
Die Zerstörung der Deutschen Bahn als Fortbewegungs- und Kommunikationsmittel folgt dem politischen Programm der Militarisierung und Kriegsvorbereitung. Ein Kommentar.
Wer Krieg vorbereitet, hat keinen Gedanken mehr für das Gemeinwesen. Die Bahn wird als Fortbewegungs- und Kommunikationsmittel zerstört. Sie wird kriegstüchtig gemacht, aber zivilisationsuntüchtig.
Das ist inzwischen Alltag auf deutschen Bahnhöfen: Ein vollkommen überfüllter Regionalzug fährt ein. Die meisten Passagiere haben nur Stehplätze, zusteigen wird schwierig, mit Fahrrad ist es unmöglich. Es kann auch sein, dass der Zugführer per Durchsage niemanden mehr in den Zug steigen lässt, weil er überfüllt ist. Sollte die Achslast überschritten werden, könne das Fahrzeug gar nicht mehr fahren. Dutzende von Reisenden bleiben draußen und müssen eine Stunde auf den nächsten Zug warten, in der Hoffnung, dass der nicht genauso überfüllt ist wie der jetzige.
Ein Transportmittel, das nicht transportiert. Die Deutsche Bahn garantiert Reisenden nicht mehr, verlässlich von A nach B zu kommen. Sie verbindet Menschen nicht mehr, sondern bringt sie immer öfter selber in Notlagen. Sie erweist sich zunehmend als Unsicherheitsfaktor.
Das Unternehmen könnte leicht Abhilfe schaffen, indem es den Takt erhöht und mehr Züge fahren lässt, oder indem es Waggons anhängt und die Züge länger macht. Oder beides. Man wird den Eindruck nicht los, Zugfahren soll so unangenehm und beschwerlich wie möglich gemacht werden. Jedenfalls tut es das.
Bleiben wir zunächst bei der Problembeschreibung, sie ist beeindruckend und aussagekräftig genug. In den überfüllten Zügen muss ein Großteil der Passagiere stundenlang stehen, dicht beieinander, eine Hand an der Haltestange. Man kann nichts anderes tun. Ein Durchkommen zu den Toiletten ist nur schwer möglich. Vorausgesetzt sie funktionieren überhaupt. Defekte Toiletten sind inzwischen Standard, abgeschlossen, nicht benutzbar. Nicht selten fallen sämtliche Toiletten in einem Zug aus. Damit nötigt die Bahn ihre eigenen Kunden. Passagiere müssen an der nächsten Haltestelle aussteigen, um sich erleichtern zu können – und dann auf den nächsten Zug warten. Man erfährt, dass Zugführer außerplanmäßig anhalten, damit Fahrgäste austreten können.
Auch dieses Problem ist bei den Bahnverantwortlichen längst bekannt, gelöst wird es nicht. Stattdessen wird inzwischen auf den Abfahrtstafeln in den Bahnhöfen angezeigt, wenn ein Zug ohne funktionierende Toiletten unterwegs ist. Das kann man höchstens makaber als Serviceleistung bezeichnen, eher ist es eine Form der Normalisierung eines Missstandes und zugleich ein Dokument der Zerstörung der deutschen Eisenbahn. In diesen Tagen konnte man eine weitere Variante der Abwiegelung von Verantwortung erleben: die Zugtoiletten würden wegen der Kälte nicht funktionieren, hieß es aus willkommenem Anlass. Wer so reagiert, will nichts ändern.
Im Bahnhof muss man für die Toilettenbenutzung einen Euro bezahlen. Die kostenlosen Toiletten, die in den größeren Bahnhöfen denjenigen zur Verfügung stehen, die die Loungebereiche nutzen dürfen, zum Beispiel 1.Klasse-Reisende, sind für Normalreisende ausgeschlossen.
Es gibt auch Nachrichten, dass Fahrgäste die Notbremse ziehen, weil sie ihre Bedürfnisse nicht mehr aushalten. Streng genommen Ausdruck einer besonderen Erniedrigung. Doch dann erfährt man weiter, dass die Bundespolizei einen Mann, der die Notbremse zog, weil er austreten musste, festgenommen habe. Ihn erwarte nun ein Verfahren wegen Nötigung, heißt es dann aus dem Mund des Radiomoderators launig, gefolgt von eingängiger Popmusik, so wie das in den verantwortungslosen Massenmedien üblich ist.
Das Problem wird damit auf den Kopf gestellt. Warum spricht der Sender, wie hier der SWR, nicht davon, dass es eine Nötigung der Bahn ist, für Reisende keine Toilette bereit zu halten? Warum fragt der Sender nicht danach, wieso es kein Verfahren gegen die Bahnverantwortlichen wegen dieser Nötigung gibt? Stattdessen Medien Seite an Seite mit dem Exekutivstaat.
Warum lässt die Bahn überhaupt Züge ohne Toiletten fahren? Warum kontrolliert zum Beispiel der bahneigene Sicherheitsdienst nicht, ob der startende Zug funktionierende Toiletten an Bord hat? Sieht er seine Aufgabe vor allem darin, Leute aus den Warteräumen zu vertreiben, die sich dort nur aufwärmen wollen?
Je weniger Standard, desto autoritärer wird der Mangel durchgesetzt. Mit dieser Problembeschreibung eines eigentlich gut organisierten und reichen Landes erleben wir geradezu einen Zivilisationsverlust. Kriegstüchtig, aber zivilisationsuntüchtig. Dass Deutschland technisch immer weniger funktioniert, hat politische Gründe. Das Chaos im Personenzugverkehr ist kein Zufall, sondern die logische Konsequenz der Kriegstreiberei. Die Eisenbahn wird nicht einfach so heruntergewirtschaftet, ihre Zerstörung als allgemeines Fortbewegungs- und Kommunikationsmittel folgt dem Programm, sie auf Krieg vorzubereiten und entsprechend umzuwandeln. Statt zum Beispiel für mehr Waggons zu sorgen, wird deren Produktion eingestellt.
Im sächsischen Görlitz, dieser deutsch-polnischen Stadt am Fluss Neiße, wurden bis Ende letzten Jahres Zugwaggons gebaut, unter anderem die markanten Doppelstockwägen. Jetzt wird dort die Herstellung ziviler Fahrzeuge beendet. In Zukunft sollen in Görlitz Panzer produziert werden, in der Verschleierungssprache militärische Landfahrzeuge genannt. Das Unternehmen Waggonbau ist an den deutsch-französisch-niederländischen Rüstungskonzern KNDS verkauft worden. KNDS steht für: Krauss-(Maffei Wegmann) Nexter Defence Systems.
Was inzwischen in dieser BRD zählt, ist nicht mehr das Gemeinwesen, der Sozialstaat und der Rechtsstaat, sondern die Schlagkraft der Armee, die Möglichkeiten der Polizei, der Behörden und der Geheimdienste – sprich: der Exekutivstaat. Es handelt sich um eine Umkehrung der Prioritäten, mit der schon vor einiger Zeit begonnen wurde und die sich jetzt zu materialisieren beginnt. Die Zerstörung findet schon vor dem Krieg statt, im Inneren, und sie wird nachhaltig.
Dazu passt dann die entsprechende Verkehrspolitik zum Beispiel mit einer erneuten Verteuerung des Deutschland-Tickets. Seit 1. Januar kostet es für Erwachsene 63 Euro im Monat, ein neuerlicher Preisanstieg um fünf Euro, nachdem bereits Anfang 2025 der Preis für dieses besondere Ticket, mit dem man alle Verkehrsmittel des Nah- und Regionalverkehrs nutzen kann, schon einmal um neun Euro von 49 auf 58 Euro angehoben worden war. Noch stärker stieg das D-Ticket für Jugendliche, was so gut wie nie erwähnt wird: nämlich von 39.42 € auf 45 Euro – das ist ein Anstieg um 5.58 Euro, nachdem der Preis bereits vor einem Jahr ebenfalls um 9 Euro teurer geworden war.
Wer eine solche Preispolitik pflegt, legt keinen Wert mehr auf das Deutschland-Ticket. Es soll nicht mehr übermäßig Zug gefahren werden. Denn: Im Krieg soll nicht gereist werden. Man kann keine Leute gebrauchen, die unkontrolliert kreuz und quer durchs Land fahren, während man die Verkehrswege für den Transport von Truppen und Kriegsgerät braucht. Stattdessen ist dann wieder Homeoffice angesagt, wie die Ausgangssperre verniedlichend heißt. Das wurde seit 2020 schließlich monatelang eingeübt.
Schienen für den Krieg – das ist es, was gilt. Deshalb steht möglicherweise sogar das Projekt Stuttgart 21 in Frage, bei dem der oberirdische Kopfbahnhof zum unterirdischen Durchgangsbahnhof gemacht werden soll. Oder die Stuttgarter Station wird als zweigeteilter Bahnhof fortgeführt: unten und oben. Jedenfalls brauchen die Kriegstüchtigen ein breites, manövrierfähiges Gleisvorfeld, von wo aus man die Züge Richtung Osten rollen lassen kann. Die neue Bahnchefin hat den Termin für die Eröffnung des neuen Bahnhofes erst einmal auf unbestimmte Zeit abgesagt, nachdem er immer wieder verschoben worden war.
Wie die Pläne genau aussehen, weiß die Öffentlichkeit bisher nicht. Der sogenannte Operationsplan Deutschland (OPLAN), in dem sie stehen, ist geheim. Alle, die sie kennen, halten sich daran: Militärs und Zivilisten. Wäre dieses Land noch eine Republik, müsste der Operationsplan veröffentlicht werden. Gerade bei etwas derart Grundlegendem wie der Vorbereitung auf einen Krieg.
Ähnliche Beiträge:
- »Ist eine Bahncard 100 heute noch ein Grund zur Freude?«
- Die Bahn kommt – nun doch
- Die Angst des Schotten im Elf-Uhr-Zug
- Die Deutsche Bahn und die teure Lust auf den Untergrund
- Zwischen Not und Notdurft





Alle reden vom Wetter: https://youtu.be/PfdGoDj8vLk?si=QFJ-xVMlC_n7wGuK
Die werden uns auch den Individualverkehr nehmen.
Wartet mal ab, bis der Spannungsfall eintritt.
@motonomer
„Die werden uns auch den Individualverkehr nehmen.“
Dann ist der Golf GTI weg
Stimmt, deswegen gehe ich ja auch auf die Barrikaden!
Parallel dazu auch die immer schlechter werdende ärztliche Versorgung der normalen Bevölkerung. Es scheint, das Gesundheitswesen soll ebenso „kriegstüchtig“ gemacht werden wie die Bahn. Kein Wunder, wenn man mit 1000 Verwundeten pro Tag rechnet (die von der Bahn in die Lazarette bzw. Hospitale transportiert werden). Da bleibt nichts mehr übrig für Ziviles.
Vermutlich ist es dann sinnvoll dem nächstgelegenen Krankenhaus im Falle eines Konflikts, eine Ladung Molotow-Coktails oder den ein oder anderen Kanister Benzin zuzustellen. Damit erspart man sich die Gefahr bei einem Angriff auf eine solche Militärische Anlage, als Kollateralschaden zu enden.
Für Zivilisten sind die ja dann sowieso nicht mehr da, deshalb, zur Vermeidung von Risiken, weg damit und ob die Soldaten an der Front verrecken oder nicht, ist doch nur deren persönliches Problem und nicht das der Zivilisten die für diese Scheiße missbraucht werden.
„Wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich erst eine Bahnsteigkarte“
Mit der Bahn reisen ist gefährlicher als ein Flugzeugabsturz im Dschungel, Bahnsteigschubser, Messerstecher*Innen, Taschendiebstahl, und verseuchte Junkies mit meldepfichtigen (§ 6 IfSG) MRE !!!
Das D-Ticket ist nur der freiwillige Monatsbetrag für eine Schicksalsgemeinschaft als gefügiger Untertane.
Seit einer gruseligen Fahrt durch Deutschland, bei der ich mit einem Zug voller armer Hunde zum Einbruch der Nacht in Mitteldeutschland strandete sehe ich das so: Die DB AG könnte längst ihre Nahverkehrssparte als D-Bahn ausgliedern. Das ist Nahverkehr für Arme, Mittellose, Underdogs,. Die brauchen keine Toilette und keine fahrplanmäßig verkehrenden Züge, das D steht dann für Dalit, Dalit-Bahn, denn Mittellose sind fortschreitend auch Rechtlose, im Nahverkehr kann man sich die Unpünktlichkeit auch nicht mit Fahrpreisrückerstattung versüßen lassen, aber Dalits könnten die Formulare ohnehin nicht lesen, geschweige denn ausfüllen. Und Geld ist bekanntlich besser bei denen aufgehoben, die es anlegen können., also bei denen, die sich Fernzüge leisten können und selbstverständlich bei denen, die 1. Klasse reisen können. Gut, dass die dann auch gratis in der Lounge „Lulu“ machen können, da bin ich echt beruhigt.
Dafür ist das Risiko bei einem Angriff oder Anschlag auf die Militärlogistik auch Kollateralschäden anzurichten , dann sehr viel kleiner. Und wer dann von der Bahn gefrustet ist, kann ohne Bedenken massive Metallteile, Steine oder Beton auf die Schienen legen. Dann hat man dafür das man diesen Scheiß mit seinen Steuern bezahlen muss, auch noch etwas Spaß.
In diesem Staat sollte jeder Mensch der den Frieden will, alles an Kriegstüchtig machenden Sachen aktiv sabotieren. Und wenn es nur die Tüte Katzenstreu in der Toilette der Musterungsbehörde ist.
Damit gar nicht erst ein Krieg ausbricht müssen die Materialverluste schon im Frieden höher sein als die Geldmenge zum nachkaufen. Ein Panzer fährt mit Hydraulik- statt Motoröl definitiv nicht bis an die Front. LKWs übrigens auch nicht. Der Mittel die Kriegsanstrengungen unserer Oligarchendiktatur zu torpedieren sind viele, sie müssen nur benutzt werden.
Da scheiden sich nämlich die Maulaffen und diejenigen die tatsächlich etwas gegen den Kriegskurs unserer Kleptokraten Unternehmen. Dagegen sein und gut ist, ist ein Mitmachen und auch ein Mitschuldig machen, eine der wenigen Situationen im leben wo es tatsächlich nur ein dafür und ein dagegen gibt. Vermutlich wird der ganz große Teil der Bevölkerung mit dem üblichen Gesülze mitmachen, was da heißt „Ich bin ja dagegen, kann aber nichts machen“. Derselbe Spruch also den so mancher Nazi gebracht hat bevor er das nächste Kind Erschossen hat weil es ja ein „Jude, Untermensch oder Regimegegner“ war.
Deshalb hat sich wohl die russische Führung über einen Atomwaffeneinsatz gegen Deutschland und Großbritannien, vor ein paar Tagen unterhalten. Weshalb FoFi Merz und Konsorten wohl erstmal ein wenig Kreide gefressen haben. Wird aber, typisch für Kokser, nicht lange anhalten und dann geht die Eskalation, bis zu einem solchen Einsatz weiter.
Einmal wöchentlich gehe ich seit 1974 auf Tour:
Fazit: (Nach Robert Kurz) Die einzige Handlungsalternative sei „eine Kultur der
Verweigerung“. Dies bedeute, „jede Mitverantwortung für ‚Marktwirtschaft
und Demokratie‘ zu verweigern, nur noch ‚Dienst nach Vorschrift‘ zu
machen und den kapitalistischen Betrieb zu sabotieren, wo immer das
möglich ist“.
Wenn ich auf Reisen bin etwas seltener.
Mit der Enduro wird das aber nichts mit der „Verweigerungskultur“. 👆
Wieso?
Eine Enduro ist das perfekte Fluchtfahrzeug.
Nachdem diese an einer Esso-Tankstelle betankt wurde.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es in dieser Gesellschaft sehr schwer ist, eine Verweigerungskultur vollumfänglich zu leben.
Es gibt ja auch noch schöne Dinge auf der Welt, die Spaß machen.
Ich verweigere ja nur die unnützen und schädlichen Produkte.
Und ich steh halt auf schnelle Autos und Motorräder, weil ich das am besten kann.
Außerdem, bedeutet Reisen und überhaupt individuelles Fahren für mich die ultimative Freiheit.
motonomer
Selbstverständlich. Aber von einer Verweigerungskultur, also
kann nicht mehr die Rede sein. 😉
Abgesehen davon hattest du das auch schon selbst beschränkt:
Worauf ich hinauswollte, ist diese Forderung im Hinblick auf Praxistauglichkeit zu überprüfen
Die Forderung ist schnell auf ein Pappschild gemalt, aber schwer umzusetzen.
Und zum Abschluss: gute Fahrt…
… und achte auf die (blöden) Radfahrer.
Den kapitalistischen Betrieb zu verweigern, heißt aber nun mal wirklich nicht sich allem zu entziehen.
Dann dürfte ich weder einen Wohnung mieten noch meine Lebensmittel einkaufen respektive Geld gegen Ware zu tauschen, oder gar zu Arbeiten.
So hatte „Robert Kurz“ das auch sicher nicht gemeint, als er „Schwarzbuch Kapitalismus“ geschrieben hat… 😉
Du hast das Schlusswort 😉
Ja, vielen Dank
Es war ein erhebender Diskurs.
Mein alter GTI braucht schon auch wieder TÜV, wie schnell die Jahre vergehen…. 😉
@Motonomer: Wer schnelle Autos und Motorräder vergöttert, ist für mich eine kapitalistische Hofschranze und deshalb raus. Punkt.
Die Kriegswirtschaft wird uns nicht retten, im Gegenteil. Wir haben kaum Rohstoffe, und die Energiegewinnung mit „Erneuerbaren“ wird sich am Ende nicht rechnen und dürfte dazu noch umweltschädlich und unzureichend sein.
Wovon möchte denn Deutschland in Zukunft leben? Vom Export? China ist uns in vielen Dingen voraus. Vom Tourismus? Es mehren sich Situationen und Orte, die abschrecken, die deutsche Bahn ist einer davon. Vom Zusammenhalt mit europäischen Partnern? Haha, die sind alle mit eigenen Problemen ausgelastet.
Es gäbe nur einen Ausweg: Das Banderaregime in der Ukraine boykottieren und wieder ein Europa installieren, wo Werte gelten. Keine Energiesanktionen mehr, Investition in Bildung und Nachwuchs, ohne Zukunftsangst zu schüren ( z.B .60% der bayrischen Jugend sieht die Zukunft düster -wo soll Fachkräftenachwuchs herkommen ?)
Nur wirtschaftliche Zusammenarbeit und politische Vernuft, gepaart mit Meinungsaustausch ohne Vorgaben und Zensur, können uns noch retten. Ansonsten wird Deutschland, so wie oben für den Bahnbereich beschrieben wurde, innerhalb der nächsten 10 Jahre zum 3.Welt-Land.
Dafür ist es m.E. schon lange zu spät.
Zu mal, derartige Vorhaben, sowieso gegen den Willen der Bevölkerung durchgeführt werden müsste.
40 Jahre RTL und RTL2 (meinen Dank an „kd“) haben ihr Spuren hinterlassen.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Die Zerstörung der Bahn begann mit der Privatisierung 1994.
… und setzt sich wie beschrieben fort, untrennbar miteimander verbunden.
Aus dem Artikel:
Moser hin, Moser her. Aber diesen Blödsinn hätte er sich echt sparen können.
@Dan: Da kann ich als Nicht-Autobesitzer und nur per Öffis, zu-Fuß-Seiender und gelegentlich Taxi-Fahrender Ihnen nur recht geben!
Er schreibt aber auch an einer Stelle,ves sieht so aus, als ob.
Vielleicht sollte man das auch für den ganzen Text gelten lassen? In der Literatur nicht ganz unüblich.
Was haben Sie denn an „1994“ nicht verstanden?
OberstMeyer
Der gesamte Artikel unterstreicht die Aussage des Titels und ergeht sich nicht an der Spekulation eines „es sieht so aus als ob“. Ebenso kann ich ihnen bei der Intention einer dichterischen Freiheit nicht folgen.
Von einem allgemeinen Gesamtzusammenhang wohl noch nichts gehört?
Wollen sie jetzt den Artikel unter philosophisch-deterministischen Gesichtspunkten diskutieren?
Herrschaftszeiten! Lasst’s gut sein! Soll ich mich jetzt auch noch um das Schicksal der Bahn sorgen? Auf den Spuren von Luther, Martin – der mit dem Apfelbäumchen, oder waren es Birnen?
Thomas Moser in allen Ehren, hat ja schließlich mehr als einmal Wichtiges hier und anderswo verlautbart. Heute, in diesem wie auch den vorigen ‚Themenbäumchen‘ sagt es unser gebetsmühlenhafter Monotone, was wohl so anzustehen hat. Seine Ein- bis Zweizeiler auch in Ehren, aber die kennen wir ja jetzt schließlich, der ein oder andere schon über ein halbes Jahrhundert jetzt. Mag ja alles zu unserer – in diesem Fall sonntäglichen Bespassung ganz formidabel sein, aber so eine richtige, da eigentlich nötige ‚BUHUHU‘-Funktion hat es nicht mehr, klingt eher nach BITTE WEITERGEHEN – HIER GIBT ES NÜSCHT WEITER ZU SEHEN !
Wie bereits diese Woche einmal mehr als bedauert, erscheint mir die gesamte Palette müpfiger Alternativ-Medien allmählich vom Syndrom ‚eingeschlafener Füsse‘ befallen zu sein – kurz vor dem Wechsel vom Status ‚Gähn‘ zu dem mit ‚Schnarch‘. Beispiel gefällig? Nein, keines von OM. obwohl … von wg. Bischöfe und so … nein, besser dem vom Rottenfußer auf Manova. Entblödet er sich doch wahrlich nicht, einen auf AdrianZenz-Revival zu mimen und die Langleygende von der UIGUREN-Verfolgung in epischer Breite neu aufzulegen. Wohl ein Disclaimer, ein Kratzfuss vor der RSK 2.0? Dann soll er es doch sagen … hat Manova das überhaupt nötig?
So langsam verstehe ich, warum sich ein Kurt Tucholsky entleibt haben dürfte im Exil, wenn er es denn je getan haben sollte. Hoffnungslosigkeit dürfte es wohl gewesen sein, Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich … Jaja, ich weiß! Aber das Schwert des Damokles (notfalls gugeln oder enten) ist nicht der DSA-Knüppel von der Verrückten zu Brüssel sondern jene ‚Bande‘, vor der uns u.a. der Motonome ohne Unterlass und zugegeben unermüdlich warnt. Weiß zwar nicht, ob er in dem Falle überhaupt mit mir kond,,,äh…konform gehen dürfte. Aber eben bei einer anderen Lektüre – nämlich der hier https://www.counterpunch.org/2026/01/18/the-disconnected-present-neoliberal-fascism-and-the-politics-of-erasure/print/ – habe ich sogleich an ihn denken müssen.
Weiß nicht, wie lange schon mir auffällt, dass im Schlandiland bei unseren – wie behauptet – Alternativen jeglicher Stoff von overseas – insbesondere von vorgenannter Quelle – als Pfui verworfen wird, ein zwei Jahrzehnte sind es aber schon her. Warum eigentlich? Erinnere mich allerdings noch gut, wie vor längerer Zeit ein – auch hier auf OM präsenter – Mitforist mir anderswo mal mit der gelben wenn nicht roten Arschkarte glaubte deswegen drohen zu müssen. Na ja, Blockwart eben. Nun gut, seinerzeit hatten wir das Sprachproblem, aber heute … nichts leichter als das. Obiger mehr als ‚empfehlenswerter‘ Artikel ist leider – selbst in übersetzter Form – viel zu lang, um ihn hier in einem Stück anbieten zu können. Was – wie bitte? Ah ja … bitte weitergehen …
Ein kleines Versucherle sei gestattet!
„Staatsterrorismus entfaltet sich durch das, was der Historiker Nikhil Pal Singh als seine „Nachbeben“ bezeichnet, eine Kaskade von Spektakeln, die darauf abzielen, emotionale Empörung zu erzeugen, die so intensiv ist, dass sie eine nachhaltige Analyse und ein umfassendes Verständnis verdrängt. Wie Singh schreibt, fragmentieren solche Schocks die öffentliche Aufmerksamkeit und trüben das kritische Urteilsvermögen, wodurch Brutalität eher episodisch als systemisch erscheint. Diese Handlungen terrorisieren nicht nur, sie lehren auch. In diesem Zusammenhang bezeichnet „kinetische Aktion“ eine neue Grammatik der Regierungsführung: einen mit bewaffneten Polizisten besetzten Black-Hawk-Hubschrauber auf einem Wohnhaus in Chicagos South Shore landen zu lassen, Blendgranaten zu werfen und die Bewohner mit Kabelbindern zu fesseln; Dachdecker mit vorgehaltener Waffe vom Dach eines Hauses im Bundesstaat New York zu holen; oder ein kleines Boot mit Menschen in der Karibik in die Luft zu sprengen. In diesem politischen Klima wird Empörung unaufhörlich erzeugt und dann schnell verdrängt, ersetzt durch den nächsten Schock, bevor die Öffentlichkeit die Fragmente zu einem kohärenten politischen Bild zusammenfügen kann. Jeder Vorfall erscheint als isolierter Bruch und nicht als Teil einer sich entfaltenden Machtstruktur, losgelöst von den Bedingungen, die ihn hervorbringen, und von der größeren Architektur der Herrschaft, die er aufrechterhält. Diese Fragmentierung ist kein Zufall. Es handelt sich um eine kalkulierte Strategie, um dem öffentlichen Leben seine Bedeutung zu entziehen, kritische Aufmerksamkeit zu erschöpfen und jede nachhaltige demokratische Abrechnung oder jeden Widerstand auszuschließen. Im Zeitalter des eskalierenden Faschismus und einer nihilistischen Verehrung von Gier und roher Macht hat sich die amerikanische Politik zu einem Theater der Gewalt entwickelt, das mit einem unaufhörlichen Strom von Spektakeln einhergeht, die von der Geschichte losgelöst und ihrer systemischen Bedeutung beraubt sind. Was in diesem zersplitterten Feld der Empfindungen verschwindet, ist die Erkenntnis, dass diese Handlungen keine Exzesse oder Zusammenbrüche sind. Sie sind die herrschende Grammatik einer neoliberalen-faschistischen gangsterkapitalistischen Ordnung, die sich um Militarisierung, weiße Vorherrschaft, historische Auslöschung, Enteignung und Bestrafung organisiert und heute eher als unvermeidlich denn als Anklage behandelt wird.“
Und, weil wir es neulich ja hier und selbst heute davon hatten, direkt weiter :
„Entpolitisierung durch Design: Renée Good und die Maschinerie der Auslöschung
Anfang Januar 2026 inszenierten die USA eine dramatische militärische Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Frau – eine eklatante Verletzung der Souveränität, die weltweit Schlagzeilen hätte machen und eine tiefgreifende rechtliche und ethische Debatte auslösen müssen. Stattdessen wurde die Aufmerksamkeit der Nation, als viele Amerikaner begannen, diese sich abzeichnende Auslandskrise zu verarbeiten, durch einen anderen staatlich sanktionierten Gewaltakt abgelenkt: Am 7. Januar wurde die in Minneapolis lebende Renée Nicole Good während einer Einwanderungsaktion von einem ICE-Agenten ermordet. Good, eine 37-jährige Mutter, wurde getötet, als sie vor Bundesbeamten floh – ein tödlicher Vorfall, den die Regierung trotz Augenzeugenberichten und Videoaufnahmen, die die offizielle Darstellung widerlegen, als Selbstverteidigung rechtfertigten“
Recht auf Selbstverteidigung? Hatten wir das nicht gerade anderswo…
Neoliberal-Fascism, sehr schön, endlich ist der Begriff mal angekommen, ich trolle das schon 10Jahre+
+++ geiler Komment, saved
https://telegra.ph/Neoliberaler-Faschismus-01-19
ps: ihr link führt ins nichts, hier der richtige
https://www.counterpunch.org/2026/01/19/the-disconnected-present-neoliberal-fascism-and-the-politics-of-erasure/
Korrigierter Link:
https://www.counterpunch.org/2026/01/19/the-disconnected-present-neoliberal-fascism-and-the-politics-of-erasure/
Cp hatte ihn wohl zu früh eingestellt am Sonntag.
„Auf den Spuren von Luther, Martin – der mit dem Apfelbäumchen, oder waren es Birnen?“
Aber bitte nach Tucholsky: Dann ziehe ich nach Mecklenburg, dahin kommt alles 50 Jahre später.
Gruß von der Ostsee!
Passenderweise will die polnische Bahn PKP auf den Ost-West-Strecken nach Berlin und Leipzig Hochgeschwindigkeitszüge einsetzen. Räder müssen rollen für den Sieg. Wahrscheinlich wird die Strecke vom Hamburger Nato-Hafen nach Stettin und weiter nach Danzig, bald auch ertüchtigt.
Ach, der deutsche Teil der Schnellstrecke kommt dann Jahrzehnte zu spät und vielfach überteuert und auch noch falsch geplant. Auf die Unfähigkeit kann man sich in der realexisiternden BRD verlassen.
Dass Deutschland systematisch zerstört wird durch sich selbst seit Gerhard Schröder ( SPD ), sollte selbst dem Dümmsten mittlerweile klar sein.
Frage: Wer steckt dahinter? Wer ist der Initiator?
Dafür sind wir jetzt alle dumm, bunt, vielfältig …
Bullshit-Berlin, Kai Wegener, … sind beste, allerbeste Beispiele!
Die Deindustrialisieren…nichts weiter.
Da wird kein Cent mehr reingesteckt.
Weil die uns loswerden wollen.
Weil die ihre Ressourcen nicht mehr mit uns teilen wollen.
Habe mal bei Tante Gugl bisschen gebohrt, und folgende Antworten erhalten (bei der ersten Frage war’s leicht, dann schon nicht mehr…)
F: Wann wurde im ersten weltkrieg die vorrangschaltung für militärische transporte bei der bahn eingeführt?
A: „Die Vorrangschaltung für Militärtransporte bei der Bahn wurde im Ersten Weltkrieg direkt zu Beginn der Mobilmachung eingeführt, als der spezielle Militärfahrplan am 4. August 1914, 0:01 Uhr, in Kraft trat…“
F: Wann wurde im zweiten weltkrieg die vorrangschaltung für militärische transporte bei der bahn eingeführt?
A: Keine auswertbare Quellenangabe. Musste offenbar nicht angeordnet werden da die Wehrmacht die Befehlsgewalt über die Bahn hatte (lt. Vorstudie des BMVI von 2018)
F: Wann wurde in der BRD die vorrangschaltung für militärische transporte bei der bahn eingeführt?
A: „Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und das Bundesministerium der Verteidigung vereinbaren, unter welchen Voraussetzungen die Streitkräfte die Einräumung des Vorrangs fordern und auf welche betrieblichen Maßnahmen sich die Forderungen erstrecken können.“ Um diesen Vorrang zu vereinbaren, wurde zuletzt im Jahr 2018/2019 der „Rahmenfrachtvertrag“ zwischen Bundeswehr und DB geschlossen.
F: Wann wurde im ersten weltkrieg die kostenlose beförderung für militärisches Personal bei der bahn eingeführt?
A: „Es gab keine allgemeine, kostenlose Bahnreise für alle Soldaten wie heute, aber spezielle Regelungen für Urlaub und Verwundung, die vergünstigte oder kostenlose Fahrten ermöglichten. …“
F: ab wann gab es kostenlose bahnfahrt für militärpersonal im zweiten Weltkrieg?
A: „Kostenlose Bahnfahrt für Militärpersonal gab es nicht durchgängig im Zweiten Weltkrieg, sondern erst ab dem 1. Januar 2020 durch eine Vereinbarung zwischen Bundesregierung (Verteidigungsministerium) und Deutscher Bahn, die Soldaten in Uniform erlaubt, kostenlos in allen Zügen der DB zu fahren – sowohl für dienstliche als auch private Reisen,,,“
Mein Fazit: Diese KI will mich manipulieren.
Freifahrt für Militärangehörige wurden im 1. und 2. WK erst NACH Kriegsausbruch angeordnet.
Die Bundesrepublik hat das bereits in 2019 erledigt. Das soll als soziale Maßnahme geframed werden.
Die Kriegsvorbereitung läuft nicht erst seit 2022.
„Dalit-Bahn“ für DB passt IMHO sehr gut, seit der Abschaffung der 3. Klasse bei der Bahn hat sich da offenbar eine Versorgungslücke aufgetan, die jetzt langsam geschlossen wird (wer mal im Berufsverkehr mit dem Nahverkehr unterwegs war, kennt das – es steht natürlich überall noch „2. Klasse“ dran, aber qualitäts-, leistungs- und belastungsmäßig ist das manchmal sogar 4. Klasse…)
Ich zitiere mal aus der wikipedia:
„Die auch Holzklasse genannte 3. Klasse wurde 1956 abgeschafft – wobei im engeren Sinne die vormalige erste Klasse abgeschafft und die alte zweite und dritte Klasse nach einigen kosmetischen Verbesserungen (u. a. Ersatz von ungepolsterten Holzbänken) entsprechend heraufgestuft wurden.“
und
„Mit dem Beginn des Sommerfahrplanabschnittes am 3. Juni 1956 wurde bei allen UIC-Mitgliedsbahnen die ohnehin nur noch in wenigen Zügen angebotene erste Klasse abgeschafft.“
Lach.
Man kann gut in alten Filmen beobachten, wie die 1.Klasse früher ausgestattet war.
Seit dem die Oberschicht fliegt, braucht es keine 1. Klasse mehr. Die alte Dritte reicht offenbar aus.
Nettes Bild mit einem Zug der Arverio, einer Tochter der österreichischen ÖBB. Ist Ösiland wieder Bestandteil des Reichs?
Zugstrecken müssen Europaweit (EU) ausgeschrieben werden vielleicht hat die ÖBB den Zuschlag für die Strecke bekommen.
Eben für Verkehr außerhalb des eigenen Landes haben die ehemaligen Staatsbahnen sich ja diese Tochtergesellschaften zugelegt. Die DB AG fährt ja auch in anderen Ländern weltweit Eisenbahn.
Realitätsnahe Herangehensweise
Wer schlau ist, wartet nicht, bis die Bahn völlig kaputt gewirtschaftet wurde, sondern kauft sich jetzt ein chinesisches Elektroauto. Warum ein chinesisches? Weil es nicht so abartig teuer ist.
Fahrräder können eine Alternative darstellen, wenn ein zumutbarer Arbeitsplatz nicht mehr als 81 km vom Wohnort entfernt liegt.
und was, wenn etwas an dem Teil kaputt geht ? – nee, dann doch lieber der alte Lanz Bulldog oder der russische Lada, ohne Elektroschrott.
Tja, wer wg. dauerhafter Sehbehinderung nicht mal mehr radfahren kann (wie ich, z.B.), hat die Option leider nicht Gibt nur zwei Alternativen: daheim bleiben oder sich der DB-Tortur aussetzen. Und wenn die EM-Rente für kurzfristige = teure IC(E)-Fahrten auch nicht reicht…
Ohne diese Sehbehinderung wäre ich längst wieder auf Auto umgestiegen.
Na ja… „Achslast“ ist ja mal ne ganz lahme Ausrede, keine Passagiere zusteigen zu lassen. Im Zweifelsfall wiegt so ein Waggon mehr als das Doppelte dessen, was die Passagiere wiegen würden….
Das Gewicht addiert sich aber. Passagiere plus Waggon kann dann schon zu viel sein. Vor allem wenn man sich den traurigen Zustand von Bahngleisen und -Brücken ansieht.
„Dass Deutschland technisch immer weniger funktioniert, hat politische Gründe. Das Chaos im Personenzugverkehr ist kein Zufall, sondern die logische Konsequenz der Kriegstreiberei. Die Eisenbahn wird nicht einfach so heruntergewirtschaftet, ihre Zerstörung als allgemeines Fortbewegungs- und Kommunikationsmittel folgt dem Programm, sie auf Krieg vorzubereiten und entsprechend umzuwandeln. Statt zum Beispiel für mehr Waggons zu sorgen, wird deren Produktion eingestellt.“
Oh Mann. Was für ein Blödsinn.
Der Zustand der Bahn geht einher mit dem Niedergang im Gesundheitswesen, im Bildungswesen, im Straßennetz und ganz vielen anderen Bereichen in diesem Land.
Und das hat nichts mit aktuellen Spannungen in der Geopolitik zu tun, sondern ist das Ergebnis einer von der deutschen Politik seit mindesten 20 Jahren zugelassenen oder sogar gewollten Plünderung des Staats zu Gunsten der Oligarchie.
Mit Russland hat dies absolut nichts zu tun.
Im Gegenteil, zumindest das Herunterwirtschaften der Bahn und der Straßenbrücken in diesem Land sind fast schon gelebter Pazifismus, würde Deutschland dadurch doch seine vorgehsehen Rolle als Logistikhub im Kriegsfall nur sehr eingeschränkt wahrnehmen können.
Eben dieses. Es wird alles heruntergewirtschaftet.
Ich frage mich auch wie eine Deutsche Bahn AG, die schon mit dem Friedensbetrieb bei Schönwetter überfordert ist, einen Krieg transportieren können soll? Moser galoppiert in die falsche Richtung mit seinen Gedanken. (oder ist in den Zug nach Nirgendwo gestiegen)
Die EU treibt die militärische Ertüchtigung der Schiene durch die TEN-V-Verordnung (Transeuropäisches Verkehrsnetz) voran, um bis 2030 kritische Infrastruktur auszubauen und bürokratische Hürden für Militärtransporte zu beseitigen, was einen „militärischen Schengen“ anstrebt und die Verknüpfung ziviler und militärischer Netze (Dual-Use) ermöglicht, um schnelle Truppenverlegungen zu garantieren. Die Verordnung, die 2024 überarbeitet wurde, verpflichtet Mitgliedsstaaten zur Integration militärischer Mobilität, mit Fokus auf schnelle Genehmigungen und standardisierte Verfahren.
Mit Hilfe von KI generiert
Nun ist die Bahn ja auch militärisch nicht unwichtig. Die schweren Panzer können anders nicht an die Front kommen. Einzige Hoffnung, dass es dadurch besser wird. Ja, mehr Achslast dann.
Oder andersherum: wir Deutschen haben inzwischen ein Image wie Ghurka-Kämpfer, weil wir diese Bahn überlebt haben. Das wird den Putin vom Angriff abhalten.
Nein, die Gründe sind andere. Wir sind eben das Autoland und die Leute sollen Auto fahren. Die Schweiz gibt das 4 bis 5-fache zum Erhalt eines Bahnkilometers aus. Tja, dann klappt das eben. Die Bundesregierung ist dazu nicht bereit, entgegen aller Sonntagsreden. Das hat natürlich auch eine soziale Kompomente. Auf die Bahn sind Alte und Behinderte und Schulkinder angewiesen. Die Personengruppen, die die Regierung nicht interessieren. Muss doch auch mal gesagt werden.
Der Vergleichvmit der Schweiz hinkt etwas, weil die ganzen Tunnel durch die Alpen den Bahnkilometer teurer machen als auf dem platten Land in Meck-Pom. Aber die Schweiz hat offenbar den Willen eine funktionierende Eisenbahn zu betreiben während die BRD nur schöne Worte und wolkige Pläne und Korruption hat.
Nach meinen Informationen zu Schienennetz / Wartung+Investition
Schweiz: 5’700km / 14.5 Mia (erhöht ab 2025 auf 16.5 Mia)
Schland: 44’600km / ab 2025 23 Mia, davor ??
Genaue Zahlen zu bekommen ist aber schwierig, überall gibts andere Zahlen …. obige deutsche Zahlen hab ich vom
https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/infrastruktur/investitionen/
Da wird alles auf ProKopf umgerechnet, eine schlechte Sicht, wie ich finde.
Insgesamt haben Sie wohl recht, die Schweiz investiert deutlich mehr pro Schienen-km, aber man kann das wohl nicht einfach hochmultiplizieren.
Zum Beispiel ist Schienenwartung deutlich günstiger wie Weichenwartung, und bei kleinen Strecken hat es pro km mehr Weichen als bei weitläufigen Netzen wie in DE.
Die vielen Tunnels und Brücken in der Schweiz machen das Ganze auch teurer.
Daneben aber, so meine Sicht, stellt sich Schland sowieso meist selbst ein Bein mit den Bewilligungs- und Beschaffungs-Verfahren für Schienenbauten.
Die Schweiz hat Schland (und auch Italien) auch schon Geld gegeben, damit sie wichtige Strecken zukunftstauglich machen – das Geld ist bisher allerdings mehrheitlich versandet.
Vermutlich zuviele Ukrainer an wichtigen Weichen des Geldflusses – haha – womit klar ist, ich habe recht: Weichen verteuern alles ….
Daneben muss ich sagen, auch als komplett eingefleischter Autofahrer – wenn ich meine 1 oder 2 Bahnfahrten pro Jahr absolviere, bin ich jedesmal stolz, wenn ich im Bahnhof stehe und die schönen Züge, die schönen Loks abfahren sehe …. und pünktlich …. mein Geld ist da gut und solide investiert.
Sie sprechen von „investiert pro km“ rechnen aber „km pro Mia.“.
Das nur als Hinweis.
Kleiner Tip zur Toiletten Benutzung: Wenn ich zB am Münchner Bahnhof und auf die Toilette muss, dann such ich die Bahnsteige ab und wo auch immer ein Zug steht der nicht innerhalb der nächsten 15 Minuten abfährt, steige ich in einen der vorderen Waggons und benutze die Toilette dort…
Danke für den Tipp MIchel Eyquem,
passt sehr gut zum Thema „Obdachlosigkeit“ hier auf Overton.
Ich glaube einige unserer Obdachlosen könnten mir sehr viel mehr an solchen Tips beibringen als ich denen…
… aber schreib dazu, dass man auf die Abfahrtszeiten unbedingt achten muss!
Wenn ich in Bahnhöfen an den 1 Euro Toiletten vorbeigehe, sehe ich immer jede Menge Leute, die sowas tatsächlich bezahlen… ist mir unbegreiflich.
In einem Regionalzug sah ich einmal einen jungen Mann – eindeutig kein Bahn-Mitarbeiter, sondern Fahrgast -, wie er aus der Hosentasche einen Vierkantschlüssel zog und die „defekte“ Toilette damit öffnete.
Seither will ich mir auch einen solchen Schlüssel zulegen. Bisher besteige ich Regionalzüge immer mit einer Urinierflasche (Sanitätshaus) in der Tasche. Habe ich bisher noch nicht gebraucht – im Notfall müsste ich vor aller Augen pinkeln, gibt ja keine verschwiegenen Ecken in vollen RE-/RB-Zügen, aber das wäre mir dan grad egal…
Was bei den „defekten“ Zug-Toiletten nie erwähnt wird: Das Zugpersonal hat auch keine eigenen WCs, die sind genauso darauf angewiesen. Theoretisch, laut Fahrplan, hält ein Regionalzug an jedem größeren Bahnhof 10 Min., die das Personal für die Notdurft im.Bahnhof nutzen kann. Oberste Ansage ist aber grundsätzlich: Verspätungen um jeden Preis aufholen! Durch Verkürzung dieses 10-Min.-Halts. Und der wird, laut einem Reg.zugführer, de facto immer verkürzt, auf 2-3 Minuten. Er selber habe immer eine leere Punica-Flasche dabei – Flaschenhals groß genug, „und sieht dann aus wie Apfelsaft, fällt überhaupt nicht auf.“
Ein anderer Reg.zug-Fûhrer erzählte mir, er pinkle halt notgedrungen während der Fahrt aus dem Fenster. „Machen wir alle inzwischen.“
Einer, neu eingestellt, berichtete sogar, in seinem Arbeitsvertrag stehe sinngemäß, seine Notdurft gehe den Arbeitgeber (private Reg.zug-Gesellschaft) nichts an, das sei seine Privatsache. Da müsse er halt schauen, wie + wo…
Man kanns auch positiv sehen.
Bei den Verspätungen kommt die Deutsche Bahn selbst zum Krieg zu spät.
Nur in die Ukraine können Politiker beliebig ein- und ausreisen.
Ich halte diesen Artikel für komplett abtrus !
Warum?
Schland lässt die DB verrotten, damit im Krieg niemand mehr reisen kann?
Aber Soldaten und Gerät kann man dann auf den bahnen transportieren?
Komplett abstrus und absurd, diese Theorie.