Helden erwachen

Kriegsgräber
Intermezzo24, CC0, via Wikimedia Commons

Eine kleine Ode an den Widerstand gegen den Kriegsdienst.

 

Es war schon immer ein abscheulicher Akt,

junge Menschen zum Wehrdienst zu zwingen.

Noch schlimmer als der Zwang ist der Versuch,

jugendliche Begeisterung fürs Töten zu gewinnen,

indem man ihnen Heldentum verspricht.

Die Heldenverheißung steht immer am Anfang.

Am Ende hält dieses Heldsein nicht.

 

Eine echte Heldin ist die Mutter, die Leben gebiert,

ein Schurke, der Staatsmann, der junges Leben dazu verführt,

um andere zu töten selber zu sterben.

Heldenhaft ist es, das Leben zu schützen, vor dem, was uns tatsächlich bedroht.

In Feuer und Wasser, in Hitze und Flut.

 

Heldenhaft geht’s nicht zum Militär,

sondern zum THW, DRK, zur Feuerwehr,

ins Ehrenamt

oder auf die Straße im Widerstand,

im Streik gegen den Kriegsdienst und für die Natur,

ins Engagement für Organisationen,

die statt den Bonzen dem Leben dienen.

Wenn sie Euch dafür mit Sanktionen bedrohen,

dann soll Euch das eine Ehre sein!

 

Als Kriegsverbrecher endete mancher, der auszog, ein militärischer Held zu sein.

Die wahren Helden, die dem Krieg widerstehen, erkannte man erst im Nachhinein.

Aber wir könnten ja dieses Mal klüger sein und früher sehen,

wer wahrhaftig dem Leben dient und wo die echten Heldinnen und Helden stehen.

Ehre, wem Ehre gebührt:

Lieber zivil couragiert als militärisch dressiert.

 

Am 5. März treten wieder bundesweit Jugendliche in den Schulstreik gegen die Wehrpflicht.  Sie verdienen unseren Respekt und unsere Unterstüzung in jeder Form. Die kleine Ode „Helden erwachen“ sei ihnen gewidmet, und allen, die Widerstand liesten gegen den Dienst am Krieg.  

Monika Kauer-Hain

Monika Kauer-Hain, Jahrgang 1967, verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter, ist promovierte Theologin und Freie Rednerin. Praktisch ausgebildet zur Pfarrerin mit Berufserfahrung in Gemeinde und Beratungsstelle darf sie den Berufstitel aus kirchenrechtlichen Gründen jedoch nicht mehr führen, seit sie außerhalb der Kirche und unabhängig von jeder Institution tätig ist. Als Freie Theologin gestaltet sie hauptsächlich Trauerfeiern und Hochzeiten und bietet Coaching und Ghostwriting an. Sie ist Mitglied der paneuropäischen Bewegung Diem und der Partei mera 25.
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41 Kommentare

  1. Ich möchte an dieser Stelle die Unterschriftenaktion wegen dem Völkermord erwähnen.
    Über fünfhunderttausend Menschen haben schon mitgemacht und trotzdem werden immer noch Palästinenser von den Siedlern erschossen (ein Neunzehnjähriger gestern) und vom Militär dermassen geschlagen (zwei Palästinenser die man heute nach mehreren Tagen der Inhaftierung nach ihrer Freilassung am Checkpoint misshandelt hat), dass sie ins Krankenhaus gebracht werden müssen.

    Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.
    Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=en

    1. Mach mal lieber eine Unterschriftenaktion gegen orientalische Messerstecher in deutschen Fußgängerzonen und Bahnen.
      Oder auch gegen Fachkräfte, die Einheimische “ dermaßen schlagen, dass sie ins Krankenhaus müssen“.

  2. Die wahren Helden eines jeden Krieges sind die Kriegsdienstverweigerer, und Deserteure – auch, und gerade, diejenigen die ihren Pazifismus bzw. ihre Desertation aus Gewissensgründen nicht überlebt haben.

    Sie standen mit ihrem Leben für ihr Gewissen ein.

    Traurige Grüße
    Bernie

  3. Kein deutscher Staatsbürger sollte sich für diesen Staat oder die sog. ‚Westliche Un-Wertegemeinschaft‘, den die ÖRR propagandistisch unterstützen ( u. a. durch Propaganda-Formate wie https://www.ardmediathek.de/sendung/die-100-was-deutschland-bewegt/Y3JpZDovL25kci5kZS80OTU0 ), und für den diese wie auch viele andere stehen, auch durch tätiges Nichttun / Verschweigen ( NATO-Osterweiterung als eine Kriegsursache ), Verdrehen von ( vermeintlichen ) Tatsachen, in welchem Pazifistinnen und Pazifisten u. a. Gruppen systematisch straffrei diffamiert werden, zu welchem Dienst auch immer zur Verfügung stellen – womöglich noch sein Leben riskieren, welches deutsche Politik leichtfertigst aufs Spiel setzt seit dem Jahre 2001 bzw. dem 24.02.2022.

    Angesichts der Schuld Deutschlands für Krieg und Leid und Genozid im 20. Jahrhundert, sollte es die Neutralität nach Schweizer Modell anstreben. ASAP!

    „Die schnellstmögliche Herbeiführung eines größtmöglichen Allgemein- / Weltwohles muss das oberste Ziel allen Denkens und Handelns in ziviler Bürgergesellschaft, Politik, Staat, Wirtschaft und Wissenschaft sein.“ ( RW ) – Davon sind wir jedoch sehr weit entfernt! Auch daran wirkten und wirken Sie mit.

    Ferner bin ich der Auffassung, dass Deutschland angesichts seiner Geschichte alles unternehmen muss, um friedenstüchtig zu werden bzw. eine Friedensbewegung zu etablieren. Beginnen Sie unverzüglich mit dem Stopp deutscher Waffenexporte ( direkt und indirekt ), Rüstungsfinanzierungen im Ausland usw. – https://aufschrei-waffenhandel.de/ .

    1. Ihnen ist aber schon klar, dass ein neutrales Deutschland nur Sinn macht, wenn es bereit ist sich ausschließlich selbst zu verteidigen und somit ohnehin aufrüsten müsste. Oder glauben Sie im ernst, dass z.b. die deutsche Handelsflotte von Bolivien oder Nepal geschützt würde? Warum sollten wohl andere Länder einen Staat, der von pazifistischen Traumtänzern regiert wird, verteidigen . Der deutsche Schuldkult löst bei anderen ohnehin nur noch Kopfschütteln aus.

    2. Roland Weinert schreibt :
      „Angesichts der Schuld Deutschlands für Krieg und Leid und Genozid im 20. Jahrhundert, sollte es die Neutralität nach Schweizer Modell anstreben. ASAP!“

      Volle Zustimmung !

  4. In der Nähe von Nablus in Qaryut haben die Siedler zwei Palästinenser erschossen (02.03.2026).
    Es wurde Muhammad Taha Muammar (52) in den Kopf und Fahim Taha Muammar (48) ins Becken geschossen.
    Beide sind an ihren Wunden gestorben. In einem normalen Land passiert sowas nicht. Und auch nicht in einer Fussgängerzone. Es sind ebenfalls nicht Fachkräfte sondern Siedler die in der „Landwirtschaft“ tätig sind.
    Die Vertreibung ist ein Kriegsverbrechen.

    Auch wenn es unter den Volksvertretern sehr populär ist die Realisierung von Kriegsverbrechen als etwas Positives zu bewerten. (Das ist toll. Wir müssen uns nicht an die Genfer Konvention und an die Menschenrechte halten. Das versteht jeder und wir bekommen was wir wollen ohne dafür zu bezahlen. Und was wir kaputt machen bezahlen wir auch nicht. Warum sollten wir uns an diese Abmachungen halten? Bloss weil einige in den Bevölkerungen dass nicht verstehen wollen?)

    Es gab bei diesem Angriff von den Siedlern mehrere Verletzte und zwei davon schwer. Diese Verletzen wurden nach Nablus in das Krankenhaus gebracht.
    Bei den Angriffen im Libanon wurden zwei Kinder, Ruqayya Ali Qarout und ihr Bruder, getötet.

    https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de

    1. @bonnie
      Totalverweigerer laufen Gefahr, längere Zeit im Gefängnis verbringen zu müssen.
      Allerdings erhielt ich in diesem Forum den Hinweis, dass ein Gemusterter nur damit drohen müsse, im Kriegsfall eher auf die eigenen Offiziere zu schießen, um ausgemustert zu werden (T5).

      Hilfreich könnte auch dies hier sein:
      Wehrpflichtgesetz (WPflG)
      § 10 Ausschluss vom Wehrdienst
      Vom Wehrdienst ist ausgeschlossen,
      1. wer durch ein deutsches Gericht wegen eines Verbrechens zu Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr oder wegen einer vorsätzlichen Tat, die nach den Vorschriften über Friedensverrat, Hochverrat, Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates oder Landesverrat, Gefährdung der äußeren Sicherheit oder Volksverhetzung strafbar ist, zu Freiheitsstrafe von sechs Monaten oder mehr verurteilt worden ist, es sei denn, dass die Eintragung über die Verurteilung im Zentralregister getilgt ist,
      2. wer infolge Richterspruchs die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt,
      3. wer einer Maßregel der Besserung und Sicherung nach den §§ 64, 66, 66a oder 66b des Strafgesetzbuches unterworfen ist, solange die Maßregel nicht erledigt ist,
      4. wer unveränderliche Merkmale des Erscheinungsbilds aufweist, die mit den Vorgaben der Rechtsverordnung nach § 4 Absatz 4 des Soldatengesetzes nicht vereinbar sind.
      ———
      Wer also kurzfristig bereit ist, mit einem verfassungsfeindlichen Tattoo auf der rechten Gesäßbacke herumzulaufen, der könnte womöglich damit durchkommen.

      1. „wer unveränderliche Merkmale des Erscheinungsbilds aufweist, die mit den Vorgaben der Rechtsverordnung nach § 4 Absatz 4 des Soldatengesetzes nicht vereinbar sind“

        Ein Schulfreund von mir versuchte diese Nummer zwecks vollständiger Ausmusterung schon bei der Musterung.
        Trotz erbärmlicher Erscheinung, übelsten Ausdünstungen inkl. fleckiger Unterhose mit Rally Streifen und T-Shirt mit eingetrockneten Erbrochenen, hatte der keine Chance. Allerdings viel Platz um ihn herum.
        Später hatte er mehr Erfolg, ein Mediziner UND Menschenfreund (ja sowas gabs damals noch) bescheinigte ihm schließlich ein Asthmaleiden.

        1. @Phineas
          Schön, dass es für ihn dann doch noch gut ausging. Vermutlich waren den Musternden die relevanten Eigenschaften nicht unveränderlich genug.

          @all
          Kleine Korrektur zu meinem oberen Text:
          In Zeile 3 muss es statt Gemusterter natürlich zu Musternder während der Musterung heißen.

      2. @Alex
        „Totalverweigerer laufen Gefahr, längere Zeit im Gefängnis verbringen zu müssen.“
        das ist richtig.
        In den 70er Jahren waren es exakt 2 Jahre, die sich Totalverweigerer gefangen haben. Die kamen damals auch nicht nach 2/3 der Strafe auf Bewährung frei…..sie mussten 2 Jahre absitzen.
        Es hat einen Preis, sich mit der Regierung anzulegen.
        Sabbeln kann jeder. Wer nicht bereit ist, den Preis für seine Überzeugung zu bezahlen, der hat keine Überzeugung, der hat eine Meinung, die sich mit dem Wind dreht …
        Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich gar nicht erst mustern zu lassen. Das kostet noch mehr, bewahrt dich aber davor, in den Besitz eines Wehrpasses zu kommen. Wer keinen Wehrpass besitzt, den können die Feldjäger nicht jagen/abholen. Dann bleibt die normale Polizei zuständig. Die versucht dann, dich zur Musterung vorzuführen …
        Um das in die Wege zu leiten, muss das Kreiswehrersatzamt wissen, wo du bist.
        Meldest du dich nirgends an…. kann man dich nicht abholen. Oder du meldest dich paar Monate in einem anderen Bundesland an…
        Dieses Katze-und-Maus-Spiel kann man spielen, bis man ein Alter erreicht hat, in welchem nicht mehr gemustert wird … Früher lag das bei 28 Jahren.
        Der Preis ist hoch. Doch ich denke, wer wirklich, auf keinen Fall, dem Staat dabei behilflich sein möchte, andere Länder zu überfallen und dort Menschen zu töten, der sollte bereit sein, ihn zu zahlen.
        Kein Krieg ohne heimische Sanitäter …

        1. „Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich gar nicht erst mustern zu lassen.“ Wer sich zu der entwürdigenden, schamverletzenden und perversen Musterung zwingen läßt, hat schon verloren.

        2. @bonnie
          Ich selbst wurde seinerzeit ausgemustert, das alles betrifft mich daher nicht.
          Wonach ich suche, das ist eine mögliche Lösung für die Söhne von Freunden und Verwandten. Und das möglichst unabhängig von deren persönlicher Einsatzbereitschaft, zum Beispiel für zwei Jahre ins Gefängnis zu gehen.
          Jedenfalls danke für die Ausführungen!

    2. Jede Art von Zwangsdiensten ist ein Verbrechen, das durch die Beschränkung auf das männliche Geschlecht noch schlimmer wird.

      1. Das Ergebnis sieht man heute deutlich, Ein Drecksloch, die einzige Hauptstadt Europas, welche die Wertschöpfung des Landes nach unten zieht. Wäre dieses Loch eine Firma, hätte man schon längst Insolvenz anmelden müssen. Aber selbst damit wäre die rot- grüne Versagertruppe überfordert.

      2. @ kalsarikänit
        ja….. aber in Berlin, ist man damals von jenen umzingelt gewesen, die später alle Grüne wurden oder wählten. Die konnte ich damals schon nicht vertragen … Darum war Berlin keine, dauerhafte, Alternative.
        Und man brauchte Geld, sonst konnte man die Stadt nicht verlassen, Fliegen war teuer.
        Ich kenne viele, die deshalb in Berlin studiert haben, um nicht zum Bund zu müssen … schreckliches Volk.

    3. bonnie schreibt :
      „Ich denke, es reicht nicht, den Kriegsdienst zu verweigern.
      Es muss auch jede Art von Ersatzdienst verweigert werden.“

      Volle Zustimmung !
      Ersatzdienst ist Kriegshilfsdienst !
      Recht auf Totalverweigerung jetzt !
      Sollen doch die Spekulanten, Zuhälter, Menschenhändler, Freier, Sadisten und sonstigen Kriminellen das „Bordell Europas“ verteidigen; für die ist die BRD schließlich gemacht worden !

    1. Da die Mehrheit der Bevölkerung aus zumeist der älteren [AA]-Generation eine Wehrpflicht befürwortet
      ist es irgendwie schon heldenhaft wie die Z-Generation diesem Druck sich entgegen zu stellen versucht.

      1. Ich bewundere die heutige Jugend sehr.
        Sie muss in den schrecklichsten Zeiten seit 1945 leben und macht das Beste draus.
        Sie stemmt sich heldenhaft gegen alle Vereinnahmungsversuche, gegen den aufgekeimten Faschismus und versucht, sich ihre Menschlichkeit zu bewahren.

          1. Ich versuche, mich in die heutige Jugend hineinzuversetzen. Und da sehe ich einfach, daß sie es sehr schwer haben und nicht zu beneiden sind. Sie kriegen nur noch befristete und schlecht bezahlte Jobs, sie müssen sich gegen allgegenwärtige Kriegspropaganda (vor allem auch in Schulen und an Universitäten) wehren, sie sind überall von frustrierten und miesgelaunten AfD-Wählern umgeben etc.
            Ich finde, das verdient Respekt.

            1. „Respekt“ verdient man sich, in dem man etwas leistet, respektive auch unter Einsatz seiner Existenz oder gar seines Lebens, meist entgegen des Mainstreams, für oder gegen etwas kämpft.
              Ganz unbenommen ob man dabei verloren oder gewonnen hat.

        1. Ja der Faschismus keimt und gerade eingeschulte ZZZ-Youngsters sind wahrscheinlich die einfachst zu Infizierenden– wehe uns allen !

  5. Leider leben wir in einer Welt, in der sich russische Alkoholiker für 100.000 Rubel in der Ukraine die Füße wegsprengen lassen.
    Solange solcher Schlag Mensch existiert, wird es eine Bundeswehr geben müssen.

    1. Ich hoffe daß von den 500 Millionen Euro nicht zu viel für das wegsprengen von Füßen ausgegeben wird,
      sondern ein erheblicher teil davon für neue Militärkapellen, mehr Zapfenstreichen sowie besseres Catering
      übrig bliebe. Das würde das Image der BW unheimlich verbessern und die Freiwiligenzahlen
      zur Freude der Nato-Generäle in die Höhe schnellen lassen.

    2. Mir reichen schon sonne Menschen mit Schlag („Hau“ sagten wir früher mal) wie Deiner einer.
      Solange solch ein „Schlag“ existiert, gibt’s leider auch genügend Totschläger für die Wehrmacht 2.0.

    1. Die Omas gegen Rechts sind bestimmt auch dabei, es sei denn sie sind gerade auf Krankenbesuch beim Enkel, der mal wieder von den Fachkräften was aufs Maul gekriegt hat. Danach geht’s dann auf die Demo für den freien Muezzin Ruf und für das Tragen von Kopftüchern. Des passt scho…

  6. Wie hoch ist das Risiko in aktuellen Kriegen getötet zu werden in Abhängigkeit vom jeweiligen Bildungsabschluss?
    Wie hat sich dies entwickelt, beispielsweise beginnend beim 1870er Krieg, über den den ersten und den zweiten Weltkrieg, die Kriege in Vietnam, Jugoslawien und zuletzt in der Ukraine. Da der Dienstgrad beim Militär ja direkt mit einem bestimmten Bildungsabschluss einher geht, sollte dies statistisch erfasst sein. Aus welcher gesellschaftlichen Schicht kamen also jeweils die armen Schweine, die ins Gras beißen mussten.
    Eine Frage übrigens, mit der ich mir in einem anderen Forum eine Schreibsperre eingehandelt hatte.

  7. Schulstreik am 05.03.

    Donnerstag statt Freitag, mal was ganz neues.
    Wie wäre es denn mal mit Nachmittags oder am Wochenende? Was gibt’s denn am Samstag so dringliches, als dass ‚wir‘ da keine Zeit für politische Statements erübrigen können? Ach so, ja, da müssen wir ja fürs WE einkaufen. 🛒

    Apropos: bei Möbel-Hübner in Berlin gibt’s Schnäppchen wegen Geschäftsaufgabe!

    1. Wenn mit offizieller Billigung, ja Aufforderung freitags gegen eine Chimäre demonstriert werden konnte, dann sehe ich keinen Grund, warum nicht am Donnerstag gegen eine maximalsexistische echte Ungerechtigkeit und Sauerei demonstriert werden sollte.

      1. Dienstags Schulstreik gegen den Bundeskanzler, Mittwoch gegen Schulfraßessen, Donnerstag gegen Wehrpflicht und Freitag gegen das Klima, ähm für das Klima …

        Mein Argument lautete damals wie heute: nicht während der Schulzeit.

        1. Es geht hier nicht um ein paar verlorene Schulstunden, sondern darum, sich gegen die Wiederkehr einer Monstrosität zu wehren. Und die fängt bei Fragebögen und Musterung an.

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