
Bekannt aus der Quantenphysik ist das fiese Gedankenexperiment Schrödingers Katze, mit dem der Physiker Erwin Schrödinger zu zeigen versucht, dass sich die Wirklichkeit auf der Ebene der Quanten von der auf der makroskopischen unterscheidet. In der Quantenmechanik ist ein Elektron in einem Atom nicht nur an einem Ort, sondern auch an anderen in einer Art Zwischenzustand bzw. einer Superposition. In Schrödingers Experiment ist eine Katze in einem geschlossenen Kasten, in der sich auch eine „Höllenmaschine“ mit einem radioaktiven Atom, einem Geigerzähler, einer Giftflasche und einem Hammer befindet. Wenn das Atom zerfällt, löst der Geigenzähler den Hammer aus, der die Giftflasche zertrümmert. Dann kollabiert die Superposition und die Katze nimmt einen eindeutigen Zustand an, sie stirbt.
In der Halbwertzeit, so eine Erklärung, zerfällt das Atom nur zu 50 Prozent. Es kann also zerfallen sein oder auch nicht. Für den Beobachter außerhalb erscheint auch die Katze in einem Zwischenzustand als lebendig und tot. Feststellen lässt sich der Zustand erst, wenn der Kasten geöffnet wird und eine Beobachtung bzw. eine Messung möglich ist. Dann ist die Katze nicht mehr in einem Zwischenzustand, sondern lebendig oder tot. Jedenfalls beeinflusst in der Quantenmechanik die Messung bzw. die Beobachtung als Interaktion mit dem Objekt dessen Wert, der davor nicht festgelegt ist.
Daran knüpft der Physiker Vlatko Vedral von der Universität Oxford in einem Artikel an. Er geht vom quantenmechanischen Beobachtereffekt aus, der gerne so verstanden wird, als ob der Beobachter das beobachtete Objekt verändert oder gar schafft, also die Katze sterben oder leben lässt. Das geht von der Wahrnehmung aus, dass wir durch Eingriffe in die materielle Realität diese aktiv verändern. Das aber ist nicht das, was auf der quantenmechanischen Ebene passiert, sagt Vedral. Schon eher soll es so sein, dass die Interaktion mit der äußeren Welt uns verändert bzw. wir in verschiedenen, verschränkten Welten leben.
Vedral gibt ein Beispiel. Ein Photon trifft auf eine Sonnenbrille von Bob. Es kann durchgelassen werden, auf das Auge treffen und einen neuronalen Impuls auslösen, so dass Bob Licht sieht. Es kann aber auch reflektiert werden, nichts in Bobs Gehirn auslösen und in eine unterschiedliche Realität führen. Beide Realitäten würden gleichzeitig existieren, auch wenn Bob bewusst nur eine wahrnimmt. Das gleicht also Schrödingers Katze. Weil aber Bob das Photon, das zu seinem Auge gelangt ist, beobachtet hat, ist es für ihn sinnlos zu fragen, warum er nicht der Bob mit dem reflektierten Photon ist, weil die Beobachtung ihn zu dem ersten Bob gemacht hat: „Wenn wir mit der Außenwelt interagieren, die sich in einer Vielzahl von Zuständen befindet, vollzieht sich die entscheidende Veränderung in uns selbst, nicht in der Außenwelt. Mit anderen Worten: Die Realität wirkt sich auf dich aus.“
Jetzt wird es allerdings strange. Bob könnte auch von dem Photon betroffen sein, das er nicht sieht. Theoretisch könne man eine Superposition schaffen und sie umkehren, es müsste sogar praktisch mit ausreichenden Ressourcen möglich sein, behauptet er. Dabei ginge es darum, einen Zustand zu schaffen, bevor das Photon auf die Sonnenbrille trifft und Bob eine Beobachtung macht, also in der Quantenwelt eine Superposition existiert: „Das bedeutet, dass beide Alternativen – dass das Photon entweder von der Linse reflektiert oder durchgelassen wird – existiert haben müssen und in einem verschränkten Zustand in perfekter Überlagerung vorlagen, denn andernfalls wäre der Endzustand nicht derselbe wie der Ausgangszustand. Das ist es, was wir unter Interferenz verstehen: Zunächst entsteht eine Überlagerung, die sich dann umkehrt. Ebenso müssen die Ergebnisse in beiden Zweigen der Realität innerhalb des verschränkten Zustands von Bob und dem Photon existiert haben. Die in Quantenobjekten kodierten Elemente der Realität sind grundlegend, und du – in dieser und anderen Realitäten – wirst jedes Mal geprägt, wenn du sie beobachtest.“
Fragt sich nur, wer dann „ich“ ist: derjenige, der das Licht sieht, oder derjenige, dessen Sonnenbrille das Photon reflektiert hat? Oder das Ich der Superposition?
Nach der Quantenverschränkung können zwei und mehr Teilchen ein System bilden, in dem Veränderungen in dem einen Teilchen unabhängig von der Entfernung das andere oder die anderen Teilchen beeinflussen. Aber könnten wir überhaupt davon wissen, fragt Vedral. Wobei ja auch die Frage wäre, ob die Superposition „existiert“ und nicht ein theoretisches Konstrukt ist, um zu erklären, warum die Beobachtung zu unterschiedlichen Ergebnissen kollabiert? Aber es bleibt natürlich interessant, ob es nicht viele, sich unendlich verzweigende Wirklichkeiten geben könnte, auch wenn wir nur in der einen Realität eingeschlossen sind, die wir durch unsere Beobachtungen verhärten?
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Ich habe da eine halbernste These im Zusammenhang:
Initiationsriten sind häufig ähnlich dem Schema Schrödingers Katze, wenn auch mit viel größeren Überlebenschancen.
Die Katze jedoch, die überlebt, befindet sich nach dem Experiment in einer nur zu 50% wahrscheinlichen Gegenwart wieder.
Nach zwei solchen Versuchen kann man konstatieren dass die Katze nun ein unwahrscheinliches Leben in einer unwahrscheinlichen Welt führt.
Damit hat sie die Welt der Magie und Wunder betreten.
Was immer dort ungewöhnliches sonst noch passiert, es ist möglich, und während es in der Welt vor den weniger wahrscheinlich war ist es in ihrer Welt dannach wahrscheinlicher, da es eine wenig wahrscheinliche Welt ist. Denn Wunder und Magie sind nicht prinzipiell unmöglich sondern nur recht unwahrscheinlich.
Je häufiger ein Mensch knapp mit dem Leben davon kam, desto mehr rutscht er in eine Welt der geringen Wahrscheinlichkeiten, in der Wunder und Magie häufiger sind als sie es in den wahrscheinlicheren Welten der Ungeschorenen der Fall ist.
Das ist der Hintergrund von Initiationsriten, und warum manche, gerade Traumatisierte -aus Erfahrung !- zu „Aberglauben“ und Übernatürlichem neigen, der gewöhnliche jedoch nichts davon weiß.
Qana, übernehmen Sie.
Schmunzel, die Anfrage kann ich natürlich nicht unkommentiert lassen.
Ich kenne aus eigenem Erleben / Erfahrung ein erweitertes Gefahren-Management, eine Art „7. Sinn“, der eine Erweiterung und Ergänzung des 6. Sinns, der Propriozeption darstellt.
Am deutlichsten in Erscheinung getreten ist der anläßlich und im Gefolge eines Fahradunfalls. Ich war auf meinem „antiken“ Rennrad, das noch Schnallenpedale hatte, mit gewiß um die 40 km/h eng um eine Kurve unterwegs, als mir eine Taube, aus dem Gebüsch der Banquette ins Vorderrad flog und nicht etwa weggeschleudert wurde, sondern einfädelte, das Rad blockierte und die Gabel zerstört hat.
Reagieren konnte ich nicht mehr, als ich die Taube auffliegen sah und ihren Kurs wahr nahm, aber denken schon. „Locker bleiben“, hieß der Imperativ aus zwei vergangenen Fahradunfällen mit häßlichem, aber nicht katastrophalem Verlauf, dann überschlug ich mich schon und kam mit dem unbehelmten Kopf auf. Eigentümliche Erfahrung, wenn man den eigenen Schädel zerknacken hört – nicht schlimm, eher „interessant“, aber natürlich alarmierend.
Nach dem Aufschlag merkte ich, daß es einen zweiten Imperativ gab: Du darfst das Bewußtsein nicht verlieren – noch nicht. Akzentuiert durch den Blutstrom, der aus meiner Nase hervor brach, denn mir war aus meiner Fahrrad- und Motorrad-Karriere, sowie aus dem Zivildienst in der chirurgischen Ambulanz, die Erfahrung bekannt, daß die Überlebenschancen bei einem Schädelbasisbruch deutlich zu sinken scheinen, wenn der Patient das Bewußtsein verliert.
Also wurde ich nicht bewußtlos! Konnte deshalb trotz Bruches zweier Rückenwirbel (Kompressionsbrüche) noch von der Fahrbahn in der unübersichtlichen Kurve kriechen und den herbei eilenden Passanten instruieren, meine damalige Frau anzurufen, denn ich hatte genau einen Willen: Sie noch zu sprechen, bevor es möglicherweise zu Ende gehe.
Gerettet haben mich die Schnallenpedale. Ich verlor das Rad erst in der letzten Phase des Überschlages von den Füßen, deshalb bekam mein Leib ein Drehmoment, der mich über den Kopf abrollen ließ, sodaß der berucksackte Rücken die volle Wucht des Aufpralls abbekam. So erwies sich der Schädelbruch nur als ein Riß in der Kalotte, der nicht bis auf die Hirnhäute durch ging, und ein Einbruch einer Stirnhöhle, der die kapitale Blutung aus der Nase verursacht hat.
Nebenbei bemerkt: Banal war die Hirnverletzung natürlich nicht, auch wenn im CT keine größere Blutung zu sehen gewesen ist. Weil mir das klar war, habe ich Schmerzmittel abgelehnt, was den Nachtschwestern in den ersten beiden Nächten ein wenig Unannehmlichkeiten bereitet hat, denn ich begann unter den Schmerzen mäßig zu delirieren.
Eine weitere Vorsichtsmaßnahme ergriff ich in der dritten Woche nach dem Unfall: Ich nahm einen anspruchsvollen Auftrag für eine Diplomarbeit aus einem Bereich an, der mir weitgehend neu gewesen ist: Psychologie. Ich wollte meine mentale Regenerationsarbeit maximal fördern. Aber das nur nebenbei, denn
der Hauptpunkt hier ist, daß es über drei Jahre gedauert hat, bis sich ein Reflex weitgehend abgemildert hat, der mich in einer Bewegung stocksteif erstarren lassen hat, wenn ich in einer iwie nicht ganz übersichtlichen Lage aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr nahm, besonders in der Dämmerung, denn zum Zeitpunkt des Unfalls hatte die Dämmerung eingesetzt.
Das hat mir zusätzlich introspektiv einen gewissen Einblick in die „Instinkte“ zur Gefahrenabwehr und -Vermeidung verschafft, die ich bis dahin schon angesammelt hatte, zum Zeitpunkt des Unfalls war ich 42.
Es hat auch mein Verständnis für brutale Riten, wie den „Sonnentanz“ gefördert. Eine Büffeljagd ist ein mörderisches Unterfangen, bei dem schwere Verletzungen fast sicher anfallen – irgendwann. Sie nicht nur zu überleben, sondern, wenn nur irgend möglich, vollständig zu regenerieren, hat die Mobilisierung aller beitragenden Kräfte verlangt – physischer, wie mentaler Kräfte.
Übrigens sind alle brutalen Riten und „Prüfungen“ bei den Oglalla und etlichen anderen Sioux und Verwandten „optional“ gewesen, wenn man den kulturellen Druck hintan stellt, und zum „Sonnentanz“ wurde nur zugelassen, wer seine Widerstandskraft schon mehrfach unter Beweis gestellt hatte.
Und sie kannten, wie praktisch alle originalen Stammeskulturen, das „Dritte Geschlecht“.
Naja, ob das Posting kassiert wird? Schaun wer mal. War eine Verdauungsbeschäftigung. Zum Thema äußere ich mich vielleicht morgen.
Danke.
Ich hatte schon befürchtet der Post verhallt im schalltotem Raum.
Natürlich ist die These unzulänglich, aber vielleicht ein Körnchen Salz darin.
Interessant wäre, ob das, mal postuliert es wäre so, auch retroaktiv wirkt.
Quantenmechanische Zustände können mehrdeutig und verschränkt sein, makroskopische aber nicht. All diese Gedankenexperimente, wie Schrödingers Katze, sind unterhaltsam, aber keine Realität.
Rob Kenius,
Diplom-Physiker und freier Publizist
https://kritlit.de
Ich bin zwar kein Quantenphysiker aber Ich sehe das im Grunde genauso.
Prinzipiell denke Ich wir leben in einem 100% newtonischem Universum wobei die schiere Masse (Anzahl) der „Materie“ und der Interaktionen den Versuch einer kompletten Berechnung der Realität absurd erscheinen lässt.
Insofern sehe Ich in der „Superposition“ lediglich die Darstellung unserer Unwissenheit als quantifizierbare Größe welche dann eine mathematische Grundlage bildet Teile der Realität mittels Wahrscheinlichkeiten in brauchbaren Formeln und Vorraussagen zu beschreiben..
Denn ob das Teilchen reflektiert oder detektiert wird steht von vorne herein fest, wir wissen es nur noch nicht, hätten wir jedoch eine Technologie mit der wir das Teilchen beobachten könnten ohne es zu beinflussen würde die Superposition sofort in einen realen Zustand kollabieren..
Mfg Makrovir
Der Elefant im Raum direkt neben dem Strohmann heisst: warum ist das so?
Oder scheint es uns gar nur so? Auch dann: warum?
Und der noch größere Elefant: ist das, was wir sehen, vielleicht gar nicht das, was passiert? Einstein blickt von seinem Lichtstrahl zurück und sieht die still stehende Erde. Die steht doch aber nicht still, nur weil er sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt. (Nebenbei bezweifle ich, daß er dieses Bild überhaupt sehen könnte, denn die dafür zuständigen Photonen erreichen seine Netzhaut ja gar nicht). Entsprechend ist auch Schrödingers Katze nicht in irgendeinem Zwischenzustand, nur weil Herr Schrödinger aktuell den tatsächlichen nicht kennt. Hinsichtlich quantenmechanischer Effekte wie dem Verändern durch Beobachten, ja Dilemma kennen die meisten Beobachter der Natur. Ich vergleiche das mal mit dem Ermitteln des Inhaltes in einem versiegelten Gefäß. Es gab Zeiten, da ging das nicht ohne das Siegel zu brechen. Heute haben wir weniger invasive bzw destruktive Möglichkeiten. Es ist anzunehmen, daß das mit Teilchen der Quantenmechanik ähnlich ist, die verändern wir wahrscheinlich nur deshalb durch Beobachtung, weil wir sie aktuell mit dem Äquivalent zum Holzhammer „beobachten“!
Zu der Theorie im Artikel: das ist gut und schön, aber ich weiß nicht so recht, was diese Überlegung bringen soll. Ein Ereignis ist nach seinem Eintreten schließlich nicht mehr veränderbar, völlig egal, wie und woher vorher die Einflußmöglichkeiten kamen, oder wie viele Möglichkeiten es warum auch immer gab. Daß mich eine Beobachtung verändert, ja, erzählt mir was neues, das merke ich jedesmal, wenn ich diesem sogenannten Bundeskanzler zuhöre und dabei der Zorn in mir aufsteigt.
Interessant wären hier neue Ideen. Zum Thema passen würde die Arbeit von Sky Darmos. Es würde mich sehr interessieren, was Physiker dazu sagen. Habe selbst leider nur Grundkenntnisse, bin Informatiker.
Bewusstsein ist ein (passiver?) Beobachter der Aktivitätsmuster des Gehirns.
Wenn bei Messprozessen das Gehirn sich in Zweige auseinanderentwickelt,
spaltet sich das Bewusstsein nicht, sondern es entscheidet sich für einen
Zweig und beobachtet dann nur noch diesen Zweig. Die Bewusstseine
aller Menschen und Tiere folgen dem selben Zweig der Welt.
https://politik-forum.eu/viewtopic.php?t=74929
Interessant o)
Der Bereich Bewusstsein im Hirn ist im Gegegsatz uns bekannter Hirnfuntionen und der Informationsverarbeitung auf der diese beruhen, nicht mehr erklärbar. Kein Uns bekanntes Informations System kann so viel informationen verarbeiten in solch kurzen Zeitabständen. Bewusstsein kennt zb auch einen sogegannten “ Hochleistungsmodus“ der eben nur im Bereich Gefahrenabwehr aktiviert wir, sonst müssten Wir verhungern. Und das ist die einzige Variante wo wir Menschen bewusst damit konfrontiert werden. Aber da können Wir sehen zu welch unglaublichen Leistungen ein menschliches Hirn fähig ist.
Binäre Informationsverarbeitung kann definitiv solche Dinge nicht leisten..
Denken Wir nur an “ mit Vektoren rechne“ , eigentlich alte Sache letzes Jahrundert, 2 Deutsche. Nur man konnte damit damals nichts anfangen. Durch KI sieht das heute aber nun ganz anders aus und so kam es heute erst zu Ehren…o)
Bewusstsein kennt eben nicht nur 1 Zustand , würde sonst alle kriterien eines Antagonismus erfüllen …
Schrödingers Katze ist hier ungünstig gewähltes Beispiel….
In der Kiste eingesperrt befindet sich die Katze zu keinem Zeitpunkt in einem quantenmechanischen Zustand. Sie ist entweder lebendig oder sie ist tot, aber nicht beides gleichzeitig.
Das radioaktive Atom ist der einzige quantenmechanische Gegenstand in der Kiste. Schrödinger schafft mit seinem Gedankenexperiment lediglich ein krasses Beispiel dafür, wie sich quantenmechanische Ungewissheiten in harte Gewissheit überführen lassen.
Viele gedankliche Irritationen in der sogenannten Quantenwelt entstehen, weil unzureichende Bilder und Formulierungen benutzt werden.
Da wird von Wellen und Teilchendualität gesprochen obwohl Licht weder eine Welle noch ein Teilchen ist. Licht ist Energie.
Energie kann man nicht direkt erfassen. Wenn wir die Möglichkeit der Ausbreitung betrachten, dann nutzen wir zur ihrer Beschreibung die Wellenfunktion. Wurde die Energie übertragen, dann nehmen wir das Bild vom Teilchen um berechnen zu können was geschehen ist. Nicht das Licht hat ein duales Wesen. Es ist allein der Mensch der zwei verschiedene Rechenmethoden benötigt um ein und die selbe Realität zu begreifen.
mmh, erkenntnistheoretisch gibt es bis heute unterschiedliche Deutungen der Quantentheorie.
Es ist schwierig, Theorien über Zustände aufzustellen, die sich der direkten Beobachtung entziehen und nur über die Heisenbergsche Unschärferelation zugänglich sind. Nicht anderes beschreibt das Bild von Schröfingers Katze. In dem Augenblick wo ich nachschaue, ist der Mechanismus zerstört. Finde ich eine tote Katze, weiss ich nicht, wie lange sie schon tot ist. Lebt sie, wirkt im offenen Karton das Gift nicht meht todbringend.
Ohne jetzt tiefer in die verschiedenen Interpretationen eingedrungen zu sein, erscheint mir das Sonnenbrillen-Bob Gleichnis als eine populärwissenschaftliche Transformation (Deutung) des Doppelspaltexperimentes.
Die Tatsache allerdings. dass sich unter bestimmten Bedingungen mehrere Teilchen (min. 2) durch eine gemeinsame Wellenfunktion beschreiben lassen (verschränkte Teilchen) finde ich dagegen weniger überraschend, als andere Phänomene. Allerdings hat bei einer Veränderung des Quantenzustandes eines Teilchens die instantane Veränderung auch des andere Teilchen keine Entsprechung im uns zugänglichen makroskopischen Raum mit seiner Begrenzung auf die Lichtgeschwindigkeit.
„… populärwissenschaftliche Transformation (Deutung) des Doppelspaltexperimentes.
Die Tatsache allerdings. dass sich unter bestimmten Bedingungen mehrere Teilchen (min. 2) durch eine gemeinsame Wellenfunktion beschreiben lassen (verschränkte Teilchen)…“
Bitte nichts vermengen, was nichts miteinander zu tun hat.
Das Doppelspaltexperiment und verschränkte Teilchen sind zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe.
„Das Interferenzmuster hängt nicht von der Anzahl der beteiligten Teilchen oder dem gleichzeitigen Durchtritt durch den Doppelspalt ab. Bei niedrigerer Intensität baut sich das Interferenzmuster lediglich langsamer beim Detektor auf, bleibt aber in der Gestalt gleich. Das passiert selbst dann, wenn sich zu jedem Zeitpunkt höchstens ein Teilchen zwischen Quelle und Detektor befindet.“ [wiki]
Es gibt zweifelsohne immer noch Phänome im Universum, die sich nicht so einfach oder bislang nicht erklären lassen. Krieg, die neoliberale Politik von Friedrich Merz und Lars Klingbeil, das Phänomen Donald Trump, Armut und Reichtum lassen sich aber erklären. Dafür braucht es Soziologie, Mikroökonomie, Makroökonomie, Theologie und viel Psychologie.
Das ist mir zu hoch. „Strange“ an der EMW (dem Licht bzw. den Photonen) ist bereits folgendes:
Richtet man einen Lichtstrahl schräg auf eine Wasseroberfläche, so bricht sich das Licht an der Grenzfläche und läuft dann nach einem ,Knick‘ weiter zum Grund – entsprechend dem Vehältnis der Brechungsindizes.
Das unglaubliche ist nun: das Licht wählt dadurch den schnellsten Weg um von der Lichtquelle zum Ziel zu kommen. Auch wenn man die beiden Brechungsindizes (von Luft und Wasser) kennt, ist dieser optimale Winkel (für den schnellsten Weg) garnicht so leicht auszurechnen. Selbst die meisten Forenten hier würden wohl scheitern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Brechungsindex
Quantenmechanik ist interdisziplinär betrachtet, mit dem ausdrücklichen Befürworten der QM-Nutznießer, gerne mißverständlich und gerne unverständlich. Das Volk liebt Metaphysik respektive Esoterik. Gemäß Theodor Fontane nicht verwunderlich, denn: „Das Sensationelle gilt und nur einem strömt die Menge noch begeisterter zu, dem baren Unsinn.“
Zur Kenntnisnahme und Selbstanalyse
Ist die Quantenmechanik (wirklich) unverständlich?
Eine weit verbreitete und gern geäußerte Schutzbehauptung besagt, dass die Quantenmechanik (QM) zwar unverständlich, irgendwie „seltsam“ sei, aber wissenschaftlich betrachtet, sehr voraussagepräzise ist.
Das hat(te) für die »QM-Bewahrer« den Vorteil, das sich nahezu niemand aufgerufen fühlt(e), sich kritisch mit Annahmen und Aussagepostulaten der QM zu beschäftigen.
Erst einmal, die Quantenmechanik ist aus mathematischer Sicht nicht „seltsam“. Es gibt im großen »Spektrum der Mathematik« deutlich schwierigere, komplexere und vor allen Dingen deutlich abstraktere Themenfelder. Siehe beispielsweise »Differentialtopologie« und »Abstrakte Algebra«.
Mathematische Hintergründe, ursprünglicher Sinn und Zweck, willentlicher Verzicht auf Anschauung
Gemäß dem Satz von Weierstraß lassen sich „beliebige“ Kurven durch „Sinus-Kosinus-Funktions-Kombinationen“ zumindest abschnittsweise nähern. Wenn die Funktion in einen neuen (Teil-)Abschnitt wechselt, werden im Grenzübergang die einzelnen Abschnitte immer kürzer und „schrumpfen“ schließlich auf Punkte zusammen. Die Funktion wird punktweise angenähert. In diesem Grenzfall ist wieder das ursprüngliche Bild der differenzierbaren Mannigfaltigkeit erreicht, in dem jetzt die Eigenbasis des Bewegungsraums die Bausteine aus den Sinus- und Kosinus-Funktionen sind. Ohne auf weitere mathematische Details und angesiedelte Fragen einzugehen folgt, dass jede mathematische Funktion f(t) durch eine so genannte Fourier-Reihe entwickelt werden kann.
Räume mit dieser Struktur werden als Hilbert-Räume bezeichnet. Im 20. Jahrhundert wurde dieser Ansatz erst in die Atomspektroskopie und dann allgemein in Quantenfeldtheorien eingeführt.
So wie ein Klang in dem Grundton x und die Obertöne 2x, 3x, 4x … darstellbar ist, wird in der Quantenfeldtheorie der Zustand eines Teilchens (z.B. eines Elektrons) in einen Grundzustand x und höhere Zustände zerlegt. Am Anfang steht also die qualitative Zerlegung in Grundelemente, dann folgt für jedes Grundelement die Zerlegung in die „Obertonreihe“ (Fourier-Reihe). Insgesamt können nun Wahrscheinlichkeiten definiert respektive (interpretiert) gemessen werden, mit denen sich das Elektron in einem der möglichen Zustände befindet. Wenn man genauer hinschaut folgt hier die ganzzahlige Quantisierung banalerweise aus der mathematischen Darstellung. Der Formalismus ermöglicht nun die vermeintliche „Bequemlichkeit“ sich nicht realobjekt-inhaltlich mit der Phänomenologie der Quantisierung auseinandersetzen zu müssen um Ergebnisse zu erhalten.
Kopenhagener Deutung von 1927
Im Zuge der Kopenhagener Interpretation der Quantenmechanik ist der Realitätsverlust methodisch und gewollt. Gemäß der Kopenhagener Deutung von 1927 ist der Wahrscheinlichkeitscharakter quantentheoretischer Vorhersagen nicht Ausdruck der Unvollkommenheit der Theorie, sondern des prinzipiell indeterministischen (unvorhersagbaren) Charakters von quantenphysikalischen Naturvorgängen. Des Weiteren „ersetzen“ die »Objekte des Formalismus« die Realität, ohne selbst eine Realität zu besitzen. Die Kopenhagener Deutung zeichnet sich durch die Bequemlichkeit aus, die sie ihren »Gläubigen« liefert. Der Welle-Teilchen-Dualismus gestattet(e) ein „Umsteigen“ auf die „Welle“ mit einer e-Funktion mit komplexem Exponent, welcher gemäß Fourier-Theorems es wiederum gestattet »ALLES« stückweise monotone, also auch jedes experimentelle Ergebnis, formal mathematisch darzustellen. Die statistische Deutung hält von der Mühe ab, den physikalischen Prozeß zu erkunden, Anschaulichkeit und Phänomenologie werden ausgeblendet.
Interessanterweise war es Albert Einstein (1879 – 1955) der die Quantenmechanik schon in den QM-Anfängen – nachvollziehbar argumentativ begründet – als unbrauchbar identifizierte:
…“die ψ-Funktion ist als Beschreibung nicht eines Einzelsystems, sondern einer Systemgemeinschaft aufzufassen. Roh ausgesprochen lautet dies Ergebnis: Im Rahmen der statistischen Interpretation gibt es keine vollständige Beschreibung des Einzelsystems. Vorsichtig kann man so sagen: Der Versuch, die quantentheoretische Beschreibung der individuellen Systeme aufzufassen, führt zu unnatürlichen theoretischen Interpretationen, die sofort unnötig werden, wenn man die Auffassung akzeptiert, daß die Beschreibung sich auf die Systemgesamtheit und nicht auf das Einzelsystem bezieht. Es wird dann der ganze Eiertanz zur Vermeidung des ‘Physikalisch-Realen’ überflüssig. Es gibt jedoch einen einfachen physiologischen Grund dafür, warum diese naheliegende Interpretation vermieden wird. Wenn nämlich die statistische Quantentheorie das Einzelsystem (und seinen zeitlichen Ablauf) nicht vollständig zu beschreiben vorgibt, dann erscheint es unvermeidlich, anderweitig nach einer vollständigen Beschreibung des Einzelsystems zu suchen, dabei wäre von vornherein klar, daß die Elemente einer solchen Beschreibung innerhalb des Begriffsschemas der statistischen Quantentheorie nicht enthalten wäre. Damit würde man zugeben, daß dieses Schema im Prinzip nicht als Basis der theoretischen Physik dienen könne. Die statistische Theorie würde – im Fall des Gelingens solcher Bemühungen – im Rahmen der zukünftigen Physik eine einigermaßen analoge Stellung einnehmen wie die statistische Mechanik im Rahmen der klassischen Mechanik.“… A. Einstein, Qut of my later years. Phil Lib. New York 1950 Seite 498
Einsteins unschlagbare Argumente wurden und werden bis heute „schlicht“ ignoriert. Einsteins kritische Äußerungen, insbesondere zur Quantenmechanik, führten letztendlich zu seiner Isolation. Er war zwar später ein „Medienstar“ aber wissenschaftlich ohne weitere Bedeutung.
Mythos »Theorieschaft« [Theorie schafft]
Praktisch orientierte Ägypter, Römer und Griechen erschufen lange vor Einführung der Integral- und Differentialrechnung, lange vor theoretischen Modellen zur Tragfähigkeit und Biegemöglichkeit von Balken und Säulen, komplexe Bauwerke, deren Fragmente teils auch heute noch zu besichtigen sind. Nicht die Theorie zum Halbleiter schuf den Halbleiter, der Halbleiter als elektrotechnisches Bastel- und Tüftler-Objekt ließ Spielraum für theoretische Betrachtungen. Funktionierende Technik als Innovation Angewandter Physik bedarf und bedurfte versuchsfreudiger „Macher“, (Miß-)Erfolge (trial & error) zeigten den Weg.
Um übergeordnet verstehen zu können, warum sich das Standardmodell der (Elementar-)Teilchenphysik (SM) und das Kosmologische Standardmodell (ΛC[old]D[ark]M[atter]-Modell) ohne große Gegenwehr etablieren konnten, ist zu bemerken, dass diese Modellbetrachtungen für die Realphysikforschung sprich Material- und Anwendungs-Forschung keinerlei Bedeutung hatten und haben. Das gilt sowohl für die „Diagnostik“ (Materialuntersuchungen), als auch für die Konstruktion von (Material-)Anwendungen.
Tatsache ist : Theoretische Modelle hink(t)en stets der (meßbaren) Realität hinterher. Der Mythos, das hochkomplexe, mathematische Theorien die Wirklichkeit beschreiben und Neues generieren konnten und können, lebt. Dass jedoch die Voraussagefähigkeiten der theoretischen Modelle, bei genauer Sicht, Ergebnisse von immer wieder (neu) durchgeführten Nachkorrekturen sind, erschließt sich den meisten Interessierten nicht. Realobjekt-Interpretationen werden im Rahmen der Standardmodelle aus mathematisch formalisierten (mitunter esoterischen) Konzepten geboren. Theoretisches wurde über Jahrzehnte immer wieder genaueren Meßergebnissen angepasst. Sei es durch Zusatzrechnungen, neue Quantenzahlen, neue Wechselwirkungspostulate und neuen Substrukturthesen, sowie extrem zeitintensiven, iterativ-algorithmisch nachkorrigierten Ergebnissen mittels Cluster-Rechenanlagen respektive »Super-Computern«.
Die ~ 125-jährige Herrschaft der Quantenphysik und ihre 90-jährige kosmologische Erweiterung ruhen nicht auf einem soliden phänomenologischen Fundament, sondern auf einem stetig wachsenden Berg von Ad-hoc-Annahmen, freien Parametern und theoriebeladenen Interpretationen.
Ist denn Wissenschaft je etwas anderes gewesen, kann Wissenschaft je etwas anderes sein, als eine theoretisch fundierte Interpretation von methodenbasierten Antworten auf Fragen an die Realität
theoretisch fundiert… ist das Auswahlkriterium. Das »Prinzip der Parsimonie« entscheidet. Die 125-jährige Herrschaft der Quantenphysik und ihre 90-jährige kosmologische Erweiterung ruhen nicht auf einem soliden phänomenologischen Fundament, sondern auf einem stetig wachsenden Berg von Ad-hoc-Annahmen, freien Parametern und theoriebeladenen Interpretationen.
Die aktuellen Beschreibungen ruhen vor allem auf einem breiten Fundus an beobachteten Phänomenen. Bei allen ungelösten Problemen und offenen Fragen gibt es aktuell für deren Beschreibungen keine besseren als die von ihnen kritisierten. Theorien müssen sich an der Reichweite ihrer möglichen Vorhersagen messen, nicht an irgendwelchen Alltagsgegenständen wie mehr oder weniger stumpfen Messern, auf die man sich aus Bequemlichkeit zurückzieht.
Natürlich kann man darüber sinnieren, das einem die aktuellen Beschreibungen nicht gefallen, es man lieber so hätte wie in Mechanik oder E-dynamik mit ihren axiomatischen Aufbauten. Doch jenseits der Frage, ob diese Axiome mehr sind als genau ebensolche ad hoc-Annahmen die Sie in der Quantenmechanik kritisieren, bleibt die erkenntnistheoretische Frage bestehen, ob die Beschreibung quantenmechanischer Phänomene sich überhaupt in das von Ihnen gewünschte Korsett zwingen lassen. Insofern halte ich ihre Kritik für verfehlt, wesentliche Ihrer Kritikpunkte für hochgradig spekulativ.
Erkenntnistheoretisch bleiben Ihre Aussagen leer und wissenschaftstheoretisch ausser einem geäusserten Unbehagen diffus. Ich werde so den Verdacht nicht los, dass Ihre Kritik einer tieferen Agenda folgt, die Sie leider nicht offen legten.
…ach ja? …Ein überfälliges Rendezvous mit ursächlicher Rationalität: https://www.dualismus.net/elementarybodytheory/website/indexdeutsch.htm
sie haben sich viel Mühe gemacht. Nun wäre noch ein Artikel in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift hilfreich.
…einige Gedanken zu Veröffentlichungsproblematiken
Wohliges Dauer-Baden im eigenen Denksaft
Was passiert jedoch, wenn „plötzlich und unerwartet“ der Stöpsel gezogen wird?
Heute inszenieren sich Wissenschaftler vordergründig gerne als aufgeklärt, faktenfreundlich, ergebnisoffen und bereit für neue Gedanken. Das fällt ihnen leicht, denn sie können sich schlicht nicht vorstellen, dass es zu spektakulären, neuen Ansätzen kommen wird, die sie selbst „alt aussehen lassen“. Was passiert jedoch, wenn das, was diese heute lebenden Wissenschaftler – teils über Jahrzehnte – praktizier(t)en, in Analogie zum geozentrischen Weltbild, nicht mehr gelten soll? Stellen wir uns vor, dass es sich nicht um eine überschaubare Korrektur handelt, sondern um einen gewaltigen »Umstoß« des Bestehenden, hin zu einem Denkmodell respektive Weltbild, welches das vermeintlich »Unumstößliche« nicht nur in Frage stellt sondern komplett ersetzt. „Schlimmer“ noch, dass es sich herausstellt, das – plakativ formuliert – mehr als 100 Jahre Theoretische Grundlagenforschung von völlig falschen Annahmen ausging und rückblickend, mit all den Erweiterungen und Nachkorrekturen, als – emotional betrachtet – peinlich und selbstbetrügerisch erscheint.
Wir können uns sicher sein, dass alles Mögliche von den Betroffenen in Bewegung gesetzt wird, um die Verbreitung dieses Alternativmodells zu verhindern.
Die Physiker und Mathematiker, die nicht selbst mit den Standardmodellen assoziiert sind, stehen »Alternativen Denkmodellen« kritisch gegenüber, sofern sie überhaupt über diese nachdenken, weil sie sich nicht vorstellen können, das ihre Kollegen-Experten falsch liegen können. Sie denken, dass am Ende Alternativen sich nicht durchsetzten können, weil sie glauben, was die Standardmodellmacher seit Jahrzehnten propagieren: Wie ausgereift, aussagekräftig und alternativlos doch ihre Modelle sein. Mitunter schwingt auch die Angst mit, sich mit öffentlich wahrnehmbarer Kritik zu blamieren. Das hat damit zu tun, dass die angewandte Mathematik so komplex und schwierig ist, dass sie erst einmal mit dem Vorwurf konfrontiert werden, dass sie ja gar nicht verstehen, was sie da kritisieren. Das ist auch in den meisten Fällen aus rein mathematisch-formaler Sicht zutreffend.
Wenn ein »Alternatives Denkmodell« doch so gut ist, wie propagiert, warum wird dem trotzdem wenig bis keine Beachtung geschenkt? Warum wird es nicht in Fachkreisen beachtet und darüber diskutiert?
Diejenigen, die hier am besten und schnellsten, im Hinblick auf Konsistenz und Aussagefähigkeit, untersuchen könn(t)en, ob ein »Alternativmodell« im Sinne des Prinzips der Parsimonie eine Existenzberechtigung hat, sind im 21. Jahrhundert fast ausnahmslos Theoretische Physiker und in diesem Bereich angesiedelte Mathematiker. Diese sind allesamt, sofern sie sich mit den Standardmodellen der Teilchenphysik und Kosmologie beschäftigen, Protagonisten, Apologeten oder Epigonen dieser.
Es ist, sowohl für einen „unbetreuten“ Quantenfeldtheoretiker, als auch für einen „unbetreuten“ »ART affinen Differentialgeometriker«, schlicht unmöglich, sich vorstellen zu können, dass es brauchbare Denkmodellalternativen ohne Quantenfelder und Differentialgeometrie geben kann. Das ist keine Übertreibung. Es ist für diese „Standardmodell-Denker“ komplett unmöglich einfach zu denken. Das bedeutet, diese haben keinen eigenen Primärimpuls etwas derartig »Anderes« auch nur im Geringsten zu betrachten.
Aphoristisch lautet ihr Ausschließungs-Motto seit eh und je…
»Wir lesen nicht, wir schreiben selber!«
Und der „Rest“ der Physiker und Mathematiker?
Kaum jemand traut sich, trotz der Vielzahl an Widersprüchen, willküraffinen Postulaten, Ergebnis orientierten Nachkorrekturen,… herrschende Theoretische Grundlagenforschung zu kritisieren. Auch „eingeweihte“ Physiker und Mathematiker tun dies nicht. Die einen, weil sie glauben, sie hätten nicht die nötige Kompetenz, die anderen aus Kalkül. Die Probleme als solche sind leicht identifiziert. Theoretische Grundlagenphysiker verlangen, ohne es explizit aussprechen zu müssen, dass nur Wissenschaftler mit der nötigen mathematischen Ausbildung etwas zum Formalismus sagen dürfen. Der Weg über den Formalismus führt aber unweigerlich zur Akzeptanz dessen, was man eigentlich kritisieren müsste. Und: Mathematik ist geduldig und kann den größten Unsinn korrekt bestimmen. Siehe als Beispiel: Das Banach-Tarsky-Paradoxon
Des Weiteren gibt es noch die egozentrischen Standardmodell-Kritiker, die neben ihrer Kritik auch gerne kreativ werden würden. Mit oder ohne sachrelevante Vorkenntnisse, fehlt es jedoch nahezu allen, bis auf die »one in a million« – Ausnahme, an »schöpferischem Geist« ein brauchbares physikalisches Denkmodell zu entwickeln. Die Fokussierung auf das ich, macht sie in dem Fall, das einer aus ihren Kritiker-Reihen, das schafft(e), was ihnen nicht gelang respektive gelingt und wohl auch perspektivisch nicht gelingen mag, zu Verdrängern und Ignoranten.
Ihre Strategie: Sie vermeiden es, sich mit dem neuen alternativen Denkmodell auseinanderzusetzen. Sie haben Angst sich den Ausführungen im Detail zu nähern, da eine Kaskade von Gefahren besteht. Erst einmal, dass sie für sich erkennen müss(t)en, dass das Modell tauglich ist. Das bereitet vielen einen starken Egoschmerz. Als nächstes wären sie – früher oder später – in der Pflicht auch darüber im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu berichten. Insbesondere öffentlich bekannte Kritiker wären dann verpflichtet, auf Grund ihrer medialen Reichweite für eine entsprechende Verbreitung zu sorgen oder müssten sich irgendwann erklären, warum sie das nicht taten. Die Geschichte zeigt zwar, dass diese Vermeidungs-Strategie selten erfolgreich ist, doch wie man so „schön“ sagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Tatsache ist: Es mag lange dauern, doch eines Tages kommt das »Neue« ans Tageslicht. Trotz dieser Erkenntnis sind (auch) die Egozentriker in den Reihen der Denkmodellphysiker diesbezüglich beobachtungs- und lernunfähig.
Tatsachen sind…
Die Anfänge der Elementarkörpertheorie stammen aus dem Jahr 1986. Die Theorie ist seit vielen Jahren ausformuliert und liefert exakte Voraussagen, die experimentell bestätigt sind.
2012 stieß ich online auf die Protonenradius-Meßergebnisse von 2010 (siehe exemplarisch »The size of the proton«, Randolph Pohl et al.), die einen um ~ 4,4% kleineren Radius als den bis dahin etablierten Wert ergaben. Das erinnerte mich an meine eigenen theoretischen Ausführungen während meines Physikstudiums aus dem Jahr 1986. Ich hatte mich damals nicht weiter damit intensiver beschäftigt, da eine Abweichung von 4,4% im Rahmen von physikalischen Meßwerten im Mikrokosmosbereich Welten bedeuten. Ich lag damals mit meinen Berechnungs-Überlegungen im Hinblick auf den Literaturwert für den Protonenradius weit außerhalb des Erträglichen für einen Denkmodellanspruch meinerseits. In Wirklichkeit traf ich jedoch schon damals, wie man so „schön“ sagt, „den Nagel auf dem Kopf“, „ich lag goldrichtig“.
2026
Die Elementarkörpertheorie ist gesamtheitlich in deutscher Sprache schon seit deutlich mehr als 10 Jahren online. Doch erst mit den jüngsten zeiteffektiven Programmen in den Bereichen »text to speech«, »voice over« (für einen Film zur Theorie), weiterentwickelten Latex-Code-Generatoren-Programmen, wie Overleaf und dem Logik orientierten, ergebnisoffenen Sprachmodell DeepSeek, welches u.a. professionell komplexe Latex-, html- und Python-Berechnungs-Codes generiert. DeepSeek analysiert pro Chat bis zu 50 Bilder auf enthaltene Aussagen und Gleichungen, pdf-Dateien und komplexe Webseiten. Mit DeepSeek lassen sich detaillierte, wissenschaftliche Publikationen im arXiv-Stil effektiv und „schnell“ erstellen, die den strikten wissenschaftlichen Normveröffentlichungen genügen.
Was mich seit Wiedereintritt in das Erkenntnis-Gebäude der Theoretischen Grundlagenphysik, beginnend Februar 2012, wirklich „aufgehalten hat“ und nach wie vor, immer wieder punktuell, sehr zeitraubend ist, war herauszufinden bzw. ist herauszufinden, wieso die Protagonisten und Verkünder der Standardmodellphysik all diesen offensichtlich widersprüchlichen Konzepten folgten und folgen, die Beliebigkeit und Nichtnachweis zur „Norm“ erklär(t)en. Es drängt(e) sich der Verdacht auf, dass insbesondere die Protagonisten der jüngsten Generation von Theoretischen Standardmodellphysikern ausschließlich im praktizierten (mathematisch-abstrakten) Formalismus verankert sind. Um jedoch die vielfältigen Zusammenhänge durchschauen und verstehen zu können, bedarf es u.a. beträchtlicher historischer Kenntnisse. Diese gehören jedoch seit mehreren Jahrzehnten nicht zur Schul- und Universitätsausbildung von Physikern und Mathematikern. Zentrale Fragen einfacher Anschauung werden also weder in einem historischen Kontext erörtert noch im Rahmen der herrschenden mathematischen Modelle adressiert.
Vorurteile
Skepsis ist eigentlich eine gute „Sache“. Aber, Skepsis wird dann zum Problem, wenn die Aufnahmefähigkeit des Betrachters dadurch signifikant gestört wird. Jemand der sich einem Denkmodell inhaltlich nähert und (wiederholt) die Frage stellt, ob das Denkmodell seinen eigenen bisherigen Vorstellungen entspricht oder anfängt selbst (ergänzend) zu spekulieren, bevor das Denkmodell hinreichend verstanden wurde, ist kaum in der Lage sich neuen Gedanken mit der nötigen Aufmerksamkeit zu nähern. Die eigentlichen Probleme des Verstehens kommen dann, selbst bei einem leicht verständlichen Denkmodell mit wenig Mathematik, von der Egozentrik des Betrachters.
Fatal wird es, wenn Betrachter Aussagen und Postulate bestehender Modelle als Grundlage der Bewertung des neuen Denkmodells „annehmen“ respektive fordern. Nicht selten waren/sind die Betrachter gar nicht in der Lage die formalen Grundlagen und die Fülle an Inkonsistenzen bestehender Modelle zu erfassen. In der Regel sind dem Gros der Betrachter die Randbedingungen der bestehenden Modelle gar nicht (ausreichend) bekannt.
als ich noch an einem Max-Planck-Institut promovierte, erreichten mich jedes Jahr 1-2 emails mit ähnlich umfangreichen Ausarbeitungen zu diversen, meist grundlegenden Themen des physikalischen Verständnisses. Ausarbeitungen, die jeweils von der tiefen Auseinandersetzung der Ersteller zeugten, die aber viel zu umfangreich und fernab meiner eigenen Themen lagen, um diesen ernsthaft nachzugehen. Auch die Physik arbeitet arbeitsteilig.
Wenn Sie ernst genommen werden wollen, kommen Sie um eine begutachtete (englische) Veröffentlichung nicht herum, es muss ja nicht in den Top-Journalen sein. Selbst wenn diese Begutachtung zunächst negativ ausfällt, lernen Sie daraus und können woanders ein entsprechend verbessertes Manuskript einreichen. Es gibt mittlerweile eine kaum noch überschaubare Anzahl von Journalen, alleine zu meinen Themen, wbenso zu theoretischen Fragen. Die wissenschaftliche Community lebt von Austausch von Ideen und sie ist beileibe nicht zufrieden mit dem aktuellen Stand, gerade auch zu den QM-Interpretationen. Zum Schreiben für den Aussenstehenden bietet sich als alternative Literaturquelle Sci-Hub an (Sofern sie noch existiert).
Ansonsten bleiben ihre an Bohm orientierten Ausführungen nicht mehr als eitle Selbstdarstellungen: bequem genug, um ein Laienpublikum zu beeindrucken, aber mit zu viel Scharlatanerie dargestellt, um wissenschaftlich ernstgenommen zu werden. Eine Internetseite kann schliesslich jeder aus nahezu unendlich vielen Gründen erstellen.
By the way: So spannend ich auch die erkenntnistheoretischen Implikationen finde: Sie sind aktuell nicht entscheidbar. Ich selber stehe der materialistischen Interpretation einer spezifischen Objektivität nahe. Spezifisch, weil die objektive Antwort des Gegenstandes immer an die spezifische (Mess)Methodik der Befragung gekoppelt ist, mithin nicht unabhängig von dieser Methode existiert. Sowohl die Kopenhagener Deutung, wie auch die Bohmsche Interpretation beschreiben ihren objektiven Gegenstand abhängig von der Methodik spezifisch. (wiewohl sie diese Spezifik jeweils unterschiedlich begründen). Also: Who cares the specific, non-distinguishable reason behind?
Die aktuellen Beschreibungen ruhen vor allem auf einem breiten Fundus an beobachteten Phänomenen. Bei allen ungelösten Problemen und offenen Fragen gibt es aktuell für deren Beschreibungen keine besseren als die von ihnen kritisierten. Theorien müssen sich an der Reichweite ihrer möglichen Vorhersagen messen, nicht an irgendwelchen Alltagsgegenständen wie mehr oder weniger stumpfen Messern, auf die man sich aus Bequemlichkeit zurückzieht.
Natürlich kann man darüber sinnieren, das einem die aktuellen Beschreibungen nicht gefallen, es man lieber so hätte wie in Mechanik oder E-dynamik mit ihren axiomatischen Aufbauten. Doch jenseits der Frage, ob diese Axiome mehr sind als genau ebensolche ad hoc-Annahmen die Sie in der Quantenmechanik kritisieren, bleibt die erkenntnistheoretische Frage bestehen, ob die Beschreibung quantenmechanischer Phänomene sich überhaupt in das von Ihnen gewünschte Korsett zwingen lassen. Insofern halte ich ihre Kritik für verfehlt, wesentliche Ihrer Kritikpunkte für hochgradig spekulativ.
Erkenntnistheoretisch bleiben Ihre Aussagen leer und wissenschaftstheoretisch ausser einem geäusserten Unbehagen diffus. Ich werde so den Verdacht nicht los, dass Ihre Kritik einer tieferen Agenda folgt, die Sie leider nicht offen legten.
Die String-Theorie ist mathematisch interessant, aber deshalb sind 12 Dimensionen noch lange nicht real.
Beschreibt diese Physik die Welt wie sie wirklich ist oder beschreibt sie uns nur wie sie uns erscheint, wenn wir sie auf eine bestimmte Art und Weise untersuchen ?
Ich habe Schrödingers Katze nie verstanden, also zumindest nicht das, was sie bildlich erklären sollte. Die Katze hat immer einen eindeutigen Zustand. Sie ist tot oder lebendig und zu keinem Zeitpunkt irgendwie dazwischen. Der Beobachter kann das allerdings nicht genau wissen. Nur für ihn befindet sich die Katze im besagten Schwebezustand. Das heißt weder, dass der Beobachter den Zustand der Katze beeinflusst noch, dass die Katze den Beobachter beeinflusst. Bin zu blöd den Gag zu verstehen.
Bobs Sonnenbrille und das Photon kurz vorm Auftreffen auf diese helfen mir auch nicht beim Verständnis quantenmechanischer Effekte. Es gibt die 2 Möglichkeiten und fertig. Der Unterschied zur Katze ist, dass die Möglichkeiten nicht durch das Photon selbst, sondern durch die 2 möglichen Reaktionen der Sonnenbrille geschaffen werden. Es gibt im Gegensatz zu Schrödingers Katze eine dritte Entität. Bob als Beobachter kann nur einen der zwei möglichen Zustände wahrnehmen. Das reflektierte Photon und alle angeblich vorhandenen Zwischenzustände sind außerhalb des Wahrnehmungshorizonts von Bob. Und natürlich wird Bob durch beide Zustände beeinflusst. Allerdings sehe ich nicht, dass er den Zustand des Photons beeinflusst.
Also, wenn es einen überragenden Erklärer gibt, der mich auf den Weg der Erkenntnis führen könnte…
Danke.
Sie haben doch den Erklärer hier oben, @Dirk Freyling vor Ihrer Nase! Gedankenfaulheit in Ehren, aber warum posten Sie Ihren Kommentar nicht wenigsten unter diesem und, wenn Sie ihn nicht verstehen, stellen ihm konkrete Fragen? So haben Sie nur ein stinklangweiliges Statement abgesondert, das in keinster Weise einen Dialog fördert – aber das wollen Sie ja vielleicht – zumindest an dieser Stelle – gar nicht.
Der Weg der Erkenntnis ist nicht mit KI generierten Blumenbildern gepflastert.
Danke. Wenn Sie (noch) mehr dazu selbstmotiviert wissen möchten, siehe: https://www.dualismus.net/elementarybodytheory/website/indexdeutsch.htm : Ein überfälliges Rendezvous mit ursächlicher Rationalität und dann weiter runter scrollen bis »Prinzip der Parsimonie«:
Wenn Ockhams Rasiermesser das entscheidende Bewertungskriterium für Theorien ist, dann ist der Fall klar: …
Was ist bitte „Gedankenfaulheit“? Wenn so ein geistig Armer wie ich sich ganz fleißig viele Gedanken macht, dann hilft mir das nicht weiter. Daher bat ich um Hilfe mir die beschriebenen Gedankenexperimente noch einmal auf andere Art und Weise zu erklären. Mir ging es nicht um Dialog sondern ich wäre Zuhörer und höchstens Nachfrager.
Was ist daran falsch?
Mein erster Versuch ist verschwunden, daher noch einmal, jetzt aber korrigiert:
Wiederum trete ich einen Schritt zurück: Meine Kritik richtete sich nicht gegen Sie als denkenden und nachdenklichen Menschen, der Sie sind, das kommt aus Ihren anderen Kommentaren klar zum Ausdruck. Ich ärgere mich darüber, dass es immer mehr einreißt, hier im Forum Statements abzusondern und nicht das Gespräch zu suchen. Das betraf auch Ihr Statement, das Sie sicher ganz anders formuliert hätten, wäre es unter dem Beitrag von @Dirk Freyling erschienen.
Es kann doch nicht sein, dass man einen Beitrag von der Art einstellt:
Kann mir mal jemand erklären, warum die Debatte um die Frage „Was ist Wahrheit?“ so wichtig ist?
kurz nachdem ein anderer das Thema ausführlich in Bezug auf die Quantenmystik erläutert hat.
Das ist Ignoranz, zumindest unhöflich – oder eben Gedankenfaulheit.
In der Kopenhagener Welt ist immer ein „Beobachter“ notwendig, um den Sachverhalt zu erklären. Im Beispiel mit der Katze ist das der die Kiste Öffnende. Indes wäre der Zustand dder Katze exakt derselbe, wenn niemand nachgesehen hätte. Das nun führt zu Zuständen, in denen Redakteur Rötzer die Orientierung verlor. Das liegt nicht an ihm, das geht allen so.
Statt der Kopenhagener Definition bevorzuge ich die „De Broglie-Bohm-Theorie“. „Der Akt der Messung bzw. Beobachtung spielt somit in der De-Broglie-Bohm-Theorie keine ausgezeichnete Rolle“ stellt Wikipedia fest.
https://de.wikipedia.org/wiki/De-Broglie-Bohm-Theorie
Auch sonst ist diese Theorie die einfachere und einleuchtendere, nebenbei auch die elegantere. Sie wird nur von einer Minderheit der Physiker vertreten, zu deren prominentesten Vertretern der im Jahr 2021 verstorbene Detlev Dürr gehörte. Leider haben wir derzeit niemand, der diese Sichtweise vernünftig erklären könnte. Schade.
Wenn ich was Nahrhaftes zum Thema sagen will, muß ich erst über Spiegel reden; und voraus schicken, daß ich über eine eher rudimentäre Ausbildung in Physik verfüge, so gut wie keine in der zugehörigen Mathematik, ansonsten „eklektischer“ Autodidakt.
Hochwertige Spiegel werden heute aus einer Aluminiumschicht gefertigt. Warum?
Weil Aluminium im Vergleich zum früher verwendeten Silber an der Oberfläche ein dichteres Elektronengas hat, das es zu einem leistungsfähigeren Reflektor bestimmt.
Der Grund wird mit dem sog. „Compton-Effekt“ vollständig> beschrieben. https://www.leifiphysik.de/quantenphysik/quantenobjekt-photon/grundwissen/compton-effekt "Vollständig" heißt hier, die mathematische <i>Darstellung des Phänomens – „Darstellung“ ist hier ein Mischbegriff aus Philosophie und Chemie, der modern wohl flächendeckend durch „Modellierung“ ersetzt ist – liefert Ergebnisse, die experimentell bis auf x Kommastellen genau reproduzierbar sind.
Ich mag jetzt die verlinkte Darstellung nicht paraphrasieren, doch was ich jetzt folgen lasse, ist halt gegen sie zu prüfen.
Photonen werden an Elektronen reflektiert, die Modellierung folgt dem der klassischen Mechanik entnommenen Vorgang des „elastischen Stoßes“, weshalb die hohe Anzahl freier Elektronen im Elektronengas des Aluminiums zureichend erklärt, daß Aluminium besser reflektiert, als Silber, was heißt, der Energieverlust, repräsentiert in der Änderung der Wellenlängen der reflektierten elektromagnetischen Strahlung, ist geringfügiger.
Was habt ihr jetzt vor euch?
Richtig, eine experimentelle Darstellung und Bestätigung des sog. „Welle – Teilchen – Dualismus“. Ein Stoßvorgang ist vollständig repräsentiert in der Änderung der Welleneigenschaft.
Ich habe den Welle-Teilchen-Dualismus in Anführungszeichen gesetzt, weil der gewöhnliche Fehler im heuristischen Verständnis dieser Phänomenologie der Kardinalfehler dessen ist, was marxistische Wissenschaftskritiker „instrumentelles Denken“ genannt haben. Die Leutz tun so, als ob und denn. Sie tun so, als wäre elektromagnetische Strahlung Wellen PLUS Teilchen, obwohl Modellierung und deren experimentelle Validierung auf das logische Resultat führen, sie sei Wellen UND Teilchen, UND hat hier die logische Form von und/oder. Gemäß Compton-Effekt kommt die Strahlung in der Form einer Welle, deren Frequenz die Energie repräsentiert, wird zum Teilchen, um nach dem modellierten Zusammenstoß mit einem Elektron als Welle ihren reflektierten Weg unter Energieverlust fortzusetzen, und gegebenenfalls erneut als ein „Teilchen“ nachweisbar zu werden.
Denn wenn einer darauf besteht, diese Strahlung, ab hier „Licht“, der Frage nach einer Substanz zu unterwerfen, die in Erscheinung trete, geleitet von dem Ansinnen / Bedürfnis, „was kann man damit machen“? Kann man das anfassen? schnitzen? schmelzen und formen? wird er an dem Syllogismus des Teilchen PLUS Welle fest halten, so weit ihn das trägt und sich nur bei einem theoretischen oder experimentellen Scheitern vielleicht zu dem logischen Schluß bequemen:
Das Licht ist keines von beidem, weder Welle noch Teilchen. Es ist Licht, period, mit den theoretisch und experimentell umschriebenen Eigenschaften, die – wie alle „Eigenschaften“ – nach altehrwürdigem Sprachgebrauch „akzidentiell“, nicht „substantiell“ sind, Erscheinungsformen eines Materials sei es der Beobachtung oder Bearbeitung.
Es ist schlicht ein Fehler, den Beobachter aus einer Phänomenologie eliminieren zu wollen, ein Fehler, den schon Heraklit den Substanzfanatikern von Thales bis Platon mit dem Merkspruch „panta rhei“ angekreidet hat, rerpäsentiert in dem berüchtigten „dunklen“ Gleichnis, niemand könne zweimal in denselben Fluß steigen.
So. Das war jetzt nur eine Vorbereitung zu der eigentlichen Komödie, wenn ich hier fortsetzte, wären die 10k schnell erreicht.
Jetzt muß ich das von der Forensoftware verhunzte Posting korrigieren, was mich den dritten von fünf Streichen kostet:
https://www.leifiphysik.de/quantenphysik/quantenobjekt-photon/grundwissen/compton-effekt
Der halb gelöschte Absatz lautete:
Der Grund wird mit dem sog. „Compton-Effekt“ vollständig> beschrieben."Vollständig" heißt hier, die mathematische <i>Darstellung des Phänomens – „Darstellung“ ist hier ein Mischbegriff aus Philosophie und Chemie, der modern wohl flächendeckend durch „Modellierung“ ersetzt ist – liefert Ergebnisse, die experimentell bis auf x Kommastellen genau reproduzierbar sind.
Der verhunzte Abschnitt sagte, die Reflexion resp. Streuung der Photonen an Elektronen sei mit dem Formalismus von Compton, dessen Quantifizierung das Planck’schen Wirkungsquantums enthält, vollständig erklärt. Einsteins Masse-Energie – Äquivalenz fand in der Arbeit numerische Bestätigung.
Aber die Arbeiten Plancks und anderer legten die Vermutung nahe, daß der Welle-Teilchen-Dualismus auch für Teilchen mit Eigenmasse gelten müsse. Louis de Broglie goß diese Vermutung zwei Jahre nach Comptons Arbeit in eine spekulative Formel zu den Materiewellen von Elektronen,
https://www.leifiphysik.de/quantenphysik/quantenobjekt-elektron/grundwissen/de-broglie-wellenlaenge
die fünf Jahre später bestätigt worden ist, und damit wurde Comptons Darstellung rätselhaft. Wie konnten Reflexion / Streuung der Photonen korrekt repräsentiert sein, wenn Elektronen keine Billiardkugeln im Miniformat sind, sondern, falls überhaupt als ein Ding anzusprechen, etwas, das gemäß der auf De-Broglie beruhenden Heisenbergschen Unschärferelation gemäß Ort und Impuls gleichsam „verschmiert“ in Erscheinung trete?
Der vermutlich wichtigste Punkt in meiner Auffaltung des Themas besteht darin, daß die Schrödingergleichung, auf deren Ausdeutung sich Vlatko Vedral beruft, dieses Rätsel nicht erklärt, sondern vielmehr mathematisch vorlegt. Hier kommt der Begriff der „Superposition“ ins Spiel.
Die Schrödingergleichung ersetzt die Vorstellung der Dinglichkeit eines Elektrons, elementar des Elektrons eines Wasserstoffatoms, restlos durch eine Konstruktion seiner Welleneigenschaft. Seine gegenständlichen Eigenschaften, in Bezug zu Reflexion / Streuung also Ort und Impuls, sind darin in Zustandsgrößen seiner Materiewelle umgewandelt.
Die Schrödingergleichung ist eine lineare Gleichung, und deshalb, wenn ich das korrekt verstanden habe, entspricht jede ihrer Lösungen gültigen Amplituden der Materiewelle, die einander im Sinne einer mathematischen Superposition überlagern, ohne einander zu stören. Im Resultat erhält man etwas, das als Wahrscheinlichkeitsverteilung von Ort und Impuls des Elektrons gedeutet wird. Zu diesem „Quantenzustand“ schreibt die engl. Wikipedia:
Auf diese epistemische Aussage werde ich unten in Bemerkungen zur Quantenelektrodynamik näher eingehen, zunächst will ich den Gegensatz zur Darstellung der deutschen Wikipedia hervor heben, die sich stattdessen auf die sog. „Kopenhagener Deutung“ des Materiewellenproblems beruft, die eine ontologische Aussage enthält:
Merke: Nicht Schrödinger hat die nach ihm benannte Katze erfunden, das haben Niels Bohr und Werner Heisenberg getan. Schrödinger hat sie nur gezeichnet, um mit dieser „fiesen“ (Rötzer) Exemplifizierung gegen die Kopenhagener Deutung zu polemisieren, die Katze repräsentiert keinen Darstellungsgehalt der Schrödingergleichung.
Das leistet allerdings die auf der Schrödingergleichung aufbauende QED, und die ist gemäß den Aussagen ihres prominentesten Schöpfers, Richard Feynman, eine „Mogelpackung“, wenn man darauf bestehen wollte, sie ontisch, resp. gemäß einer ontischen Epistemik zu deuten.
Sie hat „freie Parameter“ eingeführt – frage mich keiner, was das an der Stelle genau heißt – und ihre vielgerühmte Exaktheit beruht auf einer freizügigen Erfindung, nämlich sogenannter „virtueller Teilchen“, in diesem Fall Photonen, die gleichsam „außerhalb der Zeit“ entstehen und vergehen, sie verletzen den Energieerhaltungssatz. QED ist deshalb ein technologisches Konstrukt, keine Theorie. Wenn man einen ontischen Naturbegriff zugrunde legt, zeigt die QED lediglich, wie sie „arbeitet“, diese Natur, wenn ihr mit Werkzeugen zu Leibe gerückt wird, das aber konkurrenzlos genau, sodaß man schließen darf, sie „arbeite“ auch ohne Dazwischentreten experimentierfreudiger Physiker gemäß der Konstrukte der QED. „We don’t know, what a quantum state is, but we know quite exactly, how it works“, hat Feynman sinngemäß betont.
Die QED soll auch den Compton – Effekt präzisiert haben, aber wie und wieso, dazu habe ich auf die Schnelle nichts gefunden, was ich verwenden wollte. Seine Gültigkeit beruht darauf, daß bei Reflexion / Streuung etwas stattfindet, was als „Zusammenbruch der Wellenfunktion“ umschrieben wird, und das doppelt, sowohl die Wellenfunktion des Photons, als die des Elektrons betreffend. Als eine Messung genommen, liefert sie Informationen über ihr Zusammenwirken in Gestalt eines elastischen Stoßes und die dabei umgesetzten Energien, keine über den „Zustand“ der Licht- und Materiewelle, und damit ist „Superposition“ kein feature, das darin eine Rolle hätte.
Das Gleiche gilt natürlich für ein Photon, welches Bob’s Retina absorbiert, die nervöse Impulse an die Sehrinde liefert, die dort interpretiert werden.
Aber wie ist es mit „Verschränkung“?
Für die Fortsetzung kopiere ich jetzt zwecks Zeichenersparnis unkommentiert den entscheidenden Abschnitt in der Darlegunge von Vedral hier hinein:
Im Zitat vom Ende des letzten Postings ermächtigt sich Vedral, unter Berufung auf seinen sozialen Status, ohne weitere Erklärung von „Verschränkung“ zu mumbeln, als sei das ein Signum, wie einst „das Wort Jesu“, das seine damaligen Kollegen in Anspruch genommen haben, obwohl, resp. weil, das kaum jemand, außer ihresgleichen, zu lesen verstanden hat.
Dann ist es halt solch ein Signum, was vielleicht mancher der Forenten nicht gelten lassen mag, die von der Sache, die ihm den Namen gibt, mehr verstehen sollten, als ich, darüber den Kopf schütteln läßt, was ich hier zu tun versuche. Es ist nicht einfach „bullshit“, wenn es sich auch um eine Ausscheidung handelt.
Nun versuche ich dagegen obendrein etwas von der Quantenfeldtheorie zu streifen.
Die Sache beginnt meines Wissens und Verständnisses 1925 mit Wolfgang Paulis Vorstellung des „Ausschließlichkeitsprinzipes“, von dessen Herleitung ich keine Ahnung habe. Es hatte den Elektronen“spin“ zum Gegenstand, unter dem sich damals die Studenten einen „Drehsinn“ vorstellen sollten, ein „magnetisches Moment“ repräsentiere, und für Elektronen, die später zu „Fermionen“ gezählt wurden, halbzahlige Werte annehmen sollten. Dazu schreibt die engl. Wiki:
„Spin“ ist gemäß dieser Auslegung die „Erbsünde“, die Dirk Freyling anklagt. Ob ihm das klar ist?
In meinem Zusammenhang geht es um das Ausschließungsprinzip, das besagt, die je zwei Elektronen, die auf je einem sog. „Orbital“ eines Atoms hausen können, haben obligatorisch gegenläufigen Spin, ausgedrückt in +1/2 und minus 1/2.
Der allgemeine Belang für mich: Bis heute scheiden sich die Geister der Physiker an der Frage, ob „Spin“ eine Eigenschaft eines Elektrons „als ein Teilchen“, oder „als eine Welle“ sei.
Der spezielle Belang: Das Ausschließungsprinzip formuliert ein Jahr nach Compton und ein Jahr vor den Veröffentlichungen de Broglies und Schrödingers die Rumpfgestalt des Konzepts von Teilchenverschränkung. Die Elektronen eines Orbitals sind hinsichtlich ihres Spins „verschränkt“.
Freilich hat zu dieser Zeit wohl kaum einer daran gedacht, solche Verschränkung könne „nichtlokal“ sein, wie das heute anhand von Photonen in aller Munde ist, anhand von Elektronen allerdings m.W. ungeklärt, weil die technische Erzeugung verschränkter Elektronen auf Supraleiter beschränkt ist.
Was heißt hier aber „nichtlokal“ genau, kann man an der Stelle fragen? Warum, verdammt noch mal, soll die „Entfernung“ zwischen zwei Elektronen in einer angenommenen Partikelphase eines Orbitals „lokaler“ sein, als die Entfernung zwischen, sage, Mond und Erde?
Themawechsel. Es ist schon vermutet worden, Vedrals Selbstermächtigung müsse etwas mit jüngeren Doppelspaltexperimenten zu tun haben.
Erstmals 1986 gelang es, das Doppelspaltexperiment mit einzelnen Photonen durchzuführen. Das Resultat: bei genügender Wiederholung zeigte sich auf den Empfängerschirmen dasselbe Interferenzmuster, wie bei Versuchen mit zahlreichen, gleichzeitig entsandten Photonen. „Ein Photon interferiert mit sich selbst“, war der zwingende Schluss gemäß vorherrschender Terminologie und Semantik.
An der Stelle muß ich an das logische Verdikt meines ersten Postings erinnern:
Feynman hatte Jahre zuvor für die QED das „Pfadintegral“ erfunden, das im Unterschied und Ggstz zu Schrödingers Wellenfunktion Ortsparameter in Form eines „Propagators“ eingeführt hat. Pfadintegrale erlauben es, Symmetriebedingungen zu formulieren, wie sie in Maupertuis klassischem „Gesetz der kleinsten Wirkung“ vorweg genommen waren und später von Hamilton verallgemeinert worden sind. Im vorliegenden Zusammenhang hieß das, für das vereinzelte Photon realisiert der „Interferenzweg“ im Spalt-Experiment, der nach klassischer Messung eine „Beugung“ realisiert, einen statistisch quantifizierten „optimalen Pfad“ zum Empfängerbildschirm.
Da kann und muß ein Menschlein allerdings fragen: Woher weiß das Licht davon?!
Nach gültig gemachter Deutung ist das eine falsche Frage. Pfadintegrale sind Überlagerungsfunktionen, die einen „Zustand“ quantifizieren, keinen „Weg“ angeben oder vorweg nehmen. Doch das ändert nicht, daß der Zustand mittels der Pfadintegrale Ortsvektoren enthält und die dem Spaltexperiment zugehörigen Ortsvektoren von der Position des Senders, der Empfänger und der Spalten gegeben sind, nicht vom Zustand des Lichts bei Erzeugung.
Feynmans originale Antwort habe ich nicht geprüft, aber die Aussagen, er habe darauf das Konzept elektromagnetischer Strahlung grundlegend geändert, und sie als „Erregungswelle“ eines zugrundeliegenden „Äthers“ gedeutet, eines Basisinhaltes des sog. „Vakuum“, ist plausibel. Kandidaten dieses „Äthers“ sind die sog. „Quantenfluktuationen“. Es gibt ein für meine Begriffe epistemisch ausreichend starkes Indiz, daß es sowas gibt, den sog. „Casimir-Effekt“. Mit Hilfe solcher „Quantenfluktuationen“ ließe sich die Vermutung formulieren, der Austausch zwischen ihnen und dem Licht sei zuständig für den Wirkungsverlauf des Spaltexperimentes, und diesen ganzen Subsch habe ich jetzt nur aus einem Grund vorgestellt:
Die Spekulation auf Quantenfluktuationen enthält semantisch unter Zugrundelegung der einstein’schen Raumzeit tatsächlich den spekulativen Schluss auf eine allgegenwärtige und „zeitlose“ Verschränkung aller physikalischen Phänomene. „Zeitlos“ deshalb, weil elektromagnetische Vorgänge „an und für sich selbst“ zeitlos und folglich „raumlos“ sind. Statt einer Argumentation, für die kein Platz ist, verweise ich auf einen Begriff, den ich von Bertrand Russell habe, der in den 20er Jahren vom Standort des Mathematikers und Logikers noch eng am „Ball“ der theoretischen Physik war, er nannte Einsteins Raumzeit „Ereignisraum“. Wo kein Ereignis, dort kein Raum. Unter einem solchen Konzept ist jedes physikalische Objekt eines Beobachters ein Subjekt, nicht nur „Empfänger“ physikalischer Wirkungen. Sage ich – was Bertrand dazu gesagt hätte, k.A.
Um drei Ecken herum mag man auf solche und andere Spekulationen eine „Multiversumstheorie“ gründen, und damit hat so jemand dann schematisch dasselbe geleistet, wie Aristoteles mit seinem „unbewegten Beweger“ und die Propheten der frühen urbanen und mehr oder minder sklavenhalterischen bronzezeitlichen Kulturen, er hat einen Mythos geschaffen, der – ebenso schematisch – Voraussetzung und Material eines religiösen Gesetzeswerkes werden könnt. Nur nicht länger monotheistisch, sondern polytheistisch, vere?
Es wird noch eine Fortsetzung geben, denke ich, aber frühestens übermorgen, in der ich gestreifte und liegengelassene Fäden aufnehmen und evtl. Reaktionen berücksichtigen kann.
Genauso wenig wie menschliches Tun logisch sein muss, um wirksam zu werden, genauso wenig muss die Wirklichkeit selbst logisch sein.
😉
Manche Kommentare implizieren, die Quantenmechanik spiele nur auf subatomarer Ebene eine Rolle und wäre für unsere fassbare makroskopische Welt irellevant.
Die zeitgenössische Molekularbiologie zB glaubt, biologische Prozesse liessen sich hinreichend mit klassischer Physik erklären. Die Verherrlichung des Gens à la Richard Dawkins. Nun weiss man aber schon lange, dass Zellen in Lebewesen Photonen einfangen und emittieren. Und dieses Licht ist quantenkohärent, kann somit zur Kommunikation zwischen den Zellen genutzt werden. Oder man denke an den alltäglichen, aber hochkomplexen Vorgang der Zellteilung. Diese geordnete Transformation beinhaltet eine gewaltige Informationsmenge. Unvorstellbar, dass die Ebene der Atome und Moleküle zur Steuerung ausreicht. Da muss was Feineres her, wie zB quantenkohärentes Licht.
In memoriam Fritz-Albert Popp (1938-2018)
Noch interessanter ist Quanten Informations Verarbeitung im Kontext Biologie … 30 Hz Feld das sich vom Hirnstamm über die oberfläche des Hirns ausbreitet dient wohl der Kommunikation zwischen Hirnarealen..
Und man hat schon mehr Felder dieser Art nun gefunden, kennt jedoch noch keine Details dazu…
30 Hz, da dürfte klar sein, kann keine Informationen in solch Dichte übertragen für ernsthaftere Zwecke .
Es muss also etwas geben abseits unseres Wissenstandes das Informtions verarbeitung in solch Leistungklassen gewährleisten kann. Uns bekannte Binäre Systeme können das nicht leisten..