
Wie erklärt es sich, dass so viele Israelis den Krieg gegen Iran herbeiwünschen? Haben zwei Jahre Gazakrieg nicht gereicht?
Statistischen Erhebungen zufolge sind rund 60% der Israelis für einen weiteren Krieg im Gazastreifen, 70% wollen den Krieg gegen Iran. Kaum zu fassen: Nach zweijährigem Krieg gegen die Hamas und nach zweimaligem (von Israel provozierten) Raketenbombardement aus dem Iran ist man in Israel (es handelt sich wohl primär um die jüdische Bevölkerung des Landes) noch immer kriegsfreudig, um nicht zu sagen, kriegslüstern. Bedenkt man, was Israel nicht nur dem Gazastreifen, sondern auch sich selbst mit diesem langen Krieg angetan hat, und was man bei den iranischen Angriffen – noch immer nur als Vorgeschmack auf das potentiell zu Erwartende – zu erleben hatte, steht man vor einem Rätsel.
Erklären lässt sich das im Fall des Gazastreifens nur damit, dass man trotz Verwüstung des palästinensischen Landstrichs und barbarischer Tötung von mindestens 70.000 Menschen, großteils unbeteiligter Zivilisten, unter ihnen Zehntausende von Frauen, Kindern und Säuglingen, sich eingestehen muss, den von Netanjahu zum Ziel gesetzten “totalen Sieg” nicht erreicht zu haben: Die Hamas besteht noch immer und erstarkt zunehmend, zwar nicht militärisch, aber doch als politischer Faktor der Verwaltung von Gaza. Israel ist zudem vom amerikanischen Präsidenten ein unliebsamer Waffenstillstand mit noch unliebsamerer Friedensperspektive aufgezwungen worden. Im “Friedensrat” von Gaza finden sich als zentrale Bündnispartner Trumps mit Israel verfeindete Länder wie Katar und Erdoğans Türkei.
Im Fall Irans stellt sich heraus, dass das Mullah-Regime zwar empfindlich getroffen worden ist, aber seine militärischen Kapazitäten mitnichten (wie von Israels Medien selbstherrlich geprotzt) außer Kraft gesetzt worden sind. Das Nuklearprogramm läuft weiter (bzw. wieder), das Raketenarsenal ist auch wieder aufgestockt worden. Kurzum: Die Bedrohung Israels durch den Iran darf/muss wieder zum Element der propagandistischen Rhetorik Netanjahus avancieren. Schon seit gut 20 Jahren ist das ein zentraler Topos seiner Außenpolitik, die sich in diesem Punkt zwischen larmoyantem Wehgeschrei und militärischem Rettungsversprechen bewegt. Man kann schon nicht mehr zählen, wie oft er die Unmittelbarkeit der vom Iran ausgehenden Nukleargefahr hochgeredet und als “Spezialist für Terrorbekämpfung” zu tilgen versprochen hat. Und Versprechen muss man ja bekanntlich einlösen.
In einem Wahljahr zumal, und in einem solchen befindet sich Israel – was die faschistische Regierungskoalition Netanjahus umso martialischer auftreten lässt. Der Premier hat während des Waffengangs im Gazastreifen aus zutiefst fremdbestimmtem subjektivem Interesse und unnotwendigerweise den Krieg immer wieder verlängert. Das könnte ihm von der Opposition (wenn es denn eine gäbe) im Wahlkampf schaden, weil, wie gesagt, das Ziel des “totalen Siegs” nicht vorgewiesen werden kann. Die kahanistischen Koalitionspartner wollen ohnehin den Gazastreifen wieder jüdisch besiedeln. Und was sie im Gazastreifen nicht dürfen, toben sie mit umso größerer Gewaltenergie im Westjordanland aus, durch regelmäßig organisierte Pogromaktivität eine tendenzielle Annexion des okkupierten Landes vorantreibend. Der jüdische Terror, der dort in zunehmender Intensität und Brutalität stattfindet, bekümmert die Regierung nicht sonderlich im noch besten Fall; eher verhält es sich so, dass er von den rechtsradikalen Koalitionsparteien initiiert und orchestriert wird.
Zu fragen bleibt gleichwohl, wie sich die Kriegsgeilheit der israelischen Bevölkerung erklären lässt. Was die Politiker aus ideologischen Erwägungen und machtpolitischem Interesse wollen, ist klar. They still have to deliver. Zudem hängt über sie die dunkle Wolke des Versagens am 7. Oktober. Zwar stellen sie in Abrede, an irgendetwas schuldig geworden zu sein; schuldig sind einzig die Armee und die Geheimdienste, die Demonstranten gegen den Premier und seine Koalitionspartner sowie das Justizsystem, welches es zu (er)drosseln gilt. Selbst vom “Massaker” des 7. Oktobers darf man nicht mehr reden; die Regierung schreibt nunmehr das Wort “Ereignisse” vor – man konnte sich über zwei Jahre nicht genügend steigern, um das von der Hamas verursachte Massaker nach außen hin (also gegenüber der “Welt”) als solches hochzureden, man ging sogar so weit, Shoah-Vergleiche anzustellen. Nun aber muss man nach innen hin (also gegenüber dem Wahlvolk) das selbstverschuldete Versagen minimieren. Also kein Massaker mehr.
Was nun aber die Bevölkerung anbelangt, so ist die Lust auf weiteren Krieg zunächst nicht zu verstehen. Man muss dabei zwischen diversen Teilen der Bevölkerung unterscheiden. Von selbst versteht sich, dass die Netanjahu-Anhänger, die sogenannten “Bibisten”, ihrem Führer blindlings folgen. An ihnen lässt sich das psycho-ideologische Phänomen des autoritären Charakters am deutlichsten erkennen. Okkupation, Annexion und Krieg finden sich besonders deutlich im ideologischen Repertoire der Klientel der nationalreligiösen Parteien; da für sie alles gottgewollt ist, integrieren sie den Tod ihrer gefallenen Soldaten als unhinterfragbar zu zahlender Preis für “höhere” nationale Ziele. Die nicht- bzw. antizionistischen orthodoxen Juden Israels sind von einem solchen Preis verschont, da sie keinen Militärdienst leisten (man gewährt ihnen diesen Luxus, weil dies, neben ausgiebigen staatlichen Subventionsleistungen, ihre Bedingung für den Machterhalt der Koalition ist). Ansonsten bekümmern sie sich nicht um die (zionistischen) Machenschaften der säkularen Parteien. Wie aber steht es mit den anderen BürgernInnen, die nicht einem dieser drei Gruppen zuzuzählen sind?
Betont sei nochmals, dass was an Zerstörung, Verwüstung und Tod auf israelischer Seite (auch im Bereich der Zivilbevölkerung) im Falle eines größeren Angriffs der USA auf den Iran zu erwarten steht, um ein Vielfaches übersteigt, was man bei beiden iranischen Angriffen im letzten Jahr durchzustehen hatte. Die Szenarios dafür sind in Israel nicht unbekannt, mithin von Militärexperten skizziert worden. Aber die Bevölkerung verharrt in angespannter bzw. freudiger Erwartung des sich ankündigenden Desasters. Wie kommt das?
Zum einen gibt es nicht wenige Israelis, die der Überzeugung sind, dass man das “iranische Problem” ein für allemal aus der Welt schaffen werde. Warum man meint, das erwarten zu dürfen, ist unerfindlich. Es sind gerade mal acht Monate seit dem propagandistischen Jubel nach dem letzten “totalen Sieg” vergangen, und schon steht man vor einem neuen Krieg. Zum anderen ist die intensive Protestaktivität gegen Netanjahu, die noch vor dem Gazakrieg florierte, infolge ebendieses Krieges vollständig erlahmt. In Israel pflegt sich alles Öffentliche beim aktuellen Ausbruch eines Krieges von selbst gleichzuschalten – keine Kritik wird zugelassen, kein Protest, ja nicht einmal (mit ganz wenigen Ausnahmen) eine ernstzunehmende Reflexion über Struktur und Verlauf des sich Ereignenden. Mittlerweile bedarf es offenbar aber auch gar nicht des realiter ausgebrochenen Krieges, um die lähmende Selbstzensur zu aktivieren; es reicht die Bedrohung eines nahenden Krieges, um sich kollektiv selbst zu entmündigen.
Man darf vermuten, dass dabei die Kittfunktion des Krieges für die zutiefst gespaltene und zerrissene israelische Gesellschaft eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Man hasst sich zwar gegenseitig wie noch nie zuvor, aber sehnt sich auch nach einer Einheit, die es noch nie gab und auch nie mehr geben wird – die inneren Gegensätze und Widersprüche sind schlicht zu groß.
Innere Einheit gab es im Zionismus immer nur ex negativo, als Reaktion auf äußeren Druck bzw. äußere Gefahr: Der Antisemitismus des 19. Jahrhunderts war für die Heraufkunft des politischen Zionismus konstitutiv (und bedient bis heute die israelische Propaganda bei jeder sich bietenden Gelegenheit); die zionistische Rezeption der Shoah im 20. Jahrhundert zeichnete sich durch fremdbestimmte Instrumentalisierung ihres “Stellenwerts” auf der Weltbühne; und natürlich die mittlerweile fetischisierte Bedeutung der “Sicherheitsfrage” für die politische Kultur der israelischen Gesellschaft, die den in ihr zelebrierten Militarismus nachgerade zur Quintessenz jüdischen Seines im “Land der Juden” erhoben hat. Nicht von ungefähr sind die beiden Bibelsprüche, denen zufolge Israel ein Volk sei, das “für sich allein [also abgesondert von anderen Völkern] wohnt” und “von seinem Schwert” lebt, zu einer Art (unbewussten) kollektiven Bekenntnisses herangewachsen.
Es mag behauptet werden, dass dies angesichts der jahrhundertealten Verfolgungsgeschichte der Juden bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar ist. Geschlagene verwünschen zurecht ihre Peiniger. Aber irgendwann hat sich die Rollenverteilung im allegorischen Verhältnis von David und Goliath in ihr Gegenteil verkehrt. Ungeachtet der Frage, welche Bedrohung die Palästinenser, denen durch Israel ein katastrophisches historisches Unrecht widerfahren ist, für Israel je (selbst am 7. Oktober) gebildet haben, gilt es festzustellen, dass Israel imzwischen die Rolle Goliaths, des monströsen kriegerischen Gewaltmenschen, übernommen hat. Was Israel in zwei Jahren Krieg im Gazastreifen an Kriegsverbrechen angehäuft hat, indiziert mehr als nur die aktuelle Barbarei: Das Bedürfnis, die Palästinenser nachgerade auszurotten; die ihnen zugefügte Verwüstung, Zerstörung und Auslöschung von Menschenleben, verweisen auf ein archaisches Rache- und Vergeltungsbedürfnis, das nicht nur als völlig unproportional im Vergleich zum selbst erfahrenen Leid zu bewerten ist, sondern selbst noch angesichts seiner horrenden Folgen offenbar unbefriedigt bleibt – sich mithin in der gegenwärtigen geopolitischen Konstellation ungestört austoben darf.
Nicht von ungefähr kursiert letztens im israelischen Diskurs (seitens linker KritikerInnen) der Begriff “Todesser” (ochlei mawet), wohl in Anlehnung an J.K. Rowlings “Death Eaters” aus der Harry Potter-Buchreihe. Ein bezeichnender Ausdruck, der dem Tod einen Stellenwert im Politischen beimisst, der letzten Endes der Essenz der jüdischen Religion von Grund auf entgegensteht.
Die Haaretz-Kolumnistin Yoana Gonen hat diese Woche den Nagel auf den Kopf getroffen, als sie “die neue israelische Normalität” wie folgt kennzeichnete: “Eine Gesellschaft, in der Tod und Gewalt zu einem Spektakel geworden sind. Hinrichtungen sind zu einem politisch aufgeladenen, aufregenden Horizont geworden, Galgenstricke zu modischen Accessoires, gefesselte Gefangene werden vor den Augen der Medien und des Ministers für nationale Sicherheit zur Schau gestellt. Auf den Hügeln des Negev sind Aussichtspunkte entstanden mit Blick auf das spektakuläre Panorama von Flugzeugen, die Bomben auf Menschen in Gaza abwerfen. Videos von brennenden Palästinensern lösen Reaktionen von Gelächter und Lust aus, und Krieg ist längst keine Bedrohung mehr, sondern ein nationales Hobby.”
Man kann sich zuweilen nicht des Eindrucks erwähren, der in Israel zum barbarischen Goliath gewandelte David sei nicht nur bestrebt, die Palästinenser zu vernichten, sondern auch sich selbst. Thanatos, wie er leibt und lebt.
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Tatsächlich, unfassbar. Da hat man in der israelischen Bevölkerung allen Ernstes keinen Bock, dass geisteskranke Islamisten ein weiteres Mal Zivilisten abschlachten. Auf was für Ideen man so kommen kann…
Dass Netanjahu, Ben-Gvir, Smotrich und das Siedlerpack nicht ein Jota besser sind, geschenkt.
wer hat denn Netanjahu gewählt?
Die Heilsarmee?
Keine Ahnung. Erzähl doch mal. Die gleichen Verstrahlten, die hier arschfd wählen und in god’s chosen one die Orange, die auf Kinder steht und Zivilisten von Nazimilizen ermorden lässt?
Nun ja, persönliche Freiheit ist in Israel eindeutig größer als bei den verpeilten Muselmanen. Was die Außenpolitik und den selbstherrlichen Fanatismus angeht, sind die die Israelis in Bosheit und Aggressivität auch nicht besser, eher schlimmer. Ausweglose Situation.
RT meldet gerade der Angriff Israels und der USA auf den Iran hat begonnen.
Da gehe ich mit.
Die Israelis schlachten seit Jahrzehnten Zivilisten ab, morden, plündern, rauben und vergewaltigen alle Völker ringsum. Daß die sich dann auch mal wehren, wer will es ihnen verdenken. Ich weiß, für euch Faschisten ist so ein Terrorregime wie Israel ein Freudenfest, ein Vorbild. Für alle normalen Menschen, die ihr Hirn auch mal zum Denken benutzen, ist es ein Graus.
Ja klar, wer kennt sie nicht, die marodierenden israelischen Horden in aller Herren Länder. Für Klerikalfaschisten wie dich, die auf ein Regime stehen, das Frauen quasi jegliche Rechte abspricht, Regimekritiker foltert und abschlachtet, natürlich bisschen blöd, wenn deine Terroristenvorbilder mal die genozidale Fresse gestopft bekommen. Mach doch mal Fronturlaub in Teheran und reiß da deine Sofa-Warrior-Fresse auf.
Marodierenden israelische Horden? Hallo noch nicht mitbekommen wie dies heutzutage abläuft? Wer hat denn den den Tresor des österreichischen Innenministers ausgeraubt und warum? Frag mal beim Berliner Staatsschutz nach.
Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für dich, Seit‘ an Seit‘ mit den Gaza- und Westjordanland-Philanthropen gegen den verhassten Iran, der sich frecherweise herausnimmt, nicht nach einer bestimmten Pfeife zu tanzen, ruhmreich zu kämpfen, und wenns nur mit der verlogenen Klappe ist. Nicht, dass ich Anhänger der Turbanträger wäre, aber des Völkerrechts…
Und du so? Flug nach Teheran schon gebucht für den heldenhaften Verteidigungskampf mit den diesmal aber wirklich geschlossenen Islamistenreihen oder wie üblich nur mit dem Zeigefinger auf Andere zeigen, während die anderen 4 auf dich gerichtet sind? Schwätzer.
Ich glaube, der Mitforist verwechselt Iran mit unserem Wertepartner Saudi-Arabien. Was nicht heißen soll, dass das iranische Regime nett sei. Aber in puncto Frauenrechte sind sie deutlich weiter.
„The United States is participating in the strikes, according to a U.S. official and a person familiar with the operation, who spoke on condition of anonymity to detail sensitive military operations. It was not clear the full extent of the American involvement. The White House declined to immediately comment.“ (AP)
„“When we are finished, take over your government,” Trump said. “It will be yours to take. This will be probably your only chance for generations. For many years, you have asked for America’s help, but you never got it. No president was willing to do what I am willing to do tonight.”
The U.S. president added: “Now is the time to seize control of your destiny.”
Und wenn nicht …. dann eben nicht.
„Iran preparing to ‘take revenge’ on Israel: State TV
Iran is preparing to “take revenge” on Israel and deliver “strong response”, State tv reported.
(Al Jazeera)
Qana Parker ?
Kein Vorbild (geschweige Idol), doch eine Reminiszenz.
Israelische Regierung ruft Ausnahmezustand aus. Das Militär schreibt auf X: Nach einer Lagebeurteilung wurde beschlossen, dass ab heute (Samstag) um 08:00 Uhr sofortige Änderungen an den Richtlinien des Heimatfrontkommandos vorgenommen werden.
Im Rahmen dieser Änderungen wurde beschlossen, alle Gebiete des Landes von «voller Aktivität» auf «wesentliche Aktivität» umzustellen. Dies umfasse ein Verbot von Bildungsaktivitäten, Versammlungen und Arbeitsplätzen, mit Ausnahme von wesentlichen Sektoren.
Kolonialismus kann nur über Gewalt definiert werden. Die Kolonisierung Palästinas durch die Zionisten erlebt seine Fortsetzung in Schüben. Wie Akte eines Spektakels in dem Gaza eine Bühne ist. Aber es wird kein Krieg geführt. Man begeht einen kolonialen Genozid, nicht wegen des Holocausts sondern trotz des Holocausts!
RT meldet „Präventivschlag in Teheran“
schlägt der Iran zurück werden die USA
eingreifen…..und dann wird losgeschlagen
einfach nur noch zum Heulen …..
Trump hat auf Truth Social gerade eine Kriegserklärung rausgehauen.
https://www.youtube.com/watch?v=kDQrHCRs0Z0
Solange man kaum (verhältnissmäßig) eigene Opfer des Krieges beklagen muss, lässt sich die Kriegsbegeisterung/-bereitschaft ziemlich lange bis unendlich aufrecht erhalten.Das wendet sich, je mehr Tote oder verstümmelte auf den Schlachtfeldern oder angegriffenen Städten etc zurückbleiben. Da Israel dank us-amerik. oder auch dt. Hilfe eine hundertfache Übermacht für jeden Gegner darstellt und ungestraft morden, plündern und vergewaltigen kann, wird sich die Begeisterung noch lange halten.
Ich bin schon lange der Überzeugung, dass es kein iranisches Problem, sondern vielmehr ein israelisches Problem gibt. Ein Staat, der rundum die Nachbarländer angreift, mit Pestiziden deren Felder vergiftet, der in Gaza und Westjordanland keinen Krieg führt, sondern ein brutales Gemetzel veranstaltet zum Ziele der ethnischen „Säuberung“, mit Sauberkeit hat das, was dort geschieht wohl wirklich nichts zu tun, dürfte wohl das offensichtlichste Problem in dieser Weltgegend sein und das noch mit Auswirkungen , die weit über diese Weltgegend hinaus reichen.
Und ich ertappe mich bei dem fürchterlichen Wunsch, dass der Iran diesem Schurkenstaat mal gründlich zeigt, wo der Hammer hängt, fürchterlich, wegen der unmittelbaren Folgen und tatsächlich soll dieses Spiel dieser beiden größten Welt-Schurken dazu führen, dass genau das passiert, damit die USA ihren Angriffsgrund haben.
Israel hat seine Operation gegen den Iran «Löwengebrüll» getauft. Das vermeldet die «Times of Israel». Die Bezeichnung soll von Premierminister Benjamin Netanyahu festgelegt worden sein. Die letzte Operation der israelischen Streitkräfte gegen den Iran im Juni 2025 trug den Namen «Rising Lion» («Aufsteigender Löwe»).
was sagt eigentlich der ober-„löwe“ im vatikan dazu?
Laut diverser Nachrichtenportale hat es aktuell geknallt, einige melden bereits eine Beteiligung der USA
Das hat Agent Orange doch bereits höchstselbst verkündet.
https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/116147082884192486
Spoiler Alert: Ich habe bei dem Anblick mein Frühstück gleich wieder erbrochen.
Nanu, stand ein Spiegel auf dem Frühstückstisch ?
Die Einflusssphäre Russlands
Syrien ❌
Venezuela ❌
Mali ❌
Armenien ❌
Ukraine ❌
Aserbaidschan ❌
Iran ❌
Willkommen in der multipolaren Welt!
ist wie fussball für dich eh?
Ich habe keine emotionale Beziehung zu den gestürzten bzw sich abwendenden Regierungen. Als neutraler Beobachter bewerte ich nur. Ich urteile nicht.
lol wie schmeckt der neutrale nato schwanz in deinem neutralen maul?
So ganz unrecht hat er ja nun auch nicht.
Sie haben da was falsch verstanden…..
vielleicht noch mal „Multipolarität“ in eine Suchmaschine Ihrer Wahl eingeben und
abspeichern.
Oder aber Sarkasmus spätestens dann mal erkennen, wenn er schon Rumba auf der eigenen Nase tanzt und dabei Dudelsack spielt.
habe ich Sie angesprochen?
Nein. Und dennoch habe ich dir geantwortet. Verrückte Zeiten.
Die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen:
Turkmenistan, Usbekistan, Armenien, Kasachstan…
Ergebnis der Politik des 5D Grösaz: der gesamte postsowjetische Raum ist verloren.
@ A.F.
„Ein Staat, der rundum die Nachbarländer angreift, mit Pestiziden deren Felder vergiftet, der in Gaza und Westjordanland keinen Krieg führt, sondern ein brutales Gemetzel veranstaltet ……“
und von den „Verbündeten“ mit Waffen versorgt wird, damit sie im Nahen Osten die „Drecksarbeit“ für diese erledigen können.
US Botschafter hat die Ziele Israels doch schon ausgeplaudert…
Israel >Naher Osten….Naher Osten<Israel
Das ist kein Präventivschlag, das ist ein klarer Bruch des Völkerrechts!
Der Iran hat Stunden vor dem Angriff zugestimmt, keine Atomwaffen zu wollen!
Ob Wattestäbchen feuchte Hosen hat weil Israel mal wieder Drecksarbeit macht?
Kaum zu fassen: Nach zweijährigem Krieg gegen die Hamas und nach zweimaligem (von Israel provozierten) Raketenbombardement aus dem Iran ist man in Israel (es handelt sich wohl primär um die jüdische Bevölkerung des Landes) noch immer kriegsfreudig, um nicht zu sagen, kriegslüstern.
Kaum zu fassen: Nach vierjährigem Krieg gegen die Ukraine und nach mehr maligem (von Russland provozierten) Raketenbombardement aus der Ukraine ist man in Russland (es handelt sich wohl primär um die russische Bevölkerung des Landes) noch immer kriegsfreudig, um nicht zu sagen, kriegslüstern.
Die antiimperialistische Linke schäumt mal wieder hilflos. Besonders lustig, wie sie sich hier im Forum gegenseitg an die Gurgel gehen und sich mit Beleidigungen überhäufen. Derweil ist in China ein Sack Reis umgefallen und in Indien ist eine heilige Kuh von einem Moped angefahren worden. Die Relevanz der linken Phantasten entspricht der einer furzenden Kuh.
Während du wie üblich hinter der furzenden Kuh stehst und gierig einatmest.
Wer will es dir verdenken, Familientraditionen lassen sich nicht beliebig abschütteln.
antiimperialistische Linke? Wem meinen sie denn damit?
Werner
Ob die Raketenangriffe der Ukraine gegen Russland von Russland provoziert sind, dazu gibt es verschiedene Ansichten, wobei ich der Ansicht bin, dass die Provokationen viel ehen von der Ukraine, insbesondere vom Westen, ausgehen.
Der Iran hat fertig, wenn er nicht noch irgendein Ass im Ärmel hat, was aber höchst unwahrscheinlich ist.
Aber auch Trump und Israel haben sich an die ungeschriebene Regel gehalten, während Olympia keinen Krieg zu starten, sondern erst unmittelbar danach. Ich hab´s hier gecallt, ich habe recht behalten. Lieber wäre mir gewesen, ich hätte falsch gelegen.
Israels Verhalten ist unbegreiflich.
Nachdem die Juden fast 2000 jahre lang in Europa unterdrückt und bedroht waren, scheinen die Israelis kein Problem damit zu haben ihre Nachbarn, die Araber, ebenso zu unterdrücken. Dabei waren es nur die Araber, die den Juden während der europäischen Pogrome Zuflucht gewährten.
Die gegenwärtigen israelischen Machthaber betreiben eine Art Apartheid-Politik und führen sich wie »die Herrenmenschen« auf, die sich alles mit ihren Nachbarn erlauben dürfen, dabei übersehen sie wie diese Politik die Existenz Israels gefährdet.
Denn den 10 Millionen Israelis stehen eine Milliarde Moslems gegenüber und da ist es nicht schwer zu erraten, wer auf die Dauer den Kürzeren ziehen würde.
Die einzige Chance für Israels Sicherheit wäre eine Politik respektvoller Verständigung mit seinen Nachbarn zu versuchen, aber die ultra-orthodoxen Israelis ziehen einen Krieg um Israels Anspruch auf sein biblisches Territorium von vor über 2000 Jahren vor, und die gegenwärtige Regierung tut so, als wäre sie eine unantastbare Großmacht der nichts passieren könnte.
Dabei hat bereits der Jom-Kippur-Krieg von 1973 gezeigt, dass Israel ohne die Hilfe der USA gegen eine arabische Koalition auf verlorenem Posten steht.
Ja, es ist unbegreiflich, sollte der
US Botschafter, von Tucker interviewt, Recht behalten und Israel (besser die kriegslüsternen Zionisten) den Nahen Osten komplett für sich beanspruchen?
Libanon und Syrien sind ja schon in der Hand, sollte sich da Widerstand zeigen, egal von wem, dann fliegen die Raketen oder die Chemiekeule wird eingesetzt. Unfassbar und von den Eliten aus dem Westen keinerlei Reaktionen ganz im Gegenteil.
Ich denke das wesentliche Problem ist Rassismus, dass Menschen ihrer Kultur eine Höherwertigkeit anderen Kulturen gegenüber zusprechen. Rüstungsindustrie bzw. militärisch industrieller Komplex und Eliten profitieren davon. Es ist aber auch ihre eigene Religion. Die Eliten grenzen sich selber nicht nur gegen andere Kulturen ab, auch gegenüber dem „einfachen Volk“. Egal. Was ich sagen will… sie fördern den Rassismus in vielerlei Hinsicht. Nicht rassistisch zu sein gilt als „naiv“ und „dumm“. Die eigene Gewalt wird ausgeblendet, eben aufgrund des Rassismus, aufgrund der Haltung, dass man sich selber für etwas Besseres Anderen gegenüber hält. Selber ist man rein (angeblich), das Böse sind die Anderen.
Ich denke, man kann jetzt schon sagen, die Reality-TV Show der Luftschläge wird die Iranische Republik stabilisieren. Vermutlich wird es einen Generationswechsel mindestens außerhalb der „Revolutionsgarden“ geben.
Während viele hier jetzt empörte Kommentare schreiben – Verrückte sogar proisraelische – sitzt Moshe Zuckermann in Tel Aviv in einen Luftschutzraum und muß um sein Leben fürchten. Warum hat er nicht auf den Rat seiner Freunde gehört und hat Israel verlassen, nach Frankfurt, wo er doch vermeintliche Freunde hat?
Alternative Medien berichten, das ein iranischer Gegenangriff Israel erreicht hat. Israel hat Luftalarm ausgelöst und den Ausnahmezustand verhängt. Niemand kommt mehr aus Israel heraus.
Ich habe auf die Kräfte der Abschreckung gehofft, aber vergeblich. Jetzt ist ein großer Krieg in Middle East ausgebrochen, von dem niemand weiß wie er enden wird. Fakt ist aber, dieser Krieg hat Auswirkungen auch auf Deutschland. Die Energiepreise, die Benzinpreise werden stark ansteigen. Wer ein Auto hat tanke es jetzt schnell voll