IWF zum Iran-Krieg: „Denken Sie das Undenkbare“

Bild: Tim Reckmann/ccnull.de/CC BY-2.0

Der Iran-Krieg hat bei längerer Dauer fatale wirtschaftliche Folgen, meint die Chefin des Internationale Währungsfonds (IWF). Darauf sollten sich die politischen Entscheidungsträger vorbereiten. Dass die Energiepreise angesichts der Sperrung der Straße von Hormus schon explodiert sind, wird allen voran für das Rezessionsland Deutschland schlimm, wo die Lage auch ohne den Überfall Israels und der USA schon als „wirklich dramatisch“ beurteilt wird.

Nur die Hoffnung auf die wachsweichen Worte von Donald Trump haben für etwas Entspannung an der Ölpreis-Front und zunächst auch wieder für steigende Börsenkurse gesorgt, die zuvor in die Knie gegangen waren. Doch es herrscht das Prinzip Hoffnung nach den Aussagen von Trump vor, der den lieben langen Tag so alles Mögliche erzählt. Vor allem seine Worte sorgten aber am Montag dafür, dass der auf fast 120 US-Dollar explodierte Ölpreis pro Barrel wieder deutlich nachgegeben hat. Der US-Sender CBS News hatte Trump mit den Worten zitiert: „Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet.“ Er fügte an: „Wir sind dem Zeitplan weit voraus.“

Angesichts dieser Meldung ging der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent wieder auf knapp 90 Dollar zurück. Aber auch das bedeutet, dass das Fass nun 43 Prozent teurer ist als vor einem Jahr und sogar 60 Prozent teurer als vor drei Monaten. Bei Gas sieht es sogar noch schlechter aus, die Preise haben sich seit Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffs sogar in etwa verdoppelt und haben damit die stärksten Anstiege seit Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine vor vier Jahren verzeichnet.

Kritischere Beobachter wie die britische BBC wiesen auch auf die „gemischten Signale“ und die „widersprüchlichen Aussagen“ von Trump hin. Denn nachgefragt, ob seine oben zitierten Worte bedeuten würden, dass der Krieg bald zu Ende sein würde, erklärte er: „Ich weiß es nicht, das hängt davon ab. Die Entscheidung darüber liegt allein bei mir, bei niemand anderem.“ Auffällig war auch, dass er plötzlich nicht mehr von einer Kapitulation des Iran gesprochen hat. Kurz zuvor hatte er auf seiner Plattform Truth Social noch erklärt: „Es wird kein Abkommen mit dem Iran geben, außer einer BEDINGUNGSLOSEN KAPITULATION!“ Nach der Auswahl „eines GROSSARTIGEN und AKZEPTABLEN Führers“ werde man „daran arbeiten, den Iran vom Rand der Zerstörung zurückzuholen und ihn wirtschaftlich größer, besser und stärker als je zuvor zu machen“.

Das ist wohl schon wieder Schnee von gestern. Das konservative Wall Street Journal (WSJ) hat schon getitelt, dass man in Washington schon nach einem „Ausstiegsplan“ suche. Dazu würden Berater Trump schon hinter verschlossenen Türen angesichts steigender Ölpreise drängen, die auch innenpolitische Gegenreaktionen befürchten. Schließlich hatte er seiner Maga-Bewegung stets genau das Gegenteil von dem versprochen, was er nun auch im Iran tut – und es stehen alsbald Wahlen an. Nach Angaben des WSJ solle er nun öffentlich erklären, dass man die militärischen Ziele schon weitgehend erreicht habe.

Dass der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu Trumps neuem Schwenk klar widerspricht, ist auch ein Indiz dafür, dass Trump wohl nach einem Ausweg sucht. Für Netanjahu, gegen den der Internationale Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schon vor fast eineinhalb Jahren einen Haftbefehl ausgestellt hat, ist man „noch nicht fertig“ im Iran. Er gibt als Ziel der massiven Bombardierungen an, „das iranische Volk dazu zu bringen, das Joch der Tyrannei abzuwerfen“.

IWF warnt vor neuen Schocks

Bei Trump und vor allem bei seinen Beratern dürfte auch eine Rolle gespielt haben, dass die IWF-Chefin vor extremen Szenarien und fatalen wirtschaftlichen Folgen dieses Feldzugs warnt. Dabei wird den USA über die hohen Energiepreise derzeit sogar noch mehr Geld in die Kassen gespült. Hatte der größte Gasproduzent weltweit schon Russland teilweise über Sanktionen vom Markt gedrängt, ist über den Krieg ein weiterer Konkurrent mit Katar weitgehend ausgeschaltet. Es wird geschätzt, dass die dort ausfallende Produktion aus den USA (zu ohnehin deutlich höheren Preisen) übernommen wird. Die US-Produzenten könnten wöchentlich nun eine Milliarde Dollar zusätzlich einnehmen. Aber natürlich heizen die hohen Energiepreise auch die Inflation in den USA weiter an und damit die Widersprüche, denn die wollte Trump schließlich auch senken.

Für die Weltwirtschaft zeichnet die IWF-Chefin Kristalina Georgiewa auf einem Symposium in Tokio angesichts des Iran-Kriegs ein finsteres Bild und sie fand dafür auch eine deutliche Sprache. Wenn der Krieg nicht bald ein Ende finde, „dann können Sie sicher sein, dass es nicht lange dauern wird, bis ein neuer Schock kommt“. Sie führt die Sperrung der Straße von Hormus als Beispiel an. Durch wird „etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung“ des Flüssiggases (LNG) normalerweise transportiert. Für Asien sei es sogar die Hälfte der Ölimporte, die derzeit blockiert sind.

Sollte der „Konflikt“ länger anhalten, gibt sie „allen politischen Entscheidungsträger in diesem neuen globalen Umfeld“ einen Ratschlag: „Denken Sie an das Undenkbare und bereiten Sie sich darauf vor.“ Nach einer Faustregel bedeute jeder Anstieg der Ölpreise um zehn Prozent einen Anstieg der globalen Gesamtinflation um 40 Basispunkte und das bedeute einen Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung um 0,1 bis 0,2 Prozent, führt Georgiewa aus. Bleibt der Ölpreis also in etwa auf dem Niveau vom Dienstag, dann dürfen wir mindestens von einer Verdoppelung der Inflation ausgehen, die derzeit im Euroraum bei knapp zwei Prozent liegt.

Schlingerkurs des Bundeskanzlers

Vom Wachstum in der EU, das nach Angaben von Eurostat im vergangenen Jahr 1,5 Prozent betragen hat, bliebe dann kaum noch etwas übrig. Deutschland, dass gerade mit einem schuldenfinanzierten Miniwachstum von 0,2 Prozent aus der jahrelangen Rezession gekauft wurde, würde wieder tief darin versinken. Schon im vergangenen Juni titelte Overton: „Sprengt die Eskalation im Nahen Osten die prognostizierte Erholung der deutschen Wirtschaft?“  Das steht nun auf der Tagesordnung.

Für Deutschland wird es bei einem längeren Krieg besonders heftig kommen, da die Lage längst verfahren ist. Die teure Energieabhängigkeit von den USA, spielt dabei auch eine wichtige Rolle, da das US-Gas deutlich teurer als das Gas aus Russland oder Katar ist. Deutschland hat sich zudem extrem vom verflüssigten Erdgases (LNG) aus den USA abhängig gemacht. Die Importe haben 2025 sogar 96 Prozent der gesamten deutschen LNG-Importe ausgemacht. „Deutsche LNG-Importe aus den USA steigen in Trumps erstem Amtsjahr 2025 mit rund 101 Terawattstunden um mehr als 60 Prozent auf neuen Höchstwert“, ermittelte die Deutsche Umwelthilfe und verweist auf die fatale Abhängigkeit von einem „zunehmend unberechenbaren Partner USA“.

Dass der Krieg im Iran fatale Auswirkungen auf Deutschland haben wird, umso länger er dauert, umso schlimmer kommt es, diese Botschaft ist offenbar nun auch bis zum Bundeskanzler durchgesickert. Auf seinem Schlingerkurs sendet aber auch Friedrich Merz widersprüchliche Signale aus. Nun erklärt er: „Ein endloser Krieg ist nicht in unserem Interesse.“ Man arbeite deshalb „mit unseren Partnern daran, eine gemeinsame Perspektive zu einer Beendigung der Kampfhandlungen zu formulieren und zu ihrer Umsetzung beizutragen“.

Bei seinem peinlichen Auftritt beim Treffen mit Donald Trump hatte Merz noch vor einer Woche seine Übereinstimmung mit den USA in der Iran-Politik betont und ein ganz anderes Ziel formuliert: „Wir sind uns einig, dass dieses schreckliche Regime in Teheran gestürzt werden muss.“ Davon ist er offenbar abgerückt und erklärt nun: „Wir möchten kein syrisches Szenario erleben“, wobei er auch neue mögliche massive Flüchtlingsbewegungen vor Augen hat.

So warnt er nun vor einem Szenario, wie nach völkerrechtswidrigen Kriegen gegen den Irak oder Libyen, die er natürlich nicht so benennt. Doch nun ist er besorgt, „dass es offensichtlich keinen gemeinsamen Plan gibt, wie dieser Krieg schnell zu einem überzeugenden Ende gebracht werden kann“. Hätte er Trump vor einer Woche auf den Zahn gefühlt, statt ihm willfährig beizupflichten, hätte er sich diese neue Peinlichkeit ersparen können. Er hätte damit auch nicht EU-Partner Spanien brüskiert, der genau vor den Konsequenzen gewarnt und sich gegen den „völkerrechtswidrigen“ Krieg ausgesprochen hatte.

„Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung“

Wegen der Untätigkeit der Bundesregierung wird in Deutschland längst ganz besonders über die Tankstellen die Inflation angeheizt und die für die Konjunktur so wichtige Binnennachfrage deutlich weiter geschwächt. Die Kaufkraft ist durch die Inflation zwischen 2020 und 2025 ohnehin schon deutlich gesunken. Lag die Inflation in dieser Zeit bei 21,8 Prozent, erhöhten sich die Einkommen im gleichen Zeitraum nur um gut 11 Prozent. Das ist ein Grund für die lange Rezessionsphase in Deutschland. Es ist klar, wie auch der IWF angeführt hatte, dass steigende Energiepreise wieder kurz und mittelfristig auch auf alle Waren und Dienstleistungen durchschlagen. Das heizt die Inflation wieder an und zieht weiter Kaufkraft ab.

An Tankstellen ist das schon deutlich zu beobachten. Obwohl das Öl für den Treibstoff, der derzeit dort verkauft wird, vor Ausbruch des Kriegs billig gekauft wurde, sind die Preise dort längst explodiert. Der ADAC spricht von „extremen Spritpreisen in Deutschland“ und führt weiter aus: „Obwohl der Ölpreis aktuell nachgibt, klettern Benzinpreis und Dieselpreis weiter nach oben.“ Am Montag habe Superbenzin der Sorte E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt am Montag bei 2,028 Euro pro Liter und Diesel durchschnittlich 2,171 Euro je Liter gelegen. „Die morgendlichen Preise des Dienstags, 10. März, lassen auch keinen Abwärtstrend erkennen: Die Preisspitze um 7.15 Uhr (in Euro je Liter): Super E10: 2,095 Euro und Diesel 2,237 Euro“. Das ist also ein weiterer Anstieg, obwohl der Ölpreis am Montag stark zurückgegangen ist. Und dem Treiben in Richtung einer erneuten „Gierflation“ schaut die Bundesregierung tatenlos zu.

Dabei war die Lage in der deutschen Wirtschaft auch vor einem neuen Energiepreisschock schon schlecht. Am Dienstag gab das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Beispiel miese Zahlen für die Exportnation vor Kriegsbeginn bekannt: „Im Januar 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt um 2,3 % und die Importe um 5,9 % gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 nahmen die Exporte um 0,6 % zu und die Importe um 4,0 % ab.“ Am Vortag gab es eine weitere, noch dramatischere Hiobsbotschaft für die Zukunft. „Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 saison- und kalenderbereinigt um 11,1 % gesunken.“

Man kann das weiter fortsetzen. „Produktion im Januar 2026: -0,5 % zum Vormonat“, titelt Destatis und in der Produktion in den energieintensiven Industriezweigen fiel das Minus sogar bei deutlich niedrigeren Energiepreisen mit 0,8 % gegenüber dem Vormonat noch schlechter aus. Und auch die Erwerbstätigkeit geht inzwischen mehr und mehr zurück. Im Januar ging die Zahl der Erwerbstätigen „saisonbereinigt erneut gegenüber dem Vormonat zurück“ und das war schon von „Mai bis Dezember 2025“ durchschnittlich um 12 000 Personen der Fall.

Inzwischen warnt der Arbeitgeberverband Gesamtmetall angesichts dieser Situation vor einem Stellenverlust im Umfang von 150.000. „Die Lage ist wirklich dramatisch“, erklärt der Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. Man habe seit 2018 schon 270.000 Arbeits­plätze verloren. „Wir sind mitten in einer Dein­dus­tri­a­li­sie­rung und die Aussichten sind sehr düster“, fügte er an.  Er führt dafür unter anderem auch „zu hohe Ener­gie­kosten“ an, die nun noch weiter steigen werden.

Ralf Streck

Der Journalist und Übersetzer Ralf Streck wurde 1964 in Flörsheim am Main geboren. Er studierte Politikwissenschaft und Turkologie an der Universität in Frankfurt. Seine journalistische Laufbahn begann bei Radio Dreyeckland in Freiburg, wo er eine Fortbildung zum Fachjournalist für Umweltwirtschaft absolvierte. Er lebt seit mehr als 20 Jahren im Baskenland, ist spezialisiert auf linke Unabhängigkeitsbewegungen und berichtet für diverse Medien in Europa vor allem von der Iberischen Halbinsel.
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78 Kommentare

  1. 11.03.2026 #Iran #IranWar #AbbасAraghchi
    Iran’s Foreign Minister Abbas Araghchi sat down with NBC Nightly News anchor Tom Llamas from inside a bombed Tehran and delivered one of the most chilling lines of this entire conflict. Asked if Iran feared a U.S. ground invasion, he didn’t hesitate: „No. We are waiting for them.“ Meanwhile, former U.S. Marine Corps intelligence officer and UN weapons inspector Scott Ritter is calling what’s unfolding in the Middle East a full strategic failure — and when you look at the numbers, it’s hard to disagree.
    In this video, we break down exactly what happened in Geneva just 48 hours before Operation Epic Fury launched, why Araghchi says America negotiated in bad faith, what Ritter’s battlefield assessment reveals about empty targets and depleted interceptor stockpiles, and what the closure of the Strait of Hormuz — through which 20 million barrels of oil pass every single day — means for your wallet right now.
    This isn’t cable news spin. This is the full picture, sourced and straight.
    https://www.youtube.com/watch?v=VZ3kFZg3cQQ

  2. „Ich weiß es nicht, das hängt davon ab. Die Entscheidung darüber liegt allein bei mir, bei niemand anderem.“

    Ganz ehrlich, normale Menschen versuchen mit ihren Sätzen die Realität zu beschreiben und zu teilen. Donald Trump aber beschreibt nicht die Realität der Welt, sondern das aktuelle Abbild davon in seinem Kopf. Und je nach Tagesform und Uhrzeit sieht dieses Bild mal so und mal so aus. Morgens erzählt er dies und am Abend das Gegenteil.

    Wenn man wissen will, was passieren wird, kann man das Gerede dieses kranken Menschen getrost ignorieren.

    1. „Ganz ehrlich, normale Menschen versuchen mit ihren Sätzen die Realität zu beschreiben und zu teilen. Donald Trump aber beschreibt nicht die Realität der Welt, sondern das aktuelle Abbild davon in seinem Kopf.“

      Da ist Trump nicht allein.
      In Deutschland sind die Grünen genauso realitätsverleugnend mit ihrer Pipi Langstrumpf Politik.
      Unterschied: Trump kann ganze Regionen der Welt ruinieren.
      Unsere Grünen nur Deutschland. Das ist mir aber bereits zuviel.

    2. Er weiß es wirklich nicht.
      Sls Fingerpuppe von Bibi und christlichen Uionisten in den USA mag er evtl. eine Entscheidung verkünden dürfen. Mehr aber wohl nicht

  3. Ich schätze die Beiträge von Herrn Streck durchaus, aber:
    Nur Vergleiche mit dem Vorjahresmonat sind seriös, nicht solche mit dem Vormonat.

    1. …wenn das nur die einzigen „unzulänglichkeiten“ bei Streck wären… Aber es ist – wie immer bei ihm – wesentlich schlimmer. Da ist das andauernde gefasel von „Inflation“ – wobei es sich um einen preisschock handelt. Also eine schockartige preisveränderung bei gas und öl, aber eben nicht um „Inflation“. Derartige bemerkenswerte unterschiede kümmern Herrn Streck aber nicht. Und auch nicht sein gefasel über die preise an den tankstellen. Wobei er offenbar weismachen will, dass die pächter die grossen abkassierer sind. Dafür verantwortlich sind jedoch die oligopolistischen anbieterstrukturen im transport- und raffineriebereich. Die oligopolisten diktieren den preis an der tankstelle, nicht die pächter, deren marge liegt nach wie vor bei 2 bis 3 cent/i.

      1. In der Sache haben Sie zweifellos Recht, dennoch denke ich, dass Sie mit Herrn Streck da zu scharf in’s Gericht gehen, wenn Sie von ihm als Nicht-Volkswirtschaftler erwarten, sattelfest mit den feinen Unterschieden von Geldentwertung und Preisschock umzugehen.

        1. Der Unterschied ist auch den einfachen Leuten ziemlich egal, denen Kaufkraft geraubt wird und die hat Streck zum Glück im Blick und nicht die VWLer

    2. Aber bietet doch beides. Verstehe ich jetzt nicht.
      Im Januar 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt um 2,3 % und die Importe um 5,9 % gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 nahmen die Exporte um 0,6 % zu und die Importe um 4,0 % ab

  4. Die meisten Mitforenten hier haben eben dieses Szenario schon lange vorher gesehen und hier gesagt.
    Mit Beginn der Abkoppelung von der russischen Energie reichten tatsächlich der gesunde Menschenverstand aus, dies zu prognostizieren.
    Und jetzt erst scheint die Regierung mit Oberkaspar Merz an der Spitze etwas zu merken. Das nenne ich mal Voraussicht und Kompetenz. Wie Merz und die CDU jemals in den Ruf kamen, wirtschaftlich kompetent zu sein, entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn man sich den Minister Klingelbeil ansieht und dem inkompetenten Stuss, den dieser verbreitet, zuhört, stelle ich mal die These auf, das ein großer Teil der Forenten hier dessen Job bedeutend besser machen würden!

    1. @Wallenstein
      Was die Energie betrifft schwärmt vdL gerade von Mini-Atomkraftwerken die jedoch gerade erst in der Erprobung sind.
      Die sollen 225000 Haushalte versorgen können.
      Selbst wenn man unterstellen würde sie würden gebaut ergeben sich Fragen :
      -wieviele werden benötigt?
      -bis wann sollen sie fertiggestellt sein?
      -woher kommt das Uran?
      -wie soll der Müll entsorgt werden?
      Bisher sollten in DE 16 neue Gaskraftwerke bis 2030 gebaut werden und nach wenigen Jahren die Stilllegung erfolgen.
      Die sind doch alle nicht mehr zurechnungfähig

      1. und das erforderliche Kühlwasser kommt direkt aus der Sorpetalsperre.
        Beim Thema Klima geht es gar nicht primär um CO2, sondern um Wärme und die kommt nicht nur von den Milliarden 37 Grad heißen Menschenmassen, sondern auch vom kühlenden Warmwasser aus Kernkraftwerken.

    2. „Mit Beginn der Abkoppelung von der russischen Energie reichten tatsächlich der gesunde Menschenverstand aus, dies zu prognostizieren.“

      Jo, schon klar. Fragt sich nur, welche Abkoppelung. Denn inwieweit die tatsächlich stattgefunden hat ist ja wohl noch nicht endgültig geklärt. Jeder hat schon davon gehört, dass russische Energie verteuert über Indien eingekauft wird und das ist auch nur ein Beispiel. Folgt man RT DEUTSCH dann hat jetzt Europa praktisch die gesamte, in Yamal produzierte Gasmenge aufgekauft.

      „Einerseits „kämpft“ man gegen russischen Treibstoff und kapert Tanker, andererseits kauft man das gesamte im Norden Russlands produzierte LNG auf: Die EU-Strategie gleicht zunehmend einer multiplen Persönlichkeit. Die Nahostkrise verschärft diese Situation noch.“

      https://freedert.online/europa/272792-eu-kauft-gesamten-bei-yamal/

      Und ab dem nächsten Jahr soll ja endgültig und zu 100 % Schluss sein mit Energie aus Russland. Hahaha. Und Putin sagt: „Warum warten bis nächstes Jahr? Machen wir doch gleich Schluss. “ In Asien gibt es sowieso genug ernsthafte und zuverlässige Kunden.

  5. Das kann vermutlich nach Meinung des Cheffe von JungHeinrich wohl nur durch eine 140 Stundenwoche wie sie in China praktiziert wird behoben werden.
    Die Deutschen sind halt zu faul und wollen immer weniger arbeiten, so ja auch Merz
    Sarkasmus aus!

    1. Die reele Arbeitszeit in China beträgt zwischen 48 und 49 Stunden pro Woche, bei gesetzlicher 40-Stunden-Woche, und damit entspricht die reele Arbeitszeit in China genau der Anzahl der Wochenstunden, die ich im Osten bei einem Westbetrieb über Jahre hinweg zu leisten hatte. Der ungeschriebene Standard war 50 Wochenstunden, Wegezeiten kamen dazu. 10 Überstunden pro Monat wurden als unbezahlte Leistung verlangt, darüber wurde bezahlt, abfeiern ging nicht. Ich wohne nicht mehr in der Gegend, aber die letzten Jahre dort und aktuelle Besuche zeigen, dass diese Mehrarbeit der Gegend keinerlei Pluspunkte verschafft hat, eher das Gegenteil ist der Fall, z.B. ist die Gastronomie am Boden.

    2. Das erinnert doch fatal an Auschwitz, wo die Nazis den dort ansässigen Konzernen wie IG-Farben die im Vernichtungslager eingekerkerten Menschen bei geringster Ernährung solange zum Ausbeuten zur Verfügung gestellt haben, bis sie zusammengebrochen sind und danach den Gaskammertod sterben mußten. Ist es wieder soweit?

      Der IG-Farben Chef, der 1948 eine lächerliche Strafe von 7 Jahren erhielt, hielt sich für unschuldig. Sein Sarkasmus spricht Bände:

      Ter Meer hatte den Aufbau des IG-Farben-Werks in Auschwitz mitverantwortet, bei dem etwa 30.000 Menschen ums Leben gekommen waren. Seine Verteidigung? Den Zwangsarbeitern sei kein besonderes Leid zugefügt worden, „da man sie ohnedies getötet hätte“

    3. Auch wenn die Info vermutlich von den NDS stammt, sollte man berücksichtigen, dass kleine Fehler bei Verlautbarungen durchaus passieren können und menschlich sind:
      es sollte vermutlich 175h/Woche heißen.

      140h ergeben bei einer 7-Tage-Woche lediglich schlappe 20h täglich/6-Tage-Woche =23,3h täglich; exklusive Arbeitsweg, gelegentlichen Pausen oder gar umtägigem Powernapping!☝️

      1. Ja ich bin für eine 168 Stunden Woche da fällt der Arbeitsweg und die Pausen endlich weg. Und das Rentenalter sollte man auf 105 Jahre setzen sonst funktioniert das einfach nicht. Merz arbeitet doch auch 200 Stunden in der Woche oder ? (Zumindest wird er bezahlt als ob er soviel Arbeiten würde)

        1. Leider, leider sind Sie einem Denkfehler zum Opfer gefallen:
          das Renteneintrittsalter könnte in diesem Falle, als soziales Novum, enorm abgesenkt werden, da es ohnehin niemand zu erreichen vermag*.

          Gut, der allgemeine sowie existenzielle Konsum/Verbrauch bricht mangels Zeit ein, aber um das Gröbste bzw. Gewinneinbußen zu verhindern, könnte das jeweilige Einkommen direkt digital weitergeleitet werden, ohne den Umweg über das Individuum nehmen zu müssen.

          *Geschäftsidee: mobile oder firmeninterne Krematorien für zeitnahe Entso…äh… würdevolle und wertschätzende Verabschiedung aus der bedauerlicherweise verpassten Rentenanwartschaft.🔥

          1. Zum letzten Punkt kann ich nur den Film „Moon“ von 2009 empfehlen, nach Ablauf des Vertrages sollte Sam Bell in einer Kapsel zur Erde gebracht werden die Kapsel war aber ein Krematorium.

            Übrigens, diesen Umweg am Individuum vorbei macht jetzt schon 50 % aus und das wird nicht mehr weniger werden.

        2. @Karl: Bis jetzt hat wohl nur einer es geschafft, bis 105 zu arbeiten: Johannes Heesters!
          Der stand tatsächlich noch mit 105 aus der Fernsehbühne. Ob man noch mit 105 eine
          CNC Maschiene bedienen kann ist sehr unwahrscheinlich. Heesters brauchte einen
          sehr großen Monitor, damit er seinen Text in ca. 20cm großen Buchstaben noch lesen
          konnte.

  6. Die westliche Hegenomie ist im Niedergang!
    Die alte Weltordnung zerbricht, die neue liegt in den Geburtswehen. Das ist die Zeit der Monster!
    In dieser Zeit leben wir hier und jetzt.

    Für Deutschland kommt erschwerend hinzu, die BRD (nicht die ehemalige DDR) waren immer in Nibelungentreue mit Israel verbunden. Nicht die USA, nein die BRD, war von Anfang an der größte Waffenlieferant Israels. Dies beschreibt sehr treffend Daniel Marwecki in seinen Buch „Absolution?“

    https://www.wallstein-verlag.de/9783835355910-absolution.html

    Deshalb trifft der von Israel/USA begonnene brutale, völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen den Iran die BRD besonders hart, denn sie will nicht von ihren Support für Israel ablassen. Selbst eine Mehrheit der Amerikaner will den Support für Israel einstellen. US-Soldaten wollen nicht für Israel sterben. Linke und auch rechte Deutsche schon. Die Linkspartei hat sich nicht klar vom völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran distanziert. Gysi hat sich sogar rassistisch gegen in Deutschland lebende Araber geäußert. Dasselbe tut NIUS täglich, wo man Israel bedingungslos unterstützt.

    Wo soll das enden?

      1. @Otto0815: …..kein 2. Leben gibt…. Ich war im vorherigen Leben Karnickel
        auf Australien. Da ist die Population förmlich explodiert!!! Ach war das eine schöne Zeit…..

    1. Gysi hat sich rassistisch geäußert?, Dann hat er ja bald ein Verfahren am Hals. Oder ist alles Rassismus, was dir nicht passt. Also, was hat er gesagt?

    2. Aber bitte, das ist doch Unsinn!
      Kein Deutscher will sterben, egal wofür!
      Das dulce et decorum est pro patria mori
      hat sich in Deutschland auch schon lange erledigt!

      1. Da bin ich mir seit dem Frühjahr 2020 nicht mehr so sicher.
        Hättest du gedacht, das 75% der Deutschen sich freiwillig einer experimentellen Genmanipulation unterziehen?

  7. Manchmal unterrschätze ich die globale Blödheit wirklich. Seit 1 Woche Krieg und jetzt müssen die Asiaten und Europäer bereits ihre Ölreserven angreifen bzw. Energiesparmaßnahmen anordnen. Wie blöd ist das denn? Die haben beim Thema Energie gerade mal 1 Woche Puffer, bevor sie die Nothebel bedienen müssen? In einer 5-Mannklitsche würde ich das noch verstehen, aber ganze Volkswirtschaften so knapp am Saum zu nähen und das bei Energie und in den Diskussionen darüber fällt es niemanden auf… Die ganze sache ist ja noch… da muss nicht mal Krieg sein…das gesamte Gebiet ist eine starke erdbebenzone… da muss es nur mal richtig ruckeln da läuft dort überhaupt nichts mehr.

    1. Die haben das vorher ganz genau ausgerechnet und entschlossen unnötige Kostenfaktoren minimiert.
      In der DDR hieß das wohl „Staatsreserve“ als Vorsorge für Krieg und Naturkatastrophen. Ich vermute, ähnliches gab es auch in der BRD?
      Die in der DDR wurde nach der Wende aufgelöst. Richtig so . Viel zu teuer. Sozialisten können einfach nicht mit Geld umgehen.

      Der Russe wird sich noch umsehen, wenn er es wieder mit einem so klug und effizient geführten Staatswesen wie dem unseren zu tun bekommt.

        1. Gar nicht so einfach! In einem strengeren Winter war die Braunkohlenwirtschaft am Limit und darüber!

          AmS war die Energiesituation in der DDR ähnlich wie heute, als Dauer-Normalzustand. Nur ohne Flatterstrom, und ohne die gigantischen Erdgasspeicherkapazitäten (die wir heute zwar haben, aber nicht bestimmungsgemäß genutzt werden).

  8. Wenn Netanyahu erst seine Atombombe gezündet hat ist im Nahen Osten eh Schicht im Schacht.
    Worauf wollen sie hoffen?
    Hoffnung tötet!

  9. Die prognostizierte Erholung der deutschen Wirtschaft? Also ganz ehrlich, ich denke eher, die Politiker an der Spitze beten gerade darum, daß der Unsinn noch möglichst lange weiter geht, damit man eine nette Ausrede hat, warum es auch weiterhin nicht aufwärts geht und nicht auffällt, daß die a) gar nichts tun und b) das genau so gut funktioniert, wie die letzten Jahre … gar nicht!

    1. Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer, CO2-Steuer führen zu höheren Staatseinnahmen und die absehbare Gasmangellage wird mit dem Nahostkrieg begründet. Mal sehen was noch kommt, denke da an Zwangsdigitalisierungen wie digID oder digitalen Euro.

    2. Die nette Ausrede hat einen Namen: „Strategischer Hehler“
      Jedenfalls soll der dringend behoben werden, fordert der Vorstandsvorsitzende von Thyssenkrupp.
      Während Brüssel für mehr Handelsschutz eintritt, sei es eben Berlin, das nicht dafür sorge,
      dass die Strompreise in Deutschland im weltweiten Wettbewerb viel zu hoch seien.
      Der Preis müsse daher dringend runter, mittelfristig auf fünf Cent – und zwar unsubventioniert.
      Wie das gehen soll, weiß er offenbar selbst nicht. Aber neben dem Brüsseler Konstrukt, den
      konkurrierenden Billigstahl auszuschließen, fordert er die stärkere Unterstützung der Autobranche.
      Die müsse stabilisiert und wieder ins Wachstum gebracht werden. Die Umstellung auf Elektromobilität stockt
      aufgrund unklarer politischer Vorgaben.
      Es scheint so, als setze er auf eine verstärkte E-Auto-Intitiative, wodurch dann der Strompreis auf die
      gewünschten fünf ct. sinkt.

      Wahrscheinlicher ist da schon, was EU-Kommissionschefin von der Leyen als strategische Komponente zur Senkung der Energiepreise auch hinsichtlich des Iran-Krieges sieht:
      „Heimische Quellen wie Wind, Sonne und Kernkraft hätten ihre Preise in den vergangenen Tagen stabil gehalten. Allerdings räumte sie ein, dass ein Vielfaches der neu installierten erneuerbaren Kapazitäten mangels Netzanschluss brachliege – ein Zustand, den sie als nicht tragbar bezeichnete.“

      Folgerichtig muss also sehr schnell ein Netzanschluss für die installierten Sonnen- und Windanlagen dafür sorgen, dass die Energiepreise sinken.

      Ob das wirklich nützt, hinterfragt der Wegscheider bei Servus, wobei der nicklige Till meint: Wo zuviel des Guten nicht in die Steckdose passt, schmoren die Leitungen durch. Einerseits bestünde eine windige Überproduktion die man kostenträchtig entsorgen müsse. Andererseits fehle es in windlosen und dunklen Zeiten an genügend Saft, den man dann teuer hinzukaufen müsse.
      Na ja, man muss es halt einfach mal ausprobieren. Einfach den Überschuss in Wasserstoff umwandeln, im Netz speichern wie Eingemachtes und dann wenn man ihn braucht verdampfen lassen. Irgendwie wird das schon klappen – nur eben nicht für bescheidene fünf Cent.

  10. https://www.pressenza.com/de/2026/03/ein-manifest-aus-dem-iran-nein-zum-krieg/
    ein Auszug…..
    „Netanjahu und die Falken in Washington zielen mit kriegerischer Rhetorik, Sanktionen und Drohungen ausdrücklich darauf ab, unser Land zu destabilisieren und zu schwächen. Die Tragödien vom Januar 2026 – so schmerzhaft sie auch sind – können keinen Krieg rechtfertigen, kein weiteres Leid für unsere Landsleute und keine Zerstörung unseres Landes.
    Wir, Iranerinnen und Iraner unterschiedlicher politischer Überzeugungen, lehnen jede Aggression gegen unser Land entschieden ab. Wir sind überzeugt, dass die Lösung – so schwer sie auch zu erreichen sein mag – im Iran selbst liegt: in konstruktiver Veränderung, in der Erneuerung der Gesellschaft, in einem Wandel von unten nach oben. Das ist der Weg nach vorn. Nicht der Krieg.
    Deshalb rufen wir dazu auf, eine starke und einhellige Stimme gegen jede Logik der Kriegstreiberei zu erheben. Im Angesicht jeglicher Aggression werden wir an der Seite unseres Landes stehen. Und wir laden alle unsere Mitbürger:innen – insbesondere jene mit Stimme, Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit – ein, sich diesem Widerstand mit noch größerer Entschlossenheit anzuschließen.“

    1. noch ein Nachtrag, gelesen bei RT….

      „In den USA selbst wird bitter gewitzelt, dass es während der US-Mission in Afghanistan zwanzig Jahre und mehrere Billionen Dollar gekostet habe, um das Taliban-Regime durch ein Taliban-Regime zu ersetzen. Trump hingegen hat Chamenei durch Chamenei ersetzt und dafür nur neun Tage gebraucht.“
      USA UND Israel müssen zur Rechenschaft gezogen werden, noch ist der Blutrausch bei beiden nicht gestillt, erst wenn sie im Blut baden setzt „vielleicht“
      ein Umdenken ein oder sie jagen alles in die Luft.

    2. @ Rubis (heute 12:30 Uhr)

      Zum Vergleich folgende journalistische Kostbarkeit aus der Edelfeder des TP-Schöngeistes vom Dienst:
      ___________________________

      Telepolis
      „Die dümmsten Menschen“: Exiliraner über Khamenei-Demos in Berlin
      11. März 2026 Rüdiger Suchsland

      Stimmen von Exiliranern in Deutschland:

      … „Mit dem Krieg bin ich zufrieden. Es ist zwar sehr gefährlich, aber besser als ein islamisches Regime, das Menschen erschießt usw!“ … Man sollte sich nicht so viele Gedanken über das Völkerrecht und die innenpolitischen Beweggründe des US-Präsidenten machen … „Der Feind unseres Feindes ist unser Freund! … Die Israelis sind unsere Freunde. Es sind die einzigen, auf die wir uns verlassen können.“
      … Usw. usf. …

      https://www.telepolis.de/article/Die-duemmsten-Menschen-Exiliraner-ueber-Khamenei-Demos-in-Berlin-11206607.html?view=print
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  11. „Der Iran-Krieg hat bei längerer Dauer fatale wirtschaftliche Folgen, meint die Chefin des Internationale Währungsfonds (IWF).“

    Wow! Mit dieser Bemerkung hat sich die Kristalina auf den Olymp der Banalität geschossen. Da gibt es noch einen kristallinen Pokal oben drauf. Vielleicht sponsort General Atomics Aeronautical Systems einen solchen.

  12. Hätte man sich nicht vom billigen Öl und Gas der Russen selbst abgeschnitten und sich debil grinsend ( Scholz)die Infrastruktur wegbomben lassen, hätten wir kein einziges Problem in Deutschland, von den woken Spacken in Berlin und den Landesregierungen abgesehen, die mit ihrem Mummenschanz vom Klimawandel auch noch den Rest der Industrie zerlegen.

    Davon abgesehen: Rohölpreise 2011 – 2015 um die 100 Dollar pro Fass https://www.tecson.de/de/historische-oelpreise.html
    Benzinpreise in Deutschland 2011 – 2015 zwischen 1,40 und 1,10 https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/deutschland/kraftstoffpreisentwicklung/

    Finde den Fehler bei den aktuellen Benzinpreisen :-))))

    1. @Mick: ….hätt mei Tant a´Deichsel im Arsch, wär´s ´ne Handkarre! Egal, wer da neben Biden
      gestanden „hätte“, Biden „hätte“ Nord Stream auf jeden Fall ins Wasser gejagt.

  13. Nicht nur Öl, auch Helium wird knapp. Es fällt u.a. als Nebenprodukt bei der Erdgasförderung im Golf an; und durch die Straße von Hormus kommen weder LNG- noch Heliumtanker. Daher schieben verschiedene Chiphersteller schon Panik! Mit Folgeeffekten für die Boombranche der letzten Monate: KI.

    1. Bei Speicherchips gibt es bereits massive Lieferschwierigkeiten. Und bei HDDs ebenfalls. WD und Seagate haben bereits jetzt die gesamte Produktion für’s Jahr 2026 verkauft. Geht zum großen Teil alles in die KI-Blase.
      Zusätzlich zu den Energiekosten, wird auch das üble Folgen für die kleinen und mitteleren Firmen haben, wenn deren IT dann bei den explodierenden Hardwarepreis nicht mehr mithalten kann.

  14. „Inzwischen warnt der Arbeitgeberverband Gesamtmetall angesichts dieser Situation vor einem Stellenverlust im Umfang von 150.000. „Die Lage ist wirklich dramatisch“, erklärt der Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander.“

    Wenn ich das lese, frage ich mich, was diese Herren Kapitalisten zwischen Februar 2022 und heute gemacht haben. Schon im April 2022 titelte MoA: Sit back, watch Europe commit suicide! Die Damen und Herren vom Arbeitgeberverband aber schwiegen stille angesichts der absehbar katastrophalen Aussichten der Russlandsanktionen.

    Und heute sind sie wild dabei, Forderungen aufzustellen, die allein zu Lasten der Arbeitnehmer gehen sollen. Z..B. Renteneintrittsalter noch dieses Jahr erhöhen. Da höre ich mir lieber die Nonsenssprüche von Merz an.

  15. „… Auf seinem Schlingerkurs sendet aber auch Friedrich Merz widersprüchliche Signale aus…“
    —-
    Kein Wunder, ist er doch zu Trump‘s
    Papagei mutiert.

  16. Wohl dem, der seine Energiequellen diversifiziert. Im Kleinen und im Großen.

    Soviel Energie, wie ich gerade mittels Solar bei dem schönen Wetter produziere, kann ich nicht annährend verfahren, verheizen, verkochen. Meine Nachbarn – vielfach Bauern – steigen langsam, wo sie nur können, auf elektrifizierte Bulldogs um. »Was der Bauer umsonst bekommt, das frisst er gern«. Denn der Herr schickt uns jedes Jahr mehr Energie vom Himmel! Und er sprach: macht Euch meine Sonne zu Untertan, auf dass Ihr nicht mehr auf die Gottlosen hören sollt!

  17. @Ralf Streck, das die EU und vor allem Deutschland in grossen wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist, bestreite ich nicht. Aber einige ahnungslose Aussagen von Politikern sollten sie nicht unrecherchiert widerkäuen.
    Wir haben es heute nicht mit Inflation zu tun, sondern mit einem externen Preisschock.
    Und in der Gestaltung dieses Preisschocks( der ist nämlich kein Naturereignis, sonder ein gewollten Geschäftsvorgang!) sind viele versteckte Profitmachereien.
    Frage: Warum ist der Dieselpreis viel stärker gestiegen als der Benzinpreis?
    Ein versteckter Marktmechanismus der von der Presse verschwiegen bzw. aus purer Unwissenheit niemals erwähnt wird.
    Betreiber grosser Fuhrparks, z.B. Speditionen tanken nicht zum angezeigten Zapfsäulenpreis. Diese Firmen machen jährliche Kontrakte zum gefixten Preis um kalkulieren zu können. Die Lieferanten als Kontraktpartner müssen die Suppe zum vereinbarten Preis liefern, der Kunde zum Preis abnehmen.
    Wenn es wie jetzt zu einer plötzlichen Preisexplosion kommt, packen die Mineralölhändler das was sie beim Kontraktkunden minus machen einfach auf den Preis für die blöden ahnungslosen Privatkunden an der Tankstelle.
    Da beim Benzin kaum Kontraktgeschäfte gemacht werden, ist dieser Aufschlag nur beim Benzin!
    Wir Kleinen retten also die Kosten der Speditionen, aber der Handel klagt über steigende Energiekosten beim Transport?
    Vielleicht finden sie für die Leser mal heraus wer an dieser Arbitrage den größten Reibach macht.

  18. In Joseph Schumpeter „ Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“ wird die gegenwärtige Phase als Zeit der „kreativen Zerstörung“ bezeichnet..

  19. Denken Sie das Undenkbare:

    Wirtschaftsministerien Reiche gibt nationale Ölreserven frei….

    … Öl aus der Reserve für die Ukraine. Wetten wir werden nichts davon an der Tankstelle spüren. Naja Doch, dass die Preise weiter steigen.

  20. Es herrscht ja weithin die Ansicht, die US-Regierung sein völlig planlos in den Krieg mit dem Iran geraten.
    OK, dann mal zur Diskussion eine mögliche Gegenthese.

    Prof. Wiesendanger hat sich mal die Epstein-Files in Bezug auf die P(l)andemie angesehen.
    https://www.youtube.com/watch?v=ITOD4l_IJW0

    Mag man sich vorstellen, dass eine skrupelose Oligarchie nur auf so etwas wie Covid19 gewartet hat (die noch sinistere Alternativ spare ich mal aus), nur um es für gigantisches Geschäftsmodell zu instrumentalisieren?

    Wenn ja, dann könnte man sich dann auch vorstellen, dass eine Oligarchie eine totale Wirtschaftkrise geplant in Kauf nimmt?
    Wenn man so etwas vor ab weiß, kann man gigantische Geschäfte damit machen.
    Gestern verkündete jemand aus der US-Administration, dass die US Navy einen Öltanker durch die Straße von Hormus begleitet hätte. Folge: Ölpreis 10% runter. Als dann ein paar Stunden die Info als FakeNews entlarvt wurde: Ölpreis wird genauso viel rauf.
    Wer vorab von so einer Ankündigung gewusst hätte, hätte binnen weniger Stunden bereits gigantisches Geld mit Spekulationen verdienen können. Wer vorab von einer geplanten totalen Weltwirtschaftskrise weiß hat einen Goldesel unfassbarer Größe.

  21. Öl ist eher ein Luxusproblem. Bei Harnstoff wird es aber existenziell. 35–40 Prozent des globalen Handels gehen durch die Straße von Hormuz. Wenn Düngemittelknappheit anhält, gefährdet das die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln. Besonders betroffen wären Entwicklungsländer. Es könnte zu einer der schwersten Ernährungskrisen seit Jahrzehnten kommen, begleitet von sozialen Unruhen und großen Flüchtlingsbewegungen.

  22. Nun erklärt er [Merz]: „Ein endloser Krieg ist nicht in unserem Interesse.“ Ein kurzer schon. Nun merkt er aber, dass die Möglichkeit des Landes, Hormus zu blockieren, die Angelegenheit massiv erschwert. Noch einer, der in seiner erhabenen Arroganz zu dumm war, das vorauszusehen. Plötzlich fällt ihm auf, dass seine Gas-Politik gewalig ins Schleudern kommt, wenn Hormus nicht schleunigst wieder geöffnet wird. Aber wie?

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