Kurz vor dem Nato-Bündnis-Fall?

MIG-31 K mit einer Kinshal-Rakete
MIG-31 K mit einer Kinshal-Rakete. Bild: mil.ru

MiG-31-Affäre: Russland will britisch-ukrainische False-Flag-Aktion an NATO-Grenze vereitelt haben.

 

Als der russische Inlandsgeheimdienst FSB meldete, er habe einen Versuch ukrainischer und britischer Agenten vereitelt, ein Hyperschallflugzeug vom Typ MiG-31K zu entführen und in den NATO-Luftraum über Rumänien zu lenken, reagierte der Westen mit routiniertem Misstrauen. Agenturen zitierten, Redaktionen relativierten, Regierungen schwiegen. Doch hinter der Formel „konnte nicht unabhängig überprüft werden“ steckt mehr als sprachliche Vorsicht. Eine mögliche Eskalationslogik, die den Bündnisfall als synthetische Option begreifbar macht – zwischen Informationskrieg, Geheimdienstoperation und strategischem Kalkül.

Als Moskau meldet, der Inlandsgeheimdienst FSB habe eine gemeinsame Operation ukrainischer und britischer Dienste vereitelt, setzt ein reflexhaftes Ritual ein. Agenturen berichten, Redaktionen übernehmen, Pressestellen dementieren. Der Kern der russischen Darstellung ist eindeutig. Eine MiG-31K, Trägerplattform der ballistischen Hyperschallrakete Kh-47M2 Kinschal, sollte samt Besatzung herausgebrochen, in Richtung NATO-Basis bei Constanța (Rumänien) gelenkt und dort in den Wirkbereich der Luftabwehr gebracht werden. Der Abschuss über rumänischem Territorium wäre die Pointe der Aktion gewesen. Die britische Beteiligung taucht in der russischen Version ausdrücklich auf. Reuters fasst das knapp: „Russland sagt, es habe ein Komplott vereitelt … das gestohlene Flugzeug sollte angeblich zu einem NATO-Luftwaffenstützpunkt im rumänischen Constanța geflogen werden, wo es hätte abgeschossen werden können … Reuters konnte die Angaben nicht unabhängig überprüfen.“ Die „Nicht-Verifizierbarkeit“ bleibt als Pflichtsatz stehen. (1)

Die Stille hinter dem Ritual ist lauter. Weder in London noch in Bukarest werden Belege vorgelegt, die den russischen Vorwurf im Detail entkräften. Kiew bestreitet, Medien spiegeln das Dementi, einige melden „noch kein Kommentar“ aus westlichen Hauptstädten. Im Westen sind es vor allem Agenturtexte, die die FSB-Behauptung neutral zitieren und auf Distanz gehen. Al Jazeera bringt den russischen O-Ton in ein knappes Label: „False-Flag-Operation, behauptet Moskau“. (2) Eine technische Gegenprüfung der von russischer Seite veröffentlichten Chats und Sprachdateien ist nicht erkennbar. Keine Redaktion schreibt, sie habe Originaldateien angefordert und phonetisch, forensisch oder Metadaten-seitig prüfen lassen.

Die sprachliche Tönung ist bemerkenswert einheitlich. Es heißt, die Maschine „hätte abgeschossen werden können“ und der Vorgang hätte einen „internationalen Zwischenfall“ ausgelöst – beides grammatisch korrekt, aber politisch weich. Denn würde eine bewaffnete russische MiG-31K über NATO-Territorium abgeschossen, läge mindestens ein Artikel-4-Fall vor. Die Schwelle zu Artikel-5-Konsultationen wäre nicht abstrakt. Trotzdem meidet die Berichterstattung den Begriff „Bündnisfall“ fast durchweg und zieht sich in die Konjunktive zurück. Das entpolitisiert die Gefahrenlage, ohne sie zu leugnen. (3)

Die russische Version enthält Details, die so konkret sind, dass sie entweder überprüfbar sind — oder bewusst so klingen sollen. Die Anwerbung mit drei Millionen Dollar, westliche Staatsbürgerschaft und sichere Ausreise. Die Ansprache angeblich über Telegram, zunächst unter journalistischer Cover-Story, mit Bezug auf „Bellingcat“ als Türöffner. Die Technik, der Navigator solle den Kommandanten „neutralisieren“, Varianten reichen von Sauerstoffmasken-Manipulationen bis zum Sprengen der Zwischenverglasung. Die Route ist ein Flugfenster, das den Luftraum über Südosteuropa nahe Constanța tangiert.

In einem Russia Today -Beitrag zu hören sind Schnipsel von Stimmen, die sich als ukrainischer Luftwaffenpilot, als GUR-Anwerber, als „britische Partner“ ausgeben. TASS transkribiert Teile daraus. (4) Ob die Stimmen und Personen wirklich die sind, die der FSB nennt, lässt sich von außen nicht sagen. Solange Originale und Metadaten nicht offengelegt werden, bleibt es bei Zuschreibungen. Unabhängig von der Echtheit der Aufnahmen ist die Operation in ihrer Logik nicht abwegig. Ein russischer Hyperschallträger im NATO-Luftraum, abgeschossen von koordinierten Luftverteidigungskräften, würde eine Eskalationsspirale zünden, die sich politisch kaum noch dämpfen lässt. Gerade weil Russland diese Eskalation vermeidet und dies durch seine Sprecher fast täglich betont, wirkt der Vorwurf in Richtung Kiew/ London nicht aus der Luft gegriffen, sondern als Versuch, den Gegner in eine Konfrontation zu treiben, die er erkennbar scheut. Eine Frage bleibt: Warum jetzt? Die Antwort liegt im Feld. (5)

In und um Pokrowsk beschreibt der US-Historiker Wladimir Brovkin, der früher an der Harvard University lehrte, den Frontverlauf als Kessellage mit schmalen, durch Feuer beherrschten Korridoren. Sein Befund lautet, die Bedeutung sei nicht nur taktisch, sondern strategisch. Pokrowsk als Tor zu den verbliebenen ukrainischen Positionen in Slowjansk/Kramatorsk; im Norden der Raum Kupjansk mit offenem Flankenrisiko. Es ist ein Ton, der im westlichen Mainstream selten so klar zu hören ist, denn dort dominieren Formeln, Russland übertreibe Zugewinne oder zahle zu hohe Verluste. (6) Das Bild deckt sich mit nüchternen Feldnotizen und Analysen, die nicht in die Eilmeldungen passen. Desertion als anhaltendes Problem auf ukrainischer Seite, ein systemischer Finanzbedarf, der aus europäischen Budgets nur in Ankündigungen gedeckt wird, und das politische Schwinden der Geduld in mehreren EU-Staaten.

Wer das zusammennimmt, kommt zu einem Befund, den Brovkin offen ausspricht, je teurer der Konflikt wird, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Moskau in einen Kompromiss geht, der die erreichten Positionen aufs Spiel setzt. Die russische Seite, so sein Argument, setze weniger auf Verhandlung mit Personen wie Trump als auf militärische Entscheidung, weil Worte und Zusagen aus Washington wechselhaft seien. Das ist keine „Kreml-Linie“, sondern eine analytische Aussage über sich verschiebende Anreize. (7)

Wer in diesem Rahmen eine Operation entwirft, die eine russische Kinschal-Plattform in den Schirm der NATO-Luftverteidigung lockt, setzt nicht auf ein schnelles Ende, sondern auf eine Verlängerung des Konflikts. Genau hier passt ein Text hinein, den viele in Europa zwar kennen, aber selten offen zitieren: „Strategic Sequencing, Revisited“ der Marathon-Initiative vom Oktober 2024. Verfasst wurde das Papier von A. Wess Mitchell, ehemaliger stellvertretender US-Außenminister für Europa und Eurasien (2017–2019) und Mitgründer der sicherheitspolitischen Denkfabrik „Center for European Policy Analysis“ (CEPA), gemeinsam mit Jakub Grygiel, Professor für Internationale Beziehungen in Washington, und John Schindler, früherer NSA-Analyst und Dozent am „Naval War College“.

Wess Mitchell und Co-Autoren formulieren darin die Logik einer zeitlich gestaffelten Großstrategie. Zuerst Russland strategisch schwächen, um Kräfte gegen China freizusetzen, Arbeitsteilung mit Europa, Reform des Rüstungssektors. Das Papier ist kein geheimes Memorandum, sondern Teil eines öffentlichen Diskurses. In seiner Konsequenz ist es aber klar, Russland soll nicht stabil in eine Koexistenz geführt werden. Es soll in einer anhaltenden Drucklage gehalten werden, um die globale Priorisierung der USA zu ermöglichen. Wer den russischen Vorwurf einer beabsichtigten Eskalationsfalle prüft, kommt um diese strategische Kulisse nicht herum. (8)

Was in der aktuellen Affäre zusätzlich stört, ist die Asymmetrie der Vorsicht. Als der FSB die Geschichte setzt, reagieren westliche Redaktionen mit Zurückhaltung — „konnte nicht verifiziert werden“ —, was professionell ist. Dieselbe Vorsicht war in anderen Fällen lange nicht Standard. Politische Debatten in Europa, bis in Parlamente hinein, haben in den letzten Jahren, Monaten und Wochen Vorwürfe gegenüber Russland aufgegriffen, ohne dass die Ebene der Beweisführung klar benannt wurde. Man kann das als Eile deuten, als politisches Bedürfnis oder als Ignoranz – zur journalistischen Sorgfalt gehört jedenfalls in beide Richtungen dieselbe Messlatte. Wenn russische Dienste Material veröffentlichen, ist es seriös, eine technische Prüfung anzustrengen, statt die Prüfung auf Dauer zu vertagen. Und wenn westliche oder ukrainische Stellen Behauptungen verbreiten, ist es ebenso seriös, Quellen offenzulegen oder die Grenzen des Wissens oder selbstreferenzierende Netzwerke klar zu markieren.

Zum medialen Rahmen gehört ein zweites Element, das selten offenlegt wird, die Struktur von Recherche-Netzwerken. „Bellingcat“ und das OCCRP treten als unabhängige Akteure auf, sind aber in der Finanzierung erkennbar eng mit westlichen Regierungen, Stiftungen und Think-Tanks verzahnt. (9) Bellingcats eigene Jahresberichte listen Zuwendungen aus EU-Töpfen, von NED-nahen Quellen und aus staatlich gestützten Lotteriestiftungen. OCCRP weist über Jahre hinweg erhebliche US- und UK-Mittel auf, Partnerschaften mit sicherheitspolitischen Think-Tanks wie RUSI sind dokumentiert. (10)

Dass ehemalige US-Geheimdienstmanager öffentlich sagen, man könne dank „Bellingcat“ über Themen sprechen, ohne klassifizierte Informationen freizugeben, ist kein Skandal per se — aber es verschiebt deutlich die Rollen. Westliche Medien zitieren jedoch „Bellingcat“ ungeprüft als „Quelle“ – das ist in jedem Falle handwerklich schlecht. Wird dieses Netzwerk später in einem Anwerbungsversuch als „journalistische“ Eintrittskarte benutzt, lohnt ein genauerer Blick. Die russische Seite mag die Nähe überzeichnen, der strukturelle Befund bleibt, und er gehört in die Einordnung.

In der Innenansicht Russlands bildet sich parallel etwas heraus, das in westlichen Deutungen oft untergeht. Analysten wie Gilbert Doctorow und Glenn Diesen beschreiben in einem Gespräch, wie Krieg, Bürokratie und Gesellschaft sich gegenseitig verschieben. Es sind Beobachtungen, keine wissenschaftliche Studie. Schrittweise Verschärfungen der Zensur bei offenem Antikriegstonus, zugleich eine breite Medienlandschaft, in der westliche Quellen täglich zusammengefasst und ausgespielt werden, das Wiederkehren kleiner, lästiger Korruption, ein Wohlfahrtsrahmen, der große Teile der Bevölkerung vom unmittelbaren Stachel der Kriegswirtschaft fernhält, eine politische Rechte, die zwischen Loyalisten und Militaristen gespalten ist, die Liberalen, die nicht verschwunden sind, aber in der öffentlichen Arena zurückstehen. (11)

In den gleichen Gesprächen taucht ein Gedanke auf, der für die aktuelle Affäre von Gewicht ist. Wenn die russische Führung eskalationsscheu bleibt, weil sie den Atomkrieg unter allen Umständen vermeiden will, wirkt der berühmte „Vorsichtskurs“ nach außen wie Beschwichtigung. Das kann paradoxe Effekte haben. Je mehr Zurückhaltung, desto größer wird auf der Gegenseite der Anreiz, die Grenze zu testen. Eine Operation, die einen Kinschal-Träger in den NATO-Schirm lockt, wäre ein solcher Test. (12)

Ein zweiter Strang betrifft Europa. In vielen Hauptstädten verschiebt sich die Sprache. Was vor wenigen Jahren undenkbar schien — Regierungschefs in Langstrecken-Vokabular, „strategische Niederlage Russlands“ als offizielles Ziel — ist heute Teil der Tagesrhetorik. Gleichzeitig bleibt die Fähigkeit, daraus schlüssige Machtmittel zu machen, begrenzt. Geldzusagen sind bruchstückhaft, militärische Präsenz bleibt vage, Vorhaben wie eine „multinationale Ukraine-Truppe“ hängen an Bedingungen, die nicht eintreten. Brovkin verweist darauf, dass die Ukraine rund zehn Milliarden US-Dollar monatlich benötigt, um ihre militärischen Operationen aufrechtzuerhalten, während die europäischen Zusagen „40 Milliarden pro Jahr auf dem Papier“ selten über Absichtserklärungen hinausgehen – mit drei Milliarden aus London und zwei aus Paris. (13) Die Folge ist eine Kluft zwischen Anspruch und Instrumenten. In dieser Kluft entstehen Versuche, mit Geheimdienstmitteln Bilder zu produzieren, die politische Kraft substituieren. Ob die MiG-31-Geschichte ein solcher Versuch war, lässt sich nicht entscheiden. Dass sie in dieses Muster passt, ist schwer zu leugnen.

Bleibt das Handwerkliche. Wer den FSB-Befund ernst nehmen will, muss drei einfache Schritte verlangen: Zugang zu den Original-Audiofiles inklusive Prüfsummen und Zeitstempel, forensische Analyse durch eine dritte, nichtstaatliche Instanz, transparente Darstellung der Kette der Beweissicherung. Wer den FSB-Befund bestreiten will, muss mehr liefern als ein Dementi.

Der militärische Kontext ist derweil nicht eingefroren. Die Front verdichtet sich, Pokrowsk steht nicht isoliert, sondern als Baustein einer operativen Kette. Brovkin spricht vom „letzten Tor“ zu den verbliebenen Donbass-Stellungen, andere Beobachter, auch im Westen, rechnen damit, dass die Stadt fällt. (14) Dass in diesem Moment eine Aktion denkbar ist, die Russlands Luftwaffe vor NATO-Sensoren stellt, wirkt wie ein Griff zur zweiten Ebene der Kriegsführung. Nicht das Schlachtfeld entscheidet, sondern die politische Bühne. Selbst wenn die russische Darstellung überzeichnet wäre — die Idee, den Gegner in die Luftverteidigung eines Bündnislandes zu treiben, ist als Gedanke da. Und sie wird bleiben.

Damit sind zwei Einsichten gewonnen: Erstens, der Ausdruck „internationaler Zwischenfall“ trägt nicht. Wenn eine Kinschal-Plattform über rumänischem Gebiet fällt, ist das eine Schwellenlage, die mit Artikel-4/ und 5-Logik zu denken ist. (15) Wer das sprachlich herunterdimmt, macht es politisch kleiner, als es wäre. Zweitens, die Asymmetrie der Vorsicht ist Teil des Problems. Als Vorwürfe gegen Russland in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren die Schlagzeilen bestimmten, forderten politische Arenen selten sofort belastbare Belege ein, es reichte die Plausibilität. Jetzt, da Russland Material vorlegt, das sich zumindest prüfen ließe, stehen Redaktionen und Parlamente hinter Schutzformeln. Man kann die Nachlässigkeit mit Loyalität, mit Risikoaversion oder mit Trägheit erklären. Was sie nicht ist: Ein Beitrag zur Aufklärung.

Das Dilemma bleibt. Die Geschichte ist gigantisch, wenn sie stimmt. Sie ist gefährlich, selbst wenn sie nicht stimmt, weil sie zeigt, wie nah die Akteure geistig an der Schwelle operieren. Die einzige seriöse Antwort ist Arbeit und die Bereitschaft, in Moskau, Bukarest, London und Kiew den gleichen Katalog vorzulegen. Solange das nicht geschieht, bleibt die MiG-31-Affäre eine Kette von Sätzen, in denen „Russland sagt“ auf „konnte nicht unabhängig überprüft werden“ stößt, während sich am Rand ein Bündnisfall als synthetische Option formt.

Es ist die Sorte Geschichte, an der sich die Politik und ihre Medien nicht vorbeimogeln sollten, um glaubwürdig zu sein.

 

Quellen:

1.) https://www.rt.com/russia/627598-fsb-foils-plane-hijacking/https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/russia-says-it-foiled-ukrainian-british-plot-steal-mig-31-jet-state-media-2025-11-11/?taid=69132ea3c2ffdd0001aab5ea; https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/russia-says-it-foiled-ukrainian-british-plot-steal-mig-31-jet-state-media-2025-11-11/

2.) https://www.aljazeera.com/news/2025/11/11/russia-says-ukrainian-british-plot-to-hijack-hypersonic-missile-foiled

3.) https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/russia-says-it-foiled-ukrainian-british-plot-steal-mig-31-jet-state-media-2025-11-11/

4.) https://tass.com/politics/2041737; https://tass.com/politics/1817281

5 – 7, 13, 14.) www.youtube.com/watch?v=FmF1eEHMlWY; www.youtube.com/playlist?list=PLYwxLRyAc_LXw9BUU4PpWdgkA-OtKVeaw

8.) https://themarathoninitiative.org/wp-content/uploads/2024/10/Strategic-Sequencing-Revisited-Final-2024-10.pdf; https://themarathoninitiative.org/2024/10/strategic-sequencing-revisited/

9.) https://therealistreview.substack.com/p/bellingcat-and-the-occrp-independent

10.) https://www.rusi.org/explore-our-research/regions-and-country-groups/russia-and-eurasia

11.) www.youtube.com/watch?v=4kMxKQNjJEshttps://gilbertdoctorow.com/2025/11/09/conversation-with-professor-glenn-diesen-8-november-the-impact-of-the-ukraine-war-on-russian-society/

12, 15.) https://www.nato.int/cps/en/natohq/official_texts_17120.htm

Sabiene Jahn

Sabiene Jahn studierte Kommunikation der Werbewirtschaft und arbeitet als Journalistin, Moderatorin, Sängerin und Synchronsprecherin. Sie beschäftigt sich mit gesellschaftspolitischen Themen sowie der Recherche extremistischer Strukturen. Sabiene Jahn organisiert die parteifreie Veranstaltungsreihe „Koblenz: Im Dialog“, um gesellschaftspolitischen Austausch zu fördern. Als Friedensaktivistin entwickelt sie Konzepte zur Deeskalation und Inklusion. Zudem leitet sie das internationale Musikensemble „Nobel Quartett“.
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151 Kommentare

  1. Die Times berichtet Norwegen will 100 Milliarden Euro aus dem Staatsfond für die Altersvorsorge der Norweger an die Ukraine geben.

    FSB
    Die Briten planten mit der entführten Mig 31 inkl. Kinschsal-Rakete einen Angriff auf ein Natoland als False Flag Aktion zu verüben um den WK3 zu entfesseln.

    Nur noch Irre in Europa!!!

    1. The Times:
      Norway may use wealth fund to back €100ben EU war loan to Ukraine.
      Oslo could unlock fresh funding for Kyiv by pleding a slice of its national investment fund, the largest in the world, as collateral.

      Ob Merz und Klingbeil dem bald folgen ist noch nicht bekannt.

    2. Die Times berichtet Norwegen will 100 Milliarden Euro aus dem Staatsfond für die Altersvorsorge der Norweger an die Ukraine geben.

      Und wer sichert das ab?
      Was denken, sie, wird im Falle des Zahlungsausfalles in Norwegen los sein – wofür eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit besteht?
      Nicht mal Hedgefunds geben der Ukraine mehr Geld – und das sagt alles.

    3. @ Otto0815
      Da die Norweger an sich in meiner vorurteilsbehafteten Meinung als relativ vernünftig schubladisiert waren, muss ich wohl auch diese Illusion begraben. Herr Stoltenberg könnte demnach keine unrühmliche Ausnahme gewesen sein. In dem beigelegten Link sind auch deutsche Konzerne aufgelistet, die nächstens gewisse Einbussen haben könnten.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Staatlicher_Pensionsfonds_(Norwegen)
      Pikant: https://de.wikipedia.org/wiki/Ethisches_Investment

      1. Warum wohl wird ausgerechnet dieser ‚Pursche‘ vorsorglich Finanzminister in Norway geworden sein. All das was seit Jahrzehnten – nicht nur Jahre – auf der oberen linken Halbkugel so abläuft. eine einzige „konzertierte Aktion“. Man nennt es übrigens – wenn man ehrlich ist – auch ‚Verschwörung gegen die Menschheit‘. Die Theorie dazu? „Die wollen nur spielen!“

        1. @ Mischa in Ruhestand
          Es kommt mir, beim Betrachten von Figuren wie Blair/Starmer, Schmidt/Schröder/Scholz/Klingbeil oder Jens Stoltenberg vor, als wäre die europäische (Pseudo-)Sozialdemokratie seit längerem von transatlantischen Netzwerken unterwandert und bekennt sich bedingungslos zur kadavergehorsamen Unterordnung.
          Ein interessantes Schriftstück der SPD dazu, von 2021:
          https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Beschluesse/Matrix_2021/SPD_Beschluss_Europa_Internationales_Transatlantische_Beziehungen.pdf

    4. @Otto0815:
      Bleibt die Frage: Wer rafft mich eher dahin? Die komplett Wahnsinnigen die einen 3. Weltkrieg anzetteln wollen oder mein Krebs, der sich langsam aber sicher durch meinen Körper frisst? Mein Krebs ist wirklich schon relativ weit fortgeschritten und unter Umständen bleibt mir nur noch wenig Zeit. Mit Glück erlebe ich noch ein paar Jahreswechsel…

      Vielleicht erlebe ich einen Abgang mit Knalleffekt… Nur dann bin nicht nur ich bei meinen Ahnen in den ewigen Jagdgründen!

      1. Vielleicht einfach mal den Herrn Neitzel fragen, der von und mit unserem ‚ letzten Sommer‘. Und zwar ob es sich überhaupt noch lohnt, noch ein letztes Mal milde Gaben für unter den Baum zu besorgen. Ersatzweise – statt Neitzel – geht auch ein Anklopfen bei Merz. Gibt es heuer noch einmal eine Schwarzwald-Tanne vor dem Anwesen in der Willy-Brandt-Allee 1? Oder gar im Oval Office, ob der übliche Truthahn denn seine Begnadigung erhält? Ist doch ziemlich fraglich, wo doch gerade im ‚land of the free and home of the braves‘ so ziemlich alle Todeszellen freigeräumt werden müssen. Fragt sich nur, für was und wen?

    1. Also der Abschuss sollte nur vorgetäuscht werden, tatsächlich sollte das Flugzeug in Rumänien landen. Wozu? Um eine Kinshal in die Hände zu bekommen. Denn diese Technik hat der Westen nicht.

      Schau an.

      1. Hm? Es war wohl eher umgekehrt.

        Der russische Pilot sollte mit dem Landungs-Szenario und der Belohnung geködert werden.

        Tatsächlich war aber ein Abschuss der Maschine geplant.

        1. Für beide Varianten gibts Motive, wer sich auf westlicher Seite dann bezüglich des Unternehmensziels durchgesetzt hat weiß hier niemand.
          Als ehemaliger Soldat kann ich aber sagen, daß es in den 1980er Jahren ein gnadenlos gutes Poster des militärischen Abschirmdienstes gab, dessen Inhalt man auch jedem Russen nahebringen sollte.
          Komplett schwarzes Blatt Papier. Darauf nur Herausgeber (MAD) und folgender Text: „Den Verrat liebt man. Den Verräter nicht.“

      2. Vielleicht einfach mal den Herrn Neitzel fragen, der von und mit unserem ‚ letzten Sommer‘. Und zwar ob es sich überhaupt noch lohnt, noch ein letztes Mal milde Gaben für unter den Baum zu besorgen. Ersatzweise – statt Neitzel – geht auch ein Anklopfen bei Merz. Gibt es heuer noch einmal eine Schwarzwald-Tanne vor dem Anwesen in der Willy-Brandt-Allee 1? Oder gar im Oval Office, ob der übliche Truthahn denn seine Begnadigung erhält? Ist doch ziemlich fraglich, wo doch gerade im ‚land of the free and home of the braves‘ so ziemlich alle Todeszellen freigeräumt werden müssen. Fragt sich nur, für was und wen?

      3. Schau an? Genau …

        Wo doch Wladimir Wladimirowitsch m.u.M.n. besser einen Weihnachtsgruß – ein Gebinde an Haselnuss-Zweigen – dem Hamas-Park zu Gaza spenden sollte. Diese Technik hatten die ‚bösen Buben‘ bestimmt auch noch nicht.

  2. War der Überfall auf den Sender Gleiwitz 1939 fake oder nicht? Wäre der Krieg auch ohne Gleiwitz ausgebrochen oder nicht? Zu letzterem denke ich, ja. Hitler hatte Ziele und fühlte sich stark genug, um loszuschlagen.
    Solche Sichtweisen gibt es derzeit natürlich auch im Wertewesten, Zimmermann, Roth, Kiesewetter, um nur einige Hardliner zu nennen, möchten am liebsten sofort eskalieren. Was die derzeit eventuell stärker werdenden Gegner einer Eskalation vermutlich noch abhält, ist die militärische Stärke Russlands und die wirtschaftliche Stärke Chinas.
    Fakt ist nur ein Sachverhalt: Die Bevölkerungen im Wertewesten haben keinerlei Einfluss darauf, ob und wann es richtig kracht. Man kann sich nur wünschen, dass es hier und da noch vernuftbegabte Entscheidungsträger gibt, die dem vermutlich in allen Ebenen zerstrittenen europäischen Schein-Eliten einen Riegel vorschieben, wie es derzeit Belgien, Norwegen, Ungarn und die Slowakei tun. Wenn die Hardliner trotzdem eskalieren, wird von Westeuropa wenig übrig bleiben, dem Ami wird das nicht sonderlich stören.

    1. Hat irgend ein Mensch 1939 daran geglaubt, dass Polen eine solch vollkommen nutzlose Aktion gestartet hat? Keine Ahnung. In Deutschland hatte man schon sechs Jahre Dauerpropaganda verbreitet. Waren die Deutschen tatsächlich schon so vollverblödet? Ich halte das schon für möglich, wenn ich allein in meinem persönlichen Umfeld sehe, welch fatale Wirkung aktuelle Propaganda hat. Dabei haben die Meisten heute noch Möglichkeit, zusätzliche Informationen zu bekommen, die 1939 für die Durchschnittsdeutschen nicht zugänglich waren.
      Aber du schreibst es schon und ich denke, du liegst richtig, dass die Nazis den Krieg wollten und es ihnen egal war, ob die Gleiwitzer Schmierenkomödie von irgendwem geglaubt wurde und sie haben auch nicht gewartet, wie die Inszenierung wirkt, sondern den Krieg angefangen.
      Insofern bin ich hoffnungslos, was die Möglichkeiten betrifft, den nächsten Krieg zu verhindern. Die war pigs wollen ihn und werden ihn bekommen.
      Aber die gute Nachricht : Es wird der letzte Krieg sein, der in Europa geführt wird und es wird nicht mehr viele Deutsche geben, die die Welt mit dem schmierigen „Wenn-wir-doch-nur-gewusst-hätten“ oder irgendeiner „Dolchstoßlegende“ belästigen können.

      1. Es gibt in der politischen und medialen Elite zwar eine Fraktion, die den Krieg unbedingt will. Ich glaube aber noch nicht, dass die sich durchsetzen kann.

        Zum einen wollen nicht alle, die jetzt für Militarisierung trommeln, wirklich den Krieg. Viele sind Trittbrettfahrer. Entweder wollen sie staatliche Gelder abgreifen oder ihre Karriere fördern, in dem sie beim current Thing mitlaufen. Im Schützengraben verrecken will niemand. Für einen Krieg braucht es aber einen gewissen Anteil an Überzeugungstätern.

        Und dann ist der Westen auch wirklich nicht kriegstüchtig. Die Rüstungsindustrie ist abhängig von Produkten aus China und produziert nicht mal genug Munition für die begrenzten Kriege in Ukraine und Palästina. Die hergestellten Kriegswerkzeuge sind idR teuer und keine Wunderwaffen. Die zivile industrielle Basis geht gerade den Bach runter, vor allem bei der Stahlproduktion und -verarbeitung. Man ist abhängig von Energieimporten, die im Kriegsfall sofort zusammenbrechen würden. Die Infrastruktur zerfällt auch ohne Feindeinwirkung, es gibt in der Fläche weder Flugabwehr noch Luftschutzbunker. Die Bevölkerung ist überaltert, die Gesellschaft ist gespalten. Das ließe sich noch so weiter fortsetzen.

    2. Es war kein Fake sondern nur Pleite, Pech und Panne. Die haben ja nicht den richtigen Sender Gleiwitz gefunden sondern nur den Hilfssender. Dazu waren die Ermordeten KZ Häftlinge in den Polnischen Uniformen auch nicht mehr wirklich frisch und so wurde die ganze Aktion schon ziemlich lächerlich.
      Aber es hat seinen Zweck Erfüllt, die Leute waren damals genauso Strunzdumm wie heute, siehe Nine Eleven, Irakische Massenvernichtungswaffen, Corona und die Entsorgung der letzten Reste an Recht im Land, die gewaltsame Ausdehnung der NATO in die Ukraine, oder die komischen Wahlen für die letzten beiden Bundestags(mauscheleien)wahlen, mit dem Ergebnis 2er extrem korrupter Bundeskanzler Darsteller.
      So gesehen ist die Geschichte über den Sender Gleiwitz auch typisch für diesen Staat im Jahre 2025.

  3. Ich rechne nicht mehr täglich, sondern stündlich mit einem Neuaufguss der Gleiwitz False-Flag-Operation.

    Nicht um militärisch loszuschlagen, sondern um den ultimativen Grund für die Torpedierung jeglicher Friedensverhandlungen in der Ukraine in die Hand zu bekommen. Bei einer militärischen Aggression seitens Russlands ggb. der EU und der NATO gibt es keinen Raum mehr für Verhandlungen.

    1. Ja, es ist eigentlich viel zu ruhig hier in Deutschland. Ich vermute auch, dass
      wir tatsächlich jeden Moment mit einer Schweinerei der Ukrainer oder der
      durchgeknallten Briten rechnen können. Die Inselaffen glauben immer noch
      die „Insel“ bietet ihnen den Schutz wie im“ 2. Weltkrieg. Aber damals hatten
      sie nur ein mächtiges Glück, dass die Deutschen die Lage falsch eingeschätzt
      hatten. Heute kann es „Bäumchen“regnen und dem König den Trohn unter seinem
      Aristokratenarsch weg schießen. Es ist nur abzuwarten.

    2. Nicht um militärisch loszuschlagen, sondern um den ultimativen Grund für die Torpedierung jeglicher Friedensverhandlungen in der Ukraine in die Hand zu bekommen.

      Wir sollten realistisch sein.
      Friedensverhandlungen sind nicht im Interesse Russlands, würde ein jetziger Frieden doch eine Ukraine stehen lassen, welche voll von Natis und/oder Neonazis ist – und welche von Ländern unstrerstützt werden, welche ebenfalls Nazis im geiste sind: Deutschland, Italien, Frankreich, Polen usw.
      Die meisten der Nazi-truppen der Ukraine sind noch da – nur das Kanonenfutter wird täglich vernichtet.
      Ein Frieden hätte eine Wiederbewaffnung der Ukraine und ein erneutes Losschlagen zur Folge – in spätestens 10 Jahren.
      Der früheste Punkt, an welchem Russland einlenken kann, ist dann erreicht, wenn Odessa erobert und die Rest/West-Ukraine zu einem Binnenstaat geworden ist – also kurzum: dann, wenn die Ukraine bedingungslos kapituliert bzw. schlicht zusammenbricht. Hoffnungsvollerweise rückt dieser Tag schnell näher; langsamer als erhoft, aber er kommt.
      Ein früheres Einlenken Russlands könnte in Riussland selbst sehr wohl zu einem Umsturz oder Putsch führen, mit danach einem Hardliner an der Spitze, welcher das und vielleicht noch mehr vollenden wird.
      Dankbarerweise sind es die Ukrainer selbst, welche Friedensverhandlungen immer wieder torpedieren – so muss Russland sich diesbezüglich nicht offenbaren, kann immer auf die Ukraine zeigen.

      Nochmals: die Ziele der SMO sind: Entwaffnung, Denazifizierung, Neutralität.
      Diese Ziele sind bei weitem noch nicht erreicht.
      Als Nebeneffekt des Ganzen könnte am Ende ein nachfolgender Rückzug der NATO zu den Grenzen von 1991, allenfalls sogar der Zusammenbruch der NATO sein.
      Das würde dann endlich den Weg öffnen für eine neue europäische Sicherheitsordnung.

      Und die EU – die hat sowieso fertig – aber dafür kann Russland nichts: die Deutschen treten in ihrem Wahn gerade ihr Land und ihre Wirtschaft mit beiden Füssen in den Dreck, zertrampeln und zerstören alles – und wenn Deutschland nicht mehr zahlt, ist fertig EU. Was dann auch ein Freudenfest sein wird.

      1. „Nochmals: die Ziele der SMO sind: Entwaffnung, Denazifizierung, Neutralität.“

        Genau. Aber diese Ziele können auch Teil einer Friedensverhandlung nach der militärischen Kapitulation der Ukraine sein. Wenn diese Friedensverhandlungen aus gutem Grund verhindert werden kann, geht die militärische Auseinandersetzung (Guerillakrieg) weiter. Russland wäre gezwungen, die ganze Ukraine militärisch zu besetzen. Mittels der dann vom Westen installierten ukrainischen Exilregierung geht der Konflikt endlos weiter.

        1. Russland wäre gezwungen, die ganze Ukraine militärisch zu besetzen. Mittels der dann vom Westen installierten ukrainischen Exilregierung geht der Konflikt endlos weiter.

          Ja das sehe ich anders, auch aufgrund diverser Analysen von Leuten wie BM und Simplicius; nach denen sieht das Szenario so aus, dass Russland den gesamten Osten der Ukraine übernimmt – alle russisch-stämmigen Oblasten – und die westlichen werden aufgeteilt, geschnappt, gefressen von Rumänien, Ungarn, Slowakei, Polen.
          Wir dürfen auch nicht übersehen: genau dieses Szenario (Exilregierung und Widerstand) war ja von der NATO und der EU geplant – dass sich die Russen in einem neuen Afghanistan zerreiben; aber die Russen haben die Falle erkannt und die langsame SMO begonnen, anstatt die Ukraine zu überrollen, was sie durchaus gekonnt hätten.

          Jedenfalls, übrig bleibt gemäss solchen Anlysen allenfalls ein kleiner ukrainischer Rumpfstaat – mit allen Schulden als Rechtsnachfolger der Ukraine, aber ohne jede Zukunft – unabhängig von Russland, aber immer unter Überwachung.
          Dort, allenfalls auch im polnischen Bereich, werden dann die Asovs und die anderen Nazis vegetieren und schlussendlich verrecken – genauso so wie es sein soll.
          Die Polen, nicht zu vergessen, hassen die Russen, sie hassen aber auch die Ukrainer – es wird den Nazis im polnischen Teil auch nicht gut gehen (manchmal denke ich sowieso, die Polen hassen alles, inklusive sich selbst – ua weil sie immer wieder auf die Briten und auf die Amis reinfallen und am Ende ohne alles da stehen – könnte noch dieses Jahrhundert wieder passieren – wär auch nicht schade um die Hyänen).

          1. Danke für ihre Ausführungen.
            Ich lege bei meinen Überlegungen das Szenario bzw. die Situation Koreas (Nord- und Südkorea) zugrunde. Hätte man Südkorea auf die umliegenden Länder ‚aufgeteilt‘, gäbe es den heutigen Konflikt- und Spannungsherd zw. Nord- und Südkorea nicht. Aber ich bin für alle anderen Überlegungen und Gedanken dankbar.

        1. Ja, klar Du hältst mich wohl für völlig blöd hm…..??
          Den propagandagesteuerten „Standart“ hier anzuführen… geht´s noch??
          Du hast einen an der Waffel.
          Leute wie Dich, werde ich bis zum letzten Atemzug bekämpfen.

  4. Was soll dieser mühselige False-Flag-Mumpitz eigentlich? Die NATO kann doch einfach behaupten, was ihr in den Kram passt, wenn sie wirklich Stunk will. Wozu reklamiert sie denn unter Strafandrohung die Diskurshoheit für sich?

    1. Naja, die Zeiten haben sich geändert. Die NATO kann viel behaupten, aber der Rest der Welt wird das nicht mehr so einfach hinnehmen wie vor 20, 30 Jahren. Und der Rest der Welt hat heute mehr Gewicht als damals. Und keine Angst mehr vor der NATO.

      EIne gewisse Legitimierung militärischer Abenteuer, etwa durch einer false flag, ist also schon erforderlich.

    2. Sie haben schon in Serbien erlebt, dass sie ohne die Amis ziemlich machtlos waren. Deshalb der Schmierenzirkus und sie dürfen damit rechnen, dass es in den USA ausreichend viele war pigs gibt, die dann in ihrem Element sind und das „auch wollen“. Aber die brauchen genau diesen Bündnisfall, um sich zu Hause durchzusetzen. Ansonsten hast du natürlich Recht, sie können einfach Krieg führen und wenn sie das ohne die Amis hinbekämen, hätten sie es schon längst getan.
      So müssen sie weiter daran arbeiten, etwas zu konstruieren und irgendwann klappt es dann schon.

    3. Genau und noch weniger werden sie Untersuchungen durchführen, die am Ende herausstellen, dass Briten und Ukrainer verantwortungslose Kriegstreiber sind. Das geht mal gar nicht.

      Wir haben zum Beispiel eine möglicherweise illegale Regierung in Deutschland – das Merz-Regime. Den Verdacht könnte man leicht beiseite räumen, wenn man die Stimmen noch mal auszählt. Aber was, wenn das BSW dann ins Parlament kommt, was wird dann aus der Regierung, die die gewünschte Politik macht? Also lieber keine Untersuchung.

  5. Medienberichte halt.
    „Abschießen“ erscheint mir unlogisch, landen und Technik auswerten erscheint mir logischer. Kann man ja als zur Landung gezwungen ausgeben und trotzdem den „Bündnisfall“ ausrufen.

  6. Ich glaube sofort, dass diese versuchte Entführung einer Mig wahr ist – den Kriegstreiben in GB und UA, aber auch im ganzen Rest der EU traue ich das jederzeit zu – Butcha war mit an sicherheit grenzender Wahrcheinlickeit ebenfalls das Werk der GB.
    Dennoch sollte man auch in solch einem Bericht fair bleiben

    Weder in London noch in Bukarest werden Belege vorgelegt, die den russischen Vorwurf im Detail entkräften

    Ist das System der Beweisumkehr mittlerweile auch hier Mode geworden?
    Meines Erachtens muss RU zuerst mal eindeutige Beweise vorlegen, und *danach erst* müsste GB und UA diese widerlegen.
    Eine generelle Entkräftung als solches ist ja gar nicht möglich – das ist, als ob man die Nichtexistenz von etwas beweisen müsste – geht nicht. Man kann nur positive Beweise, also deren Existenz, erbringen.
    Also bitte.
    Kommt dazu, dass nicht alles, was ein Staat tut, vom Staat geplant und durchgeführt wurde – in jedem Staat existieren verschiedene Stömungen und Kräfte, welche manchmal eigenständig handeln. Das muss hier nicht der Fall sein (ich glaube es auch nicht), kann aber.
    Daneben sollte man nicht vergessen: auch die Russen können Propaganda betreiben – zu Beginn schwächelten sie da, aber mittlerweile haben sie auch dazugelernt.

    1. „Eine technische Gegenprüfung der von russischer Seite veröffentlichten Chats und Sprachdateien ist nicht erkennbar. Keine Redaktion schreibt, sie habe Originaldateien angefordert und phonetisch, forensisch oder Metadaten-seitig prüfen lassen.“

      Es ist natürlich fraglich, ob das, was die Russen sagen, stimmt. Da könnte man dann aber was machen – siehe oben. Offenkundig ist man aber zu vorsichtig das Ding zu prüfen, weil man dann plötzlich in die Bredouille kommen könnte, weil die Daten stimmen. Also lässt man es und insinuiert, es handle sich um Propaganda.

      Jedenfalls kann, wer die Prüfung verweigert, nicht von Beweisumkehr reden.

    2. > Meines Erachtens muss RU zuerst mal eindeutige Beweise vorlegen

      Es handelt sich um ein Paradox. Wenn die Gegenseite einen Beweis als „eindeutig“ behandelte, würde sie damit sagen, dass der Feind die Wahrheit spricht. Wer im Krieg ist, wird aber davon absehen, dem Feind wahre Aussagen zuzugestehen, sonst wäre er nicht im Krieg.

      1. Das ungenannte Imperium hat über Jahre ein regelrechtes Aufkaufprogramm für sowjetisch-russische Militärtechnik verfolgt. In irgendwelchen Länder die russische Militärtechnik einsetzten (die als Export-version in der Regel schwächer ist als die die Russland eingesetzten Original) bekamen die Militärs meist ein Angebot das sie nicht ablehnen konnten 1 Million USD für die Überführung der Technik in den Westen + politisches Asyl in den USA etwa. In der Folge hatten die USA auf einer geheimen Basis in Nevada die als UFO-Basis verschriehen ist ganze Staffeln von MiGs und anderer russischer Technik. „Alien“ muß ja nicht unbedingt etwas mit Außerirdischen zu tun haben, man kann das auch anders deuten … Unabhänig ob die Geschichte mit der MiG31 stimmt – es wäre zumindest nicht das erste mal das der Westen versucht russische Technik zu stehlen um sie an geeigneter Stelle zu untersuchen. Die Briten wurden vielleicht auch nur vorgeschickt während im Hintergrund die USA (wieder einmal ) die Fäden gezogen haben.

  7. Richtig, ein kompetentes Team könnte die russischenAngaben überprüfen und bewerten. Aber natürlich wird die NATO nur Ergebnisse eines NATO-Teams akzeptieren. Das sie natürlich nicht schicken.
    Rückblick auf MH17: sowohl das ukrainische als auch das amerikanische Radar waren an diesem Tag abgeschaltet. Was natürlich ein Schwiundel war. Bis die Russen ihre Aufzeichnung gefunden hatten, dauerte es ebenfalls. Das stellten sie dann auf Youtube. Wo plötzlich alle Beiträge von RT gelöscht wurden. Eine Zeitlang konnte ich noch auf meinen TP-Beitrag verweisen, wo aus den Antworten zu sehen war, dass ich richtig beobachtet hatte. Aber, ihr ahnt es, auch dieser Kommentar ist der Säuberung anheim gefallen.
    Nun war auf diesem Radar MH17 zu sehen und wie sie plötzlich auseinander fiel. Der Kommentator sagte, dass eine anfliegende Buk Rakete zu sehen sein müsste. Man sah nichts. Allerdings etwas anderes. Es wurde ja von Lufthansapilot Peter Haisenko behauptet, MH17 wäre von einem ukrainischen Jagdflugzeug abgeschossen worden. Tatsächlich war genau dort, in der behaupteten Schussposition, ein Flugzeug. Aber der Kommentator übersah das einfach. Ist der blind? fragte ich mich. Nein, er durfte es nicht sehen. Die Behauptung eines Abschusses durch die Ukraine hätte das Tischtuch zerschnitten. Putin und Lawrow damals noch eifrig bemüht, die „westlichen Partner“ nicht zu verärgern.
    Russland hat dann die Aufnahmen zur Untersuchung angeboten. Aber der Westen reagierte nicht. So wird es wohl auch hier der Fall sein.

    1. Was ja noch schlimmer war bei MH17: sowohl Vor-Ort-Fotos von Trümmerteilen des Cockpit als auch Bilder der Rekonstruktion des Wracks in den Niederlanden zeigten Einschusslöcher von MG-Garben einer Flugzeugkanone. Diese Einschüsse wurden im Untersuchungsbericht vollkommen ignoriert, also nicht einmal erwähnt, geschweige denn forensisch untersucht, Begründung: es kann sich ja nur um den Beschuss der BUK-Rakete gehandelt haben. Vorauseilende Diagnose ohne unabhängige Beweiswürdigung, würde man sagen.
      Und der Cockpitrekorder hat auch noch die Schallereignisse dieser Einschüsse im genau richtigen Takt aufgezeichnet – wurde natürlich auch nicht ausgewertet.
      JEDER konnte sich die Untersuchungsberichte herunterladen und die Bilder anschauen – wie es aussieht, hat es kaum jemand getan, und noch weniger haben verstanden, was sie da sehen und was es bedeutet. Die Propaganda hat alles übertönt.

      1. Sehr richtig. Dazu hatte ich schon Folgendes geschrieben:
        https://overton-magazin.de/top-story/mh17-niederlaendische-regierung-kann-daten-ueber-die-situation-im-luftraum-unter-verschluss-halten/#comment-95662

        Mal zur „gruseligen“ Variante mit MH370. Sie gehen da jetzt mit dem sogenannten Passivradar heran. Also es werden Störungen im Handyverkehr betrachtet, die durch ein Flugzeug verursacht werden. Den Funkverkehr von damals hat man ja noch, aber im Gegensatz zu damals hat man jetzt KI. Diese nun hat herausgefunden, dass MH370 äußerst professionell immer so geflogen ist, dass es vom Radar nicht gesehen werden kann. Außerdem müsste das Flugzeug dann auf Diego Garcia gelandet sein. Ich habe mich seit ein paar Monaten nicht mehr damit beschäftigt, aber damals lief es auf diese Insel zu.

        Aber egal, was da heraus kommt. Der Mainstream wird es ignorieren.

    2. Was sagt den das russische TV dazu: https://www.youtube.com/watch?v=tSiy5pl3Se4

      Oder ein FSB-Agent:

      Multiple sources cited a post on the VKontakte social networking service that was made by an account under Girkin’s name which acknowledged shooting down an aircraft at approximately the same time that the civilian airliner Malaysia Airlines Flight 17 (MH17) was reported to have crashed in eastern Ukraine in the same area near the Russian border on 17 July 2014.[96][97][98][99] The post specifically referenced how warnings were issued for planes not to fly in their airspace and the downing of a Ukrainian military Antonov An-26 transport plane which the Ukraine Crisis Media Center suggested was a case of misidentification with the MH17.[97][99]

      This post was deleted later in the day and the account behind it claimed that Girkin has no official account on this social service

      https://en.wikipedia.org/wiki/Igor_Girkin#Malaysia_Airlines_Flight_17

    3. Die Brandspuren in den Lüftungskanälen des Wracks von MH17 zeigen sehr deutlich wo das Flugzeug anfing zu brennen. Die heftigsten Brandspuren sind in dem Lüftungskanal in Flugzeugmitte, wahrscheinlich von Treffern in einem der Triebwerke. Die Lüftung- Kanäle im Bug/Heck haben keine Brandspuren. Wahrscheinlich fiel es schon auseinander bis das Feuer dort Spuren hinterließ.

      1. Der Witz ist eben: MH17 brannte nicht. Das wäre bei einer Buk mit Sicherheit passiert, denn sie hätte die Tragfläche durchschlagen und die Hitze hätte das Kerosin in Brand gesetzt.

  8. Das geschilderte Vorgehen entspricht ja einer langen Tradition des Westens. Von daher ist die Schilderung der Russen absolut glaubwürdig.
    Und da die EU mittlerweile jeglichen Anstand verloren hat und mit Nazis, Mördern und Schlächtern gemeinsame Sache macht, muss die Darstellung zu 100% als glaubwürdig angesehen werden.

    Die Herrenrasse wittert Morgenluft ………….

  9. Die Russen halten die besten Beweise sicherlich noch zurück.

    Da ist es schwierig für die Briten/Ukrainer, mit sachlichen Dementis zu kommen. Weil die Russen das Dementi mit neuer Evidenz zerpflücken könnten. Deshalb lieber lauwarm ausweichen – „wir können das nicht bestätigen“.

  10. Das hatten wir doch schon mal mit Clint Eastwood: https://www.imdb.com/de/title/tt0083943/?ref_=fn_i_1
    https://de.wikipedia.org/wiki/Firefox_(Film)
    In dem Film war damals wie Heute die Technik der Russen, die der Amis auch überlegen.
    Damals schon, verfügte dieses Flugzeug über Tarnkappentechnik, wodurch sie von keinem Radarsystem erkannt werden konnte, und ein neuartiges gedankengesteuertes Waffensystem, mit dem der Kampfpilot äußerst schnell auf Angriffe reagieren kann.

      1. Okay, 👍
        Ein großes Dankeschön für die wichtige Ergänzung an Dich. ☀️
        Ich hatte seinerzeit fast ausschließlich nur Sachbücher gesellschaftspolitischen Inhalts konsumiert. 😉

        1. Ich war 1977 (Erscheinungsjahr des o.g. Buches) Grundschüler auf der anderen Seite des eisernen Vorhangs und hab das Buch erst als Jugendlicher in der örtlichen (dann westdeutschen) Stadtbücherei gefunden. Bevorzugter Lesestoff in dem Alter waren SciFi und Action zum Zeitvertreib und technisch-naturwissenschaftliche Lektüre, vorrangig Chemie zur Weiterbildung abseits der Schule. Gesellschaft und Politik waren mir damals eher egal, und ich bin durch den Seitenwechsel der östlichen Prägung etwas entgangen, weil ich sie nur aus 2. Hand mitbekam.

  11. >>ein Hyperschallflugzeug vom Typ MiG-31K<<
    Das Ding ist kein Hyperschallflugzeug.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mikojan-Gurewitsch_MiG-31
    Mach 2,83 (in großen Höhen)
    Mach 1,2 (auf Meereshöhe)
    Von Hyperschall ist die Rede, wenn ein von psychopathischen Wahnsinnigen ersonnener Flugkörper mindestens Mach 5 erreicht. Jedoch handelt es sich bei MIG-31 tatsächlich um eine furchtbare Weltuntergangsmaschine, weil Flugkörper darunter angebracht werden können, die angeblich Mach 5+ erreichen, was aber von westlicher Seite offenbar in Zweifel gezogen wird.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ch-47M2_Kinschal
    Dort wird von einer maximalen Fluggeschwindigkeit von Mach 3,6 berichtet, womit PAC 3 Patriots, ebenfalls ultrateures High-End Spielzeug, gerade noch fertig werden, sofern der vorgenannten Quelle Glauben zu schenken ist.

    Der Artikel entspricht in seiner Qualität in dieser Hinsicht daher nicht unbedingt der Lage der Messlatte, die ich nach meiner Nachnominierung zum Kriegsminister bei führenden Influencern anlegen würde und selbst an einer Bundeswehrhochschule würden Sie damit echte Probleme bekommen.

  12. Das ist die Russische Propaganda Retourkutsche für Alexander Litwinenko, die Skripal’s oder das Nowitschok in Nawalny’s Unterhose. Gibt es den Fotos vom MiG-31-Navigator, der Hubschrauberpilot Maxim Kusminow der 2024 wirklich übergelaufen ist, hatte ja nicht lange Freude und Freiheit beim Geldausgeben in Spanien.

    1. Ach soo…na dann…lächel…meine Fresse… 🤓
      Die Russen haben bestimmt auch die RKI-Protokolle manipuliert, genau so wie die Wahl zum ersten Amtsantritt von Donald Trump, stimmts?

    2. > der Hubschrauberpilot Maxim Kusminow der 2024 wirklich übergelaufen ist, hatte ja nicht lange Freude
      > und Freiheit beim Geldausgeben in Spanien.

      Ach, der Unschuldsengel Putin lässt Menschen im Ausland umbringen?

      1. Nein, keine Beweise hast rein gar nichts, nur deine blöde Behauptung, denn sowas machen nachweislich nur die Amis!
        Hör endlich auf so eine Scheiße zu erzählen…das wird auf dich zurückfallen……

  13. Es kostet mich ein wenig Überwindung, den Artikel anzugreifen, weil Sabiene Jahns sprachliche Gewandtheit, ihr Vermögen, Zusammenhänge, die sie aufweisen will, in dynamische Bestandteile zu zerlegen und zusammen zu führen, mir das Herz erwärmt, es ist so selten geworden – v.a. in der Umgebung „Overton“ – da lesen sich etliche TP-Artikel um Klassen besser …

    Doch nachdem das gesagt ist, kicke ich erstmal die Grundfeste der Darstellung und Darlegung Jahns weg, was höchst einfach ist. Ich zitiere dazu bloß. Die bpb – Info zum „Bündnisfall der NATO“:

    Auch wenn innerhalb der kollektiven Verteidigung von einem Bündnisfall – d. h. von einem Angriff auf die Allianz, also auf alle NATO-Mitgliedstaaten – gesprochen wird, gilt nicht automatisch eine Beistandspflicht. Wird ein NATO-Staat angegriffen, muss dieser Angriff von allen NATO-Mitgliedern als solcher anerkannt werden. Erst dann wird gemeinsam der Bündnisfall im Nordatlantikrat ausgerufen. Auf nationaler Ebene muss … über die Maßnahmen und das Ausmaß der Unterstützung und Beiträge entschieden werden. … Dadurch sind unterschiedliche Arten der Unterstützung möglich: Staaten können militärisch mit Soldaten und Waffen Beistand leisten, aber auch finanzielle Mittel oder andere Hilfen zur Verfügung stellen. Auch können Mitgliedstaaten sich gegen eine direkte Unterstützung entscheiden, wenn sie das als nicht erforderlich ansehen. Die politischen Kosten für eine Verweigerung des Beistands wären jedoch hoch. Aus Artikel 5 besteht dennoch kein rechtlicher Anspruch auf Beistand und militärische Unterstützung der Mitgliedstaaten.

    Den Gipshaxen der Einstimmigkeit im Nordatlantikrat nennt die bpb selbst, aber der enthält in der Umkehrung, eine Einstimmigkeit der militärisch relevanten Player im Rat ist unumgänglich, und das betrifft in erster Instanz die Nuklearmächte, einschließlich Frankreichs, obwohl Frankreich seine „Force de Frappe“ der NATO-Streitkraft vorenthalten, also nicht der „Nuclear Planning Group“ unterstellt hat.
    Es trifft sich gut, daß ich soeben erst das „Skelett“ der „Nuklearen Abschreckung“ präpariert hatte:
    https://overton-magazin.de/top-story/pokrowsk-und-myrnohrad-vor-einkesselung-selenskij-mit-dem-ruecken-zur-wand/#comment-310690

    Ich hab jetzt die Storyline hinter Jahns Darstellung nicht nachrecherchiert, zumal ich das nicht vermag: Mir fehlen schlicht die finanziellen Mittel für relevante Zugänge. Aber wenn ich ihrer Darstellung folge, ergibt sich für mich nahezu zwingend folgender Schluss:
    Was immer da konkret vorgefallen / geschehen ist, die russische Seite gibt sich Mühe, einen fetten Keil zwischen Briten und Amerikanern, sowie Briten und EUropäern zu treiben. Und das kann sie selbstverständlich nur versuchen, weil da schon fette Keile sitzen. Ich erinnere nur an die populärsten von ihnen, die jeder hier kennen könnte:
    – Libyen
    – Syrien
    – MH 17 (zb. die Beschlagnahme der Flugschreiber)
    – Skripal / Hexenkralle („Novichok“)
    – „Navalny“ (abermals „Novichok)
    – die Regime-Change – Angriffe auf Belarus, die erkennbar nicht im Sinne der EU gewesen sind.
    – Nord Stream
    – Kursk (die maßgebliche britische Beteiligung an der materiellen Drohung, das KKW-Kursk mit ATACMS zu beschießen)

    Damit ist schon eine Menge Zeugs erledigt, was beileibe nicht heißen soll, daß da „nichts gewesen“ ist, aber was immer es war, etwas, das

    den Bündnisfall als synthetische Option begreifbar macht – zwischen Informationskrieg, Geheimdienstoperation und strategischem Kalkül.

    repräsentiert es ganz und gar nicht – eher etwas Gegenteiliges. So hübsch es auch formuliert ist.
    Mehr vielleicht später.

        1. Ich verstehe nicht, was Du damit meinst, dass „fette Keile“ zwischen den NATO Staaten sitzen. Du machst eine Aufzählung darunter, die ich in dem Kontext nicht verstehe, denn die entsprechenden Narrative sind ja eben Teile der NATO Strategie und somit eher geteilte Inhalte als „teilende“.

          1. Hm, ja, ich denke, ich sehe, was ich da zu erklären hab, aber ich bin jetzt erschöpft und da erscheint es mir zu umfänglich, es eben aus dem Ärmel zu schütteln.

            Morgen sehe ich zu, daß ich das so umwegslos, wie möglich, auf die Reihe kriege.

          2. naja es ist ja offensichtlich, dass USA (unter Trump) und vor Allem Großbritannien in der Ukraine unterschiedliche Strategien haben und unter dem Teppich miteinander konkurrieren. Trump möchte den Brand löschen (und sich diesen Verdienst an die Brust klatschen), während die Britten einen auf Brandstifter machen und immer mehr Benzin reinkippen damit es schön weiter lodert.

          3. Die Schwäche meiner Aufzählung, die du als „Narrative“ ansprichst, YGL, liegt in dem, was ich bei mir (unausgesprochen) als ihre Stärke verstanden haben wollte:
            Es sind alles Vorgänge, die erstmal kaum einen Zusammenhang aufweisen. Was hat der Libyenkrieg mit dem Russlandkrieg zu tun? Deshalb hatte ich den an erste Stelle gesetzt, statt etwa den Proxykrieg gegen Russland, den Georgien 2008 angefangen hat, und den die EU nach ein paar Wochen künstlicher Aufregung so komplett ad acta gelegt hat, daß er heute kaum mehr ewähnt wird, wenn man nicht grad Georgien für ein zwei Tage in Schlagzeilen hievt, was selten geschieht, weil dort für den sog. „Westen“ nichts Nennenswertes mehr zu holen ist – für’s Erste jedenfalls.
            Mit meiner Aufzählung wollte ich ja die „Keile“ zwischen EU, UK und USA symbolisieren und bebildern, und das, was in meinem Konzept dann an Gemeinsamkeit bleiben sollte, war:
            Es sind alles Erscheinungsformen eines veritablen Krieges zwischen den genannten Playern. Es sind kinetische Vorgänge, keine Narrative.

            Jetzt könntest du vielleicht einwenden – ich phantasiere nur – was da getan wurde, einschließlich der vielen Millionen Leichen, die da gemacht worden sind, weil nämlich der zweite Golfkrieg gegen den Irak genau genommen auch in die Reihe gehört, und 9/11 neben Afghanistankrieg und zweitem Irakkrieg sowieso, hätte dem übergreifendem Zweck gedient, „Narrative“ zu schaffen, ob das nun den Absichten ursprünglich inbegriffen gewesen sei, oder nicht.
            Und damit hättest du im Wesentlichen recht, nur ist das gar kein Einwand gegen das, was ich sagen will und wollte.

            Denn das eigentümlichste Merkmal dieses veritablen Krieges zwischen EU, UK und USA ist, daß die Beteiligten sich bis gestern alle erdenkliche Mühe gegeben haben, so zu tun, als ob, nämlich so zu tun, als gäbe es ihn nicht, diesen Krieg. Erst die neue Amtszeit Trumps hat das geändert, jetzt nimmt auch die EU den Krieg an, sie hat nach dem Handels- und Zollkrieg, den Trump „dem Rest der Welt“ erklärt hat, und der recht eigentlich nichts weiter ist, als eine Fortsetzung des „War on Terra“ nach 9/11 „mit anderen Mitteln“, auch keine Wahl mehr. Und ich muß an der Stelle erwähnen, obgleich es die Sache kompliziert, daß erst dieser Umstand in Verbindung mit den durch den Proxykrieg in der Ukraine geschaffenen Fakten, „die EU“ überhaupt zu einem weltpolitischen Player macht, obwohl es die „Vereinigten Staaten von Europa“, ein Gewaltmonopol und eine ihm eigene Außen- und Innenpolitik immer noch nicht gibt. Und weil das so ist, werden EU und NATO auf dem militärpolitischen Feld weitgehend identisch, freilich nur des Umstandes halber, daß Trump außerstande ist, die NATO zu regieren ODER zu verlassen.

            Ich lasse jetzt, für den Moment jedenfalls, außen vor, warum die genannten Player seit sage und schreibe 35 Jahren einen unerklärten Krieg gegeneinander führen, den sie gemeinhin nicht wahr haben und gelten lassen wollen, und wende mich der Art und Weise zu, wie Du, YGL, das Gleiche tust – natürlich nicht dasselbe.

            die entsprechenden Narrative sind ja eben Teile der NATO Strategie

            Das ist faktisch falsch. In allen erwähnten Vorgängen, auch im noch nicht erwähnten Jugoslawien-Krieg, war die NATO nicht Subjekt, sondern Objekt des Geschehens. Ich zähle auf:
            – 1. Irakkrieg einer „Koalition der Willigen“
            – Jugoslawienkrieg. Erst in seiner letzten Phase gab es die „Operation Allied Force“ und – hier muß ich aus Platzgründen ein wenig vage werden – jeder, der die Sache damals in Deutschland miterlebt hat, könnte inzwischen wissen, daß die ausschließlich zu dem Zweck statt fand, die deutsche Regierung zur Beteiligung zu nötigen. Ich erinnere an das, was ich im EP zitiert habe:

            Auch können Mitgliedstaaten sich gegen eine direkte Unterstützung entscheiden, wenn sie das als nicht erforderlich ansehen. Die politischen Kosten für eine Verweigerung des Beistands wären jedoch hoch.

            Da wurde zwar kein „Bündnisfall“ ausgerufen, aber umgekehrt hätte es „Operation Allied Force“ überhaupt nicht gebraucht, für diesen im Vergleich zum 1. Irakkrieg minimalen „Eingriff“ hätte eine „Koalition der Willigen“ erst recht gereicht.
            – Libyenkrieg. Da trat NATO zwar als Subjekt auf, aber gleichsam „unter falscher Flagge“, tatsächlich war sie Objekt einer mißbräuchlichen Auslegung der UN-Resolution 1973 durch UK, Frankreich und das Pentagon.
            – Syrienkrieg. Auch da wurde die NATO-Beteiligung erpresst, nämlich in Gestalt von „Inherent Resolve“ in einer Phase, als die „islamstischen Horden“, die das Pentagon mit Hilfe einer hoch zweistelligen Mrd-Summe aus der ganzen Welt ausgehoben und mit Hilfe von CIA, MI6, türkischer Armee und Geheimdienst, saudischem Geheimdienst, auf Syrien und den Libanon gelenkt hatte, den Mittleren Osten auseinander fliegen zu lassen drohten, insbesondere auch deshalb, weil Israel sich anschickte, die Gunst der Stunde zu einem nuklearen Irankrieg zu nutzen. Merkel hat damals für zwei Tage Einwände erhoben, verstummte aber nach einem Gespräch im NATO-Hauptquartier.
            – MH 17. Das war besonders „trickig“. Der Abschuss nötigte den EU-Rat, den Forderungen des US-Außenministeriums nach „substanziellen“ Russland-Sanktionen zwei Tage später nachzukommen, die er zuvor in wiederholten Sitzungen abgelehnt, nämlich „vertagt“ hatte.
            Der Einsatz von NATO-Fliegern, die direkte Beteiligung des UK, des CIA und unmittelbar darauf der Niederlande, welche die Arbeit des „Untersuchungsausschusses“ flugs in eine NATO-Operation verwandelt hat (alle relevanten „Untersuchungsergebnisse“ sind seither NATO-Geheimnisse) gestaltete den Vorgang zum ersten direkten Angriff der NATO auf Russland.
            – Skripal / Novichok. Noch bevor irgend ein überprüfbares Untersuchungsergebnis vorlag (das es nie gegeben hat, ist Geheimnis von „Porton Down“) rief die britische Premierministerin (Name vergessen) den NATO-Rat unter der berüchtigten Formel „highly likely Russia“ an und erhielt eine Sanktionsempfehlung, die umgehend vom EU-Rat umgesetzt worden ist. Die Begründung, die Macron damals für seine Zustimmung gegeben hat, ist eine „Gemme“, die das ganze Prinzip der Vorgänge ausplaudert: „Das ist eine Frage unserer (!) Souveränität“.

            Ich hab mich hier gehen lassen und mich ewig lang an den Oberflächenerscheinungen aufgehalten, weil ich vermeiden will, dir mit abstrakt-allgemeinen Sentenzen über die internationalen Verkehrsverhältnisse im Kapitalismus / Imperialismus zu kommen, die IVG und Krim (und früher meiner einer unter anderem Namen), vielleicht auch noch andere, hier seit Jahren ablassen.
            Weil ich zum Zahnarzt muß, schließe ich vorerst mit einem Zwischenresultat:
            In meiner erweiterten Aufzählung erscheinen all die Kriegsakte als ein erbitterter, mörderischer Kampf um die NATO. Das sind sie auch, aber das ist halt nur die Erscheinungsweise der zugrundeliegenden kriegerischen Verhältnisse, in denen Russland in erster Instanz nichts weiter ist, als ein Spielball, und die „russische Einflussphäre“ ein prominentes Spielfeld.

            Bis zur Fortsetzung.

            1. Oben fehlt ein wesentlicher Punkt, den ich jetzt einfach in einem Satz nachtrage:
              Die erwähnten Kriege und Kriegshandlungen, mit Ausnahme des zweiten Golfkrieges und seiner Fortsetzung im Irakkrieg, sowie des generellen „War on Terra“, die allgemeiner dem Erhalt eines fiktiven US-Empire, bzw. der Schaffung eines solchen gegolten haben, sind Anschläge auf die ökonomische Macht Deutschlands und auf die EU gewesen, weil die EU maßgeblich „deutsch“ gewesen ist, dank des Eportüberschusses, der darin und dem konkurrenzlosen Niedriglohnsektor begründeten Stärke des Finanzkapitals, und der darin inbegriffenen Kreditmacht des deutschen Staates.
              Daß sich neben dem UK auch Frankreich für eine kurze Zeit am Krieg gegen Deutschland resp. deutsch-europäische Interessen beteiligt hat, in Libyen, ist ein Merkmal der innereuropäischen Konkurrenz um die EU.

              So. Meine Darlegungen hier sind lückenhaft, uninspiriert, entnervt. Ich schließe das mit dem Verweis auf die Wortmeldungen zweier Forenten, nn gestern 14:26 und Grottenolm heute 8:24.
              Beide, wenngleich auf ganz gegensätzliche Weise, nehmen sie wahr, daß Russland bzw. russische Interessen im Russlandkrieg bloß Spielball und Spielfeld sind.
              Grottenolm reflektiert das in der Konstruktion eines außerweltlichen, nämlich psychischen „Kriegsgrundes“, einer „Gier“, die gar keinen fassbaren Gegenstand mehr hat und deshalb Reminiszenz an vergangene Jahrhunderte sein soll.
              NN begnügt sich und euch mit einer erfundenen russischen Feindstellung, denn sein erwählter Dienstherr, „Russland“, hat den Krieg gegen das designierte NATO-Asset Ukraine nicht aufgenommen, um „den Westen“ in den Wahnsinn zu treiben oder ihm „den Wahnsinn“ auszutreiben.
              NN UND Grottenolm, beglücken euch mit der „Weisheit“, es gebe abgrundtief und heillos BÖSE MENSCHEN, die im Westen „das Ruder“ führen und GUTE HERRSCHER, die Russland lenken. Beide Versionen stellen den Russlandkrieg als einen Krieg „Herrscher gegen Herrscher“ vor.
              Meiner einer will darauf hinaus, daß alle Kriege, auch der NATO-Krieg Russlands, gegen die Insassen des nationalisierten Weltmarktes geführt werden, um die Erträge aller Staaten und aller Kapitale aus eurer, der Unterworfenen, Dienstbarkeit für die die Netzpunkte DES globalen Kapitals und die Staatswesen, die es territorial regieren.

              Das ist eine Binse, die jeder von euch kennt, doch ihr gebt euch alle erdenkliche Mühe, ersinnte alle möglichen Tricks und Schlichen, sie zu ignorieren oder strikt zu verleugnen, weil ihr bleiben wollt, was ihr seid, dienstbares Volk, als welches ihr die Chancen eurer individuellen Bewährung wahr zu nehmen trachtet, erlaubten Erfolg in der Konkurrenz einzufahren und dabei tugendhaft und straflos zu bleiben.

              Also vorsätzliche, bestenfalls fahrlässige moralische Idioten, die nichts fassbares von den Angehörigen des Standes unterscheidet, den die Staatswesen unter euch ausgehoben haben, um euch an euren Zustand zu fesseln, den Stand der professionellen Häscher, Mörder und Folterknechte.

              Daß alle Staatenlenker sich auf jeweilige Weise auf „TINA“ berufen, „there is no alternative“, und TINA auf diesem Weg zu einer real göttlichen Herrscherin über Terra erheben und erheben können, ist EUER Werk – Werk EURER Hände und Köpfe.
              DAS ist die Wahrheit aller Wahrheiten, die Basis der einstmalig vorrevolutionären philosophischen Phrase, es komme – so oder so! – nicht darauf an, „die Welt“ zu interpretieren (zu deuten), sondern sie zu verändern.
              Die Staatenlenker und ihre jeweilige Gefolgschaft tun das. IHR, den Autor dieser Zeilen eingeschlossen, tut das nicht. Der Autor dieser Zeilen ist nur ein NARR – einer, wie Sheakespeare ihn euch einst in seinen Dramen zur Anschauung gebracht hat.

              Zum Sprechen – im Unterschied zu Sprechblasen absondern – braucht es mindestens Zweie, zur Abwehr und Aufgabe von Narreteien braucht es Fünfe. Ich hab in den vergangenen drei Jahren gewiß daran mitgestrickt, daß diese Fünfe hier abwesend sind, doch anlasten lasse ich mir das nicht, klaro?

    1. >>ein Hyperschallflugzeug vom Typ MiG-31K<<
      Technisch betrachtet ist es völliger Unsinn, lahme Enten, die höchsten mit Mach 2,4 unterwegs sind, als Hyperschallflugzeuge zu verklären.

        1. Ebensolche Ausfallerscheinungen gilt es aber dringend zu vermeiden, um auf dem internationalen Parkett halbwegs bestehen zu können. Persöhnlich glühe ich ja für die Anliegen Ihres Portals aber in solchen Momenten wünsche ich mir eher, niemals geboren worden zu sein, um keine Flüche über Sie und Ihre Nachkommen auszusprechen. Was sollen jetzt nur exotische Rüstungsinvestoren von einem Nachrichtenportal denken, das versehentlich irgendwelche unverzeihliche typos zulässt. Um in diesem Zusammenhang zu einer international anerkannten Rüstungsplattform aufzusteigen, fehlt Ihnen offenbar noch etwas Professionalität aber Sie könnten dieser Art von Problem künftig auch relativ einfach ausweichen, indem Sie mir das Ganze einfach zuschicken und sich vor der endgültigen Veröffentlichung unentgeltlich beraten ließen.

          Mit einiger Sicherheit würde eine fundierte Beurteilung aber jeweils auch geraume Zeit in Anspruch nehmen, wobei selbst ich nicht absolut sicher bin, in der jeweils sehr kurzen Reaktionszeit stets verlässliche Resultate abliefern zu können, zumal ich nicht der Redaktion angehöre, wenngleich eine Mitarbeit eines meiner persönlichen Wunschziele darzustellen scheint, für das ich mich hingebungsvoll aufzuopfern bereit wäre.

          1. Merkwürdige Bewerbung, Herr Minister,
            aber Danke für Ihrer Klarstellung bezüglich »Hyperschallflugzeug vom Typ MiG-31K« weiter oben.
            Hatte mich auch erst gewundert, mich dann aber mit der Einschränkung »Trägerplattform« zufrieden gegeben.

      1. Für mich ein klarer Hinweis auf KI. Woher soll die denn wissen, dass der Flitzebogen nicht so schnell zu sein braucht wie der Pfeil.

  14. Für wen ist die Propaganda gedacht?

    Alle Kriegslügen (des Westens) waren nicht gedacht, einen Kriegseintritt (juristisch oder moralisch oder finanziell) zu rechtfertigen, sondern die Stimmung im eigenen Land dafür vorzubereiten, dass die Opposition gegen Krieg verstummt oder niedergebügelt werden kann. Da sind die Medien ganz groß dabei (Verhandlungen fordern = Putinversteher). So eine Aktion hätte vielleicht nicht gleich einen Krieg ausgelöst (Russland greift uns schließlich erst 2029 an), aber es heizt die Stimmung für Aufrüsung und Sozialabbau weiter an. Und jedes Argument der Vernunft kann dann mit solchen Aktionen verteufelt werden (siehe Butscha und MH17 – da hatte ich Diskussionen die wurden plötzlich sehr skurril: Moral ersetzt Logik)

  15. Zeitraffer des .ua-Kriegs im Frontverlauf seit 2022, mit den täglichen Verlusten (insofern korrekt)

    https://www.youtube.com/watch?v=NLwfc8WXwxk

    false flag-Warnungen gab es viele in diesem Krieg von russischer Seite, nie trat dann das gewarnte ein. evtl. .ru’s art sich dagegen zu wehren ? –
    und ja, der mediale Ton schwenkt um. man thematisiert die Korruption Selenskys, gibt mehr und mehr die desolate Lage der Armee zu, auch, daß man als Europa alleine den Krieg nicht wird stemmen können. mal gucken. hier eine etwas pessimistischere Perspektive aus .ru, die einen größeren Krieg in Europa für unvermeidlich hält:

    https://telegra.ph/Das-Staatskonstrukt-der-Ukraine-das-dem-Putsch-vom-Februar-2014-nachempfunden-ist-stirbt-nachdem-es-seine-Aufgabe-erf%C3%BCllt-hat-11-11

  16. Was ein Geschwafel. Sowohl die NATO wie auch die RF hätten bereits genügend Anlässe für die hier hysterisch propagierte Eskalation gehabt.
    Beide Seiten sehen keinen Vorteil in dieser Eskalation und schrecken davor zurück. Glücklicherweise. Und zum Glück liest von denen keiner dieses Forum, wobei sie sich sicher nicht von diesem unlogischen Quatsch beeinflussen lassen würden.

    PS: Ach ja, und die Russen setzen keine Atombomben ein für ein paar qm, oder wegen einer angebliche Entnazifizierung und dem anderen Propagandamüll den die Leichtgläubigen ständig nachplappern.

    1. Nicht für die paar qm, aber wenn auf den paar qm der neue NaTOpoleon ante portas steht und dort so viele Truppen versammelt, dass es zu einer echten Bedrohung für Moskau wird, dann könnte ein taktischer nuklearer Schlussstrich durchaus das kleinere Übel darstellen.

      Bei dem Eskalationsdrang unserer Staatenlenker könnte das Szenario bald eintreten und wird auch schon fleißig diskutiert in EU, Nato & Co., zumindest das Stationieren der Truppen – die nukleare Konsequenz wird dabei lieber als Putin-Propaganda beiseite gewischt, der man nicht auf den Leim gehen darf.

      Für das riesige russische Territorium wäre nur der kleine westliche Zipfel betroffen – und vergessen Sie nicht: Um den 1. Napoleon zu besiegen, haben die Russen selber Moskau abgefackelt. Für den 2., unseren Germanen-Napoleon brauche ich die Opferbereitschaft der Russen wohl nicht näher zu erläutern, und eine der historischen Lehren wird es sein, dass man sich bestimmt nicht nochmal mit heruntergelassenen Hosen erwischen lässt wie am 22. Juni 1942.

      Bevor man in letzter Konsequenz den 3. versammelten NaTOpoleonischen Heeren in offener Feldschlacht entgegen treten müsste, wäre solch ein nukleares „NJET!“ womöglich noch die humanitärere Lösung – auch wenn mir das Wort bei Atomwaffen schwerfällt. Demgegenüber dürfte auch eine vorübergehende (Teil-)Evakuierung von Moskau und St. Petersburg für die russische Seele kein zu hoher Preis sein … jedenfalls wird es nicht so eng wie auf der anderen Seite, wenn alle nach Portugal flüchten wollen.

      1. „aber WENN auf den paar qm der neue NaTOpoleon ante portas steht“

        Und WENN der Hund net gschissen häd…

        Vergleiche Realität mit ihrem Wenn-Denken und finde den Unterschied.

      2. … oder nach Irland oder gar Island. Man übt ja schon länger kräftig beim Ironman. Die Reihenfolge der Disziplinen je nach Herkunft, zuletzt aber meist das Schwimmen.

    2. Wir schaffen es unsere Ziele in der Ukraine zu erreichen und darüber hinaus euch die Hosen runterzuziehen und vorzuführen auch ganz ohne Atombomben.

      1. Warte ich seit 3,5 Jahren drauf, aber keine Angst, ich habe Geduld, ich warte nochmal 3,5 Jahre.

        Das ist übrigens der Unterschied zwischen uns. Ihr müsst andere Länder erobern um jemanden „die Hosen runterzuziehen“. Die NATO wird dazu gedrängt neue Mitglieder aufzunehmen. Die kommen freiwillig und nicht unter Zwang.

            1. Ich sage das, weil wir bis dahin Krieg haben werden.
              Ich war dreieinhalb Jahre in Therapie, aber so lange die Bedrohung anhält, ist auch keine Heilung möglich.

        1. Die kommen freiwillig und nicht unter Zwang in die NATO? Ist wohl doch etwas anders. Wer in die NATO soll wurde 2000 in Bratislava festgelegt. Es fehlen noch Moldawien, Georgien, Weißrussland, Serbien und die Ukraine. Die NATO hält auch heute noch an diesem Ziel fest.
          Der USA- Präsident George W. Bush erläuterte dann 2005, ebenfalls in Bratislava, ausführlich die NATO- Ziele dem russischen Präsidenten. Er erzählte auch dass die Ostsee und das schwarze Meer ein NATO- Meer werden und Russland aus diesen Meeren verdrängt wird.
          Der freiwillige NATO- Beitritt der noch fehlenden Länder funktionierte nicht, so dass man es mit Putschen in diesen Ländern versuchte und weiter noch versuchen wird. Dabei hat man auch keine Frauen und Kinder verschont. Sehr brutal die geplante und begonnene Verbrennung von Frauen und Kinder in Saporischschja 2014, die dann noch verhindert werden konnte von menschenfreundlichen Ukrainern.
          Nach der Realisierung der geplanten Ausdehnung der NATO ist die Dekolonisierung Russland geplant. Siehe die diesbezüglichen EU- Veranstaltungen unter Leitung Polens. Sollte es mit dem NATO- Eintritt der genannten Länder bis 2029 nicht klappen so kommt ein Krieg um dies durchzusetzen. Der wird wohl gegenwärtig vorbereitet.
          Übrigens wir Ostdeutschen wurden nicht gefragt ob wir in die NATO wollen oder nicht.
          https://www.youtube.com/watch?v=ICvXz8Gz4-k&list=RDICvXz8Gz4-k&start_radio=1

        2. Warte ich seit 3,5 Jahren drauf, aber keine Angst, ich habe Geduld, ich warte nochmal 3,5 Jahre.

          Es dauert so lange wie nötig. Es hängt halt nicht von deiner Geduld ab. Unsere Ausdauer ist sicherlich länger als deine Geduld und erst recht als die wirtschaftliche und politische Stabilität in den EU Ländern, geschweige denn die Kampffähigkeit der ukrainischen Armee.

          Mit den Schweden haben wir mal 35 Jahre lang einen Abnutzungskrieg geführt bis die Schweden die eine Waffe halten konnten ausgegangen waren. Aber solange wird das in der Ukraine sicherlich nicht dauern.

          1. „Mit den Schweden haben wir mal 35 Jahre…“

            Kriegsgeiler Imperialist. Kannst auch nur so rumtönen weil andere ihre Knochen für dein heiliges Vaterland hinhalten. Glaubst wohl als Nationalist bist du der bessere Faschist.

      2. Warum labbern die Chef-Propagandisten dann ständig von Atomwaffen?
        Haben die ein zu geringes Selbstwertgefühl?
        Bekommen die in einer konstruktiven Art nix auf die Kette, dass sie ständig destruktiv rumpöbeln müssen?

        Echt erbärmlich was da so abgeht. Goida lässt grüßen.

        1. „Die NATO hat ihr jährliches Manöver zur Verteidigung mit Atomwaffen begonnen.“ schreibt der Deutschlandfunk

          Jährliche Manöverübung mit Atomwaffen…Donnerwetter.
          EUropa mit Atomwaffen verteidigen….
          was für ein Unsinn, wie will die Nato Atomraketen abfangen?

          1. Glaubst du das was du schreibst? Das die das Abfangen üben?
            Weder China, Russland, USA oder andere Atomstaaten können sicher Atomwaffen abfangen.

            Die üben das zurückschießen.
            Das nennt man Abschreckung, ist vielleicht neu für dich, macht man trotzdem schon lange damit man nicht in die Verlegenheit des Abfangens kommt.
            Und nur ein Rubis behauptet das die NATO das Abfangen übt und damit ist Rubis ganz schön alleine.

            Jetzt verrat uns mal Rubis: Wie kommt man mit sowenig Wissen wie deinem, dazu überhaupt hier zu posten?

            1. Jetzt sag doch mal, wie lange willst du noch versuchen uns die USA und die EU als Heilsbringer, die nur gegen das Böse auf der Welt kämpfen müssen, nahezubringen?

              Ja, ja, der Westen und die Menschenrechte und Freiheit, das wissen wir ja alle. Dafür stehst Du nämlich ein. Was man an deinem Auftreten hier bemerkt.

              „Aber der Putin!!! Der Putin!!! Der Putin!!!!“

            2. hallo ottono
              also gut, dann eben „Die Zeit“
              mit der Schlagzeile:
              „Die Nato beginnt eine Routineübung zur Verteidigung des Bündnisgebiets mit Atomwaffen. Dabei werden nur Übungsbomben eingesetzt. Auch die Bundeswehr ist beteiligt.“
              Ist das jetzt verarsche?
              Ich denke mal, dass jeder Bürger weiss, mit Atomwaffen kann nicht geübt werden aber,
              um die Dramatik zu erhöhen und um die Angst zu schüren
              haut man solche Sätze raus.
              Wollen Sie sich Ottono nicht mal für anständigen Journalismus einsetzen?
              Fühlen Sie sich etwas gestresst?

              1. @Ottono
                „Jetzt verrat uns mal Rubis: Wie kommt man mit sowenig Wissen wie deinem, dazu überhaupt hier zu posten?“

                was rauchen Sie? Heute schlechte Laune?
                Finden Sie sich damit ab, dass trotz der immensen Unterstützung der Ukraine durch Nato/USA und EU der
                Krieg langsam aber sicher zu Ende geht und Russland
                weder ruiniert noch zerschlagen ist.
                Hätte alles nicht sein müssen, die Ukraine war die „Rote Linie“ Russlands sowie Taiwan für die Chinesen und Mexiko/Kuba/Haiti plus,plus, plus für die USA.

              2. Ja du Gehirnakrobat. „Verteidigung mit Atomwaffen“ ist definitiv etwas anderes als das von dir propagierte „Abfangen von Atomwaffen“.

                Und nun isses gut. Mein Arzt hat mir unmissverständlich klar gemacht, nicht mehr mit Pantoffeltierchen zu diskutieren. Auch wenn sie augenscheinlich als Homo Sapiens rüberkommen.

                Melde mich ab.

        2. Warum labbern die Chef-Propagandisten dann ständig von Atomwaffen?

          Atomwaffen ist nur bei euren Propagandisten ein omnipräsentes Thema. Bei uns in Russland ist das kein so großes Thema. Zuletzt natürlich schon seitdem Trump Atomtests in Erwägung gezogen hatte.

          1. Du selbst hast doch immer, angeheizt von deinen PR-Kriegsshows im russischen TV, hier rumgetönt welche Hauptstadt ihr als erstes einäschert.
            Sowas verlogenes kann nur mit einem extrem selektiven Gedächtnis funktionieren. Widerlich

            Im Kreml hockt einer, bei dem ist jedes zweite Wort „ATOMKRIEG“.
            Medwedew heißt der, glaube ich. Ach, hasst du gar nicht mitbekommen. Ich denke, deine selektive Wahrnehmung ist eine Gnade Gottes, …für den geistig Armen.

  17. > Ach ja, und die Russen setzen keine Atombomben ein für ein paar qm, oder wegen einer angebliche
    > Entnazifizierung und dem anderen Propagandamüll den die Leichtgläubigen ständig nachplappern.

    Und warum labert die russische Regierung und die russischen Propagandisten permanent von A-Bomben?

    1. Das hätten sie schon längst machen müssen, so siehts aus, weil Die westlichen Mächte geradezu danach lechzen.
      Es wird sowieso dazu kommen, weil die Amis nicht sang und klanglos untergehen werden.
      Die herrschende Klasse ™1974 wird sich nicht ohne die Welt in den Abgrund zu reißen von ihrem Besitzstand trennen.
      Ich weiß das weil ich diese Leute kenne.

        1. De Frage richtet sich an den völlig falschen Addressaten.

          Die NATO hat bereits 2* aktiv die russische, atomare Triade angegriffen.
          Wenn jemand scharf darauf ist, dann ist es die Nato. Und nicht der Forent..

          1. > Die NATO hat bereits 2* aktiv die russische, atomare Triade angegriffen.

            Wahrscheinlich meinst das russische Radar und die verbrannten Flieger, beides wird in der Spezialoperation eingesetzt, ein paar von den Fliegern hatten kurz vor der thermischen Verwertung bereits KH-101 montiert.

    2. Wenn jemand ständig von Atombomben plappert, dann Deine NAFO- und Nazikumpels und die westlichen Regierungen und Medien. Die wollten und wollen auch ständig ausprobieren, ob sie Russland an die Schwelle des Nukleareinsatzes bringen, und kommentieren jede russische Vernunftäusserung und Zurückhaltung mit „ätsch die trauen sich ja gar nicht“.

      Nur Idioten wie Du und Deine dementen braunen Freunde können sich daran delektieren.

          1. > Du bist nur noch peinlich.

            Weil ich einen Ausschnitt von Putins offiziellen Annektionfeierlichkeiten in Moskau verlinkt habe?
            Putin wird sich sicherlich was dabei gedacht haben dort einen russischen Goebbelsverschnitt auftreten zu lassen.

    3. Um die Leichtgläubigen im Westen einzuschüchtern. Kann man doch hier im Forum gut erkennen, wer sich wegen der russischen PR ständig einnässt.
      Das ist ganz einfach ein Teil der Informationskriegsführung des Kremls, das sind die richtig gut drin.

      1. der sucht nach dem Weg nach Lodz und kann ihn nicht finden, die Polen haben
        ihre Strassenschilder auf polnisch aufgestellt und nicht in einfacher deutscher Sprache. Der arme Kerl!

          1. Garantiert würden die Putinisten eher den teuflischen Dollar im Garten vergraben als die JunkBonds aus Russland kaufen.

            Auf einmal ist das Hemd doch näher als der Kittel. 😂

    4. Das ist ein auf die Brust trommeln und sollte nicht wirklich ernstgenommen werden. Die Russen geben vor, sie hätten so große und starke Atomwaffen, das sie die ganze Welt in Schutt und Asche legen können. Wieviel Overkills haben wir momentan?

  18. Die NATO ist in Panik, während Russland seelenruhig den Krieg gewinnt. Immer verrückter werden nun die Versuche der NATO, doch noch einen Weltkrieg herbeizuführen, doch scheitern sie einer nach dem anderen. Ich vermute, es gibt nur zwei wahrscheinliche Szenarien: Entweder Russland zwingt die Ukraine demnächst zur Kapitulation oder Europa wird für die nächsten paar Tausend Jahren unbewohnbar.

  19. Erstmal danke an Sabiene Jahn, guter und informativer Beitrag.
    Ein paar Worte zu Prof. Brovkin:

    Generell stimme ich zu: Die europäische Position ist „childplay“, Trump verliert an Relevanz. Ganz am Rande: zu denen, die Lawrow abgeschrieben haben, Lawrow gestern im TV:
    „We hear nothing from Brussels except that they must always defend Ukraine because it upholds European values. This is a confession. European values, then, are a revival of Nazism,“
    Meinjanur. Aber über Atomkrieg spekulieren ist ja geil. Und mit der Tagesschau über den Sturz Lawrows phantasieren.

    Aber Brovkins Analyse hat Fehler. Krasnoarmejsk (das nicht nur zu Sowjetzeiten, sondern bis 2019 offiziell so hiess, ist sein Monaten kein „Gate to Slawjansk“ mehr. Das hörte auf, als der Bogen Nowoekonomitsche-Mirnoje-Nowo Poltawka-Novojelenowka, und damit der Strassenzug der E50 (T0504) und die Bahnlinie zwischen „Pokrowsk“ und Konstantinowka (eh nur eine nicht elektrifizierte Nebenlinie) unter russischer Kontrolle und damit abgeschnitten waren. Die strategische Bedeutung als Nachschubzentrum endete damit bereits im Frühsommer, danach war die Agglomeration bestenfalls taktische Etappe, ehe sie zur Frontstadt geriet.

    Mit seiner Einschätzung von Kupjansk ist es ähnlich. Der Fall von Kupjansk bringt die AFU-Gruppierung südlich Kupjansk und östlich des Oskol in die Einschliessung, aber das bedeutet noch nicht den Fall von Isium, der für die Bedrohung des Bogens Slawjansk-Kramatorsk-Konstantinowka nützlich, aber nicht zwingend ist. Jedenfalls ist das eine Ecke südlich.

    Ein gutes Lagebild gibt https://bigserge.substack.com/p/living-dangerously

    In der Kernaussage hat Prof. Brovkin aber Recht: Russland hat das Spiel um „Waffenstillstände“ aufgegeben. Europa hat nicht die Mittel für sein grosses Maul, und die USA schnorcheln westeuropäische Budgets für Waffenkäufe ab. Russland muss spätestens nach den Midterms mit einer Radikalisierung der Russlandpolitik der USA rechnen. Der Budgetrahmen bleibt aber begrenzt.

    Aber nur komplett Hirnlose oder Phantasten können auf eine nukleare Eskalation durch Russland hoffen, durch die dann „China auf die Seite der NATO übergehen“ würde. Nicht nur, dass eine solche Eskalation für Russland sinnfrei wäre, China weiss sehr wohl, was es an Russland hat. Das hat Wang Yi auch verblüffend offen geäussert.

    1. Ja, es hat es sehr klar ausgesprochen und es wäre auch sonst klar, dass sich China eine russische Niederlage “ nicht leisten“ kann. Aber zum einen ist die westliche politische Klasse nicht in der Lage zuzuhören und wenn sie es denn mal täten, außerstande zu verstehen. Nicht mal in einfacher Sprache.
      Zum Zweiten aber gehen sie von sich selbst und ihrer permanenten Heuchelei aus und können daher mit den Aussagen ihrer Feinde nichts anfangen : Wie meint er das wohl ? Nun, so wie er es gesagt hat und das ist ihnen fremd.

  20. So etwas kann freilich nur bei einer hinreichend verdummten Bevölkerung funktionieren – was jedoch leider der Fall ist. Würde Russland tatsächlich die NATO angreifen, käme wohl als nur ein Flugzeug infrage.
    (Derweil hat die EU ganz andere Sorgen: Sie ist Pleite und muss russisches und wohl bald auch norwegisches Geld klauen.)

  21. Der Zeitpunkt ist zumindest plausibel.

    Die Argumente des Artikels sind zumindest erwägenswert, aber eine Videoplayliste mit 113 Videos als Quelle anzugeben ist nicht sehr professionell.

    PS: Muss noch einmal nachlegen, weil ist ja hier um ein Flugzeug geht. Was ist eigentlich aus den F-16 geworden, über die lang und heiß diskutiert wurde? Von denen hört man gar nichts mehr.

    1. Bei uns in Russland hat man ein Paar mal mitbekommen, dass einige F-16 abgestürzt, abgeschossen (in mehreren Fällen vermutlich friendly fire) oder am Boden durch Raketenangriffe auf Stützpunkte zerstört wurden. Viel aber war auch nicht zu hören. Meiner Einschätzung nach kommt das nicht so richtig ins Rollen. Es sind wohl einfach zu wenige, zu wenig und zu schlecht ausgebildete Piloten. Schwierige Bedienungen bei Logistik und Wartung. Begrenzte operative Einbindung der Plattform und auch einfach deren begrenzte Eignung unter gegebenen Bedingungen auf dem Schlachtfeld. Die können damit nicht viel mehr machen als bei Drohnenabwehr weit im Hinterland zu helfen. Näher an die Front können sie nicht wirklich.

      1. es wurde viel im Westen angekündigt, jeder in der EU wollte die Jets liefern aber ich glaube, angekommen sind sehr wenige, egal ob vom Himmel geschossen oder im Hangar zerdeppert, weg ist weg
        und da kommt auch nix mehr. Und die Patriotsysteme sind auch nicht in der Zahl geliefert worden wie in der EU damit Stimmung gemacht wurde.
        Westliche Propaganda mit Megaphon.

  22. Der Artikel ist gut, lenkt aber ein wenig ab von der eigentlichen Sensation: In den westlichen bes. deutschen Mainstremmedien wird RU nicht rundheraus als Lügner hingestellt, sondern man spricht von „nicht verifizierbar“, was soviel heißt wie „möglich wäre es“. Vor einem Jahr wäre dies unmöglich gewesen. Wahrscheinlich wäre der Vorfall in den MSM gar nicht erwähnt worden, unabhängig vom Wahrheitsgehalt.

    In anderen Worten: Die kürzlich noch mit Standing Ovations bedachte ukrainische Führung wird zum ersten Mal ob ihrer Integrität angezweifelt. Wir haben nun nicht nur Ermittlungen wegen Korruption u. Veruntreuung von Hilfsgeldern, sondern auch einen false flag Angriff auf die engsten Verbündeten der Ukraine, der im weitesten Sinn des Wortes „für möglich“ gehalten wird. Das ist die eigentliche Sensation.

    Für mich ein klares Zeichen, daß Selenskis Tage sehr gezählt sind und sich hinter den Kulissen mehr tut als es den Anschein hat.

    1. Ja, ich bemerke dies auch seit geraumer Zeit. Heute hörte ich einen Bericht, in dem die Verbindungen zu Selenskij klar benannt wurden und – man glaubt es kaum – ein Ukrainer von der Strasse sagen durfte, er vermute, Selenskij sei mitten drin im Korruptionssumpf.

  23. Stimme aus Russland:
    Die journalistische Qualität des Artikels ist ausgesprochen hoch. Sehr sorgfältig professionell, klare Kante und ohne Parteiergreifung. Ein journalistisches Meisterwerk. Machen Sie weiter so @Sabine Jahn.

  24. Die Frage, welche Seite recht hat, wird man nicht beantworten können, also kann man sich entsprechende Spekulationen sparen. Man sollte sich das konzentrieren, was Fakt ist.

    Fakt ist z.B., dass „false flag“ Aktionen zum Standardrepertoire von Geheimdiensten gehören, und immer wieder zum Einsatz kommen, um Aktionen zu provozieren oder „Antworten“ zu rechtfertigen, bei denen man besser nicht offen agiert.

    Fakt ist auch, dass Politik wie Medien selten zur Vorsicht mahnen. Noch bevor irgendwelche gesicherten Erkenntnisse vorliegen, werden „harte“, „entschiedene“ Reaktionen gefordert. Was etwas eigenartig ist, wenn es die Entscheidungsträger sind, die solche Forderungen stellen: an wen eigentlich?

    Fakt ist auch, dass es eine umfassende Meinungsmache gibt, mit vielen „Hintergrundinfos“, dass sich Medien an Menschen richten, die in solchen Fragen nun wirklich nichts entscheiden, aber offenbar entsprechend gebrieft werden sollen.

    Das alles gehört zu den Kriegsvorbereitungen. Muss aber nicht zwangsläufig im Krieg enden.

    Denn auf dem Spielfeld gibt es sehr unterschiedliche Interessen. Die Ukraine hat nichts zu verlieren, sie versucht schon seit Kriegsbeginn die NATO praktisch zu involvieren. Eine Ausweitung des Krieges wäre für sie von Vorteil.

    Innerhalb der Europäer gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, wie weit man den Konflikt mit Russland eskalieren soll. Denn immerhin hat man es mit einer Atommacht zu tun, die auch sonst über allerhand konventionelle Bewaffnung verfügt. Und wenn die USA nicht mitmischen, evtl. sogar die benötigte Unterstützung verweigern, dann wäre das alles andere als ein asymmetrischer Krieg, den man fernab der Heimat führt. Die Kriegsschäden würden nicht länger nur in der Ukraine anfallen, sondern auch europäische Infrastruktur etc. betreffen.

    Trotzdem ist überhaupt nicht ausgemacht, dass es keinesfalls zu einem Krieg mit Russland kommen darf. Solche Stimmen gibt es nur sehr, sehr vereinzelt.
    Offenbar gehen die Überlegungen eher in die Richtung, wie man die USA mit ins Boot holt, als darauf, wie man einen Krieg vermeidet.

  25. Am Krieg wird eben am meisten verdient. Die CDU Führung wurde von Blackrock eingesetzt.
    Erstaunlich, dass uns diejenigen die Ansagen machen, die laut offizieller Version unsere Energieversorung gesprengt haben und uns seit Jahren in einen sinnlosen Krieg treiben wollen.
    Deutschland ist nur noch Vasall des untersten Vasallen.

  26. Ich möchte daran erinnern, dass ein russischer Hubschrauberpilot – Maxim Kuzminov – via ukr. Geheimdienst zu den Briten übergelaufen war, im August 2023 und um das zu bewerkstelligen, zwei seiner russischen Kollegen getötet hat.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Synytsia
    Selbst Wiki zitiert wenigstens diese Version:
    „(…)
    The head of the Main Intelligence Directorate of Ukraine, Kyrylo Budanov, said the other crew members tried to escape when the helicopter landed, but were spotted and killed by Ukrainian soldiers. On the other hand, Russian sources said that the positions of the gunshot wounds showed that both of the other crew members where shot from close range, suggesting they were already killed by Kuzminov before the helicopter landed.[12]
    (…)“.

    Allerdings geht es hier mit der MIG-31 doch eher um Spionage und Technikdiebstahl.
    Eine false flag im eigentlichen Sinn wurde z.B. letzte Woche wohl verhindert und da ging es mal wieder um das Atomkrafwerk.

    Wir müssen damit rechnen, dass diese kranken Versuche in Zahl und Ruchlosigkeit zunehmen werden, je schwächer der Widerstand der ukrainischen Armee wird.

    Zudem hatte der Sicherheitsrat der russ. Regierung zur Sicherheit Lawrow nicht zur letzten großen Sitzung eingeladen.
    Bei den Amerikanern herrscht tatsächlich ein völliges Chaos, da sich Fraktionen in Pentagon und CIA und NSC bekämpfen und Trumps Leute z.B. auch den MI-6 nicht unter Kontrolle kriegen, dass Moskau eben auch mit einem „Enthauptungsschlag“ rechnen muss.

    Der Wahnsinn bei uns ist mit Händen zu greifen.

    Und 99% der Presse und Medien in der BRD gebärden sich wahrhaft als bösartige Journaille.
    Was hat sich in der Ideologie seit 1941 geändert?
    Höchstens in der Kosmetik dessen wie es äußerlich gestaltet wird.
    Aber würde es irgendeinen dt. Politiker oder Zeitungsfritzen jucken wenn Millionen von russische Zivilisten abermals getötet würden?

    Der Tod von 2 Mio. ukrainischen Soldaten schert sie ja ebenso wenig einen Dreck.

    Der einzige Grund, dass es so „ruhig“ bleibt, ist die Existenz eines russ. Atomwaffenarsenals.
    Schlicht und ergreifend.

    Doctorow ist übrigens von vielen Bloggern unter denen sich auch tatsächlich Experten befinden, scharf kritisiert worden.
    Zurecht, denn Doctorow hat nicht wirklich Ahnung auf dem Level auf dem er mitunter argumentiert.

    Er handelte mal mit Spirituosen glaube ich und gibt sich oft seiner Profilneurose hin wenn er seinen Eliteuni-Abschluss erwähnt. Das ist wenig überzeugend. Was nicht heißt dass er nicht auch Interessantes zu erzählen hat. Aber manche Frucht wächst da für seinesgleichen zu hoch, um wirklich davon gekostet zu haben.

    Was in den russischen Hallen der Macht vor sich geht, weiß er nicht.

    Der Wohlstand für Russen hat sich in den letzten 25 Jahren verfünffacht.
    Und wenn es einen Grund gibt warum Putin so lange dabei ist, liegt das auch an seiner Fähigkeit, die Interessengruppen zu koordinieren.

    Richard Sakwa hat das bereits vor vielen Jahren als eine seiner Stärken bezeichnet. Andererseits gibt es auch die Kritik, dass er zu sehr um Ausgleich bemüht sei.

    Wie das mit Krieg und Frieden und der russ. Bevölkerung ist, verdient einen eigenen Essay.
    Nur noch mal zur Erinnerungen, dieser Krieg gilt als existenzbedrohend und als Fortführung von Operation Barbarossa. Man könnte also auch sagen, Russland hat sich hierauf seit 1945 vorbereitet.

    Wenn Israel wegen 6 Mio. toter Juden praktisch alles darf und die allermeisten Deutschen (wohl immer noch) dem Zionismus deshalb eine Sonderstellung zugestehen, nun dann müsste mit den 28 Mio. Toten durch Generaplan Ost für Russland dasselbe gelten.

    Aber großen Dank für Text und die Analyse des Vorfalls der bei uns ja vollständig verschwiegen wird, wie alles andere auch.

      1. Das klingt so als ob Breschnew im Jahre 2000 regiert hätte.
        Ich verstehe nicht, warum bei uns nicht akzeptiert wird, dass sich in 40 Jahren ein Land verändern kann und weiterentwickeln. Würde irgendwer behaupten, die USA, GB oder BRD seien in demselben Zustand heute wie noch zu Zeiten Schmidts? Diese Argumentation ergibt also überhaupt keinen Sinn.
        Deutschland war 1929 ruiniert. War also das deutsche Wachstum der späten 1960er deshalb ebenfalls „keine Kunst“? (Wahrscheinlich träfe es in letzterem Fall eher zu, denn während in Russland in den 90ern Milliarden an Werten gestohlen wurden, wurde die BRD über Jahrzehnte gepäppelt wo es nur ging.)
        Abgesehen von der Frage ob die Aussage re: Breschnew überhaupt stimmt. Und von dem Umstand, dass die Realgehälter von Arbeitern im Westen seit den 1970ern kaum gestiegen sind. Aber klar, die Russen sind Affen im Schnee auf einer riesigen Tankstelle und bohren dauernd in der Nase.

  27. Ich will gar nicht ins Detail gehen, es ist schon alles gesagt, und die Lebenserfahrung zeigt, dass in solchen Dingen die russischen Darstellungen regelmäßig um Größenordnungen näher an der Wahrheit liegen als die westlichen.
    Ich will nur noch mal den großen Rahmen aufzeigen. Mit der Oktoberrevolution wurde faktisch ein Kontinent dem Zugriff unersättlicher westlicher Gier entzogen. Mit der „Wende“ glaubte man sich dieser riesigen Gebiete mit all ihrem Reichtum wieder sicher, bis ihnen Russland kurz vor knapp die erhoffte Beute wieder nahm. Dieses quasi doppelte Trauma ist der Boden, aus dem solche irren Aktionen und Handlungen sprießen. Ein Trauma, das jede Rationalität im Westen zerstört hat.

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