
„Eklatante Missachtung internationaler Regeln“. Der US-Anwalt Daniel Kovalik hat vor der Interamerikanischen Menschenrechts-Kommission Klage gegen die US-Regierung eingereicht. Es geht um einen kolumbianischen Fischer, der als angeblicher Rauschgifthändler von der US Navy ermordet worden ist.
Kovalik hat noch bis vor kurzem internationales Recht an der Universität von Pittsburgh gelehrt, jedenfalls bis er sich kritisch zu dem Russland/Ukraine-Konflikt geäußert hatte. Seit Jahren vertritt er Opfer von Menschenrechtsverletzungen vor internationalen und US-Gerichten, darunter die Firma Coca-Cola wegen ihrer Zusammenarbeit mit kolumbianischen Todesschwadronen, aber auch die Hinterbliebenen der 14 ermordeten Betriebsräte von Mercedes-Benz Argentinien, das seine Gewerkschafter während der Militärdiktatur „verschwinden“ ließ. Sie waren von den Militärs verschleppt worden und tauchten nie mehr auf. Die Justiz Kaliforniens wollte den Fall verhandeln, die Opfer scheiterten aber am Obersten Gerichtshof der USA ( siehe das Buch: Causa Mercedes Benz).
Sie haben am 2. Dezember 2025 im Namen der Familie von Alejandro Carranza, einem kolumbianischen Fischer, eine Petition bei der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (IAKMR) eingereicht. Er war am 15. September 2025 bei einem Bombenangriff der US-Navy ermordet worden. Angeblich ging es um die Bekämpfung von Drogenhändlern. Wie kam dieses Mandat zustande?
Daniel Kovalik: Ich habe die Familie Carranza Anfang November in Santa Marta, Kolumbien, getroffen. Ich war dort, um mich mit Präsident Gustavo Petro zu treffen, und seine Mitarbeiter stellten den Kontakt zu den Carranzas her. Sie übertrugen mir das Mandat, für sie auf Entschädigung zu klagen. Es ist die einzige Familie, die ich in dieser Sache vertrete.
Sie haben die Familie kennengelernt und wissen, wie sie leben. Donald Trump wird nicht müde zu behaupten, es handle sich bei diesen Bombardierungen um die Bekämfpung venezolanischer Rauschgifthändler, die im großen Stil die USA mit Kokain überschwemmen. Erzählen Sie bitte mehr über die Hintergründe dieser Familien.
Daniel Kovalik: Diese Familie ist sehr arm. Ich vertrete seine Ehefrau Katerine Hernández und die gemeinsamen Kinder. Sie haben vom Fischfang gelebt, hauptsächlich von Speerfischen und Thunfisch. Das letzte Mal, als sie Alejandro gesehen haben, war an dem Tag, als er sagte, heute ist ein wunderbarer Tag zum fischen. Und danach erfuhren sie, dass er in seinem Boot durch die Bomben der USA getötet worden ist.
Sie haben Klage vor der Interamerikanischen Menschenrechts-Kommission eingereicht. Warum nicht in den USA? Schließlich waren es US-Beamte, und das sollte doch eigentlich für eine Zuständigkeit ausreichen. Außerdem wissen wir ja aus dem Verfahren gegen den deutschen Konzern, die Mercedes-Group, dass nicht alle Richter Trump-Anhänger sind. Immerhin wollten damals alle Bundesrichter Kaliforniens diesen Fall anhören, bei dem es ja auch um die Verletzung von Menschenrechten ging. Erst der Supreme Court stellte sich auf die Seite des beschuldigten Unternehmens und versagte die Zuständigkeit.
Daniel Kovalik: Es ist sehr schwierig, in den USA zu klagen – sogar oder gerade wenn US-Beamte verdächtig sind. Denn sie haben ja im Auftrag ihrer Regierung gehandelt, und in diesen Fällen gilt das Prinzip der „Souvereign Immunity“, die Staaten-Immunität.
Wir stützen uns auf die „Amerikanische Erklärung der Menschenrechte und -pflichten“ von 1948 und auf die der OAS, der Organisation der Amerikanischen Staaten. Sie erlauben, solche Fälle der Kommission vorzutragen. Wir haben mit diesem Schritt noch nicht darüber entschieden, ob wir diesen Fall auch noch vor ein Gericht bringen werden, gegebenenfalls in den USA. Das kann durchaus passieren. Aber im Moment war das der praktische Weg, der am meisten Erfolg verspricht.
Jetzt muss die Kommission zunächst über ihre Zuständigkeit entscheiden. Ich gehe davon aus, dass dies positiv entschieden wird. Dann wird sie den Fall untersuchen und auch die US-Regierung auffordern, sich zu den Vorwürfen zu äußern und entsprechende Unterlagen vorzulegen. Danach wird die Kommission hoffentlich zu einer Entscheidung gelangen. Ich denke, dass dies passieren und dass es zu einer Verurteilung auf Zahlung einer Entschädigung kommen wird. Ob die US-Regierung sich daran halten wird, werden wir abwarten müssen. Aber ich bin optimistisch. Es macht keinen Sinn, einen südamerikanischen Gerichtshof anzurufen, denn ich sehe keinen Weg, wie wir von dort aus die USA auf Entschädigung verklagen könnten. Das Prinzip der Souvereign Immunity stünde im Weg.
Ihr Mandant wurde von der US-Regierung als Drogenhändler und Terrorist bezeichnet. Galt bei ihm nicht die Unschuldsvermutung?
Daniel Kovalik: Ja, natürlich. Sie gilt für alle anderen Opfer auch, bisher wurden an die 100 Menschen von Trump ermordet. Kein Gericht hatte sie für schuldig befunden; sie wurden nicht einmal angehört. Aber selbst wenn einer von ihnen in einem US-Bundesstaat verurteilt worden wäre, wo es die Todesstrafe gibt: Drogenhandel gilt nicht als Kapitalverbrechen, daher wird hier die Todesstrafe nicht verhängt. Juristisch stimmt das, was da in der Karibik passiert, hinten und vorne nicht.
Und ein Ende scheint nicht abzusehen. Inzwischen bombardiert die US Navy auch Boote im Pazifik. Und die von Trump angekündigte Besetzung Venezuelas und Übernahme seiner Erdölindustrie durch die US Streitkräfte wird die Gewalt weiter eskalieren lassen. Droht das auch auf Kolumbien überzugreifen? Sie haben ja vor 20 Jahren die Opfer der US-Erdölindustrie, wegen ihrer Zusammenarbeit mit der dortigen Todesschwadron vertreten.
Daniel Kovalik: Ich hatte gerade ein langes Gespräch mit Präsident Gustavo Petro. Er ist sehr besorgt, was diese Entwicklung angeht. Donald Trump ist ja nicht abgeneigt, auch gegen ihn mit Gewalt vorzugehen. Er solle „auf seinen Hintern aufpassen“, waren seine Worte. Das ist eine direkte Bedrohung.
Die Zeit, in der wir heute leben, erinnert mich an die Zeit Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Vereinigten Staaten ganz offen Regierungen absetzten; damals haben sie das noch verdeckt getan, heute leben wir in Zeiten der eklatanter Missachtung internationaler Regeln wie der Souveränität von Staaten und dem Kidnapping von Staatschefs. Wir hatten einmal geglaubt, dass diese Dinge der Vergangenheit angehören würden – aber leider ist das nicht der Fall.
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Kommen die jetzt alle in den Knast? ▬|██████| ▬
Hier dein🐟
Man sieht sich immer 2X
Auch die Einhörner sind böse, aber das war dir sicher nicht bewußt…kicher
In den Knast? Ha, ha. Die Rüstungsaktien beispielsweise, die typische Dreiergruppe Rheinmetall, Hensold, sind nach der „Venezuela-Aktion“ kräftig um über 7% gestiegen. Ich vermute, solange sich viele insgeheim noch freuen, wenn durch militärische Spezialaktionen in der Ferne das Völkerrecht selektiv ausgesetzt wird, landet da keiner im Knast. Merz und Wadephul beispielsweise finden alles lediglich komplex. Kein Wunder, wird doch die Rüstungsindustrie als „fundamentale Neuausrichtung“ und Rettung der deutschen Wirtschaft gesehen.
(https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/marktberichte/marktbericht-dax-aktienmarkt-geldanlage-104.html)
@motonomer
Sie als Drogist auf Entzug wird Trump vermutlich zuerst verhaften lassen und nach Guantanamo verschleppen
Keep care! 🙂
Nein, der weiß nicht wer ich bin.
Ich nehme außerdem kaum noch Drogen, hab ich eh nie in Exorbitanterweise getan.
Ich brauche einfach einen klaren Kopf, weil ich schon in jungen Jahren des Öfteren ums Überleben kämpfen musste, also verkneif ich mir allzu häufigen Drogenkonsum, respektive nur dann, wenn ich mich absolut sicher fühle.
heißt das nicht: Take care! ?
👍Rischtisch… macht aber nix… 😉
Nein, denn die USA ist nachweislich kein Rechtsstaat.
„Daniel Kovalik: Ja, natürlich. Sie gilt für alle anderen Opfer auch, bisher wurden an die 100 Menschen von Trump ermordet. Kein Gericht hatte sie für schuldig befunden; sie wurden nicht einmal angehört. Aber selbst wenn einer von ihnen in einem US-Bundesstaat verurteilt worden wäre, wo es die Todesstrafe gibt: Drogenhandel gilt nicht als Kapitalverbrechen, daher wird hier die Todesstrafe nicht verhängt. Juristisch stimmt das, was da in der Karibik passiert, hinten und vorne nicht.“
Das ist doch bei den Drohnenangriffen im afghanischen Grenzgebiet und in Pakistan, wo mehr als tausend Menschen bei Beerdigungen und Hochzeiten hinterhältig angegriffen und ermordet wurden, nicht anders.
Um die gab es kein internationales Geschrei und niemanden, der sich für ihre Rechte starkgemacht hat. Gut, dass sich wenigstens nun jemand Kompetentes findet, der den Menschen helfen möchte.
Damals war es auch der Hoffnungsträger und durch die von ihm befohlenen Drohnenangriffe zum Massenmörder gewordene Präsident Obama, gegen den bis heute keiner klagt. Trump hat es fortgeführt und ist jetzt wieder Präsident.
Wer da noch an (irgend)eine Form von Recht glaubt, muss schon ziemlich bescheuert sein.
Ich denke jetzt haben Trump und die, die das Sagen in den USA haben, Lunte gerochen.
Sie können sicher nicht erwarten so weiter zu machen.
Dann werden wir ja gespannt beobachten können, was es mit der Erzählung, in Demokratien gäbe es eine „unabhängige Justiz“ auf sich hat.
Wird der gekidnappte venezolanische Präsident wegen „Drogenterrorismus“ verurteilt?
Wird die Regierung der USA wegen Staatsterrorismus vor Gericht gestellt?
Werden die USA die Mitglieder der Interamerikanischen Menschenrechts-Kommission mit Sanktionen belegen?
Werden die USA sich an eventuell gegen sie ergangene Urteile halten?
Werden die Gerichte das Prinzip der „Souvereign Immunity“ – auf deutsch: Befehltsnotstand – akzeptieren und die eigentlichen Täter laufen lassen?
Na ja… als erstes wird die EU die US-Gelder in Europa einfrieren, dann Yachten von US-Oligarchen beschlagnahmen, Starlink abschalten, die Server von Microsoft, Google und Meta herunterfahren, die USA werden von Swift abgeschnitten .. US-Sportler werden umgehend von sämtlichen internationalen Wettbewerben suspendiert, und natürlich wird die anstehende Fußball-WM nicht in den USA ausgetragen.
Und Annalena Wadephul wird erklären, „daß diese Sanktionen die Wirtschaft der USA ruinieren werden“
Wetten? 😉
https://www.nachdenkseiten.de/?p=144281
Klar wird das passieren. Und dreckiges LNG-Fracking-Gas kaufen wir dann auch nicht mehr.
„Wird der gekidnappte venezolanische Präsident wegen „Drogenterrorismus“ verurteilt?“
Ja nicht nur das, Maduro wird auch wegen Waffen-(!)und Sprengstoffbesitz(!) angeklagt, wie war das nochmal mit dem Waffenbesitz in den USA?
Den Vorsitz hat übrigens Richter
Alvin Hellerstein, 92 Jahre!!
Ich weiss jetzt nicht ob ich lachen oder weinen soll…..es schwer auszuhalten.
Viele Richter werden in den USA auf Lebenszeit ernannt und, dies könnte ihn unabhängig machen und vielleicht spielt er ja nicht mit. Aber der Umstand, dass er den Prozess nicht abgelehnt hat, deutet eher auf das Gegenteil.
Warum wurde der Prozess überhaupt angenommen.? Warum genau soll ein Gericht der USA zuständig sein? Das ist so eine Farce, da hättem sie Maduro und Gattin gleich erschießen können und ins Meer werfen wie bin Laden. Oder wie Saddam Hussein einfach mit der Handgranate. Wozu ein Schauprozess vor einem US-Gericht? Rechtsstaatlichkeit ist den USA doch schon lange egal. Äußerlich wie innerlich.
„Werden die USA sich an eventuell gegen sie ergangene Urteile halten?“
Am 27. Juni 1986 verkündete der Internationale Gerichtshof in Den Haag, dass die USA gegen das Völkerrecht verstoßen hätten und zum Schadenersatz verpflichtet sein, weil sie die Häfen Nikaraguas vermint und damit den Zugang zu den Häfen blockiert hatten.
Die Frage kann man so beantworten: „Die USA weigerten sich, das Urteil anzuerkennen.“ Auch damals hatten die USA auf kollektive Selbstverteidgung plädiert.
https://widerstaendig.de/nikaragua-usa/
Gerichte und deren Angestellte sind immer festes Bestandteil und damit Erfüllungsgehilfen des jeweils aktuellen politischen System eines Staates.
Das ist in allen Staaten auf dieser Erde gleich.
Rischtisch 👍
Deswegen müssen die Staaten auch weg.
Nein, ohne Staaten geht es nicht. oder Republiken, oder Königreiche, oder Fürstentümer, oder…Entscheidend ist die soziale Größe.
Der Nationalstaat ist eine Erfindung, der Supranationalstaat ist auch eine Erfindung. Beides sind Herrschaftsmittel der globalen Elite und gehören abgeschafft.
https://theanarchistlibrary.org/library/leopold-kohr-disunion-now
Dann kann das entstehen:
https://regionen-europas.work/images/visioneuropas.jpg
1. Island, Reykjavik
2. Norwegen, Oslo
3. Schweden, Stockholm
4. Finnland, Helsinki
5. Dänemark, Kopenhagen
6. Brexit-Region Schottland
7. Irland, Dublin
8. Brexit-Region Northumberland
9. Brexit-Region Lancaster
10. Brexit-Region Wales
11. Brexit-Region Mercia
12. Brexit-Region Ost Anglia
13. Brexit-Region Essex
14. Brexit-Region Wessex
15. Brexit-Region Kent
16. Holland Zeeland, Den Haag
17. IJsselland, Arnheim
18. Flandern, Brüssel
19. Hennegau, Lille/Rijssen
20. Schleswig-Holstein, Hamburg
21. Hannover, Bremen
22. Brandenburg, Berlin
23. Sachsen, Dresden
24. Westfalen, Münster
25. Nordrheinland, Düsseldorf
26. Thüringen, Erfurt
27. Rhein-Moselland, Mainz
28. Frankenland, Nürnberg
29. Bayern, München
30. Baden-Württemberg, Stuttgart
31. Posen, Posen
32. Schlesien, Breslau
33. Danzig, Danzig
34. Warschau, Warschau
35. Galizien, Krakau
36. Böhmen, Prag
37. Mähren, Brünn
38. Slowakei, Bratislava
39. Österreich, Wien
40. Noricum, Graz
41. Picardie-Normandie, Rouen
42. Ile-de-France, Paris
43. Burgund, Nancy
44. Neustrien, Nantes
45. Aquitanien, Bordeaux
46. Auvergne, Lyon
47. Provence, Marseille
48. Galicia-Asturias, Santiago
49. Kastilien, Madrid
50. Navarra-Aragon, Bilbao
51. Katalonien, Barcelona
52. Valencia, Valencia
53. Andalusien, Sevilla
54. Portugal, Lissabon
55. Schweiz, Bern
56. Piemont, Turin
57. Lombardei, Mailand
58. Venezien, Venedig
59. Toskana, Bologna
60. Umbrien, Rom
61. Apulien, Bari
62. Neapel, Neapel
63. Sizilien, Palermo
64. Ungarn, Budapest
65. Kroatien, Zagreb
66. Bosnien-Herzegowina, Sarajevo
67. Serbien, Belgrad
68. Albanien, Tirana
69. Siebenbürgen, Klausenburg
70. Moldawien, Bacau
71. Walachei, Bukarest
72. Bulgarien, Sofia
73. Nord Mazedonien, Skopje
74. Griechenland, Athen
75. Zypern, Nikosia
A. Monaco, Monaco
B. Lichtenstein, Vaduz
Interessant.. aber dann eben selbstverwaltet…
Leopold Kohr
Teilung jetzt!
Ein Plädoyer für eine Gesellschaft, die auf kleinen autonomen Einheiten basiert.
Wir glauben gerne, dass das Elend, in das die Welt geraten ist, darauf zurückzuführen ist, dass die Menschheit in zu viele Länder gespalten ist. Und wir glauben gerne, dass alle Übel unseres Globus beseitigt werden könnten, indem man einfach die Vielfalt der Staaten durch die Vereinigung beseitigt – die Demokratien jetzt, die Kontinente später, die Welt am Ende. Als Beispiele für die Machbarkeit solcher Gewerkschaften werden üblicherweise die Vereinigten Staaten von Amerika und die Schweiz genannt.
Für die Vereinigten Staaten handelt es sich nicht um ein Modell, nach dem Europa umgestaltet werden könnte, da es sich nicht um eine Union verschiedener Einheiten handelt. Es gibt keine wirkliche Unterscheidung zwischen den Völkern, Sprachen, Bräuchen und Rassen, die in den verschiedenen Staaten leben. In den Vereinigten Staaten lebt nur ein Volk, der Amerikaner, dessen Name zwar Plural ist, dies aber nicht der Fall ist. Die Vereinigten Staaten sind Kein Land, es ist ein Land. Die einzige Lehre, die aus seinem verfassungsrechtlichen Bild gezogen werden kann, besteht darin, dass es sich trotz der Einheitlichkeit der Art, die es hervorgebracht hat, als praktischer erwies, es in 48 Staaten zu unterteilen, anstatt zu versuchen, den gesamten Kontinent durch Delegierte aus Washington zu regieren. Somit Differenzierungen Künstlich geschaffen wurden, weil sich dies als ein einfacherer Weg zur Vereinigung erwies als Vereinigung.
Doch mehr noch als die Vereinigten Staaten gilt die Schweiz als Beweis für die Durchführbarkeit der unionistischen Träume, selbst für den europäischen Kontinent, wo es weder einen einheitlichen kontinentalen Menschentyp noch eine gemeinsame Sprache noch einen gemeinsamen kulturellen und historischen Hintergrund gibt. Dort, an einem winzigen Ort in den Alpen, haben sich drei Erzfeinde – Italiener, Deutsche und Franzosen – für das gemeinsame Ziel von Freiheit, Frieden und wirtschaftlichem Glück vereint. Für den Unionisten ist die Schweiz das ewige Beispiel für die Praktikabilität des Zusammenlebens verschiedener Nationen, und aus diesem Grund lobt er sie als sein heiliges Land.
Aber in Wirklichkeit beweist auch die Schweiz etwas ganz anderes als das, was sie beweisen soll. Der Anteil ihrer drei nationalen Gruppen (ohne die Roma, ihre vierte Nationalität) beträgt etwa 70 % für die deutsche, 20 % für die französische und 10 % für die italienischsprachige Bevölkerung. Wären diese drei nationalen Gruppen als solche die Grundlage ihrer vielbeachteten Vereinigung, würde dies unweigerlich zur Dominanz des großen deutschsprachigen Blocks über die beiden anderen Nationalitäten führen, die auf den logischen Status von Minderheiten herabgestuft würden, die nur 30% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Tatsächlich würden die Regeln der Demokratie diese Entwicklung begünstigen und der Grund dafür, dass die französisch- und italienischsprachige Gemeinschaft in einem überwiegend deutschen Unternehmen bliebe, wäre dahin.Es machte keinen Sinn, sich von der logischeren Wiedervereinigung mit ihren eigenen Blutsverwandten fernzuhalten, die durch ihre Zahl die mächtigen Nationen Italien und Frankreich gebildet haben. Es machte keinen Sinn mehr, dass der deutsche Block außerhalb des Reiches blieb.
Tatsächlich ist die Grundlage der Existenz der Schweiz und des Prinzips des Zusammenlebens verschiedener nationaler Gruppen nicht die Föderation ihrer drei Nationalitäten, sondern die Föderation ihrer 22 Staaten, die eine Divisionihrer Nationalitäten und schaffen damit die wesentliche Voraussetzung für jede demokratische Föderation: das physische Gleichgewicht der Teilnehmer, die ungefähre Gleichheit der Zahlen. Die Größe der Schweizer Idee liegt daher in der Kleinheit ihrer Zellen, aus denen sie ihre Garantien ableitet. Die Schweizer aus Genf konfrontieren die Schweizer aus Zürich nicht als deutschen bis französischen Konföderierten, sondern als Konföderierten aus der Republik Genf bis zu einem Konföderierten aus der Republik Zürich. Der Bürger des deutschsprachigen Uri ist für den Bürger des deutschsprachigen Unterwalden ebenso ein Ausländer wie für die Bürger des italienischsprachigen Tessin. Zwischen dem Kanton St. Gallen und der Schweizerischen Föderation gibt es keine Zwischenorganisation in Form von „deutschsprachigen Kantonen“Die Bern übertragene Macht geht von der kleinen Mitgliedsrepublik aus und nicht von der Nationalität, denn die Schweiz ist eine Union von Staaten, nicht von Nationen. Es ist wichtig zu erkennen, dass in der Schweiz (in grober Zahl) 700.000 Berner, 650.000 Zürichois, 160.000 Genfer usw. leben und nicht 2.500.000 Deutsche, 1.000.000 Franzosen und 500.000 Italiener. Die große Zahl stolzer, demokratischer und nahezu souveräner Kantone und die geringe Zahl der einzelnen Kantonsbevölkerungen machen jeden möglichen imperialistischen Ehrgeiz eines einzelnen Kantons zunichte, da er selbst einer sehr kleinen Kombination der anderen immer zahlenmäßig unterlegen wäre. Wenn jemals im Zuge der zeitgenössischen Vereinfachung und Rationalisierung ein Versuch gelingen sollte, die Schweiz auf der Grundlage ihrer Nationalitäten neu zu organisieren, dann sind die 22 „überflüssigen“Staaten mit all ihren getrennten Parlamenten und Regierungen würden zu drei Provinzen: allerdings nicht der Schweiz, sondern Deutschlands, Italiens und Frankreichs.
Kantonale Souveränität
Menschen, die für eine Union der Nationen in Europa plädieren, weil sie glauben, dass Dies Die Art der Union wurde in der Schweiz verwirklicht und damit ihre Praktikabilität unter Beweis gestellt. Ihre wunderbaren Pläne basierten nie auf dem Prinzip der kantonalen oder kleinstaatlichen Souveränität. Die national Die Idee hat die Köpfe der politischen Denker so sehr beunruhigt, dass im Gegensatz dazu die Vorstellung von Staat So viel flexibler, anpassungsfähiger und multiplizierbarer als die von Nation, ist größtenteils außer Gebrauch geraten. Denn Tugend wurde nur in großen und größeren Wesenheiten gesehen, während kleinere Wesenheiten als Quelle allen Unheils und Bösen angesehen und gelehrt wurden. Wir wurden in der Verehrung der Masse, des Universellen, des Kolossalen erzogen und haben uns vom Winzigen, der Vollständigkeit und Universalität auf kleinster Ebene entfernt – dem Individuum, das das Protoplasma allen gesellschaftlichen Lebens ist. Wir haben gelernt, die Vereinigung Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Deutschlands zu loben, in der Überzeugung, dass sie eine vereinte Menschheit hervorbringen würden. Aber sie schufen nur Großmächte.
Wenn die Schweizer Erfahrung auf Europa angewendet werden soll, muss auch die Schweizer Technik – nicht nur das Erscheinungsbild ihres Ergebnisses – eingesetzt werden. Dabei werden drei oder eine beliebige Anzahl ungleicher Blöcke in so viele kleinere Teile aufgeteilt, wie nötig sind, um ein nennenswertes zahlenmäßiges Übergewicht auszuschließen. Das heißt, man sollte 40 oder 50 gleich kleine Staaten schaffen, statt 4 oder 5 ungleich große. Andernfalls wird selbst ein föderiertes Europa immer 80 Millionen Deutsche, 45 Millionen Franzosen, 45 Millionen Italiener usw. umfassen, was bedeutet, dass jede europäische Föderation mit der gleichen Unvermeidlichkeit in einer deutschen Hegemonie enden würde wie die deutsche Föderation, in der 24 kleine Staaten mit der einen 40-Millionen-Macht Preußens verbunden waren und in der preußischen Hegemonie landeten.
Der Vorschlag besteht daher darin, Deutschland in mehrere Staaten mit sieben bis zehn Millionen Einwohnern aufzuteilen. Dies war problemlos möglich, da die ehemaligen deutschen Staaten (oder einige von ihnen) wiederaufgebaut werden konnten und sogar Preußen auf natürlicher und historischer Basis geteilt werden konnte. Eine Spaltung Deutschlands allein hätte allerdings keine bleibende Wirkung. Mit der natürlichen Tendenz aller wachsenden Dinge würde sich Deutschland wiedervereinigen, wenn nicht ganz Europa gleichzeitig kantonisiert würde. Auch Frankreich, Italien und Russland müssen geteilt werden. Auch in ihren Fällen würden ihre historischen Hintergründe die Aufgabe erleichtern: Wir werden wieder ein Venedig, eine Lombardei, ein Burgund, ein Savoyen, ein Estland, ein Weißrussland usw. haben. Aber wie bei den deutschen Staaten würden auch hier die neuen (oder alten) Einheiten wieder nach Rassengrenzen zusammenwachsen, wenn sie nicht zusammengeführt würden Neue Kombinationendie Schaffung von Nationalstaaten unmöglich machen. Das heißt, die wahre Bedeutung der Schweiz bzw. der österreichisch-ungarischen Monarchie muss in vielen neuen Fällen erkannt werden: Die kleinen Staaten werden föderiert, aber nicht mit ihrem nächsten Verwandten, so dass die neue Europakarte ein Pommern-Westpolen und Ostpreußen-Baltika, ein Österreich-Ungarn-Tschechoslowakei, ein Baden-Burgund zeigen könnte, a Lombardei-Savoyen usw. Dann werden die Großmächte verschwunden sein, die der Schoß aller modernen Kriege sind, weil sie allein stark genug sind, dem Krieg seine moderne Schrecklichkeit zu verleihen. Doch nur durch die Aufspaltung des gesamten europäischen Kontinents wird es möglich sein, Deutschland oder irgendeine andere Großmacht ehrenhaft zu vernichten, ohne irgendjemandem den Hass eines neuen Versailles zufügen zu müssen. Sobald Europa in ausreichend kleine Parzellen aufgeteilt ist,Wir werden die Schweizer Gründung einer Paneuropäischen Union haben, die nicht auf der Zusammenarbeit mächtiger Nationen, sondern auf der Kleinheit aller Staaten basiert.
Das Kleine verherrlichen
All dies ist eine Verteidigung eines viel verspotteten Prinzips, das die Souveränität des kleinsten und nicht des größten Staates verherrlicht – Kleinstaaterei, wie die Deutschen sagen. Der Theoretiker unserer Zeit, der scheinbar nur das Große sehen kann und emotional über Worte wie „Menschheit“ wird (niemand weiß, was es wirklich bedeutet und warum man es tun sollte sterbendafür) nennen die Idee, mehr statt weniger Staaten zu schaffen, mittelalterliche Rückständigkeit. Sie alle sind für Unionismus und Kolossalismus, obwohl Unionismus eigentlich nichts anderes als ein weiterer Ausdruck für Totalitarismus ist, auch wenn er als Garant für Frieden angesehen wird. Es handelt sich um das Einparteiensystem, das auf den internationalen Bereich übertragen wurde. Gegen die Verachtung unserer Theoretiker möchte ich nur auf einige wenige Vorteile dieses „mittelalterlichen“ Schemas hinweisen. Der Gewerkschafter wird sagen, dass die Zeit, in der Hunderte von Staaten existierten, dunkel war und dass fast ununterbrochen Kriege geführt wurden. Das stimmt. Aber wie waren diese Kriege? Der Herzog von Tirol erklärte dem Markgrafen von Bayern wegen eines gestohlenen Pferdes den Krieg. Der Krieg dauerte zwei Wochen. Es gab einen Toten und sechs Verwundete. Ein Dorf wurde erobert und der gesamte Wein getrunken, der sich im Keller des Gasthauses befand.Es wurde Frieden geschlossen und 35 Dollar für Reparationen gezahlt. Das angrenzende Herzogtum Liechtenstein und das Erzbistum Salzburg erfuhren nie, dass es überhaupt einen Krieg gegeben hatte. Fast jeden Tag gab es in irgendeinem Winkel Europas Krieg, aber es waren Kriege mit geringen Auswirkungen. Heute gibt es relativ wenige Kriege, und das aus keinem besseren Grund als einem gestohlenen Pferd. Aber die Auswirkungen sind enorm.
Auch wirtschaftlich waren die Vorteile der Koexistenz vieler kleiner Staaten enorm, obwohl die modernen Synchronisierer und Ökonomen dem nicht zustimmen werden, da sie sich daran gewöhnt haben, die Welt auf dem Kopf stehen zu sehen. Anstelle einer Regierung hatten wir zwanzig, anstelle von zweihundert Parlamentariern zweitausend, und so konnten anstelle der Ambitionen nur einiger weniger die Ambitionen vieler befriedigt werden. Es gab keine Arbeitslosen, weil es zu viele identische Berufe gab, die weniger konkurrierten, weil sie in mehr Ländern ausgeübt wurden. Es bestand keine Notwendigkeit für den Sozialismus (eine andere totalitäre Vorstellung), da das Wirtschaftsleben eines kleinen Landes von jedem Kirchturm aus ohne die Interpretationen (so brillant sie auch sein mögen) eines Marx oder Schacht überwacht werden konnte.In den vielen Hauptstädten kam es zu einer Entwicklung der Künste, die sich durch die Gründung von Universitäten, Theater und die Produktion von Dichtern, Philosophen und Architekten auszeichnete. Und es gab nicht mehr Steuern als heute, im Zeitalter der Rationalisierung, in dem Menschen und Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen „ökonomisiert“ wurden und das Phänomen der Arbeitslosigkeit entstand. Wir haben das beseitigt, was wir für die Verschwendung von Höfen und Königen hielten, und dadurch den Glanz der marschierenden Millionen der Diktatoren geschaffen. Wir haben die vielen kleinen Staaten lächerlich gemacht; jetzt werden wir von ihren wenigen Nachfolgern terrorisiert. wo Menschen und Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen „ökonomisiert“ wurden und das Phänomen der Arbeitslosigkeit entstanden ist. Wir haben das beseitigt, was wir für die Verschwendung von Höfen und Königen hielten, und dadurch den Glanz der marschierenden Millionen der Diktatoren geschaffen. Wir haben die vielen kleinen Staaten lächerlich gemacht; jetzt werden wir von ihren wenigen Nachfolgern terrorisiert. wo Menschen und Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen „ökonomisiert“ wurden und das Phänomen der Arbeitslosigkeit entstanden ist. Wir haben das beseitigt, was wir für die Verschwendung von Höfen und Königen hielten, und dadurch den Glanz der marschierenden Millionen der Diktatoren geschaffen. Wir haben die vielen kleinen Staaten lächerlich gemacht; jetzt werden wir von ihren wenigen Nachfolgern terrorisiert.
Nicht nur die Geschichte, sondern auch unsere eigene Erfahrung hat uns gelehrt, dass wahre Demokratie in Europa nur in kleinen Staaten erreicht werden kann. Nur dort kann der Einzelne seinen Platz und seine Würde behalten. Und wenn Demokratie eine lohnende Idee ist, müssen wir die Voraussetzungen für ihre Entwicklung, den kleinen Staat, wieder schaffen und der kleinsten Gemeinschaft und möglichst vielen Menschen den Ruhm der Souveränität verleihen (anstatt eine Institution einzuschränken, aus der niemand austreten möchte). Es wird leicht sein, sich zu vereinen kleinStaaten, die einem kontinentalen föderalen System unterliegen und damit in zweiter Linie auch diejenigen zufriedenstellen, die zu universellen Bedingungen leben wollen. Ein solches Europa ist wie eine fruchtbare Inspiration und ein grandioses Bild, wenn auch kein modernes, das man in einer langweiligen Linie malt. Es wird wie ein Mosaik mit faszinierenden Variationen und Vielfalt sein, aber auch mit der Harmonie des organischen und lebendigen Ganzen.
Dies ist ein lächerlicher Plan, der für den Menschen als witzige, lebhafte und individualistische Realität konzipiert wurde. Der Unionismus hingegen ist ein todernster Plan ohne Humor, der für die Menschen als Gemeinschaft und als soziale Tiere niedrigerer Ordnung gedacht ist; und es erinnert mich ständig in all seiner ernsthaften Ausführlichkeit an den deutschen Professor, der Satan einen neuen Plan zur Organisation der Hölle vorlegte. Worauf Satan mit steinschüttelndem Gelächter antwortete: „Die Hölle organisieren? Mein lieber Professor, Organisation, das ist Hölle.“
Demokratie ist ein politisches System, bei dem den Menschen durch verschiedene Aktivitäten, die sie machen dürfen, suggeriert wird, dass sie ein Mitspracherecht haben – und die meisten Menschen glauben das auch noch. Auch in der so hochgelobten Schweiz ist das nicht wirklich anders.
Wer das Geld hat, hat das Sagen auf dieser Erde – und niemand sonst.
Also, was schlägst Du vor?
Superreich werden und mitreden und mitentscheiden dürfen.
Eine andere Möglichkeit gibt es nicht und wird es auch nie geben.
Doch, die herrschende Klasse aus ihren Villen vertreiben und beseitigen.
das ist jetzt echt interessant der eine will aufsteigen zu den Eliten möchte Teil der Eliten werden und der andere möchte die Eliten stürzen. Hier haben wir zwei Antagonisten. unterhaltet euch doch mal ein bisschen grins
Schweigen…Na los, traut Euch!
Die Fußball-WM ’26 ist damit jetzt abgesagt, oder? Es versteht sich doch, dass die USA nicht mehr länger als Ausrichter in Frage kommen, und so schnell findet sich wohl kaum Ersatz.
Fußball ist ja auch Teil des Problems.
Ohne Fußball wäre die Welt besser dran.
Daran arbeite ich auch schon sehr lange.
Ich habe schon sehr viel gegen den Fußball getan.
Wenn auch nur regional.
Wie sie wissen ist der DFB in Frankfurt ansässig und da geht immer was.
Sie haben tatsächlich keine Ahnung wer ich bin und was ich alle kann..gell…???
Die Ukraine würde sicher einspringen!
…ach nee… die Ukraine ist ja einer von nur einer Handvoll Staaten weltweit, die den Angriff ausdrücklich gutgeheißen haben….
Nein, Trump hat doch gerade den FIFA-Friedenspreis vom infantilen Infantino erhalten.
Falls irgendein Land diese Weltmeisterschaft boykottieren sollte, gäbe es dafür eine saftige Zollerhöhung.
In Amerika hängt es vom Richter ab – O.J. Simpson wurde im Strafprozess frei gesprochen, musste dann aber im Zivilprozess Schadensersatz an die Familie seiner Frau zahlen.
den Vorsitz bei der Maduro Anhörung hat
Richter Alvin Hellerstein 92 Jahre jung!
@Rubis
Fürwahr, eine Koryphäe.
https://www.juedische-allgemeine.de/politik/juedischer-bundesrichter-hellerstein-leitet-strafverfahren-gegen-maduro/
https://en.wikipedia.org/wiki/Alvin_Hellerstein
Selbst wenn die USA verurteilt würden, dieses Gericht könnte wie genau das Urteil dann durchsetzen? Genau gar nicht. Die USA ignorieren es einfach und machen weiter wie bisher.
Auf parlamentarischer Ebene kommen wir sowieso nicht mehr weiter.
Wer glaubt denn noch das die Spritzenverteiler hinter Gitter kommen, die bisher 20 Millionen Menschen umgebracht haben?
Dike USA ignorieren nicht nur Urteile, sie bedrohen auch den Internationalen
Gerichtshof in Den Haag mit einer Bombenlieferung, fall ein US Amerikaner
angeklagt wird.
Methoden wie die Cosa Nostra
Don Donald macht ihnen ein Angebot, das sie nicht ablehnen können!
Und das Schöne ist, keiner guckt mehr gen Osten, wo die Ukraine untergeht.
Wie schön, dass jemand unbequem wird und nicht den Mund hält, „weil es ja sowieso keinen Zweck hat, aufmucken wäre ja so blöd“.
Mach richtig Krach und Ärger, Kovalik.
Edit: Hoffentlich tut das auch jemand für die Familien der rund 30 Kubaner, die mal eben im Vorbeigehen ermordet wurden, als Trumps Schergen Maduro einkassiert haben, und die keine Sau interessieren.
Na und ?
Der Speichellecker-Herrenmensch weiß nicht, was an Mord auszusetzen ist, kreischt aber sofort los, wenn der Mörder mit Wattebäuschchen beworfen wird – weil der ja das Herrchen ist, vor dem Klöbi sich winselnd auf den Rücken wirft. Brauchste nicht zu erwähnen, ist längst gebongt. Und extrem uninteressant.
Irgendwie doch seltsam, nicht wahr?
Da haben sich die USA nach dem zweiten Weltkrieg mit den anderen Siegermächten zu Richtern über die Täter des dritten Reiches aufgeschwungen!
Nach der Aburteilung der Hauptkriegsverbrecher in Nürnberg haben die Amis die Nachfolgeprozesse dort allein durchgeführt.
Man hat Straftatbestände entwickelt und danach verurteilt, die es vorher nicht gegeben hat.
Man verstehe mich nicht falsch, die Drecksäcke, die dort angeklagt waren, haben es mehr als verdient!
In keinem Fall allerdings haben die Richter einen von der Verteidigung angeführten „Befehlsnotstand“ als entlastend akzeptiert, zu Recht, wie ich finde!
Wenn die Amerikaner allerdings ohne jede Rechtsgrundlage und ohne den Rechtsstandard der Unschuldsvermutung
Menschen willkürlich umbringen, wie im Beispiel des Fischers geschehen, sind die Ausführenden durch Befehle gedeckt und
können nicht belangt werden, obwohl solche Befehle erkennbar verbrecherisch sind!
In Nürnberg hieß es, das durch die Prozesse Völkerrecht eigentlich erst erschaffen wurde, zeitgleich haben die Franzosen mit den unterstützenden USA
in Vietnam bereits losgelegt!
Tja, quod licet jovi, non licet bovi !
Die Amis tun was sie wollen und scheissen auf jede Rechtsnorm, wie die jüngsten Ereignisse aufs Neue zeigen!
Das haben sie übrigens schon immer getan.
Noch ein historisches Beispiel gefällig?
Als die Sklaven haltenden Südstaaten aus der Union austraten, argumentierten sie, das sie freiwillig in die Union eingetreten sind und daher auch jederzeit das Recht hätten, auszutreten. Die Union akzeptierte das nicht und mobilisierte Zehntausende Freiwillige mit der Begründung, die Union müsse erhalten bleiben und eben nicht zur Befreiung der Sklaven, das hätte die übergroße Mehrheit der Freiwilligen nämlich nicht mitgemacht, für die „Nigger“ kämpfen wir nicht, hieß es damals! Lincolns berühmte Erklärung zur Abschaffung der Sklaverei, folgte erst zwei Jahre später und betraf nur die Sklaverei in den Südstaaten, die Sklaven haltenden Nordstaaten waren davon ausgenommen!
Die Schwarzen sind Nigger, die Juden Itziks, die Koreaner Gooks, was die Mexikaner sind, hat Trump ja schon zur Genüge dargestellt und arme Weiße white Trash.
Ein ekelhaft rassistisches Land, das sich heraus nimmt, Richter über andere Völker zu sein, kraft der willkürlichen Selbstschöpfung eigener Rechtsnormen!
DAS sind die USA und ihre Rechtsnormen, Recht ist, was den USA nützt!
Dies, und nichts anderes zählt für diese Verbrechernation!
Jepp..sehe ich auch so.
Man kann nur auf den nächsten Bürgerkrieg hoffen, so das der ganze Drecksstaat implodiert.
Die Tatsache, daß kluge amerikanische Juristen das Völkerrecht entwickeln haben, muß man erstmal positiv bewerten. Paul Craig Roberts hat Artikel dazu geschrieben. Leider wurde damals „Siegerjustiz“ betrieben. Kriegsverbrechen der damaligen Alliierten – wie die Luftangriffe auf deutsche Städte – wurden nicht verfolgt. Und daß heute auf das Völkerrecht ge***en wird, schmälert ja auch nicht die damaligen Verdienste.
Hat auch niemand angezweifelt, daß es gute Menschen in den USA gibt. Aber es war reine Siegerjustiz und es wurden andere Maßstäbe an die Sieger als an die Verlierer angelegt.
Anmerkung:
Vielleicht hat der eine oder andere Forent, der meine häufigen Kommentare zu den USA gelesen hat, eventuell den Eindruck gewonnen, ich würde die USA hassen und verachten!
Dazu möchte ich sagen:
Ja, ganz genau das tue ich und werde dabei bleiben, solange diese kriminelle, überhebliche, menschenverachtende, bigotte, ungebildete, militaristische und zutiefst ekelhafte Nation existiert!
Ein klassischer Hasskommentar
Da erwacht die Tret-Buckel-Petze, was? „Herr Lehrer, der Rudi hat ‚Pimmel‘ gesagt, als Sie nicht da waren! Ich bin nicht so, ich bin brav und lieb!! Kriege ich jetzt ein Sternchen?“
Schade, dass Menschenleben offenbar nur dann noch etwas wert sind, wenn sie über genügend Kapital verfügen, diese gegenüber Ǵleichgesinnten zu verteidigen. Rückwirkend frohe Feiertage und größtmögliche Trefferwahrscheinlichkeit. Gerade war ich noch froh aus dem Tiefschlaf zu erwachen, ohne vorher Alpträume gehabt zu haben. An meinem inneren Auge zucken dabei Lichtblitze vorbei, die an die Detonation amerikanischer Präzisionsmunition erinnern.
Was heißt „nur noch“. Das war schon immer so. Wann soll das denn anders gewesen sein?
Grösstmaul Tronald hat noch einiges vor sich, wenn er Venezuela besetzen lassen will. Dagegen waren Vietnam und Afghanistan ein Spaziergang.
Ist da nicht der Internationale Seegerichtshof (ISGH) für zuständig, oder der Internationale Gerichtshof (IGH) und wenn nicht das, als letzte Instanz der Internationale Strafgerichtshof (IStGH)
Und wo sind den die Angeblichen Drogen die, die Schnellboote da an Bord hatten?
„Sovereign Immunity” ist eine Form der Perversion von Recht und Gerechtigkeit! Aber gegen die „Donroe Doctrine“ und die Auslegung von internationalem Staatsterrorismus als nationale Strafverfolgung hat Frau Katerine Hernandez m. E. leider keine Chance. Zumal ein einziger rechtlicher Erfolg einen Präzedenzfall darstellen würde dem eine Kaskade weiterer Fälle folgen würde! Nicht zu vergessen: in den USA „kontrolliert“ Trump mit den Republikanern den „Supreme Court“!
Für Frau Hernandez und die Hinterbliebenen aller anderen bisherigen 108 (!?) Opfer würde ich mir in Solidarität eine „crowdfunding“ Campagne wünschen, in ganz Lateinamerika, wenn nicht sogar global!
Gibt es ausreichend Personenschutz für die Kläger?