
Deutsche Unternehmen hadern mit der Politik, manche liebäugeln sogar mit der AfD, andere halten gegen Ansagen aus Berlin am Geschäft mit Russland und China fest. Immerhin sind immer mehr Firmen scharf auf Rüstungsaufträge. Was ist mit dem Kapital los? „Vaterlandslose Gesellen“, strammstehende Nationalisten oder beides? Teil 1: Der Staat kann es der Wirtschaft einfach nicht recht machen – aber bemüht sich nach Kräften.
„Gut gestartet“, aber „im Lauf des Sommers etwas den Faden verloren“: So beurteilt der Chef des Bundesverbandes der Industrie (BDI), Peter Leibinger, die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung (Claus Hulverscheidt und Michael Radunski: „Die Stimmung ist teils regelrecht aggressiv“, in: Süddeutsche Zeitung, 16. Dezember 2025). „Beim Start der Regierung im Mai war die Lage der Wirtschaft kritisch, die Stimmung aber hoffnungsvoll. Jetzt sind die Probleme immer noch da, viele Unternehmen sind aber so maßlos enttäuscht, wie ich es noch nie erlebt habe (…) Wir stecken in der schwersten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik – längste Rezession, Produktionsschwund seit 2018, geringes Produktivitätswachstum, Letzter im Wachstum unter den großen Volkswirtschaften der Welt.“
Großer Alarm: Die Gewinne sprudeln nicht wie gewohnt!
Die Gewinne der deutschen Industrie wachsen also weniger als lange üblich, die Rationalisierungen erreichen nicht mehr das Ausmaß früherer Tage, es werden nicht mehr so viele Waren produziert, und im entscheidenden Vergleich mit den anderen großen Konkurrenten um den globalen Geldreichtum, Staaten wie den USA und China, gerät Deutschland ins Hintertreffen. Es herrscht also Alarmstimmung in vielen Unternehmen: Man scheffelt nicht mehr so viel Geld wie gewohnt!
Woran das liegt, erläutert der BDI-Chef auch: „Wir hatten zwischen 2003 und 2018, also 15 Jahre lang, extrem gute Rahmenbedingungen: einen Euro, der den Export begünstigt hat, relativ günstige Energie, geringe Verteidigungskosten, die Babyboomer auf der Höhe ihrer Schaffenskraft, niedrige Zinsen.“ (SZ, ebenda) Eine offenherzige Auskunft über die Leistungen, die Staat, Banken und Arbeitnehmer für die Wirtschaft bereitstellten. Eine Währung, die den weltweiten Handel deutscher Firmen beflügelte; billige und zuverlässige Energie durch die Erdgaspipelines aus Russland; eine reduzierte Bundeswehr, weil für die größeren Auseinandersetzungen USA und Nato bereitstanden; leistungswillige und leistungsfähige abhängig Beschäftigte für immer mehr Profit der sie Beschäftigenden; und geringe Kreditkosten für Investitionen in die Modernisierung und Ausweitung der Produktion.
Kein Alarm: Die Einkommen bleiben so niedrig wie gewohnt
Von einem solchen Rückblick ist die Mehrheit der Deutschen weit entfernt: Der Normalmensch lebt nicht von gewinnträchtigem Export, der Euro gilt ihm als notorisch zu wenig in seinem Geldbeutel und auf seinem Konto. Zu den jahrelangen Reallohnverlusten trugen auch in den besseren Zeiten der Industrie die hohen Kosten für Strom und Heizung bei, und seit dem Ukraine-Krieg umso mehr. Dass der deutsche Staat sich eine Menge Geld für Rüstung sparte, hat dem Normalverbraucher ebenso wenig genutzt wie niedrige Zinsen. Letztere sorgten bei den meisten nur für real schrumpfende Guthaben auf den Sparbüchern. Immerhin schob das geringe Zinsniveau den Bau von Wohnungen und Häusern an. Von dem wiederum die wenigsten etwas hatten, siehe „Reallohn“ und „Sparbücher“.
Aber um diese Leute geht es schließlich nicht bei der Klage der Industrie über die aktuelle Politik. Stahl, Chemie, Pharmazie, Maschinenbau, Autoproduktion und ganz neu in dieser Reihe Rüstung – das sind Schlüsselbranchen, die über den Erfolg Deutschlands in der Konkurrenz mit dem Rest der Welt entscheiden. Und mit diesem berechtigten Selbstbewusstsein werden Unternehmen und ihre Verbände dann auch mal frech gegenüber den Herrschaften in Berlin.
Das Rezept: Jegliche Beschränkung des Gewinnemachens aufheben
Von „Placeboaktionismus und Herumreformieren“ spricht abschätzig Christoph Ahlhaus vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft. Er fordert „weniger Bürokratie, flexible Arbeitsmarktregelungen, Steuersenkungen und bezahlbare Energiepreise“ (ebenda). Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, hat noch ein weiteres Übel ausgemacht: den Sozialstaat in seiner aktuellen Verfassung. Der sei eine „Großbaustelle“. „Wir brauchen ein System, das Arbeit belohnt. Heute ist die Kombination aus Sozialleistungen und Teilzeit oder Minijob zu attraktiv – das muss sich ändern.“
Im Klartext: Vorschriften für Unternehmen wie Arbeits- und Umweltschutz, Einhaltung von Menschenrechten bei den Lieferanten, Genehmigungen aller Art für Betrieb und Entsorgung, Anmeldungen von neuen Geschäften und überhaupt jegliche Behinderungen ungebremster Gewinnproduktion müssen fallen.
Das Kapital erklärt den Notstand. Also muss der Staat von allen Regeln, die dieser für sinnvoll hält, weil er auch noch ein Volk neben den Kapitalisten erhalten will und eine benutzbare Natur dazu, Abstand nehmen! Dazu gehören Regelungen, die den Umgang mit den Arbeitnehmern für die Arbeitgeber erschweren – Vorschriften zu maximalen Arbeitszeiten beispielsweise. Und natürlich müssen die Kapitalisten viel zu viel von ihrem mühsam durch andere erarbeiteten Gewinn an den Staat abgeben. Deshalb die Steuern runter, wie gleichfalls die Energiepreise. Es kostet der Wirtschaft einfach zu viel, hierzulande Geschäft zu machen. Dass in einer solchen Situation es tatsächlich Leute gibt, die für dieses Geschäft nicht taugen, ist das eine. Das andere für die Unternehmer allerdings, dass diese dennoch Geld bekommen, um zu überleben! Das könnte man sich schließlich sparen – und damit die Steuersenkungen und Energiepreissubventionen finanzieren, nicht wahr?
„Investitionsbooster“, „Deutschlandfonds“, längere Arbeitszeiten: Die Regierung hat verstanden
Die Klagen der Unternehmen sind indes ein wenig ungerecht: Die CDU/CSU/SPD-Bundesregierung hat bereits eine Menge für die Unternehmen auf den Weg gebracht und in einer Frau Reiche eine nicht nur dem Namen nach der wohlhabenden Klasse zugewandte Wirtschaftsministerin.
Die Liste der Wohltaten ist so lang, dass sie den Rahmen dieses Artikels sprengte. Stichworte müssen genügen (ausführlich hier): Ein „Investitionsbooster“ ermöglicht degressive Abschreibungen von bis zu 30 Prozent auf Ausrüstungsinvestitionen. Die Körperschaftssteuer sinkt schrittweise. Unternehmensgründungen sollen innerhalb von 24 Stunden möglich sein. Ein „Deutschlandfonds“ leistet eine Anschubfinanzierung für Investitionen im Umfang von 30 Milliarden Euro. Im Blick hier besonders Start-Ups in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Deep Tech, Pharmazie, Klima und Verteidigung.
Die Stromsteuer für Industrie, Land- und Forstwirtschaft wird auf ein europäisches Mittelmaß gesenkt, die Umlage im Strompreis für die Gasspeicher entfällt, und der Staat zahlt an die Betreiber der Stromnetze 6,5 Milliarden Euro, auf dass diese ihre Netzentgelte reduzieren. Stromintensive Unternehmen erhalten nun dauerhaft eine Preiskompensation, und der „Industriestrompreis“ kommt. Eine „Modernisierungsagenda“ will die Bürokratiekosten für die Wirtschaft um rund 16 Milliarden Euro reduzieren. Das von den Unternehmen heftig kritisierte Lieferkettengesetz wird spürbar abgeschwächt.
Klassenkampf von oben: Wohltaten bitte nur für die Wirtschaft
An die für den künftigen Boom nötigen Arbeitnehmer wird auch gedacht: „Die Bundesregierung will alle Register ziehen, um mehr inländische und ergänzend qualifizierte ausländische Arbeitskräfte zu gewinnen und zu halten.“ (ebenda) Ein „Digitalpakt Weiterbildung“ und eine „digitale Agentur für Fachkräfteeinwanderung“ sollen für KI-kompetente Beschäftigte der Zukunft sorgen und für Wirtschaftsflüchtlinge, die aus dem Ausland ausnahmsweise willkommen sind. Denn diese Menschen kehren ihrer Heimat nicht wegen Hunger und Krieg den Rücken. Sondern weil sie Fähigkeiten besitzen, die hier gebraucht und besser bezahlt werden wie beispielsweise die umworbenen IT-Experten aus Indien. Schließlich wird der Wunsch der Wirtschaft nach einem „flexibleren Arbeitsmarkt“, sprich längere Arbeitszeiten, erhört: An die Stelle einer täglichen Höchstarbeitszeit soll eine wöchentliche treten. Da sind dann mehr als acht Stunden pro Tag möglich. Sogar die Ausnahme von zehn Stunden dürften dann die Arbeitgeber für einige Tage überschreiten (mehr dazu siehe hier).
Recht besehen rennen die Unternehmen mithin bei der Bundesregierung offene Türen ein. Aber die sind, um im Bild zu bleiben, notorisch nie offen genug. Der Wohltaten für die Wirtschaft sind es immer zu wenige, der vermeintlichen Wohltaten für das Volk aus dieser Sicht stets zu viele. Das nennt sich Klassenkampf – von oben. Mittendrin und mit dabei eine Regierung, die alles für ihr Lebenselixier unternimmt. Dabei allerdings darauf zu achten hat, dass es sein nationales Kapital mit der Ausbeutung nicht zu weit treibt. Denn ein benutzbares Volk muss dauerhaft erhalten bleiben. Und die nicht benutzbaren Teile sollen so weit versorgt werden können, dass sie sich in ihr Schicksal fügen und nicht negativ auffallen.
Der Sündenfall: Liebäugeln mit der verfemten politischen Konkurrenz
Die Kritik an der Regierung führt die Wirtschaft allerdings nicht in die Arme der größten Oppositionspartei, der „Alternative für Deutschland“ (AfD). Wenngleich es zum Skandal kam, weil der Lobbyverband „Die Familienunternehmer“ Anfang Oktober 2025 neben anderen Leif-Erik Holm zu einer Veranstaltung eingeladen hatte, den wirtschaftspolitischen Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag. Man habe das „Kontaktverbot“ zur AfD aufheben wollen. „Das politische Konzept der ‚Totalausgrenzung der AfD‘ sei gescheitert, wie Wahlumfragen bestätigten. Die Regierungsparteien von der Ampel bis zur aktuellen Regierung lösten die Probleme von zu vielen Menschen nicht, sondern verschärften sie.“ (Tobias Bug u.a.: Sucht die Wirtschaft die Nähe zur AfD?, in: Süddeutsche Zeitung, 25.11.2025)
Bröckelt also bei den Unternehmen die „Brandmauer“ gegen die AfD? Zumal diese im politischen Raum schon Risse bekommen hat: Im Bundestag wurde Anfang 2025 die von der Regierung vorgeschlagene verschärfte Bekämpfung unerwünschter Migration mit den Stimmen der AfD beschlossen. Und im europäischen Parlament ergab sich im November 2025 eine Mehrheit für die Lockerung des Lieferkettengesetzes durch die Stimmen der Fraktionen des rechten Spektrums – CDU, CSU und AfD. Überdies ist die AfD in zahlreichen Parlamenten der Bundesländer vertreten, und in den Stadt- und Gemeinderäten funktioniert eine komplette Ausgrenzung ohnehin nicht.
Dennoch meldete sich die überwiegende Mehrheit von Unternehmen zu Wort und schloss kategorisch eine Öffnung zur AfD aus. Prominente Mitglieder von „Die Familienunternehmer“ wie Vorwerk, Fritz-Kola und Rossmann kündigten die Mitgliedschaft. Der Verband ruderte daraufhin zurück: „Wir haben Abgeordnete der AfD zum Parlamentarischen Abend eingeladen, damit sie auch von uns hören, dass ihr Programm wirtschaftsfeindlich ist und dem Standort Deutschland schadet. Leider ist öffentlich – auch durch Äußerungen der AfD – der falsche Eindruck entstanden, dass wir die Partei stärken wollten. Das Gegenteil ist richtig: Wir distanzieren uns von Extremisten und lassen uns von ihnen nicht vereinnahmen.“
Einstweilige Entwarnung: Noch ist die Alternative keine Alternative
Also alles wieder in der Reihe, das deutsche Kapital auf der richtigen Seite? Mit einigen Programmpunkten der AfD können sich Unternehmen gewiss anfreunden. Wie sie beklagt diese Partei viele Missstände: „Deutsche Unternehmenssteuern sind im internationalen Vergleich zu hoch und hindern unsere Unternehmen daran, dringend benötigte Zukunftsinvestitionen vorzunehmen. Das kaum noch zu überblickende Ausmaß an Regulierung und Verboten senkt die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandorts für in- und ausländische Investoren. (…) So fließt seit einigen Jahren viel mehr Investitionskapital aus Deutschland heraus als hereinfließt. Vor allem für Mittelstand und Landwirtschaft sind die strangulierenden Vorgaben der Politik nicht mehr zu bewältigen. Viele Betriebe geben auf oder suchen neue Chancen im Ausland.“ (Wahlprogramm der AfD zum 21. Deutschen Bundestag).
Tatsächlich sind viele Unternehmen hin und her gerissen: „Es gebe durchaus Positionen, die man ähnlich sehe wie die AfD“, sagt Rainer Kirchdörfer, Vorstand der „Stiftung Familienunternehmen“. „Auch die Stiftung sorgt sich um die Wettbewerbskraft Deutschlands, fordert Bürokratieabbau, niedrigere Lohnnebenkosten und möchte, dass das Betriebsvermögen von der Erbschaftssteuer verschont bleibt.“ (Bug u.a., ebenda) Aber öffentlich die Gemeinsamkeiten mit der AfD zu besprechen, das traut sich die überwiegende Mehrheit des Kapitals noch nicht. Warum sollte man es sich auch mit den Herrschaften an der Macht verscherzen, indem man die Herrschaften, die vielleicht es einmal an die Macht schaffen, schon jetzt umschmeichelt? Dafür ist dann noch genügend Zeit, wenn die AfD Regierungsverantwortung übernimmt.
Zumal die „Alternative“ im Hinblick auf die Wirtschaftspolitik keine große ist. Aus Sicht einer exportorientierten Ökonomie hängt diese Partei außerdem problematischen Ansichten an: Die Europäische Union, den Binnenmarkt und den Euro, also das Erfolgsmodell Deutschlands, hält die AfD für schädlich. Radikale Nationalisten, die sie sind, sehen sie darin eine Schwächung der deutschen Souveränität – anstatt zu erkennen, dass gerade die EU und die Gemeinschaftswährung die ökonomische Macht Deutschlands vervielfacht haben. Besonders international agierende Unternehmen, darunter auch Familienbetriebe, können sich deshalb mit der AfD nicht anfreunden. Bei aller Liebe zum Vaterland: alles fürs Geschäft! Dabei darf und muss das Vaterland gern helfen. Es sollte aber auch nicht im Wege stehen.



Die Feudal-Kaste soll mal – sorry – die Fresse halten.
Für einen Großteil im Land.geht’s immer krasser Richtung Existentiellem und die?
Sollen sich auf den Mars verpissen.
Ein Teil der herrschenden Klasse plant. die kommende (also ihre Brut ist damit gemeint) Generation auf den Mars anzusiedeln.
Das wird meine Wenigkeit wohl nicht mehr miterleben…wenn überhaupt….
Wenn die weg sind, wird sicher, ganz bestimmt, absolut zweifelsfrei alles besser. <°(((<
Es muss ein Kapitalzinsverbot geben. Die Inflationsrate sollte im Durchschnitt bei Null liegen. Es darf keine gravierenden Ungerechtigkeiten bei der Einkommens- und Vermögensverteilung geben. Zudem ist ein minimalistischer Lebensstil nötig.
Bitte klicke auf „Lebensreformer“.
Einfach den Kapitalismus abschaffen und alles wird gut….!!!!
Wozu klicken? Danke für die Warnung!
Diesen Text kann man wohl nur als typisches linkes kampf-Manifest betiteln.
Vor 15 Jahren ging es dem durchschnittlichen Arbeitnehmer um längen besser als heute. Den Kapitalismus welcher dem Autor offensichtlich ein Dorn im Auge ist wird man nicht als einzelner Nationalstaat abschaffen können.
Bei dem Versuch wird sich das Kapital gemeinsam mit unserem noch vorhandenen Wohlstand einfach verabschieden.
Was will man dagegen unternehmen? Doch noch schnell eine neue Mauer 2.0 bauen?
Wieso kann man diese Realität immernoch leugnen?
Waaas es gibt Gegner des Kapitalismus das kann nur eine dieser gemeinen „Desinformationen“ sein. Aber seien Sie unbesorgt es ist bereits ein Team mit der Ausmerzung dieser roten Gefahr beschäftigt.
Bitte haben Sie weiterhin Angst das man Ihnen die Butter vom Brot stiehlt, darauf beruht unser ganzer Schwindel.
Kein Schwindel, die Linken haben es schließlich im letzten Jahrhundert oft genug probiert und immer maximal verkackt. Wenn man im nicht-ausbeuterischen Sozialismus schlechter lebt, als im ausbeuterischen Kapitalismus und man deshalb Selbstschußanlagen für „Republikflüchtlinge“ installieren muss, dann sieht man die linke Selbstgerechtigkeit, mit der hier im Forum oft der Rest der Welt belehrt wird, aus einer etwas anderen Perspektive…
Nur weil man im Kapitalismus die Opfer nicht zählt bzw. unsichtbar macht heißt das nicht das es sie nicht gibt.
Ansonsten viel spaß mit Ihrer links/rechts schwäche.
In der Tat, aber ändert das was daran, dass man im Sozialismus nicht gut lebt? Nein! Und das liegt nicht daran, dass man da nicht soviel ausbeutet, man hat im Osten mehr gearbeitet, als im Westen, es kam nur viel weniger dabei raus, weil Egoismus nunmal eine riesige Antriebskraft für Optimierungen, Automatisierung und allerlei Innovationen darstellt…
Du gehörst zu denen, die alles als rechts und faschistisch beurteilen, was ihnen nicht gefällt, vollkommen unbeleckt davon, wie sich die Akteure selbst bezeichneten und welche Ziele sie vefolgten, richtig?
5 Kommentare habe ich Konzipiert als Antworten, was ein Spaß nur um dann über Ihre sonstige Argumentation nachzudenken die so schlecht ist das nur eines zu sagen bleibt: „eat it“ 🍽
Du wärst der Letzte, der sich trauen würde, ein Los aus dem Kapitalismus-Hut zu ziehen.
Abhängigkeit als Argument – jeder Bahnhofsjunkie erntet dafür die volle Verachtung der rechtschaffenen Gesellschaft, aber der „durchschnittliche Arbeitnehmer“ kommt damit durch.
Linkes Wunschdenken vs. Realität. Junkies sind doch ein gutes Beispiel, die belügen sich auch selbst, mit „ich kann jederzeit aufhören, wenn ich will“ 😉
Nein, können sie nicht.
Wobei: man muss sich nicht abhängiger machen, als nötig, dass unsere Politik oft devoter ist, als sie sein müsste, liegt einfach daran, dass Politiker i.d.R. ökonomisch vollkommen unbeleckt sind und meist nichtmal praktische Berufserfahrung haben.
Du liest schon gar nicht mehr, was geschrieben wird, ehe du deine Platte abspulst.
Die Kapitalisten dürfen sich nach einer Revolution gerne verpissen. Die Produktionsmittel bleiben im Land.
„Deutsche Unternehmen hadern mit der Politik, manche liebäugeln sogar mit der AfD, …“
Die Aussage, dass deutsche Unternehmen mit der AfD liebäugeln halte ich für ein Märchen.
Unternehmen liebäugeln immer mit der jeweils aktuellen politischen Regierung,
denn nur so haben sie Chancen auf Umschichtung von Steuergelder (Subventionen nennt man das wohl) auf Konten von Unternehmer und Anteilseigner.
„Die Aussage, dass deutsche Unternehmen mit der AfD liebäugeln halte ich für ein Märchen.“
So weitreichend war die Aussage ja auch nicht. Natürlich arrangiert man sich mit den amtierenden Machthabern, siehe US-Spitzenunternehmen bei Trumps Antritt.
Die Klassenkämpfer von der Kapital-Fraktion sehen sich wirtschaftlich, in ihrem ständigen Konkurrenzvergleich auf dem Weltmarkt, durch steigende Energiekosten, chinesische und andere billigere Löhne, „unfaire“ Staatssubventionen, amerikanische Strafzölle, deutsche Bürokratie, Steuern und Sozialabgaben u.v.m., in ihrer Gewinnproduktion auf dem deutschen Kapitalstandort benachteiligt. – Eigentlich nichts Neues. Das Gejammer über das deutsche Hochlohnland, soziale Hängematten wurde früher schon oft angestimmt und mit ausgesuchten Vergleichen zu fleißigen Japanern, billigeren Chinesen und günstigeren amerikanischen Steuern bebildert, gerne auch von marktgemäßen Politikern.
Wenn’s um lohnende Bedingungen für die Freiheiten des „Marktes“ geht, regelt und dirigiert der Staat überhaupt immer zu wenig und zugleich viel zu viel. Kommt immer ganz auf die jeweiligen Geschäftsinteressen an. Höhere EU-Einfuhrzölle auf chinesische Autos? Eigentlich ganz gut für deutsche Autohersteller, aber was, wenn die Chinesen deswegen im Gegenzug ihrerseits die Zölle hochschrauben?
Jetzt, wo die etablierte Politik sich unter dem Druck des Machtverlustes an die rechte Opposition sieht und sich vorgenommen hat, zu stabilen und wieder steigenden wirtschaftlichen Erfolgen „anzureizen“, mit weiteren Wirtschaftsförderungen und weiteren Senkungen der Sozialkosten, nutzt die Wirtschaft die politisch etwas prekäre Lage als Gelegenheit um ihrer Unzufriedenheit mit den stets geschäftshemmenden Bedingungen Luft zu machen und ihre Wunschlisten zur Herstellung von Wettbewerbsfähigkeiten bei der amtierenden Regierung einzureichen. Nicht ihre Gewinn-Berechnungen sollen der Grund für „mangelnde Investitionsbereitschaft“, Stilllegung von Produktionsabteilungen, Kurzarbeit und Rausschmisse sein, – die Regierung regiere in der verschärften wirtschaftlichen Konkurrenz einfach keine komfortablen nationalen Bedingungen für das Wachstum der Gewinne herbei, so dass manche der dazu fähigen Unternehmen sich leider zur Freiheit genötigt sehen, ihr Kapital woanders zu anzulegen.
Die AfD wird, wie man hört, ja sowieso schon von einigen Unternehmern gefördert. Dass der mittelständische Verband von Familienunternehmen die polit-moralische Ächtung der AfD mit Einladungen und Dialogbereitschaft relativiert hatte, war vielleicht nicht als Unterstützung der AfD angedacht, sollte zunächst aber wohl durchaus ein Zeichen setzen, dass man sich in selbstbewussten Wirtschaftskreisen nicht an das (angebliche) Ausschlussgebot für die Alternativ-Nationalisten halten will.
Die AfD sitzt zwar im demokratischen Bundestag, in einigen lokalen Koalitionen und die Parteien der Mitte geben sich schon länger Mühe diese Opposition durch eigene Radikalisierungen wahlkämpferisch „überflüssig“ zu machen, aber die Bereitschaft der Familienunternehmer, der AfD eine (weitere) „Bühne zu bieten“ reichte offenbar schon als das „falsche Signal“, auch wenn von der üblichen Hofierung der Politik bei solchen Veranstaltungen für die äußere Rechte erstmal nichts in Sicht war.
Zur tendenziellen Ablehnung kommen natürlich noch die im Artikel erwähnten wirklichen Unterschiede und Wirtschafts-Vorbehalte gegenüber (*ed.) der AfD, das bisherige Geschäftsmodell Europa zu re-nationalisieren, was dem deutschen und europäischen Standortkapital mit seinen östlichen Arbeitern und Zulieferern insgesamt nicht so schmecken dürfte. Eine Rückkehr zu den alten, inner-europäischen Wirtschaftskriegen würde die Profitraten für die Euro-Aldis und -Rossmanns und viele andere eurobasierte Kapitale ja nicht gerade beflügeln.
Aber demonstrativ zuhören kann man den Rechten in unteren, mittelständischen Wirtschaftskreisen ja schonmal, im Hinblick auf die möglichen künftigen Machtverhältnisse.
Bla, bla, bla.
Wie sehen denn nun die konkreten Vorschläge des Pseudonyms aus?
Wenn man kompetente Ökonomen liest, die nun nicht als Antikapitalisten bekannt sind, z.B. Stiglitz, Flassbeck oder Pickety, so wird klar, das unsere Politiker vollkommen inkompetent sind. Ich will jetzt gar nicht mal von Merz oder Klingbeil reden, sondern die Parteienoligarchie in ihrer Gesamtheit hängt neoliberalen, Hayekschen Thesen an, die seit Jahrzehnten die Wirtschaftspolitik bestimmen. Die Rezepte sind immer die Gleichen, Sparpolitik, Steuersenkungen, sozialer Kahlschlag, Deregulierung und Unternehmerfreiheit.
Diese Rezepte erweisen sich als untauglich, sind vor allem ideologisch geprägt und zeugen von Inkompetenz und mangeldem Realitätssinn.
Das ist das allgemeine Kennzeichen der Politik seit Jahrzehnten und bestimmt auch andere, nicht primär wirtschaftliche Bereiche, wie die Aussenpolitik. Was das betrifft, so ist es doch vollkommen klar, das man gegen eine Atommacht wie Russland einen Krieg nicht konventionell führen und darauf begrenzen kann, sondern das Atomwaffen zum Einsatz kommen werden, zumal dann, wenn bei einer konventionellen Kriegsführung Russland am Rande einer Niederlage stehen sollte. Daher ist das Geschwätz von Rutte, wir sollten uns wie unsere Eltern und Großeltern auf einen Krieg vorbereiten, natürlich vollkommener Unsinn, da es zu deren Zeiten keine Atomwaffen gab, wir leben nicht mehr in Zeiten wie vor Hundert Jahren.
In der Wirtschaftspolitik, um darauf zurück zu kommen, wird aber ebenfalls wie vor hundert Jahren gehandelt, Brüningsche Rezepte ausgegraben, die schon damals nicht funktionierten.
Wie schon erwähnt, ist die Triebfeder unser Politik Moral, die keine ist und Ideologie, nicht Realitätssinn und Kompetenz.
Die oben erwähnten Experten ( die mal wirklich Experten sind), propagieren in derartigen Krisen antizyklisches Agieren, also Schuldenaufnahme und staatliche Investitionen, um allgemeine Investitionstätikeit anzukurbeln. Die EU ist ein gigantischer Binnenmarkt, daher ist „Sparen“ und sozialer Kahlschlag völlig kontraproduktiv, da die Binnennachfrage völlig abgewürgt wird.
Aufrüstung ist volkswirtschaftlich nicht nachhaltig und kann daher kein Rezept sein. Energiepolitisch haben wir uns selber ein Eigentor geschossen, indem wir uns vom billigen russischen Gas selbst abgekoppelt haben und nicht weil Putin uns den Hahn zudrehte, wie ständig behauptet.
Die Einführung der „Schuldembremse“ und das Postulat der „schwäbischen Hausfrau“ zeugen von einer wirtschaftlichen Inkompetenz die ihres gleichen sucht!
Die seit Jahrzehnten regierenden Parteien haben nichts, aber auch gar nichts getan, was das Leben der Menschen hier verbessert hat, ganz im Gegenteil!
Die Oligarchie darf durchaus als korrupt bezeichnet werden, mit ihren Drehtüren, die Ex-Politikern immer einen sonnigen Platz am Busen des Kapitals sichert, wenn das Mandat endet.
Das Hauptproblem ist und bleibt dennoch Inkompetenz und Ideologie, die keine Besserung erwarten lässt!
Die Struktur der repräsentativen „Demokratie“, in der die „Parteienoligarchie sich den Staat zur Beute macht“ ( Karl Jaspers), verhindert durch ihre parteiimmanenten Blasenbildungen mittlerweile, das wirklich kompetentes Personal an die Spitze und damit in Verantwortung gelangen kann, da deren Universum nur um sich selbst kreist.
Eine echte, systemkritische Opposition ist weit und breit nicht zu sehen oder zu erwarten.
Die schon beschriebenen Rezepte unser Oligarchen funktionieren nicht, aber werden aus ideologischen Gründen beibehalten! Zu erwarten, das die Anwendung der immer gleichen Rezepte zu anderen Ergebnissen führt, ist nur noch mit Verbohrtheit und Wahnsinn zu erklären.
Die Sache wäre eigentlich gar nicht so schwierig, selbst Schuldenaufnahme zur antizyklischen Reaktion wäre im Ausmaß der Sondervermögen nicht nötig wenn:
-eine Vermögenssteuer eingeführt würde
-eine Finanztransaktionssteuer eingeführt würde, die diesen Nahmen verdient
-eine Sozialpolitik betrieben würde, die nicht nur soziale Teilhabe ermöglichen würde, sondern die Binnennachfrage fördert
-eine Rentenreform nach schweizer und österreichischem Vorbild, in der alle in eine Kasse einzahlen, sowie eine Mietpreisbremse, das Abschaffen versicherungsfremder Leistungen der Krankenkassen, also Maßnahmen, die dazu führen, das die Menschen mehr im Portemonnaie haben, um so ebenfalls die Binnennachfrage anzukurbeln.
Dazu gehört natürlich aussenpolitisch die Schaffung einer europäischen Friedensordnung unter Einschluss Russlands, damit die Kosten für die idiotische Aufrüstung entfallen und wir wieder billiger Energie beziehen können, was nicht nur hilfreich für die Wirtschaft, sondern auch für Privathaushalte sein müsste, damit auch hier den Menschen mehr Geld übrig bleibt.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte, habe auch nicht diesen Anspruch, aber die Bücher und Artikel der Eingangs erwähnten Fachleute habe ich durchaus gelesen und bin regelmäßig auf „Relevante Ökonomik“ unterwegs, daher meine Laienanalyse.
Inzwischen stelle ich für mich sogar die Systemfrage, was mir früher gar nicht einfiel!
Aber aus den oben angeführten Ansichten, die ich für richtig halte, ist das Stellen der Systemfrage in meinen Augen zwingend!
So wie es läuft, geht es nicht und kann es auch nicht weitergehen.
Der ganze verkrustete, ja verrottete Überbau scheint mir nicht reformierbar und gehört, mindestens in dieser Form abgeschafft, bevor wir alle in den Orkus regiert werden.
Ich lasse das mal wieder unkorrigiert stehen, habe das mit einigem Zorn in die Tasten gehauen und bitte daher ein weiteres Mal um Nachsicht!
„Kompetent“ in Wirtschaftsfragen sind nur die Besitzer der größten Aktienpakete. Ist doch eine Sache der Logik, denn sonst hätten sie ja nicht diesen Haufen an Kapital. Sie müssen also wissen was gut für sie (und der Wirtschaft) ist.
Das vergaß ich zu erwähnen:
Gerade Pickety fordert das Abschöpfen der exorbitanten Gewinne, da diese Kapitalmengen zu Finanzblasen führen würden und für die Realwirtschaft extrem schädlich seien!
Jepp 👍
Das Drama der bürgerlichen Gesellschaft ist ja dass sie Gleichheits-
und Freiheitsrechte postuliert, die sie aufgrund ihrer
Eigentumsverhältnisse gar nicht einlösen kann.
Klar. Freiheit fürs Kapital geht immer. Und der Lohnarbeiter ist auch doppelt frei.
Persönlich frei und frei von Produktionsmitteln, Reproduktionsmitteln, Subsistenzmitteln und Lebensmitteln.
Na da ist Zorn und Wut ja doch ein guter Ratgeber. Ich bin deiner Ansicht, also bitte nicht um Nachsicht.
„… ist das Stellen der Systemfrage in meinen Augen zwingend!“ So ist das!
Die AfD ist halt unser Trump. Die westliche Wertegemeinschaft bringt den USA keinen Nutzen mehr, also verabschieden sie sich von ihr. Ähnliches will die AfD für Deutschland: Die EU als Schuldner-Gemeinschaft bringt Deutschland keinen Nutzen mehr, also weg damit.
Die EU ist eine globalistische Organisation, deren Hauptziel es ist, die nationalen Demokratien auszuhebeln, ethnische Unterschiede zu schleifen und die Politik den Wahlen weitgehend zu entziehen. Andernfalls hätte man es bei einem Staatenbund belassen, statt einen Bundesstaat anzustreben.
Dass die Deutschen der Zahlesel sind, deren Währungsentwicklung weit hinter den Möglichkeiten zurückgeblieben ist, war ein erwünschter Nebeneffekt. Deutschland galt, wegen seiner Leistungsfähigkeit, m.W. immer als Problemkind in Europa, weil Länder wie Italien und Frankreich immer nur hinterherhechelten. Das dürfte aber Geschichte sein, die dämlichen und korrupten Altparteien haben das Land gründlich genug durchruiniert…
Sehr schwacher Artikel. Der Autor hat offensichtlich keinerlei Ahnung, was an der Basis der Unternehmensverbände los ist. Ich zitiere: „Recht besehen rennen die Unternehmen mithin bei der Bundesregierung offene Türen ein. Aber die sind, um im Bild zu bleiben, notorisch nie offen genug. Der Wohltaten für die Wirtschaft sind es immer zu wenige, der vermeintlichen Wohltaten für das Volk aus dieser Sicht stets zu viele.“????????????
An erster Stelle steht eine absolut irre Bürokratie, die immer schlimmer wird. IDie Großunternehmen haben Rechtsabteilungen, die sich den Wahnsinn noch einigermaßen vom Hals halten. Kleinere Unternehmen, die die Mehrheit der industriellen Arbeitsplätze stellen und somit den Mehrwert erschaffen, von dem das ganze lebt, sind am Verzweifeln. ch kenne einen erfolgreichen Messinstrumentenhersteller, der bitter bereut, seinen Betrieb vergrößert und eine neue Halle bezogen zu haben. Die alte Halle war aus den 50ern und beim Landratsamt unter Bestandsschutz. Allein das Theater für die Zertifizierung des Hydrauliköls für den Lastenaufzug. Oder das Hinweisgeberschutzgesetz, von dem hier garantiert noch nie jemand gehört hat, das mittlerweile auch in Kleinunternehmen der Denunziation Tür und Tor öffnet. Als nächster Wahnsinn steht die Dokumentation der CO2 Kette bevor. Von alledem profitieren Beratungsunternehmen, die exorbitante Honorare einstreichen. Eine ganze, von Brüssel genährte Parasitenklasse.
Vermutlich kommt dann auch noch die Reform der Erbschaftssteuer. Dann werden die Erben der Mittelständischen Industrie gezwungen sein, ihre Firmen zu verkaufen. Private Equity steht schon bereit. Die Patente und die Produktion gehen dann nach China. Hauptsache, die herrschenden Parteien haben noch Geld für ein paar Jahre Pöstchen mehr….
Eines der grundlegenden Gesetze im Monopolkapitalismus besagt, dass sich das Kapital zunehmend konzentriert. Dies geschieht durch Bildung von Kapitalverbänden, die sich ihrerseits zusammenschließen, und natürlich durch das „Schlucken“ kleinerer Betriebe. Nur, weil der Staat ein kapitalismusförderndes Gebilde ist, heißt das nicht, dass diese Kleinkapitalisten (Handwerksbetriebe etc.) hier optimale Bedingungen vorfinden. Der Konkurrenzkampf findet nach wie vor statt.
Und die zurückliegende Zeit westlicher „Fettlebe“ war doch in erster Linie möglich, weil man die einstigen Länder des RGW (einschließlich der DDR) ausgesaugt hat. Man konnte dadurch die damalige große Krise abpuffern.
Aber, wie wir (zumindest in der DDR) in der Schule gelernt haben, ist die Krise des Kapitals zyklisch, d.h. sie kehrt immer wieder.
Und bumms! steckt das System wieder in der Krise. Um diese zu lösen, wollte man den fetten russischen Bären schlachten. Der hat aber auch einen vollen Wanst! So voller Rohstoffe, dass er auf dem Boden schleift. Das Imperialistenherz hüpft beim Gedanken daran fast aus der Brust, sich die Eingeweide dieses Tieres anzueignen. Doch man hat sich verschätzt. Die RF wird schließlich nicht von Jelzin 2.0 regiert. Nun bleibt nur noch, die Kleinen im Land zu fressen. Für’s erste…
„Radikale Nationalisten, die sie sind, sehen sie darin eine Schwächung der deutschen Souveränität – anstatt zu erkennen, dass gerade die EU und die Gemeinschaftswährung die ökonomische Macht Deutschlands vervielfacht haben“
Empfiehlt der Autor den AFD Leuten.
Wie dumm, dass diese die Nationale Souveränität, also die politische Selbstbestimmung dem ökonomischen Vorteil, den sog. Mittelständler aus dem Niederreißen der Grenzen haben, den Vorrang geben. Jedenfalls bisher noch.
Wir sind nicht souverän, waren es nie und werden es nie sein!
Ihre Zukunftsprognose wird jedenfalls von der AFD Mehrheit nicht geteilt, sie will beträchtliche Teile der nationalen Souveränität zurückholen. Nur das wollte ich feststellen.
Solche Aritkel funktionieren nur, weil der Autor völlig ignorant alles, was Arbeitsplätze bereitstellt über einen Kamm schert.
Dass aber Wirtschaft genau so gut funktioniert und 90% der „Arbeitnehmer“ (ein blödes Wort) dafür dankbar sind, dass man ihnen einen Arbeitsplatz bereitstellt, das wird links-blöd-marxistisch kurzerhand ignoriert.
Indem künstlich eine Graben zwischen Unternehmern und deren Beschäftigten aufgerissen wird, wird gezielt die tatsächliche Ausbeutung und Bedrückung unsichtbar gemacht: die durch die Finanzaristokratie.
Unternehmer und Beschäftigte sind die zwei Seiten einer Medaille, die notwendig zusammen gehören. Und kein Beschäftigter hat wirklich ein Problem damit, dass sich der Unternehmer einen angemessen Anteil aus dem Firmenumsatz entnimmt.
Marx und Nachfolgende haben gezielt diesen angeblichen Ausbeutungsmechanismus konstruiert, um zu spalten und damit die wahren Herrscher aus der Kritik zu nehmen: die Rentiers, die Börsenspekulanten, die Lenker von Geldströmen, die Zinsgewinnler.
Marxismus ist der größte erfolgreiche Propaganda-Coup der neueren Zeit. Und wer daran zweifelt soll sich einfach mal die letzten Jahrzehnte anschauen, wie viel „Linke“ zur Verbesserung der allgemeinen Lebensverhältnisse beigetragen haben: Null!
Nein. Vielmehr haben sie jede erfolgreiche Organisation gegen die Blutsauger durch spalten und verwirren unschädlich gemacht.
Waren die fetten HJahre der BRD ein Erfolg der „Arbeiterbewegung“? Dass ich nicht lache! Die BRD wurde als verführerisches Schaufenster gegen Osten aufgepeppelt – und seit 1989 wird das alles wieder zurückgefahren, da nicht mehr nützlich.
Das ist der „Erfolg“ der bundesdeutschen Arbeiterbewegung, sie hat einen Schröder, einen Fischer, einen Scholz, … hervorgebracht. Und schaut wie das von der Schlange hypnotisierte Kaninchen dem Abbau aller Wohlfahrt, aller Rechte, aller Verbesserungen,d er Infrastruktur, des Wirtschaftsstandortes tatenlos zu.
Spalte und herrsche! Heute mit Links!
Ach, und nein: die „Rechten“ sind auch keine Lösung. Auch die sitzen nur zum Spalten bereit. Auch die sind nur willfährige, nützliche Idioten in dem Ränkespiel der Vielzureichen gegen uns Normalos.