
Die Sprache ist das erste Medium zur allgemeinen Kommunikation, das Menschen entwickelt haben. Doch die Sprache schafft gleich zwei fatale Möglichkeiten des Missbrauchs: Jede Aussage kann auch Lüge sein und durch sprachliche Befehle der Anführer und Gehorsam der anderen wird Krieg ermöglicht.
Die Kombination dieser Möglichkeiten führt zu einem Krieg der Lügen, wie er zur Zeit alle Medien und die realen Kriegsschauplätze beherrscht.
Mit der Sprache kann man Nachrichten übermitteln und Befehle erteilen. Darüber hinaus gibt es noch künstlerische, spielerische, also völlig freie Formen von Sprache, die keine eindeutige Funktion haben. Ähnliche Formen der Kommunikation gibt es auch bei Tieren: Drosseln können singen, Tauben turteln miteinander.
Die ersten Worte und Sätze
Wir konzentrieren uns auf die zwei zentrale Funktionen von Sprache: Information und Befehl. Stellen wir uns vor, wie die Sprache sich entwickelt hat, bei urzeitlichen Menschen, die den aufrechten Gang in der Savanne oder Steppe gelernt hatten. Sie begannen damit, sich selbst, gegenseitig und den Tieren ihrer Umgebung, Namen zu geben.
Die erste Nachricht könnte gelautet haben: Da ist ein Löwe. Und die Abstraktion der Sprache beginnt, wenn jemand berichtet: Da war ein Löwe oder hinter dem Busch ist ein Löwe. Dann könnte ein anderer in der Ursprache etwas rufen wie: Haut ab! Das wäre schon der erste Befehl. Ein anderer Befehl könnte auch lauten: Zum Angriff! Zu den Waffen!
Die Übertragung von genaueren Informationen und das Befehlen zu bestimmten Handlungen, sind zwei Funktionen der Sprache, die den Menschen, seit den Anfängen, einen Vorteil gegenüber der sprachlosen Tierwelt verschafft haben.
Das setzt sich mit der Entwicklung der Sprache endlos fort. Viele bedeutende Bücher sind geschrieben worden, um den Menschen, mit Worten, die Welt zu erklären und ihnen dann, mit der Autorität der Wissenden, Handlungen vorzuschreiben, was sie zu tun haben und was sie lassen sollen. Um solche Erklärungen und Anweisungen soll es im Folgenden nicht geben, es geht um Fehlfunktionen der Sprache, um die offensichtlichen Nachteile, die ihr Gebrauch haben kann.
Die Möglichkeit zu lügen
Alles, was mit Worten gesagt wird, kann auch Lüge sein. Schon die erste sprachliche Äußerung, die sich nicht unmittelbar auf die Realität bezieht, kann falsch oder bewusst gelogen sein. Wer sagt, da war ein Löwe, kann gelogen haben. Sprache und Lüge sind grundsätzlich nicht zu trennen. Wir erfahren das jeden Tag.
Es kommt darauf an, ob wir demjenigen, der etwas mitteilt, Glauben schenken. Wir vertrauen der Person und je näher die Person uns steht, um so mehr Vertrauen scheint angebracht. Wir vertrauen Verwandten und Bekannten. Einigen aber vertrauen wir nicht, weil wir sie schon bei einer Lüge erwischt haben.
Die Gefahr, belogen zu werden, wird reduziert, wenn eine persönliche Beziehung besteht. Das ist aber ausgeschlossen, wenn ein technisches Medium dazwischen steht. Je höher entwickelt die Medientechnik ist, um so leichter ist es, Lügen zu verbreiten und sie auch noch ständig zu wiederholen. Wir erfahren auch das jeden Tag.
Die Religionen sind voll von erfundenen und falschen Behauptungen, die teils den Naturgesetzen widersprechen. Sie werden geglaubt, weil sie ständig wiederholt werden. Besonders Kinder werden zu einem bestimmten Glauben erzogen. Der krasse Fall ist die Behauptung, dass Jesus von den Toten auferstanden und ein paar Wochen später in den Himmel aufgefahren ist.
Um einer Religion oder Ideologie zu entkommen, müssen wir erkennen, woher der Glaube kommt. Er kommt aus sprachlichen Behauptungen, von Eltern, Lehrern, Priestern, Politikern und Figuren in den Medien. Je öfter die Narrative, besonders in den Medien, wiederholt werden, desto begründeter ist der Verdacht, dass sie nicht den Tatsachen entsprechen. Der Glaube daran aber führt in harmlosen Fällen zur Verunsicherung, im Härtefall, zu einer völlig falschen Information.
Befehle und Gehorsam
Die Übermittlung von Befehlen, mit der Sprache, kann ebenfalls in eine falsche Richtung gehen, was aber ganz andere, schwerwiegende Konsequenzen hat. Befehle werden zum Töten von Menschen gegeben, nicht nur in Einzelfällen, sondern generell. Der Befehl, zu töten und der Gehorsam, diesem Befehl zu folgen, ermöglicht es den Menschen, Kriege zu führen.
Bei den meisten höheren Lebewesen gilt die Regel, dass sie sich innerhalb der eigenen Spezies nicht gegenseitig umbringen. Ausnahmen gibt es bestimmt, aber sie widerlegen nicht die Regel, dass dieses Gebot gilt: Du sollst nicht deinesgleichen töten. Es gilt selbst bei Raubtieren.
Nur der Mensch bildet eine Ausnahme. Diese Ausnahme hängt direkt mit der Sprache zusammen. Das Töten auf Befehl ist erlaubt und erwünscht. Den Befehl zum Töten zu geben, ist selbstverständlich ebenfalls erlaubt. Dadurch wird ein fundamentales moralisches Gebot, das selbst für Tiere gilt, von Menschen mittels seiner Sprache umgangen und Kriege werden möglich gemacht.
Die Möglichkeit beliebiger, auch falscher Behauptungen und der Glaube daran, hat zur Entwicklung von Religionen und Ideologien geführt. Die Möglichkeit, beliebige Befehle zu erteilen und der eingeübte Gehorsam, den Befehlen zu folgen, führt die Menschen in den Krieg.
Die Beteiligten am Krieg der Lügen
Die Kombination dieser beiden teuflischen Möglichkeiten der Sprache führt aktuell zu einem Krieg der Lügen, der jetzt um 2025 von der Sphäre der Regierenden in Europa ausgeht. Anweisungen und Befehle zum Krieg, mit Lügen als Begründung, feiern einen Totentanz der falschen Worte, Reden und Anweisungen.
Friedrich Merz, Emanuel Macron, Keir Starmer und Ursula von der Leyen sind die mächtigsten Wortführer. Sie werden assistiert von Kaja Kallas aus dem Kleinstaat Estland, das Russland besonders nahe ist und zum Teil echte Russen als Staatsangehörige hat.
Die Lüge, welche die Regierenden sich gegenseitig einreden und der Öffentlichkeit ständig aufdrängen, ist die, dass ein Angriff von Russland auf Westeuropa bevorstehe, dass Russland sich also nach Westen ausdehnen wolle, obwohl es seit Jahrhunderten schon das größte Land der Welt ist und mehrmals von Westen aus angegriffen wurde.
So wird, im Namen der Verteidigung, mit riesigem Aufwand, sprachlich und materiell, wieder ein Angriff auf Russland vorbereitet, doch man sagt genau das Gegenteil, wir wollen nicht bedrohlich vorrücken, sondern wir erwarten einen Angriff der Russen auf Westeuropa. Doch für diese Angriffslust der Russen und für Vorbereitungen auf deren Seite gibt es keinen Anhaltspunkt, alles sind nur sprachliche Thesen und Behauptungen, die sich im Kreise drehen.
Die Realität ist, dass man diesen Krieg herbeiredet und provoziert und dass der Militärisch-Industrielle Finanzkomplex dazu antreibt, alles Geld, das jetzt und in Zukunft in den Staaten verfügbar ist, für die Kriegsvorbereitung gegen Russland einzusetzen. Militär und Rüstungsindustrie profitieren direkt und die Finanzmacht verdient ein Vielfaches an den Börsenkursen. Durch Staatsschulden und die Versenkung von öffentlichen Geldern in Rüstungsausgaben gewinnt die Finanzmacht die Oberhand über die Staaten und ihre Regierungen.
Der Geldakrobat und Düsenflieger Friedrich Merz ist als Regent des reichsten Landes Europas in der Lage, bis zu einer Billion Euro gegen Russland zu bewegen und gleichzeitig den deutschen Staatshaushalt auf Jahrzehnte hinaus zu ruinieren. Und die großen Medien sind in der Lage, einer Mehrheit der Menschen den Glauben zu vermitteln, das sei Russlands Aktion und nicht die Fehlleistung von Friedrich Merz, der dem traditionellen Revanchismus der CDU und einem persönlichen Russen-Hass verfallen ist.
Der beliebte Verteidigungsminister Boris Pistorius ist dabei, das Land und die Menschen kriegstüchtig und die Jugend gehorsam zu machen, damit man ihnen den Krieg gegen Russland befehlen kann. So verdreht ist SPD-Politik, weil sie keine sozialdemokratische Richtung mehr hat, sondern sich einfach nach der vermeintlich stärksten Macht richtet. Und diese Macht ist das große Geld, der man sich gerne beugt, wie es Gerhard Schröder schon getan hat.
Noch nie war die SPD dem Geld so nahe, wie unter der Kanzlerschaft von Friedrich Merz. Geld zum Anfassen, um es in der Ukraine und in der Rüstung zu vergeuden und die stärkste konventionelle Armee Europas aufzustellen, wobei die Allgemeine Wehrpflicht dann selbstverständlich wird, vielleicht auch für Frauen. Die Parole könnte lauten: Alles gegen Russland, nichts für Deutschland.
Die Kommissionspräsidentin der EU, Ursula von der Leyen, verhält sich wie eine Märchenkönigin, die als Prinzessin in Brüssel geboren wurde, in drei Sprachen redet und gerne unbegrenztes Geld verspielt. Das ist möglich, weil fast niemand die Statuten des europäischen Staatenverbundes genau kennt. Von der Leyen kann sich so über alle Verträge hinweg setzen.
Das Elend auf dem Boden der Tatsachen
Die Folgen sind überall sichtbar. Geld fehlt an allen Ecken und Enden: Im Sozialhaushalt, für die Infrastruktur, in der mittelständischen Wirtschaft, bei der Bildung, für den Ausbau des Schienenverkehrs, Geld für neue Technik, um den Energieverbrauch zu drosseln und Solarenergie einzusetzen. Aber der rhetorische Aufwand für die Kriegslügen überdeckt in den Medien das Versagen der Regierung auf all diesen Gebieten.
Wenn der Angriff Russlands nicht kommt, fällt das Lügengebäude in sich zusammen. Also wird alles getan, einen Angriff Russlands zu provozieren, mit Worten, mit Sanktionen, mit Beschlagnahme von Schiffen, im Luftraum über Estland und dem Baltikum, mit Herstellung und Lieferung von Waffen an die Ukraine und vor allen Dingen, mit diesen riesigen Summen an Geld, die historisch einmalig sind.
Das ist die besondere Leistung des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz, der seinen Russen-Hass offen verkündet hat und mit seinem Kriegsgetöse vergessen macht, dass er nicht die Interessen des Landes vertritt, sondern die Interessen der Finanzmacht, wobei er die Bevölkerung ins Elend stürzt.
Das Lügengebäude stürzt ein, es fällt auf den Boden der Tatsachen oder es bröckelt in sich zusammen, wenn der Krieg gegen Russland nicht stattfindet. Die Kriegstreiber sind zu feige, den Befehl zum Angriff zu geben, sie sind ebenfalls zu feige, ihren Irrtum einzugestehen und die Feindseligkeiten zu beenden. An erster Stelle wäre der Krieg der Ukraine zu beenden, wo das Volk ausblutet und die Lage mit jedem Tag schlechter wird.
Sie warten darauf, dass ihre Provokationen und Nadelstiche Moskau zu einem Angriff provozieren. Dort erkennt man aber mit Sicherheit, dass es eine verbale Psychose ist, ausgehend von wenigen Figuren, was nur die Geister verwirrt. Man wird sich besonnen verhalten, wie es dem Charakter der Politiker im Kreml auch generell entspricht.
Auf die Menschen hier kommt die entscheidende Aufgabe zu, Friedrich Merz, Emanuel Macron, Keir Starmer und Ursula von der Leyen mit allen Mitteln, die in der Demokratie möglich sind, zu entmachten und sich dabei nicht nur auf Wahlen zu verlassen, die ja bisher nicht verhindert haben, dass es so weit gekommen ist. Kreativität ist gefragt, freie Kommunikation und Demonstrationen auf vielen, überraschenden Ebenen.
Eine starke moralische und mentale Kraft ist auf der Seite des Protestes: Die Wahrheit gegen die Lüge und die strikte Weigerung, andere Menschen zu töten, nur weil es im Krieg befohlen wird.
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Dem Befehl, du sollst Töten steht der komplemäntere Befehl, du sollst nicht kämpfen zur Seite. Die beiden Befehle bedingen einander. Aggressives Verhalten wird massivst sanktioniert. Das hat zunächst den Bereich körperlicher Auseinandersetzung betroffen, umfasst mehr und mehr auch jede verbale Ausseinandersetzung.
Agression ist dem menschlichen Wesen immanent. Sie ist Teil des Verhaltensrepertois sämtlicher Säugetiere. Der Reflex Angehörige der eigenen Art zu töten, bedarf einer Dressur und wird unterstützt durch spezielle Haltungsformen. Perversionen die der Mensch erfunden hat, um Tiere zu tödlichem Kampf aufzuhetzen.
Diese Mechanismen wendet er auch bei als geringwertig geschätzte Angehörige der eigenen Spezies an.