Israel führt KI-gestützten Krieg in Gaza: Ursache für die hohe Zahl getöteter Zivilisten?

Bombardierung des Shuja’iya-Stadtviertels in Nordgaza

Nach dem 7. Oktober wurden vom israelischen Militär die Handschuhe ausgezogen, Ziele zum Bombardieren werden durch das KI-Programm Habsora ausgewählt, auch großer „Kollateralschaden“ wird in Kauf genommen.

Wie viele Hamas-Kämpfer bislang von den israelischen Streitkräften im Gazastreifen getötet wurden, ist nicht bekannt. Es heißt, bis zu 5000, andere sprechen eher von 1000-3000. Ob die Hamas-Kämpfer vom Gaza-Gesundheitsministerium von der Hamas-Regierung mit gezählt werden, weiß man auch nicht so recht, zumindest werden diejenigen Toten nicht mitgezählt, die verschüttet sind. Die Zahlen gelten aber als einigermaßen verlässlich. Danach sollen bislang mehr als 15.000 Zivilisten, vor allem Kinder und Frauen, getötet worden sein. Es wurden zwar einige Kommandeure getötet, die Führung der Hamas im Gazastreifen jedoch nicht. Hamas-Chef Yahya Sinwar, Izz el-Den, der Kommandeur der al-Qassam-Brigaden, und sein Stellvertreter Marwan Assa, befehligen noch die Hamas-Kämpfer, deren Zahl auf 30.000 bis 50.000 geschätzt werden. Das destruktive Ausmaß der Bombardierung wird deutlich, wenn in den ersten 5 Tagen 6000 Bomben mit einem Gewicht von 4000 Tonnen über Gaza abgeworfen wurden.

Bekannt wurde jetzt, dass die IDF Künstliche Intelligenz einsetzen, um die Ziele für die Luftangriffe im Gazastreifen auszuwählen, wie die israelischen Magazine +972 Magazine und Local Call aufgrund von Gesprächen mit früheren und noch aktiven Geheimdienstmitarbeitern berichten. Man wusste es, die Bombardierungen – täglich hunderte – sind genau geplant und kalkuliert, der Tod von Zivilisten wird kalt berechnend in Kauf genommen. Gesprochen wird von einer „Massenanschlagsfabrik“, weil gegenüber früheren Kriegen dieses Mal ebenso Wohnhäuser, öffentliche Gebäude, Infrastruktur und Hochhäuser bombardiert wurden, die nach IDF „Machtziele“ (“matarot otzem”) sind.

„Alles ist beabsichtigt. Wir wissen genau, wie viel Kollateralschaden es in jedem Haus gibt.“

Ein Informant sagte, die Bombardierung von „Machtzielen“ habe früher einen „Schock“ in der palästinensischen Bevölkerung auslösen sollen, um Hamas unter Druck zu setzen. Das Militär verfüge über Dateien „für die meisten potenziellen Zielen im Gazastreifen – einschließlich Wohnhäusern -, in denen die Zahl der Zivilisten angegeben ist, die bei einem Angriff auf ein bestimmtes Ziel wahrscheinlich getötet werden. Diese Zahl wird berechnet und ist den Nachrichtendiensten der Armee im Voraus bekannt, die auch kurz vor einem Angriff ungefähr wissen, wie viele Zivilisten mit Sicherheit getötet werden.“

Der Kollateralschaden tritt nicht zufällig ein oder ist unerwünscht, er wird einkalkuliert. So soll in einem Fall das Militärkommando die Tötung von hunderten Zivilisten bewusst gebilligt haben, um nur einen Hamas-Kommandeur auszuschalten. Zu beobachten sei, dass die Zahl der Zivilisten, die bei einem Luftschlag auf ein Ziel bewusst in Kauf genommen wird, von Dutzenden oder Hunderte angestiegen sei.

Nach einem Informanten sollen die Streitkräfte genau wissen, wen und wie viele sie als „Beifang“ töten oder verletzen: „Nichts geschieht zufällig. Wenn ein dreijähriges Mädchen in einem Haus in Gaza getötet wird, dann deshalb, weil jemand in der Armee entschieden hat, dass es keine große Sache ist, sie zu töten – dass es ein Preis ist, der es wert ist, bezahlt zu werden, um [ein anderes] Ziel zu treffen. Wir sind nicht die Hamas. Das sind keine zufälligen Raketen. Alles ist beabsichtigt. Wir wissen genau, wie viel Kollateralschaden es in jedem Haus gibt.“

Das mag übertrieben sein, schließlich müsste das Militär in Echtzeit kontrollieren können, wer sich gerade in einem Gebäude aufhält. Die Autoren weisen darauf hin, dass ein Grund für die gestiegene Akzeptanz eines hohen Kollateralschadens auch der Einsatz des auf Künstlicher Intelligenz beruhenden Systems Habsora (Gospel) sein dürfte, das automatisch und in großer Geschwindigkeit Ziele für Angriffe vorschlägt – und vielleicht oft auch danebenliegt. Die Ziele werden automatisch angegeben und dann offenbar in einer Checkliste abgetragen. Angegeben werde auch immer der zu erwartende Kollateralschaden. Dazu gibt es dann vom Kommando Anweisungen wie „Kollateralschaden 5“, so dass Ziele angegriffen werden dürfen, wodurch bis zu 5 Zivilisten getötet werden können. Das sei die Umsetzung der Dahiya-Doktrin.

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Geschwindigkeit und Quantität der Zerstörung zählt

In den ersten 35 Tagen wurden so 15.000 Ziele angegriffen, viel mehr als in früheren Kriegen. Nach einem IDF-Sprecher werden mit Habsora Ziele für Präzisionsschläge erzeugt, „die dem Feind großen und Zivilisten minimalen Schaden zufügen. Hamas-Mitglieder sind nicht immun, egal, wo sie sich verstecken.“ Zu entscheiden und handeln nach Künstlicher Intelligenz dürfte den Militärs dazu dienen, die Angriffe zu legitimieren, weil sie doch rational und mathematisch präzise ausgewählt worden seien. Man kann sich hinter der Maschine verstecken.

Ein früherer Geheimdienstmitarbeiter bezeichnete es als „Massenanschlagsfabrik“, es gehe dabei um Quantität und Geschwindigkeit wie in einer Fabrik, nicht um Qualität. Damit würden vermehrt Angriffe auf Wohngebäude gemacht, in denen auch nur ein Hamas-Kämpfer lebt. Nach Aussagen von Bewohnern des Gazastreifens, die von den Autoren befragt wurden, seien aber auch viele Wohlhäuser bombardiert worden, in denen kein, zumindest kein bekanntes Hamas-Mitglied lebte.

Ein Informant erklärte, nach dem 7. Oktober sei die Devise gewesen, möglichst viele Hamas-Mitglieder zu töten, weswegen die Regeln zur Vermeidung von zivilen Opfern aufgeweichter wurden. So wurden beispielsweise Orte bombardiert, weil ungefähr dort eine Handysignal ausgemacht wurde, um Zeit zu sparen. Das würde alles im Gegensatz zu früheren Protokollen gehen, das Militär versuche damit gegenüber der israelischen Öffentlichkeit Erfolge zu demonstrieren, um den ramponierten Ruf nach dem 7. Oktober zu verbessern. Neben genuin militärischen oder taktischen Zielen wie Waffenlager, Kommandozentralen, Raketenabschuss anlagen etc. und den oben genannten „Machtzielen“ richteten sich die Angriffe auf unterirdische Ziele wie Tunneleingänge, wobei auch die Häuser über und neben diesen zerstört werden können, sowie Wohnhäuser, in denen ein Mitglied von Hamas oder vom  Islamischen Dschihad vermutet wird, was auch zur Vernichtung ganzer Familien führt, die keine Verbindung zu den Militanten haben.

In den ersten Tagen war „Machtziele“ die Hälfte der angegriffenen Ziele. Früher war es Vorschrift, die Bewohner zuvor zu warnen und nur leere Gebäude zu bombardieren, das sei jetzt nicht immer oder nicht wirklich geschehen, was vielen Menschen das Leben gekostet habe. Der Stabschef der Luftwaffe, Omer Tishler, erzählte Journalisten alle Angriffe hätten ein legitimes militärisches Ziel, sagte aber auch, dass ganze Stadtviertel „in großem Ausmaß und nicht auf chirurgische Weise“ bombardiert wurden.

Tote der Bombardierungen von Samstag auf Sonntag. Die Bilder der Toten dienen der Propaganda, aber sie müssen dennoch gezeigt werden, da es die Opfer sind, auf die die Kriegsführung keine Rücksicht nimmt. Bild: Times of Gaza

In praktisch allen Gebäuden ließe sich etwas von Hamas finden, man könne also alles bombardieren: „Wenn es um Machtziele geht, ist aber in den meisten Fällen klar, dass das Ziel keinen militärischen Wert hat, der einen Angriff rechtfertigt, der ein ganzes leeres Gebäude mitten in einer Stadt mit Hilfe von sechs Flugzeugen und tonnenschweren Bomben zum Einsturz bringen würde.“ Der Schaden für Hamas und Co. sei bislang relativ gering, das wirkliche Ziel sei, so die Informanten explizit oder indirekt, der Angriff auf die Zivilgesellschaft. Der Bevölkerung soll in Angst und Schrecken versetzt und gezeigt werden, dass die Hamas die Situation nicht mehr kontrollieren kann.

Für KI-basierte Überwachung und Auswahl der Ziele ist der jetzige Gaza-Krieg auch ein Testfeld. Israel ist ein Hightech-Waffenproduzent, das an der „Front“ Systeme entwickelt, um sie dann auch über Start-ups mit Reservisten herzustellen und zu verkaufen. Allerdings hat der 7. Oktober die Schwäche der israelischen Hightech-Sicherheits- und Überwachungssysteme offenbart. Gut möglich, dass man deswegen besonders darauf erpicht ist, die Technik zu optimieren.

Und man muss auch davon ausgehen, dass die KI-gestützte Zerstörungsmaschine in Zukunft autonom und in Echtzeit darüber entscheiden wird, welche Ziele von autonomen Kampfflugzeugen und Drohnen angegriffen werden. Je nach eingebautem „ethischen“ oder kriegsrechtlichen Vorgaben, werden dann Kollateralschäden in Kauf genommen werden. Nach den Schilderungen von +972 Magazine und Local Call ist es jetzt schon egal, ob Menschen noch dazwischengeschaltet sind.

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56 Kommentare

  1. Danke, Herr Rötzer, für die unermüdliche und um journalistische Grundsätze bemühte Berichterstattung über den Krieg in Gaza. Für mich persönlich eine der wertvollsten Quellen hierzu!

    1. Journalistische Grundsätze ?
      Welche, bitte ? Es sind Berichte von industriellem Mord und Tot -schlag [verbrämt mit den Leistungen künstlicher „Intelli -genz“ ] Grauslich !

      1. Warte mal. Ich finde das ist Schelte des Boten für die Botschaft. Es gibt doch nicht eine Zeile, die vermuten ließe, dass das Beschriebene gutheißen würde.
        Er beschreibt es und es muss beschrieben werden.

        Ich habe früh den Nachrichtenüberblick auf der HP von „heute“ gelesen. DAS sind für mich Komplizen, keine Journalisten.

  2. Wie viele „Butschas“ sind das denn?? Aber halt: das ist doch etwas gaaaaaaanz anderes. Und wer etwas anderes denkt, der ist ein schlimmer Untermensch. Die „Auserwählten“ drücken ihm das Maul zu.
    Umwertung aller Werte. Verwirrung allerorten. Bewusst herbeigeführt.
    Da wünscht man sich, dass es die Hölle nach dem Tode tatsächlich gibt, wo diese Psychopathen zur Rechenschaft gezogen werden. Jüngster Neuzugang: Henry hüstel Kissinger.👹

  3. Nö, die Fotos der Toten dienen der Darstellung des Entsetzlichen. Die Bilder aus Vietnam haben ja auch dazu bei getragen, dass sich die Stimmung in den USA gegen den Krieg wendete.
    In fast jedem Artikel wird von den Gräuel(!)taten der Hamas-Leute berichtet, was der Phantasie der Leser einen breiten Spielraum eröffnet.
    Aber die von den israelischen Bomben erzeugten Toten dienen der Propaganda, so viel Parteilichkeit zugunsten Israels muss dann doch sein, und schon gar nicht erwähnt werden die vielfachen Quälereien, Terrorakte und Folterungen im WJL und in den israelischen Gefängnissen.
    Hier ist ein kluger und bedenkenswerter Text
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/zukunft-fuer-juden-deutsche-sind-in-ihrer-israelsolidaritaet-nicht-zurechnungsfaehig-li.2163771
    „Der 7. Oktober sollte ein Weckruf für eine langjährige falsche Politik in Deutschland sein. Blinde Israelsolidarität gefährdet die Zukunft israelischer, jüdischer Kinder – und natürlich auch die der palästinensischen Kinder. Wir haben eine Regierung unterstützt, deren Führer die Hamas gegen die Fatah unterstützt haben. Netanjahu konnte seine Geldlieferungen an die Hamas einigermaßen kaschieren, aber der heutige Finanzminister Bezalel Smotrich hat sich schon 2015 im israelischen Fernsehen verplappert: Weil mit der Terrororganisation Hamas niemand verhandeln wird und so die Zweistaatenlösung umgangen werden kann, sei die Hamas ein „asset“. Die deutsche Solidarität gegenüber einer solchen Politik ist daher ebenfalls schmutzig. Sie ist auch erstaunlich ignorant gegenüber einem eigentlich sehr offensichtlich teuflischen Kreislauf der letzten Jahrzehnte: Israel ist eine Demokratie im Nahen Osten, aber nur für die eigenen Leute. Diese fehlende politische Nachhaltigkeit stärkt den Zulauf für die Hamas, Hisbollah oder das iranische Regime. Und dieser Teufelskreis wird jetzt noch verschärft: Gerade liegt dem Bundestag eine weitere Antisemitismus-Resolution vor, die die Kritik an Israel noch härter sanktioniert. Sprich, hierzulande ist offenbar die Treue zur rechten, rassistischen Regierung um Benjamin Netanjahu wichtiger als die Zukunft der israelischen Kinder.
    Eine Kinderpsychologin aus Haifa sagt im Deutschlandfunk, dass die Kinder erzählen, dass sie immer vor dem Einschlafen an den Krieg denken. Dann erinnert sie sich, wie ein Kind fragte, ob die Kinder in Gaza gerade einschlafen können, und bricht in Tränen aus. Sie sagt, die Kinder seien ihre einzige Hoffnung.“

    1. Bei allen Gutachten sucht man sich den Gutachter aus, der mit höchster Wahrscheinlichkeit das bestätigt, was man erwartet.
      Das ist bei dieser Frage nicht anders.

    2. Die Missetaten des „Freundes“ relativieren was das Zeug hält und als GUT™ darstellen.

      Die Mainstreammedien in Deutschland sind in einem dermaßen üblen Zustand, dass ich gar nicht so viel kotzen kann, wie ich in mich hinein schaufel…

  4. Kann es sein, das aufgrund von Vorkenntnisse des Überfalls ,Israel den Vorsatz hatte, nicht einzugreifen,
    und dann zum großen Rundumschlag Palästiner einzunehmen.

    1. Gewagte Theorie, aber durchaus vorstellbar. Dass der Westen dabei im Wesentlichen mitmacht (insbesondere die Deutschen), könnte man dabei einkalkulieren.
      Trotzdem Vorsicht, geht schon stark in Richtung Verschwörungstheorie.

      1. Die NYT hat ja jüngst ähnliches berichtet.
        Angesichts der durch USA/Israel in riesigem Umfang betriebenen Spionage – und Abhörtätigkeit scheint mir die Annahme durchaus plausibel, keine Verschwörungstheorie.
        Das Wort ist ohnehin zu einem Totschlagargument gegen Kritiker geworden.

  5. Also etwa 1 Toter (incl Zivilisten) pro Raketenbeschuss?
    Erscheint mir ineffizient.

    Hat eigentlich jemand Zahlen über die Zugvögel, die normalerweise im November über Eilat nach Sahara fliegen?

  6. 4000 Tausend Bomben auf so ein kleines Gebiet. KI kann das nicht sein, das ist eher Unvermögen. Aber solche Computer Autoritäten kennt man ja schon aus anderen Gebieten wo Versager herum werkeln.

    1. Mit dem KI-Gekasper will man „Wissenschaftlichkeit“ und einen „sauberen Krieg“ vorgaukeln. Nichts weiter als eine neue Lügenvariante der „chirurgischen Schläge“.

  7. Mal ne dämliche Frage:

    Kann Mensch eine KI, oder deren Entwickler bzw. „Erschaffer“, sollte die Info tatsächlich wahr sein, und keine israelische Kriegspropaganda, auch nach Den Haag vor das Kriegsverbrechertribunal bringen?

    Würde mich mal ehrlich interessieren ob das nicht ein juristisches Nachspiel haben könnte – für alle Beteiligten, natürlich nur insofern das keine Kriegspropanda ist 😉

    Gruß
    Bernie

  8. Die menschliche Intelligenz wird als künstliche Intelligenz dargestellt, so hat die menschliche Intelligenz ein ‚rechtliches Opfer‘ die KI.
    Also betreibt die menschliche Intelligenz einen Genozid, um später das versagen der KI zu unterstreichen.

    Wusste gar nicht das Israel und ihre Lieferanten 4000T hatten, ich dachte, lt. Medien, das die Ukraine alles erhalten hatte, so kann man sich täuschen. Oder medial hinter das Licht führen lassen.

    PS Einen schönen weißen Advent an das Overton Magazin, MfG

  9. said one source who took part in previous Israeli offensives in Gaza.
    Various sources who served in IDF intelligence units said that
    said another intelligence source, who carried out previous strikes against power targets.
    Indeed, according to sources who were involved in the compiling of power targets in previous wars
    In one case discussed by the sources, the Israeli military command knowingly approved the killing of hundreds of Palestinian civilians

    Und so fort. Auf deutsch: in dem Artikel ist gar nichts nachprüfbar, halt das übliche Geraune. Der einzig seriöse Link zu Omer Tischler funktioniert nicht. Wir können uns diesen Verein, dessen Artikel hier ziemlich unkritisch übersetzt wurde, ja mal ansehen:

    https://www.ngo-monitor.org/ngos/_magazine/

    Inhalt: die üblichen Lügen:

    „apartheid”, “ethnic cleansing,” “racism,” “land confiscation,” “discrimination,” “displacement,” “fail[ing] to prosecute violence against Palestinians,” “perpetrating another “Nakba,” and deride “American Jewish hypocrisy.”

    Och, wer spendet denn da? Die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Nu ja, über den Tisch gezogenes Gutmenschentum. Dann aber: Rockefeller, Heinrich-Böll-Stiftung, Open Society Foundation (also Soros). Die übelsten Hetzer im Ukraine-Konflikt spenden für die Hamas? Wie passt denn das zusammen?

    Arbeitsthese: sie sind in beiden Fällen auf Seiten der Nazis. In der Ukraine unterstützen sie die Banderisten, im Gaza die Hamas. Das passt einfach zu gut, um nicht wahr zu sein.

    1. Wer andere Menschen als „Tiere“, „Untermenschen“ oder Ähnliches bezeichnet, die man bedenkenlos vernichten kann und vor allem aus einer eingebildeten göttlichen, ideologischen oder „wissenschaftlichen“ „Auserwähltheit“ sogar darf, der ist übelster Rassist und Faschist. Egal, ob Jude, Christ oder Muslim. Das sollten auch Sie zur Kenntnis nehmen.

      1. Ja klar, das muss man jetzt tausend Jahre hören, was da unmittelbar nach dem Massaker gesagt wurde.

        Was die Hamas ganz ohne Krieg so von sich gibt, hatte ich ja schon verlinkt.

    2. Was reden Sie eigentlich da für einen Blödsinn?
      In der Ukraine ist doch Selenskij mit seiner Bande für Deutschland sakrosankt, ebenso wie es die Israelis für die Bundesregierung sind: Moralisch hochwertige Pesonen, die für einen toten Israeli nur 20 Palästinenser erschiessen ihnen und die Krankenhäuser auch noch umbauen.

        1. Was ist mit den Taten der faschistoiden Siedler im Westjordanland?

          Was stelle ich die Frage, da kommt sowieso nur anrüchiges Geschwurbel oder eben – nichts. Nochmal: die Taten der terroristischen Hamas sind durch nichts zu entschuldigen, aber das Vorgehen von Netanjahus Schergen eben genau so.

    3. Teile – und – herrsche, beide Seiten finanzieren, das Prinzip dürfte bekannt sein.

      Nicht so ganz schlüssig ist, was Sie mit „Nazis“ meinen. National-Zionisten?

  10. Apropos Künstliche Intelligenz und Kriegsführung in Gaza … Hier ein Video, das einen beeindruckenden, entschlossen und gefährlich wirkenden Aufmarsch nahöstlicher Soldaten zeigt:
    https://twitter.com/SameeraKhan/status/1730701357584195791

    Das Video wirkt täuschend echt, ist aber rein durch gescriptete KI am Computer erstellt worden.
    Martin Vrijland geht zudem davon aus, dass die Bewohner des Gaza-Streifens bereits zur Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar in die VAE umgesiedelt worden waren, wo sie jetzt in der reichen Traummetropole Abu-Dhabi ein traumhaftes Leben genießen. Dazu führt er mehrere Indizien an, die nicht abwegig sind.

  11. Dahiya-Doktrin

    „“Gibt es so etwas wie unschuldige Zivilisten?“ „Weitreichende Zerstörung als Mittel der Abschreckung“ Eine Kriegsstrategie aus dem Jahr 2006, genannt „Dahiya-Doktrin“
    Jetzt kann man zumindest „verstehen“, was in Gaza keinen menschlichen Sinn macht, wenn man diese „Doktrin“ und ihre Funktionsweise versteht – sie versucht gar NICHT, Zivilisten oder die zivile Infrastruktur zu verschonen

    Celia Farber … Wie ich es jetzt sehe: Was gerade geschieht und schon so lange geschieht [1], ist so verwirrend für uns, weil wir die hier beschriebene Dahiya-Doktrin nicht kennen: (Vielleicht sollte ich auch nur für mich selbst sprechen, denn ich erfahre erst jetzt – heute – davon.)

    Hier ist ein Video, das erklärt, worum es sich dabei handelt [2], und unten finden Sie einen Text, der dasselbe tut. Was geschah mit Goldstone, nachdem der Goldstone-Bericht herauskam? [3] Israelische Verteidigungsstreitkräfte [4], Zielsetzung (Kriegsführung) [5],

    Dahiya-Doktrin
    Die Dahiya-Doktrin ist eine militärische Strategie des israelischen Generals Gadi Eizenkot, die sich auf eine asymmetrische Kriegsführung in einem städtischen Umfeld bezieht, bei der die Armee gezielt zivile Infrastrukturen angreift, um der Zivilbevölkerung Leid zuzufügen und so Abschreckung zu schaffen. [1] Die Doktrin ist nach einem südlichen Vorort von Beirut mit großen Wohnhäusern benannt, die während des Libanonkriegs 2006 von den israelischen Streitkräften (IDF) zerstört wurden. [2] Israel wurde beschuldigt, diese Strategie während des Gazakriegs angewandt zu haben.
    Geschichte Libanonkrieg 2006: Die erste öffentliche Ankündigung der Doktrin erfolgte im Oktober 2008 durch General Gadi Eizenkot, den Befehlshaber der Nordfront der IDF. Er sagte, dass das, was 2006 im Beiruter Stadtteil Dahiya (auch als Dahiyeh und Dahieh übersetzt) geschah, „in jedem Dorf geschehen wird, aus dem Schüsse in Richtung Israel abgefeuert werden. Wir werden mit unverhältnismäßiger Gewalt gegen sie vorgehen und immensen Schaden und Zerstörung anrichten. Aus unserer Sicht sind das Militärbasen. […] Dies ist kein Vorschlag. Es ist der Plan, der bereits genehmigt wurde. […] Die Bevölkerung zu schädigen ist das einzige Mittel, um Nasrallah in Schach zu halten.“ [3][4] Unter Hinweis darauf, dass Dahiya das schiitische Viertel in Beirut war, das während des Zweiten Libanonkriegs von der israelischen Luftwaffe zerstört wurde, schrieb der israelische Journalist Yaron London 2008, dass sich die Doktrin „in unserem Sicherheitsdiskurs verankern wird“ [2] Operation ‚Gegossenes Blei‘: Ob absichtlich oder unabsichtlich, Israel setzte eine solche Strategie während der Operation ‚Gegossenes Blei‘ zumindest teilweise um. [5] Der Goldstone-Bericht von 2009 nimmt mehrfach Bezug auf die Dahiya-Doktrin und bezeichnet sie als ein Konzept, das die Anwendung „weitreichender Zerstörungen als Mittel der Abschreckung“ erfordert und „die Anwendung unverhältnismäßiger Gewalt und die Verursachung großer Schäden und Zerstörungen an zivilem Eigentum und ziviler Infrastruktur sowie das Leid der Zivilbevölkerung“ beinhaltet. Die Fact Finding Mission, die den Bericht vorlegte, kam zu dem Schluss, dass die Doktrin während des Konflikts in die Praxis umgesetzt wurde. [1] Kritik: Die Doktrin wird in einem Bericht des Öffentlichen Komitees gegen Folter in Israel aus dem Jahr 2009 wie folgt definiert: „Der militärische Ansatz, der in der Dahiya-Doktrin zum Ausdruck kommt, befasst sich mit dem asymmetrischen Kampf gegen einen Feind, der keine reguläre Armee ist und in der Zivilbevölkerung eingebettet ist; sein Ziel ist es, einen langwierigen Guerillakrieg zu vermeiden. Diesem Ansatz zufolge muss Israel enorme Kräfte einsetzen, die in keinem Verhältnis zum Ausmaß der gegnerischen Aktionen stehen“. In dem Bericht heißt es weiter, dass diese Doktrin während der Operation Gegossenes Blei vollständig umgesetzt wurde. [6]
    Richard Falk schrieb, dass im Rahmen dieser Doktrin „die zivile Infrastruktur von Gegnern wie der Hamas oder der Hisbollah als zulässige militärische Ziele behandelt werden, was nicht nur ein offener Verstoß gegen die elementarsten Normen des Kriegsrechts und der universellen Moral ist, sondern auch ein Bekenntnis zu einer Doktrin der Gewalt, die beim richtigen Namen genannt werden muss: Staatsterrorismus“ [7].

    Der linksliberale Herzog plädiert für Völkermord und es gibt keine unschuldigen Zivilisten, hier. [6] Sehr beunruhigender Clip. [7] Ausgerechnet ABC News berichtet über Proteste in Israel gegen Netanjahu, der als „Mörder“ bezeichnet wird, aber dieser Clip vermittelt den falschen Eindruck von Massenprotesten. (Älteres Bild verwendet.) Link zum Clip hier. [8] Auch hier empfehle ich dringend, sich Nachrichtenkanäle aus Gaza anzusehen, wie diesen [9], um zu sehen, was die amerikanischen Nachrichten nicht nur nicht zeigen wollen, sondern auch nicht glauben wollen, dass es irgendeine Rechtfertigung für den Versuch gibt, zu „zeigen“.

    Wegen der zu starken Wirkung der Bilder von verletzten und getöteten Kindern bette ich die Bilder vorerst in Links ein, aber das könnte sich in Zukunft ändern. Die Veröffentlichung von Bildern aus dem Gazastreifen schließt das Mitgefühl mit den israelischen Opfern nicht aus. Ich habe jedoch den Eindruck, dass über die israelischen Opfer sehr viel berichtet wird, über die Opfer im Gazastreifen hingegen nicht. Ich konnte mir nicht vorstellen, warum diese Menschen bei der Evakuierung auf der Straße getötet werden. Ich schickte diesen Clip an einige Freunde in der ganzen Welt und „dachte“ darüber nach, was ich „verpasste“. Niemand sonst schien es besser zu verstehen als ich.

    Es macht nur „Sinn“, wenn man etwas über Dahiya erfährt. Nichts von Israels Seite ist reiner emotionaler Zorn oder irrationale Überreaktion, sondern vielmehr eine bewährte militärische Strategie (die teilweise von dem Amerikaner Curtis LeMay erfunden wurde, um einer Verurteilung wegen Kriegsverbrechen zu entgehen). …

    Ich denke darüber nach, wie wirkungsvoll Bilder von Kindern sind und wie sie benutzt wurden, um die gesamte Berichterstattung nach dem 7. Oktober zu steuern. Mir ist aufgefallen, dass die Menschen in Gaza eine sehr starke Bindung zu ihren Katzen haben. Die Katze verabschiedet sich vom Kind. [11] Dieser Artikel betrachtet die Bombardierung des Gazastreifens als Völkermord, zumal Israel dies sogar offen zugibt. … Es ist ein Völkermord, der als militärisch fruchtbar angesehen wird. Die Dayiha-Doktrin.

    Link: https://celiafarber.substack.com/p/no-such-thing-as-innocent-civilians

    1. Hierzu ein Zitat aus 2014, als der Hamas-Sprecher Sami al-Zuhri folgendes kund und zu wissen tat:
      »Die Hamas verachtet jene defätistischen Palästinenser, welche die hohe Zahl ziviler Opfer kritisieren. Ihr Widerstand ehrt unsere Leute. Wir führen sie in den Tod …«

    2. Das ist völlig irrational und kontraproduktiv.

      Mit Unrecht und Terror schaffen sie nur noch mehr Hamas-Terroristen als sie eliminieren. Jedes unschuldige Opfer hat Eltern, Kinder, Neffen, Brüder, die einen Grund bekommen sich der Hamas anzuschließen und viele werden nur dafür leben um sich zu rächen. Jedes unschuldige Kind was kaltblütig ermordet wird macht ein Dutzend neue Terroristen ein Paar Jahre später.

  12. Ein israrlischer UN Diplomat beschuldigt Sorros NGO zur Finanzierung der Hamas.
    Nicht das diese NGO unter anderen Namen im ersten Weltkrieg schon bestand.
    Ein fast „toter Mensch“ wird vor der UN gebrandmarkt, das hat was!
    Und im selben „Spruch“, werden alle anderen als ‚unschuldig’erklärt. Irgendwie scheint sorros Kette an NGO’s alles zu beherrschen, von Politik über Militär bis hin zu den Geheimdiensten.
    Genial, wie eine Sau durch die mediale Welt gezogen wird.

  13. Eine schlichte Überlegung auf arithmetischer Grundlage entlarvt die Angabe der Israelis, 5’000 Hamas-Kämpfer getötet zu haben als unwahrscheinlich. Wenn wir von den mehr oder weniger bekannten Gesamtopferzahlen ausgehen und die ebenfalls mehr oder weniger bekannten Anzahlen an Kindern und Frauen subtrahieren, davon dann die angeblichen 5’000, bleiben nicht viele männliche Nicht-Hamas-Mitglieder übrig. Das Verhältnis zwischen diesen beiden Gruppen wäre dann bestenfalls 1 zu 1. Das ist angesichts der viel höheren Anzahl an Männern, die nicht in der Hamas sind, sehr unglaubwürdig.

    Generell nehme ich es den Israelis nicht ab, dass sie ’nur‘ auf die Exterminierung der Hamas aus sind. Ihr Ziel ist vielmehr und offensichtlich, den grösstmöglichen Schaden anzurichten, sowohl was Personen, als auch was Sachen betrifft. Der Gaza-Streifen soll unbewohnbar gemacht werden, die noch Lebenden sollen schliesslich irgendwohin flüchten. Nicht die Hamas ist als Beute vorgesehen, sondern der gesamte Gaza-Streifen, der ursprünglich, wie man alten Karten entnehmen kann, auch schon viel ausgedehnter war. Nun soll das Werk zu Ende gebracht werden. Die Gelegenheit – inwieweit selbst geschaffen, sei dahingestellt – scheint günstig.

    Ob das abgehen kann, ohne Eskalation des Krieges, bleibt abzuwarten. Gut möglich, dass die Hizbollah, wenn sie den bestimmten Eindruck hat, die Hamas pfeife nun wirklich aus dem letzten Loch, mit ihrer gesamten militärischen Potenz eingreift. Was danach käme, will man sich nicht ausmalen. Wer noch bei Trost ist, will diese Situation verhindern. Ob die Mächtigen des Imperiums es aber sind, nämlich bei Trost, ist leider schwer zu bezweifeln. Bisher ist davon jedenfalls nichts zu bemerken, obwohl die Ereignisse im Nahen Osten diejenigen in der Ukraine militärisch und vorallem narrativ in Mitleidenschaft ziehen.

    1. Wer den israelischen Lügenbaronen auch nur ein Wort abkauft, ist selber schuld.
      Hat man übrigens die Geburtsurkunden der angeblich enthaupteten 38 Babies schon gefunden?
      Mittlerweile ist mit Sicherheit anzunehmen, dass die Hamas keineswegs eine 4-stellige Zahl an Zivilisten getötet hat. Und davon waren schon eine dreistellige Zahl an aktiven Soldaten und Sicherheitskräften.
      Aber im Orient werden anscheinend gerne Märchen erzählt und im Westen instrumentalisierend geglaubt. Eine Hamas, deren militärische Schlagkraft gegen Null tendiert, wird aber dennoch ein massives Gefährdungspotential unterstellt. Anscheinend ist Israel so schwach, dass es im wesentlichen nur gegen unbewaffnete Frauen und Kinder die Oberhand behält. Und ohne Munitionslieferungen aus den USA wäre es schon lange mit der Bombenherrlichkeit vorbei. Man stelle sich vor, diese Armee träfe auf einen ebenbürtigen oder überlegenen Gegner?
      Jedenfalls scbeint man alles zu tun, um sich einen solchen heran zu züchten. Und das alles wegen Besitzgier auf Land und Rechten. Existenzfähig hält sich dieser Staat nur dann, wenn er dominant auftreten kann. Ein Armutszeugnis für deren im Grunde durchaus anständige Kultur, welche was anderes lehrt.

  14. Danke. Die Dahiya-Doktrin ist tatsächlich der Schlüssel zum Verständnis dessen, was Israel mit und im Gazastreifen vorhat. Es fügt sich alles zusammen. Zuerst ignoriert die Elite in Politik und Militär die von verschiedenen Seiten eingehenden Warnungen über ein geplantes Massaker der Hamas, weil das eine Rechtfertigung zum Zuschlagen liefert. Die Hamas erspart dem israelischen Regime quasi eine eigene false Flag Aktion.

    Jetzt entbindet sich Israel selbst von jeglicher Rücksichtnahme. Das eigentliche Ziel der „Verteidigung“ gegen den Terror der Hamas sind aber die Palästinenser auf dem Gazastreifen. Die Bombardierung nach Maßgabe der Dahiya-Doktrin soll in der palästinensischen Bevölkerung maximalen Schrecken erzeugen, um sie vom Norden in den Süden zu treiben und von dort über die Grenze nach Ägypten oder sonst wohin, je weiter weg desto besser. Die dabei entstehenden Opfer sind erwünscht. Jedes Widerstandspotential soll neutralisiert werden. Die Hamas wird also nicht nur direkt bekämpft, es soll ihr auch das Reservoir genommen werden, aus dem sie sich rekrutiert. Deswegen auch die Umfrage unter 668 Palästinensern, die belegen soll, dass die überwiegende Mehrheit die Massaker der Hamas befürworten. Also sowieso alles Terroristen im Gazastreifen. Es trifft auf jeden Fall immer die richtigen.

  15. Man merkt das dieses System nun kollabiert, weil es nichts mehr ertragen kann. Doch jeder der Geschassten zieht die Nächsten mit sich. Ihr Hass ist der Grund, generiert von ihrer Furcht zu wissen, das ihre Zeit schnell zu Ende gehen wird. Sie fühlen es und versichern sich gegenseitig auf der richtigen Seite zu stehen. Daher ist jeder Abweichler für sie so gefährlich!

  16. Die israelische Armee weitet ihren Bodeneinsatz auf den gesamten Gazastreifen aus.
    Wer geglaubt hat, das Inferno wäre nicht mehr zu steigern, wird gerade eines „besseren“ belehrt.

  17. Es ist ein geplanter Völkermord! Wenn das deutsche Fernsehen die Bilder senden würde, die z.B. auf Al Jazeera regelmäßig gezeigt werden, müsste auch hier ein Umdenken und mehr Protest stattfinden. So konnte man heute in einem Bericht aus einem Krankenhaus zahlreiche dort auf dem Boden liegende verblutende sterbende Menschen verschiedenen Alters sehen. Es gab kein Wasser, Strom oder sonstige ausreichende Mittel mehr um sie noch irgendwie zu behandeln.
    Was soll das für eine „Abschreckung“ sein? So werden nur neue Terroristen geschaffen und die brauchen die israelischen Radikalen offensichtlich auch um keine Kompromisse eingehen zu müssen.

    1. „müsste auch hier ein Umdenken “
      Nein, Staatsräson und so.
      Man sollte die Perfidie und Skrupellosigkeit der Machthaber auch in demokratischen Staaten nicht unterschätzen. Denn auch hier gilt, wer da ganz oben ankommt muss sprichwörtlich über Leichen gegangen sein und alle moralischen und ethischen Werte abgstreift haben, sie aber noch kunstvoll im Munde führen können.
      Nicht umsonst heißt es ja -Feind, Erzfeind, Parteifreund als Steigerung. Wer sich in diesem Haifischbecken durchsetzt, das macht was mit den Menschen, das ist eine ganz andere Kategorie Mensch als der Normalbürger.

      „So werden nur neue Terroristen geschaffen“ Nicht, wenn man keinen mehr übrig lässt.

  18. Das Leben spielt merkwürdige Stücke. Denn die Gemeinschaft welche nach den Russen die schwersten Verluste unter der NS zu beklagen hatte, verwendet heute ähnlich brutale rassistische Methoden, um das Volk von Jesus Christus abzuschlachten. Oder steckten sogar in beiden Fällen die Zionisten dahinter?

    1. „Oder steckten sogar in beiden Fällen die Zionisten dahinter?“

      Wer sowas schreibt, lässt es hier nur aus taktischen Gründen bei einer blosen Andeutung.
      Ist ne miese Taktik für mein Empfinden. Was soll der Scheiß?

      1. Nein, eine Frage ist eine Frage 🙂 Und selbst wenn die Frage als Anklage gemeint wäre, was ja historisch durchaus verständlich wäre, so müsste in Betracht gezogen werden, dass in Unrechtstaaten – und da spreche ich nicht explizit von Israel – nicht der Täter, sondern der Überbringer der schlechten Nachricht gefoltert wird. 😉

  19. „Die Bilder der Toten dienen der Propaganda …“ (Florian Rötzer)

    Und diese „Propaganda“, also das Zeigen der Zerbombten und „die Macht der Bilder“, könnte dazu führen, dass der wochenlange, gut geschmierte Massenmord doch vorzeitig abgebrochen werden muss, weil sich zu starkes Unbehagen unter den Bevölkerungen der „zivilisierten Länder“ regt (der „globale Süden“ ist ja ohnehin dagegen). Aber wer kann das schon wollen, außer „Hamas-Unterstützern“?
    Mir fehlen die Worte.

  20. Die sch… Zionisten. Einst haben sie Deutschland ermordet, jetzt töten sie Israel. Bald gibt es keinen Fleck mehr der sicher vor ihrem satanistischem Hauch des Todes ist. Vor ihren Vasallen, Viren und Kriegen wie Operetten. Wo sollen gerechte Menschen, Herzensmenschen, egal ob Deutsche, Juden oder Polen… dann hin?

  21. Ist es nicht egal ob die Schlächter, Deutsche, Briten oder Israeliten sind? Emanuel Kant hatte schon recht. Auch wenn sie dich mit historischen Schuldkomplexen fertig zu machen versuchen, bediene dich immer deines Verstandes. Denn ein Monster ist und bleibt ein Monster, egal was seinen Vorfahren widerfahren ist. Und Israel wurde leider zu Einem obwohl noch sehr viel Gutes in ihm steckt.

  22. „[…]75 Jahre Menschenrechte – gbs-Video zu den Hintergründen der UN-Erklärung von 1948 […]“

    03.12.2023 – Die Menschenrechte

    Die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) durch die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 war ein Meilenstein in unserer Geschichte. Wie die Idee der Menschenrechte entstanden ist und warum wir sie verteidigen müssen, erklärt ein rund 20-minütiges Video, das die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) zum 75. Jubiläum der AEMR produziert hat.[…]“

    Quelle:

    https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/75-jahre-menschenrechte

    Anmerkung:

    Schaut es euch selber an, und bildet euch eure eigene Meinung dazu 😉

    Ich kenne alle Bücher des Autors, und Philosophen, Michael Schmidt-Salomon, aber hier teile ich tatsächlich nicht alle Ansichten von ihm – gerade wegen der aktuellen Ereignisse in Gaza, und im Westjordanland…..wo sind hier die Menschenrechte? Michael Schmidt-Salomon ist übrigens nicht so politisch interessiert, mehr philosophisch, aber wie schon gesagt, bildet euch eure eigene Meinung zu seinen Thesen – und dem Evolutionären Humanismus den er hier vertritt.

    Gruß
    Bernie

    PS: Das Video wurde auch teils mit KI erstellt, aber das ist ein anderes Thema, und ein interessanter Versuch längst verstorbene Menschen, bzw. Philosophen aus vergangenen Epochen, neben Schmidt-Salomon, sprechen zu lassen als wären die noch am Leben, und nicht schon seit Hunderten von Jahren bzw. Tausenden von Jahren tot und länst Asche oder Staub…. – KI eben, in friedlicher Form…..;-)

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