Grönland, Donald und die Strömung im Untergrund

Meeresoberflächentemperatur des Golfstroms im Atlantik.
Meeresoberflächentemperatur des Golfstroms im Atlantik. Bild: Nasa

 

Die Begehrlichkeit der USA gegenüber Grönland ist geweckt worden, weil im Zuge der Erderwärmung im Nord-Polarmeer Schifffahrtsrouten frei geworden sind. Je wärmer es dort wird, desto interessanter wird die größte Insel der Welt. Donald Trump hat dieses Thema in Bewegung gebracht. Aber er ist ein Getriebener, ein Getriebener der Finanzmacht.

38.000.000.000.000 US-Dollar Staatsschulden der USA

Die Staatsschulden der USA belaufen sich jetzt auf 38 Billionen US-Dollar, also 38.000 Milliarden, und die daraus resultierende Zinslast beträgt für das Jahr 2026 circa eine Billion. Vieles von dem, was Trump im Rhythmus von Tagen verkündet, sind Ideen zur Verringerung dieser Schuldenfalle, in der die USA seit Jahrzehnten stecken.

Der Anfang der Rede, die Trump in Davos gehalten hat, war direkt an die Finanzgewaltigen dort gerichtet: Seht her, was ich alles unternehme, um die Zinszahlungen zu ermöglichen und den Staatshaushalt solider zu gestalten als meine Vorgänger. Es gibt keinen besseren als mich.

Er argumentiert gegenüber der Finanzmacht auch im Fall von Grönland mit Militärausgaben. Das Militär ist seine Stärke als Präsident, doch sein Hin und Her in der Argumentation hat offenbar nicht voll gefruchtet.

Government Shutdown

Ende Januar 2026 gab es wieder einen Government Shutdown, das heißt, der Regierung wurden alle Finanzmittel gesperrt. Das geschieht, um dem Präsidenten zu zeigen, wer die Finanzhoheit in den USA hat. Die hat nämlich nicht, wie in anderen Ländern, die Regierung, sondern die private Finanzmacht des Federal Reserve Systems, kurz FED genannt.

Auch im Oktober und November 2025 gab es sechs Wochen lang kein Geld in der Staatskasse. Das sind die Daumenschrauben, die man Trump anlegt, um ihn zu disziplinieren. Dem kann er sich nicht entziehen, denn ohne Geld läuft nichts, auch keine Kriege. Es gibt wesentlich mehr Androhungen als Angriffe.

Trump versucht es so darzustellen, dass mit dem Militär Finanzgewinne erzielt werden können und dass nur er als Geschäftsmann (deal-maker) das bewerkstelligen kann.

Im Fall von Grönland ist es ziemlich schwierig, aus der Vereinnahmung und den Ansprüchen an die Grönländer und Dänen einen Gewinn zu erzielen. Wenn es so einfach wäre, die Bodenschätze auszubeuten, hätten andere, unter dänischer oder europäischer Führung, längst damit begonnen. Da nutzt auch die Erderwärmung nicht viel. Die klimatischen Verhältnisse sind schlechter als beispielsweise in Sibirien, wo Russland seinen Reichtum an Rohstoffen seit ewigen Zeiten herholt.

Kalte Winter hier, Schmelze am Nordpol

In der Klima-Debatte bei uns wird die Erderwärmung immer noch gerne ignoriert und sogar bestritten, obwohl sie längst die Grundlage von geopolitischen Entscheidungen ist. Dieser Erwärmung scheinen die starken Winter der letzten Jahre in Westeuropa zu widersprechen, doch das ist ein Irrtum. Es gibt für diesen Effekt eine Erklärung auf Basis von physikalischen Tatsachen: Durch die Erwärmung am Nordpol hat sich die Intensität des Golfstroms verringert.

Der Golfstrom kommt aus der Karibischen See, wo es sehr hohe Wassertemperaturen gibt. Von dort treibt ein warmer Meeresstrom nach Nord-Nord-West, der bewirkt, dass es an der europäischen Westküste, viel wärmer ist als auf der gegenüber liegende Seite des Atlantiks. New York ist kälter als Hamburg, obwohl es auf der Breite von Rom liegt und in Irland können Palmen wachsen.

Rücklauf der Zirkulation

Der Golfstrom ist allen bekannt, was wir aber nicht sehen, ist die Zirkulation unter der Oberfläche. Es muss Wasser vom Nordmeer in die Karibik zurückfließen – und zwar in der etwa gleichen, riesigen Menge. Dieses Wasser ist kalt und deshalb schwerer, es sinkt im Polarmeer nach unten und bewegt sich auf dem Meeresgrund zurück in die Karibik, wo es mit der Sonnenwärme wieder aufsteigt.

Es muss am Boden des Atlantiks ein Gefälle in Richtung Karibik geben. Die Strömung nach Süden ist umso stärker, je kälter das Wasser am Meeresgrund ist, sie ist abhängig vom Temperaturunterschied. Wenn es am Nordpol wärmer wird, wird diese Strömung schwächer und damit auch der warme Golfstrom an der Oberfläche, denn die Zirkulation beider Strömungen muss sich ergänzen.

Im Winter 2025/2026 wurde das besonders deutlich: Es kam Kälte aus dem Westen, sogar aus Südwesten zu uns, weil, bei geringerem Golfstrom das Meer kälter geworden ist. Das wird sich so schnell nicht ändern, im Gegenteil, der Golfstrom wird weiter abnehmen. So paradox es klingen mag: Die Erderwärmung macht Westeuropa im Winter kälter. Es ist verlockend, aber oberflächlich, diesen Effekt so zu deuten, dass die These von der Klimaveränderung dadurch widerlegt wird.

Oberflächlichkeit als Handlungsprinzip der Show

Alles ist komplizierter, als es scheint. Auch Donald Trump kann mit seinen einfachen, ständig wechselnden Vorschlägen die Welt nicht einfacher machen, als sie ist.

Beim Handel, in der Wirtschaft, also bei dem, was Donald einen Deal nennt, gibt es in der Regel nur zwei Seiten, die sich, bei gegenläufigen Interessen, auf eine Mitte zu bewegen. Das funktioniert aber so nicht in der globalen Politik, es sind deutlich mehr als zwei Kräfte beteiligt. Die globale Machtverteilung ist noch viel komplizierter als der Golfstrom und es zählt nicht nur, was an der Oberfläche stattfindet, wo Donald Trump sich täglich in Szene setzt.

Völlig außer Kontrolle der USA haben sich die BRICS-Staaten zusammengetan, es ist noch nicht viel zu erkennen, aber eins ist sicher, sie alle wollen die USA nicht als Weltherrscher, nicht als Weltpolizist und auch nicht als oberste Finanzmacht.

Donald trampelt auf der Bühne herum und gebärdet sich als der mächtigste Mann der Welt. Er pickt sich jeweils ein Land als Gegner heraus, aber das Spiel mit fünf und mehr Gegnern, die alle gegen das System der USA sind, beherrscht er nicht. Russland ist den USA militärisch gewachsen, China ist wirtschaftlich überlegen, Indien hat die meisten Leute, alle zusammen verkörpern die Menschenmehrheit. Gemeinsam bilden sie eine sehr starke Strömung im Untergrund, gegen die USA, deren Vorherrschaft Donald Trump, mit großspurigen Worten, nur in den Medien, so gerade noch darstellen kann.

Rob Kenius

Rob Kenius kam während des Studiums der Physik zur Publizistik und wurde Chefredakteur der Studentenzeitung. Nach dem Diplom ging er in die wissenschaftliche Redaktion des WDR-Fernsehens. Die strenge Hierarchie des Senders war jedoch nicht seine Welt. Er arbeitete kurz für Reaktorsicherheit, als man ihn an das Innenministerium vermitteln wollte, um Argumente der Aromkraftgegner zu widerlegen, kündigte er. Seitdem ist er selbständig, als freier Publizist und im Musikgeschäft.

Rob Kenius übt auf seiner Webseite kritlit.de harte Systemkritk. Er schrieb für telepolis und war 2020 ein erster Gegner der Corona-Maßnahmen. Die politische Situation hat sich inzwischen enorm verschlechtert. Rob Kenius schreibt dagegen an, und wegen der Kommentare, besonders gerne für Krass&Konkret.
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29 Kommentare

  1. Jaja, weil Westeuropa im Winter kalt ist, läuft der Golfstrom in die falsche Richtung und deshalb hat Donald Trump mit seiner Machtpolitik Unrecht und im übrigen keine Chance. Weil aber Nordamerika, bis in den tiefen Süden, auch kalt ist, und weil El Nino und der Golfstrom in den Epstein-Akten keine Rolle zu spielen scheinen, brauchen wir die GROSSE EUROPÄISCHE AUFRÜSTUNG. Und weil Rob Genius grade seinen Doktortitel verloren hat, muss er uns das alles lang und breit erklären.

    1. Die Eu-Bourgeoisie mit City of London freuts immer genug Trottel zu finden die bereit sind den Reichtum der Obrigkeit zu verteidigen und gleichzeitig die Armut der Trottel selbst.

      Pepe Mujica, Ex-Präsident Uruguay:
      „Der schlimmste Feind eines armen Menschen ist ein anderer armer Mensch, der sich für reich hält, und diejenigen verteidigt die sie beide arm machen.“

      1. so isses….habe oft genug gehört:
        „wenn ich reich wäre, würde ich auch Steuern hinterziehen“
        Steuerhinterziehung, Geldwäsche etc
        sind in den Augen vieler Zeitgenossen einfach nur Kavaliersdelikte ….!

    1. @Kalsarikännit
      Macht Euch nur Sorgen über Trump und die anderen Heimchen, über euch selbst müsst ihr euch keine Sorgen machen 🙂
      Denn jetzt heißt es bald:
      „Zum Arbeiten braucht ihr keine Zähne! – Union & Anhang im asozialen Rausch“
      https://fromrussiawithlove.rtde.world/meinung/269233-zum-arbeiten-braucht-ihr-keine/

      Achtung, gefährliche Testballons!
      Krankentage, Lifestyle-Teilzeit, Zahnleistungen: Die Union lässt Ballons steigen, um zu testen, wie weit der
      Sozialkahlschlag gehen kann
      https://www.geldfuerdiewelt.de/p/achtung-gefahrliche-testballons-cdu-merz-teilzeit-lifestyle-krankentage

      „Immer mehr Menschen in Deutschland sind arm: Diese Gruppen sind besonders betroffen“ (Juckt auch keinen)
      https://www.berliner-zeitung.de/news/armutsgefaehrdung-in-deutschland-angestiegen-diese-gruppen-sind-besonders-betroffen-li.10017203

      „Totale Kontrolle: Ausweispflicht für´s Internet“
      https://netzpolitik.org/2026/trilog-zu-alterskontrollen-warnung-vor-ausweispflicht-fuer-weite-teile-des-internets/

  2. Auch sein Vorgänger wollte bereits Grönland. Nur eben mit kosmetischer Sprache. Jedenfalls braucht sich keiner zu wundern. Wenn Kapitalisten Russland nicht zerschlagen und zur Beute machen können, dann gehn sie eben auf ihresgleichen los. Da wo noch Beute ist.
    Wer kapitalistische Parteien wählt oder gar nicht wählt, der wird eben den Kapitalismus behalten.

    Was Trumps Grönland-Drohungen mit russischer Schifffahrt zu tun haben
    Man muss Trumps Interesse an Grönland und Kanada auch vor dem Hintergrund der Kontrolle über Handelswege sehen. Dieses Interesse Trumps ist keineswegs neu, auch die Biden-Regierung hatte bereits ein Auge auf Grönland geworfen.
    https://anti-spiegel.ru/2026/was-trumps-groenland-drohungen-mit-russischer-schifffahrt-zu-tun-haben/

    1. in Deutschland kann nur Atlantiker gewählt werden, ob man es will oder nicht… immer noch ein Feindstaat, mit welchem die USA machen können was sie wollen…
      „Michael Hudson: Im Grunde ist es Washington egal, ob Russland den Krieg [in der Ukraine] gewinnt, denn den USA ist es gelungen, ihre Konkurrenz in Europa, vor allem Deutschland, auszuschalten.“
      NordStream lässt grüssen- bei einem legalem Staat wäre es eine Kriegserklärung

      1. und falls das Wahlvolk anderer Meinung ist- siehe Bulgarien, Rumänien….
        bin schon gespannt auf das Ergebniss und die Folgen in Ungarn

    2. Die, die wir wählen können haben aber nicht das Sagen.
      Wie oft muss ich das noch bekunden?
      Mal ganz davon abgesehen, das alle in Frage kommenden politischen Gruppierungen den Kapitalismus lieber behalten mögen.

  3. Wird immer alles Trump angehängt, aber so neu ist das gar nicht.

    „Erste Kaufüberlegungen nach Alaska-Erwerb. Nachdem die Amerikaner 1867 Alaska dem russischen Zaren abgekauft haben, wollen sie auch Grönland und Island von Dänemark erwerben.“
    „Grönland gewinnt für die militärische Luftfahrt immer mehr an Bedeutung. Die USA erkennen dies und schlagen 1946 vor, die Insel zu kaufen.“
    SRF.ch

  4. „Die Begehrlichkeit der USA gegenüber Grönland ist geweckt worden, weil im Zuge der Erderwärmung im Nord-Polarmeer Schifffahrtsrouten frei geworden sind. Je wärmer es dort wird, desto interessanter wird die größte Insel der Welt. Donald Trump hat dieses Thema in Bewegung gebracht. “

    Ja, ziemlich merkwürdig das Ganze. Denn von der UN-Vollversammlung im Herbst 2025 bezeichnete Trump den Klimawandel als „den größten Betrug, der jemals an der Welt begangen wurde“. Vom „Schwindel mit der globalen Erwärmung“ war auch die Rede. Und jetzt spekuliert genau dieser Trump auf die -möglichst schnelle- Erderwärmung im Norden…?

  5. Die NATO plant groß angelegte Manöver „Arctic Sentry“ auf und um Grönland, um der Bedrohung durch Russland und China entgegenzuwirken. Das der Rutte seine letzten paar Gehirnzellen mit Drogen ruhig stellt, ist ja zu vermuten. Aber die Militärs müssen doch unter bipolaren Störungen leiden, wenn sie mit den USA die Verteidigung Grönlands gegen die USA, Dänemark, Russland und China planen….
    Und von Klimaerwärmung ist nur in der Propaganda die Rede. Die Realität sieht eher nach einer Abkühlung bis in die 2050 er Jahre (siehe Milenkowich- Zyklen)aus. Aber was stört einen Propagandisten für die „moralistischste“ Sache der Welt schon die Realität? Soll sich doch die Realität an die Ideologie anpassen…

    1. @ Ronald

      „Aber die Militärs müssen doch unter bipolaren Störungen leiden, …“

      Macron diagnostizierte schon Jahren den Hirntod der NATO.

  6. Es gibt keinen Klimawandel, nur Wetter nichts weiter.
    Das Klima hat sich schon immer verändert.
    Seit 1992 weiß ich das, schon über 30 Jahre lang und alle sind wirklich so doof der herrschenden Klasse den ganzen Schmonzes noch immer zu folgen.
    Der ganze Bericht ist einfach nur um uns glauben zu machen dass, Klimawandel wichtig sei, um die wahren Gründe zu verschleyern.
    Merke: “ Wirklich alles was der Mainstream propagiert ist gegen das Wohl der Bevölkerung“!
    Außerdem ist jeder, der sich nicht, als es angesagt war „gegen“ die Impfung gestellt hat eh bei mir raus.

    1. „Es gibt keinen Klimawandel, nur Wetter nichts weiter.
      Das Klima hat sich schon immer verändert.“

      Kommen sie mal klar. verändern = wandeln. Und jetzt hat sich doch das Klima immer schon verändert (gewandelt)? Ich denke, das Wetter!? Was denn nun?

      (Übrigens sind sie ein Paradebeispiel für meine These, dass es Dunning-Kruger auf jedem Intelligenz-Niveau geben kann).
      Dafür einen *

    2. Ich würde das eher so fassen wollen:
      Der Begriff Klimawandel entspricht einer Tautologie, da die örtliche und zeitliche Veränderlichkeit Voraussetzung dafür ist, dass es den Begriff Klima überhaupt gibt.
      Die Menschheit auf den Klimawandel einzuschwören, entspricht in etwa dem Terror jeden auf runde Kreise einschwören zu wollen und freilich dient dieses Vorgehen dazu, Menschen zu einer gewisse Agenda zu verpflichten.
      Und ja, das Klima wird z.Zt. wärmer. Aber über die Konsequenzen müssen wir mit einander streiten können und genau da hapert es.

  7. Jetzt mal völlig unabhängig vom Klimawandel: Ich frage mich woher Rob Kenius die Idee hat, dass die letzten Winter in Westeuropa ungewöhnlich kalt gewesen wären? Dazu konnte ich nämlich nichts finden und an meinem Ort war es auch eher wärmer als üblich.

  8. Is’n er für einer? „Es kam Kälte aus dem Westen, sogar aus Südwesten zu uns,“ mit 11,2°C heute, 4.2.26 in Duisburg. Wolle kauffe Kompass? Das mit Frost ist Havanna.

  9. „Es muss am Boden des Atlantiks ein Gefälle in Richtung Karibik geben.“

    Das sind ganz neue Entdeckungen die Kenius hier beschreibt.
    Sensationell. 😉
    Es ist also nicht die unterschiedliche Dichte die durch Salzkonzentation und Temperatur bedingt ist, die die Zirkulation des Golfstromes antreibt.

    Es ist ein Gefälle des Atlantikbodens.
    Klar doch. Süden ist immer unten und das kalte Wasser strömt nach unten während warmes Wasser aufsteigt und in den Norden strömt. Genial 😉

  10. Es gibt einen Klimawandel, weil sich das Klima dauernd verändert hat. Eiszeiten, Kreidezeit, Jura, Eisplanet Erde … Immer gab es radikale Veränderungen. Mag sein, dass diese nicht so schnell ablaufen, wie zur Zeit und dass der Mensch da eingreift. Aber eine Klimakatastrophe wäre höchstens, wenn für Millionen Jahre der gesamte Planet vereisen würde. Dann würde wieder 99% des Lebens auf der Erde vernichtet. Doch wie soll das passieren, wenn dazu eine CO2-Konzentration von unter 200 ppm nötig ist? Na, eine Idee? Klar, wenn wir alle CO2-Emittenten abschalten und zusätzlich noch alle Mitgeschöpfe abschaffen. Aber wird das passieren?

  11. Auch wenn ich den Artikeln von Herrn Kenius im allgemeinen zustimme, auch diesem, so ist aber doch ein Detail falsch, was behauptet wird:

    „Es gibt für diesen Effekt eine Erklärung auf Basis von physikalischen Tatsachen: Durch die Erwärmung am Nordpol hat sich die Intensität des Golfstroms verringert.“

    Das wurde mittlerweile widerlegt. Laut neueren, fehlerkorrigierten Messungen hat sich der Golfstrom seit 1960 genau gar nicht verringert, es könnte aber sein, dass dies in der Zukunft passiert.
    https://www.sciencedaily.com/releases/2025/01/250115125052.htm

    „Florida Current transport observations reveal four decades of steady state“
    https://www.nature.com/articles/s41467-024-51879-5?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAAR344APtw3R5maSP3wgbcGAMo0E1ubeKo05gomFYj4xlWdEQo4mkeIX_VuA_aem_79mdaP3jUuUgc_XRsJAHtA

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