
Wie Flüchtlinge und Seenotretter ungebrochen von Regierungen und EU-Organen bekämpft werden – Für die Machtapparate zählen Individuen nicht.
Zu den neuen Kriegen gehört, dass es die Leiden der Menschen nicht gibt: Sei es in der Ukraine, in Gaza oder in Teheran. Und dann gibt es noch ein Schlachtfeld, über das nicht einmal mehr geredet wird, obwohl sich dort täglich existentielle Dramen abspielen: das Mittelmeer.
Im April 2026 meldete die zivile Seenotrettungsorganisation SOS Humanity, dass ein Boot mit über 100 Menschen nach der Abfahrt aus Libyen gekentert sei und nur 32 Personen gerettet werden konnten, 70 Menschen gelten als vermisst. Kurz zuvor, am 1. April, sind 19 Menschen auf ihrer Flucht über das Mittelmeer ums Leben gekommen.
Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) ist der Jahresbeginn 2026 der tödlichste seit zehn Jahren, über 725 Menschen starben oder gelten als vermisst. Zur gleichen Zeit haben italienische Behörden das Rettungsschiff Sea-Watch 5 für 20 Tage im Hafen der Stadt Trapani festgesetzt und zusätzlich eine Strafe von 10.000 Euro verhängt. Die Crew hatte 93 Menschen aus Seenot gerettet und sich geweigert, einen etwa 1000 Kilometer entfernten Hafen in Norditalien anzulaufen, der ihr von Italien zugewiesen worden war. Weil unter den Geretteten viele Verletzte waren, erklärte der Kapitän den Notstand und fuhr stattdessen in den nahen Hafen der sizilianischen Stadt Trapani ein. Vor Jahren sorgte ein ähnlicher Vorgang durch die Kapitänin eines anderen Sea-Watch-Bootes tagelang für internationale Schlagzeilen. Jetzt herrscht Schweigen.
Wieder eine andere Organisation, SOS Mediterannee, schrieb in einer Pressemitteilung im März 2026: „Die humanitäre Lage im zentralen Mittelmeer eskaliert und die Rahmenbedingungen für zivile Seenotrettung haben sich drastisch verschlechtert“.
Meldungen und Informationen über die Situation auf dem Mittelmeer nicht aus den Medien, sondern aus Pressemitteilungen privater Hilfsorganisationen. In die Schlagzeilen schaffen sie es so gut wie nicht mehr. Man könnte auch sagen: Weil es keine Öffentlichkeit mehr gibt, gibt es die Notfälle. Damit ist zugleich die Behauptung widerlegt, öffentliche Aufmerksamkeit locke – wie ein „Pullfaktor“ – die Flüchtlinge aufs Wasser. Die Wahrheit sieht anders aus: Die Menschen fliehen, weil sie in Not sind, egal ob jemand daraus eine Schlagzeile macht oder nicht. Die Schlagzeilen helfen, wenn dann den Helfern.
Irgendjemand sagte einmal den klugen Satz: Wie human eine Gesellschaft ist, erkennt man daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Zu den Schwächsten zählen Menschen, die im Meer um ihr Leben schwimmen müssen, zweifellos. Doch wenn sie es schaffen, ihr Leben zu behalten und auf sicheren Boden zu kommen, kann es sein, sie werden wieder zurückgeschickt. Europäische Politiker fordern mehr politischen Druck auf die Herkunftsländer der Flüchtlinge – nicht um dort für bessere und sicherere Lebensbedingungen zu sorgen, sondern, so etwa der Chef der EU-Grenzschutzbehörde Frontex, „ihre Staatsbürger zurückzunehmen“. Als ob sie denen wie selbstverständlich gehören würden. Und als ob sie nicht vor deren Politik geflohen wären.
Was haben Menschen, die aus ihren Ländern nach Europa fliehen und dann zurückgeschoben werden, mit Menschen gemein, die aus der Ukraine fliehen, weil sei nicht in den Schützengräben an der Front sterben wollen und dann als vaterlandslose Verräter in ihr Heimatland zurückgebracht werden sollen? Oder mit Menschen, die aus Russland nach Deutschland fliehen, weil sie nicht für den Krieg in der Ukraine missbraucht werden wollen und dann quasi als Eigentum des Staates zurück nach Russland verfrachtet werden? Sie haben gemein, dass sie nichts gelten. Dass sie keine Rechte haben. Dass nicht zählt, was sie wollen. Dass sie Objekte sind und nicht sich gehören, sondern dem Staat, der wiederum einer mächtigen Minderheit gehört.
Für die Macht- und Regierungsapparate zählen Individuen nicht. In Zeiten des Krieges sind sie nur Manövriermasse oder Störenfriede. Kaum wo wird das so deutlich, wie bei den Schwächsten in den unsicheren Booten auf dem Mittelmeer. Nicht einmal diese Schwächsten sind noch Hilfe wert. Damit gibt es für keine politische Maßnahme irgendeine Rechtfertigung mehr. Erst Recht nicht für eine militärische.
Als vor etwa zehn Jahren Italien sein staatliches Seenotrettungsprogramm beendete, versuchten private, nicht-staatliche Rettungsschiffe, die Rettungslücke zu schließen und Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Was sie nicht ahnten: Seither werden sie beschimpft und bekämpft von Politikern in der Europäischen Union oder von Medien in der EU.
Und so sieht der unsichtbare Krieg im Mittelmeer derzeit aus: Das Aufklärungsflugzeug Seabird 1 von Sea-Watch entdeckt fünf Tote im Wasser. Italienische Behörden setzen das Flugzeug fest. Die Organisation stellt gegen die Behörden Strafanzeige wegen fahrlässiger Tötung auf See.
– SOS Mediterranee berichtet, dass 90 Prozent der Geretteten unbegleitete Minderjährige sind.
– Der UN-Menschenrechtsausschuss ordnet an, dass Malta seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen zur Seenotrettung nachkommen muss. – Das Hilfsschiff Conscience, das sich auf einen Hilfseinsatz für die Menschen in Gaza vorbereitet, wird im Mai 2025 nahe Malta mit Drohnen angegriffen. In einer Pressemitteilung zitiert Sea-Watch die Organisation, es habe sich „mutmaßlich um israelische Drohnen“ gehandelt.
– Die libysche Küstenwache, die von der Europäischen Union unterstützt und finanziert wird, beschießt im August 2025 das Rettungsschiff von SOS Mediterranee. – Im September beschießt ein Patrouillenboot der libyschen Küstenwache das Rettungsschiff Sea-Watch 5.
– Dokumentiert sind 60 Angriffe durch libysche Milizen.
– Mehrere Seenotrettungsorganisationen stellen die Zusammenarbeit mit der libyschen Rettungsleitstelle (JRCC) ein.
– Der Deutsche Bundestag beschließt die Verlängerung des Mandats für die EU-Marinemission namens IRINI. Darin ist die Unterstützung und Ausbildung der sogenannten libyschen Küstenwache weiter möglich.
– Ein italienisches Gericht urteilt, dass die Festsetzung des Rettungsschiffs von SOS Humanity durch die italienische Regierung im März 2024 rechtswidrig war. Im Dezember 2025 wird die Humanity 1 kurz nach der Ausschiffung von 85 geretteten Menschen durch italienische Behörden erneut festgesetzt und darf den Hafen nicht verlassen. Die Festsetzung dauert 20 Tage.
– Ein Gericht in Palermo verurteilt die italienische Regierung, der Organisation Sea-Watch 76.000 Euro Schadensersatz für die Beschlagnahme ihres Schiffes im Jahr 2019 zu bezahlen.
– Im Februar 2026 werden die Schiffe Humanity 1 und Sea-Watch 5 abermals festgesetzt. Damit wurden im Jahr 2026 innerhalb von vier Monaten fünf zivile Rettungsschiffe in Italien für mehr als 105 Tage aus dem Verkehr gezogen.
Zur selben Zeit arbeitet die italienische Meloni-Regierung an weitreichenden Sicherheitsgesetzen, die Seeblockaden gegen Rettungsschiffe erleichtern sollen. Mit Begründungen wie „schwerwiegende Bedrohungen“, „Terrorismus“, „außergewöhnlicher Migrationsdruck“ oder „internationalen Gesundheitsnotlagen“ (sprich: Pandemien, Corona) sollen Einreisen verweigert werden können. Zusätzlich sollen Geldstrafen zwischen 10.000 und 50.000 Euro verhängt werden können.
Allerdings sind nicht nur Regierungen in der Europäischen Union Täter im Mittelmeer, die Hilfeleistungen unterlassen und Hilfeleistende verfolgen oder diffamieren oder beides. Eine Partei, die bisher nicht regierte, aber behauptet eine Alternative zu sein, will die „Remigration“ der nach Deutschland Geflohenen. Und zur gleichen Zeit sprechen Parteien, die regelmäßig regieren, von „Rückführungsoffensive“ und beschließen ein Gesetz zur „Verbesserung der Rückführung“. Doch diese Parteien schaffen es, wie politische Hütchenspieler, jene Partei anzuprangern, die nichts anderes will wie sie und dafür lediglich einen anderen Begriff wählt.
Der harte Kurs gegen Migranten oder Asylsuchende wird immer wieder selbst von Medien und Parteien begrüßt, wie jene Kleinpartei mit Chancen auf den Bundestag, die ansonsten autoritäre Regierungspolitik konsequent kritisiert, sei es bei Corona oder der Unterstützung der Ukraine mit Waffen. Hier setzt sie auf Abschottung als Lösung.
Doch die Zeiten stehen nicht auf nationalstaatliche Lösungen. Nationalismus schützt ein Land nicht, sondern ist ein Mittel der Herrschaft. Während Corona galt verschärfter Nationalismus. Im Krieg herrscht tödlicher Nationalismus. Auf Corona und Krieg kann man als Gegner nicht mit Nationalismus antworten, sondern nur mit Übernationalismus und Freizügigkeit.
Zudem gilt: Wer andere aussperrt, sperrt sich selber ein. Was Corona und die neuen Kriege zeigen, ist: Gebraucht wird eine andere Weltpolitik.
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Auf einen solch langen Artikel im Kommentarbereich nur kurz und auch noch schnell, ohne viel Zeit zum Formuliern zu haben, zu reagieren, hinterläßt viel ungelöste Fragen. Ich versuche es trotzdem.
Zunächst, wäre ich Bürger in einer verelendeten Gegend, würde ich wahrscheinlich auch versuchen, nach Europa zu flüchen. Ich bin mir natürlich bewußt, dass diese verelendeten Gegenden vor allem deshalb existieren, weil es auf der einen Seiten den Imperialismus und auf der anderen Seite die dortigen korrupten inländischen Eliten gibt, die viel Geld für ihre Schweizer Konten brauchen.
Die Darstellung all dieser Probleme im Mittelmeer macht mich so traurig und wütend, wie Fernsehwerbung mit hungrigen Kindern, die mit traurigen Augen um Spenden bitten. Was tun? Eine perfekte Lösung habe ich auch nicht.
Aber wenn ich an die finanziellen Mittel denke, die im Mittelmeer für Flugzeuge und Schiffe dieser Helfer aufgebracht werden, dann frage ich mich, was würde es hier bewirken, wenn all diese Mittel hier eingesetzt würden, um zum Beispiel eine Kampagne für die Einhaltung der Menschwürde in Europa zu führen. Konkret: Die Familie des deutsch-türkischen Journalisten Dogru, der von der EU sanktioniert wird und dessen Kinder mitten in Berlin in massive Not geraten. Mit so massiver Unterstützung könnten dann Hunderte und Tausende mit Spenden und sonstwas helfen und sich dementsprechend mit ihrer Hilfesleistung strafbar machen wie seinerzeit die Frauen, die sich mit eigenen Abtreibungen offenbarten zu einer Zeit, als de §218 noch voll gültig war.
Kampf gegen unsere eigenen Eliten und ihre Kumpanei mit den korrupten Eliten in den elenden Gebieten würde den Menschen dort und uns hier helfen.
Die Flüchtlinge hier aufnehmen löst die Probleme weder dort noch hier. Zum Elend dort kommt es nur zum Elend hier.
Ich habe viel Sympathie für in der Wohlfahrt Tätige und bewundere die Aufopferung, die manche dort zeigen. Aber ihre Tätigkeit löst die Probleme nicht, nur die Probleme Einzelner. Im Extremfall verirren sie sich vollständig und retten sterbende Wale. Darüber freuen sich die Medien, die die Köpfe aller Hilfswilligen noch tiefer in Verirrung treiben.
Auf einen solch langen Artikel im Kommentarbereich nur kurz und auch noch schnell, ohne viel Zeit zum Formuliern zu haben, zu reagieren, hinterläßt viel ungelöste Fragen. Ich versuche es trotzdem.
Zunächst, wäre ich Bürger in einer verelendeten Gegend, würde ich wahrscheinlich auch versuchen, nach Europa zu flüchen. Ich bin mir natürlich bewußt, dass diese verelendeten Gegenden vor allem deshalb existieren, weil es auf der einen Seiten den Imperialismus und auf der anderen Seite die dortigen korrupten inländischen Eliten gibt, die viel Geld für ihre Schweizer Konten brauchen.
Die Darstellung all dieser Probleme im Mittelmeer macht mich so traurig und wütend, wie Fernsehwerbung mit hungrigen Kindern, die mit traurigen Augen um Spenden bitten. Was tun? Eine perfekte Lösung habe ich auch nicht.
Aber wenn ich an die finanziellen Mittel denke, die im Mittelmeer für Flugzeuge und Schiffe dieser Helfer aufgebracht werden, dann frage ich mich, was würde es hier bewirken, wenn all diese Mittel hier eingesetzt würden, um zum Beispiel eine Kampagne für die Einhaltung der Menschwürde in Europa zu führen. Konkret: Die Familie des deutsch-türkischen Journalisten Dogru, der von der EU sanktioniert wird und dessen Kinder mitten in Berlin in massive Not geraten. Mit so massiver Unterstützung könnten dann Hunderte und Tausende mit Spenden und sonstwas helfen und sich dementsprechend mit ihrer Hilfesleistung strafbar machen wie seinerzeit die Frauen, die sich mit eigenen Abtreibungen offenbarten zu einer Zeit, als de §218 noch voll gültig war.
Kampf gegen unsere eigenen Eliten und ihre Kumpanei mit den korrupten Eliten in den elenden Gebieten würde den Menschen dort und uns hier helfen.
Die Flüchtlinge hier aufnehmen löst die Probleme weder dort noch hier. Zum Elend dort kommt es nur zum Elend hier.
Ich habe viel Sympathie für in der Wohlfahrt Tätige und bewundere die Aufopferung, die manche dort zeigen. Aber ihre Tätigkeit löst die Probleme nicht, nur die Probleme Einzelner. Im Extremfall verirren sie sich vollständig und retten sterbende Wale. Darüber freuen sich die Medien, die die Köpfe aller Hilfswilligen noch tiefer in Verirrung treiben.
Soso, Kongo, Afghanistan, Irak, Jugoslawien, Libyen, Syrien, Ukraine, Kuba, etc. etc. sind also kaputt wegen der dortigen „korrupten Eliten“?
Die Mädchen der Mädchenschule sind „auf der anderen Seite“ auch irgendwie ein bisschen mit Schuld an ihrer Bombardierung?
Orwell: „Wie Flüchtlinge und Seenotretter ungebrochen von Regierungen und EU-Organen bekämpft werden“
Normal: Wie Europäer ungebrochen von „Nicht“regierungsorganisationen und EU-Organen bekämpft werden.
„Migration“ vulgo Einschleppung tötet.
Ich freue mich schon auf die vielen Kommentare, in denen über die „Fluchtursachen“ gerätselt wird. Es ist immer wunderbar, wie kreativ und ausdauernd um den Elefanten im Wohnzimmer herum geschrieben wird. Apropos: In welchem afrikanischen Land werden Verbrennungsmotoren konstruiert und gebaut? Und die Werkstoffe dafür?? Ich sehe da gleich 3 synchrone Außenbordmotoren.
Die Fluchtursachen sind das große Propagandavehikel der Invasion. Richtige Kriegsopfer müssen in Zelten hausen und werden notdürftig von der Welthungerhilfe versorgt. Sie haben nicht 10 k Euretten für die Reise ins gelobte Land. Nach DE kommen hohe Militärs, Geheimdienst und reiche Basaris. Schauen Sie sich mal die Luxusschlitten auf Ihrem örtlichen Liddel-Parkplatz an. Das Niveau entspricht der Baden-Badener Rennwoche. – Eine echte Hilfe wäre das Wohnraumbewirtschaftungsgesetz, welches in den 70igern aufgehoben wurde. Danach konnten Flüchtlinge zwangsweise in offenen Wohnraum eingewiesen werden. Wenn nunmehr Dinkel Dörte für 600 Eur in einer Besenkammer in Neukölln wohnt, kann ihr Kinderzimmer in der Fünf-Zimmer-ETW in Eppendorf anderweitig genutzt werden. Win-win für die Gutmenschen und die neuen Nachbarn.
Thomas Moser bringt es auf den Punkt:
„Was haben Menschen … gemein? … Sie haben gemein, dass sie nichts gelten. Dass sie keine Rechte haben. Dass nicht zählt, was sie wollen. Dass sie Objekte sind und nicht sich gehören, sondern dem Staat, der wiederum einer mächtigen Minderheit gehört. Für die Macht- und Regierungsapparate zählen Individuen nicht. In Zeiten des Krieges sind sie nur Manövriermasse oder Störenfriede.“
Und zu Rettern: „Was sie nicht ahnten: Seither werden sie beschimpft und bekämpft von Politikern in der Europäischen Union oder von Medien in der EU.“
Damit beschreibt er treffend die herrschenden „Eliten“ und Medienkonzerne.
Wie wäre es ergänzend mit einem Blick in die Geschichte?
Wenn man die Bilder von Grosz sieht
https://recherche.smb.museum/detail/962197/st%c3%bctzen-der-gesellschaft
und die Texte von Tucholsky liest
https://www.textlog.de/tucholsky/erzaehlungen-prosa/justitia-schwoft
und sich anhört, was weitere Künstler, Dichter und Denker des vergangenen Jahrhunderts sagten,
https://beruhmte-zitate.de/zitate/724302-rosa-luxemburg-freiheit-ist-immer-die-freiheit-der-andersdenkende/
dann könnte man zu dem Schluss kommen, dass sie unsere Gegenwart vorweggenommen beschrieben hätten. Das hatten sie nicht, sie beschrieben ihre Gegenwart. Was auf sie folgte, ist Geschichtsbewussten bekannt. Was sagt uns das für das Kommende?
Zum Abschluss: Bei den Mitforisteronen, die in guten wie in schlechten Zeiten stets mit von der Partie waren, möchte ich mich bedanken und zwar mit einem Erinnerungsvideo von uns:
https://www.youtube.com/watch?v=uAzwji5Cfmk&list=RDuAzwji5Cfmk&start_radio=1
Der Redaktion des OM möchte ich ebenfalls danken, mit dem Hinweis auf einen bei den Buchkomplizen erhältlichen Titel:
https://www.buchkomplizen.de/index.php?cl=details&libriid=9781529034554&listtype
Gehabt euch wohl und benehmt euch gut, ciao.
„Gehabt euch wohl und benehmt euch gut, ciao.“
So beendet doch auch die Abschiebehelferin Charlotte Corday aka Nina Hörig immer ihre Erzeugnisse.
Zur Linderung der Probleme 8n dieser Welt hätte ich einen Haushaltsposten anzubieten, der locker weltweit Billionen einbringt. Wir schaffen überall das Militär ab, entwickeln und produzieren keine Waffensysteme mehr. Dann gibt es auch keine Kriege mehr. Und somit entfällt einer der Hauptfluchtursachen. Dann beseitigen wir die Ausbeutungspolitik, die die Länder des globalen Südens knechtet, und dann entfällt der zweite wichtigste Grund. Und mit dem freigewordenen Geld verbessern wir die Lebenssituation der Menschen. Und damit entfällt der dritte Grund.
Hässlich natürlich, wenn da Menschen ertrinken. Aber da ist noch etwas anderes hässlich, nämlich das Benehmen dieser Geretteten, nachdem sie im Land sind. Musterbeispiel ist Schweden, das sich als humanitäre Großmacht profilieren wollte und Flüchtlinge fast unbegrenzt ins Land ließ. Dann wurde das Land von einer Welle von Verbrechen und Gewalttaten überrollt. Um das mal klar zu stellen, die Bevölkerung Europas ist sehr wohl bereit, den Schwächsten zu helfen. Wenn sich diese wie Gerettete benehmen. Nicht aber, wenn man sich dadurch hochaggressive Gewalttäter und Islamisten ins Land holt. Man darf nicht vergessen, dass die Meloni-Regierung für genau das gewählt wurde, was sie da macht.
Auf X liest man täglich über das Ausmaß des Phänomens. Zentralfigur ist dieser Tommy Robinson, das ist der, der die Grooming-Gangs aufdeckte. Er behauptet, dass die Übergriffe weiter gehen und von der Starmer-Regierung gedeckt werden. Robinson weiß, dass er das mit Beweisen belegen muss. Er liefert. Ich habe nun überhaupt keine Lust, auf einen rechten Fake hereinzufallen. Aber das ist es nicht. Und das meiste ist ja öffentlich zu sehen. Muslime, die die Hauptstraße blockieren, indem sie dort angeblich beten. Imame, die ganz offen Scharia und Kalifat fordern und deren gewaltsame Umsetzung. Riesige Demonstrationen mit den Flaggen von Hamas, Hisbollah und IS. Muss ich als Linker das etwa gut heißen? Ganz gewiss nicht.
Das Orban-Lager in Ungarn hat mit Bildern von Weihnachtsmärkten geworben, die ganz ohne Poller auskommen. Und Videos von jungen Frauen, die sich dort ungefährdet bewegen können. Tja, hätten wir auch gern. Wahlsieger Magyar hat klargestellt, dass er an diesem Punkt die bisherige Politik fortsetzen will und keine Flüchtlinge aus nicht EU-Ländern aufnehmen will. Weil dasauch seine Wähler wollen.
Die Lösung, egal wie sie aussieht, wird hässlich sein. Aber man kommt nicht umhin. Nur so kann man den Vormarsch der Rechten bremsen. Diese holen ihre Stimmen über die Migration. Bringen aber einen ganzen Misthaufen von üblen Gesetzen mit sich. Das gilt es zu bremsen.
@“Für die Machtapparate zählen Individuen nicht.“
Selbst für die eigenen Menschen zählen nur als Kanonenfutter und Arbeitssklaven. In den Augen der Eliten sind die Menschen nichts wert, außer natürlich die, die der Clique der Eliten angehören.
Geleaktes Geheimdokument listet 70 Kürzungskonzepte für Alleinerziehende, Kinder-, Jugend- und Familienleistungen auf.
Internes Arbeitspapier und Bewertung des Paritätischen PDF 4 MB
https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/paritaetischer_drohender-kahlschlag-2026.pdf
Zitat von Peter Scholl-Latour:“Wer halb Kalkutta aufnimmt,wird selbst zu Kalkutta.“Das hat er vor mindestens 20 Jahren gesagt.
Gewisse Meldungen lassen die Gehirnwendungen nicht in ruh.
Die USA und EU haben rigorose Abschiebungen in ihrer mache vollbracht.
Das bedeutet das nach der Willkommenskultur, ein radikaler Schwenk vollzogen wird, dieser Schwenk wird für jeden westlichen Staat für Unruhe sorgen. Das Militär und Polizei arbeiten zusammen, nicht gegen den aüsseren Feind, sondern im inneren. Das Asyl Problem beruhte schon immer auf den ständigen einmischungen westlicher Staaten und das wurde ganz bewusst betrieben, damit die Einheimischen verstärkt dem Lohndruck ausgeliefert wurden…
Diese Umkehr der Politik wird erheblichen Schaden verursachen, da niemand außerhalb diese Diplomatie glauben schenkt.
Das was Herr Moser schrieb, sollte jeder verinnerlichen, denn die angesprochene Isolation wird gerade in der Straße von Hormus verwirklicht. Das Kerosin etc. wird knapp, einige Fluggesellschaften oder Flughafenbetreiber rationieren den noch vorhandenen Treibstoff. Hier werden erhebliche Störungen in den Lieferketten erzeugt,…
Diese Politik wird von denen getragen, die diese dulden.
Zitat: „SOS Mediterranee berichtet, dass 90 Prozent der Geretteten unbegleitete Minderjährige sind“
Die Minderjährigen sind wie Hänsel und Gretel von ihren Armen Eltern in den finstern Wald geschickt werden? Das sind die, von denen wir zu akzeptieren haben, dass sie nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren können: „Als ob sie denen wie selbstverständlich gehören würden. Und als ob sie nicht vor deren Politik geflohen wären. “ ?
Eltern, die ihre Kinder bewuust unter Inkaufnahme des Todes der Kinder auf die Reise schicken, sind Straftäter. Und nein, diese Eltern gehören nicht zu den Ärmsten der Armen. Und den Kindern drohte nicht der Hungertod. Und davon ab stellt sich die Frage, ob die Zahl 80% eine Propagandalüge ist. Riecht ein wenig danach
Alle, die sich auf den Weg ins Land machen, in dem Milch und Honig fließen, nehmen das Risiko des Todes bewusst auf sich.
Es erwächst daraus für uns Europäer keine moralische oder rechtliche Pflicht Brücken ins gelobte Land zu bauen. Keine! Es erwächst auch keine moralische oder rechtliche Pflicht „Seenotrettung“ für die Menschen zu betreiben, die auf illegalen und mit Todesrisiko auf hoher See verbundenen Wegen nach Europa gelangen wollen. Sehr wohl aber gibt es eine moralische Pflicht daran mitzuwirken, die Verhältnisse in den Herkunftsländern zu verbessern. Mittelbar können wir in Eiropa einiges dafür tun.
Ansonsten: die Grenzen sind zu schließen. Verfahren für Zuwanderungswillige sind in den Heimatländern, als legale Möglichkeit nach Europa zu kommen, einzuführen und auszubauen. Gerettete sind, sofern kein Anspruch auf POLITISCHES Asyl besteht in Afrika anzulanden oder zurück nach Afrika zu schicken , wenn der nächstgelegene Hafen nach der Rettung ein europäischer war.
Europa kann keine 300 Millionen Afrikaner aufnehmen. Das ist Fakt. Und Fakt ist auch, dass die Kosten der Zuwanderung aus Afrika nicht von den Reichen und Superreichen in Europa getragen werden sondern von Normal- und Geringverdienern und dem Prekariat. Macht das die Welt gerechter? Meiner Ansicht nach nicht.
Die Gesellschaft interessiert sich niemals für das einzelne Individuum und sein Schicksal. Außer es steht in BILD, Bunte oder als Beispiel in einer Propagandamitteilung. Jegliche anderslautende Erzählungen sind Märchen. Selbst Jesus ist nur interessant, weil er wieder auferstanden ist. Sonst hätte die Gesellschaft ihn schnell vergessen.
“ Weil es keine Öffentlichkeit mehr gibt, gibt es die Notfälle. Damit ist zugleich die Behauptung widerlegt, öffentliche Aufmerksamkeit locke – wie ein „Pullfaktor“ – die Flüchtlinge aufs Wasser.“
Wenn „ein Boot mit über 100 Menschen nach der Abfahrt aus Libyen (ge)kentert“, dann ist dieses Boot nicht hochseetauglich. Sich dort hinein zu setzen und loszufahren traut man sich nur, weil man die Gewissheit hat, dass hinter dem Horizont ein Rettungsboot wartet. Dieses Boot ist der Pullfaktor, nicht „die Öffentlichkeit“.
Wenn Leute meinen, diese „Flüchtlinge“ müssten unbedingt nach Europa kommen, dann sollen sie gerne sagen, wer diese Leute nach ihrer „Rettung“ aufnehmen und versorgen soll. Diese Gesellschaft will einen großen Teil dieser „Flüchtlinge“ gar nicht haben. Falls sie doch erwünscht sind, wäre es kein Problem, sie mit Flugzeugen oder sicheren Booten hierher zu holen.
Wenn jetzt mit der blödsinnigen Kriegspolitik des Wertewestens die wohlfahrtsstaatlichen Institutionen der EU-Länder auf der Kippe stehen, wer wird wohl als allererster unter die ökonomischen Räder geraten?
Statt die Leute auf Teufel komm raus hierher holen zu wollen, wäre es besser, der „Wertewesten“ würde diese Länder nicht mehr ausbeuten und ihren Bevölkerungen eine Chance geben. Mit den vielen Zins- und Zinseszinsmilliarden, die unsere Länder einkassieren, könnte man auch dort ein vernünftiges Gesundheitssystem aufbauen. Aber wir plündern die Länder ja lieber aus und helfen ihnen dann mit USAID und kommen uns wer weiß wie christlich vor.
Dem Autoren ist schwer zu widersprechen, wenn man nicht das Gemüt eines Fleischerhundes hat. Nur sollte man schlichtweg in Erinnerung rufen, wer die Hauptlast der Migration trägt. Das fängt bei den Wohnungen an und da ist es nicht die gehobene Mittelschicht, die um bezahlbaren Wohnraum konkurriert. Die politische Klasse, nicht nur unserer Repulik, die die Staatsgewalt in Bewegung setzt, wenn man einzelnen dazu gehörenden Subjekten schwere Intelligenzmängel unterstellt, lässt Millionen Menschen ins Land, ohne Wohnungen für die zu bauen. Ohne ihren Kindern die Sprache zu vermitteln. Ohne das Gesundheitswesen auf die zusätzlichen Belastungen vorzubereiten. Könnte man viel mehr schreiben, was aber müssig ist, weil eh jeder weiß, was Sache ist.
Sie haben keinen Plan, nicht mal einen schlechten, wie man mit der Migration umgehen könnte. Nichts, Null, gar nichts. Dass die angesichts der eigenen evidenten Unfähigkeit, der zunehmenden Rebellion der inländischen Migrationsopfer und des Erstarkens politischer Konkurrenz versuchen, den Besen zurück in die Ecke zu schicken, ist klar. Aber auch das wird nicht funktionieren, weil sie nicht eigentlich Politiker sind, also Menschen, die eine Polis zu führen in der Lage wären, sondern nur noch Schwätzer. Bis zum Beweis des Gegenteils sollten wir davon ausgehen, dass sie prinzipiell nicht befähigt sind, praktische Aufgaben zu lösen. Schon gar nicht die Migrationskrise. Nicht, dass sie nicht Willens wären. Die können es nicht.
Mich beschleicht immer mehr das Gefühl, dass hier gezielt Sündenböcke her gelockt werden, die man wie zum Hohn mit jenen konkurrieren lässt, die man für ihr eingeschärftes Unvermögen verachtet.