Kriegsdynamik ist volatil, Eskalation führt zur Intensivierung

Schlosswald bei Ypern im Oktober 1917. Bild: Australian War Memorial collection number E01220/gemeinfrei

Wissenschaftler haben versucht herauszufinden, aus welchen Gründen manche Kriege außer Kontrolle geraten und sich nicht nur hinziehen und größer, sondern auch schlimmer und kostspieliger werden. Wir haben gerade die zwei Kriege in der Ukraine und gegen den Iran. Der erste findet kein Ende und überzieht nun das gesamte Territorium beider kriegführender Länder mit dem Krieg, der andere war ebenfalls wie der Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine als eine Art Blitzkrieg gedacht, der Iran von seinem klerikalen Regime befreien und eine Israel/USA-freundliche Marionettenregierung einsetzen sollte. Dass solche Hoffnungen der Kriegsführer zu langen und letztlich ergebnislosen Kriegen mit vielen Opfern führen können, hätte man an den Afghanistan- und Irak-Kriegen sehen können.

Ausgangspunkt für die Fragestellung war diese Situationsbeschreibung: „2026 haben die Kriege zwischen Staaten den höchsten Stand seit Ende der 1980er Jahre erreicht. Die heutigen Konflikte sind zahlreicher, stärker internationalisiert und tödlicher als jemals zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg.“ Und es wird für durchaus möglich gehalten, dass demnächst ein großer, ein Weltkrieg ausbrechen könnte. Es wäre natürlich auch für Kriegsbefürworter interessant zu wissen, in welche Dynamik ein Krieg unter bestimmten Bedingungen eintreten könnte. Es geht also weniger darum, wie Kriege und Bürgerkriege ausbrechen und wie sie enden bzw. beendet werden, sondern wie sie sich über die Zeit entwickeln, ob sie klein und überschaubar bleiben, ob sie aus bestimmten Gründen explodieren oder irgendwann einschlafen.

Die Wissenschaftler sind von drei alternativen Möglichkeiten ausgegangen, wie große Kriege nach Daten von Correlates of War (COW) und PRIO Battledeaths Dataset (PBD), gemessen an der Zahl der Opfer im Kampf als Indikator für die Größe, entstehen können: Sie beginnen bereits mit schweren Kämpfen, sie nehmen über lange Zeit an Heftigkeit zu oder sie eskalieren in ihrer Intensität über die Zeit hinweg. Um das zu überprüfen, haben sie für ihre in den ScienceAdvances erschienene Studie 299 Bürgerkriege und 22 zwischenstaatliche Kriege, für die entsprechende Daten vorliegen, zwischen 1946–2008 untersucht. Bürgerkriege dauern normalerweise länger als zwischenstaatliche Kriege und fordern weniger Opfer.

Die Studie greift auf den Ansatz zurück, den der britische Mathematiker (und Pazifist) Lewis Fry Richardson verfolgt hat, um Kriege, aber auch andere Gewalt mit mathematischen Mitteln als Phänomen zu verstehen, vor allem in dem posthum erschienenen Buch „Statistics of Deadly Quarrels“. Richardson hat mehrere Hypothesen aufgestellt, beispielsweise dass die Intensität eines Konflikts auch von der Länge der Grenzen der gegnerischen Länder abhängt oder davon bestimmt wird, dass unterschiedliche Religionen in den Staaten dominieren. Ökonomie soll aber kein größerer Faktor sein. Nach dem Gesetz von Richardson folgt die auf der Zahl der im Kampf Getöteten beruhenden Größe von Kriegen dem Potenzgesetz einer Pareto-Verteilung. Normalerweise kommen kleine Kriege häufig vor, aber durch manchmal kleine Ursachen können sie explodieren. Je größer die Kriege werden, desto mehr Opfer fordern sie, wie die beiden Weltkriege beweisen.

Nach dem Modell der Wissenschaftler werden Kriege nicht groß, weil sie mit hoher Intensität beginnen oder einfach lange dauern, sondern wenn die Kämpfe eskalieren und intensiver werden. Man wird natürlich gleich die Kriege in der Ukraine und gegen den Iran im Hinterkopf haben, die beide mit großer Intensität begannen. Der Ukraine-Krieg ist mit der Zeit kalkuliert eskaliert worden, indem rote Linien überschritten wurden, und scheint auf beiden Seiten hohe Opfer und Kosten zu verlangen, der Krieg im Iran köchelt mit der permanenten Androhung, aber nicht Umsetzung von Eskalation noch eher vor sich hin, könnte aber bei einer Eskalation eben auch zu einem heißen Krieg werden.

Die Wissenschaftler ziehen aus ihrer Studie das Ergebnis: „Eine Eskalationsdynamik mit hoher Varianz – also große Schwankungen in der Intensität der Kämpfe – scheint ein generelles Merkmal bewaffneter Konflikte zu sein. Während die meisten Konflikte Phasen relativer Stagnation aufweisen, birgt jedes weitere Jahr der Kämpfe ein Ex-ante-Risiko von etwa 10 %, dass sich die Schwere des Konflikts verdoppelt, sowie ein Risiko von etwa 1 %, dass sie sich um eine Größenordnung erhöht.“

Eskalation verursacht große Kriege, wenn diese eine gewisse Zeit andauern. Das betrifft vorwiegend zwischenstaatliche Kriege, da sie um Unterschied zu Bürgerkriegen weniger Selbstbeschränkungen unterliegen, Personal durch Mobilisierung und Ressourcen durch Steuererhöhungen und Verschuldung beschaffen und sich durch Allianzen oder geografische Nähe vergrößern können. Obwohl die meisten zwischenstaatlichen Kriege begrenzt bleiben, intensivieren sich manche durch Eskalation, aber auch deswegen, weil bei ihnen eher die bei Bürgerkriegen herrschende Bremse fehlt. Diese haben die Tendenz sich abzuschwächen, wenn der Konflikt groß geworden ist, während zwischenstaatliche Kriege ständig das Risiko zur unbeschränkten Gewalt in sich tragen.

Das Problem der Analyse ist allerdings, was eingeräumt wird, dass die Entwicklung nur von Jahr zu Jahr beschrieben wird. Daher kann sich eine beobachtete Eskalation aus einem Vorfall ergeben oder die Konsequenz einer Reihe von Schritten sein. Interessant ist auch im Hinblick auf die beiden aktuellen zwischenstaatlichen Kriege, dass nach den Wissenschaftlern durch die Kämpfe zunehmenden Informationen über den Gegner, wozu auch falsche Unterschätzungen gehören, wie sie auch heute immer eine Rolle spielen, zu keiner Deeskalation und zu keiner erhöhten Bereitschaft für Verhandlungen führen. Das Weiterführen des Krieges erscheint trotz besseren Wissens über die Folgen die bessere, weil wahrscheinlich einfachere Option: „Wenn das Lernen die Dynamik innerhalb eines Krieges dominieren würde, dann sollten (unter der Voraussetzung, dass der Krieg andauert) die Kämpfe an Intensität verlieren, sobald die Unsicherheit abnimmt und die Bandbreite akzeptabler Kompromisse zunimmt. Stattdessen lässt die Gewalt nicht nach, und im Verlauf eines Krieges sind starke Sprünge in der Intensität nach wie vor ebenso möglich.“

Doch mit der Quantifizierung von Kriegen lässt sich nur argumentieren, dass Eskalation ein schlechter Maßstab ist, aber kein Weg aufzeigen, wie Kriege zu verhindern wären oder beendet werden könnten. Vorhersagen lässt sich auch nicht, ob Kriege explodieren werden, aber was die Studie festhält, ist eine Warnung: Auch scheinbar begrenzte und kontrollierbare militärische Konflikte können zu schweren Kriegen mit vielen Toten führen. Die Kriegsdynamik ist volatil, sie ist nicht vorherzusagen, auch wenn die meisten Kriege „klein“ bleiben, und weil es im Unterschied zu Bürgerkriegen bei zwischenstaatlichen Kriegen keine inhärente Begrenzung gibt (weil etwa das Völkerrecht nicht greift), kann im Grunde jeder „kleine“ Krieg plötzlich durch Eskalation zu einem großen werden.

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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28 Kommentare

  1. Na ja, da lässt sich natürlich viel analysieren. Wirkt stellenweise auf mich so, als wäre Krieg ein unabhängiges Phänomen, das plötzlich auftaucht, dann auf die beiden Kriegsparteien einwirkt und sich in Folge dann zu etwas anderem entwickelt. Zu dies oder jenem, mit einer Wahrscheinlichkeit von x% zu einem Krieg plusplus, nach dem Gesetz von Parato könnte er schlimmer, wenn im Winter kein Schnee fällt, usw.

    Man könnte zum Krieg in der Ukraine auch salopp formulieren: Ein Krieg zieht sich insbesondere dann in die Länge und wird schlimmer, wenn eine Seite ihn nicht beenden will.

    Etwas ernsthafter und was noch ergänzt werden sollte: Je länger so ein Krieg dauert, desto höher werden die versunkenen Kosten. Dieses Prinzip bezieht sich ja nicht ausschließlich auf Geld. Zum Beispiel kann eine Trennung von einem langjährigen Partner allein schon deshalb sehr schwer sein, weil bereits viel Lebenszeit (=Kosten) investiert wurde.

    Je höher die in einem Krieg versenkten unterschiedlichen Kosten werden, desto psychologisch schwieriger wird es, ihn aufzugeben. Es wurden Milliardensummen versenkt, es sind schon so viele gestorben, man hat hundertmal gesagt, der andere darf nicht gewinnen, es droht Gesichtsverlust, sollte das nicht eintreten. Man hat sich selbst kasteit, den anderen sanktioniert und sanktioniert und abermals sanktioniert. Aber auch auf der anderen Seite ist der Einsatz inzwischen sehr hoch. Wobei ich das Gefühl habe, der Westen ist inzwischen klar überinvestiert, das bewegt sich in Richtung Selbstzerstörung.

  2. Im Fall des Ukrainekriegs hatte ich ganz an Anfang den Eindruck, dass er relativ schnell wieder hätte beendet werden könnte, später die Vermutung, dass sich nach etwa zwei Jahren abzeichnen müsste, ob er bald zu Ende geht, und seitdem, die Erkenntnis, dass er noch Jahrzehnte dauern könnte. Wenn offene Kriegswirschaft praktiziert wird, können Kriege aufgrund von ständigem Zufluss an Ressourcen theoretisch ewig fortgesetzt werden. Gut, man könnte einwenden, dass das Personal irgendwann knapp wird, aber die Afghanen sind ja auch nicht ausgestorben.

    Und da ist dann noch die Sache, dass der Mensch ein gewisses Bedürfnis an Stabilität hat. Es kann einen Krieg am Leben erhalten, gerade weil er zu einer Form von Stabilität wird, auch wenn man sich eigentlich etwas besseres vorstellen kann. Nur dauert es zuweilen sehr lang, bis die Einsicht reift, dass der Krieg für einen selbst gar keinen Sinn mehr ergibt.

  3. Über tatsächliche Eskalationen hat derweil Luca Schäfer unter dem für meine Begriffe etwas irreführenden Titel „Iran: Der neue Wirtschaftskrieg zielt auf Peking“ berichtet (ich denke, die Eskalation zielt auf die Heimatfront).
    Eher nebenbei ist darunter ein Bericht über eine kinetisch untermauerte Kriegserklärung Tel Avivs an Ankara um die Frage, wer die militärische Hoheit über Syrien habe. Der US-Botschafter in Ankara und US-Syrien-Gesandte Tom Barrack hat diese Kriegserklärung sehr buchstäblich ernst genommen, wie Nick Brauns in dem Artikel „Warnschuss“ für die Junge Welt berichtete, eine Darstellung, die gleichwohl klare anti-türkische Schlagseite hat.
    Ich werde den Geschichten vielleicht am Wochenende etwas nachgehen, bis dahin könnte mir das ja hier jemand abzunehmen versuchen.

  4. Zu dem was u.a. in der West-Bank und in Gaza passiert (21.08.2026):
    Das Militär erschiesst Fathi Zedan Khazem in seiner Wohnung vor den Augen seiner Familie. Der Sanitäter oder Ärzte wurden mehrere Stunden nicht an den Schwerverletzten gelassen. Das Militär hat zwei seiner Söhne vor vier Jahren ebenfalls im Zuhause erschossen (Jenin, die Söhne hatten Angriffe verübt). Das Militär hat einen Vierzehn-jährigen in den Rücken und in die Brust geschossen; der Verletzte wurde in ein Krankenhaus zur Behandlung gebracht (südlich von Jenin). Die Siedler haben am Vortag von der Jabara Brücke auf vorbeifahrende Kraftfahrzeuge mit Steinen geworfen (südlich von Tulkarm, keine Verletzten). Die Siedler haben in Al-Mughayyir, nordöstlich von Ramallah Steine auf Kraftfahrzeuge geworfen (Sachschaden, das Militär hat die Zufahrt eine zeitlang geschlossen). Die Siedler haben einen 45-jährigen Mann durch das Pfeffer-Spray sprühen im Gesicht verwundet (Shuafat-Viertel in Betlehem).
    Die Siedler haben in Sair, nordöstlich von Hebron Karim Sanad Shalaldeh, 17 Jahre erschossen. Eine grosse Gruppe von Siedler haben die angegriffen und geschossen. Ein Siebszgjähriger wurde angeschossen und ein Zuhause angezündet. Es wurde Muhammad Hamid, 16 Jahre, seit 2016 im Gefängnis, erneut am Herzen operiert. Die Familie soll für die Behandlung bezahlen. An seinem Geburtstag (13.08) wurde ihm ein Bein amputiert. Er hat sich die Krätze eingefangen und wurde nicht behandelt.

    Zu dem was in Gaza passiert:
    Das Militär hat Ibrahim Mohammed Kawar’a, 29 in der Qizan al-Najjar-Gegend, südlich von Kahn Younis erschossen. Das Rote Kreuz sagt der Verstorbene war in Handschellen und gefesselt. Das Militär hat Ahmed Ramzi Aql, 13 erschossen. Es wird auf die Zelte der Vertriebenen geschossen. Die Wohngebäude werden zerstört.
    Es wurden seit dem Waffenstillstand im Oktober mehr als 1.283 Palästinenser getötet und 4.284 Palästinenser verletzt (21 Tote und 36 Verletzte und/oder Verstümmelte seit letzten Samstag).

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Über den Völkermord sprechen.

    1. Glauben sie wirklich noch daran, dass sich etwas ändert für die Palästinenser in Gaza? Seid der Ausrufung und Anerkennung des Staates Israel durch die UN erging es ihnen zunehmend schlechter! Wir erleben im Moment auch deshalb den Höhepunkt in der Verfolgung und Vertreibung, weil Ultrarechte an der Macht sind! Immer mehr Siedler ins Land strömen und solche die schon lange da sind mehr Land brauchen um wirtschaftlich zu expandieren trotz Krise! Selbst Länder wie Saudi Arabien halten sich zurück in der Krise ,wollen nach den hohen Verlusten an den Finanzmärkten ab 2007 endlich Ruhe zumindest in dieser Frage! Nähern sich im Gegenteil dem Westen immer mehr an wie auch andere Länder der Vereinigten arabischen Emirate! Der Islam in Gaza spielt keine tragende Rolle mehr nach den Angriffen der Hamas auf einige Ölanlagen. Wie in Europa wird man sich wahrscheinlich schon überlegen wie man die Flüchtlinge verteilt! Frage wird dann sein wie sie sich als Heimatlose Migranten verhalten- sich fügen durch Anpassung oder Terror ausüben!

  5. Das sind mir schöne Wissenschaftler.
    Viel Statistik wenig Hirn.
    Wie kann man einen Gegenstand wie Krieg untersuchen und die Urheber und ihre Interessen dabei unberücksichtigt lassen?

    Kriege brechen nicht einfach aus. Sie werden meist lange Zeit vorbereitet. Sie eskalieren wenn mindestens eine Seite das so will. Und sie werden erst beendet, wenn mindestens eine Seite am Boden liegt oder beschlossen hat, dass der Krieg zu viel kostet um weiter betrieben zu werden.

    Und dann noch eine Frage an diese „Wissenschaftler“.
    Woran machen sie denn eigentlich aus, dass wir uns nicht immer noch im 2. WK befinden?
    Ich erinnere mich nicht daran, dass es jemals Friedensverträge gab.

  6. Der Krieg, das unbekannte Wesen.

    Das ganze ist grober Unfug. Kriege fallen nicht als Naturgewalt von Himmel sondern sind die Folge von politischen Begehrlichkeiten, seien es strategische Vorteile, Zugriff auf Ressourcen oder beides. Im Hintergrund spielen noch die Krisen des Kapitalismus eine Rolle, die nach einer flächigen Zerstörung von Produktivkräften verlangen.

    Der Ukrainekrieg wie auch der Irankrieg beginnen nicht erst mit Ausbruch der aktuellen Kämpfe sondern bereits lange vorher.Gilbert

  7. Mal ausnahmsweise – weil’s so schön passt – was Zitierfähiges vom Entenkanal ntv.de

    POLITIK
    Jabloko-Mitbegründer
    Jawlinski: „Aber Tatsache ist, dass der Dritte Weltkrieg nuklear sein wird“
    21.08.2026, 18:24 Uhr

    (Erst einmal das Übliche (siehe auch RDL’s Putin-Traktat) aber dann: ÜBERRASCHUNG!
    Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

    …03:34 min

    Frage Munz:Glauben die Russen Putins Durchhalteparolen noch? Gibt es hinter verschlossenen Türen Gespräche zwischen Russland und der EU über ein Ende des Ukrainekrieges, was wissen Sie darüber? Sind Sie an solchen Gesprächen beteiligt?

    Ja, ich weiß, dass solche Verhandlungen laufen. Nur ehrlich gesagt haben sie keine Perspektiven. Die Entscheidungen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und anderen europäischen Ländern sind nicht sinnvoll, sei es Diplomatie oder Politik. Denn so können nicht einmal Voraussetzungen für ernsthafte Verhandlungen über einen Waffenstillstand geschaffen werden.

    Und wie Sie jetzt sehen können, ist Trump aus dieser Geschichte ausgestiegen. Und nichts, was bei seinem Treffen mit Putin in Anchorage (Alaska) vereinbart wurde, funktioniert noch. Aber Tatsache ist, dass der Dritte Weltkrieg nuklear sein wird, sodass es keine Chance auf etwas Ähnliches wie nach dem Zweiten Weltkrieg gibt. Daher ist es auf jeden Fall notwendig, jetzt nach Kontakten zu suchen, ohne auf ein militärisches Ergebnis zu warten. Und es ist notwendig, auf jeder Ebene nach Kompromissen, einem Waffenstillstand und gegenseitigem Verständnis zu suchen. Zunächst einmal, um einen Atomkrieg zu verhindern. Ich möchte das ernsthaft betonen, denn das ist unsere gemeinsame Verantwortung für unsere Kinder und für die Zukunft. Das ist das Hauptproblem von heute. Erst danach werden wir uns damit auseinandersetzen, wie es begann, warum es begann, warum Russland in den 90ern solche Reformen durchführte, dass es sich in einer solchen Lage wiederfand, dass es jetzt so handelt. Es wird notwendig sein, später darüber zu reden. Aber heute müssen wir unbedingt einhalten, um nicht weiter auf den Atomkrieg hinzuzusteuern.

    Noch Fragen, Hauser?

    1. Tja, da scheint sich doch allmählich die Muffe durchzusetzen. Nun, wenn’s der Wahrheitsfindung zu dienen vermag. Sagte ja schon der Teufel-Fritz!

      Was einem nicht alles einfällt umüber die 100 zu kommen Wenn nämlich nicht, bucht er trotzdem vom üppoig von Herrn Rötzer eingerühmten Konto ab und flugs ist das Konto überzogen!

      Aber man muß die Gelegenheit ja nutzen, wenn mal eine offensichtlich harmlose Buchstabensuppe einfach so an der Quarantäne vorbeirutscht, so wie in diesem Falle.

  8. Gestatten, die nächste Sau im Dorf: Angewandte Neutralität !!!!
    Hat aber nach m.u.M.n. schon was mit volatiler Kriegsführung zu tun!

    Von Seniora.org (aus der Eidgenossenschaft) weiß man ja, dass demnächst (?) eine der ganz wenigen Initiativen den Eidgenossen unterbreitet wird, die „NEUTRALITÄTSINITIATIVE“ mit dem Motto „Ja zur Schweizer Neutralität“! und dem nicht ganz unberechtigten Zusatz „„Es muss einen Ort auf der Welt geben, der ausschliesslich dem Frieden dient.“
    Weiter heißt es: „Gegner der Neutralitätsinitiative behaupten sie sei eine SVP-, Blocher- oder Putin-Initiative“ und wenig später auch noch „Entweder ist ein Land neutral oder eben nicht.“

    Was gibt es da überhaupt noch zu sagen, oderrrr? Wer eben auf dem Drei-Länder-Spektakel-Kanal 3sat in die Wiederholung der heutigen „10 vor 10“- Propagandasendung glaubte reinzappen zu müssen, mußte eigentlich vom Glauben (an Neutralität) abfallen. Allein schon, was da – natürlich mal wieder eine sympathisch-germanische – Blondine glaubte zum ein oder anderen Beitrag vor- und auch nachkommentieren zu müssen, ging auf keine Kuh-Haut. Der Beitrag z.B. zur causa „China/Hongkong/Taiwan“ – aus bester EU-Propaganda-Manufaktur – nicht auszuhalten. Angefangen – nein, nicht bei Adam und Eva – sondern beim Platz des nicht-himmlischen Friedens anno 1989. Diese schlimme WinkeKatze Xi – der (fast O-Ton) mit der ‚Mephisto-Grinse‘ (auch gleich mitgeliefert) …

    Die nächste finale Baustelle, nach dem Bären in Moskau, den Mullahs zu Teheran jetzt also doch auch noch der ‚Rote Drachen‘ zu Beijing. G***, in ‚Russia‘ warten nur 120 Millionen, im Iran noch weniger 90 Mio. Aber in Xina, da warten anderthalb Milliarden auf die längst vom Trumpelstilz versprochene ‚Sonderbehandlung‘. Wenn da mal nicht auch der ‚Träger weißer Kniestrümpfe‘ zu Neu Delhi mit den Seinen irgendwann in die Endabrechnung mit aufgenommen wird. Und dann hat der Weltenretter endlich mal die ersehnte Mehrheit auf der Erdscheibe. Warum eigentlich ist er so scharf darauf, er macht sowieso immer nur was sein Bauchgrimmen ihm befiehlt. Da braucht’s doch wahrlich keiner Unterstützung auch noch vom Tell-Wilhelm, oderrrr?

  9. 5 mal eingestellt, 5 mal im Nirvana verschwunden und zuletzt mit der Mitteilung das ich schon 5 Beiträge zu diesem Thema in diesem Themenbaum eingestellt hätte.

    1. Sie bieten tatsächlich Trotzkisten als Alternative an?
      Sie haben Mut, das muß man Ihnen zugestehen.
      Fürchte jedoch, daraus wird nichts.

    2. Ah ja, dieser wunderschöne Kunstrasen. Auch schon länger im Geschäft. Links blinken, um, wenn man sie mal gebrauchen könnte, rechts abzubiegen. Anscheintrotzkisten, um Jene, die ihren Heiland mglw. in ihm gefunden haben, mit einzupflegen.

      Da war ja dieser Putsch in der ehem. Sowjetrepublik, der so viel und immer mehr Unterhaltung bietet. Das war die erste besonders auffällige Sabotage durch den Verein. Die Agitation gegen den Friedenswinter:

      Pazifismus und Nationalismus – das reaktionäre Programm des „Friedenswinters“
      Ulrich Rippert
      13. Dezember 2014

      Unter dem Motto „Friedenswinter“ ruft ein Aktionsbündnis verschiedener pazifistischer und religiöser Gruppen, unterstützt von Teilen der Linkspartei, zu Demonstrationen und Kundgebungen auf.

      In Berlin soll am heutigen Samstag eine Demonstrationszug vom Hauptbahnhof zum Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, ziehen. Als Redner der Abschlusskundgebung sind der katholische Theologe Eugen Drewermann, der evangelische Pfarrer Siegfried Menthel und der Kabarettist Reiner Kröhnert angekündigt.

      Mit der Überschrift „Gemeinsam für den Frieden“ bemühen sich die Veranstalter, die weit verbreitete Opposition gegen Krieg und Militarismus anzusprechen. Ihr Ziel besteht offensichtlich darin, einem politischen Kampf gegen Krieg zuvorzukommen, der sich gegen seine Ursache, das kapitalistische System richtet. Deshalb versuchen sie, die wachsende Empörung über die Rückkehr des deutschen Militarismus und die Kriegspolitik der Bundesregierung in der Ukraine und dem Nahen Osten in eine pazifistische, religiöse und nationalistische Richtung zu lenken.

      https://www.wsws.org/de/articles/2014/12/13/frie-d13.html

      Zzgl. zur permanenten Agitation, „nur wir können euch glaubhaft vertreten.“ Ja wahnsinnig glaubhaft, erzählt ja auch sonst keiner dieser Vereine und ist überdem wahnsinnig demokratisch. Macht euer Kreuz bei uns, wir machen das für euch. Ja, das sieht man, inkl. dem pharmakologischen Bevölkerungskontrollregime. Da ist einem keine Verlogenheit zu böde. Ein paar Bsp.:

      Die gesundheitsfeindliche Agenda und das Wiederaufleben der Masern in Amerika
      Benjamin Mateus
      16. Dezember 2025

      Die Vereinigten Staaten erleben derzeit den schwersten Masernausbruch seit über 30 Jahren, der die Folgen eines anhaltenden Angriffs auf die öffentliche Gesundheit deutlich macht. Der rasante Anstieg der Fälle in South Carolina, nach vorangegangenen, explosiven Ausbrüchen in Texas, könnte den 25-jährigen Status der Masernausrottung in den USA beenden. Dieser Meilenstein war im Jahr 2000 durch flächendeckende Impfungen erreicht worden.

      https://www.wsws.org/de/articles/2025/12/15/nhsl-d15.html

      Sechs Jahre Corona-Pandemie: Massensterben, körperlicher Verfall und das Schweigen der Medien
      Benjamin Mateus
      16. März 2026

      Vor sechs Jahren, am 11. März 2020, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den globalen Ausbruch von Corona offiziell zur Pandemie. In den folgenden sechs Jahren hat Covid-19 weltweit mehr als 30 Millionen Todesopfer gefordert, und mehr als 400 Millionen Menschen leiden noch heute an Long Covid. Die Pandemie hat zudem im sozialen Gefüge aller Länder der Welt unermesslichen Schaden angerichtet. Sie ist eins der katastrophalsten Ereignisse der modernen Geschichte – und noch immer nicht vorbei.

      https://www.wsws.org/de/articles/2026/03/15/yxvq-m15.html

      Die Hexenjagd gegen Anthony Fauci und der Krieg gegen das Gesundheitswesen
      Evan Blake
      31. Juli 2026

      Am Mittwoch inszenierten die Republikaner im Senat einen Schauprozess gegen den US-Immunologen Anthony Fauci, der an die Hexenjagden aus der McCarthy-Ära erinnerte. Die Anhörung kam einem Inquisitionsgericht gegen die Wissenschaft gleich, das mit dem erklärten Ziel einberufen wurde, Fauci zu einem Meineid zu provozieren. Konfrontiert mit einer endlosen Flut von Lügen und Verleumdungen, beantwortete Fauci keine einzige Frage und berief sich mehr als 100 Mal auf sein Aussageverweigerungsrecht gemäß dem fünften Zusatzartikel zur US-Verfassung.

      https://www.wsws.org/de/articles/2026/07/30/wtsh-j30.html

      Natürlich inkl. Hanta und Ebola:

      Regierungen spielen Pandemierisiko herunter, mehr Hantavirus-Fälle in den USA und Europa
      Alex Lantier, Benjamin Mateus
      12. Mai 2026

      Der Hantavirus-Ausbruch an Bord der MV Hondius entwickelt sich rasch zu einer regelrechten Katastrophe. Wie im Brennglas zeigt sich darin der anhaltende Krieg der kapitalistischen Regierungen gegen die öffentliche Gesundheit. In den 36 Stunden, seit Passagiere und Besatzung des Kreuzfahrtschiffes am Sonntag auf der spanischen Insel Teneriffa von Bord gegangen sind, ist die Zahl der bestätigten und wahrscheinlichen Fälle des hochgradig tödlichen Andes-Virus von acht auf elf gestiegen, wobei neue Infektionen bei zurückkehrenden Passagieren in den Vereinigten Staaten, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden und Spanien festgestellt wurden. Drei Passagiere – ein niederländisches Paar und eine deutsche Frau – sind gestorben; bei zwei von ihnen wurde durch Labortests bestätigt, dass der Tod durch das Virus verursacht wurde, bei dem dritten Fall steht die Bestätigung noch aus.

      https://www.wsws.org/de/articles/2026/05/12/tcvm-m12.html

      Über 1.000 Ebola-Fälle im Kongo: Der Imperialismus und der Zusammenbruch des öffentlichen Gesundheitswesens
      Benjamin Mateus
      24. Juni 2026

      Am 21. Juni, nur 37 Tage nach Ausrufung der Epidemie, wurde in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) die düstere Marke von 1.000 Ebola-Fällen überschritten. Laut offiziellen Angaben gibt es nun 1.003 bestätigte Infektionen und 256 Todesfälle in der DR Kongo und im benachbarten Uganda. Das ist der schlimmste erste Monat eines Ebola-Ausbruchs in der Geschichte.

      https://www.wsws.org/de/articles/2026/06/24/pers-j24.html

      Könnte auch direkt ein Verlautbarungsorgan von Gavi sein. Egal, ansonsten ergeht man sich meist in Häppchen und Bröckchen irgendwie und irgendwo.

      P.S.: Konsequent ist man lediglich in der Vermeidung jeglicher Angabe von Quellen oder sonstwas was man irgendwie als Beleg ansehen könnte.

    3. Namen und (Selbst)Bezeichnungen sind Schall und Rauch.
      Gilt ebenso für ihre marxistischen und anarchistischen Konkurrenzvereine hier in Deutschland.
      Und seit März 2020, dem Beginn der direkten Machtübernahme des US geführten NATO-Kommandos in den (west)europäischen Mitgliedsländern der NATO, ist alles was links blinkt im Sack.

  10. All wars are banker’s wars – Ursprung des Zitats ist mir nicht bekannt.

    Erst müssen so große Kriege finanziert werden. Dann muss aufgerüstet werden, riesige Militärbasen müssen gebaut werden u.v.m.

    General George S. Patton (zugeschrieben, Carlo D’Este: “Patton: A Genius for War”)

    “Amateurs talk about tactics, but professionals study logistics.”

    Dwight D. Eisenhower “Crusade in Europe” (Doubleday & Company, Garden City, NY, 1948), S. 5 :

    “You will not find it difficult to prove that battles, campaigns, and even wars have been won or lost primarily because of logistics.”

    Carl von Clausewitz (Buch III, Kapitel 6)

    „ohne Verpflegung ist keine Armee denkbar“
    “Der Soldat ist an die Verpflegung gebunden, wie das Feuer an den Brennstoff.”

    Die Folgerung zum Iran-Krieg von Herrn Rötzer teile ich nicht. Ohne große Landarmee kann der Krieg nicht größer werden. Dazu bräuchte die USA sunnitische Truppen, da die USA-Armee im Gegensatz zu den Jahren bis ca. Anfang 2000 nicht mehr die Bodentruppen hat wie damals beim Irakkrieg.

    Eigentlich ist es doch ganz einfach zu verstehen:

    Kriege sind wie alles auf dieser Welt physische Phänomene. Ein Krieg kann nur so heiß werden, so brennen, solange es dafür genug Ressourcen gibt. Deshalb ist es so verheerend, wie gerade in der EU militarisiert wird. Dass Kriege als kurze Kriege verkauft werden von den Kriegshetzern und Kriegsprofiteuren, dürfte Niemanden überraschen: Kriege sind immer der Tod der Wahrheit, weil einige Wenige sehr reich und mächtig werden wollen auf Kosten Vieler.

    1. „Logistik“ im weiten Sinne ist der Schlüssel aller Schlachten, richtig. Deshalb werden die Generäle Centcoms und Eucoms schwerlich davon ablassen, weiter zu eskalieren, denn von ihrem professionellen Standort aus haben sie von allem „zu wenig“. Weshalb Washington gedenkt, die iranische Kriegslogistik in Gestalt des iranischen Verkehrs mit China, Indien, Malaysia, Indonesien anzugreifen. Und damit diese Impulse nicht an ihren derzeitigen logistischen / materiellen Schranken zuschanden werden, eskaliert Netanyahu jetzt um Syrien.

  11. Kriege werden ausschließlich aus Interessen geführt. Und die sind entweder materieller Natur oder machtpolitischer Natur.Religionen und nationale Unterschiede werden nur vorgeschoben, erfahrene oder erzählte erlittene Unrechtsituationen sind perfekte Hilfsmittel, um den Krieg zu beginnen, sind aber nie der wirkliche Grund. Und zudem erzeugt der Krieg neues Unrecht, somit steckt dann die Kontinuität des Krieges in ihm selbst. Das alles kann man sehr genau beim aktuellen Ukrainekrieg sehen. Dazu brauche ich keine mathematische Theorie des Krieges. Zudem wird der Krieg dann eskalieren, wenn mehrere Interessen aufeinander stoßen. Auch deutlich ersichtlich. Und im übrigen gab es auch lang andauernde zwischenstaatliche Kriege nach 1945. Vietnam und Afghanistan. Und in früheren Zeiten der dreißigjährige Krieg. Eines ist allen gemeinsam. Verlieren werden die Bevölkerungen, gewinnen nur ein paar. Und mit der Zeit werden Staaten, die dauernd Kriege führen, innerhalb kürzester Zeiträume verschwinden bzw. bedeutungslos werden. Das zeigte das Schicksal Assyriens, Persiens, Griechenlands, Roms, Spaniens, Großbritanniens, …
    Dieses Schicksal wird auch die USA erleiden, und Russland, wenn es nicht aufpasst. Bei den USA sehe ich nicht, dass es Kräfte gibt, die sich von kriegerischen Akten der Umsetzung ihrer Interessen abwenden. Somit ist das Schicksal der USA besiegelt. Und das wird heißen, dass zumindest der staatliche Zusammenhalt der USA zerfällt. Und das bedeutet Bedeutungslosigkeit. Das kann Russland auch passieren, wenn es nicht aufpasst. Zumal der Ukrainekrieg wie auch der Vietnamkrieg oder die Afghanistankriege zeigen, dass ein unterlegene Gegner nie unterschätzt werden sollte. An dem ersten Afghanistankriege ist die Sowjetunion u.a. zerbrochen.

  12. Diese Erkenntnis ist sehr alt. Man findet bereit bei Clausewitz die Aussage, daß Kriege ihrer Natur nach bis zum Äußersten gehen und er meinte damit den Aufwand an Mensch und Material sowie die Intensität der Kriegshandlungen. Die Aussage von Clausewitz bezieht sich auf Beobachtung und Konklusion, wie es sein sollte.
    Der Glaube der Militärstrategen, ein (Atom)Krieg liesse sich begrenzen, scheint dagegen auf Spekulation und Wunschdenken zu beruhen. Der Glaube macht aber den Schritt, zu Atomwaffen zu greifen, ein gutes Stück leichter. Das Militär kann sich dann dem Irrglauben hingeben, dass endlich auf dieser Stufe der Eskalation „der Sieg unser“ wäre. Man hat damit die Motivation zur Eskalation ganz gut beschrieben. Dumm nur, dass das Militär auf der anderen Seite auch eskalieren kann.
    Ich wundere mich, dass das Militär, die kriegsgeilen Staatsmänner und ihre Unterstützer das immer wieder aufs Neue lernen müssen. Es scheint sich um eine Art Wahnsinn zu handeln.

  13. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht ein fundamentaler Hardliner. Ich liebe Zahlen und Statistiken, aber für mich ist jeder Krieg ein Krieg zu viel unabhängig davon, ob es ein „kleiner“, ein „großer“ oder ein „riesengroßer“ Krieg ist, wie groß die Eskalationswahrscheinlichkeit ist und wie lange er dauert.

    Vielleicht kommt irgendwann aber auch der Krieg aller Kriege, mit anderen Worten:
    der ultimative und letzte Krieg 🌍⚔️💥☠️🌑

    Schließlich hieß es nach dem letzten Weltkrieg mit seinen weltweit 65 bis 70 Millionen Toten einmal „Make Love, Not War“. Pustekuchen. Der Homo „sapiens“ ist ein Irrläufer der Evolution und in Wahrheit ein Homo demens.

    Diese Spezies ist gekennzeichnet durch Egoismus, Gier, Herrschsucht, Hass, Rache, Fanatismus, Nationalismus, Sozialdarwinismus, Intoleranz, Vorurteile, Mangel an Empathie und Solidarität, Autoritätsgläubigkeit, blindem Gehorsam, Grausamkeit und vor allem Gleichgültigkeit 🙈🙉🙊.

    Der feine König Leopold II. von Belgien (1835 bis 1909) ließ Sklaven im Kongo sogar die Hände abhacken, damit die anderen Sklaven schneller und härter arbeiten. Die exakte Zahl ist zwar unbekannt, aber spielt es eine Rolle, ob es 1.000 oder 5.000 oder 50.000 waren? Wie man sehen kann, „kleine“ Nazis gab es auch in anderen Ländern und vor dem großen Deutschen Reich von 1933 bis 1945 aka „🐦💩 in über 1.000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte“, wie das ein Ex-CDU-Politiker und AfD-Mitbegründer formulierte, denn Nazis sterben nicht aus.

    Ausnahmen bestätigen die Regel wie dieser pazifistische, basisdemokratische und kapitalismuskritische Sozialrevoluzzer, der vor rund 2.000 Jahren lebte und dafür an ein Kreuz genagelt wurde. Diese „Mutanten“ setzen sich evolutionsbiologisch aber offenkundig nicht durch. Höher entwickelte Arten sollten mit dieser Spezies also kein Mitleid haben.

    Dazu passt der folgende „uralte“ Song aus den 1960er Jahren:

    He’s five foot two and he’s six feet four
    He fights with missiles and with spears
    He’s all of thirty-one and he’s only seventeen
    Been a soldier for a thousand years

    He’s a Catholic, a Hindu, an Atheist, a Jain
    A Buddhist and a Baptist and a Jew
    And he knows he shouldn’t kill and he knows he always will
    Kill you for me my friend and me for you

    And he’s fighting for Canada
    He’s fighting for France, he’s fighting for the U.S.A.
    And he’s fighting for the Russians
    And he’s fighting for Japan
    And he thinks we’ll put an end to war this way

    And he’s fighting for Democracy, he’s fighting for the Reds
    He says „It’s for the peace of all“
    He’s the one who must decide, who’s to live and who’s to die
    And he never sees the writing on the wall

    But without him
    How would Hitler have condemned him at Labau?
    Without him Caesar would have stood alone
    He’s the one who gives his body as a weapon of the war
    And without him all this killing can’t go on

    He’s the Universal Soldier and he really is to blame
    His orders come from far away no more
    They come from here and there and you and me
    And brothers can’t you see
    This is not the way we put the end to war

  14. Seit 2026 Jahren nixx gelernt — Und der Homo Sapiens wird auch weiter nixx aus seiner furchtbaren Geschichte lernen

    Und ich frage mich im Besonderen: Können die Deutschen, kann Deutschland ( immer noch nicht ) kontroverseste Positionen nüchtern und sachlich diskutieren, Demokratie gar? Und ich verstehe darunter nicht „unsere Demokratie“! Denn ich erlaube mir den Luxus eigener Begrifflichkeiten. Und wenn ich z. B. an das Geschreie gegen Rechts von Herrn Grön(l)emeyer denke, das mich sehr stark an das Geschreie von Herrn Hitler erinnert, wird mir Angst und Bange. Aber seit dem Jahre 2022 habe ich ohnehin alle Hoffnung verloren, dass es „Dem deutschen Volke“ gelungen ist, signifikante Lehren aus seiner Geschichte zu ziehen.

    Die bisherige Diskussion des ‚Drohnenvorfalles‘ ist ein perfektes Beispiel für Idiotie, wie ich meine: Niemand wusste / weiß etwas. Der Generalbundesanwalt hat den Fall an sich gezogen. Es liegen bis heute keine eineindeutigen Erkenntnisse, Beweise gar, vor. Aber u. a. die Tagesschau wie auch die Stracks-Zimmermanns, Kiesewetters u. a. m. bullshitteten verbaliter, ordneten ein, was sie noch gar nicht wissen! Klasse Glaskugel oder Kaffeesatz! So geht deutscher Qualitätsjournalismus im Jahre 2026.

    Thema Vorgeschichte des von der NATO provozierten Angriffes der Russischen Föderation auf die Ukraine: im öffentlichen Diskurs kein Thema. Jedes geschichtswissenschaftliche Proseminar lehrt anderes: Kriege haben Anlass und Ursache.

    Ja, Deutschland ist dabei, komplett zu zerbröseln: insbesondere auch mit Hilfe von ÖRRs, NGOs, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, diversen StaatskünstlerInnen und StaatskabarettistInnen usw. Und was macht(e) der Herr BlackRock-CDU-Bundeskanzler? Urlaub, stiehlt sich aus seiner Führungsverantwortung durch Wegducken! Was kann Otto Normalsouverän von einem Menschen ohne Anstand und Ehrbewusstsein samt fehlendem Verantwortungsgefühl in Verbindung mit Empathie erwarten? Richtig, das Nichts! – Was darf Otto Normalsouverän über einen Parteivorsitzenden assoziieren, welcher u. a. alle Wahlversprechen gebrochen hat und den Souverän im In- und Ausland übel beschimpfte? Vaterlandsloser Geselle, Lump, Feigling! Aber: Das Parteivolk, der ‚Kanzlerwahlverein‘, machte bisher wie sooo oft brav mit. Man wollte und will ja nicht den Falschen in die Karten spielen, wie es immer so schön demagogisch heißt! Jede vernünftige Diskussion wird mit diesem K.O.-Argument unterdrückt wie in einer Diktatur. Mehr noch: Deutschland ist inzwischen Woke-LGBTQxyz-Total-Idiokratie.

    Noch nie gab es in der deutschen Nachkriegsgeschichte etwas ideologisch Dümmeres als diese „Brandmauer“, die alles blockiert zum Nachteil Deutschlands, auch das Fragen; welche die Herbeiführung eines größtmögliche Allgemeinwohls verhindert, die überfälligste Reformen blockiert, die ablenken soll von politischem Totalversagen, gebaut von vermeintlichen DemokratInnen, welche den Souverän zutiefst verachten. Ich sage es frei heraus: «Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten» ( Verfasser mir unbekannt )

    Weitere Aspekte drängen sich auf in diesem Kontext: 1) Wie dumm muss ein Volk unterm Strich sein, das sich innerhalb von 126 Jahren in drei Weltkriege treiben lässt? — 2) Wie dumm muss ein Volk unterm Strich sein, das keine Warum-Fragen / Fragen zu offensichtlichen gesellschaftlichen Schieflagen mehr stellt oder gar dagegen demonstriert en masse? — 3) Wie rechtsverwahrlost muss ein Volk unterm Strich sein, dass es zulässt, dass Begriffe wie »Unschuldsvermutung«, »Völkerrecht«, »Demokratie«, »Föderalismus« relativiert bzw. psychopathisch verdreht werden – milde formuliert? — 4) Wie geschichtsvergessen muss ein Volk unterm Strich sein, dass es zulässt, dass Menschen – wie weiland bei den Nationalsozialisten – wieder als »Ratten« ( Grönemeyer ) und »Schädlinge« ( Hallervorden ) bezeichnet werden ( dürfen ); dass es zulässt, dass Völkerhass ( z. B. bezogen auf ‚die Russen‘ / ‚den ewigen Iwan‘ also ) öffentlich propagiert und legitimiert wird? — 5) Wie rechtsverwahrlost muss ein Volk unterm Strich sein, das es zulässt, dass Pazifisten wieder einmal auf das Übelste verleumdet werden ( dürfen )? — Preisfrage: Wer führt Deutschland, die EU, die Welt wieder in einen Abgrund? Wer regiert in Deutschland seit dem Jahre 1949 durch? Richtig: die USA und CDU / CSU!

    Thilo Sarrazin hatte Recht: „Deutschland schafft sich ab“. Es begann mit Gerhard Schröder von der SPD!

    Und noch etwas: Als Westdeutscher ( *1960 ) finde ich es großartigst, dass sich gerade in Ostdeutschland, auf das immer aus dem Westen so hämisch herabgeblickt wurde und wird, Widerstand regt!

    Und noch etwas: Welcher Politiker tritt eigentlich für die national-gesellschaftliche Einheit Deutschlands ein? Ich sehe nie-man-den.

    Fazit: Der Homo Sapiens ist die gefährlichste und mit Abstand größte Fehlentwicklung der Evolution.

    1. Aus dem Stegreif Kästner:
      Dem Revolutionär Jesus zum Geburtstag
      2000 Jahre sind es fast, daß Du die Welt verlassen hast, Du Opfelamm des Lebens…
      …Die Menschen wurden nicht gescheit,
      am wenigsten die Christenheit, Du opfertest vergebens

      1. Ja, das sehe ich genau so. Und ich (ge-)denke sehr oft an diejenigen, welche in politischen und anderen deutschen Gefängnissen / Vernichtungslagern ums Leben gebracht wurden, ich denke an die sog. ‚Verbrannten AutorInnen‘, an das Exilschicksal so vieler zwischen 1933 und 1945 … — Alles vergebens? Nein: Für die Geschichtsbücher hat es sich gelohnt!

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