Lawrow erinnert an Putins Warnung vor einem Angriff auf Russland: „Der Krieg wird völlig anders und sehr kurz sein“

Sergei Lawrow im Polittalk Bolshaya Igra (The Great Game) im russischen Kanal 1. Screenshot aus Video

 

Man vergisst in Deutschland gerne, wenn es um die Unterstützung der Ukraine geht, welche Kräfte man in dem bis in die Regierung hinein korrupten Staat stärkt, aber auch, dass man es mit einem Gegner zu tun hat, der über ein Atomwaffenarsenal zum Overkill verfügt. Die Befürworter der Fortsetzung des Krieges malen zwar Putin als Inbegriff des Bösen, wollen aber die Menschen in ihren Staaten glauben lassen, dass er trotz allem vernünftig oder ängstlich genug sei, keine Atomwaffen einzusetzen, egal was sie als faktische Kriegsteilnehmer machen oder was Folge der massiven Aufrüstung ist.

Dabei ist ganz einfach die Abschreckung der einen Seite die Bedrohung der anderen Seite und umgekehrt. Aber diese simple Wahrheit wird tunlichst verschwiegen, weil den Menschen in der alten, vielfach widerlegten Maxime versichert wird, dass man sich auf den Krieg vorbereiten müsse, um den Frieden zu erhalten: Si vis pacem para bellum.

Gelegentlich hat Putin darauf hingewiesen, dass Russland Atomwaffen besitzt und willens ist, diese einzusetzen, wenn das Lend bedroht ist. Die Nukleardoktrin wurde im November 2024 dahingehend verändert, dass auch dann, wenn russisches Territorium mit konventionellen Waffen in Kooperation mit einer Atommacht angegriffen wird, mit Atomwaffen reagiert werden kann: „Eine Aggression gegen die Russische Föderation und/oder ihre Verbündeten durch einen Nichtkernwaffenstaat mit Beteiligung oder Unterstützung eines Kernwaffenstaates wird als gemeinsamer Angriff betrachtet.“ (Russland und USA haben ihre Nuklearstrategie geändert) Wenn nun Deutschland die Ukraine unterstützt oder auch Waffen dazu liefert, Angriffe auf Ziele tief im russischen Territorium zu machen, könnte man sagen, dass dies keine Provokation darstelle, schließlich sei Deutschland keine Atommacht und wurde die Nukleardoktrin damals noch gegen die Biden-USA gerichtet.

2024 richtete Putin eine konkrete Warnung an die Nato, indem in Reaktion auf die Stationierung amerikanischer und britischer Langstreckenwaffen Oreshnik-Hyperschallraketen auf einen Rüstungskomplex aus einer Entfernung von 800 km abgefeuert wurden. Sie wurden demonstrativ ohne konventionellen oder nuklearen Sprengkopf eingesetzt und richteten ihr Zerstörungswerk ausschließlich durch die Wucht des Aufpralls mit der hohen Geschwindigkeit aus. Putin: „Wir halten uns für berechtigt, unsere Waffen gegen Militäreinrichtungen derjenigen Länder einzusetzen, die es zulassen, ihre Waffen gegen unsere Einrichtungen einzusetzen, und im Falle einer Eskalation aggressiver Handlungen werden wir entschlossen und spiegelbildlich reagieren. Ich empfehle den herrschenden Eliten der Länder, die Pläne für den Einsatz ihrer Militärkontingente gegen Russland ausbrüten, dies ernsthaft in Erwägung zu ziehen.“ (Gefährliche Eskalationsspirale)

In einem Interview sagte der russische Außenminister Lawrow auf die Frage, ob Europa die „russischen Bedrohung“ inszeniert, „um den militärisch-industriellen Komplex zu stärken und einen Großangriff auf Russland vorzubereiten?“, es würden die Interessen des militärisch-industriellen Komplexes durch Umverteilung der Gelder auf militärische Zwecke bedient. Er sprach die Erhöhung der Rüstungsausgaben in der Nato, die Unterstützung der Ukraine und die Militarisierung der Arktis an, um dann seinerseits zu warnen:

„Es ist geradezu lächerlich. Einerseits heißt es, Russland verliere, deshalb müsse man die Ukraine nach Kräften unterstützen, diese Unterstützung sogar ausweiten, dann werde die Ukraine gewinnen. Andererseits bereitet dieses angeblich ‚verlierende‘ Russland in ihren Augen einen Angriff auf Europa vor. Politisch gesehen sind solche Absurditäten haltlos. Doch der russische Präsident Wladimir Putin sagte – und er wiederholte es mehrfach –: ‚Wir planen keinen Angriff auf irgendjemanden. Das ist dumm, idiotisch. Es zeugt von einem völligen Mangel an Staatskunst.‘ Sollten diese Gespräche jedoch Vorbereitungen für ihren Angriff bedeuten, versichere ich ihnen, dass der Krieg völlig anders und sehr kurz sein wird.“ Ich rate Ihnen, sich diese Worte zu merken.“

Eine andere Möglichkeit zur Auslösung eines Krieges wäre, so Lawrow, ein Ereignis wie der Anschlag auf den Erzherzog Ferdinand in Sarajewo, der zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führte, oder der Reichstagsbrand. Dabei sieht man sich in Russland offenbar als Opfer: „Könnte etwas Ähnliches inszeniert werden, angesichts der europäischen Vorliebe für Intrigen und Abenteuer, ihres Einfallsreichtums? Ich würde etwas Vergleichbares wie den Drohnenangriff in Leipzig nicht ausschließen, der weltweit für Aufsehen sorgte, ohne dass auch nur ein einziger Beweis dafür vorlag.“

„Sie wollen wieder Krieg“

Wie weit der Bundesregierung tatsächlich Beweise für die Urheberschaft Russlands vorliegen, wissen wir über die Behauptung hinaus nicht. Identifiziert wurden zwei Personen, die russische Verbindungen haben sollen. Klar wurde aber, dass die Bundesregierung in Allianz mit anderen EU-Staaten und der Nato den Vorfall benutzte, um einmal wieder die Bedrohung durch Russland hochzuspielen, was die massive Aufrüstung durch ebenso massive Verschuldung mit Kürzungen im sozialen Bereich und die alternativenlose, ziellose Unterstützung der Regierung in Kiew rechtfertigen soll.

Dass kurz darauf von Finanzminister Klingbeil der Haushaltsentwurf für 2027 vorgestellt wurde, dürfte kein Zufall sein. Der Militärhaushalt steigt auf 109,7 Milliarden Euro, zusätzlich soll die Ukraine, der jetzt schon das Geld ausgeht (Der Ukraine fehlen für 2027 32 Milliarden Dollar, Europäer sollen zahlen), mit 11,6 Milliarden Euro weiter unterstützt werden. Die Nettokreditaufnahme steigt auf 118,7 Milliarden, darin 85 Milliarden für das Militär. „Die NKA steigt gegenüber dem letzten Finanzplan um insgesamt ca. 50 Mrd. Euro bis 2029 an“, so der BDI. „Plus Sondertöpfe für Bundeswehr und Infrastruktur summiert sich die Schuldenaufnahme auf fast 200 Mrd. Euro pro Jahr – insgesamt über 1 Billion Euro Nettokreditaufnahme von 2026 bis 2030.“ 2027 müssen fast 42 Milliarden nur für Zinsen ausgegeben werden, 2030 wären das schon 80 Milliarden Euro (Haushalt 2027: Mit Volldampf in die Katastrophe).

Lawrow sprach im Zusammenhang von angeblich inszenierten Ereignissen, die zum Krieg führen könnten, auch wieder das Massaker in Butscha an. Die russische Regierung stellt es als inszeniert dar, es trug auf jeden Fall dazu bei, die Friedensverhandlungen endgültig zu stoppen und auf einen Sieg der von der Nato unterstützten Ukraine zu setzen. Meines Wissens hat Russland keine eigenen Beweise für die Inszenierung, abgesehen von einigen Merkwürdigkeiten, vorgelegt. Lawrow wiederholt, dass die russischen Truppen als Geste des guten Willens nach den Gesprächen in Istanbul aus der von ukrainischer Artillerie bombardierten Stadt zurückgezogen worden seien. Die russische Regierung behauptet, dass erst vier Tage nach dem Rückzug und einer darauf erfolgten „Säuberungsaktion“ Fotografien der Verbrechen aufgetaucht seien.

„Genauso wie wir noch immer keine Antwort auf die häufig gestellte Frage zu Bucha erhalten haben, wo im April 2022 Dutzende Leichen, ordentlich am Straßenrand aufgebahrt, wie aus dem Nichts auftauchten, haben wir auch vom UN-Generalsekretär, dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte und unseren westlichen Gesprächspartnern, einschließlich der Amerikaner, noch immer keine Antwort auf die Frage erhalten: Können Sie Ihre Ressourcen nutzen, um eine Liste derjenigen Personen zu beschaffen, deren Leichen von dem BBC-Team gezeigt wurden, das „sehr zufällig“ am Tatort eintraf? Niemand hat geantwortet. Man sagt, die Angehörigen seien nicht sonderlich begeistert. Aber niemand hört etwas davon. Es ist ja nicht so, als würden Dutzende Menschen massenhaft getötet, Kriegsverbrechen begangen und keine Angehörigen würden auftauchen. Aber hier herrscht absolute Stille, daher schließe ich eine Provokation nicht aus.“

Der erneuten Drohung durch die Wiederholung des Putin-Zitats, auf einen Angriff mit Atomwaffen zu reagieren, ging ein Schlagabtausch Lawrow-Wadephul vorher. Am 6. September hatte Lawrow in einem Interview erklärt, dass die Bundesregierung, wenn sie Russland ohne Beweise beschuldigt, für den Drohnenvorfall auf dem Leipziger Flughafen verantwortlich zu sein, damit einen „echten Krieg“ beginne: „Sie wollen wieder Krieg. All die Ankündigungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht Europas zu machen, werden nun in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns im Grunde den Krieg. Die Lehren der Geschichte wurden völlig ignoriert. Es zeigt sich, dass die Ausläufer des Nationalsozialismus wieder aufbrechen. Dies ist eine gefährliche Entwicklung. Ich bin überzeugt, dass die russische Führung die richtigen Schlüsse daraus ziehen wird.“

„Wir lassen uns nicht einschüchtern“

Der deutsche Außenminister Wadephul erklärte in einem Bild-Interview apodiktisch, aber ohne jede nähere Erläuterung, dass Russland hinter dem gescheiterten (?) Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig stehe: „Wir wissen ganz genau, und Sergej Lawrow weiß natürlich auch, dass Russland diese Sache in Leipzig gemacht hat – und dass wir darauf reagiert haben, darauf reagieren mussten.“ Bedenken gibt es beim deutschen Außenminister nicht. Sowieso ist die Devise: „Wir lassen uns nicht einschüchtern.“ Man müsste hinzufügen: Auch wenn ein direkter Krieg oder die Vernichtung die Folge ist. Meint er damit die Regierung, die sich trotzig nicht einschüchtern lassen will,  oder das deutsche Volk? Er will jedenfalls die Äußerung von Lawrow als „Ausdruck einer gewissen russischen Verzweiflung“ sehen, Russland sei „in diesem Krieg lange nicht so erfolgreich (…), wie man es sein wollte“. Das ist wahr, ist aber damit nicht die Möglichkeit gegeben, dass Russland doch als Warnung zum Einsatz einer taktischen Atomwaffe in der Ukraine greifen könnte? Putin könnte darauf setzen, dass die atomar bewaffneten europäischen Länder Frankreich und Großbritannien darauf nicht mit Atomwaffen reagieren würden, die USA ziemlich sicher auch nicht. Und was würde Deutschland machen? Wie sieht es aus, sich nicht einschüchtern zu lassen?

Für die weitere Unterstützung verlangte er von Kiew, die erhaltene Militärhilfe aus Deutschland doch den deutschen Rüstungskonzernen zukommen zu lassen. Schließlich sei Deutschland der stärkste finanzielle und militärische Unterstützer der Ukraine, die den Krieg fortsetzen soll, um auch die Gewinne der Rüstungskonzerne zu steigern: „Ich muss den deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern das auch erklären, und das Mindeste ist, dass ihr bei allen Beschaffungsmaßnahmen auch die deutsche Verteidigungsindustrie beteiligt.“ Wenn schon alle Deutschen draufzahlen und den Gürtel enger schnallen sollen, scheinen Gewinne der Rüstungskonzerne diese zufriedenzustellen, meint Wadephul und behauptet: „Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung steht hinter unserer Ukraine-Politik.“ Da darf man Zweifel anmelden, auch deswegen wurde die CDU in Sachsen-Anhalt abgestraft.

Und weil die Lage in der Ukraine misslich ist, erklärt sich die Bundesregierung bereit, beim Nachschub von Männern zu helfen, die an die Front geschickt werden können. Auf die willkürlichen und gewalttätigen Mobilisierungen in der Ukraine geht er lieber nicht ein, denn sie machen klar, dass die Bereitschaft, auch für viel Geld, das allerdings der Ukraine ausgeht, für die Interessen der Regierung und der Unterstützerstaaten wie Deutschland zu kämpfen und zu sterben. Wadephul sagt, die Regierung wolle dabei helfen, wehrfähige ukrainische Männer in Deutschland herauszufischen und Kiew zu melden: „Wir wissen ja, wer hier lebt. Wer zum Beispiel die Sozialleistungen bezieht oder wer hier angemeldet ist, wer einen Aufenthaltsstatus hat.“ Daher könnten diese Männer „von der ukrainischen Regierung angeschrieben werden, dass sie herangezogen werden sollen“. Zwang will er aber (noch) vermeiden, es wären unschöne Bilder, wenn die Männer wie in der Ukraine zwangsverschleppt würden.

Und es kommt auch noch die übliche Rhetorik zur Geltung. Nach Wadephul würde man ja gerne in Verhandlungen eintreten, aber Putin will ja nicht. Es gibt auch keinerlei Mitverschulden des Westens an dem Konflikt, der zum russischen Angriff geführt hat. Für den Krieg nämlich habe „es keinen einzigen Anlass“ gegeben.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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60 Kommentare

  1. Wir wir sehen wissen sie anscheinend nur sehr wenig.
    Die völlig absurde Geschichte mit der Drohne von Leipzig war von vornherein eine „False Flag Operation“!
    Hier also zu unterstellen wir wüßten es nicht ist längst widerlegt.

  2. Ach Gott, wieder das Wessi-Syndrom am laufenden Band. Dabei wird Wadenbeißer & Co immer eine gewisse Glaubwürdigkeit zu gemessen.
    Daß die lügen, dass sich die Balken biegen, wird natürlich ausgeschlossen. Es sind ja auch glaubwürdige Wessis.
    Auch wenn es zynisch ist, manchmal wünsche ich mir Haselnüsse hierher, mit Kernen, damit die unerträgliche Arroganz zum Nachdenken gezwungen wird.

    1. Trump würde das so machen. Wie erfolgreich solche Mittel sind, sieht man am Iran. Die Drohnen auf Russland werden dazu führen, dass der Ukraine nicht viel an Strom, Gas und Sprit bleibt.

      Die Wort- und Gestenprovokationen aus Westeuropa haben zum Großteil damit zu tun, dass sie seit nun schon Jahren anhaltend realisieren, dass anders als gedacht, der Krieg Russland nicht schwächer, sondern stärker macht. Ich denke, russische Chefplaner sind der Meinung, dass sie sich da durchaus ein bisschen Nachsicht mit den Tunichtguten erlauben können und vor den Augen der Welt noch zusätzlich gewinnen.

      Im Herzen hat sich die um US-Beistand bettelnde Europäer-Nato nicht geändert, nur dass sie inzwischen die öffentlichen Bittgesuche an Trump vermeidet. Auch die Ideen für EU-Finanz- und Wirtschaftssanktionen gehen aus, stattdessen geschlossene Kulturhäuser und Konsulate. Nicht nur die Börsen sind leer, sondern auch die Köcher für politische Verschärfungen. Die Kredite fließen in Panzer, die in vielen Jahren geliefert werden.

      Dass der westliche militärische Komplex mit ernsthaften Gegner nicht mehr umgehen kann, zeigt die USA am Iran. Das Maximum, was geht, ist alle paar Wochen aus großer Entfernung wieder was kaputt machen.

      Ich denke, dass die Briten nach wie vor mit ihren Drohnen und Storm Shadows in Sachen Provokationen führend sind und sehr wahrscheinlich auch die ersten sein werden, wenn sich Russland irgendwann doch noch zu einer symmetrischen Antwort genötigt sieht.

      Dass Russland, was die verschiedenen Attacken auf ihre Frachter angeht, den Ball lieber flach hält, kann man kaum übersehen. Sie wollen den Krieg gewinnen und sich nicht in fruchtlose Nickeligkeiten verstricken lassen. So lange die Westeuropäer sich mit Siegen auf dem Gebiet selbst zufriedenstellen können, ist auch deren kleine Welt noch nicht untergegangen.

  3. Die wechselseitigen Drohungen sind unterdes konkreter. Wadenbeiss hatte schon auf der ersten PK angekündigt, die deutsche Marine werde vermehrt und entschiedener gegen die sog. „russische Schattenflotte“ vor gehen. Die russische Regierungssprecherin Sacharowa hatte daraufhin gemäß „Welt“ eine schon vorher ans UK ausgelieferte Drohung wiederholt: „Feindselige Handlungen und Angriffe auf den russischen Schiffsverkehr“ würden eine „nachdrückliche und vernichtende“ Antwort erfahren.

    Ich weiß nicht, wie Florian auf die Idee kommt, in solchem Zusammenhang einen Nuklearangriff auf die Ukraine ins Spiel zu bringen. Putin hat erst kürzlich, im Umfeld einer Brics-Konferenz, von Neuem eingeräumt, es sei „schrecklich“ – sinngemäß – einen Krieg gegen Leute zu führen, die einem „Brudervolk“ angehörten, aber das sei leider „unumgänglich“.
    Deshalb halte ich es für halbwegs ausgemacht, das kinetische Äquivalent zu Sacharowas Rhetorik wäre eine Oreshnik auf den Hafen von Eckernförde, den einzigen deutschen Tiefwasserhafen an der Ostsee, und ich wollte auch unterstellen, das soll die Bundesregierung wissen. Um im Falle des Falles zu demonstrieren, es gebe keine Abwehrmöglichkeit.

    1. Nicht nur die BuRe soll das wissen.
      Auch die deutsche Bevölkerung.
      Damit am Ende niemand auch noch auf die Idee
      kommen kann, von einem russischen Überfall
      zu faseln. Das würden momentan ja schon
      nur noch Zuschauer der Tagesschau glauben…

  4. Es ist keinesfalls nur Lawrow und Rußland, die ernsthafte Zweifel an der Geschichte vom russischen Massaker hegen, auch alle erntzunehmenden internationale Analysten stimmen dem zu.

    1. Den einzigen (allerdings auch nur fast) durchschlagenden Beweis, den ich mal TV zu sehen gekommen hatte , Wochen wenn nicht Monate später nach dem echt geilen Ikebana-Projekt mit Leichen. zu ‚Butcher‘, Vorstadt von Kiew, waren ein Paar wenige Beulen von Einschussversuchen auf einer total neu aussehenden Wellblechwand – 2,5×2,5 m angelehnt stehend, die von einer eigens aus Frankreich (?) angereisten Spezialtruppe gerade – maximal elektrisiert ob des Objekts – inspiziert wurden. Man werde …. nun, wird wohl immer noch was auch immer.

  5. „Meines Wissens hat Russland keine eigenen Beweise für die Inszenierung, abgesehen von einigen Merkwürdigkeiten, vorgelegt.“

    Russland steht als Beschuldigter nicht in der Pflicht, die Inszenierung bzw. seine Unschuld zu beweisen – die Beweislast obliegt nach uralter juristischer Sitte dem Ankläger. Abgesehen von den „Merkwürdigkeiten“ hat sich Russland aber auch immer um Transparenz bemüht: es wurde sofort eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates beantragt, die dann von Grossbritannien abgelehnt wurde. Und wie im Artikel erwähnt, wartet Russland immer noch auf eine Namensliste der Getöteten von Butscha.

    Ich erinnere mich noch an die Bilder mit den entlang der Strasse kameragerecht akkurat aufgereihten Leichen. Sorry, das stinkt nach Inszenierung! Ich kann auch beim besten Willen kein Motiv für die Russen erkennen, so ein Massaker zu begehen, insbesondere da man sich ja einem Friedensschluss nahe wähnte (der Abzug der Russen stand im Zusammenhang damit).

  6. Butcha: Wir wissen eigentlich ganz genau – aus ukrainischen Quellen – das nach dem russischen Abzug das aus Asow gebildete „Regiment Safari“ zur „Säuberung“ Butchas von Kollaborateuren eingesetzt wurde. Wir wissen auch – aus ukrainischen Quellen – dass die Annahme von russischen Proviantpaketen als „Kollaboration“ gewertet wurde. Wir sahen dann – aus ukrainischen Quellen – Bilder von Ermordeten mit weißen Binden und russischen Proviantverpackungen. Noch Fragen?

    Ansonsten hat sich die gesammelte deutsche und europäische Führungsriege in dieser Angelegenheit der Volksverhetzung, der Beteiligung an einem Umsturz gegen eine demokratisch gewählte Regierung sowie der Anstiftung und Beihilfe zu einem Angriffskrieg und zu Kriegsverbrechen schuldig gemacht.

    1. Wer sich auf die Suche nach „Kollaborateuren“ und „Saboteuren“ macht, dokumentiert sein eigenes Freund/Feind-Denken und was es real mit einer geeinigten ukrainischen Bevölkerung auf sich hat.

      Dazu schweigen die Medien.

    2. Das und die Tatsache, daß es bis heute keine Untersuchung gegeben hat, ja.

      Wäre da passiert, was uns erzählt wurde, hätte man da, auf Deutsch gesagt, „die Russen mit heruntergelassener Hose erwischen können“. Also eine Internationale Untersuchung, von mir aus der EU, und die Sache wäre klar gewesen. Es gab sie nicht! Und die ukrainische verlief nach kurzer Zeit im Sande – ohne Ergebnis oder präsentierten Abschlußbericht. Dafür wurden in einer Art Tabula Rasa kurz darauf viele Mitarbeiter ukrainischer Behörden entlassen. Darunter die Generalstaatsanwältin (Ermittlungsverantwortliche), der Chef des SBU und der örtliche Militärkommandant! Vorwurf „Kollaboration“! Anber auch da gab es – oh Wunder – keine Anklagen. Man ließ die Sache auf sich beruhen und lobte die Staatanwältrin als Botschafterin in die Schweiz weg.

      …ps die letzte Meldung der später geschassten Ermittler in Butscha war übrigens, daß man viele Leichen exhumiert (!!) hätte, und die allermeisten tödliche Verletzungen durch Artilleriegeschosse („Flechetts“) aufwiesen. Wer könnte den Ort während der russischen Besatzung mit Artillerie beschossen haben?

      Und es gibt da dieses berüchtigte Pressefoto vom 8. April 22, wo von der Leyen und Selenski auf dem Weg zu PK fröhlich miteinander scherzen…. NACH dem Besuch Butschas!

    3. Aber war es nicht so, dass die Getöteten in Butcha vor allem Verletzungen hatten, die von Artileriebeschuss herrührten?

      Ich erinnere mich, das gelesen zu haben, was dann wohl eher ein Hinweis darauf ist, dass es sich da um eine Inszenierung gehandelt hat…..

      1. Flechette-Munition ist die Assoziation in meinem Kopf: Soweit ich mich erinnern kann war die letzte Info, dass Russland, wenn es dieses „Massaker“ begangen haben soll, ihre eigenen Stellungen mit Artillerie beschossen haben müssten. Seither ists still um Butcha, bisschen ala MH17 wo man die „Aufklärung“ am Schluss klammheimlich abschloss um sich nicht noch weiter selbst lächerlich zu machen.

        Ausser in Tschechien, da wurde iirc ein Söldner verurteilt weil er bei Butcha auf „Safari“ geplündert hat.

        1. Ja, bei MH17 wars genauso. Auf der letzten PK des „Joint Investigation Teams“ JIT präsentierte man stolz eine Hülse und ein Raketentriebwerk einer BUK und bat um Hilfe anhand der Seriennummern.

          Und da meldete sich der russische Hersteller mit den Angaben dazu. Die gute Nachricht vorweg: Die Nummern gehörten zur selben Rakete. Auch nicht selbstverständlich in der Ukraine. ABER:

          Die schlechte Nachricht: Die Rakete wurde am 24.12.1986 ausgeliefert und am 29.12.1986 in ein Luftabwehrbataillon im Westen der ukrainischen SSR eingestellt. Den Verbleib hätte also Kiew klären müssen. Danach wurde davon nie mehr geredet, das JIT ist trotz Einladung nie im Werk gewesen, und das niederländische Gericht hat das Beweismittel nicht zugelassen…

  7. Nächster Start-Versuch, nachdem gerade nach dem Tippen von „Nicht mehr ob sondern nur noch Wann&Wo“ zurück auf ‚Los“ verklappt wurde. Wenn das mal kein Zeichen ist! Da wird offensichtlich schon mitgelesen – von wem auch immer! Und allei der Buchstaben-Salat wie eben „Scott Ritter oder Stanislaw Krapivnik bei Prof. Diesen“ scheint wohl Entsetzen und Panik auszulösen.

    Ach übrigens, besagter Krapivnik dürfte heute – nur mal so nebenbei und mittenmang – die Anwohner in der Nähe des Eu-Parlaments ziemlich nervös zurückgelassen haben, hätten sie denn die Diesen-Mail bekommen.

  8. Dem Typen der erklärte: „die Russen werden immer unsere Feinde bleiben“, dem glaube ich kein Wort.
    Egal was der sagt, kommt bei mir sofort die Assoziation „Lügner“.
    Und was die Behauptung dieser Person betrifft, Russland wolle keine Verhandlungen, so erinnere ich mich an das Hickhack vor einigen Monaten. Nachdem Präsident Putin auf Reporterfragen den Namen Schröder als für Russland akzeptablen Verhandlungspartner erwähnte, kamen sofort Gegenstimmen. Nur ein von Allen EU- Mitgliedern gewählter Verhandler sei angemessen. Die Namen Stubb( Finnland),de Wever( Belgien) …wurden genannt. Dann meldete sich die blonde Estin zu Wort und beanspruchte diese Aufgabe für sich. Obwohl ihr klar sein musste, das sie aufgrund ihres fanatischen Russenhasses und Rassismus in Moskau nicht akzeptiert werde wird.
    Dann hat die NATO ihre Psy- Op „40 Tage maximaler Terror gegen russische zivile Ziele“ gestartet. Und seit Mitte Juni war keine Rede mehr von Verhandlungen. Denn, so die westliche Propaganda, mit den Angriffen auf Ziele tief in Russland werde „Putin in die Knie gezwungen“….
    Der „Wertewesten“, insbesondere die EU, will keine Verhandlungen. Die „Europäer“ glauben immer noch an den Endsieg und versuchen weiter zu eskalieren. Der „Drohnenvorfall“ von Leipzig weist Alle Merkmale einer „False Flag“ – Aktion auf…

    1. Der Satz muss, wenn schon, korrekt lauten: „Wir werden immer Feinde der Russen bleiben“, wobei er damit vor allem sich selbst und seine russlandhassende „Gemeinde“ meint: wer weiss welche Abgründe dahinter verborgen sind.

      Sonst teile ich ihren Standpunkt.

  9. Herr Rötzer thematisiert zurecht, dass die deutsche Bundesregierung hier gleich doppelt schief gewickelt liegt.
    Zum einen ist das Atomwaffenpotenzial Russlands keine Fiktion, sondern real. Meiner Einschätzung nach sind wir von dessen Einsatz noch ein Stück entfernt, aber es passieren auch ab und zu tragische und im Ergebnis desaströse Zufälle.
    Zum anderen verhökert Wadephul gerade die ukrainischen Wehrpflichtigen, die sich vor dem Krieg und dem Sinnlossterben nach Deutschland geflüchtet haben. Was eine menschliche Katastrophe darstellt. Anti-Krieg und „Nie Wieder!“ in Deutschland war dann wohl mal, wenn es das jemals überhaupt war.
    Die Nennung dieses Vorgangs auf Telepolis hat mir übrigens gerade eben mal wieder 3 Tage Sperre eingetragen, nur so nebenbei, weil Herr Rötzer mit TP ja mal verbunden war. Kriegsgegner zu sein, kommt in der Forenmoderation dort offensichtlich nicht (mehr) gut an und die sind ja eigentlich ein Alternativmedium. Das lässt tief blicken auf die Einstellung des Durchschnitts, mit dessen zumindest im Westen gut abgehangenen antirussischen Weltbild, das sich als viel dominanter erweist, als die Angst vor einem Krieg.

    1. Herr Rötzer dürfte doch sicher eine ungefähre Ahnung haben, nach welchen Kriterien im Telepolis Forum moderiert wird.
      Ich würde mir einen Artikel dazu wünschen… 🙂

      1. Wieso sollte er die heutigen Kriterien vom tp-Forum kennen? Die haben sich nach seinem Abgang massiv verändert. Das habe ich am eigenen Leib erfahren…

        1. Sie haben wohl recht.
          Ich hab grad noch mal nachgeschaut – er hat Telepolis tatsächlich viel früher verlassen als ich dachte.

          1. Auch sein Nachfolger, Harald Neuber, unter dem diese Wandlung bei Telepolis erfolgte, ist inzwischen weg. Er arbeitet aktuell (oh Schreck) für die Berliner/Ostdeutsche Allgemeine Zeitung….

            Unter ihm gab es diesen schrägen Zustand, daß man als Forist gesperrt wurde, wenn man dieselben Ansichten äußerte, wie die Autoren in ihren TP-Artikeln. Im Artikel setzte man sich bspw. solidarisch für die Nachdenkseiten ein, die damals vom „Zentrum Liberal Moderne“, mit Staatsgeldern finanziert, diffamiert wurden (Projekt „Gegneranalyse“). Im Forum aber waren Links zu den NDS oder Zitate von dort ausdrücklich untersagt.

            1. Ist schon ein seltsam netter Haufen, der noch im Telepolis-Forum verblieben ist.
              Da wird lustig drueber fantasiert, wie man eine Atombombe nach Moskau bringen und dort detonieren koennte oder wie man die Familie Putins aus dem Fenster wirft.
              Und jeder, der nicht an den Endsieg der Ukraine glaubt wird gnadenlos gestalkt (hdwinkels Beitraege sind immer sofort rot).

  10. Die Russen können sagen was sie wollen, denen hört niemand zu. Unserer Pokerspieler interessiert dies leider nicht. Falls diese europäischen Hasardeure sich stark genug fühlen, lassen ein „Gleiwitz“ inszenieren.
    Oder, die traumatisierten nordischen Verbündeten werden mit unserer Unterstützung den „Russischen Bähren“ solange piesacken bis der den ersten Schritt unternimmt.
    Die Fenster für eine friedlich Beilegung des Krieges ist geschlossen. Falls die Großmächte doch noch eine Einigung erzielen, armes gebeuteltes Deutschland. Die Terroristen der Ukraine werden die Deutschen haftbar machen.

  11. „Wir wissen ganz genau, und Sergej Lawrow weiß natürlich auch, dass Russland diese Sache in Leipzig gemacht hat – und dass wir darauf reagiert haben, darauf reagieren mussten.“

    Viele Deutsche wissen es aber nicht und glauben, dass da manipuliert wurde. Und solange nicht Butter bei die Fische gepackt wird, glaube ich ihm auch nicht. Wer hindert ihn daran, die Beweise auf den Tisch zu legen? Was ist eigentliche die Funktion eines Politikers, zumal eines Aussenministers?

    Bis zum Beweis des Gegenteils glaube ich, dass „diese Sache in Leipzig“ – drei nicht funktionsfähige Angriffsdrohnen – der Stimmungsmache in Deutschland diente.

    1. Mit der Offenbarung des Sturmgeschützes ehem. vor einem halben Jahrhundert – ein gewisser Rubin, Berthold sei sowas wie der 007 von Franz Josef Strauss gewesen – hatte meine „Mutmaßung“, der Vorfall zu Leipzig hätte ein bestimmtes ‚Gschmäckle‘ geradezu unterfüttertt. Mit den neuen Infos von heute auf https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/whistleblower-widerspricht-der-offiziellen-version-des-drohnenvorfalls-von-leipzig-2 – na ja, ‚Gschmäckle‘ ist da so langsam leicht untertrieben. With no further comment! Einfach nur mal lesen!

    1. Ich sehe die Entwicklungen hier auch mit Bedenken.
      Irgendwann werden sie die Kommentarfunktion abschaffen, oder die „Erlaubnis“ zu derzeit 5 Kommentaren / Text (was viel zu wenig ist) weiter reduzieren.

      Ob Zensur hier „mit grossem Vergnügen“ geschieht, weiss ich nicht, aber scheinbar will man einen „gewünschten Meinungskorridor“.

  12. MH 17, Buschta, Verschleppung ukrain. Kinder usw, usw… angeblich alles inszeniert, alles gelogen, keine Beweise.

    „Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten –, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“ G. Orwell „1984“

      1. Kiew führt diesen Krieg seit 12 Jahren… und hat ihn auch begonnen!

        Und ja, ich finde schon, dass es ein Unterschied ist, ob Russland wie in unseren Medien jahrelang behauptet, „zigtausende Kinder deportiert“ hat (in einer „Studie“ aus Yale war sogar von 700.000 die Rede!!), worauf sich sogar der Haftbefehl des ISTGH gegen Putin und die russische Kinderbeauftragte gründete, oder ob sie Kinder aus dem Kriegsgebiet evakuiert haben, deren Zahl sich auf einige hundert beläuft, die auch problemlos ihren Angehörigen übergeben werden, wenn diese sich melden. Auch in die nicht besetzten Teile der Ukraine. Und die „wenigen hundert“ ergeben sich aus der ersten offiziell mit einer Forderung auf Rücküberstellung verbundenen Nennung der ukrainischen Unterhändler vom letzten Treffen in der Türkei. 369 betrug diese!

        1. „ich finde schon, dass es ein Unterschied ist,…. ob sie Kinder aus dem Kriegsgebiet evakuiert haben, “

          Sie können als Deutscher natürlich auch die 12 Millionen Zwangarbeiter, die aus ganz Europa -vor allem aus Osteuropa- ins Reich geholt wurden, als deren Eveakuierung aus Kriegsgebieten verkaufen. In der Sache gibt es jkeinen Unterschied.

          1. „In der Sache gibt es jkeinen Unterschied“
            Dann könnten die Kinder sogar auch als Zwangsarbeiter fungieren? Das wäre ja entsetzlich. Möglicherweise dann auch schon alle zu Tode geschunden, der Iwan halt, nichts neues. Und unsere Regierung schaut mal wieder weg und schreitet nicht ein. Ich bin sowas von enttäuscht.

          2. Das ist nun eine reichlich verquere Analogie. Die wesentlich treffendere ist die zur sog. „Operation Babylift“, also der „Evakuierung“ bzw. eben Entführung tausender vietnamesischer Kinder durch die US-Amerikaner gegen Ende des Vietnamkriegs, um sie nicht in die Hände der vietnamesischen Kommunisten fallen zu lassen.
            Diese Kinder wurden in der halben Welt verstreut, in den USA natürlich, in Kanada, Australien, Frankreich, der BRD usw. Und diese „Operation Babylift“ gilt bis heute nicht als Kriegsverbrechen, sondern wurde noch vor einem Jahr als „Zeichen der Menschlichkeit“ gefeiert, während gleichzeitig gegen Putin ein Haftbefehl lief.
            Operation Babylift: A Celebration of the Human Spirit, 1975-2025

      2. „Aber den Eroberungskrieg führt Russland schon seit 4,5 Jahren in der Ukraine. Oder ist das auch alles nur KI oder Einbildung?“

        Das kann man nur schreiben, wenn man konsequent die Istanbuler Friedensverhandlungen, deren vorläufigen Ergebnisse und deren Sabotage durch den Westen ausblendet. Zur Erinnerung: Bis dahin ging es nie um irgendwelche „Eroberungen“, diese Forderungen entstanden erst als Antwort auf westliche/ukrainische Eskalationen.

      3. @ Ottono

        Das glauben Sie & ich und vermutlich die meisten Menschen in der realen Welt, denen dieser schreckliche Krieg nicht egal ist.

        Aber lesen Sie hier @ Heinz und sehr viele andere, dann wissen Sie, was ich meine.

  13. Die nächsten 12 Monate werden entscheidend sein.
    Der Bundesregierung und mit ihr den Blockparteien schwimmen die Felle davon und sie werden von Wahl zu Wahl mehr abgestraft. Die Wirtschaftsdaten werden immer katastrophaler und US-Dienste gehen davon aus, dass der Ukraine binnen eines Jahres die Soldaten ausgehen werden und dann ein Zusammenbruch der Front droht.
    Merz & Co läuft also die Zeit davon insbesondere bzgl des Projekts Rohstoffraum Ost.
    Die gesamte Ukrainepolitik steht vor einem totalen Scherbenhaufen und es droht der „etablierten“ Politikclique ein unfassender Verlust ihrer Machtbasis.
    Als einzige Rettung bliebe da nur noch der Spannungsfall und dann Bündnisfall.

    1. „Die nächsten 12 Monate werden entscheidend sein.“

      Ich glaube was in Deiner Kalkulation (und der von den „US-Diensten“) noch nicht mit drin ist, ist die offensichtlich zwischenzeitlich (möglicherweise vor einigen Wochen) erfolgte Anweisung der russischen politischen Führung an den Generalstab, die Kiewer Junta jetzt mit militärischen Mitteln in die Kapitulation zu zwingen.

      Das kürzlich begonnene mächtige Dauerbombardement (nicht nur) der Hauptstadt, die Reduzierung aller Art von Infrastruktur, die Unterbindung des Außerhandels und die Ankündigung der Zerstörung der verbliebenen Energieerzeuger und -lieferanten bedeutet nach meinem Verständnis, dass sich die Frage im Westblock nach dem „Wie weiter?“) nicht erst in einem knappen Jahr stellt wird, sondern innerhalb der nächsten ein bis zwei Monate.

      Denn wenn beispielsweise große Teile der verbliebenen Bevölkerung, vor allem Rentner und Krüppel, nach Deutschland evakuiert werden sollen, dann scheinen mir Frühling oder Sommer 2027 doch ein wenig spät.

      Dass „die Blockparteien von Wahl zu Wahl mehr abgestraft werden“ ist Spekulation. Allerdings denke auch ich, dass nun die Demokratieschützer energisch auf den Plan treten werden um „unsere Demokratie“ zu schützen. Und wie kann man „unsere Demokratie“ besser schützen als durch das Verbot von Wahlen, Demonstrationen und freier Meinungsäußerung?

      Je schneller die Restukraine auf der schiefen Ebene Richtung Zusammenbruch rutscht, das sehe ich genauso wie Du, desto energischer wird „unsere Demokratie“ vor Andersdenkenden geschützt werden. Die Weichenstellung dafür dürfte bereits in den nächsten Wochen unübersehbar werden – jedenfalls für jene die nicht permanent die Augen schließen…

    2. Jein…. Abgesehen von Sachsen Anhalt haben die Kriegstreiberparteien nach wie vor die Mehrheit bei den Wählern. Das haben die Medien gut im Griff. Stürzt die Regierung Merz, kommt das nächste Kriegskabinett ans Ruder. Und daß die AfD wirklich eine „Friedenspartei“ ist…. darf zumindest bezweifelt werden.

  14. Vielen Dank dem Autor für sein unermüdliches Warnen vor der weiteren Eskalation des Krieges der Nato gegen Russland und für seine immer wieder unübersehbar gezeigte Abneigung gegenüber dem Militarismus, nicht zuletzt dem deutschen Militarismus.

    Die Kriegsziele der Nato so wie ich es lese ist, Russland ständig und immer tiefer im Krieg zu halten und perspektivisch den russischen Staat und seine Möglichkeiten durch beständige Eskalation auf allen Eben zu überstrapazieren und gleichzeitig zu Gegenangriffen auf Nato-Territorium zu nötigen.

    Zu den russischen Kriegszielen gehören, nicht nur die Restukraine, sondern vor allem auch die Nato zu entwaffnen, den Nato-Staaten für ihren Krieg Kosten aufzuerlegen die sie irgendwann nicht mehr bewältigen können und die restukrainische Junta zur Kapitulation zu zwingen. Mit letzterem dürfte die politische Führung Russlands vor einigen Wochen den Generalstab beauftragt haben.

    Was „Butscha“ und „Leipzig“ (und so manch anderes) betrifft sind nicht nur diejenigen die von der Verantwortung Russlands überzeugt sind, sondern auch diejenigen die sie für möglich halten schlicht nicht ernst zu nehmen. Entweder sie verfolgen damit politische, finanzielle und/oder sonstige Ziele oder es fehlt ihnen jegliches Verständnis für internationale Konflikte.

    „… Russland sei „in diesem Krieg lange nicht so erfolgreich (…), wie man es sein wollte“ (Wadepfuhl). Das ist wahr, ist aber damit nicht die Möglichkeit gegeben, dass Russland doch als Warnung zum Einsatz einer taktischen Atomwaffe in der Ukraine greifen könnte? (Rötzer)“

    Die Fehleinschätzung der realen militärischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse zwischen Nato/EU und Russland in Europa ist weit verbreitet. Ein bei Ahnungslosen beliebtes Vorgehen besteht darin Flugzeuge, Schiffe, Panzer, BIP und anderes zusammenzuzählen und gegenüberzustellen und zu dem Schluss zu kommen, Russland bleibe „im Ernstfall“ nur der Einsatz von Atombomben um einer Niederlage zu entgehen. Doch diese Methode auf den US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran rückwärts angewandt sollte dann ergeben, dass der Iran über erheblich mehr Flugzeuge, Schiffe, Panzer und ein deutlich höheres BIP als seine Feinde zusammen verfügt.

    Ist das wirklich so?

    Eine weitere unter militärisch Ahnungslosen beliebte Überlegung ist, Russland könne mangels Alternativen taktische Atomwaffen (was immer das sein soll) über der Restukraine abwerfen. Auch denjenigen die das für möglich halten ist nach viereinhalb Jahren Krieg wirklich nicht zu helfen.

    Die russische politische und militärische Führung verfügte und verfügt zu jedem Zeitpunkt des Krieges, den die Nato gegen ihr Land führt, über eine Vielzahl von Optionen. Wir dürfen sich sein, dass alle diese Optionen durchkalkuliert und regelmäßig überprüft und neu bewertet werden. Wir dürfen weiter sich sein, dass sich die russische Führung für diejenigen Optionen entscheidet, deren Kalkulation die meisten oder die wichtigsten der eigenen kurz-, mittel- und langfristigen Ziele zu einem möglichst vertretbaren Preis zu erreichen verspricht.

    Eine Option besteht darin, der restukrainischen Junta und ihrem „Staat“ noch vor dem Winter alles zu nehmen was für ein Überleben unabdingbar ist wie Energie oder Außenhandel, so dass den „Verbündeten“ die Aufgabe zufallen wird, die (möglicherweise immens) steigenden Kosten für den Erhalt einer Simulation von Staatlichkeit zu stemmen und die verbliebene Bevölkerung von rund 20 Millionen Menschen – darunter mehr als die Hälfte Rentner und Krüppel – zu versorgen, sei es in der Restukraine oder hier bei uns.

    Eine weitere Option besteht darin, sollte Deutschland das Rennen als der Hauptfeind Russlands gegen formidable Konkurrenten wie Kleinbritannien, Frankreich oder Polen gewinnen, einen von diplomatischen Schritten flankierten militärischen Gegenangriff auf unser Land zu starten. Die Kündigung des Zweiplusviervertrages die bereits auf Putins Schreibtisch liegt (alle anderen gesetzlich vorgesehenen Instanzen haben dem bereits zugestimmt) und die Aktivierung der Feindstaatenklausel aus der UN-Charta drängen sich dabei förmlich auf.

    Für den militärischen Teil gibt es wiederum eine Reihe von Optionen. Nicht nur die Rüstungsbetriebe wären in der Zielauswahl, sondern ebenso Energieversorgung, Rechenzentren, Verkehrsknotenpunkte und andere wichtige Infrastrukturobjekte sowie die Schaltstellen der Macht. Nach dem Versenden von 50 oder wegen mir auch 300 modernen Raketen abzüglich von 0 bis 2 %, die die Bundeswehr sicher unschädlich machen würde, bin ich sicher, dass die Situation im Lande eine andere sein wird als zuvor.

    Und wenn die Machthaber unseres Landes sich dann nicht wie unterlegene Hunde blitzschnell auf den Rücken werfen, dann kommt für die weitere Kalkulation auch noch die atomare Option dazu.

    Eine Atombombe von der Größe der Hiroshimabombe auf Berlin und wir sind fertig als Land: Eine sechsstellige Zahl von Toten und eine sechsstellige Zahl von Schwerverletzen wäre die Folge. Alle Krankenhäuser des Landes wären dann wie Thomas Gast vor einigen Monaten schaurig-überzeugend ausgeführt hat überfüllt. Wir haben dafür nicht die Betten, wir haben dafür nicht das Personal, wir haben nicht die Blutkonserven, wir haben nicht das Verbandsmaterial und möglicherweise auch nicht das Klopapier.

    Eine zweite Atombombe auf München vielleicht noch dazu? Und denjenigen Hardcore-Kriegstreibern, die jetzt sagen, das ist nur Panikmache, so viele Atombomben habe Russland überhaupt nicht sei gesagt: „Doch haben sie, sogar noch etwas mehr. 5500 in etwa und 4000 davon einsatzbereit…“

    Der Krieg der Nato geht nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen uns alle hier in Deutschland und seinen Nachbarländern: Gegen die Russlandfreunde und anderen Oppositionellen genauso wie gegen Mitläufer und fanatische Russlandhasser und andere Kriegstreiber wie gegen „Neutrale“ und komplette Vollidioten.

    Von der westlichen Politik eine Kursänderung zu erhoffen ist meines Erachtens vollkommen realitätsfremd. Wenn wir, die Bevölkerung der EU-Staaten unseren Machthabern nicht gehörig aufs Dach steigen, dann wird alles seinen Gang gehen – soweit, bis die atomare Option auf dem Tisch liegt.

    1. „Nicht nur die Rüstungsbetriebe wären in der Zielauswahl, sondern ebenso Energieversorgung, Rechenzentren, Verkehrsknotenpunkte und andere wichtige Infrastrukturobjekte sowie die Schaltstellen der Macht. Nach dem Versenden von 50 oder wegen mir auch 300 modernen Raketen abzüglich von 0 bis 2 %, die die Bundeswehr sicher unschädlich machen würde, bin ich sicher, dass die Situation im Lande eine andere sein wird als zuvor.“

      Ich vermute, hier gibt es ganz viele Politiker und „Medienschaffende“, die glauben, man könne die Russen auch nach einem Zusammenbruch der ukrainischen Streitkräfte aus der Ferne mit Drohnen bearbeiten, ohne dass eine Antwort kommt. Außerdem glaube ich, viele meinen, falls die Russen uns direkt angreifen, dass es Monate und Jahre dauern wird, bis sie sich trauen. Und wahrscheinlich glauben diese Leute auch, dass Deutschland dann von den USA, UK, Frankreich und der NATO verteidigt werden wird.

      Ich befürchte aber, dass das von dir geschilderte Szenario in einer Nacht, spätestens nach einer Woche Bestand haben wird. Die Drehscheibe für den NATO-Aufmarsch wird dann stillstehen. Wir werden begreifen, dass wir in einem Kartenhaus leben, in dem es keine Resilienz gibt. Bei uns ist schon heute alles auf Kante genäht und da platzt schon im Normalbetrieb die eine oder andere Naht von allein.

      Und falls man dann nicht klein Beigibt – auf den Kriegseintritt der NATO-Länder zu Gunsten Deutschlands wette ich keine 10€. Wir sollten keine Politiker wählen, die eskalieren und wir sollten keine Medienvertretern unterstützen, die Propaganda machen.

    2. Man mag (und muss) an Herrn Rötzers Art den Konflikt zwischen Nato und Russland zu beschreiben so manches kritisieren: Die oft einseitige Quellenauswahl, die Ignoranz gegenüber internationalen „alternativen“ und russischen Medien, deren Berichterstattung und Analysen, die manchmal eigenartigen Thesen und Schlussfolgerungen und die oft spürbare Abneigung gegen Russland und seine politische Führung, doch das Wichtigste möchte ich hier einmal herausstreichen:

      Florian Rötzer gehört zu jenen die seit Jahren in seiner Position alles Menschenmögliche tun, um Widerstand gegen den deutschen Anteil an der heraufziehenden Katastrophe für Europa zu leisten. Wäre nur jeder fünfte Oppositionelle in unserem Land „ein Rötzer“, der Gegenwind gegen die für uns verhängnisvolle Kriegspolitik des Merz-Regimes wäre von gänzlich anderer Qualität.

      Vielen Dank und meine Hochachtung dafür!

  15. Ich hatte neulich mal ChatGPT gefragt, wieso die Bundesregierung zwar massiv für einen Krieg gegen Russland rüstet, die nukleare Komponente aber dabei völlig außen vor lasse. Nach einigem Reden um den heißen Brei, kam dann die Antwort: Deswegen, weil man gegen Atombomben ohnehin nichts tun könne und daher auch entsprechende Vorbereitungen sinnlos seien. Das entbehrt zumindest nicht einer gewissen Logik. 😬

    1. Der Autor hat es sehr richtig auf den Punkt gebracht: einerseits ist Putin ein irrer unberechenbarer Bösewicht, anderseits soll er ganz sicher nicht die Nukes einsetzen.

      Die Annahme, dass wir von verantwortungsbewussten klugen Politiker regiert werden, ist nicht wirklich begründet. Vielleicht wären wir besser dran, wenn irgend eine KI die hiesigen Regierungsgeschäfte übernähme. Oder überhaupt eine Intelligenz. Soweit ich die Historie überblicke, war das Konzept, Entscheidungen durch paranoiden Hass und maßlose Selbstüberschätzung motiviert zu treffen, nie wirklich erfolgreich.

  16. Das Interview bzgl. dem Verhältnis Deutschland ./. Russische Föderation mit dem Botschafter der RF und „Ben unscripted“ mit interessanten Hintergrundinformationen sind unter folgendem Link zu finden:
    https://www.youtube.com/watch?v=Tlj7LbR_c6g

    Was von den s. g. MSM bisher zum Krieg zw. der Ukraine mit Unterstützung der NATO und der RF auch nie aufgegiffen wurde, kann man sich hier einlesen:
    https://www.infosperber.ch/medien/ueber-die-netzwelt/das-ignorierte-angebot-russlands-briefe-vom-17-dezember-2021/

    Wem die nervigen Werbeeinblendungen im youtube-Kanal – wohlwollend ausgedrückt – auf den Sack gehen, installiert den Opera-Browser und geht mit einer VPN Verbindung ins Internet, was sich ganz leicht einstellen lässt.

  17. Leipzig Drohne: Alles inszeniert? Flughafenmitarbeiter packt aus!

    https://www.mmnews.de/politik/256385-leipzig-drohne-alles-inszeniert-flughafenmitarbeiter-packt-aus

    Der Busfahrer, der das Fluggerät zu Boden drückte, sah weder Sprengstoff noch Zünder.

    Spätere Bilder zeigen beides. Was geschah dazwischen? –

    Merkwürdig: die Antonov (Kennzeichen UR–82027) hatte ihren letzten Flug im Januar 2026 und war leer!

    VIDEO MIT Meinrad Müller UNBEDINGT ANHÖREN !!!

    Neue Enthüllungen aus dem Flughafen Leipzig

    MMNews berichtete bereits am 4. September über die zahlreichen Ungereimtheiten des angeblichen russischen Drohnenanschlags am Flughafen Leipzig/Halle.

    Nun legt die Berliner Zeitung nach. Sie veröffentlicht Aussagen aus dem Kreis der Flughafenmitarbeiter, die in der bisherigen Darstellung fehlten.

    Damit wird die Geschichte um ihren bisher rätselhaftesten Teil ergänzt:

    Der Mann, der die Drohne aus nächster Nähe zu Boden brachte, will daran weder Sprengstoff noch einen Zünder gesehen haben.

    Es ist der Verdacht, dass am Leipziger Flughafen neben einer kleinen Drohne auch eine große Geschichte startklar gemacht werden sollte. ALLES LESEN & ANHÖREN!!

    1. Das war genauso eine false-flag Aktion wie das s. g. „Celler Loch“ des niedersächsischen Verfassungsschutzes, bei der am 25. Juli 1978 ein Loch mit rund 40 Zentimeter Durchmesser in die Außenmauer der Justizvollzugsanstalt Celle gesprengt wurde.

      Welch eine VERARSCHE an der Bevölkerung – für wie BLÖD halten die uns inzwischen?

      Carpe diem.

  18. Das einzige, das dieser Herr Wadephul zu können scheint, ist, wenn man die Aussagen des Textes nimmt: dumm herumlügen und antirussische Propagands zu verzapfen, scheinbar nur mit einem Ziel: NATO-Krieg gegen Russland. Bei dem Gefasel dieses Herrn hat die Realität kaum eine Chance.

    Beispiele:
    „„Wir wissen ganz genau, und Sergej Lawrow weiß natürlich auch, dass Russland diese Sache in Leipzig gemacht hat – und dass wir darauf reagiert haben, darauf reagieren mussten.“ Bedenken gibt es beim deutschen Außenminister nicht. Sowieso ist die Devise: „Wir lassen uns nicht einschüchtern.““

    Ich würde Herrn Wadephul raten, sich mal bei den „ukrainischen Freunden“, oder einem der anderen westlichen Geheimdienste – oder dem eigenen – über die Verbringung der Drohne auf den Flughafen zu informieren:
    wirklich blöd aber auch: wenn der pöse Russe uns schon nicht angreifen will, dann müssen wir den „Angriff“ halt selbst inszenieren.

    „„Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung steht hinter unserer Ukraine-Politik.““
    Da habe ich – wie Herr Rötzer – erhebliche Zweifel dran.

    „Nach Wadephul würde man ja gerne in Verhandlungen eintreten, aber Putin will ja nicht.“
    Herr Putin hat seit 2014 einen Verhandlungsvorschlag nach den anderen gemacht: rausgekommen ist: die Minskvereinbarungen zur Täuschung Russlands, und sonst hat der Westen alle Verhandlungsangebote ausgechlagen.
    Und als Konsequenz daraus hat Herr Putin seine Verhandlungsbereitschaft reduziert, bietet aber immer noch – falls der Westen ernsthaft Interesse haben sollte – „die Hand“.

    „Es gibt auch keinerlei Mitverschulden des Westens an dem Konflikt, der zum russischen Angriff geführt hat. Für den Krieg nämlich habe „es keinen einzigen Anlass“ gegeben.“
    Es gab mehrere Anlässe, aber weil Herrn W. das Eingestehen eigenen Fehlverhaltens, bzw. vorsätzlichen Fehlverhaltens nicht gefällt, lügt er dummdreist herum.
    Ein Grund: der – kräftig – vom Westen unterstützte Putsch in der Ukraine 2014, mit folgendem Krieg gegen die Ostukraine.

    So muss es in den 1930er Jahren gewesen sein: Herr W. und die EU- und NATO-Bande lügt sich eine Scheinwelt zurecht, und manipuliert so – auch über die „auf Linie befindlichen“ – Massenmedien die Bevölkerung: für das Endziel: Einnahme russischen Bodens, und vor allem: russischer Rohstoffe, und das Ausleben des eigenen Russlandhasses: denn eines ist sicher: Herr Wadephul wird nicht bei den Soldaten sein, die wieder mal gegen Russland ziehen sollen: nein: er wird aus der Distanz weiter Propaganda verbreiten: so kann man „so einfach“ für Krieg trommeln.

  19. Jetzt müssen sich Lawrow und Putin sich mal wieder als Opfer darstellen. „Wenn ihr uns angreift…“

    Kein Mensch hat Russland angegriffen. Naja, zuletzt vermutlich die Tschetschenen, aber was haben wir mit denen zu tun.

    Seit 4,5 Jahren greift Russland die Infrastuktur, Energieinfrastruktur, Raffinerien, Lagerhäuser und auch Kornspeicher in der Ukraine an. Sehr viel später erst, so seit 1,5 Jahren wehrt sich die Ukraine spiegelbildlich. Was erwartet der neu Zar den? Das jeder die andere Wange hinhält? Falsch erwartet.

    Und mit den Waffenlieferungen aus dem Ausland muss sich Putin doch auch nicht verstecken. NK und Iran liefern, was die Waffenindustrie hergibt. NK liefert sogar Frischfleisch in Form von Söldnern. Das hat doch zuletzt der hessische Landesfürst im 18. Jahrhundert fertig gebracht. Tja, der Feudalismus ist wieder auf dem Vormarsch, zumindest in Russland, Tschetschenien und NK.
    Und wer so ein Sonnenzar wie Putin ist, muss natürlich empört sein, wenn nicht alle Länder dieser Welt nach seiner Pfeife tanzen.

    Zumindest konsequent, dass dieser Atomdrohartikel wieder am Drodonnerstag rauskommt.

  20. Carsten Maschmayer: „Merz hat es voll vergeigt, er muss weg, er muss zurücktreten“

    https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/politik/carsten-maschmayer-merz-hat-es-voll-vergeigt-er-muss-weg-er-muss-zuruecktreten/45144

    Merz sei belehrend, unnahbar, arrogant und volksfern, klagt Maschmayer.

    Er sei aus dem falschen Grund Kanzler geworden, nicht weil er den Menschen helfen wolle, sondern aus egoistischen Gründen, um es der Merkel zu zeigen.

    In der ARD-Talksendung von Sandra Maischberger hat Carsten Maschmayer ein hartes Urteil über die Arbeit und Persönlichkeit des amtierenden Bundeskanzlers Friedrich Merz gefällt.

    Seiner Meinung nach müsse der Kanzler zurücktreten. Er habe das Staatsschiff in die falsche Richtung geführt, jetzt müssten andere ans Ruder.

    Für ihn selbst sei das eine schwere Erkenntnis, weil er selbst Friedrich Merz und die CDU/CSU und die FDP immer unterstützt hatte.

    Aber was nun geliefert wurde, könne man nicht mehr so durchgehen lassen.

    Den Menschen geht es schlecht und Merz macht nichts dagegen. ALLES LESEN !!

  21. Wenn man das alles so liest: Atombomben ja oder nein- auf den Dörfern hier wollen die Leute gegen alles gewappnet sein. Angeblich hätte einer der Seher gewarnt, es würde ein Ereignis kommen, wo man sich für mind. 3 Tage in einem Keller zu verbarrikadieren hätte, wo auch nicht das kleinste Fitzelchen Luft von außen eindringen dürfe, und der Korridor jener antizipierten Schrecklichkeit liefe von Südsachsen über Berlin bis an die Küste hoch. Wer draußen sei: dem Tode geweiht. Nach 3 Tagen und Nächten allerdings wäre alles bereinigt, man könne wieder hinaus. Das passt, wenn man das Muster von A-Bomben-Explosionen betrachtet: Radioaktivität zerstrahlt, im Gegensatz zu den vor sich hin schwelenden AKW-Ruinen, relativ schnell. Gewissermaßen eine Energieentladung in einem großen Blitz.
    Auch Künstler beschäftigen sich damit, und beim Leipziger Herbstrundgang sah ich eine ganze Halle dem Thema ‚Krieg‘ gewidmet. Jetzt ist die Frage: wer hat denn alles einen Tiefkeller? Also automatisch fragt man sich das, denn aus den Überlieferungen der Omas war ja auch in WKII nicht direkt angedacht gewesen, den jemals zu brauchen- dann aber doch: da runter brachte man die Kinder, da unten schlief man dann, wenn die Bomberformationen drüber kamen.
    Die aller größte Frage aber ist: will man das? Will man das wieder?
    Schließlich sind die Kriegsbegeisterten -die den Krieg herbeiwünschen, herbei schreiben, fest daran glauben und sich eine fette Rendite- erhoffen nur eine Handvoll Leute,
    die, wenn man ihren Geisteszustand analysierte, alle Kriterien für eine sofortige Einweisung in eine geschlossene Anstalt erfüllten (Realitätsverlust, Zwanghaftigkeit, ins maßlose gesteigertes Sendungsbewusstsein, unbedingter Glaube an eigene Unfehlbarkeit, Machtmissbrauch)-
    denen ist das Handwerk zu legen.
    Es ist unglaublich: schon ihre Reden entlarven sie, erst gestern wieder:
    Deutschland ist gut dran: wir haben doch Tafeln (wenn dann paar Arbeitsplätze fehlen…)
    Von diesen Leuten geht Gefahr aus!
    Der Souverän (also auch der Allerletzte auf seinem Sofa) kriegt es langsam mit.
    Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.
    Es geht, so nehme ich das wahr, ums Überleben.

  22. Die Russland-Politik der deutschen Bundesregierung lässt sich rational nicht erklären.
    Sie lässt einen Krieg gegen Russland führen, von ukrainischem Boden aus, mit in Deutschland in Zusammenarbeit mit der Uklraine gebauten Langstreckenwaffen. Kiesewetter, ein Politiker der Regieurngspartei, fordert gar Angriffe auf russische Ministerien, …
    Was soll damit für Deutschland erreicht werden?

    Und für die Ukraine?
    Es ist klar zu sehen: Je länger der Krieg dauert, desto mehr wird die Ukraine zum Rumpfstaat.
    Schon jetzt ist sie vom schwarzen Meer abgeschnitten. Wenn der Krieg weiter geht, wird sie Odesso und Charkiv verlieren. Die Ukraine läuft auf ihre bedingungslose Kapitulation zu.
    Da Deutschland und die anderen europäischen Nato-Staaten diesen Kriegsverlauf in der Ukraine nicht ändern können, setzen sie alles daran, Russland mit Angriffen auf sein Hinterland, sowohl auf militärische, als auch auf zivile Ziele, maximal zu schaden. Das ruft allerdings nur den Zorn der russischen Bevölkerung und Regierung hervor und wenn diese Angriffe nicht aufhören, dann wird es russische Vergeltungsschläge mit Hyperschallrakezten gegen deutsche Produktionsstätten geben.
    Und was macht die deutsche Regierung, die sich „nicht einschüchtern lassen“ will, dann?
    Deutschland hat keine Mittel, einen Raketenkreg gegen Russland zu führen. Eskaliert es den Krieg dann weiter, wird es Einschläge nuklearer Raketen in Deutschland geben.

    Warum riskieren unsere Regierungsmitglieder eine solche verheerende Zukunft, die Hunderttausende Deutsche töten und unser Land vernichten wird?
    Bei Merz ist es vermutlich der alte rassistisch begründete Russenhass aus der Nazi-Zeit seines Großvaters.
    Aber bei den anderen?

    Für Russland muss es so aussehen, dass die russenhassende Nazi-Ideologie hierzulande wieder erwacht ist, nicht in der AfD, sondern in der Regierung. Denn unsere Regierung führt die antirussische Nazi-Politik gegen Russsland fort.
    Merz will in Deutschland die stärkste Armee Europas und damit führend gegen Russland Krieg führen.
    Unternehmen Barbarossa II steht vor den Toren.

    Russland will keinen Krieg mit Deutschland, aber wenn Deutschland so weiter macht, dann wird es sich gezwungen sehen, Deutschland militärisch in seine Schranken zu verweisen.

    1. „Die Russland-Politik der deutschen Bundesregierung lässt sich rational nicht erklären… Was soll damit für Deutschland erreicht werden?“

      Die Frage – eigentlich eine ganze zentrale – ist glaube ich falsch gestellt, denn für Deutschland soll meiner Einschätzung nach gar nichts erreicht werden außer als Schlachtfeld zu dienen. Genauso wenig wie mit der rational nicht erklärbaren Politik des Putschregimes der Restukraine ab 2014 nichts für die Restukraine erreicht werden sollte außer als Schlachtfeld zu dienen.

      Ich würde lieber fragen, wer sind die Auftraggeber der Kriegspolitik gegen Russland sowohl in der Restukraine wie in EU und Nato und welche Ziele wollen sie damit erreichen?

      Die Auftraggeber sind denke ich diejenigen US amerikanischen und internationalen Kapitalfraktionen oder Oligarchen, die die Strategiepapiere schreiben lassen, die allen US amerikanischen Administrationen als außenpolitische Arbeitsanweisungen zum Abarbeiten vorgelegt werden, wie Brian Berletic nicht müde wird zu betonen.

      Für eine Umwandlung des untergehenden westlichen Finanzsystems brauchen und/oder wünschen jene Kapitalfraktionen eine extreme Krise zum Ausplündern des „alten Systems“ und zum Überstülpen eines totalitären „neuen Systems“ auf den Westblock und so viele weitere Teile der Welt wie nur möglich wie Ernst Wolff nicht müde wird zu erklären. Da Russland dem offenbar im Weg steht ist in der Kalkulation unserer Herrscher bei Bedarf auch ein Atomkrieg mit eingepreist, solange er sich auf Europa beschränkt.

      Fast die gesamte politische Führungskaste in Nato/EU-Europa steckt tief in der Tasche jener US amerikanischen und internationalen Oligarchen und unterstützt und/oder glaubt an deren Ideologie. Die Kunstfigur Trump dagegen ist die Idealbesetzung zum Vernebeln der Wirklichkeit und zum Erwecken und Befeuern von ablenkenden Illusionen, wie die absurde Vorstellung, die Trump-Administration wolle Frieden mit Russland und sei ein Vermittler im Krieg der Restukraine und der EU gegen Russland.

      Ob Figuren wie Merz, Macron, Starmer oder Meloni dabei glauben, sie betreiben eine Politik der Distanzierung von US Amerika und der Stärkung „Europas“ spielt dabei eine untergeordnete Rolle, solange sie ihre Arbeit machen: Hochrüstung und Eskalation des Krieges gegen Russland.

      Falls „Biden“ nach der nächsten Wahl wieder die US Administration „anführen“ sollte, wird er von den Vasallen möglicherweise 10 % des BIP (= die kompletten Steuereinnahmen) für den Krieg gegen Russland fordern und ich bin mir sicher, der Jubel in der gesamten politischen Führungskaste in Nato/EU-Europa wird grenzenlos sein…

  23. Zu der immer offenkundigeren Frage, weshalb die EU, speziell jedoch Deutschland, wider besseren Wissens, trotz absehbarer Sinnlosigkeit, trotz maximaler Korruption und trotz gegen Deutschland lancierter Aktionen weiterhin uneingeschränkt aushält, kreist in meinem Umfeld zunehmend die These, das diese ‚Freiwilligkeit‘ Deutschlands mit jener der USA gegenüber Israel zu vergleichen sei. Da diese beiden ‚Vorbilder der wertewestlichen Gesellschaft‘ immer offensichtlicher kooperieren, stimme ich zunehmend der These zu, das die Ukraine Deutschland ebensowenig um etwas bitten muss wie Israel die USA – beide fordern einfach von ihren Freiern, wonach ihnen gelüstet. Das Systen des ‚Netzwerks Ebstein‘ lässt grüssen… Nicht wahr?

  24. Korrektur:

    Zu der immer offenkundigeren Frage, weshalb die EU, speziell jedoch Deutschland, wider besseren Wissens, trotz absehbarer Sinnlosigkeit, trotz maximaler Korruption und trotz gegen Deutschland lancierter Aktionen weiterhin uneingeschränkt die Ukraine aushält, kreist in meinem Umfeld zunehmend die These, das diese ‚Freiwilligkeit‘ Deutschlands mit jener der USA gegenüber Israel zu vergleichen sei. Da diese beiden ‚Vorbilder der wertewestlichen Gesellschaft‘ immer offensichtlicher kooperieren, stimme ich zunehmend der These zu, das die Ukraine Deutschland ebensowenig um etwas bitten muss wie Israel die USA – beide fordern einfach von ihren Freiern, wonach ihnen gelüstet. Das Systen des ‚Netzwerks Ebstein‘ lässt grüssen… Nicht wahr?

  25. Hinzu kommt, dass unser von der Presse vorgegaukelter Beschützer und Förderer unser unserer großen „Klappe“, seine Durchlaugt Herr Trump, von den europäischen Verbündeten ( Koalition der Billigen) angewidert ist. Wegen der Mehrheitsverhältnisse in US und der Russophobie der amerikanischen Presse (MSM) kann er nicht stärker durch „Liebesentzug“ auf Europa einwirken.
    Wir werden eine Änderung der Haltung von Trump nach den Zwischenwahlen erfahren. Eins liegt auf der Hand und ist wahrlich unbestritten, die Trump Administration hat so eine „freche Schnauze“ der Europäer nicht erwartet, als sie auf die maßlose Erhöhung der Verteidigungsgaben drängten. 😉🤣

  26. „Doch der russische Präsident Wladimir Putin sagte – und er wiederholte es mehrfach –: ‚Wir planen keinen Angriff auf irgendjemanden. Das ist dumm, idiotisch. Es zeugt von einem völligen Mangel an Staatskunst.‘“

    Das sagt einer, der vor 4,5 Jahren einen massiven Angriff auf die Ukraine gestartet hat. Ja, es ist dumm und idiotisch und es zeugt von mangelnder Staatskunst. Doch wer diesen Fehler einmal gemacht hat, der macht ihn auch noch öfters.

    Der Angriff an sich war noch nicht mal das Schlimmste. Putin plante den Enthauptungsschlag. Wäre der gelungen, hätte er sehr schnell sein Ziel der Unterwerfung der Ukraine realisiert. Nach dem dieser Schlag misslungen war trieb er die RF in einen nicht enden wollenden Abnutzungskrieg.
    Dumm, idiotisch, eine verlorene halbe Dekade für die Russen.
    Eine strategische Niederlage die seines gleichen sucht. Russland steht international bei weitem schlechter da, als vor 5 Jahren und lügt sich die Erfolge zurecht.

    So einem Verlierer ist es natürlich zuzutrauen, dass er diese bitter Erfahrung vergessen machen möchte und ein neues „Meisterstück“ plant.
    Den wir wissen es ja alle: das russische Volk verzeiht seinem Zaren viel, nur nicht einen verlorenen Krieg.

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