
Man vergisst in Deutschland gerne, wenn es um die Unterstützung der Ukraine geht, welche Kräfte man in dem bis in die Regierung hinein korrupten Staat stärkt, aber auch, dass man es mit einem Gegner zu tun hat, der über ein Atomwaffenarsenal zum Overkill verfügt. Die Befürworter der Fortsetzung des Krieges malen zwar Putin als Inbegriff des Bösen, wollen aber die Menschen in ihren Staaten glauben lassen, dass er trotz allem vernünftig oder ängstlich genug sei, keine Atomwaffen einzusetzen, egal was sie als faktische Kriegsteilnehmer machen oder was Folge der massiven Aufrüstung ist.
Dabei ist ganz einfach die Abschreckung der einen Seite die Bedrohung der anderen Seite und umgekehrt. Aber diese simple Wahrheit wird tunlichst verschwiegen, weil den Menschen in der alten, vielfach widerlegten Maxime versichert wird, dass man sich auf den Krieg vorbereiten müsse, um den Frieden zu erhalten: Si vis pacem para bellum.
Gelegentlich hat Putin darauf hingewiesen, dass Russland Atomwaffen besitzt und willens ist, diese einzusetzen, wenn das Lend bedroht ist. Die Nukleardoktrin wurde im November 2024 dahingehend verändert, dass auch dann, wenn russisches Territorium mit konventionellen Waffen in Kooperation mit einer Atommacht angegriffen wird, mit Atomwaffen reagiert werden kann: „Eine Aggression gegen die Russische Föderation und/oder ihre Verbündeten durch einen Nichtkernwaffenstaat mit Beteiligung oder Unterstützung eines Kernwaffenstaates wird als gemeinsamer Angriff betrachtet.“ (Russland und USA haben ihre Nuklearstrategie geändert) Wenn nun Deutschland die Ukraine unterstützt oder auch Waffen dazu liefert, Angriffe auf Ziele tief im russischen Territorium zu machen, könnte man sagen, dass dies keine Provokation darstelle, schließlich sei Deutschland keine Atommacht und wurde die Nukleardoktrin damals noch gegen die Biden-USA gerichtet.
2024 richtete Putin eine konkrete Warnung an die Nato, indem in Reaktion auf die Stationierung amerikanischer und britischer Langstreckenwaffen Oreshnik-Hyperschallraketen auf einen Rüstungskomplex aus einer Entfernung von 800 km abgefeuert wurden. Sie wurden demonstrativ ohne konventionellen oder nuklearen Sprengkopf eingesetzt und richteten ihr Zerstörungswerk ausschließlich durch die Wucht des Aufpralls mit der hohen Geschwindigkeit aus. Putin: „Wir halten uns für berechtigt, unsere Waffen gegen Militäreinrichtungen derjenigen Länder einzusetzen, die es zulassen, ihre Waffen gegen unsere Einrichtungen einzusetzen, und im Falle einer Eskalation aggressiver Handlungen werden wir entschlossen und spiegelbildlich reagieren. Ich empfehle den herrschenden Eliten der Länder, die Pläne für den Einsatz ihrer Militärkontingente gegen Russland ausbrüten, dies ernsthaft in Erwägung zu ziehen.“ (Gefährliche Eskalationsspirale)
In einem Interview sagte der russische Außenminister Lawrow auf die Frage, ob Europa die „russischen Bedrohung“ inszeniert, „um den militärisch-industriellen Komplex zu stärken und einen Großangriff auf Russland vorzubereiten?“, es würden die Interessen des militärisch-industriellen Komplexes durch Umverteilung der Gelder auf militärische Zwecke bedient. Er sprach die Erhöhung der Rüstungsausgaben in der Nato, die Unterstützung der Ukraine und die Militarisierung der Arktis an, um dann seinerseits zu warnen:
„Es ist geradezu lächerlich. Einerseits heißt es, Russland verliere, deshalb müsse man die Ukraine nach Kräften unterstützen, diese Unterstützung sogar ausweiten, dann werde die Ukraine gewinnen. Andererseits bereitet dieses angeblich ‚verlierende‘ Russland in ihren Augen einen Angriff auf Europa vor. Politisch gesehen sind solche Absurditäten haltlos. Doch der russische Präsident Wladimir Putin sagte – und er wiederholte es mehrfach –: ‚Wir planen keinen Angriff auf irgendjemanden. Das ist dumm, idiotisch. Es zeugt von einem völligen Mangel an Staatskunst.‘ Sollten diese Gespräche jedoch Vorbereitungen für ihren Angriff bedeuten, versichere ich ihnen, dass der Krieg völlig anders und sehr kurz sein wird.“ Ich rate Ihnen, sich diese Worte zu merken.“
Eine andere Möglichkeit zur Auslösung eines Krieges wäre, so Lawrow, ein Ereignis wie der Anschlag auf den Erzherzog Ferdinand in Sarajewo, der zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führte, oder der Reichstagsbrand. Dabei sieht man sich in Russland offenbar als Opfer: „Könnte etwas Ähnliches inszeniert werden, angesichts der europäischen Vorliebe für Intrigen und Abenteuer, ihres Einfallsreichtums? Ich würde etwas Vergleichbares wie den Drohnenangriff in Leipzig nicht ausschließen, der weltweit für Aufsehen sorgte, ohne dass auch nur ein einziger Beweis dafür vorlag.“
„Sie wollen wieder Krieg“
Wie weit der Bundesregierung tatsächlich Beweise für die Urheberschaft Russlands vorliegen, wissen wir über die Behauptung hinaus nicht. Identifiziert wurden zwei Personen, die russische Verbindungen haben sollen. Klar wurde aber, dass die Bundesregierung in Allianz mit anderen EU-Staaten und der Nato den Vorfall benutzte, um einmal wieder die Bedrohung durch Russland hochzuspielen, was die massive Aufrüstung durch ebenso massive Verschuldung mit Kürzungen im sozialen Bereich und die alternativenlose, ziellose Unterstützung der Regierung in Kiew rechtfertigen soll.
Dass kurz darauf von Finanzminister Klingbeil der Haushaltsentwurf für 2027 vorgestellt wurde, dürfte kein Zufall sein. Der Militärhaushalt steigt auf 109,7 Milliarden Euro, zusätzlich soll die Ukraine, der jetzt schon das Geld ausgeht (Der Ukraine fehlen für 2027 32 Milliarden Dollar, Europäer sollen zahlen), mit 11,6 Milliarden Euro weiter unterstützt werden. Die Nettokreditaufnahme steigt auf 118,7 Milliarden, darin 85 Milliarden für das Militär. „Die NKA steigt gegenüber dem letzten Finanzplan um insgesamt ca. 50 Mrd. Euro bis 2029 an“, so der BDI. „Plus Sondertöpfe für Bundeswehr und Infrastruktur summiert sich die Schuldenaufnahme auf fast 200 Mrd. Euro pro Jahr – insgesamt über 1 Billion Euro Nettokreditaufnahme von 2026 bis 2030.“ 2027 müssen fast 42 Milliarden nur für Zinsen ausgegeben werden, 2030 wären das schon 80 Milliarden Euro (Haushalt 2027: Mit Volldampf in die Katastrophe).
Lawrow sprach im Zusammenhang von angeblich inszenierten Ereignissen, die zum Krieg führen könnten, auch wieder das Massaker in Butscha an. Die russische Regierung stellt es als inszeniert dar, es trug auf jeden Fall dazu bei, die Friedensverhandlungen endgültig zu stoppen und auf einen Sieg der von der Nato unterstützten Ukraine zu setzen. Meines Wissens hat Russland keine eigenen Beweise für die Inszenierung, abgesehen von einigen Merkwürdigkeiten, vorgelegt. Lawrow wiederholt, dass die russischen Truppen als Geste des guten Willens nach den Gesprächen in Istanbul aus der von ukrainischer Artillerie bombardierten Stadt zurückgezogen worden seien. Die russische Regierung behauptet, dass erst vier Tage nach dem Rückzug und einer darauf erfolgten „Säuberungsaktion“ Fotografien der Verbrechen aufgetaucht seien.
„Genauso wie wir noch immer keine Antwort auf die häufig gestellte Frage zu Bucha erhalten haben, wo im April 2022 Dutzende Leichen, ordentlich am Straßenrand aufgebahrt, wie aus dem Nichts auftauchten, haben wir auch vom UN-Generalsekretär, dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte und unseren westlichen Gesprächspartnern, einschließlich der Amerikaner, noch immer keine Antwort auf die Frage erhalten: Können Sie Ihre Ressourcen nutzen, um eine Liste derjenigen Personen zu beschaffen, deren Leichen von dem BBC-Team gezeigt wurden, das „sehr zufällig“ am Tatort eintraf? Niemand hat geantwortet. Man sagt, die Angehörigen seien nicht sonderlich begeistert. Aber niemand hört etwas davon. Es ist ja nicht so, als würden Dutzende Menschen massenhaft getötet, Kriegsverbrechen begangen und keine Angehörigen würden auftauchen. Aber hier herrscht absolute Stille, daher schließe ich eine Provokation nicht aus.“
Der erneuten Drohung durch die Wiederholung des Putin-Zitats, auf einen Angriff mit Atomwaffen zu reagieren, ging ein Schlagabtausch Lawrow-Wadephul vorher. Am 6. September hatte Lawrow in einem Interview erklärt, dass die Bundesregierung, wenn sie Russland ohne Beweise beschuldigt, für den Drohnenvorfall auf dem Leipziger Flughafen verantwortlich zu sein, damit einen „echten Krieg“ beginne: „Sie wollen wieder Krieg. All die Ankündigungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht Europas zu machen, werden nun in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns im Grunde den Krieg. Die Lehren der Geschichte wurden völlig ignoriert. Es zeigt sich, dass die Ausläufer des Nationalsozialismus wieder aufbrechen. Dies ist eine gefährliche Entwicklung. Ich bin überzeugt, dass die russische Führung die richtigen Schlüsse daraus ziehen wird.“
„Wir lassen uns nicht einschüchtern“
Der deutsche Außenminister Wadephul erklärte in einem Bild-Interview apodiktisch, aber ohne jede nähere Erläuterung, dass Russland hinter dem gescheiterten (?) Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig stehe: „Wir wissen ganz genau, und Sergej Lawrow weiß natürlich auch, dass Russland diese Sache in Leipzig gemacht hat – und dass wir darauf reagiert haben, darauf reagieren mussten.“ Bedenken gibt es beim deutschen Außenminister nicht. Sowieso ist die Devise: „Wir lassen uns nicht einschüchtern.“ Man müsste hinzufügen: Auch wenn ein direkter Krieg oder die Vernichtung die Folge ist. Meint er damit die Regierung, die sich trotzig nicht einschüchtern lassen will, oder das deutsche Volk? Er will jedenfalls die Äußerung von Lawrow als „Ausdruck einer gewissen russischen Verzweiflung“ sehen, Russland sei „in diesem Krieg lange nicht so erfolgreich (…), wie man es sein wollte“. Das ist wahr, ist aber damit nicht die Möglichkeit gegeben, dass Russland doch als Warnung zum Einsatz einer taktischen Atomwaffe in der Ukraine greifen könnte? Putin könnte darauf setzen, dass die atomar bewaffneten europäischen Länder Frankreich und Großbritannien darauf nicht mit Atomwaffen reagieren würden, die USA ziemlich sicher auch nicht. Und was würde Deutschland machen? Wie sieht es aus, sich nicht einschüchtern zu lassen?
Für die weitere Unterstützung verlangte er von Kiew, die erhaltene Militärhilfe aus Deutschland doch den deutschen Rüstungskonzernen zukommen zu lassen. Schließlich sei Deutschland der stärkste finanzielle und militärische Unterstützer der Ukraine, die den Krieg fortsetzen soll, um auch die Gewinne der Rüstungskonzerne zu steigern: „Ich muss den deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern das auch erklären, und das Mindeste ist, dass ihr bei allen Beschaffungsmaßnahmen auch die deutsche Verteidigungsindustrie beteiligt.“ Wenn schon alle Deutschen draufzahlen und den Gürtel enger schnallen sollen, scheinen Gewinne der Rüstungskonzerne diese zufriedenzustellen, meint Wadephul und behauptet: „Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung steht hinter unserer Ukraine-Politik.“ Da darf man Zweifel anmelden, auch deswegen wurde die CDU in Sachsen-Anhalt abgestraft.
Und weil die Lage in der Ukraine misslich ist, erklärt sich die Bundesregierung bereit, beim Nachschub von Männern zu helfen, die an die Front geschickt werden können. Auf die willkürlichen und gewalttätigen Mobilisierungen in der Ukraine geht er lieber nicht ein, denn sie machen klar, dass die Bereitschaft, auch für viel Geld, das allerdings der Ukraine ausgeht, für die Interessen der Regierung und der Unterstützerstaaten wie Deutschland zu kämpfen und zu sterben. Wadephul sagt, die Regierung wolle dabei helfen, wehrfähige ukrainische Männer in Deutschland herauszufischen und Kiew zu melden: „Wir wissen ja, wer hier lebt. Wer zum Beispiel die Sozialleistungen bezieht oder wer hier angemeldet ist, wer einen Aufenthaltsstatus hat.“ Daher könnten diese Männer „von der ukrainischen Regierung angeschrieben werden, dass sie herangezogen werden sollen“. Zwang will er aber (noch) vermeiden, es wären unschöne Bilder, wenn die Männer wie in der Ukraine zwangsverschleppt würden.
Und es kommt auch noch die übliche Rhetorik zur Geltung. Nach Wadephul würde man ja gerne in Verhandlungen eintreten, aber Putin will ja nicht. Es gibt auch keinerlei Mitverschulden des Westens an dem Konflikt, der zum russischen Angriff geführt hat. Für den Krieg nämlich habe „es keinen einzigen Anlass“ gegeben.
Ähnliche Beiträge:
- Über Diener der Macht und Macht der Diener
- Eine verweigerte Veröffentlichung
- Ein Tiefpunkt der Diplomatie
- Im Rausch der Kriegspropaganda
- Nach einer RAND-Methode ist der US-Außenminister unfähig, mit Russland zu verhandeln



Wir wir sehen wissen sie anscheinend nur sehr wenig.
Die völlig absurde Geschichte mit der Drohne von Leipzig war von vornherein eine „False Flag Operation“!
Hier also zu unterstellen wir wüßten es nicht ist längst widerlegt.
Ach Gott, wieder das Wessi-Syndrom am laufenden Band. Dabei wird Wadenbeißer & Co immer eine gewisse Glaubwürdigkeit zu gemessen.
Daß die lügen, dass sich die Balken biegen, wird natürlich ausgeschlossen. Es sind ja auch glaubwürdige Wessis.
Auch wenn es zynisch ist, manchmal wünsche ich mir Haselnüsse hierher, mit Kernen, damit die unerträgliche Arroganz zum Nachdenken gezwungen wird.
Trump würde das so machen. Wie erfolgreich solche Mittel sind, sieht man am Iran. Die Drohnen auf Russland werden dazu führen, dass der Ukraine nicht viel an Strom, Gas und Sprit bleibt.
Die Wort- und Gestenprovokationen aus Westeuropa haben zum Großteil damit zu tun, dass sie seit nun schon Jahren anhaltend realisieren, dass anders als gedacht, der Krieg Russland nicht schwächer, sondern stärker macht. Ich denke, russische Chefplaner sind der Meinung, dass sie sich da durchaus ein bisschen Nachsicht mit den Tunichtguten erlauben können und vor den Augen der Welt noch zusätzlich gewinnen.
Im Herzen hat sich die um US-Beistand bettelnde Europäer-Nato nicht geändert, nur dass sie inzwischen die öffentlichen Bittgesuche an Trump vermeidet. Auch die Ideen für EU-Finanz- und Wirtschaftssanktionen gehen aus, stattdessen geschlossene Kulturhäuser und Konsulate. Nicht nur die Börsen sind leer, sondern auch die Köcher für politische Verschärfungen. Die Kredite fließen in Panzer, die in vielen Jahren geliefert werden.
Dass der westliche militärische Komplex mit ernsthaften Gegner nicht mehr umgehen kann, zeigt die USA am Iran. Das Maximum, was geht, ist alle paar Wochen aus großer Entfernung wieder was kaputt machen.
Ich denke, dass die Briten nach wie vor mit ihren Drohnen und Storm Shadows in Sachen Provokationen führend sind und sehr wahrscheinlich auch die ersten sein werden, wenn sich Russland irgendwann doch noch zu einer symmetrischen Antwort genötigt sieht.
Dass Russland, was die verschiedenen Attacken auf ihre Frachter angeht, den Ball lieber flach hält, kann man kaum übersehen. Sie wollen den Krieg gewinnen und sich nicht in fruchtlose Nickeligkeiten verstricken lassen. So lange die Westeuropäer sich mit Siegen auf dem Gebiet selbst zufriedenstellen können, ist auch deren kleine Welt noch nicht untergegangen.
Die wechselseitigen Drohungen sind unterdes konkreter. Wadenbeiss hatte schon auf der ersten PK angekündigt, die deutsche Marine werde vermehrt und entschiedener gegen die sog. „russische Schattenflotte“ vor gehen. Die russische Regierungssprecherin Sacharowa hatte daraufhin gemäß „Welt“ eine schon vorher ans UK ausgelieferte Drohung wiederholt: „Feindselige Handlungen und Angriffe auf den russischen Schiffsverkehr“ würden eine „nachdrückliche und vernichtende“ Antwort erfahren.
Ich weiß nicht, wie Florian auf die Idee kommt, in solchem Zusammenhang einen Nuklearangriff auf die Ukraine ins Spiel zu bringen. Putin hat erst kürzlich, im Umfeld einer Brics-Konferenz, von Neuem eingeräumt, es sei „schrecklich“ – sinngemäß – einen Krieg gegen Leute zu führen, die einem „Brudervolk“ angehörten, aber das sei leider „unumgänglich“.
Deshalb halte ich es für halbwegs ausgemacht, das kinetische Äquivalent zu Sacharowas Rhetorik wäre eine Oreshnik auf den Hafen von Eckernförde, den einzigen deutschen Tiefwasserhafen an der Ostsee, und ich wollte auch unterstellen, das soll die Bundesregierung wissen. Um im Falle des Falles zu demonstrieren, es gebe keine Abwehrmöglichkeit.
Es ist keinesfalls nur Lawrow und Rußland, die ernsthafte Zweifel an der Geschichte vom russischen Massaker hegen, auch alle erntzunehmenden internationale Analysten stimmen dem zu.
Den einzigen (allerdings auch nur fast) durchschlagenden Beweis, den ich mal TV zu sehen gekommen hatte , Wochen wenn nicht Monate später nach dem echt geilen Ikebana-Projekt mit Leichen. zu ‚Butcher‘, Vorstadt von Kiew, waren ein Paar wenige Beulen von Einschussversuchen auf einer total neu aussehenden Wellblechwand – 2,5×2,5 m angelehnt stehend, die von einer eigens aus Frankreich (?) angereisten Spezialtruppe gerade – maximal elektrisiert ob des Objekts – inspiziert wurden. Man werde …. nun, wird wohl immer noch was auch immer.
„Meines Wissens hat Russland keine eigenen Beweise für die Inszenierung, abgesehen von einigen Merkwürdigkeiten, vorgelegt.“
Russland steht als Beschuldigter nicht in der Pflicht, die Inszenierung bzw. seine Unschuld zu beweisen – die Beweislast obliegt nach uralter juristischer Sitte dem Ankläger. Abgesehen von den „Merkwürdigkeiten“ hat sich Russland aber auch immer um Transparenz bemüht: es wurde sofort eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates beantragt, die dann von Grossbritannien abgelehnt wurde. Und wie im Artikel erwähnt, wartet Russland immer noch auf eine Namensliste der Getöteten von Butscha.
Ich erinnere mich noch an die Bilder mit den entlang der Strasse kameragerecht akkurat aufgereihten Leichen. Sorry, das stinkt nach Inszenierung! Ich kann auch beim besten Willen kein Motiv für die Russen erkennen, so ein Massaker zu begehen, insbesondere da man sich ja einem Friedensschluss nahe wähnte (der Abzug der Russen stand im Zusammenhang damit).
Butcha: Wir wissen eigentlich ganz genau – aus ukrainischen Quellen – das nach dem russischen Abzug das aus Asow gebildete „Regiment Safari“ zur „Säuberung“ Butchas von Kollaborateuren eingesetzt wurde. Wir wissen auch – aus ukrainischen Quellen – dass die Annahme von russischen Proviantpaketen als „Kollaboration“ gewertet wurde. Wir sahen dann – aus ukrainischen Quellen – Bilder von Ermordeten mit weißen Binden und russischen Proviantverpackungen. Noch Fragen?
Ansonsten hat sich die gesammelte deutsche und europäische Führungsriege in dieser Angelegenheit der Volksverhetzung, der Beteiligung an einem Umsturz gegen eine demokratisch gewählte Regierung sowie der Anstiftung und Beihilfe zu einem Angriffskrieg und zu Kriegsverbrechen schuldig gemacht.
Wer sich auf die Suche nach „Kollaborateuren“ und „Saboteuren“ macht, dokumentiert sein eigenes Freund/Feind-Denken und was es real mit einer geeinigten ukrainischen Bevölkerung auf sich hat.
Dazu schweigen die Medien.
Nächster Start-Versuch, nachdem gerade nach dem Tippen von „Nicht mehr ob sondern nur noch Wann&Wo“ zurück auf ‚Los“ verklappt wurde. Wenn das mal kein Zeichen ist! Da wird offensichtlich schon mitgelesen – von wem auch immer! Und allei der Buchstaben-Salat wie eben „Scott Ritter oder Stanislaw Krapivnik bei Prof. Diesen“ scheint wohl Entsetzen und Panik auszulösen.
Ach übrigens, besagter Krapivnik dürfte heute – nur mal so nebenbei und mittenmang – die Anwohner in der Nähe des Eu-Parlaments ziemlich nervös zurückgelassen haben, hätten sie denn die Diesen-Mail bekommen.
Dem Typen der erklärte: „die Russen werden immer unsere Feinde bleiben“, dem glaube ich kein Wort.
Egal was der sagt, kommt bei mir sofort die Assoziation „Lügner“.
Und was die Behauptung dieser Person betrifft, Russland wolle keine Verhandlungen, so erinnere ich mich an das Hickhack vor einigen Monaten. Nachdem Präsident Putin auf Reporterfragen den Namen Schröder als für Russland akzeptablen Verhandlungspartner erwähnte, kamen sofort Gegenstimmen. Nur ein von Allen EU- Mitgliedern gewählter Verhandler sei angemessen. Die Namen Stubb( Finnland),de Wever( Belgien) …wurden genannt. Dann meldete sich die blonde Estin zu Wort und beanspruchte diese Aufgabe für sich. Obwohl ihr klar sein musste, das sie aufgrund ihres fanatischen Russenhasses und Rassismus in Moskau nicht akzeptiert werde wird.
Dann hat die NATO ihre Psy- Op „40 Tage maximaler Terror gegen russische zivile Ziele“ gestartet. Und seit Mitte Juni war keine Rede mehr von Verhandlungen. Denn, so die westliche Propaganda, mit den Angriffen auf Ziele tief in Russland werde „Putin in die Knie gezwungen“….
Der „Wertewesten“, insbesondere die EU, will keine Verhandlungen. Die „Europäer“ glauben immer noch an den Endsieg und versuchen weiter zu eskalieren. Der „Drohnenvorfall“ von Leipzig weist Alle Merkmale einer „False Flag“ – Aktion auf…
Herr Rötzer thematisiert zurecht, dass die deutsche Bundesregierung hier gleich doppelt schief gewickelt liegt.
Zum einen ist das Atomwaffenpotenzial Russlands keine Fiktion, sondern real. Meiner Einschätzung nach sind wir von dessen Einsatz noch ein Stück entfernt, aber es passieren auch ab und zu tragische und im Ergebnis desaströse Zufälle.
Zum anderen verhökert Wadephul gerade die ukrainischen Wehrpflichtigen, die sich vor dem Krieg und dem Sinnlossterben nach Deutschland geflüchtet haben. Was eine menschliche Katastrophe darstellt. Anti-Krieg und „Nie Wieder!“ in Deutschland war dann wohl mal, wenn es das jemals überhaupt war.
Die Nennung dieses Vorgangs auf Telepolis hat mir übrigens gerade eben mal wieder 3 Tage Sperre eingetragen, nur so nebenbei, weil Herr Rötzer mit TP ja mal verbunden war. Kriegsgegner zu sein, kommt in der Forenmoderation dort offensichtlich nicht (mehr) gut an und die sind ja eigentlich ein Alternativmedium. Das lässt tief blicken auf die Einstellung des Durchschnitts, mit dessen zumindest im Westen gut abgehangenen antirussischen Weltbild, das sich als viel dominanter erweist, als die Angst vor einem Krieg.
Herr Rötzer dürfte doch sicher eine ungefähre Ahnung haben, nach welchen Kriterien im Telepolis Forum moderiert wird.
Ich würde mir einen Artikel dazu wünschen… 🙂
Wieso sollte er die heutigen Kriterien vom tp-Forum kennen? Die haben sich nach seinem Abgang massiv verändert. Das habe ich am eigenen Leib erfahren…
Sie haben wohl recht.
Ich hab grad noch mal nachgeschaut – er hat Telepolis tatsächlich viel früher verlassen als ich dachte.
Die Russen können sagen was sie wollen, denen hört niemand zu. Unserer Pokerspieler interessiert dies leider nicht. Falls diese europäischen Hasardeure sich stark genug fühlen, lassen ein „Gleiwitz“ inszenieren.
Oder, die traumatisierten nordischen Verbündeten werden mit unserer Unterstützung den „Russischen Bähren“ solange piesacken bis der den ersten Schritt unternimmt.
Die Fenster für eine friedlich Beilegung des Krieges ist geschlossen. Falls die Großmächte doch noch eine Einigung erzielen, armes gebeuteltes Deutschland. Die Terroristen der Ukraine werden die Deutschen haftbar machen.
„Wir wissen ganz genau, und Sergej Lawrow weiß natürlich auch, dass Russland diese Sache in Leipzig gemacht hat – und dass wir darauf reagiert haben, darauf reagieren mussten.“
Viele Deutsche wissen es aber nicht und glauben, dass da manipuliert wurde. Und solange nicht Butter bei die Fische gepackt wird, glaube ich ihm auch nicht. Wer hindert ihn daran, die Beweise auf den Tisch zu legen? Was ist eigentliche die Funktion eines Politikers, zumal eines Aussenministers?
Bis zum Beweis des Gegenteils glaube ich, dass „diese Sache in Leipzig“ – drei nicht funktionsfähige Angriffsdrohnen – der Stimmungsmache in Deutschland diente.
DAS OVERTON MAGAZIN HAT SICH ZU EINER ZENSURMASCHINE ENTWICKELT
UND ZENSURIERT MIT GROSSEM VERGNÜGEN
MH 17, Buschta, Verschleppung ukrain. Kinder usw, usw… angeblich alles inszeniert, alles gelogen, keine Beweise.
„Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten –, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“ G. Orwell „1984“
Das ganze durchsichtige und schrecklich dummdreiste Manöver der Bundesregierung ist geradezu zum Fremdschämen.