Im Osten geht die Sonne auf – im Westen geht sie unter

BRICS
Agência Senado from Brasilia, Brazil, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Der Satz klingt wie eine geografische Binsenweisheit. Doch er beschreibt zunehmend mehr als nur den Lauf der Sonne.

Er steht sinnbildlich für eine weltpolitische und gesellschaftliche Verschiebung: Während große Teile des Ostens wirtschaftlich, technologisch und demografisch an Dynamik gewinnen, wirkt der Westen ideologisch verhärtet, wirtschaftlich erschöpft und gesellschaftlich orientierungslos.

Aufstieg des Ostens: Pragmatismus statt Moralpredigt

China, Indien, Russland und weitere asiatische Staaten verfolgen in zentralen Fragen eine Politik des materiellen Ausbaus: Infrastruktur, Energieversorgung, industrielle Kapazitäten und technologische Souveränität. China baut Häfen, Hochgeschwindigkeitsstrecken und Produktionsketten. Indien investiert massiv in Digitalisierung und Industrie. Russland orientiert sich – trotz Sanktionen – neu in Richtung Asien, Afrika und den globalen Süden.

Gemeinsam ist diesen Ländern ein nüchterner Ansatz: Wirtschaft vor Ideologie, Stabilität vor Symbolpolitik.

Politische Systeme des Ostens mögen kritikwürdig sein – doch sie orientieren sich sichtbar an realen Macht- und Produktionsverhältnissen. Der Fokus liegt auf Versorgungssicherheit, Energie, Rohstoffen und eigener Wertschöpfung. Europa sollte mit diesen pragmatisch operierenden Ländern stärker zusammenarbeiten.

Eine von transatlantischen Politmarionetten befürchtete politische Systemangleichung ist für eine verstärkte wirtschaftliche und gegebenenfalls auch militärische Kooperation Europas mit dem Osten nicht zwingend notwendig. Kooperation muss nicht Gleichschaltung bedeuten. Staaten können unterschiedliche politische Modelle haben und dennoch auf Basis gegenseitiger Interessen zusammenarbeiten. Stellen Sie sich mal Folgendes vor, werte Leserinnen und Leser, insbesondere die bevölkerungsstarken Länder Indien und China als Absatzmärkte, die Rohstoffe und die Sicherheitsarchitektur Russlands und die nach wie vor technische Brillanz europäischer Länder würden zusammenspielen und sich gleichzeitig unabhängig machen vom Druck- und Erpressungsmittel der Währung Dollar: die imperialistischen USA würden geopolitischen nicht mehr die erste Geige spielen. Europa würde sich emanzipieren. Zukunftsmusik – ich weiß – aber man wird ja noch träumen dürfen, und manche Träume wurden auch schon realisiert, nicht wahr? Mit dem momentan eher als unterdurchschnittlich begabt zu bezeichnenden westeuropäischen politischen Personal ist das natürlich nicht zu machen.

Wenn Sie mehr zu der Möglichkeit eines starken Eurasiens wissen wollen: Hier der Link zu einem kürzlich erschienenen Artikel von mir.

Gerade für Deutschland wäre eine solche neue außenpolitische Nüchternheit von strategischer Bedeutung. Statt sich dauerhaft in ein Abhängigkeitsverhältnis zu begeben, in dem Entscheidungen in Washington getroffen und die Kosten in Europa getragen werden, wäre eine eigenständigere Orientierung geboten. Der Eindruck drängt sich auf, dass Deutschland häufig Rechnungen für geopolitische Strategien bezahlt, die andernorts entworfen wurden.

So entsteht das Bild eines Landes, das nicht als gleichberechtigter Akteur handelt, sondern als zentraler Spielball amerikanischer Interessen in Europa fungiert – wirtschaftlich, militärisch und energiepolitisch. Eine solche Rolle schwächt nicht nur die eigene Souveränität, sondern untergräbt auch die Fähigkeit, langfristig stabile Beziehungen sowohl nach Westen als auch nach Osten aufzubauen.

Der Westen: Moralische Überhöhung bei wachsender Realitätsschere

Demgegenüber präsentiert sich der sogenannte – andernorts belächelte – Wertewesten zunehmend als moralischer Richter der Welt – bei gleichzeitigem Verlust an wirtschaftlicher Substanz. Deindustrialisierung, Energieverteuerung, demografischer Einbruch und steigende soziale Spannungen prägen viele westliche Gesellschaften.

Besonders deutlich tritt dieser Widerspruch in der Klimapolitik zutage: Parteien und Bewegungen, die sich selbst als ökologisches Gewissen der Gesellschaft verstehen, akzeptieren oder rechtfertigen zugleich militärische Eskalation. Dabei zählt Krieg zu den größten Umweltzerstörern – durch tonnenweise Sprengstoffe, großflächige Brände, die Verseuchung von Böden und Gewässern sowie einen extremen Ressourcenverbrauch.

Ex-Bundesaußenministerin Baerbock sprach in ihrer Amtszeit wiederholt von Deutschland als „Partei des Friedens“, betonte jedoch gleichzeitig, dass „schwere Waffen“ für die Ukraine geliefert werden müssten und Deutschland „so lange unterstützt, wie es nötig ist“. Diese Haltung steht eindeutig in einem Spannungsverhältnis zur ökologischen Identität ihrer Partei.

Die Grünen haben in ihrer Zeit als Koalitionspartner in der Ampel ihre doppelmoralische Gesinnung mehr als ein Mal zum Ausdruck gebracht. Einmal abgesehen von ihrer bellizistischen Gesinnung hat die ehemalige Doppelspitze der Grünen – Annalena Baerbock und Robert Habeck – federführend mitgeholfen, Deutschland an den Rand des wirtschaftlichen Ruins zu bringen. Volkswirtschaftsprofessor Dr. Christian Kreis schrieb in einem Meinungsbeitrag: „Manchmal scheint es mir so als wenn unsere beiden grünen Minister Habeck und Baerbock gewissermaßen wie Auftragskiller der deutschen Industrie handeln würden.“

Trotz der „ökologischen“ Ideologie der Grünen und auch anderer den Begriff Ökologie missbrauchenden Parteien wird Aufrüstung politisch als „notwendig“ etikettiert, während gleichzeitig Autofahrer, Hausbesitzer und Landwirte moralisch diszipliniert und finanziell belastet werden. So entsteht ein paradoxes Bild: Die ökologische Verantwortung wird auf den Einzelnen abgewälzt, während staatlich organisierte Zerstörung ökologisch ausgeblendet bleibt.

Hier zeigt sich ein Kernproblem deutscher und auch europäischer Politik: Ideologie steht vor Realität.

Politische Narrative ersetzen nüchterne Kosten-Nutzen-Analysen. Komplexe Probleme werden moralisch vereinfacht – wer widerspricht, gilt nicht als Kritiker, sondern als Gegner.

Die USA sind gerade dabei, innenpolitisch dieses Problem zu lösen, indem sie unter der republikanischen Führung beispielsweise dem Klimaschwindel oder dem woken Genderschwachsinn die rote Karte zeigen. Außenpolitisch ist ihre bellizistische Hybris die gleiche geblieben wie die Geschehnisse im Iran, Venezuela, Kuba und Grönland zeigen. Es wird Zeit, dass die Weltgemeinschaft den USA ihre außenpolitische Grenze aufzeigt.

Europa als Spiegel dieser Entwicklung

Diese Ost-West-Spaltung zeigt sich nicht nur global, sondern auch innerhalb Europas. Während viele osteuropäische Staaten stärker auf nationale Souveränität, industrielle Substanz und soziale Stabilität setzen, verfolgt Westeuropa zunehmend eine Politik der Entgrenzung, Umverteilung und normativen Überhöhung.

Besonders deutlich wird dieser Unterschied am Verhalten Ungarns und der Slowakei. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán verweigerte sowohl weitere militärische Eskalationsschritte als auch zusätzliche Finanzpakete für die Ukraine und erklärte wiederholt:

„Dieser Krieg hat keine militärische Lösung. Er kann nur durch Verhandlungen beendet werden.“

Orbán betonte zudem, dass die Sanktionspolitik der EU vor allem Europa selbst schade und forderte, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland wieder aufzunehmen, statt sie dauerhaft zu zerstören:

„Die Sanktionen haben Europa mehr geschadet als Russland.“

Ähnlich positioniert sich der slowakische Ministerpräsident Robert Fico, der Waffenlieferungen ablehnt und erklärte:

„Ich werde keine Waffen in die Ukraine schicken. Wir müssen sofort Friedensverhandlungen beginnen.“

Fico kritisierte ausdrücklich die Logik permanenter Eskalation und forderte, Russland wieder diplomatisch einzubinden, da ein dauerhaft feindseliges Verhältnis ökonomisch wie sicherheitspolitisch für Europa selbstzerstörerisch sei. Beide Politiker stehen damit für eine weniger bellizistische, stärker interessengeleitete Politik – im Gegensatz zu vielen westeuropäischen Regierungen, die militärische Unterstützung als moralische Pflicht formulieren und ökonomische Folgeschäden ausblenden. BlackRock und Rheinmetall freuen sich.

Hier zeigt sich: Während Westeuropa zunehmend moralisch argumentiert, handeln Teile Osteuropas strategisch – mit Blick auf Energiepreise, Industrie und soziale Stabilität.

Auch innerhalb Deutschlands lässt sich diese Linie erkennen. Die ostdeutschen Bundesländer zeigen deutlich größere Skepsis gegenüber militärischer Eskalation, migrationspolitischen Utopien und ökonomisch selbstschädlichen Energieexperimenten. Ihre Bevölkerung hat massive Transformationsbrüche erlebt – den Zusammenbruch eines Systems, Deindustrialisierung und soziale Verwerfungen. Dadurch misst sie Politik stärker an praktischen Ergebnissen als an moralischen Erzählungen.

Diese realitätsnähere Haltung zeigte sich bereits in der Corona-Zeit: In Ostdeutschland wuchs früher und stärker das Misstrauen gegenüber pauschalen Lockdowns, autoritären Maßnahmen und medialer Gleichförmigkeit. Während im Westen lange der moralische Imperativ „Solidarität durch Gehorsam“ dominierte, stellten viele Ostdeutsche schneller die Frage nach Verhältnismäßigkeit, Datenlage und Folgeschäden.

Daraus ergibt sich bis heute ein kultureller Unterschied:
Ostdeutschland ist stärker bodenständig, erfahrungsbasiert und misstrauisch gegenüber ideologischen Versprechen.
Westdeutschland hingegen folgt häufiger einem akademisch-moralischen Politikstil, in dem Haltung über Wirkungsanalyse gestellt wird.

Man könnte zugespitzt sagen:
Der Osten fragt: Was bringt es?
Der Westen fragt: Wie klingt es?

Diese Differenz erklärt, warum ostdeutsche Länder heute vielfach kritischer auf Aufrüstung, Energiepolitik und Migrationsdogmen blicken – nicht aus Ideologie, sondern aus Erfahrung

Wirtschaftliche Verschiebungen und ideologische Verhärtung

Ein Blick auf Produktionszahlen, Energiepreise und Schuldenquoten zeigt ein immer klareres Bild:

  • Asien wächst.
  • Europa stagniert.
  • Der Westen verschuldet sich.
  • Der Osten investiert.

China ist in den vergangenen zwanzig Jahren von rund 1,2 Billionen US-Dollar Wirtschaftsleistung auf über 19 Billionen US-Dollar gewachsen, Indien verzeichnet seit Jahren Wachstumsraten zwischen fünf und acht Prozent. Demgegenüber liegen große Teile Europas und auch die USA häufig nur noch bei rund zwei Prozent realem BIP-Wachstum oder darunter. Deutschland bewegte sich zuletzt zeitweise nahe der Null-Linie.

Die jahrzehntelange Verlagerung von Produktion und Wertschöpfung in billigere Weltregionen hat viele westliche Volkswirtschaften deindustrialisiert und ihre Lieferketten hochgradig verwundbar gemacht. Energieintensive Industrien wandern ab, während Energiepreise steigen und staatliche Schulden neue Rekordstände erreichen. In den USA übersteigt die Staatsverschuldung inzwischen 38 Billionen Dollar – was einer Verschuldung von 113.000 Dollar pro Person entspricht, in vielen EU-Ländern wächst sie ebenfalls schneller als die reale Wirtschaftsleistung.

Parallel dazu verlagern sich die globalen Handelsströme. Neue Finanzarchitekturen entstehen außerhalb westlicher Kontrolle, etwa durch wachsende Handelsabkommen in Asien, regionale Währungskooperationen und Rohstoffpartnerschaften zwischen China, Russland, Indien, Afrika und dem Nahen Osten. Öl, Gas, seltene Erden und Metalle werden zunehmend in Washington oder Brüssel politisch moderiert, und in Peking, Neu-Delhi oder Moskau vertraglich abgesichert.

Der Westen verliert damit nicht nur wirtschaftlich an Gewicht, sondern auch kulturell: Seine moralischen Erzählungen überzeugen außerhalb der eigenen politischen Blase immer weniger. Während im Osten Fabriken, Bahnlinien, Kraftwerke und Häfen gebaut werden, beschäftigt sich der Westen in wachsendem Maße mit symbolischen Selbstvergewisserungen.

Im Westen dominiert vielfach ein ideologisch aufgeladener Diskurs, der politischen Symbolismus über pragmatische Problemlösung stellt – sei es in der Klimapolitik, in Migrationsdebatten oder in der Außenpolitik. Politische Entscheidungen orientieren sich zunehmend an normativen Leitbildern statt an materiellen Rahmenbedingungen. Kritiker – wie ich – sprechen von einem unübersehbaren wachsenden Realitätsverlust politischer Steuerung, wenn Zielvorgaben formuliert werden, ohne deren physische, ökonomische oder soziale Umsetzbarkeit ernsthaft zu prüfen. Traumtänzerei eben.

In Europa werden Debatten über Begriffe wie „Dekolonisation des Curriculums“ – kritische Hinterfragung kolonialer Perspektiven und damit verbundene Pluralisierung der Lerninhalte – oder „toxische Männlichkeit“ – Kritik an schädlichen, übersteigerten Männlichkeitsnormen – geführt, die häufig größere mediale Aufmerksamkeit erhalten als Fragen der Energieversorgung, der industriellen Substanz oder der Infrastruktur. Gleichzeitig halten viele Regierungen an symbolischen Klimazielen fest, ohne tragfähige Strategien für deren Umsetzung unter Bedingungen steigender Energiepreise und internationaler Konkurrenz zu liefern.

So entsteht eine strukturelle Diskrepanz: Während der Osten wirtschaftliche Realität organisiert, verwaltet der Westen zunehmend moralische Narrative. Der Osten handelt interessengeleitet, der Westen argumentiert wertegeleitet – oft ohne materielle Grundlage. Politische Zielsetzungen werden nicht mehr primär an empirischen Wirkungen gemessen, sondern an ihrer ideologischen Stimmigkeit. Das ist das klassische Merkmal einer Gesinnungspolitik, die Realpolitik ersetzt – mit der Folge, dass wirtschaftliche Schwäche, soziale Spannungen und geopolitischer Bedeutungsverlust nicht korrigiert, sondern rhetorisch überdeckt werden.

Wenn Politik sich primär als moralische Selbstbestätigung versteht, verliert sie ihre Fähigkeit zur Gestaltung. Die Folgen sind Vertrauensverlust, Polarisierung und politischer Zynismus.

Fazit

Im Osten geht die Sonne auf – nicht weil dort alles besser wäre, sondern weil dort Entscheidungen stärker an Macht, Produktion und Ressourcen orientiert sind. Im Westen geht sie unter – nicht wegen fehlender Werte, sondern wegen eines Übermaßes an Moral ohne ökonomische Basis.

Die Zukunft gehört nicht automatisch dem Osten. Aber sie gehört sicher nicht einem Westen, der lieber recht haben will als handlungsfähig zu bleiben.

Uwe Froschauer

Uwe Froschauer hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München Betriebswirtschaft studiert und abgeschlossen. Sein besonderes Interesse galt der Wirtschaftspsychologie. Er arbeitete als Unternehmensberater, gibt Seminare bei Berufsbildungsträgern, ist Autor mehrerer Bücher und betreibt den Blog wassersaege.com. Seine Leidenschaft für weltweite Reisen machte ihn sensibel für Kulturen und Probleme anderer Völker. Er ist naturverbunden und liebt Tiere und Pflanzen.
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79 Kommentare

  1. Was für ein widerlicher Propagandaartikel.

    Hier ist die Entwicklung der offiziellen Schulden Chinas.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167167/umfrage/staatsverschuldung-von-china-in-relation-zum-bruttoinlandsprodukt-bip/
    Sie bildet allerdings nicht die Realität ab, denn hinzu kommen noch diverse Arten von versteckten Schulden, wovon vor allem die Schulden der Lokalregierungen zu nennen sind.
    Auch noch erwähnenswert sind die faulen Kredite, die die meisten BRI-Länder niemals zurückzahlen können.

    „Die Belt and Road Initiative (BRI) hat zu einer massiven Verschuldung vieler Teilnehmerländer geführt, wobei China seit 2000 Kredite von über 1 Billion USD (ca. 920 Mrd. Euro) vergeben hat. Schätzungen zufolge befinden sich rund 80 Prozent der BRI-Projekte in finanziellen Schwierigkeiten. Große Schuldner sind Länder wie Pakistan, Angola, Äthiopien und Kenia. “

    In der Summe geht man davon aus, das Chinas Schulden all in bis zu 300 Prozent des BIP betragen könnten, was es zum höchstverschuldeten Land der Erde machen würde. Das ist der Preis, der für die Dominanz Chinas auf vielen Märkten bezahlt werden musste.

    In der nächsten Dekade werden auch die ersten Auswirkungen der raschen Überalterung der chinesischen Gesellschaft sichtbar werden. Ein Last, die andere Probleme wie einen Kindergeburtstag aussehen lassen wird.

    1. GBU-57,
      die Sonne scheint den ganzen Tag und macht dich Kerngesund – Flower, Power, Müsli im Ländle geht’s weiter so wie immer, schaffe, schaffe, Häusle baue. Und net nach de Chinäsle schaue.

      Hast dir wieder Mal zuviel 🐸 Haut oder Copium reingepfiffen?

        1. Lieber Nawalny,
          einige Amphibien wie Frosch, Kröte oder Lurchi produzieren eines der stärksten bekannten Halluzinogen.

          Also diese nicht küssen, abschlecken oder die Haut rauchen. Während der Verzehr von Haribo-Colorado als unbedenklich angesehen wird.

          1. „Also diese nicht küssen, abschlecken oder die Haut rauchen. Während der Verzehr von Haribo-Colorado als unbedenklich angesehen wird.“

            Danke, so kann der Tag trotz angespannter Weltlage mit einem Lachen angefangen werden 🙂

    2. @GBU

      Nichts als West-Propaganda, die Sie hier proklamieren. Wie kann China überschuldet sein wenn es doch der größte Gläubiger der USA ist?

          1. Was haben Staatschulden mit Staatsanleihen zu tun?
            Es fällt mir schwer, mich in solche Leute wie Dich hineinzuversetzen, aber vielleicht hilft Dir diese Aussage weiter, auch wenn sie keine wirtschaftliche Bedeutung hat: Stand 2026 hält China US-Staatsanleihen im Wert von 5% der eigenen offiziellen, absoluten Staatsverschuldung.

            1. Danke GBU, noch eine Frage, und meiner Ansicht nach die wichtigste: Wo ist der Staat China verschuldet? Bei den eigenen Bürgern oder im internationalen Kapitalmarkt? Das macht nämlich einen großen Unterschied.

    3. China’s Schulden sind über ihre Projekte abgesichert, weil jede Investitionen die getätigt werden ihre Assets sind.
      Die westlichen schulden übertreffen ihre Einnahmen und besitzt keine assets mehr, weil der einstige Volkseigentum für ein Appel und Ei verscherbelt wurden. Diese privaten Eigentümer haben den Profit mitgenommen, aber diese Assets sind nicht instand gesetzt, da bröckelt es halt ab…

          1. Staatsschulden sind nicht über irgendwelche Assets abgesichert, sondern rein artifiziell über die Existenz des Staates und seinen Möglichkeiten an sich.

    4. @ GBU-57

      Da befindet sich China mit einer Schuldenquote von 88,3 % des BIP (2024) doch schon fast auf Augenhöhe mit den USA mit 122,3 %. Da kann die brd mit 62,5 % schwer mithalten. (gleiche Quelle)
      China ist mit ca. 700 Mrd. $ der zweitgrößte ausländische Gläubiger der USA. Was meinen Sie wer schlechter schläft?

      Und wer geht von 300 % Staatsverschuldung aus?

    5. „Schätzungen zufolge“, „geht man davon aus“, „würde“, „in der nächsten Dekade“, usw…… Nix wie Spekulatius.
      Ich weiß nicht, was du einwirfst, aber es ist entweder zu viel oder zu wenig.
      Und deine dauernden Beleidigungen der Mitforenten und Autoren sprechen auch nicht unbedingt für deinen Intellekt. Wenn einem auf der Autobahn immer nur Autos entgegen kommen, sollte man sich irgendwann mal fragen, was da wohl schief läuft.

    6. Das Diagramm zeigt das Verhältnis Schulden zu BIP. Aber nicht die Währung noch die Gläubiger. Das wird wohl in der inländischen Währung gerechnet sein. Dagegen können die $ gesetzt werden die China im Keller lagert bzw in Form von US-Schulden hält. Das ist Entscheidend.

    7. @ GBU : Zeitungsartikel können seriös sein, ernst, fundiert, falsch, lustig, o.a. aber widerlich ? Widerlich sind max. Autoren.

    8. Zumindest hat GBU 57 den Artikel gelesen. Nehme ich an. Hat zwar zu keinem sachlichen Beitrag geführt, aber wenn man bedenkt, was er für ein Pseudonym gewählt hat…..kann ich nur sagen: 42

  2. „Europa stagniert.“

    Nein, schlimmer, Europas Völker sterben. Jahrzehntelang hat man unseren nachwachsenden Generationen klar gemacht: Kinder sind DAS Armutsrisiko. Gleichzeitig werden Kuckuckskinder und Zuchthengste importiert, was den europäischen Völkern das Genick bricht.

    1. Wie viele blonde, blauäugige Kinder hast Du denn Deinem bevorzugten Genpool hinzugefügt? Was hält Dich davon ab, ihn weiter aufzufüllen?
      Aber zu Deiner Beruhigung: Die Zuwanderung von Ukrainern hat Deutschland wieder, wenn schon nicht mit Deinen Ariern, so zumindest mit blonden Slawen frisch befüllt.

      Oder spricht hier einfach nur die Urangst vor dem fremdländischen Schwanz?

    2. Ganz so ist es nicht, gar nicht. Sätze wie diese gehen gar nicht: „Gleichzeitig werden Kuckuckskinder und Zuchthengste importiert, was den europäischen Völkern das Genick bricht.“

      Aber: Ich erinnere mich gut an Zeiten, in welchen Paare mit drei Kindern als ‚asozial‘ diffamiert wurden. Und das gilt auch heute noch, denke ich. Deutschland ist eines der – wenn nich das – kinderfeindlichsten Länder der EU.

      Ferner: Ein Paar mit drei Kindern und nur einem Verdiener wird z. B. in einer Stadt wie Köln keine bezahlbare 100m² Wohnung in einem sozial intakten Veedel finden. Analoges gilt für alle deutschen Großstädte.

      Arbeitsmarkt: Eine Frau im ‚gebährfähigen Alter‘ hat Probleme, eine Anstellung zu finden. Zitat: „Wenn Sie mir Ihre Gebährmutter in Paraffin mitbringen, stelle ich Sie ein.“ Noch Fragen?

      Seit wieviel Jahrzehnten faselt Politik etwas von der Geschlechtergleichstellung? Es begann in den 70ern … Noch Fragen?

      1. @ Roland Weinert

        „Aber: Ich erinnere mich gut an Zeiten, in welchen Paare mit drei Kindern als ‚asozial‘ diffamiert wurden.“

        Und dies ist gar nicht solang her. Grotesk wird es aber dann, wenn diejenigen die Familien mit Kindern diffamiert haben, heute am lautesten nach Fachkräfen rufen.

      2. Lieber Herr Weinert, es bringt nichts, sich selber zu belügen und deshalb ist es genau richtig, die Sätze so zu formulieren. Und die Realität schlägt wirklich alles, es werden, ganz ohne Heimlichtuerei, z. B. in Afghanistan Leute eingesammelt und per Flugzeug nach Deutschland verbracht, das ist Import, ja was denn sonst. Dem Prinzip nach sogar Menschenhandel. Im Alltag erlebe ich die Jungs aus Afghanistan, wie sie mit Kleinbussen zu Aldi gefahren werden und dort unter Anleitung von Integrationslotsinnen das Einkaufen üben. Das ist kein Witz. Diese Affenliebe zu fremden Kindern, während sich unsere Frauen lieber einen Knoten in die Eileiter machen lassen, wie nennt man solche Kinder? Also die von mir bevorzugte Bezeichnung ist vollkommen korrekt. Seit einiger Zeit läuft im Rundfunk übrigens Werbung für Nachlaßspenden für benachteiligte Menschen bzw. Kinder. Werden Sie da nicht hellwach?! Keine eigenen Kinder mehr da zum Vererben, da gibt man es den Kuckuckskindern? Wo sind wir hingekommen? Und nun vergleichen Sie mal die Menge der Fremden in unserer Obhut und ihren Altersdurchschnitt mit uns überalterten, inzwischen wegen fehlendem Nachwuchs perspektiv- und hoffnungslos gewordenen Einheimischen… Der Westen stirbt bzw. wir, seine Menschen sterben. Der Volkstod ist inzwischen täglich erlebbar, man kriegt kaum noch Handwerker, und wenn, dann sehr teuer. Facharzttermin (als Deutscher) in 8 bis 12 Monaten. Für jeden ausländischen Jungen, der ein deutsches Mädchen nimmt, bleibt ein deutscher Junge zeitlebens ohne Frau, allein die daraus erwachsenden sozialen Probleme sind unüberschaubar. (Wir haben Millionen davon im Land) Unser Altersdurchschnitt ist ü 50, das ist Wahnsinn. es gibt nichts zu beschönigen oder bei seiner Wortwahl auf die Zunge zu beißen.

        1. „Facharzttermin (als Deutscher) in 8 bis 12 Monaten.“
          Auch Deutsche warten keineswegs so lange. Wenn man was Richtiges gelernt hat, dann darf man als Privatpatient ALLE und jederzeit hinter sich lassen.

          Im Übrigen; soll nur ein (Nach)Denkanstoß sein, ohne Frauen (auch nur in gedanklichem Ansatz) benachteiligen zu wollen:
          wenn Frauen, nicht unüblich, noch während ihrer z.B. Assistenzzeit, aber mit gesichertem Arbeitsplatz schwanger werden, fallen diese für die medizinische Betreuung zu 100% aus. Sollte und KANN man für jede Planstelle Reservekräfte vorrätig halten, um die Versorgung zu sichern?

          „Für jeden ausländischen Jungen, der ein deutsches Mädchen nimmt,..“
          In Ihrem Umfeld NIMMT der Junge, gleich welcher Herkunft, ein Mädchen? In welcher Ecke dieses Landes leben denn Sie?
          Wobei – und das lassen Sie zusätzlich außer Acht – die von Ihnen angesprochenen Jungs sich überwiegend im selben Kulturkreis orientieren.

          „…bleibt ein deutscher Junge zeitlebens ohne Frau,..“
          Immer und ewig? Tja – DAS wird dann wohl offensichtliche und vor allem gute Gründe haben!

          „es gibt nichts zu beschönigen oder bei seiner Wortwahl auf die Zunge zu beißen…“
          Stimmt. Gelegentlich kann’s aber auch nicht schaden, erst gedanklich ein wenig zu schweifen, bevor ES ungezügelt aus einem herausbericht.

        2. Lieber EU? Nein danke! Wir können uns sicherlich darauf einigen, dass die deutsche Migrationspolitik ab August 2015 ein Totaldesaster darstellt, welches an Idiotie kaum zu überbieten ist. Einmalig in der BRD nach 1949. Hauptverursacherin: Dr. Angela Merkel und die CDU / CSU u. a. wie z. B. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

    3. Und wenn du morgen im Altersheim sitzt, dann bringen dir die „Kuckuckskinder“ zu essen und pflegen dich und ein Zuchthengst macht dir die Zähne oder operiert deinen Krebs. Willst du dich darüber beklagen?

        1. Das denke ich nicht nur, das weiß ich. Wer putzt hier das Treppenhaus, zwei ukrainische Frauen, vorher waren es Schwarze. Wer sitzt im Bus am Steuer, irgendein Araber. Meine Ärzte kommen zur Hälfte bereits aus dem vorderen Orient, ebenso der leitende Angestellte im Altersheim meiner Mutter. Und wer liefert das GLS-Paket auch kein Biodeutscher.

          Und davon wird es in Zukunft mehr geben und das stört keinen großen Geist.

          1. Dafür muss sich in China das einzige, selbst kinderlose, fette Kind um seine greisen Eltern kümmern. Nur wer kümmert sich noch um das fette Kind, wenn sein Stündlein geschlagen hat? Ein Roboter?

  3. Was bleibt den transatlantischen „Betonköpfen“ auch anderes übrig als weiterhin die westliche Heilslehre zu propagieren, ansonsten sie ja ihre Fehler eingestehen müssten, was ihren Untergang bedeuten würde. Also treiben sie es immer weiter auf die Spitze – bis alles zusammenbricht.

  4. Wie heißt es so schön: „Hybris kommt vor dem Fall“! Und genau diese Hybris Europas ( Nordamerika eingeschlossen ) kommt in diesem Artikel recht gut zum Ausdruck.

    Schauen wir auf das Regime in den USA unter Dagobert Trump, so sehen wir: Der würde am liebsten jedes Land angreifen, welches nicht dem irren US-Mindset verfallen ist: z. B. Cuba, China, …

    Und nun verhält es darüber hinaus so, dass Otto Normalmensch über die üblichen westlichen Propagandamedien ( u. a. ÖRR ) so gut wie nichts Substantiiertes über die „Russische Föderation“, „China“, „Indien“ … erfährt. Ich kenne diese Länder aus meiner beruflichen Vergangenheit recht passabel. Und da ich diverse Fremdsprachen beherrsche, kann ich zu Quellen greifen, welche vielen Menschen halt verborgen bleiben. Das ist das Tragische.

    P.S.
    Lange nicht hörte ich von den üblichen Schwätzern über die sog. „regelbasierte Weltordnung“ faseln … Warum ist das so?

  5. Krone-Schmalz rechnet mit Europa ab

    Die Publizistin Gabriele Krone-Schmalz hat die europäischen Länder für ihr Verhalten im Ukraine-Krieg scharf kritisiert. In einem Interview mit der „Weltwoche“ warf sie Berlin, Paris und Brüssel vor, jahrelang nichts Konstruktives zu einer Friedenslösung beigetragen zu haben.

    Stattdessen dominiere eine „martialische“ Rhetorik – eine Mischung aus Russenhass und Realitätsverlust.

    Europa werde bei den Verhandlungen über ein Kriegsende kaum eine Rolle spielen, so Krone-Schmalz. Die Vorstellung, die Ukraine könne den Krieg militärisch gewinnen, nannte sie völlig realitätsfern.

    Was am Ende herauskomme, werde für Kiew weit schlechter sein als ein möglicher Kompromiss kurz nach Kriegsbeginn.

    1. @Walter Nikolaus Gerhartz: Es wird jetzt vor allem für Deuschland sehr Schlechtes beim
      verlorenen Ukraine Krieg herauskommen. Min. 80 Milliarden für Nichts verbraten und dann
      kommen die unendlichen Milliarden für den Wiederaufbau der Ukraine noch dazu. Für die
      Deutschen bleibt nix mehr übrig. Ich warte jetzt schon seit 3 Monaten auf die Bearbeitung
      meines Wohngeld-Weiterbewilligungsantrag. Nachfragen werden nicht beantwortet. Die
      eine Billion für das Kriegstüchtig werden hat ein noch nicht als Kanzler vereidigter Herr Merz
      entgegen seiner Wahlversprechen innerhalb weniger Tage durch den Bundestag gebracht.

    2. @ Walter Nikolaus Gerhartz

      „Die Vorstellung, die Ukraine könne den Krieg militärisch gewinnen, nannte sie völlig realitätsfern.“

      Das ist wohl wahr, aber die Ukraine kann und wird Europa in einem permanenten Kriegszustand halten und das genügt Brüssel, London, Paris und Berlin. Es schadet Russland und das ist der kleinste gemeinsame Nenner der diese loser beieinander hält. Dass sie am Ende dastehen wir der schwarze Ritter bei Monty Phyton, überblicken sie nicht nach 80 Jahren Dienst als Vasallen.

      1. 80 Jahre genügen da nicht. Im Grunde geht es schon seit 1914 den Seemächten darum, einen wirtschaftlichen Zusammenschluss Eurasiens zu verhindern. Deutschland ist schon seit 1919 Vasall. Hitler bzw. Merz kamen auch nicht als Vorsehung an die Macht, sondern mit Hilfe von US Kapital und für Deutschland wird es diesmal bestimmt nicht besser als das letzte mal ausgehen.

      2. Nun ja, ein Teil wird sich selbstverständlich in andere Gefilde absetzen und da mit den ergaunerten Millionen
        bzw. Milliarden weiterhin dem Luxus fröhnen. Wer dazu nicht in der Lage ist, zieht wie so oft die goldene
        A-Karte. Aber wenn ich mit anschaue wie die Menschen in BW am WE wiedereinmal gewählt haben……
        Mittlerweile wird in Russland auch über andere Szenarien nachgedacht. Man ist langsam dabei, die
        Samthandschuhe abzulegen. Was die Verhandlungen angeht, werden diese wohl erst einmal nicht
        mehr stattfinden.

  6. Sehr schöne Beschreibung des heutigen Zustands. Was fehlt, ist die Beschreibung dessen, wie es dazu gekommen ist. Die Entwicklung, die Froschauer beschreibt, verlief ja nicht naturgesetzlich, sondern (WEF&Co-)gesteuert. Ein wichtiger Grund, warum unser Osten vernünftiger ist, liegt ja daran, dass die Transatlantiker den Osten sträflich vernachlässigt haben.
    Egal , den Zustand allgemeiner Verblödung werden wir uns ohnehin nicht dauerhaft leisten können. Die Stunde der Wahrheit angesichts einer verfehlten Klima- und Energie- sowie einer infantilen Außenpolitik wird früher kommen als wir denken. Da werden wir den Osten noch brauchen, wenn es wieder ans Anpacken geht.

    1. Aber erst nach dem Niedergang. Falls es dieses danach überhaupt geben sollte.
      Sollte die Stärke Russlands einmal ausgehen, dann wird es mit der Geduld weiter Angriffe zu ertragen, ein drastisches Ende geben.

  7. Sehr schöne Beschreibung des heutigen Zustands. Was fehlt, ist die Beschreibung dessen, wie es dazu gekommen ist. Die Entwicklung, die Froschauer beschreibt, verlief ja nicht naturgesetzlich, sondern (WEF&Co-)gesteuert. Ein wichtiger Grund, warum unser Osten vernünftiger ist, liegt ja daran, dass die Transatlantiker den Osten sträflich vernachlässigt haben.
    Egal , den Zustand allgemeiner Verblödung werden wir uns ohnehin nicht dauerhaft leisten können. Die Stunde der Wahrheit angesichts einer verfehlten Klima- und Energie- sowie einer infantilen Außenpolitik wird früher kommen als wir denken. Da werden wir den Osten noch brauchen, wenn es wieder ans Anpacken geht.

  8. Ein lohnender und kluger Artikel!

    Wirklich gelungen ist die Herausarbeitung, dass sich diese neue Polarität von östlichem Realismus/Pragmatismus und westlichem Moralismus/Ideologiewust nicht nur auf die globale Ebene erstreckt, sondern ebenso auf die EU und zudem auch auf unser eigenes Land.
    Das ist zwar für den politischen Beobachter nichts wirklich Neues, aber nur selten liest man es so im Zusammenhang und auf den Punkt gebracht.

    Anzumerken wäre lediglich, dass die von Herrn Froschauer favorisierte Kooperation innerhalb Eurasiens so diametral sowohl den amerikanischen als auch den britischen geopolitischen Credos und Dogmen widerspricht, dass überhaupt nicht anzunehmen ist, dass diese beiden Mächte eine solche Entwicklung widerstandslos geschehen lassen würden.
    Und wir erleben ja gerade im Nahen Osten, auf welche Weise ein vom Abstieg bedrohter Hegemon wild um sich schlagen kann … DAS kann er noch.

    1. Im transatlantischem Regime aus Politik, Medien und Kultur ist für Europäer nur die Rolle als Vasallen vorgesehen. Weder liberale Demokraten noch populistische Demokraten (wie Weidel, Meloni oder Orban) wollen daran etwas ändern.

      Angeblich versuchen sich die Deutschen aus dieser misslichen Lage zu befreien. Nur gelingt das kaum indem man seinem Herrn in den Hintern kriecht, wie Merz und die Deutsche VdL das versuchen.

        1. Darum geht es nicht. Als politische Führer ist die Frage, wessen nationale Interessen sie bedienen, die deutschen sind es offensichtlich nicht.

          1. Sie meinen wohl eher „Marionetten“, die sich als „politische Führer“ tarnen,
            bezw. von gewissen Leuten eingesetzt wurden um deren Interessen zu bedienen.
            Bei Fritz fällt mir da sofort „Black Rock“ ein. Bei Uschi gibt es mehrere Geschäftsfelder.
            Pfizer ist eins davon.

          2. Wie kommst du darauf, sie würden keine „deutschen nationalen Interessen“ bedienen?

            Nur weil es nicht die Interessen sind, die du formulierst?
            Kommt dir vllt. in den Sinn, dass es Merz & Co. nicht interessiert, was du für dich definierst?
            Weil sie die Definitionshoheit haben? Und nicht du?

            1. Was fabulierst du hier herum. Mit nationalen Interessen sind üblicherweise in erster Linie die Wirtschaftsinteressen gemeint. Kanzlerin Merkel hat die noch bedient. SPD-Mann Scholz schon nicht mehr, Merz natürlich auch nicht. Da hat der Atlantizismus Vorrang vor nationalen Wirtschaftsinteressen. Daran erkennt man den Vasallen, sein Herr ist nicht das deutsche Volk sondern das transatlantische Regime.

  9. Der Herr Uwe hat das für meinen Geschmack, richtig analysiert.
    Leider steht ‚TINA‘ im westlichen Modus fest verankert da.
    Und diese TINA geht m. E. von D aus, da das Modell Kapital eben die Eigner der angehäuften schulden befriedigen muss.
    Akkumulativ betrachtet werden vom Westen und ihren Übersee Partner, die angesammelten Schulden getragen und daß bedeutet einen radikalen Kahlschlag für die Bürger die dort wohnen.
    Natürlich besitzt der Westen, durch seine selbstverschuldete Situation der Vernachlässigung ihrer in ‚privaten Besitz‘ befindlichen Infrastruktur, eine grosse Nachfrage für die Instandsetzung oder eben neuen Infrastruktur Massnahmen.
    Diese neuen Infrastruktur Massnahmen werden derzeit mit Kriegen getestet…
    Aber der Osten schläft deshalb nicht und ist bereits auch mit der modernen Infrastruktur im Gange…
    Herr Putin hatte mal eine militärische Formel erwähnt, sie sind mind. eine Dekade voraus. Was für das Militär gilt, gilt eben auch für die zivile Nutzung.

    1. Kann man die Schulden nicht mehr bezahlen, dann muss der Jude eben dran glauben. Daran hat sich nichts geändert, auch wenn der Jude jetzt Schlitzaugen bekommen hat und chinesisch spricht.
      Der Westen hat seine Probleme schon immer mit Gewalt gelöst. Und falls das nicht hilft, dann muss halt weiter eskaliert werden.

      „Der Westen“ hat sich mit seinem Neoliberalismus selbst ruiniert. Und weil es für die Schönen und Reichen kein zurück gibt, soll das Problem wieder einmal mit Gewalt gelöst werden.

      1. Meines Erachtens, ist die ‚Schuldenfalle’genau dafür vorhergesehen, das der Mensch blind folgt.
        Diese Erde benötigt kein Geld oder just in time, da diese Erde alles besitzt, um alle zufrieden zu stellen.
        Wir leben allerdings in Zeiten, wer was besitzt und welche Macht einige wenige ausüben dürfen, um diese fatale Situation aufrechtzuerhalten.
        Wir Menschen fabrizieren den gleichen Mist, seit die Geschichte ‚beschrieben‘ wurde.
        Eine endlose Schleife der geistigen opportunistischen Manipulation und diese Manipulation besitzt, Unendlichkeit…

  10. Kann der Westen seinen Lebenstil
    – Stichwort Finanzwirtschaft –
    behalten wenn er sich an den pragmatischen und
    materialistischen Weg des Ostens angleicht?

    Und wie könnte eine Vereinbarung erzielt
    werden ?

    Jetzt mal weitergefragt.

  11. Die Sonne geht gar nicht auf bzw. unter. Das sieht nur so aus und „neueste Erkenntnisse“ belegen, dass dieser Effekt durch Erdrotation zustande kommt.
    Dementsprechend sind Ost und West lediglich Richtungen in Bezug zur Erdrotation aber keine festen geographischen Orte.
    Etwas aufschlussreicher wird es, wenn wir „Den Westen“ als eine politische Ausrichtung im Kontrast zum „Osten“ verstehen. Über etliche Transformationen hinweg, das Capitol seht jetzt in Washington, hat sich der Grundtenor der Erben Westroms erhalten, die Welt zentral beherrschen zu wollen, während „der Osten“ weiterhin ein Modell der Multipolarität und Koexistenz bevorzugt.
    Wir werden abwarten müssen, wem zuerst die Raketen, das Geld bzw. der Sprit ausgehen.

    1. Deine Einleitung ist richtig und beschreibt die Situation der heutigen Gesellschaft, alles hinnehmen und nicht mehr denken.
      Danke Trux

  12. Solange „die Wirtschaft“ auf Ausbeutung und Schädigung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bzw. der gesamten Umwelt beruht, ist es völlig unerheblich, welches „Modell“ das bessere ist und wo man dieses verortet. Für rapid zunehmend mehr Menschen ist es beim chronischen Dahinsiechen oder beim Sterben auch unerheblich, ob die Sonne nun im Osten aufgeht.. oder sonstwo. Wirtschaft darf nicht mehr ohne starke ökologische Leitlinien gedacht werden. Leider sind die Menschen zu gierig, zu dumm, zu egoistisch und zu kurzdenkend, um das zu begreifen. Allen voran, die sogenannten „Konservativen“, die massgeblich für den aktuellen und vermutlich auch künftigen Zustand verantwortlich zeichnen.

  13. Grüne und Greta: Alles zufällig?

    https://www.mmnews.de/politik/125152-gruene-und-greta-alles-zufaellig

    Die Dauerpropaganda durch ARD, ZDF, SPIEGEL & Co. zeigt Wirkung. Grüne angeblich laut Forsa jetzt stärkste Kraft in Deutschland.

    Perfekte Inszenierung von Protagonisten durch Medien zum Zwecke Massenmanipulation. Der Fall Greta zeigt es.

    Die behinderte Greta wurde von Ihren Eltern schamlos für diese ekelhafte Lügenaktion ausgenutzt weil Ihr Vater mit CO2-Zertifikaten handelt. ALLES LESEN

    Abwarten und Tee trinken : der deutsche DummMichel der dem „Grünabfall“ zujubelt bekommt noch früh genug seine Quittung.

    Spätestens an der Tanke, bei der Rechnung für Strom, Gas, Wärme oder sonstige Produkte, auf die zur enthaltenen Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, EEG-Umlage nun noch die CO²-Abgabe draufgesattelt wird !!

  14. BWL und Wirtschaftspsychologie. Alles klar. Herrliche Kombo. Kann man noch was sinnfreieres machen? Natürlich völlig „pragmatisch“ und „ideologiebefreit.“ Wer wollte noch eine Ideologie erkennen wenn er sie von früh bis spät, von der Wiege bis zur Bahre, lebt und atmet.

    Auch faszinierend, daß die BRICS voll kompatibel mit dem Technoadapter Elon Musk und den Resetwendehälsen von der glaubwürdigsten Alternative Deutschlands sind. Die hat der Uwe nämlich schon bei KenFM aka apolut beworben.

    Erstaunlich ist das allerdings nicht, liest man sich die Verlautbarungen des Vereins und Veröffentlichungen beim z.B. WEF zum Verein durch.

    Und dann den Realitätsverlust beklagen. Unter dem Vorwand der Klage wird der Verlust erst hergestellt. Was sind wir doch wieder a(a)lternativ. Man merkt daß das Stück zu Ende geht.

  15. „die bevölkerungsstarken Länder Indien und China als Absatzmärkte, die Rohstoffe und die Sicherheitsarchitektur Russlands und die nach wie vor technische Brillanz europäischer Länder würden zusammenspielen und sich gleichzeitig unabhängig machen vom Druck- und Erpressungsmittel der Währung Dollar“

    Davon träume ich auch und es wäre konstruktiv. Aber genau dies ist der Albtraum der machtgeilen US-Eliten und darum gibts Krieg wie gerade aktuell im Iran. Da geht es nicht um Demokratie und Frauenrechte, sondern darum China zu schädigen.

    Der Westen ist destruktiv und verlogen und komplett unmoralisch. Wir sind hier nur am heucheln. Nur ein Beispiel. Wir verbrennen heute keine russisches konventionelles Röhrengas mehr, sondern amerikanisches LNG-Gas. Beim LNG-Gas muss man mit Fracking viele kleine Gasvorkommen im Untergrund verbinden, um es fördern zu können.

    Dieses Gas ist dreckiger als das konventionelle Gas, weil die vielen kleinen Vorkommen eine größere Gesamtfläche haben und aus dem Gestein mehr Dreck aufnehmen können. In den USA wird darum ohne Ende Gas abgefackelt, meistens nachts. All das gibt es auch bei großen konventionellen Vorkommen auch – aber es ist viel weniger.
    Wenn dann das gereinigte LNG-Gas an der Küste angekommen ist, dann muss es gekühlt und verflüssigt werden. Dabei gehen 20% des Energiegehalts verloren.

    Wenn jetzt ganz sauber die CO2-Bilanz erstellt wird, müsste es einen großen Unterschied machen, ob es sich um relativ sauberes konventionelles Gas aus Russland oder um dreckiges LNG-Fracking-Gas aus den USA handelt. Ein Statistiker kann jedoch auch die Gasverbrennung nur am Ende betrachten und einfach die CO2 Entstehung beim Verbrennen berechnen. Dann macht es überhaupt keinen Unterschied.

    Ich weiß nicht, wie unsere Statistiker rechnen, aber wie ich unsere Politiker kenne, könnte ich mir vorstellen, dass sie den riesigen CO2-Ballast des in ihren Augen edlen und wertvollen US-Gases unter den Tisch fallen lassen. Ist einfach besser für das moralische Image.

  16. Inwieweit diese hier noch zu BRICS gehören oder sich gehörig fühlen, darf langsam bezweifelt werden:

    “ Die USA entlarvten die gegenwärtige indische Führungselite als Betrüger und Kompradoren – im Grunde als Feiglinge und Zyniker. Als Trumps Theatralik ihren Höhepunkt erreichte, prahlte er sogar damit, er könne die politische Karriere von Premierminister Narendra Modi „beenden.
    …..
    Die größte Ironie ist, dass Trump, der zuvor diktierte, Indien solle seine Ölkäufe aus Russland einstellen, um den Ukraine-Krieg zu beenden, Delhi nun „erlaubt“, bis auf Weiteres für die nächsten 30 Tage russisches Öl zu beziehen, damit sein Krieg gegen den Iran reibungslos verläuft. Berichten zufolge hat Reliance den Ölhandel mit Russland wieder aufgenommen, mit dem das Unternehmen zuvor bis zu Trumps Diktat hohe Gewinne erzielt hatte.

    Wie ein gehorsamer Löwe im Zirkuszelt, der beim Knallen der Peitsche gehorcht, wurden wir zur Darbietung abgerichtet. Unsere herrschenden Eliten scheinen keinerlei Scham zu empfinden, dass sie vor der Weltöffentlichkeit so offen und dreist als Handlanger eines Vasallenstaates behandelt werden, der Washingtons Befehlen gehorcht. “

    https://www.indianpunchline.com/us-makes-india-perform-in-a-circus-tent/

  17. Nicht der Westen geht unter, sondern Westeuropa geht unter. Hier herrscht eine dekadente Oligarchie über verblödete Völker, und man kann NICHTS DAGEGEN MACHEN.

  18. Westeuropa hat sich selbst von russischer Energie abgeschnitten. Die Energie aus der Golfregion ist bis auf weiteres weg. Bleibt nur die USA. Und damit haben die USA die Europäer bei den Eiern! Aber richtig. Wenn die Kolonien nicht gehorchen, können sie mit Holzvergaser arbeiten. Und die US- Eliten kennen keine Skrupel. Um ihr Land zu retten, werden die europäischen Kolonien ausgequetscht wie eine Zitrone. Deindustrialisierung, Verelendung, Bürgerkriege der Zuwanderer, die ihr Schutzgeld von den Einheimischen einfordern…
    Währenddessen fließt russische Energie nach Asien. Indien, China, Thailand, Philippinen…haben hohen Energiebedarf. Und können ihre Wirtschaft weiterentwickeln. Und wo Wertschöpfung stattfindet, dahin fließt das Kapital. Und in Westeuropa werden die privaten Ersparnisse noch geplündert werden. Und wenn die weg sind, dann ist 3.Welt…

  19. In den Radionachrichten kam, das der große Stratege und bewunderte Kämpfer für Menschenrechte, Donald I. Trump die strategischen Ölreserven einsetzen will, um den Ölpreisanstieg zu bekämpfen. Nur: die wurden zusammen mit den Reserven der EU- Vasallen 2022 eingesetzt, um die russische Wirtschaft durch niedrige Ölpreise zum Einsturz zu bringen. Bekanntlich hat das nicht geklappt. Und zumindest in den USA war kein Geld mehr da, um die Ölreserven wieder aufzufüllen. Das heißt, die hohen Ölpreise bleiben und belasten die Wirtschaft des „Westens“ zusätzlich…

  20. Kann man befürworten den Artikel. Ich wünsche mir auch mehr Offenheit mal etwas Neues auszuprobieren. Wir alle wissen auch, warum es nicht oder nur sehr schwer möglich ist, so ein Schwenk. Ich sehe da auf zwei Seiten Probleme: bei den Eliten, die ich als korrupte US-Marionetten bezeichnen möchte, einerseits, aber auch in den Bevölkerungen, die ich – aufgrund der Jahrhundertealten Indoktrination – für überheblich, arrogant, rassistisch halte und damit meine ich weniger die offensichtlichen „Ausländer raus“-Rassisten – die auch -, sondern viel mehr die „ich bin was Besseres, weil ich aus dem Westen bin und der Einbildung folge aufgeklärter zu sein als alle anderen Menschen auf der Erde (also weiß ich auch besser als z.B. die Iraner selbst, was gut für sie ist)“-Rassisten. Letztere sind besonders… sagen wir mal abgehoben. Denen muss man überhaupt erst einmal erklären, was Rassismus ist.

    Egal. Es gibt jede Menge negativer Faktoren in Europa und im Westen insgesamt, warum ein Sinneswandel hier schwierig ist. Genau deswegen ist er aber auch notwendig. Das größte Problem sind vll. die Eliten, die US-korrupten Eliten in Medien, Politik und Staatsapparat, weil diese sozusagen das ideologische Fundament bilden. Sie schüren permanent Hass etc

    So wie kann man daraus ausbrechen? Um ehrlich zu sein, ich hab keine Ahnung. Das liegt vielleicht auch an den begrenzten Möglichkeiten, die ich hab. Ein George Sorros z.B. kann Milliarden von Dollar ausgeben, um Gesellschaften zu beeinflussen und zu lenken. Gegen so eine Übermacht muss man auch erst einmal ankommen. Ich denke man muss da schauen, welche Möglichkeiten es gibt. Alternative Medien, Bücher etc. sind da sicher schonmal ein Anfang. Was ich ebenfalls sehr cool finde sind Videos auf YouTube, die ein ganz anderes China zeigen, als viele vielleicht annehmen, wie es dort aussähe. Hier gab es ja auch mal zumindest einen Artikel (einer fällt mir auf Anhieb ein), wo sehr anschaulich das chinesische Modell einer Demokratie beschrieben wurde und dem ich sehr viel abgewinnen konnte. So etwas ist denke ich sehr wichtig… dass die Menschen lernen diese Länder anders wahrzunehmen, als das die rechtsextremen Hetzer in Medien und Politik gerne hätten.

    Außerdem hab ich bei Deutschland relativ wenig Hoffnung, dass hier mal Vernunft Einzug erhalten könnte (das ist hier auch stark ein kulturelles Problem), ABER… was ich mir vorstellen könnte, ist, dass vielleicht das ein oder andere europäische Land ein „dooropener“ Richtung Asien und BRICS sein könnte. Wenn dann andere Menschen in Europa sehen, dass das Früchte trägt, dann könnte daraus auch mehr erwachsen…

    1. befürchten tue ich, dass erst ein Niedergang erfolgen muss, um die abgehobenen Menschen vor allem in Deutschland von ihrem hohen Ross herunter zu holen, dass dieser quasi das reinigende Momentum sein kann. Andererseits… gerade dann werden die Deutschen noch verbohrter und radikalisieren sich noch mehr, wie uns die Geschichte gelehrt hat…. ein echt schwieriges Ding…

      Vielleicht ist Deutschland an der Stelle aber auch schon weiter??? ….was ich dem multikulturellen Gesellschaftsbild und modernen Medien zuschreiben würde. Der Eindruck kann aber auch stark täuschen bzw. vll. reicht es am Ende einfach nicht aus…

  21. Der Autor vergisst einen weiteren Aspekt des Erfolgs des Ostens zu erwähnen: die territoriale Expansion Russlands. Der Westen weist keine territoriale Expansion auf. Dies ist eindeutig ein Zeichen des Niedergangs.

    Anstatt den Schönheitswettbewerb „Miss BRICS/Mrs. BRICS/Little Miss BRICS“ zu moralisieren, fand dieser in Russland statt. Der heilige Monat Ramadan verhinderte die Teilnahme am Bademodenwettbewerb. Das Fehlen von „toxischer Männlichkeit“ und moralischen Erzählungen ermöglicht es minderjährigen Mädchen (ohne Altersbeschränkung!), teilzunehmen.

    1. Oh gott…. schon wieder die NATO-Lügner… Stimmt ja… die Ukraine zu überfallen mittels CIA-geführtem gewaltsamen Putsch 2014 und sich das Land so unter den Nagel zu reißen war keine Expansion. Auch in Gaza findet keine Expansion statt. Ebenso sind Trumps Enthauptungsschläge bisher in Venezuela und Iran auch keine Expansionsgelüste, wo Führer sterben oder in dunklen Kerkern verschwinden müssen, weil sie sich dem US-Hegemon nicht unterordnen (= Expansion pur) wollen. Ne. Alles keine Expansion. Und genau dieser Extremismus ist es, warum die anderen 7 Mrd. Menschen genug vom Westen haben und sich abwenden, der Erfolg weitestgehend ohne bzw. mit immer weniger westlichem Einfluss stattfindet.

    2. Russland ist nicht „expandiert“. Es hat nur Territorien, auf denen ethnische Russen seit Jahrhunderten lebten und die von den bösen Kommunisten unter Zwang der geknechteten Ukraine angegliedert wurden, unter seinen Schutz genommen. Denn sie waren doch auch dabei, als die Stirnlockenträger 2014 durch die Straßen zogen und brüllten „Moskals unters Messer“ und „Watniks-Koffer-Bahnhof-Moskau“. Die Bewohner der Ostukraine/ Noworossias haben die Wünsche der Bandera- Freunde erhört und sind nach Moskau gegangen. Allerdings haben sie nicht nur ihre Koffer, sondern ihr Land mitgenommen. Das muss ihnen doch recht sein.
      Und da sie ja unbedingt nicht nur „entrussifiziert“ sondern auch „entkommunisiert“ werden wollen, dann sollten sie auch die Gebiete zurückgeben, die der Kommunist Dschugaschwili den Polen gestohlen hat. Zumal in Galizien und Wolyn ja noch die Überreste der polnischen Männer, Frauen und Kinder liegen, die von den tapferen Bandera- Kämpfern abgeschlachtet wurden. Aber wenn sie konsequent sind, dann beanspruchen sie doch bitte nur das Gebiet, das 1654 dem russischen Reich beigetreten ist!

  22. Der grundsätzliche Fehler in unserem Denken beginnt schon bei dem Satz; „Politische Systeme des Ostens mögen kritikwürdig sein –…“. Wer gibt uns das Recht, so etwas ins Gespräch zu bringen? Wollen wir nun all das, von dem der Autor schreibt oder nicht? Wollen wir nicht endlich aufhören, Andern Vorschriften welcher Art auch immer zu machen? Ich als DDR-Sozialisierter kenne diese Art des Umgangs zur Genüge, denn auch uns gegenüber hat sie seinerzeit stattgefunden. Der ewige Besserwessi schimmert noch immer und überall durch und vergiftet jeden guten Ansatz. So geht es eben nicht und führt schlimmstenfalls ins komplette Verderben, wie der Krieg im Iran überdeutlich zeigt. Das Regime dort mag sein wie es will, es ist ausschließlich Sache des betreffenden Volkes, ggf. für dessen Beseitigung zu sorgen. Und auch das kenne ich aus der DDR, dort haben wir am Ende gesagt, Schluß jetzt! Der Westen müßte, wenn er wirklich hehre Ziele hätte noch sehr viel lernen.

  23. Globalisierung, Deindustrialisierung, Krieg, Plünderung und Scheinmoral, das ist aktuell der Lauf der Geschichte.
    Es gibt zwei Möglichkeiten Waren zu beschaffen, nämlich welche zu produzieren oder welche zu stehlen. Da die Globalisierung im Westen zur Deindustrialisierung führte, weil sie den Konzernen die Möglichkeit eröffnete, in Niedriglohnländern billig zu produzieren und die Waren in Hochlohnländern zollfrei teuer zu verkaufen, was zwangsläufig ebenfalls zur Verarmung und Verschuldung der westlichen Industrieländer führte, muss der Westen nun den anderen Weg zu Wohlstand beschreiten, nämlich Raub und Plünderung. So wurden die westlichen Staaten zu den Wikingern der Gegenwart. Die Kriege muss man moralisch rechtfertigen, weil alle Menschen gute Menschen sein wollen. Im Krieg müssen die Gegner also die Schlechten sein. Dazu taugt Moral aber nicht, sondern man muss auf ihr Gegenteil zurückgreifen, nämlich die Scheinmoral. Scheinmoral dient nicht der Selbstkontrolle, sondern der Diffamierung, Denunzierung, Verurteilung und Bestrafung anderer. Opfer sind die Länder, die begehrte Güter haben, nämlich Fossile Ressourcen.

  24. Ich erinnere mich noch, als damals im Staatsbürgerkunde-Unterricht, unser linientreuer Lehrer bei einem Loblied auf den Großen Bruder Sowjetunion mit bedeutungsschwerer Stimme deklamierte: „Jaja, im OSTEN geht die Sonne auf!“.
    Ich ärgere mich noch heute, dass ich nicht den Mut hatte, mich zu melden, und ihm den damals sofort aufpoppenden Gedanken zu entgegnen: „Aber wenn im Westen die Sonne scheint, ist es im Osten schon lange dunkel.“
    DAS Gesicht hätte ich gern gesehen, auch wenn ich wohl auf DDR-Art gecancelt worden wäre.

    Aber wenn man die heutige Entwicklung sieht, hat man fast täglich ein Dé·jà-vu-Erlebnis und meint, es kommt alles wieder – diesmal im Westen. Es stimmt wohl doch, dass uns der Osten etwas voraus hat und wir von ihm lernen sollten.
    Denn auch hier und heute werden unliebsame Meinungen gecancelt – vielleicht noch nicht so häufig mit Knast, dafür jetzt auf „demokratische“ Art und Weise – und ohne Gerichtsbeschluss und oft in vorauseilendem Gehorsam.
    Die Liste beginnt nicht mit Jacques Baud und wird auch nicht mit ihm enden.

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