
Ich hatte die gemeinsame Erklärung von fünf europäischen Regierungen über die Vergiftung von Alexei Nawalny thematisiert, auf unbelegte Behauptungen hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, wie standardisiert die Begründung für die Schuldzuweisung ausfällt (Britische Regierung: „Nur Russland hatte die Mittel, das Motiv und die Möglichkeit“). Wie auch in anderen Fällen, beispielsweise bei dem Nowitschok-Anschlag auf die Skripals, wird mit der rhetorischen Formel der Alternativlosigkeit argumentiert: „Nur der russische Staat (verfügte) über die erforderliche Kombination aus Mitteln, Motiv und Missachtung des Völkerrechts, um die Taten zu begehen.“ Das Wording und die Strategie scheinen auf die Briten zurückzugehen, hatte ich mit Verweis auf ein Handout der Briten zum Skripal-Fall vermutet.
Die Öffentlichkeit hat keinen Zugang zu den Quellen der Information und den Beweismitteln. Wir sind angewiesen darauf, den fünf Regierungen oder der russischen Regierung, die die Vergiftung abstreitet, zu vertrauen – oder nicht. Die russische Regierung verweist auf angebliche Aussagen von forensischen Pathologen. In Intransparenz können es beide Seiten gut miteinander aufnehmen. Mir geht es nicht darum, die russische Seite weißzuwaschen oder selbst Vermutungen über die Täterschaft anzustellen, meine Kritik zielt darauf, wie Regierungen ihre Bevölkerung mit strategischer Kommunikation letztlich für dumm erklären.
Zwei Jahre nach Nawalnys Tod haben nun europäische Regierungen just zur Sicherheitskonferenz die Behauptung aufgestellt, dass Vertreter des russischen Staates ihn vergiftet haben, um daraus abzuleiten, Russland wegen angeblichen Verstoßes gegen das Chemiewaffenübereinkommen zur Rechenschaft und überhaupt „Russland weiterhin zur Verantwortung zu ziehen“. Gelistet ist das Toxin nicht bei der OPCW, die Frage ist, ob sich die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen damit überhaupt befassen soll. Russland sieht das aus naheliegenden Gründen nicht, aber die Chemiewaffenkonvention richtet sich allgemein gegen die Verwendung toxischer Chemikalien als Waffe. Angeblich wurden die Ergebnisse der Analyse bei der OPCW eingereicht.
Warum die übrigen europäischen Staaten nicht unterschrieben haben oder auch nicht gefragt wurden, wissen wir nicht. Auch nicht, wie lange das Ergebnis schon bekannt war. Und warum es ausgerechnet – abgesehen von naheliegenden Propaganda- und Aufmerksamkeitszwecken – zur Sicherheitskonferenz veröffentlicht wurde. EUobserver gegenüber wollte London keine Antwort geben, ein Sprecher der dänische Regierung sagte: „Wir wollten uns unserer Einschätzung absolut sicher sein und haben strenge Tests und Analysen durchgeführt, um zu unseren Schlussfolgerungen zu gelangen.“
Seltsam mutet es schon an, warum einzig der russische Staat Zugang zu dem Gift des Pfeilgiftfrosches Epibatidin aus Südamerika haben soll, das, wie uns aus welchem Grund auch immer versichert wird, in Russland nicht natürlich vorkommt. Das ist auch deswegen seltsam, weil Epibatidin längst künstlich hergestellt werden kann und auch zu Forschungszwecken gekauft werden kann. Ähnlich war es übrigens im Skripal-Fall, da Nowitschok zwar einmal in Russland entwickelt wurde, seit langem aber bekannt war und es Proben in Militärlabors gab. Und noch viel seltsamer ist, wie man gerade darauf gekommen ist, unter einer Vielzahl von Giften auf das in Sibirien wahrhaft exotische Epibatidin zu testen, ohne dann zu verraten, ob es sich um ein natürliches oder ein synthetisches Gift handelt.
Nawalny, so die Regierungen, sei mit dem tödlichen Toxin Epibatidin getötet worden, später ist die Rede von einer „hohen Wahrscheinlichkeit“. Es heißt, das Toxin sei in Proben von Nawalny nachgewiesen worden. Von wem diese Analysen durchgeführt wurden, wird uns nicht verraten. Auch nicht, um welche Körperproben es sich handeln, wann sie entnommen wurden, wie verlässlich es ist, dass es sich um unverfälschte Proben handelt, und wie sie dorthin gebracht wurden, um sie zu analysieren.
Bekannt ist nur die Aussage von Julia Navalnaya im September 2025, dass im Februar nach Übergabe der Leiche an die Familie Körperproben entnommen und zum Testen versandt wurden, weil die Symptome auf eine Vergiftung hinweisen würden: „Labore in mindetens zwei Ländern haben unabhängig die Proben untersucht“, sagt Navalnaya. „Labore in zwei Ländern haben den Schluss gezogen: Alexei wurde getötet, also vergiftet.“ Näheres berichtet auch sie nicht über die Labore, die Ergebnisse, die Proben …. Das kann man glauben oder auh nicht.
Nachweisbarkeit von Epibatidin
Im Spiegel liest man wenig Erhellendes: „Die Proben für den Nachweis wurden offenbar heimlich von Nawalnys Leiche genommen und aus Russland hinaus in den Westen geschmuggelt.“ Das müsste vor dem Begräbnis geschehen sein, das am 1. März 2024 stattfand. Nawalny war am 16. Februar gestorben. Waren zwei Jahre erforderlich, um das Toxin nachzuweisen? Ähnlich kryptisch die tagesschau: „Es ist gelungen, Teile seiner sterblichen Überreste zu Untersuchungen ins Ausland zu schaffen.“ In der FAZ wird erwähnt, dass auch das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr in München mit dem Toxin arbeitet. Wurde es dort nachgewiesen? Ähnlich wie das Institut zuerst Nowitschok nach dem Anschlag auf Nawalny 2020 „zweifelsfrei“ nachgewiesen hatte.
Epibatidin soll länger nachweisbar sein, weil es nicht schnell verstoffwechselt wird. Die Faz fragte Christa Müller, Pharmazeutin und Professorin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: „Die Methoden dafür seien ‚extrem empfindlich – und dennoch ist der Nachweis schwer‘, sagt Müller. Was bedeute: Die Dosis muss extrem hoch gewesen sein. In welchen Proben das Gift genau gefunden wurde, ist nicht klar. ‚Es könnte eine Probe der Leber oder eines anderen Organs gewesen sein‘, sagt Müller. Urin sei auch denkbar.“
Da muss man sich natürlich auch fragen, wie diejenigen in Russland, die aus dem Leichnam – unter welchen Bedingungen und mit welchen Mitteln? – die Proben entnommen haben, an die Leber oder den Urin herangekommen sind, wann das war und wie diese gesichert wurden. Müller weist in der FAZ auf erhebliche Probleme für die Verifizierung der Vorwürfe der europäischen Regierungen hin: „Falls Nawalny mit Epibatidin vergiftet wurde, sei der Tod wahrscheinlich sehr schnell eingetreten. Danach finde keine Verstoffwechselung des Giftes und keine Ausscheidung in großem Umfang statt. ‚Wenn man die Proben dann schnell einfriert, kann man das noch lange nachweisen.‘ Daher sei es realistisch, Epibatidin später in Proben zu finden. Müller weist aber auf Herausforderungen hin: ‚Es wäre entscheidend, zu wissen: Wer hat die Proben entnommen? Was ist zwischen Probenentnahme und Analyse passiert?‘ Denn die Probennahme geschah weit weg. Da könne man nicht ausschließen, dass jemand die Probe kontaminiert hat – versehentlich oder willentlich. ‚Spurenanalytik ist eine der komplexesten Disziplinen.‘“
Ian Tytgat, ein forensischer Toxikologe von der belgischen Universität KU Leuven sagte gegenüber EUobserver, das Epibatidin sei wahrscheinlich in einem Labor hergestellt worden und bringt einen staatlichen Akteur ins Spiel, obgleich es relativ einfach herstellbar zu sein scheint, auch private Firmen haben es bereits in den 1990er Jahren hergestellt. Er sagt, man könne das Gift auch Jahre später an Gewebeproben leicht entdecken. Aber das sind alles Mutmaßungen.
Über alle Fragen setzt sich die Erklärung hinweg, die trotzdem schwere und angeblich alternativenlose Anschuldigungen gegen Russland mit dem Zweck erhebt, dem Land Völkerrechtsverletzungen zu unterstellen, das die Ukraine angegriffen hat, die wiederum von den europäischen Staaten massiv finanziell und militärisch unterstützt wird. Die Absicht dürfte sein, den amerikanischen Versuch zu unterlaufen, den Krieg zu beenden, weil man sich darauf eingeschworen hat zu behaupten, dass nach einem Ende des Krieges das unermüdlich kriegslüsterne Russland die EU oder die Nato angreifen werde. Deswegen muss der Krieg weitergeführt werden, für den es praktischerweise eine Arbeitsteilung gibt: Die einen stellen das Geld und erlassen Sanktionen, die Ukrainer stellen die Soldaten und die Toten.
Beurteilung durch Künstliche Intelligenz
Ich habe mal bei LLMs nachgefragt, wie diese mit ihrem reichhaltigen Wissen die Erklärung sehen. Der Prompt lautete: „Kann nur das russische Regime Nawalny getötet haben?“ Dass dies so gewesen sei, ist die Botschaft der Erklärung. Die Antworten fielen relativ lange aus, es wurden Gründe bei aller Unsicherheit des Wissens abgewogen.
ChatGPT unterscheidet zwischen „direkter Täterschaft, kausaler Verantwortung und politischer Verantwortung“. Nawalny sei schon einmal Opfer eines Anschlags geworden, für den „staatliche Akteure zumindest plausibel als Bedrohungsquelle gelten“. Selbst im Gefängnis sei Nawalny als der prominenteste Gegner Putins eine Herausforderung gewesen, was einen plausiblen Grund darstelle. Aber: „Es gibt bislang keinen öffentlich zugänglichen, gerichtsfesten Beweis, der zeigt: dass ein direkter Mordbefehl erteilt wurde, wer konkret eine Tötung ausgeführt hätte, oder welche konkrete Todesursache medizinisch eindeutig vorlag (unabhängig verifiziert). Diese Unterscheidung ist wichtig: Plausibilität ist nicht identisch mit Beweis.“ Die Schlussfolgerung von ChatGPT: „Es ist nicht öffentlich bewiesen, dass Navalny direkt ermordet wurde; aber er starb als politischer Gefangener unter vollständiger Kontrolle des russischen Staates, der damit zumindest die Verantwortung für die Bedingungen trägt, unter denen sein Tod eintrat.“
GROK gibt sich da sicherer: „Es gibt keine halbwegs seriöse Hypothese, die den Tod ohne Beteiligung des russischen Machtapparats erklärt – vor allem nicht nach dem Nachweis des seltenen Gifts im Körper. Das russische Regime hätte Nawalny jederzeit freilassen, weiter isolieren oder ‚normal‘ zu Tode quälen können. Dass man stattdessen ein so auffälliges, nachweisbares Gift einsetzt, spricht eher für absichtliche Demonstration von Macht (‚Wir können dich überall und mit jedem Mittel töten‘) als für einen Unfall. Die Frage ist daher weniger ‚Kann nur das Regime ihn getötet haben?‘, sondern eher: Gibt es irgendeine plausible Erklärung, die nicht aufs Regime zeigt? Bisher: Nein.“
GROKs Schlussfolgerung beruht auf Überlegungen, wer für die Tat verantwortlich sein könnte, wobei die Plausibilität fragwürdig ist. So geht GROK davon aus, dass der ukrainische Geheimdienst keinen Zugang zum „arktischen Hochsicherheitslager“ habe. Das treffe auch auf westliche Geheimdienste zu, die auch kein Motiv gehabt hätten, da: „Nawalny war Symbolfigur gegen Putin“. Ein Zugang wäre schwierig, aber nicht unmöglich. Das Motiv würde genau die Kampagne sein, die jetzt stattfindet.
Andere russische Eliten (ohne Putin) seien „sehr unwahrscheinlich“ ohne Billigung von fast ganz oben. Andere Häftlinge werden ausgeschlossen: „Nawalny starb nicht durch Schläge/Messer, sondern durch Gift – und Epibatidin ist kein Knast-Mittel.“ Und der russische Staat / FSB / Putin: „Ja – und praktisch alternativlos. Gelegenheit (volle Kontrolle), Mittel (Zugang zu exotischen Giften, siehe Nowitschok 2020), Motiv (Nawalny blieb gefährlichstes Symbol der Opposition).“
DeepSeek begann, ausführlich zu antworten, um dann einen Rückzieher zu machen: „Sorry, that’s beyond my current scope. Let’s talk about something else.“
Gemini: „Theoretisch könnte man spekulieren, ob andere Akteure innerhalb des russischen Machtgefüges eigenmächtig gehandelt haben. Doch in einem autokratischen System wie dem heutigen Russland, in dem solch prominente Gefangene direkt der Aufsicht des Kremls und der Geheimdienstführung unterstehen, trägt das Regime die volle politische und operative Verantwortung. Die wissenschaftlichen Befunde von 2026 haben diese Einschätzung für die internationale Gemeinschaft untermauert.“

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Klar ist, es war Putin. Das ist für die Russlandhasser klar, bevor irgend etwas sonst angeschaut, geprüft oder bedacht wird. Und wenn etwas angeschaut wird, das dem widerspricht, wird weggeschaut. Wenn etwas die Prüfung nicht besteht, wird sie als bestanden vorausgesetzt, wenn es Putin sonst nicht war. Das wird nicht nur bedacht, es ist durchdacht.
Wie sonst soll man den Dritten Weltkrieg am Laufen halten, jetzt, wo er so schön in der Ukraine begonnen hat, und hunderte von Milliarden Profite bringt?
Das ist doch genau das Ziel uns mit dem ollen Spion Nawalny abzulenken und diese Geschichte mit einer neuen Erklärung wieder aufzuwärmen.
Ich hab das damals schon nicht geglaubt und werde diesbezüglich meine Meinung auch nicht mehr ändern.
Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass Putin dahinter steckt. Auszuschließen ist allerdings, dass wir mit Wahrheiten gefüttert werden. Mit der Zeitenwende wurden Asov-Kämpfer, mit Hakenkreuz- und Wolfsangeltätowierungen zu Freiheitskämpfern, Talkshows im Staatsfernsehen werden vorrangig mit Leuten besetzt, die alle im großen und Ganzen die gleiche Agenda verbreiten und sich nur showmäßig über Nuancen streiten, die Unterstützung des Genozides in Gaza mit Verzehnfachung der Waffenlieferungen durch Deutschland ist kein Thema, die Pagermorde Israels im Libanon, die auch Unschuldige trafen, werden ignoriert, aber ein getöteter rechtsradikaler Russe muss massiv durch die Medien geschleift werden. Und die wichtigste Frage ist: Was soll damit bei der Bevölkerung erreicht werden? Wird der Russenhass jahrzehntelang Bestand haben oder könnten andere Dinge für das eigene Schicksal von Belang werden? Die DDR hatte auch massiv Stimmung gegen die USA gemacht, teilweise zu Recht (Vietnam), aber das hat die Leute kaum interessiert, der Westen war Vorbild. Und genauso wird sich die Propaganda gegen Russland entwickeln, es ist ein erneuter Schuss ins eigene Knie, selbst wenn die Vergiftung durch die Russen wahr sein sollte.
Im Dorf Bardala im Norden der West-Bank (Freitag 20.02.2026):
Ein Siedler fährt mit einem Traktor und versprüht giftige Chemikalien auf die Felder der Palästinenser.
Es werden in Gaza weiter die Wohngebäude zerstört.
*Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.*
Mit anderen über den Völkermord sprechen.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
Eindrucksvolle Darstellung, wie KI-Plattformen schon vorbereitet werden, das gewünschte Ergebnis zu präsentieren.
Vor allem eine festgestellte Motivation Rußlands zeigt das schön.
Erinnere mich der vielen Kommentare zur Veturteilung Nawalnys, daß der den Westen nur noch als Toter interessiert.
Nachtigall, ick hör dir trapsen.
Nawalny ist definitiv tot aber ich könnte mir auch ganz gut einen Fr. Merz als Friedensengel vorstellen, der als Dissident plötzlich all in geht und sich dort wegen Hochverrat vor Gericht stellen lässt, um danach bis zu seinem Lebensende, welches unter diesen Umständen zeitnah folgen sollte, im Gulag einfahren. Darauf hätte selbst ich keinen Bock.
Merz ist vielleicht außer A. der schlechteste Kanzler aller Zeiten aber er hat es bisher immer geschafft, sich rechtzeitig wegzuducken, als die Einschläge näher kamen.
Derartige, natürlich vorkommende Toxine können von einer KI vermutlich auch biochemisch reproduziert werden, sofern ihr erlaubt wird, mit Drohnen irgendwelche Pfeilgiftfrösche im Urwald einzusammeln, bevor dieser zur Freude des Anlagekapitals gerodet und mit Napalm abgefackelt wird, derweil die Giftgrünen öffentlich darüber nachdenken, mit der CDU selbst in sozialen Sachfragen kopulieren zu wollen. Das muss niemand verstehen aber es ist offenbar so.
Die Sache mit Nawalny tut mir übrigens auch leid und sterben müssen wir auch in nicht allzu ferner Zeit.
Diese Geschichte ist schlichtweg absurd, und die Tatsache, dass europäische Regierungen allen Ernstes damit rumhausieren beweist nur, dass sie allesamt mittlerweile ein Fall für die Psychiatrie sind. Und zwar die geschlossene. Die kann keiner mehr ernst nehmen, genauso wenig wie Nawalny je ernst zu nehmen war. Eigentlich sogar noch weniger.
Die „Erklärung“, der russische Staat habe absichtlich das exotische Toxin gewählt, „weil er es kann und denen zeigen will“, ist zwar schwachsinnig, aber durchaus eine der weniger schwachsinnigen. Was aber, wenn die Navalniten nicht die richtigen Proben entnommen hätten, der Zoll sie beschlagnahmt hätte, die Labors, die ja Jahre gebraucht haben, das Toxin nicht gefunden hätten? Wenn der russische Staat N. demonstrativ umlegen wollte, hätte ein Schlag auf die Rübe gereicht.
Alternativ wissen wir ja, dass die Russen böse aber doof sind. Sie vergiften gern mit so exotischen Stoffen wie Polonium, das wie blöde rumstrahlt, mit Novichok, das sich im feuchten Wetter an Türklingen kaum lange hält, oder in Parfümfläschchen weggeworfen wird, und nun das Froschgift.
Hut ab vor DeepSeek 🙂 , das scheint einen Schwachsinnsdetektor zu haben.
Die Proben wurden genommen, als der Leichnam der Familie übergeben wurde. Julia
Navalnaja gehört aber als geschiedene Frau von Navalny gar nicht mehr zur Familie.
Wieso könnte die dann noch an der Leiche herumschnippeln? Wenn die Russen Navalny
umbringen hätten wollen, dann sicher nicht mit einem exotischen Gift, was man noch
nach Jahren nachweisen kann. Zudem hätten sie den Leichnam ja einfach verbrennen
können. Nach der angeblichen Novitschock Vergiftung haben die Russen Navalny nach
Deutschland ausfliegen lassen damit es in der Spezialabteilung der Charite behandelt
werden konnte. Warum habe sie ihn nicht schon damals krepieren lassen? Hätte viel
Geld und Ärger erspart. Navalny war für die Russen nur ein Krimineller, überflüssig
wie ein Kropf. Alleine der Westen hat ihn hoch stilisiert.
Ach was „die Russen‘ haben einen Yanomami „Indianer“ samt Pfeilgift und Blasrohr gekidnappt, der Nawalny mit einem Faultier, Sid aus „Ice Age“ lässt grüßen, verwechselt hat, das in winterlichen Sibirien festsass 😁😂😂😂😂 und pfff war’s passiert….und man muss es dem leibhaftigen 👿 im Wertewesten gemeinhin Putin genannt in die Schuhe schieben 🤪🤪
Und Präsident Trump will Grönland weil er in Wahrheit ein Walross mit einem riesen Harem ist – die 🐻❄️🐻❄️🐻❄️ freuts 😂😂😂😂
Merz ist weg und Otto Waalkes ist Bundeskanzler.
Die Mammut-Otti-Fanten-Brigade, unsere ultimative Geheimwaffe besser als jeder Stier (= Taurus) ist auf dem Weg nach Moskau🤪😁 – der Kreml zittert schon vor Lachanfällen 🤣🤣🤣🤪🤪🤪🤪🤣🤣🤣🤣
Ironische Grüße
Bernie
PS: „Pfui Putin👿! Jetzt ist mir doch glatt mein Würfelzucker im Mate-Tee ertrunken!🤣🤣🤣🤣
KI-Antworten sind keine Alternative zu Antworten von Menschen. Sie basieren auf Netzinhalten, man darf vermuten, wenigen russischen. Dort finden sich primär Russland-feindliche Auslegungen und keine weiteren Fakten. Also werden auch KIs nur spekulieren, tendenziell dem Mainstream folgend.
Niemand weiss, was wirklich Sache ist. Eben deshalb müsste jemand mit guten, neutralen Absichten, der behauptet, die wahre Ursache des Nawalny-Todes zu kennen, für seine Version so viel Belege wie nur möglich vorbringen. Tut man aber nicht, im Gegenteil. Warum, was gibt es dafür für eine Erklärung? Keine überzeugende, ausser, dass man eben die Belege nicht hat. Als Propaganda gegen Russland taugt die amphibische Vergiftungsbehauptung aber allemal. Eine Motivation für die Veröffentlichung ist also vorhanden, damit wird ein schon vorhandener Narrativpfad breitgetreten, was die Chance, dass die Behauptung die beabsichtigte Wirkung zeitigt, weiter erhöht.
bisschen syrien für zwischendurch:
https://www.infosperber.ch/politik/syrien-mit-hunger-und-kaelte-gegen-die-kurden/
Hier einer der besten und amüsantesten Kommentare von MoA zum Thema;
(Autor ganz am Schluss angeführt; falls solche Übertragungen unerwünscht sind bitte löschen oder beschweren)
So. Yvette Cooper.
UK Home Secretary. Oxford. Rhodes Scholar. Very clever woman. Mind you not that clever, she is married to breakfast TV scrotum Ed Balls.
She stands up at the Munich Security Conference which this year is competing with The Edinburgh Fringe Festival on which can produce most outrageous comedy. Did you see the Dutchman who claimed to have a talking dog? He’s in charge of NATO!! No, not the dog – the Dutchman.
He is.
Really. I’m not joking. I don’t do jokes.
Anyway. Yvette Cooper says the Russian state killed Alexei Navalny. With poison. And not just any poison. A special poison. A poison found in… South American frogs.
Dart frogs.
Little colourful frogs. In the jungle.
Not in Russia.
Now. Yvette Cooper knows this. She tells us this. “Epibatidine is found in dart frogs in South America. It is not found naturally in Russia.”
Right.
So. The poison is in his body. It’s from frogs. The frogs are in South America. The frogs are not in Russia. Therefore… someone brought it there.
And the only people who could bring it there… are the Russians. Because they run the prison.
That’s it. That’s the logic. That’s the case.
Now. When you say this out loud. In a room. With other humans. Something happens in the brain. A small… twitch. Because if the poison is from frogs, and the frogs are in South America, and the frogs in captivity don’t even produce it—which the statement also says, by the way—then we’re not talking about frogs. We’re talking about a lab. A lab that made it. Synthetically.
And lots of countries have labs. Britain has labs. France has labs. Germany has labs. The Dutch have labs—they’re very efficient, the Dutch.
So the lab tells us nothing. The frog tells us nothing. The only thing that tells us something is the prison. He was in a Russian prison. And the Russian state runs Russian prisons.
But here’s the thing. He was already in prison. He was serving a sentence for embezzling the USAid NGO funds he’d been given. Don’t tell the Ukrainians! Navalny was locked up. Contained. Neutralised. Removed from politics. Forgotten, irrelevant.
And VV Putin and the Russian state chose that moment. That precise moment. To kill him. With frog poison. From South America. Synthesised in a lab. Administered…somehow. In a maximum security penal colony. In Siberia. The Russians then released the body of Navalny to his family so they could provide a dignified funeral. The Russians not realising the psychotic alcohol fuelled wife would hand the body to Yvette Cooper for her to perform her South American frog toxin hunt / post mortem.
Does that sound… plausible? Does it sound like a plan the Russian government might consider? A plan you’d pitch? “Comrades, we have him in a cage, in the Arctic, under 24-hour guard. Shall we just leave him there? No. Let’s commission a highly complex synthetic neurotoxin from a classified lab, sneak it past our own guards, and apply it to a man who is already completely under our control. Also, the neurotoxin should come from frogs. South American dart frogs.”
And Yvette Cooper—remember Yvette Cooper married to the breakfast TV scrotum Ed Balls?—Yvette Cooper is the person who this very week had her decision to ban a protest group ruled unlawful by the UK High Court. She banned Palestine Action who were protesting against the Israeli war crimes and genocide of Palestinians. Three thousand peaceful UK pensioners arrested as ‘terrorists’. High Court Judges said: that was wrong. That was unlawful. It’s as if she needs a flamboyant distraction from the Mighty Wurlitzer.
So when Yvette Cooper stands up and says “only Russia had the means, motive and opportunity”… some people might think: hang on. You said that before. About other things. And you were wrong. Legally wrong. Officially wrong. High Court wrong.
But this time it’s different. This time there’s a frog.
And the frog is South American. And the frog is not in Russia. And the poison is in Navalny’s body because Yvette Cooper says so, “trust us” she says. It’s in Navalny, the convict and neo Nazi rally headline act. The frog poison is in his dead body. And the only way the poison could be in his body is if… someone brought it.
Yvette Cooper says that it couldn’t come from the National Endowment for Democracy and the other pissed off, short changed USAid NGOs that funded him and Shah nepo grandson Pahlavi, Juan Guido, or the Joker woman; no the only people who could bring it are… the Russians.
Unless… unless a tribesman from the Amazon rainforest… travelled 7,000 miles… to Siberia… with a blowgun… evaded all security… and shot a man who was already in a cage.
Which is… also possible.
I mean, like Yvette Cooper’s fairytale it’s also not likely. But it’s possible. In the same way that I’m possible. And you’re possible. And Yvette Cooper is possible.
But if that tribesman did exist—naked, painted, blowgun at the ready, frozen to the ground at minus twenty—if he existed… wouldn’t he be the one with the means? The motive? The opportunity?
Wouldn’t he be… the only one?
But we’ll never know. Because Yvette Cooper didn’t mention him. She mentioned the frogs. And the Russians. And the prison.
And she stood there. In Munich. With her allies Zelensky, Starmer, Merz, Macron, Stubb, Kallas, Von Der Leyen, Tusk, the human butt plug Mark Rutte. And they all agreed.
“Only Russia.”
Posted by: Lev Davidovich | Feb 15 2026 14:01 utc | 132
Also haben die Russen ein Gift verabreicht, was sehr lange nachweisbar ist und dann den Leichnam einfach übergeben, sodass dort Proben entnommen werden konnten. Was sind die Russen so dumm! Allerdings ist meine Erfahrung: die Geschichten mit den dummen Russen stimmen alle nicht. Das ist nun fast ein Naturgesetz, eine Regel von der nie eine Ausnahme beobachtet wurde.
Entlastung kommt ausgerechnetr vom ärgsten Russenhasser persönlich. Kyril Budanow, damals Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, jetzt Sekretär des Präsidenten und damit eigentlicher Regierungschef. Dieser nun hat mehrfach behauptet, Nawalny sei nicht vergiftet worden. Da sollte man ihm ausnahmsweise glauben.
https://x.com/i/grok?conversation=2024913536879575207