Kriegsverbrechen: Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen Verdächtigen wegen der Sprengung der Nord-Stream Pipelines

Da scheint nichts dazwischen kommen zu dürfen. Selenskij am 14. April 2026 zu Besuch bei Friedrich Merz, der Deutschland militärisch wieder stark machen machen will. Bild: president.gov.ua/CC BY-NC-ND-4.0

Nach der Anklageerhebung geht die Bundesanwaltschaft unter Ausschluss anderer Möglichkeiten davon aus, dass ein siebenköpfiges Team mit der Segelyacht Andromeda im Auftrag irgendwelcher „staatlicher Stellen“ der Ukraine den Anschlag ausgeführt hat. Werden diese benannt werden? Und sind andere Staaten wie die USA oder Polen außen vor?

 

Die Bundesanwaltschaft hat am Donnerstag gegen den ukrainischen Staatsangehörigen Serhii Kuznietsov, zur Tatzeit Mitglied einer Spezialeinheit der ukrainischen Armee, Anklage vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg  wegen der Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines erhoben. Die Anklage spricht u.a. von einem Kriegsverbrechen gegen zivile Objekte. Kuznietsov sei der mit anderen ausgeführten Tat „hinreichend verdächtig“.

Man hatte allmählich denken können, dass die Anklageerhebung noch länger hinausgezögert werden könnte, um die Hintergründe der Sprengung der Pipelines, die ja von manchen Staatschefs begrüßt wurde, nicht noch während des Kriegs zu thematisieren. Die Ukraine verteidigt nach der Bundesregierung schließlich Europa und Deutschland und schützt, so lange der Krieg anhält, vor einem angeblich drohenden russischen Angriff. Aber man tut sich schwer damit, mittlerweile nach Ausstieg der Amerikaner als größter Unterstützer viele Milliarden an Steuergeldern in ein Land zu pumpen, das einn bedeutsamen Teil der deutsche Energie-Infrastruktur angegriffen und zerstört hat.

Nach einem Bericht der Washington Post vom Juni 2023 soll die CIA von einem europäischen Geheimdienst schon im Juni 2022 erfahren haben, dass vom ukrainischen Militär mit Tauchern einer Spezialeinheit ein Anschlag geplant worden sei. Die Bundesregierung sei informiert worden. Der sei aber abgeblasen worden. Die geplante Aktion soll mit Valery Saluschnyj, dem damaligen Oberkommandeur der ukrainischen Streitkräfte, abgesprochen gewesen sein (Warum hat die Bundesregierung den CIA-Bericht über ukrainischen Anschlagsplan auf Nord Stream verschwiegen?).

Die Bundesregierung informierte auch 2024 weder den Bundestag noch die Öffentlichkeit über die Ermittlungen. Sie behauptete noch im Juli 2024 in Antwort auf eine große Anfrage der AfD, dass keine „verlässlichen und glaubhaften Tatbekennungen gefunden oder ansonsten eindeutige Beweise ermittelt werden“ konnten. Vorläufige Ergebnisse wollte sie auch nach bald zwei Jahren nicht veröffentlichen, „da dies den Untersuchungszweck gefährden würde“. Warum wurde nicht erläutert. Dabei war der Europäische Haftbefehl für einige Mitglieder des ukrainischen Teams im Juni 2024 ausgestellt worden und die „ukrainische Spur“ bekannt gewesen

Die Anklageschrift, soweit sie von der Bundesanwaltschaft dargestellt wird, enthält keine neuen Einzelheiten, abgesehen von der stillschweigenden Entscheidung, dass die Andromeda-Geschichte aufgeklärt ist und keine anderen Möglichkeiten mehr verfolgt werden. Das betrifft vor allem das von Seymour Hersh vertretene Narrativ, das letztlich US-Präsident Biden, der bekanntlich zuvor Ex-Bundeskanzler Scholz offen mit der Zerstörung der Pipelines gedroht hatte, den Auftrag gab (US-Regierung ließ die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines ausführen).

Während der Marineübung Baltops 22 im Juni 2022 hätten Navy-Taucher vom U.S. Navy’s Diving and Salvage Center nach einem von der CIA ausgearbeiteten Plan und mit der Hilfe Norwegens die fernsteuerbaren Sprengsätze angebracht. Norwegen hatte ein eigenes Interesse, schließlich war man gerade dabei, die Baltische Gaspipeline zu eröffnen, die norwegisches Gas über Dänemark nach Polen liefert (Die Baltic Pipeline wurde einen Tag nach den Anschlägen auf Nord Stream eröffnet). Man wird sich erinnern, Polen hat die Ermittlungen behindert und den aufgrund eines Europäischen Haftbefehls verdächtigen Wladimir Schurawlew kurz festgesetzt, aber schnell in Freiheit entlassen. Der Richter kam zu dem Schluss: Die Zerstörung feindlicher Infrastruktur in einem Krieg ist keine Sabotage.

Die Frage wird sein, ob die „staatlichen Stellen“ benannt werden und ob der Prozess stattfinden wird

Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass der verdächtige Kuznietsov, der beim Urlaub in Italien festgenommen und schließlich an Deutschland ausgeliefert wurde, die Führung der siebenköpfige Gruppe aus mehreren Berufstauchern, einem Skipper und einem Sprengstoffexperten innehatte, die mit der mit gefälschten Ausweisen gemieteten Segelyacht Andromeda „größere Mengen militärisch verwendbarer Hochleistungssprengstoffe“ bis zum 22. September an den Tatort brachten.

Zum Hintergrund erfährt man allerdings weiter nichts über die Aussage hinaus, dass Kuznietsov mit anderen Militärs „im Auftrag staatlicher Stellen“ den Plan entwickelt hätten. Was damit näher gemeint ist, bleibt im Dunklen, ausgeschlossen wird wohl damit eine frühe Version, dass private Geldgeber dahinter stehen. Bojan Pancevski, Reporter beim Wall Street Journal, hat ein Buch zu dem Fall geschrieben, in dem er behauptet, dass sowohl die militärische als auch die politische Führung von dem Plan gewusst bzw. ihn angestoßen hätten. Auch Selenskij soll informiert gewesen sein, nach Warnung seitens der CIA aber zumindest pro forma befohlen zu haben, die Anschlagsplanung abzubrechen. Offiziell will er aber nichts davon gewusst haben. Militär bis hinauf zum damaligen Oberbefehlshaber Saluschnyi und Geheimdienste hat das offenbar nicht weiter gekümmert. Die Anschlagsorganisation wurde nach Pancevski unter Genehmigung von Saluschnyi fortgesetzt, zumal sie auch kaum Geld kostete.

Hersh hatte nach dem Schnellbesuch von Scholz in Washington am 3. März 2023 nach dem Anschlag davon gesprochen, dass eine Geschichte ausgeheckt wurde, um die amerikanische Verantwortung zu verdecken. Ich schrieb damals: „Es gab keinen gemeinsamen Auftritt vor der Presse, die auch ansonsten außen vor blieb. Über die Inhalte des Gesprächs, in dem es um den Ukraine-Krieg gegen sollte,  kann nur spekuliert werden, davor und danach lobten sich die beiden Regierungschefs, demonstrierten transatlantische Einigkeit und gegenseitiges Vertrauen. Seltsam war, dass kurz nach dem Treffen am 7. März zuerst die New York Times mit einem Bericht aufwartete, nach dem anonyme Quellen aus der Regierung auf eine ‚pro-ukrainische Gruppe‘ als mögliche Täter hinwies.“

War die noch dünne Geschichte an die NYT durchgestoßen worden, zumal die private Aktion auch die ukrainische Regierung entlasten sollte? Fast zeitgleich berichteten nach Informationen das ARD-Hauptstadtstudis, das ARD-Politikmagazins „Kontraste“, der SWR und die „Zeit“, die deutschen Ermittlungsbehörden hätten Informationen, nach denen eine Gruppe Ukrainer mit einer Segelyacht die Anschläge ausgeführt hätten (Vertuschen Scholz und Biden den Anschlag auf Nord Stream durch Cover Stories?). Die Plausibilität hakt vor allem daran, dass die Cover-Story schon vor den Anschlägen hätte umgesetzt werden müssen, sonst müssten alle Fakten fake sein. Und die Festnahme von Kuznietsov und die Klage gegen ihn würden auch nicht ins Bild passen, wenn es denn zu einem Prozess kommt.

AfD und BSW fordern Einstellung der Unterstützung der Ukraine

Die Frage wird sein, ob das Gericht sich auf den Nachweis beschränken wird, dass Kuznietsov mit seinem Team die Tat begangen hat, oder ob ermittelt wird, welche staatlichen Stellen verantwortlich sind. Das würde zu Verwerfungen mit Kiew führen müssen, daher ist zu vermuten, dass man sich auf die Täter konzentrieren wird. CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke haben die Anklageerhebung noch nicht kommentiert. Man darf vermuten,  dass dies wie bisher so bleiben wird, um die massive Unterstützung der Ukraine nicht zu gefährden (Warum kuscht Deutschland vor Kiew?).

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Die AfD hingegen fordert jetzt schon nach der Anklageerhebung, die auf staatliche Stellen als Auftraggeber verweist, dass sofort die Militärhilfe für die Ukraine eingestellt werden müsse. Tino Chrupalla in einer Erklärung: „Der Anschlag auf die Lebensader der deutschen Industrie muss schonungslos und lückenlos aufgeklärt werden. Dazu gehört in erster Linie, die Auftraggeber ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Auch vor der damaligen Führung der ukrainischen Armee und des ukrainischen Geheimdienstes darf nicht Halt gemacht werden. Nur so erfahren wir, ob weitere Staaten in das mutmaßliche Kriegsverbrechen gegen Deutschland verwickelt sind. Schon jetzt genügt die Evidenz, um jede Militärhilfe für die Ukraine einzustellen.“

BSW-Chefin Sahra Wagenknecht stößt ins selbe Horn und schreibt: „Die Bundesanwaltschaft hat den ukrainischen Hauptverdächtigen für die Nord-Stream-Sprengung jetzt wegen Kriegsverbrechen angeklagt. Was muss eigentlich noch alles passieren, bis die Bundesregierung endlich Konsequenzen zieht? Jeder weiß, dass die ukrainische Regierung, höchstwahrscheinlich Selenskyj persönlich, den Auftrag für diesen Terrorakt gegeben hat. Zum Dank für die Zerstörung unserer Energieinfrastruktur schickt Merz fröhlich immer weiter Milliardengeschenke nach Kiew, die dort im Korruptionssumpf versickern. Es reicht!“

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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39 Kommentare

  1. Schaut Euch den brandneuen Film „Nordstream-Die Sprengung“ an. Läuft im Berliner Kino Babylon noch 2 mal. Gestern war ich da zur Premiere. Obwohl ich dachte ich weiß schon alles gab es neue Infos für mich. Gibt auch eine Webversion mit Bezahlfunktion. 2 h Länge.

    1. Kann ich bestätigen,

      die Webseite zum Film lautet übrigens https://nordstreamfilm.de/ und hat 4 frei zugängliche Teaser
      6h Zugang kostet 8,99

      Interessant fad ich übrigens die Aussagen von Prof. Theodore Postol
      Prof. Theodore Postol, Professor für Physik am MIT und ehemaliger Berater im Pentagon, (Exklusivinterview am 6. Oktober 2025 in Berlin)

      An ihn hat sich Seymour Hersh bei der Befragung seiner anonymen Quelle gewendt, als um techniasche Fragestellung.
      Alle Antworten die die anoynme Quelle auf die von von Prof. Postol formulierten Zusatzfragen gegeben hat, haben nach Aussage von Prof. Postol von einer hohen Sach- Detailkenntnis gezeugt, die man nur haben kannm, wenn in der Vorbereitung und Umsetzung der Sprengung einbezogen war.

      Könnt Euch ja selbst davon überzeugen.

      1. > Interessant fad ich übrigens die Aussagen von Prof. Theodore Postol

        Von Postol las ich das erste Mal anlässlich der Giftgas-Raketen in Syrien. Seither fällt er mir immer wieder dadurch auf, dass er die bekannten Tatsachen als Wissenschaftler kommentiert und einen erheblichen Teil der Propaganda und oder auch den Wunschvorstellungen aller Seiten die Luft raus lässt. Das galt für die Zielgenauigkeit der GPS-freien iranischen Raketen in Israel, der „Zuverlässigkeit“ des Patriot-Abwehrsystems, der „Zerstörungskraft“ der Oreschniks ohne Sprengkopf u.Ä.

        Er tritt immer als etwas zerstreuter Professor auf, aber was er dann vermittelt, ist stets fundiert und nimmt meistens nichts links und rechts seiner wissenschaftlichen Perspektive wahr.

        Zu den Patriots sagt er zum Beispiel, dass wenn diese die anfliegende Raketen treffen, aber nicht den Sprengsatz selbst, fliegt der Sprengsatz einfach weiter und explodiert dann meist beim Auftreffen. Perfekterweise müssten Abfangraketen den Sprengsatz treffen, was aber eher nicht so oft der Fall ist. Je schneller die Raketen, umso seltener und bei Hyperschallraketen insgesamt gar nicht.

        Für den kriegslüsternen Westen ist das, als würde man sagen, dass die Schutzwirkung des genialen Impfstoffs gegen die neue Virusvariante nichts hilft. Wenn die Info überhaupt durchdringt, ist sie Fakenews.

    2. Kann ich bestätigen,

      die Webseite zum Film lautet übrigens https://nordstreamfilm.de/ und hat 4 frei zugängliche Teaser
      6h Zugang kostet 8,99

      Interessant fad ich übrigens die Aussagen von Prof. Theodore Postol
      Prof. Theodore Postol, Professor für Physik am MIT und ehemaliger Berater im Pentagon, (Exklusivinterview am 6. Oktober 2025 in Berlin)

      An ihn hat sich Seymour Hersh bei der Befragung seiner anonymen Quelle gewendet, als es um technische Fragestellungen ging.
      Alle Antworten, die die anoynme Quelle auf die von von Prof. Postol formulierten Zusatzfragen gegeben hat, haben nach Aussage von Prof. Postol von einer hohen Sach- und Detailkenntnis gezeugt, die man nur haben kannn, wenn man in der Vorbereitung und Umsetzung der Sprengung einbezogen war.

      Könnt Euch ja selbst davon überzeugen.

  2. Da wird nichts bei rauskommen weil nicht rauskommen darf wer wirklich hinter den Terrorakt stand, Drahtzieher, Beteiligte, soviel dürfte doch klar sein!

    Inwieweit Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz möglicherweise darin verstrickt sein könnte wird erst gar nicht erwähnt.

    Hat Selensky der deutschen Führungsriege nicht einfach nur einen Gefallen getan? Weg vom russischen Gas, hin zur 96-prozentigen Abhängigkeit von den USA?

    1. „Hat Selensky der deutschen Führungsriege nicht einfach nur einen Gefallen getan? Weg vom russischen Gas, hin zur 96-prozentigen Abhängigkeit von den USA?“

      Das halte ich für die wahrscheinlichste Variante. Wie lange und mit welcher Begründung hätte man sonst die Betriebserlaubnis für NS2 noch hinauszögern können, während man über die böswilligen Russen klagte, die sich „weigerten“, über NS1 Gas zu liefern (während man sie gleichzeitig sanktionierte).
      Klammheimlich dürften sie den Saboteuren das Bundesverdienstkreuz verleihen wollen.

  3. Und sicherlich werden wieder ganz viel geglaubt haben das es niemals zu so einer Anklage kommen kann weil geheime Mächte (Deep State, Soros, Amis, usw.) das ganz bestimmt verhindern werden.

    Aber schauen wir mal was dabei raus kommt.

    Super-Putin hat direkt nach der Nummer UK beschuldigt, lag der etwa falsch oder hat der etwa gelogen?

    1. Was „ganz viele“ geglaubt haben, entzieht sich nicht nur meiner Kenntnis. Das Ding ist jedenfalls gesprengt und das Ziel derer, die dies zu verantworten haben, erreicht. Dass dazu noch viele, eine Menge Vaseline verwendende, Politiker sich vor Freude kaum überkriegen, ist ja schon die Norm. (An anderer Stelle freuen sich diese ehrbaren Leute ja auch über jeden Getöteten der richtigen Seite). Ob die Sprengung aufgeklärt wird, mit all den Strippenziehern und Verwicklungen, bezweifle sicher nicht nur ich.
      Ein paar Hallodries, die nicht rechtzeitig hinterm Baum verschwinden konnten, wird es ein wenig erwischen. Die kommen dann in irgendeiner Ahnengallerie zu Ehren.

    2. Das ist ein Scheinverfahren.
      Die wirklich Schuldigen kommen davon: also ist es so, wie lt. ihnen „viel geglaubt haben“.

      1. Und dieses „Verfahren“ wird ausgehen, wie das Hornberger Schießen. Das Problem ist, daß „der Hauptschuldige“ nicht so frei sein wird, den ganzen „Tathergang“ zu beschreiben. Damit bleibt dem Gericht die undankbare Aufgabe, einen Prozeß ohne belastbare Beweise zu führen. Es wird einen „Freispruch zweiter Klasse“ geben, und damit werden die Medien den Fall für abgeschlossen erklären.

    3. Zitat: „Und sicherlich werden wieder ganz viel geglaubt haben das es niemals zu so einer Anklage kommen kann …“
      Ganz im Gegenteil: Wer noch etwas Gehirn in der Birne hat, hat nicht nur geglaubt, sondern gewußt, dass es genau zu so einer Farce-Anklage kommt, weil die Strippenzieher („geheime Mächte“) durch gütliche Einigung auf ein Bauernopfer das Auffinden und Bestrafen der wahren Schuldigen ganz bestimmt zu verhindern wissen.
      Die Geschichte mit der Andromeda-Yacht ist deshalb genau so nebulös wie die gleichnamige Galaxie (natürlich nur rein zufällig)
      Da brauchen wir auch nicht mehr „schauen, was dabei rauskommt“.
      Denn wir wissen, dass es völlig belanglos ist, ob das schauspielernde Bauernopfer nun freigesprochen oder verurteilt wird.
      Das zugehörige Drehbuch läßt beide Möglichkeiten zu, denn sie tangieren nicht die Strippenzieher.

    4. Nun, die Sache ist eigentlich ganz einfach, selbst einem Grundschüler sollte klar gemacht werden können:
      – entweder es waren, wie der bestes Investigativ-Journalist aller Zeiten schon recherchierte die USA, die die Sprengsätze während Baltops 22 platzierten und dann mit Unterstützung durch UK und N im September 22 per Flugzeug fernzündeteen
      – oder es waren darin noch weitere NATO-Verbündete verstrickt, wie zum Beispiel Dänemark und Polen, sowie das Kiewer Regime.

      Cui bono!

      Das lässt in beiden Fällen nur die logische Konsequenz zu, sämtliche Milliardenüberweisungen an die Ukraine umgehend zu stoppen, die durch Kürzungen und massive Steuererhöhungen von unseren Bürgern abgepresst werden, sowie sämtliche LNG-Lieferungen aus den USA zu stoppen, sobald die verbliebene NS1-Pipeline wieder in Betrieb gegangen ist, worum Merz Putin bitten muss, sowie geplante Großaufträge an den MIK in den USA, also Patriots und F-35 umgehend zu canceln.
      Das wäre nach Logik und menschlichem Verstand die Konsequenz aus dem Staatsterrorakt, der da in der Ostsee gegen die deutsche Wirtschaft und gegen jeden Bundesbürger verübt wurde.

  4. Eines muss man neidlos anerkennen: Die Ampel hatte offensichtlich einen hervorragenden Kontakt zum Rektum der damaligen US-Regierung.

  5. Die Justiz ist eine angebliche Säule, fest verankert, im demokratischen System.
    Erstaunlich ist das die Justiz heutzutage, alle maßgeblichen nationalen oder darüber hinaus supranationale rechtsprechungen, total ignoriert.
    Diese Justiz ist von der demokratischen Säule, zu einem ‚Funktionär‘ für angebliche Staatsinteressen gehörig geworden.
    Der EugH hat gerade auch ein ’souveränes’Urteil ausgesprochen über eine angebliche „RT Verschwörung“, verbreitet über ein deutschen Blog…

    Diese sanktionierende EU, sanktioniert Russland und im gleichen Augenblick, vermehrt sanktionierte Energie zu beschaffen…
    Was ist das Europa für ein Irrenhaus?
    Ach, man sollte auch noch den Monopolanstalten in Deutschland erwähnen, die über private staatliche finanzierte „Start-ups“, ihre eigene Bevölkerung ausspioniert, falls diese vom ’staatlichen verordneten Narrativ’agieren…
    Ja mei, die Demokratie des einstigen vermittelten Verständnis, ist auf abwegige Gründe vor sich.
    Denn Demokratie ist im wahrsten Sinne des Wortes, ein Instrument, wie ein Gummi ist, extrem elastisch.
    Hach, ich habe im Wust meines Nihilismus vergessen, über was dieser Artikel referierte, ja es waren ganz ganz ganz sicher eine Yacht mit motivierten Personal….
    Grimms Märchen hatten damals Inhalte gegeben, das die Menschen etwas Hoffnung erstrebten, aber heute sitzt die Menschheit da, wie annodazumal. Warten auf das Ende der Zeitenwende, damit Generation A ins Leben gerufen wird.

  6. Das Bild zeigt einen bekannten Kriegsverbrecher zusammen mit seinem Haupt-Sponsor, der inzwischen vermutlich auch mehrfacher Tatbeteiligter ist.

  7. Schönes Ablenkungstheater.

    Die USA als unser „ganz toller grosser Bruder“ müssen scheinbar um alles in der Welt herausgehalten werden.
    Darum hat man ein paar Sündenböcke gefunden, denen man es anhängen will..

    Das erinnert mich an die Ermittlungs- und Gerichtsverfahrensfarce in Sachen MH17, wobei dabei der Hauptverdächtige des Abschusses – die Ukraine – noch offiziell dabei war, und ein Vetorecht hatte.

    Bei der Nordstreamsprengung sind die USA im Hintergrund mit dabei, und haben dieses wunderhübsche Scheinverfahren sicher mit ausgeheckt.

    Mir scheint, dass alle, die Deutschland schaden von der Bundesregierung hofiert und als „ganz toll“ gesehen werden: vielleicht kann man davon ableiten, welches Ziel die aktuelle deutsche Regierung mit Deutschland hat?

    1. Ich dachte MH 17 waren die Seperatisten mit Hilfe der Russen?!
      „Hurra wir haben ein ukrainisches Transportflugzeug abgeschossen! “
      Als sich dann herausstellte, dass ein ziviles Passagierflugzeug abgeschossen wurde hieß es auf einmal: „Die Ukrainer waren das!“

      1. Dieser Funkspruch kann ja auch wieder eine false flag Operation gewesen sein. Man weiß es nicht. 123…..100 geschafft.

      2. Falsch gedacht. Besser informieren wäre angesagt.

        Wenn es so einfach gewesen wäre, warum hat dann das angebliche Ermittlungsteam jahrelang ermittelt, und hatte die Ukraine noch ein Vetorecht dazu?

        Der ganze „MH-Prozess“ stinkt aus allen Löchern nach einer Aktion des Westens gegen Russland, ohne Realitätsbezug (was Propaganda natürlich meist auch vermeidet).

        Die malaysische Regierung war ja auch zu den Ermittlungen eingeladen, und kam zu der Feststellung, dass man dort keineswegs danach getrachtet hat, den Vorfall aufzuklären.

      3. Die Brandspuren im Wrack von MH17 zeigen eindeutig dass die verbreitete Abschusslegende durch eine BUK Rakete falsch ist. Das Flugzeug wurde zuerst zwischen den Flügeln (Triebwerk) getroffen, das Flugzeug fing Feuer und das Feuer breitete sich von Flugzeugmitte nach vorn und hinten aus. Erst danach wurde das Cockpit beschossen, die Piloten waren da wahrscheinlich schon tot. Sehr wahrscheinlich ein Abschuss durch ein anders Flugzeug mit Bordkanonen.

  8. Was von dem Prozess und der Geschichte zu halten ist, sieht man nicht zuletzt daran dass die Anklageerhebung vielen Zeitungen keine Meldung und selbst der Berliner nur eine Randnotiz wet war.
    Man will das Thema erst gar nicht ins Bewusstsein bringen.
    Wenn dann, wie ich antizipiere, die Verteidigung auch nicht die Hersh Version ins Spiel bringen wird, werden wirs noch dicker sehen.
    Im Übrigen kann man es so sehen dass die (Nicht)reaktion des Landes auf den Anschlag den Niedergang letztlich ausgelöst, bzw massgeblich beschleunigt hat. Alle Welt kann sehen dass das Land nicht regiert sondern von lokalen Kolonialverwaltern abgewickelt wird.

    1. Besonders auffällig war (und ist) die Nichtreaktion der sogenannten Wirtschaft, die nicht müde wird, sich über die seitdem ach so hohen Energiepreise zu beklagen.

  9. Kleiner sachdienlicher Hinweis:

    Segelboote haben einen Kiel, sonst könnte man damit nicht gegen den Wind kreuzen (der Kiel erzwingt den Geradeauslauf, wenn der Wind schräg von vorn kommt).
    Auch unter Motor sind Segelyachten daher schlecht manövrierbar und daher denkbar ungeeignet, wenn es darum geht, das Boot längere Zeit gegen Wind und Strömung an einer Position zu halten.

    1. Als Segler bin ich persönlich nicht der Meinung, dass ein Motorboot besser bei Wind und Welle auf einer Position zu halten ist als ein Segelboot unter Motor. Mit einem Stützsegel kann ein Segler sogar durchaus deutlich ruhiger in der See liegen als ein Motorboot.
      (ähnliches Gewicht und ähnliche Windangriffsfläche beider Boote vorausgesetzt.)

      1. Ja, mit einem Stützsegel kann ein Boot ruhiger in der See liegen. Aber es ging mir um das Halten der Position, an der getaucht wird. Wind, Strömung und Wellengang kommen durchaus aus unterschiedlichen Richtungen.

        Und eine Miet-Yacht wird keine Elektronik an Bord haben, die geeignet wäre, das Schiff automatisch an einer Position zu halten; da müsste sich also ständig jemand am Ruder abmühen. Bei Arbeitsbooten wird es so was geben.

  10. Das Ganze ist so was von lächerlich, wenn es in Wahrheit nicht tief traurig wäre, was sich da abspielt. Kann man die Politik in Deutschland oder die Gerichte oder die Medien oder irgend was noch ernst nehmen in diesem Lande. Weniger Rückgrat wie Deutschland gibt es nicht auf diesem Planeten.

  11. Ist irgendwo davon die Rede, daß entweder die Verteidigung oder die Anklage Zeugnisse der dänischen und schwedischen Marine und Polizeibehörden, bzw. der zuständigen Staatssekretäre einzuverlangen gedenkt? Die haben die Tatortspuren aufgenommen, untersucht, Trümmer beseitigt und nach eigenen Angaben Sprengstoffspuren forensisch untersucht.
    Obendrein sollten sie nominell mindestens einen Sprengsatz gefunden haben, der versagt hat.
    Nee, nech?

    1. Die Dänen könnten überdies die Frage beantworten, was der zum „privaten Forschungsschiff“ umgebaute, britische Hochseeschlepper namens „K(!)apitän (Sowieso)“ (vollständiger Name vergessen) zwei bis drei Tage lang im militärischen Sperrgebiet zu schaffen gehabt hat, das um die Leckstellen deklariert wurde, während in dieser Zeit weder die dänische noch schwedische Marine vor Ort tätig geworden ist. Mindestens drei mal ist das Schiff in einen Bornholmer Hafen eingelaufen, dem Anschein nach, um Bergungsgut abzuladen.
      Das war eine Osint-Info, die über einen Trakkingdienst überprüfbar gewesen ist, weil die „Kapitän S“ am ersten Tag ihren Transponder nicht ausgeschaltet hatte, und an den Folgetagen nur zur Zeit ihrer (Bergungs-)tätigkeit, nicht auf dem Weg vom und zum Einsatzgebiet von Bornholm.

    2. Seit mein Blog vor zwei Jahren gehackt worden war, fasse ich meine Archivfestplatte nicht mehr an, weil ich keinen sauberen Rechner habe. Deshalb ist es mir nicht gelungen, den (damaligen) Namen des britischen Schiffes wiederzufinden.

      Aber ich habe ein paar andere Sachen wiedergefunden, die meinen EP illustrieren:
      https://overton-magazin.de/top-story/sprich-nicht-ueber-nord-stream-soll-devise-europaeischer-regierungen-sein/#comment-31731
      und eine mit jeder Menge Salz zu genießende Bestandsaufnahme vom März 2023:
      https://www.geopoliticalmonitor.com/nord-stream-sabotage-the-evidence-so-far/

      Von politischem Interesse – im Unterschied zu kriminologischem und politologischen – ist der ganze Zirkus sowieso nicht.
      Die wahrscheinliche Täterschaft des UK und das spezielle EU-Interesse, sie zu verdecken, ist halt eine Phase, eine Episode im Kampf um Bestimmungsmacht in der NATO speziell und um eine militärpolitische Führung in dem Trumm, das zwar historisch ein „Imperium“ ist, fallweise auch als solches auftritt, aber politökonomisch keines sein kann, weil das Hemd der konkurrierenden Selbstbehauptung der beteiligten westlichen Nationen auf dem Weltmarkt gegeneinander den nationalen Eliten weit näher ist, als eine Behauptung ihres historischen „westlichen Blocks“ gegen China und dessen ausgreifende Wirtschaft- und Bündnispolitik. Letztere ist dadurch die nahezu monopolistische Domäne der westlichen Soldateska und ihres Verbundes in der NATO geworden.

      Die Hinnahme der Sprengung seitens der EU hält die militärpolitische Einheit des Imperiums als eine notwendige Basis für den Fortgang der erbitterten Konkurrenz aufrecht, namentlich die Möglichkeit einer Neuangliederung des UK an die EU-Administration, und umgekehrt wäre selbst eine forensisch erwiesene Täterschaft von Beauftragten des UK nichts weiter, als spezifisch historische Erscheinungsform einer viel breiter gestreuten Interessenlage, die, wie vier Jahre später zu erkennen, die EU, die deutschen Bundesregierungen und zahlreiche andere Stellen einschließt.

      Insofern kann man das Thema auch weitgehend verlustlos ruhen lassen.

      1. Würde sich der Punkt mit der ostentativ großen Sprengladung nicht mit den Gegebenheiten vor Ort erklären lassen?
        Bzw, warum überhaupt generell aufwendig Schneid- oder Hohlladungen direkt auf den Pipes anbringen wenn man mit einer abgelegten massiven > 500 kg Ladung sicher gehen kann?
        Zumal man auf das zurückgreift was man hat, und trainiert und mit dem man Erfahrung sammeln kann.
        In welchem Fall würde denn ein „diskreteres“ „chirurgischeres“ Vorgehen hier oder generell irgendwo sinnvoller sein, wenn es darum geht, unter Wasser Infrastruktur sicher zu zurstören?
        Mich überzeugt das Argument im verlinkten Kommentar weniger. „Visitenkartencharakter“ hat es dennoch.
        Die großen Ladungen sprechen im Übrigen für mich als Laien generell gegen eine manuelle Anbringung,
        und eher für Unterwasserdrohnen die man auch gegen anderes einsetzen kann.

        1. Es kommt halt drauf an, wen du mit „man“ meinst. Russen hätten die Pipelines simpel von innen sprengen können, und so absurd das Narrativ „Putin“ auch ist, mit Hohl- oder Trennladungen wäre sehr sicher gestellt, daß es keine Spuren geben könnte, die „von Putin weg“ weisen. Stattdessen haben wir eine wochenlange, militärisch und geheimdienstlich unantastbare Säuberungsaktion und keinerlei vorweisbare Spuren, obgleich es zwingend welche gegeben haben muß.
          In der gegebenen Wassertiefe wäre die Ausbringung adäquater Ladungen mit Tauchgerät, wie sie in der offshore-Technik verwendet werden, ein Kinderspiel im Vergleich zu dem Aufwand, der mit den großen Ladungen, namentlich ihrer Platzierung getrieben worden ist, und das stichhaltigste Argument ist sowieso:
          Der „Whamms“ hat nichtmal getaugt! Eine Röhre blieb intakt, weil bei der Platzierung mindestens einer Ladung ein kapitaler Fehler gemacht wurde. Da wurde ungebührlich rasch entschieden und gehandelt, das ist einer der Gründe, warum ich es ein „Abschiedsgeschenk Boris Johnsons“ geheißen habe.

          1. Verstehe.
            Zur Archivfestplatte, falls Du etwas Geld übrig hast und genug Muse, und die Platte USB ist, könntest Du Dir einen Raspberry Pi besorgen, der zwar per se auch unsicher ist, aber 1. exotischer weil ARM Linux, u 2. sein OS austauschbar auf SD Karte hat. Mit dem könntest Du die dann sichten, in Quarantäne.
            Du brauchst: Raspberry 3 B / 4 (oder höher), Tastatur, Maus, SD Karte, USB Stick evtl.
            Kosten unter 100,-, evtl sogar unter 50,- wenn gebraucht. Nur so als Anregung für den Fall.

      2. Weil es hier grad um Terrorismus aus einem europäischen Inselstaat geht … ich hab einen Link zum EHEC / EaggEC – Thema (2011) wiedergefunden, der noch arbeitet:
        https://www.nr23.net/govt/spray.htm

        Außerdem eine Info, die ich neulich vergessen hatte, zu erwähnen:
        EaggEC hat lt. amtlicher Mitteilung des BfR von 2011 ausschließlich humanes Erregerreservoir:
        https://scilogs.spektrum.de/fischblog/ehec-als-biowaffe/#comment-5841
        „Gurke“, „Sprossen“, alles Dünnpfiff!

        (@name, danke für den Tipp, im Moment ist meine Begeisterung für Archivarbeit (für wen oder was?) nahe Null, aber vielleicht ändert sich das mal.)

        1. Das Archiv ist doch wertvoll für die postapokalyptische Geschichtsschreibung…
          Wieviele Menschen haben sich temporär Link- und Dokumentsammlungen angelegt und sie dann doch aufgegeben?
          Bald wird man von all dem überhaupt nichts mehr finden.
          Wird man „KI“ fragen hat es nie existiert.

      3. „Deshalb ist es mir nicht gelungen, den (damaligen) Namen des britischen Schiffes wiederzufinden.“

        K.I. hat geholfen.

        Minerva lautet der Name.

  12. Eine komplette offizielle Verschwörungstheorie. Wirklich neu ist das auch nicht, fast das selbe 100%-Niveau an Infiltration und Übernahme war ja schon beim Herrhausen-Attentat erreicht. Damals gab es noch die verwirrten Einzeltäter, die bis zum Schluss nicht gerafft haben, was mit ihnen wirklich passiert ist. Heute glauben die Marionetten zu wissen, dass sie nach ein paar Jahren in die Südsee verschwinden werden… Deshalb wäre es wichtig, diesen Känguru-Prozess und die ihm anhängende institutionelle Korruption ebenso wie das Schicksal der Täter-Darsteller detailliert für die spätere Geschichtsforschung zu dokumentieren.

  13. Schon mal was vom Andromedanebel gehört.
    Nomen est Omen.
    Die Fakegeschichte hört leider nicht auf.
    Und wird immer wieder aufgewärmt

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