Havanna-Syndrom wiederbelebt: Pentagon soll Akustikwaffe testen?

Anatomie des Ohrs
Bild: Chittka L, Brockmann /CC BY-2.5

Ist das ein Zufall? Gerade geisterte ein angebliches Interview mit einem Sicherheitsmann von Maduro durch das Internet, nach dem die US-Elitesoldaten der Delta Force die Sicherheitsmannschaft vom venezolanischen Präsidenten massakriert und mit einer Akustikwaffe überwältigt hätten (Delta Force soll exotische Akustikwaffe bei Festnahme von Maduro eingesetzt haben). Jetzt berichtet CNN, dass das Pentagon über eine verdeckte Operation eine Akustikwaffe erworben hat, die für das Havanna-Syndrom, so benannt, weil erstmals 2016 in der US-Botschaft in Kuba aufgetreten, verantwortlich sein könnte (Havanna-Syndrom: US-Regierungsangestellte sehen sich durch Akustik- oder Mikrowellenwaffe bedroht).

 

Schnell könnte eine Parallele zwischen beiden Erzählungen und Waffen denkbar sein, die CNN aber nicht zieht. Schließlich wäre auch die Wirkung beider Waffen höchst unterschiedlich. Die mysteriöse Akustikwaffe soll dazu führen, dass Menschen erbrechen, aus der Nase bluten oder bewegungsunfähig wie bei einem Taser umfallen. Beim sogenannten Havanna-Syndrom waren die Symptome doch weniger drastisch, es wurde auch bestritten, dass für manche Zustände von Amerikanern im Ausland etwa an Botschaften überhaupt eine Waffe verantwortlich sein oder ob es sich um ein psychisches Phänomen, beispielsweise eine Massenhysterie, handeln könnte. Beschäftigt hat es die Regierung, das Pentagon und die Geheimdienste für einige Jahre.

Angeblich wurden Botschaftsangehörige, Militärs und Geheimdienstmitarbeiter im Ausland mit Mikrowellen- oder Ultraschall-Waffen traktiert. Es soll 1500 Fälle in 96 Ländern gegeben haben, die geheimnisvolle Waffe, mit der ausschließlich Amerikaner gequält wurden, muss also weit herumgekommen sein. Vermutet wurde, dass damit Angriffe auf wehrlose amerikanische Gehirne ausgeübt wurden, die Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Schlaflosigkeit oder kognitive Schädigungen verursacht haben sollen.

Schon von der CIA hieß es 2022, es sei unwahrscheinlich, dass eine fremde Macht wie Russland mit einer Waffe Angriffe  gegen Amerikaner ausführt. Die amerikanischen Geheimdienste gaben für die anormalen Gesundheitsvorfälle (AHIs) nach umfassenden Untersuchungen 2023 Entwarnung. Nach einem Bericht der National Institutes of Health (NIH) wurden auch keine anhaltenden, durch MRT feststellbaren Schäden gefunden. Der Spiegel und 60 Minutes (CBS) wollten hingegen 2024 wieder einmal zusammen mit dem russischen Oppositionsmedium The Insider den russischen Geheimdienst GRU für etwas verantwortlich machen, was es nach den Untersuchungen der Geheimdienste nicht gab.

Jetzt will CNN von ungenannten Quellen erfahren haben, dass das Pentagon schon über ein Jahr lang ein Gerät testet, das manche für die Ursache des Havanna-Syndroms halten. Das wird von anderen Medien gerne als aufgegriffen. Erworben soll das Gerät noch unter der Biden-Präsidentschaft das Heimatschutzministerium mit einer verdeckten Operation für einen zweistelligen Millionenbetrag, der vom Pentagon kam: „Das Gerät wird noch untersucht, und es gibt anhaltende Debatten – und in einigen Regierungskreisen Skepsis – über seinen Zusammenhang mit den Dutzenden von anomalen Gesundheitsvorfällen, die offiziell nach wie vor ungeklärt sind“, schreibt CNN. Darüber hätten Ende des Jahres Angestellte des Verteidigungsministeriums die Geheimdienstausschüsse des Senats und des Repräsentantenhauses informiert.

Das Gerät, das gepulste Radiowellen erzeugen soll, würde in einen Rucksack passen, könnte also unauffällig transportiert werden. Von wem es gekauft worden sein soll, wird nicht gesagt, aber schon eine Spur gelegt. Ein Informant wird so zitiert: „Obwohl das Gerät nicht vollständig russischer Herkunft ist, enthält es russische Komponenten.“

Die russische Spur ist wenig verwunderlich für die Biden-Regierung. Auffällig ist, dass keine genaueren Informationen über die Waffe gegeben werden, auch nicht über die Ergebnisse der Untersuchungen und die Wirkung. Geschichten, die von Informanten aus dem Pentagon oder den Geheimdiensten scheinbar geleakt werden und die Medien gerne exklusiv weitergeben, sollen oft die Öffentlichkeit beeinflussen, sind strategische Kommunikation. Soll nun doch ein Angriff auf amerikanisches Staatspersonal durch Russland suggeriert werden, weil das politisch gerade passt? Soll nahegelegt werden, dass die USA eine geheimnisvolle akustische Waffe haben? Damit würde die Geschichte vom Überfall auf die Maduro-Residenz vielleicht beglaubigt werden, die auch Propaganda von der überwältigenden Macht der USA ist. Oder sind die Amerikaner fasziniert davon, geheimnisvollen Angriffen als auserwählte Nation ausgesetzt zu sein? Oder wird getestet, ob die Story ankommt, um mehr nachzuschieben?

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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40 Kommentare

  1. Ich bin mir nicht mehr so sicher woher, aber ich habe aus verlässlicher Quelle erfahren, dass es Außerirdische gibt, die geheime Waffen einsetzen um bei US Amerikanern Hirnschäden zu verursachen, die dann verstärkt zu paranoiden Zuständen führen.
    Es ist kaum zu glauben, aber weshalb gibt es nur so viele Amis mit Verfolgungswahn?

    1. Das wäre mir vollkommen egal, würden sie ihre Psychosen für sich behalten und nicht alle anderen damit belästigen. Können die nicht mit Aluhut im Keller sitzen, wie jeder vernünftige Paranoide?

    2. Fernsehen 24/7/365 rund um die Uhr…
      Bei meinen USA- Reisen ist mir folgendes aufgefallen: mag das Hotel/ Motel noch so abgeranzt sein, Fernseher mit 400 Programmen geht und die Klimaanlage läuft. Immer auf ca 16 grad C eingestellt.
      Die Gehirnzellen, die der Fernseher nicht tötet, erledigt die Klimaanlage. Dazu noch die Plöre namens „Kaffee“, „Bier“ , das nur mit sedierten Geschmacksnerven getrunken werden kann und der Schaumstoff, der fälschlicherweise „Brot“ genannt wird- da braucht es keine Außerirdischen….

    3. Warum die Einschränkung auf „Amis“? Bei uns fühlt sich doch auch die Hälfte der Bürger von Kommunisten verfolgt, sofern sie sich nicht von „den Rechten“ verfolgt fühlen. Die da oben wollen uns alle umbringen, die da unten nehmen uns unser Gehalt weg, die Pharmalobby macht uns krank, Migranten wollen uns alle umbringen im Rahmen ihrer Invasion, …

      1. Auf jeden Fall. Die Investigativ Komiker von der Agentur „Monty Python“ haben schon darüber eine aufsehenerregende Doku erarbeitet. Mit dem Titel „Der tödliche Witz“. Sehr sehenswert.

  2. Douglas McGregor
    US-Bomber auf den Weg in Richtung Iran..Bombardierung könnte in 22 Stunden beginnen. US-Militärs übergaben Trump Liste mit 50 Zielen.
    Botschaften werden geschlossen, US-Basen evakuiert Netanjahus Maschine soll sich außerhalb Israels befinden.

    Wie bedrohlich sind Irans Raketen? Experten-Interview mit Fabian Hinz
    https://m.youtube.com/watch?v=hBwLnxwGdm0&pp=ygUhV2llIGJlZHJvaGxpY2ggc2luZCBJcmFucyBSYWtldGVu

    Wadephul in den USA innerhalb von 30 Minuten abgefertigt.
    .
    Die französische Vize-Präsidentin soll eine Resolution für den Austritt aus der Nato eingebracht haben

  3. Noch eigenwilliger war die „Lärmkanone“, die der Elektrochemiker Richard Wallauschek 1944 in Tirol erprobte. Durch zwei Parabolschüsseln sollte die Schallenergie von Knallgasexplosionen so gerichtet und konzentriert werden, dass Menschen über eine Entfernung von 60 bis 100 Meter getötet werden konnten.

    Allerdings ist aus dieser Idee tatsächlich eine praxistaugliche Waffe geworden, die Long Range Acoustic Device. Dieses scheibenförmige Gerät ist allerdings ausdrücklich als nicht tödliche Waffe entwickelt worden und wird unter anderem von privaten Reedereien, aber auch von westlichen Kriegsschiffen eingesetzt.

    Die moderne Schallkanone gibt im unteren Hochtonbereich zwischen zwei und drei Kilohertz Geräusche mit bis zu 150 Dezibel ab – zum Vergleich: Ein Düsentriebwerk unter Volllast in 25 Meter Entfernung ist gefühlt halb so laut. Mit der Waffe sind schon mehrfach Piratenüberfälle auf Schiffe im Golf von Aden verhindert worden.

    https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article115593608/Technikgeschichte-Die-Windkanone-und-andere-bizarre-Wunderwaffen.html

    1. Richard Wallauschek? Wenn wir nicht denselben Menschen meinen – einer dieses Namens war Musikwissenschaftler. Diese Branche hätte weniger auf Krach, dafür mehr auf Noten geachtet. Zeitgenössisches Material ist zum Erzeugen unguter Gefühle ja durchaus geeignet.
      BoneyM und Techno wurden deutlich später erfunden.

    2. Jede Metal-Band, die halbwegs was auf sich hält, erzeugt solche Lautstärken…😎
      (Wie sangen Manowar noch so schön : „When we’re in town, speakers explode“)

  4. Vermutet wurde, dass damit Angriffe auf wehrlose amerikanische Gehirne ausgeübt wurden, die Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Schlaflosigkeit oder kognitive Schädigungen verursacht haben sollen.

    Diese grausame und selektive Waffe wurde von einem nativ Australian entwickelt und kann nur die Hirne patriotischer US-Amerikaner verheeren, wobei sie von den Opfern freiwillig installiert wird und bereits in den Fluren diverser US-Botschaften des öfteren gesichtet wurde.

    Typenbezeichnung: 24/7 Fox News

  5. Pistolenkrebse (Alpheidae) können mit ihren Scheren einen Knall mit bis zu 250 Dezibel erzeugen.


    Die Scheren des Knallkrebses besitzen einen speziellen Sperr- und Schließmechanismus, wodurch sie einen lauten Knall auslösen können.
    Während der kleine Krebs mit einer der beiden Scheren seine Beute ergreift, schießt er aus der anderen blitzschnell zuschnappenden Schere einen dünnen Wasserstrahl. Dabei entsteht eine Druckwelle, aus der sich eine extrem heiße, mit Dampf gefüllte Blase (Kavitationsblase) bildet.
    Wenn diese zusammenfällt, wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt. In unmittelbarer Umgebung entsteht ein Druckimpuls von 10 bis 80 Bar.
    Zum Vergleich: Aus einem normalen Feuerwehrschlauch schießt das Wasser mit etwa 10 Bar aus der Öffnung. Um dem Druck standzuhalten, werden mehrere Feuerwehrleute benötigt, die den Schlauch halten müssen.
    Zusätzlich tritt bei der Implosion der Kavitationsblase ein Lichtblitz auf, der das umgebende Wasser auf unfassbare 4700 Grad Celsius erhitzt. Das ist mehr als viermal so heiß wie die Oberflächentemperatur eines Lavastromes.

    DAS sind akustische Waffen!

    1. Boah ey, das wär doch was für den Wladibaäeär im Kreml, dann hätte es auch mit seiner“ Spezialoperation“ geklappt. 4700 Grad, 80 Bar, Lichtblitze. Vor allem laute Knaller, dass das Genie da nicht drauf gekommen ist. , Pistolenkrebse als grüne Männchen verkleidet, das waers gewesen…

    2. Was unsere Marine jetzt brauchen, ist also ein Atom Unterseeboot unter deutscher Flagge, das so funktioniert wie ein Pistolenkrebs. Letzterer muss nur so skaliert werden, dass er das Stadium der Kriegstauglichkeit erlangt.

    3. Oh, mein Lieblingsthema! Kavitation tritt nur bei einem strömenden Medium auf, das hat der Krebs nicht. Es ist eine Vakuumblase, wie sie auch Fische haben. Die Forelle nutzt das, um meterweit nach vorn zu schießen.

      Es gibt eine Formel für die Geschwindigkeit, mit der so eine Blase zusammenfällt. Die hat r∧2im Nenner, also wird die Geschwindikeit unendlich, wenn die Blase verschwindet. Natürlich nicht wirklich, aber es ist die Umdrehung des Zweiten Hauptsatzes. Die kleine Geschwindigkeit vieler Teilchen wird zu einer großen weniger Teilchen. Die Energie wird auf einen winzigen Raum konzentriert und dort gibt es dann ein Röntgenblitzchen.

      Wie ich schon vorgestern skizziert hatte, nehme ich an, dass die Amerikaner eine Implosionsbombe verwendet haben. Also ein künstliches Vakuum, das dann die Implosion auslöst.

      1. Können sie eine Publikation zu „Vakuumblasen in Fischen“ verlinken?
        Dieses neue Organ interessiert mich. Bitte geben sie auch die genaue Unterart der Forelle an, die sich mittels „Vakuumblase“ nach vorne katapultiert.

        1. Jeder Fisch hat so eine Blase. Um eben auf- und abzutauschen. Die nennt man üblicherweise Luftblase. Aber wo soll der Fisch die Luft herhaben? Das mit der Forelle ist meine Theorie.

      2. @Artur_C

        Der Krebs lebt in einem strömendem Medium: Wasser.
        Und die Kavitationsblase entsteht durch ein sehr schnelles Schnappen der Zangen vor den Zangenspitzen und nicht im Krebs (ist wohl eine der schnellsten Bewegungen im Tierreich, wenn ich das nicht mit dem Fangschreckenkrebs verwechsel).

        Ich denke nicht, dass es Krebse gibt, die eine amerikanische Implosionsbombe verwenden.

    4. Kraft ist Druck mal Fläche. Der Vergleich mit dem Feuerwehrschlauch ist also leider fehlerhafte weil falsche Anschaulichkeit. Eine Piezodüse eines modernen Tintenstrahldruckers dürfte in ähnlichen Regionen liegen (und auch sehr klein sein), aber auch da muss niemand den zu bedruckenden Baum festhalten.

      Der Hinweis auf diese Krebsart ist dennoch interessant, das wusste ich bisher nicht.

  6. „… Sicherheitsmann von Maduro durch das Internet, nach dem die US-Elitesoldaten der Delta Force die Sicherheitsmannschaft vom venezolanischen Präsidenten massakriert und mit einer Akustikwaffe überwältigt hätten… Damit würde die Geschichte vom Überfall auf die Maduro-Residenz vielleicht beglaubigt werden.“
    —-
    Sehe ich auch so. Es wird eine Wunderwaffe aus dem Hut gezaubert, um den ‘Coup‘ irgendwie erklären zu können.
    Wahrscheinlicher ist, dass die jetzige Übergangspräsidentin Delhi Rodríguez mit an der militärischen Aktion beteiligt war. Die ganze Aktion lief zu glatt, um wahr zu sein. Machado sitzt deshalb auch vorerst auf der Reservebank.

  7. Die effektivste akustische Biowaffe, über die unsere Supermächte und ihre Trittbrettfahrer verfügen, sind die Mundwerke ihrer großmäuligen Politiker und medialen Hofschranzen. Deren demoralisierende Softskill-Wirkung übertrifft die von Hyperschallkanonen bei Weitem. Mr. T. muss nur den Mund auf machen und nach Luft schnappen, damit ich mich winselnd zusammenkrümme.

    Bedingt durch ihre schiere Größe und die Tatsache, dass Ochsenfrösche alles fressen, was sie überwältigen können, stellen sie als Neozoon eine ernste Bedrohung als Prädator und Nahrungskonkurrent dar.

  8. Auf Termolos Spuren …. die Quellen von Hersh

    Heute frisch eingetroffen – ein Auszug!

    „…. Viel wichtiger sei jedoch die Tatsache, dass viele Palästinenser „nicht weggehen werden. Ich habe
    Aufnahmen von Freunden, die mir zeigen, wie sie ihre Häuser am Meer mit Lehm und Ton
    wieder aufbauen. Wenn ein Kind geboren wird, bringt es das Wissen seiner Vorfahren mit. Und
    schon sehr früh entsteht eine Verbindung zu diesem Land. Selbst wenn junge Menschen nicht
    auf dem Land arbeiten, gehört es ihnen und macht sie zu dem, was sie sind.

    Ihre Prognosen waren düster: „Ich sehe kein Ende, das für die Palästinenser im
    Westjordanland Gutes verheißt. Ich glaube, dass Israel es ist, das diesen Völkermord nicht
    überleben wird.
    Der Feind Israels ist nicht die Hamas und auch nicht der Iran. Der Feind ist das Leben der
    Palästinenser, und solange es Palästinenser auf diesem Land gibt, ist das ein Problem. Sie
    haben keine Lösung dafür. Sie haben noch keinen Holocaust erlebt. Was sie im Westjordanland
    tun werden, wird viel schlimmer sein als in Gaza.“
    Sie fuhr fort, mir ihre persönliche Meinung zur aktuellen Lage in Gaza mitzuteilen: „Israel hat
    bereits verloren, weil es in zwei Jahren, in denen es das Äquivalent vieler Atombomben auf
    Gaza abgeworfen hat, militärisch nichts erreicht hat. Es hat getötet, gemordet und bombardiert,
    aber es hat die Menschen [Israelis] noch nicht nach Gaza zurückgebracht. Es hat keine
    internationale Unterstützung gewonnen. Es hat [viele seiner Unterstützer] verprellt.
    „Das ist das Verhalten von jemandem, der am Verlieren ist – diese Art von unkontrolliertem
    Kolonialismus. Am Ende ist es das Brutalste und Blutigste … so gehen sie unter. Aber die
    Gemeinschaftsstrukturen in Gaza sind anders. Wenn die Menschen ein hungriges Waisenkind
    auf der Straße sehen, kümmern sie sich um es, als wäre es ihr eigenes Kind. Sie haben gelernt,
    wie Flüchtlinge zu sein, daher ist es anders.“

  9. Derweil faselt die Tagesschau von der Entsendung von Bundeswehrsoldaten nach Grönland, was keine Sau interessiert, während – nach dem gescheiterten Regime Change – ein brutaler, völkerrechtswidriger und unprovozierter Angriff gegen den Iran bevorsteht.

    1. „was keine Sau interessiert“ – neeneesonich!
      Es sind dreizehn. _Das_ ist die Nachricht.
      Wenn sie nicht zurückkommen, war’s die böse Fee.
      Man sollte den Praktikantennenennen bei tagesschau.de nicht unnötig die Arbeit erschweren.

  10. Aus dem Artikel:
    „[…]Havanna-Syndrom, so benannt, weil erstmals 2016 in der US-Botschaft in Kuba aufgetreten[…]“

    Naja, das Thema ist prädestiniert zur Erzeugung von Nebel, dessen Unschärfe prima zu Spekulationen und Beschuldigungen einläd. Und es ist vor allem schon recht alt und taucht seit 50 Jahren immer mal wieder auf – von daher ist „wiederbelebt“ in der Überschrift sehr passend. Hier mal ein Artikel aus dem Archiv der NYT, der deutlich benennt, woher das Havanna-Syndrom eigendlich kommt…
    https://www.nytimes.com/1976/02/26/archives/moscow-rays-linked-to-us-bugging-moscow-radiation-is-now-linked-to.html

    Aus dem OM-Artikel:
    „Schnell könnte eine Parallele zwischen beiden Erzählungen und Waffen denkbar sein, die CNN aber nicht zieht.“

    Zu Recht.
    Neurologische Schäden bzw schwarzer Krebs ist etwas anderes (andere Ursachen, andere Folgen) als eine gerichtete Energiewaffe militärischer Herkunft. Das Erste sind die Folgen (zu) langer Exposition in elektromagnetischen Feldern hoher Frequenz – eine gesundheitliche Nebenwirkung sozusagen. Die gerichtete Energiewaffe zielt darauf ab, die Amplitude des Pulses einer Person zu verstärken (Der Security von Maduro: „Plötzlich hatte ich das Gefühl, mein Kopf würde von innen explodieren. Wir alle begannen aus der Nase zu bluten.“), um ihn ausser Gefecht zu setzen.

  11. Heute in Politico, ein seltsamer „Zufall“ :
    https://www.politico.eu/article/serbia-vladimir-putin-documents-intelligence-lrad/

    Serbian intelligence officers tested sound cannons on dogs in collaboration with Russia’s notorious security service, according to government documents seen by POLITICO.

    The Serbian documents confirm that President Aleksandar Vučić’s administration carried out experiments with high-powered loudspeakers colloquially known as sound cannons, two weeks after an anti-government demonstration in Belgrade was disrupted by what protesters described as a crippling sonic blast.

    The joint testing of sonic weapons on animals highlights the depth of security cooperation between Russia — the EU’s most belligerent adversary — and Serbia, a stalled EU candidate whose government is facing a serious challenge.
    ___________
    „Serbische Geheimdienstmitarbeiter testeten in Zusammenarbeit mit dem berüchtigten russischen Sicherheitsdienst Schallkanonen an Hunden, wie aus Regierungsdokumenten hervorgeht, die POLITICO vorliegen.

    Die serbischen Dokumente bestätigen, dass die Regierung von Präsident Aleksandar Vučić zwei Wochen nach einer regierungsfeindlichen Demonstration in Belgrad, die durch einen von den Protestierenden als lähmend empfundenen Schallknall gestört wurde, Experimente mit Hochleistungslautsprechern, umgangssprachlich als Schallkanonen bekannt, durchführte.

    Die gemeinsamen Tests von Schallwaffen an Tieren verdeutlichen die enge Sicherheitskooperation zwischen Russland – dem schärfsten Gegner der EU – und Serbien, einem EU-Beitrittskandidaten, dessen Regierung vor einer ernsthaften Herausforderung steht.“

    Da wird gerade ein interessantes Narrativ gesponnen…

  12. Das Gerät war in Russland als „Wladi-Walkman“ bekannt und mit akustischen Ausschnitten aus „Moskau, Moskau!“ (Dschingis Khan) und „Cherry, Cherry Lady“ bestückt. Gegen inhaftierte Dissidenten.

    Nachdem es auf sehr geheimnisvolle Weise in die USA gelangt ist wurden diese „russischen Komponenten“ gegen Dauerschleifen des „Final Countdown“-Intros und der „Wind of Change“-Flöte ersetzt und rund um die Uhr auf Guantanamo getestet, mit riesigen Subliminal-Verstärkern auch Richtung Havana. Daher der Name des Syndroms. Seit Trumps Machtantritt wurde die „Change“-Flöte wegen Hass auf Obama und auf Wunsch des Präsidenten durch den Refrain von „YMCA“ ersetzt. – Alles truth & social!

  13. Ich vermute schon lange, dass auch über z.B. Handys solche Angriffe erfolgen, sprich Akkustikwaffen eingesestzt werden. Von daher ist es wohl wieder mal nur ein Zeigen mit dem Finger auf Andere… Niemand ist so durchtrieben und ekelerregend kriminell, wie die USA.

  14. Russland verfügt demnach, über Systeme in allen Bereichen, die jede westliche „Errungenschaft „, in den Schatten stellt.
    Ist die westliche Bevölkerung, so doof oder konditioniert?
    Ich erlebe Russen, ja die sind gut oder weniger gut, wie, alle Menschen sind, Mensch.
    Politik ist genau wie der Mensch, man streckt seine Arme aus, um dazu erhalten, für was man investierte, in die Korruption.
    Diese Korruption ist immanent verfasst, auf dieser Welt. Die Korruption ist des Teufels Werk.

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