
Nach der Nominierung tritt der nicht sonderlich beliebte Friedrich Merz mit ganzseitigen Anzeigen auf, in denen er Trump kopiert und „Deutschland wieder nach vorne bringen“ will.
Parteiprogramme dürften bei Wahlentscheidungen immer weniger eine Rolle spielen, wenn dies jemals der Fall war. Über das Internet hat jeder früher undenkbare leichten Zugriff auf Informationen, um eine auf zahlreichen Fakten und Argumenten basierende Entscheidung zu treffen. Aber es sind wohl primär die Personen, der eine oder andere Slogan oder ein allgemeines Gefühl, welche die Entscheidung bestimmen, sollte sich der mündige Bürger überhaupt noch an der Wahl als der Grundlage der repräsentativen Demokratie beteiligen. Bei den Wahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg haben vermutlich vor allem Wagenknecht, Woidke und Kretschmer gezogen. Beim Personal der AfD war dies vermutlich nicht ausschlaggebend (Was zieht die jungen Menschen zur AfD und nach rechts?).
Es gibt sicherlich in Westdeutschland noch die alten und alternden Wähler der ehemaligen Volksparteien, die ihren Parteien die Treue gehalten haben, doch der Typus des Wanderwählers ohne Parteibindung hat, inspiriert von Ostdeutschland, überhand genommen und sieht sich ähnlich wie beim Handy und Internet, Strom, Gas oder Versicherungen einem schwer durchdringbaren und oft überfordernden Wust an Optionen gegenüber. Das lässt es leichter werden, die Entscheidung aus dem Bauch heraus zu machen und auf die nächste Kündigungsmöglichkeit zu warten, wenn es daneben gegangen ist (Das Wandern ist des Wählers Lust).
Einen Tag, nachdem sich Friedrich Merz, der ähnlich wie Scholz wenig Charisma, aber großes Selbstbewusstsein besitzt, einstimmig von CDU-Bundesvorstand und Präsidium nominieren ließ, wurde in Mainstream-Zeitungen wie der SZ eine ganzseitige Werbung mit Versprechen platziert, die die Menschen parteiübergreifend für ihn einnehmen sollen. Genannt wird dies ein „persönlicher Brief“. Überdies wurde eine Kanzlerkandidaten-Website und auch sonst viel Getöse in den sozialen Medien veranstaltet. Großer Aufwand, viel Geld soll wohl große Wirkung und einen Aufbruch mit dem neuen alten Mann versprechen, der jetzt erreichen will, was er er zuvor im Gerangel mit Angela Merkel nicht geschafft hatte.
Warum nur ausgerechnet Merz?
Dass Merz ein Image-Problem hat, wird schon alleine daran deutlich, dass er kaum gegenüber dem schlecht bewerteten Bundeskanzler Scholz reüssieren kann, von dem selbst eine Mehrheit der SPD-Wähler fordert, er möge doch seinen Platz räumen, was Scholz bislang ebenso wenig sehen will, wie dies bei Joe Biden der Fall war. Nach dem aktuellen „Trendbarometer“ von RTL/ntv konnte Merz zwar nach Bekanntgabe der Kandidatur bei der Frage einer möglichen Direktwahl des Kanzlers um zwei Punkte zulegen, aber er liegt mit 28 Prozent nur 4 Punkte vor Scholz mit 24 Prozent. Unverändert blieb, dass 48 Prozent sich für keinen der beiden entscheiden würde. Bei Frauen ist Merz nicht sehr beliebt.
Man fragt sich, warum CDU/CSU mit dem Mann in den Wahlkampf ziehen wollen, der auch gegenüber anderen CDU-Politikern deutlich bei der Frage zurückliegt, bei wem das Land „in guten Händen“ liegt: Hendrik Wüst, Daniel Günther und Markus Söder. Ganz vorne in der Gunst steht der Kriegsertüchtigungsminister Boris Pistorius. Gegen dessen Männlichkeit und vorgespielter Durchsetzungskraft scheint der schmächtige Merz nicht anzukommen. Sahra Wagenknecht liegt da übrigens am unteren Ende zusammen mit Christian Lindner, den Schluss bilden die AfDler Alice Weidel und Tino Chrupalla sowie noch einmal mit Abstand Björn Höcke.
Offenbar ist die Kürung von Merz auch mit wenig Begeisterung und nur kurzem Applaus auf der Pressekonferenz am Montag aufgenommen worden. Gnädig heißt es in seiner ganzseitigen Anzeige, die Führungsgremien hätten ihn „gebeten“, als Kanzlerkandidat anzutreten, der „Bitte“ sei er, man muss sich denken, gnädigerweise nachgekommen.

Mit Merz wieder stolz auf Deutschland werden?
Sein Slogan bzw. seine Motivation: „Wir wollen Deutschland wieder nach vorne bringen!“ Sehr originell und kreativ, aber wohl ein Plagiat von Trumps MAGA. Ansonsten gibt es einige Leerformeln, Beschwörungen von Deutschlands Stärke und dem fehlenden Vertrauen in die Demokratie. Der zweite Hauptgedanke, um die Menschen zu fangen, soll sein, dass Merz als Retter vor dem drohenden Untergang des Landes und als großer Vereiner des Volkes auftreten will:
„Es geht bei der nächsten Wahl um nicht weniger als um die wirtschaftliche und soziale Zukunft Deutschlands. Es geht um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Diesen Zusammenhalt wieder herzustellen und die Zukunft für unser Land zu gewinnen, dafür trete ich an.“
Wie Deutschland wieder groß werden soll, dafür gibt es keine Antworten und keine Ideen. Das soll nun alles erst geklärt und vorgestellt werden. Er selbst werde durchs Land reisen und viele Menschen treffen, aber nichts versprechen, was er nicht halten kann. Das hat er mit der Anzeige eindrucksvoll bewiesen. Deutlich macht er auch, dass er in Sachen Patriotismus und Nationalismus mit der AfD mithalten will. Deren Attacken auf die Grünen als „Deutschlandhasser“ will er damit aufgreifen, dass „Europa und die Welt wieder mit Bewunderung und nicht mit Verwunderung auf Deutschland schauen“ sollen. Was da außer ihm wieder bewundert werden soll, erfahren wir nicht. Wieder ist überhaupt das Wort, das seine rückwärts gerichtete Politik zu kennzeichnen scheint. Das steht wie am Anfang auch ganz am Schluss des Werbetextes von Merz: „Ein Deutschland, auf das wir wieder stolz sein können.“
Ist es das, was „wir“ uns „wieder“ von der Politik wünschen, die eigentlich in die Zukunft weisen soll? Das ist vielmehr Ausdruck der intellektuellen Leere der Politik, die vielleicht die Menschen und vor allem die Jüngeren dazu treibt, das Abenteuer bei der ein wenig nicht konformer AfD mit ihren inszenierten Regelbrüchen zu suchen, selbst wenn die völkischen Nationalisten nun wahrlich auch nicht in die Zukunft blicken, sondern nur die Türen davor verschließen wollen.
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Ganz ehrlich, stolz bin ich darauf achtfacher Onkel zu sein. In Bezug auf Deutschland würde es mir reichen, wenn dieses Land einigermaßen ehrlich und funktional arbeiten würde. Diese Möglichkeit sehe ich weder mit unseren Journalisten, noch mit den Politikern, die uns angeboten werden.
Wer wie die Haltung-und Moralpolitiker die Gefahren des Asylparagraphen ignoriert oder kleinredet, der schafft der AfD eine automatisch wachsende Anhängerschaft. Das individuelle Recht auf Asyl ist ja der Fuß in der Tür, der zum Betreten und Verbleiben in diesem Land genutzt wird.
Dazu gibt es nun einen weiteren Elefanten im Raum, den niemand benennen will, obwohl er dick und doof im Weg rumsteht. Achtet mal drauf, wie viele hochpolitische Diskussionsrunden es nun um die ökonomische Krise in Deutschland in deutschen Medien gibt, in denen nicht einmal und sei es nur am Rande die wunderbaren Russlandsanktionen erwähnt werden. Billige Roh-und Energiestoffe aus Russland waren der Ast auf dem die deutsche Erfolgswirtschaft saß. Den haben unsere Ampelschlaumeier abgesägt und Merz hätte es genauso getan in dienender Begeisterung für die Interessen der USA
„Achtfacher Onkel“ du machst mir Spaß… meine Fresse…naiver geht’s eigentlich gar nicht??
Was denn?
8-facher Onkel ist gar nichts… Ich bin 13-facher Onkel. Allerdings nur 1mal von meiner Seite aus.
Und meine Frau hat auch keine Kinder.
Bitte – das ist meine hervorragendste Lebensleistung!
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Mal abgesehen vom sarkastischen/zynischen Tonfall, ist Ihr erster Absatz ernst gemeint (Sie hatten sowas in der Art ja schon mal verlauten lassen) ?
Denn wenn dem so wäre, spräche daraus nur die pure Verbitterung und letztlich Lebensfeindlichkeit. Sie können ja gerne diese Entscheidung für sich treffen, aber diesbezüglich quasi eine moralische Handlungsanleitung zu geben, halte ich schon für reichlich daneben.
Und nein, ich möchte jetzt keine seitenlange Abhandlung darüber, wie Sie zu diesem Schluß gekommen sind. Es sei denn, daß Ihr Kommentar satirisch gemeint war.
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Yes…es fängt mit der Schulpflicht schon an….
Gruß an die Nachteule… 😉
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So hatte uch den ersten Beitrag schon verstanden. Brian offenbar nicht.
Schau an, ein Weisheitslöffelfresser.
Das sind ja auch wirklich possierliche kleine Tierchen.
@Altlandrebell
Sorry, die Antwort ist mir zu billig.
Argumentativ ziehen Sie sich da recht einfach aus der Affäre.
Einfach jeden Einwurf umdrehen und vielleicht noch ein „Isso.“ dranhängen, fertig.
„Erstens: Ich schreibe hier lang oder kurz wie ich lustig bin.“
Echt jetzt ? Braucht es den Satz wirklich ? Auf jede Form von Kritik mit Trotzreaktion antworten ?
Und natürlich kommen Sie mit Ihrer Bemerkung mit dem moralischen Zeigefinger, also verbrämen Sie das bitte nicht dem Begriff ‚eigene Meinung‘. Die finde ich speziell in diesem Falle schlicht überflüssig. Denn es wirkt darüber hinaus auf mich einfach so, als ob da jemand seinen Frust abladen will.
Den ich durchaus nachvollziehen kann, da es mir in vielen Dingen ähnlich geht bzw. ich sie ähnlich sehe.
Aber deswegen muss ich noch lange nicht jedem meinen Senf aufdrücken. Nochmal : niemand stellt Ihre persönliche Einstellung infrage. Genausowenig Ihre Erfahrungen.
Allerdings (dies sei mir erlaubt) stelle ich mir die Frage nach Ihrem ganz persönlichen Tellerrand. Denn für jemand, der (zu Recht) das ‚System‘ wiederholt kritisiert und infrage stellt, bleiben Sie erstaunlich deutlich in dessen Räumlichkeiten. Sie bringen zwar sehr intelligent und eloquent Kritik daran zum Ausdruck, verlassen es aber nicht. Einer der Punkte, an denen man dies m.E. erkennen kann, ist die Tatsache, daß Sie zwar so ziemlich alles aufzählen können, was hier so alles falsch läuft, aber sich nicht einmal für jemanden freuen können, der auf etwas stolz ist oder Freude an seiner Rolle hat.
Nehmen Sie eigentlich noch etwas Schönes, Erbauendes, Mystisches, etc. wahr ? Ich denke schon. Wie wäre es denn, dies auch mal literarisch auszuführen ?
Und was die ’seitenlange Abhandlung‘ betrifft : ich bin mir ziemlich sicher, daß Sie sehr genau wissen, was ich damit gemeint habe. Ich bin dieses ermüdende Spielchen, jedes Argument mit einem ‚Gegenargument‘ entkräften zu wollen, einfach nur noch leid. Denn daran erkenne ich immer wieder, daß mir jemand nicht wirklich zuhört.
Kann man so machen. Dann darf man sich allerdings nicht darüber wundern, wenn einem selbst irgendwann auch keiner mehr zuhört.
Ich lese Ihre Beiträge grundsätzlich gerne. Wenn aber eine Antwort oder Kritik daran nur noch zu einem rhetorischen Ping-Pong-Spiel verkommt, ist das nicht gerade weiterführend.
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@ Altlandrebell
26. September 2024 um 1:39 Uhr
Guten Morgen, Altlandrebell,
einerseits kann ich ja verstehen, dass Sie persönlich zu so einer bitteren und – ja, traurigen – Einstellung gelangt sind.
Andererseits stoße ich mich doch sehr an so einer abgrundtief pessimistischen und in letzter Konsequenz auch lebensverneinenden Sichtweise. Kinder sind doch etwas Wunderbares! Außerdem ermöglichen sie durch ihre bloße Existenz zumindest eine gewisse Chance für auch postive Teilentwicklungen. Ohne Kinder gibt es nicht mal mehr diese Chance.
Sie ähneln mit Ihrer extremen und die Grautöne auslassenden Haltung ein bisschen den frühen Christen und Buddhisten, die der „Welt“ auch abhanden kommen wollten.
Wenn Sie mal mit der Geschichtsphilosophie von Oswald Spengler beschäftigen, die übrigens teilweise in kürzerer und verständlicherer Form auch von Simon Kießling in seinem Buch „Selbstaufgabe einer Zivilisation?“ behandelt wird, dann sehen Sie, dass eine derart lebensverneinende Sicht als charakteristisch für die dekadente Spätphase großer Kulturen gesehen werden kann. Im späten Rom gab es das auch schon.
Und ohne, dass Sie das wahrscheinlich wollen, treffen Sie sich hier übrigens mit den ebenso lebensverneinenden und zutiefst dekadenten Genderfanatikern (Judith Butler & Co.)
Gruß
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@ Altlandrebell
26. September 2024 um 17:46 Uhr
Grüße Sie ebenfalls!
Nein, das Große Latinum habe ich nicht und auch das Kleine ist schon arg lange her …
—
Wie gesagt: Ich kann nachvollziehen, dass Sie persönlich vor dem Hintergrund selbst erlebter schwieriger Verhältnisse eine deutliche Distanz zum Kinderwunsch haben.
Allerdings glaubte ich Sie vorhin durchaus so verstanden zu haben, dass Sie diese persönliche Einstellung verallgemeinern und sozusagen anderen schmackhaft machen wollen.
Und das finde ich falsch.
Vielleicht haben Sie sich auch unklar ausgedrückt.
Man kann ja nun nicht sagen, dass flächendeckend überall in Deutschland menschen- und kinderunwürdige Verhältnisse herrschen.
Außerdem war die Welt noch nie ein Eiapopeia, und Leben an sich bedeutet eben auch, sich immer wieder mit Schwierigkeiten, auch mit Nöten auseinanderzusetzen. Vergleichen Sie unsere Zeit doch einmal mit der des Dreißigjährigen Krieges oder mit dem Elend nach der Inflation von 1923 oder der Weltwirtschaftskrise. Die Menschen haben immer schon gelitten, mal auf die eine, mal auf die andere Art. Das ist nun wahrlich nicht das „Privileg“ oder Alleinstellungsmerkmal unserer Gegenwart. Und immer ging trotzdem das Leben weiter.
Und das ist gut so.
Das Leben muss weitergehen.
—
Ich wünsche Ihnen, dass Sie bald eine gute und warmherzige Frau kennen lernen, dann heiraten und doch noch Vater werden!
Oder halten Sie das für ausgeschlossen? Nein, so sollte man nicht denken.
Vielleicht gibt es auch eine Umschulungsmöglichkeit, die Sie bislang nicht in Erwägung gezogen haben?!
—
Es gibt übrigens gar nicht so wenige Leute, die der Meinung sind, dass menschliche Reifung und Höherentwicklung auch etwas mit erduldeten schweren Zeiten, ja vielleicht auch mit Leiden zu tun hat.
Sie verstehen mich hoffentlich so gut, dass Sie jetzt nicht der irrigen Meinung sind, dass ich damit allgemein das Leiden an gesellschaftlichen Nöten schönreden will! Nein, das will ich gewiss nicht. Es sind zwei getrennte Themen.
Diejenigen, die in der Familie, in der Schule und als junge Erwachsene immer die Stars waren, die verwöhnt wurden, denen alles zufiel, die ständig gelobt und von Gleichaltrigen angehimmelt wurden, die mögen später vielleicht materiell einiges erreicht haben – und doch wird man, wenn man ihnen 30 Jahre danach begegnet, nicht selten den Eindruck haben, dass sie gar nicht mehr glänzen, dass man eine irgendwie blasse, ja unreife Persönlichkeit vor sich hat.
—
Sie vermuten:
„Und Sie stammen wohl aus der Mittelschicht, haben nach Studium / Ausbildung gleich einen Arbeitsplatz antreten können, lebten damals in einem anderen gesellschaftlichen Klima etc. pp.“
Na ja, gar so glatt war das alles nicht …
Es gab durchaus auch Zeiten, in denen ich arbeitslos war oder mit den Händen gearbeitet habe.
—
„Nationalstaat und Sahra W.“:
Da Wagenknecht früher allem Anschein nach überzeugte Kommunistin war, liegt doch die Vermutung sehr nahe, dass sie in jener Zeit mit dem Nationalstaat nichts am Hut hatte.
—
Emil Cioran kenne ich nicht.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!
Gruß
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@ Altlandrebell
Danke!
@Altlandrebell
Kann, nein muss, Ihrem Statement absolut zustimmen.
Denn es besteht nicht das verbriefte Recht, sich aufgrund biologischer Möglichkeiten fortzupflanzen, sondern die Pflicht, dem potentiellen Nachwuchs, der keinerlei Mitspracherecht bei der individuellen Lebensplanung/-verwirklichung hat, die besten Voraussetzungen für dessen mentale, emotionale und psychische/psychische Entwicklung/Unversehrtheit zu schaffen bzw. bieten zu können.
Daher ist: „…spräche daraus nur die pure Verbitterung und letztlich Lebensfeindlichkeit“ eine Aussage, die keiner weiteren Beachtung bedarf, da sinnleer, weil unreflektiert!
Aber, und dies nicht nur bezüglich dieses Themas, kann eine verwandtschaftliche Herkunft nicht länger verleugnet werden.
Bilder sagen mehr als 1000 Worte: der erste Clip spricht kommentarlos für sich, der zweite ab min 05.38 ist ein Blick in den Spiegel (jedenfalls gilt das für ein Gros)! 😁
https://youtu.be/L7uHGL6wR0U?si=DTzPqYwsQrTc3XX0
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„Für das Nichtindieweltsetzen von Kindern sollte man das Großkreuz in Gold mit Eichenlaub, Schwertern, Brillanten und (Porno)sternchen bekommen!“
Das finde ich auch. Schlagen sie mich gerne für diesen Preis vor. Ich würde ihn öffentlich tragen.
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@Simon:
Wenn der Bevölkerung einigermaßen eine Perspektive geboten werden täte und zumindest die Migration einige Hürden hätte, so dass nur diejenigen reinkommen täten, die entweder nützlich für unser Land sind oder tatsächlich in ihrem Herkunftsland in Not, würde die AfD bei weiten nicht so punkten können. In Sachen Wirtschafts- und Sozialpolitik ist die AfD im Prinzip Schwarz-Geld auf Crystal Meth… Dann würden vielleicht die Grenzen dicht gemacht werden, aber die Armen im Land noch ärmer… Also so gut wie nichts gewonnen.
Was bleibt also…? Sahra W. ist unsere letzte (ziemlich schwache) Hoffnung.
Wer kann sollte Deutschland ganz weit weg verlassen…
Das Alleinstellungsmerkmal in der Migrationsfrage und die Heuchelei der anderen Parteien macht das Problem zum Selbstläufer für den AfD-Erfolg. Alle reden empört gegen die Rezepte der AfD, handeln jetzt aber in ihrem Sinne.
Das gleiche wird bei den Russlandsanktionen auch passieren. Irgendwann nach Wochen wurde mir einmal gesagt, dass die Meyer-Werft in Papenburg auf Grund der hohen Energie-und Rohstoffpreise in Not geraten sei. Einmal! Und ich glaube, wir stehen da erst am Anfang.
„Wer kann sollte Deutschland ganz weit weg verlassen…“
Und wohin, wenn ich fragen darf?
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„Deswegen sollte man aber nicht den Sand in den Kopf stecken. Die Bestie muss hier angegangen werden. Hier vor Ort.“
Witzbold, wie soll man denn die Bestie angehen? Inzwischen kann man selbst aus deinem Beitrag Hatespeech und damit eine Straftat konstruieren (hast ja schließlich das System als „Bestie“ bezeichnet).
Es gibt nicht wirklich was, das man machen kann und viele die etwas versuchen werden meist korrumpiert. War früher mit der ÖkoLinx ein bisschen unterwegs, mit Juttas Sekte. Inzwischen sind die stramm Pro-Impfung, auf Nato Kurs und kuscheln mit den Zionisten. Es gibt nichts Richtiges im Falschen, eine Änderung ist, zumindest ohne äußeres Ereignis, nicht möglich.
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„Ach, ich halte es da einfach mit Rosa: Zu sagen was ist, ist bereits die revolutionäre Tat. Jeder kann selbst im kleinsten Rahmen Zeichen setzen und gegen die Herrschenden aufstehen. Was weiß ich – verwenden Sie Bargeld, gehen Sie zur Querdenkerdemo, zerreißen Sie Stimmzettel. Am besten immer noch: Verbinden Sie sich mit Gleichgesinnten. Es mögen nur kleine Sachen sein, aber wenn niemand solche Zeichen setzt, wird es schnell noch düsterer. Finden Sie nicht?“
Nur was verändert es? Am Ende haben diejenigen, welche die Macht haben, immer noch die Macht. Oft pervertieren sie sogar den Widerstand, indem sie sich anpassen und ihn zu ihrem eigenen Zweck nutzen. Oder sie korrumpieren diejenigen die Widerstand leisten.
Ich bin inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass Auswandern die einzige Möglichkeit ist, zumindest etwas im eigenen Leben zu verändern. Und vielleicht ändert sich ja auch etwas in der Gesellschaft wenn viele auswandern, immerhin ist der ukrainische Banderismus durch die Auswanderung von mehreren Millionen Menschen deutlich stärker geschwächt worden als dies die Russen durch ihre SMO geschafft haben.
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@ „Wer kann sollte Deutschland ganz weit weg verlassen‘
WOHIN???
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Merz wird uns billigst an seinen Auftraggeber verscherbeln: Black Rock!
Und da der Hauptteil unserer Bevölkerung zu doof ist zum Kacken um das zu bemerken, haben wir es nicht anders verdient…
Die Bevölkerung, schön an der Impfquote zu sehen, ist völlig Ahnungslos, und möchte auch von alledem nichts wissen.
Es gibt einige die genötigt worden sind sich zu impfen… Zu denen ich leider, was ich zutiefst bedaure, auch gehöre. Zumindest bin ich nicht „geboostert“…
Tja, Intelligenztest nicht bestanden, sorry aber dem ist halt so!
Du hattet ein ganzes Jahr Zeit dich schlau zu machen oder dir ein falsches Zertifikat zu besorgen…. also….
Und du bist unfehlbar… Gell?
Ich lebe seit1974 nachhaltig und lasse mich nicht kompromittieren.
Ich bin Integer und meine Weltsicht, oder auch Weltbild, entspricht seitdem, wie es Anarchisten sehen.
Keine Herren, keine Sklaven und seit 2021, keine Genmanipulierten, die, rein technisch gesehen, je nach Charge natürlich, schon gar keine Menschen mehr sind.
Ich habe, seit 1974, mir zu eigen gemacht, erst einmal alles, was das Regime, respektive die Medien propagieren, zu hinterfragen, kritisch zu sehen und meist dann das genaue Gegenteil zu tun.
Als allgemeine Verhaltensregel, hat sich diese Prämisse in den letzten 50 Jahren durchaus bewährt.
Ich werde nie verstehen, wie man fast suizidal, mit seinem kostbaren Leben umgeht und sich einer lebensgefährlichen Gentherapie unterzieht.
Für mich ist da so, als wenn es plötzlich „En Vogue“ wäre, russisches Roulette zu spielen.
Wir sollten nicht vergessen, das uns die herrschende Klasse, im Frühjahr 2020 ganz offen den Krieg erklärt hat und mit der Aussage von Bill Gates am 12.4.2020. die über 9.Minuten lang in den Tagesmärchen erschienen ist, dass er 7 Milliarden Menschen Impfen will, war das für eine Tötungsabsicht, die seit diesem Tag fast ein Jahr lang jedem meiner Freunde und allen Bekannten mitteilte.
5 sind daran verstorben.
Was soll er auch machen?
Kommt er dran, steht er ab diesem Moment für den weiteren Weg in der Verantwortung.
– Krieg in der Ukraine und die Verpflichtungen, die die Ampel eingegangen ist
– Kommt Trump in den USA dran, nützen ihm seine Seilschaften in die USA nix
– Die Tür nach Russland ist zu und bleibt es auch
– Dazu die sich langsam anbahnende Wirtschaftsriese in Deutschland.
– Der sich ausweitende Wirtschaftskrieg gegen China
– Zusätzlich auch noch die Krise der benachbarten EU-Staaten, was diese als Absatzmärkte ebenfalls unbrauchbar macht.
– Er selbst war und ist kein Politiker, sondern ein Lobbyist
Die neue Regierung wird riesige neue Schulden aufnehmen müssen, um die Wünsche der Konzerne zu erfüllen und sich das Geld bei den unteren 50% holen müssen. Das wird bei der Mehrheit der Menschen nicht gut ankommen, wenn immer mehr Menschen an Mülleimern stehen und nach Pfandflaschen und evtl. auch Essen wühlen.
Die absehbare Sparorgie wird den Zulauf zur AfD weiter anheizen und er könnte dann der Loser sein, der das Land an die Rechten verloren hat.
Keine guten Aussichten……
PS
Er hat aber (zumindest noch aktuell) die SPD. Als Juniorpartner kann er dann die Merkel machen und alles Negative auf die abschieben. 😂😂😂 (Vorausgesetzt, die SPD folgt bei den kommenden Bundeswahlen nicht der FDP ins Nirvana)
@notabene:
„Die neue Regierung wird riesige neue Schulden aufnehmen müssen“…
Wenn denn wenigstens die neuen Schulden vernünftig investiert werden täten… Aber wahrscheinlich würden nur die großen Konzerne gepampert werden. Der durchschnittliche Michel täte davon wohl kaum profitieren.
@ „wenn immer mehr Menschen an Mülleimern stehen und nach Pfandflaschen und evtl. auch Essen wühlen“
auch da gibt es heute schon Verteilungskämpfe
Ehrlich gesagt hat bei diesem Artikel die Lektüre nicht sonderlich gelohnt.
Der nun ganz und gar nicht überraschende Haupteindruck ist, dass Herr Rötzer mit Herrn Merz nicht viel anfangen kann und sich wundert, dass er überhaupt eine größere Rolle spielt. Über letzteres wundere ich mich wiederum etwas.
Merz wird schließlich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in einem Jahr der Bundeskanzler sein. Ein aussichtsreicher Konkurrent ist überhaupt nicht in Sicht!!
Merz wird – wenn nichts Dramatisches geschieht – bald deutscher Regierungsschef sein. Allein das rechtfertigt schon die Beschäftigung mit ihm.
Ganz allgemein bin ich mir ziemlich sicher, dass Merz deutlich unterschätzt wird.
Das schreibe ich allerdings als jemand, der mit ihm ebenfalls etwas fremdelt, weil sowohl seine sehr ausgeprägte transatlantische Orientierung als auch seine Verbindung zu BlackRock gewisse Zweifel an seiner Eigenständigkeit aufwerfen (vorsichtig ausgedrückt). Dies insbesondere im Hinblick auf den Ukrainekrieg. Auch von der Energiewende der Grünen und ihren transatlantischen Förderern hat er sich meines Wissens nie wirklich distanziert, und dass Schwarz-Grün auch für ihn eine Wunschoption ist, lässt sich schwer verkennen. Der stattfindende Niedergang der Grünen dürfte ihm daher gar nicht sonderlich recht sein.
Obwohl Blackrock-Merz nun ganz gewiss nicht der Konservative ist, für den ihn manche tatsächlich irrtümlich gehalten haben, so ist er aber anscheinend doch der einzige einflussreiche und bekannte CDU-Politiker, der die Partei zumindest teilweise und in langsamen Schritten – mehr auch nicht – von der fatalen Hinterlassenschaft jener bewussten Kanzlerin lösen will.
Damit vertritt er die Interessen eines erheblichen Teils der Parteibasis und des unteren Mittelbaus (bis zur Kreisebene), doch stößt er bei vielen höheren Funktionären und Landespolitikern, die unter jener Frau in Amt und Würden gelangt sind, auf Widerstand.
Der Machtkampf vollzieht sich indessen weitgehend geräuschlos, was wiederum für Merz´ Geschick spricht. Ob er der Partei am Ende seinen Stempel wird aufdrücken können, ist trotzdem offen. Da die CDU immer schon weniger eine Programmpartei als vielmehr eine Partei der Möchtegernregierenden war und ist, sollte man sich nicht wundern, dass auch von Merz in inhaltlicher bzw. programmatischer Sicht letztlich wenig kommt.
Und was bringt UNS das jetzt alles? Das ist doch lediglich eine andere Kolorierung des „weiter so“!
@ GratisValium
25. September 2024 um 19:31 Uhr
Manches könnte besser werden (z.B. Ausweisung krimineller Migranten, eine gewisse Begrenzung der wahllosen Einwanderung, Rücknahme der Canabisfreigabe, Kürzungen von Zuwendungen an dubiose linke Projekte, Ende der Unterstützung für Genderkram und manches vom woken Unsinn), manches könnte schlechter werden (z.B. Aufrüstung, Raketenstationierung), manches wird bleiben, wie es ist (z.B. die wirtschaftliche Ordnung, Haltung zur EU, vermutlich auch Teile der sog. „Energiewende“, Wirtschaftspolitik zulasten des Mittelstands).
Für Sie ist aber wahrscheinlich nichts dabei.
Nö, richtig. Da ist nur etwas fur den angstgestörten Incel dabei, der im Keller gerne heimlich abhitlern möchte, während er in die Tennissocken ottert. Also, nun ja, für dich halt. Aber du bist ja auch nur ein alt und welk gewordener Neonazi, der zum Glück bald Geschichte ist.
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„manches könnte schlechter werden (z.B. Aufrüstung, Raketenstationierung),“
„schlechter“ in Sachen Raketen, gefährlich in Sachen Migranten..
Migranten sind also deiner Logik nach gefährlicher als Raketen… wow ist das schräg … o(
Ein Kanzler, den Deutschland verdient. Der oder Pistolero.
Es koennte schlimmer kommen. Und siehe, es kam schlimmer.
[+]
Der Fisch stinkt vom Kopfe her … o)))
Merz hat klargestellt, dass er an der Verbundenheit mit den USA und Israel nicht rütteln wird, im Gegenteil.
Zur Erinnerung: Die USA sind mit 130 % vom BIP seit Jahren verschuldet (es begann über 100 % im Jahr 2014 – reiner Zufall) und Israel wütet seit Jahren nach allen Seiten. Merz wird uns die Schulden aufdrücken, die die USA haben und uns auch weiter in bestehende Kriege ziehen. Inwieweit unsere Wirtschaft davon profitieren wird, bleibt abzuwarten. Wer die Augen draußen aufmacht dürfte längst gemerkt haben, dass wir uns eher in Richtung Slum als in Richtung Zukunft bewegen, ein Herr Merz wird dies beschleunigen.
Klemm-Vampir Merz wird uns¹ mit Hilfe seiner Überraschungsgäste, den Blue Meanies², so sehr auspressen, dass die Schaufensterpuppen blutige Tränen weinen werden.
¹ Abgesehen von einer kleinen, aber zum Ausgleich besonders großkotzigen, Elite von Erben, Parteibuch-Trittbrettfahrern und Meritokratie-Versagern
² https://en.wikipedia.org/wiki/Blue_Meanies_(Yellow_Submarine)
Zum Bild: Er schafft die Raute¹ noch nicht ganz, aber das wird schon noch; Vielleicht macht er ja demnächst, auf Einladung der CDU-Frauen-Union, einen Besuch in irgendeiner Werkstatt für behinderte Menschen – Die werden es ihm sicher gerne beibringen².
¹ https://de.wikipedia.org/wiki/Merkel-Raute
² Kleine Anspielung auf seine legendäre Lernfähigkeit
@cetzer:
https://static.wikia.nocookie.net/antagonisten/images/d/d7/Charles-montgomery-burns-portrait.png/revision/latest?cb=20221101125816&path-prefix=de
Wenn Merz nicht vorhat die Vorherrschaft der US über die Deutschen zu beenden dann wird er, wenn er bald als Bundeskanzler dasteht in Habachtstellung zu den USA, der Totengräber der BRD Ökonomie sein. Üble Aussichten für die seit 1945 an US Plage leidenden deutschen Bürger am Horizont sowieso.
„Wie Deutschland wieder groß werden soll, dafür gibt es keine Antworten und keine Ideen.“
Wer will denn, dass ‚Deutschland wieder gross‘ wird um Himmelswillen? Mir gefiel es kleiner als jetzt, zweigeteilt, wesentlich besser. Ein grosses Deutschland gabs schon mal, war keine gute Idee.
100%ige Zustimmung!!!!
+++
Ein Vereiner des Volkes und Retter der Nation vor dem drohenden Untergang, welcher die Stärke Deutschlands beschwört und es wieder nach vorne bringen will…
Also da kommt mir nicht Trump, sondern eine ganz andere Figur in den Sinn.
Mir auch!!
mir auch o)
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Wenn „altlandrebell“ über dem Kommentar steht, lohnt sich das Lesen immer.
Hier möchte ich mal ermutigen: wo ich herkomme, heißt es, man solle jedenfalls den Kopf nicht hängen lassen, wenn man bis zum Hals in der Schei…e steckt. Will sagen (bzw. fragen), ob das trotzige ‚Dennoch‘ es nicht doch schaffen kann, ein Kind behütet, aufbauend, selbstwirksamkeitssteigernd und authentisch in diese Welt begleiten und so die faszinierend-positiven Aspekte des Menschseins und des ‚In-der-Welt-Seins‘ zu erleben möglich machen kann. Käme auf ein Bemühen an. Und: die auf der richtigen Seite müssen mehr werden;)
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Erwarte jetzt keinen Widerspruch von mir. Auch wenn mir deine Annahme, dass deutsche Kultur nicht existiert, arg reduziert erscheint. Wobei ich glaube, und ich denke, das wäre konsensfähig, dass es nur eine menschliche Kultur gibt, die aber sehr wohl nationale oder regionale Wurzeln hat.
Aber das ist zuletzt nebensächlich und ich weiß auch nicht, ob es überhaupt noch eine Relavanz hat. Eine junge in Leipzig aufgewachsen Kollegin, wusste nicht wer Bach war, kennt aber alle US-Serien.
Aber das ist eigentlich nicht das Thema. Was wir erleben, ist tatsächlich, und es ist eben keine krude Theorie verstrahlter Völkischer, dass transnationales Kapital, dessen Spielfeld der Planet ist, den Nationalstaat als hinderlich sieht. Bürokratie, Steuern, Umweltschutz, Gewerkschaften, Arbeitnehmerrechte, Verbraucherschutz und weiß der Teufel was noch. Auch Tradition und Religion können hinderlich sein.
Der Wunsch, das alles zu beseitigen und den Nationalstaat zu begrenzen und aufzuheben, ist objektiv begründet. Nur ist das eben auf gar keinen Fall eine emanzipatorische Aufhebung. Es ist die Etablierung eines technokratischen Totalitarismus. In dieser Situation erscheint der Nationalstaat als letzte Bastion. Schätze, mehr als eine Phantasie ist das auch nicht mehr. Und mit „Liebe“ hat das auch nichts zu tun. Aber es ist die Ahnung dessen was da kommt und was nicht zwingend begriffen werden kann. Der Widerspruch ist nicht aufzulösen. Jedenfalls nicht, wenn man glaubt, man könne eine gute Wahl zwischen Pest und Cholera treffen.
@1211
26. September 2024 um 10:05 Uhr
Sehr gut geschrieben!
Ja:
„Es ist die Etablierung eines technokratischen Totalitarismus. In dieser Situation erscheint der Nationalstaat als letzte Bastion.“
Bis auf eine klüger gewordene Sahra Wagenknecht können sich Linke aber bekanntlich nur außerordentlich schwer – wenn überhaupt – zu dieser für sie äußerst fremdartigen und auch geradezu abstoßenden Einsicht durchringen.
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Ich bin mir nicht sicher, ob sich deine Argumentation tatsächlich auf meinen Text bezieht. Den will nicht ich jetzt nicht nochmal schreiben oder versuchen, ihn verständlicher zu machen. Aber wenn ich schreibe, dass die Versuche des übernational agierenden Kapitals, die Fesseln des Nationalstaates aufzuheben, so überhaupt nicht emanzipatorisch sind, erschließt sich mir nicht, wie man das mit anarchistischen Vorstellungen vergleichen kann.
Das mit Bach ist auch nicht so knifflig, wirklich nicht. Dass ER, der übrigens in Eisenach geboren wurde, viele Kinder hatte, ist bekannt. Einige seiner Söhne wurden erfolgreiche Musiker, deren Werke gelegentlich noch heute gespielt und aufgenommen werden. Keiner hat die Bedeutung des Vaters erlangt. Leipzig, wo er als Thomaskantor tätig war, ist die bedeutenste Station seines Lebens gewesen. Wenn etwas nach dreihundert Jahren noch Bestand hat, dann ist es sicher, dass es außergewöhnlich ist. Es ist etwas, was nicht beliebig zu reproduzieren ist und die Wahrscheinlichkeit, dass etwas von dem, was zu unseren Lebzeiten an Musik publiziert wird, in dreihundert Jahren gespielt wird, halte ich nicht für groß. Und dann sind wir wieder bei der Kultur. Natürlich ist Bach Bestandteil einer deutschen Nationalkultur und doch weit mehr. Es ist universelle Weltkultur, die niemanden ausschließt, die für jeden, der es will, verfügbar ist. Auch für die woken Vollidioten, die sich das Konzept der „Kulturellen Aneignung“ phantasieren. Aber man darf hoffen, dass Bach auch die übersteht und auch meine Leipziger Kollegin, die den bedeutenden Menschen, der in ihrer Stadt lebte, nicht kannte, wird das nicht ändern.
@Altlandrebell
Berufsfreiheit gilt auch nicht für „Bürgergeldempfämger“ (HartzIV) möchte ich noch anfügen. Ansonsten Zustimmung
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Wie immer, sehr geehrter Altlandrebell, es ist für mich immer ein Genuss deine Beiträge (erst recht deine Artikel) zu lesen. Auch dein Beitrag oben, spricht mir ( kinderlos, mit Vorsatz, aus genau den von dir genannten Gründen) aus der Seele.
Ich kenne Deutschland seit nunmehr 25 Jahren nur noch von gelegentlichen Angelurlauben auf Rügen ( kann man seit 2024 auch vergessen, seit diese gekauften und indoktrinierten Vollidioten das LNG Terminal und diese irren Offshore Windparks gebaut haben, sucht sich der Lachs und die Meerforelle andere Plätze) und habe den Wegzug bis heute nicht bereut.
Beste Grüße!
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Warum sollte Pistorius auch für die CDU als Kanzler kandidieren? Verstehe die Aussage über die Beleibtheit nicht so ganz.
„Beleibtheit“ ist nicht parteigebunden, sondern wächst offenbar je nach Posten bzw. farblicher Ausrichtung überproportional.😉
Hat das außer mir jemand geschafft, sich diesen Friedrich Merz komplett anzuhören? Nachahmer seien gewarnt. Es wird ein Härtetest.
Überhaupt nichts außer inhaltsleerer Deutschtümelei. Beim Vermeiden von politischen Inhalten übertrifft er sogar Kamala Harris. Seine ganze Popularität kommt vom Kaputtschreiben der Ampel. Mehr ist da nicht.
Dabei ist nur allzu bekannt, wofür er steht: Bürgergeld weg, Mindestlohn weg, 49-Euro-Ticket weg, das gespsarte Geld in die Ukraine, nebst Taurussen. Das ganz große Halali auf die Energiewende. Jetzt kommt Fracking, CCS, Laufzeitverlängerung der Kohlekraftwerke, Glyphosat, Massentierhaltung und keinerlei Maßnahmen zum Artenschutz. Die Franzosen haben da in Flamanville ein Milliardengrab für Atomruinen, das brauchen wir unbedingt auch.
Irgendwer sollte das Idyll jetzt stören. Volksfront gegen Merz!!!
Sie sollten die Medikamente, die ihnen ihr Psychiater verschrieben hat, regelmässig nehmen!
Noch ist ja der grüne „führende Diener“ der Wallstreet-Magnaten an der Macht und fleißig beim Zerstören der deutschen Wirtschaft. Wie lange noch ist allerdings die Frage. Z.zt. zerlegt sich die grüne Pest ja selbst. Ob da noch genug übrig bleibt, mit dem der Habeck ins Bett zum Merz kriechen kann? Und „Volkfront“ gibt es nicht. Da der Kuchen des zu plündernten Volksvermögens dank Ampel immer kleiner wird, ist abzusehen, das sich verbissen um die Reste gerauft wird…
👍
Volksfront gegen Fotzenfritz? Du meinst, statt dessen Pistolero?
Merkste selber, oder?
vorgestern wurde der Herr zum Kandidaten gekürt – von w e m ? ? ? – und schon heute ist sein Brief in den Medien. Und seine Web -seite glänzt. Ja, seit wann haben seine Wasserträger denn daran schon gearbeitet ? Seit Januar ?
Oma sagte immer “ Vertraue keinen der keine Ohrläppchen hat“
Ich habe nicht oft auf Oma gehört, da aber schon o)))
Ob Merz, Scholz, Habeck, Weidel, Höcke oder Scherz ist vollkommen egal, das sollten wir erkennen.
Politicans
https://www.youtube.com/watch?v=qj78BmhMZO0
Liebes Overton-Magazin,
das EU-Parlament, die deutsche Bundesregierung und die sog. CDU-Opposition drehen weiter massiv an der Kriegsschraube und provozieren auf diese Weise den Verteidigungsfall.
In diesen Zeiten lässt sich Friedlich Merz zum designierten Kanzlerkandidaten der Union küren, wohlwissend, dass es im Verteidigungsfall keine Wahlen gibt.
Eine einzige Farce und wiederum auch ein gigantisches (mediales) Ablenkungsmanöver.
Hiervon handelt mein #Denkimpuls #5 auf meinem YouTube-Kanal @RAPeterSchindler.
Herzliche Grüße
Peter
https://youtu.be/q0yEQLR3zgA?si=jTwUQABHBbLyhFUJ
Der Merkelnachfolger heißt zwar Scholz, aber der ist in der flaschen Partei.
Ei was für eine Schreibfehler – soll natürlich falschen Partei heißen. Pardon!
Der echte parteiliche Nachfolger ist stattdessen Merz und alle hoffen, dass der März uns wieder vorwärts bringt. Nicht zu verwechslen mit dem Vormärz, das wäre dann eher April mit Scherz.
Aber wohin soll er vorwärts drängen in den tiefen Fußstapfen unserer einzigartigen Ex-Bundeskanzerlin. Zu ihrer Hinterlassenschaft zählen ja nicht nur die Migationskrise mit den weit offenen Grenzen für jederman, die Energiewende samt Stillegung der Atomkraftwerke, das gescheiterte Minsker Abkommen, für das uns die Ukrainer Kriegsmitverantwortung zusprechen, der EU schuldenhaftungsrelevante, teilweise gespendete Wiederaufbaufonds des Corona-Wiederaufbauprogramms …
Vielleicht sollte er da anknüpfen, wo die Bundeskanzlerein einen Rückschlag hinnehmen musste, wie bei der Abschaffung der Praxisgebühr. Die könnte er mit Leichtigkeit wieder herstellen.
Bei den sonstigen Hinterlassenschaften die er kürzlich bei der CDU-Geburtstagsparty für die Ex-Kanzlerin lobte, muss er sich wohl als CDU-Fehlerbehebungskanzler bewahrheiten – aber kann er das, was seine Partei beschlossen hat, so einfach ändern?
Ist die Partei, die das verbrochen hat die richtige, um genau diese Fehltritte ( oder netter: lapsūs) zu beseitigen – oder muss man diese Kette an kleinen Unfällen mit einem noch größeren einfach übertreffen, um sie vergesen zu machen?
Ach was! Der Wähler hat ohnehin ein kurzes Gedächtnis, was ja eindeutig die Umfragen belegen.
Also: Rette uns CDU aus unserer Not, sonst schießt uns demnächst der Russe noch tot.