnen leider sehr retardiert. Hat denn seitdem irgendwo irgdendeine „Partei“ das Leben der Menschen dauerhaft verbessert?
Eben!
Deshalb halte ich mich seit über 40 Jahren von Parteiklüngel und „Machtspielchen“ fern, denn all das hat mit „Verantwortung“ nichts zu tun.
Über Einwände, heftigen Widerspruch und generell Kritik würde ich mich freuen, denn nur so lernt der Mensch.
Gute Nacht!
Frank
Nein, ich kann nicht widersprechen. Möchte nur noch weitere Ansätze anführen wie Kronstadt, Räte in München, Matrosen in Kiel usw., Spanien 1936 – nicht nur, aber auch Durruti.
Von den Zapatisten in Mexiko weiss ich leider zu wenig.
Die Räterepublik in Bayern war m.E. ein grosser Fortschritt, der leider mit Eisners hinterhältiger Ermordung endete. Mit einem sozialistischen/syndikalistischen Bayern wäre der „GröFaz“ nicht einmal eine Randnotiz der Geschichte geworden, sondern der „unbekannte Soldat aus dem ersten Weltkrieg“ geblieben. Das „wäre, wenn“ dürfte für Menschen mit Phantasie vielleicht einen Anreiz darstellen, sich diese alternative Geschichtsentwicklung auszumalen.
Also für alle hier: Wie hätte sich Deutschland OHNE Hitler wohl entwickelt?
Auf Antworten und Vorschläge bin ich gespannt.
Wäre nicht irgendwie alles besser gewesen?
Die deutsche Sozialdemokratie, deren übelster Akteur Noske war, hatte vor der Revolution, die sie noch vor dem Krieg feierlich beschwor, panische Angst und sie setzte alle Gewalt ein, um sie zu stoppen.
Als die Nazis die Macht ergriffen, hatte Noske noch ein hohes Amt. Als Sozialdemokrat wurde er entlassen und ein Teil seiner Altersbezüge gestrichen. Er schrieb dann an die neuen Herren einen Bettelbrief und verwies auf seine Verdienste für das Vaterland. Damit hatte er im Sinne der Nazis auch recht. Die kümmerten sich aber nicht um sein Jammern. Man liebt den Verrat, nicht den Verräter.
Es wäre wirklich zu bedenken, ob es brauchbare Alternativen zur Nazidiktatur hätte geben können. Aber sowas wie Rätdemokratie wurde ja nicht nur von Sozialdemokraten und Nazis sondern später auch von Kommunisten, die von sich behaupteten, genau so was zu sein, bekämpft.
Herr Moser, vielleicht sollte man Ihre zentrale Frage einmal umdrehen: Warum ist die AfD in Sachsen-Anhalt auf 43,8 Prozent gekommen? Vielleicht nicht, weil die AfD plötzlich so viele Menschen überzeugt hat, sondern weil die etablierten Parteien über Jahrzehnte so viel Vertrauen verspielt haben.
Denn die entscheidende Frage lautet für mich nicht nur: Was macht die AfD richtig oder falsch? Sondern auch: Was haben die etablierten Parteien eigentlich falsch gemacht, dass inzwischen fast jeder zweite Wähler in Sachsen-Anhalt sein Kreuz bei der AfD setzt?
Ich wähle die AfD seit über zehn Jahren aus Überzeugung. Nicht aus einer spontanen Protesthaltung heraus, sondern weil ich über Jahrzehnte erlebt habe, wie politische Entscheidungen getroffen wurden, deren Folgen uns anschließend als Fortschritt, Modernisierung oder alternativlos verkauft wurden.
Und irgendwann muss man sich fragen: Wenn die etablierten Parteien jahrzehntelang Zeit hatten, Deutschland zu gestalten, warum sind wir heute an diesem Punkt?
Genau darin sehe ich einen wesentlichen Grund für den Erfolg der AfD. Die AfD ist nicht im luftleeren Raum entstanden. Sie ist auch eine Reaktion auf politische Entwicklungen, mit denen immer mehr Menschen nicht mehr einverstanden sind.
Man kann diese Menschen als rechts, rückständig oder sonst etwas bezeichnen. Man kann die AfD ausgrenzen und eine Brandmauer errichten. Aber damit verschwinden die Ursachen ihrer Stärke nicht.
Im Gegenteil: Wer immer nur das Symptom bekämpft, ohne die Ursachen zu hinterfragen, darf sich über die nächsten Wahlergebnisse nicht wundern.
„Ich wähle die AfD seit über zehn Jahren aus Überzeugung. Nicht aus einer spontanen Protesthaltung heraus“, schreibst du, nur um daraufhin zu erzählen, der Grund wäre, dass dich andere Parteien enttäuscht haben.
Wenn das tatsächlich Überzeugung und damit mehr als eine – von mir aus unspontane – Protesthaltung sein soll, kannst du sicher leicht darlegen, welche Arbeit der AfD dich in den letzten 10 Jahren so überzeugt hat. Und wo du die entscheidenden politischen Unterschiede zu ihren Konkurrenten verortest.
Warum also AfD?
Ich bin Techniker und seit über 40 Jahren erfolgreich in der Industrie tätig. Wer so lange in der Praxis arbeitet, Entscheidungen und ihre Folgen erlebt, entwickelt eine sensible Antenne für Fehlentwicklungen und politische Fehlentscheidungen.
Mein Vertrauen in die etablierten Parteien habe ich schon vor Jahrzehnten verloren. Ich sehe eine politische Klasse, die aus meiner Sicht zu oft ihre eigenen Interessen verfolgt, statt sich um die Anliegen der Bevölkerung zu kümmern. Wo wollen wir anfangen? Bei der Rente, im Gesundheitswesen, bei den Schulen oder der maroden Infrastruktur? Überall gibt es massive Probleme, die seit Jahren nicht zufriedenstellend gelöst werden.
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über manches nur noch lachen!
Warum also AfD? Weil ich dort durchaus kompetente Mitglieder mit beruflicher Erfahrung und fachlicher Sachkenntnis sehe, die politische Probleme anders angehen wollen. Ich habe den Eindruck, dass die etablierten Parteien die AfD als ernsthafte Konkurrenz betrachten und deshalb versuchen, sie politisch zu schwächen. Die öffentliche Berichterstattung über die AfD empfinde ich teilweise als einseitig und verzerrt.
Natürlich ist auch die AfD nicht unfehlbar. Ich erwarte von jeder Partei, dass sie sich an ihren Aussagen, ihrem Personal und ihrer tatsächlichen politischen Arbeit messen lässt. Aber ich lasse mir meine Wahlentscheidung nicht von Schlagzeilen oder pauschalen Verurteilungen vorschreiben.
Meine Entscheidung ist das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung, eigener Beobachtungen und politischer Überzeugungen. Ich wähle die AfD, weil ich den etablierten Parteien nicht mehr vertraue und in der AfD politische Ansätze und Menschen sehe, denen ich eher zutraue, notwendige Veränderungen anzustoßen.
Das ist meine begründete Entscheidung und keine spontane Protestwahl.
Die Argumentation Thomas Mosers ist für mich nachvollziehbar, ihre Motive nicht nur „verständlich“, sondern „sympathisch“. Das ändert nicht, daß er sich eines Etikettenschwindels bedient, er führt einen Angriff auf die Mehrheitsbevölkerung in der Gestalt eines Angriffes auf die politische Klasse. Das ist ein patriarchal-autoritärer Unwille, nicht mehr und nichts anderes.
Und folgerichtig gibt ihm heut früh „@frank“ die reziproke Antwort: „Wie der Herr, so’s Gescherr“.
‚Neue Roben braucht das Land? Kriegts doch jetze, und dann schaumerdochmalweiter.‘
Thomas Moser beschreibt Mechanismen und Prozesse innerhalb des gegenwärtigen Regierungssystems, die vor fast sechzig Jahren Johannes Agnoli in seinem brillanten Essay „Die Transformation der Demokratie“ in eine abstrakte, allgemeine Form gebracht und als „Involution“, d.h. „den komplexen politischen, gesellschaftlichen und ideologischen Prozeß der Rückbildung demokratischer Staaten, Parteien, Theorien in vor- oder antidemokratische Formen“ (Agnoli), bezeichnet hat. Ob und in welcher Weise und wie rasch und umfassend die bislang opponierende AfD in den Transformationskonsens „UnsererDemokratie“ eingebunden wird, ist eine empirische Frage; das heißt, es bleibt abzuwarten, ob Mosers Urteil zutrifft: „Die AfD ist die Partei der Bundeswehr und der Nato, der Militarisierung und des Krieges.“ Zwar spricht einiges dafür, daß die AfD als Eintrittskarte in das Arkanum der Macht ihre Kritik am Ukraine-Krieg und an der Machtverlagerung nach Brüssel in einer Schublade verschwinden läßt – schließlich behalten, wenn gesellschaftliche Kräfte auf Institutionen treffen, in der Regel letztere die Oberhand -, doch ohne Friktionen und Häutungsprozesse wird das angesichts der differenten regionalen Kraftzentren und politischen Strömungen innerhalb der Partei und deren medialem Vorfeld nicht vonstatten gehen. Nicht erleichtert wird dieser neue Involutionsschritt durch die schwere ökonomische Krise, die durch eine hanebüchene Grüne Transformation ins Werk gesetzt wurde und die Anzahl und Umfang gutdotierter Apanagen und Pfründe – Schmiermmittel der transformierten Demokratie – zumindest in der mittleren Frist deutlich reduziert.
„Involution“ ist mir neu, danke dafür.
Freilich ist das reinrassige Politologie, d. h. die „Wissenschaft“ von der Herrschaftstechnologie, und mein Dank ist „vergiftet“:
Das ist das Elend dieser sich wissenschaftlich gebenden Disziplin in a nutshell: Institute einer Herrschaftsformation auf interessierte Weise vom Oberbegriff „gesellschaftliche Kräfte“ zu scheiden, um nach Optionen zu fahnden, an ihrem Zusammenhang begriffslos zu schrauben.
Genau mit dieser Technologie geht das, was mit „Involution“ adressiert sein soll, halt vonstatten.
Agnoli hat das, was er von Max Weber zum Beharrungsvermögen und zur Eigenlogik bürokratisch-staatlicher Institutionen, diesen „ehernen Gehäusen“, und von Marx und Engels zur Fundierung und zum Telos der Staatsgewalt, welche „die gemeinsamen Geschäfte der ganzen Bourgeoisie verwaltet“, synthetisiert und auf die Regierungs- und Herrschaftssysteme der westlichen Staaten angewandt. Inwiefern die Analyse des Involutionsprozesses mitursächlich für den beschriebenen Prozeß sein soll, erschließt sich nicht – Sie verwechseln die Botschaft mit dem Überbringer derselben.
Der letzte Satz unterstellt mir etwas, was ich nicht behauptet habe. „Analyse“? Mag sein, kenne ich nicht, wie vorab gesagt. Außerdem schrieb ich „“Wissenschaft“ von der Herrschaftstechnologie“, folglich nicht diese Technologie selbst. Technologie verwendet und benötigt Werkzeuge, schon mal gesehen oder gehört? Falls der Agnoli nicht zu den Politologen zählt, die eine politische Karriere angestrebt und / oder absolviert haben, war er kein Technologe seiner Zunft.
Mein Gott Walter, ihr solltet wieder lesen üben. Nicht erst seit Schwätzi (Chat gpt) funzt das bei Menschen iwie nicht mehr mit der Sortierung in Ober- und Unterbegriffe resp. Prädikaten- und Klassenlogik.
„Involution“ ist mir neu, danke dafür.
Freilich ist das Politologie, d. h. die „Wissenschaft“ von der Herrschaftstechnologie, und mein Dank wird dir nicht gefallen:
Das ist das Elend dieser Disziplin in a nutshell: Institute einer Herrschaftsformation auf interessierte Weise vom Oberbegriff „gesellschaftliche Kräfte“ zu scheiden, um begriffslos nach Optionen zu fahnden, an ihrem Zusammenhang zu schrauben.
Mit dieser Technologie geht das, was mit „Involution“ adressiert sein soll, vonstatten.
Immer aktuell bleibend, CARL VON OSSIETZKY ( * 3. Oktober 1889 in Hamburg; † 4. Mai 1938 in Berlin ) –
Deutscher Journalist, Schriftsteller, Pazifist, Nobelpreisträger 1935; verbrannt, gefoltert und letztlich ‚ermordet‘
„Nach der Sintflut?
[… ]
Die nationalsozialistische Bewegung ist weder durch die Bedeutung ihrer Führer noch durch die Überzeugungskraft ihrer Programme groß geworden, sondern durch die verbrecherische Unzulänglichkeit einer Pseudodemokratie und die Feigheit eines parlamentarischen Regimes, das niemals gewagt hat, eines zu sein. […]
Nun, so gemütlich ist die Weltgeschichte denn doch nicht. Mag Hitlers Aktivität zeitweilig gelähmt, mag er selbst völlig demoliert sein, noch besteht alles das, was ihn hat groß werden lassen, noch ist nichts Entscheidendes gegen die Wirtschaftsnot geschehen, und noch immer spreizt sich eine Politikergarnitur, deren ahnungslose Selbstgefälligkeit die jüngere Generation in Massen in einen hoffnungslosen nationalistischen Desperatismus getrieben hat. […]
Über den Fortwurstlern, den Deserteuren und Etappenhengsten der Demokratie leuchtet nicht das Zeichen des neuen Bundes. Denn sie selbst wollen ja nichts Neues, sondern nach beendeter Fahrt nur ihren alten Trödel fortsetzen.“
( Carl von Ossietzky, „Nach der Sintflut?“, in: „Die Weltbühne“, 27. Jgg., Nr. 15, 14. April 1931 )
( Auslassungen [… ] im Zitat von mir / RW. )
http://www.weltbuehne-lesen.de/ossietzky.html
https://das-blaettchen.de/wordpress/wp-content/uploads/2021/07/1931_15-Ossietzky-Nach_der_Sintflut.pdf.pdf
https://archive.org/details/DieWeltbhne27-11931/page/518/mode/2up
Und nun stellen sich „Idiotie Brandmaurer“, Politik- / Demokratie-Totalversager in die Bütt und schwafeln von „Wut“ ( Pisstorius am 06.10.2026 ). Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Ihr habt den Souverän bzw. dessen Vertrauen über Jahrzehnte verraten und verkauft, dessen Geld verprasst zur eigenen Beicherung, ein Land, Deutschland nämlich, in nahezu allen Politikbereichen gegen die Wand gefahren. Und mehr noch: Ihr habt den Willen des Souveräns einfach beiseite geschoben und damit das Demokratieprinzip zerstört!
Und ja, ich bin der Auffassung, dass alle politikverwahrlosten ‚Unsere DemokratInnen‘ viel zu hoch bezahlt werden, zu gegebener Zeit wegen demokratiezerstörender Handlungen, Kriegstreiberei, Volks- und Völkerverhetzung sowie wegen der systemischen Verbreitung von Lügen, Hass und Hetze bzw. Verharmlosung des Nationalsozialismus zur Verantwortung gezogen werden müssen. Und zwar vor einem ordentlichen, demokratisch erkennenden Gericht: Ein Völkerrechts- / Menschenrechts-Tribunal in Den Haag wäre m. E. durchaus angemessen.
Die Thüringen kannten diese unappetitliche Wahrheit schon vor Wochen……..
Weil der böööse Björn Höcke sie ihnen im Wahlkampf erzählt hatte.
Merz arbeitet für BlackRock und Merz hilft mit die deutsche Industrie übernahmereif zu machen!!
Er dient nicht dem Deutschen Volk und wegen seiner Geldgier werden wir bald einen Krieg mit Russland haben.
Merz selbst wird nach Abschluss seines Auftrags dann sein Flugzeug besteigen und abhauen!!
Eine „gesichert rechtsextreme Partei“
[© Journaille] hat die Mehrheit im Parla- ment erreicht und die rosa rot grünen Verlierer machen auf gesichert antide-mokratisch ?
Odessa am 2. Mai 2014: Ein Schlüssel zum Verständnis dieses Krieges
https://hinter-der-fichte.blogspot.com/search?q=Donbass
Die Mehrzahl der Deutschen versteht diesen Krieg nicht.
Seit Jahrzehnten werden sie russophob indoktriniert.
Die militaristische und geheimdienstliche Infiltration der Ukraine ist ihnen von den Medien verschwiegen worden.
Selbst offenen faschistische Symbolik wird in harmlose Vaterlandsliebe umgedeutet.
Deshalb sind die überwiegend gutmeinenden und gutgläubigen Deutschen leichte Beute für die – man muss es so und nicht anders nennen – faschistische Propaganda in den deutschen Massenmedien.
Das wissen die deutschen Medienopfer nicht
Einer der Schlüssel zum Verständnis des heutigen Krieges in der Ukraine liegt in Odessa.
Heute vor acht Jahren, am 2. August 2014 verübten die widerrechtlich an die Macht gelangten Faschisten ein grausames Massaker.
Eines von vielen in Kiew, Odessa, Mariupol, Slawjansk und anderen Städten, nicht nur in der Ostukraine.
Hier im Blog sind die schrecklichen Vorgänge von Odessa dokumentiert.
Dieser Link fasst einige Beweise zusammen.
Daraufhin beschlossen die russischen Bevölkerungsgruppen in der Ukraine sich vor der drohenden faschistischen Okkupation zu schützen.
Nochmal sei erinnert: Es gab einen verfassungswidrigen Putsch gegen den gewählten Präsidenten in dem die CIA und Faschisten ganz offen Hand in Hand die führende Rolle spielten.
Die stellvertretende US-Außenministerin Nuland bekannte, dass der Putsch sie 5 Mrd. Dollar gekostet hatte.
Der Rummelboxer Klitschko flog auf, als seine Korrumpierung durch Gelder aus dem Westen bekannt wurde.
Das erfuhr der deutsche Michel nicht.
Auf Klitschko-Niveau würde ich es so ausdrücken: Wer diesen Idioten heute noch zum Helden hochstilisiert, der hat sie nicht mehr alle.
Es gibt keinen Faschismus in der Ukraine?
Der Nazi-Führer Parubij, der für die Morde auf dem Maidan verantwortlich war, wurde später Parlamentspräsident.
G. Gysi zählte 2014 im Bundestag auf wie viele Nazis Minister wurden. Heute will der gewendete „Außenpolitiker“ der ehemaligen Linken übrigens davon nichts mehr wissen.
Die Angst der Russen vor Massakern und Völkermord waren mehr als begründet. Die ukrainische – von niemandem gewählte – Putschisten-Führung setzte unvermittelt die Armee !!! (ein dramatischer, tödlicher Verstoß gegen jedes nationale und Völkerrecht) gegen das eigene Volk ein und bombardiert seit 2014 ununterbrochen die vor allem ethnisch russische Zivilbevölkerung im Donbass.
Von den deutschen Parteien SPD, CDU, Grünen wurde der Putsch in Kiew aktiv unterstützt.
Natürlich setzte sich von 2014 bis heute niemand von ihnen für die bombardierte Bevölkerung des Donbass ein. ALLES LESEN !!
„Heute vor acht Jahren, am 2. August 2014 verübten die widerrechtlich an die Macht gelangten Faschisten ein grausames Massaker.“
Na ja, was soll man dazu sagen?
Bei Ihrer russischen Propaganda, mit der Sie Overton ständig fluten, scheinen sogar die Uhren anders zu gehen.
Nee, heute vor drei Jahren, am 7. Oktober 2023 verübten die Islamofaschisten das größte Massaker an den Juden seit der Shoa, Aber das scheint Overton keinen Beitrag wert zu sein.
„Freiheit ist die Freiheit zu sagen, dass zwei plus zwei vier ist. Wenn das gewährt ist, folgt alles weitere.“
Willkommen im Orwell-Universum!
TUT MIR SEHR LEID DASS ICH IHRE TRAUMWELT VON DER UNSCHULDIGEN UKRAINE ZERSTÖREN MUSS!
ABER ES IST EBEN NOTWENDIG WEIL ES NUN DOCH DIE WAHRHEIT IST AN DARR AUCH ALLE LEUGNER UND LÜGNER NICHT VORBEIKOMMEN!!
Nun ja, eine Lüge wird nie zur Wahrheit, egal wie oft man die wiederholt. Und egal wie Viele sich davon bereitwillig verarschen lassen.
PS. Ihre Taste klemmt!
Was soll denn das für eine Logik sein, dass die etablierten Parteien der AfD zum Aufstieg verholfen hätten?
Angeblich vertritt – und wenn sie kann, macht – jede Partei die Politik für die sie behauptet, zu stehen.
Wenn die etablierten Parteien eine Politik machen (egal was für eine Politik sie verbal vertreten), die völlig offensichtlich und direkt spürbar gegen die Interessen der meisten Menschen und gegen das Gemeinwohl gerichtet ist, dann sind diese Parteien einfach nicht wählbar. Das ist doch völlig klar, wenn man nicht dummgequatscht wurde (oder andere dummquatschen will).
Was sollen die Menschen und Wähler dann machen? Wahlboykott? Was ist dann besser? Splitterparteien wählen? das kommt entweder auf das selbe heraus wie Wahlboykott (Stimme wirkungslos), oder man bekommt irgend etwas fragwürdiges oder völlig monothematisches (Volt, Tierschutz, Unsterblichkeitspartei, …).
Das System ist so justiert, dass das Establishment immer gewinnt so lange die Großmedien die Köpfe der Menschen beherrschen – und wenn das mal nicht mehr hinhaut schreit man „unseredemokratie“ und „gegenrechts“, „Nahzies raus“, und schränkt im Namen der „Demokratie“ jeden Restanschein von Demokratie ein.
Es ist doch alles einfach nur noch irre.