Geopolitische Dimension des Irankrieges

Persicher Golf und Straße von Hormus. Bild: Nasa

Zwei parallellaufende Szenarien

    Der 28. Februar 2026 markierte eine weitere Runde im Iran-Israel-Krieg. Mit dem Beginn einer direkten bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Teheran und Washington bekommt der Konflikt aber eine geopolitische Dimension. Irans Vergeltungsschläge demonstrieren, dass die Islamische Republik nicht nur zur Selbstverteidigung bereit, sondern auch in der Lage und willens ist, das gesamte Territorium der Gegner – von Tel Aviv bis zu US-Stützpunkten am Golf – anzugreifen.

Es wird schon jetzt deutlich, dass der Konflikt auf einen Krieg mit globalen Folgen zusteuert. Dies stellt nicht nur die Stärke Israels, der USA und Irans, sondern auch des gesamten Systems der internationalen Beziehungen, einschließlich der Weltwirtschaft und insbesondere des Energiesektors, auf die Probe. Zwei parallellaufende Szenarien lassen sich schon jetzt erkennen:

Szenario 1: Eine weltweite Energiekrise

    Der Iran verfügt über einen einzigartigen geostrategischen Vorteil: die Kontrolle über die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Erdöls und ein Drittel des globalen Flüssigerdgases transportiert werden. Teheran muss die Straße nicht einmal physisch schließen, um eine Krise auszulösen.

Allein die Ankündigung einer Schließung genügt, um die Schifffahrt abzuschrecken. Die iranische Marine verfügt über Schnellboote, Seeminen, Mini-U-Boote und Marschflugkörper – ein Arsenal, das ausreicht, um die Schifffahrt zu bedrohen. Eine langfristige Blockade ist zwar unwahrscheinlich, die Schließung der Straße von Hormus wäre aber ein strategischer Schritt Irans, der potenziell nicht nur die Golfstaaten, sondern auch die globalen Märkte schädigen könnte.

Große Ölkonzerne haben ihre Lieferungen bereits eingestellt, und Händler warnen, dass ihre Schiffe vorerst stillstehen werden. Für den Iran stellt ein solcher Schritt freilich ein echtes Dilemma dar: Durch die Schließung der Straße von Hormus fügt Teheran seiner eigenen Wirtschaft einen schweren Schlag zu, da Ölexporte eine wichtige Einnahmequelle darstellen.

Angesichts einer direkten militärischen Aggression wiegt das Überleben der Islamischen Republik jedoch schwerer als alle wirtschaftlichen Erwägungen. Der Iran rief bereits den Dschihad aus, die Revolutionsgarden starteten die Operation „True Promise“ und der Persische Golf steht in Flammen.

Laut Reuters haben mindestens 150 Tanker die Straße von Hormus nicht erreicht und  sitzen auf offener See fest. Die Tanker befinden sich vor den Küsten wichtiger Ölförderländer im Persischen Golf, darunter Irak, Saudi-Arabien und Katar. Die Financial Times berichtet von einem kompletten Zusammenbruch: Während früher bis zu 25 Schiffe alle vier Stunden die Straße passierten, passiert heute keines der Schiffe mehr die Straße von Hormus. Unternehmen kündigen aufgrund der militärischen Auseinandersetzungen in der Region ihre Kriegsrisikoversicherungen.

Der unter palauischer Flagge fahrende Öltanker „Skylight“ wurde neun Kilometer vor der Küste des omanischen Gouvernements Musandam angegriffen. Vier Personen wurden verletzt und zusammen mit den übrigen 16 Besatzungsmitgliedern evakuiert. Der iranische Staatssender IRIB behauptet, der Tanker sei gesunken, nachdem er versucht hatte, die Meerenge illegal zu durchfahren. An Bord befanden sich 15 indische Staatsbürger und fünf Iraner; die Verletzten werden medizinisch versorgt.

Die Blockade von Hormus wird somit nicht nur zu einem taktischen Manöver, sondern zu einem strategischen Instrument, um die USA und ihre europäischen Claqueure zu Zugeständnissen zu bewegen, wie auch immer sie sein mögen.

Der Iran wird nur dann zu Konzessionen bereit sein, wenn er sicher sein wird, dass seine Strategie der Abschreckung funktioniert und er nicht jedes Jahr angegriffen werden kann. Manche Iranexperten spekulieren zudem darauf, dass der Iran zu einer Feuerpause nur dann bereit sein würde, wenn alle westlichen, jahrzehntelang andauernden Sanktionen aufgehoben werden. Für die USA und ihre Verbündeten kann die Energiekrise sich zu einer Wirtschaftskrise ausweiten und zu innenpolitischen Verwerfungen führen.

Für eine Abschreckungsstrategie muss der Iran allerdings erst seine strategische Geduld unter Beweis stellen.  Ein starker Anstieg der Ölpreise würde Inflation auslösen, die Weltwirtschaft beeinträchtigen und einen politischen Druck auf die Trump-Administration ausüben, den Krieg möglichst schnell zu beenden. Denn Trump braucht einen weiteren siegreichen Krieg, der sich nicht in die Länge ziehen darf, was darauf hindeutet, dass Washington kein Interesse an einem langwierigen Konflikt hat.

China, das die Angriffe auf den Iran bereits scharf verurteilt und einen sofortigen Waffenstillstand gefordert hat, könnte wegen Pekings starker Abhängigkeit vom iranischen Öl vor erhebliche Herausforderungen stellen, was durch und durch im Sinne der Anti-China-Strategie der Trump-Administration ist.

Russland kann seinerseits infolge von steigenden Energiepreisen ein Profiteur der Energiekrise werden, auch wenn der Krieg Moskaus geostrategischen Interessen in der Region langfristig schadet. Freilich könnten die ökonomischen und militärischen Beziehungen zwischen China und Russland durch diesen Krieg noch weiter gestärkt und ausgebaut werden.

  Szenario 2: Eine dramatische Zuspitzung des Konflikts

Der Nahe Osten offenbart einmal mehr, dass er ein Pulverfass von geopolitischer Dimension ist: Hinter der Fassade von Diplomatie und Völkerrecht herrschen nackte Gewalt und kaltberechnete, skrupellose Machtpolitik ohne Rücksicht auf Freund wie Feind. Die Frage ist, wie weit die Kriegsparteien in der und außerhalb der Region zu gehen bereit sind und welchen Preis die Welt für eine neue „Normalität“ in den internationalen Beziehungen zu zahlen bereit ist.

Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran hat die iranische Armee laut Angaben der Revolutionsgarden mehr als 20 US-Stützpunkte in der Region angegriffen . Die Revolutionsgarden betonten, dass sie „nicht zulassen werden, dass die Sirenen in Israel und auf US-Stützpunkten verstummen“ und einen „noch heftigeren Angriff auf feindliche Ziele und Einrichtungen“ vorbereiten.

„Die US-Basen sind amerikanisches Territorium. Wir haben keinerlei Absicht, Länder in der Region anzugreifen“, erklärte Ali Larijani (Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Iran).

Auch in Israel sind Explosionen zu hören. Der Rettungsdienst bestätigte einen Toten und 120 Verletzte. Raketenangriffe treffen Jerusalem und seine Vororte, darunter auch Reservistenlager der israelischen Streitkräfte. Iran soll an einem Tag 40 Raketen auf Ziele in Israel abgefeuert haben, darunter Hyperschallraketen vom Typ Fattah. In Beit Schemesch wurde ein israelischer Militärstützpunkt getroffen.

Die Nachrichtenagentur FARS meldet , dass Israel und die USA ein iranisches Armeekrankenhaus und ein Gebäude der Revolutionsgarden in Teheran angegriffen haben usw. usf.

Irans Strategie basiert darüber hinaus auf dem Aufbau eines Netzwerks regionaler Verbündeter und Stellvertretergruppen. Die Huthi im Jemen, die Hisbollah im Libanon und schiitische Milizen im Irak – all diese Kräfte könnten aktiv werden. Angriffe auf die US-Stützpunkte in Katar, Bahrain, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien und im irakischen Kurdistan haben bereits Irans Bereitschaft zur Ausweitung des Konflikts demonstriert.

Die Beteiligung der Golfstaaten am Konflikt birgt eine besondere Gefahr. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Bahrain liegen in Reichweite iranischer Raketen. Ein Angriff auf das Hauptquartier der 5. US-Flotte in Bahrain war nicht nur eine Machtdemonstration, sondern ein symbolischer Schlag gegen das Nervenzentrum der amerikanischen Seemacht in der Region.

Die Ausschaltung des Luftwaffenstützpunkts Al Udeid in Katar, dem Hauptstützpunkt für schwere Bomber, oder des Luftwaffenstützpunkts Al Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo F-35-Kampfjets stationiert sind, könnte die Operationen der Koalition erheblich erschweren.

Unter den regionalen Akteuren herrscht allerdings keine Einigkeit in ihrer Haltung zum Krieg. Die jüngsten Spannungen zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Jemen sowie der Machtkampf im Sudan und in Somalia zeigen, dass die arabischen Staaten ihre eigenen Interessen verfolgen, die nicht immer mit denen der Vereinigten Staaten übereinstimmen. Für einige mag eine Eskalation des Konflikts mit dem Iran unerwünscht sein, da sie ihre eigenen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen bedroht.

Die Türkei, die kürzlich den Bau eines Militärstützpunkts in Somalia angekündigt hat, könnte ebenfalls eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Ankara verfolgt traditionell eine unabhängige Außenpolitik und könnte die Situation nutzen, um seinen Einfluss in der islamischen Welt zu stärken. Ägypten, das den Aufstieg Äthiopiens über Somalia fürchtet, wird die Entwicklungen ebenfalls genau beobachten.

Die Kosten des Krieges werden für alle Seiten hoch sein: für das iranische Volk, das erneut zum Spielball geopolitischer Machtspielchen geworden ist; für die ganze Region, in der der Krieg eine Kettenreaktion von Konflikten auslösen könnte; für die Weltwirtschaft, in der eine Destabilisierung des Golfs katastrophale Folgen hätte und schließlich für die strategische Stabilität zwischen den nuklearen Großmächten.

Russland, China und der Irankrieg

Je nachdem wie sich der Konflikt verlaufen wird, kann es zu Spannungen zwischen den USA einerseits und Russland und China andererseits kommen. Russland und China sind einerseits nicht bereit für eine offene Konfrontation mit den USA und würden lieber abwarten und dem Iran im Hintergrund Hilfe leisten. Diese Hilfe dürfte maßgeblich von der Nachhaltigkeit des Widerstands und der Dauer des Konflikts abhängen.

Der Irankrieg würde aber andererseits die Beziehungen zwischen China und Russland weiter stärken. „China bezieht rund 13,4 % seines per Schiff transportierten Öls aus dem Iran, was bedeutet, dass anhaltende Unterbrechungen auch chinesische Unternehmen betreffen könnten“, berichtet Bloomberg.

Gleichzeitig geht Bloomberg nicht davon aus, dass Peking die Spannungen mit Washington in der Iran-Frage deutlich verschärfen wird, insbesondere im Vorfeld des Treffens zwischen Xi und Trump im März.

Noch vor wenigen Tagen herrschte allerdings im Westen die Ansicht vor, Russland und China würden sich auf rhetorische Unterstützung beschränken und Teheran keine nennenswerte militärische Hilfe leisten.

Laut CNBC hat sich die Lage jedoch anders entwickelt, da immer deutlicher wird, dass Russland und China ihren Verbündeten unterstützen. Zwar haben die beiden Großmächte erwartungsgemäß Erklärungen abgegeben, in denen sie die US-Aktionen verurteilten, und man ging davon aus, dass keines der beiden Länder in der Lage sei, Teheran nennenswerte materielle Unterstützung zu leisten.

Wie die ersten Kriegstage zeigten, irrte sich der Westen aber gewaltig. Irans neue Angriffsstrategie   hat sich in der Praxis als deutlich effektiver erwiesen als die des Vorjahres. Die neue Strategie und Taktik wurden vermutlich von russischen und chinesischen Spezialisten entwickelt, die ihrem Verbündeten stets auch Informationen liefern.

Insgesamt demonstrierten die Iraner einen hocheffektiven Ansatz beim Einsatz ballistischer und unbemannter Langstreckendrohnen. Sie haben offensichtlich aus dem Konflikt im Sommer 2025 gelernt, als Israel von massiven Drohnenschwärmen angegriffen wurde.

Nun bevorzugen die Iraner jedoch Gegenangriffe in kleinen, verstreuten Gruppen von mehreren Einheiten. Dieses Vorgehen macht den Einsatz von US-amerikanischen und israelischen Kampfflugzeugen wirtschaftlich unrentabel. Letztendlich ist die Anti-Iran-Koalition gezwungen, teure Flugabwehrmunition in großem Umfang einzusetzen, die ohnehin schon knapp ist. Folglich hat sich die Erfolgsquote der iranischen Raketen und Drohnen beim Eindringen in ihre Ziele im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Daher weigert sich der Westen zu glauben, dass Peking und Moskau Teheran nur beraten und nicht auch militärisch unterstützen. Es ist, wie man sieht, (noch) ein regionaler Konflikt. Je länger er dauern wird, wird er in einen globalen Konflikt unter Beteiligung der nuklearen Groß- und Supermächte ausarten.

Alles deutet darauf hin, dass wir am Anfang dieser Entwicklung stehen. Und diese Büchse der Pandora hat der „Friedensstifter“, Donald Trump, geöffnet. Ob er weiß, was er tut?

Michael Silnizki

Michael Silnizki (20. Juni 1957) immigrierter 1976 nach Israel aus der Sowjetunion, wo ich 6 Jahre verbrachte. Im Januar 1982 wanderte ich nach Deutschland ein. An der Uni. zu Köln absolvierte ich geisteswissenschaftliche Studien (Philosophie, gr. Philologie, kath. Theologie). 1987 und in den 1990er-Jahren arbeitete für Forschungsinstitute: BIOst (Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien) und Max-Planck-Institut f. Europäische Rechtsgeschichte. Ab Anfang des Jahrhunderts bin ich sozusagen ein Privatgelehrter und habe mehrere Bücher und zuletzt ca. 250 Studien geschrieben, die auf meiner Webseite: www.ontopraxiologie.de zu finden sind.
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65 Kommentare

  1. Weder Donaldo Dumb noch unsere Kinderfressenden Eliten/Kriminelle wissen was sie tun. Es herrscht eine gigantische, spirituelle Krise. Wenn nur das Materielle Bedeutung hat sind Menschen und der Planet verloren.
    Orientierungslosigkeit, Gier und Niedertracht sind die Folgen.

  2. Befinden wir uns nicht längst in einem globalen Konflikt? Auch wenn hier und da noch die Waffen schweigen.

    Insbesondere die Lage in Nahost ist ja jetzt auch nicht irgendwie überraschend. Da schwelt und brennt es seit Jahrzehnten mit wechselnden Akteuren.

    1. Einer der wenigen, der aufzeigt wohin sich der Konflikt entwickelt, nämlich zur weltweiten Auseinandersetzung zwischen Westen und dem Rest der Welt.

    2. Hmm, ist »Bildzeitungsniveau« nicht ein Oxymoron?

      Abgesehen davon fehlt hier das nichtssagende Reporter-Gesicht, das von den ganzen Emotionen der Betroffenen oder Getroffenen berichtet.

      Ich weiß jetzt gar nicht, ob ich den Artikel zu ende gelesen habe, jedenfalls ist die heutige Einkaufsliste für den Supermarkt fertig…

  3. Dieser globale Konflikt besteht, seit das römische Reich errichtet wurde. Also nix neues, was neu ist, ist die zukünftige Verteilung vom Haben. Das Haben besitzt natürlich auch Verlierer, einige Akteure der Verlierer, werden oben stehen, um den Rest der Verlierer in sich zu binden. Das ist was geschieht,, entweder der Dollar fällt oder der Euro, je nachdem wer im Westen die Oberhand besitzt. Ist das Deutschland oder die USA?
    Es ist nach meiner Meinung nach Deutschland, das den internen westlichen Konflikt, für sich gewinnt.
    Leider ist der Preis für die ehemalige goldene Mrd erheblich, beruhend auf demokratischen Verhältnisse.

  4. Oh ich liebe den Geruch von Weltkrieg am morgen

    Jetzt muss nur noch Berlin endlich voll einsatzfähige Taurus an Kiew liefern und wir können die Kuh fliegen lassen…………….

    1. @notabene
      Ich befürchte Zielinski muss ohne auskommen 🙂 Die Taurus werden nach unserem Kriegseintritt jetzt vermutlich im Iran verballert!
      Mich wundert eh schon das der nicht schreit ich will mehr, mehr, mehr, mehr, wo er doch nicht nur medial jetzt zu kurz kommt!
      Vielleicht ist der Nimmersat aber schon an seinem Ich, Ich, Ich zuerst, erstickt.

      1. Keine Angst. Herr Elendsky hat schon angeboten Drohnenausbilder aus der Ukraine nach Israel zu schicken. Die haben ja sonst nichts zu tun.
        Ich danke das hierbei die Dollarzeichen in seinen Augen aufgeblitzt haben und er diese Spezialisten für viel Geld zur Verfügung stellt.
        Vielleicht bekommt er noch ein bis 2 Patriot Raketen dazu.

  5. Die Machthaber des westlichen USA-EU-Israeal Regimes: Die Totengräber des Völkerrechts, gekennzeichnet durch Verlust aller moralischen Werte. Ein gesetzloses, verlogenes, gieriges und korruptes Pack. FCK all of you.

  6. Damit das hier irgend einen Nährwert hat, rede ich mal über amerikanisch-israelischen Nuklearterrorismus.

    Der begann bekanntlich in großem Maßstab im Irak 1991

    Dann rd. 300 Tonnen – soweit bekannt ist – in Serbien / Jugoslawien. Ein Bekannter von mir, der in den frühen Nullerjahren dem DU-Fallout ausgesetzt war, starb 2015, noch keine 50, an multiplen Krebsen. Seiner deutlich jüngeren Lebensgefährtin hatte er DU über die Samenflüssigkeit weiter gegeben, sie entwickelte darauf einen nicht-vireninduzierten GH-Krebs.

    Ich übergehe Afghanistan und Irak II, bis auf einen, im gg. Zusammenhang wesentlichen Punkt.
    In Falludscha entdeckte eine Recherchegruppe, die von Christopher Busby und einer dissidentischen italienischen Forscherin (Manduca?) angeleitet war, Spuren angereicherten Urans, das bekanntlich sehr teuer ist. Dieselben Spuren wurden schon früher, in einem gewaltigen libanesischen Krater nach dem israelischen Libanonkrieg 2006 gefunden.

    Und schließlich gab es den 5. Mai 2013, Damaskus. Da stellten unbekannte Autoren Nachtaufnahmen eines spektakulären IAF-Angriffes ins Netz. Ausgeführt wurde er mit Gleitbomben der 250kg-Klasse („Raphael“, wenn ich recht erinnere) aus einer Entfernung von rd. 50 km. Die sichtbare Wirkung einer der Explosionen war kolossal und für meine (und nicht allein meine!) Begriffe unzweideutig nuklear, erkennbar daran, daß die Explosionswolke mit der mehrfachen Geschwindigkeit konventioneller Sprengmittel in große Höhe gerissen worden ist, klar ablesbar auch an mächtigen sekundären elektrostatischen Entladungen in der Höhe.
    Explosionsort soll eine schon i.W. aufgelassene Einrichtung der syrischen Armee in einiger Entfernung vom Stadtgebiet gewesen sein, es gibt Aufnahmen eines weiten, aber für diese Weite auffällig flachen Kraters, was andeutet, die Bombe ist in recht großer Höhe gezündet worden.
    Der Nuklearchemiker Chris Busby hat die Spuren in Falludscha und im Libanon mit großer Vorsicht als Hinterlassenschaft einer experimentellen Neutronenbombe gedeutet.

    Eine weitere Info, die ich in den Zusammenhang der Explosion vom 5. Mai stelle, in dem sie freilich nicht stehen muß, will ich nicht auslassen.
    Es gibt die Zeugenaussage eines Syrers, der zu der Zeit in einem von der CIA angeleiteten* Trainingscamp einer der vielen Versionen einer angeblich säkularen „Syrian Free Armee“ in der Türkei ausgebildet worden ist. Zuständig für die politische Betreuung ist der zu dieser Zeit noch immer offiziell bestallte amerikanische Syrienbotschafter Robert Stephen Ford gewesen, der von London aus operiert hat. Der Zeuge, der keinerlei Zusammenhänge hergestellt hat, hat sich über eine als „panisch“ empfundene Auflassung des Camps und des ganzen Projektes wenige Tage nach der Explosion in Damaskus aufgeregt, für die keinerlei Begründung gegeben worden ist, obgleich Robert Ford eigens aus London angereist war, der Beendigung des Projektes Nachdruck zu verleihen.
    Zu dieser Zeit hatte Ahrar al Scham bereits Raqqa besetzt, und die in der Türkei ausgebildeten Truppen waren vorgesehen gewesen, von Norden aus den Vormarsch von Al -Scham, Al Nusra und IS zu kontern. Stattdessen wurde Kobane 2014 nach erbittertem kurdischen Widerstand vom IS erobert.

    Für die Schirmherrschaft des CIA gibt es m.W. keine Belege und ich halte sie für eine Halbwahrheit, weil es in jedem Fall ein türkisch-britisch-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt gewesen ist. Vermutlich lag das operative „Geschäft“ in der Hand des türkischen MIT unter Führung des heutigen Außenministers, Hakan Fidan.

    1. Jo, bei diesem Nährwert vergeht einem tatsächlich alles.

      DU-Fallout

      Ist »Fallout« nicht ein wenig irreführend? „Radioaktive Kontamination“ ist doch grauenhaft genug.

      Weiter sind die »sekundären elektrostatischen Entladungen in der Höhe« ein Anzeichen dafür, dass Material mit in die Höhe gerissen wird, dabei kollidiert und so Entladungen entstehen lassen. Was allerdings bei einer angenommenen Explosion in größerer Höhe nicht die Ursache sein kann. Ist interessant; das Vido-Footage ist wohl nicht greifbar?

      Jedenfalls Danke für diesen „bezaubernden Ausblick“.

    2. Ich hatte tatsächlich sowas wie einen „geopolitischen Nährwert“ im Auge, dazu vielleicht später, ich will gleich erstmal kochen.

      Doch zunächst ein Disclaimer. Insbesondere das Damaskus-Ereignis war seinerzeit von analytischem Belang, wenn einer wissen wollte, was genau dem Chaos zugrunde lag. In der Hauptphase meiner Kriegsrecherchen zwischen 2012 und Mitte ’16 hatte ich auf meinem Blog auffällig viele Zugriffe von verdunkelten Brüsseler Adressen. Ich habe in dieser Zeit unwillentlich für Funktionäre der EU und der NATO gearbeitet.
      Doch heute ist der Belang überwiegend illustrativ!

      @El-G mit „in recht großer Höhe“ hatte ich was zwischen 80 und 150m im Auge, kann aber keinerlei Expertise beanspruchen, das war nur ein Hinweis auf der Basis meines Eindruckes.
      Wo willst Du heute noch Video-Originale hernehmen, die Du nicht selbst abgespeichert hast?
      Wenn einer dieser Geschichte hinterher steigen wollte – und ich rate nicht zu! – ist die möglicherweise beste Adresse, falls er noch lebt, die seinerzeitige Leitfigur von „Veterans Today“, Gordon Duff. Daß der – ich glaube, das war 2015 – darauf bestanden hat, der Sache persönlich in Damaskus nachzugehen (die Syrer haben offiziell nix sagen wollen), entgegen dem Rat vieler Gefährten, war allerdings m.E. schon ein Symptom, daß Gordon unter den Lasten des Jhd. seelisch zu kollabieren begann. Ich mag nicht nachgucken, was aus ihm geworden ist, das täte mir weh. Er hat aus Syrien angeblich nichts Faßbares heim gebracht, aber daran glaube ich nicht recht.

      Zum geopolitischen Belang später oder morgen. Vorab aber: Alle Imperiumsfunktionäre, die Verstand haben und wohl informiert sind, von China über Russland und die USA bis Brüssel, wissen über diese und viele andere Affären – namentlich 9/11 und die False-Flag-Operation in Al Ghouta – bestens Bescheid, und natürlich überwiegend besser als ich. Das sollte immer eingepreist werden.

  7. „[…]Ein Gespräch mit Michael Schmidt-Salomon über die Lage im Iran und das Verhältnis von Humanismus und Pazifismus
    „Friede ist mehr als Abwesenheit von Krieg“, Interview mit dem Humanistischen Pressedienst, hpd. 2. März 2026[…]

    Quelle und mehr:

    https://hpd.de/artikel/friede-mehr-abwesenheit-krieg-23843

    Mein Fazit:

    Diese „Humanisten“ sind keine Pazifisten…..

    Soll andere geben, aber diese sind keine Pazifisten mehr 🙁

    Traurige Grüße
    Bernie

    1. Danke für den Link, Bernie.
      Für einen Philosophen eine armselige Stellungnahme.
      Er redet dem „gerechten Krieg“ das Wort und befindet sich als angeblicher Zweifler mitten im Gut-gegen-Böse Schema, gegen das er doch vor 10 Jahren ein Buch veröffentlicht hat: „Jenseits von Gut und Böse.“
      Ein Blender in meinen Augen.
      Zitat: „Humanistinnen und Humanisten sollten doch bitte endlich anerkennen, dass der Einsatz von Waffengewalt keineswegs per se, also immer und überall, gegen humanistische oder pazifistische Werte verstößt.“
      Doch, das tut er. Weil der Zweck nicht die Mittel heiligt. Auch ein Tyrannenmord ist ein Mord und kein humanitärer Akt.

    2. @Bernie

      „Humanisten“ sind oftmals nur human wenn es um ihr egenes Leben oder das ihrer Kinder etc. geht

      Da wäre noch die Frage: „Warum haben die US-Israelis zuerst das Jüdische Viertel in Teheran bombardiert?“

      1. @Otto0815

        Bin geneigt Ihnen recht zu geben, aber es gibt eben auch Humanisten und „Humanisten“ ebenso wie es Religiöse und „Religiöse“ gibt 😉

        Scheint wohl bei Säkularen und Christen bzw. religiösen Menschen beides zu geben:

        Pazifismus ebenso wie reine Kriegstreiberei 🙁

        Wobei Herr Schmidt-Salomon ja die „Grau-Sicht“ bevorzugt, wie er selber sagt, aber beim Lesen seines Interviews schimmert mir da eher eine reine schwarz-weiß Sicht durch.

        Der Unterschied „Autokraten“ und „Demokraten“, denn Herr Schmidt-Salomon macht, ist doch ein Unterschied „Schwarz-“ gegen „Weiß“Sicht?

        Oder liege ich da falsch?

        Eine neutrale Grau-Sicht sieht anders aus als sich auf die Seite „der Guten“ (=Demokraten) zu stellen.

        Mensch ergreift einfach für keine Seite Partei, dass ist doch neutral, oder habe ich da was falsch verstanden am Begriff „Neutralität“?

        Gruß
        Bernie

    3. Eine einzige Katastrophe, was der sich da zurechtspinnt.
      Ich kannte ihn von einem Grundsatzvortrag Atheismus vs Religion, der gut strukturiert, verständlich und sauber argumentiert war.
      Vermutlich ist ist er religiös geworden und konvertierte zum freiheitlich/demokratischen Weltimperialismus.

      1. @Phineas

        Ja, Sie haben vermutlich recht, und das schreibt Ihnen jemand der Schmidt-Salomon eigentlich früher gerne las.

        Gruß
        Bernie

      2. Wenn Schmidt-Salomon und/oder seine Leute/Anhänger JEMALS schon zur Bombardierung des Vatikans und der Ermordung des Papstes aufgerufen hätten, könnte ich seine antireligiöse Attitüde vielleicht (VIELLEICHT!) noch nachvollziehen.
        So aber – kann man das nicht mehr als Humanismus bezeichnen….

    4. Ich habe Schmidt-Salomon noch nie so richtig über den Weg getraut, politisch halbseiden war er schon immer. Deswegen habe ich mir seine Bücher nie gekauft, eine weise Entscheidung.

      Zitat von hpd
      „Dies war beispielsweise beim Stauffenberg-Attentat auf Hitler der Fall, das aus konsequentialistischer Sicht selbstverständlich ethisch gerechtfertigt war. Ähnliches gilt, wie ich meine, auch für die Tötung Khameneis und anderer führender Köpfe des islamo-faschistischen Mullahregimes. Nur wenn sie beseitigt werden, haben die Menschen im Iran eine halbwegs realistische Chance auf eine friedvolle, demokratische Zukunft.“ MSS

      Aber danke. Das ist der Grund, warum ich den hpd schon seit Jahren nicht mehr lese.

    5. @Bernie
      Schmidt-Salomon ist gut bestallter GF der Giordano Bruno-Stiftung. Er war für mich png (=persona non grata) von dem Moment an, in dem er den Namensgeber seiner Stiftung, Giordano Bruno, nicht gegen die pseudolinken Angriffe wegen Antisemitismus verteidigte. Es hat nicht viel gefehlt und sie hätten den Stiftungsnamen geändert.
      Das ist nicht nur ein Armutszeugnis, sondern das Wiederholen des bekannten Prinzips, weidlich von SPD Grünen und jetzt Neulinken vorgeführt: Leute einfangen, hinters Licht führen und dann verraten. Wieder ein potentielles Widerstandsnest ausgetreten. Das funktioniert offenbar endlos.
      Auf der anderen Seite scheint sich Ähnliches gerade bei der AFD abzuspielen, man sehe auf deren Stellungnahmen zum Angriff auf den Iran.

  8. Der Iran ist nur der Auftakt zu einem umfassenden Konflikt mir China.
    Der nächste Schritt dürfte eine Sperrung des Panamakanals und der Straße von Malakka sein, um China von seinen Handelsruten abzuschneiden . Man sollte den Krieg gegen Russland in der Ukraine, den Trump lediglich an Europa outgesourct hat, den Zugriff auf das Öl aus Venezuela und den jetzt einsetzenden Krieg im Iran nicht isoliert von einander betrachten. Für die USA geht es schlicht um die Erhaltung der Hegemonie. Da der Dollar als Machtinstrument inzwischen so ziemlich ausgedient haben dürfte, versucht die USA nun über die direkte physische Kontrolle der Energie- und Handelsströme an der Macht zu bleiben.
    Auch wenn die Supermächte es vorziehen einer direkten Konfrontation aus dem Wege zu gehen, Peking und Moskau wären jedenfalls schön blöd Teheran nicht entsprechend zu unterstützen.

  9. „Steuern wir auf einen globalen Konflikt zu?“
    Der Konflikt (welcher ist gemeint? der militärische? der wirtschaftliche? der politische? der soziale? der ethnische?) ist schon längst global, nur die militärische Komponente ist noch nicht voll entwickelt. Aber daran arbeiten ja die Stichwortgeber des Mannes im Weißen Haus schon. Fraglich ist ja nur ob und wie schnell sie es schaffen. Momentan wird in eher kleinen Raten gezündelt, mal hier ein wenig, mal dort was mehr.
    Aber alle diese Konflikte ums Öl haben eine deutliche Gemeinsamkeit: am Ende der unterbrochenen Lieferketten steht China. Gut, daß der Autor klar auf die chinesischen Interessen hinweist, die diametral zu den Interessen der USA als Weltbeherrscher und größter Ausplünderer aller Zeiten stehen.
    China als größter Weltmarktproduzent muss aus dieser Sicht unbedingt dazu gezwungen werden, wieder Öl nur noch mit Petrodollars zu kaufen. Der Versuch der Chinesen, davon wegzukommen, hat in den US-Finanzkreisen alle roten Lampen aufleuchten lassen: damit wäre das $-basierte Finazsystem am Ende, die größte überhaupt denkbare Bedrohung für den Westen.
    Wenn die USA es schaffen, daß China wieder alles Öl mit Dollars bei ihnen kauft, weil alle Energielieferungen über den US-Tisch laufen, kann man den chinesischen Öleinkäufern UND gleichzeitig den chinesischen Lieferanten für den Weltmarkt ALLE Bedingungen diktieren.
    Mal sehen, wann einige wichtige Personen in Peking das kapieren. Alle Berater und sonstigen Experten scheinen es dort noch nicht verstanden zu haben (auf jeden Fall lassen sie es zumindest nicht heraushängen und versuchen Deeskalation, siehe https://ostdeutscheallgemeine.com/article/china-intervention-iran-usa-israel-militaer-10021704 ).

    1. @Noname
      „Steuern wir auf einen globalen Konflikt zu?“

      Ja, schauen Sie jeden Morgen auf die Benzinpreise an Ihrer Tankstelle dann wissen Sie bescheid

  10. China und Rußland haben in den Wochen und Monaten vor dem heimtückischen Angriff auf den Iran sehr viel Material dorthin geliefert und unterstützen ihn u. a. auch mit Luftaufklärung. Die Globalisten haben sich diesmal schwer überhoben und das Imperium der Lügen sich damit selbst den Todesstoß versetzt.
    – Auch wenn wir alle darunter schwer leiden werden ist das m. E. eine gute Entwicklung.

    Spanien hat die Nutzung der dortigen US-Basis für Angriffe gegen Iran, Libanon u. a. verboten. Zypern wohl auch, was aber mißachtet wird (aktuell flieht m. W. ein großer Teil der US-Streitkräfte dorthin). Sahra Wagenknecht, was man in einigen anderen Punkten auch von ihr halten mag, hat von der sog. Bundesregierung verlangt, die weitere Nutzung von Ramstein zu verbieten. Stattdessen hat der sog. Bundeskanzler aber dem Iran gedroht und zusammen mit den Globalistenvasallen Macron und Starmer „Verteidigung gegen den Iran“ offeriert. – Anwohner sollten sich also besser in Sicherheit bringen.

    Dieser Krieg *ist* schon lange global wenn bisher auch überwiegend „nur“ geo- und wirtschaftspolitisch. Und seine größenwahnsinnige Anstiferclique wird ihn verlieren.
    Dieser Massenmörder dagegen glaubt an den Gewinn seiner Seite und freut sich über die „Gelegenheit“, auf die er „seit 40 Jahre hofft“:
    https://rumble.com/embed/v74bkb0/?pub=4
    – Möge seine kranke Seele alsbald in der Hölle schmoren.

    1. @Blue Angel
      Der Stützpunkt auf Zypern ist unter rein britischer Kontrolle, die Zyprer können da gar nicht tun.
      Starmer hat zuerst die Nutzung britischer Stützpunkte für die aktuellen Aktionen untersagt, dies mittlerweile aber zurückgezogen. (Da muss Starmer wohl von jemandem „gebrieft“ worden sein.)

  11. Die Mullahfreunde haben ein Problem: das Regime selbst können sie beim besten Willen nicht mehr verteidigen. Aber dann: Flächenbrand, Ölversorgung, ewiger Krieg. Aber nicht, dass alle arabischen Staaten vom Iran beschossen wurden und sich der israelischen Seite angeschlossen haben. Zuletzt sogar Katar:

    „10.33 Uhr – Der Iran werde für die Angriffe auf das katarische Volk einen Preis zahlen müssen, kündigt das Außenministerium in Doha an. Katar habe Angriffe auf zivile Infrastruktur abgefangen. Darunter sei auch der internationale Flughafen gewesen.“
    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/katar-k%C3%BCndigt-vergeltung-f%C3%BCr-iranischen-angriff-an/ar-AA1XlYUm

    Und immer auf zivile Infrastruktur. Kein einziger iranischer Treffer an einer Militäreinrichtung. Was unsere Presse natürlich nicht berichtet. Eine angegriffene Mädchenschule mitten in einer IRGC-Anlage war aber sofort Thema. Die Gören der Massenmörder mithin.

    Als die Huthis in Jemen die Macht übernahmen, wussten die Anrainer, was kommt. Sie würden von dort aus beschossen werden. Der Iran schießt nicht selbst, dazu hat er seine Terroristen, allerdings mit iranischen Raketen. Diese 11 Staaten haben sich zu einer Koalition gegen die Huthis zusammen getan, konnten sie aber nicht besiegen. Das musste man eben akzeptieren. Aber jetzt ist keine Zeit mehr für Höflichkeiten. Die machen mit, bei Israel.

    Wir haben nun 47 Jahre Mullahfunk gehört, hauptsächlich aus dem ÖRR. Das ändert sich gerade und es fällt auf, wenn man lügt. Für die Mullahschreiber eine ganz neue Erfahrung, ich weiß.

      1. Er hat keine Menschlichkeit.
        Das hat er bereits in seiner Haltung zu Israel-Palästina bewiesen.
        Es ist schlimm, daß solche Psychopathen hier geduldet werden.

      2. @Bernd Neves: Danke, dass Sie diese ungeheuerliche Aussage zitiert haben!

        Mir ist beim ursprünglichen Lesen wirklich die Kotze hochgekommen.

    1. Jetzt haben Sie sich endgültig diskeditiert. Was wäre ihre Reaktion, wenn eine israelische Grundschule getroffen würde und es würde jemand ihr Vokabular benutzen. Sie können ja zusammen mit GBU-57 (wobei sich der noch zurück hält) und unserem obersten Drecksarbeiter, sowie dem widerwärtigem Chef des Zionistenregimes eine Menschenverachtungstruppe aufmachen. Ihren faschistoiden, rassistischen Scheiß werde ich künftig einfach weiterscrollen.

  12. „[…]2. März 2026

    Der Iran steht vor einer offenen Zukunft

    Der Tod Khameneis markiert das Ende einer Ära der Grausamkeit. Ob er auch einen demokratischen Aufbruch einleitet, ist noch ungewiss. Entscheidend wird sein, ob es der Opposition gelingt, mutig in die Zukunft zu blicken, statt eine nostalgisch verklärte Vergangenheit wiederbeleben zu wollen.

    Ein Kommentar von Mina Ahadi.

    Der Iran steht an einem historischen Wendepunkt. Über Jahrzehnte hinweg war Khamenei das Gesicht eines islamistischen Terrorregimes, das seine eigene Bevölkerung entrechtete und jeden Widerspruch mit Folter und Mord zum Schweigen brachte. Sein Tod beendet dieses System nicht automatisch. Aber er öffnet ein Zeitfenster, in dem die Konturen der Zukunft neu gezeichnet werden müssen.

    Eine wichtige Lehre ist, dass keine Diktatur – egal wie groß ihr Ausmaß an Verbrechen und Niedertracht ist – ewig bestehen kann. Während viele Menschen im Iran aufatmen, formieren sich Kräfte, die den Machtwechsel nicht als demokratischen Neubeginn, sondern als Gelegenheit zur Restauration verstehen. Teile der Opposition präsentieren die Rückkehr zur Monarchie als scheinbar geschichtsnotwendige Lösung. Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, wird von manchen als Integrationsfigur oder Garant eines stabilen Übergangs ins Spiel gebracht. Doch wir dürfen nicht zulassen, dass die Macht allein an eine rückwärtsgewandte Strömung übertragen wird, die mit säkularer Rhetorik den iranischen Nationalismus sakralisiert.

    Die Forderungen vieler Monarchisten bieten bislang kein überzeugendes Programm, das der komplexen Situation des Umbruchs im Iran gerecht wird. Damit eine politische Transformation gelingt, muss sie an Rechenschaftspflichten, Gewaltenteilung und rechtsstaatliche Garantien gebunden werden. In der gegenwärtigen Debatte besteht jedoch die Gefahr, dass das Bedürfnis nach einfachen Antworten bedient wird, statt die strukturellen Voraussetzungen zu schaffen, die eine pluralistische Gesellschaft benötigt: Transparente Verfassungsprozesse, freie Wahlen, unabhängige Medien und eine weltanschaulich neutrale Justiz. Sollte es tatsächlich zu einem Machtwechsel kommen, dürfen die systematischen Repressionen und die massiven Menschenrechtsverletzungen der vergangenen Jahrzehnte nicht unter den Teppich gekehrt werden. Stattdessen müssen Institutionen geschaffen werden, die Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen und den Opfern Zugang zu Recht und Wiedergutmachung – soweit eine solche überhaupt möglich ist – ermöglichen. Nur so kann die Kultur der Gewalt durchbrochen werden und Vertrauen in neue Ordnung wachsen.

    Vor allem aber muss die Strahlkraft der Proteste der vergangenen Jahre politische Geltung erhalten. Diese Bewegung hat den inneren Kern des Mentalitätswandels im Iran gebildet: Frauen verlangen nicht nur symbolische Anerkennung, sondern rechtliche Gleichheit, gesellschaftliche Teilhabe und das Ende eines Systems, das ein freies Leben kriminalisiert. Die “Woman, Life, Freedom”-Bewegung war nicht ein Ruf nach besserer Herrschaft, sondern ein Aufschrei gegen jede Form von Fremdbestimmung. Ihr Anliegen braucht internationale Solidarität, damit es nicht erneut übergangen wird.[…]“

    Quelle und kompletter Text:

    https://exmuslim.de/der-iran-steht-vor-einer-offenen-zukunft

    Anmerkung:

    Mal eine Stimme einer Exil-Iranerin die weder die Volksmudjahedin noch die Monarchisten um den Schah-Sohn noch andere religiöse fanatische Mullahs gerne als Nachfolger Khameneis hätte.

    Damit auch diese Stimme mal gehört wird. 😉

    Gruß
    Bernie

    1. Danke, Bernie, für Dein Engagement und Deine Mühe.

      Rechenschaft und Rache sind genau der falsche Weg. Wer mehr darüber wissen will, sollte den eigentümlichen iranischen Wolpertinger zwischen allen Stühlen befragen, der im „Westen“ unsäglich verleumdet worden ist: Mahmud Ahmedinejad.

  13. Ich mag die Palästinenser und die Zions nicht, auch die Mullahs und den Schah nicht und die Amis schon gar nicht. Ich weiß nur, dass sie allesamt spinnen.

  14. „[…]Entgrenzter Krieg

    Die Bundesregierung stärkt den USA und Israel bei deren Angriffskrieg gegen Iran den Rücken und trägt damit zur weiteren Auflösung des Völkerrechts bei.[…]“

    „[…]Morde an führenden Staatsvertretern werden gängige Praxis für künftige Kriege.[…]“

    Quelle und kompletter Text:

    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10321

    Oops…. 🙁

    Sollte der Artikelschreiber oben Recht behalten dann würde ich nicht gerne in der Nähe von BK Friedrich Merz, Ursula Von der Leyen, Kaja Kallas, Keir Starmer und Macron wohnen wollen 😉

    An alle Berliner/innen die Stadt sofort entvölkern, und sich in Sicherheit bringen falls „der Russe“ auf obige Idee kommt und die den Israelis und Amis nachahmt und das Bundeskanzleramt samt Bundespräsidentensitz und Verteidiungsministerium bzw. Außenministerium mit Oreschniks, oder sogar Atombomben, beschenkt 😉 🙂

    Ironische Grüße
    Bernie

  15. Und niemals die allererste Grundregel der Diplomatie vergessen!

    die da lautet:
    „Schüttele Deinem Gegenüber mit der rechten Hand seine rechte Hand.
    Und zwar solange, bis Deine linke Hand Dein Messer hervorgekramt hat!“

    (Handbuch für den Grundkurs „Höhere US-Diplomatie“, 1. Lehrgang Einführung, mit direkt anschließender praktischer Übung am lebenden Objekt in der Sporthalle,
    wortgleich im Handbuch für den Grundkurs „Höhere und angewandte US-Geopolitik“,)

    Die iranische Führung hätte besser nochmal nachlesen sollen, bevor sie sich an den Verhandlungstisch setzten.

    1. @Noname

      Längst vergessen, aber zur Erinnerung die Amis sind schon immer so gewesen – die Iraner hätten von den „Indianern“ lernen können:

      „[…]Little Big Man (1970) Trailer.

      209.430 Aufrufe 25.03.2018

      Here’s the trailer for the 1970 western film Little Big Man starring Dustin Hoffman.[…]“

      Link:

      https://www.youtube.com/watch?v=7K4l5ZZe4-k

      Eine Aussage im Film ist mir bis heute hängen geblieben:

      „Solange die Büffel grasen, und der Wind weht, wird dieses Land weiter den Indianern gehören….“ – so in einem Vertrag mit der US-Regierungsvertreter mit den „Indianern“.

      In Fort Laramie?

      Ich hab’s vergessen – ist lange her, dass ich den sehr us-kritischen Spielfilm (ja, das gab es damals noch in Hollywood 😉 ) gesehen habe.

      Nur ist mir hängen geblieben, dass der Vertrag von Anfang an gelogen war – eine geschichtlich belegte Tatsache übrigens, die im Spielfilm gut rüberkommt – da schon damals die US-Regierung nur durch eines bekannt war – ihre gebrochenen Versprechen/“Verträge“ mit den Native Americans….sowie den Genozid an den Native Americans „den Wilden“ aka „Barbaren“.

      Gut ist über 200 Jahre her mittlerweile, aber wie der Angriff auf den Iran zeigt, und auch der Umgang mit Minsk1/Minsk2 gegenüber Putins Russland, ist es immer noch ein mehr als real verankerter Wesenszug der US-Regierungen Verträge zu brechen, und den Vertragsbruch mit der Ermordung sowie dem Genozid am jeweiligen Vertragspartner zu bekräftigen.

      Hugh ich habe gesprochen
      Bernie

  16. Wie schon zig mal erwähnt: *ISRAEL WIRD FALLEN* und genau darauf kommt es an, nach über 50 Jahren ist es nun bald soweit.
    Den Anstoß gab es bei mir 1972, als wir auf der Demo in der Bockenheimerlandstr. die Banner mit der Aufschrift BUBIS RAUS entfalteten, an denen ich selbst mitgewirkt hatte…alles Weitere ist Geschichte.
    Ich freu mich schon so darauf…👄

  17. Mögen sich Palästinenser und Zions, Mullahs und Schahs die Hälse durchschneiden und die Amis noch Bomben draufschmeissen, für mich ist das nur schlechte TV Unterhaltung und mir ist klar, dass ich niemals ergründen kann, was in den Köpfen dieser Spinner vor sich geht.

    1. Mag sein, dass den Herrschaften das eine oder andere durch den Kopf geht. Ihnen dagegen kann mangels Masse absolut nichts durch denselben gehen.

  18. Dass wir auf einen globalen Konflikt zusteuern, ist natürlich genau mein Humor. Aber das DER Donald die Büchse der Pandora geöffnet haben soll, ist ein schlechter Scherz.

    Und diese Büchse der Pandora hat der „Friedensstifter“, Donald Trump, geöffnet. Ob er weiß, was er tut?

    Der Exzeptionalismus der US-Amis öffnete die Büchse der Pandora.

    Die weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit den Iranern sollten diese in Sicherheit wiegen, was auch prompt geklappt hat.
    Der Enthauptungsschlag gegen die iranische Herrschaftselite wird nicht folgenlos bleiben und die Luftüberlegenheit der US-Irren ist eine Tatsache. Man darf die Amis nicht unterschätzen, die sind trotz allem zur Schau gestellten orangenen Frisur nicht blöd. Ich bin da vom Optimismus weit entfernt, aber ich drücke trotzdem die Daumen.

  19. Trump nimmt den Russen die Verbündeten weg, Venezuela, Syrien und den Iran. Darauf müsste Putin mit harten Schlägen gegen die Ukraine reagieren, Es ist an der Zeit, dass er diesen Scheißkrieg zuende bekommt, damit er auch andere Aufgaben wahrnehmen kann.

  20. An Putins Stelle würde ich zum Judentum konvertieren und Enthauptungsschläge gegen Berlin, London und Paris durchführen sowie gegen das geistige Oberhaupt der Europäer im Petersdom in Rom. Da kann ja wohl keiner was dagegen haben. (Falls doch, wäre das Antisemitismus.)

  21. Es ist schlimm, daß Khamenei ermordet wurde.
    Er war ein guter und menschlicher Führer, der von seinem Volk geliebt wurde.
    Hoffen wir, daß es den Menschen im Iran auch weiterhin gut gehen wird, trotz der imperialistischen Aggression und der sowieso seit Ewigkeiten laufenden US-Wirtschaftssanktionen.
    Den Frauen im Iran geht es gut, und sie brauchen keine Belehrungen und „Befreiung“ von außen.
    Das iranische System ist in sich stimmig und dem Menschen zugewandt.
    Feinde und Verräter werden ausgelöscht. Das ist auch richtig so.
    Anders kann der Iran nicht existieren.

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