
Was ist jüdisch an jüdischer Musik? Welche Rolle spielt das diasporische Dasein von Juden in der Geschichte bei der Beantwortung dieser Frage?
Das Thema Juden bzw. Judentum und Musik ist vorbelastet. Erörtert hat es zum ersten Mal (pseudo)theoretisch Richard Wagner im 19. Jahrhundert. Was er dabei zuwege brachte, war eines der bissigsten antisemitischen Schriften, die in der Frühzeit des modernen Judenhasses entstanden waren. So voller Vorurteile, klischiert und ressentimentgeladen indes Wagners Polemik war, muss herausgestellt werden, dass seiner Kritik ein historischer Wahrheitskern innewohnte. Denn der Topos „Judentum in der Musik“ war letztlich nicht von der Grundfrage zu lösen, die das Judentum selbst im 19. Jahrhundert umtrieb, namentlich die als „das jüdische Problem“ apostrophierte Frage nach der Stellung der Juden in der infolge der industriellen und der großen Französischen Revolution und unter dem Einfluss der europäischen Aufklärung im Westen sich hegemonial etablierenden bürgerlichen Gesellschaft.
Die aus den Ghettos und dem osteuropäischen Schtetl-Dasein sich emanzipierende Judenheit war bestrebt, sich an ihren Residenzgesellschaften zu assimilieren und sich in ihnen zu integrieren, eine Tendenz, die sich nicht nur auf das ökonomische, soziale und politische Leben der Juden auswirkte, sondern eben auch auf ihr geistiges und kulturelles. Und weil „die Rückkehr in die Geschichte“ vom Bedürfnis, Entbehrtes schnell und intensiv zu kompensieren, angetrieben war, vollzog sich sehr bald eine Dialektik des Emporkommens: Während die akkulturierten Juden sich immer präsenter und dominanter im künstlerischen und kulturellen Leben ihrer jeweiligen Gesellschaft hervortaten, war man antisemitisch bestrebt, ihnen ihr „Jüdisches“ vorzuhalten, mithin – besonders deutlich Wagner – ihnen eine genuine Schaffenskraft prinzipiell abzusprechen. Dass dies mit archaischen religiösen Vorgaben (etwa dem jüdischen Bildverbot) und historischen Ausgrenzungsbedingungen zusammenhing, ließ man außen vor: Was im Reproduktiven zwangsläufig anerkannt werden musste, stellte man im Poduktiven in Abrede. Hervorragende jüdische Geiger und Pianisten? Ja, ohne Zweifel. Nicht aber jüdische Maler oder Komponisten.
Und doch erhebt sich auch unter Ausblendung der antisemitischen Demagogie die Frage, was unter „jüdische Kultur“, unter „jüdische Literatur“, unter „jüdische“ Musik oder bildende Kunst zu verstehen ist. Eine konventionelle Definition geht davon aus, dass eine Kultur für jüdisch zu erachten sei, wenn sie von Juden gemacht ist. Entsprechend würden Mendelssohn, Heine, Marx, Freud, Einstein, Mahler und Modigliani der westlichen jüdischen Kultur des 19. Und 20. Jahrhunderts zugezählt werden. Eine solche Definition würde die Frage außer Acht lassen, ob der betreffende Künstler oder Intellektuelle sich selbst als Juden angesehen hat, oder ob ihm sein Judentum unter repressiven historischen Umständen gegen seinen eigenen Willen aufgezwungen worden ist.
Eine andere Definition von Kultur als jüdisch bietet sich an, wenn sie Juden, Judentum bzw. – allgemeiner – jüdische Materialien zum Gegenstand hat; eine solche Definition würde Einstein ausnehmen, aber auch Zweifel hinsichtlich der schieren Existenz einer jüdischen Dimension im Werk von Mendelssohn, Mahler oder Modigliani, und im Hinblick auf den sehr spezifischen Zugang zum jüdischen Motiv im künstlerischen bzw. philosophischen Werk von Heine, Marx und Freud aufkommen lassen; von selbst versteht sich dabei, dass eine solche Definition zwangsläufig nichtjüdische Künstler, die sich mit „jüdischen Materialien“ befasst haben, einschließen würde.
Eine andere Definition von Kultur als jüdisch ist gegeben, wenn sie durch etwas wesentlich Jüdisches gekennzeichnet ist, wie etwa die katholische Messe die christlich-religiöse Musiktradition der westlichen Neuzeit unverwechselbar charakterisiert. Hervorgehoben sei dabei, dass dies nicht nur die Heilige Schrift und das jüdische Gebetsbuch betrifft, sondern sich auf eine erkennbare jüdische Eigentümlichkeit bezieht, welche über die religiös-liturgischen Quellen hinausgeht.
Denkbar ist zudem eine Definition, die alle oder einige der hier aufgeführten Möglichkeiten miteinander verbindet. Und doch scheint es nahezu unmöglich zu sein, eine umfassend verbindliche Definition von „jüdischer Kultur“ anzubieten. Dies hat primär mit dem Verlauf der jüdischen Geschichte als einer Exilgeschichte zu tun, nicht minder aber auch damit, dass die Definition des Juden und des Judentums als einer homogen vereinheitlichenden Kollektivkategorie im Zeitalter beschleunigter Säkularisierung und zunehmender Desintegration des Nationalismus schon längst nicht mehr selbstevident ist. Wenn überhaupt, lässt sich eine kohäsiv wirkende jüdische Identität am ehesten übers Negative anzeigen – ein durch den ehemals religiös entfachten Verfolgungsdruck und den säkularen Antisemitismus der Moderne motivierten Zusammenhalt der Juden.
Wie sind vor solchem Hintergrund herausragende jüdische Vertreter der Avantgarde im 20. Jahrhundert, etwa Arnold Schönberg und Marc Chagall, einzuschätzen? Sie waren Juden in ihrem Selbstverständnis: Bei Marc Chagall wurde dies nie in Zweifel gezogen, beim zunehmend assimilierten Schönberg vollzog sich, ausgelöst durch die Naziverfolgung und das aufoktroyierte Exilleben, eine Rückkehr zum Judentum. Chagalls Werk ist von jüdischen Motiven, vor allem denen des osteuropäischen Schtetl-Judentums, beseelt und durchwirkt. Schönberg widmete ein herausragendes Werk dem Holocaust („Ein Überlebender aus Warschau“), und seine unvollendet gebliebene Oper „Moses und Aron“ befasst sich mit zwei zentralen Gestalten des Alten Testaments und einem fürs Judentum konstitutiven Schlüsselereignis.
Haben aber die von ihnen eigentümlich angewandten Ausdrucksmittel – etwa Chagalls bemerkenswerter Kolorismus und die Atonalität in der Musik Schönbergs – etwas mit ihrem Judentum zu tun? Wohl kaum. Hat vielleicht das schier Innovative ihres Werks, die epochale Revolutionierung ihres Mediums etwas Jüdisches? Auch kaum. Zwar waren Juden in sozialrevolutionären Bewegungen nicht zuletzt aus „jüdischem“ Interesse an der Veränderung der Gesellschaft sehr prominent beteiligt und vertreten; aber kann man ernsthaft behaupten, dass die Revolutionierung von Kunst und Musik einem jüdischen Impuls entstammte? Und gab es traditionell in der jüdischen Kultur etwas, das diesen Impuls vormalig indiziert hätte?
Nein, die Kunstavantgarde des 20. Jahrhunderts war ganz gewiss kein spezifisch „jüdisches“ Anliegen. Insofern Juden an ihr herausragend beteiligt waren, verdankte sich das gerade ihrer produktiv sich auswirkenden hybriden Situation als schöpferische Künstler: Strukturell erwies sich die Vermengung des in der jüdischen Lebenswelt Geformten mit der Ambition, sich im nichtjüdischen Kulturfeld zu betätigen (und vielleicht auch zu beweisen), als äußerst fruchtbar. Dies diasporisch Hybride machte gerade den jüdischen Aspekt ihrer Kunst aus. Es wird kein Zufall gewesen sein, dass es die Juden George Gershwin und Leonard Bernstein waren, die die kunstvolle Übersetzung des schwarzen Jazz ins Sinfonische vollbrachten, wie sich denn nicht von ungefähr Aron Copland als einer der bedeutendsten Vertreter der amerikanischen Musikmoderne erwies.
Vor einem ganz anderen kulturellen Problem sah sich die Judenheit der Moderne gestellt, als sie sich mit dem Zionismus der nationalen Lösung des „jüdischen Problems“ verschrieb. Im Gegensatz zu allen anderen Nationalstaatsbildungen in Europa war der Zionismus anfangs weder im Besitz eines Territoriums zur Errichtung eines Staates noch im Besitz einer soziologisch homogenen Kollektivität zur Besiedlung des Territorium; entsprechend war er auch nicht Sachwalter einer bestehenden nationalen Kultur. Denn gerade die Kultur der jüdisch-diasporischen Lebenswelten trachtete der Zionismus negierend zu überwinden: Das Diasporische galt ihm als verwerflich, als degeneriertes jüdisches Dasein. Man sah sich zu Beginn der zionistischen Bewegung also vor die Aufgabe gestellt, die „Erneuerung der Kultur des jüdischen Volkes“ zu vollziehen, was aber nichts anderes bedeutete, als sie erst eigentlich zu erschaffen. Das bezog sich nicht nur auf die Nationalsprache, welche auch erst umkämpft und, als die Wahl aufs Hebräische fiel, belebt und erneuert werden musste, sondern betraf letztlich alle Bereiche der Kultur. Es bestand zunächst weder eine zionistische Hoch- noch eine Volks- bzw. Populärkultur. Und so begann man sie zu schaffen.
Dass dabei die nach Palästina aus Europa eingewanderten Juden die Kultur ihres Landes mitbrachten, sollte sich entscheidend auf die Grundlegung der neuhebräischen Kultur auswirken, allen voran im musikalischen Bereich. Nicht von ungefähr ist das hebräische Liedgut der vorstaatlichen Ära dominant vom russischen Melos geprägt. Und da man mit der kulturellen Pionierarbeit auch einen nachgerade missionarischen Auftrag sah, setzten sich hochkarätige Komponisten und Musiker für eine qualitativ hochstehende Vertonung von (wie immer ideologisch eingefärbten) literarisch hochwertiger Lyrik ein. Gerade weil man nicht auf ein „Wunderhorn“ des Volkliedes basieren konnte (bzw. durfte), entstanden dabei meisterhafte Werke des hebräischen Gesangs – aus der zionistischen Not der Diaspora-Negation erwuchs die Tugend einer hochwertigen, letztlich präzedenzlosen Liedkultur, die erst nach der Staatsgründung durch kommerzielle Schlagerproduktion und ab den 1960er Jahren durch westlich geprägte Popsongs nach und nach abgelöst werden sollte.
Zweierlei wurde dabei bewusst oder auch nicht ganz bewusst vernachlässigt bzw. ausgegrenzt. Zum einen die musikalische Musikfolklore des diasporischen Judentums Osteuropas, mithin die im heutigen Deutschland so beliebte Klezmermusik. Über Jahrzehnte fristete sie in Israel ein separiertes Dasein in den (antizionistischen) Lebenswelten des orthodoxen Judentums bzw. späterhin im Liedgut der nationalreligiösen Siedlerbewegung, quasi als nationalistisches Veto gegen den westlich beeinflussten, säkularisierten Pop, der begann, die Radio- und Fernsehsender zu dominieren. Erst Ende der 1960er Jahre besann man sich wieder im liberal-säkularen Israel auf die chassidische Musikkultur. Neben vielen anderen Songwettbewerben etablierte sich sogar ein „Festival des chassidischen Gesangs“. Zum anderen aber dauerte es Jahrzehnte, ehe der sogenannte „orientalische Gesang“ seinen Eingang in die Sphäre der israelischen Songhegemonie finden konnte.
Bedingt durch die historische Reihenfolge der in (Eretz) Israel eingewanderten jüdischen Ethnien war der musikalische Konsens durch die Liedkultur der aus Europa gekommenen Juden bestimmt und geprägt. Nicht von ungefähr konnten sich viele israelische Intellektuelle orientalischer Abstammung in den 1980er Jahren über nichts mehr erbosen als über die, wie sie meinten, „von oben“ bzw. von aschkenasischen Inhabern offizieller Machtpositionen systematisch gesteuerte Unterdrückung des „orientalischen Gesangs“ und dessen offensichtlicher Ausschließung aus den Sendeprogrammen der Massenmedien. Noch in den späten 1990er Jahren stellte einer ihrer herausragenden Vertreter den „langen Weg“ zur Erlangung eines wahrhaftigen Friedens, der durch die israelische und palästinensische Arbeiter ausbeutenden Betriebe in Israels Kleinstädten und im Gazastreifen führe, auf die gleiche Ebene mit „dem langen Weg, der durch die Keller der Unterdrückung der orientalischen Kultur in den staatlichen und ‚privaten‘ Sendeanstalten führt“.
Wie man das Jüdische an jüdischen Komponisten von Kunstmusik feststellen soll, ist noch immer eine nicht leicht zu beantwortende Frage. Was sich in dieser Hinsicht in Israel gebildet hat, war ein in der prästaatlichen Ära mit Mitteln der europäischen Kompositionstradition verfolgte Bestrebung, eine genuine „israelische“ bzw. in den Mittelmeerraum zu integrierende Musik, ein Versuch, der aber letztlich scheiterte, solange er sich der außermusikalischen Ideologie verschrieb. Man kam über „Weimar in der Wüste“ nicht hinaus, wie man das Phänomen späterhin sloganhaft verdichtet nannte. Spielt der Topos „Juden in der Musik“ (außerhalb Israels) heute noch eine Rolle? Wenn man vom deutschen Klezmer-Fetischismus mal absieht, wohl keine allzu gravierende Rolle.




Der Text vergisst wohl eines, Juden in der Diaspora waren immer Minderheiten, die mit den anderen Bevölkerungsgruppen interagierten. So gesehen ist der jüdische Imperativ bei Mendelsohn oder Chopin zu vernachlässigen, ebenso bei den Chassiden, deren Musik ist Allgemein gesprochen Orientalisch geprägt, nicht genuin jüdisch.
Jüdische Kultur entstammt dem Querschnitt der Kulturen der Herkunftsländer.
Ausserdem ist wohl hinterfragen ob ein Heine oder Marx sich ihrer jüdischen Herkunft bewusst waren oder ob das für sie überhaupt eine Rolle gespielt hat. Daher ist das Gebabbel über die Bedeutung der Juden und ihrer Kultur, nur einem nationalistischen Imperativ geschuldet, etwas besonderes darzustellen was bei genauer Analyse sich als Wunschtraum herausstellte 😉
Heinrich Heine und Karl Marx waren sich ihrer jüdischen Herkunft sehr wohl noch bewußt. Inwieweit sie für sie eine Rolle spielte bzw. wie genau sie persönlich damit umgingen, bleibt dahingestellt. Ein wenig ärgerlich fand ich beim Betrachten des Kinofilms „Der junge Karl Marx“ 2017 die Tatsache, daß seine Trierer Jugend kaum Erwähnung fand. Hier hätte man sicher noch jüdische Wurzeln finden können.
Nein, schon sein Vater hat sich aus opportunistischen Gründen seiner jüdischen Herkunft entledigt und wurde Christ. Für Marx spielte das nie eine Rolle, eben weil das für den Sozialismus keine Rolle spielt.
Was meinen Sie denn mit „Gebabbel über jüdische Kultur “ – ich sehe in dem Text kein „Gebabbel über“, vermisse nur einen Aspekt, der mir nicht unwichtig zu sein scheint: Eigen-Verständnis versus Fremdzuschreibung. Kann ich durch folgende Erfahrung vielleicht veranschaulichen. Vor über 40 Jahren verbrachte ich ein Jahr in Barcelona, jobbend an diversen Sprach-
schulen. Eine der unter den Deutschlernern weit verbreitete Ansicht war, dass „die Deutschen“ vor allem Wurst essen, weiß oder rot, gebraten, und ich erntete ungläubiges Staunen, wenn ich sagte: sehr gelegentlich, also z.B. bei einem Volksfestbesuch, könnte es mir schon auch einfallen, eine Bratwurst zu essen, dass ich aber ansonsten nie eine äße. Ich würde auch nicht, wie im Lehrbuch dargestellt, den Tag mit Käse oder Wurstsemmel plus Ei beginnen, Mittagessen Punkt 12 Uhr sei mir unbekannt, stimmen würde, nach meiner Erfahrung, dass abends früher als in Spanien und meist kalt gegessen wurde. Bezug war damals meine Herkunftsfamilie., in der es eben so war. Ich selber habe in meinem Erwachsenenleben aber nie mittags warm gegessen, sondern immer erst abends, und meist später als in damaligen Lehrbüchern scheinbar typisch, so gegen 18 Uhr.
Mit Staunen nahm ich meinerseits zur Kenntnis, dass die Leute, die ich kennenlernte, meist keine Flamenco-Fans waren, wo das doch für mich „typisch spanisch“ war, dass sie in aller Regel im Alltag keine Paella aßen , dass Gaudí beileibe nicht der einzige Jugendstil-Architekt war, sondern nur der, der am bekanntesten wurde, usw. usf.
Also:
Was wir meinen von anderen zu wissen, ist von vielen Faktoren abhängig, u.a. von den Institutionen, die „Wissen“ verbreiten und deren Interessenlage bzw. der ihrer Auftrag- oder Geldgeber, wesentlich aber natürlich vom eigenen Bemühen, zu sehen, was ist. Und meist kommt heraus, so meine Erfahrung : die Welt ist bunt und vielfältig.
In der Stuttgarter Modigliani-Ausstellung fiel mir ein Bild besonders auf. eine junge Frau mit dunklem Haar , Titel „Die Jüdin“. Ich wunderte mich über den verallgemeinernden Titel, ohne Namenszusatz, „Die jJüdin Esther“ z.B, als sei die Dargestellte als typische Stellvertreterin von zu nehmen, überlegte. ist irgendetwas an dieser jungen Frau, das irgendwie als „typisch“ jüdisch gesehen werden könnte? Kleidung, Frisur, Schmuck, Gesichtszüge etwa? Konnte absolut nichts entdecken. Fragte laut eine andere Besucherin. Die reagierte mit „Pscht!, darüber spricht man nicht.“
Mit einem nachhaltigen „Hä?!“- Gefühl drehte ich ab, geschockt vom bedenklichen Zustand bildungsbürgerlicher Geisteshaltung
Und weiß es nicht, würde mich aber freuen, wenn Modigliani genau darauf abgezielt hätte: nichts Sichtbares macht diese Frau zur Jüdin und sie ist eine.
Würde man sich mit der Frau zum Essen verabreden, dann wär vielleicht eine Bratwurst nicht drin. Na und.
Es gibt so viel anderes, was gut schmeckt.
Das ist Grundproblem: Das Judentum wird als „Volk“ verstanden. Mißverstanden, muß man sagen. Denn selbst wenn es das vor 2000 Jahren mal war, ein Volk mit einer eigenen Religion, so hat es sich seitdem durch das überwiegend selbstgewählte „Exil“ (die „Vertreibung aus dem Heiligen Land durch die Römer gab es defacto nicht) nicht als Volk entwickelt, sondern reinweg als Religionsgemeinschaft. Die allein war das Bindeglied zwischen den hunderten jüdischen Gruppen und Gemeinden, die schon seit vorrömischen Zeiten über ganz Europa verstreut waren.
Ab Anfang und nach dem Holocaust vor allem ab der Mitte des 20. Jahrhunderts siedelten dann Millionen dieser „Exiljuden“ nach Palästina um. Menschen, die keine gemeinsame nationale/völkische Identität hatten. Ihr einziges Bindeglied war und ist bis heute das Judentum als Religion. Ein Gottesstaat mit einem „auserwählten Volk von Gottes Gnaden“, dem das Land laut Tora (Bibel Altes Testament) gehöre.
Und das ist ein Problem.
Siebenschläfer 2026
Fürth/Odenwald
30 Grad Celsius um 8 Uhr morgens.
Da kommt heute wohl nochmal etwas auf uns zu.
Wie wird das Wetter heute in F�rth (Odenwald)? Die aktuelle Vorhersage f�r das Wetter heute in F�rth (Odenwald) mit allen relevanten Wetterparametern wie Wetterzustand, Temperatur, Regenmenge, Windst�rke, Astrodaten u.v.a.m.
F�rth (Odenwald) Wetter Aktuell
Datum 27.06.2026
Samstag
Wetter-Agrarwetter
Uhrzeit 08.00 Uhr
Wetter-Agrarwetter
Temperatur 28,9 °C
Wetter-Agrarwetter
Luftdruck 1017 hPa
27.06.2026
Samstag Prognose
max. Temperatur 39 °C
min. Temperatur 21 °C
der darauf folgenden Nacht 22 °C
Niederschlagsrisiko tags�ber 5 %
Niederschlagsrisiko nachts 5 %
Niederschlagsstunden 1 h
Bodenfrost nein
Verdunstung mäßig
Taubildung keine
rel. Feuchte des Tages 26 %
rel. Feuchte der Nacht 54 %
rel. Sonnenscheindauer 75 %
UV-Index 8
Globalstrahlung 7,6 kWh/qm
Fürth (Odenwald) Wetter Aktuell
Datum 27.06.2026
Samstag
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27.06.2026
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Niederschlagsrisiko tagsüber 5 %
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Bodenfrost nein
Verdunstung mäßig
Taubildung keine
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rel. Feuchte der Nacht 54 %
rel. Sonnenscheindauer 75 %
UV-Index 8
Globalstrahlung 7,6 kWh/qm
Und wenn es nicht regnet wird es trocken bleiben. Zudem ist am Abend mit zunehmender
Dunkelheit zu rechnen. Dann noch ein kurzer Badetip: Wenn Sie ins Wasser gehen, sollten
Sie bei einer Wassertiefe die die Brustwarzen benetzt, langsam mit Schwimmbewegungen
beginnen.
Das brachte man früher so auf den Punkt: Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.
So um 2007 prophezeite uns ein, nennen wir ihn Künstler mit grünem Hintergrund, dass D in 5 Jahren, also 2012, 5m unter Wasser stehen würde.
Wie hoch ist der Wasserstand aktuell?
Da helfen auch keine Schwimmbewegungen mehr, so man(n)/frau/sons. die korrekte Abfolge überhaupt erlernte!
@Otto0815
Lt. Statistik waren die heißesten Orte jemals u.a.:
USA Death Valley/10.7.1913 56,7°
Kebili Tunesien/7.7.1931 55,0°
Wadi Halfa Sudan/1967 53,0°
die höchste, jemals gemessene Temp. in D:
Duisburg-Baerl, Tönisvorst/25.7.2019 41,2°
Hier wird’s im Sommer auch recht warm, aber im Winter arg frisch.
Gut, wenn man auf Rohstoffe zum Heizen zurück greifen kann:
Oymjakon/bis -67,7°
Verkhoyansk/bis -67,8° (Sommer über 30°)
Was kommt auf uns zu?
Ich habe mal 1 Jahr in Saudi Arabien gearbeitet dagegen ist es hier noch kühl wie im Mai 🙂😇
Außerdem kann man sich die Sauna sparen und das Geld zurücklegen.
Kaum ist es mal 3 Tage warm jammern schon wieder alle Der nächste Winter kommt noch früh genug und ohne Öl und Gas wird es ganz schön ungemütlich
Nur …… machen das Wetter an einem einzigen Tag fest….
Vor allem, was hat das jetzt mit dem Artikel zu tun?
Ein schönes jiddisches Lied gibts hier:
Oy, Ir Narishe Tsionistn – Oh, You Foolish Little Zionists (Yiddish Anti-Zionist Song)
https://www.youtube.com/watch?v=tQMRwk8WDd4
Nu ja, die etwas moderneren, die man ja kennt, wurden hier nicht erwähnt. Sagen wir Leonhard Cohen:
https://www.youtube.com/watch?v=W0rZ2CPCYBQ
oder Bob Dylan:
https://www.youtube.com/watch?v=TxzENmD0UIE
Nun kenne ich mich bei Musik nicht so aus. Wohl aber bei Naturwissenschaften. Da fällt nun wirklich der umwerfemde Anteil der jüdischen Preisträger auf. 0,2 Prozent der Menschheit kriegen 22 Prozent der Nobelpreise. Das ist umwerfend. Ist das einer der Gründe für den Antisemitismus? Der Nazi hasst die Intelligenz, denn er selbst hat keine. Leuchtet mir ein.
Genaueres bei Grok:
Ja, die Zahl stimmt ungefähr. Laut zuverlässigen Quellen wie Wikipedia und JINFO.org haben jüdische Menschen (einschließlich Personen mit mindestens einem jüdischen Elternteil) bis 2025 etwa 22 % aller Nobelpreise (inklusive Wirtschaftsnobelpreis) erhalten.
en.wikipedia.org
Aktuelle Zahlen (Stand ca. 2025, ca. 965 individuelle Preisträger):Gesamt: Mindestens 220 jüdische Gewinner → 22 %.
Physik: 56 (ca. 24 %)
Physiologie/Medizin: 61 (ca. 26 %)
Chemie: 37 (ca. 19 %)
Wirtschaft: 40 (ca. 40 %)
Literatur: 17 (ca. 14 %)
Frieden: 9 (ca. 8 %)
en.wikipedia.org
Ältere Schätzungen (bis 2020) lagen bei 22,4 % (208 von 930), neuere bei bis zu 23–25 % je nach genauer Zählung.
aei.org
Zum Vergleich:Juden machen weltweit nur etwa 0,2 % der Bevölkerung aus (ca. 15–16 Millionen Menschen). Das bedeutet eine Überrepräsentation um den Faktor 110. In den USA (wo viele Preise hingehen) sind es ca. 2 % der Bevölkerung, aber ein deutlich höherer Anteil der Gewinner.
jinfo.org
Diese Zahlen basieren auf biografischen Recherchen und werden von seriösen Quellen wie der Wikipedia-Liste jüdischer Nobelpreisträger oder Analysen von JINFO.org zusammengefasst. Es gibt leichte Schwankungen je nach Definition (religiös, ethnisch, halbjüdisch), aber die Größenordnung von rund 20–25 % ist seit Jahrzehnten konsistent bestätigt.Das Phänomen wird oft mit kulturellen Faktoren erklärt: starke Betonung von Bildung, intellektueller Neugier und wissenschaftlichem Denken in jüdischen Traditionen, hohe Urbanisierung und Konzentration in akademischen Berufen. Es ist ein beeindruckendes Beispiel für kulturelle und historische Einflüsse auf Leistung – kein Zufall, sondern Ergebnis langfristiger gesellschaftlicher Dynamiken.
Kann es nach der zionistischen Gründung der Kolonie Israel in Palästina und dem Genozid in Gaza und einer Vielfalt an anderen begangenen Verbrechen noch jüdische Musik oder gar Kultur geben!?
Arthur_C
Die jüdischen Preisträger werden vermutlich bald von den gloreichen Ukrainern überholt, der ESC 202? gab schon mal eine Vorahnung
Bob Dylan Performs “Hava Nagila”
https://m.youtube.com/watch?v=HBFOQ-ql7yY&pp=ygUTQm9iIER5bGFuIGluIElzcmFlbA%3D%3D