
Wenn Verbote nicht dem Gesundheitsschutz dienen, wem nutzen sie dann? Am 22. März wird der Bundesrat eine Antwort geben. Die Zeit drängt, wie ein Blick ins Nachbarland zeigt.
Das Gezerre um das Cannabisgesetz geht jetzt im Bundesrat weiter. Für dessen Plenarsitzung vom 22. März 2024 steht nun das „Gesetz zum kontrollierten Umgang mit Cannabis und zur Änderung weiterer Vorschriften“ als vierter Punkt auf der Tagesordnung.
Das offizielle Dokument, das nach hitziger Debatte am 23. Februar vom Bundestag verabschiedet wurde, ist mit seinen sechsundsechzig Seiten noch überschaubar. Allerdings werden damit im einzelnen ganze fünfzehn Gesetze und Verordnungen angepasst:
Neben der offensichtlichen Bedeutung für das Betäubungsmittelgesetz sind beispielsweise auch Vorschriften über Arzneimittel, für den Nichtraucherschutz, das Jugendarbeitsschutzgesetz, Strafgesetzbuch und Strafprozessordnung sowie der Fahrerlaubnis-Verordnung betroffen. So soll etwa dort, wo heute das Rauchen und Verdampfen von Tabakprodukten verboten ist, selbiges für Cannabisprodukte gelten.
Die komplexe Verschränkung dieser Vorschriften zeigt aber auch, wie weit der Staat in das Substanzkonsumverhalten seiner Bürger*innen eingreift und welche Maßnahmen er sich dafür herausnimmt. Praktischerweise führt das Bundestagsdokument am Ende auf, welche Grundrechte dafür eingeschränkt werden: nämlich das Fernmeldegeheimnis und die Unverletzlichkeit der Wohnung.
Wer Substanzen besitzt, die auf einer Verbotsliste stehen, kann unter Umständen abgehört oder einer Hausdurchsuchung unterzogen werden. Dabei ist der Strafrahmen für den einfachen Besitz (§ 29 Abs. 1 BtMG) derselbe wie der für Körperverletzung (§ 223 StGB): Geldstrafe oder bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe.
Krieg gegen die Drogen
Als Argument dienen dafür der Gesundheitsschutz sowie die Verbrechensbekämpfung, wobei es diese Form von Verbrechen ohne das Verbot gar nicht gäbe, siehe die Alkoholwirtschaft. Die Staaten bekämpfen mit der im 20. Jahrhundert international durchgesetzten Drogenprohibition also ein Problem, das sie erst selbst erzeugen.
Dass das gut ausgeht, darf bezweifelt werden: Die Massen der Drogentoten in den USA – die die Verbote maßgeblich durchsetzten – oder das Abgleiten Ecuadors binnen weniger Jahre in einen Mafia-Staat, in dem Superkartelle weitgehend folgenlos morden, verheißen nichts Gutes. Im südamerikanischen Krieg gegen die Drogen bleiben beim Ausrufen des Notstands und Einsatz von Militär im Inneren regelmäßig Grundrechte auf der Strecke. Und es ist doch sehr wahrscheinlich, dass es im Eifer des Gefechts auch Unschuldige trifft.
So schlimm ist es in Europa (noch?) nicht. Dennoch warnte beispielsweise die Amsterdamer Bürgermeisterin Femke Halsema erst vor Kurzem im Guardian, die Niederlande könnten zum nächsten „Narko-Staat“ werden. Über den riesigen Hafen Rotterdam kommt – ebenso wie den im belgischen Antwerpen – viel Kokain aus Südamerika auf den Kontinent.
Zur Bergung der illegalen Waren aus den Frachtcontainern werden gerne Jugendliche aus strukturschwachen Gegenden rekrutiert. Wem die Gesellschaft kaum eine realistische Perspektive auf ein gutes Leben bietet, der lässt sich leichter für ein paar tausend Euro anheuern. Ein beliebtes Mittel im Kampf der Drogenbanden ist zurzeit auch das nächtliche Zünden von Sprengsätzen an Wohnhäusern. Diese sind zwar nicht tödlich – verbreiten in den Straßen aber Angst und Schrecken. Die Polizei kann, realistisch gesehen, nicht gleichzeitig überall sein.
Hausgemacht
Doch nicht alle Probleme haben mit importierter Ware zu tun, wie beim Kokain. In Drogenküchen lassen sich mit den entsprechenden Chemikalien Ecstasy und Methamphetamin („Crystal Meth“) anfertigen. Die hohen Gewinnmargen scheinen nun auch häufiger Amateure anzulocken, die sich der Risiken nicht bewusst sind.
So kam es am 29. Januar durch eine Explosion zur großen Verwüstung in einem Wohnkomplex in Rotterdam, bei der drei Menschen starben (dieses Video zeigt die Spurensicherung und Aufräumarbeiten). Nur zwei Wochen später explodierte ein illegales Labor in einer Scheune in der Nähe von Arnheim und Nimwegen, unweit der deutschen Grenze. Die pilzförmige Rauchwolke war gut von der Autobahn aus zu sehen.
Wohlgemerkt, solche Produkte stellte die chemische Industrie Deutschlands am Anfang des 20. Jahrhunderts – man denke an Bayer oder Merck – vor den Prohibitionswellen relativ sicher und in hoher Qualität her. Professionell agierende Banden suchen sich heute vorzugsweise leer stehende Bauernhöfe, Scheunen oder Hallen in ländlichen Regionen. Dort fallen die verdächtigen Gerüche weniger auf. Die chemische Luft sei beim Herstellen von Ecstasy eher süß und ähnle Anis, beim Methamphetamin eher sauer.
Da sich die ohnehin schon kriminell tätigen Betreiber eher wenig um den Umweltschutz scheren, entsorgen sie ihre Fässer kostenlos in der Natur. Wenn die Chemie-Abfälle aber freikommen, verseuchen sie ganze Böden. Beim bisher größten gefundenen Endlager in den Niederlanden mussten in einem hundertjährigen Waldstück zahlreiche Bäume gefällt werden. Die Entsorgung und Wiederaufforstung kostet die Allgemeinheit Millionen (niederländischen Doku, an deren Anfang man das Ausmaß der Zerstörung sieht).
Alles für die Gesundheit?
Erinnern wir uns, dass zur Rechtfertigung der Verbote der Gesundheitsschutz angeführt wird. Dieser scheint viele Bürger*innen aber nicht zu interessieren, wenn man sich beispielsweise die Abwasseruntersuchungen über Drogenrückstände anschaut. Anders als einzelne Beschlagnahmungen illegaler Substanzen durch Polizei und Zoll geben diese einen verlässlichen Hinweis darauf, wie viel der Substanzen konsumiert wird.
Demnach ist zum Beispiel Kokain in den Großstädten Antwerpen, Tarragona (Hauptstadt Kataloniens), Amsterdam, Brüssel, Zürich und Basel am beliebtesten. Letzteres plant jetzt sogar ein Projekt zur Legalisierung der Droge. Zuvor hatte der Schweizer Bundesrat konstatiert, dass die Verbotspolitik ihre Ziele verfehle.
In Deutschland konsumieren trotz strafbewährtem Verbot über 7 Prozent der Erwachsenen jährlich Cannabis, 0,6 Prozent gelten als abhängig. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen der Substanz seit den frühen 1990ern mehr als vervierfacht. Was tun diese Menschen ihrem Körper an? Und retten sie die Strafen davor?
Der Hauptteil meiner Artikelserie zum Thema Cannabis beschäftigte sich mit den (angeblichen) Gesundheitsrisiken. Dabei fanden wir heraus, dass führende Suchtexperten die Risiken des Hanfkonsums mit denen von Tabak verglichen (Was sagt die Wissenschaft?). Auch sahen wir, dass das gerne zitierte „Cannabis-Gehirn“ selbst nach starkem Konsum schwer dingfest zu machen scheint; die Änderungen, die man dann doch fand, wurden eher auf starken Alkohol- und Zigarettenkonsum zurückgeführt (Macht Kiffen dumm?). Und diese weitläufig beliebten Substanzen sind gerade nicht verboten.
Schreckensbild Schizophrenie
Auch das Totschlagsargument Psychoserisiko oder Schizophrenie verfängt nicht. Dafür haben wir uns eine vom Psychiater Rainer Holm-Hadulla im Dezember 2023 in der F.A.Z. falsch dargestellte dänische Studie näher angeschaut. Unter den Gesundheitsdaten von fast 7 Millionen Bürger*innen wurden rund 61.000 (oder 0,9 Prozent) Fälle schweren Cannabiskonsums (englisch Cannabis Use Disorder, CUD) registriert. Zehn Jahre später hatten 10 Prozent von ihnen (oder 0,09 Prozent der Gesamtheit) auch die Diagnose Schizophrenie (Verursacht Cannabis Psychosen und Schizophrenie?).

Demnach geht es um gerade einmal 6000 Personen unter 7 Millionen. Im Vergleich dazu hätten – bei einer angenommenen Häufigkeit von 1,5 Prozent – rund 104.000 Menschen sowieso die Diagnose Schizophrenie. Wenn von denen nur jeder 20. häufig Cannabisprodukte konsumieren würde, käme man auch auf 6000 mit beiden Diagnosen.
Nach wie vor streiten sich Wissenschaftler darüber, in welche Richtung der Kausalitätspfeil zeigt. Alternativ könnte beides durch einen dritten, beispielsweise genetischen Faktor hervorgerufen werden. (Nebenbei: Bevor wieder jemand ruft, es gäbe gar keine 7 Millionen Dän*innen, noch eine Erinnerung daran, dass diese Daten über 50 Jahre erhoben wurden.)
Gegenwind
Diese Faktenlage wirft die Frage auf, warum sich bestimmte politische Kräfte mit solcher Vehemenz gegen die Teillegalisierung von Cannabis stemmen. Korrekterweise sollte man von einer Korrektur des Verbots sprechen. Den wohl seit Jahrtausenden kultivierten Hanf könnte man sich nämlich ebenso als Arznei- und Genussmittel vorstellen. Wie auch bei anderen Substanzen macht die Dosis das Gift; und wie bei anderen psychoaktiven Mitteln sollte man im Rausch nicht am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.
Historisch ist gut belegt, dass schon bei der zweiten Opiumkonferenz 1925 in Genf das Cannabisverbot mit unwahren Dramatisierungen begründet wurde. Diese Propaganda setzten die USA im Landesinneren fort. Schließlich prägte sie auch die Verbotspolitik über völkerrechtliche Verträge der Vereinten Nationen, die uns bis heute binden – und die jetzt ausgerechnet von einigen US-Bundesstaaten gebrochen werden.
Es ist dann auch auffällig, dass ein CDU-Vertreter in der Bundestagsdebatte insinuierte, alle Wissenschaftler seien sich über die Gefährlichkeit von Cannabis einig. Diesen Eindruck kann man wirklich nur dann bekommen, wenn man in die für die inhaltliche Arbeit so wichtigen Bundestagsausschüsse nur solche Expert*innen einlädt, die die eigenen Vorurteile bestätigen.
Machtpolitik: Streit der Ministerien
Nicht nur Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach konnte diesen konservativen Standpunkt widerlegen, sondern auch die drogenpolitische Sprecherin der Grünen, Kirsten Kappert-Gonther. Sie ist selbst Psychiaterin, stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Bundestags und zitierte in der Debatte am 23. Februar den – auch von mir unterzeichneten – offenen Brief von Fachleuten zur Stützung des Cannabisgesetzes. (Inzwischen gibt es einen Folgebrief an den Bundesrat zur Beibehaltung des 1. Aprils 2024 für das Gesetz.)
Wenn es in dieser Diskussion und dem Streit um Drogenpolitik nicht um Fakten geht, worum geht es dann? Es ist auffällig, dass insbesondere Innenpolitiker*innen mit großer Kraft gegen das Cannabisgesetz kämpfen. Wenn es wirklich in erster Linie um die Gesundheit ginge, fiele das in ein anderes Ressort. Vielleicht ist die Antwort so simpel: Je mehr Verbote es gibt, desto mehr Macht haben die Innen- und Justizministerien mit ihren Polizeien und Staatsanwaltschaften.
Und auch für die Ärzteschaft, die sich mehrfach mit wissenschaftlichem Unsinn gegen die Entkriminalisierung stellte, gilt: Je mehr Substanzen sich die Bürger*innen zur Behandlung ihrer psychischen wie körperlichen Beschwerden selbst besorgen können, desto weniger „Kundschaft“ wird ihre Praxen füllen. Trotzdem ist und bleibt natürlich die Suchtmedizin eine wichtige Hilfe für problematischen Substanzkonsum. Erst vor Kurzem machte ich mich im Deutschen Ärzteblatt für eine beratende Rolle von Ärzt*innen auch beim nicht-medizinischen Gebrauch psychoaktiver Mittel stark.
Im nächsten und letzten Teil der Artikelserie resümieren wir noch einmal, zu welchen absurden Folgen die Verbotspolitik führt, und wie eine bessere Alternative aussähe.
Der Artikel wurde zuerst auf dem Blog „Menschen-Bilder“ des Autors veröffentlicht.




Brüder,
der Prophet Mohammed (Friede sei mit ihm!) hat den Genuss berauschender Substanzen in mehreren uns überlieferten Aussprüchen untersagt. So äußerte er in der Überlieferung von Abu Dawud: „Jede berauschende Substanz ist Alkohol, und jeder Alkohol ist verboten.“ Dieser Hadith wird oft als allgemeines Verbot von berauschenden Substanzen interpretiert, einschließlich Drogen.
Im Heiligen Koran gibt es gleichwohl keinen direkten Vers, der speziell Drogen wie die Hanfplanze erwähnt. Jedoch sieht der Islam im Allgemeinen das Konsumieren von Substanzen, die die Vernunft trüben oder die Gesundheit schädigen kritisch. Denn ein wichtiges Prinzip ist ihm die Bewahrung der Gesundheit und des Verstandes. Lest Sure 2:195: „Und vergeudet nicht in Maßen; denn wahrlich, Er liebt nicht die Verschwender.“ Dieser Vers ermahnt uns Gläubige, nicht in Maßen zu vergeuden, was auch die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden einschließt. Indem man sich um seine Gesundheit kümmert und den Verstand bewahrt, folgt man den Lehren des Islam, die ein ausgewogenes und verantwortungsbewusstes Leben fördern.
Lest hierzu als Richtschnur auch Sure 7:31: „O Kinder Adams, schmückt euch bei jeder Gebetszeit und esst und trinkt, aber übertreibt nicht. Er liebt die Maßlosen nicht.“ Dieser Vers des Heiligen Korans betont die Wichtigkeit der Mäßigung im Leben von uns Gläubigen. Er ermahnt uns nicht zu übertreiben, sei es beim Essen, Trinken oder in anderen Bereichen des Lebens. Die Übertreibung ist dabei das Schlüsselwort. Da Cannabis, wie Bruder Stephan schilderte, zugleich aber heilsame Wirkungen hat, kann man ihn – wie alles andere – in Maßen genießen. Wie auch Bruder Paracelsus sagte: „Wenn ihr jedes Gift wollt recht auslegen, was ist, das nit Gift ist? Alle Ding sind Gift und nichts ohn Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“
Friede sei mit euch!
https://qurancomplete.com/chapter-2/
Hmmm klingt Andes als Deine Worte, wem soll ich jetzt glauben?
https://quran.com/an-nahl/16-89
16:89, nach unten scrollen.
Der Quran ist so perfect, er bedarf weder Ergänzung, noch Erklärung.
ABER: nur 15 % islamischen Lehren lassen sich aus dem Quran ableiten, 85% stammen aus der Sunnah (oder Shia respektive), die es laut Quran gar nicht geben dürft.
Der Quran (der alles perfekt und ohne Fragen offen zu lassen ) darlegt erklärt nicht einmal genau wie, wie oft und wo man beten soll, es gibt verschiedene Angaben zu Zeiten und Dauer und Ort, aber keine einzige zu Art und Weise.
Ich respektiere 100% Deinen Glauben, aber respektiere anderer Unglauben, es sei denn Du oder Allah können diese logischen Lücken füllen.
einen frohen Ramadan dennoch ernst gemeint aus vollem Herzen!
Werter Bruder,
ich respektiere anderer Glauben wie Unglauben, denn im Heiligen Koran wird die Freiheit des Glaubens und die Ablehnung von Zwang im Glauben deutlich betont. Eine bekannte Stelle ist Sure 2:256: „Es soll kein Zwang sein im Glauben. Der rechte Weg ist nun klar unterschieden vom Irrweg. Wer nun den falschen Gott ablehnt und an Allah glaubt, der hat gewiß den sichersten Halt ergriffen, der nicht reißt. Und Allah ist Allhörend, Allwissend.“ Ein weiterer Vers, der die Freiheit des Glaubens betont, ist Sure 109: 1-6: „Sprich: Ihr Ungläubigen! Ich diene nicht dem, dem ihr dient, und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. Und ich werde nicht dienen dem, dem ihr dient, und ihr werdet nicht dienen Dem, Dem ich diene. Euch eure Religion, und mir meine Religion.“ Diese Stellen unterstreichen die Bedeutung der freien Wahl im Glauben und die Ablehnung von Zwang oder Zwangsumwandlung im Islam. Gläubige sollen aus freiem Willen und Überzeugung ihren Glauben praktizieren.
Es stimmt, dass der Heilige Koran keine genauen Gebetszeiten enthält. In ihm wird aber die Bedeutung des Gebets betont und wir Gläubigen aufgefordert, regelmäßig zu beten. Die Art und Weise des Gebets wird detailliert beschrieben. Lies Sure 2:238: „Erhaltet das Gebet und das mittlere Gebet und steht Gott in Ehrfurcht gegenüber.“ In Sure 17:4-5 wird betont, dass das Gebet von den Gläubigen mit Ernsthaftigkeit und Hingabe ausgeführt werden sollte: „Weh den Betenden, die nachlässig sind in ihrem Gebet, die nur gesehen werden wollen und das Almosen verweigern.“ Insgesamt betont der Koran die Wichtigkeit des Gebets als eine der fünf Säulen des Islam und fordert uns Gläubige auf, regelmäßig zu beten und sich dabei voll und ganz auf Gott zu konzentrieren.
Was (vermeintliche) logische Lücken und Widersprüche betrifft, muss man zunächst den Kontext betrachten, in dem ein Ausspruch oder eine Sure stehen oder in dem jemand sie benutzt, um den jeweiligen Sinn zu verstehen. Manche Verse sind auch metaphorisch oder allegorisch gemeint und erfordern daher eine tiefere Interpretation. Auch ist zu beachten, dass der menschliche Verstand nun einmal begrenzt ist und wir nicht immer in der Lage sind, die Weisheit und Logik hinter jeder Aussage im Koran zu erfassen. Manche Dinge können nur von Allah verstanden werden. Deshalb werden wir Gläubigen ja auch dazu ermutigt, Vertrauen in die Weisheit Allahs zu haben und zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die über das menschliche Verständnis hinausgehen. Die scheinbaren Lücken oder Widersprüche sind oftmals Teil eines größeren Plans oder einer Prüfung.
Friede sei mit Dir und Ramadan Karim!
Ich lese und höre gerne solche Geschichtchen über den Koran und den Islam.
Ich bin immer wieder erstaunt darüber wie man solch, zum Teil schon ans absurd Lächerliche grenzenden Aussagen ernsthaft vortragen kann…
Alle drei monotheistischen Religionen richten sich an den Teil der Menschheit der bei der Verteilung der Intelligenz gerade auf der Toilette gewesen sein muss. Ich meine dabei NICHT so manche der vielen beeindruckenden Ideen, die alle drei auch besitzen. Ich meine die Albernheit die nötig ist um sowas als Regeln fürs tatsächliche Leben ernst zu nehmen…
Und ich befürchte Areion…. Deine Religion schafft es sogar noch dümmer zu sein als die christliche. Dass sowas möglich ist, das habe sogar ich bis zum Erwachsenenalter nicht für möglich gehalten.
Auch kann ich in den Ratschlägen des Koran zu Drogen nichts entdecken was nicht genauso lächerlich ist, wie das verlogen, heuchlerische Gelaber dierChristen, auch wenn sie sich wie in der CDU nur so nennen.
Weil Allah es so will, sterben jährlich Millionen an Drogen wie Alkohol und Nikotin, und KEIN EINZIGER an Gras! Und es ist ein Zeichen von Rest-Intelligenz, dass westliche Demokratien es legalisieren… Wenn sich Allah so um die Gesundheit seiner Rechtgläubigen sorgt, dann soll er mal Karachi besuchen. Als ich das letzte Mal dort, gab es kaum irgendwo Luft die zum Atmen geeignet ist!
Es ist die Verantwortung der Eltern ihren Kindern dabei zu helfen vernünftige Entscheidungen zu treffen, was Drogen angeht. Ich würde einen 12jährigen lieber bekifft antreffen, als die PIllen die er Schulhof bekommt zu fressen.
Leuet, die sich angesichts der Realität unserer Welt dazu aufgerufen fühlen die Rechtslage was Marijuana angeht zu regeln, gehören für den Rest ihres Lebens daran gehindert irgendwelche Entscheidungen über das Leben anderer zu treffen!
Der Koran gehört eben nicht hier ins Land und wird es auch nie!
Werter Bruder Winfried,
der Koran ist ein heiliges Buch für Muslime. Wie jedes andere Buch auch sollte er überall auf der Welt gelesen und respektiert werden können, nicht nur in muslimischen Ländern.
Zudem ist die Religionsfreiheit ein Grundrecht in Deutschland und jeder Mensch hat hier das Recht, seinen Glauben frei auszuüben und seine heiligen Schriften zu lesen. Wenn du Religionsfreiheit nicht willst, setze dich dafür ein sie abzuschaffen. Entweder gilt sie für alle oder keinen.
Beachte auch: Der heilige Koran enthält universelle Botschaften der Liebe, des Friedens und der Gerechtigkeit, die für alle Menschen von Bedeutung sind, unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion. Lies beispielhaft Sure 16:90: „Allah gebietet Gerechtigkeit, gütig zu sein und den Verwandten zu geben; und Er verbietet das Schändliche, das Verwerfliche und die Tyrannei. Er ermahnt euch, damit ihr es in Erinnerung behaltet.“ Oder Sure 49:12: „O ihr Menschen, wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt.“ Und Sure 5:16: „Mit ihrer Liebe sind sie zu euch gekommen, obwohl es ihnen widerwärtig war, und vielleicht mögt ihr eine Sache lieben, die euch schadet. Gott aber weiß, während ihr nicht wisst.“ Hab also keine Angst vor dem heiligen Koran. Um ihn zu respektieren oder zu lesen musst du kein Muslim werden. Und vergiss nicht Sure 109:6: „Euch eure Religion, mir meine Religion.“
Friede sei mit dir!
Ich habe eigentlich alle alten Schriften gelesen. Der Koran, als jüngste Religion, las ich somit zum Schluss. Ist schon Jahrzehnte her. Mein Fazit: Gott ist nicht viel mehr als ein von Menschen erdachtes Hirngespinst. Was denn auch sonst? Etwa ein Handbuch zur artgerechten Haltung? Muss ich nicht ernst nehmen, so etwas. Leider verfängt Religion bei mir nicht so wie erdacht, ist vermutlich ein Geburtsfehler. Allerdings hat sich seit einigen Jahren eine gewisse Abneigung gegen Menschen entwickelt, die vorgeben Gläubige zu sein. Wann immer sich ein Gläubiger meinte als solcher zu zeigen, war er doch nur … ein weiteres Arschloch, genau wie ich.
>>Etwa ein Handbuch zur artgerechten Haltung?<<
Bietet die Autokorrektur tatsächlich 'marktgerechten' an. 🤣
Solche Schriften, wie alles Ideologische, sind tatsächlich meist Anleitung zur Menschenhaltung, nur ob dabei an artgerecht gedacht wurde bezweifle ich.
Was mich manchmal amüsiert aber meist ankotzt ist das absolut setzen. Wenn sich nicht nur Selbst- sondern jede Reflexion innerhalb dieses Korsetts abspielt ist der Diskursraum 'etwas' eingeschränkt.
Grüße
Mit dem Koran sollte die weit verbreitete Vielgötterei eingestampft werden. Ein für alle Mal. Nix Vielfalt. Daher auch dieser Absolutismus.
Das heißt also, wir brauchen wieder mehr Gottheiten, um anständig miteinander umgehen zu können. Etwa wie in Japan, wo in jedem Fluss ein Gott lebt.
Grüße
Diese Gottheiten waren stets die Begleitkapelle der menschlichen Entwicklung. Aus Kult wurde Kultur. Das ganze klebt wie Kacke am Hacken. Dabei schien alles so harmlos begonnen zu haben. Bis es zu Konfrontationen und Konflikten kam, die meist in Massakern endeten. Man kennt das bereits, aus heutigen Tagen. Herrschende lieben Gott!
Leider wahr.
Irgendwie hat der Westen das Gebot „du sollst dir kein Bild machen von Gott“ auch beinahe umgesetzt:
Keynes, Hayek, Marx …
Hat sich zu kultischen nur das äußere gewandelt, wie die verfügbaren Drogen.
Grüße
Wem das dient?
Schwurbler würden antworten: Es dient den Geheimdiensten, die darüber (gemeint ist der illegale Drogenmarkt) ihre Kassen füllen für all das, was zu dreckig für die Öffentlichkeit und die Parlamente ist, die die Budgets bestimmen.
Aber zum Glück haben wir so eine Welt nicht! 😉
Wieder mal ein ausgezeichneter Beitrag von Herrn Schleim zum Irrsinn der Drogenprohibition!
Nur eine Anmerkung: Ginge es auch ohne die bescheuerte Genderei?
Das habe ich mir bei „Dän*innen“ auch gedacht. 👀
Ja mei, ich mache es ‚mal so, ‚mal so – damit hinterher keiner sagen kann, er fühle sich nicht angesprochen. 🤷🏻♂️
Opium für’s Volk™
Die Ohnmacht der ausgebeuteten Klassen im Kampf gegen die Ausbeuter erzeugt ebenso unvermeidlich den Glauben an ein besseres Leben im Jenseits, wie die Ohnmacht der Wilden im Kampf mit der Natur den Glauben an Götter, Teufel und Wunder usw. erzeugt. Denjenigen, der sein Leben lang arbeitet und Not leidet, lehrt die Religion Demut und Langmut hienieden und vertröstet ihn mit der Hoffnung auf himmlischen Lohn. Diejenigen aber, die von fremder Arbeit leben, lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden, womit sie ihnen eine recht billige Rechtfertigung ihres ganzen Ausbeuterdaseins anbietet und Eintrittskarten für die himmlische Seligkeit zu erschwinglichen Preisen verkauft. Die Religion ist das Opium des Volks. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz und ihre Ansprüche auf ein halbwegs menschenwürdiges Leben ersäufen!
Lenin : Sozialismus oder Religion?
Dear Miss,
Sie zitieren den Lenin doch korrekt: „Opium des Volkes“ und eben nicht „für’s Volk“. Womit Lenin übrigens einen Gedanken wiederholt, den Marx in der „Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie“ schon formulierte. In Marx‘ Worten: „Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.“
Ihre Überschrift „Opium für’s Volk™“ ist demzufolge nicht korrekt.
Der Unterschied:
→ „Für’s Volk“ würde bedeuten, dass dem Volk die Religion von außen untergeschoben wird, damit es ruhig ist.
→ „Des Volkes“ dagegen bedeutet, dass das Volk sich die Religion selber gibt, um die herrschenden Verhältnisse besser ertragen zu können.
So ist das zu verstehen, Die Religion wird dem Volk nicht aufgezwungen, es könnte sie ganz leicht loswerden. Hat bei Ihnen und mir doch auch geklappt.
Der Krieg gegen Drogen erzeugt Drogen, die neue Eigenschaften haben und billiger in der Herstellung sind.
Hanf als Nutzpflanze hat Eigenschaften, die weit über den Drogengebrauch hinaus gehen, man kann daraus Textilien machen, Bretter, Balken, Dämmstoffe und vieles mehr. Er kann erschöpfte oder vergiftete Böden reinigen und vieles mehr. Nur das Verbot nährt den tiefen Staat, der direkt mit der organisierten Kriminalität verbunden ist!
Würde man die Schädlichkeit der Antibabypille mit der von Kokain vergleichen, würde klar sein, was verboten sein sollte! Würde man Kokain zu 20% unter dem Schwarzmarktwert verkaufen, zu einer Standartqualität, wäre der illegale Markt am Ende!
Hi
Die Sache mit dem Cannabis – Verbot ja oder nein, verdammt oder legalisiert – ist doch m.E. einfach anhand kapitalistischer Verwertung zu erklären:
JEDER kann super leicht sein eigenes Cannabis anbauen – ein Blumentopf nebst Erde und einigen Samen genügen, ein Balkon wäre von Vorteil. Hat man einen Garten: Volltreffer.
Umgekehrt heißt das aber auch, das kapital. (Gesamt-)System sieht dabei weder private Gewinne noch staatl. Steuereinnahmen. Also muss von daher zwingend interveniert werden, um unbedingt ein Bereicherungsinstrument einiger weniger zu etablieren.
Beim Alkohol klappt es doch auch, beim Tabak ebenso.
MfG
Cannabis wurde ja damals aus verschiedenen Gründen verboten, die teilweise auf falschen oder ideologischen Annahmen beruhten. So etwas kommt leider ständig vor.
Ich verstehe nicht, warum Schleim nicht erwähnt, dass Cannabiskonsumenten bessere Schulabschlüsse haben, beruflich erfolgreicher sind, weniger Frauen vergewaltigen, häufiger grün wählen, falls sie wählen gehen, genügsamere Konsumenten sind, weniger Körperpflegemittel und Waschpulver verbrauchen, besser mit Stress fertig werden, weil ihnen vieles am Arsch vorbei geht, weniger Beruhigungsmittel benötigen, häufiger gegen Rechts und AfD sind und überhaupt bessere Menschen sind.
Das mit dem „Grün Wählen“ ist eine interessante Entwicklung. Es war ja mal so (als meinesgleichen die Gründen mitgründete) dass die (mathematischen) Mengen von Grünen und Kiffern ziemlich deckungsgleich waren… heute gibts da nicht mal mehr eine Schnittmenge.
Haben Sie dafür vielleicht eine Quelle zur Hand?
Sie würden alles bestreiten. Aber was sagen sie zu diesem Kommenar:
bruce pascal sagt: 13. März 2024 um 4:54 Uhr
Die Jahre meines Lebens die ich verloren habe, habe ich wegen des Arbeitens verloren.
Mir ist es völlig egal was sie wissen oder glauben zu wissen. Ich war nämlich dabei.
Ich war bei den Kiffern, ich war in Wackersdorf, ich war bei der Taz Gründung, und der Grünen Gründung dabei.
Aber irgendwann wurde es zu offensichtlich was da für Leute Karrieren machten, und ich hab begriffen, dass mit Politik NICHTS erreicht werden kann, NIEMALS!
Und so hab ich mich wieder abgesetzt. Dann kam das Intenet und dort fand man immer wieder Leute die eben nicht nur durch das Overton Window auf die Welt blickten. Und mit denen hab ich mein Leben geschaut… und auch von meiner Zeit hab ich genug an Politik verschwendet…
Dieser Kommentar wurde auf Wunsch des Autors gelöscht.
Wenn Politikerdie für solche Themen zuständig sind, halt wenigstens nicht gleichzeitig die dümmst-möglichen wären….
„California Marijuana Tax Revenue Nears $4 Billion, But Growth Has Stalled, State Analysts Say“,
aus meiner hauszeitung, dem Wall Street Journal
Merkwürdig finde ich, dass die Leute, die Lauterbach doch sonst beschimpfen und verspotten (m. E. zu recht), plötzlich auf seiner Seite sind. Und gibt es ein Argument, das noch dümmer ist, als der Hinweis, dass Cannabis auch medizinisch genutzt werden kann? Die schlimmsten Drogen kamen über die Medizin ins Volk, z. B. Fentanyl und Polamidon. Schon seit langem arbeiten die Konzerne daran, ganz Deutschland unter Drogen zu setzen, z. B. Ritalin gegen ADHS und Schmerzbehandlung mit Opiaten und Opioiden. Und natürlich weiß jeder, der mal gekifft hat, und es geschafft hat, damit aufzuhören, wieviele Jahre er dadurch einfach verloren hat. Und das allerblödeste Argument für die Legalisierung von Cannabis ist der Hinweis auf Alkohol, der auch sehr schädlich ist. Vielleicht sollte man lieber auf die Probleme durch Alkohol hinweisen, um die Freigabe von Cannabis abzulehnen.
Dieser Kommentar wurde auf Wunsch des Autors gelöscht.
„Ich frage mich viel eher, warum so viele Menschen ein Problem mit der Freiheit und den privaten Gewohnheiten anderer haben.“
Ein Ansatz dazu:
>> In den ersten drei Jahren bringen wir Kindern das laufen und sprechen bei.
In den folgenden 15ff auf dem Arsch zu sitzen und die Klappe zu halten.<<
'Erziehungsberechtigte' haben darüber hinaus noch viele gut gemeinte Repressalien zur Verfügung um Komplexe aufzubauen die sich dann irgendwie austoben.
Wenn jemand sagt: 'eigentlich' hatte ich eine schöne Kindheit – schreiend wegrennen weil bringt nichts. Dahinter steht ein auf vielfältige Arten übergezogenes Korsett, das, solange es glatt läuft, sogar als 'natürlich' angenommen wird.
Dann ist halt ein 'Klaps' normal so wie der Stubenarrest, Hausarbeit als Strafe – dann besser verprügeln – , das aus dem Zimmer schicken um sich in 'Ruhe' anbrüllen zu können, schweigen als 'Waffe' sprich Mittel der Strafe; ist das nich schön, wenn alles seine Ordnung hat?
Wenn das Innere durcheinander ist, soll wenigstens im Äußeren Ordnung herrschen.
Wer in einer lebensfeindlichen Umgebung aufwachsen muss verlernt das 'gönnen können' meist nachhaltig.
Grüße
PS "Vermutlich bin ich der größte Langweiler hier im Forum – so what?"
Natürlich sind Sie das. Schließlich gibt es kaum etwas langweiligeres als einen Gedankenaustausch, besonders so einen, der einen die eigene Position überdenken lässt. Eventuell ist gemeinsam kochen noch langweiliger.
Dieser Kommentar wurde auf Wunsch des Autors gelöscht.
„Vielleicht sollte man lieber auf die Probleme durch Alkohol hinweisen, um die Freigabe von Cannabis abzulehnen.“
Das dann besser anders herum. Da gehört eher das Zellgift, was nur nebenbei eine berauschende Wirkung hat aber hauptsächlich Zellen, besonders Nervenzellen, zerstört, aus dem Verkehr gezogen.
Kennen Sie schwerst von Alkohol geschädigte Menschen wenigstens vom ansehen? Scheint mir nicht so, wie Ihr anderer Beitrag zeigt, denn was Sie gegen Cannabis vorbringen ist eindeutig der Wirkung des Zellgiftes zugeordnet.
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„Merkwürdig finde ich, dass die Leute, die Lauterbach doch sonst beschimpfen und verspotten (m. E. zu recht), plötzlich auf seiner Seite sind.“
Dieser Umstand ist mir allerdings auch suspekt. Odd Karl wird doch nicht, dank seiner Einsager nichtmal aus Versehen, etwas Vernünftiges tun.
Grüße
Die Jahre meines Lebens die ich verloren habe, habe ich wegen des Arbeitens verloren.
Und mit Unterhaltungen mit Volldeppen, die meinen ihre Klugsch******* anderen aufzwingen zu wollen.
Ich bin übrigens gegen die Legalisierung, weil sich so mancher Oberklassen Schüler nun ein Einkommen schafft, wenn er halben Kindern das Zeug verschafft!
Wie damals jeder halbwegs wache Mensch habe auch ich Mitte der 60er Jahre mit dem Kiffen angefangen. Es war in den letzten 60 Jahren NIEMALS ein Problem an Gras zu kommen, man konnte es sogar damals schon selber anbauen. Ich habe jahrelang nicht gerauchet, dann wieder und dann wieder nicht. Das schlimmste Land in diesem Zusammenhang ist Japan, wo ein erwischter Kiffer schon mal gut und gerne für 5 Jahre im Knast verschwinden kann!
Es war mir immer und ist mir auch heute noch völlig egal, was irgendwelche Politiker Darsteller dazu gerne sagen möchten. Dass es strafrechtlich erst ab bestimmten Mengen verfolgt wird ist in der Tat ein Schritt Richtung Zivilisation. Viele solcher Schritte gibt es ja nun wirklich nicht zu beklatschen
Schon etwas älter?
Sowas kommt an bei den Kleinen und das ist noch relativ harmlos 😉
„Bongzimmer“
https://www.youtube.com/watch?v=w5VEufbJWTA
Naja, was soll man da sagen. Zunächst mal, ja ich gehöre zu den alten weissen Männern, die bekanntlich stinken, wie ihre Frauen übrigens auch 🙂
Wenn man mal ein paar Jahre gekifft hatte, dann machten es sich etliche Leute zB zur Regel, niemals vor 18 Uhr den ersten Joint zu rauchen. Es gab natürlich auch damals schon gute Gründe für Ausnahmen. Im Circus Krone schmissen Reggae Bands fertige Joints ins Publikum, und in München zB, begannen Aufführungen von Tristan und Isolde bereits um 16 Uhr. Man konnte in den Rängen zur Hintertreppe raus und dort im Gang kiffen wie man wollte. Kaum ein Nicht-Kiffer wusste was das war und glaubte gerne, es seinen Zimt-Zigaretten aus Nord Afrika.
Wenn die Nilsson eine guten Tag hatte, weinte man am Ende
Dass die heutige Generation permanent im Bong Zimmer rumhängt, macht schon so manches verständlich. Mein Umgang mit Jüngeren ist bei DE Besuchen wegen meiner völligen politischen Unkorrektheit extrem begrenzt, zumal denen jeglicher Humor (was sie selber betrifft) zu fehlen scheint.
Ich finde das Leben mit 75 genauso wunderschön wie ich es auch mit 25 fand.
Ich lebe allerdings, wie schon gesagt, auch weit weg von DE… mit einem 15 Punkte niederem Blutdruck 🙂
„Die Jahre meines Lebens die ich verloren habe, habe ich wegen des Arbeitens verloren.“ Genau diese Einstellung ist die schlimmste Folge des Cannabiskonsums. Cannabis macht asozial! Jetzt kommt natürlich der eminent logische Einwand, andere Drogen machen das auch. Da stimme ich sogar zu.
Ja, ich bin a-sozial. Und zwar im korrekten Sinne des Wortes.
Genau wie die Benutzer anderen Drogen, sie sagen es. Nur ich tu halt nicht so, als sei es anders. Und die Kifferei in Massen schadet im Gegensatz zum Alkohol oder Nikotin oder gar Oxycotin, bzw.Fentanyl der Gesundheit nicht. Ich spiele übrigens noch regelmässig in einer U-50 Mannschaft Fussball (unbekifft).
In einer Abzocker und gieriger Raffer-Gesellschaft wie DE, sollte ausgerechnet ich sozial sein?
Haben sie denn einen Grund dafür anzugeben, bei dem ich keine Lachanfall bekomme?
Kleiner Tip: Sie sollten mal richtig vershehen, was ein Overton Window tatsächlich ist. Denn sie scheinen ja nun wirklich sogar in einem zu wohnen…
Ein genialer Schachzug der Tabakindustrie
Während sich Schweden und Neuseeland zu raucherfreien Staaten entwickeln, geht Deutschland mit seinen lobbyistengeschwängerten Politikern den umgekehrten Weg. Nicht umsonst werden sämtliche Parteitage bürgerlicher Parteien auch von der Zigarrettenindustrie gesponsert. Wer kiffen will, muß erstmal mit dem Rauchen anfangen. Was bietet sich da besser an als die Schulen. Wann verlangen die Grünen Zigarrettenautomaten in den Schulen? Nichts ist mehr unmöglich!
„Wer kiffen will, muß erstmal mit dem Rauchen anfangen.“
Heutzutage gibt es genug Tabak-freie Möglichkeiten des Cannabis-Konsums. Damit wird es also weniger zu tun haben.
Ihren Kenntnisstand zu Neuseeland könnten Sie einmal aktualisieren: Die neue Regierung hat den „Kampf für eine rauchfreie Generation“ kürzlich aufgegeben.
Übers heutige Schweden weiß ich zu wenig. Die gingen aber im frühen 20. Jh. als Tugendwächter sehr stark gegen Alkohol(iker) vor. So weit getrieben, wie die Nazis, haben sie’s nicht. Doch im Sinne der Eugenik wurden auch dort meines Wissens nicht wenige Menschen (zwangs-)sterilisiert.
Dieser Kommentar wurde auf Wunsch des Autors gelöscht.
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„Wohlgemerkt, solche Produkte stellte die chemische Industrie Deutschlands am Anfang des 20. Jahrhunderts – man denke an Bayer oder Merck – vor den Prohibitionswellen relativ sicher und in hoher Qualität her. “
Ich finde einen Verweis auf den früheren Drogenkonsum der ganz Alten nett. Gibt es eigentlich auch Studien darüber ob die alle psychische Probleme hatten oder jung gestorben sind? Oder ob sie durch ihren legalen Drogenkonsum zu einem gesellschaftlichen Problem wurden? Ich weiss nur, dass wenn man manche dieser Generation gefragt hat, dass diese durchaus Substanzen konsumiert haben, die heute verboten sind.
Gute Frage. Wissenschaftliche (bzw. epidemiologische) Studien im heutigen Sinne gab es damals nicht.
Norman Ohler schreibt in seinem Buch über den „totalen Rausch“ über den Amphetaminkonsum in der Wehrmacht. Mit dem Mittel kann man v.a. Ermüdungserscheinungen herauszögern. Die Erschöpfung danach dürfte dann umso größer sein. Und wenn man einfach immer mehr konsumiert, wird man irgendwann psychotisch (Dopamin-Überschuss). Hitlers Wahn dürfte am Ende auch an seinen hohen Dosen gelegen haben. Über die Situation in den USA siehe Rasmussens „On Speed“.
Ich habe kürzlich eine Studie (Doktorarbeit) über Morphinisten nach dem Ersten Weltkrieg gelesen. Diejenigen mit problematischem Konsum waren traumatisiert bzw. hatten starke psychosoziale Probleme.
Schauen Sie doch einmal in mein Buch (gratis) zu Hinweisen über den Heroinkonsum von US-Soldaten in Vietnam. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-32618-9 Der Fund, dass sich nach der Rückkehr nur wenige als abhängig erwiesen, wurde damals nicht gerne gehört.
Danke für den Link und den Denkanstoß.
Da empfehle ich ihnen doch lieber Bücher zu LSD, seinem Missbrauch durch den CIA. Oder was über die Merry Pranksters, zu denen zB Ken Kesey gehört hat. Der hatte u.a. „Einer flog übers Kuckucksnest“ geschrieben, sehr empfehlenswert. Oder checken sie Willie Nelson aus. Einen US Country Music Superstar, der sagt er sei jetzt über 80 und keinen Tag seines Lebesn nicht bekifft.
Recherchieren sie einfach mal drauf los….
Über die Folgen und die Wirksamkeit von Verbotspolitik muß man wohl spätestens seit der Prohibition in den USA nicht mehr orakeln. Und noch eine Erinnerung von mir aus Anfang der 90iger Jahre hier im Osten. Als die ersten Wessis „über uns herfielen“, war deren Erstaunen grenzenlos, daß wir hier kein wirkliches Drogenproblem hatten. Nun sehe ich jetzt schon, daß mir dieser Umstand mit den üblichen Argumenten von SED-Diktatur usw. wegdiskutiert werden wird, aber nichtsdestotrotz, er bleibt als historische Tatsache.
Da war „unser Gorbi“ aber anderer Meinung!
https://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Alkohol-Kampagne_in_der_Sowjetunion_1985%E2%80%931991
Wie witzig… wollen sie da mal ’ne ehrliche Antwort darauf haben?
Als die Mauer gebaut wurde, wohnte ich im Westen, mein grosser Bruder im Osten der Stadt. Später bin öfter nach drüben gefahren und hab seinen Kindern Lev’s und verbotene Stones Platten unter den Gummi Matten des 2CV gebracht.
Am beeidruckendsten an der DDR fand ich immer dabei immer die Autobahn Brücke bei Hof… da konnte man in der Tat jedesmal unten einen Sandstreifen bewundern, in dem Minen vergraben waren, damit auch ja keiner das Arbeiter und Bauern Paradies verlassen konnte. Und in jeder Richtung in Sichtweite Wachttürme mit professionell uagebildeten Massenmördern drin.
Für mich und meinesgleichen war es IMMER klar, dass Ossies nur dann Respekt verdienen, wenn sie ihr Leben riskieren um ein richtiges Leben führen zu können….
Wenn Sie da mal nicht auf SED-Propaganda hereingefallen waren: Offiziell gab es keine Drogenabhängingen, denn im Sozialismus, der besten aller Welten, gab’s solche Probleme eben nicht.
Die Realität sah aber anders aus, allein schon beim problematischen Alkoholkonsum.
Drogenkonsum ist nicht immer privat. Schon weil die Konsumenten massenhaft in der Öffentlichkeit rumhängen. Das kann man noch ertragen. Aber ich möchte nichts mit bekifften Handwerkern, Sachbearbeitern, Chirurgen, Lehrern usw. zu tun haben. Von manchen Politikern, besonders Grünen, ist bekannt, dass sie unter Drogen stehen, von vielen ist es nicht bekannt. Das ist nun wirklich nicht privat. Wenn sich jemand den goldenen Schuss setzt, ist das natürlch privat und geht mich nichts an. Wenn aber dem ganzen Land der letzte Schuss gesetzt wird, ist das nicht gut!
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Wenn jemand besoffen ist, sieht und riecht man das, und Verhalten und Motorik sind schnell betroffen. Wenn jemand bekifft ist, ist es nicht so offensichtlich. Auch Verkehrskontrollen sind viel umständlicher. Politiker können sich bei uns sogar im Parlament alles rausnehmen, aber am Arbeitsplatz können die meisten anderen Leute sich keinen Alkoholrausch leisten. Es dürfte eigentlich jedem klar sein, dass mit der Legalisierung von Cannabis die Konsumenten „bedient“ werden sollen, so nennen das die Politiker, d. h. für ihr Wahlverhalten belohnt und weiter motiviert werden. Heute habe ich im TV Text gelesen, dass schon durchschnittlich 44 % die theoretische Führerscheinprüfung nicht bestehen, ein Anstieg von 10 % in zehn Jahren, und bei der Wiederholungsprüfung 54 % durchfallen. Deutschland steht unter Drogen! Auch die absurden Hysterien, von Naziangst über Russenhass und Spurengasphobie bis zur Klimapanik und die Queerpropaganda sind ohne Drogen nicht denkbar. Und dass der Abbau des Lebensstandards von vielen einfach hingenommen wird, ist typisch für Drogenkonsumenten, denen der Stoff genügt. Wie oft haben schon Kiffer zu mir gesagt, reg dich nicht auf, bleib cool! Cannabis ist auch Opium fürs Volk.
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Wissen Sie was ein Whataboutismus ist? Können Sie zwischen notwendiger und hinreichender Bedingung unterscheiden? Übrigens impliziert Kausalität selbstverständlich Korrelation, aber Korrelation impliziert nicht automatisch Kausalität, denn zwischen Kausalität und Korrelation besteht eine Implikation, aber keine Äquivalenz.
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Interessanter Gedanke: Wenn es gar nicht so auffällt, wenn Leute unter Drogeneinfluss (oder zumindest Cannabiseinfluss) sind – wo ist dann das Problem?
Drogenverbote dienen dazu den Konsum gesundheitsgefährdender Substanzen einzuschränken.
Cannabis enthält keine Vitamine, ist kein Obst und kein Nahrungsmittel.
Andere Drogen sind noch schlimmer.
„…wobei es diese Form von Verbrechen ohne das Verbot gar nicht gäbe, siehe die Alkoholwirtschaft. “
Die 7,9 Millionen Einwohner der BRD mit gesundheitlich riskantem Konsum und die 62.000 Alokohltote pro Jahr verdankt man u.a. solchen Propagandakampagnen, die Hr.Schleim mit verharmlosenden Äusserungen bzgl. Drogen betreibt.
Die Kosten bei Krankheit tragen alle die, die keine Drogen konsumieren.
Zum Autofahren braucht man einen Führerschein.
Kiffen und Saufen kann jeder.
Hat gerade noch gefehlt, dass man sich rechtfertigen muss, weshalb man nicht Cannabis konsumiert.
Wenn alle die sich für den Canabis Konsum einsetzen sich für die Verpflichtung z.B. regelmässig Sport zu treiben einsetzen würden wäre dass besser.
Angesichts von über 110.000 Drogentoten in den USA ist es doch eher angebracht über die komplette Abstinenz, die der Grossteil der Bevölkerung gegenüber Drogen betreibt, also der Normalzustand ist, nachzudenken.
‚Macht kiffen dumm?‘ – Schlauer wird man durch kiffen nicht.
‚zu welchen absurden Folgen die Verbotspolitik führt, und wie eine bessere Alternative aussähe.‘
Absurde Folge von Verbotspolitik ist, dass Drogen von den meisten nicht konsumiert werden.
Eine bessere Alternative zum Drogenkonsum ist, gar keine Drogen zu konsumieren.
„…eher angebracht über die komplette Abstinenz, die der Grossteil der Bevölkerung gegenüber Drogen betreibt, also der Normalzustand ist, nachzudenken.“
Was für ein unehrlicher Quatsch: Nahezu 100% der Bevölkerung konsumieren psychoaktive Substanzen, wahrscheinlich sogar täglich.
Auf den restlichen Unsinn, den Sie verbreiten, gehe ich hier nicht ein; dafür ist mir die Zeit zu schade.
Der Grossteil der Bevölkerung konsumiert keine Drogen.
Unsinn verbreite ich nicht.
Wenn Sie in der Lage sind fachlich etwas beizutragen, um 110.000 Tote in den USA und 62.000 Tote in der BRD im nächsten Jahr als Drogentote zu vermeiden, würde das viele interessieren.