Die Heldenverehrung der ukrainischen Nationalisten: „Ob es jemandem passt oder nicht – scheiß drauf“

An der Beerdigungszeremonie für den UPA-Kommandeur Melnyk nahm der ukrainische Präsident Selenskij demonstrativ teil. Bild: president.gov.ua/CC BY-ND-NC-4.0

Derzeit ist wegen der staatlichen Ehrung der ukrainischen Aufstandsarmee UPA, die für auch besonders brutale Massaker an Juden und Polen während des Zweiten Weltkriegs verantwortlich ist und mit den Nazis kollaboriert hat, wieder ein Streit zwischen der polnischen und ukrainischen Regierung aufgebrochen (Ukraine holt ihre Nationalhelden heim: OUN-Führer und Nazikollaborateur Melnyk kommt als erster).

Auslöser war ein Dekret von Präsident Selenkij vom 26. Mai: „Um die historischen Traditionen der nationalen Armee wiederherzustellen und dabei die beispielhafte Erfüllung der ihr übertragenen Aufgaben beim Schutz der territorialen Integrität und Unabhängigkeit der Ukraine zu berücksichtigen, verordne ich: Dem separaten Spezialoperationszentrum ‚Nord‘ der Spezialeinsatzkräfte der Streitkräfte der Ukraine den Ehrentitel ‚benannt nach den Helden der UPA‘ zu verleihen und es fortan so zu benennen: Separates Spezialoperationszentrum ‚Nord‘, benannt nach den Helden der UPA der Spezialeinsatzkräfte der Streitkräfte der Ukraine.“

Er schwelt schon lange, weil Kiew die rechtsnationalistischen, faschistischen „Freiheitskämpfer“ feiert und deren Untaten übersieht oder gar für gut heißt, weil der radikale ukrainische Nationalismus weiterhin rassistisch ist (Der ukrainische Nationalismus).  Die Einstellung machen beispielsweise Ex-Asow-Kommandeur Maxim Zhorin, jetzt Kommandeur der des III. Armeekorps, Andriy Biletsky, Kommandeur der 3. Separaten Angriffsbrigade, und Dmitri Jarosch, Kommandeur der Ukrainischen Freiwilligenarmee, deutlich.

In einem Interview mit der SZ macht Brigadegeneral Christoph Huber, Kommandeur der Bundeswehr-Panzerbrigade in Litauen, deutlich, dass dies die „Kameraden“ der Bundeswehr sind, die „unsere Freiheit“ verteidigen: „Natürlich nutzen wir die Erfahrungen, die unsere ukrainischen Kameradinnen und Kameraden haben. Sie sind für uns die First Defense Line, die Verteidiger auch unserer Freiheit. Sie bezahlen das teuer mit ihrem eigenen Blut. Wir bilden in Deutschland ukrainische Kameradinnen und Kameraden für ihren Freiheitskampf aus, und wir lernen dabei von den Erfahrungen, die sie machen.“

Schon nach der Orangen Revolution wurden etwa UPA-Kommandeure Roman Schuchewytsch und OUN-Gründer Stepan Bandera zu „Helden der Nation“ (v)erklärt, was der von der militanten Maidanbewegung gestürzte Präsident Janukowitsch 2011 aber erst einmal wieder rückgängig machte.  Neonazi-Gruppen wurden während der Maidan-Proteste stärker und bildeten die militanten Freiwilligenverbände, die teils ganz offen mit Bezeichnungen und Symbolen des deutschen Faschismus wie der Waffen-SS auftraten und weiterhin auch als Teil der Nationalgarde und der Streitkräfte auftreten.

Es werden nicht nur die „Helden“ der Vergangenheit mit ihren rassistischen Ideologien gefeiert und Straßen oder Plätze nach ihnen benannt sowie Museen eingerichtet. Offen werden für sie oder die Waffen-SS Galizien Umzüge und Feiern veranstaltet oder Einheiten nach Nazi-Vorbild wie Einheiten der unbemannten Streitkräfte mit den Namen „Luftwaffe“ oder Nachtigall (nach dem 1941 von der deutschen Abwehr gegründeten Bataillon Nachtigall mit vorwiegend ukrainischen OUN-Kämpfern) von Asow benannt. Letztere unter dem Kommandeur Yevhen Karas, dem Führer der Neonazi-Gruppe C14.

Bei der als Zeremonie inszenierten Beerdigung von UPA-Kommandeur war Präsident Selenskij zugegen und sagte: „Wenn wir nun auf ukrainischem Boden stehen, unter unserer ukrainischen Flagge, zu den Klängen unserer ukrainischen Nationalhymne, und unseren ukrainischen Helden die Ehre erweisen, spüren wir in unseren Herzen alles, was die Ukrainer durchleben mussten, alles, was unser Volk erdulden musste.“ Über die brutalen Seite der  Vergangenheit des nun gewehrten „Freiheitskämpfers“ wurde selbstverständlich kein Wort verloren.

Selenskij braucht dringend weiter die Unterstützung der Nationalisten und vor allem der Bewaffneten der Freiwilligenverbände, die einen entscheidenden Teil der Kampfkraft der ukrainischen Streitkräfte ausmachen und gefährlich für ihn werden könnten, wenn es tatsächlich zu Friedensverhandlungen kommen sollte und er Kompromisse eingehen würde, die ihn aus der Sicht der Rechten, die weiter gegen den „ewigen Feind“ kämpfen wollen, zum Verräter machen. Man muss wissen, dass es auch diese Kräfte sind, die mit europäischen Steuergeldern unterstützt, bewaffnet und ausgerüstet werden. Noch kann Selenskij darauf vertrauen, dass die Freiwilligenverbände untereinander konkurrieren und dadurch politisch schwach sind. Das muss aber nicht so bleiben.

„Lasst uns und unsere Helden in Ruhe“

Da gibt es beispielsweise den ehemaligen Chef des Rechten Sektors Dmitro Jarosch, jetzt Kommandeur der in die Territorialstreitkräfte integrierten Ukrainischen Freiwilligenarmee, der am 23. Mai auf Facebook im Kontext der Heimholung der Helden  schrieb:
„Ehre sei der Organisation Ukrainischer Nationalisten, die jahrzehntelang heldenhaft für die Unabhängigkeit und Einheit des ukrainischen Staates gekämpft hat! Ehre sei Petljura, Konowalets, Bandera, Schuchewitsch, den Otamanen und Kosaken, den Aufständischen, Kommandanten und Soldaten, die seit Jahrtausenden unser Land und unsere Freiheit verteidigen! Die Ukraine lebt und wird leben, solange es Krieger gibt, die bereit sind, ihr Leben für ihre Verteidigung zu opfern! Schande über die widerwärtigen Opportunisten, Verräter, Kollaborateure, Drückeberger und Deserteure! Ewiges Andenken und Ruhm allen, die im Kampf gefallen sind! Ruhm den Kriegern, die jetzt in den Kampf gegen das ewige Böse ziehen!“

Russen sind für Jarosch Orks und „Unmenschen“. Auch ukrainische Abgeordnete werden zu Feinden und Unmenschen, wenn sie versuchen, „die traditionelle ukrainische Familie zu zerstören; … die vorschlagen, Migranten in die Ukraine zu holen, um die ethnische Landkarte unseres Staates zu verändern; … die die ukrainische Identität und die Ukrainer insgesamt auslöschen wollen, und so weiter…“ Unter „Verdammt, schon wieder die Polen“, schrieb er: „Lasst uns und unsere Helden in Ruhe, die gegen die russische, deutsche und polnische Besatzung gekämpft haben… Jetzt kämpfen wir für unsere und eure Freiheit… Wir – die Ukrainer – sind der Schutzschild Polens und ganz Europas.“

Ein weiteres Beispiel ist Brigadegeneral Andriy Biletsky, einst Mitbegründer von Asow, Gründer des Nationalen Korps und Abgeordneter in der Rada und jetzt Kommandeur der 3. Separaten Angriffsbrigade der ukrainischen Armee. Er feierte 2023 die Gründung der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), einer Freiwilligenarmee: „Die Anführer der OUN, Stepan Bandera, Roman Schuchewytsch, Jewhen Konowalez, Andrij Melnyk und andere, wussten genau, dass sie für die Freiheit der Ukraine kämpfen mussten. Und deshalb brauchten sie eine starke Armee.“

Selbstverständlichkeit kein Wort zu den begangenen Massakern, ethnischen Vertreibungen und Kollaborationen mit den Nazis, aber ganz klar tritt man in die Fußstapfen der UPA: „Heute haben wir, das ukrainische Militär, die ukrainische Armee des 21. Jahrhunderts, den Staffelstab des Kampfes übernommen. Auch sie wird buchstäblich auf dem Schlachtfeld geformt und verbessert. Der Preis für diese Auseinandersetzung ist, wie schon vor 100 Jahren, die Existenz einer freien und starken Ukraine. Nur der Umfang des Kampfes hat sich deutlich vergrößert. Wir haben die einmalige Chance, das Werk unserer Vorgänger zu vollenden, Russland zu besiegen und die Geschichte der ukrainischen Unabhängigkeit endgültig abzuschließen.“

Asow-Zeremonie, die an den Faschismus erinnern. Bild: Asow

„Vertreter der modernen nationalistischen Bewegung sind die ideologischen Nachfolger der OUN und der UPA“

Und dann ist beispielsweise noch der von Asow kommende stellvertretende Kommandeur des III. Armeekorps Zhorin, der sich über das „Gejammer einiger Staaten, linker Aktivisten und verdeckter Kollaborateure über die Umbettung von Andrij Melnyk“ echauffiert. Vor allem gegenüber Polen verkündet er: „Unsere Nation durchlebt gerade eine sehr schwierige Phase des Kampfes und hat allen Grund, offen stolz auf ihre Helden zu sein. Ob es jemandem passt oder nicht – scheiß drauf. Das ist unsere Geschichte und unser Weg.“

Auch hier bedingungsloser Anschluss an die Vergangenheit und deren Glorifizierung: „Nachdem Melnyk im Nationalen Pantheon der Helden beigesetzt wurde, sollte dasselbe mit Konovalets, Bandera, Stetsky, Lenkavsky, Dontsov und anderen bedeutenden Persönlichkeiten geschehen. Vertreter der modernen nationalistischen Bewegung sind die ideologischen Nachfolger der OUN und der UPA und führen deren Kampf fort. Wir müssen unsere Helden in unserem Land ehren, ungeachtet dessen, was unsere Nachbarn oder lokale Schurken und Linke dazu sagen.“

Politisch bleibt er auch den alten „Helden“ treu, die eine ethnisch reine Ukraine errichten wollten: „Migranten sind hier absolut unerwünscht.“ Gegenüber Ungarn schrieb er: „Die Ukraine sollte, angesichts unserer tragischen Erfahrungen, ein ausschließlich einheitlicher Staat mit einer klaren nationalen Politik sein. Es darf keine Sonderrechte und Privilegien für nationale Minderheiten geben!“

Zhorin schürt mit abwegigen Behauptungen die Ausländerangst und hängt der rechtsextremen These vom großen Austausch an, der etwa in Deutschland schon stattgefunden haben soll: „Während die polnische Seite einen Wutanfall wegen der Ehrung der UPA in der Ukraine bekommt, strömen gleichzeitig massenhaft Migranten aus Asien und Lateinamerika ins Land. Geleitet von ihren pseudohistorischen Theorien schaffen die polnischen Behörden Bedingungen, die Ukrainer zur Auswanderung bewegen. Migranten kommen, um sie zu ersetzen, und werden schließlich auch die Polen selbst verdrängen – wie es bereits in Frankreich, Großbritannien, Deutschland usw. geschehen ist.“ Der Kamerad, der für „unsere Freiheit“ kämpft, verbreitet offensichtlich Lügen über Europa, das die rechten und rassistischen Nationalisten keineswegs schätzen: „Die Aufnahme von Arbeitsmigranten ist eindeutig Selbstmord für unseren Staat. Ich wüsste kein bezeichnenderes Beispiel als Europa, wo es in manchen Ländern keine Europäer mehr gibt.“

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher, zuletzt In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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58 Kommentare

  1. Mit der „Entnazifizierung“ der Ukraine hat sich Russland eine echte Mammutaufgabe vorgenommen.

    Währenddessen kommen in Deuttschland Enkel aus alten Nazi-Familien an die Macht:
    Baerbock erzählte in einem CNN-Interview, schon ihr Großvater habe an der Elbe „die Freiheit Europas“ verteidigt (der war in Hitlers Armee), Habecks Großvater war Sturmbannführer bei der SA. Wir haben einen Kanzler Merz, dessen Großvater bekannten Nazi war.
    Sie alle eint ein fanatischer Russland-Hass, wie er in Deutschland auch vor dem Angriffskrieg auf die Sowjetunion (die Nazis nannten ihren damaligen Krieg „Russlandfeldzug“) zu finden war.

    Erleben wir derzeit eine Renazifizierung Deutschlands?
    Hört man die Äußerungen von Politikern wie Strack-Zimermann, Kiesewetter, Pistorius oder Merz, könnte man durchaus zu dieser Einschätzung kommen.

    1. @Coroner

      Sagen wir es mal so – Es gab nie eine echte Entnazifizierung in der alten Bonner Republik.

      In der Berliner Republik seit der Deutsch-Deutschen Einheit sehen wir ja was dabei rausgekommen ist, aber wie heißt es so schön „Die Hoffnung stirbt zuletzt“.

      Ergo, die NS-Freunde in der deutschen Politik könnten sich zu früh freuen.

      Optimistische Grüße
      Bernie

      1. > Sagen wir es mal so – Es gab nie eine echte Entnazifizierung in der alten Bonner Republik.

        Auch in der Ukraine sind die allermeisten Nazis der Nazizeit gestorben. Was jetzt da ist und politisch nach vorne drängt, sind natürlich Neonazis. Das chauvinistische Potential schlummert in jeder Nation. Bei „günstigen“ Umständen, wenn die Leute sonst nicht wirklich was auf die Beine stellen, was ihrem Selbstbild gerecht wird, und sie sehen, dass es im Land nebenan, bspw. Russland oder der EU wirtschaftlich besser vorangeht, kann sich der Chauvinismus in Nazismus wandeln.

        In der ZEIT schrieb Alice Bota, als sich die ganzen Freiwilligenbataillone versammelt hatten und gegen die ethnische Russen im Süden und Osten Krieg führten, dass in Kiew ziemlich ungestört eine Pride-Parade stattfinden konnte und deklarierte es triumphierend zum Distinktionsmerkmal gegenüber dem kulturell zurückgebliebenen Russland.
        https://www.zeit.de/politik/ausland/2016-06/lgbt-ukraine-identitaet

        Seltsamerweise weitet sie das Distinktionsmerkmal gleich auf allgemein Minderheiten in der Ukraine aus. Sie hatte wohl vergessen, dass der Bürgerkrieg nach dem Putsch wegen des Anti-Russismus der neuen Regierung entstanden war. Oder sie dachte, dass es in der Ukraine viel zu viele ethnische Russen gibt, so dass sie nicht als Minderheit gelten.

        Für Kiew war das jedenfalls auch eine Zeit der Entnazifizierung. Widerspruch? OK, jedenfalls die Straßen-Nazis der Westukraine waren außer Sicht.

        Wenn die Leute, die Nazis werden könnten, in einem Land leben wie den USA, sind sie einfach bodenlos arrogant, reden von Shitholes anderswo und Ähnlichem. Wenn sie denken, es ist mal wieder an der Zeit, decken sie ein Land – häufig mit dunkelhäutiger Bevölkerung – mit Bomben ein und reden von Freiheit, Demokratisierung und ähnlichen Girlanden aus dem Parolenfundus der hegemonialen „liberalen Demokratie“. Der aktuelle Präsident hat die Variante eingeführt, dass die Bebomten zu einem Deal veranlasst werden sollen.

        Europäische Nato-Länder machen, wenn sie vorab gefragt werden, bei sowas gerne mit. Denn schließlich wollen sie „Verantwortung in der Welt wahrnehmen“.

        Solange die USA den Ukrainekrieg durch Satellitenaufklärung, Patriots und Sanktionen gegen Russland am Laufen halten, sind sie auch da gerne dabei und lassen es sich richtig was kosten. Ist ja nur Geld. Zur Zeit russisches, haben sie sich zurecht gelegt. Da zeigen die EU-Europäern den Russen nebenbei noch, wie überlegene kombinierte Finanz- und Außenpolitik im Stil der West-Supremacy geht.

          1. P.S
            Lesenswert dazu ist auch folgender Artikel der Beschreibt wie in der Ukraine auch die politische Opposition unterdrückt und eingeschüchtert wird..

            https://geopoliticaleconomy.com/2022/03/21/ukraine-repressing-left-criminalizing-socialist-parties/

            Damit checkt die Ukraine alle Checkboxen für eine Nationalsozialistische und Faschistische Gesellschaft..

            Übersteigerter Nationalismus.. Check!
            Radikales Vorgehen gegen Minderheiten und politische Gegner.. Check!
            Radikaler Militarismus bis hin zur Selbstaufgabe.. Check!
            Antikommunistisch und gegen die Arbeiterklasse und Gewerkschaften.. Check!

            Und Blackrock und Co sind auch mit im Boot zusammen mit dem ganzen Rest der verdammten Kriegsgewinnler.. Check!

            I rest my case..

            Mfg Makrovir

    2. „Man muss wissen, dass es auch diese Kräfte sind, die mit europäischen Steuergeldern unterstützt, bewaffnet und ausgerüstet werden.“

      Tatsächlich erhalten sie von den NATO-Staaten vorrangig neues Kriegsmaterial. Brian Berletic weißt daraufhin, dass ein Großteil der Drohnenangriffe von ASOW-Einheiten geflogen werden, die sich ganz offen im Internet zu ihren nazistischen Wurzeln bekennen: https://www.youtube.com/watch?v=UIiSUKlN07w

      Man sollte auch bedenken, dass die Äußerungen der aktuellen Führung dieser Extremisten in keiner Weise Demokratie- oder Wertetauglich sind. Vielmehr sind sie wie gehabt rassistisch und offenbaren eine undemokratische Haltung.

      Die Behauptung Hubers, diese Leute kämpften für uns und unsere Demokratien ist daher lächerlich. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall, was längstens bekannt sein sollte. Ich erinnere mich an eine „Pressekonferenz“ ca 2014/15 eines Vertreters dieses Clubs nach dem Maidan-Putsch, in dem er sich über die Werte der Grünen und der Heinrich-Böll-Stifung lustig machte. Motto: Wir haben Spaß am töten.

      Offenkundig haben diese Leute mehr Einfluß in der Ukraine als die 2%, die sie vom Wahlvolk bekommen.

    3. Die gefährlichste Reinkarnation der Nazis stellen zweifellos die Grünen dar.
      Ihr moralistischer Furor, ihre Bigotterie, ihre revanchistisch aufgeladene Russophobie, der entsetzliche, entfesselte Bellizismus des typischen Konvertiten, die militaristische Verantwortungslosigkeit und die Kaltschnäuzigkeit, mit der in großer Selbstverständlichkeit nicht nur hingenommen, sondern ungerührt gefordert wird, dass andere, meist junge Unterprivilegierte für die eigene Ideologie in Gras beißen sollen. Das alles hebt sie über das Mittelmaß der üblichen aus eigener Vorteilsnahme motivierten Verdächtigen (Strack-Zimmermann & Co), wie wir sie in den genannten erkennen, hinaus.

      1. PS: Wobei ich „Vorteilsnahme” vulgo Korruption bei den Grünen nicht ausschließen möchte. Obwohl das Portfolio unserer Volksvertreter ja leider ein Geheimnis bleiben muss, ist es nicht schwer zu erraten, welche Wetten darin durch eigenes politisches Handeln für sie zum eigenen Vorteil direkt beeinflussbar sind.

  2. „[…]In einem Interview mit der SZ macht Brigadegeneral Christoph Huber, Kommandeur der Bundeswehr-Panzerbrigade in Litauen, deutlich, dass dies die „Kameraden“ der Bundeswehr sind, die „unsere Freiheit“ verteidigen: „Natürlich nutzen wir die Erfahrungen, die unsere ukrainischen Kameradinnen und Kameraden haben. Sie sind für uns die First Defense Line, die Verteidiger auch unserer Freiheit. Sie bezahlen das teuer mit ihrem eigenen Blut. Wir bilden in Deutschland ukrainische Kameradinnen und Kameraden für ihren Freiheitskampf aus, und wir lernen dabei von den Erfahrungen, die sie machen.“[…]“

    Interessant – Mich würde interessieren was der Brigadegeneral Huber mit „und wir lernen dabei von den Erfahrungen, die sie machen“ meint? Sind das nur die Kampfeinsätze und Fronterfahrungen oder geht die Sache tiefer? Das die Bundeswehr ja eine Tradition hat, die auf einer rechtsextremen Gründung in der Bonner Republik beruht sollte doch eigentlich jedem in Deutschland zu denen geben – oder ist das alles schon Schnee von gestern und längst vergessen?

    Mich wundert übrigens, dass die Bundeswehr regelmäßig von Bundeswehrmilitärkapellen alte preußische Marschlieder, die den jeweiligen Gegnern Tod und Verderben sowie deutsche Großmannssucht brachten, abspielt. Übrigens auch (angeblich) harmlose NS-Soldatenlieder werden regelmäßig von der Bundeswehr abgespielt – „Das Panzerlied“ z.B.
    Auch steht die Bundeswehr in der Tradition NS-Generälen bis vor einiger Zeit noch Straßen- und Kasernennamen gegeben zu haben. Wurde zwar nach Kritik ein bißchen abgeändert, aber leider gibt es immer noch Rechtsextreme/-radikale Soldaten, sogar bei den Spezialkräften der Bundeswehr. Einzig die Kritik an diesen Zuständen ist wohl seit dem Jahr 2022 verstummt – Oder irre ich da?

    Was „das Pantheon der Helden der Ukraine“ angeht – so eine Idee könnte von einem deutsch- bayrischen Militärberater stammen? Glaubt ihr nicht?

    Hier das deutsche Pedant zur Ukraine:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Walhalla

    Sollten die UkrainerInnen demnächst ihre (angebliche) Abstammung „von den Germanen“ behaupten dann könnte obige Theorie wohl leider keine Theorie mehr bleiben 😉

    Sarkastische Grüße
    Bernie

    Warum ich das so sehe?

    1. Trau keiner Statistik, die du nicht selber … spruch dereinst ein Churchill, Winston …

      Schaun’mermal! Wiki vermeldet:

      „Der Holocaust in Litauen war ein Völkermord, dem zwischen 1941 und 1944 die jüdische Bevölkerung Litauens beinahe vollständig zum Opfer fiel. Über 200.000 Juden[1] wurden hauptsächlich durch Angehörige der deutschen Einsatzgruppen und ihrer Helfer ermordet, wobei sich zahlreiche Litauer an Pogromen und an der Ermordung der jüdischen Bevölkerung beteiligten.“

      …in Lettland : „Während des Zweiten Weltkriegs wurden fast alle der etwa 75.000 in den Machtbereich nationalsozialistischen Deutschlands geratenen lettischen Juden ermordet.“

      … und Estland? „Fast alle Juden, die in Estland blieben, wurden bis Ende 1941 von den Nationalsozialisten ermordet.,Zwischen 921 und 963 estnische Juden wurden nach nationalsozialistischen Angaben bis Ende 1941 von den Nazis ermordet. Auf der Wannseekonferenz vom 20. Januar 1942 wurde Estland von den Nationalsozialisten als „judenfrei“ bezeichnet.“

      Übrigens … die To-do-Liste, die bei der Wannseekonferenz am 20.Jänner 1941 als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung gestellt wurde, wurde für Lettland eine Zahl von 3.500 ausgewiesen, für Litauen 34.000! Was ja bedeuten dürfte, dass – wenn die Wiki-Zahlen zutreffen, dass Wehrmacht, Schwarzkittel und andere Sondereinsatzgruppen vom Barbarossa-Start (22.6,1941) bis Ende des Jahres ganz schön gewütet haben dürften. Jeweils unter Mithilfe Einheimischer, jener Kämpfer für Freiheit also!

    2. Trau keiner Statistik, die du nicht selber … spruch dereinst ein Churchill, Winston …

      Schaun’mermal! Wiki vermeldet:

      „Der Holocaust in Litauen war ein Völkermord, dem zwischen 1941 und 1944 die jüdische Bevölkerung Litauens beinahe vollständig zum Opfer fiel. Über 200.000 Juden[1] wurden hauptsächlich durch Angehörige der deutschen Einsatzgruppen und ihrer Helfer ermordet, wobei sich zahlreiche Litauer an Pogromen und an der Ermordung der jüdischen Bevölkerung beteiligten.“

      …in Lettland : „Während des Zweiten Weltkriegs wurden fast alle der etwa 75.000 in den Machtbereich nationalsozialistischen Deutschlands geratenen lettischen Juden ermordet.“

      … und Estland? „Fast alle Juden, die in Estland blieben, wurden bis Ende 1941 von den Nationalsozialisten ermordet.,Zwischen 921 und 963 estnische Juden wurden nach nationalsozialistischen Angaben bis Ende 1941 von den Nazis ermordet. Auf der Wannseekonferenz vom 20. Januar 1942 wurde Estland von den Nationalsozialisten als „judenfrei“ bezeichnet.“

      Übrigens … die To-do-Liste, die bei der Wannseekonferenz am 20.Jänner 1941 als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung gestellt wurde, wurde für Lettland eine Zahl von 3.500 ausgewiesen, für Litauen 34.000! Was ja bedeuten dürfte, dass – wenn die Wiki-Zahlen zutreffen, dass Wehrmacht, Schwarzkittel und andere Sondereinsatzgruppen vom Barbarossa-Start (22.6,1941) bis Ende des Jahres ganz schön gewütet haben dürften. Jeweils unter Mithilfe Einheimischer, jener Kämpfer für Freiheit also!

  3. Die Waldbrüder haben nach 1945 einen wichtigen Beitrag zum Zusammenbruch des Kommunismus geleistet. Teilweise handelte es sich um Rechtsextreme. Wichtig ist, Patrioten zu unterstützen, die nicht xenophob sind. Bitte klicke auf „Christlicher Oneironaut“.

    1. @ Die ukrainischen „Waldbrüder“ hätten nach 1945 einen wichtigen Beitrag zum Zusammenbruch des Kommunismus ge -leistet ????

      Dieser ist dann 44 Jahre später tatsäch-lich „zusammengebrochen“

      So geht Milchmädchen-Geschichtsschrei-bung.

  4. Was soll man dazu sagen?

    Es gibt Menschen, die würden sagen,
    aus den Worten von Herrn Huber spricht
    in Anglizismen verpackter, blütenreiner
    Fanatismus. Ich weiß nicht, ob ich dieser
    Aussage aktiv widersprechen möchte.

    Nach den letzten Jahren scheint auch dies
    nur ein Tropfen Realität. Aber irgendwann
    läuft das Fass eben über und wir alle werden
    Mühe haben, dann die Fassung zu wahren.
    Auch Herr Huber, ganz sicher.

  5. In einem Interview mit der SZ macht Brigadegeneral Christoph Huber, Kommandeur der Bundeswehr-Panzerbrigade in Litauen, deutlich, dass dies die „Kameraden“ der Bundeswehr sind, die „unsere Freiheit“ verteidigen: „Natürlich nutzen wir die Erfahrungen, die unsere ukrainischen Kameradinnen und Kameraden haben. Sie sind für uns die First Defense Line, die Verteidiger auch unserer Freiheit. Sie bezahlen das teuer mit ihrem eigenen Blut. Wir bilden in Deutschland ukrainische Kameradinnen und Kameraden für ihren Freiheitskampf aus, und wir lernen dabei von den Erfahrungen, die sie machen.“
    Da kann ich nur denken: „Die militärische Speerspitze des neuen deutschen Faschismus.“

  6. Je länger die Schlangen an den Tankstellen auf der Krim werden desto langweiliger und repetitiver werden die Artikel hier über die Spezialoperation.

    1. Sie scheinen offensichtlich nur ein sehr eingeschränktes Wahrnehmungsvermögen zu besitzen, denn eine „Spezialoperation“ findet in o.a. Artikel überhaupt keinen Niederschlag. Es dreht sich um die Schilderung einer äußerst Nazi-affinen Tendenz in der ukrainischen Gesellschaft und Politik, die von dem Superstar im westlichen Milieu, V. Selensky, so vehement favorisiert wird.

    2. Kümmern Sie sich lieber um die deutschen
      Benzinpreise, wenn der Tankrabatt ab 1. Juli wegfällt.
      Das ist nämlich eine Folge des Angriffskrieges der USA und ISRAEL’S gegen den Iran.

      1. Die deutschen Benzinpreise sind aber seit 2 Tagen stark am Fallen. Wenn das so weiter geht, sind sie bald wieder auf Vorkriegsniveau. Da hören sich Freunde der multipolaren Weltordnung wie Alexander Mercouris et all etwas weit ab von der Realität an, die prophezeien, dass in Europa bald das Benzin ausgeht und das Barrel Öl über 200 Dollar kostet. Realitätscheck wäre angebracht und die Frage Warum?

        Ansonsten stimme ich Ihnen zu was unseren Haubotse betrifft: Der ist genauso ätzend und verachtenswert wie der Denys Davydov oder die Pickelhaube mit Backpfeifengesicht aus Panama. Die können einfach keine ukrainischen Nazis finden, selbst wenn man sie ihnen zeigt. Ist doch gut, wenn sie uns so offen zeigen wessen Geistes Kind sie sind.

        1. Unser aller Freund Trump manipuliert mit seinen Lügen die „Märkte“. Dazu kommt, das alle großen Verbraucherstaaten gerade ihre strategischen Reserven leeren. Auch bei der Bevorratung für den kommenden Winter sind die großen und kleinen Kunden sehr zurückhaltend. Aber irgendwann sind die Reserven alle ( auch die chinesischen!) und der nächste Winter kommt bestimmt. Wer dann noch nicht Öl und Gas geordert hat, zahlt dann höhere Preise….
          Aber schauen sie mal bei den Getreide- und Sojapreisen vorbei. Könnte passieren, das der eine oder andere Zeitgenosse dann vor der Wahl steht: Essen oder heizen…

        1. Auch Trolle wollen essen. Oder den ÖPNV benutzen. Oder brauchen Medikamente…
          Das wird auch teurer. Und gelegentlich entsteht bei zu wenig Dünger während der Wachstumsphase auch ein Mangel an Ertrag…Und ein Land, das seine Agrarflächen für Solarzellenflächen und Stahlbeton- Fundamente für Windräder verschwendet, das muss bei denen kaufen, die es abgrundtief hasst…weil die Lebensmittel und Dünger im Überfluss haben….

    3. „langweiliger und repetitiver werden die Artikel hier“

      Ein privater Internetanbieter in der Medienlandschaft, der seine Existenz auf Erschaffung und Bedienung von Feindbildern für dessen community gründet -debei gibt es im Wesentlichen nur 2: das Feindbild Ukraine und „Merz muss weg!“- kann ja nur in einer Dauerwiederholungsschleife um sich kreisen. Der gelegentlich eingestreuter KI- Hype dient nur der Auflockerung innerhalb der community. Jede Sekte funktioniert im Kern nach diesem Prinzip. Prozesse, die innerhalb einer Sekte ablaufen, haben Null Wirkung in Aussenwelt, weil eine Sekte hermetsich nach aussen abgeriegelt ist U. a. sorgen die Selektion und das Exekutieren eines repressiv-erzieherischen Zensurregimes dafür, dass die eigene Sektenwelt nach innen intakt und nach aussen abgeriegelt bleibt.

      1. Langweile und Repetition wohin man schaut. Eine öffentlich rechtliche Medienlandschaft, die ihre Finanzierung der Erschaffung und Bedienung von Feindbildern für die gesamte Gesellschaft verdankt, kennt im Wesentlichen nur 2: das Feindbild Russland (Putin!) und zu hohe Sozialausgaben (Reformen; Wettbewerbsfähigkeit!), kann daher nur in einer Dauerwiederholungsschleife um sich kreisen. Der gelegentlich eingestreuter KI-Hype soll nur gelegentlich etwas Zuversicht einstreuen. Jede kapitalistische Nation funktioniert im Kern nach diesem Prinzip. Diskussionsprozesse, die innerhalb einer Nation ablaufen, haben Null Wirkung in Sachen Erkenntnis, weil sie wie bei einer Sekte hermetisch abgeriegelt sind. U. a. sorgen der Staatsschutz und das Exekutieren eines repressiv-erzieherischen Zensurregimes dafür, dass der nationale Wertehimmel nach innen auf Linie und nach außen kriegstüchtig bleibt.
        Zur Not kann man diesen Befund, den ja irgenwie auch jeder weiß, trickreich gegen die paar wenigen Kritiker wenden, die sich noch nicht völlig anpassen wollen. Solche Projektionen sind im Meinungskampf seit langem bewährt…

        1. Was Sie abliefern, das ist nur der Whataboutismus. Aus dem Gegenverweis soll -automatisch- nicht nur die Richtigkeit und Legitimität der eigenen Meinung folgen, diese soll sogar -mag sie noch so falsch oder konstruiert sein- als allg. gültige „Erkenntnis“ durchgesetzt und zum unwiderlegbaren Faktum gemacht werden.

          Im Rahmen des Whataboutismus als rhetorisches Grundwerkzeug der gesamten sog. „Alternativen Medien“ folgt z.B. aus dem Dauerverweis auf die „Opferrolle“ der SU nach dem Überfall in 1941 und/oder auf die sog. „Nato-Osterweiterung“ -automatisch- das gegenwärtige Recht und die Legitimität des russischen Krieges gegen die Ukraine als Grundnarrativ in dieser Szene.
          Aus der Dauerverleumdung des Personals beim ÖRR und in den grossen Medienhäusern als „Nicht-Journalisten“ durch z.B. den -nur in der Aluhut-Szene- bekannten Blogger RdL soll -automatisch- folgen, dass der RdL selber ein Journalist wäre.

          1. Sollte man einmal auf ihn treffen – egal ob in Himmel oder in Hölle – sollte man King Charles, den I. fragen, was er den von. den Nasen mit dem Namen ‚Cromwell‘ so zu halten vermag.

            Frage an das Moderatorium: Was genau ist an obigen Ausführungen des besagten Experten kein Angriff, was keine Beleidigung? Frage für einen Freund?

    4. Die Neigung ihrer Helden, sich zur eigenen nazistischen, völkermörderischen Vergangenheit und zu demokratiefeindlichen Meinungen zu bekennen, kann nicht oft genug wiederholt werden. Derartiges Personal kann nicht für die angeblichen Werte Europas und damit nicht für die EU kämpfen.

    5. Ihre offensichtliche Freude über Probleme in Russland könnten Sie noch weitaus steigern, wen Sie sich an die Front begeben würden.

  7. Die Aktionen seitens von Polen, werden durch die demokratische Führungen, selbst bestätigt.
    Sie wirken auf mich absolut lächerlich!
    So auch der Rest der westlichen Politdarsteller …
    Diese Welt benötigt ein Wahrheitsmisterium, das der Wahrheit verpflichtet ist.
    Der Mensch überall auf dieser Welt, benötigt Wahrheit!
    Die sinnlose Verarschung, muss beendet werden.

    1. Wahrheit hat die Funktion die sinnstiftenden Erzählung zu liefern um gemeinschaftliches Handeln zu ermöglichen. Wer Krieg will, braucht zuerst einmal eine eigene Wahrheit. Was du willst ist Frieden, aber ganz bestimmt kein weltweites Wahrheitsmisterium.
      Denn wer im Besitz der Wahrheit ist, hat auch die Macht die Ziele zu bestimmen. Ein Wahrheitsmisterium ist nicht anderes als Diktatur.

  8. Der Ukraine fehlt es an Helden, also gräbt sie tote Nazis aus …

    Gebt ihnen den Bandera der in München beerdigt und wahrscheinlich vom KGB ermordet wurde, wir brauchen diese Natzis hier nicht in D und schon gar nicht deren Pilger-Volk.

  9. Auch schon beim Original diente das Nazitum nicht der Erhaltung der eigen Nation, ganz im Gegenteil. Nazis sind eigentlich „nur“ gedungene Mörder, die ausländischen Kapital Interessen von Teile und Herrsche bedienen. Wenn man jetzt zur ultimativen Heldenverehrung übergeht, dann dient dies nur dazu, den ukrainischen Volkssturm entfachen zu können, um nach einem baldigen „Endsieg“ die Rest-Ukraine möglichst flurbereinigt von Menschen BlackRock übereignen zu können.

  10. Danke Herr Rötzer, dass Sie hier endlich mal Klartext reden, das freut mich ehrlich. Denn wer um den heißen Brei schleicht, macht sich mit den Tätern gemein und verhöhnt die Opfer.

  11. Die eigenen Geschichte zu kennen und Sie wiederholen zu wollen, zwischen beiden liegen einfach Welten..
    „Die Linke “ in Deutschland sieht aber eher Sowjetische Ehrendenkmäler als Ihr eigentliches Problem an….
    Das Historisch gesehen Sowjetunion noch Entwicklungsland war in Sachen Industrieländer damals, keinerlei Relevanz bei Ihr.
    Sprache hat immer weniger Bedeutung noch wenn materiellen Träger dieser nur auf Seites des Kapitals zu finden sind.
    Freiheit die Sie meinen. o(

  12. Wieder so ein Artikel! Wieder Menschen, die Helden verehren. Wieder Menschen, die Helden entlarven. Wieder Menschen, die glauben, ihre eigene Gemeinschaft sei von den Irrtümern ausgenommen, die sie bei anderen – immer bei anderen – so scharf erkennen!

    Ihr streitet darüber, welche Toten verehrt und welche Medaillen verteilt werden sollen. Die einen sagen: „Das sind die Helden!“ Die anderen sagen: „Das sind Verbrecher!“ Aber warum braucht ihr überhaupt „Helden“? Warum soll ein Lebender seine Vernunft an die Gräber der Toten ketten? Warum soll ich auf Menschen stolz sein, die ich nie getroffen habe?

    Ihr bezieht euren Kompass aus vergangenen wie heutigen Kämpfern, statt aus eigenem Handeln. Eure Maßstäbe stammen aus nationalen Mythen und politischer Propaganda, und dann wundert ihr euch über die Blindheit der anderen.

    Der Nationalist braucht seine Helden. Der Antinationalist braucht seine Schurken. Doch beide leben von Symbolen. Nicht falsch verstehen: Für mich sind Massaker und Rassismus keineswegs belanglos. Im Gegenteil! Nur lautet die entscheidende Frage nicht: „War dieser Mann Ukrainer, Pole oder Russe?“ Sondern: „Wie hat er seine Nächsten behandelt?“ Wer Freiheit wirklich verteidigen will, sollte weniger auf Denkmäler starren und mehr auf sein eigenes Tun. Denn weder Fahnen noch Helden noch nationale Mythen machen einen Menschen wahrhaftig.

    Die aktuelle Aufwertung von OUN-/UPA-Figuren bestätigt nur, wie bereitwillig Staaten ihre Vergangenheit vergolden. Sie ist aber nur ein Symptom. Was hier geschieht, ist kein ukrainisches Spezifikum. Es ist allzu verbreitet. Jede staatliche Gemeinschaft schmückt ihre Vergangenheit, sucht sich Ahnen und erzählt Geschichten über ihre Tugend. Die Namen wechseln, der Mechanismus bleibt derselbe. Und wenn ein Staat in einer Krise ist, ruft er fast schon zwangsläufig die Toten zu Hilfe. Wenn die Gegenwart schwach ist, wird ihm die Vergangenheit heilig. Wenn seinen Vertretern die Argumente fehlen, lassen sie das Pathos an ihre Stelle rücken.

    Zitat 1: „Es werden nicht nur die „Helden“ der Vergangenheit mit ihren rassistischen Ideologien gefeiert und Straßen oder Plätze nach ihnen benannt sowie Museen eingerichtet.“

    Wäre es besser, eine Kaserne nach einem Priester, einem Bauern, einem Dichter oder einem gefeierten Widerstandskämpfer zu benennen?

    Die interessanteren Fragen lauten: Warum muss sie überhaupt nach jemandem benannt werden? Warum brauchen Staaten ständig Ahnen, Heilige und Vorbilder? Wem und was dienen sie wirklich?

    Die Debatte, welcher Namenspatron der moralisch bessere ist, ist bereits Teil des Problems.

    Zitat 2: „Man muss wissen, dass es auch diese Kräfte sind, die mit europäischen Steuergeldern unterstützt, bewaffnet und ausgerüstet werden.“

    Interessant, dass der Autor sich darüber empört.

    Habt ihr dieselbe Energie aufgebracht, als euer Geld für andere Dinge ausgegeben wurde? Wisst ihr überhaupt, welche Gruppen, Projekte und Unternehmen ihr vor eurer eigenen Haustür finanziert? Oder regt ihr euch nur dann auf, wenn es bewaffnete Nationalisten in einem anderen Land sind?

    Daher zum Schluss drei Fragen:

    Welche Helden verehrst du?
    Welche Mythen glaubst du?
    Und welche Gewalt erscheint dir vernünftig, solange sie von deiner Seite ausgeht?

  13. Weil wir uns immer wieder über rechtsextreme/-radikale UkrainerInnen aufregen – die Bundeswehr ist leider, zumindest was die Militärmusik angeht, auch keinen Deut besser – ich wies oben schon darauf hin 😉

    Hier mal ein älteres Bundeswehr-Video mit einem NS-Song aus Adolfs Panzerbatallion-Zeiten:

    „[…]Panzerlied – Bundeswehr […]“

    https://www.youtube.com/watch?v=elTu1r6LH7U&list=RDelTu1r6LH7U&start_radio=1

    …die Kommentare sprechen auch Bände – ganz besonders die englischsprachigen – „Krauts“; „Rommels Bastards“….. *grins*

    und das NS-Original:

    „[…]German Military Song – Panzerlied […]“

    Link:

    https://www.youtube.com/watch?v=kf0w0sZWNwI&list=RDkf0w0sZWNwI&start_radio=1

    Gruß
    Bernie

  14. Es wird immer skurriler. Vor nicht allzu langer Zeit (als es recht heiß war) habe ich recht „wehrfähig“ aussehende Ukrainer (Fronturlaub? Militärausbildung?) gesehen, die trotz Hitze mit Halstüchern und langen Ärmeln und Hosen rumgelaufen sind, was ihnen sichtlich wenig Spaß gemacht hat. Über den Grund kann ich nur spekulieren, meine jedoch die eine oder andere recht- und spitzwinklige Tätowierung heraurausragen sehen zu haben.
    Wenn man nun ein bisschen in die Zukunft schaut und die Ukrainisierung Deutschlands weiter voranschreitet, könnte es bald durchaus so sein, dass es die eine oder andere „Sondergenehmigung“ gibt, damit besagte Ukrainer nicht mehr schwitzen müssen. Vielleicht könnten sie in Deutschland sogar Jobs in Bussifizierungskommandos finden, die kriegsdienstverweigernde Ukrainer dem selbigen zuführen. Wer weiß, alles scheint möglich.

  15. Der Autor zitiert :

    „Natürlich nutzen wir die Erfahrungen, die unsere ukrainischen Kameradinnen und Kameraden haben. Sie sind für uns die First Defense Line, die Verteidiger auch unserer Freiheit. Sie bezahlen das teuer mit ihrem eigenen Blut. Wir bilden in Deutschland ukrainische Kameradinnen und Kameraden für ihren Freiheitskampf aus, und wir lernen dabei von den Erfahrungen, die sie machen.“

    „Ehre sei der Organisation Ukrainischer Nationalisten, die jahrzehntelang heldenhaft für die Unabhängigkeit und Einheit des ukrainischen Staates gekämpft hat! Ehre sei Petljura, Konowalets, Bandera, Schuchewitsch, den Otamanen und Kosaken, den Aufständischen, Kommandanten und Soldaten, die seit Jahrtausenden unser Land und unsere Freiheit verteidigen! Die Ukraine lebt und wird leben, solange es Krieger gibt, die bereit sind, ihr Leben für ihre Verteidigung zu opfern! Schande über die widerwärtigen Opportunisten, Verräter, Kollaborateure, Drückeberger und Deserteure! Ewiges Andenken und Ruhm allen, die im Kampf gefallen sind! Ruhm den Kriegern, die jetzt in den Kampf gegen das ewige Böse ziehen!“

    Männer reden halt eine Menge Stuss wenn der Tag lang ist; Neonazis erst recht !

  16. DerAutor zitiert :
    „Wir müssen unsere Helden in unserem Land ehren, ungeachtet dessen, was unsere Nachbarn oder lokale Schurken und Linke dazu sagen.“

    Jawoll ! Budelt sie aus und vergrabt sie in eurer SCHWARZEN Erde !, lieber heut als morgen !

  17. Alles Einschleimen bei den ukrainischen Nazis wird Selenskij nicht davor bewahren, als das angesehen zu werden, was er in ihren Augen ist, nämlich ein kike (abwertend für Jude).

  18. Dass das ukrainische Regime ein faschistisches ist, ist schon sehr lange mehr als offensichtlich. Dass die „Verteidiger der westlichen Demokratie“ jetzt auf so drastische Art die Masken fallen lassen, bringt die professionellen Propagandisten dieser ohnehin historisch mehr als fadenscheinigen Erzählung des Opfers der pösen Russen in Erklärungsnot.
    Aber Zuverlässigkeit oder gar Loyalität gegenüber ihren eigenen Unterstützern scheint dem Ukrainer fremd.
    Seine Grundhaltung scheint zwischen unterwürfiger Bittstellerei, Handaufhalten, Eingeschnappt- und Angepisst sein (Melnyk), präpotenter Drohung, nationalistischer Überhöhung und Grandiosität, narzisstischer Kränkung, von suizidalen Untergangsphantasien Beherrscht-Sein und schlichtweg komplett gewissenloser Korruption zu oszillieren.
    Das ist kein Vorurteil, sondern eine Zusammenfassung des in alle Welt aktiv geposteten Bildes der eigenen Identität.
    Vielleicht ist es auch nur das Ergebnis einer unglaublich schlechten Image-Beratung, – made by EU?
    Unsere neoliberalistische Einheitspartei (CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke und in der einen oder anderen Konstellation) an der Regierung unterstützt mit aller Gewalt einen dermaßen regressiven Anachronismus – einen lupenreinen Faschismus.
    Wie konnte das bloß passieren?

  19. Historisch nationale Spätzünder, neigen zur Übertreibung. Die Nation als einst gegen den Feudalismus in Stellung gebrachtes populär-opportunes (Hilfs- oder Ersatz-)-Konstrukt, war von Anfang eines, das den Herrschaftsanspruch des Ancien Régime in einen der Bourgeoisie kompatiblen hinüberzuretten sollte. Deutschland ist eines der Beispiele bei der infolge der gescheiterten bürgerlichen Revolution die Künstlichkeit der Nation als überdrehte Obsession in besonderem Maße und äußerst destruktiv hervortrat. Ein Phänomen das keineswegs überwunden wurde, sondern dessen fragwürdiges Motiv des exklusiven Identitätsbedürfnisses vom „großen Bruder” eingefangen und marktkonform recycelt werden konnte.
    Der (anale) Nationalcharakter offenbart sich in der Unterwürfigkeit des Besiegten gegenüber dem Sieger, sofern der der nationalen Oligarchie/Ost, Superreiche/West, Bourgeoisie/historisch Prosperität zu versprechen in der Lage ist. Ein Ergebnis: Eine massenpsychologische Melange aus Minderwertigkeitskomplex und Überheblichkeit. Da stellt die BRD das ideale Role-Modell , an dem sich die Ukraine, aber auch das russophobe Osteuropa, in besonderem Maße zu orientieren scheint. In einer Art nostalgischer Regression wird verzweifelt und umso extremer auf einen historisch längst obsoleten Konflikt optiert, dessen vermeintliche Chancen in der nun nicht mehr vorhandenen Systemkonfrontation lagen. Eine Geschichte, wie sie trauriger kaum sein kann.

  20. Dieses Land hat längst seinen moralischen Kompass verloren. Aus Recht wird Unrecht und aus Unrecht wird Recht. Da ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass die lange unterdrückten faschistischen Regungen in Deutschland jetzt wieder richtig aufblühen, natürlich garniert mit allerlei Heuchelei von „Unsere Demokratie“. NS-Täter werden wieder salonfähig. Liebermann-Zitat…

    1. @AeaP
      Nach dem Tag der Bundeswehr folgt am 15. Juni der Tag der Veteranen.
      Ander als in anderen Ländern gibt es in DE keine Proteste ehemaliger Kriegsteilnehmer.
      Keiner stellt die Frage wofür diese Soldaten gestorben sind. Für Merkel, für Struck, für Scholz, für die Grünen oder für wen auch immer???

      Ob ukrainische Nazi-Helden auch eingeladen sind ist noch nicht bekannt.

  21. Jeffrey Sachs: „Bundeskanzler Merz, sagen Sie der deutschen Öffentlichkeit die Wahrheit!“

    https://www.freiewelt.net/blog/guido-grandt/jeffrey-sachs-bundeskanzler-merz-sagen-sie-der-deutschen-oeffentlichkeit-die-wahrheit/44295#comment-19987

    Veröffentlicht: 10. Juni 2026 | 11:05

    Einführung

    „Ein auf der Neutralität der Ukraine basierender Verhandlungsfrieden ist der realistische Weg aus der Katastrophe, und die Wiederherstellung normaler Wirtschaftsbeziehungen mit Russland ist der realistische Weg aus dem industriellen Niedergang Deutschlands.“

    Jeffrey Sachs zählt zu den renommiertesten Ökonomen der Welt. Der Professor der Columbia University war Sonderberater der UN, arbeitete für IWF, Weltbank, OECD und WTO und beriet zahlreiche Staaten des ehemaligen Ostblocks wirtschaftspolitisch.

    Nun fordert er in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Merz dringend eine diplomatische Initiative gegenüber Russland, um eine weitere Eskalation des Ukrainekriegs bis hin zu einem direkten Krieg zwischen Europa und Russland zu verhindern.

    Nachfolgend der Offene Brief im Wortlaut – eine Ohrfeige für all jene Politiker und Medien, die weiterhin auf Eskalation statt auf Diplomatie setzen.

    Vor allem aber für Friedrich Merz und seine Außenpolitik, die Deutschland immer tiefer in den Konflikt hineinzuziehen droht. UNBEINGT WEITER LESEN HIER WERDEN ALLEN LÜGEN DIESER REGIERUNG AUFGEZEIGT !!

  22. Würde uns die Redaktion mal bitte aufklären, in wie weit hier die Äusserungen eines @cromwell zu den selbst auferlegten Forumsregeln passen? Danke im Voraus!

    1. Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant.
      Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.

    2. Was soll man von einer Person erwarten, die sich nach einem historisch berüchtigten, britischen Totschläger und Autokraten benennt?

      Aber deine Frage ist korrekt. Wenn man Kriterien einführt, muss man sie selbst auch einhalten.

      1. Male sehen ob es klappt.
        Also ich habe den eindruck dass die Kriterien wesentlich andere, verborgene sind und tiefer liegen als offiziell angegeben.

  23. CDU will eine CHRISTLICHE Partei sein, wahre Christen wollen keine Kriege!

    SPD will eine ARBEITNEHMER Partei sein, echte sozialdemokraten wollen keine Kriege!

    GRÜNE wollen das KLIMA bewahren, Kriege machn das Klima kaputt!

    AfD ist die EINZIGE Partei die Frieden und Wohlstand für die Bürger will und wird von den oben genannten GANGSTER-PARTEIEN sabotiert!

  24. Merz soll der deutschen Öffentlichkeit die Wahrheit sagen …?

    Nichts liegt ihm ferner als das!

    Focus zitiert aus seiner heutigen Regierungserklärung vor dem Bundestag: „Die Ukraine verteidigt seit 4 Jahren unsere Freiheit!“

    Gibt es eine dreistere Lüge? Wo es doch in Wahrheit heißen müßte:

    „Deutschland wird seit 4 Jahren gezwungen, den Stellvertreterkrieg der US-Globalisten gegen Russland zu finanzieren und dabei zu riskieren, selbst in diesen Krieg hineingezogen zu werden.“

  25. Grad gelesen. Dany Dayan. Leiter der Gedenkstätte Yad Vashem hatte diese neuerliche UPA verehrung in der Ukraine scharf kritisiert.
    Kurz darauf wurde er auf die Mirovorets _liste gesetzt.

    Es ist so unglaublich, so irre .
    Das deutsche auswärtige Amt zuckt die Schultern.

  26. Nachdem mein erster Kommentar-Versuch kläglich an der Brandmauer der anderen Art – dem Moderatoriums-Preller vom OTM – zu scheitern hatte, nochmal ein zweiter Versuch, mit einfachsten neumodischen (sprich digitalen) investigativen Mitteln das dem unbekannten ‚Vorgang’ zu Grund liegenden ‚facts’ etwas aufzuhellen. Nuh’klohr, in der aktuellen geopolitischen Lage kann es schon mal sein, dass solch fernab unternommene Exhumierungsaktionen und Leichenverschickungen einem nicht in den Fokus geraten, auch wenn ‚man‘ allen Grund dazu hätte. Wo es doch durchaus u.a. darum gehen könnte, ob nach den Abermilliarden an großzügigst gespendeten Euronen bisher auch fürderhin solch ein Zustupf der stets ausgestreckten bettelnden Hand – as long as it takes – zu erfolgen hat. Hatte sich doch ein einstiger Bundesaußenminister einst auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, als er anno 2014 verlautbarte, es gäbe keinen Rechtsextremismus (vornehm zurückhaltend formuliert) bei den damals neuen gemeinsamen blaugelben Freunden. So hat er es natürlich nicht formuliert, vermutlich wohl wissend, dass es sogar Beweisfotos geben dürfte, gut mittenmang in Schutzhaft genommen von solch nichtexistierenden Nasen.

    Wie die Nachdenkseiten ihrem ehem. BPK-Berichterstatter nachheulend vermeldeten, berichtete ebendieser Florian W. auf X – leicht überrascht bis irritiert (NDS – Hinweis Nr. 10 vom 8.6.2026 – bzw. https://x.com/FWarweg/status/2063665808908185990) von der Bundespressekonferenz

    „Mir ist dieser Vorgang nicht bekannt, sorry“

    Das war die Antwort @AuswaertigesAmt auf meine Frage, wie die #Bundesregierung die Ehrung des NS-Kollaborateurs Andrij Melnyk durch die 🇺🇦Staatsführung bewertet un)d ob sie die Kritik von @yadvashem daran teilt:

    Die Yad Vashem hatte die offizielle staatliche Ehrung durch @ZelenskyyUa & Co zuvor scharf kritisiert:

    »Die Ehrung des Anführers einer Bewegung, die Nazi-Deutschland während der Verfolgung und Ermordung von Millionen von Juden unterstützte und mit ihm kollaborierte, untergräbt die moralische Integrität, die für das Gedenken an den Holocaust unerlässlich ist.«
    Welchem Experten sonst sollte auch entgangen sein, dass da gerade eine Familienzusammenführung der degoutanten Art stattzufinden hatte. Dass deren einstige Mitgliedschaft wenn nicht Gründereigenschaft bei OUN, bei UPA wahrlich nicht geleugnet werden kann, ja potzblitz – das weiß ja sogar ein ‚Wissenschaftlicher Dienst“ des Hohen Hauses. Hier – platzsparenderweise – nur die Titel als Auszug:

    „Titel: Die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und die UkrainiUkrainische Aufstandsarmee (UPA) während des Zweiten Weltkriegesche Aufstandsarmee (UPA) während des Zweiten Weltkrieges – Aktuelle Studien zur Beteiligung am Holocaust und an Verbrechen geVerbrechen gegen die Zivilbevölkerung Aktenzeichen: Abschluss der Arbeit: Fachbereich: WD 1 – 3000 – 022/22 – 19. Juli 2022 (zugleich Abrufdatum der zitierten Internetadressen)“

    Mehr braucht es eigentlich nicht, als lesen zu können, wo doch die Auftragsarbeit in zeitlichem Zusammenhang mit der Militärischen-Sonderoperation abgeschlossen wurde.

    Ach, übrigens … d,a gäbe es auch noch das hier! Äußerst reichhaltig was es auf digitalem Neuland allein so zu OUN-B, OUN-M und UPA so zu konstatieren gibt

    Dass man auch in Polen sich nicht besonders glücklich fühlen wollte, einfach mal hier nachlesen, warum und wieso. Ein Bisschen historisches Hintergrundwissen kann ja nie schaden: „ https://www.globalresearch.ca/oun-upas-anti-imperialist-narrative/5928333. Interessanter allerfdings was die KI von duckduckgo.com ans Tageslicht zu zerren vermag. Aus dem Jahr – man höre und staune – 2014 im Dezember ein langer und umso aufschlußreicher Ardie russtikel eines Volodymyr M. Auf der website der Heinrich-Böll-Stiftung – bekannterweise inniglich dem olivgrünen Bündnis verbunden. Der Titel „Die Symbolisierung der ukrainischen Vergangenheit: Stepan Bandera und die UPA“ – also zumindest die Helden-Namen sollten im Außenamt doch irgendwie bekannt sein, wenn sie doch schon im Jahr der blaugelben Machtergreifung Gegenstand ausgedehnter Gegen-Propaganda gegen die russische „Schand-Propaganda“ zu sein hatte. O-Ton aus dem genannten Artikel – man beachte – da hieß es noch etwas vorsichtiger zu klittern: „Die russische Propaganda beschwört gerne das Bild einer „faschistischen“ Ukraine, einer „Bandera-Ukraine“ herauf. Das eigentliche Problem aber liegt darin, dass mit der Zeit zahlreiche Politiker versuchen, die auf diese Art und Weise entstandenen Bilder zu unterstützen. Popularität und steigender Einfluss der nationalistischen Rhetorik in der Ukraine sind unter Kriegsbedingungen unausweichlich (ein Freiwilligen-Bataillon, das bei Donezk kämpft, hat sich den Namen „OUN“ gegeben). Und: Wenn seit bestimmten Ereignissen ein Jahr vergangen ist, dann weiß der Geschichtswissenschaftler, der sich nach der Konjunktur richtet, wie die schwierige Vergangenheit beschrieben werden muss.“
    17:00
    Nach Lektüre dieses Pamphlets braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Vorgängerin im Außenamte mal davon wähnte, ‚Russland muß ruiniert werden‘. Für die einen ein Silberstreif für die anderen eine schwarze bzw. braune Wolke am Horizont. Und – ei gugge doh – das ‚Thema‘ war sogar Gegenstand parlamentarischer Anfragen an die Regierung von vor zwei Jahren.https://dserver.bundestag.de/btd/20/112/2011297.pdf). Da passt – wie A**** auf Eimer – Punkt 10 aus der Anfrage der AfD nebst Antwort aus der Drucksache 20/11297 des Deutschen Bundestages: „Sieht die Bundesregierung eine Gefährdung des möglichen Friedensprozesses in der Ukraine durch extreme ukrainische Nationalisten … ? Antwort: Nein, es ist Russlands Imperialismus, der dem völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zugrunde liegt, und die Sicherheit in Europa bedroht.“ Na dann! In der Fußnote danach heiißt es dann interessanterweise wie folgt: „Das Auswärtige Amt hat die Antwort als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft. Die Antwort ist im Parlamentssekretariat des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort von Berechtigten eingesehen werden.“ So, so – Verschlusssache also!

    Da muß ich wohl auf einen anderen Hinweis zurückgreifen, den die ‚search assist, also KI‘ der Suchmaschine ‚duckduckgo‘ zu liefern bereit ist (Abrufdatum 12.6.202617:02):

    „Die Organisation der Ukrainischen Nationalisten (OUN) und die Ukrainische Aufständische Armee (UPA) sind mit dem Holocaust und ethnischen Säuberungen in Verbindung gebracht worden, insbesondere in Bezug auf die Massaker in Jasenovac. Beide Gruppen arbeiteten während des Zweiten Weltkriegs mit den Nazis zusammen und sind umstrittene Symbole in der ukrainischen Geschichte. boell.de

    Verbindung zwischen OUN, UPA und Jasenovac

    Hintergrund der OUN und UPA
    Die Organisation der Ukrainischen Nationalisten (OUN) und die Ukrainische Aufständische Armee (UPA) sind bedeutende Akteure in der ukrainischen Geschichte, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs. Beide Gruppen sind für ihre nationalistischen Bestrebungen bekannt und haben während des Krieges mit den Nazis zusammengearbeitet.
    Rolle im Holocaust

    Die OUN und die UPA sind mit dem Holocaust und ethnischen Säuberungen in Verbindung gebracht worden. Insbesondere sind sie für die Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung verantwortlich, die in der Region Wolhynien stattfanden. Diese Massaker sind Teil einer breiteren Geschichte von Gewalt und ethnischen Konflikten in der Region.
    Jasenovac

    Das Konzentrationslager Jasenovac, das in Kroatien während des Zweiten Weltkriegs betrieben wurde, ist ein weiteres Beispiel für die Gräueltaten, die in dieser Zeit stattfanden. Die OUN und UPA sind in der historischen Debatte um die Verantwortung für solche Verbrechen umstrittene Symbole. Ihre Zusammenarbeit mit den Nazis und die Beteiligung an ethnischen Säuberungen werfen Fragen zur Rolle des ukrainischen Nationalismus in der Geschichte auf.
    Zusammenfassung ….

    Die OUN und UPA sind komplexe und umstrittene Themen in der ukrainischen Geschichte, insbesondere in Bezug auf ihre Verbindungen zu den Verbrechen des Holocausts und ethnischen Säuberungen, einschließlich der Ereignisse in Jasenovac. boell.de“

    Ja, was soll denn da – weitab von der Ukraine in Jasenovac/Kroatien denn gewesen sein? Schauen wir mal bei Wiki nach, das müsste eigentlich reichen:

    „Das Konzentrationslager Jasenovac (serbokroatisch Концентрациони Логор Јасеновац Koncentracioni logor Jasenovac; jiddisch יאסענאוואץ; hebräisch מחנה יסנובץ) war das größte Sammel-, Arbeits-, Konzentrations- und Vernichtungslager im sogenannten Unabhängigen Staat Kroatien und zugleich nach Gefangenenzahlen eines der größten in ganz Europa. Es war das einzige Vernichtungslager im Zweiten Weltkrieg in Europa, in dem ohne deutsche Beteiligung planmäßig gemordet wurde. Im Lagerkomplex von Jasenovac starben überwiegend Serben sowie Juden, Roma und Regimegegner, darunter Kroaten und bosnische Muslime. Die Angaben über die Opferzahlen weichen aufgrund ihrer teilweisen Verwendung im Rahmen propagandistischer Zwecke stark voneinander ab. Der von der Ustascha zwischen 1941 und April 1945 geleitete Lagerkomplex lag 95 km südöstlich von Zagreb, in der Nähe des Ortes Jasenovac und zog sich entlang des linken Ufers der Save von der Mündung der Una bis Stara Gradiška.:..Die meisten der mit Viehwaggons und Lastwagen herangebrachten Opfer wurden direkt von der Bahnendstation am Fluss Save mit einer Fähre ans andere Flussufer nach Donja Gradina (im heutigen Bosnien und Herzegowina) gebracht und dort massakriert. Gaskammern gab es zu diesem Zweck nicht. Die Tötungen wurden zunächst mit Schusswaffen, später vor allem mit Messern, aber auch Hacken, Beilen, Äxten und Hämmern vorgenommen.[11] Dabei soll auch das Garbenmesser einer deutschen Firma benutzt worden sein, das als srbosjek (Serbenschneider) bezeichnet wurde.[12][13] Mit diesen und einigen anderen Methoden wandelte 2sich das Konzentrationslager in ein Schlachthaus.“

  27. Es ist schon ein paar Jahre her, als B.H.Levy im WSJ einen Arikel veröffentlichte unter dem Titel „A New Masada Is Born in the Ukraine War“. Darin berichtet er von einem Gespräch mit einem Offizier der Azov-Brigade. Dessen Schilderung vom „verzweifelten und heldenhaften Widerstand“ in Asovstal, verglich der Erzähler mit dem jüdischen Widerstand in Masada gegen die Römer („Asovstal ist unser Masada“).
    Berichte, wonach es in der Brigade Neonazisten gäbe, sind (nach Levy) nichts weiter als „Putinsche Propaganda“. Er beendete seinen Artikel mit einer Lobpreisung von Zelenskys „klugem Mut und strategischer Stärke“ und erklärt
    „Wenn es heute außerhalb Israels einen Ort gibt, an dem die Werte jüdischen Heldentums weiterleben, dann ist es die Ukraine.“

    https://bernard-henri-levy.com/en/a-new-masada-is-born-in-the-ukraine-war/

    Soviel zum Thema aus (selbst-) berufenem Munde.

  28. Das Land, das ‚wir‘ unterstützen…Hakenkreuze, Hitlergrüße, Korruption: Ukraine-Söldner aus Holland berichtet

    https://derstatus.at/politik/hakenkreuze-hitlergrusse-korruption-ukraine-soldner-aus-holland-berichtet-4540.html

    Mehrere Jahre war ein Niederländer als Freiwilliger in der Ukraine an der Front.

    Gegenüber einer niederländischen Zeitung berichtet er nun von seinen Erlebnissen.

    Dabei geht es um Korruption, Drohungen, Hitlergrüße, Hakenkreuze, ausbleibender Sold, Kriegsverbrechen und Angehörige kolumbianischer Drogenkartelle.

    Die Ukraine und die Front hat der Niederländer mittlerweile verlassen.

    Es sind Zustände, die sonst in den Medien kaum offen vorkommen. ALLES LESEN !!

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