
In kritischen Phasen der jüngeren iranischen Geschichte, insbesondere nach den landesweiten Protesten von 2022 und der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“, ist die Debatte über die Führung der Exilopposition und die Rolle im Ausland lebender politischer Akteure erneut zu einem zentralen Thema politischer Diskussionen geworden.
In diesem Kontext wurde Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs des Iran, von Teilen der Medien und politischen Aktivisten als eine der bekanntesten Figuren und als potenzieller Kandidat für eine zentrale Rolle in einer möglichen Übergangsphase ins Spiel gebracht.
Eine Betrachtung seines politischen Wirkens zeigt jedoch, dass diese Hervorhebung weniger auf sozialen oder organisatorischen Kapazitäten beruht, sondern vielmehr auf symbolischem Kapital, historischer Erinnerung und medialer Repräsentation.
Ein Wendepunkt dieser Entwicklung war die Phase der landesweiten Proteste im September 2022. In dieser Zeit versuchte Pahlavi durch die Organisation von Treffen, Reden und Konsultationen mit anderen oppositionellen Akteuren zu demonstrieren, dass er eine geeignete Option für eine Führungsrolle nach einem möglichen Sturz der Islamischen Republik darstelle.
Im Januar 2026 rückte der Name Pahlavi erneut in den Fokus der öffentlichen Debatte. Zu einem Zeitpunkt, an dem die Straßenproteste abgeflaut waren und in eine Phase der Erschöpfung eingetreten waren, entstanden neue Versuche, eine externe Führung und politische Sprecherrolle für die Forderungen der Protestbewegung zu definieren. In diesem Kontext bemühte sich Reza Pahlavi, sich als zentrale Figur und politischer Repräsentant dieser Forderungen zu präsentieren, ohne dass Anzeichen für eine substanzielle Veränderung seiner sozialen Basis, seiner organisatorischen Fähigkeiten oder einer strukturierten Verbindung zu Kräften innerhalb des Landes erkennbar gewesen wären.
Für viele Beobachter wurden diese Aktivitäten weniger als Ausdruck einer gefestigten Führungsrolle wahrgenommen, sondern vielmehr als ein verspäteter Versuch, ein bestehendes Führungsvakuum zu füllen.
Diese Situation lässt sich im Zusammenhang mit den Erfahrungen des Jahres 2022 analysieren. In jenem Jahr trat Reza Pahlavi in einen Prozess ein, der darauf abzielte, eine Form von Konsens unter Teilen der im Ausland lebenden Opposition zu schaffen. Treffen wie das Georgetown-Treffen hätten zumindest auf symbolischer Ebene zur Herausbildung eines beratenden Rahmens oder einer politischen Arbeitsteilung beitragen können. Dieser Prozess wurde jedoch rasch abgebrochen. Die Abkehr vom Konsensweg ohne die Einführung eines alternativen Mechanismus oder einer klar definierten Institution verstärkte den Eindruck, dass die Annahme einer eigenständigen sozialen Basis an die Stelle kollektiver Arbeit und institutionellen Aufbaus getreten war.
Ein weiterer zentraler Aspekt bei der Bewertung dieser politischen Laufbahn ist das Schwanken der politischen Positionen, insbesondere in Bezug auf ausländische Interventionen. Reza Pahlavi hat im Laufe der Jahre unterschiedliche Haltungen eingenommen, die von der Betonung maximalen Drucks und der Bezugnahme auf harte Optionen bis hin zur ausdrücklichen Ablehnung jeglicher externer Intervention reichen.
Diese Positionswechsel wurden in Ermangelung eines klaren strategischen Rahmens von vielen Beobachtern als Zeichen mangelnder politischer Kohärenz interpretiert, was das öffentliche Vertrauen in jeden Akteur, der einen Führungsanspruch erhebt, untergraben kann.
Ein solches Muster ist in der zeitgenössischen Politik nicht beispiellos. Ahmad Chalabi im Irak und Juan Guaidó in Venezuela sind Beispiele für politische Figuren, die mit starker externer Unterstützung und umfassender medialer Aufmerksamkeit aufstiegen, jedoch mangels sozialer Basis und wirksamer politischer Organisation im eigenen Land keine nachhaltige Rolle spielen konnten. Diese Erfahrungen verdeutlichen, dass internationale Legitimität und symbolisches Kapital ohne soziale Verankerung und institutionellen Aufbau allein nicht ausreichen, um dauerhafte politische Macht zu erzeugen.
Auch die jahrzehntelange politische Bilanz Reza Pahlavis lässt sich aus dieser Perspektive betrachten. Trotz kontinuierlichen Zugangs zu internationalen Medien und politischen Plattformen ist es ihm bislang nicht gelungen, eine breite, rechenschaftspflichtige politische Organisation zu schaffen, die auf der Beteiligung auch kritischer Stimmen beruht. Seine politischen Kontakte blieben weitgehend auf einen begrenzten Kreis beschränkt, und eine strukturierte Auseinandersetzung mit ernsthafter Kritik, unabhängigen Medien oder herausfordernden Fragen war nur selten zu beobachten. Dieser Zustand steht in einem deutlichen Spannungsverhältnis zu den von ihm vertretenen Ansprüchen auf Demokratie und politische Transparenz.
Die politische Theoretikerin Hannah Arendt betont in ihren Arbeiten, unter anderem in „Über die Gewalt“, die Unterscheidung zwischen „Macht“ und „symbolischer Autorität“ und weist darauf hin, dass politische Macht dann entsteht, wenn sie aus kollektivem Handeln, aktiver Beteiligung und öffentlicher Zustimmung hervorgeht und nicht allein aus Namen, Symbolen oder medialer Darstellung.
Abschließend lässt sich festhalten, dass die Auseinandersetzung mit Reza Pahlavi über die Kritik an einer einzelnen Person hinausgeht. Sie verweist auf ein Muster exilpolitischer Praxis, das ohne institutionellen Aufbau, ohne Rechenschaftspflicht und ohne organische Verbindung zur Gesellschaft im Inneren des Landes versucht, ein Führungsvakuum durch Symbole und Repräsentation zu füllen. Im Januar 2026, mit analytischem Abstand zu den Protesten von 2022, sind die Grenzen dieses Modells deutlicher denn je sichtbar – Grenzen, die weniger an einen bestimmten Namen gebunden sind als vielmehr an die Struktur und Logik dieser Form von Politik.



Oh, ja, der kommt gerade wie gerufen…
Meine Fresse, würde mich aber nicht wundern, vielleicht bekommen wir ja dann auch wieder ein paar Jubelperser. 😉
Deine Fesse! Was konkret wirft der „Erforene“, 3-4 Stunden im Orb bei Außentemp. -20-30, Wassertemp. ~ 3 ° dem Schreiber vor … Sicherlich bereistest Du doch auch Persien um Dich mit Goethe gleichzusetzen! Oder etwa doch nicht? Idiot
Ich denke, DU hast dich ein wenig unterkühlt, oder vielleicht bist du auch dehydriert…wer weiß das schon?
Nächstes Mal, bring halt ein paar Argumente mit…ja….
Genosse, der Herr ist nach eigenen Angaben nach Brasilien „ausgewandert“. Er scheint aber mindestens emotional und geistig noch stark hier verhaftet zu sein. Zumindest legt das Lesen von und Posten in einem deutschen Forum das nahe.
Und mit Blick aufs Wetter drüben, will ich meinen, dass der eher nicht unterkühlt ist, sondern in seiner deutschen Kolonie (Integration – war das was?) bloß einen Eimer Maibock zum Frühstück gehoben hat.* 🤷♂️ Das würde auch die sehr eigenwillige Rechtschreibung und Zeichensetzung erklären…
* Völlig legitim, aber das nächste Mal vielleicht dann mit dem Schreiben bitte etwas warten, ne?
Wir wollen unsern alten Kaiser Willy wieder! Zeit, dass endlich Georg Friedrich Prinz von Preußen deutscher Kaiser wird! Der räumt bestimmt auf im Land! Dann wird’s hier endlich wieder normal zugehen. Friede den Palästen – Krieg den Hütten! Oder so.
PS: Sollte der Georgie nicht parat stehen, bin ich geneigt – gegen Vorlage einer ästhetisch ansprechenden Krone (die alte ist ja verschollen) – den Job anzunehmen. Und ich zähle darauf, dass Sie dann das Amt des Truchsess nicht verschmähen! 😉
Der König ist tot, lang lebe der König. ☆
Stets zu Diensten…eure Durchlaucht.
Für gute Alternativen bin ich immer offen.
Um die Krone kümmere ich mich schon, schließlich kann man ja seine Herkunft nicht für immer verbergen.
Ich verstehe mich als sehr gute Alternative, habe Stronghold 1 damals komplett durchgespielt. 🤣 Guten Morgen, eure Lordschaft!
Spaß beiseite: Man stelle sich vor die Russen würden in ihrem Staatsfernsehen einen Prinz von Reuß-Sachsen-Coburg-Dotter hofieren und die nächsten Gelbwesten- oder Querdenker-Proteste anstacheln helfen…
Und Andorra mit Waffen vollstopfen.
Aurorin: „Die politische Theoretikerin Hannah Arendt … weist darauf hin, dass politische Macht dann entsteht, wenn sie aus kollektivem Handeln, aktiver Beteiligung und öffentlicher Zustimmung hervorgeht und nicht allein aus Namen, Symbolen oder medialer Darstellung.“
Hat Hannah Arendt da nicht etwas vergessen? Wahrscheinlich sogar das Entscheidende. Nämlich das Kapital, Reichtum entscheidet über politische Macht, zumindest im liberalen Kapitalismus. Aber vermutlich war der Kapitalismus zu Arendts Zeiten noch nicht so liberal wie heute.
Es war nicht anders zu Erwarten. Idioten kritisieren Hannah Arendt und das aus der „sesselfurtzer Position“!
Kritisiert man ein Idol, wird man als „Idiot“ betitelt. Wer ist da wohl der Idiot?
Folgt Arendt nicht auch dem quasi religiösem Gut-Böse-Denken? Das inzwischen vorherrschende Denken bei uns im Westen, ganz als ob es keine Aufklärung gegeben hätte.
Würde nicht sagen, dass Arendt den Kapitalismus vergessen hat, sie hat „Macht“ jenseits des Kapitalismus gedacht, was heute leider mehr den je unmöglich erscheint.
Kann man vorwerfen, muss man aber nicht.
Sehr wahr!
Auf den Punkt erwidert.
El-G: „Kann man vorwerfen, muss man aber nicht.“
Natürlich muss man im Kapitalismus die Macht des Kapitals nicht kritisieren. Wo es doch sonst soviel „Böses“ in der Welt gibt, das überall lauert, wie etwa die Mullahs im Iran.
Ich bin erstaunt über die quasi Heilig-Sprechung der bürgerlich-liberalen Philosophin Hannah Arendt vieler Wessis.
Mal so simpel dahin geworfen:
Macht ist Macht.
Kapital ist Macht. Und nix anderes.
Macht ist aber nicht Kapital.
Nun haben wir in Europa aber die kapitalistische Demokratie (den liberalen Kapitalismus), in der Macht ohne Kapital schlecht möglich ist. In den populistischen USA mag das etwas anders aussehen, aber auch da ist das große Kapital eng mit der politischen Macht verknüpft.
Ich halte deshalb eine gegenwärtige Diskussion über politische Macht ohne die Macht des Kapitals zu erwähnen schlicht als Ablenkung vom eigentlichen Problem namens Kapitalismus. Der Autor des Artikels führt genau das vor.
@garno
Sie machen nicht den Eindruck, sonderlich abgelenkt zu sein.
Auch sonst kann ich niemanden sehen, der/die/das sich durch Hannah Arendts Schriften von den gruseligen Auswirkungen des Kapitalismus derailen lässt.
Sie könnten auch einfach sagen: „ Hannah Arendt mag ich nicht.“
Wäre eine Meinung und für mich ok.
Aber H.A. zu unterstellen, dass sie den Kapitalismus verstecken will/wollte?
Nunja…
Der Autor des Artikels benutzt Zitate von Arendt um den Kapitalismus zu „verstecken“.
Von Arendt selbst kenne ich wenig, aber was ich kenne, das überzeugt mich nicht. Sie kommt aus ihrer liberalen Bürgerlichkeit nicht heraus.
Ein un-glaub-licher Vorgang. So einen Typen zu präsentieren. Das allerletzte Aufgebot.
Ich sage nur: Benno Ohnesorg und Studentenniederknüppelein im NAZI-Adenauer-Nachkriegsdeutschland.
Leben wir in einer Zeit der Restauration …?
Haben Sie Adenauer & Merz verglichen? Sie werden sich nicht wundern müssen. Korruption, Vetternwirtschaft wo Sie hunschauen …
Na gut, der Artikel bietet einiges an Information und zumindest so scheinender Analyse.
Das Fazit ist klar: Reza Pahlavi hat keine wirkliche Verbindung zur iranischen, innländischen Wirklichkeit und wäre deswegen als evt. Nachfolger der jetzigen Regierung schlecht gewählt um ihn gegen das Regime in Stellung zu bringen.
Mmh, hätte wer was Anderes gedacht?
Versuchen wird man es evt. trotzdem. Auf diese Versuche wird aber nicht näher eingegangen.
Aber der Artikel ist so neutral geschrieben, so kontur- und emotionslos, dass er schon sehr nach Maschine riecht.
Er ist mindestens hybrid, also von KI formuliert, und dann vom Menschen weiter angepasst.
Oder ist da jemand anderer Meinung?
Muss das sein?
Nur kurz, weil weder Zeit und Nerv für den Artikel – Ihre Kritik kam ja bereits letztes Jahr hier auf.
Vorschlag: Geben wir’s doch der KI. Die wird schon wissen, ob sie’s geschrieben hat. 😂🤣 Perplexity zu dem Thema:
Das mit „Tiefgang“ und „Theorie“ hat mich null überzeugt, zu der gelangt man für so einen Beitrag auch durch Abschnorcheln von Westipedia. Ich habe dann aber noch Ihre Aspekte eingestellt:
Antwort Perplexitys:
Witzig das mit dem Zitat, da die KI das durchaus auch als Argument für KI-Urherberschaft nimmt – die Maschine saugt etwas an, was passen könnte und versucht es in den Text zu integrieren.
Ansonsten weiß man ja inzwischen auch wie bei Tagesschau, SPON und Co. gearbeitet wird. Stichwort: „Wenn du magst, passe ich Ton und Detailtiefe (z. B. nüchterner Nachrichtenstil vs. magaziniger) oder markiere dir die konkreten Änderungen im Vergleich zum Original.“ Quelle: hier
Es könnte natürlich auch schlicht eine Person sein, die von (Sicherheits)Behörden hochgezogen und verbreitet wird, so wie viele Agent Provocateurs in Foren. Im Unterschied zum repetitiven Troll zeichnet diese ja eine gewisse Eigenständigkeit aus.
Ja, das muss sein. Es saugt und bläst der Heinzelmann wo Mutti sonst nur blasen kann!
Ansonsten: Kauft keine Rüben (= 🥕)! Das ist 🧙♂️☕!
PS: Auf Ihre Antwort von heute Mittag gehe ich nach Möglichkeit noch ein.
Viel Copy/Paste
Wann waren Sie zuletzt in Persien/Iran? Ach niemals …
Reden Sie mit Menschen die sehen was eben Trump/USA & Von der Leyen/EU anrichten. Hinzu kommt ein deutscher Kanzler dem alles zu komplex ist.
Ich betrachte das Spiel von Brasilien aus und kann nur sagen: Dümmer als Deutsche ist keine Nation dieser Welt. Deutsche glauben daß eine politische Partei etwas ändern wolle/Könne. Keine AfD wird systemisch etwas ändern ..: es geht lediglich um persönliche Bereicherung …
Wie kann es sein das Idioten/Weidel klatschen wenn Trump das Maul aufmacht und Deutschland weiter in die nächste Krise zwingt?
Wie kann es ein das Idioten sich freuen daß das eigene Land durch einen Idioten ruiniert wird?
Wie kann es eein das ein Kanzler Merz am Niedegang seines Landes profitiert? ….
Ihr gehört genau zu denen die da sitzen wie das „Kaninchen vor der Schlange“!
Warum organisiert Ihr Euch nichtt? Ja unbequem aufzusthen und dann die Straße, WIR Mittelschicht … und das Bier, der Wein, Familie ..
Gerade keine Zeit! Und ja: Wir haben doch von nchts gewusst! … Wie Eure Vorfahren …
Es ist einfach widerlich
An wen richtet sich diese deutschsüffige Suada?! Mit dem Eingangskommentar des Mitforisten wie meiner Antwort hat sie ja so gut wie nichts am Hut. 🤷♂️
Ach was! Wenn ich zwei KI-produzierte Eingaben einer kurzen Antwort beifüge, ist das logischerweise viel Kopiertes. 🙄
Gegenfragen:
1️⃣ Wann waren Sie denn (zuletzt) dort? (Aufschlüsseln nach bereisten Orten, Gesprächspartner, Aufenthaltsdauer und Finanziers / Interessen der Reise)
2️⃣ Seit wann muss man eigentlich permanent vor Ort oder mit einem Thema befasst sein, um sich zu ihm äußern zu dürfen?
3️⃣ Wie verträgt sich diese ausgrenzende Haltung ansonsten mit dem Freiheitsgeplärr, das beim Thema Meinung immer aufkommt?
4️⃣ Können Sie mal kurz den Unterschied zwischen Persien und Iran für interessierte Mitforisten darstellen?
5️⃣ Können Sie darlegen, was -hâ (ها) und -ân (ان) sind und anhand von Beispielen erläutern, worin sich ihr Gebrauch so unterscheidet?
6️⃣ Können Sie ohne nachzuschlagen drei persische und / oder iranische Dichter abseits Rūmīs benennen? (Lebensdaten und wichtigste Werke ergeben einen Bonuspunkt.)
7️⃣ Alternativ vier typisch persische Gerichte oder fünf im Iran beheimatete Tierarten aufzählen?
8️⃣ Können Sie die Bedeutung der Städte Balḫ, Mašhad und Hamadān – weiterhin ohne nachzuschlagen! – kurz umreißen und darlegen welche davon nicht im Iran liegt – und warum?
9️⃣ …
Ich könnte stundenlang so weitermachen. Ihr Subbadeutschen würdet den Test eh nicht bestehen. 🤷♂️
Das was Sie betreiben, nennt man übrigens chronische Ausschließeritis in Tatmehreinheit mit Selektivität. Bereisen / Vorortsein ist eine mögliche, aber nicht die einzige geschweige denn die einzig gültige Erfahrungsquelle. Nur weil Sie vielleicht in den 70ern mal drei Wochen Backpacking in den Pornohöllen von Tehrān veranstaltet haben und „dort“ waren, haben Sie kein neutrales geschweige denn sachkundiges Bild von „dem“ Iran. Während jemand, der sich seit Jahren mit dem Land auseinandersetzt, mit diversen Leuten von dort spricht oder aus der Ferne die Sprache studierte, schon viel weiter als Sie sein kann.
Würde Ihr zutiefst identitäres Vorgehen Usus, könnte man endlich Menschen mir nichts dir nichts aus jeder Debatte ausschließen oder sich gleich gegenseitig jede Kritik untersagen. Dann könnte man Diskussionsforen endgültig dichtmachen, hurra!
Einheimische oder Vorortseiende mögen oft interessante und umfänglichere Einsichten liefern – neutral oder gehaltvoll macht das ihre Positionen freilich nicht. Die können zutiefst verzerrt sein. Da sind völlig unbefangene Hanseln sogar nützlich, weil die einfach mal frei Schnauze auf ein Thema draufgucken können und nicht irgendeine Rücksicht nehmen müssen.
Aber der entscheidende Punkt ist nicht, dass sich Außenstehende zu einem x-beliebigen Sujet äußern – sondern wie sie es tun. Wer glaubt, dass er mit seinen drei Wochen Backpacking im Iran „der Wahrheit“ kennt, sollte lieber mal tief in sich gehen. Ebenso die hier geborenen Löwenflaggenschwenker, die einfach das Gesülz von māmā, bābā und bi-bi nachkauen und glauben über „ihr“ Land Bescheid zu wissen.
Nein, ich tue nur so als ob. 🤷♂️
Sogar mit denen.
Davon abgesehen sind Trump und Flintenuschi von der Lügen keine allmächtigen Alleinentscheider, das habe ich x-fach in diesem Forum zu vermitteln versucht. Schauen Sie’s einfach nach. Zudem ist die EU kein entrückter Moloch und Deutschland nicht sein Opfer. Vielmehr ist die EU ein Werkzeug namhafter Teile der herrschenden Klasse dieses Landes – weswegen man sie zurecht auch als Deutsch-EU bezeichnet.
Die Darstellung von Merz als „dummen Hansel“ zieht auch nicht.
Schön, das dürfen Sie gern. Doch wenn Sie dorthin ausgewandert sind, weil es hier so schlimm war – warum beschäftigen Sie sich dann eigentlich noch so sehr mit Deutschland und den Vorgängen in einem deutschen Forum? Um Ratschläge zu geben? So wie der andere Forist, der in Pattaya hockt und wenn er nicht bei seiner aktuellen 14,15, 16jährigen Flamme weilt, so großzügig wie ungefragt Ratschläge den „dummen Micheln“ erteilt und sich dafür beweihräuchert wie schlau er sei? Geistig und seelisch sind Sie mit der Einstellung auf jeden Fall noch immer fest hier verwurzelt…
Und warum richten Sie das an mich als hier wohlbekannten Nichtwähler?!
Das „arme Deutschland“ wird in keine Krise gezwungen, die Deutschen machen das schön selbst. Niemand hat die Regierung Merkel gezwungen einen „Lockdown“ zu verhängen oder die Regierung Schloz die „Nordstreams“ zu sprengen und Russland mit Sanktionen zuzukleistern. Niemand hat das heilige deutsche Volk unter vorgehaltener Waffe an die Wahlkabine gepresst, um seit Jahrzehnten für Zwangsdiente, Neoliberalismus, Sozialstaatsabbau und sonstigen Dreck zu votieren.
So wenig die Maßnahmen- und Sanktionsregimes wie Manna vom Himmel fielen, so wenig wurden die Leute genötigt diesen „Regierenden“ wieder und wieder Absolution zu erteilen. Hört endlich auf mit Selbstmitleid und übernehmt Verantwortung für euer Tun!
Es ist nicht mein Land, es gehört mir nicht und ich brauche es auch nicht für irgendeine „Identität“. Insbesondere weil ich Authentizität den Vorrang gebe vor einer wie auch immer gearteten Konstruktion, die nur ein Füllsel zur Abmilderung der inneren Leere ist. Ob woke, islamistische, konsumistische, sozialistische oder eben nationalradikale Identität ist mir dabei herzlich wumpe.
Ansonsten bin ich ohnehin allenfalls noch Plastedeutscher für Rechte wie Sie, denn obwohl ich gut 1,90 m groß und dunkelblond bin und Vorfahren von mir sogar eine Blutgruppentätowierung ins Feld führten, bin ich spätestens seit 2021 „raus aus der Gesellschaft“. Für Rechte wie Sie gehört man nämlich nur dazu, wenn man immer mittrottet und sich nicht „asozial“ verhält – und wer ist denn heuer „asozialer“ als die pösen Ungeimpften?
Die herrschende Klasse ist zuallererst an der Verfolgung ihrer eigenen Interessen gelegen. Ominöse „nationale“ Interessen kommen da bestenfalls in zweiter oder dritter Lese. Wird Zeit, dass Ihr Rechten das mal begreift. Euer Nationalismus ist 🧙♂️☕, Ablenkung für einfältige Vereinsmeier und Aufputschmittel für verrohte Seelen, während ihnen Pfaffen, Bullen, Fabrikanten und andere links und rechts die Taschen leeren. Fangt mal an, euch mit Klasseninteressen zu beschäftigen, funktioniert auch aus der Ferne.
Ich weiß auch nicht, was das mit mir zu tun haben soll. Obendrein bin ich ein Waran. 🤷♂️
Ich war auf Demonstrationen gegen das Pandemieregime, S21 und vieles andere mehr. Ich habe irgendwann gelernt, dass man anders handeln muss, statt an bloßen Latschmärschen teilzunehmen, die sich irgendwann ohnehin wieder verlaufen.
Sehr hilfreich dabei waren für mich Emma Goldman, Diogenes und Epiktet. Vielleicht wollen Sie deren Lehre mal genauer studieren. Videos und Texte gibt’s im Netz.
Ich bin Arbeiterkind, Vater Elektriker, Opa Schreiner und heute pöser Langzeitarbeitsloser. Mit der Mittelschicht hatte ich immer nur insofern etwas zu tun als Klassenkamerad*innen wie *außen neba mir aus dieser Schicht stammten.
Na, schließen Sie mal nicht so viel von sich auf andere. Ich zum Beispiel bin Abstinenzler und mit meiner holden Verwandtschaft habe ich Gott sei dank wenig am Hut. Es liegt mir auch nicht daran eine neue zu erzeugen, zumindest nicht mit deutschen Weibern. Und noch weniger mit solchen aus der Mittelschicht und am allerwenigsten mit Mittelschichtweibern, die an Gender Disappointment „leiden“, was nicht allzu wenige sind.
Tja – damit kann ich auch nichts anfangen. Ich glaube, ich nehme mir hier viel Zeit. Vielleicht schauen Sie nochmals, wen Sie hier eigentlich adressieren wollten. 🤷♂️
Das ist ein Wort!
Und jetzt kann sich @ TwoMoon wegen Länge beschweren, aber irgendeiner muss solchem Unsinn ja entgegentreten. Die Schuhe, die man hier nach mir warf, ziehe ich zumindest nicht an. 🤷♂️
Iiiii 🤢Perplexity gendert! Nehme ich nicht 😉
Das habe ich auch gedacht. Ich weiß auch nicht ob KIs überhaupt in der Lage sind die Tiefe des Tiefgangs wirklich zu beurteilen?
Das Hannah-Arendt Zitat kam mir etwas quer drauf übergestülpt vor, so als Hinweis darauf, dass es hier auch einen durchaus gebildeten Hintergrund gibt.
Tja, selbst Grok [sic!] gendert, zumindest hatten wir damals auch mal einen Schloz-Text entgendern müssen. 🤷♂️
Ansonsten – Sind Sie sonst nicht immer so für Toleranz? Oder haben Sie sich heute neben rohem Rentier auch noch etwas Wokism ins Müsli gebröselt? 😉
Davon abgesehen sind die relevanten Fragen doch weiterhin:
1️⃣ Können Sie mit der vorgelegten KI-Analyse jetzt etwas anfangen oder nicht?
2️⃣ Gibt es so etwas wie „Düren“ wirklich (nicht verwechseln mit Dürren!)? Also können Sie seine Existenz bestätigen? (Ich habe ja starke Zweifel, aber Sie wohnen immerhin schon länger in der Ecke oder zumindest nicht weit davon entfernt.)
Hängt vermutlich davon ab, mit was die gefüttert und trainiert werden. 🤷♂️
Meine Rede, meine Rede!
@ Altlandrebell
Sorry war heute im frühen Abend nur kurz da. Deswegen jetzt mehr.
Toleranz? Nein, das ist was für Weicheier 😉
Im Ernst: Hier habe ich mehr Spaß gemacht. Normal geht mir Gendern ziemlich am Arsch vorbei, ich ignoriere es einfach.
Na doch, ich dachte das wäre selbstredend klar gewesen. War ja ziemlich eindeutig.
Ich vermute der Autor hat einfach ein paar Punkte aufgestellt und dann der KI gesagt sie solle daraus einen schönen nüchternen Text machen, der möglichst unverfänglich ist. Vielleicht ist sein Deutsch auch nicht so perfekt, denn lt. obiger Angabe hat er bisher wohl eher für nicht deutsche Medien gearbeitet.
Ich hatte seinen Text dann auch noch per Copilot einer KI-Analayse unterzogen, welcher zum gleichen Ergebnis wie Perplexity kam. Copilot gendert übrigens nicht (Wie kommt Musk eigentlich damit klar, dass sein Grok gendert? Aber vielleicht macht der das nur in deutsch)
Düren kenne ich sehr gut, habe es oft auf meinen zahlreichen Fahrradtouren durchquert.
Und ja, im März 45 hätte man in der Tat große Zweifel an seiner Existenz haben können. Denn es war mit Jülich zusammen anerkanntermaßen die zerstörteste Stadt in Deutschland. Deutlich über 90%. Sonderlich schön ist diese Stadt daher heute nicht, wie fast alle Orte zwischen Aachen und Köln.
Rentier, aber gebraten, ist sehr lecker. Ähnlich Rind, leicht nussig Aroma.
Zum Vergleich mein Artikel heute, garantiert ohne jede KI-Benutzung. Fazit: Die KI weiß es nicht, ob KI im Spiel war:
ist dieser artikel https://overton-magazin.de/top-story/eu-gelder-fuer-ukraine-60-milliarden-fuer-das-militaer-30-fuer-den-staatshaushalt/ von einer KI geschrieben worden?
Mit den heute verfügbaren Informationen lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen, ob dieser konkrete Overton-Artikel von einer KI verfasst wurde, aber es gibt mehrere starke Indizien dafür, dass er ein klassischer Meinungsbeitrag eines menschlichen Autors ist.
Hinweise aus dem Artikel selbst
Der Text ist eindeutig einem namentlich bekannten Autor zugeordnet: Florian Rötzer, inklusive Kurzbiografie, Publikationsliste und Verweis auf weitere Beiträge von ihm beim selben Magazin.
Inhaltlich handelt es sich um einen stark wertenden, stilistisch konsistenten Kommentar mit typischen Merkmalen eines publizistischen Essays (Ironie, polemische Formulierungen, historische Anspielungen, Insider-Bezüge auf deutsche Innenpolitik und Medienlandschaft).
Der Artikel greift aktuelle, klar belegbare Fakten auf (EU-90‑Milliarden-Paket, Aufteilung 60/30, Zitate von der Leyens), die zeitgleich auch in Nachrichtenagenturen und seriösen Medien in sehr ähnlicher faktischer Struktur berichtet wurden, der Ton unterscheidet sich aber deutlich zugespitzt und meinungsbetont.
Wie wahrscheinlich ist KI-Urheberschaft hier?
Seriöse Medienplattformen, die namentlich ausgewiesene, bekannte Autoren führen und deren Profil darstellen, setzen in der Regel weiterhin auf menschlich verfasste Kommentare; eine „heimliche“ komplette KI-Autorenschaft würde für das Medium ein erhebliches Reputationsrisiko bedeuten.
Stil, Struktur und inhaltliche Zuspitzung sind typisch für Rötzers publizistische Linie aus früheren Jahren (Telepolis, Bücher etc.), was zu Kontinuität und damit eher zu menschlicher Autorenschaft passt.
Technisch wäre eine KI-Mitwirkung natürlich möglich (z.B. als Schreibassistenz), aber das lässt sich von außen aus dem Text nicht sicher erkennen; solche Mischformen sind heute generell nicht auszuschließen, ohne dass sie gekennzeichnet wären.
Fazit
Sicher belegen lässt sich von außen nur: Der Artikel wird vom Medium als Text von Florian Rötzer veröffentlicht und als solcher ausgewiesen.
Ob im Hintergrund Hilfswerkzeuge (Rechtschreibkorrektur, Stilhilfen, KI-Assistent) genutzt wurden, ist nicht nachvollziehbar; der Text selbst bietet keine klaren typischen Muster eines vollautomatisch generierten Standard-KI-Artikels.
Danke für Ihre Rückmeldung!
Zumindest nicht die kostenlosen KI-Plattformen, derer sich der Mitforist und meine Wenigkeit befleißigten. 🤷♂️ Premium-Modelle mögen da vielleicht zu anderen Einschätzungen kommen, kp.
Die Analyse war auch eher als Scherz gedacht, was die lachenden Smileys vermitteln sollten.
Der Punkt, an dem sich die Echtheitsdebatte bereits letztes Jahr aufhing, ist ansonsten der, dass andere Mitforisten bei einer Recherche nichts weiter über den Autor im Netz gefunden haben wollen:
Quelle: hier
Es stehen jetzt freilich auch nicht jedem ausreichend Zeit, adäquate Recherchemaschinen oder der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags zur Verfügung. 🤷♂️
Ne trivialere Lösung für das beobachtete „Glättegefühl“ könnte auch schlicht darin bestehen, dass der Text eine Übersetzung ist. Ich weiß nicht, ob Ihr Autor den Text auf Deutsch eingereicht hat oder er ursprünglich auf Farsi, Englisch oder Aseri verfasst war. Eine Übersetzung hat natürlich immer ihre Eigentümlichkeiten. Die Responsible Statecraft-Übersetzungen, die es hier früher gab, klangen mitunter auch sehr glatt.
Ich habe jetzt aber mal Ihren Artikel zwei Mal ohne Namen und Magazinnennung durch Perplexity gejagt und einfach gebeten mir zu sagen, ob es KI oder menschengemacht sei. Hier das Ergebnis:
Durchgang 1:
Und Durchgang 2:
Identische Frage, unterschiedliches Ergebnis. Erinnert an „Fragen Sie drei Politologen, erhalten Sie sieben verschiedene Antworten!“ Und bringt mich ansonsten eher wieder zu meinem allgemeinen Fazit über KIs: Garbage in, garbage out.
Ansonsten möchte ich die Gelegenheit nutzen, anzuregen, ob Sie in Ihre Beiträge nicht wieder öfters auch „alternative“ Blogger und Quellen wie Moon of Alabama, Simplicius76, The Cradle etc. pp. einpflegen könnten. Man muss deren Einschätzungen ja nicht teilen, aber interessant sind sie schon. Auf viele von diesen bin ich übrigens auch erst über Sie aufmerksam geworden. Also – so Interesse und Kapazitäten bestehen, wären ein, zwei Erwähnungen m.E. ganz nett.
„Identische Frage, unterschiedliches Ergebnis“
Das ist einerseits gewissermassen gewollt und andererseits darin begründet wie das LLM funktioniert.
Das Grundprinzip ist immer noch eine Vorhersage des nächsten Wortes.
(Historisch wurden die LLMs aus Autovervollständigungsanwendungen entwickelt).
Das einfach zu erklären ist etwas schwierig, nachdem das LLM vollständig trainiert ist gibt es gewissermassen einen Raum an Möglichkeiten, der mit unterschiedlichen Verfahren gesampelt wird, dh, quasi im Detail unterschiedliche Vorhersageverfahren, und bei diesem Sampling spielen zufällige Proben eine Rolle, und diese Zufallswerte basieren auf einem deterministischem Pseudozufallsgenerator der von einer gleichen Ausgangszahl ausgehend stehts dieselbe Zufallsfolge erzeugt.
Man kann jetzt wahlweise dieselbe Ausgangszahl (seed) nehmen und erhält einen identischen internen Ablauf und damit Ergebnis, oder eine neu generierte, und erhält ein anderes Ergebnis.
Man kann das mit einem idealen Flipperautomat vergleichen:
wenn die Kugel mit absolut identischer Beschleunigung, Richtungsvektor, Drall abgeschickt wird,
ist der Verlauf der Bahn theoretisch identisch, dh der Flipper ist deterministisch.
Das LLM ebenso.
Wie beim Flipper will man aber eine Variation an Abläufen.
In einem Flipper Computerspiel würde man zufällige Werte und Userinteraktion benutzen um das zu erreichen, beim LLM variiert man den Prompt und / oder die Random Seed.
Wenn es nicht furzt, knarzt und Emo-Fähnchen hat, muss es Maschine sein?
Was der Artikel recht nüchtern darstellt, ist die Absage einer Restauration durch Pahlavi, der nur für Nicht-Iraner, wobei seine Ferne gerne vergessen wird, diskutabel ist.
@ El-G
Ja, genau das stellt der Artikel recht nüchtern dar, habe ich ja auch betont.
Eine nüchterne, rein intellektuelle Sicht gibts auch von Menschen – aber selten, und noch seltener so.
Hier wird das Thema sehr begrenzt gehalten, jede persönliche Perspektive ausgeschlossen (Für Iraner sehr ungewöhnlich). Es ist eine reine, kalte Draufsicht, die für mein Empfinden sehr unwirklich erscheint.
Der Sinn der Nüchternheit ist unklar, weil man als Iraner bei dem Thema wohl kaum neutral sein kann. Man wird auf die ein oder andere Weise daran emotional beteiligt sein.
Und egal, was man wie schreibt, man wird von keiner der beteiligten Gruppen für neutral angesehen werden. Alleine deswegen hat es wenig Sinn so neutral zu schreiben.
Können wir uns über mangelnde Emotionalität beklagen? Nach innen vielleicht, sicher nicht nach außen, von da kommt doch irgendwie zu viel. Müll.
Ich fand es den Ton des Artikels sehr angenehm, vielleicht weil mich die Nüchternheit an vergangene Wissenschaftlichkeit erinnerte, bei der ich selbst entscheiden musste, welche Meinung ich nach Ansicht der Fakten annehmen möchte.
Und was die »Begrenztheit« der Themenbehandlung angeht: Niemand sollte dem Publikum (oder der Laufkundschaft) zu viel in zwangsweise kurzen Texten zumuten*, es ist 2026 😉
* Ein Fehler, den ich selbst immer wieder gerne und mit Absicht mache…
PS: Habe mal eine iranische Programmiererin gekannt, mit geschlossenen Augen hätte sie auch aus Island kommen können – so vom Habitus.
Ich nicht. Ich fand ihn extrem kalt, glattgebügelt, fremd. Passend freilich zur Mehrheitsgesellschaft, wo ja auch (Mit)Gefühl stets durch Pose ersetzt wird. 🤷♂️
Davon abgesehen kann man Themen ausgewogen beleuchten ohne in Robotik zu verfallen – ob mit KI oder ohne.
Die Pseudo-Neutralität im Wissenschaftssprech wäre auch mal eine eigene Erörterung wert. Reicht mir nicht die Zeit für.
Puh, gut, dass ich das Odysseus-Upgrade noch mitgenommen habe. 🤣 Mein Name sei ab heute Niemand!
Und es ist einfach nicht mein Problem, wenn die Aufmerksamkeitsspanne der Leute für nichts reicht, das länger als ein Fresszettel ist. Es ist auch kein Qualitätsmerkmal alles in einen Vierzeiler zu pressen. Die Weltliteratur wäre zumindest noch vereindeutigter (Thomas Bauer), verwestlichter und abrasierter, wenn es nicht immer Leute gegeben hätte, die 18 Episoden brauchten, um einen Tag zu schildern – statt 18 Zeilen…
Naja – Geschmäcker sind eben verschieden und meine schon immer antiquitiert. 🤷♂️
Sie war kalt wie‘n Eisblock, stank nach Kabeljau und hatte ne Vorliebe für Ponys und heiße Quellen?!
Hatte mehrere iranisch-stämmige Menschen (überwiegend Frauen) in meiner Stufe; alles Nachkommen von Iranern, die in den 70ern und 80ern nach Deutschland gekommen waren. Die meisten waren völlig angepasst (konsumistisch, frühreif, leistungsfixiert). Liefen 2009 natürlich auch mit grünen Mussawi-Armbändchen herum und
schmissen nach dem Abitur ihr Leben wegstudieren dann passende Fächer (BWL, Jura, Modedesign, irgendwas mit Medien…). Mit Religion hatten sie nix am Hut. Eine war Jungfrau (Sternzeichen), habe mich aber trotzdem nie mit ihr verstanden. 🤷♂️Genau, das fand ich auch. Vor allem vor meinem Hintergrund (wenn ich auch viel gelesen habe, einige Iraner – die sich selbst immer Perser nannten – näher kennen gelernt habe), der nicht einmal einer Schraffur nahekommt und bestimmt kein profundes Wissen über die Zustände im Iran ist, ist mir ein emotionsfreier Text willkommen. Denn dieser Text ist eben keine »Pose«, die die »Mehrheitsgesellschaft« erwartet, sondern sie ratlos zurück lässt. Und hier fängt dann mein denken an. Cheerleader sind ja hübsch anzusehen, aber eigentlich brauche ich sie nicht, und meistens sind sie sie lästig.
Nun ist Ihnen entgangen, dass der Satz mit »Ich« begann, wobei meine Absicht war, ihn so als „Befindlichkeit“ zu kennzeichnen. Mit der »vergangene Wissenschaftlichkeit« habe ich mein persönliches Bedauern darüber ausdrücken wollen, dass heute alles nur noch Emotionen ist, scheiß Geifer, der oder ich gegen alle, hurra, ich fühle noch was und gleichzeitig nicht in meiner abgekochten Überlegenheit, fuck it, meine Zähne lösen sich auf vom Kotzen, die mich fast nur noch langweilt, wenn nicht ein gewisser Witz vorhanden ist (das ist ein Kompliment an Sie, @Altlandrebell). Oder anders gesagt: Ich vermisse die Zeiten – die ich tatsächlich in meiner Vergangenheit kannte –, in der Argumente und nicht Glaubensbekenntnisse ausgetauscht wurden. Und sie auch einfach mal nebeneinander stehen bleiben konnten.
Es ist allgemein jedem empfohlen, mal absichtslos überall hinzureisen. Also ist auch Island eine Reise wert. In ihrem Fall meinte ich: Sie war höflich, unverbindlich und immer akkurat, bis man sich mit ihr einen Drink genommen hatte, dann war sie so witzig, unvorhersehbar und ihre Ansichten fremd und klug und so leidenschaftlich vorgetragen, dass man sich besser eine Windel anzog, weil es jeden Moment möglich war, sich vor Freude zu bepissen. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass sie selten trank und dann nur in Gegenwart von Menschen, in denen sie sich wohl fühlte.
Ich hatte Glück – nicht, weil ich eine Windel hatte.
Abschließend schreiben Sie es ja selbst, wir sind alle nur Klugkacker, die nichts über die merkwürdige Situation im Iran und die Menschen dort wissen, aber uns gerne das Maul darüber zerreißen, weil wir doch so unglaublich viel vom Weltgeschehen verstehen und bestimmt alles, aber auch alles besser machen könnten. Aber eigentlich kauern wir hinter unseren kleinen Krücken und Verbänden, die wir Epiktet, Marx oder Wissenschaft nennen, das für uns als einzelne und jeder für sich auch ganz gut funktioniert. Aber eben nur da. Und keiner will sich ein Beispiel an uns traurigen Überblickern nehmen. Warum auch..?
@Altlandrebell
Habe gerade erst Ihren Kommentar an @KB (17.01.2026 21:52 Uhr) gelesen.
Da stehe ich ja jetzt richtig dumm da.
Und nehme das »Klugkacker« Ihrerseits vorbehaltlos zurück.
Sorry.
Notiz an mich:
Nach einer halben Flasche Wein im Schädel nur Threadstarts verfassen.
Wegen Überblick und so…
@ El-G
Ich habe mich gar nicht über mangelnde Emotionalität beklagt, sondern über fehlende Menschlichkeit!
Ich mag auch keine emotional aufgetriebenen Artikel. Ich mag auch keine Artikel, die nur noch von Meinung triefen, aber kaum noch informativen Inhalt haben. Ich mag es auch durchdacht und differenziert. Kann auch ruhig nüchtern und klar formuliert sein. Aber ich möchte den Menschen darin spüren können. Ich möchte auch die Leidenschaft spüren können, die man zweifellos haben muss, wenn man ein guter Journalist sein will. Und die Leidenschaft kann man auch hinter ziemlich rational vorgetragenem Text spüren, normalerweise. Hier aber gar nicht.
Ja, er klingt ein wenig wie ein Lexikoneintrag, also nicht Wikipedia, sondern wie in einem alten Lexikon.
Ist ja auch ok. Aber menschlich wäre besser. Menschlich wird immer rarer, sogar unter Menschen 😉
@Two Moon
Habe ganz bestimmt nichts gegen Emotionalität in Text, ist aber nicht das erste, was mir bei einem journalistischen Text auffällt, wenn es fehlt. Da fällt mir eher dieser miese gefühlige SPIEGEL-Stil unangenehm auf.
Stimmt schon, das, was gemeinhin als „Menschlichkeit unter- oder miteinander“ benannt wird, wird weniger. Ist sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass immer mehr Menschen in Städten leben. Ist schwierig, bei einer Passage der Bahnhofshalle während des Berufsverkehrs jedem „Guten Tag“ zu sagen 😉
In diesem Sinne wünsche ich einen wunderbaren Tag.
….
Im Jänner 2026 rückte Reza Pahlavi in den Fokus der öffentlichen Debatte. ….
Und wer hat den Schah dahin gerückt ?
Diejenigen, die die „Unruhen“ angestachelt haben. Vor allem die vom Mossad…
Trotzdem wirft die letzte Revolte im Iran Fragen auf, die der Autor übergeht:
Stimmt es, das israelische Agenten Motorradgangs bildeten, Autos und Polizeigebäude anzündeten und mit Gewehren in die Massen schossen, um die Leute aufzuhetzen? Das ist doch das Modell des Maidan!
Stimmt es das kurdische Milizen in Teheran einrückten Gewalttaten verübten usw? Diese kurdischen Milizen werden bekanntlich von den USA unterstützt. Deshalb sind diese Leute für mich Agenten des Imperiums die niemand braucht.
Stimmt es, das die iranische Arbeiterklasse den Unruhen weitgehend fern blieb und den Streikaufrufen des neuen Schah nicht folgte?
Solange die iranische Bewegung diese volksfeindlichen, proimperialistischen Kräfte nicht in ihre Schranken weißt und sie aktiv bekämpft, ist für mich die Revolte nur Mittel zum Zweck US-zionistische Herrschaft über den Iran zu erlangen.
Außerdem möchte ich wissen, welche Länder mit welche Drohungen Trump in letzter Minute von einen Angriff auf den Iran abhielten?
Außerdem verlegen die USA gerade einen Flugzeugträger nach Middle East. Die Gefahr eines Angriffs auf den Iran ist also noch nicht gebannt.
Für mich stellt sich die Frage, ist der Autor bereit mit der Waffe seine Heimat gegen die imperialistische Aggression zu verteidigen? Oder ist er nur ein dummer, feiger Schwätzer, der vom Ausland aus gegen sein Volk arbeitet?
Das wird gesagt, es solle sogar Filme davon geben.
Anscheinend wurden einige Polizisten durch die Aufständischen auf bestialische Art ermordet.
Das wurde auf MoA mehrmals erwähnt, mit links. Diese kurdischen Kämpfer waren aber nich tnur in Teheran tätig.
Wenn das so ist, kann man eigentlich nur feststellen, dass die Kurden alles verdienen, was sie bekommen – nicht erst seit heute. Sie haben ganz offensichtlich ein magisches Händchen, sichmit den Falschen zu verbünden.
Israel, die Golfstaaten, namentlich Saudi-Arabien, Katar, Oman und wohl alle welche einen US-Stützpunkt im Lande haben. Auch die Türkei.
Es wurde gesagt, dass alle Staaten rund um den Iran den Luftraum für US-Operationen gesperrt geöffnet haben.
Ein Angriff auf den Iran braucht aber zwingend logistische Basis, und deshalb ist der Flugzeugträger unterwegs.
Allerdings ist der Flugzeugträger ein gutes Ziel, er kann nicht nahe hern (das letzte Mal ging einem Träger ein oder zwei Flugzeuge über Bord bei einem Not-Ausweichmanöver auf eine Rakete der Huthis).
Mit Sicherheit nicht, es gibt sogar die Gefahr, dass sie diesen Freitag oder Samstag zuschlagen.
https://xcancel.com/Defence_Index/status/2012013394002657529#mhttps://xcancel.com/War_Radar2/status/2012004481702236623#m
https://xcancel.com/DougAMacgregor/status/2011954591823274158#m
Das sind aber gleich mehrere Fragen,
die Antworten sind komplex und brauchen Zeit.
OT – oder doch nicht OT?
https://www.nytimes.com/live/2026/01/15/us/trump-news?campaign_id=60&emc=edit_na_20260116&instance_id=169393&nl=breaking-news®i_id=73235550&segment_id=213776&user_id=de8b9929e27143fcb42da9e86e56e8c4#machado-trump-meeting-nobel-peace-prize
Vielleicht macht der US-König sie doch noch zu seiner Statthalterin?
Hmmm – was könnte dann der Schah-Son dem Trump schenken, damit er dann Statthalter im Iran sein darf?
Danke für die Infos.
Das hört sich gut an.
Offensichtlich hat sich Trump verkalkuliert und beschäftigt sich mit Grönland. Das brächte den europäischen Hühnerstall schön durcheinander?
Hühnerstall durcheinander?
Meine Hoffnung ist, dass es die NATO dann sprengt.
Puff.
Hoffen darf man ja.
Und danach gerne die EU.
Schon vor 40 Jahren hab ich damals im Militär immer gesagt, wir müssen nach Westen schauen, nicht nach Osten, denn vom Westen kommt das Böse. Kam nie gut an.
Aber seit da ist es eigentlich nur schlimmer geworden.
Meine Theorie: mit dem Fall der SU war es nicht mehr nötig, das Schaufenster zum Westen herauszuputzen. Und seit da hat sich der Raubtierkapitalismus und die antisozialen Regierungen massiv verstärkt.
Ebenso die militärische Hybris des Westens, der NATO.
Speziell in Deutschland hat dann der Niedriglohn die soziale Marktwirtschaft abgelöst – allerdings nicht zu vergessen, unter freundlicher Mithilfe der meisten Bürger. Geiz ist schliesslich geil.
Ich bin überzeugter Kapitalist, aber der Raubtierkapitalismus wird am Ende unsere ganze Wirtschaft und unsere Gesellschaft zerstören.
Voll OT, ich weiss.
Nachtrag.
Es ist die Abraham Lincoln Gruppe, welche von Asien in den Nahen Osten verschoben wird.
Dauert eine Woche.
Also auf Wiedersehen bis nächsten Freitag.
Nochmals OT zu Venezuela und der Reaktion Chinas dazu
https://www.africanews.info/en/index.php/2026/01/12/after-the-abduction-of-venezuelas-president-and-his-wife-and-threats-against-europe-and-iran-what-did-china-do-by-kurt-grotsch/
Iran ist ein wichtiger Öl-Lieferant für China.
Wir dürfen gespannt sein, was China diesbezüglich unternehmen wird, auch wenn wir das nicht in den MSN lesen werden können.
@ Naomi: Netanjahu hat den Orangen ersteinmal zurückgepfiffen. Dann muß Trump gehorchen.
Vielleicht hat der Massenmörder festgestellt, dass seine Atombomben doch schon etwas alt und
verrostet sind um sie spontan gegen den Iran einzusetzen. Daher muß auch der Orange seinen
dicken Flugzeugträger erst einmal in Positon bringen. In einer Woche kann es dann losgehen.
Netanjahu macht dann deweil ersteinmal Ferien, damit er nicht doch noch eine iranische
Hyperschallrakete auf den Kopf bekommt.
Schön, dass er den Iranern die Person Reza
Pahlavie nicht als Alternative empfiehlt.
Es nützt alles nix, von aussen können die Mullahs nicht vom Sockel gestossen werden, ohne dass die Region in Flammen aufgeht,
vielleicht sollte der Westen es mal mit dem
Zuckerbrot anstatt mit der Peitsche versuchen. Sanktionen aufheben, dem Land ermöglichen, dass es sich entwickeln darf und kann, das wird die Gesellschaft stärken,
vielleicht den Vertrag, den Trump in die Tonne getreten hat wieder aktivieren.
Die Ölindustrie bleibt staatlich und der Nuklearsektor beschränkt sich auf die Stromerzeugung etc. das dürfen die Saudis doch auch und wer weiss was die mit den Pakistanis für Verträge abschliessen, am Ende haben die Saudis noch die Atombombe…..!
Nachtrag
auch der Iran schliesst mit Pakistan
Verträge ab, zwar noch keine militärischen aber da tut sich was…..
presstv.ir ist wieder erreichbar
Solange Israel existiert, werden die Ammis immer wieder versuchen den Iran
zu zerstören. Die Jüdische Lobby ist in den USA so groß aufgestellt, dass kein
US Präsident denen widersprechen darf. Sie entscheidet alles was die USA
machten darf und muß. Das sind keine Semiten, also ist das hier auch nicht
antsemitisch. Kann jeder nachlesen wenn er oder sie will.
Wie ich seit ™1974 bekunde, wird es erst Frieden auf der Welt geben, wenn Israel und alle Zionisten aufgehört haben zu existieren.
Ohne die AIPAC läuft in den Staaten gar nichts.
Nun ja, die von aussen gesteuerten Unruhen im Iran sind zusammengebrochen, primär, weil sie Starlink abschalten konnten.
Der geplante US-Angriff auf den Iran wurde gestern abgesagt, nicht zuletzt wohl, weil die geheimdienste Israels, GBs und USA infolge der Starlink-Abschaltung den Kontakt zu ihren Schergen im Iran verloren haben, und damit die mit dem Angriff koordinierte innnere Störung Irans ausgefallen wäre.
Auf MoA wurde ausgiebig darüber diskutiert, auch dass der Mossad anscheinend viele irakische Kurden als Unruhestifter und Mörder in den Iran geschleust haben – die meisten sind nun wohl gefangen oder tot.
Nicht vergessen: der US/Israelische Angriff im 2025 traf auf eine abgeschaltete Luftwabwehr, weil eingeschleuste Geheimdienstkräfte überall die Luftabwehr mit Drohnen usw ausgeschaltet hatten.
Und trotz alledem entging Israel (leider) nur knapp der vollständigen Vernichtung.
Zwar ist noch möglich, dass die USA nach dem Ende des Handels, also heute nacht oder Samstag, zuschlagen _ so wie letztes Mal, aber diesmal würden Sie auf eine aktive Luftwabwehr treffen.
Wir werden sehen.
Zum kleinen Schah, dem Sohn des Schlächters, gibts ansonst nichts zu sagen, wozu auch.
Die Konter-Revolution ist abgesagt, also kann er wieder im Exil seinen täglichen Vergnügungen nachgehen – genügend geraubtes iranisches Geld dürfte von seinem Vater immer noch da sein.
Aber das Thema Schah ist so oder so gegessen, und nur Leute, welche nun wirklich keine kulturelle und geschichtliche Ahnung haben, konnten dieser Personalie ernsthaft etwas abgewinnen.
Ganz generell muss man sagen, dass man sowieso immer schlecht beraten ist, auf die sogenannte Diaspora zu hören – sei es die kubanische, venezuolanische oder auch iranische Diaspora – egal welche.
Meist sind die ja gegangen, weil sie ihre Pfründe mit dem letzten Machtwechsel verloren haben, sind oft hasserfüllt und wollen nichts anderes als ihre Pfründe zurück, egal, wieviele Tote es dabei gibt.
Eines der typischen Bonmots von solchen Schimären: „Bitte, Trump, bombardiere mein Land !“
Kann man sich nicht vorstellen, sowas ….
die Golfstaaten + Ägypten, Saudi Arabien haben Trump davor gewarnt, den Iran zu bombardieren das wäre mit Sicherheit ein Blutbad geworden.
Der Iran hat die letzten Monate 2025 aufgerüstet und angedroht, im Falle eines US-Angriffes, die US-Stützpunkte im Nahen Osten mit Raketen anzugreifen.
Israel hat Trump gebeten, den Angriff zu verschieben, denke mal, der iranische Angriff auf die Mossadzentrale ist noch nicht verdaut.
Ich denke, nur Israel war der Grund, die Stützpunkte in SA usw sind nämlich weitgehend geräumt; wenn dort Raketen einschlagen, ist das den US egal bzw. momentan nicht so wichtig.
Wie Sie sagen, der iranische Konter-Angriff – aber nicht nur auf die Mossad-Zentrale – ist nicht verdaut, zumal weder die USA noch Israel für einen zweiten solchen Angriff genügend Abwehr-Raketen haben.
Wäre der Angriff nicht 12, sondern 20 Tage gegangen, wäre Israel jetzt nicht mehr existent, die Israelis hätten ihre 2.Pässe hervorgeholt und wären weg.
Nachdem Starlink zusammengebrochen ist, kann die US/Israel auch nicht auf die erneute Stillegung der iranischen Luftabwehr hoffen. Es gäbe dann ein richtiges Entenschiessen.
Aber wir werden sehen … es kommt, wie es kommt.
Als der Drecksack seines Vaters das Terroregime anführte, gab es hier noch ein Nachrichtenmagazin namens Spiegel.
Ich erinnere mich an so manchen Artikel in dem die „Regierungsweise“ beschrieben wurde. Dressierte Bären die Frauen vergewaltigten war nicht die einzige Abscheulichkeit!
Ob sein Sohnemann anders ist, weß ich nicht, aber der Apfel fällt bekannterweise nicht weit vom Stamm.
Auf die Nummer mit dem Bären muss man erstmal kommen. Als Relotius oder eben als iranischer Folterknecht. 😳
Pahlavi, eine weitere Attraktion aus der Diktatoren-Geisterbahn von USA und UK. Sein Großvater wurde von den Briten als Marionette installiert, sein Vater war dann die Marionette von USA und UK und er möchte auch endlich auf die Bühne. Wer so eine Gestalt als politischen Repräsentanten sieht, hat noch nie Lukas, den Lokomotivführer, oder Alfons, den Viertel-vor-Zwölften, gesehen.
Die wirkliche Opposition aus dem Iran oder aus Persien tut sich keinen Gefallen, wenn sie sich ständig zum Spielball fremder Interessen machen lässt.
Irans herrschende politische Elite hat Imperialismus und Zionismus erfolgreich bekämpft und die politische Opposition unterdrückt. Heute ist Irans politische Landschaft von Repression geprägt. Und der Sohn des verstorbenen Shakh gerät ins Rampenlicht der Medien.
in Saudi-Arabien gibt es KEINE Opposition
in den Emiraten auch nicht, in Katar auch nicht und…. in der Ukraine ist die Opposition
verboten und in der EU werden Journalisten
sanktioniert und blicken dem sozialen Tod ins Auge.
Die 50-jährige Herrschaft der Familie Assad endete gewaltsam. Ich nehme an, dass ein zukünftiger politischer Umbruch in den anderen von Ihnen erwähnten arabischen Ländern ebenfalls gewaltsam verlaufen würde.
Zur Verdeutlichung: In der Ukraine herrscht eine parlamentarische Mehrparteiendemokratie. Die parlamentarische Opposition ist im Parlament aktiv.
Und wie viele Journalisten in der EU sind genau sanktioniert? Zwei oder drei? Jedenfalls sitzen diese „sozial toten“ Menschen nicht im Gefängnis und werden gut verpflegt.
Beispiel „der Journalist Hüseyin Doğru“ reicht Ihnen das nicht in der „demogratischen EU“? Zu wenig?
Bitte eine Suchmaschine Ihrer Wahl bemühen….
und „Die parlamentarische Opposition“ in der Ukraine ist im Parlament aktiv, wie aktiv denn?
Und in den Golfstaaten und in Saudi-Arabien passiert gar nix, das sind nämlich unsere „Freunde“ egal wieviel Leichen die im Keller haben!
Vielleicht wäre besagter Fotograf Cäesar in den Kellern dieser „Freunde“ auch fündig geworden?
Mir fällt auf, dass nur ein einziger als „sozial tot“ bezeichneter Journalist erwähnt wird. In dem offenen Brief an die Bundesregierung gegen die Sanktionen gegen J. Baud, unterzeichnet von einer Reihe „sozial engagierter“ Journalisten und Akademiker, heißt es: „Der Ministerrat der EU zerstört mit willkürlichen Strafmaßnahmen gegen Jacques Baud und insgesamt gegen 59 Journalisten und Wissenschaftler die Grundlagen der Meinungsfreiheit.“
Ich habe die Liste dieser 59 „Akademiker und Journalisten“ gelesen. Einige von ihnen sind Angehörige des russischen Militärs, andere sind von der russischen Regierung geförderte russische Akademiker, und wieder andere leben außerhalb der EU und sind durchaus „sozial engagiert“. Und die Frage bleibt: Wie viele Journalisten in der EU sind „sozial tot“?
Die Grundlagen der Meinungsfreiheit sind stark.
wissen Sie was
„Exempel statuieren“ heisst?
wenn nicht …Suchmaschine
aktivieren….
Ihre Absicht, auf der Grundlage eines einzigen Falles eine Schlussfolgerung zu ziehen, ist angesichts der ideologischen Voreingenommenheit durchaus verständlich.
An dieser Stelle sollte man mal an etwas erinnern:
„Mohammad Reza Pahlavi
……………………….
Nach der Abdankung seines Vaters Reza Schah Pahlavi im Zuge der anglo-sowjetischen Invasion Irans bestieg er am 17. September 1941 den Thron. Mit Unterstützung der Vereinigten Staaten errichtete Pahlavi in der Folge ein autoritäres Regime und ließ die Opposition durch den Geheimdienst SAVAK unterdrücken. Am 26. Oktober 1967 krönte er sich zum Schahanschah („König der Könige“). Die Ereignisse der Islamischen Revolution führten 1979 zum Sturz der Monarchie und Pahlavi verließ am 16. Januar 1979 mit seiner Familie Iran. Nach seiner Flucht über Ägypten, Marokko, die Bahamas, Mexiko, die USA und Panama lebte er in Ägypten. Dort starb er am 27. Juli 1980 an den Folgen eines Morbus Waldenström und wurde in der al-Rifa’i-Moschee neben dem vorletzten ägyptischen König Faruq I. beigesetzt. “
Ich kann mich noch recht gut an die Bilder im TV erinnern und wie die Menschen gejubelt haben.
Pahlavi Sohn kann und wird das Land NUR mit Unterstützung der USA übernehmen können und wird schlimmstenfalls da weiter machen, wo sein alter Herr damals aufhören musste.
Man kann nur hoffen, dass die Menschen im Iran nicht vom Regen in die (absehbare) Traufe kommen……………
https://de.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Reza_Pahlavi
Der Sohn ist dem Vater aus dem Gesicht geschnitten. Wie ist der Herr Papa an die Macht gekommen? Durch die USA.
Die Ähnlichkeiten beschränkt sich offenbar nicht nur auf Äußerlichkeiten.
Die US-Geheimdienste haben doch so viele Plattformen, braucht es da wirklich das overton-Magazin und wer ist Mohsen Jafari? Sein Lebenslauf ist seltsam schmal für einen „Journalisten mit 17 Jahren Berufserfahrung“ Um das gegenwärtige Regierung im Iran kritisch zu hinterfragen bräuchte man die Stimmen der echten Opposition im Land, keine Jubelperser.
Nachtrag: Nicht verzagen, grazyone fragen:
https://thegrayzone.com/2026/01/12/western-media-riots-iran-govt-regime-change/
Der Schahsohn ist das Symbol einer Schicht. Saudumm sich so zu outen. Anscheinend glauben diese Leute, wohl meist Exiliraner und westliche Geheimdienste, dass das Shahregime noch Anhänger hat, besonders unter den Frauen. Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass im Iran die Mehrheit der Studenten Frauen sind. Vielleicht sollte man lieber darüber reden, als über die Kopftuchpflicht, die es gar nicht mehr gibt.
„Iran: Umstrittenes Kopftuchgesetz vorerst auf Eis
18.12.2024 | Die Umsetzung des Kopftuchgesetzes ist vorerst gestoppt. Es ist ein Etappensieg für den moderaten Präsidenten Peseschkian gegen die islamischen Hardliner im Parlament.“ (ZDF)
Gewalttätigkeit der Demonstranten wird totgeschwiegen. „Die Nachrichtenagentur Tasnim meldete, es seien 100 «bewaffnete Randalierer» in der Stadt Baharestan bei Teheran festgenommen worden“ „Zudem strahlte das Staatsfernsehen Bilder von Beerdigungen von Sicherheitskräften aus, die bei den Protesten getötet worden sein sollen.“ (Cash 10.01.2026) Das waren die einzigen Hinweise, die ich gefunden hatte.
Ich denke, dass sich die islamische Demokratie nach dem Sieg der Russen über den Westen stabilisieren und die Lebensbedingungen verbessern kann. Diese Demonstrationen, die mit wüster Gewalttätigkeit der Demonstranten einhergingen, waren das letzte Aufgebot
Es wäre denkbar, dass sich der Iran, wenn man die Protestbewegung machen lassen und ein wenig unterstützen würde, sich in eine Richtung entwickeln könnte, die dem kurdischen Projekt Rojava ähnelt. Gegenseitige Sympathien, auch über die kurdische Minderheit im Iran hinaus scheinen mir jedenfalls ausgeprägt. Auch kommt der heute im Iran verbreitete Slogan „Frau, Leben, Freiheit“ ursprünglich aus der kurdischen Freiheitsbewegung bzw. der Arbeiterpartei Kurdistans. Der Sohn des letzten Schahs passt da irgendwie gar nicht ins Bild.
Auch wenn es sich ganz anders entwickelt: Es muss im Iran selber von innen wachsen. Wenn man den Leuten irgendeine Figur vorsetzt, wird es wahrscheinlich nicht lange dauern, dass die sich um ihre Revolution betrogen fühlen, und bis zum nächsten Umsturz wäre es dann womöglich nicht sehr weit.
@ b-s: Warum soll der Iran von innen wachsen? Würden die USA endlich diese scheiß
Sanktionen sein lassen, dann könnte der Iran endlich friedlich und auch erfolgreich
existieren. Die Iraner haben ein erheblich besseres Bildungssystem als Deutschland
und bringen hervorragende Wissenschftler hervor. Wenn sie dann auch noch ihr Öl
zu vernünftigen Preisen an jeden verkaufen könnten, würde der Iran u.A. Deutschland
wirtschaftlich schnell anhängen. Die gröste Angst der Ammis ist, das ein Land gut
mit den Russen zusammenarbeitet. Das wurde auch Deutschland untersagt. Wenn der
Iran frei handeln kann und mit Russland, China, Indien und anderen Ländern zusammen-
arbeiten dürfte, dann ist die USA erledigt. Und damit auch Israel!
Mit wachsen ist nicht immer Wirtschaftswachstum gemeint. Entscheidungen wer wie regieren soll können auch wachsen. Und das muss halt von innen, aus der Gesellschaft kommen. Zumindest wenn ein demokratischeres System gewünscht ist, als es jetzt der Fall ist. Und der Wunsch scheint mir dort deutlich. Er wird nicht unbedingt westlichen Vorstellungen von Demokratie entsprechen. Darin aber könnte „der Westen“ ein Problem sehen, die eigenen Interessen, da sind wir bei Wirtschaft, kontrollieren zu können.
Man kann sich kurz fassen – der Westen möchte 1953 wiederholen, bis ins Detail. Not gonna happen…
1919 f. könnte als „role model“ auch Pate gestanden haben…
Hallo Zack15. Kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Nur darum geht es.
Ah, Steilvorlage. All die, die ihre Mullahs retten wollen, schießen sich auf Pahlewi ein. Das Overton-Forum wie immer fast geschlossen.
Ja nun, die Demonstranten rufen halt nach ihm:
https://www.youtube.com/watch?v=Vo-U8PjVzcc
Die Exiliraner sowieso, man sieht da nur die Flagge mit dem Löwen. Es geht diesmal nicht um „Frau, Leben, Freiheit“, also Reformen innerhalb des Systems. Diesmal wollen sie die Mullahs weg haben und wenn sie sich auf einen Nachfolger einigen können, verleiht das der Sache doppelte Wucht.
Natürlich auch hier kein Wort darüber, was er sagt. Er will natürlich nicht als Schah, also als König, Regierungschef sein. Er will eine Übergangsfigur in eine bürgerliche Demokratie sein, wobei er versprochen hat, sich für Sozialsysteme und Erneuerbare einzusetzen. Ist ja schon viel heute.
Was sofort besser würde unter Pahlewi: da geht kein Cent mehr in Raketen- und Atomwaffen und schon gar nichts an Hisbollah und Huthis. Das würde den Lebensstandard sofort und merklich anheben. Das ist es, was die Iraner wollen.
Nun ja, er wird auch israelische Bewässerungsexperten anfordern, um den Wassermangel zu beheben. Erfeulich, eigentlich. Aber das Overton-Forum wird endgültig in Umnachtung verfallen. Face it.
So lange „Israel“ existiert, ™1974 wird es keinen Frieden geben!
Da kannst du soviel erzählen wie du möchtest, denn ich habe Recht behalten, wie mit allem was ich bekunde!
Na klar doch. die Iraner wollen israelische Bewässerungsprofis. Wieso glauben sie,
dass die Iraner das nicht selbst hinbekommen? In Europa haben fast 2.000 Jahre
die christlichen Päpste bestimmt wo es lang geht und die Ammis morden noch
heute im Namen Gottes. Die Iraner verehren ihre religiösen Führer. Diesen
Mördersohn von Pahlavi, oder wie der heißt, würden sie zum Teufel schicken,
wenn sie einen hätten.
Toll, ein A.-C. Kommentar ohne auch nur. einmal das H-Wörtchen zu erwähnen? Kann, darf das sein?
Aber woher – um Jawe’s Willen – hat unser Mitforist nur die Hasbarista-Fibel mit all den geilen Willensbekundungen, von Bibi und den Seinen? Einfach nur dumm, wenn das die Palis im Freizeitpark dal Mare von den Bewässerungsexperten vernehmen werden oder der IStGH davon vernimmt, könnte das doch leicht für allseitige Verstimmung sorgen? Wenn das man gut geht!
Wer wohl hier umnachtet sein dürfte?
„Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat US-Präsident Donald Trump gebeten, einen möglichen Militärschlag gegen den Iran vorerst nicht durchzuführen.“ (Berliner Zeitung) Keine Überraschung für mich. Denn der Iran hat angekündigt, in diesem Fall den kleinen Satan mit Raketen anzugreifen. Trump denkt nämlich um die Ecken. Aus innenpolitischen Gründen kann er Israel nicht direkt angreifen, also versucht er den indirekten Weg über den Iran. Israel stört seine Bemühungen, um ein gutes Verhältnis zu den Arabern. Aus dem Gazastreifen hat Trump die Juden schon vertrieben. Er hat einen Friedensrat eingerichtet und eine technokratische Übergangsregierung unter Einschluss von Palästinensern. Das passt den Trumphassern im Forum wahrscheinlich gar nicht.
Sie scheinen ein wenig durcheinander zu sein. Trump will Israel angreifen?
Wenn sie einmal ein wenig auf die Meldungen aus Gaza hören, dann würden
Sie wissen, dass die Juden dort immer noch täglich Menschen wahllos ermorden.
Ein wirklich guter Beitrag zu den aktuellen Ereignissen im Iran
nicht wirklich überraschend ist dabei
„Der Iran steht unter lang anhaltender wirtschaftlicher Belagerung und wurde von Israel und den USA nicht nur innerhalb seiner Grenzen, sondern in ganz Westasien (einschließlich seiner diplomatischen Enklaven in Syrien) direkt angegriffen. Der von den USA geführte Wirtschaftskrieg hat die Situation für diesen Aufruhr geschaffen, aber der Aufruhr richtet sich nicht gegen Washington, sondern gegen die Regierung in Teheran.
Es gibt Berichte, dass der israelische Geheimdienst eine Rolle bei den Protesten spielt, etwa in der israelischen Mainstream-Zeitung Haaretz vom Oktober 2025 über israelische „Einflussoperationen mit dem Ziel, Reza Pahlavi als Schah von Iran zu installieren“. Und die USA haben den Demonstranten offen gesagt, dass sie Teheran bombardieren würden, wenn die Gewalt der Regierung zunimmt.“
Sieht man sich die Situation in Syrien an, wo es zu zunehmenden Übergriffen gegen ethnische Minderheiten kommt, weiß man, wie die Zukunft im Iran aussieht.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=144866
Zur aktuellen Lage konnten ja bereits reichlich Mitforisten aufhellend beitragen, mit Verlaub – Hintergrundwissen kann ’natürlich, vornehmlich und hauptsächlich‘ – insbesondere wenn es den Bezug zu Schlandiland haben soll – nur aus der Vergangenheit geschöpft werden. Also, schaun‘ mermal wieder! Und falls ich mal wieder gehäuft Wiki zum Einsatz bringe, dann doch deswegen, weil dessen Inhalt ja schließlich gänzlichst außerhalb jeglicher Kritik stehen sollte.
Erst einmal, dank dem @Altlandrebell für seinen ‚Truchsess‘! Wie lange nur habe ich extra nach diesem Begriff gefahndet. Wiki vermeldet dazu: „… hochrangiges Hofamt im Mittelalter, verantwortlich für die fürstliche Tafel und Verwaltung“. Einen aufrichtigen Dank noch einmal, sowas darf natürlich nicht verloren gehen. Unserem Schlandi-Wortschatz würde effektiv was fehlen. Heutzutage entspricht der ‚Truchsess‘ ja so etwas wie dem ‚Frühstücksdirektor‘, heuer ja so gut wie ausgestorben, nur noch einmal – bei dem von der Pension zur Schönen Aussicht (der Franzmann spricht da auch von ‚Bellevue‘).
Somit wären wir auch fast wieder bei Klein-Reza und damit auch bei seinem Papa angelangt. Wenn man unserer Frau Slomka und ich glaube auch sogar dem Zamperoni Glauben schenken darf, ist ja Reza jun. wieder stark im kommen. Bei Ingo heißt es ja, er sei da, wo dereinst ‚de Kloi vm’Schah‘ wieder aufgepäppelt worden sei – nach Reza sen. Flucht und Tod, ja auch für seinen wertvollen Job hochgedimmt worden, egal, wie komm ich nur drauf? Zufall, aber sicher doch!
Tja, der Frühstücksdirektor von heute, ob der sich schon freut? Vermutlich schon, wo er doch bestimmt die paar Bündel Dachlatten von anno ’siwenne’sechz’ge wieder aus der Sicherungsverwahrung holen kann. Ob man – frei nach Volker P. – Frank Walter überhaupt gesagt hat, dass es den heutigen Nachfahren der damaligen ‚Vernagelungsobjekte‘ – den Studenten und Studentinnen, den Studierenden (für div., V.ers. 1-70) ), denen von heute – derzeit überhaupt nüscht beizubringen gibt? Tja dumm gelaufen! Eines dürfte aber sicher sein, ein paar der damals ‚Nagelnden‘, aber sicher doch, könnte heuer bestimmt aus dem nahe gelegenen Hohen Hause beigeschafft werden können.
Wer es genau wissen will, was ‚relotius-mäßig‘ damals so abging in Deutschland – nicht nur zu West-Berlin – der bediene sich der damals noch vermutlich lesenswerten Augstein-Gazette, zu jener Zeit hatte es ja noch gegen den Springer-Stürmer ‚BILD‘ anzugehen und nicht pro wie heute. Man muß diesbezüglich auch bedenken, dass seinerzeit der Herr Schah beim Bürger aus Schlandiland (dem von damals, das bestimmt auch nicht viel besser war als dem von heute) einiges gut zu machen hatte beim plebs. Der König der Könige, Mohammed Resa Pahlewi, Schahinschah Aryamehr, 47, Herrscher von Persien hatte beim deutschen Volche schließlich nach seinem Wechsel auf eine, fähigere Sohnemann- Wurfstute zu erklären, warum nicht mehr „Soraya“ und warum eigentlich das urdeutsche Mädel daraufhin mit einer dürftigen Apanage fürderhin fern ihrer einst kaiserlichen Heimat auszukommen, zu darben hatte. Wer den hier verlinkten Spiegel-Artikel https://www.spiegel.de/politik/tod-vor-der-oper-a-95df4759-0002-0001-0000-000046251953 – sofern er überhaupt noch im Zugriff zu stehen fähig ist – wird übrigens einfach nur ‚baff‘ sein, was damals für Redaktoren – unter oder ohne Zensur wie heute – alles so möglich geweseh sein mag. Donnerwetter, da waren sie noch die Fachkräfte von der vierten Säule.
Einiges muß allerdings dennoch vertieft werden. Hier hilft uns – zugegeben, überaschenderweise – derzeit noch Wikipedia. Eigens ein eigener Beitrag zu ‚Polizeistaatsbesuch‘ hat es bis heute gegeben haben dürfen. Herrschaftszeiten, da muß ja wohl die Post … äh … Polizei abgegangen sein. Da scheinen ja nicht einmal die paar Perser – auch noch als Jubelperser verunglimpft – der schlimmsten Elche welche gewesen sein. Nein, man spruch ja geradezu von einer grünen Welle, einem Tsunami der damals über die ganze Westrepubplik hinwegrollte. Nein, grün nicht die Förster, die Bu … ach, ihr wisst schon wen ich meinen könnte Und seine Eminenz der Polizeipräsident von West-Berlin hatte anlässlich vorgenannten Besuches reichlich eingesetzten Gelegenheit, dem widerlichen Studentengesocks (längst von BILD identifiziert und lokalisiert) zu zeigen wo Barteils dann absofort den Most holt. Gestatten; voilà die ‚Leberwursttaltaktik, hinten und vorne dicht machen und dann brutal mittenrein stechen. Nein, ‚brutal‘ hat Erich D. nicht gefordert, aber wohl gemeint. Denn ein gewisser Benno O.sollte das Hauen, das Stechen erst recht, nicht überleben (dürfen). Noch nie und später auch nicht, scheint man diesbezüglich über personellen Stasi-Beistand aus der ‚sowjetisch besetzten Zone‘ so erfreut und dankbar gewesen sein.
Mal so nebenbei, wer sich heutzutage – gelinde gesagt – leicht verwundert zeigt darüber, das bei den aktuellen Führungs-Sozen das Militärische keinesfalls ein karges Dasein zu fristen hat, der lese mal die Wiki-Einträge von Boris und Lars. Aber auch – wenn schon, denn schon – den von unserem o.g. Polizeipräsidenten zu West-Berlin bis ins Jahr 1967. Soll einer sagen, wir hätten nie passende ‚Fachkräfte‘ zur Verfügung gehabt. Die Augen gehen einem über. Was vermeldet Wiki so en passant? „Die Regierung Hitler bildete im Frühjahr 1933 im Zuge der geplanten Wiederaufrüstung aus geschlossenen Polizeieinheiten in Preußen eine „Landespolizei“, die sie im April 1935 bei der „Wiedererlangung der Wehrhoheit“ in die Wehrmacht überführte. Auf diese Weise gelangte Duensing 1936 mit dem Dienstgrad Oberleutnant ins Heer“. Damit war die ‚Fronterfahrung allerdings nicht abgeschlossen. Sie fing gerade mal an. Und das Ende? Das ging ziemlich lang, Wiki weiter “ … „von Während des Zweiten Weltkrieges war Duensing Erster Generalstabsoffizier im Stab verschiedener Großverbände, unter anderem in der Heeresgruppe Süd an der Ostfront, und wurde mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.“
Da stellen sich nur noch zwei Fragen. Die Erste? Wer – um Gottes Willen – hat denn denn diesen „Experten“ bei dieser Aktenlage überhaupt zum Polizeipräsidenten erkoren? Habe nachgeschaut und – wie befürchtet – feststellen müssen, es muss wohl der Regierende Bürgermeister gewesen sein. Und? Wie hieß der anno 1962? Genau, mit Vornamen Willy! Stopp, Sozen-Freunde, nicht losprusten jetzt. Frage 2: wann und wo ist denn der Leberwurst-Fan verschieden? Auch das gibt nicht nur dem Laien wie meiner Wenigkeit sondern womöglich auch dem Fachmann zu denken. Todesjahr 1982, Todestag der 9.Mai – muß nichts bedeuten. Verstorben in Ottersweier, das allerdings weit wech von Berlin und auch dem Geburtsort Ffm. In Südbaden also, zwischen Achern und Bühl, unauffällig, na klar. Wenn da nicht, rein zufällig … ein lt. Wiki „anderer Militär und Politiker“ 1969 ganz in der Nähe schon – zweimal lang hingefallen – verstorben wäre: Franz von Papen, Erbsälzer (was immer das auch sein mag), Wiki-Anzeige weiter „Militär, Politiker“ – Reichskanzler a.D. und Steigbügelhalter von Schicklgruber wie auch zu Nemberch I. Freigesprochener, trotz nachgewiesener Parteimitgliedschaft.
Ja und? Da hätte ich noch einen Dritten aus passender Kaste. Der F., der Hans, der Einzige der aus der richtigen Geo-Ecke stammend, verstorben 1975 zu Achern! Drei Jahre nach Ausstieg aus dem Hohen Hause als MdB der Christenunion in Folge, nach schlappen 19 Jahren, dessen Nachfolger übrigens hieß Wolfgang Sch.. Issdoch unproblematisch, oderrr? Wann jemals soll jemandem die Parteimitgliedschaft schon geschadet zu haben – auch wenn sie schon 1937 begonnen haben dürfte In dem Fall mit der Mitgliedsnummer 4.585.708, die vier Jahre zuvor war es ja nur die Sturmabteilung. Nun da wäre ja noch etwas anderes. Lt. Wiki heißt es „Von 1941 bis 1944 war er für die deutsche Zivilverwaltung im besetzten Elsass dienstverpflichtet.“ Na sowas, einfach so das Licht unter den Scheffel zu stellen, das geht doch wahrlich nicht. Da gab es ja ganz in der Nähe nämlich auch einen Robert Wagner ehem. Backfisch, nein nicht der Schauspieler. Gauleiter Baden (inkl. annektiertem Elsass) seines Zeichens. Nicht nur lt. Wiki offensichtlich ein ganz schlimmer Finger, weswegen ihn auch gleich die Franzosen nach seiner Habhaftwerdung flugs an die Wand stellten., den Gauleiter. Und? Nun, von diesem Herrn – der sogar schon 1923 dem Schicklgruber ‚dienstverpflichtet‘ gewesen war (Wiki) war also unser Hans ‚juristischer Assistent‘.
Nun ja, die Angeführten, sind ja nur drei, alles nur Zufall, mal wieder? Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sie mir ohne großes Zutun à la main entspringen konnten mag ja … Die Suche nach Anderen, die ebenfalls am gleichen Ende der Rattenlinie ihren letzten Schnapper tun durften will ich Anderen mit mehr Zeit überlassen. Aber sicher bin ich mir, es sind eher die ersten Drei alse deren Letzte mit solcherlei übereinstimmenden ‚Kriterien‘.
Was das jetzt alles mit Reza jun. zu tun haben soll? Weiß auch nicht so genau, aber mich kann man ja auch nicht dafür verantwortlich machen, dass in ARD und/oder ZDF-Njus-Formaten nebst Spartenkanälen das besagte Filmchen mit dem gut auf Papa geschminkten Sohnemann rauf&runter abgespult werden konnte oder durfte. Wenigstens eine Gegendarstellung – sei sie auch noch so wönzig – sei dann doch hoffentlich noch erlaubt. Und – bevor sich nur einer verdrießlich zeigt – dass wo immer man in der lupenreinen Geschichte ‚unserer jungen Demokratie‘ zu kratzen müssen glaubt, just unter der ersten Krume auf Braunes zu treffen hat, verwundert das überhaupt jemanden? Und damals – 1967 im Juni – dieser Wahnsinns-Bullenauftrieb zu Ehren des nicht gerade allen Persern wie Iranern als beliebt bekannten Besetzer des Pfauenthrons? Na ja, da muß schon befürchtet werden dürfen, dass wenn Kaiser Reza der Zweite ans. Ruder kommt, in Berlin in der Oper wieder einmal die ‚Zauberflöte‘ vor besonderen Gästen aufgeboten werden muß. Dann aber bitte wenigstens mit einem Tambourmajor voran nebst ‚klingendem Spiel‘ und einer Ehrenkompanie von der bis dahin größten Wehrmacht aller Zeiten.
Na, Zebraherz’chen, Schwurbbbel widdder gudd?
Man möchte nicht wirklich glauben, dass ein Pahlavi im Iran noch mal zum Zug kommt. Aber das Beispiel Spanien zeigt, dass auch nach Jahrzehnten des Faschismus wieder eine Monarchie das Staatsruder übernehmen kann. Und was will man zu Chile sagen? So absurd und dumm der Schah wirken mag, in nochmal fünf Jahren könnte er in Teheran locker den Thron besteigen, umjubelt vom Volk.
Was heißt denn „wieder“? Die wurde bewusst installiert, das war eine geplante Restauration und fiel nicht vom Himmel. Und das Treiben von Juan Carlos, gerade um den 23. Februar 1981 herum, ist auch eine eigene Recherche wert…
Lieber nichts, das ist ein einziges Trauerspiel.
In diesem System kann man mit der richtigen Technik und genügend Tricks jeden an die Spitze stellen, solange er sich zu den gesetzten Werten bekennt und die Bahnen des Sag- und Handelbaren nicht verlässt. Ob einen Hohenzollern, Hitler oder einen umbrafarbenen Pudel. 🤷♂️
PS: Wie läuft eigentlich Ihr Farsi-Kurs, wenn man sich erkundigen darf? Es geht m.E. gar nicht so sehr um Wörterketten, sondern darum die zu lernenden Worte mit Bildern zu verankern. Bilder mag das Hirn. Daher am besten in der ganzen Wohnung Karteikarten verteilen. Beispielsweise eines an den Kühlschrank kleben: „خچال“ Daneben dann ein Verb wie „باز کردن“ mit einem Pfeil zum Griff. Und jedes Mal, wenn man ihn öffnet, sagt man schön: „من یخچال را باز میکنم“. Usw. usf. Ich mache das gerade mit Mandarin, Mitforisten mögen die Sprache ihrer Wahl nehmen.
„Und das Treiben von Juan Carlos, gerade um den 23. Februar 1981 herum …“
Na, zu dem Treiben anno ’81 will ich gar nichts gesagt haben, zu dem späteren – von dem das königliche Ehegespons berichten könnte – sowieso nicht. Konstatiere aber, dass der Chuan-C. doch durchaus beispielgebend für den Job als Kinni oder was auch immer dienen könnte.
Wie heißt es so schön beim virtuellen Lexikon: “
„Die spanische Staatsanwaltschaft leitete im Sommer 2020 drei Ermittlungen gegen Juan Carlos ein. Im August 2008, während der Weltfinanzkrise, erhielt König Juan Carlos I. vom damaligen saudischen König Abdullah ibn Abd al-Aziz 100 Millionen Dollar (65 Millionen Euro) auf ein Schweizer Bankkonto der Bank Mirabaud in Genf seiner panamaischen Stiftung (einziger Begünstigter: Juan Carlos I.). Dabei geht es um den Vorwurf, er habe die 100 Millionen US-Dollar Schmiergeld von den Saudis für die Vermittlung eines Geschäfts mit einem spanischen Baukonsortium kassiert. “
Doch, das passt – Verfahren wegen Korruptionsvorwurf und Geldwäsche! Für eine wieder der wertewestlichen Staatengemeinschaft zugeführten, wie – immer wieder gerne – zurechtgeputschte Bananenrepublik geradezu prädestiniert, freiheitlich – demokratisch – profitorientiert!
P.S.
Die panama-papers mal wieder. Und anstatt den ‚Oberschurken im Kreml‘ zu verklappen erfolgreich einen in Spanien entsorgt. Bei dessen ‚Kollegen‘ in 404 und manch Anderen arg Bedauernswerten, nur notdürftig Versorgten steht es immer noch zu erwarten an.
Also ich finde, er ist der ideale Kandidat für eine Regierung nach erfolgreichem Regime Change. Schon sein Vater hat den Amis alle Wünsche von den Lippen abgelesen und er selbst steht heute ganz oben auf der Wunschlist Natanjahus. Soziale Basis im Land selbst? Wozu? Wer sowas denkt hat die „regelbasierte Weltordnung“ nicht verstanden. (Sarkasmus Ende)
Die Mullahs mögen inzwischen in weiten Teilen der iranischen Bevölkerung unbeliebt sein – aber der Schahsohn?? Wer ernsthaft glaubt, daß sich ein Sproß des Pahlevi als führender Politiker im Iran einsetzen läßt, hat den Schuß nicht gehört.
Für mich wesentlich spannender ist doch die Frage, warum die USA auf die brunzdumme Idee gekommen sind, dieses Schlangengezücht als zukünftigen Machthaber auszugraben. Für mich sieht das nach einer echten Verzweiflungstat aus: Natürlich will man im Iran mittels einer Marionette wieder das Ruder übernehmen, hat aber niemanden, der sich dafür eignen würde.
Sprich: Die iranische Oppositionsbewegung scheut die USA wie der Teufel das Weihwasser und will ihr eigenes Ding machen. Bravo! Hoffentlich bleibt das so.
Natürlich gibt es da noch die Möglichkeit des Esels, der mit Gold beladen ist, aber das dürfte wesentlich teurer werden als Venezuela und die USA unter Trump wollen schnelle Gewinne machen, ohne allzuviel zu „investieren“….
Warum der Schah?
Um diese Frage zu beantworten, muss man sich glaub ich nur das Hauptziel der USA und seines Proxy Israel vor Augen halten: ein schwacher Iran ohne sein Raketenabschreckungspotential, ohne Luftabwehr und ohne Atomprogramm.
Die Mittel um dieses Ziel zu erreichen sind egal…
Aha. Das es der Prinz nicht wird, hat Trump doch schon klar gesagt. Welche Person schwebt eigentlich dem Autor vor, um symbolische und reale Macht zu vereinen?
Es wäre ganz gut, diesem Autor hier einen Widerpart zu geben.