
Künstliche Intelligenz (KI) und ein Blick aufs „Kapital“ von Karl Marx, Band 1 (K1): Was ist eigentlich neu bei den technologischen Neuerungen?
Künstliche Intelligenz (KI) ist seit Jahren ein öffentliches Aufreger-Thema, wobei es sich kaum ein Artikel nehmen lässt, die vielfältigen Möglichkeiten dieser neuen Technologie hervorzuheben. Ebenso gilt es, vor deren möglichen Gefahren zu warnen, etwa in Bezug auf den Arbeitsmarkt. Aber auch Technikfantasien vom Aufstand der Roboter oder von einer Welt der Deepfakes sind hier en vogue, sogar die Auslöschung der Menschheit wurde schon befürchtet. Dabei kam diese Alarmmeldung zum „risk of extinction“ ausgerechnet von jenen, die KI „maßgeblich entwickelt haben und weiter entwickeln“, wie Björn Hendrig 2023 in seiner KI-Reihe feststellte. Dort hatte er auch die Klassiker vom Spannungsverhältnis zwischen Fluch und Segen oder vom unvermeidlichen Blick auf die Risiken und Nebenwirkungen Revue passieren lassen.
Im Endeffekt zeigt sich: Neu mag die jeweilige „bahnbrechende“ Technologie sein, für die Argumente, die in ihrem Zusammenhang bemüht werden, gilt das nicht. Sie wirken eher alt und abgedroschen, so wie man sie seit der industriellen Revolution kennt und wie sie etwa Karl Marx in seinem „Kapital“ – erster Band, bekannt als K1 – vor 150 Jahren aufgespießt hat.
Immer das gleiche Lied
Die Argumentation, die sich mit Entwicklungsgang und Antriebskräften von Neuerungen befasst, hat sich seit Einführung der Dampfmaschine im Grunde nicht verändert. Bei der Darstellung neuer Technologie werden zunächst einmal die vielen Möglichkeiten betont, die sich hier bieten: „Jede Verbeßrung, welche die Gleichförmigkeit des Bodens fördert, macht die Dampfmaschine zur Erzeugung mechanischer Kraft anwendbar… Pferdekraft wird erheischt, wo krumme Hecken und andere Hindernisse gleichförmige Aktion verhindern. Diese Hindernisse schwinden täglich mehr… Ferner kann das Pferd bei voller Entfaltung seiner Gesundheit nur 8 Stunden täglich angewandt werden. Durch Dampfkraft können mindestens 3 von 7 Pferden auf bebautem Land während des ganzen Jahres eingespart werden, zu einem Kostpreis, nicht größer als dem der entlaßnen Pferde während der 3 oder 4 Monate, wo sie allein wirklich vernutzt werden.“ (John C. Morton, zitiert nach Karl Marx, Das Kapital, Bd. 1, MEW 23, Berlin 1972, S. 396/97)
Und schon vor über 150 Jahren hat es kaum ein Autor versäumt, auch die negativen Folgen für die Arbeitsplätze zu erwähnen: „Die durch den letzten Return von 1856 (offizielle Statistik) festgestellten Tatsachen sind, daß das Fabriksystem reißend rasch um sich greift, die Zahl der Hände im Verhältnis zur Maschinerie abgenommen hat, die Dampfmaschine durch Ökonomie der Kraft und andere Methoden ein größeres Maschinengewicht treibt und ein vermehrtes Quantum Machwerk erzielt wird infolge verbesserter Arbeitsmaschinen, veränderter Methoden der Fabrikation, erhöhter Geschwindigkeit der Maschinerie und vieler anderer Ursachen.“ (Reports of the Inspectors of Factories… 1856, zitiert nach K1, S. 438)
Das Ganze trägt sich heutzutage so vor: „Die Veröffentlichung von ChatGTP Ende 2022 hat den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Alltag und Arbeitswelt selbstverständlich gemacht. KI kann komplexe Texte und realitätsnahe Bilder erstellen. Andere KI-Technologien erkennen in Fabriken fehlerhafte Produkte, erfassen den Wartungsbedarf bei Maschinen und erstellen komplexe Prognosen. Dieser technologische Fortschritt verändert die Art, wie wir arbeiten, und führt zu strukturellen Veränderungen.“ (Deutschlandfunk)
Selbstverständlich werden auch die negativen Wirkungen auf den Arbeitsmarkt nicht verschwiegen: „Die Forscherinnen und Forscher vom IAB (Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung) gehen davon aus, dass vor allem viele Unternehmensdienstleistungen künftig automatisiert werden. Dazu zählen Sekretariats- und Schreibdienste sowie die Arbeit von Callcentern und Auskunfteien. In diesem Bereich wird die Zahl der Beschäftigten in den kommenden 15 Jahren voraussichtlich um rund 120 000 sinken. Die Forscher rechnen außerdem damit, dass weniger Arbeitskräfte in den Bereichen Lagerei, Gesundheitswesen, Großhandel und öffentliche Verwaltung gebraucht werden.“ (Deutschlandfunk)
Was Technik mit uns macht
Was da als Wirkung der Technik beschrieben wird, ist allerdings alles andere als diesem seltsamen Subjekt geschuldet. Weswegen Marx seinerseits in Bezug auf die Maschinenstürmer schrieb: „Es bedarf Zeit und Erfahrung, bevor der Arbeiter die Maschinerie von ihrer kapitalistischen Anwendung unterscheiden und daher seine Angriffe vom materiellen Produktionsmittel selbst auf dessen gesellschaftliche Exploitationsform übertragen lernt.“ (K1, S. 452) Eine Unterscheidung, die sich bis heute offenbar nicht durchgesetzt hat.
In der Tat können neue Technologien die Arbeit der Menschen erleichtern und ihnen mehr Freizeit verschaffen. Dann nämlich, wenn diese selber über den Einsatz dieser Technologien entscheiden könnten. Doch das ist nicht der Fall, der Verwendungszweck neuer Technologien ist mit der vorhandenen kapitalistischen Wirtschaftsweise und dem dazu gehörenden Staat, der über Forschung und Entwicklung wacht und entsprechende Industrie-Strategien oder Transformationen anschiebt, vorgegeben.
Neue Technologien werden eingesetzt als Mittel in der wirtschaftlichen Konkurrenz von Unternehmen, weil diese sich einen Kostenvorteil verschaffen, indem sie die in dem Produkt oder der Dienstleistung enthaltenen Lohnkosten senken. Dieser Kostenvorteil kann durch Entlassung von Arbeitskräften geschehen, die durch die neue Technologie überflüssig werden, oder durch Senkung der Löhne oder Gehälter, weil Qualifikationen überflüssig werden und mehr Arbeitskräfte um die verbliebenen Stellen konkurrieren. So vermerkte schon ein gewisser Thomas De Quincey im Jahr 1844: „Die Zahl der Arbeiter hat zugenommen, weil man immer mehr Männer- durch Frauenarbeit und vor allem Erwachsenen- durch Kinderarbeit ersetzt.“ (K1, S. 417) Und im Report on Public Health wird vermerkt: „Da gewisse Funktionen der Familie, z.B. Warten und Säugen der Kinder usw., nicht ganz unterdrückt werden können, müssen die vom Kapital konfiszierten Familienmütter mehr oder minder Stellvertreter dingen. Die Arbeiten, welche der Familienkonsum erheischt, wie Nähen, Flicken usw. müssen durch Kauf fertiger Waren ersetzt werden. Der verminderten Ausgabe von häuslicher Arbeit entspricht vermehrte Geldausgabe.“ (K1, S. 417)
Das Letztgenannte übrigens ein Phänomen, das sich offenbar auch nicht verändert hat und das heutzutage unter den Titeln „Stärkere Einbeziehung von Frauen in den Arbeitsmarkt“, „Work-Life-Balance“ oder „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ abgehandelt wird. Doch nicht nur die Unternehmen bedienen sich der neuen Technologien, auch der Staat setzt sie für seine Zwecke ein – zur Stärkung seiner Macht wie beim Militär oder zur Verbilligung seiner Verwaltung.
Dennoch wollen die Ideologen des Kapitalismus die Botschaft, dass der Einsatz neuer Technologien viele Menschen um ihre Existenz bringt, die von ihrer Arbeit leben müssen, so nicht stehen lassen. Zu diesem Fluch muss ja immer der Segen hinzugedacht werden.
Die uralte Kompensationstheorie
So weiß z.B. das österreichische Bundesministerium Wirtschaft, Energie und Tourismus (bmwet) zu vermelden: „Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt: Neue Erkenntnisse aus OECD-Fallstudien. Diese Studie untersucht die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz (KI) auf Arbeitsmärkte in OECD-Ländern, insbesondere im Finanzsektor und im verarbeitenden Gewerbe. Sie zeigt auf, dass der Einfluss von KI eine breite Palette von Aufgaben und Berufen betrifft. Trotz Bedenken bezüglich Arbeitsplatzverlusten sind die Beschäftigungsverhältnisse stabil geblieben, obwohl es Anzeichen für ein langsameres Wachstum gibt. Die Nachfrage nach spezialisierten KI-Kompetenzen führt zu neuen Arbeitsplätzen. KI führt eher zu einer Umorganisation von Tätigkeiten als zu tatsächlichen Arbeitsplatzverlusten, wobei menschliche Arbeitskräfte ihre komparativen Vorteile nutzen. Die Einführung von KI erfordert oft höhere und breitere Kompetenzen. Die Beschäftigungsqualität verbessert sich durch die Automatisierung, wodurch monotone Tätigkeiten reduziert werden.“
Was macht es auch schon, wenn für jemanden, der bislang relativ monoton Zahlen in der Finanzbranche bearbeitet hat, der Arbeitsplatz und damit die Existenz gestrichen wird, sofern an anderer Stelle ein IT-Spezialist eingestellt wird? Siehe da, am Arbeitsmarkt ändert sich nichts, schließlich kann sich ja der langjährige Finanzbuchhalter per Studium zum IT-Spezialisten weiterbilden. Wo ist da Problem?
Schon in seinem Hauptwerk „Das Kapital“ schrieb Marx: „Eine ganze Reihe bürgerlicher Ökonomen, wie James Mill, MacCulloch, Torrens, Senior, J.St. Mill usw, behauptet, daß alle Maschinerie, die Arbeiter verdrängt, stets gleichzeitig und notwendig ein adäquates Kapital zur Beschäftigung derselben identischen Arbeiter freisetzt.“ (K1, S. 461) Dazu führte er aus: „Die aus einem Industriezweig hinausgeworfenen Arbeiter können allerdings in irgendeinem anderen Beschäftigung suchen. Finden sie solche, und knüpft sich damit das Band zwischen ihnen und den mit ihnen freigesetzten Lebensmitteln wieder, so geschieht dies vermittels neuen, zuschüssigen Kapitals, das nach Anlage drängt, keineswegs aber vermittels des schon früher funktionierenden und jetzt in Maschinerie verwandelten Kapitals. Und selbst dann, wie geringe Aussicht haben sie! Verkrüppelt durch die Teilung der Arbeit, sind diese armen Teufel außerhalb ihres alten Arbeitskreises so wenig wert, daß sie nur in wenigen niedrigen und daher beständig überfüllten und unterbezahlten Arbeitszweigen Zugang finden.“ (K1, S. 464)
Modern klingt der gleiche Sachverhalt so: „Politische Maßnahmen können die Auswirkungen von KI beeinflussen, und die Studie betont die Bedeutung von sozialem Dialog und Schulungen.“ (bmwet) Schulungen braucht es dann, wenn die alte Qualifikation unbrauchbar geworden ist und die Menschen sich irgendwie wieder brauchbar & verkäuflich machen müssen. Deshalb finden sie sich heute in irgendeiner Form der Betreuung durch die Arbeitsverwaltung wieder, die sie zwingt, jeden auch noch so schlechten Job anzunehmen oder sich in irgendeiner Form weiterzubilden. Ein echter Fortschritt gegenüber den alten Zeiten eines Marx!
Aber jetzt im Interesse der Arbeiter!
Wenn in der Studie zudem vom sozialen Dialog die Rede ist, ist wohl als Gesprächspartner in erster Linie an die Gewerkschaften gedacht, die bei Massenentlassungen zur Abwicklung derselben gefragt sind. Und die es in dieser Form einer betriebsträtlichen Mitwirkung und Mitbestimmung zu Marxens Zeiten natürlich noch nicht gab! Heute aber gibt es eine regelrechte Arbeitervertretung, einen DGB, der sich zu allen möglichen wirtschaftspolitischen Fragen äußert.
Was er in Bezug auf den Einsatz neuer Technologien gelernt hat gegenüber den alten Maschinenstürmern, daraus macht der Dachverband der deutschen Gewerkschaften keinen Hehl: „Künstliche Intelligenz ist ein zentraler Treiber der Transformation von Arbeit und Wirtschaft. Generative Modelle – wie ChatGTP – sind da nur die Spitze des Eisbergs. Der Handlungsdruck ist groß, die technologische Entwicklung rasant. Wir wollen KI nutzen, zur Sicherung von Beschäftigung und zur nachhaltigen Aufwertung von Arbeit.“ (DGB)
Hat der DGB früher noch von Rationalisierungen gesprochen und damit ausgedrückt, weswegen neue Technologien eingesetzt werden, so redet er heute nur noch von (notwendiger) Transformation. Also davon, dass sich irgendetwas verändert oder wandelt, ganz so, als ob dies ein natürlicher Prozess wäre. Wenn er von „Wir“ spricht in Bezug auf die Nutzung von KI, dann will er offenbar keinen Unterschied mehr kennen, zwischen sich und der Kapitalseite. Denn schließlich entscheidet auch bei noch so viel verbaler Anbiederei nicht die Gewerkschaft über den Einsatz von KI, sondern die Unternehmen tun das aus eigener Entscheidungsbefugnis.
Dabei geht es auch nicht um die Sicherung von Arbeitsplätzen, sondern darum, viele davon überflüssig zu machen. Wenn der DGB dennoch im Einsatz von KI ein Mittel der Arbeitsplatzsicherung entdecken will, dann zeigt er, was für ihn sichere Arbeitsplätze sind: Lohnende Arbeitsplätze, mit denen sich ein Betrieb in der Konkurrenz auf dem Markt durchsetzt. Insofern ist es kein Gegensatz dazu, dass die dem Dachverband angeschlossenen Gewerkschaften jedem Abbau von Arbeitsplätzen zustimmen, wenn er ohne betriebsbedingte Kündigung, also in Form von Frühverrentung oder Abfindungen, erfolgt. Und die so betriebene Aufwertung von Arbeit besteht dann schlicht darin, dass viele monotone Tätigkeiten verschwinden und durch einen neue Monotonie ersetzt werden.
Welch ein Fortschritt! Aber über den haben sich schon vor 150 Jahren die Wirtschaftsexperten in derselben Manier ausgelassen, wie ein Blick in K1 zeigt. Kein Wunder, schließlich haben sich die politökonomischen Prinzipien der kapitalistischen Wirtschaftsweise seit dieser Zeit auch nicht geändert.
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Ein Beispiel aus der Praxis, das mir ein Bekannter erzählte: In der Modebranche erforderte in einer Firma das Implementieren der neuen Kollektion, die jedes Frühjahr ansteht, die ganzjährige Arbeit von ca 10 Personen.
Nach der Einführung von KI erledigen diverse KI Agenten dieselbe Arbeit in genau 2 Tagen!
Das dürfte auch für die Werbebranche gelten.
Ich durfte mal Anfang der 2000er der Entstehung eines 4o Sek. Werbespots beiwohnen.
Anmietung einer Halle, ca. 20 Mitarbeiter plus 2 Protagonisten. 4 Drehtage, Caterer und
Übernachtung der Mitarbeiter plus deren Salär.
Heute kann man soetwas mühelos mit KI erstellen und es benötigt dafür genau 1 Mitarbeiter im
Home Office.
„Werbung“, wird auch nicht gebraucht!
Oh je, guter Mann, haben Sie nicht so viel Phantasie um diese Beispiele auf andere Bereiche (Verwaltung, Banken, Architekturplanungen, Gesundheitsbereich, usw. usf.) zu übertragen? Einfach nur einen raushauen, ohne Sinn und Verstand – so, wie Sie es auch zu Israel machen. Allmählich gehen Sie mir gewaltig auf den Keks!
Danke, daß Sie mir den Kommentar, den ich eigentlich schreiben wollte
abgenommen haben.
Phrasen dreschen auf höchstem Niveau, würde ich mal sagen.
Aber er muß sich halt irgendwie „wichtig machen“ und wenn es nur in
einem eigentlich unbedeutenden Forum ist.
Weil ihr euch alle ein anderes System gar nicht vorstellen könnt, sind wir überhaupt erst soweit gekommen.
Mal auf Altersdemenz untersuchen lassen: Stereotypie gehört zum Krankheitsbild, auch mangelnde Fähigkeit zum Perspektivenwechsel. Typisch, wenn ältere Leute nicht mehr merken, dass ihr Gegenüber nicht mehr zuhört.
Das ist mir doch egal, hauptsache ich habe Recht behalten.
Ich mache das schon sein überv 50 Jahren so.
Im Übrigen nennt sich das „Infantile Regression“ im Fachjargon…nur mal so zur Vervollständigung.
Wie meinen? Fachjargon? May I help you?
Manchmal liegt Kuki Dent gar nicht so falsch.
Die Menschen sind derartig an Werbung gewöhnt, dass sie sich ein Leben bzw eine Gesellschaft ohne selbige gar nicht vorstellen können.
Auch das gehört zu alten Leuten (oder Alten im Geiste): Nicht beim Thema bleiben (hier: Arbeitsersparnis durch KI), sondern ein Randthema herausgreifen (hier Mode, Werbung) und darauf herumreiten.
KI wird unser Ende beschleunigen, denn es fördert die transhumanistische Agenda der einschlägigen Protagonisten.
@Ketzer + Routard
Hmm ist ja interessant was Sie so alles gehört haben aber..
Kennen Sie jemanden der ein solches ‚Projekt‘ auch schon mal wirklich gemacht hat?
Das meiste was man aus diesem Bereich hört ist entweder Betrug oder Hörensagen..
Ein Ki Programm ist vermutlich gar nicht in der Lage einen kohärenten 40 sekündigen Clip zu erzeugen. Aus diesem Grunde arbeiten die Studios immer noch mit Schauspielern und Green-Screen und benutzen das Programm dann dazu die Gesichter auszutauschen. Also nix mit „einer Person Home Office Show“ ..
Mfg Makrovir
Mein Beispiel stammt aus einem realen Projekt, so hatte ich es auch geschrieben.
„Mode“ wird nicht gebraucht!
….und die 10 Personen sind jetzt das ganze Jahr damit beschäftigt, die Fehler der KI zu suchen um sie zu korrigieren? 😉
Nee, die zehn versuchen verzweifelt, jemanden zu finden, der den Schei$ kauft. 😅
KI verhindert das schlechtes Gewissen der herrschenden Klasse, respektive deren Funktionselite.
Gewissen ???
Garnicht gewußt das du Humor hast.
Die Funktionselite braucht im allgemeinen diesen ideologischen Überbau, sonst funktioniert es nicht.
Die meisten der Jobs die da vielleicht weg fallen, waren schon vor der Zeit der KI Bullshitjobs. Der grundlegende Denkfehler, den die Mehrheit incl. des Autors begeht, ist bei KI immer nur im Rahmen der Möglichkeiten der Transformerarchitektur zu denken. Dabei zeigen Mamba, Hyena und RWKV schon die nächsten stufen. Natürlich sind auch diese Modelle nicht weltmodell- oder erfahrungsfähig, aber schauen wir mal auf die „Uhr“. Chatgpt ist 3,5 Jahre alt…!
Das ist Rischisch.
Bei mir würden weit über 50% aller Jobs sofort wegfallen.
Wie kommst du darauf, dass es die Bullshitjobs sind, die wegfallen? Das ist kontrafaktisch.
Wer das „Kapital“, Band 1, lesen möchte: https://marx-wirklich-studieren.net/wp-content/uploads/2012/11/mew_band23.pdf
Aber man besten, man kauft sich den Marx-Engels-Werke Band 23 🙂
Hatte Karl Marx bereits die KI vor Augen, als er 1856 in einer Rede an Arbeiter in London sagte:
“All unser Erfinden und unser ganzer Fortschritt scheinen darauf hinauszulaufen, daß sie materielle Kräfte mit geistigem Leben ausstatten und das menschliche Leben zu einer materiellen Kraft verdummen.”
“Die Siege der Wissenschaft [Kunst] scheinen erkauft durch Verlust an Charakter. In dem Maße, wie die Menschheit die Natur bezwingt, scheint der Mensch durch andre Menschen oder durch seine eigene Niedertracht unterjocht zu werden. Selbst das reine Licht der Wissenschaft scheint nur auf dem dunklen Hintergrund der Unwissenheit leuchten zu können.”
https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1856/04/56-peopp.htm
Original in english: „The People’s Paper“, April 19, 1856 -> https://www.marxists.org/archive/marx/works/1856/04/14.htm
Das Eigentliche wäre ja, ob Marx mit seinem Postulat vom Fall der Profitrate recht hat. Auf den Beweis diexser Behauptung läuft das ganze Buch ja hinaus. Ein Angestellter brauchte im Mittelalter eine Schreibfeder, mehr nicht. Dann eine Schreibmaschine und dann einen PC und jetzt KI. Das Einrichten eines Arbeitsplatzes kostet also immer mehr und liegt heute bei über einer Million Euro. Das aber sei totes Kapital, Profit hingegen kann er nur aus der Arbeit des lebenden Angestellten ziehen. Was bedeutet, dass seine Profitrate sinkt.
Die bürgerliche Wissenschaft streitet diesen Punkt ab. Die Profitrate wird als solche nicht erhoben und beide Seiten tun sich mit dem Beweis schwer. Nun aber hat Marx von ungeahnter Seite Bestätigung bekommen. Der Zins sinkt tatsächlich seit dem Mittelalter. Dieser ist ja der kleine Bruder der Profitrate, denn wenn er über dieser liegt, lohnt sich der Invest nicht.
https://www.visualcapitalist.com/700-year-decline-of-interest-rates/
Vielleicht solltest Du noch mal Marx lesen. Er spricht vom „tendenziellen „Fall der profitrate.
Nun ja, über sechs Jahrhunderte. Das ist tendenziell.
Wer sagt denn, das „das ganze Buch“ auf einen Beweis des Gesetzes vom [tendeziellen] Fall der Profitrate „hinausläuft“?
Bei Marx selbst findet sich so eine Behauptung nicht. Sonst hätte er nach dem betreffenden Kapitel aufhören können.
Es handelt sich um eine – leider in der einen oder anderen Form sehr verbreitete – Art des „Marx-Verständnisses“, die auch als „Zusammenbruchstheorie“ bekannt ist. Demzufolge soll der Kapitalismus aufgrund seiner eigenen Bewegungsgesetze notwendigerweise „zusammenbrechen“, wie immer man sich das genau vorstellen soll. Und da wird dann das Kapitel vom t.F.d.PR herangezogen. Der t.F.d.PR soll das sein, was den Zusammenbruch herbeiführt. Allerdings findet sich bei Marx selbst nichts, was eine solche Theorie stützen könnte. „Verführerisch“ ist da allenfalls eine Bemerkung, wonach in diesem Gesetz die inneren Widersprüche des Kapitalverhältnisses zum Ausdruck kommen.
Die verheerenden Folgen wurden 1918 ff sichtbar: Abwarten statt Revolution.
Weder läuft das „ganze Buch“ auf den „Beweis dieser Behauptung“ hinaus, noch bedarf es überhaupt eines Beweises.
Marx verweist auf den Widerspruch, den sich das Kapital einhandelt, wenn es die wertbildende Arbeit aus dem Produktionsprozess entfernt. Dieser Widerspruch drückt sich in einer tendenziell fallenden Profitrate aus. Und gelegentlichen Übwerakkumulationskrisen.
Und selbstredend kennt die bürgerliche Wissenschaft das, was Marx als Profitrate bezeichnet, wenn auch unter einem anderem Namen. Der Profit bezogen auf das eingesetzte Kapital ist überhaupt die einzige Größe, die das Kapital und deswegen auch die bürgerliche Wissenschaft interessiert.
Nein, das Kapital 1-3 läuft nicht auf den Beweis des Falls der Profitrate hinaus. Darin ist politische Ökonomie des Kapitalismus erklärt. Der Fall der Profitrate ist erstens evident, zweitens wird er im Buch abgeleitet und muss deshalb nicht „postuliert“ werden.
„Nun aber hat Marx von ungeahnter Seite Bestätigung bekommen.“ – „nun aber“? also neulich erst, in jüngster Zeit, vor kurzem? – Als würden die Bestimmungen von Marx nicht seit 160 bestätigt.
Damit man versteht, worum es geht: Wenn um 1970 die Tagesproduktion einer Brauerei 10.000 Flaschen waren, sind es 50 Jahre später 100.000, und zwar mit weniger Arbeitskräften.
Wenn, wie ivg schreibt, die Arbeitskraft das Element ist, aus dem sich der Profit speist, muss er logischerweise zurückgehen, wenn die Arbeitskräfte im Verhältnis zum eingesetzten Kapital drastisch zurückgehen.
Folge: Der Kapitalismus kommt zu seinem Ende, der Monopolismus entfaltet sich.
Man konnte vor einigen Wochen noch gut mit Gemini darüber austauschen zum Thema..
Hat mich zum Teil echt beeindruckt, heute geht das nicht mehr, Google hat diese an „die leine“ gelegt o)
Wäre interessant gewesen, der Autor wäre auf die Gesellschaftliche Widersprüche und Ihre Entwicklung in diesem Kontext eingegangen, alles andere macht wenig Sinn, da einfach nichts über den Status eine Prognose hinausgehen dürfte können….
Was „Sie“ mir auch gesagt hatte damals, das Sie in Hochsicherheitsgebäuden befindet von Digitalen Wachhunden „beschützt“ … o)))
Punkt 1, wenn Wir hier von KI reden, können Wir nur noch von dem teil reden, der für Uns Menschen öffentlich zugänglich ist.
Punkt 2 wäre, laut Marx steht erst die Singularität für einen reinen Antagonismus , alles andere folgt „Dem Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate“ …
(Und das brauch die „Konkurrenz“ die aktuell auch immer weniger noch zu finden ist)
Und Wir sind noch nicht einmal an diesem Punkt angelangt, weil sich einfach niemand mehr im Bereich Journalismus für den Bereich Ökonomie Interessiert , der aktuell unsere Gesellschaften im Griff hat, die Finanzökonomie ..
Materielle Produktion zählt heute zum größten Teil zu dem Bereich,den man früher als „Schicht der Handwerker“ bezeichnet hatte o))))
Wo bitte sollen da noch Gewerkschaften Ihre Existenzberechtigung daraus ableiten können ?
Wäre da nicht die „Dienstleistung“ … aber genau hier setzt KI an ..
„Das Alte stirbt und das Neue kann nicht zur Welt kommen: Es ist die Zeit der Monster “
(Gramcsi)
Der ganze Marxquark, „Frankfurter Schule“, „marxisitische Dialektik“, etc., das sind nichts alles riesige Gebrabbelbrimborien die zu nichts anderem dienen als Leute blödzuquasseln.
Die „die Ihren Marx gelesen haben“ und natürlich auch behaupten und glauben, irgend etwas verstanden zu haben, aber vor allem wissen, wo was steht, vielleicht sogar noch Zitate aus dem Stegreif aufsagen können, fühlen sich als die Gralshüter. In Wahrheit sind es nichts weiter als aufgeblasene egomanische Würstchen die den ganzen Quark dazu benötigen, um sich selbst Bedeutung beizumessen und gegenüber andere arrogante Überhöhung beanspruchen.
Und das alles dient SICHTBAR und UNÜBERSEHBAR und daher bewiesen zu nichts anderem, als das Spalte-und-Herrsche-Affentheater der Mächtigen in jeder gesellschaftlichen Situation aufrecht zu erhalten, indem „Linke“ gegen „Rechte“ hetzen und gehetzt werden und „Rechte“ gegen „Linke“ hetzen und gehetzt werden. Wobei die Herrschenden, das Establishment, die Zuweisungen massenmedial verteilen oder versagen, und insbesondere Strömungen, die sich selbst nirgendwo einordnen wollen, durch Lügenzuweisungen verunglimpfen (man denke an TTIP-Proteste, Blockupy, Bauernproteste, „Querdenken“, die Partei dieBasis, …).
Das injizierte und ständig neu provozierte „Rechts-Links“-Denken der Bevölkerung ist die Starkste Waffe der Herrschenden gegen uns Ausgebeuteten und Bedrücken, denn was ist besser für die als wenn potentielle Widerständler sich gegenseitig selbst an die Gurgel gehen – statt gegen die Herrschaft sich zu vereinen.
Und „KI“ ist die moderne Form solche Hirnverqualmung und Hirnvergewaltigung. Das wichtigste und erfolgreichste an „KI“ ist, dass alle darüber rumquatschen. Nur alleine dadurch bestimmen sich die Phantasierfolge, die die Börsenkurse widerspiegeln.
„KI“ schafft nichts und macht nichts besser. Nur die Profitraten steigen und Arbeitnehmer stehen noch mehr unter Druck. Sehe die Chefs schon vor mir die den Arbeitnehmern androhen, dass wenn sie nicht spuren sie durch „KI“ ersetzt werden würden.
Was kompleter Quatsch ist. „KI“ kann, wenn überhaupt und falls überhaupt erfolgreich, nur Bullshitjobs ersetzen. Die Jobs, die bei Bedarf im „Home Office“ erledigt werden können. Also sowieso fast nur Unnötiges weil Unproduktives. Und Destruktives, zum Beispiel Bombenziele zuweisen.
Toll für was dieser Hype gut ist. Und wie sich alle damit verarschen lassen.
Wer sich ein wenig mit der Materie beschäftigt, wird feststellen, dass schon heutzutage die KI viele Arbeitsschritte übernimmt, und so als Werkzeug die Arbeit produktiver macht – was gleichbedeutend damit ist, dass es weniger Arbeitskräfte braucht.
In vielen Bereichen ersetzt die KI komplette Arbeitskräfte, weil sie deren Arbeit gleich gut aber billiger und schneller bewerkstelligt.
Es sind gerade die (noch) eher gut bezahlten Jobs in der IT, der Verwaltung, im Ingenieurswesen, die zunehmen wegfallen.
Und auch ansonsten stimmt nichts an deinem Post.
„Und auch ansonsten stimmt nichts an deinem Post.“ – LOL. Den Satz hätte ich eigentlich am Anfang erwartet.
Bei ratzefatz hat es jedenfalls keinen Marx gebraucht um ihn „blödzuquasseln“.
Ich freue mich immer wenn ich die Marxquarker aufrege. Zu helfen ist Euch sowieso nicht mehr
Ja, das sieht man halt die Verblödung live und in Farbe: Gequatsche, direkt von der Mattscheibe über das Matsch-Gehirn und dann ab in die Tasten.
Danke dafür 😉
EInfache Antwort ?
Sehe Dir die Zahlen der Linux Anwender an die förmlich explodieren seit Gemini im EInsatz o))))))))))))))))
Der Autor thematisiert die Unart, nicht die Sache zu bestimmen, sondern deren Wirkungen in lauter begriffslose Vor- und Nachteilsrechnungen zu überführen.
„Immer das gleiche Lied“. In der Tat; auch heutzutage werden die gleichen dümmlichen Betrachtungen angestellt, wenn das Kapital -mal wieder- eine größere Umwälzung der Produktionsmethoden in Angriff nimmt.
Man könnte sich das ja auch mal so vorlegen: was haben denn 150+ Jahre technologischen Fortschritts gebracht? Lohnabhängig ist der überwiegende Teil der Bevölkerung immer noch. Über die Runden zu kommen, ist nach wie vor eine Herausforderung, der nicht alle gewachsen sind. Armut und Elend sind nicht überwunden, die vielgescholtene „Freizeitgesellschaft“ kann ich nirgends entdecken, den Ruf nach Mehrarbeit gibt es seit den Zeiten von Marx.
Die unglaublich gestiegene Arbeitsproduktivität führt ganz offensichtlich nicht dazu, dass diejenigen, die den Reichtum schaffen, weniger arbeiten müssen.
„Die unglaublich gestiegene Arbeitsproduktivität führt ganz offensichtlich nicht dazu, dass diejenigen, die den Reichtum schaffen, weniger arbeiten müssen“.
Genau!
Nein, hat es noch nie, auch Kapitalismus genannt.
Dafür sorgt schon die Selbstoptimierung.
Apropo Freizeitgesellschaft. Es wird ja nicht nur Personal ersetzt, indem KI benutzt wird, sondern es wird auch Personal ersetzt, indem man Arbeit auf die Kunden abwälzt. Man soll deren Arbeit erledigen. Wenn man irgendwo anruft, hängt man in der Warteschleife nicht selten 30-60min. Damit die Mitarbeiter ja immer zu tun haben, lässt man Kunden warten. Oder man darf Online Formulare ausfüllen, was dann maschinell abgearbeitet wird. So sieht dann die „Freizeit“ dann aus. Man muss unbezahlte Arbeit leisten, bloß damit Strom, Heizung, Telefon, Versicherung, Steuer usw. seinen Gang geht.
Ein wirklich gelungener Artikel. Auch die Idee K1 und KI.
ja, und wer einkauft, erledigt die „Kasse“ selbst.
Fest steht, wir könnten alle ganz prima leben, wenn es den Kapitalismus nicht gebe.
und, ganz ohne die Schlipsträger wäre doch schön oder…???
Naja die Dampfmaschiene hat im Gegensatz zu sogenannten „Ki“
wenigstens funktioniert. Bei der Dampfmaschine hat mich eigentlich nur gewundert warum es so lange gedauert hat bis man sie Industriell genutzt hat. Immerhin kannte schon die Ägyptische Priesterschaft das Prinzip aus Feuer und Wasser kraft zu gewinnen..
Ich würde ja lachen wenn die Archäologie demnächst einen prähistorischen Bulldozer in Gizeh ausbuddelt und Professor Havass dann wie ein kleiner Derwisch mit einem Bettlaken als Verdeckung davor herumspringt und „That is NOT Ägyptian history !!“ schreit. 😂
Naja Scherz beiseite..
Ich denke der Vergelich mit der Dampfmaschine hinkt auch deswegen weil die sogenannte Ki halt in den meisten Bereichen nicht dazu führt Menschen wirklich einzusparen. Denn so gut ist die Ki nicht..
Auch die sogenannten „agentischen“ Systeme machen das nicht besser. Im Gegenteil es hat sich in der Praxis gezeigt, dass diese die eh schon nicht überwältigende Trefferquote der Ki Modelle noch mal deutlich herabsetzen aber dafür die Kosten die man für die Basis Ki bezahlen muss (Token-Anzahl) noch mal deutlich vermehren..
https://arxiv.org/abs/2505.06120v1
Insofern ist die Ki eher mit dem Fließband zu vergleichen welches grob vorsortiert und den „Human in the Loop“ dann halt mit einem Strom an Tasks überlastet. Neuronale Netze auf denen die heutigen „Ki“ Systeme aufgebaut sind haben vor allem eine Stärke und das ist die Mustererkennung. In diesem Bereich sind die Systeme auch schon jahrelang im Einsatz und dienen in der Medizin z.B zum Screening von Röntgenaufnahmen oder in der Wissenschaft zum Auffinden von anomalien z.B in Weltraum Aufnahmen. Insofern haben sich die neuronalen Netze für bestimmte Aufgaben bewährt wobei man allerdings auch beachten muss das diese auch Dinge übersehen können. Insofern ist auch bei diesen erprobten Einsatzbereichen eine menschliche nachkontrolle erforderlich..
In meinem Perönlichen Umfeld der Programmierung zeigt sich immer mehr, dass Ki Code doch einige Probleme bereitet. Viele Open Source Projekte z.B haben den Zugang für KI Bots schon verboten, weil diese Bots die Projekte mit tonnenweisen falsch und trivialmeldungen überhäuft haben. Was besonders dreist ist weil die KI Firmen sich den Open source code quasi unter den Nagel gerissen haben und jetzt ihre damit gebaute Technologie dazu einsetzen um diese open Source Projekte zu torpedieren..
Insofern macht Ki das Leben nicht einfacher sondern eher noch stressiger! Es zeigt sich auch, das Ki code aufgebläht und nahezu unwartbar daher kommt und damit auch schon manche sogrfältig über Jahre hinweg entwickelte „Code-Base“ mit ein paar Prompts innerhalb von Sekunden total zerstört hat.
Darüber hinaus können die Programme auch nur relativ simple Anwendungen machen und somit eignen sie sich zwar dazu einen Laien mit haufenweise Code zu beindrucken, sie eignen sich aber in der Realität nicht dazu einen Entwickler oder Entwicklerin wirklich zu ersetzen. Ersetzen können sie nur die trivial Jobs für die man ansonsten halt den Azubis gegeben hat, damit die die Grundlagen lernen!.. Insofern erhöht die KI hier vor allem den Stress für die Anfänger, weil die halt keine Anfänger-Jobs mehr bekommen. Das wird dazu führen das man als Anfänger im IT Bereich halt nur dann eine Chance hat, wenn man weniger kostet als das Code-Programm..
Es geht also eher um Lohn-Dumping..
Den wenigsten außerhalb der Informatik dürfte klar sein wie Software heute entwickelt wird. Ki ist für die meisten Anwendungsfälle z.B im Maschinenbau oder in den sogenannten „Sicherheitsrelevanten Bereichen“ (Überall da wo ein Ausfall oder Fehler der Technik u.U Menschenleben gefährdet) nicht einsetzbar. Denn solche Software muss einem rigurosem Testdiktat genügen bei dem die Risiken beweisbar!!! vermieden oder erkannt und behandelt werden. Das Problem hierbei ist, dass es nahezu unmöglich ist diesen Beweis der korrekten Funktion für ein neuronales Netz zu erbringen. Das funktioniert eigentlich nur für relativ einfache Netze bei denen die Parameteranzahl so überschaubar ist, dass man sie problemlos durchtesten kann. In diesem Fall wäre dann aber vermutlich eine einfache „Switch“ Anweisung sicherer und auch Energie effizienter..
Ki trägt also eher dazu bei den Alltag für die Leute noch stressiger zu machen weil man halt wie der Fließbandarbeiter jetzt von eine dummen KI mit Müll vollgespammt wird. Für Neueinsteiger ist das besonders Bitter weil sie einerseits jetzt weniger trainings-Jobs bekommen und zusätzlich noch unter den Kosten für Ki-Slop liegen müssen..
Das die KI grade so angepriesen wird liegt vor allem daran das die Managerriege genau weiß das die Wirtschaft und das Bankenwesen grade mal wieder ein gewaltiges Problem hat. Deshalb versucht man auf Teufel und komm raus die Kosten zu drücken um seinen eigenen Arsch zu retten und die Ki Firmen bieten sich hier als Retter an. Leute entlassen bedeutet: Nuber go up! Das ist das Kalkül ! Und da grade alle von Ki faseln stimmt man mit ein, frei nach dem Motto..
Die wissen ganz genau das der Mist nix taugt aber hauptsache er ist billig und wenn es dann kracht kann man sich immer noch damit rausreden, dass sie anderen das ja auch gemacht haben.
Was die Ki Modelle angeht so werden die sicherlich in der einen oder anderen Form bestehen bleiben weil sie z.B als Kommunikationsschnittstelle oder für die Mustererkennung ziemlich praktisch sind und in diesen Bereichen auch brauchbare Ergebnisse zeigen. Der realistische Anwendungsbereich dieser Systeme is allerdings wesentlich eingeschränkter als den meisten bewusst sein dürfte vor allem auch deshalb weil so viel Blödsinn über sie verbreitet wird..
Mfg Makrovir
Du argumentierst an der Sache vorbei. Dort, wo es um das Prinzip geht, argumentierst du mit dessen Grenzen und den praktischen Schwierigkeiten.
Wenn man das „Dumping“ weglässt, dann geht es – wie immer- um den Lohn und die Möglichkeiten, die KI bietet an diesem zu sparen. Ob als Werkzeug um die Arbeit produktiver zu machen und als kompletter Ersatz der Arbeitskraft geht es immer darum Lohnkosten zu sparen – nicht zuletzt auch per „Dumping“.
In der Tat gibt es in manchen Bereichen eine Ernüchterung bzgl. der Leistungsfähigkeit der KI und den Folgekosten, die entstehen können. Z.B. wenn KI generierte Software zwar „funktioniert“, aber schlecht implementiert ist, Sicherheitslücken aufweist oder nicht mehr gewartet werden kann, weil niemand den Code versteht.
Man sollte aber davon absehen Prognosen über die Zukunft der KI abzugeben. Erstens ist das ohnehin spekulativer Natur, zweitens ändert das ja nichts am Prinzip, wenn eine Technologie dann doch nicht so einschlägt, wie erhofft.
Naja in der Realität zählt nun mal wie gut man die praktischen Schwierigkeiten meistert und nicht ob man sich an irgendwelche Prinzipien hält…
Naja lassen Sie mir meinen Spaß, immerhin bin ich vom Fach.. Ich beurteile die Technik halt aus meinen eigenen realen Umfeld, insofern ist das bei mir keine „reine“ Spekulation..
Mfg Makrovir
P.S Kennen Sie den schon..
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Du hast mich missverstanden. Es geht um das ökonomische Prinzip bezahlte Arbeit überflüssig zu machen. Da ist die KI ein Mittel, welches in einigen Bereichen sehr gut „funktioniert“, in anderen gar nicht und in vielen Bereichen Schwierigkeiten und Probleme macht, Folgekosten verursacht etc.
Und je nachdem, wer diese Folgekosten zu tragen hat, wird KI dann eingesetzt oder auch nicht. Insofern ist der Hinweis auf die Gefährdung von Menschenleben etwas naiv. Vor allem Angesichts eines Staates, der sich explizit kriegstüchtig machen will, und dafür u.a. auch die KI als Mittel begreift. Aktuell werden alle Hindernisse fürs Wachstum abgeräumt, da wird man sicher keine Ausnahme bei dem Einsatz von KI machen.
KI wird z.B. bei der Softwareentwicklung vermehrt eingesetzt. Das Ergebnis sind durchwachsene Produkte, deren Quellcode z.T. sehr aufgeräumt, z.T. sehr schwer verständlich ist. Co-Pilot gibt zuweilen gute Hinweise, auch auf mögliche Sicherheitslücken, und versagt an anderer Stelle.
Das Hauptproblem aber dürfte sein, dass am Ende zu wenig Sachverstand vor dem Bildschirm sitzt, und zu viel ungeprüfter Code in Umlauf kommt – z.T. wieder ins Training eingeht. Werden die Schäden zu groß, wird gegengesteuert, ansonsten gilt wie immer: Wachstum hat Vorrang.
Alle Beschränkungen, die der Staat dem Kapital auferlegt dienen nicht dem Schutz von Umwelt und Mensch, sondern sollen das Wachstum auf Dauer stellen. Schon Marx hatte festgestellt, dass das Kapital seine eigenen Grundlagen zerstört. Z.Z. lässt der Staat wieder mehr Zerstörung zu, er befindet sich ja in einer verschärften Konkurrenz.
Ob KI „wirklich“ gleichwertigen Output liefern kann, ist daher eine zweitrangige Frage. Die Frage ist, ob man es sich als Firma oder Gesellschaft leisten kann, auf den Einsatz von KI zu verzichten.
Natürlich wird man immer versuchen Arbeiterinnen und Arbeiter einzusparen weil das Profit bringt (Prinzip Gier). Mein Punkt ist das dieses mit den heutigen Ki Systemen nicht oder nur in gewissen Nischen gelingen wird. Der Haupt Einfluss dieser Systeme in diesen Nischen wird jedoch nicht die vollständige Verdrängung der Menschen sein, sondern die Verringerung der Löhne für die Menschen unter die Kosten der Ki..
(Wie im unteren Kommentar bemerkt braucht man keine Dampfmaschine wenn man genug Sklavenarbeiter hat..)
Nein das ist mitnichten Naiv, sondern echter Erfahrungswert und Wissen aus der Realität..
Noch nicht mal das Militär würde einen Roboter kaufen den man nicht kontrollieren kann oder der zu einer Gefahr für die eigenen Truppen wird. In einem Industrieroboter oder in der Medizin würde man so etwas natürlich auch nicht einsetzen (dürfen!). Deshalb muss solche Software aufwendige Zertifizierungsverfahren durchlaufen. Und genau diese Zertifizierung können Sie für ein Ki Modell vergessen..
(Um javascript Shop seiten zu machen brauchen Sie natürlich keine Zertifizierung und so etws bekommen die Modelle schon hin (mehr oder weniger))
Mfg Makrovir
„Gier“ ist eine moralische Kategorie. Profit eine Ökonomische. Kapitalvermehrung ist der Zweck der kapitalistischen Ökonomie, „Gier“ seine (gelegentliche) Manifestation im Individuum.
Das halte ich für kontrafaktisch. Die gesamte Sphäre der Zirkulation wird ständig ökonomisiert. An jeder Stelle werden Prozesse etabliert, die Arbeitskräfte ersetzen, weil sie verbleibende Arbeitskräfte effektiver machen oder Prozesse automatisieren. Die KI erweitert diese Möglichkeiten enorm, weil sie flexibler arbeitet. Da wo früher z.B. ein „wenn…dann drücken Sie die 1“ die Leute genervt hat, kann KI heutzutage Sprache „verstehen“ und in natürlicher Sprache antworten.
Ich gehe davon aus, dass ganze Berufsgruppen verschwinden werden. Berufe wie „Webdesigner“, „Steuerfachgehilfe“ etc. wird es nicht mehr geben, bzw. werden diese Tätigkeiten in Aufsichtsfunktionen über die KI aufgehen. Das findet ja schon statt.
Das ist alles eine Frage des Rechts. Du misst die Möglichkeiten der KI an der heutigen Gesetzeslage. Die ist aber im ständigen Fluss. Was, ob und wie zertifiziert werden muss, ist eine Frage politischer Entscheidungen. Kaum anzunehmen, dass man hier in D auf den flächendeckenden Einsatz von KI verzichten wird, wenn KI dasMittel in der Konkurrenz ist.
Ich weiß nicht woher Sie ihr Vertrauen in Ki Systeme her nehmen. Ich spreche aus Erfahrung und aus wissenschaftlicher Erkenntnis.
Siehe z.B hier:
The GenAI Divide State of AI in business 2025
https://mlq.ai/media/quarterly_decks/v0.1_State_of_AI_in_Business_2025_Report.pdf
Zero return bedeutet natürlich nicht, keine Kosten !
Naja schaun wir mal..
Ich würde AI nicht mal meinen Toaster kontrollieren lassen weil die AI einfach nicht zuverlässig Arbeitet..
Ich beurteile diese Thematik anhand der heutigen realen Gesetzmäßigkeiten.
Natürlich kann die Gesetzgebung in Zukunft auf alle normalen Sicherheitsbestimmungen einfach mal verzichten..
Dann kommt aber nicht bei mir an wenn die Maschinen anfangen Leute zu schreddern.. Ich hatten euch ja gewarnt ! 🙄
Mfg Makrovir
Was haben denn meine Ausführung mit „Vertrauen in die KI“ zu tun?
Ich stelle fest, dass KI heutzutage eingesetzt wird und alle fieberhaft daran arbeiten, da ganz vorne mitzumischen.
„Ich würde AI nicht mal meinen Toaster kontrollieren lassen weil die AI einfach nicht zuverlässig Arbeitet..“ – Das ist eine Frage der Umgehensweise mit KI. Manchmal versagt sie und manchmal bringt sie erstaunliche Ergebnisse. Selbstständige Kontrolle von irgendwas mag noch nicht gehen. Aber beim Assistieren ist sie doch sehr gut und schnell und allein das kann zwar nicht alle Arbeit überflüssig machen, aber doch einen Teil. Man darf sie halt nicht an diesem Schlaraffenland Maßstab messen. Der Menschen legt sich auf die faule Haut und die Arbeit macht die KI. Das wäre Quatsch. Im Kapitalismus sowieso nicht. Aber dass KI jetzt schon Arbeit und Arbeiter überflüssig macht ist doch offensichtlich.
Naja, Makro befährt eher ein „Nebengleis“, als „an der Sache vorbei“ zu reden. Weil die Konkurrenz den Akteuren den Einsatz auch unausgereifter Technologien gebietet, wollen sie dem Risiko entgehen, „abgehängt“ zu werden, kosten sie jede Menge Menschenopfer, nicht selten buchstäblich.
Ich wollte vor allem Ausdrücken, dass Ich den Einfluss von Ki auf den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft im Allgemeinen für wesentlich geringer halte als den Einfluss den die Dampfmaschine oder die Industrialisierung im Allgemeinen hatte. Auch wenn da viele anderer Meinung sein mögen..
Deswegen halte Ich eine „Neubewertung“ von Marx aufgrund der heutigen sogenannten Ki Systeme für überflüssig. Denn die Leistungsfähigkeit dieser Systeme wird im Moment stark überbewertet..
Die Massenentlassungen die wir im Moment in vielen Bereichen sehen kommen nicht dadurch dam man wirklich Menschen durch KI ersetzen kann (das können die heutigen Systeme nicht), sondern sie beruhen rein auf wirtschaftlichen Gegebenheiten, namentlich dem erhalt der „Shareholder-Value“ in einer globalen Wirtschaftskrise. Einer Wirtschaftskrise die sich jetzt schon seit vielen Jahren abzeichnet, die aber bis heute verleugnet wird, denn diese Krise enstand vor allem mal wieder durch miss und Vetternwirtschaft und die unermessliche Gier nach Geld. Und anstatt sich diese Fehler einzugestehen, wird diese Ursprungs-Krise mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt indem man wieder Kriege und Katastrophen anrichtet.. Das kostet dann natürlich noch mehr Geld und Herr Merz stellt sich dann noch kackendreist hin und sagt wir sollen alle noch mehr schuften jetzt ..
Das halte Ich im Moment für das viel größere Problem..
Denn die sogenennten Ki Systeme sind halt weder Revolution noch Untergang, sondern eher..
Mfg Makrovir
P.S Und natürlich noch mal frohe Ostern an alle 😸
Jetzt hast Du das Thema ganz verlassen, Makro, indem Du so tust, als gäbe es „eine Wirtschaft“ und die sei sowas Ähnliches, wie Nationaleigentum, nämlich ein Nationales Gut, ganz genau so, wie der gescholtene Merz das zu halten pflegt.
Es gibt jedoch diese „Wirtschaft“ nicht, vielmehr einen Kapitalstandort Deutschland für Privateigentümer, und das „Nationale Gut“, das der Merz und seine Kollegen politisch betreuen, ist das Gelingen, der Umfang und der Erfolg der Ausbeutung der Arbeitskraft, deren Ertrag der Kapitalstandort auf sich ziehen kann – Erträge aus der heimischen Ausbeutung, wie solcher aus auswärtiger Ausbeutung, die Privateigentümer am Kapitalstandort Deutschland abzuschöpfen imstande sind.
Und das Ziel dieser Betreuung ist Besteuerungs- und Kreditmacht, von der das Staatswesen lebt, das die Nation und deren Erfolg auf dem Weltmarkt nicht allein repräsentiert, sondern überhaupt erst vergegenständlicht. Abseits dieser Vergegenständlichung ist es tatsächlich das rein ideelle Ding, die ideelle Größe, die Du „die Wirtschaft“ nennst. Real besteht diese Größe aus den aus Leibern gepressten und geschnittenen Euronen.
Sorry für den Auszeichnungswirrwarr, aber ich nehme mir jetzt nicht die Zeit, auf die Korrekturfunktion zu warten.
Mit Wirtschaft meine Ich die Globalen Märkte. Diese Märkte existieren vor allem um den Bedarf zu decken und existieren somit außerhalb des Kapitalismus und den Kapitalisten oder Kapitalistinnen einfach als Notwendigkeit..
Ich bin mir auch fast sicher das Marx mir da zustimmen würde..
Diese Märkte sind allerdings nicht frei sondern werden völlig von den globalen Finanzmonopolen kontrolliert. Insofern sehen wir seit Jahrzehnten genau die Monopolisierung die auch Marx erkannt hatte mit all Ihren unschönen „Nebenwirkungen“. Die Staaten dienen den Kapitalisten vor allem dazu die Profite sicher zu stellen und als sicheres Rückzugsgebiet. Die Staaten werden allerdings ihrerseits von einem globalem Finanzmonopol kontrolliert (IMF), denn Staaten können zwar Schulden machen aber kein Geld schöpfen. Das Geld Schöpfen dann die Banken (Kapitalisten) mithilfe der Staatlichen Schulden und der Staat garantiert dann diese Schulden auch einzutreiben…
Insofern sehe Ich da keinen Wiederspruch zwischen mir und Marx..
und auch keinen keinen wirklichen Wiederspruch zu meinen Aussagen.. Mein Punkt bezog sich halt vor allem auf die wirkliche Nützlichkeit der sogenannten KI welche meistens überbewertet wird..
Als Wirtschaft sehe Ich halt vor allem den generellen Bedarf an Waren und auch Dienstleistungen und dieser Bedarf existiert auch außerhalb des kapitalistischen Systems..
Mfg Makrovir
„Deswegen halte Ich eine „Neubewertung“ von Marx aufgrund der heutigen sogenannten Ki Systeme für überflüssig.“ – Das war ja auch nicht die Absicht des Artikels. Im Gegenteil. Der Artikel sagt doch eigentlich bloß es sei das altbekannte Lied. Ersetzung von Arbeitskraft durch Maschinerie. Wer die Technologie zuerst erfolgreich einsetzt macht Extraprofit. (Dabei gibt es auch solche die die Technologie nicht erfolgreich einsetzen, die machen dann Extraverlust) und zwar solange wie sich dieses Mittel zur Ersetzung von Arbeitskraft nicht verallgemeinert hat. Dann gehört der Einsatz von Ki zur gesellschaftlich durchschnittlichen Produktivität der Arbeitskraft dazu.
P.S
Musste mir grade vorstellen wie ein Reporter es bei der (fiktiven) Bulldozer Szene es schafft um Herrn Hawass und das Betttuch herum zu filmen. Und man dann auf dem prähistorischem Bulldozer ein fettes Schild vorne drauf sieht..
😂😂
Mfg Makrovir
nimm dir die fußnoten im k1 vor, da wird die „plötzlich da+im einsatz“-dampfmaschenerie nachvollzogen+erklärt und irgendwie auch, daß man sowas nich braucht, wenn genug verschleißbares menschenmaterial……..unds wird auch erklärt, warum zur krisenbewältigung arbeitslager+kz-s recht brauchbar sind….. )
Mit Automation und Robotik, von mir aus auch „KI“ obwohl das nichts als Hype-Geblöcke ist, kann man nur so lange Profit machen, so lange es noch Konkurrenz gibt, wo Menschen arbeiten.
Sobald aber nur noch die reinen Herstellungskosten, von Löhnen entlastet, zählen, schwindet die hohe Profitspanne dahin.
Und dann fragt sich ja nicht erst zuletzt, wer denn die Produkte kaufen soll? Die Roboter, die „KI“?
Diese ganze Diskussion zeigt die völlige Entmenschlichung nicht zuletzt auch der ganzen „linker“ Marxquarker hier.
Wer nicht zualleresrt die Frage in den Fokus nimmt, zu was denn Arbeit DIENEN SOLLE, nämlich dem Auskommen und menschenwürdigen Leben zu dienen, der entlarvt sich schon als Unmensch.
Wir haben schon so eine Überproduktion die es ja überhaupt erst ermöglicht, dass Menschen etwas anderes tun als konkret Nahrung und Produkte zu produzieren. Die ganze Bullshitjob-Industrie, zB der riesige PR-Sektor, lebt ja von der konkreten Arbeit anderer. Denn Essen, Trinken, Dach über dem Kopf, Heizung, Wasser, Abwasser, … macht nicht die „KI“ oder Bullshitjobber – sondern Menschen mit deren Kopf und Hände Arbeit.
Ich bin immer wieder verblüfft, wie leicht sich marxquarkistische „Linke“ sich vor die Ziele der Superreiche spannen lassen, hier zB in dem sie den Digitalisierungshype unterstützen, desse angeblichen Nutzen zusammenfantasieren.
Das ist in der Tat eine „spannende“ Frage. Gelöst wird die in der Regel darüber, dass man noch mehr Lohnkosten einspart, damit man in der Konkurrenz um die verbliebene Kaufkraft besser dasteht.
Die Frage ist doch längst beantwortet: dem Wachstum. Arbeit findet statt, solange sie rentabel ist, also demjenigen, der sie einkauft, mehr Geld einbringt, als er vorschießt. Das ist das Prinzip der hiesigen Ökonomie.
Dein Anliegen mag ja ehrenwert sein, es bleibt aber nur moralisches Gewäsch.
Im Vertrauen gesagt ist im-vertrauen-gesagt nicht zu trauen. Pure PR-Arbeit. Seine „Moral“ ist die Aufrechterhaltung der Ausbeutungsverhältnisse, die Aufrechterhaltung und Konsolidierung der Herrschaftsstrukturen. Darauf arbeitet er hinterrücks und verlogen hin.
Und ach ja: das funktioniert deswegen nur und so einfach, weil er mit seinem Marxquark alle Verführten und Verdummten auf seine Seite zieht.
Du hast doch ein ratzefatz ab. D u musst doch erst mal vertuschen und verleugnen, dass es hierzulande um die Vermehrung von Kapital geht. Es geht eben n i c h t und ein menschenwürdiges Leben und das ist eine K r i t i k der Verhältnisse und keine „Konsolidierung der Herrschaftsstrukturen“.
„D u musst doch erst mal vertuschen und verleugnen, dass es hierzulande um die Vermehrung von Kapital geht.“
Muss ich das? Wüsste nicht. Vielmehr mache ich ständig das genaue Gegenteil. Was so einem marxquarkverstrahlten Emu natürlich nicht auffällt. Wie auch? Völlig verqualmt im Kopf.
Es ist die offensichtliche Beobachtung der Tatsache, dass alle zivilgesellschaftlichen Bestrebungen, etwas zu ändern der letzten Jahre durch Politik, Großmedien und „marxistische Linke“ („Antifa“) demontiert, verleumdet und untergraben wurden mit solchen Vokablen wie „rechtsanschlussfähig“.
Das ist das pure Spalte! und Herrsche!
Und die Marxquarklinken sind die Oberspalter. Die spalten sich ja sogar schon in fünf Grüppchen auf, wenn nur drei von denen in einem Raum sind.
Der völlig verblödete Gegenwind den ich hier erfahre bestätigt mich immer mehr in meiner Überzeugung.
PS: ich habe es am eigenen Leib erfahren als die „alte Friedensbewegung“ mit den neuen, lebendigen Ansätzen im „Friedenswinter“ gebrochen haben – wegen angeblichen „Rechten“ – und dann in der „alte Friedensbewegung“ angefangen wurde, gegen Putin zu hetzen – um die heutige, armselige Situation vorzubereiten.
Alles wird mit diesem „rechts-links“-Denken verhindert – und die Ausbeuter und Bedrücker freuen sich über diese hervorragende Hilfe aus dem „linken Lager“.
Ich will mich an dieser Stelle nur mit einer kleinen Beobachtung einmischen, ein interessantes Symptom sozusagen dafür, was die Unzufriedenen hierzulande umtreibt: Dass es um „Vermehrung von Kapital geht“ will ratzefatz nicht gelten lassen, es sieht „ständig das genaue Gegenteil“. Er leidet also am Schwächeln der kapitalistischen Geschäfte, von denen er sich ansonsten viel verspricht! Und er kennt böswillige Schuldige für die Misere: „Politik, Großmedien und „marxistische Linke“ („Antifa“)“.
Dass Politik und Großmedien von nichts anderem reden als von Wachstumsoffensiven und Wirtschaftsförderung? Dass dringend ein Abbau sozialer Standards für dieses hohe Ziel gefordert wird? Dass eine einige Gesellschaft gestärkt und auf die Ankurbelung der Konjunktur, sprich Kapitalvermehrung eingeschworen werden soll? Dass eine Antifa-Linke ihr Linkssein primär darin betätigt, den kriegsfreudigen Staat Israel vor seinen Kritikern zu schützen und Marx nicht mal mehr dem Namen nach kennen will? All diese offenkundigen Dinge interessieren da nicht. ‚Linke‘ haben den schönen Kapitalismus kaputt gemacht – fertig ist das Weltbild! Entsprechend einfach ist dann wohl auch die Therapie, für die man eine genauere Analyse der Ökonomie nicht braucht: Der innere Feind namens Marxquarx muss ausgerottet werden, um nicht das transatlantisch raffende, sondern das gute, das schaffende und national denkende Kapital zu retten!
So also legen sich Leute, die sich als abhängige Variable der kapitalistischen Produktionsweise kennen und derzeit schwarz sehen, die aktuelle Misere zurecht. Und weit und breit keine verantwortungsbewusste Obrigkeit zu sehen, die zum ratzfatz reinigenden Pogrom auffordert?! Das ist bitter…
„Dass es um „Vermehrung von Kapital geht“ will ratzefatz nicht gelten lassen, es sieht „ständig das genaue Gegenteil“. “
Also ich kenne diese „ratzefatz“ nicht. Hat der mein Pseudonym geklaut?
Wer hat NOCH ÖFTER ALS ICH geschrieben, dass das System einzig der Profitmaximierung dient?
Es ist wirklich schon so weit, dass hier mit Lügen, die dermaßen offensichtlich sind, gearbeitet wird. Weil diese Truppe keine Scham kennt.
Ich werde hier verleumdet, weil ich mich ganz klar gegen Dogmatismus, Ideologie und Verherrlichung von angeblichen Geistesgrößen und Übervätern stelle.
Und das nimmt mir die !SpalteundHerrsche!-Büttelabteilung offensichtlich sehr krumm.
Jede solche Einlassung eines Marxquarkisten macht offenbarer, dass die einzig und alleine zur Spaltung von uns Ausgebeuteten und Bedrückten aufgestellt sind und deren höchstes Ziel die Verhinderung jeglichen Widerstandes ist.
Das ist dermaßen daneben, daß es mich für diesmal aus dem „off“ zerrt.
Einen flüchtigen Augenblick lang kann der Leser die Polemik für hübsch gelungen halten, aber dann müßte er über die Spannung zweier Aussagen stolpern:
Entweder ist er erste Satz daneben, oder der zweite. Die Auflösung ist einfach, wenn man den Adressaten, @Ratzefatz, eines Blickes würdigt; dem geht es eben nicht um „Geschäfte“, sondern um Dienste, die er von der Geschäftswelt einverlangen will. Nationale Dienste, versteht sich, denn ohne diese Realabstraktion des gewaltsam ausgehobenen „Volkes“ geht keine ideelle Gleichung von Geschäften und Diensten auch nur halbwegs auf.
Warum nicht?
Weil die Kapitale, die an einem nationalen Standort tätig sind, diesem Standort vermittels ihrer Geschäfte tatsächlich Dienste leisten – nämlich in dem Umfang, und nur in diesem, in welchem solche Dienste Voraussetzungen und Bestandteilen ihrer Geschäftstätigkeit dienlich sind. Alles, was darüber hinaus geht, muß ihnen gewalttätig geboten werden, und das tut folglich jedes Staatswesen, welches die Dienste der Kapitale an der eigenen Reproduktion mit Erfolg zur Ressource seines Gewaltapparates machen will, und dies auch vermag.
Dies Vermögen unterscheidet aktive imperialistische Staaten von Staaten, die zwar dem imperialistischen Weltmarkt zugehören, dort aber eine ganz oder überwiegend passive Rolle spielen, das ist hier eher nebenbei gegen die hegelianisch-theologischen Abstraktifizierungen der geistig depravierten „Gegenstandpunkt“ – Proselyen gesagt.
Aber der Hauptpunkt in diesem Strang ist der Oberwitz, daß der Ratze die Scheidung zwischen „raffendem“ und „schaffendem“ Kapital, zwischen solchen, die Dienste leisten, und solchen, den Standort tatsächlich oder vermeintlich schädigen, mit allen sogenanten „Linken“ und fast allen sogenannten „Marxquakern“ teilt, die nicht zu den von allen Seiten verachteten Vertretern der gescholtenen „reinen Lehre des Marxismus“ zählen. Letztere wissen die Staatswesen als Agenturen (Friedrich Engels) DES KAPITALS – im Unterschied zu „A. der Kapitalisten“ – und wenn sie zusätzlich „Der Bürgerliche Staat“ von der MG / Rote Zellen gelesen und verstanden haben, wissen sie auch über alle Politiken Bescheid, mit und in denen sich ein Staatswesen als eine solche Agentur zu bewähren trachtet, weil die dort vollständig in allgemeiner Darstellung aufgelistet sind, die Agentur der „Veröffentlichten Meinung“ übrigens eingeschlossen.
Ratzefatz zählt mit seinen Urteilen zum sogenannten „rechten“ Flügel der am bürgerlichen Staatswesen berechnend interessierten Apologeten desselben, zum „äußersten“ rechten Flügel, dem der Neonazis. Aber in dem Punkt, der hier in Rede steht, unterscheiden sich die Neonazis nur in geschmäcklerischen Nuancen von den sog. „Nationalkonservativen“, denen sich RDL angeschlossen hat, oder den sog. „Postfaschisten“, den „Nationalbolschewisten“, den sog. „linksversifften Grünen“ und – aktuell – fast allen sog. „Querdenkern“*. Er ist nur ausnehmend penetrant und laut – c’est tout.
* … und den „Sozialdemokraten“, falls es solche noch hat.
Die Zuspitung auf die Dienste, die „nationalen Dienste“ geht in Ordnung, Qana
Für eine „Zuspitzung“ bin ich nicht aus dem Off gekommen.
Es handelte sich um eine Verkennung, derentwegen Ratze sich zu Recht für verleumdet erklärt hat, aber es geht mir nicht um Ratze, jedenfalls nicht nur, ebenso wenig, wie Dir:
So wird der Fehler, den ich angemeckert hab, verallgemeinernd systematisch, aber warum und wozu?
Das ist mit einer Zuspitzung – jetzt einer echten – rasch aufgegriffen: Die Bemerkung folgt einer Logik, die einst in die Parole gegossen worden ist, „Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt“. Es ist – zumindest in den Varianten, die ich kenne, es mag jüngere geben – eine Spur der 68er Sponti-Schiene, auf der man Adornos schauerlichem Moralismus gefolgt ist. Wer kein „Antikapitalist“, ja, vielleicht obendrein ein „linker Antikommunist“ war, der wurde für moralisch verworfen erklärt, und eine Hauptformel dieses Moralismus hat gelautet:
Der / die hat ja gar kein Bewußtsein!
Den Spruch habe ich noch in den 90ern zu meinem Erstaunen von Inge Viett hören müssen, es war ihr Kommentar zu einer (Film-) Doku über eine junge Frau, die kurz nach der „Wende“ aus der DDR in die USA emigriert war.
So distanzierten sich „Linke“ von den nominellen Adressaten einer „Agitation“, betrachteten sie mehr oder minder un-heimlich als Abweichler von einer „linken Bewegung“.
Tja, heute ist es halt die Abwesenheit einer „Bewegung“, die Urteile aus dieser Klasse triggert, welche dann in zugehörigen Texten Fehler der angesprochenen Sorte zur Folge haben.